Team Klimakrise greift zum Schikanieren – schon wieder

Kip Hansen

Man sollte meinen, dass das Fiasko in der Öffentlichkeitsarbeit, welches die Klimawissenschaft (und den Ruf der Wissenschaft im Allgemeinen) infolge von ClimateGate im Jahr 2009 getroffen hat, die Klimawissenschaftler davon abhalten würde zu versuchen, veröffentlichte, von Experten begutachtete Studien zu unterdrücken, die ihnen „nicht gefallen“ oder deren Schlussfolgerungen „nicht hilfreich“ für ihre Positionen zur Klimakrise sind.

Aber es scheint, dass Michael Mann und seine Kumpane wieder dabei sind, den Rückzug einer Arbeit zu erzwingen, die im vergangenen Januar (2022) im European Physical Journal Plus (EPJP), einer von Experten begutachteten akademischen Zeitschrift (eine der 2.900 Zeitschriften, die über Springer Nature veröffentlicht werden), veröffentlicht wurde. Die Studie trägt den Titel „A critical assessment of extreme events trends in times of global warming“ [etwa: Eine kritische Abschätzung von Extremwetter-Trends in Zeiten der globalen Erwärmung] von Gianluca Alimonti, Luigi Mariani, Franco Prodi und Renato Angelo Ricci. [im Folgenden: Alimonti (2022)].

Auf der Website des Journals ist der Artikel derzeit mit diesem Banner gekennzeichnet:

Der unschätzbare Roger Pielke Jr. berichtet in seinem Substack-Artikel über die laufende Geschichte: „Think of the Implications of Publishing – A whistleblower shares shocking details of corruption of peer review in climate science“, [etwa: Denken Sie an die Folgen des Publizierens – Ein Whistleblower veröffentlicht schockierende Details über die Korruption der Begutachtung in der Klimawissenschaft] erstmals veröffentlicht am 17. Juli 2023. Lesen Sie Pielkes Artikel, um einen Einblick in all die blutigen Details zu erhalten.

Die Grundlagen sind folgende:

1. Alimomnti et al. schreiben eine Studie, welche „die jüngste Bibliographie über Zeitreihen einiger extremer Wetterereignisse und damit zusammenhängende Reaktionsindikatoren überprüft, um zu verstehen, ob eine Zunahme der Intensität und/oder Häufigkeit nachweisbar ist.“ (Link zur Studie oben und zum PDF hier). Mit anderen Worten: Sie sehen sich veröffentlichtes Material an.

2. Da sie im Sommer 2021 schreiben, überprüfen sie die Papiere vor diesem Zeitpunkt, einschließlich des IPCC AR5 und eines Entwurfs des AR6 (noch nicht in endgültiger Form veröffentlicht).

3. Ihr Abstract:

Zusammenfassung: Dieser Artikel überprüft die jüngste Literatur zu Zeitreihen einiger extremer Wetterereignisse und zugehöriger Reaktionsindikatoren, um zu verstehen, ob eine Zunahme der Intensität und/oder Häufigkeit nachweisbar ist. Die stärksten globalen Veränderungen bei den Klimaextremen finden sich bei den Jahreswerten der Hitzewellen (Anzahl der Tage, maximale Dauer und kumulierte Hitze), während die globalen Trends bei der Hitzewellenintensität nicht signifikant sind. Die tägliche Niederschlagsintensität und die Häufigkeit von Extremniederschlägen sind bei den meisten Wetterstationen stationär. Die Trendanalyse der Zeitreihen tropischer Wirbelstürme zeigt eine erhebliche zeitliche Invarianz, und dasselbe gilt für Tornados in den USA. Gleichzeitig bleiben die Auswirkungen der Erwärmung auf die Windgeschwindigkeit unklar. Die Analyse wird dann auf einige globale Reaktionsindikatoren extremer meteorologischer Ereignisse ausgedehnt, nämlich Naturkatastrophen, Überschwemmungen, Dürren, die Produktivität der Ökosysteme und die Erträge der vier wichtigsten Kulturpflanzen (Mais, Reis, Sojabohnen und Weizen). Keiner dieser Reaktionsindikatoren zeigt einen eindeutig positiven Trend bei extremen Ereignissen. Auf der Grundlage der Beobachtungsdaten lässt sich abschließend feststellen, dass die Klimakrise, die wir nach Meinung vieler Quellen heute erleben, noch nicht offensichtlich ist. Dennoch wäre es äußerst wichtig, Abmilderungs- und Anpassungsstrategien zu definieren, die den aktuellen Trends Rechnung tragen.“

