Energiewende ins Dunkeldeutschland

Der Begriff „Dunkeldeutschland“ bekommt  eine völlig neue Bedeutung – im wahrsten Sinne des Wortes. Vorgestern ist Deutschland wieder haarscharf an einem Zusammenbruch der Stromversorgung vorbeigeschlittert. Unsere Nachbarländer müssen die Zeche mitbezahlen und sind stinksauer.

Von Manfred Haferburg 

Manchmal fallen sogenannten geflügelten Worten ungewollt ganz neue Bedeutungen zu. Meinte der ehemalige Bundespräsident Gauck noch, seine ostdeutschen Landsleute vom hohen Schloss Bellevue aus mit dem herabwürdigend gemeinten Begriff Dunkeldeutschlandabkanzeln zu können, weil sie seiner hochwohlgeborenen Meinung nach falsch wählten, so trat am 12.12.2024 in Deutschland ein Zustand ein, den man durchaus als „Dunkeldeutschland“ bezeichnen könnte. Das Gauckwort bekam eine ganz neue Bedeutung.

Ganz Deutschland lag grau unter einer dicken Wolkendecke, und kein Blättchen bewegte sich in der Windstille. Auch die über dreißigtausend Windräder blieben stehen, und es hätten sich auch nicht mehr von ihnen gedreht, wenn es 100.000 gewesen wären. Die fast vier Millionen „Solarkraftwerke“ lieferten weniger als ein Prozent ihrer installierten Leistung. Und auch für sie gilt – mehr Solarpaneele hätten auch nicht wirklich mehr Sonne gesehen und Strom produziert. Eine bewölkte Windstille, genannt Dunkelflaute, verwandelte gestern Deutschland beinahe wörtlich in Dunkeldeutschland – ein Land, das haarscharf daran vorbeischrammte, im Stockdunkel eines verheerenden Blackouts zu sitzen.

Importstrom rettet Deutsche Energieversorgung – die Nachbarn sind sauer

Nur der Import von fast 20 Gigawatt Strom aus den Nachbarländern verhinderte, dass am Abend des 12.12.2024 in Dunkeldeutschland die Lichter ausgingen und es zu Finsterdeutschland geworden wäre. Mehr hätten die Stromleitungen aus den Nachbarländern auch nicht durchleiten können. 20 Gigawatt entspricht der Leistung von 15 Kernkraftwerken wie die drei letzten abgeschalteten KKW ISAR, Neckarwestheim und Emsland. Das hatte für die Nachbarländer, aus denen der Strom nach Deutschland abfloss, erhebliche Preissteigerungen vom mehr als 10-fachen des Normalpreises auch in ihrem Strommarkt zur Folge. Eine 10-minütige Dusche in Südschweden hätte dadurch fünf Euro gekostet.

Schwedens Energieministerin äußerte sich: „Ich bin wütend auf die Deutschen. Wenn der Wind nicht weht, bekommen wir mit diesem gescheiterten Stromsystem hohe Strompreise. Das ist eine Folge der Abschaltung der Kernkraftwerke”.

Auch in Norwegen ist man sauer auf Deutschland: „Es ist eine absolut beschissene Situation“, sagte Norwegens Energieminister Terje Aasland. Norwegen wird seinen Export nach Deutschland neu überdenken. Die Position Deutschlands kann man mit einem Bankrotteur vergleichen, der unter großem Beifall immer neue Saalrunden bestellt und damit rechnet, dass seine Tischnachbarn ungefragt bezahlen.

Auch in Deutschland sorgte das trübe Wetter für erhebliche Verwerfungen

Die Netzsicherheit konnte nur durch die hervorragende Arbeit der Ingenieure auf den Netzleitstellen aufrechterhalten werden. Im Jahre 2000 mussten sie ganze fünfmal eingreifen, um das Netz zu stabilisieren. Man nennt diese Eingriffe Redispatchmaßnahmen. Im Jahr 2024 mussten die Netzbetreiber 20.000-mal eingreifen, die Steigerungsrate verläuft exponentiell. Eine solche Anzahl von Eingriffen kostet Milliarden pro Jahr, und die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers mit der katastrophalen Folge eines Blackouts steigt exponentiell an.

Wenn in einer solchen Situation ein weiterer Fehler hinzukommt – sei es irgendwo ein Trafobrand oder der plötzliche Ausfall eines weiteren Großkraftwerkes, sei es der Ausfall einer großen Übertragungstrasse durch Blitzeinschlag oder einen Angriff der Klimaretter-„Aktivisten“ – dann beherrscht das Netz nicht mehr das sogenannte N-1 Kriterium und kollabiert wie eine Reihe aufgestellter Dominosteine.

Am 12.12.2024 waren die Strompreise den ganzen Tag über auf dem extrem hohen Niveau von etwa 350 Euro pro Megawattstunde. Durch die Strommangellage stiegen die Preise am Stromspotmarkt gegen Nachmittag auf stolze 936 Euro pro Megawattstunde. Das ist ungefähr das Fünfzehnfache des normalen Preises am Spotmarkt und der höchste Wert in den letzten 18 Jahren. Das ist etwa so, als würde ein Liter Diesel an der Tankstelle plötzlich 24 Euro kosten. Die Stromkunden werden es allerdings erst an den Stromrechnungen im nächsten Jahr merken. Aus Habecks Versprechen über fallende Strompreise wird mit Sicherheit nichts, der Strompreis kennt nur eine Richtung. Aus der Kugel Eis des ehrenwerten Herrn Trittin sind inzwischen 150 Kugeln pro Monat für eine durchschnittliche Verbraucherfamilie geworden.

Die Situation führte auch dazu, dass einige energieintensive Industriebetriebe ihre Produktion einstellen oder einschränken mussten. Es ist eigentlich egal, ob dem Unternehmen der Strom in einem Brownout abgestellt wird, oder ob er ihn selbst abschaltet, weil sonst die Produktionskosten die Einnahmen überschreiten. Und es ist kein Licht am Ende des energiepolitischen Tunnels in Sicht. Es sei denn, irgendwer ist so naiv, dass er der CDU/CSU glaubt, dass sie mittels der Kernfusion die Stromkrise in Deutschland beenden kann. Denn eine Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Kernkraftwerke will Herr Merz nicht. Dann würde ja sein potenzieller Koalitionspartner unfroh daher schauen.

Solche Stromeskapaden macht ein Unternehmer ein paarmal mit, überlegt sich aber dann ganz sicher, dass es auch anderswo Mütter mit schönen Töchtern gibt.

Die Politik verschlimmert die Situation ständig

Obwohl diesmal die großen Medien an dem Thema Dunkelflaute nicht vorbei kamen, geht die Zerstörung der energetischen Infrastruktur durch die Politik völlig unbeirrt von der offensichtlichen Realität weiter. Die Bundesnetzagentur macht eine „ungewöhnliche Wetterlage“ als Schuldigen aus. Die ARD verortete die Ursache in „mangelnder Flexibilität im Stromnetz und als Zeichen von Versäumnissen der Energiewende“. Verdruckst wird zugegeben, dass es an Reservekapazitäten, die in solchen Fällen einspringen, mangele. Es wurde leider nichts dazu gesagt, dass die Politik den Kraftwerkspark – das sind ja die Reservekapazitäten – systematisch ausdünnt und zerstört, ohne dass an die Ersatzkraftwerke auch nur zu denken ist.

Entsprechend dem „Kohleverstromungsbeendigungsgesetz“ KVBG wird zwischen 2021 und 2026 ein Drittel unserer Kohlekraftwerkskapazität planmäßig abgeschaltet und verschrottet. Auch in diesem Jahr wurden Kohlekraftwerke mit einer Leistung von drei Kernkraftwerken abgeschaltet. Und für das nächste Jahr ist im Gesetz Ähnliches vorgesehen.

Die Ersatzkraftwerke, welche die immer größer werdende Lücke schließen sollen, gibt es nur in der Fantasie der Energiewende-Protagonisten. Sie sind noch nicht einmal geplant, weil die Ampel es seit Jahren nicht schafft, ein „Ausschreibungs-Design“ auf die Beine zu stellen. Dieses merkwürdige Wort beschreibt, wieviel Subventionen diejenigen vom Staat bekommen werden, die ein Gaskraftwerk bauen und betreiben wollen. Ohne Subventionen wird niemand so ein H2-ready Gaskraftwerk bauen, da es sich im Gestrüpp der Energiewendesubventionen einfach nicht rechnen kann. Denn es soll ja nur laufen, wenn Wind und Sonne nicht liefern können. Um die Lücke zu schließen, müssten ungefähr 70 Gaskraftwerke der 300-MW-Klasse gebaut werden – bis 2030. Das sehe ich nicht werden.

Das deutsche Stromnetz führt einen Zweifrontenkrieg

Wir haben noch nicht einmal Weihnachten, der böse Januar und der böse Februar mit Dunkelflauten-Gefahr und hohem Strombedarf kommen erst noch. Und sollte keine Dunkelflaute kommen, sehe ich mich im nächsten Frühsommer vor einer Starkwindperiode mit viel Sonnenschein warnen, weil dann durch die enorme Überproduktion der Erneuerbaren ein Netzzusammenbruch durch zu hohe Frequenz droht. Immerhin ist schon die dreifache Menge an Erzeugungsleistung installiert, die zur Deckung des Strombedarfs benötigt wird. Und die vielen Elektrolyseure, die den überschüssigen Strom aufnehmen und in Wasserstoff umwandeln sollen, existieren nur in den Delirien der Energiewender. Und selbst wenn es sie gäbe – dann fehlte immer noch die gesamte Wasserstoff-Infrastruktur, um den so erzeugten grünen Wasserstoff zu nutzen. Das sind unter anderem nur 10.000 Kilometer hochkomplizierter Wasserstoffleitungen im ganzen Land.

Es wird so kommen, wie im letzten Sommer: Was an Schrottstrom nicht im benachbarten Ausland verklappt werden kann, wird auf Kosten der Stromkunden und Steuerzahler abgeregelt und trotzdem bezahlt. Oder es muss gutes Geld für die Abnahme gezahlt werden – natürlich auch vom Stromkunden und Steuerzahlern.

In Abwandlung eines alten DDR-Witzes kann man fragen: „Was sind die vier Hauptfeinde der Energiewende?“ Die Antwort lautet: „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“.

 

Von Manfred Haferburg und Klaus Dieter Humpich ist soeben in der Achgut-Edition das Buch 

Atomenergie – jetzt aber richtig

erschienen. Das Nachwort stammt von dem Wissenschaftsphilosophen Michael Esfeld. Sie können es hier in unserem Shop bestellen

Zum Inhalt des Buches: Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (wallstreet-Journal) – in Deutschland euphemistisch „Energiewende“ genannt – beerdigt wird. Und was dann? Überall auf der Welt werden längst wieder die Weichen für die Kernenergie gestellt, CO2-frei wie bisher, aber intelligenter, resilienter, mobiler und preiswerter als je zuvor. Die Atomenergie kann auch hierzulande der Nukleus für einen neuen Wohlstand sein, auch diese Einsicht wird sich unter der Last des Faktischen durchsetzen. Die beiden Energieexperten Manfred Haferburg und Klaus Humpich analysieren den deutschen Irrweg und zeigen Wege aus der Sackgasse. Dieses Buch ist ein Almanach der Vernunft  für alle, die in Deutschland erfolgreich wirtschaftlich tätig sind und damit fortfahren wollen.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 




Lisa Fitz – Religion & Physik oder Der Punkt ist unendlich

Moin, liebe Leser, den Beitrag musste ich hier posten. Zu köstlich.

 

 




Begrenzung der Bedrohung von Meeressäugern schränkt Offshore-Windkraft ein

David Wojick

Vor der Genehmigung der Offshore-Windenergie genehmigte die NOAA im Rahmen des Gesetzes zum Schutz der Meeressäuger (Marine Mammal Protection Act, MMPA) routinemäßig die Belästigung einer großen Anzahl von Walen durch Lärm. Neue Forschungsergebnisse von Professor Apostolos Gerasoulis zeigen, dass diese Belästigung zum Tod vieler Wale führt.

Es ist zum Beispiel bekannt, dass sie Taubheit verursachen, was leicht tödlich sein kann. Aber Belästigung muss nicht unbedingt zu Taubheit führen, um den Tod zu verursachen. Offshore-Windkraftanlagen, die sich über eine Fläche von hundert Quadratmeilen oder mehr erstrecken, werden in der Regel in Gebieten mit geringem Schiffsverkehr und hohem Verkehrsaufkommen in der Nähe errichtet. Die Belästigung kann einfach dazu führen, dass die Wale das verkehrsarme Gebiet meiden und mehr Zeit im dichten Schiffsverkehr verbringen, was zu einer Zunahme der tödlichen Kollisionen führt.

Gleiches gilt für wenig oder stark genutzte Fischereigebiete, in denen das Ausweichen zu mehr Verwicklungen führt. Schiffsanprall und Verfangen sind die beiden Hauptursachen für den Tod von Walen. Ironischerweise behaupten die Befürworter der Windkraft, dass die Zunahme von Schiffskollisionen und Verwicklungen beweist, dass die Windkraft nicht die Ursache für erhöhte Todesraten ist, obwohl dies eigentlich ein starker Beweis gegen die Windkraft ist.

Die eindeutige Lösung bzgl. des Tötens von Walen besteht darin, die Zahl der Genehmigungen für Bedrohungen stark einzuschränken. Mit diesen sehr begrenzten Genehmigungen können nur sehr wenige neue Offshore-Windprojekte gebaut werden. Das sollten sie auch nicht, da sie Wale töten. Für jedes Projekt ist eine große Anzahl von Genehmigungen erforderlich, so dass eine drastische Verringerung der Anzahl der Genehmigungen die Zahl der Offshore-Windprojekte gleichlaufend mit der Zahl der getöteten Wale drastisch reduziert.

Am einfachsten ist es, die Gesamtzahl der Windkraftgenehmigungen zu begrenzen, die für eine bestimmte exponierte Population erteilt werden. Dies ist vergleichbar mit der Begrenzung der Emission gefährlicher Schadstoffe. Man könnte sogar ein „Cap and Trade“-Programm einführen, bei dem sich Entwickler um Genehmigungen bewerben, so wie sie sich jetzt um Pachtverträge bewerben. Das 1990 eingeführte Programm zur Begrenzung der Schwefeldioxidemissionen von Kraftwerken ist ein naheliegendes Beispiel.

Wenn die kumulative Belästigung auf etwa 10 % der exponierten Population einer bestimmten Walart begrenzt wäre, würde dies die Entwicklung der Offshore-Windenergie stark einschränken. So wie es jetzt ist, summieren sich die kumulativen genehmigten Beeinträchtigungen durch mehrere Projekte oft auf ein Vielfaches der exponierten Population. Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel für die hartnäckige Weigerung von BOEM und NOAA, eine kumulative Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Dies gilt insbesondere für den stark gefährdeten Nordatlantischen Glattwal mit einer geschätzten Population von nur 340 Tieren, die dem gesamten Offshore-Windpark ausgesetzt sind, da sie entlang der gesamten Küste wandern. Zehn Prozent dieser Population sind 34 Belästigungen ausgesetzt, und einige Projekte nähern sich dieser Zahl individuell an.

Im Rahmen dieses Programms zur Begrenzung der Belästigung sollten die zahlreichen bestehenden Genehmigungen für Projekte, die noch nicht im Bau sind, widerrufen und der Begrenzung unterworfen werden. Die Obergrenze könnte auch für im Bau befindliche Projekte gelten, die ihre Genehmigungen noch nicht ausgeschöpft haben.

Die Obergrenze sollte auch für alle gefährdeten und geschützten Arten gelten, nicht nur für Wale. Die Genehmigungszahlen können viel höher sein als die für Wale. Das riesige Projekt von Dominion vor der Küste Virginias beispielsweise ist trotz der Bedrohung von über 50.000 Delfinen genehmigt und steht zwei Jahre vor der Fertigstellung.

In diesem Zusammenhang sind noch einige andere Faktoren der Bedrohungb wichtig. Erstens beziehen sich alle bisherigen Genehmigungen auf Belästigungen während der Bauphase. Bisher ist noch kein Projekt im Netzmaßstab in Betrieb genommen worden, und die NOAA behauptet, dass es keine betrieblichen Belästigungen geben wird. Andere haben argumentiert, dass es im Betrieb zu Belästigungen kommen wird, und wenn dies der Fall ist, wird die Obergrenze den Betrieb einschränken.

Zweitens stellen die Standorte für schwimmende Windkraftanlagen, die jetzt vor Kalifornien, Maine und Massachusetts gepachtet wurden, eine neue Form der tödlichen Belästigung dar, die entweder drastisch eingeschränkt oder einfach verboten werden muss. Dabei handelt es sich um das unglaubliche 3D-Netz aus Hunderten bis Tausenden von Verankerungsleinen, die den Ozean füllen, um die Hunderte von riesigen Turbinenschwimmern an ihrem Platz zu halten. Das MMPA definiert Belästigung als alles, was bei geschützten Säugetieren eine Verhaltensänderung hervorruft, und diese Verankerungsleinen verursachen genau das. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie sich verheddern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lösung für die Belästigung von gefährdeten Walen durch Windkraftprojekte einfach ist: Begrenzung der zulässigen Belastung.

Link: https://www.cfact.org/2024/12/09/capping-marine-mamma-harassment-constrains-offshore-wind/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Demokraten haben ihre gesamte Marke vernichtet, und es ist zu spät, sie zu retten

Hier habe ich noch zwei kürzere Beiträge aus Amerika gefunden, die mir gefallen haben. Auch wenn die Wahl in USA nun vorbei ist, so sind m.e. viele Parallelen auch bei uns zu finden. Hier zuerst vor der Wahl, danach nach der Wahl. Nehmen Sie es einfach als lustige Geschichte, wie das Leben sie manchmal schreibt,  Andreas Demmig

Johannes Loftus, Redakteur, 15. Oktober 2024

Wir alle kennen die Geschichte von Bud Light. Einst das beliebteste Bier in Amerika, zerstörte Bud Light seine Marke über Nacht, indem es den Transgender-Influencer Dylan Mulvaney einsetzte, um für sein Produkt zu werben. Anstatt mehr Bier zu verkaufen, indem es jüngere Millennials und Zoomer ansprach, vergraulte das Unternehmen seine Stammkundschaft: amerikanische Männer aus der Arbeiter- und Mittelschicht, die Football lieben, sonntags in die Kirche gehen und immer noch glauben, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Bud Light hat mehrere Versuche unternommen, seine Marke wieder aufzubauen , aber die Umsätze sind im Vergleich zur Partnerschaft vor Mulvaney immer noch gering .

(VERWANDTE THEMEN: Bud Lights neueste Marketingstrategie beweist, dass sie Sie für dumm halten)

Die Demokratische Partei steht vor einem ähnlichen Marketing-Fiasko. Während der Biden-Harris-Regierung (und sogar schon davor) haben die Demokraten jahrelang linke Aktivisten umgarnt und radikale Ideen wie Geschlechtsumwandlungen für Minderjährige und „Antirassismus“ vertreten. Gleichzeitig erzählten sie normalen, arbeitenden Männern, von denen viele wahrscheinlich die Demokraten gewählt hätten, dass sie toxisch, privilegiert, rassistisch, der Aufmerksamkeit nicht würdig oder dazu verdammt seien, im aufgeweckten Amerika des 21. Jahrhunderts irrelevant zu werden.

Jetzt, weniger als einen Monat vor dem Wahltag, versuchen die Demokraten verzweifelt, genau jene Wähler zu umwerben, die sie jahrelang abgekanzelt haben.

Die Harris-Walz-Kampagne startete am Wochenende eine Medienoffensive, um schwarze und ländliche Männer anzusprechen , und schickte den Gouverneur von Minnesota auf eine Fasanenjagd in seinen Heimatstaat. Natürlich war der PR-Stunt für die Jagd ein peinlicher Fehlschlag. Walz wurde dabei gefilmt, wie er über Schulterschmerzen durch den Rückstoß jammerte, während er es versäumte, seine Schrotflinte zu laden und zu entladen. Der Fauxpas unterstrich nur die Künstlichkeit der Jagd – dass es nur um Optik ging, dass Walz in Wirklichkeit keine Ahnung hat, was er tut, wenn es um Schusswaffen geht, dass er keine natürliche Anziehungskraft auf Männer hat.

(VERWANDTE THEMEN: Nachdem er gesehen hatte,  wie Walz mit einer Schrotflinte herumfummelte, war es wahrscheinlich das Beste, dass er sich weigerte, in den Irak zu gehen)

Walz gab bei einer Veranstaltung sogar zu, dass seine Partei Schwierigkeiten habe, jüngere männliche Wähler für sich zu gewinnen. Aber in typischer Manier schlug er den Ton eines scheinheiligen Liberalen an und sagte: „Es ist nicht cool“, Trump zu unterstützen. Es ist schlimm! Du bist schlimm! Hör auf damit! Tut mir leid, aber wenn Sie ein junger Mann sind und Ihnen dieser clowneske Lehrer an einer Privatschule mit dem Finger droht und Ihnen erzählt, was cool ist und was nicht, dann ist er buchstäblich der letzte Mensch auf der Welt, den Sie jemals unterstützen würden. Jeder Mann, der dies mit einem Puls liest, kennt das Gefühl: Man möchte sich nicht sagen lassen, was man tun oder glauben soll, besonders nicht von jemandem wie Tim Walz.

https://twitter.com/i/status/1845886572203217142

Walz hat große Probleme damit, dass Trump bei jungen Männern ankommt:
„Ich weigere mich zuzugeben, dass das echt ist.“
„Das ist kein WWE-Zeug. Es ist nicht cool, wenn er so redet.“
(Ja, das ist es tatsächlich.) pic.twitter.com/TZLpSeTwKM
– Johnny Maga (@_johnnymaga) , 14. Oktober 2024

In der Zwischenzeit haben die Demokraten die sozialen Medien mit peinlichen Anzeigen überschwemmt, in einem verzweifelten Versuch, Männer in ihr Lager zu locken. In der vielleicht schlimmsten Anzeige bisher behaupten bezahlte Schauspieler, die sich als echte, bodenständige Männer ausgeben, dass sie trotz ihrer Unterstützung des Harris-Walz-Tickets immer noch männlich seien. Sie „haben keine Angst vor Frauen“, sagen sie und klingen dabei wie Geiseln. Aber selbst ein ehemaliger Beamter des Weißen Hauses unter Biden kritisierte die Anzeige als „herablassend“.

„Ja, die Botschaft ist  herablassend “, sagte Meghan Hays gegenüber CNN. „Und ich weiß, dass es meine Partei ist, aber sie wirkt einfach herablassend, und diese Anzeige kam mir wie ein Witz vor. So ist das nicht. Wenn ein Mann so mit mir reden würde, würden die Frauen auf die Barrikaden gehen … Die Botschaft ist einfach so herablassend, und ich denke, der Punkt mit der Authentizität ist wirklich gut: Wenn die Demokraten die Männer wirklich ansprechen wollen, müssen sie einen besseren Weg finden, mit ihnen zu reden, und sie müssen einen besseren Weg finden, der authentischer ist gegenüber dem, wer sie in ihrer Botschaft sind.“

https://twitter.com/i/status/1844851284047778115

Wenn Sie dachten, die Werbung der Männer für Kamala sei peinlich, warten Sie, bis Sie das Tim Walz-Video derselben Gruppe sehen pic.twitter.com/RtEfCDCAB2

– Brent Scher (@BrentScher) , 11. Oktober 2024

Kamala Harris geht direkter vor. Die Vizepräsidentin besticht schwarze Männer quasi, indem sie ihnen aufgrund ihrer Rasse erlassbare Kredite für Kleinunternehmen verspricht. Das ist nicht nur ein zynischer Trick, sondern wahrscheinlich auch illegal. Und was werden weiße Männer vom Land von diesem Vorschlag halten? Sie bekommen Instagram-Videos von Tim Walz, der auf einem Feld in Minnesota nach Fasanen sucht, aber der schwarze Mann in der Stadt bekommt einen Kredit über 20.000 Dollar. Okay, Botschaft angekommen.

All das wird natürlich nach hinten losgehen. Die Demokraten hätten sich ein Beispiel an Bud Light nehmen sollen, aber das haben sie nicht. Man kann nicht über ein Jahrzehnt lang Bud Light als Marke vermarkten und erwarten, sie in nur einem Wahlzyklus zu retten. Normale amerikanische Männer sind nicht so dumm. Am Wahltag werden sie dies als das sehen, was es ist: ein falscher, zynischer Versuch in letzter Minute, sie davon zu überzeugen, dass das, was sie in den letzten Jahren gesehen haben, nie wirklich passiert ist.

https://dailycaller.com/2024/10/15/democratic-party-kamala-harris-tim-walz-black-men-latino-dylan-mulvaney-bud-light/

 

Top-Mitarbeiter von Kamala Harris gibt zu, was wir die ganze Zeit wussten

Johannes Loftus, Redakteur, 10. Dezember 2024

Der stellvertretende Wahlkampfmanager von Kamala Harris, Rob Flaherty, gab bei einer Veranstaltung der Harvard-Universität am 6. Dezember zu, dass die Medienstrategie der Demokratischen Partei nicht nur danebengegangen ist, sondern kläglich danebengegangen ist.

Während einer Podiumsdiskussion am Institut für Politik der Universität beklagte Flaherty, dass es seiner Partei und seinem Wahlkampf nicht gelungen sei, Wähler zu finden, die nicht auf die Unternehmenssender – CNN und MSNBC – und die Hollywood-Stars aus Diddys Umfeld achten . Er machte auch eine interessante Bemerkung über die Demokratische Partei als „Partei der Institutionen“, was meiner Meinung nach stimmt. Die Demokraten sind zu den überzeugten Verteidigern des Status quo geworden, während die Republikanische Partei unter der Führung des designierten Präsidenten Donald Trump zu einer rebellischen Kraft des Wandels in der Hauptstadt geworden ist.

(Streamen Sie die Dokumentation „Cleaning Up Kamala “ des Daily Caller HIER)

https://twitter.com/i/status/1865854464604971409

Kamalas stellvertretender Wahlkampfmanager Rob Flaherty gibt unverblümt zu, dass das „Verstärkungs-Ökosystem der Linken die Mainstream-Medien und Hollywood sind“.

„[Sie] legen sich nicht wirklich mit uns an.“ pic.twitter.com/EGnREiFPds

– Jake Schneider (@jacobkschneider) , 8. Dezember 2024

„Für die Linke sind die Mainstream-Medien und Hollywood unser Verstärkungsökosystem, und die Mainstream-Medien und Hollywood legen sich nicht wirklich mit uns an – sie sind keine wirklichen Verbündeten. Und sie sind nicht dort, wo diese Wähler sind, die sich nicht für Politik interessieren wollen. Wir sitzen hier in Harvard bei einer großen Veranstaltung mit den Mainstream-Medien. Die Wähler da draußen, die wir eigentlich erreichen mussten, sehen das überhaupt nicht, und sie sehen die Mainstream-Medien überhaupt nicht“, sagte Flaherty.

„Ich denke, grundsätzlich besteht eine Diskrepanz zwischen der Verstärkungsmaschinerie der Linken und den Medien der Gegenwart, die zunehmend alternativ und gegen das Establishment eingestellt sind. Das stellt für uns als Partei der Institutionen ein echtes Problem dar, in einer Zeit, in der die Menschen Institutionen wirklich hassen“, fügte er hinzu.

Flaherty hat vollkommen recht, und die meisten von uns, die nicht Teil dieser liberalen „Verstärkungsmaschinerie“ sind, wussten schon lange, dass einer der größten Mängel von Harris‘ Wahlkampf ihre Unfähigkeit war, die Wähler auf unkonventionellem Wege zu erreichen.

Tatsächlich ist die Demokratische Partei so sehr in ihrer Echokammer gefangen, dass es für sie fast unmöglich sein dürfte, zu entkommen. Und niemand will ihnen wirklich helfen. Sie sind wie ein Alkoholiker, der nicht mehr zu retten ist, für den es keine Intervention mehr gibt. Sie sind völlig fertig, und niemand wird sich nach Kräften bemühen, ihre abtrünnige Marke wieder in Ordnung zu bringen .

Wie Flaherty sagte, ist der Moment in Politik und Medien derzeit alternativ und anti-etabliert . Unglücklicherweise für die Demokraten sind sie die Partei des Mainstreams und des Establishments. Sie können sich in der Medienwelt nur dann wiederbeleben, wenn sie ihre Plattform ganz aufgeben.

Vorerst bleiben sie in ihrer Blase der Kontaktsperre gefangen und plaudern untereinander.

https://dailycaller.com/2024/12/10/rob-flaherty-kamala-harris-staffer-harvard-event-media-hollywood/

 

 




Ein Spaßmacher im NDR unterwegs

Extra 3 ist eine Sendung vom ndr, Sie wissen schon, der ndr, der den zdf Meteorologen gern mal vom Schrecken der „Klimaerhitzung“ schwafeln lässt, eben jener, erzeugt und sendet auch- jeden Donnerstag-  die besagte Sendung Extra 3.

von Michael Limburg

Angesagt, besser moderiert, und vielleicht auch geleitet wird die Sendung von Christian Ehring. Ein Mann – darf man das heute noch sagen – oder besser ..eine als männlich gelesener Mensch- der schon viele Stationen in seinem Berufsleben durchlaufen hat, und dabei jede Menge Preise von seiner Journalisten – Blase einsammeln konnte.

Wikipedia listet allein 26 davon auf.

Und wie man an den Preisen sieht, ist sein Metier vor allem das komische. Heute wird man sagen er ist nicht mehr Komiker, sondern Comedian. Klingt gleich viel besser Dabei kann er noch viel mehr, denn „Christian Ehring (* 18. September 1972 in Rheinhausen) ist ein deutscher FernsehmoderatorKabarettistAutor und Musiker. Seit 2011 moderiert er das Satiremagazin Extra 3“. So jedenfalls steht es bei WIKIPEDIA.

Und alle diese Fähigkeiten kommen ihm bei Extra 3 zugute. Denkt man. Denn dort spießt Herr Ehring Woche für Woche „Alle Polit-Pannen und Provinz-Possen auf einen Blick. extra 3 · Der Irrsinn der Woche.“ auf, wie es der ndr so nett formuliert. Und hat sogar Publikum dabei.

Nun fand Ende November 24 die COP 29, wie sie offiziell heißt, in Baku statt. Und alle waren enttäuscht. Nun gab es zwar wohltönende Verlautbarungen, der Klimafonds sollte irgendwann und irgendwie von jetzt 100 Mrd $ (die wurden letztes Jahr wirklich erreicht und den Löwenanteil dort zahlte – wie sollte anders sein – Deutschland) auf 300 Mrd. $ aufgestockt werden, aber niemand wusste so recht, wie das gehen sollte. Und die ca. 40.000 Teilnehmer standen sich nun erst recht die Füße in den Bauch, weil sie nicht akzeptieren wollten, dass die Melkkuh „Klimakatastrophe“ spätestens seit Baku alle viere von sich streckte und verstarb. Und damit auch keine Milch mehr gab, egal ob in $, Rubel, € oder sonst was.

Nur die Medien begannen das nun auch zu schnallen, darunter auch der Spaßmacher Ehring. Er macht in Extra 3 einen Beitrag mit dem Titel: „Klimakonferenz Baku Erde retten vielleicht später“ und nach einem netten Einspieler – der  u.a. in die Stimme des Kermit die Frosch erinnerte, aber dort einen Monty-Python-Jünger vor ca. 2.000 Jahren zeigte, der im Wasser spielte- in dem Ehring sagte.

„Wir beginnen direkt mit einer guten Nachricht: Die Klimakatastrophe ist verschoben“

Und das Publikum tobte.

Hier können Sie Extra 3 im Original hören, und hier die Version auf EIKE um die es hier geht.

Dann ging der Spaßmacher auf die Konferenz in Baku kurz ein, streifte dann auch Präsident (elect) Trump und versuchte dann auf das „Klimawandel-Verharmloser-Institut EIKE“ , wie er es nannte, los zu gehen. Dazu schob er einen Ausschnitt ins Bilde, welches er aus einer Sendung von SPIEGEL TV vom 05.03.2020 holte und das den Autor zeigte.

Ich legte darin den Zuschauern dar, dass es für eine Klimakatastrophe keinen Anlass gäbe, doch wenn es trotzdem richtig wärmer würde, müsse man sich eben anpassen. Anpassung ist nebenbei gesagt, das Erfolgsrezept allen Lebens und ist es daher auch für die Krone der Schöpfung, den Menschen. Es ist, aber nur dann, wenn es soweit ist, das Gebot der Stunde. Und seit vielen Jahrtausenden geübt. Und dann führte ich, als Ergebnis der technischen Anpassung, welche nur den Menschen zur Verfügung steht, die Klimanlagen an, die es Milliarden Menschen in den Tropen erlauben würden, während der Mittagshitze zu arbeiten. Und erwähnte dann, dass der Erfinder Willis Haviland Carrier, der 1902 diese Klimaanlagen erfunden hätte, viel zu wenig gewürdigt worden wäre.

Doch für Ehring und mit ihm ein Teil seines Publikums war das der Brüller. Sie hatten zwar vielleicht zuvor das Wort „anpassen“ vernommen, aber dann nicht richtig hingehört und daher nicht aufgepasst, jedenfalls beim Wort „Klimaanlagen“ konnte sich Ehring kaum noch einkriegen, und ein Großteil seines Publikums auch nicht. Und er malte sich dann aus, wie man durchs Öffnen der Fenster die „Atmosphäre abkühlen könne“ also den Klimawandel bekämpfen würde. Das ist zwar frei erfunden, davon hatte ich nie gesprochen, aber für einen dümmlichen Gag kann die Logik mal zu kurz kommen.

So sieht es jedenfalls der Spaßmacher Ehring.

Mein Eindruck: Warum nicht, wer es mag: lieber blöd und heiter, als gescheit und heiter. Extra 3 zeigt es Ihnen wie das geht.