Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in den Niederlanden im aktuellen Klimaoptimum seit 1988

Plattes Land – schlapper Wind? Auch in Holland gab es den Jahrtausendwende-Windsprung abwärts. Unerklärliche Unterschiede zu den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Stefan Kämpfe

Bislang wurde in einer siebenteiligen Serie über die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Deutschland regionsbezogen berichtet. Dabei überwog etwa nördlich des 51. Breitengrades eine merkliche Windabnahme; südlich herrschten uneinheitliche Verhältnisse; neben Windzunahmen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg fanden sich auch Regionen mit abnehmender Windgeschwindigkeit. Aber wie sehen die Verhältnisse in unseren Nachbarländern aus? Nur für Holland, welches ja auch die Windkraftnutzung stark ausgebaut hat, liegen nun eindeutige Ergebnisse vor.

Einführung

Unser flaches Nachbarland kann sich glücklich schätzen – zumindest in Sachen Winddaten. In dem Königreich, welches nur die Fläche eines mittelgroßen deutschen Bundeslandes einnimmt, wurden fünfzehn Stationen mit durchgängigen, weitgehend konsistenten Daten zur Windgeschwindigkeit seit 1988 gefunden. Weil es mittlerweile auch gelang, alle Landesmittel der deutschen Bundesländer auszuwerten, welche freilich nur sehr bedingt vertrauenswürdig sind, bot sich auch ein Vergleich mit den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an.

Fast durchweg abnehmende Windgeschwindigkeiten im Land der Windmühlen

Analog zur Vorgehensweise bei der Untersuchung der deutschen Regionen, Teile 3 bis 7 (den für die Küsten und Nordwestdeutschland siehe hier) wurden aus den Jahresmitteln der verfügbaren Stationen der lineare Trend und das fünfjährige, zentrierte Gleitmittel berechnet. Außer an den Stationen Volkel und Twenthe (beide fast ohne Trend) zeigten alle Stationen eine mehr oder weniger deutliche Windabnahme, welche sehr stark an das Verhalten des Nordostdeutschen Binnen-Tieflands erinnert (Teil 3, siehe hier). Auch der dort gefundene Windsprung zur Jahrtausendwende (plötzlich nachlassende Windgeschwindigkeit) ist gut zu erkennen.

Abbildung 1: Windmittel aller ab 1988 verfügbaren 15 Stationen im Königreich Niederlande („Holland“). Den Jahrtausendwende-Windsprung gibt es dort auch – und danach waren die Jahre 2008, 15 und 20 etwas windreicher, als das Jahr 2023.

Mehr Fragen als Antworten: Holland versus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Nicht umsonst wurden in der siebenteiligen Deutschland-Serie zur Windgeschwindigkeit nicht die Bundesländer, sondern geografische Regionen betrachtet, denn viele Bundesländer sind orografisch sehr inhomogen. Das gilt auch für Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, welche im Norden flach, im Süden/Südosten aber sehr bergig sind; hinzu kommt in Niedersachsen der Küstenstreifen. Hier soll trotzdem der Versuch unternommen werden, einen Vergleich auf der Basis der Ländermittel zu wagen. Die Windgeschwindigkeitsmittel der Länder lassen sich, leider mit einem beträchtlichen Zeitaufwand, hier ermitteln. Sie berücksichtigen leider weder Stationsfehler noch Verzerrungen, welche durch das Eröffnen oder Schließen von Stationen während des Betrachtungszeitraumes entstehen – deshalb sind sie nur unter Vorbehalt zu betrachten!

Abbildung 2: Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Holland (blau) und in Niedersachsen (braun). In Niedersachsen werden nur etwa 80% des holländischen Windmittels erreicht – nach dem Kubischen Gesetz bedeutet das unter sonst gleichen Bedingungen nur etwa 50% der in Holland möglichen Windenergie! Die starke Windabnahme fehlt in Niedersachsen, ebenso der Windsprung zur Jahrtausendwende.

Abbildung 3: In Nordrhein-Westfalen (grün) weht der Wind noch schwächer. Dort gab es aber eine nicht signifikante Geschwindigkeitszunahme von 0,13 m/s seit 1988, einen erkennbaren Windsprung zur Jahrtausendwende und ein gegenüber den 2010er Jahren deutlich windreicheres Jahr 2023.

Mit meteorologischen Ursachen alleine lassen sich diese erheblichen Unterschiede wohl kaum erklären. Auch die oft fehlerhaften Daten in Deutschland könnten eine Rolle gespielt haben – vielleicht hat aber auch der ein oder andere Leser eine Idee, ob es noch weitere Ursachen für dieses konträre Verhalten gibt.

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Klima-Aktivisten verschließen die Augen vor allem, was nicht durch menschliche Aktivitäten erklärt werden kann

Joe Bastardi

Im westlichen Pazifik haben sich viele noch nie dagewesene Ereignisse ereignet. Es ist erstaunlich, dass niemand in den großen Medien darüber spricht, wenn man bedenkt, um welche Region es sich dabei handelt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass man gegenüber allem Scheuklappen trägt, was das Wetter neben dem vom Menschen verursachten Klimawandel beeinflussen könnte, so dass solche Ereignisse für diejenigen unter uns, die dieses Gebiet beobachten, atemberaubend sind.

