Die bemerkenswerte Erholung des Meereises um die Antarktis

Cap Allon

Die Daten zeigen, dass sich die Antarktis abkühlt und dass das Meereis insgesamt (trotz des Ausreißers im Jahr 2023) zunimmt.

Was das Meereis betrifft, so ist am unteren Ende der Welt eine bemerkenswerte Erholung zu beobachten.

Nach Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) an der University of Colorado Boulder ist die Meereisausdehnung jetzt höher als in den Jahren 2023, 2022, 2019, 2017, 2011, 2006, 2002, 1981 und 1980 – und nimmt weiter zu:

Quelle: NSIDC

Ein Blick auf die Daten der NASA zeigt deutlich, dass das Jahr 2024 mit seiner zunehmend vertikalen Trajektorie die letzten Jahre schnell überholt:

Das Meereis der Antarktis ist bekannt für seine Unbeständigkeit; wilde Schwankungen sind alles andere als beispiellos.

Die Meereisausdehnung des Kontinents erreichte 2014 ein Rekordhoch, nur drei Jahre später ein Rekordtief und erholte sich dann wieder auf den Durchschnitt.

Außerdem hat die antarktische Meereisausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtungen (1979) um etwa 1 % pro Jahrzehnt zugenommen:

Die jüngsten Schwankungen des Meereises sollten außerhalb von Klima-Nischenpublikationen kein Thema sein, doch die Katastrophen verherrlichenden Mainstream-Medien haben sich auf das eisarme Jahr 2023 gestürzt und es als Beweis für einen „Klimanotstand“ ausgegeben – ein Begriff, den übrigens kein seriöser Wissenschaftler je in den Mund genommen hat.

Selbst in dieser Woche, in der das Meereis seine bemerkenswerte Erholung fortsetzt, strapaziert der Guardian – wer sonst – die Realität mit einer Reihe von ausgewählten und veralteten Berichten. Die Aktivisten-Journalisten dort, unterstützt vom Wissenschaftsredakteur des Observer Robin McKie erinnern gerne an einen hohen Temperaturrekord in Concordia vor ein paar Jahren, einen einmaligen Spitzenwert am 18. März 2022.

Erstens kümmern sich diese Gauner nicht einmal darum, den Thermometerstand klar und verständlich zu melden, indem sie ihn als „einen Anstieg von 38,5 °C über dem jahreszeitlichen Durchschnitt“ beschreiben, anstatt den tatsächlichen Temperaturwert anzugeben, der bei weniger alarmierenden -9,4 °C lag – sicher immer noch eine wirklich anomale Spitze, aber die Verschleierung entlarvt das Ziel von The Guardian: zu alarmieren, nicht zu informieren.

Nirgendwo in dem Artikel wird -9,4°C erwähnt.

Der Guardian behauptet weiter, dass dieser „Temperaturanstieg“ kein Einzelfall ist, dass in den darauffolgenden zwei Jahren „Wissenschaftler mit einer steigenden Zahl von Berichten über beunruhigende meteorologische Anomalien auf dem Kontinent überschwemmt wurden“ und dass „diese Ereignisse Befürchtungen aufkommen ließen, dass die Antarktis, von der man einst annahm, sie sei zu kalt, um die ersten Auswirkungen der globalen Erwärmung zu spüren, nun dramatisch und schnell den anschwellenden Mengen an Treibhausgasen erliegt, die der Mensch weiterhin in die Atmosphäre pumpt“.

Diese „steigende Zahl beunruhigender Anomalien“ scheint sich auf einzelne Eisverluste in der Westantarktis und auf die Verluste von 2023 im Allgemeinen zu beziehen. Bezeichnenderweise hat der Guardian seinen Lesern keine „verblüffenden“ Temperaturrekorde mehr zu melden. Das soll nicht heißen, dass die Temperaturrekorde in den beiden darauffolgenden Jahren nicht gefallen sind, viele sind es, das Problem ist nur, dass sie ALLE für KALT waren.

Die Daten zeigen, dass sich die Antarktis abkühlt; daran führt kein Weg vorbei.

Die nachstehende Grafik wurde vom Antarktisforscher Stefano Di Battista zur Verfügung gestellt. Sie zeigt die monatlichen Temperaturanomalien an zwei wichtigen antarktischen Klimastationen – der Südpolstation und Vostok. In den letzten 6 Monaten (Oktober 2023 – März 2024) wurden an beiden Stationen überdurchschnittlich kalte Monate beobachtet.

Beachten Sie, dass die Südpolstation die Norm 1991-2020 verwendet, während der Bezugszeitraum für Wostok 1958-2023 ist.

