Kältereport Nr. 19 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Auch in dieser Woche taucht die Antarktis wieder in den Kaltmeldungen auf. Zu erwarten wäre, dass Kaltluftausbrüche von dort nach Südamerika bzw. Australien / Neuseeland ebenfalls schon zu Kalt-Ereignissen führen – und genau das ist auch der Fall, wie aus anderen Meldungen hier hervorgeht. Die verbreiteten Frostschäden hierzulande, vor allem an der Mosel, finden hier aber keine Erwähnung, wohl aber bei wetteronline.de.

Meldungen vom 6. Mai 2024:

Starke Schneefälle in der Sierra Nevada

Am Sonntag, dem 5. Mai, wurde in der Sierra Nevada die höchste Schneesumme der Saison an einem Tag gemessen.

„Wer hatte das auf seiner Winter-Bingokarte?“, fragte das Central Sierra Snow Lab der University of California, Berkeley, auf X.

Für Lake Tahoe und Mammoth Lakes wurde eine historische Wintersturmwarnung herausgegeben, die allererste im Mai, und Mutter Natur hat sich daran gehalten: Am Sonntag fielen 67 cm Schnee und übertrafen damit den bisher schneereichsten Tag der Saison, die 60 cm vom 1. März.

Seltene Flocken fielen auch in den tieferen Lagen, wobei sich am Osthang vom Mount Rose (<1800 m) einige Zentimeter Schnee ansammelten.

Dazu gibt es auch ein Twitter-Video.

Die Temperaturen fielen ebenfalls, für viele in die niedrigen 40er Werte (F ≅ 5 – 7°C), was etwa 10 K unter der saisonalen Norm liegt. Entlang des Sierra Crest sanken die Temperaturen bis zu -17,8°C.
„Einer der kältesten Mai-Stürme der jüngeren Geschichte zieht über NorCal“, schrieb Colin McCarthy, Atmosphärenwissenschaftler an der University of California, Davis, am 4. Mai auf X.

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Und wieder in die Antarktis:

Concordia (Antarktis) 10 Tage lang unter –70°C – obwohl der Winter dort noch gar nicht angefangen hat

Die anomale Kälte in der Antarktis hält nun schon den achten Monat in Folge an. Am Samstag, dem 4. Mai, wurde in Concordia ein Tiefstwert von -77 °C registriert – ein Wert, der weit unter dem Durchschnitt liegt.

Am Sonntag folgten vergleichsweise milde -72,3 °C, aber das war bereits der zehnte Tag in Folge mit einem Tiefstwert unter -70 °C in Concordia – ein sehr seltenes Ereignis.

Die Antarktis kühlt sich ab, die Daten sind eindeutig.

Hier die aktualisierte Grafik für die Südpolstation:

Wir warten noch auf die Grafik für Wostok, aber wir wissen bereits, dass diese -3,1 °C anzeigen wird, nachdem der kälteste April seit 1999 verzeichnet worden war.

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Es folgt noch ein Hintergrundbeitrag zu einer bevorstehenden La Nina. Dieser wurde hier separat übersetzt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-may-snow-hits-the-sierra-nevada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 7. Mai 2024:

Rückkehr des Winters in weite Gebiete Russlands

Es ist keine Übertreibung, der Winter ist im Mai nach Russland zurückgekehrt. Von Kaliningrad bis Krasnojarsk und von Murmansk bis Krasnodar gab es Frost, während vom Nordwesten über die zentralen Regionen bis zur Wolga, über den Ural, nach West- und Mittelsibirien und in den Nordkaukasus starker Schneefall beobachtet wurde.

„Schneestürme wüten im russischen Norden, im polaren Ural und in Nordsibirien“, berichtet gismeteo.ru. „In den mittleren Breiten ist die für diese Zeit seltene Schneedecke wiederhergestellt worden.“
Am heftigsten war der Schneefall im und um den Ural, wo Zehntausende von Menschen ohne Strom sind, zum Beispiel in der Region Swerdlowsk.

Nach Angaben der örtlichen Behörden ist auch die Wasserversorgung unterbrochen worden. Die Unterbrechungen waren weit verbreitet.

Dazu gibt es auch hier ein YouTube-Video.

Anmerkung zu Skandinavien: Skandinavien hat in diesem Winter und Frühjahr brutale Kälte ertragen müssen. In Savukoski Tulppio wurde von November bis April jeden Monat eine Temperatur von -30 °C gemessen. Das letzte Mal, dass in Finnland in sechs aufeinanderfolgenden Monaten -30 °C gemessen wurden, war vor 45 Jahren, im Jahr 1979 in Kittilä Pokka.

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Spanien friert

Die spanische Stadt Jerez de la Frontera hat ihren Tiefsttemperatur-Rekord für den Monat Mai gebrochen.

Mit einem Tiefstwert von 4,5 °C wurde der vor drei Jahren aufgestellte Rekord von 4,7 °C übertroffen, wobei die Daten der Stationen bis ins Jahr 1952 zurückreichen.

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Beste Mai-Pulverschneetage in Palisades, Kalifornien

Die Schneedecke in den höheren Lagen Kaliforniens wächst weiter.

Kürzlich fielen in Palisades Tahoe innerhalb von nur 24 Stunden 66 Zentimeter Schnee, was die Behörden dazu veranlasste, die Pisten „für einen der besten Pulverschneetage im Mai seit langem“ vorzubereiten.