Erstens hat der Honga-Vulkan über dem Wasser mit seinen unvorstellbaren Mengen an Wasserdampf in der Luft wahrscheinlich zu dem Anstieg der globalen Temperaturen geführt. Es war der San Jacinto, der die Erwärmung verursacht hat. Es gibt viele Unterwasserschlote, 10 MILLIONEN an der Zahl, und wir wissen nicht, was sie tun. Aber durch die Beobachtung des Anstiegs der Wassertemperaturen (SST) seit dem Beginn ihres Anstiegs um 1990 können wir eine Vermutung anstellen. Schließlich war der CO₂-Anstieg bereits seit 50 Jahren im Gange. Die für die Rückkopplung verantwortlichen Bänder waren seit 1950 gesättigt. Was hat sich geändert? CO₂ absorbiert die eingehende Strahlung nicht, sondern muss erhöht werden. Dies kann durch die Erwärmung der Oberfläche mit Hilfe der ausgehenden Langwellenstrahlung (OLR) geschehen. Auch eine Verringerung der Wolkenbedeckung über den Tropen ist eine gute Möglichkeit, die ein Nebenprodukt der verzerrten Erwärmung wäre, wenn sie sich ändert. Meeresspiegeldruck, globale Windoszillation und vertikale Geschwindigkeitsmuster. Aber der Vulkan war der San Jacinto (um den Gegner in die Falle zu locken) des Arguments der vom Menschen verursachten Erwärmung, denn ohne ihn hätte es die Erwärmung nicht gegeben.

Nun bedenken Sie dies:

1) Die drittniedrigste Taifunsumme in einer so genannten El-Nino-Saison (es gab keinen El Nino, was den Southern Oscillation Index betrifft). In den Jahren des El Ninos sollen Taifune besonders stark auftreten. Die akkumulierte zyklonale Energie im westlichen Pazifik hat sich nach drei Jahren mit fast rekordverdächtig niedrigem Wert, der ein rekordverdächtiges Jahr sein könnte, dem Durchschnitt angenähert. Angesichts der Tatsache, dass der Westpazifik für 50 % der globalen ACE verantwortlich ist, ist dies ein wichtiges Signal, da der Atlantik ein Drittel der ACE des Westpazifiks aufweist. Wenn man also in diesem Jahr die atlantische ACE verdoppelt und die westpazifische ACE um 50 % kürzt, ist das Ergebnis zwischen beiden unterdurchschnittlich.

Haben Sie jemanden darüber reden hören? Ich meine, sind wir jetzt nicht alle Globalisten? Man hört, wenn ein Taifun wütet (aber wie wir im Atlantik sehen, neigen sie dazu, sich abzuschwächen, wenn sie lange unterwegs sind, während sie sich den Kontinenten nähern). Wir hören also vom Atlantik, aber im Pazifik hört man nur Stille.

2) Der SOI erreichte nie einen El-Nino-Status (-8) für einen Zeitraum von neunzig Tagen). Die Tatsache, dass der Oceanic Nino Index (ONI) 2 erreichte, macht es noch merkwürdiger. Die anderen ONI-El-Ninos, die 1982, 1997 und 2015 2,0 erreichten, hatten alle starke SOI-Antworten für die Wintermonate. Dieses Jahr lag er bei -6 mit einem noch nie dagewesenen POSITIV im Januar!

2015-16: -16

1997-1998:  -18

1982-1983 war es -30

Warum wird dies nicht erwähnt?

Je wärmer der Westpazifik wird, desto schwächer ist die SOI-Reaktion. Das ist eine große Sache. Es handelt sich um ein offensichtliches Nebenprodukt des Klimawandels, dessen Ursache jedoch nicht eindeutig mit dem Menschen in Verbindung gebracht werden kann, sondern mit anderen Einflüssen. Das macht es zu etwas, das niemand anfassen will.

Der MEI (Multi-Variate-Enso-Index) wies bis zu seiner Streichung eine Rekorddifferenz zum ONI auf. Das ist gewaltig. Und der Verlust des MEI als Datenquelle ist ein Schlag gegen die Objektivität, da er sich auf tatsächliche Beobachtungen und nicht auf irgendeine Neuanalyse stützt.

3) Beispiellose Erwärmung im Januar um Australien:

November

Jan

Änderung:

IM ERNST, WOHER KOMMT DAS, IST DAS ZAUBEREI? ES IST DAS GEGENTEIL DES EL-NINO-ANALOGONS.

Aber jetzt kommt das hier. Ich kann nicht einmal glauben, dass das passieren könnte. Aber es würde sich in die Reihe der Ereignisse einreihen, die beispiellos zu sein scheinen.

Schauen Sie sich jetzt die Wasssertemperaturen an:

Hier der gleiche Tag im Jahre 1989:

Zu diesem Zeitpunkt begann die geothermische Expansion zuzunehmen.

Auch hier bedeutet die Tatsache, dass sie dem Anstieg VORAN gegangen ist, einen wahrscheinlichen Beitrag zur Verursachung.

Versuchen Sie nun, sich die Veränderung des Wasserdampfeintrags vorzustellen. Ich sage „vorstellen“, weil er, obwohl er ein viel bedeutenderes Treibhausgas ist und tatsächlich ein „Wärme förderndes Gas“ sein kann, anscheinend nicht wie CO₂ quantifiziert wird. Tatsache ist, dass der Anstieg des CO₂-Monsters lange vorher begann und die Erwärmung in den Ozeanen fast nicht existierte.

Die Erwärmung hat sich verschoben, an einigen Stellen war es kühler, an anderen wärmer, aber nicht so stark wie seit Beginn des geothermischen Eintrags.

Aber jetzt kommt dies vom CFSV2 (Climate Forecast System Version 2), und ich habe es wie ein Falke beobachtet: was ein Rekord-Rückgang der indopazifischen SST wäre:

Für die Liebhaber des Winters ist das Bild vor der Westküste gar nicht so schlecht. Dieser Ring wurde mit kälteren, stürmischeren Wintern in Verbindung gebracht und auch mit einer erhöhten Hurrikanaktivität in den USA, die das Modell wahrscheinlich sieht. Beachten Sie die Abkühlung an der Südostküste, die wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass das Modell viele Hurrikane sieht, die Wasser aufwühlen. Und viel Regen. Das sagt jedenfalls die Niederschlagskarte.

Dies ist sehr nah an unseren analogen Jahren in der Hurrikanvorhersage vom 7. Dezember 2023 (hier):

Aber nun zurück zu diesem Rückgang.

Jetzt:

Vorhersage für November (zur Erinnerung: dies ist nach dem Durchzug aller Hurrikane. Beachten Sie das warme Wasser, das noch in den Taifungebieten verbleibt, für die wir eine Saison vorhersagen, die etwa 50 % des Durchschnittswerts oder ein rekordverdächtiges Minimum erreicht).

Damit ist es im INDO-Pazifik fast so kalt wie im November 1989. Tatsächlich ist es nicht so kalt wie damals im Indischen Ozean, und La Nina ist in diesem Jahr stärker.

Wenn sich die Ozeane nicht erwärmt hätten, glauben Sie, dass sich dann die Luft erwärmt hätte? Es kommt also darauf an, was die Ozeane erwärmt hat. Warum sieht das Modell den Rückgang, der in dieser Region der Welt beispiellos wäre und die stärkste El-Nino-zu-La-Nina-Umkehr seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt (es gibt noch ein anderes Ereignis, über das man zumindest sprechen sollte)?

Warum sieht das Modell dies? Weil – und das können wir noch nicht vollständig bestätigen – es möglicherweise einen Rückgang der geothermischen Aktivität gegeben hat.

Denken Sie daran, je wärmer es wird, desto mehr braucht es noch mehr Input, um sich weiter zu erwärmen. Jeder Abschwung kann also eine Reaktion auslösen. Aber ICH WEISS ES NICHT. Ich glaube es, aber ich kann es nicht wissen, weil wir nicht die nötige Datengrundlage haben. Wir haben nur einen Datenpunkt für alle 112k Quadratmeilen, und die gehen nur bis 6k. Ich vermute, dass sie auf dieser Ebene eine Abkühlung feststellen. Die durchschnittliche Tiefe des Meeresbodens beträgt 14 m. Ich habe also keine Beweise. Aber Leute, die nur auf eine Sache schauen – den vom Menschen verursachten Klimawandel – haben keinen Beweis, dass es nicht so ist. IRGENDETWAS IST DA LOS. Da der CO₂-Anstieg konstant ist, wie kann es dann CO₂ sein? (Ganz zu schweigen davon, dass die Rückstrahlung von der Erwärmung der Oberfläche, weniger Wolken und mehr ausgehender langwelliger Strahlung abhängt) – unbequeme Fakten, wenn man CO₂ für die Erwärmung der Ozeane verantwortlich macht, obwohl es nur ein oder zwei Millimeter der Oberfläche durchdringt.

Sie sehen, wir wissen viel über die Luft und die Sonne, aber über die Ozeane lächerlich wenig.

Aber hier ist etwas, das Sie als Wetter- oder Klimaexperte oder als jemand, der aufgeschlossen genug ist, um Fragen zu stellen, wissen sollten: Hier geht eine Menge vor sich, die weit über „dies ist die wärmste Zeit aller Zeiten“ hinausgeht. Es gibt Hinweise auf das Gegenteil, und zwar in Form von Dingen, die jeden Meteorologen neugierig machen sollten, auch die Medien, die Wissenschaftler und die Berufsverbände.

Ich freue mich darauf, meine Theorie in den kommenden Jahren zu testen. Der Grund für den Anstieg der Erdwärme könnte mit der Drehung des Erdkerns in einem natürlichen Zyklus zusammenhängen, der den Druck auf den Meeresboden erhöht, wodurch mehr Wärme durch die 10 Millionen geothermischen Schlote freigesetzt wird. Aber das wird nicht beachtet, und wenn doch, dann wird es belächelt. Man will einfach nicht hinsehen, weil es so viele Pfeiler umstoßen würde. In der Zwischenzeit gab und gibt es neben den höchsten globalen Temperaturaufzeichnungen des letzten Jahres, die ebenso wie alles andere auf den Anstieg der WV zurückzuführen sind, auch andere Ereignisse in einem für Wetter und Klima entscheidenden Bereich, die auf eine natürliche Quelle zurückzuführen sind.

Aber wo zum Teufel bleiben die Meteorologen und die Medien bei all dem? Ich habe gerade diese noch nie dagewesenen Ereignisse in der wichtigsten Klimaregion des Planeten aufgezählt (ein paar weitere werden vorhergesagt). Sie sollten sich mit Untersuchungen dazu austoben, anstatt immer wieder das Gleiche zu sagen.

Und leider ist die Neugierde an ihnen vielleicht ein Opfer der Klima-Scheuklappen, die man braucht, um nur eine Sache zu betrachten, sowie des Drucks, der auf viele Leute ausgeübt wird, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen, in die andere Richtung zu schauen.

Das ist keine Suche nach der Wahrheit.

Link: https://www.cfact.org/2024/03/30/climate-campaigners-turn-a-blind-eye-to-anything-that-cannot-be-explained-by-man-made-activity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Champagner für Bayern ?

Champagner servieren gilt als Zeichen einer gehobenen Lebensart. Man kann in Sekt baden, man muss es sich nur leisten können.

von Peter Würdig

Und jetzt soll sich ein Ort in Bayern das leisten, es geht um den „Champagner der Energiewende“, also um Wasserstoff, und auch der gehört wegen des Preises wohl eher zu einer gehobenen Lebensart. Es ist ein Prestigeprojekt von Hubert Aiwanger von den Freien Wählern, das nun in Hohenwart, einem kleinen beschaulichen Ort zwischen Ingolstadt und München durchgeführt wird. Es läuft dort ein Feldversuch, wie er in ganz Deutschland einzigartig ist: zehn Haushalte sind an ein Wasserstoffnetz angeschlossen und werden so mit Wärme versorgt. Damit will man zeigen, dass wir ja die alten Öl- und Gasheizungen nicht mehr brauchen, denn Wasserstoff kann das auch leisten. Dass es nur zehn Haushalte sind, macht Sinn, denn bei Erfolg kann man das leicht in einem größeren Maßstab hochrechnen, und wenn es kein Erfolg wird, kann man das leise wieder beerdigen und die Ergebnisse vertuschen.

Beschrieben wird das Ganze in einem Artikel von Focus:

Die teure Hoffnung auf den „Champagner der Energiewende“ – FOCUS online

Hubert Aiwanger ist kein Fan der Wärmepumpe, sie ist zu teuer und unzuverlässig, daher sei „Grüner Wasserstoff im Heizkessel“ die naheliegende Lösung, mit der man die Ziele der Bundesregierung, Deutschland „klimaneutral“ zu machen erreichen kann, um so den sonst drohenden Weltuntergang zu vermeiden. Das muss man sich bekanntlich dann auch etwas kosten lassen.Voraussetzung ist allerdings, dass nur grüner Wasserstoff eingesetzt wird, der also vollständig aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Der Vorteil, der hier im Feldversuch durchgeführt wird, liegt darin, dass teure Umbauten im Haus, die für eine Wärmepumpe erforderlich wären, nicht notwendig sind. Allerdings, das ist die andere Seite, grüner Wasserstoff soll ja auch für andere Technologien eingesetzt werden, also für die Stahlerzeugung, Zement-Industrie usw., daher muss man erwarten, dass dieser Wasserstoff zu einem knappen und somit teurem Gut wird. Damit kommt man zu dem entscheidenden Punkt, was kostet denn nun diese Sache zumindest in Hohenwart ?

Konkrete Zahlen für dieses Projekt werden auch bei Nachfrage nicht herausgegeben, da bleiben dann also Fragen offen.

Tatsächlich ist dieser Versuch aber gar nicht so einzigartig, denn es waren damals auch genau zehn Haushalte, die mit grünem Wasserstoff versorgt werden sollten, das war im Jahre 2004 auf der norwegischen Insel Utsira. Der einzige Unterschied, es ging um die Versorgung mit elektrischer Energie und nicht nur um das Heizen. Allerdings hat man das nach weniger als zwei Jahren schon wieder aufgegeben und alles abgebaut, die technischen Probleme und die Kosten waren nicht mehr beherrschbar. Seitdem machen die beteiligten Firmen (u.a. Enercon) einen großen Bogen um diese Insel, und die wissen, warum. Einzelheiten zu dem Projekt Utsira habe ich in einem Film dargestellt:

http://pww.de/BSB/AfD/Utsira.mp4

Nun muss man nur hoffen, dass die zehn Haushalte in Bayern deutlich mehr Glück haben als die auf der norwegischen Insel.

 




Ist Klimawandel ein Aprilscherz?

von Hans Hofmann-Reinecke

Macht durch Wissensvorsprung

Am ersten April ist es weltweit erlaubt, jemanden zu täuschen. Der Spaß hört auf, wenn man den Getäuschten „dumm sterben lässt“. Dann entsteht eine Welt, in der die Schwindler durch Wissensvorsprung Macht über ihre Opfer haben. Diese Macht werden sie dann nutzen, um Scheinwelten aufzubauen, welche Maßnahmen rechtfertigen, die in der Realität niemals akzeptiert würden.

Die Opfer spalten sich in zwei Gruppen: die einen „haben den Mut, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen“ und kritisieren besagte Maßnahmen. Das sind die „Querdenker“. Die anderen unterwerfen sich widerstandslos, sei es aus Faulheit oder Unvermögen. Das sind die die nützlichen Idioten.

Dieses Spiel wurde anlässlich Corona bis zum Exzess praktiziert. Kürzlich haben nun Querdenker in der Sache ein paar massive Betrügereien aufgedeckt, und es könnte sein, dass diese Querdenker demnächst als Vordenker dastehen, und die nützlichen Idioten nur noch als Idioten.