[Hervorhebung hinzugefügt – kh]

4. Offensichtlich ist es die oben fett gedruckte Schlussfolgerung, über die sich die folgenden Personen beschwert haben, während sie forderten, dass die Studie zurückgezogen wird:

Greg Holland (CV .pdf) ; Lisa Alexander ; Steve Sherwood ; Michael Mann ; Friederike Otto ; Stefan Rahmstorf

5. Hier zitiere ich Roger Pielke Jr. aus seinem Substack (hier):

„Um es klar zu sagen, es gibt hier absolut keinen Vorwurf des Forschungsbetrugs oder Fehlverhaltens, nur eine einfache Meinungsverschiedenheit. Anstatt Argumenten und Beweisen in der Fachliteratur zu begegnen, haben sich aktivistische Wissenschaftler mit aktivistischen Journalisten zusammengetan, um einen Verlag – Springer Nature, den vielleicht wichtigsten Wissenschaftsverlag der Welt – unter Druck zu setzen, eine Arbeit zurückzuziehen. Traurigerweise hat die Druckkampagne funktioniert“.

Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? „Kevin und ich werden sie [den IPCC-Bericht] irgendwie heraushalten – selbst wenn wir neu definieren müssen, was die Peer-Review-Literatur ist!“ – Phil Jones in einer ClimateGate-E-Mail.

Die vollständige Schlussfolgerung, die nach Ansicht der Befürworter der Klimakrise nicht hätte veröffentlicht werden dürfen und daher zurückgezogen werden muss, lautet wie folgt:

„Die Befürchtung eines Klimanotstands, ohne dass dies durch Daten untermauert wird, bedeutet eine Änderung der Prioritäten mit negativen Auswirkungen, die sich als nachteilig für unsere Fähigkeit erweisen könnten, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, indem natürliche und menschliche Ressourcen in einem wirtschaftlich schwierigen Kontext verschwendet werden, was nach dem COVID-Notstand noch negativer ist. Das bedeutet nicht, dass wir nichts gegen den Klimawandel unternehmen sollten: Wir sollten daran arbeiten, unsere Auswirkungen auf den Planeten zu minimieren und die Luft- und Wasserverschmutzung zu verringern. Unabhängig davon, ob es uns gelingt, unsere Kohlendioxid-Emissionen in den kommenden Jahrzehnten drastisch zu reduzieren, müssen wir unsere Anfälligkeit für extreme Wetter- und Klimaereignisse verringern.“

Und:

„Wir müssen uns daran erinnern, dass die Bekämpfung des Klimawandels kein Selbstzweck ist und dass der Klimawandel nicht das einzige Problem ist, mit dem die Welt konfrontiert ist. Das Ziel sollte sein, das menschliche Wohlergehen im einundzwanzigsten Jahrhundert zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt so weit wie möglich zu schützen, und es wäre unsinnig, dies nicht zu tun: Es wäre, als würden wir uns nicht um das Haus kümmern, in dem wir geboren und aufgewachsen sind.“

Alimonti und seine Mitautoren schrieben immer wieder Zusätze, um den Beschwerden gerecht zu werden, doch diese wurden trotz ihrer Berechtigung abgelehnt.

Prominente Medien (beide Partner der Klimakrisen-Propaganda-Kabale Covering Climate Now) veröffentlichten Angriffsartikel, in denen sie die Autoren verunglimpften und dieselben Klimawissenschaftler zitierten, die den Rückzug der Studie forderten. The Guardian (Graham Readfearn) hier und Agence France-Presse, die auf phys.org erscheint, hier. Es sind also nicht nur Pielke Jr.’s „aktivistische Journalisten“ – es sind die Medien selbst, welche Klimakrisen-Aktivisten/Propagandisten sind, die in einer konzertierten Aktion zusammenarbeiten und auf konzertierte Weise angreifen.

Die einzigen Klimawissenschaftler, die sich zu dieser Unterdrückung von guter Wissenschaft geäußert haben, sind Judith Curry (in einem Tweet) und Roger Pielke Jr. (hier und hier).

Es sieht so aus, als ob die Zeitschrift European Physical Journal Plus (EPJP) von Springer Nature sich bewegen und die Arbeit zurückziehen wird – weil sie sich von der gleichen Mannschaft (und/oder ihren aktivistischen Nachkommen) hat einschüchtern lassen, die uns vor vierzehn Jahren ClimateGate beschert hat.

Wo ist der Rest der Klimawissenschaftler? Verstecken sie sich hinter ihren akademischen Schreibtischen, zitternd, damit die Tyrannen nicht auch sie ins Visier nehmen?

Kommentar des Autors hierzu:

Erstens stimme ich zwar mit den Hauptergebnissen von Alimonti et al. völlig überein: Es gibt keinen Klimanotstand – es gibt keine Klimakrise. Ich hätte den Abschnitt „Schlussfolgerungen“ am Ende ihrer Studie nicht so geschrieben. Sie haben jedoch jedes Recht, ihre Meinung klar und laut zu äußern – ohne dass ihre Studie von den Tyrannen der Klimakrise angegriffen und unterdrückt wird.

Mann et al. werden, wenn sie damit ungestraft davonkommen, erneut ermutigt werden, Zeitschriften zu zwingen, Arbeiten zurückzuziehen, die ihre klimapolitischen Positionen nicht unterstützen.

Es ist entsetzlich, dass eine mit Springer Nature assoziierte Zeitschrift sich auf diese Weise einschüchtern lässt. Und ebenso entsetzlich ist, dass die größere Organisation Springer Nature nicht einschreitet, um diese Art von feigem Nachgeben gegenüber dem Druck von Aktivisten zu verhindern.

Ich weiß, dass viele aktive Klimawissenschaftler hier lesen – wenn auch vielleicht nicht offen. Würden Sie sich nicht von Ihren eigenen Positionen aus äußern?

Treten wir in eine neue ClimateGate-Ära in der Klimawissenschaft ein, in der die schlechten Akteure regieren und die Mehrheit, allesamt gute Männer und Frauen, es versäumt, sie zur Rede zu stellen?

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/08/16/team-climate-crisis-resorts-to-bullying-again/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eine Warnung aus der Geschichte

Cap Allon

Dr. Tony Phillips ist ein professioneller Astronom und Wissenschaftsautor, der vor allem als Autor der stets ausgezeichneten Website spaceweather.com bekannt ist. Hier folgt eine gekürzte Fassung seines Artikels mit dem Titel [übersetzt]: EINE WARNUNG AUS DER GESCHICHTE – DAS CARRINGTON-EREIGNIS WAR NICHT EINZIGARTIG.

Am 1. September 1859 suchte der heftigste Sonnensturm der Geschichte unseren Planeten heim. Es war das „Carrington-Ereignis“, benannt nach dem britischen Wissenschaftler Richard Carrington, der Zeuge der Eruption war, die ihn auslöste. Der Sturm erschütterte das Magnetfeld der Erde, entfachte Polarlichter über Kuba, den Bahamas und Hawaii, setzte Telegrafenstationen in Brand und schrieb sich selbst in die Geschichtsbücher als die größte Solar-Sturm. aller Zeiten.