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Starker Schneefall bis nach Nord-Argentinien – einen Monat zu früh

Diese Woche wurde ein Großteil Argentiniens von einer frühen Frostperiode heimgesucht, da antarktische Luft ungewöhnlich weit nach Norden vordrang.

In Patagonien zum Beispiel wurden am 6. Mai in El Calafete, Santa Cruz, -11,8 °C gemessen – ein Wert, der nur 0,6 °C vom Monatsrekord der Stadt entfernt ist.

Begleitet wurde die Kälte von heftigen Schneefällen, und zwar in einem weiten Gebiet – von der Südspitze Patagoniens bis nach Bariloche.

Der frühe Schneefall hat die Gebirgszüge des Río Negro und des Neuquén Mitte Mai in eine Winterlandschaft verwandelt, berichtet rionegro.com.

Im Süden, in Patagonien, haben „unglaubliche Schneemengen“ den Sockel des Catedral erschüttert.

Dazu gibt es auch ein Twitter-Video.

In den kommenden Tagen werden in weiten Teilen Argentiniens weiterhin anhaltende Tiefsttemperaturen und starke Schneefälle erwartet.

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Die kalte Küste der Antarktis

Die anomale Kälte der Antarktis beschränkt sich nicht nur auf das Herz des Plateaus, auch an der Küste ist es kalt, z. B am Morgen des 6. Mai an der Küste des Adélie-Landes.

Die automatische Wetterstation D-47 meldete einen Tiefstwert von -41 °C, der weit unter dem Durchschnitt liegt. Dies ist einer der frühesten aufgezeichneten Werte unter -40 °C und liegt nur 3,6 °C unter dem Monatsrekord, der am 15. Mai 1993 erreicht worden war.

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Es folgt noch ein Kurzbeitrag zu einer Sonneneruption.

Link: https://electroverse.substack.com/p/much-of-russia-returned-to-winter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 8. Mai 2024:

Australien friert

Australiens „wärmster Winter aller Zeiten“ (laut BoM) wird durch einen Polarausbruch im Südosten des Landes eingeläutet.

Nach Angaben des Bureau of Meteorology werden die Temperaturen in ganz Australien von Mai bis Juli über dem Durchschnitt liegen, was zum wärmsten Winter führen könnte, der jemals aufgezeichnet wurde (durch das ungenaue und hitzegeschüttelte Wetterstationsnetz des Bureau of Meteorology).

Die antarktische Kälte in dieser Woche traf Tasmanien am härtesten, wo die Temperaturen in mehreren Regionen unter den Gefrierpunkt sanken.

In Mount Wellington, oberhalb von Hobart, wurden -1,8 °C gemessen. Im Norden erlebte die Küstenstadt Devonport mit einem Tiefstwert von 3,8 °C so früh in der Saison die kälteste Nacht des Jahres seit mehr als zwei Jahrzehnten (seit 2003).

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Weiterer Frühjahrs-Schnee auf den Bergen in Europa

Die Schneefälle in den höheren Lagen Europas hielten auch im Mai noch an. Am Dienstag, dem 7. Mai, überstieg die Schneedecke am italienischen Passo del Moro (2820 m) zum ersten Mal seit dem 30. Mai 2013 (damals wurden 407 cm gemessen) die Marke von 400 cm.

Da für die kommenden Tage zusätzlicher Schnee vorhergesagt wird, dürfte auch diese Marke übertroffen werden.

In Frankreich kamen am Dienstagabend 35 cm Schnee auf dem Nivôse des Col Agnel (2630m) hinzu.

Damit steigt die Gesamtschneehöhe hier auf 213 cm, was nach einem Vergleich mit den Aufzeichnungen die größte Schneedecke seit dem Winter 2008-09 (tiefes Sonnenminimum des schwachen Zyklus 24) darstellt.

Sogar bis auf 1700 – 1800 Meter hinunter ist der Mai-Schnee in den Alpen gefallen. Hier ist ein Blick auf Montgenèvre in den Hautes-Alpes, Frankreich.

Neben dem Schnee sind auch die Temperaturen gesunken – in weiten Teilen des Kontinents und vor allem im Osten.

In der Ukraine führt der Frühlingsfrost Berichten zufolge zu einem rekordhohen Stromverbrauch. Witterungsbedingte Stromausfälle betrafen mindestens 53 Siedlungen in 3 Regionen (zusätzlich zu den Hunderten durch russische Geschosse).

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Schneereichster Winter in der Mongolei seit 1975

In der Mongolei sind in diesem Jahr weit über 2 Millionen Tiere verendet, da das ostasiatische Land mit dem schneereichsten Winter seit 1975 kämpfte.

Anfang Februar warnten die Vereinten Nationen, dass der anhaltende „Dzud“ (ein extremes Winterkälteereignis) ein „kritisches Ausmaß“ erreicht hat und über 90 % der Mongolei betroffen sind.
Nach Angaben der mongolischen Regierung nehmen die Dzuds im ganzen Land zu. Zwischen 1940 und 2015 wurde zweimal pro Jahrzehnt offiziell ein Dzud ausgerufen. In den letzten Jahren haben diese Frostperioden jedoch sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zugenommen und treten nun jährlich auf.

Das Elend wurde durch den noch härteren Winter dieses Jahres noch verschlimmert, der weithin tödliche Kälte brachte und die Mongolei unter dem schwersten Schnee seit 1975 begrub. Brutale sibirische Winde waren in diesem Jahr ein regelmäßiges Merkmal, die die arktischen Bedingungen erstaunlich weit nach Süden, sogar bis tief in das südliche Nachbarland der Mongolei, China, getrieben haben.

In China wurde in diesem Jahr mit -52,3°C die niedrigste Temperatur im Februar gemessen, und zwar in Turhong am 18. Februar. Damit wurde sogar der chinesische Rekord-Tiefstwert von -53 °C übertroffen, der erst letztes Jahr in Mohe City (am 22. Januar 2023) aufgestellt worden war.

Neben der Kälte wurden auch Hunderte von Schneefallrekorden aufgestellt, sogar in südlichen Präfekturen, in denen sich nur selten einmal eine Schneedecke bildet. Die Stadt Shanghai erlebte zum ersten Mal in der 150-jährigen Geschichte der meteorologischen Aufzeichnungen gefrierenden Regen, der zur Vereisung des Shanghai Towers beitrug.

Die Vereinten Nationen räumen ein, dass die Dzudz in der Mongolei sowohl in ihrer Regelmäßigkeit als auch in ihrer Intensität zunehmen, und haben mehrfach dazu aufgerufen, das Land mit humanitärer Hilfe zu versorgen.

Verwirrenderweise führen die Vereinten Nationen die Abkühlung der Mongolei (die ganze Fläche von 1,564 Millionen km²) auf die globale Erwärmung zurück: „Klimaexperten sagen, dass die Häufigkeit und Schwere dieser Dzuds zunimmt und dies auf die Klimakrise zurückzuführen ist“, so die offizielle Erklärung.

Erwärmung = Abkühlung: Orwellsches Doppeldenken – ziemlich normal für die AGW-Partei.

Link: https://electroverse.substack.com/p/australia-shivers-spring-snow-continues?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 9. Mai 2024:

Patagonien ist „im Schnee versunken“

Die Schneefälle Anfang Mai in Südamerika waren wirklich atemberaubend. Beginnend in Bariloche, Argentinien – und ergänzend zum Bericht vom Dienstag – scheint der Herbst komplett übersprungen worden zu sein, da die Region Río Negro direkt in den Winter gesprungen ist, nachdem bis zu drei Meter Schnee gefallen waren.

Die Skigebiete hier sollten erst in über einem Monat öffnen.

„Das ist nicht normal“, sagte David Owen vom Anden-Backcountry-Guide-Service PowderQuest kürzlich in einem Interview für powder.com .

„Alle sind wie gebannt. Die Einheimischen behaupten, dies sei ein historisches Ereignis. Es schneit nun schon seit fast einer Woche. Im Mai schneit es in Patagonien zwar immer, aber die Intensität dieser aufeinanderfolgenden Stürme hat es zu dieser Jahreszeit noch nie gegeben. Patagonien ist absolut begraben“.

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Seltener Schnee in der Hauptstadt von Chile

Sogar in der chilenischen Hauptstadt Santiago hat es zu Beginn der Saison geschneit. In Gemeinden wie Lo Barnechea, Las Condes, Vitacura, Puente Alto, La Reina und Pirque kam es zu erheblichen Schneemengen.

Die Behörden haben den Bewohnern der Metropolregion Santiago geraten, sich entsprechend zu kleiden und vorsichtig zu fahren. Nach Angaben des Amtes für Elektrizität und Brennstoffe sind derzeit rund 225.000 Menschen ohne Strom.

Schnee in Chiles Hauptstadt ist selten.

Erst im Juli 2020 und davor im Juli 2017 gab es eine Schneedecke in Santiago, die zu weitreichenden Stromausfällen führte. Aber diese jüngsten Niederschläge Anfang Mai gelten als extrem selten.

Santiago hat ein gemäßigtes, halbtrockenes Klima, in dem es nicht oft Temperaturen nahe oder unter dem Gefrierpunkt gibt, geschweige denn Schnee.

Es ist noch mehr Kälte/Schnee im Anmarsch, und zwar über ein größeres Gebiet, wenn dieser antarktische Ausbruch weiter nach Norden zieht.

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Snowbird in Utah überspringt die 600-Inch-Marke (15 m)

Snowbird hat mehr als 15 m Schneefall erreicht und plant, mindestens bis zum Memorial Day [27. Mai] geöffnet zu bleiben.

In den letzten Wochen haben späte Schneestürme den Westen heimgesucht und die Schneedecke weit über die Norm hinaus getrieben.

Im Durchschnitt fallen in Snowbird etwa 13 m pro Saison.

Auch Brighton Resort hat vor kurzem inmitten des jüngsten Sturms eine Schneemenge von mehr als 15 m erreicht.

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Rekord-Schneesaison in Alaska bedeutet auch „große Brandgefahr“

Anchorage erlebt seine zweitschneereichste Saison, nachdem 2023 das schneereichste Kalenderjahr aller Zeiten verzeichnet worden war (in den Büchern zurück bis 1958). Eine gute Nachricht, nicht wahr, Klimaschützer? Nein, im Gegenteil. Die Feuerwehr der Stadt sagt, dass der bemerkenswerte Schnee in dieser Saison eine gefährlichere Feuersaison bedeuten könnte. Die AGW-Partei hat wie immer beide Seiten im Blick.

„Normalerweise bedeuten [Rekordschneejahre] ein längeres Zeitfenster für Brände im gesamten Bundesstaat“, sagte Jason Kohler, AFD-Koordinator für Waldbrände. „Der Staat bereitet sich auf eine sehr arbeitsreiche Saison vor, wie die Trends und Aufzeichnungen in schneereichen Jahren zeigen.“
Kohler erklärte, dass starker Schneefall geschwächte Bäume zu Fall bringt und Äste auf den Waldboden legt. Wenn diese austrocknen, stellen sie ein gewisses Risiko für Waldbrände dar.

Dies ist ein längerer Hintergrundbeitrag zu Waldbränden, der separat übersetzt wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/patagonia-is-absolutely-buried-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. Mai 2024:

Rekord-Maikälte in Japan

In dieser Woche ist Japan von arktischen Luftmassen erfasst worden. Märzähnliche Kälte hat sich im ganzen Land ausgebreitet:

Die nördliche Präfektur Hokkaido verzeichnete einige der niedrigsten Temperaturen.
Der Tiefstwert von -1,2 °C am Donnerstag in Asahikawa beispielsweise wurde als die niedrigste Mai-Temperatur in der Stadt seit 2005 bestätigt. In Teshio wurde mit -4,9 °C die zweitniedrigste Temperatur registriert, die je in der Stadt gemessen wurde (in Büchern, die bis ins Jahr 1978 zurückreichen), übertroffen nur von -5,7 °C im Mai 2009 (dem tiefen solaren Minimum des schwachen Zyklus 23).

Sogar nach der Goldenen Woche – einem großen nationalen Feiertag vom 29. April bis zum 5. Mai – hat es in dieser Gegend im Mai geschneit.

In den höheren Lagen fielen mehr als 10 cm, während selbst in den tieferen Lagen am Ochotskischen Meer für die Jahreszeit erhebliches Schneegestöber zu verzeichnen war.

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Adjustierungen“ des IPCC des arktischen Meereises

Es sind nicht nur die Temperaturdaten, die von Regierungsbehörden manipuliert werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, sondern auch die Daten zum Meereis.

Wie Tony Heller aufdeckte, hat der IPCC zwischen 1990 und 2001 die Geschichte des arktischen Meereises umgeschrieben und auf magische Weise eine Zunahme des Eises von 1972 bis 1990 in einen Rückgang verwandelt.

Von hier:

nach hier:

Der IPCC fühlt sich geschützt, wenn er wissenschaftlichen Betrug begeht, weil das Establishment – von den etablierten Medien bis hin zu den unhinterfragten Pop-Wissenschaftlern – ihn in seinem Vorgehen unterstützt. Inkompetente, willensschwache Bürokraten am Ruder zu haben, ist auch nicht gerade hilfreich.

Es ist bezeichnend, dass Sie keine Mainstream-Berichte über das arktische Meereis im Jahr 2024 hören werden.

Das liegt daran, dass die Ausdehnung derzeit (Stand: 8. Mai) auf einem 11-Jahres-Hoch liegt – über dem des Jahres 2004, gleichauf mit 1989 und nicht allzu weit entfernt vom Durchschnitt der Jahre 1981-2010:

Eine ehrliche wissenschaftliche Debatte wird durch eine Reihe von dogmatischen Überzeugungen behindert, die von oben vorgegeben werden.

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Kanada baut sechs neue Polar-Eisbrecher

Die Projektionen einer eisfreien Arktis haben sich nicht bewahrheitet, was durch die Tatsache belegt wird, dass Kanada sechs neue Polareisbrecher benötigt.

Der kanadische Minister für öffentliche Dienste und Beschaffung, Jean-Yves Duclos, erklärte, dass die sechs neuen Eisbrecher die derzeit von der kanadischen Küstenwache (CCG) eingesetzten Schiffe ersetzen werden und das Land damit über eine Flotte von Arktisschiffen der nächsten Generation verfügen wird.

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Es folgt noch ein Beitrag zu bevorstehenden Sonnenstürmen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-may-cold-in-japan-ipcc-arctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 20 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 10. Mai 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Jettet der Klimawandel vor oder nach Annalenas Flügen um die Welt?

Helmut Kuntz

Solche, einst der Bildzeitung „überlassenen“, sinnfreien Überschriften fallen dem Autor zunehmend ein, wenn man das „Wirken“ unserer äußerst reisefreudigen Außenministerin betrachtet, deren wohl weaentliche, konstante Leistung im andauernden Verschenken unseres Geldes in fremde Länder besteht [Link].

Wohin Annalena auch jettet, mit dem Geld ihrer Bürger kann – und muss – sie nur noch das schlimmste Klimaleid lindern helfen.

Es gibt Personen, die ziehen die Probleme dieser Welt anscheinend geradezu magisch an. Eine davon ist sprichwörtlich unsere Annalena. Wohin sie auch jettet, selbst in den entferntesten Regionen, entdeckt sie erschütternde Klimawandel-Folgen und findet dankbare Bewohner, welche ihre ausgewiesene Sachkunde spontan nutzen, mit der sie vor Ort – meistens höchst fotogen an einem Sandstrand drappiert – spontan Pegelanstiege analysiert um weitreichende Analysen durchführen.
Und mit ihrer schlafwandlerischen Sicherheit einer Fachperson erkennt sie auch immer sofort, dass vor dem schlimmen Klimawandel nur noch viel deutsches Klimareparationsgeld zu helfen vermag.
Unterstützt wird sie dabei regelmäßig von einheimischen, geschulten Klimaaktivisten „Fachpersonen“, welche sprichwörtlich mit „Händen und Füßen“ die Problematik demonstrieren und dabei klimawandelnde „Schauergeschichten“ abliefern.

Dem Autor allerdings kommt bei dieser „Fachkunde“ ein Spruch in Erinnerung: Wer als Werkzeug nur einen Hammer kennt, sieht in jedem Problem einen Nagel.

Annalenas Jet-Set Planung führte leider dazu, dass nicht Tuvalu, sondern Fidji gerade untergeht

Es tut dem Autor deshalb leid, kürzlich zuerst über Tuvalu berichtet zu haben. Wo Annalenas Sachkunde doch schon wusste, dass die wirkliche Klimaproblematik das direkt danebenliegende Fidji betrifft. Dort ist es nämlich bereits so schlimm, dass man untergegangene Dörfer schon leibhaftig besichtigen kann. Als ausgewiesene Klimafachperson muss man so etwas natürlich auch persönlich in Augenschein nehmen, weshalb sie es nun nachgeholt hat.
Vielleicht auch, um den bisher demütigenden „Klimawandel-Reisevorsprung“ ihrer Parteikollegin Claudia endlich einzuholen, die schon auf Fidji zu einem „Klimawandelbesuch“ war:
[Link] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

Und dabei wurde sie nicht nur von ihren, zur statusgerechten Repräsentation immer notwendigen, gut bezahlten Stylisten und Fotografen begleitet, auch unsere „Qualitätsmedien“ nahmen Anteil:

Bild 2 FOCUS-Schlagzeile zu Annalenas Besuch auf Fidji

FOCUS: Der wegen des Klimawandels steigende Meeresspiegel lässt ganze Dörfer im Südpazifik untergehen. Und bald vielleicht auch komplette Inseln, die heute noch bewohnt sind – wenn nicht gegengesteuert wird.
Zum Abschluss ihrer einwöchigen Indopazifik-Reise hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Dienstag das größtenteils im Meer versunkene Dort Togoru auf Fidschi besucht. In den vergangenen 20 Jahren wurde die Siedlungsfläche fast vollständig überspült vom Pazifischen Ozean, da der Meeresspiegel infolge des Klimawandels immer weiter steigt. Am Strand leben nun nur noch zwei Familien, die um ihre Häuser fürchten müssen. Im Meer sind noch die Überreste eines christlichen Friedhofs zu sehen, der nur noch bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist.

„Das Wasser bis zum Hals“
„Es sind Orte wie diese Küstendörfer im Pazifik, die uns zeigen, mit welcher Brutalität die Klimakrise zuschlägt“, sagte Baerbock. „Die Klimakrise bedeutet für kleine Inselstaaten im Pazifik: Felder versalzen, die Heimat im Meer versunken und ein ganzer Friedhof im Salzwasser untergegangen, die Grabmäler jetzt als Mahnmäler in den Fluten.“ Hier zeige sich, dass den Inselstaaten im Südpazifik „das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht“.
Man müsse alles dafür tun, dass die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad gelinge, damit nicht irgendwann alle Inselstaaten im Meer versinken. „Das ist die Verantwortung insbesondere von Industriestaaten.“Baerbock verwies darauf, dass die G20-Gruppe der großen Wirtschaftsmächte für 80 Prozent des Ausstoßes klimaschädlicher Gase verantwortlich ist.

07.05.2024 Brutalität der Klimakrise“: Eine Insel versinkt im Meer | Watch (msn.com)
„Brutalität der Klimakrise“: Eine Insel versinkt im Meer
Der Inselstaat Fidschi hat zwar einen geringen Anteil am weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß, doch dafür umso mehr an dessen Folgen zu leiden. Der wegen des Klimawandels steigende Meeresspiegel lässt ganze Dörfer im Südpazifik untergehen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat das größtenteils versunkene Dorf Togoru besucht und schlägt nun Alarm.

Warum hat es nun Fidji so besonders erwischt

Leider kann das der Autor nicht sagen. Die offizielle Begründung ist, weil man dort bereits wegen des Klimawandels versunkene Dörfer besichtigen kann, wie es Annalena nun repräsentativ für die Deutschen Bürger getan hat.

Allerdings kann diese Begründung wie bisher immer! nach der Analyse wirklich vor Ort gemessener Daten nicht stimmen (ausdrücklich rein private Meinung des Autors, dem jegliche Sachkunde und Expertise wie sie Annalena dazu mit Sicherheit vorweisen kann fehlt und sich deshalb alleine auf die Messdaten vor Ort verlassen muss).
Denn die aktuell abgefragten Pegeldaten von Fidji sehen wie folgt aus:

Bild 3 Fidji Pegeldaten bis 23. April 2024. Quelle: Australien Pacific Monitoring Projekt

Bild 4 Fidji Detailbild des Maximal-Tidenpegelverlaufs. Grafik vom Autor anhand der Pegeldaten erstellt

Bild 5 Fidji Detailbild des Mittelwert-Tidenpegelverlaufs. Grafik vom Autor anhand der Pegeldaten erstellt

Bei diesem „Pegelanstieg“ von maximal 10 cm seit 1993, aktuell dazu auf einem niedrigen Pegelstand – zusätzlich verfälscht durch Erdbeben – darf man sich derzeit vielleicht noch – denn das ist inzwischen in Deutschland schon nicht mehr mit Sicherheit erlaubt, im Zweifelsfall also verboten fragen, wie ein Dorf dabei untergehen soll und den Bewohnern wie vom FOCUS berichtet, das Wasser „bis zum Hals steht“. Aber seit „Relotius“ dürfen störende Fakten ja durch beliebiges Erfinden Fabulieren ersetzt werden.

Der Autor vermutet deshalb auch, das besagte Dorf ging gar nicht unter. Aber es lag wie so oft (aus Bequemlichkeit, denn nach dem Strand beginnen ja hohe Hügel) unglücklich an einer stark von Meeresströmungen betroffenen Landzunge und wurde ganz einfach im Laufe der Zeit ausgeschwemmt, wofür es viele vergleichbare Beispiele gibt.
Auf Fidji:
youwatch: [3]Vergessen hatte Claudia Roth offenbar, daß es im Herbst 2017 eine Klimaschutzkonferenz in Bonn gegeben hat, bei der offensichtlich wurde, daß die Fidschi-Inseln mitnichten vom gewaltigen Ozean überspült werden. Auf der Fidschi-Insel Ono mußte zwar bspw. das Dorf Narikoso nach „weiter oben“ umziehen, weil es direkt am Strand ein bißchen feucht und ungemütlich geworden war. Aber man hätte dort einfach vorher den Mangrovenwald nicht roden sollen, um Platz für das Dorf am Strand zu schaffen. In der Folge erodierte nämlich der Boden und wurde weggespült. Das Dorf mußte deswegen „höhergelegt“ werden, was auch „nachhaltig“ möglich gewesen ist, da die Insel etwa 300 Meter hoch ist. Dafür, daß die Bewohner ohne Küstenschutzmaßnahmen direkt am Pazifik siedeln wollten, konnte das böse Weltklima gar nichts.

Wie auch in vielen anderen, sandigen Küstengegenden rund um die Welt:
[Link] EIKE, 27.05.2022: Wieder schlägt der Klimawandel unbarmherzig zu: Nun versinkt auch Lagos (Nigeria) im Atlantik
[Link] EIKE, Apr 29, 2022: Seit der Klimawandel an jedem Übel schuld ist, kann man sich jede andere Erklärung sparen
[Link] EIKE 08.05.2020: Die SZ im Agitationsmodus. Und die Wahrheit bleibt wieder auf der Strecke
Für „Pfusch am Bau“ gibt es aber keine westlichen Klimareparationszahlungen.

Vor einiger Zeit wurde auf „Watts Up With That?“ über Fidji berichtet. Und zwar über ein (anderes) dort „untergegangenes“ Küstendorf:
[Link] Fiji’s ‘sinking’ Vunidogoloa Village – Victim of AGW or opportunistic at #COP23 ?,
darin sind noch viele andere Ursachen für die Absenkung von Küstenstreifen auf diesen Atollen beschrieben, die allerdings auch alle mit dem ominösen Klimawandel nichts zu tun haben.
Also wird etwas anderes erzählt. Wissend, dass unsere Annalena danach geradezu gierig ist, denn sonst hätte sich die Reise ja weder gelohnt, noch begründet. Es gibt mehrere NGOs, welche in dieser Gegend Klimaaktivisten ausbilden und Vorträge über die Klimabedrohung halten.
Annalena hört solchen, besonders geschulten Fachpersonen, vor allem an lauschigen Sandstränden anscheinend besonders gerne zu. Schließlich gibt es nichts Schöneres, als die eigene Meinung auch so weit entfernt bestätigt zu bekommen.

Wie unterschiedlich in dieser tektonisch hoch aktiven Gegend Pegelverläufe ausfallen und Regressionen dabei falsche Aussagen liefern, wurde schon oft gezeigt. Anbei nochmal das Beispiel anhand der Verläufe von Fidji und Kiribati. „Nebenan“ verläuft die Tidenpegel-Begrenzung seit Messbeginn praktisch linear und bei Fidschi steigt er (wenn auch geringfügig). Wenn daran nicht die Tektonik und vor allem auch die ENSO einen erheblichen Anteil hat.

Bild 6 Pegelverlaufs-Vergleich Fidji und Kiribati. Grafik vom Autor anhand der Pegeldaten erstellt

Auf „Watts Up With That?“ findet sich in einem weiteren Bericht über Fidji auch eine historische Pegelrekonstruktion. Sofern diese stimmt, dürften sich die Insulaner wenig über den aktuellen Pegel beschweren, außer natürlich, solch ein besonderer „Glücksfall“ wie unsere Annalena jettet gerade vorbei.

Bild 7 Fidji, historische Pegelrekonstruktion

So lange sie noch hinterlegt werden, anbei die Verlaufsgrafik der Lufttemperaturen auf Fidji. Selbst in diesen lässt sich nichts Spektakuläres finden.

Bild 8 Fidji, Verlauf der Lufttemperaturen

Fazit

Zu einem ehemaligen, GRÜNen Minister gibt es die (allerdings nirgendwo belegte [Link]) angebliche Aussage, dass das Geld der deutschen Bürger aus Deutschland unbedingt in die Welt verteilt, denen also weggenommen werden muss:
(Zitierung) … Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Auch wenn diese Aussage so nie getätigt wurde, scheint sie doch wie ein Fluch (nicht nur) auf dieser Partei zu lasten.




Kürzlich entdeckte 90.000 Jahre alte menschliche Fußabdrücke zeigen, wie viel höher der Meeresspiegel früher lag

Kenneth Richard

Menschliche Fußabdrücke, die in den Felsen eines ehemaligen Sandstrandes an der Grenze zwischen Schwemmstrom und Flut eingebettet sind, liegen 20 bis 30 Meter über dem heutigen Meeresspiegel. Die Fußabdrücke werden auf die Zeit vor etwa 90 000 Jahren datiert.

Man schätzt, dass der Meeresspiegel während der letzten Zwischeneiszeit (vor ca. 130 000 bis 115 000 Jahren), als der CO2-Gehalt vermutlich einen Rekordwert von 275 ppm erreichte, weltweit etwa 6 bis 9 Meter höher lag als heute (Sommers et al., 2022).

Funde an den Küsten Nordafrikas (Marokko) deuten darauf hin, dass der Meeresspiegel vor etwa 95 000 Jahren (MIS 5c) „20 m über dem heutigen Niveau“ lag.

Dies stimmt mit einer neuen Studie überein, wonach menschliche Fußabdrücke, die in einem felsigen Strand „20 bis 30 m über dem Meeresspiegel“ eingebettet und erhalten sind, auf vor 90,3 ±7,6 Tausend Jahren datiert werden können.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wassergrenze bzw. die Küstenlinie zu dieser Zeit diese Höhe erreichte, da die Voraussetzungen für die „Salzkruste“, die Erhaltung der Fußabdrücke, eine Lage an der „landwärtigen Grenze der Springflutzone“ und an den „Grenzen der Schwemmströmung“ erfordern.

Interessanterweise ist die Küstenlinie derselben marokkanischen Region in den letzten Jahrzehnten stabil geblieben und hat sich mit einer Rate von +0,89 m pro Jahr seewärts bewegt (Amara Zenati et al., 2024). Dies steht im Widerspruch zu der Ansicht, dass der Anstieg des Meeresspiegels die Küsten der Erde überfluten und die Küstenlinien schrumpfen wird.

Und die Ausdehnung der Küsten ist nicht nur ein lokales Phänomen. Weltweit sind die Küstenlinien seit den 1980er Jahren mit einer Rate von +0,26 m pro Jahr seewärts vorgerückt, denn trotz des Anstiegs des Meeresspiegels „wandert die globale Küstenlinie weiter“. (Mao et al., 2021).

Bildquelle: Mao et al., 2021

Link: https://notrickszone.com/2024/05/06/newly-discovered-90000-year-old-human-footprints-reveal-how-much-higher-sea-levels-used-to-be/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wassertemperatur: Westküste vs. Ostküste [der USA]

Cliff Mass

Vielleicht wird in diesem Blog zu viel Zeit damit verbracht, über die Atmosphäre zu sprechen. Um das wieder gut zu machen, wollen wir heute sehen, was mit der Temperatur der Meeresoberfläche passiert. Und schauen wir, ob etwas Ungewöhnliches vor sich geht. Beginnen wir mit den gestrigen Meerestemperaturen um Nordamerika (unten).

Der östliche Pazifik in der Nähe der Westküste ist kalt (etwa 10°C), wobei das Wasser in Mittelkalifornien etwas kühler ist als bei uns. An der Südspitze der Baja-Halbinsel ist das Wasser warm genug, um angenehm schwimmen zu können.

Die Ostküste ist eine Studie der Gegensätze. Das Wasser vor Neuengland ist wahnsinnig kalt (unter 7 °C), während der übermäßig warme Golfstrom an der Westküste Floridas entlangfließt, an den Carolinas vorbeizieht und dann nach Nordosten in den Atlantik mündet.

Zwischen dem Golfstrom und dem kalten Wasser des Nordostens besteht ein GEWALTIGER Temperaturkontrast. Eine Vergrößerung des Kartenausschnitts der Meerestemperaturen vor dem Nordwesten zeigt die erstaunlichen horizontalen Temperaturänderungen nördlich des Golfstroms:

Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie die Schnittstelle zwischen warmem und kaltem Wasser im Atlantik und eine faszinierende Schleife im warmen Wasser über dem Golf von Mexiko erkennen (erstes Bild oben). Sehr warmes Wasser über der Karibik und westlich von Mittelamerika:

Ihre nächste Frage lautet wahrscheinlich: Ist das derzeitige Muster der Meerestemperatur ungewöhnlich?

Um dies zu beurteilen, zeigt die nächste Karte den Unterschied zwischen der gestrigen Meerestemperatur und normalen Bedingungen (auch SST-Anomalie genannt).

An der Nordwestküste ist es ziemlich normal. Ein paar Grad kälter als normal für die kalifornischen Küstengewässer. An der Westküste Mexikos ist es fast normal. Der größte Teil der Golf- und Atlantikküste liegt leicht über dem Normalwert. Nördlich des Golfstroms ist die Temperatur niedriger als normal, was darauf hindeutet, dass sich der Golfstrom etwa 160 km südlich seiner normalen Position befindet.

[Hervorhebung im Original]

Das wichtigste Ereignis im Zusammenhang mit der Meerestemperatur ist das, was im tropischen Pazifik passiert. Letztes Jahr brachte ein starker El Nino viel höhere Meerestemperaturen als normal von Südamerika nach Westen in den Zentralpazifik.

Aber es ist etwas Entscheidendes passiert. Das Oberflächenwasser des tropischen Pazifiks kühlt sich rapide ab, was dazu führt, dass das Wasser an vielen Orten kühler als normal ist (siehe Karte mit Pfeilen, die einige der kältesten Stellen zeigen).

El Nino ist tot. Lang lebe La Nina, seine kalte Cousine!

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/07/sea-surface-temperatures-west-versus-east-coast/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Einladung zur Podiumsdiskussion am 22. Mai 2024, 18:00 Uhr, im Thüringer Landtag

Von: THLEmV-Bueroleiter <thlemv.bueroleiter@aol.de>

Betreff: Einladung zur Podiumsdiskussion am 22. Mai 2024, 18:00 Uhr, im Thüringer Landtag

Datum: 5. Mai 2024 um 19:42:11 MESZ

Antwort an: THLEmV-Bueroleiter <thlemv.bueroleiter@aol.com>

Liebe Mitglieder und Mitstreiter in den BI-n,

der Thüringer Landesverband Energiepolitik mit Vernunft e.V. (Vernunftkraft Thüringen) hat mit logistischer Unterstützung der parlamentarischen Gruppe der FDP für den 22. Mai 2024, 18:00 Uhr, im Thüringer Landtag eine öffentliche Podiumsdiskussion  organisiert. Zu der Veranstaltung wurden die im Thüringer Landtag vertretenen Fraktionen  und die parl. Gruppe der FDP schriftlich eingeladen. In der moderierten Podiumsdiskussion sollen das Thema

„Vernünftige Energiepolitik – zum Wohl von Mensch, Natur u. Wirtschaft“

sachlich besprochen, Probleme erörtert und wichtige Fragen beantwortet werden.
An der Gesprächsrunde nehmen weiterhin teil:
Prof. Dr. ……………..NN (noch zu benennen durch die Fraktionen LINKE, SPD, GRÜNE)
Prof. Dr.
 rer. silv. habil. Martin Heinze (Wissensch. Wald- u. -bodenschutz, Kospoda)
Dr.-Ing. Detlef Ahlborn (Unternehmer, Maschinenf. Großalmerode, Vorstand BuI VK)
Dr. Rainer Vinkemeier (Mittelstandsinitiative ENERGIE KLARTEXT, Wiesbaden)
Dipl.-Physiker Dieter Böhme (i. R., Vorstand Vernunftkraft TH, Gera)
Univ.-Doz. (Wien) Dr. med. Gerd Reuther (Radiologe i.R., Bestsellerautor, Saalfeld/S.)
Dr.-Ing. Christian Singewald (Geologe, Sachverständiger, Gera) 

Wegen des großen öffentlichen Interesses und der bevorstehenden allgemeinen Wahlen  in Thüringen, wird die Presse eingeladen. Durch die anzumeldenden Teilnehmer können  Fragen an die Politiker und weitere Gesprächspartner gestellt werden.

Bitte teilt zu 1. u. 2. bis 17. Mai 2024 (per E-Mail: thlemv.bueroleiter@aol.de) mit:

1. Anmeldung: Welche Mitglieder und Sprecher von Bürgerinitiativen wollen an der  Veranstaltung teilnehmen?

Wichtige Hinweise:
Die Teilnehmerplätze (im Plenarsaal und auf der Besuchertribüne) sind begrenzt.  Aus Sicherheitsgründen ist zur Teilnahme eine namentliche Anmeldung erforderlich.  Beim Betreten des TLT ist ein gültiges Ausweisdokument (PA, Pass, FS) vorzulegen.  Anmeldungen sind bis zum Erreichen des Kontingents möglich („Windhundprinzip“).
Zur Anmeldung bitte nachfolgende TEILNAHMEMELDUNG ausfüllen und zusenden.

2. Fragestellung: Soll evtl. eine Frage an Politiker oder Experten gestellt werden?

Relevante Frage zum Thema bitte in der TEILNAHMEMELDUNG kurz anführen.
Hinweise:
Die Fragesteller werden in der Gesprächsrunde durch den Moderator angesprochen. Aus Zeitgründen kann nur eine wichtige Frage gestellt werden oder alternativ ein  kurzes Statement zum betreffenden Thema oder Argument abgegeben werden.

3. Für interessierte Mitglieder und Mitstreiter in den Bürgerinitiativen, die keine  Möglichkeit haben persönlich an der Podiumsdiskussion teilzunehmen, sind ein  Video-Stream und eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung geplant.

TEILNAHMEMELDUNG:

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Bürgerinitiative  :
E-Mail-Adresse:
(* Pflichtfeld)
Evtl. kurze Frage:

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Ludwig Freitag
THLEmV e.V.
https://www.thlemv.de/