Kalt und Warm

Corona ist erst mal vorbei, und der Klimawandel steht wieder im Vordergrund. Ich möchte Sie nun motivieren, durch Einsatz des eigenen Verstandes zu erkennen, was für ein Schwindel das ist. Dazu braucht es kein Studium in Klimawissenschaft. Das, was Sie ohnehin längst wissen, ist vollkommen ausreichend.

Es ist Ihnen ja nicht verborgen geblieben, dass es Tag und Nacht gibt. Das liegt daran, dass unsere Erdkugel sich wie ein Kreisel dreht, und dass der Punkt, auf dem wir uns zufällig befinden, mal der Sonne zugewandt ist, und mal nicht. Dann gibt noch es Sommer und Winter. Das liegt daran, dass dieser Kreisel sich nicht nur um die eigene Achse dreht, sondern dass er selbst um die Sonne kreist. Warum wird es deswegen mal wärmer und mal kälter? Sind wir auf dieser Reise mal näher an der Sonne, so wie der arme Ikarus, und mal weiter weg? Das ist tatsächlich der Fall, aber nur ganz wenig. Die Jahreszeiten haben einen anderen Ursprung.

Die Achse unseres Kreisels zeigt während der Reise um die Sonne nicht nach oben oder unten, sondern sie steht unbeirrbar schief im Weltraum. So neigt sich ihr oberes Ende, der Nordpol, manchmal zur Sonne hin, dann haben Sie Sommer. Wenn die Reise dann weiter geht, dann zeigt die Nordhalbkugel von der Sonne weg, und Sie haben dann Winter. Bei mir zu Hause ist das übrigens umgekehrt – ich lebe auf der Südhalbkugel.

Die Drehung der Erde und ihre Reise um die Sonne bestimmen also, wieviel Sonnenschein wir in jedem Moment abbekommen. Warum scheint dann im Sommer nicht ständig die Sonne? Unsere liebe Erde ist ja in eine Hülle aus Luft eingepackt, und die ist recht eigenwillig. Ihr Druck, ihre Strömung und ihr Wassergehalt ändern sich mehr oder weniger chaotisch von Ort zu Ort, von Stunde zu Stunde. Es ist ein Phänomen, welches wir auch als Wetter bezeichnen. Und ein Parameter, der uns hier besonders interessiert, ist die Temperatur.

Wo steht das Thermometer?

Die Temperatur kann beträchtlich schwanken; in einer kalten Winternacht messen wir vielleicht minus 10°C, im Sommer dann aber +30°C. Das sind 40° Unterschied – am gleichen Ort, im gleichen Jahr! Neben den kurzzeitigen Schwankungen gibt es aber auch langfristige Trends – so wie bei Aktien. Um die zu beobachten nehmen die Wetterfrösche dann Mittelwerte über 30 Jahre oder mehr, und sie nennen das Ganze Klima. Seit einigen Jahrzehnten beobachtet man nun mit Aufmerksamkeit, vielleicht auch mit Besessenheit, die mittlere Erdtemperatur; und es besteht der Verdacht, dass diese ansteigt.

Wo steht nun dieses Thermometer für die mittlere Erdtemperatur? Gegenfrage: was ist die mittlere Temperatur in Ihrem Haus? Sie könnten im Wohnzimmer, in der Küche und im Bad Thermometer aufhängen und den Mittelwert bilden. Aber warum nicht auch in Büro und Treppenhaus? Die mittlere Temperatur ist offensichtlich eine willkürliche Angelegenheit. Bei unserem Planeten, mit zwei Drittel Meer und vielen Gebirgen, mit Arktis und Antarktis, ist die Sache noch willkürlicher. Aber das macht nichts, es geht ja nur um die langfristige Veränderung dieser Temperatur, nicht um ihren absoluten Wert.

Nehmen wir einmal die Jahresmittelwerte, die seit langem von einer diszipliniert betriebenen Wetterstation aufgezeichnet wurden. Da bekommen wir eine wilde Zickzacklinie. Wir nehmen jetzt ein Lineal und ziehen eine Linie, die möglichst wenig von den einzelnen Werten abweicht. Und siehe da: diese Linie hat eine Steigung!

Halb so schlimm

Vielleicht gibt es in der gleichen Gegend noch eine andere Wetterstation, mit deren Daten wir dieselbe Prozedur machen können. Und siehe da: jetzt hat diese Linie fast keine Steigung! Wie kann das sein? Nun, die erste Station stand 1950 noch mutterseelenallein auf einer grünen Wiese. Seither aber wurde die Gegend bebaut. Es wurden Straßen gelegt, deren schwarzer Asphalt in der Sonne heiß wird, und Häuser, die im Winter geheizt werden. Davon hat die erste Wetterstation etwas abbekommen, die zweite aber nicht – und bedenken Sie, wir messen hier hundertstel Grade! Im Zentrum einer Großstadt aber kann es bis zu 5°C wärmen sein, als in ihrer Umgebung! Und wieder anders ist es, wenn Wetterbojen oder freundliche Handelsschiffe die Temperatur der Luft über dem Meer messen, das ergibt etwas ganz anderes.

Wir brauchen keine Supercomputer um uns daraus einen Reim zu machen: Während der letzten Zeit ist die durchschnittliche Lufttemperatur pro Jahr um ein bis zwei Hundertstel Grad Celsius angestiegen, je nachdem wo man misst. Ist das tragisch? Auf garkeinen Fall. Anders ausgedrückt, in fünfzig Jahren ist es nicht mehr als 1°C wärmer geworden; das ist weniger als an einem ganz normalen Tag vom Aufstehen bis zum Frühstück.

So wenig – aber dennoch ist darauf eine globale politisch – religiöse – finanzielle Bewegung entstanden, die nichts im menschlichen Dasein unberührt lässt.

Eine kleine Eiszeit

Das Universum wurde nicht geschaffen, um den Erdbewohnern über Jahrmillionen hinweg die von den Klimapäpsten und -Priestern geforderte ideale konstante Temperatur zu garantieren. Zur Zeit der Dinosaurier war es rund 15°C wärmer als heute, und seither ging es gewaltig auf und ab. In Wintern des 17. Jh. war die Themse in London oft zugefroren, und nicht nur dort herrschte die „kleine Eiszeit“.

Es sind unterschiedlichste Prozesse welche die Erdtemperatur bestimmen, manche davon laufen auf der Erde selbst ab, manche in der Sonne, und wieder andere im übrigen Weltall. So hat die Sonne ihre Launen und strahlt manchmal mehr und manchmal weniger. Insbesondere schwankt ihre Leistung in Zyklen von 11 Jahren, die sich dann in der Erdtemperatur wiederspiegeln (siehe Graphik unten). Aber auch von weiter weg wird eingegriffen: Aus Entfernungen von Tausenden von Lichtjahren kommt kosmische Strahlung, die letztlich die Bildung von Wolken beeinflusst, und damit den Anteil des Sonnenscheins, der an deren Oberseite zurück ins All reflektiert wird.

Das böse CO2

Dann gibt es in der Atmosphäre die so genannten „Treibhausgase“, welche die Abstrahlung von Wärme durch die Erdoberfläche in den Kosmos behindern. Das in der Luft enthaltene Wasser ist das stärkste unter ihnen, und dann gibt es da noch das Kohlendioxid (CO2), wie es etwa bei der Gewinnung von Energie aus fossilen Brennstoffen entsteht.

Seit 1955 hat die CO2-Konzentration in der Luft von 315 auf 420 ppm zugenommen, d.h. heute finden sich 420 Moleküle CO2 unter einer Million Moleküle Stickstoff und Sauerstoff. Vor 220 Millionen Jahren waren es 4.000 ppm, also zehnmal so viel, und damals fühlten sich die Dinosaurier durchaus wohl.

Ende des vergangenen Jahrtausends entstand nun eine Bewegung, deren Aussagen weltweit starken Einfluß auf die Politik gewannen. Deren Behauptungen sind:

  • Die gegenwärtige Temperaturzunahme stellt für alle Lebensformen auf der Erde eine existenzielle Bedrohung dar.

  • Einzige Ursache für die Erwärmung ist die von Menschen verursachte Emission von CO2, und die hat durch die Industrialisierung und Motorisierung stark zugenommen.

  • Nach Erreichen einer bestimmten kritischen Konzentration von CO2 („Tipping Point“) wird die Erwärmung nicht mehr zu stoppen sein und die Erde wird unbewohnbar.

  • Die Politik muss alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um dem vorzubeugen.

Politik und CO2

Sind diese Behauptungen und Forderungen richtig, bzw. berechtigt? Entscheiden Sie das jetzt bitte selbst. Tatsache ist jedenfalls, dass diese Thesen mit gnadenloser Propaganda verbreitet und verteidigt werden, die nicht zu einer Demokratie passt. Das geht einher mit einer Dekadenz der logischen Denkfähigkeit und der sachlichen Kritik. Da wird dann psychologisch auffälligen Teenagern, die sich auf Straßen und an Bildern festkleben, mehr Raum in den Medien gegeben als einem kritischen Nobelpreisträger.

Und der gehorsame Bürger verteidigt brav das politische „Narrativ“ und behauptet tatsächlich, er könne diese Erwärmung um 0,015° pro Jahr ganz deutlich spüren: „Die Hitze gestern – so etwas hat es früher nie gegeben“. Aber das ist Psychologie, nicht Meteorologie. Hier ein anderes Beispiel:

Da sagt Bärbel zu ihrer besten Freundin: „Du, Anita, ich möchte mich auf keinen Fall in deine Privatangelegenheiten mischen, aber es wird gemunkelt, dass dein Mann eine Freundin hat.“ Anita protestiert, aber Bärbel bleibt am Ball: „Es soll die Sekretärin seines Chefs sein, diese Blonde.“ Anita versucht ihre Emotionen zu verbergen, aber von diesem Moment an sucht sie in jeder kleinsten Aktion ihres Mannes nach Indizien. „Diese Hose hat er doch noch nie ins Büro angezogen. Glaubt wohl, dass man dann seinen Bauch nicht sieht.“, „Schon wieder länger im Büro heute Abend, angeblich wegen Projekt Kondor. Den Vogel möchte ich sehen.“ Etc.

Und so geht es nicht wenigen, die sich vom Klima betrogen fühlen. Eifersüchtig suchen sie nach Indizien, die ihren schlimmsten Verdacht erhärten. Eine Regenschauer um 11 Uhr morgens, oder kein Regen am Wochenende, wenn das keine Indizien für den Klimawandel sind.

Deutschland und das Klima

In der gesamten westlichen Welt hat das Narrativ „Klimawandel“ Einfluss auf die Politik, mit dem Ziel, die pro Kopf CO2-Emissionen zu verringern. Die deutsche Politik hat besonders drastische Maßnahmen implementiert, liegt aber dennoch mit 8,1 Tonnen (pro Person und Jahr) an Europas Spitze. In Österreich sind es nur 7,2 und in Frankreich 4,7. Wie kann das sein?