Aber manchmal ist das, was man in den Geschichtsbüchern liest, falsch.

„Das Carrington-Ereignis war nicht einzigartig“, sagt Hisashi Hayakawa von der japanischen Universität Nagoya, dessen jüngste Studie über Sonnenstürme andere Ereignisse von vergleichbarer Intensität zutage gefördert hat. „Während das Carrington-Ereignis lange Zeit als eine Katastrophe angesehen wurde, die nur einmal in einem Jahrhundert auftritt, warnen uns historische Beobachtungen, dass so etwas viel häufiger vorkommen kann.“

Zeichnungen des Carrington-Sonnenflecks von Richard Carrington am 1. September 1859 und (im Bild) von Heinrich Schwabe am 27. August 1859. [Quelle]

Viele frühere Studien über Sonnen-Superstürme stützten sich stark auf die Berichte der westlichen Hemisphäre und ließen die Daten der östlichen Hemisphäre außer Acht. Ein gutes Beispiel ist der große Sturm von Mitte September 1770, als extrem helle rote Polarlichter Japan und Teile Chinas überzogen. Kapitän Cook höchstselbst sah das Schauspiel in der Nähe der Insel Timor, südlich von Indonesien.

Hayakawa und seine Kollegen haben vor kurzem Zeichnungen des auslösenden Sonnenflecks gefunden, der doppelt so groß ist wie die Carrington-Sonnenfleckengruppe – Gemälde, Tagebucheinträge und andere neu entdeckte Aufzeichnungen, insbesondere aus China, zeigen einige der über den niedrigsten Breiten aufgetretenen Polarlichter aller Zeiten, die sich über einen Zeitraum von neun Tagen erstrecken.

Eine Augenzeugenskizze der roten Polarlichter über Japan Mitte September 1770. [Quelle]

„Wir kommen zu dem Schluss, dass der Sonnensturm von 1770 mit dem Carrington-Ereignis vergleichbar war, zumindest was die Sichtbarkeit der Polarlichter angeht“, schreiben Hayakawa und Kollegen in einem Brief im Astrophysical Journal 2017. Außerdem „war die Dauer der Sturmaktivität viel länger als üblich.“

Hayakawas Team hat sich auch mit der Geschichte anderer Stürme befasst und japanische Tagebücher, chinesische und koreanische Regierungsaufzeichnungen, Archive des Russischen Zentralen Observatoriums und Logbücher von Schiffen auf See untersucht – alles, um sich ein vollständigeres Bild der Ereignisse zu machen.

Sie fanden heraus, dass die Superstürme im Februar 1872 und im Mai 1921 ebenfalls mit dem Carrington-Ereignis vergleichbar waren, mit ähnlichen magnetischen Amplituden und weit verbreiteten Polarlichtern: „Dies geschieht wahrscheinlich viel häufiger als bisher angenommen“, sagt Hayakawa.

Orientalische Berichte über eine riesige Sonnenfleckengruppe mit bloßem Auge (links) und Polarlichter (rechts) im Feb. 1872. [Quelle]

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Ein weiteres Carrington-Ereignis ist längst überfällig.

In der Tat haben wir wahrscheinlich gerade eines verpasst.

Im Juli 2012 beobachteten die NASA und europäische Raumsonden, wie ein extremer Sonnensturm ausbrach und die Erde nur knapp verfehlte: „Wäre er eingeschlagen“, erklärte Daniel Baker von der University of Colorado, „würden wir immer noch die Scherben aufsammeln.“

Ein modernes Carrington-Ereignis würde weitreichende Stromausfälle sowie Störungen in der Navigation, im Flugverkehr, im Bankwesen und in allen Formen der digitalen Kommunikation verursachen. Ein solches Ereignis wird kommen, und es könnte sehr wohl mit dem Sonnenzyklus 25 zusammenfallen, denn obwohl die meisten Sonnenphysiker davon ausgehen, dass SC25 ein weiterer schwacher Zyklus sein wird, sind während des Zyklus‘, der sich auf das Maximum zubewegt (das für 2024/25 erwartet wird), heftige Eruptionen und starke koronale Massenauswürfe (CMEs) immer noch so gut wie garantiert.

[Hervorhebung im Original]

Darüber hinaus schwächt sich das Magnetfeld unseres Planeten zur gleichen Zeit ab, und zwar bereits seit 1850, was eine äußerst bedauerliche Doppelbelastung darstellt. Die Magnetosphäre der Erde ist unser Schutz gegen das Weltraumwetter, und im Einklang mit der kommenden magnetischen Exkursion/Umkehr/Polverschiebung (in Verbindung mit einem sich verstärkenden GSM) hat sich diese rasche Abschwächung in den letzten Jahren verzehnfacht:

Das Jahr 2023 bleibt eine gute Chance für das nächste Carrington-Ereignis. Die Aktivität auf der Sonne ist ausreichend – diese Woche sind zwei X-Flares von der Sonnenoberfläche ausgetreten – und eine aktive Sonne in Verbindung mit der immer schwächer werdenden Magnetfeldstärke der Erde bedeutet Ungemach.

Aber Vorhersagen sind Vorhersagen und nur die Zeit wird es zeigen.

Eines ist jedoch sicher: „Die Geschichtsbücher zu diesem Thema sollten neu geschrieben werden“, so Dr. Phillips abschließend.

Link: https://electroverse.info/historically-cold-italy-u-s-record-skier-visits-warning-from-history/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Gegenwind für Stefan Rahmstorf auf Twitter (X)

von AR Göhring

Bekannte Klimaforscher der Alarmistenzunft wie Rahmstorf und Lesch sind hauptsächlich gute Politiker und Mediendarsteller. Neben Auftritten bei ARD & ZDF sind häufige Wortmeldungen in den sozialen Medien wie Twitter (jetzt X) obligat. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen PIK twittert gern und viel – er scheint die Zeit dafür zu haben. Man sollte meinen, daß die vielen Unterstützer der CO2-Theorie viel Lob darunter twittern, was früher auch der Fall war.

Aktuell scheint sich der Wind aber zu drehen: Kritiker schauen sich das X-Profil von Rahmstorf an und antworten in großer Zahl. Die Texte sind teils online-typisch schnoddrig und polemisch, aber auch in medias res. Eine kleine Auswahl:

Wenn’s regnet, ist es Extremregen. Wenn’s schneit, ist es die Klimakatastrophe. Wenn’s 30 Grad im Sommer wird ist es die nie dagewesene Hitzewelle.

Dann müssten die, die in viel wärmeren Regionen wohnen, also der Großteil der restlichen Welt im Vergleich zu Deutschland unter Extremregen leiden. Die Flüchtlingsströme aufgrund Extremregen sind bisher ausgeblieben oder? Wie kann man nur so sinnlos übertreiben wie Sie?

Wenn’s zuwenig regnet, geht die Welt unter. Wenn’s zuviel regnet, auch. Schon praktisch, dieser Klimawandel. Man kann jedes Wetterereignis in die Modelle einspeisen, am Ende kommt immer der Ruf nach mehr Einschränkungen raus

Ja, Extremregen, Extremsonne, ExtremExtremExtrem.
Also verbrennen wir nicht alle, sondern saufen ab? Man kommt ja bei dem ganzen hin und her gespringe zwischen den Extremen ja kaum noch mit.
Ich dachte, das beträfe die Dürren. „Wenige Wetterextreme richten so große ökologische, soziale und ökonomische Schäden an wie Dürren. Eine zentrale Aussage des im Februar 2022 veröffentlichten zweiten Teils des Sechsten Sachstandsberichts (AR6) des Weltklimarats (IPCC) ist, dass Dürren immer häufiger auftreten, sie schwerwiegender sind und immer mehr Regionen der Welt betreffen.
Eure „Daten“ bestätigen auch, dass das Tempolimit in Deutschland einen Einfluss darauf hat.
Und wo sind jetzt die Hitzetoten vor denen monatelang gewarnt wurde?
Aber uns wird die ganze Zeit über Dürre berichtet und natürlich ist der Mensch auch schuld. Mein Vertrauen in die „Wissenschaft“ ist futsch.
Wenn Keller bei Starkregen unter Wasser stehen, hat das nichts mit Klimawandel zutun sondern vielmehr mit den vollkommen vermockten urbanen Abwassersystemen.
Sind das die gleichen Studien wie bei Corona. Eigentlich ja nur Computer Simulationen wie bei COVID.
Vor 2 Monaten wurde doch noch erklärt, dass wir wegen der Klimaerwärmung einen Dürre-Sommer haben werden. Irgendwie sollte man sich schon entscheiden!
Ich neige eher dazu, dass angesichts der zunehmenden Zahl der kamerafähigen Handys in Verbindung mit der Zunahme der Zahl der Social-Media-Plattformen Extremwetterereignisse ein im Vergleich zu früheren Jahren Übermaß an Aufmerksamkeit bekommen.
Gut, nun wurde es oft genug gesagt u jeder hat es gehört + gelesen. Geht das nun im Loop so weiter, während noch ein paar Steuern erhoben, für viele Notwendiges unbezahlbar wird und peu à peu das Tun der Menschen eingeschränkt wird, oder geht es letzten Endes ganz anders weiter?
Juhu, die Wasserspeicher werden mal wieder voll und die Natur bekommt endlich genug Wasser. Die Einbetonierung der Natur, war und ist nicht Klimawandel.
Wir leben in einer abklingenden Eiszeit. Was schliessen wir daraus?
Letztes Jahr im Sommer, die Wälder verdorren, der Klimawandelführt zu Trockenheit Dieses Jahr im Frühsommer, ja es regnet, aber immer noch zu wenig Jetzt im August, ihr werdet alle durch den Klimawandel im Starkregen ertrinken
Keiner streitet den Klimawandel ab nur den menschengemachten! Sollten wir nicht lieber das Geld in die Hand nehmen um die Folgen zu bekämpfen statt zu versuchen Naturgewalten aufzuhalten?
Mein ganzes Leben habe ich irgendwelche Katastrophen konsumieren müssen, dieses mal, setze ich aus. Sorry Ach, übrigens, Deutschland geht gerade den Bach runter, interessiert auch keinen.
Vor zehn bis zwanzig Jahren waren solche Wettereignisse bei uns wesentlich häufiger als in den letzten zehn Jahren. Entweder schauen Sie nie aus dem Fenster oder Sie verkaufen uns hier für dumm.
Weltklima-Chef Jim Skea fordert Ende der Panikmache Nehmen sie das zur Kenntnis sie #Panikmacher!
Welche Klimaerwärmung, 8 Grad im August?
Wetterveränderungen hat und wird es immer geben. Habt ihr nun wieder eine neue Angstmache gefunden?! Außerdem sind viele Dinge hausgemacht. Zu nah an Flüssen bauen, in die Natur eingreifen und sich wundern wenn es Überschwemmungen gibt.
Manche posten statt Text auch Statistiken und Diagramme – fast noch eindrucksvoller als ein sprachlicher Kommentar:

https://twitter.com/corona_realism/status/1692230703335796962

 

https://twitter.com/ShrekLeMuep/status/1692433031187861655

Die Kommentare sind übrigens fast nur contra – positive Antworten muß man suchen. Was mag der Klimaprofessor denken, wenn er die Reaktionen auf seine Tweets liest?




Brandenburg – Rückvermoorung stoppen. Kompetente Hilfe gesucht.

von Redaktion

immer öfter werden wir um Hilfe gebeten, um der grünen Politik mit ihren zerstörerischen Aktivitäten mit Kompetenz und Sachargumenten in den Arm zu fallen. Nachdem Ladwirtschaftszerstörungsminister (der) Cem Özdemir sich nun daran macht, bisher ackerbaulich genutzte Flächen in „natürliche“ Flächen wie bspw. Moore umzuwandeln, fühlt sich auch die brandenburgische Landesregierung berufen EU- Bundes- und Landesmittel in großem Umfang anzubieten, um diese „zurück zur Natur Idee“ eines Jaques Rousseau, der übrigens jedes seiner Kinder schon als Säugling in ein Findelheim abgab, in die Praxis umzsuetzen.

Die dafür nötigen massiven Eingriffe in bestehend Kulturlandschaften mit der Zerstörung geregelter Wasserkreisläufe – Bewirtschaftungen, werden dabei entweder nicht gesehen oder billigend in Kauf genommen. Der notwendige Import von Nahrungs-bzw. Futtermittel aus anderen Ländern verschärft den weltweiten Hunger zunehmend, obwohl Deutschland ihn bekämpfen müsste. Viele Landwirte werden mit (einmaligen) Zuschüssen geködert und/oder per sanftem indirektem Zwang zur Auf- und Abgabe ihrer Flächen genötigt. Dem wollen sich einige Landwirte und Anwohner im westlichen Brandenburg entgegenstellen und suchen  dafür sachkundige Unterstützer.

Viel Geld wird dabei nicht herausspringen, allenfalls wäre eine Aufwandsentschädigung denkbar.

 




Woher kommt der Strom? Windstromerzeugung für die Sommerzeit insgesamt recht hoch

von Rüdiger Stobbe

31. Analysewoche 2023

Die Windstromerzeugung war bis zum frühen Morgen des Freitags für die Sommerzeit insgesamt recht hoch. Die PV-Stromerzeugung schwächelte. Kurz: Es war schlechtes Wetter. Ab Freitag herrschte Flaute, die erst wieder zum Sonntag abnahm. Folge. Sonntag ging der Strompreis in den Keller. Zumindest über die Mittagsspitze. Der zu unseren Nachbarn exportierte Gratisstrom konnte zum Vorabend dann wieder hochpreisig von Deutschland zurück gekauft werden. Fällt Ihnen etwas auf. Der vorherige Satz mit der Verlinkung ist falsch. Ein bisher einmaliges Phänomen ist aufgetreten. Auch an diesem Sonntag wird über die Mittagsspitze Strom aus dem benachbarten Ausland für sehr niedrige Preise – sie gehen gegen Null – eingekauft. Allerdings nur in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr. In der übrigen Zeit liegt der Preis höher. Um 17:00 Uhr beträgt er 35€/MWh, um 21:00 Uhr übersteigt der Strompreis die 75€/MWh-Marke. Trotz der Niedrigpreisimporte über Mittag ist die Gesamtrechnung des Tages diese. Der Importstrom kommt etwa ein Viertel teurer als der Strom, der von Deutschland exportiert wird. Exporte aus Deutschland? Wie geht das? Schauen Sie sich den Chart mit Stundenauflösung an. Deutschland ist groß und wird von insgesamt vier Übertragungsnetzbetreibern versorgt. Da kann es sein, dass an verschiedenen Orten praktisch gleichzeitig im- und exportiert wird. Vor allem auch dann, wenn zum Beispiel Polen und Tschechien Strom aus Schleswig-Holstein nach Bayern durchleiten, weil das deutsche Netz überlastet ist. Bemerkenswert ist, dass in dieser Woche Dänemark, Norwegen und Schweden, Länder, die sonst praktisch täglich Hauptexporteure von Strom nach Deutschland sind, Strom importieren. