Kältereport Nr. 20 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Diesmal scheint der Winter in Osteuropa nicht weichen zu wollen. Und die Südhalbkugel wartet mit Meldungen auf – meine Einschätzung: da kommen immer wieder solche Meldungen!

Meldungen vom 13. Mai 2024:

Rekordkälte im Mai in Europa-Russland, die wichtige russische Getreideanbauregionen dazu veranlasst, den Notstand auszurufen

Extrem kalte arktische Luft hat Osteuropa und weite Teile Russlands in letzter Zeit in Atem gehalten und die Temperaturen bis zu -6 °C sinken lassen – ein Rekord-Tiefstwert für diese Jahreszeit.

Die nachstehenden Daten wurden mit freundlicher Genehmigung des nationalen russischen Wetterdienstes (Гидрометцентр России, Gidrometcentr Rossii) und über hmn.ru veröffentlicht.

Tschernosem (der „Schwarzerdegürtel“), der für seine reichen, tiefschwarzen Böden bekannt ist, wurde von starken Frösten heimgesucht. In Valuyki sank das Thermometer am 10. Mai auf -3,4 °C und brach damit den bisherigen Rekordtiefstwert für den Monat Mai von 0,8 °C aus dem Jahr 1952. Auch in Jelez (-1,2°C), Woronesch (-1,8°C) und Tambow (-2,3°C), um nur drei weitere Orte zu nennen, wurden neue Rekorde aufgestellt.

In der Wolgaregion und im gesamten Mai hat der Frost dreimal zugeschlagen (bis zum 12. Mai).

In Balaschow wurde vor kurzem ein Tiefstwert von -4,4 °C gemessen, was 2,2 °C unter dem alten, seit 1950 bestehenden Rekord liegt. In Alexandrov Gai wurde ein seltener Wert von -3,4°C gemessen.

Der Frost erreichte auch Lugansk, das mit -3,1°C den bisherigen Mai-Extremwert von -1,1°C aus dem Jahr 1950 unterbot.

Hier folgen noch diverse weitere Einzelwerte mit Rekordwerten.

Die Vorhersage sagt für diese Woche weitere Fröste voraus, bis zu -3°C in den Regionen Kostroma und Ivanovo zum Beispiel.

Schon vor diesem jüngsten Polarluft-Einbruch hatten drei der wichtigsten Getreideanbaugebiete Russlands den Notstand ausgerufen und schwere Frostschäden an den Kulturen geltend gemacht, welche die diesjährige Ernte voraussichtlich drastisch verringern werden.

In der vergangenen Woche verhängten die zentralen Regionen Lipezk, Woronesch und Tambow, die in Russlands fruchtbarem „Schwarzerdegürtel“ liegen, alle Notstandsmaßnahmen.

„Die Fröste Anfang Mai hatten katastrophale Folgen“, sagte Igor Artamonow, der Gouverneur der Region Lipezk. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die diesjährige Ernte viel geringer ausfallen wird als die vorherige.“

Der jüngste Frost hat nicht nur Getreide, sondern auch andere Grundnahrungsmittel wie Ölsaaten, Kartoffeln, Zuckerrüben und Obst in Mitleidenschaft gezogen. Russland könnte wegen des kalten Wetters ein Drittel seiner Obsternte verlieren, berichtete die staatliche Zeitung Rossiyaskaya Gazeta Ende letzter Woche.

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Es folgt ein ausführlicher Beitrag zum jüngsten Sonnensturm und den Polarlichtern. Davon war hierzulande auch reichlich zu lesen. Cap Allon stellt jedoch am Schluss diesbezüglich Fragen, die hier nicht vorenthalten werden sollen:

Meine Fragen: Welche Rolle spielte das immer schwächer werdende Magnetfeld der Erde bei dem Sonnensturm, der am 10. und 11. Mai stärker war als erwartet? Und wie können die Befürworter der globalen Erwärmung den entscheidenden Antrieb durch die Sonne leugnen? Sie macht nur einen Schluckauf und der ganze Planet glüht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-may-cold-sweeps-european-russia?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 14. Mai 2024:

Die erste Mai-Dekade im europäischen Teil Russlands war die kälteste jemals

Nach Angaben des Leiters des nationalen russischen Wetterdienstes, Roman Vilfand, werden die ersten zehn Tage des Monats Mai im europäischen Teil des Landes (mit einer Fläche von 3969 Millionen km²) als „die kältesten in der Geschichte der Beobachtungen“ gelten.

Wie gestern berichtet, hat diese Region in diesem Monat bereits drei verschiedene arktische Einbrüche erlebt und dabei jedes Mal langjährige Mai-Temperaturrekorde gebrochen.

Vilfand sagte, dass das Gebiet einem Ansturm kalter Luftmassen ausgesetzt war, die vom Arktischen Ozean nach Süden strömten, was für diese Jahreszeit ungewöhnlich ist und dazu führte, dass die Lufttemperatur in Westrussland etwa 10°C unter den klimatischen Normen lag.

Die beispiellose Kälte im Mai hat Gazprom ( den staatlichen multinationalen Energiekonzern) gezwungen, seine Energieversorgung zu verstärken. Berichten zufolge wurden die Verbraucher in diesem Monat mit Rekordmengen an Gas versorgt, die mit denen des Winters vergleichbar sind.

Besorgniserregend sind auch die daraus resultierenden Frostschäden an den Feldfrüchten, die diese Woche in Moskau diskutiert wurden.

Wie bereits gestern erwähnt, ist die berühmte russische Anbauregion, der „Schwarzerdegürtel“, von den monatlichen Rekord-Tiefsttemperaturen schwer getroffen worden, und es wurden große Ernteverluste gemeldet.

Die Ministerien haben den Notstand ausgerufen, auch in den zentralen Regionen Lipezk, Woronesch und Tambow, wo für den Mai noch nie dagewesene Tiefstwerte von -6°C gemeldet wurden.

Auch in diesen Regionen, selbst in Moskau, ist seltener Schnee gefallen.
Am 9. Mai fiel in der russischen Hauptstadt zum ersten Mal in der Klimageschichte Schnee (für dieses Datum). Offiziellen Angaben zufolge fielen in verschiedenen Teilen der Stadt etwa 5 cm, was in der 145 Jahre alten meteorologischen Aufzeichnung Moskaus noch nie vorgekommen ist.

Das Wetter an diesem Tag war bemerkenswert kalt, sagte Vilfand, vergleichbar mit einem Märztag. Mit einer Durchschnittstemperatur von nur 1,7 °C war der letzte Donnerstag der kälteste 9. Mai in Moskau seit 1972.

Frost und ungewöhnliche Schneefälle haben in letzter Zeit weite Teile Osteuropas heimgesucht, darunter auch die Ukraine.

Kältebedingte Verluste sind auch in Polen, Slowenien, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Deutschland zu verzeichnen – um nur fünf Länder zu nennen.

Im Fernen Osten hat auch China mit kalten und nassen Witterungsbedingungen zu kämpfen.
In den heutigen Nachrichten geht es um Chinas 4-Milliarden-Dollar-Litschi-Ernte, die durch Regen, Hagel und unvorhersehbare Frostperioden dezimiert worden ist.

Trotz der Verlautbarungen des Establishments über die „immer heißer werdende Erde“ nehmen die Kälteausbrüche in China sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zu. Das Land hat sich die Ernährungssicherheit zum Hauptziel gesetzt, aber eine Reihe von arktischen Stürmen und extremen „Wetter-Peitschenhieben“ führen zu drastischen Ertragseinbußen. Schwankungen zwischen anomaler Hitze und glühender Kälte sind in Zeiten geringer Sonnenaktivität durchaus zu erwarten und werden sich in Zukunft noch verstärken. China weiß das. Ihre Wissenschaftler warnen schon seit Jahren davor.

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Es folgt noch ein Beitrag zum Thema „There is no Climate Crisis“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/first-10-days-of-may-in-european?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 15. Mai 2023:

Starker Schneefall Mitte Mai in der Türkei

Teile der Türkei wurden von seltenem Mai-Schnee heimgesucht, darunter die westliche Provinz Kocaeli und die Schwarzmeerregion.

Die Woche begann mit einem Temperatursturz, und am Dienstag kam es in den höheren Lagen zu heftigen Schneeverwehungen. In den Bergen der Provinz Bolu zum Beispiel gab es erhebliche Schneefälle.

Die Schneefälle hielten auch am Mittwochmorgen an, unter anderem in der Provinz Kastamonu, und veranlassten das Allgemeine Meteorologische Institut des Landes, für sechs Provinzen die Wetterwarnstufe „Gelb“ zu verhängen.

Wie das nördlich gelegene Russland, das gerade die kältesten ersten 10 Tage des Monats Mai seit 145 Jahren erlebt hat, erlebt auch die Türkei einen historisch kalten und schneereichen Start in den Monat, dessen Kälte bis mindestens zum Wochenende nicht nachlassen soll.

Hier ein Blick auf die 2m-Temperaturanomalien für den Nahen Osten (mit der Türkei im Norden und Afrika im Westen):

2 m-Temperatur-Anomalien am 13. Mai [tropicaltidbits.com]

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Die Rekord-Maikälte in der Slowakei

Die Slowakei hat gerade einen neuen inoffiziellen Tiefsttemperaturrekord für den Monat Mai aufgestellt. Der am 13. Mai in Veľká Poľana gemessene Wert von -11 °C ist der bisher tiefste Maiwert des Landes (unterhalb von 1000 m).

Die Station Veľká Poľana gehört allerdings nicht zum Netz des Slowakischen Hydrometeorologischen Instituts (SHMI) und ist daher nicht offiziell anerkannt.

Der offizielle slowakische <1000m-Rekord liegt bei -8,8°C, aufgestellt in Oravská Lesná am 15. Mai 1954. Die niedrigste Mai-Temperatur in großer Höhe wurde mit -18,3 °C am 20. Mai 1952 in Lomnický štít (2645 m) gemessen.

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Es folgt noch ein Beitrag zum Klima-Kult (wurde hier separat übersetzt) sowie zu solaren Vorgängen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-mid-may-snow-hits-turkey-slovakias?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 16. Mai 2024:

Chiles Hauptstadt inmitten des „längsten jemals aufgezeichneten Kälteeinbruchs“, während sich Südamerika auf einen weiteren antarktischen Ausbruch vorbereitet

Seit den seltenen Schneefällen der vergangenen Woche herrscht in Santiago de Chile eine historische Kälteperiode.

„Seit 1950 (d. h. in den letzten 74 Jahren) hatten wir keine so intensive Kälteperiode im Mai“, sagte Raul Cordero, Klimatologe an der Universität von Santiago. „Wir hatten Tage mit noch niedrigeren Temperaturen, aber jetzt haben wir eine Folge von acht Tagen mit Temperaturen weit unter den typischen Werten. Wir haben es also mit der längsten Kältewelle zu tun, die jemals in der Hauptstadt gemessen wurde, zumindest für die Herbstmonate.“

Die Kälte wird bis Donnerstag anhalten, wobei Cordero für das Zentrum Santiagos Temperaturen von 1,1 Grad Celsius vorhersagt – ein historischer Wert.

Es folgen die Aussichten auf ein Andauern und sogar eine Intensivierung der Kältewelle. Angesichts der Meldungen aus der Antarktis war so etwas zu erwarten.

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Und es geht gleich weiter mit der Südhemisphäre:

Kältester April in Australien seit 2015

Die Ankündigung des Bureau of Meteorology, dass es sich um den „heißesten Herbst/Winter aller Zeiten“ handelt, ist weiterhin peinlich. Der letzte Monat war der kälteste April in Australien seit fast einem Jahrzehnt – und das, obwohl das BoM diese höhere Temperaturen anzeigenden elektronischen Temperatursonden verwendet.)

Entgegen dem Versprechen der AGW-Partei, dass es „immer wärmer“ wird, verzeichnete Australien im letzten Monat einen überdurchschnittlich kalten April (im Vergleich zum Durchschnitt von 1951-1980), den kältesten seit 2015, und einen, der mit den April-Monaten der 1960er und 1970er Jahre konkurriert.

Ein Hochdruckgebiet südlich von WA war die Ursache für die Kälte, bei der südliche Winde polare Luft über den gesamten Kontinent nach Norden trieben – ein natürlicher Vorgang, der das Establishment verzweifeln lässt. Auszug:

Während also viele Gebiete der Erde im April 2024 eine rekordverdächtige Wärme erlebten, war Australien einer der wenigen Orte, die dank eines stagnierenden Wettermusters kühler als normal blieben. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie Kälteperioden den längerfristigen Erwärmungstrend des Klimawandels überdecken können. – Ende Auszug)

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Es folgt noch ein Kurzbeitrag unter der Überschrift „Es gibt keine Klima-Krise“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/chiles-capital-in-the-midst-of-longest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 17. Mai 2024:

Frost in der Türkei

In verschiedenen Regionen der Türkei ist in dieser Woche der Winter zurückgekehrt, da anormale Tiefstwerte und starker Schneefall über das Land zogen.

In der Nordtürkei wurde die Demirkapı-Hocheben in ein weißes Meer verwandelt. Sie ist zu dieser Jahreszeit für ihre üppige Flora bekannt.

Auch in der Region Yedigöller (Sieben Seen), die den Dipsiz-See, den İkiz-See, den Kara-See, den Sarıçiçek-See, den Pirömer-See, den Aygır-See und den Balıklı-See umfasst, hat es stark geschneit. Die Straßen wurden hier unpassierbar, so dass groß angelegte Schneeräumungsaktionen durchgeführt werden mussten.

Die Skigebiete in der Türkei sind wieder in Aufregung geraten. In Erzurum zum Beispiel, wo sich das Skigebiet Palandöken befindet, hat die überraschende Rückkehr des Winters die Pisten wieder zum Leben erweckt, ebenso wie im Sarıkamış-Distrikt von Kars und in Kartalkaya in Bolu. In diesem Teil der Welt ist am Freitag ein weiterer kalter Tag zu erwarten, bevor sich die klimatischen Verhältnisse allmählich wieder normalisieren, da sich die Kälte nach Osten verlagern wird.

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Seltener Mai-Schnee in Hochlagen von Süd-Korea

In der südkoreanischen Provinz Gangwon fielen am Donnerstag in höheren Lagen mehr als ein Meter Schnee, was zu einer noch nie dagewesenen Schneewarnung für Mitte Mai führte.

Auf dem Berg Seorak [1700 m ü. NN] waren am Donnerstag bis 6 Uhr morgens 42 cm Schnee gefallen, auf dem Hyangro Peak waren es ähnlich viele.

Als Reaktion darauf gab die koreanische Meteorologiebehörde eine Warnung vor starkem Schneefall heraus. Dies war das erste Mal seit der Einführung des Warnsystems im Jahr 1996, dass eine solche Warnung Mitte Mai (oder später) ausgegeben wurde, und erst das zweite Mal im Monat Mai (das erste Mal im Jahr 2021).

Die Warnung wurde für die Bergregionen von Gangwon herausgegeben und trat überall dort in Kraft, wo mehr als 5 cm Schnee vorhergesagt wurden. Die Autofahrer wurden gewarnt, angesichts der eingeschränkten Sicht und der tückischen Bedingungen auf den Straßen besondere Vorsicht walten zu lassen.

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Warnung vor Schneefällen in den Australischen Alpen

Der bevorstehende Kaltlufteinbruch in Australien wird die Temperaturen in den Bergen unter den Gefrierpunkt sinken lassen und in den dortigen Alpenregionen Schnee bringen.

Nach dem historisch frühen Schneegestöber im April, das die Skigebiete in New South Wales und Victoria überzog, kommt diese Woche eine weitere Runde Kälte und Schnee aus dem Süden, um die australischen Pisten für die Eröffnung Anfang Juni vorzubereiten.

Insgesamt war es ein kalter und nasser Start in den Herbst in Australien, bei dem eine Reihe von monatlichen Tiefsttemperaturrekorden gefallen sind. Sogar nach den „offiziellen“ BoM-Daten war der April ein überdurchschnittlich kalter Monat, selbst im Vergleich zum kühlen Referenzzeitraum 1951-1980.

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Es folgt wieder ein Beitrag zur Sonnenaktivität.

Link: https://electroverse.substack.com/p/frozen-turkey-rare-may-snow-hits?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 21 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 18. Mai 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Urlaubsbedingt wird der nächste Kältereport erst Mitte der übernächsten Woche erscheinen. Es werden aber unverändert alle Meldungen aufgezeichnet. – C. F.




Gewissensbisse für die Genehmigung von Windparks und das Schüren von Hass und Spaltung

Hier ein älterer Beitrag über Tipton, eine Stadt in Tennessie, USA, den ich jetzt zufällig gesehen habe. Nun, ich finde, der Inhalt kann auch heute noch aktuell sein. Ob das alles so wörtlich zu nehmen ist, die heutige Reue schon, aber die damaligen Bedenken – ich bin mir nicht sicher. Kommentieren Sie bitte Ihre Meinung – der Übersetzer

https://tiptonco.com/   Das Aufmacher Video zeigt schöne Bilder

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Stopthesethings

Während die Welt sich des Ausmaßes und der Tragweite des großen Windkraftbetrugs bewusst wird – der unangemessenen Kosten für die Stromverbraucher und Steuerzahler – der staatlich geförderten Misswirtschaft der Windkraftunternehmen, die auf der Subventionsschiene fahren und die hart arbeitende Landbevölkerung mit Füßen treten – und der erbitterten Spaltung der Gemeinschaft und des Hasses, den die Einführung der Windkraft mit sich bringt, haben diejenigen, die sie unterstützt und gefördert haben, die Wahl: Entweder sie stecken ihr Gewissen in eine bleigefütterte Schachtel (um persönliche Schuldgefühle zu vermeiden) oder sie bekennen sich zu den besseren Engeln in ihrer Seele und suchen nach Wiedergutmachung und Vergebung für den unnötigen Schaden, den sie angerichtet haben.

Man muss Jane Harper zugutehalten, dass sie sich für Letzteres entschieden hat. Hier ist ihre Geschichte.

 

Kommissarin von Tipton County, Indiana, stimmte für „Windparks“ und bereut es jetzt

Jane Harper, Huntington County Concerned Citizens (… besorgte Bürger),  19. März 2015

Sehr geehrte Kommissare und Ratsmitglieder von Howard County,

ich schreibe Ihnen allen als ehemalige Kommissarskollegin, die bei den Verhandlungen und Vereinbarungen mit E.ON Climate Renewables  [Bremen !] mit Tipton County im Jahr 2011 geholfen hat.

Von Anfang an war ich offen für die Entwicklung von Windparks in einem kleinen Teil von Tipton County, da die Kommissare keine Einwände erhalten hatten und ich das Gefühl hatte, dass die Landeigentümer dies wollten.

Meiner eigenen Familie wurde angeboten, Land an E.ON zu verpachten, und wir lehnten ab, weil mein Mann keine Lust hatte, in der Nähe der Türme Landwirtschaft zu betreiben, und auch ich wollte sie einfach nicht sehen. Ich habe jedoch meine persönlichen Ansichten beiseitegeschoben und Entscheidungen auf der Grundlage dessen getroffen, was meiner Meinung nach von der Mehrheit der Öffentlichkeit gewünscht wurde. Ich war jedoch offen genug, um zu sagen, dass ich niemals einen Plan unterstützen würde, der einen großen Teil des Landkreises mit Windturbinen überziehen würde.

Wie sich herausstellte, bestand das Problem darin, dass die Kommissare bei der Entscheidung über den Bau von „Wildcat I“ nicht auf die „Mehrheit“ gehört haben. Die Menschen wussten gar nicht, dass dies geschah, oder wenn sie es wussten, empfanden sie es nicht als so „invasiv“ wie es war. Wie Sie wissen, sind die öffentlichen Bekanntmachungen in den Zeitungen klein und werden oft übersehen, so dass es nicht viel Widerstand gab … bis die Türme hochgezogen wurden und die Leute sahen, wie riesig und aufdringlich sie waren. Die rot blinkenden Lichter stören sogar meine eigenen Sommerabende, und mein Haus ist 6 Meilen vom nächstgelegenen Turm entfernt!!!

Sie haben nicht die Zeit, all das zu lesen, was ich Ihnen erzählen könnte, also möchte ich nur kurz sagen, dass ich wünschte, ich hätte damals das Wissen gehabt, das ich jetzt habe.

Was ich jedoch tun kann, ist zu versuchen, etwas von dem, was ich weiß, an die gewählten Politiker im Nachbarbezirk weiterzugeben, damit Sie vielleicht etwas von dem lernen können, was ich auf die harte Tour gelernt habe.

In Tipton County … ist meine 83-jährige Mutter wütend auf mich (seit ich die Vereinbarungen unterschrieben habe), weil keine bunten Vögel mehr zu ihren Futterhäuschen kommen … der Blick meines Bruders vom Esstisch seiner Familie war früher eine riesige Fläche mit Feldern und natürlichem Lebensraum … jetzt ist diese unberührte „Aussicht“ für immer durch riesige Metallkonstruktionen verunstaltet … die Nachbarn hassen sich gegenseitig … Leserbriefe, die hin und her gehen – seit über einem Jahr findet man diese in den Zeitungen … Familien werden auseinandergerissen, und da die physische Präsenz der Türme 30 Jahre lang bestehen bleiben wird, werden diese Beziehungen niemals wiederhergestellt werden. Kurzum … dies ist ein Thema, das unsere Gemeinschaft wie kein anderes gespalten hat.

Sie hat unseren Bezirk auseinandergerissen. Die Vorwahlen im Mai 2014 sind der Beweis dafür, dass die Mehrheit der Wähler Kandidaten unterstützt hat, die sich offen gegen die Entwicklung von Windparks ausgesprochen haben, und ein amtierender Kommissar wurde abgewählt, weil er nicht bereit war, in allen Fragen, einschließlich der Windkraft, auf die Mehrheit zu hören.

Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich NIEMALS einen Vertrag mit einem Windkraftunternehmen abschließen, jetzt, da ich weiß, was es mit meiner Heimatgemeinde gemacht hat.

Ich bin nicht stolz darauf, dass mein Name auf diesen Dokumenten steht.

Das Windkraftunternehmen hat gegen viele Teile der Vereinbarung verstoßen, beharrt aber darauf, dass seine Fehler „geringfügig“ sind. Ihr Vertreter vor Ort verhält sich arrogant und unbekümmert gegenüber den Menschen, die unter den Auswirkungen von Lärm und Flimmern leiden.

Man kann nichts verlieren, was man nie hatte … also „verliert“ man auch nicht den angeblichen „Geldsegen“, den das Projekt angeblich einbringt.

Was Sie jedoch verlieren, das lässt sich nicht in Dollar messen.

Sie werden die natürliche Landschaft, wie Sie sie kennen, verlieren, und Sie werden die Nähe des „Gemeinschaftsgefühls“ verlieren, weil die Menschen sich deswegen hassen werden und die Präsenz der Türme immer eine ständige Erinnerung an die Kluft sein wird … so werden die Wunden niemals heilen.

Bitte bedenken Sie dies: Was halten Sie von einem Unternehmen, das weiß, dass es auf den erbitterten Widerstand eines Teils der Bürger von Howard County stößt, aber trotzdem in Ihrem Bezirk bauen will?

Es ist so, als würde es sich Ihnen aufdrängen, wenn es weiß, dass es von denjenigen im Projektgebiet, die von seiner Anwesenheit betroffen wären, nicht erwünscht sind und keine Entschädigung für die Veränderung ihrer Umgebung erhält. Was für ein „Partner der Gemeinschaft“ sind sie denn, wenn ihnen die Wünsche der Menschen wirklich egal sind?

Ich weiß nicht, welche „Fakten“ in Bezug auf Immobilienwerte und persönliche Gesundheitsprobleme wahr und welche „Fakten“ falsch sind.

Aber was ich als Tatsache weiß, ist dies: Jede Angelegenheit, die so umstritten ist, dass sie große Gruppen von Menschen dazu veranlasst hat, sich zu versammeln und sich vehement dagegen zu wehren … und die so viel Herzschmerz und Angst unter den Bürgern verursacht hat … kann einfach nicht gut für das Ganze sein. Ich glaube nicht, dass der Landkreis Tipton jemals ganz von den tiefen persönlichen Wunden heilen wird, die viele Menschen durch die Errichtung von Windkraftanlagen in unserem Landkreis erlitten haben.

Ich möchte Sie mit dieser letzten Weisheit zurücklassen, von jemandem, der das alles schon einmal erlebt hat.

Als gewählte Beamtin /öffentlich Angestellte… wenn Sie Genehmigungen erteilen sollen, die die Errichtung von Windparks zulassen und somit der Grund dafür sind, dass in Howard County ein Windpark gebaut wurde – wird dies eine Entscheidung sein, die Sie den Rest Ihres Lebens bereuen werden.

Sie werden sich mir anschließen.

Jan Harper_Illinois Leaks

Jane Harper, Tipton County Commissioner 2009-2012.

Illinois Leaks 

[Webseite inzwischen wegen Hacks geblockt]

https://stopthesethings.com/2015/03/23/conscience-bites-commissioner-for-approving-wind-farm-causing-hatred-division/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

 




Der Aufprall auf die „grüne Energiemauer“ kann nicht schnell genug kommen

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Wir nähern uns schnell etwas, das ich die „grüne Energiemauer“ genannt habe. Die „Mauer“ besteht aus einer Kombination realer Hindernisse, teils aus Kostengründen, teils aus physikalischen Gründen, die das Streben nach einer emissionsfreien „Netto-Null“-Stromerzeugung unweigerlich beenden werden, lange bevor das Ziel von null Emissionen erreicht ist. In diesem Beitrag vom Dezember 2021 habe ich zum ersten Mal auf die sich nähernde Mauer hingewiesen, und in diesem Folgebeitrag vom November 2023 bemerkte ich, dass sie „allmählich in den Fokus rückt“. Jeder, der aufmerksam ist und die Grundrechenarten beherrscht, weiß, dass wir uns dieser Mauer nähern, einige Länder viel schneller als andere. (New York hat sich freiwillig in die erste Reihe gestellt.).

Was wir nicht wissen ist, wie sich der Aufprall auf die Mauer äußern wird: Flächendeckende und häufige Stromausfälle? Regelmäßige, erzwungene Lastabwürfe und Stromausfälle? Verdreifachung oder Vervierfachung der Strompreise? Ein politischer Aufstand, wenn die Menschen erkennen, dass sie von Betrügern getäuscht wurden, die behaupteten, eine Energiewende sei einfach und billig? Oder vielleicht wird alles von allem eintreten.

Inzwischen vergehen die Jahre langsam. Die Unmöglichkeit der Situation, in die wir uns hineinmanövriert haben, wird immer offensichtlicher, aber bis jetzt gibt es noch keine offensichtliche Krise. Wird sie in einem weiteren Jahr eintreten, oder in zwei? Oder vielleicht in fünf?

Nehmen wir New York. Mehrere Gesetze und Verordnungen verpflichten uns zu Energiewende-Mandaten, die einfach nicht erfüllt werden können. Dazu gehören zwei wichtige Gesetze, die 2019 verabschiedet werden, eines für den Bundesstaat New York (Climate Leadership and Community Protection Act) und das andere für die Stadt (Local Law 97), sowie Emissionsstandards für Fahrzeuge, die 2022 vom New Yorker Department of Environmental Conservation verabschiedet werden.

Beginnen wir mit den Emissionsstandards für Fahrzeuge. Im Jahr 2022 übernahm die DEC für New York die Standards und Anforderungen der Verordnung „Advanced Clean Cars II“ des California Air Resources Board. Die kalifornischen Vorschriften sehen vor, dass ab dem Modelljahr 2026 ein Mindestprozentsatz der verkauften Fahrzeuge „emissionsfrei“ sein muss, um dann bis zum Modelljahr 2035 rasch auf 100 % „emissionsfrei“ zu steigen. Hier ist ein Diagramm der CARB über den prozentualen Anteil der verkauften Fahrzeuge nach Modelljahren, die „emissionsfrei“ sein sollen:

Elektroautos sind nicht die einzigen Fahrzeuge, die als „emissionsfrei“ gelten (z. B. für Wasserstofffahrzeuge gilt das auch), aber Elektroautos sind die einzigen Fahrzeuge, die als „emissionsfrei“ gelten und außerdem in nennenswerter Zahl existieren. Das Modelljahr 2026 beginnt im September 2025 – also in etwa 16 Monaten. Wie hoch ist derzeit der Anteil der in New York verkauften Fahrzeuge, die „emissionsfrei“ sind? In einem Artikel der New York Times vom 6. März 2024 wird der Prozentsatz der im Jahr 2023 in der New Yorker „Metropolregion“ verkauften Elektrofahrzeuge auf weniger als 10 % geschätzt. Der Artikel nennt keine Zahlen für den Staat New York als Ganzes, aber zweifellos ist die Zahl für den Staat – einschließlich der ländlichen Gebiete im Hinterland – deutlich geringer als der Prozentsatz in der Stadt und den Vororten. Inzwischen berichten viele Quellen, dass die Verkäufe von Elektrofahrzeugen im ersten Quartal 2024 plötzlich stark zurückgegangen sind. (Ich kann keine nach Bundesstaaten aufgeschlüsselte Statistik dazu finden.). Aber selbst wenn die Verkäufe von Elektroautos im Bundesstaat New York in den ersten Monaten dieses Jahres weiter steigen, werden sie dann wirklich innerhalb von etwas mehr als einem Jahr 35% aller Verkäufe erreichen? Und dann 43% nach nur einem weiteren Jahr, und dann 51% nach einem weiteren Jahr, und so weiter bis zu 100% im Jahr 2035? Das ist doch total lächerlich.

Ebenso lächerlich ist das im CLCPA enthaltene Mandat, wonach bis 2030 70 % der Stromerzeugung aus „erneuerbaren Energien“ erfolgen soll. Die Leute, die für die Umsetzung dieser Vorgaben zuständig sind, sind völlig inkompetent und haben keine Ahnung, was sie da tun. Nach der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 2019 bestand der erste wichtige Schritt in den Jahren 2020 und 2021 darin, die beiden emissionsfreien Kernreaktoren in Indian Point, die etwa 25 % des Stroms von New York City lieferten, zu schließen und sie durch zwei brandneue Gaskraftwerke zu ersetzen, was die Emissionen erheblich erhöhte. Bislang sind die Fortschritte bei der Erreichung des sogenannten 70 x 30-Ziels also negativ.

Die wichtigste Initiative zur Erreichung des 70 x 30-Ziels ist ein Plan für 9000 MW Offshore-Windkraft vor der Küste von Long Island. In diesem Beitrag vom 5. März habe ich die einfache Rechnung aufgestellt, dass, wenn diese Kapazität tatsächlich gebaut wird, sie bestenfalls etwa 16 % des derzeitigen Stromverbrauchs in New York decken würde – vor der Hinzufügung neuer Lasten durch die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und der Hausheizung. Zugegeben, wir haben das große Wasserkraftwerk an den Niagarafällen, das als „erneuerbar“ gezählt wird, sowie einige andere Wasserkraftressourcen, die zusammen mit den Niagarafällen 20 % des Verbrauchs ausmachen könnten. Mit diesen und den Offshore-Windkraftanlagen können wir vielleicht 35 % des Verbrauchs erreichen. (In der Zwischenzeit werden die Offshore-Windprojekte immer wieder gestrichen und verschoben, da die Entwickler versuchen, höhere Preise zu erzielen).

Wie sollen wir in weniger als 6 Jahren auf 70 % erneuerbare Energien kommen? Sie haben buchstäblich keinen blassen Schimmer. Im Rahmen des CLCPA wurde ein so genannter „Scoping Plan“ erstellt. Darin wird ein Bedarf an einer so genannten „abschaltbaren emissionsfreien Ressource“ festgestellt. Dies ist etwas, das es derzeit nicht gibt und wahrscheinlich auch in keinem relevanten Zeitraum geben wird.

Das Fehlen eines brauchbaren Ersatzes hat New York jedoch nicht davon abgehalten, die Schließung seiner gut funktionierenden Gaskraftwerke zu versprechen. Die Schließung mehrerer Anlagen war für dieses Jahr geplant. Doch dann fiel im November jemandem auf, dass es keinen Ersatz für die Anlagen gab, und so wurde die Zwangsstilllegung von vier dieser Anlagen um zwei Jahre verschoben. Kurzmeldung: In zwei Jahren werden wir immer noch keinen Ersatz für diese Anlagen haben. Das Gleiche wird in vier Jahren der Fall sein, und in sechs, acht und zehn Jahren. Werden sie die vorgeschriebene Schließung einfach immer weiter hinausschieben? Vielleicht vermeiden wir auf diese Weise, gegen die grüne Energiemauer zu prallen.

Und dann gibt es noch das Local Law 97, das angeblich vorschreibt, dass alle großen Wohngebäude (ab 2250 m²) auf Elektroheizung umgestellt werden müssen, und zwar hauptsächlich bis 2030. Dies wird zu einem Anstieg der Nachfrage im Netz um etwa 30 % führen. Dies geschieht zur gleichen Zeit, in der die Erdgaskraftwerke geschlossen werden sollen, um nur teilweise durch sehr unregelmäßige Offshore-Windkraftanlagen ersetzt zu werden, die die Gaserzeugung nicht vollständig ersetzen, geschweige denn die erhöhte Nachfrage decken können.

Irgendetwas muss hier nachgeben, und es wird nachgeben. Es wird das Beste sein, wenn dies schnell geschieht und sich nicht über Jahre hinzieht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/15/the-green-energy-wall-cant-arrive-quickly-enough/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Trotz 2024, die Eisheiligen vom 11. Mai bis 15. Mai werden kälter.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Diesmal im Mai 2024 sind die Eisheiligen, jene etwas kältere Woche in der Monatsmitte warm ausgefallen, der Schnitt der fünf Tage betrug gut 16 Grad. „Gut“ deshalb, weil der DWD diesen Deutschland-Eisheiligen-Schnitt nirgendwo veröffentlicht. Wir mussten alle DWD-Stationen mit den Original-DWD-Temperaturdaten aufsummieren und selbst das Mittel bilden.

Zukünftig wollen wir allerdings aus Zeitgründen ähnlich wie Hussing – ein Angestellter des DWD – vorgehen, siehe hier. Wir wollen einen Querschnitt von 50 Messstationen quer über Deutschland verteilt auswählen, der in etwa den DWD-Schnitt aller DWD-Stationen besser graphisch abbildet. Diese bereits bis 2023 ausgewerteten 50 Messstationen haben alle ausschließlich deutlich fallende Trendgeraden, die mit den Trendlinien der 541 DWD-Stationen aus diesem Artikel übereinstimmen, siehe die Vorschau hier. Hussing wertet im Übrigen nur etwa 35 Stationen aus.

Wir wählen 1988 als Startjahr unserer Grafikreihen, weil 1988 der Weltklimarat, eine politische Organisation gegründet wurde, (also keine Wissenschaftler) mit dem Ziel der Durchsetzung der unbewiesenen Behauptung, dass nahezu CO₂ allein als Treibhausgas die Temperaturen der Erde bestimmen würde. Und da CO₂ stetig ansteigt, würde es bald zu einer Überhitzung der Erde kommen, unseren Planeten verwüsten und unbewohnbar machen. Siehe die irrsinnigen Behauptungen der „letzten Generation“ und die derzeitigen ebenso unsinnigen Gegenmaßnahmen.

Die Grafiken dieses Artikels über den Eisheiligenverlauf in Deutschland werden diese CO₂-Klimapanik ad absurdum führen. Wir verwenden für die Grafiken die Original-DWD-Daten, wie diese vom Deutschen Wetterdienst ins Netz gestellt werden

Wir zeigen zunächst den Eisheiligentrendverlauf für Deutschland, dann einer typischen städtischen Wärmeinselstation und einer ländlichen Station.

Zunächst zum Deutschlandschnitt: Unser Autor Matthias Baritz hat alle derzeitigen 2500 DWD-Stationen überprüft auf Tages/Nachttemperaturen. Es gibt 540 Stationen, die bereits 1988 schon alle drei Werte bis heute mitgemessen haben. Diese 540 Stationen haben allerdings oftmals ihren Standort verändert, ihre Messeinrichtung sowieso, aber sie sind namentlich wenigstens gleichgeblieben und der DWD bietet eine Tagesdatenreihe an, die man als Originaldaten dieser Station bezeichnen kann. Herr Baritz hat alle 540 Stationen aufsummiert zu einem Deutschlandschnitt, und das auch noch für die Tageshöchst- und die nächtlichen Minimumtemperaturen

Grafik. 1: Die obere graue Reihe zeigt den Tageshöchsttemperaturen der fünf Eisheiligentage seit 1988. Die untere die nächtlichen T-Min Temperaturen. Die mittlere den Tagesdurchschnitt der fünf Tage. Man achte auf die Steigungsformeln, alle negativ.

Ergebnis Eisheiligen Deutschland

  1. Die Eisheiligen werden eindeutig kälter in Deutschland
  2. Die Kohlendioxidzunahme hat keinerlei erkennbare Wirkung auf die Trendlinien der Eisheiligen in Deutschland
  3. Alle drei Trendlinien verlaufen etwa gleich fallend, allerdings die nächtlichen T-min Temperaturen (blau, ganz unten im Diagramm) etwas stärker fallend als die beiden anderen.

Nochmals zur Erinnerung: Diese zeitraubenden Auswertungen bietet der Deutsche Wetterdienst nicht als Grafik an. Also bitte kopieren und selbst verwenden. Keiner außer uns wertet diese vom DWD erhobenen Daten aus. Deswegen können die teuer bezahlten Erwärmungsexperten der Medien auch jeden Blödsinn behaupten zur Unterstützung der deutschen CO₂- Klimapanikpolitik. Und die deutsche Politik unter Habeck denkt sich dann wieder unsinnige Maßnahmen gegen die behauptete CO₂-Klimaerwärmung aus, die es gar nicht gibt. Deutschland soll ruiniert werden und dagegen müssen wir ankämpfen.

Gesamtergebnis:

Die Eisheiligen werden seit 1988 kälter in Deutschland

Die CO₂-Erwärmungstheorie ist falsch. Abkühlung ist das Gegenteil einer Erwärmung.

2) Eisheiligen in einer großen Wärmeinsel: München.

Die Wetterstation steht mitten in der Stadt. Für München sieht die gesamte 5-Tage Eisheiligengrafik über den Zeitraum 1988 bis 2024 so aus

Grafik. 2: Der Eisheiligenverlauf vom 11. bis 15. Mai der Wetterstation München, mitten in München, oben der Verlauf der Tageshöchsttemperaturen, unten die nächtlichen Minimumtemperaturen und in braun der Ganztagesschnitt über 24 Stunden. Alle fünf Tage sind jeweils zu einem Aufzeichnungsereignispunkt für das betreffende Jahr ermittelt.

Ergebnis für München bei den Eisheiligen:

Die Eisheiligen werden in München mitten in der Stadt eindeutig kälter, alle drei Trendlinien sind deutlichst fallend. Die gesamte Abkühlung – brauner Graph- beträgt seit 1988 fast 2 Grad

Erkenntnis: CO₂ hat keinen Einfluss auf die Eisheiligen mitten in der Münchner Innenstadt!!!! Die nach fünf Kirchenheiligen benannten Tage richten sich nicht nach dem Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung.

Besonders falsch und dreist tritt dieser bezahlte Wetterexperte auf. Laut dem RTL-„Klimaexperten“ Christian Häckl soll der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier seine Theorie ausführlich und verständlich beschrieben. Alles nachvollziehbar und überzeugend, was er theoretisch von sich gibt. Wunderschön logisch daher gemunkelt, bloß halt in der Realität der irdischen Atmosphäre grottenfalsch wie unsere bisherigen 2 Grafiken eindeutig zeigen.

Doch es kommt noch schlimmer. Noch fälscher wird die Behauptung einer angeblich stärkeren Nachterwärmung durch das angebliche Treibhausgas CO₂, wenn man ländliche Stationen betrachtet, hier Gießen

Grafik. 3: Eisheiligentagen bei der Wetterstation Gießen, (ländliche Station) allerdings wurde die Wetterstation vor etwa 20 Jahren verlegt vom Stadtrand nun ins freie Feld. Deshalb wohl die etwas stärkeren negativen Trendlinien. Wir verwenden jedoch die Original-DWD-Daten dieser Station. Da die Stationsverlegung bei allen drei Grafiken gleichzeitig erfolgte kann man zuverlässig Vergleiche untereinander anstellen

Erkenntnis: Bei der ländlichen Wetterstation Gießen sind die Nachttemperaturen der Eisheiligen deutlich kälter. Und die Differenz wird immer größer. Die Schere zwischen Tag und Nacht öffnet sich. Dies wiederspricht deutlich der Häckl`schen Treibhaustheorie.

Logisch: In der freien Fläche stehen keine Häuser, welche die nächtliche Kälte rausheizen.

Die wirklichen Gründe: Wenn das angebliche Treibhausgas CO₂ keine Erwärmung bewirkt, sondern eine grobe Irreführung der deutschen Bevölkerung darstellt, so müssen wir die wirklichen Gründe der Abkühlung der fünf Eisheiligentage seit 1988 suchen. Als Hauptgrund nennen wir die Sonnenstunden. Die Sonnenstunden dieser fünf Tage sind abnehmend. Siehe die Grafik von München.

Grafik 4: Die Sonnenstunden dieser fünf Eisheiligentage sind seit 1988 rückläufig, obwohl dieses Jahr 2024 mit Sonne reichlich gesegnet war.

Fazit: Die Sonne entscheidet hauptsächlich, ob die Tage warm oder kalt sind. Daneben gibt es noch viele andere Gründe.

Nur eins wurde auch diesmal wieder eindeutig durch die Daten des Deutschen Wetterdienstes gezeigt:

  1. Kohlendioxid ist nicht der Haupttreiber der Temperaturen, das ist eine wissenschaftliche Lüge, ein dreistes Geschäftsmodell.
  2. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen am Verlauf mit.
  3. Die Eisheiligen werden kälter in Deutschland, Abkühlung ist das Gegenteil einer CO₂-verursachten Erwärmung.
  4. Die nächtlichen T-min fallen dabei stärker als die Tageshöchsttemperaturen.

Durch diesen Artikel ist der Treibhauseffekt anhand der DWD-Grafiken widerlegt. Selbstverständlich gibt es auch noch viele andere Widerlegungsbeweise.

Wir bestreiten nicht, dass CO₂ im IR-Bereich absorbiert und emittiert, jedoch bleibt dies ohne Wirkung auf das Klima. Wir bestreiten auch nicht, dass sich das Klima immer ändert.

Natur- und Umweltschutz sollte wieder in den Mittelpunkt der Politik gestellt werden und nicht das Panikmodell CO₂-Klimaschutz

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Die Windindustrie wusste schon immer, dass die Lärmbelastung durch Windkraftanlagen schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit hat

Stopthesethings

Die Windindustrie hat sehr hart daran gearbeitet, Schlafmangel und andere gesundheitsschädliche Auswirkungen zu vertuschen, die durch niederfrequenten Lärm und Infraschall von Turbinen verursacht werden. Es begann mit den erbärmlich unzureichenden, ja völlig irrelevanten Lärmnormen der Windindustrie; und die institutionelle Korruption, die:

  1. a) es ermöglichte, dass diese Standards überhaupt zu „Benchmarks“ wurden; Und
  2. b) sieht Regierungsbehörden in der Verantwortung, welche anstatt die öffentliche Gesundheit zu schützen, nicht nur meist untätig herumsitzen, sondern sich zugunsten der Windindustrie einsetzen. Alles auf Kosten genau der Menschen, für deren Schutz diese Planungs- und Gesundheitsämter reichlich bezahlt werden.

Bereits im Februar 2015 erstellte STT eine Chronologie ( hier verlinkt ) dessen, was die Windindustrie und ihre Lieblingsakustik-Berater wussten (und wann sie es wussten); was die Windindustrie als Reaktion auf dieses Wissen getan hat; und wie die Windindustrie und ihre Parasiten mit allen Mitteln dafür sorgen, dass dieses Wissen keinen Einfluss auf ihre Agenda hat, die Menschenrechte, die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen, die neben industriellen Windkraftanlagen leben, mit Füßen zu treten.

Die Chronologie ist als Zeitleiste dargestellt, die durch Klicken auf  diesen Link hier  oder auf das Bild unten aufgerufen werden kann.

Fast ein Jahrzehnt später hat sich an der Einstellung und Herangehensweise der Windindustrie an den Schaden, den sie verursacht, kein bisschen geändert. Die Fähigkeit der Opfer, diesen Schaden zu definieren und zu beschreiben, wird jedoch immer besser und die Beweise für die (offensichtliche) Ursache, Art und das Ausmaß dieses Schadens nehmen weiter zu, wie Robert Bradley Jr. weiter unten näher erläutert.

 

Industrielle Windkraftanlagen  vs. Umwelt (ILFN-Themen in der Debatte)
Master Resource, Robert Bradley Jr., 9. April 2024

„Innere Organe reagieren empfindlich auf Schall und Vibration. Der aktuelle Wissensstand über Mechanotransduktion sowie bekannte oszillatorische und oxidative Stresseffekte weisen in die Richtung unserer Hypothese und sollten Anlass für dringende Vorsichtsmaßnahmen und weitere Forschung sein.“

Es ist ein sehr technisches Thema – aber sicherlich eines für die Welterklärer, die die Menschheit als Krebsgeschwür für die optimale, fragile Natur betrachten. Industrielle Windkraftanlagen, riesig und im Freien störend, sind sicherlich von Menschenhand geschaffen und unterliegen der Un– Schuldsvermutung: „Schuld bis zum Beweis der Unschuld“ des nicht hinterfragten „Vorsorgeprinzips“.

Infraschall und niederfrequenter Lärm (ILFN) sind ein wichtiges Thema, das Windbefürworter nicht diskutieren oder debattieren wollen. MasterResource-Beiträge von Stephen Cooper und anderen über viele Jahre haben gezeigt, dass „was Sie nicht hören kann, Ihnen trotzdem schaden kann“. Wie ein Kritiker es ausdrückte:

Industrielle Windkraftanlagen haben mehr als nur hörbare Geräusche, Knirschen, Wimmern, das Rauschen der Rotorblätter und ein allgegenwärtiges Brummen. Sie haben auch eine Wirkung unterhalb der Hörschwelle. Es ist nicht wie eine Verunreinigung/Schädigung am Arbeitsplatz, bei der die Menschen nachts nach Hause gehen können, um Erleichterung zu finden. Da industrielle Windprojekte Häuser und ländliche Gebiete buchstäblich umzingeln, gibt es kaum oder gar keinen Ausweg.

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Die ILFN-Debatte geht weiter. In der Juni-Ausgabe 2023 des Journal of Biosciences and Medicine s (Vol. 11; Nr. 6) „Beeinträchtigung des Endothels und Störung der Mikrozirkulation bei Menschen und Tieren, die Infraschall aufgrund unregelmäßiger Mechanotransduktion ausgesetzt sind“  schreibt Ursula Maria Bellut. Frau Staeck präsentierte eine wichtige Hypothese, die der Mainstream diskutieren (und nicht ignorieren) sollte. Es folgen die Zusammenfassung und das Fazit.

Zusammenfassung:

Die Mikrozirkulation von Säugetieren ist ein autoreguliertes und komplexes synchronisiertes System entsprechend dem aktuellen Bedarf an Nährstoffen und Sauerstoff. Der ungestörte Ablauf lebenswichtiger Funktionen wie Wachstum, Blutdruckregulierung, Entzündungsablauf und Embryogenese ist an die Integrität des Endothels gebunden. Besonders die sensible Vasomotion ist davon abhängig.

Mechanotransduktions-Signalnetzwerke spielen eine entscheidende Rolle in lebenswichtigen zellulären Prozessen und sind der entscheidende physiologische Mechanismus für eine angemessene NO-Freisetzung, der hauptsächlich für die Autoregulation von Gefäßen verantwortlich ist. Eine gestörte endotheliale Integrität, die beispielsweise durch chronischen oxidativen Stress und/oder mechanischen (oszillierenden) Stress verursacht wird, führt zu einer Störung der Vasomotion sowie einem Ungleichgewicht der Redoxsysteme, was als Hauptursache für die Entstehung chronischer Entzündungskrankheiten wie Arteriosklerose gilt entsprechende Folgeerkrankungen, ggf. Krebs.

Das endotheliale Zytoskelett, das einem viskoelastischen „Tensegrity-Modell“ entspricht, bietet durch seinen speziellen Aufbau die Möglichkeit zur Mechanotransduktion. Das in den letzten Jahren schnell wachsende Wissen über mechanische Kräfte bei der zellulären Wahrnehmung und Regulierung (das in der Verleihung des Nobelpreises für die Entschlüsselung druck-/vibrationsempfindlicher Ionenkanäle gipfelte) führte uns zu der folgenden Hypothese: Der externe Stressor „Lärm“ erzeugt unter bestimmten Bedingungen ein oszillierendes Spannungsfeld im physiologisch laminaren Strömungsbett der Kapillaren, das zu unregelmäßigen Mechanotransduktionen führen kann. Die Ergebnisse liefern eine strikte Frequenzabhängigkeit bei der Mechanotransduktion mit der Bestimmung von Schwellenwerten für eine 1:1-Übertragung.

Die kürzlich gewonnenen Erkenntnisse zur endothelialen Mechanotransduktion werfen ein neues Licht auf die Bedeutung niedriger Frequenzen. Dies könnte ein Hinweis auf den seit langem gesuchten pathophysiologischen Weg sein, wie Infraschall eine Stressorwirkung auf zellulärer Ebene ausüben kann. Lärmexponierte Bürger, die in der Nähe von Infrastrukturen wie einer Biogasanlage, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken und größeren industriellen Windkraftanlagen (IWT) wohnen, weisen weltweit überwiegend eine mit Mikrozirkulationsstörungen einhergehende Symptomatik auf. Denkbar sind auch Auswirkungen auf Insekten oder Fische, da die Piezokanäle als konservierte Strukturen aller vielzelligen Organismen gelten.

Es wird ein experimentelles Design vorgeschlagen, um den direkten pathologischen Einfluss von Infraschall definierter Stärke, Frequenz, Wirkungs-/Zeitprofil und Dauer auf die sensible Vasomotion zu demonstrieren.


An dieser Stelle gestehe ich, dass ich trotz Übersetzung nicht viel davon verstanden habe.

Daher hier zu Erinnerung der Report

https://eike-klima-energie.eu/2015/07/28/das-umweltbundesamt-stellt-fest-infraschall-ist-schaedlich/

Machbarkeitsstudie zu den Auswirkungen von Infraschall http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf

  1. Conclusions [Schlussfolgerungen]

Responses in the auditory cortex down to 8Hz, respectively 12Hz could be verified..
[Reaktionen im auditorischen Kortex bis hinunter zu 8 Hz, beziehungsweise 12 Hz konnten bestätigt werden]


Schlussfolgerungen
Erstmals kann die Symptomatik chronisch infraschallexponierter Menschen und Tiere in einer kohärenten Hypothese pathophysiologisch klassifiziert werden. Möglich wurde dies durch den Fortschritt im Wissen über die endotheliale Mechanotransduktion, die als lebenswichtige Gefäßfunktion als Reaktion auf mechanische Kräfte von wesentlicher Bedeutung ist. Entscheidende zelluläre Prozesse wie Wachstum, Differenzierung, Migration, Angiogenese, Redoxhomöostase und Entzündung sind gleichzeitig von mechanischen Kräften und der Integrität des Endothels abhängig.

Normalerweise ist der Fluss in der Mikrozirkulation von Säugetieren laminar und nicht variabel. Dies wird durch die stromaufwärts gelegene Verbindung der Widerstandsgefäße in den Arteriolen erreicht. Anhaltende Veränderungen der Scherspannungsmuster, insbesondere der oszillierende Fluss, wurden mit einer verminderten Bioverfügbarkeit von NO, einer Zunahme reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), höheren Lipoprotein-Oxidationsraten, erhöhter endothelialer Apoptose, Pro-Atherogenität, chronischer Entzündung und möglicher Krebsentwicklung in Verbindung gebracht.

Wir haben positive Belege für unsere Hypothese, dass ein chronisch wirkender oszillierender Stressor mit bestimmten Bedingungen in Frequenz, Zeit/Wirkungsprofil, Schalldruck und Dauer ein oszillierendes Stressfeld induzieren und damit eine Stressreaktion auf zellulärer Ebene auslösen könnte. Mit den entscheidenden Grundlagen der Mechano-Transduktion gibt es nun einen starken Hinweis mit eindeutigen Indikatoren für eine mögliche Interaktion von Infraschall, insbesondere mit tiefen Frequenzen und impulsivem Charakter, wie sie z.B. IWT’s oder Wärmepumpen haben. Die Aufklärung der starken Abhängigkeit der Mechanotransduktion von der Frequenz des „Rauschens“ und die Identifizierung von Aktinfilamenten und Mikrotubuli als „Tiefpassfilter“ unterstützen unsere Hypothese.

Auf diese Weise könnte die Ausbreitung der Schallwelle im viskoelastischen Organismus zu einer entschlüsselbaren Information werden. Eine Regeneration, wie sie bei einmaliger oder seltener Einwirkung erfolgt, kann bei chronischer Einwirkung nicht stattfinden. Anfänglich sind funktionelle Störungen des orchestrierten vasomotorischen Systems bzw. der sensiblen Vasomotion zu erwarten, bei längerer Einwirkung feststehende anatomisch erkennbare pathologische Schäden an der endothelialen Integrität. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die strukturellen Veränderungen, die dazu neigen, sich selbst zu verstärken, wie am Beispiel des Remodellings des Herzens beschrieben.

Durch die Aufklärung des pathophysiologischen Weges, wie Infraschall/IFLN zu den wichtigsten Gesundheitsstörungen führen könnte, wird es möglich sein, bei der Festlegung von Sicherheitsabständen für das Leben oder Arbeiten mit emittierenden technischen Anlagen voranzukommen. Viele wissenschaftliche Fragen müssen noch beantwortet werden, aber es gibt genügend Anhaltspunkte dafür, dass als Vorsichtsmaßnahme weitere Technologien, die sehr niedrige Frequenzen und/oder impulsartige Emissionen mit potenziellen Auswirkungen auf lebende Organismen beinhalten, eingeschränkt oder besser vermieden werden sollten, bis alle Fragen wissenschaftlich geklärt sind. Die möglichen Auswirkungen auf Insekten, die noch nicht geklärt sind, könnten von großer Bedeutung sein, z. B. für die biologische Vielfalt und für die Zusammenarbeit von Bestäubern und damit für die Ernährung.

Die Entschlüsselung der PIEZO-1-Kanäle hätte die Öffentlichkeit bereits auf die potenziellen Risiken aufmerksam machen müssen. Innere Organe sind empfindlich für Schall und Vibration. Der derzeitige Wissensstand über die Mechanotransduktion zusammen mit den bekannten Auswirkungen von Schwingungen und oxidativem Stress weisen in die Richtung unserer Hypothese und sollten Anlass für dringende Vorsichtsmaßnahmen und weitere Forschung sein.

Letzter Kommentar

Wird also „ExxonKnew“ in künftigen Rechtsstreitigkeiten durch „Industrial Wind Knew“ ersetzt werden? Wann ist das Problem des Infraschalls und des niederfrequenten Lärms zum ersten Mal aufgetaucht, und haben die Berufsverbände in den USA und im Ausland davon Kenntnis genommen und das Problem untersucht? Die Zukunft der schwachen, intermittierenden, ineffizienten, flächenintensiven und lärmintensiven industriellen Windenergie ist Teil von Earth in the Balance.

Master Resource

https://stopthesethings.com/2024/05/11/wind-industry-always-knew-that-wind-turbine-noise-exposure-causes-adverse-health-effects/

Übersetzt durch Andreas Demmig