Die von der deutschen Regierung verordneten CO2-Sparmaßnahmen bringen für die Menschen dramatische Einbußen an Lebensqualität und treiben Unternehmen in den Bankrott oder ins Ausland. Aber der gewünschte Effekt wurde nicht erzielt, im Gegenteil. All diese von Wirtschaft und Bevölkerung erbrachten Opfer waren vergeblich, dank der Abschaltung und Zerstörung der deutschen Kernkraftwerke. Die hatten zuvor große Mengen an CO2-freier Energie geliefert. Wieso hat man das getan? Was ist also das wahre Ziel? Das wird uns nicht verraten.

Offensichtlich genießt hier die Regierung einen Wissensvorsprung und die daraus resultierende Macht, die sie als Täuschender über das getäuschte Volk hat. So war das ja auch während der Corona Krise. Doch haben hier furchtlose Journalisten mit der Aufklärung begonnen. Und es könnte sein, dass auch der Klima-Schwindel eines Tages entlarvt wird. Kein Aprilscherz hält ewig.

(Anregungen zu diesem Text wurden einem Beitrag von Matthias Burchardt entnommen, sowie dem Film Climate – The Movie aus dem auch die beiden Grafiken stammen.)

Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.




Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender leichter Weitererwärmung.
  • Es gibt 5 Grunde dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1988
  • Auch die Tmax/Tmin Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar.

Der diesjährige Märzmonatsschnitt wird mit 7,5°C vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als Schnitt seiner über 2000 Wetterstationen errechnet und stellt einen neuen Märzrekord seit Aufzeichnungsbeginn dar. (wie im Februar). Die wissenschaftlich ausgebildeten Meteorologen des DWD betreiben jedoch keine CO₂-Panikmache. Ursache dieses angenehmen Frühlingsmonates waren die vermehrt südlichen und SW-Wetterlagen, was auch den feinen Saharastaub verstärkt zu uns führte. Der Niederschlag (Regen) lag deutlich unter dem Schnitt, siehe Grafiken im Artikel

Wir betrachten nun den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 132 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilen die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa von 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden.

Abb. 1: Fast 100 Jahre lang war der März in Deutschland ausgewogen, er zeigte laut DWD-Originaldaten einen leicht fallenden Trend, trotz einiger wärmerer oder kälterer Jahrzehnte

Nun ist jedem Leser bekannt, dass sich Deutschland seit 1893 bis heute sehr stark verändert hat, die Wetterstationen stehen nicht mehr an den kälteren Plätzen wie früher. Zu Zeiten des Kaiserreiches war deren Standort bevorzugt bei unbeheizten Klöstern, bei großen Gutshöfen in der Natur, bei Forsthäusern am Waldrand, jedenfalls nicht dort wo die Stationen heute stehen, in Städten, am Stadtrand, in Gewerbegebieten oder an Flughäfen.

Wir erkennen:

1) Mit einer Wärmeinselbereinigung würde die (blaue) Trendlinie von 1897 bis 1987 sogar noch negativer sein. Und die anschließende starke Erwärmung ab 1988 bis heute etwas schwächer ausfallen

2) Temperatursprung: Der Frühlingsmonat zeigt von 1987 auf 1988 einen kräftigen Temperatursprung von über einem Grad, danach eine leichte Weitererwärmung bis heute.

Dazu muss man wissen: Im Zeitraum der letzten 140 Jahre hat die CO₂-Konzentration laut Behauptung der bezahlten CO₂-Klimawissenschaft von einst 284 ppm auf 424 ppm, also um 140 ppm stetig zugenommen

Das zeigen wir in der nächsten Grafik

Abb. 2: Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1960

Erkenntnis: Der plötzlich wärmere März ab 1988 ist mit der Erklärung eines angeblichen CO₂-Treibhauseffektes nicht möglich. CO₂ kann keinen Dauerschlaf halten, dann 1988 durch die Gründung des Weltklimarates aufgeweckt werden, und schlagartig eine Stark-Erwärmung entfalten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase gibt es nicht. Sie werden nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Der Deutsche Wetterdienst zeigt mit seinen Märzdatenreihen, dass keinerlei große CO₂-Erwärmungswirkung vorliegen kann. Denn diese müsste stetig verlaufen.

Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, die unser Geld will.

Wir müssen deswegen nach anderen Erklärungsmustern der plötzlichen Erwärmung seit 1988 suchen.

Die richtige Erklärung, wir finden 5 Gründe der Märzerwärmung seit 1988 

  1. Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im März zugenommen und die nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird.
  2. Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der Drehung der Windrichtung auf mehr südlichen Wetterlagen haben die Märzsonnenstunden insgesamt zugenommen. Das ist einerseits eine natürlich Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Abb. 3: Die Märzsonne hat wesentlich zu einem Anstieg der Märztemperaturen beigetragen.

  1. Der Wärmeinseleffekt: Der WI-effekt ist bei den DWD-Wetterstationen vor allem nach der Einheit stark angestiegen, schon deswegen, weil die Sonnenstunden zugenommen und die Niederschläge abgenommen haben.
  2. Abnehmende Niederschläge und damit weniger Kühlung

Abb. 4: Der Boden, vor allem die asphaltierten Flächen Deutschlands bleiben länger trocken, die Verdunstungskälte hat sich verringert im März.

Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler.

  1. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst. Zudem wurden viele Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt.

Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seinen Artikeln beschrieben hat. Schlecht für die Windräder.

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten im März. Sie schadet unserem Land und das Geschäftsmodell Klimahysterie will unser Geld. Ein Abzockemodell, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen Natur und Umwelt zerstört.

Dass Kohlendioxid in den DWD-Temperaturreihen keine sichtbare Auswirkung hinterlässt, zeigt vor allem der folgende Grafikteil, wir nehmen in die Betrachtung nun die Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin auf.

Unterschiede zwischen den Tag/Nachtemperaturen beim März

Der DWD bietet keine Tag/Nachttemperaturen als Schnitt seiner fast 2500 Wetterstationen an. Nur Einzelstationen. M. Baritz hat sich die zeitaufreibende, unendliche Mühe gemacht und fast 540 repräsentativ herausgegriffene DWD-Stationen zu einem Deutschland-Schnitt seit 1947 zusammengefasst. Ein zeitlich weiteres Zurückgehen war leider nicht möglich, da erst nach Kriegsende genügend Wetterstationen vorliegen, die auch heute noch alle drei Parameter messen.

Abb. 5: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1947 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die Tmax Temperaturen des Monats März zusammen, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte und die blaue Grafik die Nachttemperaturen, gemessen in Tmin. Quelle: http://sklima.de/index.php https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html :

Ergebnis: Vollkommen anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung

Tmax: bis 1987 fallend, Temperatursprung, seitdem steigend

Schnitt: unmerklich fallend, Temperatursprung, danach leicht steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre steigend, Temperatursprung, danach fallend.

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden vor allem die Tage tagsüber wärmer, wozu sicherlich die Zunahme der Sonnenstunden stark beigetragen haben.

Da auch im März nachts keine Sonne scheint, ist die nächtliche Abkühlung zumindest verständlich, wenn auch nicht restlos erklärbar.

Wo ist der CO₂-Treibhauseffekt in der Grafik 5 erkennbar? Antwort: Nirgendwo

An dem unterschiedlichen Verlauf der T-max/T-min Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst selbst den CO₂-Treibhauseffekt als Haupttreiber der Temperaturen widerlegt.

Deswegen ist die Mainstream-Definition für Klimaänderungen grottenfalsch, die behauptet, dass allein das vom Menschen ausgestoßene CO₂ zu der neuzeitlichen Klimaänderung geführt hat.

Richtig ist: Klimaänderungen gibt es immer, die jetzige begann in Mittel- und Westeuropa durch einen Temperatursprung 1987 auf 1988 mit anschließender Weitererwärmung. Die Gründe dafür haben wir im Artikel genannt. Und anhand der Grafiken auch bewiesen, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirken kann.

Doch nicht nur der Deutsche Wetterdienst zeigt uns das durch seine Grafiken, auch andere Wetterstationen außerhalb Deutschlands haben einen ähnlichen Verlauf

Abb. 6: CET Daten aus Mittelengland, gleiche Zeiträume wie Abb. 5, DWD. Temperatursprung von über 1 K auch in Zentralengland mit unterschiedlichen Verläufen davor und danach. Quelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html

Abb. 7.:Das gleiche Bild in Österreich. Keine Erwärmung bis 1987, Temperatursprung 87/88 von 1,3 K und danach leichte Erwärmung. Quelle: https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell

Abb. 8: Westeuropa mit Frankreich, Benelux und Deutschland. Quelle: https://climatereanalyzer.org/ (ECMWF ERA5)

Noch ein kurzer Blick zur Antarktis und der deutschen Neumayer Station:

Abb. 9a,9b: Kaum Märzerwärmung (Erster Herbstmonat), Neumayer sogar fallende Trendlinie. Quellen: https://climatereanalyzer.org/ (ECMWF ERA5) 9a, https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html 9b.

Beachte: In der Antarktis gab es 1988 auch keinen Temperatursprung wie in Mittel- und Westeuropa. Die deutsche Wetterstation gibt es erst seit 1982 und der März ist auf der Südhalbkugel der Herbstanfang.

Und Nordamerika: Diese Wetterstation ist die älteste in Virginia und heute noch Bestandteil des US-amerikanischen Wetternetzes. Sie steht einsam bei einer Farm auf dem Lande, sie hat nur einen geringen Wärmeinseleffekt seit 150 Jahren entwickelt. Der März sieht so aus: Beachte 1988 kein Temperatursprung wie bei uns

Abb. 10: Keinerlei Märzerwärmung seit 145 Jahren in Virginia bei dieser ländlichen Station in den USA, obwohl die CO₂-Konzentrationen wie überall von etwa 280 ppm seit 1880 auf nunmehr 422 ppm gestiegen sind.

Rechnet man den schwachen WI-effekt seit Kriegsende aus den Daten raus, dann gäbe es seit 80 Jahren sogar eine leichte Märzabkühlung!!!. Immerhin hat sich die kleine Kreisstadt Harrisonburg mit ihren Außenbezirken bis auf 1 km an die Dale-Enterprise Farm herangeschlichen und ein vierspuriger schwarz asphaltierter Highway führt an dem Wetterstations-Standort vorbei

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- und Westeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung gar nicht mitbekommen.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos-Anstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt erforderlich.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der grünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.