Der Guardian hat sicherlich Zugang zu diesen niedrigen Temperaturwerten, behauptet aber dennoch, dass „die Antarktis jetzt mit der Arktis gleichzieht, wo die Auswirkungen der globalen Erwärmung bisher am stärksten zu spüren waren“.

Es wird sogar ein „Experte“ hinzugezogen, der den Irrsinn bestätigt: „Im Wesentlichen handelt es sich um einen Teufelskreis aus Erwärmung der Ozeane und Schmelzen des Meereises, obwohl die Hauptursache die Menschheit ist, die weiterhin fossile Brennstoffe verbrennt und Treibhausgase produziert“, behauptet Michael Meredith, wissenschaftlicher Leiter des British Antarctic Survey. „Diese ganze Angelegenheit muss uns in die Schuhe geschoben werden“, fügte er hinzu.

Was uns zum Kern der Sache bringt: Dekarbonisierung durch eine Senkung des westlichen Lebensstandards.

Aber es wird noch verrückter:

„Die Folgen dieser meteorologischen Metamorphose könnten verheerend sein“, schreibt The Guardian weiter. „Wenn das gesamte Eis der Antarktis schmelzen würde, würde der Meeresspiegel rund um den Globus um mehr als 60 Meter steigen. Inseln und Küstengebiete, auf denen ein Großteil der Weltbevölkerung lebt, würden überflutet.“

Das ist kein Journalismus, das ist hirnlose, Angst erzeugende Propaganda.

Auch hier sind die Daten eindeutig – und schon lange vor Oktober 2023 war der Abkühlungstrend in der Antarktis unübersehbar. Es handelt sich nicht um ein neues Phänomen, sondern um eine Verstärkung.

Im Jahr 2021 erlebte der Südpol seinen bisher kältesten Winter (April-September), und – wie oben teilweise belegt – hat er seither anomal kalte Monate verzeichnet.

Der November 2022 war mit durchschnittlich -40,4 °C der kälteste November seit 1987, und der Dezember 2022 war mit -29,1 °C der kälteste Dezember seit 2006. Tatsächlich wurde der Zeitraum von November 2022 bis Februar 2023 als zweitkältester jemals aufgezeichneter Zeitraum registriert.

Aber „Eisverlust!“ schreien die Propaganda-berieselten Massen auf Anweisung einer Gruppe von vom Alarm lebenden Pop-Wissenschaftlern.

Ich frage mich, was passiert, wenn wir sehen, dass die Verluste von 2023 wieder wettgemacht werden. Was wird The Guardian seinen Lesern dann zu denken geben? Ich vermute, dass es zu einer Rückkehr zum Status quo vor 2023 kommen wird, als die Antarktis kaum erwähnt wurde, weil die Daten nicht passten.

Link (Zahlschranke): https://electroverse.substack.com/p/alta-posts-rare-back-to-back-600?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Greta Thunberg ist das Aushängeschild der Heuchler, welche die Produkte verwenden, die sie verbieten wollen

Ronald Stein

Greta Thunberg, die schwedische Umweltaktivistin, schimpfte über die Staats- und Regierungschefs der Welt: „Wie könnt ihr es wagen?“ und bezog sich dabei auf deren Gleichgültigkeit und Untätigkeit gegenüber der Klimakrise. Genauer gesagt hätte Frau Thunbergs Frage lauten müssen: „Wie kann ich es wagen, Produkte und Kraftstoffe zu fordern, die aus Erdöl hergestellt werden und MEIN Leben angenehmer machen?“

Politiker und Umweltschützer sprechen nie über die Notwendigkeit, die Versorgungskette für Produkte und Kraftstoffe auf Rohölbasis aufrechtzuerhalten, die für das menschliche Wohlergehen unerlässlich sind. Niemand verbraucht jemals „rohes Erdöl“; daher gäbe es keinen Bedarf an Erdöl, wenn die Menschen nicht aus Erdöl hergestellte PRODUKTE und KRAFTSTOFFE nachfragen würden!

Ein Blick zurück in die Geschichte der Erdölindustrie zeigt, dass das schwarze, schmutzig aussehende Rohöl praktisch nutzlos war, wenn es nicht zu Ölderivaten verarbeitet (raffiniert) werden konnte. Diese Derivate sind heute die Grundlage des Öls, das zur Herstellung von für den modernen Lebensstil unerlässlichen Produkten wie Medikamenten, Wachsen, Asphalt, Schmieröl, verschiedenen Kunststoffen, Lösungsmitteln und Kraftstoffen verwendet wird.

Den politischen Entscheidungsträgern ist nicht bewusst, dass Rohöl nicht in seinem natürlichen, unraffinierten Zustand verwendet wird. Rohöl wird aus der Erde gefördert und später zu verschiedenen Kraftstoffen und Ölderivaten raffiniert, die die Grundlage für Produkte wie Wachse, Asphalt, Schmieröl, verschiedene Kunststoffe, Kraftstoffe für den Verkehr und eine Vielzahl anderer Konsumgüter bilden.

Realistisch betrachtet ist es die ständig steigende Nachfrage der Öffentlichkeit nach den aus Erdöl hergestellten PRODUKTEN und Kraftstoffen, die zu einem Anstieg der Erdölnachfrage führt.

Mehr als 6.000 Produkte in der heutigen Gesellschaft, die es vor 1800 noch nicht gab, basieren auf Erdölderivaten, die aus Rohöl hergestellt werden. Diese Derivate werden für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit sowie für die Stromerzeugung verwendet.

Interessanterweise wird die gesamte Stromerzeugung aus Wasserkraft, Kohle, Erdgas, Kernkraft, Windkraft und Solarenergie mit Produkten, Komponenten und Geräten betrieben, die aus denselben Erdölderivaten hergestellt werden, die auch aus Rohöl gewonnen werden. Die Elektrizität wurde erst entwickelt, NACHDEM die Menschheit entdeckte, wie man aus dem Rohöl verwertbare Derivate für die Herstellung von Produkten gewinnen kann. Vor dem Öl sind wir wieder in der Zeit vor 1800.

Energiekompetenz beginnt mit dem Wissen, dass Erdöl die Grundlage unserer materialistischen Gesellschaft ist. Es müssen Gespräche geführt werden, um den Unterschied zwischen der „Elektrizität“ von Windturbinen und Sonnenkollektoren, die die meiste Zeit nicht funktionieren, und den „Produkten“, die die Grundlage der materialistischen Welt der Gesellschaft bilden, zu diskutieren. Windturbinen und Solarpaneele werden selbst aus Erdölderivaten hergestellt und erzeugen nur gelegentlich Strom, stellen aber NICHTS für die Gesellschaft her.

Die führenden Politiker der Welt verstehen nicht, dass es unmoralisch und böse wäre, die Welt vom Erdöl zu befreien, ohne an einen Ersatz zu denken, denn eine extreme Verknappung der heute aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte wird zu Milliarden von Todesfällen durch Krankheiten, Unterernährung und wetterbedingte Todesfälle führen und könnte die größte Bedrohung für die Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen darstellen.

Im Jahr 1977, nach der Ölkrise von 1973, wurde das Energieministerium gegründet, um unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern. Heute jedoch, mit seinen 14.000 Mitarbeitern und einem Budget von 48 Milliarden Dollar, bleibt das D.O.E. weiterhin totenstill und hat es Kalifornien, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt ermöglicht, den Anteil importierten Rohöls von 5 Prozent im Jahr 1992 auf fast 60 Prozent des Gesamtverbrauchs zu erhöhen.

In Kalifornien befinden sich 9 internationale Flughäfen, 41 Militärflughäfen und 3 der größten Schifffahrtshäfen in Amerika. Die wachsende Abhängigkeit Kaliforniens von Rohöl aus anderen Ländern stellt ein ernsthaftes Risiko für die nationale Sicherheit dar!

Darüber hinaus hat das Energieministerium geschwiegen, während die Politik für Elektrofahrzeuge Amerika zunehmend von Mineralien und Metallen der Seltenen Erden abhängig gemacht hat, die für diese Batterien unter grausamen Sklavenarbeits- und Umweltbedingungen in anderen Ländern abgebaut werden, die das DOE und die Bürokraten ignorieren.

China kontrolliert 80 % des weltweiten Versorgungsmonopols für Seltene Erden und Metalle, während der Kongo in Afrika eine 90 %ige Quelle für lebenswichtiges Kobalt ist.

Darüber hinaus steigt die Lebenserwartung mit der Unterstützung von Produkten in unserer materialistischen Welt, und wetterbedingte Todesfälle gibt es so gut wie gar nicht mehr, und das alles wegen der verschiedenen Treibstoffe für Flugzeuge, Schiffe, Lastwagen, Autos, Militärs, Raumfahrtprogramme und all die PRODUKTE, die es vor 1800 noch nicht gab.

Mehr als 6000 Produkte, die es vor 200 Jahren noch nicht gab, werden heute auf der Grundlage von Rohöl hergestellt, darunter:

● Zuverlässige, kontinuierliche Stromlieferungen, die durch Wasserkraft, Kernkraft, Kohle und Erdgas erzeugt werden

● Unzuverlässige Lieferungen von intermittierendem Strom aus Windturbinen und Sonnenkollektoren

● Flughäfen, die Platz für 20.000 Verkehrsflugzeuge und mehr als 50.000 Militärflugzeuge bieten

● Schiffsterminals, die 50.000 Handelsschiffe aufnehmen können

● Krankenhäuser

● Kommunikation

● Elektronik

● Datenzentren

● Bergbau für Industrie- und Edelmetalle

● Mehr als 1,4 Milliarden Fahrzeuge auf der Welt

● Fast 300 Millionen Lastkraftwagen auf der Welt

● Jedes Jahr werden weltweit etwa 2,5 Milliarden Reifen hergestellt.

