Auspuffrohre und Schornsteine lassen Gärten und Wälder ergrünen!

Vijay Jayaraj

Ein Landwirt in der südkoreanischen Provinz Gyeongbok kümmert sich sorgfältig um sein Kartoffelfeld, während am anderen Ende der Welt die Motoren von tausend Autos auf einer amerikanischen Autobahn im Leerlauf laufen. Diese scheinbar unzusammenhängenden Szenen sind durch die Düngewirkung des atmosphärischen Kohlendioxids miteinander verbunden, das die Erde seit Jahrzehnten immer mehr ergrünen lässt.

Ja, der CO₂-Ausstoß aus Auspuffrohren und Industrieabgasen ist gut für Pflanzen und alles Leben, ganz im Gegensatz zu den alarmierenden Geschichten, die dieses unsichtbare Gas zum Umweltschreck machen. Steigende CO₂-Konzentrationen machen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes grüner, und in vielen Fällen treibt es die Pflanzenproduktion auf Rekordniveau.

In einer Studie aus dem Jahr 2020, finanziert vom Cooperative Research Program for Agriculture Science & Technology Development, wurde berichtet, dass Kartoffeln, die in einer Atmosphäre mit erhöhtem CO₂-Gehalt angebaut wurden – ähnlich dem, was in den kommenden Jahrzehnten zu erwarten ist – nicht nur überlebten, sondern auch gediehen!

Die Pflanzen zeigten eine „deutliche Zunahme des Wachstums und der Entwicklung sowie der Netto-Photosyntheserate der Pflanzenteile über der Erde während der Knollenbildung und des Wachstums der Knollen. Folglich nahmen die Biomasse und die Netto-Photosyntheserate der Pflanzen zu, und der Knollenertrag stieg um 20,3 %“, schreiben die Forscher.

Das ist nicht nur eine gute Nachricht für Kartoffel-Landwirte. Der CO₂-Düngungseffekt spielt bei der Photosynthese aller Pflanzen eine Rolle, und ein Anstieg des Gases wirkt wie eine Art Turbo-Boost. Erhebliche Ertragssteigerungen sind bei Weizen, Reis, Sojabohnen und Mais zu verzeichnen – alles Grundnahrungsmittel, die Milliarden Menschen ernähren.

Wenn die CO₂-Konzentration steigt, sinkt der Wasserbedarf vieler Pflanzen, was sie toleranter gegenüber Dürre macht – einer Geißel der Landwirte seit Jahrtausenden.

Auch in den USA ist die Landwirtschaft aufgrund des zusätzlichen CO₂ in der Atmosphäre aufgeblüht, auch im landwirtschaftlichen Kernland des Mittleren Westens. Wie die Datenanalyse im Bericht der CO₂ Coalition über den Mittleren Westen zeigt, ist es eindeutig, dass ein sich erwärmendes Klima und die Kohlendioxid-Zusammensetzung der Atmosphäre die Ernteerträge in den Mais- und Sojaregionen des Mittleren Westens erhöhen.

Da die Amerikaner jährlich etwa 14 Tonnen Kohlendioxid pro Person ausstoßen, düngen diese Emissionen die Ernten auf der ganzen Welt.

Der Greening-Effekt geht weit über die Landwirtschaft hinaus. Satellitendaten der NASA haben die zunehmende Begrünung in den letzten 35 Jahren auf die kombinierte Wirkung von erhöhten CO₂-Werten und optimalen Temperaturen für das Pflanzenwachstum zurückgeführt.

Die steigenden Emissionen Chinas und Indiens infolge verstärkter Nutzung fossiler Brennstoffe haben erheblich zu dieser globalen Begrünung beigetragen und ehrgeizige Aufforstungsprogramme und intensive Landwirtschaft begünstigt. Auch in einigen europäischen Ländern ist eine Zunahme der Waldfläche zu verzeichnen. Tatsächlich gewinnen „36 Länder mehr Bäume hinzu als sie verlieren“, berichtet das World Resources Institute.

Tatsächlich wird die Begrünung durch CO₂ viel stärker sein als die Braunfärbung durch die Ausdehnung trockener Landschaften. Forscher einer chinesischen Universität sagen, dass „sich Trockengebiete bis zum Ende dieses Jahrhunderts leicht um etwa 5 % ausdehnen werden, während die Produktivität der Vegetation um etwa 50 % zunehmen wird“. Erhöhtes CO₂ behindert die Ausdehnung von Trockengebieten und „fördert das Wachstum der Vegetation mit einer Zunahme der Blatt-Assimilation und der Belaubung der Baumkronen erheblich“, so die Forscher.

Dr. Indur Goklany berichtet, dass 70 % der jüngsten Ergrünung der Erde auf Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückzuführen sind und dass „von fossilen Brennstoffen abhängige Technologien die landwirtschaftlichen Erträge direkt oder indirekt um mindestens 167 % erhöht haben.“

Ob es die Tomatenpflanzen in Europa oder die tropischen Wälder in Indien sind, es ist klar, dass die mit CO₂ angereicherte Luft den Planeten grüner werden lässt, und wir als Gesellschaft haben positiv dazu beigetragen. Man könnte sagen, dass CO₂ die grüne Energie für die Pflanzenwelt ist.

This commentary was first published at California Globe on November 18, 2024.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://cornwallalliance.org/tailpipes-and-chimneys-greening-gardens-and-forests/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Herbst: Wie kann es sein, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) sich so irrt und gegen seine eigenen Daten argumentiert? 

Die Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturtreiber, hier am Beispiel Herbst

Mathias Baritz, Josef Kowatsch,

  • Die Erwärmung begann erst 1987/88

  • CO₂ nimmt seit 100 Jahren stark zu. Die Erwärmung setzte aber erst ab 1987/88 ein

  • Die Herbsttemperaturen seit 1988 mit Tmin und Tmax im Steigungsvergleich.

Abb.1: Auch in der Jahreszeit Herbst haben wir keine kontinuierliche Erwärmung der letzten 100 Jahre, sondern eine plötzliche Erwärmungs-Änderung im Jahre 1987/88. Der Herbst 2024 endete laut DWD mit 10,5°C.

Dieser Artikel soll mit statistischen Größen zeigen, dass die Temperaturentwicklung nicht von der CO Entwicklung abhängig ist, sondern vielmehr von der Zunahme der Sonnenstunden. Dazu betrachten wir Temperatur-Datenreihen und Sonnenstunden mit Originaldaten des DWD sowie die CO-Daten von Mauna Loa.

Da die Sonne nur tagsüber scheint, vergleichen wir bei der nächsten Grafik die Entwicklung der Sonnenstunden und der T-max-Temperaturen, und zwar ab 1988, dem Beginn der Herbsterwärmung.

Abb.2: Tmax Temperaturen, blau, gemittelt für über 500 DWD Stationen von September bis November über 36 Jahre, Sonnenstundenzahl, rot.

Auf den ersten Blick scheint die Sonnenstundenzunahme einen deutlichen Einfluss auf die Trendlinie der Tmax-Temperaturen zu haben. Um auszuschließen, dass es sich dabei um einen zufälligen Zusammenhang handelt, soll diese Überlegung einer statistischen Prüfung unterzogen werden. Als erstes soll zwischen den beiden Datenreihen berechnet werden, wie groß eine mögliche Korrelation ist. In vielen statistischen Programmen gibt es dazu eine Korrelationsfunktion, die hier einen Wert von r = 0,71 liefert.

……. Bei einem Betrag von r zwischen 0 und 0,1 spricht man von keinem Zusammenhang. Bei einem Betrag von r zwischen 0,7 und 1 spricht man von einem sehr starken Zusammenhang……

Der Zusammenhang scheint doch sehr stark zu sein, nicht nur optisch auf den ersten Blick, sondern auch von der Korrelation her. Nun stellt sich die Frage der Signifikanz. Dazu müssen wir untersuchen, wie groß die Beweise sind, die Nullhypothese abzulehnen. Hier ist die Nullhypothese, die Daten korrelieren nicht! Wir wählen wie üblich das Signifikanzniveau bei 0,05 und berechnen den p-Wert.

…… Es wird immer die Hypothese geprüft, ob es keinen Zusammenhang gibt. Kurzer Vorgriff auf den p-Wert: Wenn der p-Wert kleiner als 0,05 ist, wird die Nullhypothese abgelehnt, wenn der p-Wert größer als 0,05 ist wird sie nicht abgelehnt…..

Auch hierzu benutzen wir die entsprechenden Funktionen in den statistischen Programmen und bekommen für p den Wert 5E-07, also einen sehr, sehr kleinen Wert. Dieser ist deutlich (4-5 Größenordnungen) kleiner als das gewählte Signifikanzniveau von 0,05. Daher ist die Nullhypothese (es gäbe keinen Zusammenhang) abzulehnen. Wir haben hier einen statistisch signifikanten Zusammenhang!

Abb.3: In dieser Grafik sind auch die Tagesmittelwerte eingetragen, bei denen der Korrelationskoeffizient mit r = 0,50 erwartungsgemäß etwas niedriger ist, eine Korrelation aber trotzdem signifikant ist.

Im Folgenden soll nun der Zusammenhang zwischen der CO-Entwicklung und der Temperaturentwicklung untersucht werden. Bevor wir auf den obigen Zeitraum eingehen, betrachten wir erst die Jahre 1959 – 1987. Der Grund liegt auf der Hand: die Datenreihe des CO beginnt erst 1959. In den nächsten Tabellen sind zum Vergleich die Korrelationskoeffizienten r, und die p-Werte im Vergleich Tmax-Sonne und Tmax-CO

Tab. 1: Korrelationskoeffizient und p-Wert für Temp.-Sonne und Temp-CO₂

Auch vor 1988 gibt es eine signifikante Korrelation (p = 0,02 < 0,05) zwischen der Tmax-Trendgeraden und der Sonnenstundenentwicklung. Bei dem Datenreihen zwischen CO und der Temperatur ist p = 0,75, also deutlich über dem Signifikanzniveau von 0,05. Daher ist die Nullhypothese nicht mehr abzulehnen, d.h. es besteht kein Zusammenhang!

Auch wenn es nach 1988 für das CO besser aussieht:

Tab. 2: Korrelationskoeffizient und p-Wert für Temp.-Sonne und Temp-CO₂

Hier könnte man eine Korrelation als signifikant ansehen, ist aber wahrscheinlich rein zufällig. Warum sollte es eine Korrelation von CO mit der Temperatur erst ab 1988 geben und vorher überhaupt nicht?

Ähnlich gute und signifikante Korrelationen zwischen den Temperatur-Trendgeraden und der Sonnenstundenentwicklung haben wir auch im Sommer:

Abb.4: Im Sommer ist die Sonne eindeutig der Haupttreiber für die Temperatur, r = 0,84!

Die Jahreszeit Herbst

Im folgenden Teil ergänzen wir den Herbstverlauf der Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes mit die Nachtemperaturen.

Der Herbst besteht aus den drei Monaten September, Oktober und November. Da die beiden Monate Oktober und November als Ausnahmen der 12 Monate keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988 zeigen, hat auch die Jahreszeit Herbst keinen Temperatursprung, sondern nur die plötzliche Änderung der Regressionslinie. Wir beginnen deshalb die Grafik der DWD-Deutschlandtemperaturen im Jahr 1988

Die nächste Grafik findet man nirgendwo im DWD-Archiv, überhaupt wurde keine einzige unserer DWD-Grafiken bei den verschiedenen Extremwetterkongressen gezeigt, denn sie versetzen dem CO₂-Treibhauserwärmungsglauben das endgültige Aus.

Abb. 5: Herbst seit 1988, die graue Grafik sind die Tmax tagsüber, die blauen die Tmin. Der braune Graph dazwischen sind die Herbsttemperaturen, ermittelt über jeden Tag, 91 Herbsttage ergeben einen Punkt.

Der Herbst wurde seit 1988 wärmer in Deutschland. Jedoch nicht gleichmäßig.

  1. Vor allem die Tmax Tageshöchsttemperaturen sind gestiegen, die T-min in den Nächten viel weniger.
  2. Die Schere der Tag/Nachttemperaturen öffnet sich seit 1988

Selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-Treibhausexperten wie der Fernsehexperte Härtl behaupten das Gegenteil. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.

Erkenntnis: Die Herbstdaten des Deutschen Wetterdienstes sind das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.

Die wissenschaftliche Logik sagt uns: Kohlendioxid kann tagsüber nicht doppelt so stark erwärmend wirken wie nachts. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Die Korrelationen und deren Signifikanz zwischen der Temperatur und den Sonnenstunden ist tagsüber p = 5E -07 um mehrere Größenordnungen stärker als nachts p = 5E-03. Das ist ja auch so zu erwarten.

Die Temperaturerhöhung ist (mit) eine Folge der Zunahme der Sonnenstunden und nicht umgekehrt, wie jetzt wieder eine neue Studie dies darstellt.

……Diese Veränderung (Abnahme der Bewölkung), die auch durch den Klimawandel verursacht sein kann, führt zu mehr Sonnenscheinstunden. Und damit zu mehr Zeit, in der die UV-Strahlung der Sonne die Erde erreichen kann…Bundesamt für Strahlenschutz.

Diese Logik ist grundverkehrt!!! Die Zunahme der Sonnenstunden ab 1988 führte zur Erwärmung.

Die deutsche Regierung mitsamt den Medien und die Panikmacher mitsamt der „letzten Generation“ übertreiben maßlos. Die DWD-Temperaturreihen Deutschlands wurden in den letzten 140 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt.

Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Was hingegen die plötzliche Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier.

In aller Kürze nochmals wiederholt: Zeitraum 1988 bis heute:

1) Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW -Wetterlagen, also auf südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa

2) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988,

3) Die Zunahme der Strahlungsintensität, insbesondere soll der UV-Anteil gestiegen sein.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler,

4b) Die ständige Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die T-Max tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess.

6) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln – siehe Versiegelungszähler- wäre die Erwärmung seit 1988 vor allem im Sommer viel moderater ausgefallen:

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Erwärmung begann in Deutschland 1987 mit einem Temperatursprung und der anschließend starken Weitererwärmung. Diese Weitererwärmung fand jedoch vorwiegend tagsüber statt.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären die Erwärmung somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam, die einen Ursachen-Wirkungszusammenhang mit dem gleichfalls steigenden CO₂ ohne jeden Beweis behaupten.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten!

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz.

Dieses Geschäftsmodell Klimahysterie muss von uns aktiv und jeder mit seinen Methoden beendet werden.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.




EIKE – Neue Kommentarfunktion

Liebe Leser des EIKE-Blogs, die neue Kommentarfunktion läuft nun rund. Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen.

Es gab ja eine Diskussion über die Bewertungsfunktion von Kommentaren. Ich habe die Bewertungsfunktion abgeschaltet.

Aber diskutiere hier gerne über Pro und Contra.

Ich bedanke mich beim Team von EIKE und besonders bei Herrn Limburg, der mir das Vertrauen entgegengebracht hat, hier für EIKE tätig werden zu können.

 

 

 




Den eingebildeten Risiken auf der Spur

Wussten Sie, dass ein bestimmtes Mass an Radioaktivität wohl nicht nur unschädlich, sondern möglicherweise gut für die Gesundheit ist? Das legt zumindest eine Studie zu US-Bewohnern nahe. Demnach haben Menschen, die an Orten mit hoher natürlicher Untergrundstrahlung wohnen, ein längeres Leben. Im Tierversuch ist zudem belegt: Massvoll bestrahlte Mäuse bekommen seltener Krebs.

Das sind nur einige der erstaunlichen Fakten, mit denen Walter Rüegg in seinem neuen Sachbuch aufwartet. Der promovierte Kernphysiker ist aufgrund seiner Fachkenntnisse und vieler eigenen Messungen zum Schluss gekommen, dass die Risiken radioaktiver Strahlung masslos überschätzt werden. Er zeigt anhand anschaulicher Vergleiche, dass die Gefahren von Luftverschmutzung, chemischen Substanzen oder Zigaretten um ein Vielfaches grösser sind.

Walter Rüegg ist unbequem. Er belegt, dass bei der Solarenergie mindestens so viel toxischer Abfall anfällt wie bei der Atomenergie, wenn man die erzeugten Strommengen vergleicht. Er macht klar, dass die absurd tiefen Grenzwerte in Sachen Radioaktivität oft haarsträubende Folgen haben. So aufrüttelnd solche Erkenntnisse auch sind: Rüegg gelingt es, seine Leserschaft mit viel Schalk und Sprachwitz abzuholen. Sein Buch vermittelt nicht nur Wissen, sondern bietet auch einiges an Unterhaltung.

Walter Rüegg: «Zeitalter der Ängste – Aber fürchten wir uns vor dem Richtigen?», Edition Königstuhl, 2024

Flyer-Angstzeitalter




‚Die starren Vorstellungen des Weltklimarates‘ von CLINTEL – Temperaturmessung global

Teil 2: Temperaturmessung global – sind selbst die Daten der modernen Hightech-Meßgeräte nicht zuverlässig?


Unsere Kollegen von CLINTEL (Climate Intelligence Foundation) veröffentlichten vor kurzem das Buch „Die starren Vorstellungen des Weltklimarates“.

https://clintelwebshop.org/de/product/die-starren-klima-vorstellungen-des-ipcc/

Der niederländische Journalist Marcel Crok und der Geologe Guus Berkhout, die Gründer von CLINTEL, konzentrieren sich mit ihrer kritischen Aufklärungsarbeit auf die Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Diese „Assessment Reports“ werden in unregelmäßigen Abständen alle paar Jahre veröffentlicht und in den Medien punktuell präsentiert.

„Punktuell“ ist hier der entscheidende Begriff, weil die Berichte mittlerweile über 10.000 Seiten Umfang haben, die von Hunderten Autoren formuliert wurden. Die enorme Menge von Informationen kann natürlich kaum jemand verarbeiten, weswegen es stets stark verkürzte Versionen für politische Entscheider gibt.

Im Abschnitt A – Beobachtungen – berichten die CLINTEL-Autoren von der Technologie der globalen Temperaturmessung und eklatanten Widersprüchen.

Messen mit Meßfehler

Die Messung der Oberflächentemperatur machte in den letzten 150 Jahren bewundernswerte Fortschritte – von den Quecksilber-Thermometern über elektronische Verfahren bis hin zur aktuellen Satellitenmessung. Auch wenn die Weiterentwicklung der Technik grundsätzlich zu begrüßen ist, hat der Fortschritt doch seine Tücken. Meßtechniker wissen, daß jede Messung, ob Genexpression im Labor oder Temperatur im Harz, einen Fehler bis zu 10% enthält. Wenn also der elektronische Meßfühler eines Wetterhäuschens im Harz 10°C anzeigt, kann es auch etwas weniger sein – oder mehr.

Erfahrungsgemäß neigen verschiedene Apparate mehr in die eine oder andere Richtung, was die Vergleichbarkeit alter und neuer Technologie-Daten erschwert. Die Abweichungen liegen meist nicht im relevanten Bereich – ob es morgen 10 oder 10,3°C sind, spielt für Bürger oder Industrie keine Rolle. Da die Klima-Berichterstattung aber auf Erhöhungen der Durchschnittswerte im Nachkommastellenbereich abhebt, können Meßfehler und Technologie-typische Abweichungen sehr wohl eine Rolle spielen.

Etwas Theorie und höchst pikante Praxis zu diesem Thema hören Sie in diesem Video von Michael Limburg, Ingenieur für Meßtechnik:

Drastischer als Abweichungen im Nachkommastellenbereich sind schlecht gewählte Temperatur-Proxys wie die kanadischen Baumringe von Michael E Mann, der die Temperatur des Hochmittelalters für seine berüchtigte „Hockeyschläger“-Kurve mit Daten aus einer offensichtlich stets kühlen kanadischen Region rekonstruierte.

Ein weiteres gern verschwiegenes Beispiel ist der sogenannte städtische Wärmeinsel-Effekt in sich ausbreitenden Siedlungen, der für teils deutlich höhere Durchschnittstemperaturen sorgt, die von alten Meßstationen registriert werden. In dem Zusammenhang müssen auch bewußte Täuschung & Pfusch erwähnt werden, wie der aktuelle Skandal des britischen Meteorologie-Dienstes, die EIKE mit dem Artikel „Geister-Wetterstationen in Großbritannien? Mehr als ein Drittel nicht existent“ beschrieb.

„Welttemperatur“ wirklich weltweit gemessen?

Wahrscheinlich nur halb absichtliche systematische Fehler sind die Verringerung der Zahl terrestrischer Meßstationen ab 1990 und die traditionell grotesk ungleiche Verteilung der Meßpunkte auf dem Planeten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde außerhalb der westlichen Welt, also Europa, Nordamerika und Australien/Neuseeland, nicht flächendeckend gemessen. Dieser Zustand besserte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich. Das bedeutet, daß die „Weltmitteltemperatur“ der Jahre vor 1950 von Daten der nördlichen Hemisphäre dominiert wird – und auch noch von Daten der damaligen Industrieländer. Das wiederum heißt nicht, daß es nicht mindestens in Europa zwischen 1900 und 1940 etwas wärmer geworden ist, aber die „globalen“ Meßdaten vor 1950 sind nicht global und besitzen nur regionale oder kontinentale Aussagekraft.

Das Wort „kontinental“ deutet an, daß zudem meist nur Daten vom Land vorliegen – die 70% Wasser auf der Erdoberfläche hingegen, wo das Wetter überwiegend gemacht wird, sind historisch kaum erfaßt. Heute sieht es mit den ARGO-Roboterbojen schon etwas besser aus, aber jede Boje deckt im riesigen Pazifik einen riesigen Bereich ab. Heißt, bis heute ist die „globale Mitteltemperatur“ der Meßtechnik am Boden alles andere als global, weil die meisten Daten von zentralen Regionen an Land kommen.

Die Fallstricke des technischen Fortschrittes

Da seit 1979 neben den terrestrischen Meßstationen die Satellitentechnik hinzukam, die unabhängig von abgelegenen Landstandorten oder den Ozeanen überall messen kann, wurde das Problem scheinbar gelöst. Leider können Satelliten die Temperatur gar nicht wirklich messen, sondern nur die Reflexion des Lichts von der Oberfläche. Der erhaltene Wert für einen Ort wird dann mittels Formel in eine Temperatur umgerechnet. Erfahrenen Klimaskeptikern ist diese Methodik nicht neu, da in der offiziösen Klimawissenschaft erstaunlich viel „errechnet“ statt gemessen wird. Das Verfahren ist bestens von den Klima-Computermodellen bekannt, und auch von der jahrezehntelangen Messung des „globalen“ CO2-Gehalts der Atmosphäre von einer Station auf dem aktiven, also CO2 emittierenden Mauna Loa-Vulkan der Hawaii-Hauptinsel. Das störende vulkanische Kohlendioxid wird natürlich „herausgerechnet“.

https://www.nsstc.uah.edu/climate/2024/october/202410_Bar.png

Erderwärmung seit den 1980ern? Satelliten-Daten der Universität von Alabama in Huntsville, wo unser Referent Roy Spencer die Temperaturaufzeichnung managt.

EIKE und CLINTEL behaupten nun nicht, daß der mittlere CO2-Gehalt der Erdatmosphäre heuer nicht 0,042% Stoffmenge (420ppm) beträgt, und daß es im 20. Jahrhundert von 1900-1940 und dann wieder von 1980 bis 2000 nicht etwas wärmer wurde. Allerdings zeigen die genannten Widersprüche und mehr oder minder offenen Betrügereien der Temperaturdatenerhebung, daß die Messungen nicht so präzise und zuverlässig sind wie behauptet, und daß aus politischen oder finanziellen Gründen gefälscht und manipuliert wird.

Heißester Monat x seit 125.000 Jahren

Vor allem historische Vergleiche oder Meßkurven über Jahrhunderte, die in den Massenmedien oder offiziösen Wissenschaftsmagazinen publiziert werden, sind daher mit äußerster Vorsicht zu genießen. Stilblüten wie „heißester Monat x seit 125.000 Jahren“ geben natürlich nicht die Realität wieder, sondern sind politisch motiviert. Und Vergleiche wie „heute höchster CO2-Gehalt seit sechs Millionen Jahren“ könnten zwar grob stimmen, sind aber schlichte Manipulation, weil nicht gleichzeitig offengelegt wird, daß die globale CO2-Konzentration der Erdatmosphäre schon seit Millionen von Jahren im unteren Bereich weit unter 1.000 ppm (1 Promille) liegt. In der Zeit davor hingegen hatte die Atmosphäre nicht selten CO2-Werte im Prozentbereich – in heißen und in kalten (!) Phasen.