Wir sind eine materialistische Gesellschaft und müssen Öl ersetzen, um die Versorgungskette für Produkte und Brennstoffe aufrechtzuerhalten. Keine der sechs Arten der Stromerzeugung (Wasser, Kernkraft, Kohle, Erdgas, Wind und Sonne) kann Produkte für die Gesellschaft herstellen; daher ist Strom keine Quelle zur Aufrechterhaltung der Versorgungskette für Produkte und Brennstoffe.

Ich bin NICHT für fossile Brennstoffe, aber ich bin für die Produkte, die wir aus fossilen Brennstoffen gewinnen. Die Abschaffung des Erdöls ohne einen „Ersatz“, der die Versorgungskette für die mehr als 6.000 Produkte aufrechterhalten kann, die derzeit von den 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden, könnte dazu führen, dass Milliarden Menschen durch Hunger, Krankheiten und wetterbedingte Todesfälle ums Leben kommen.

Bevor wir also ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen und in die Zeit vor 1800 zurückkehren, sollten wir die Ersatz-„Quelle“ identifizieren, die weiterhin die Versorgungskette für die Herstellung von mehr als 6.000 Produkten und die verschiedenen Brennstoffe für die materialistische Gesellschaft der 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten unterstützen kann.

Link: https://www.cfact.org/2024/04/06/greta-thunberg-is-the-poster-girl-for-hypocrites-using-the-products-they-want-to-ban/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Studie: Trudeaus EV-Vorschriften könnte Kanadas Stromnetz kollabieren lassen

Kevin Hughes

Die von Premierminister Justin Trudeau auf Bundesebene vorgeschlagene Vorschrift, nur noch den Verkauf von Elektrofahrzeugen zuzulassen, würde zu einem immensen Chaos führen und droht, die kanadischen Stromnetze zusammenbrechen zu lassen.

„Die Forderung, dass in nur 11 Jahren alle neuen Fahrzeuge in Kanada elektrisch betrieben werden müssen bedeutet, dass die Provinzen ihre Kapazitäten zur Stromerzeugung erheblich ausbauen müssen. Der Bau von 10 neuen Megastaudämmen oder 13 neuen Gaskraftwerken in einem so kurzen Zeitraum ist weder realistisch noch machbar“, sagte G. Cornelis van Kooten, Senior Fellow des Fraser Institute und Autor von „Failure to Charge: A Critical Look at Canada’s EV Policy“.

„Die Kanadier müssen genau wissen, wie viel zusätzlicher Strom benötigt wird, um Ottawas Vorschriften für Elektrofahrzeuge zu erfüllen, denn die Auswirkungen auf die Provinzen – und die Steuer- und Gebührenzahler – werden erheblich sein.

Van Koottens detaillierte Analyse der bevorstehenden Vorschrift für Elektrofahrzeuge wurde am 14. März veröffentlicht.

Er schätzt, dass die nationale Stromerzeugung innerhalb von 11 Jahren um 15,3 Prozent steigen müsste, um das Ziel für 2035 zu erreichen. Laut van Kooten würde dies bedeuten, dass landesweit nicht weniger als 10 neue Mega-Staudämme gebaut werden müssten oder mindestens 13 neue Gaskraftwerke durchschnittlicher Größe.

Für die Befürworter des so genannten „grünen“ Stroms würde das bedeuten, dass etwa 5.000 neue Windturbinen gebaut werden müssten, die alle noch durch Erdgas-Peak-Kraftwerke unterstützt werden müssten, da diese unzuverlässig sind, wenn der Wind nicht weht.

„Die reale Situation ist nicht so einfach, wie wenn man einfach nur die aktuellen Verbrennungsmotoren durch Elektroautos ersetzen würde, und es gibt viele Hindernisse auf dem Weg zur Elektrifizierung der privaten Fahrzeugflotten in Kanada zu überwinden“, sagte van Kooten. „Die Art des in das Netz eingespeisten Stromes ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Umstellung auf E-Fahrzeuge, da die Provinzen ihre Stromerzeugungskapazitäten mit grünen Energiequellen erhöhen müssen, die den zusätzlichen stündlichen Lastbedarf decken und schnell eingesetzt werden können, um die intermittierenden erneuerbaren Energiequellen auszugleichen“.

Die Studie von Van Kooten untersucht, wie viel zusätzlicher Strom in den größten kanadischen Provinzen Ontario, British Columbia und Quebec benötigt wird, um die Vorschrift für E-Fahrzeuge im Jahr 2035 zu erfüllen.

Kanada will Verkauf von benzinbetriebenen Autos bis 2035 verbieten

Kanada plant, den Verkauf neuer benzinbetriebener Autos bis 2035 zu verbieten, während die Europäische Union (EU) für das gleiche Jahr ebenfalls eine Vorschrift für Elektrofahrzeuge erlassen hat.

Der kanadische Umweltminister Steven Guilbeault verkündete kurz vor Weihnachten den „Electric Vehicle Availability Standard“, der vorschreibt, dass alle neuen Autos und Lastwagen bis 2035 elektrisch sein müssen. (Siehe diesen damit im Zusammenhang stehenden Beitrag). Dieser Plan würde den Verkauf neuer benzin- oder dieselbetriebener Fahrzeuge nach diesem Jahr faktisch verhindern.

Tatsache ist, dass Elektroautos in der Herstellung und in der Anschaffung Tausende von Euro mehr kosten, für das kalte Klima Kanadas ungeeignet sind, eine geringe Reichweite und lange Ladezeiten (insbesondere bei kaltem Wetter) haben, deren Batterien in der Herstellung enorme Ressourcen benötigen und schwer zu recyceln sind. Außerdem haben viele kanadische Behörden schon jetzt mit Problemen bei der Stromnachfrage zu kämpfen.

So wurden beispielsweise die Einwohner von Alberta kürzlich von der Provinzregierung gewarnt, ihren Stromverbrauch zu reduzieren, um mögliche Stromausfälle zu vermeiden, da die Provinz aufgrund der extremen Kälte eine beispiellose Stromnachfrage verzeichnete. Außerdem waren Britisch-Kolumbien und Manitoba vor kurzem gezwungen, Strom aus anderen Provinzen zu importieren, um den Strombedarf aufgrund einer schweren Dürre im Westen Kanadas zu decken.

Der jüngste Bericht über die Zuverlässigkeit des nordamerikanischen Stromnetzes stellt fest, dass in Ontario ein „erhöhtes Risiko“ für Stromausfälle besteht.

Der Energieminister von Québec, Pierre Fitzgibbon, erklärte kürzlich, die Provinz verfüge nicht über genügend Strom, um alle Unternehmen zufrieden zu stellen, die Industrieprojekte durchführen wollen.

Der bevorstehende Elektroauto-Ansturm ohne angemessene Erhöhung der Stromerzeugungskapazitäten wird die Probleme der Netzzuverlässigkeit noch verschärfen.

Erschwerend kommen die jüngsten Clean Electricity Regulations der Bundesregierung hinzu, welche die Provinzen zwingen, bei der Stromerzeugung auf fossile Brennstoffe wie Erdgas und Öl zu verzichten.

Diese Vorschriften zwingen Provinzen wie Ontario und Alberta, die nicht stark von der Wasserkraft abhängig sind, auf erneuerbare Energiequellen zurückzugreifen, um den steigenden Strombedarf zu decken. Erneuerbare Energien wie Wind und Sonne sind jedoch unregelmäßige Energiequellen. Das heißt, sie sind nicht immer verfügbar und benötigen Reservekapazitäten, was die Kosten der Stromerzeugung in die Höhe treibt.

Hier bei RoboCars.news gibt es weitere Berichte über Elektrofahrzeuge.

Link: https://climate.news/2024-04-01-trudeau-ev-mandate-could-collapse-canada-power-grid.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE – mit der Sorge, dass Selbiges auch bei uns der Fall sein wird.

 




Der Faden ist durchschnitten – Das Aus der Kernenergie in Deutschland ist nicht mehr aufzuhalten

In einem Markt-Intern Expertengespräch mit Dr. Kaus Wiener (Anlagenelektroniker und Volkswirt) CDU MdB und Manfred Haferburg Kernenergieexperte und dem Moderator Gregor Kunze-Kaufhold wird der gegenwärtige Stand zur Kernenergie in Deutschland besprochen.

Ausgangspunkt war der Rückbau des Kernenergie-Kraftwerkes ISAR II in Bayern.

Der Faden ist durchschnitten – Das Aus der Kernenergie in Deutschland ist nicht mehr aufzuhalten
Beim Gespräch kommt dem Betrachter aus dem Wundern über die Unverfrorenheit des CDU Experten nicht mehr raus. Der darf am Anfang in 16 Minuten, ununterbrochen vom Moderator, die jetzige Position der Union erläutern. Es entfällt dabei jegliche Rückschau auf die Merkelregierung, die den Rückbau eingeläutet und in Bundesgesetze gegossen hat.

Es waren die FDP-Union Regierung, die 2011 nach Fukushima diese Gesetze aus Rücksicht auf die Grünen beschlossen hat. Und damit die volkswirtschaftliche Vernichtung von mindetens 120 Milliarden € von Volksvermögen. Doch das alles spielt für Dr. Wiener keine Rolle mehr, obwohl er diesen Punkt später thematisiert und der jetzigen Regierung an die Backe kleben will.  Es war die Union, die heute noch in Kauf zunehmen bereit ist, dass man hingleitet auf einen zivilisationsvernichtenden Blackout. Die anderen machten machtbesessen mit. Und es war die Union, die die „Erneuerbaren“ noch heute hochjubelt, wie man an Wieners Ausführungen sehen kann.  Man ersetzt eine Energieversorgung mit Strom guter Qualität unverfroren mit dem aus schlechter Qualität für ein Industrieland und glaubt wirklich, das kann man machen. Er schlägt auch im Ernst vor, Isar II stillzulegen, weil niemand den Stillstand bezahlen könne.

Haferburg (Minute 31:40) erinnert ihn daran, dass die Union im Dezember des vorletzten Jahre (2022) gegen den Weiterbetrieb der verbliebenen 3 Kernkraftwerke gestimmt hat, weil der Antrag dazu von der falschen Partei kam. Dem Wiener ist das richtig unangenehm und meinte.“. das sei ein besonders Thema..“, und der Moderator stimmte im sofort zu.

Wer solche Leute als Volksvertreter in den Bundestag entsendet, braucht sich über die katastrophalen Folgen nicht zu wundern. Schauen Sie selbst.

 




Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Deutschland während des aktuellen Klimaoptimums seit 1988 – Schlussbetrachtungen

Die große Deutschland-Zusammenschau: Windgeschwindigkeitsabnahme im Nordosten, Zunahme im Südwesten

Stefan Kämpfe

Bislang wurde in einer siebenteiligen Serie über die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in den deutschen Großlandschaften von der Küste bis zu den Alpen berichtet, anschließend erfolgte Selbiges für die Niederlande. Leider fehlen nach wie vor langfristige Winddaten für die meisten Nachbarländer Deutschlands. Abschließend sollen nun die Bundesländer und Deutschland insgesamt betrachtet werden.

Einführung

Nicht umsonst wurden in der siebenteiligen Deutschland-Serie zur Windgeschwindigkeit nicht die Bundesländer, sondern geografische Regionen betrachtet, denn viele Bundesländer sind orografisch sehr inhomogen. Hier soll trotzdem der Versuch unternommen werden, Vergleiche auf der Basis der Ländermittel zu wagen. Die Windgeschwindigkeitsmittel der Länder lassen sich, wenngleich mit beträchtlichem Zeitaufwand, hier ermitteln. Sie berücksichtigen leider weder Stationsfehler noch Verzerrungen, welche durch das Eröffnen oder Schließen von Stationen während des Betrachtungszeitraumes entstehen – deshalb sind sie nur unter Vorbehalt zu betrachten!

Windiger Norden – windschwacher Südosten

Betrachten wir zunächst die mittlere jährliche Windgeschwindigkeit 1988 bis 2023 nach Bundesländern. Sie bietet keine Überraschung. Einem windigen Norden steht ein windschwächerer Süden gegenüber – was Befürworter eines verstärkten Ausbaus der Windkraftnutzung in Süddeutschland nachdenklich stimmen sollte (Kubisches Gesetz). Am windschwächsten schneidet das fernab der Meere gelegene und von Gebirgen umrahmte Bayern ab.

Abbildung 1: Windmittel aller deutschen Bundesländer ab 1988 bis 2023. Dem sehr windschwachen Bayern (grau) steht das sehr windige Bundesland Schleswig-Holstein gegenüber (rot). Dieses länderweise Flächenmittel berücksichtigt weder orografische Besonderheiten noch Fehler durch Stationsverlagerungen, spätere Stationseinrichtungen oder Stationsaufgaben. Eine Fehlerbereinigung hätte zu viel Aufwand erfordert – trotzdem dürften die Ergebnisse der Realität sehr nahe kommen.

Trendbetrachtung nach Bundesländern und nach Stationen

Was sich schon in den regionsbezogenen Betrachtungen andeutete, wird nun zur Gewissheit – die Windgeschwindigkeit schwächte sich im Nordosten Deutschlands merklich ab und nahm im Südwesten leicht bis merklich zu.

Abbildung 2: In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt schwächte sich die Windgeschwindigkeit deutlich, in Berlin (nur zwei bis 2023 betriebene Stationen und Tegel 2021 eingestellt) mäßig und in Bremen (nur eine Station) sowie in Schleswig-Holstein nicht signifikant ab. Das flächenmäßig größte Bundesland, Niedersachsen, zeigte eine unwesentliche Abnahme. Nicht signifikante Zunahmen gab es in Nordrhein-Westfalen, Thüringen (wegen Erfurt/Weimar stark fehlerhaft) und Bayern. Mäßige bis deutliche Zunahmen zeigten Baden-Württemberg, Hessen (vermutlich wegen Gießen und der Wasserkuppe stark fehlerhaft), Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie Hamburg (nur Hamburg-Fuhlsbüttel betrachtet).

Für das nachweislich fehlerhafte Landesmittel Thüringen wurde zum Vergleich das Verhalten von sieben seit 1989 verfügbaren Stationen ermittelt. Wie vermutet, zeigte sich statt der leichten Zunahme des Landesmittels eine leichte Windabnahme. Auf eine Prüfung aller Bundesländer wurde aus Zeitgründen verzichtet.

Abbildung 3: Vergleich des aus den Daten der fehlerarmen Einzelstationen (orange, erst seit 1989 vollständig verfügbar) berechneten Thüringen-Mittels mit dem fehlerhaften Landesmittel (grün). Letzteres geht, unter anderem wegen der fehlerhaften Station Erfurt/Weimar, von viel zu niedrigen Windgeschwindigkeitsmitteln in den ersten Jahren aus. Ab den frühen 2000er Jahren gleichen sich beide Mittel an und sind ab 2009 weitgehend konsistent.

Wegen der Fehlerbelastung dieser Ländermittel sollen hier diejenigen Stationen mit ihren Trends und ihrer Lage im Bundesgebiet gezeigt werden, welche nachweislich zumindest kein groben Fehler aufwiesen und durchgehende Daten seit 1988, 1989 oder 1990 lieferten; einige grenznahe Stationen Hollands und Österreichs (andere Länder waren bislang nicht ermittelbar) sind mit dargestellt.

Abbildung 4: Verifizierung der in Abb. 2 gezeigten Ländermittelwerte der Windgeschwindigkeitsänderung per stationsweiser Darstellung. In der ehemaligen DDR („Ostdeutschland“) herrschte – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, überall Windabnahme; in West-und Süddeutschland dominierten sehr uneinheitliche Verhältnisse; insgesamt war dort die Stationsdichte für eine zweifelsfreie Beurteilung zu gering. Die in Abb. 2 gezeigten Windabnahmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sind vermutlich übertrieben, ebenso die Zunahme in Hessen. In Thüringen ist eine leichte Geschwindigkeitsabnahme sehr wahrscheinlich, siehe Abb. 3.

Nun sollen noch ein paar Ländermittel grafisch verglichen werden. Wegen des Zeit- und Kapazitätsmangels wurden hierfür die mehr oder weniger fehlerhaften Landesmittel-Datensätze verwendet.

Abbildung 5: Entwicklung der Jahresmittel der Windgeschwindigkeit (Flächenmittel der Bundesländer) in Bayern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Trotz fehlender Fehlerbereinigung repräsentieren diese Flächenmittel nach den Erfahrungen des Autors grob die dortigen Windverhältnisse. Man achte auf den Jahrtausendwende-Windsprung abwärts nur in Sachsen-Anhalt, die insgesamt nur geringen Windgeschwindigkeiten in Bayern und die überall recht windreichen Jahre 1998, 2007 und 2023 sowie auf die Flaute-Jahre 1996 und 2021.

Abbildung 6: Entwicklung der Jahresmittel der Windgeschwindigkeit (Flächenmittel der Bundesländer) in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Trotz fehlender Fehlerbereinigung repräsentieren diese Flächenmittel nach den Erfahrungen des Autors grob die dortigen Windverhältnisse. Baden-Württemberg ähnelt Bayern (Abb. 5). Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ähneln sich, und überall sind die windigen Jahre 1998, 2007 und 2023 erkennbar.

Sehr unterschiedliches Windverhalten in Deutschland – warum?

Um es vorweg zu nehmen: Die schlechte Datenqualität, der nur 36ig-jährige Betrachtungszeitraum, fehlende Vergleichsdaten aus den Nachbarländern Dänemark, Polen, Tschechien, Schweiz, Frankreich und Belgien sowie die Komplexität der möglichen Zusammenhänge lassen keine eindeutige, zweifelhafte Beweisführung zu. Wie notwendig hierfür längerfristige Messreihen gewesen wären, zeigt eine der ganz wenigen Stationen mit einer mehr als 60ig-jährigen Messreihe – der Brocken. Diese über eintausend Meter hohe Gipfelstation im Harz an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Niedersachsen ist aber vermutlich erstens auch nicht ganz fehlerfrei, und zweitens für Deutschland nicht repräsentativ.

Abbildung 7: Langfristige Windgeschwindigkeitsentwicklung auf dem Brocken mit endbetontem Gleitmittel. Den windigsten Jahren 1974 und 1990 stehen die flauen Jahre 1959 (sehr heiß, sonnig, dürr), 1982 (heißer Dürre-Sommer) und 2021 gegenüber. Offenbar setzte dort die Windabnahme schon in den 1970ern ein und dauert bis heuer fort. Man achte auch auf die anfangs enormen Schwankungen von Jahr zu Jahr, welche aber spätestens nach dem Windjahr 1998 deutlich geringer wurden. Sehr windige Jahre (mehr als 12 m/s) gab es nun schon seit über 30 Jahren nicht mehr. Die Qualität der Daten ist freilich sehr fraglich, doch könnte es zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine ähnlich windschwache Phase gegeben haben, wie gegenwärtig.

Naheliegend sind also Windgeschwindigkeitsbeeinflussungen durch AMO und NAO, welche zur Mitte des vorigen Jahrhunderts ein der heutigen Zeit grob ähnliches Verhalten zeigten (AMO-Warmphase und teilweise Dominanz negativer NAO-Werte mit gehäuften Meridionallagen). Und auch der ab Ende der 1990er Jahre sehr massive Windkraftausbau in Norddeutschland und Holland könnte eine Rolle gespielt haben. Weil in Holland viele Off-Shore-Anlagen errichtet wurden, nahm dort möglicherweise der Wind an Land stark ab (Leewirkung) – die weiter entfernten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein waren davon weniger betroffen, aber weil in ihnen selbst sehr viele On-Shore-Anlagen errichtet wurden, entstand nun eine Leewirkung für die östlichen Bundesländer. Auch der in manchen Regionen (Holland, Nordostdeutschland) eingetretene Windsprung abwärts zur Jahrtausendwende deutet auf einen Einfluss der Windkraftnutzung hin. Als letzter ernsthaft Verdächtiger kommt die Häufigkeitsänderung bestimmter Großwetterlagen in Betracht. Unser aktuelles Klimaoptimum zeichnete sich (bislang) durch eine Häufung so genannter Meridionallagen aus, das sind alle Nord-, Ost- und Südlagen. Diese sind meist windschwächer als die Lagen mit westlichem Strömungsanteil, von denen sich nur die Südwestlagen in fast allen Monaten häuften, während West- und Nordwestlagen nur im Winter häufig blieben, in den übrigen Jahreszeiten aber merklich seltener auftraten. Doch gerade die West- und Nordwestlagen sind in Nord- und Nordostdeutschland die windigsten. Und seltener wurden auch die Zentralhochlagen, welche besonders in Süddeutschland sehr windschwach verlaufen, während hier die etwas häufigeren Ostwetterlagen meist mehr Wind bringen, als in Norddeutschland.

Abbildung 8: Merkliche Häufigkeitsabnahme der Großwetterlagen mit westlichem Strömungsanteil (pink) zugunsten der oft windschwächeren Meridionallagen (grau).

Abbildung 9: Merkliche Häufigkeitsabnahme der besonders in Süddeutschland oft sehr windschwachen Zentralhochlagen (goldfarben). Eine leichte Häufung ist seit 1988 hingegen bei den östlichen Großwetterlagen zu beobachten (hellgrün).

Zusammenfassung

Trotz erheblicher Datenmängel und Datenlücken konnte Folgendes gezeigt werden:

  1. Tendenziell nahm die Windgeschwindigkeit seit 1988 über Nordostdeutschland ab und über Südwestdeutschland zu.
  2. Trotz dieser Tendenzen bleibt Südostdeutschland merklich windschwächer, als der Norden.
  3. Langfristig unterliegt die Windgeschwindigkeit vermutlich Schwankungen, welche von NAO und AMO abhängig sind.
  4. Die Häufigkeitsverhältnisse bestimmter Großwetterlagen und die Windkraftnutzung beeinflussen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Entwicklung der Windgeschwindigkeit. Unter anderem wegen der Lee-Wirkung der Windkraftanlagen nahm die Windgeschwindigkeit in bestimmten Regionen ab.
  5. Nicht nur von Minute zu Minute, Stunde zu Stunde oder Tag zu Tag schwankt die Windgeschwindigkeit enorm, sondern auch von Jahr zu Jahr. Wegen des Kubischen Gesetzes hat das massive Auswirkungen auf die per Windkraft erzeugbaren Strommengen. Es ist daher grob fahrlässig, die Windkraftnutzung zur tragenden Säule der Energieerzeugung auszubauen – zumal sie erhebliche klimatische Auswirkungen hat und sich wesentliche Klimaschutzziele damit nicht erreichen lassen.

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher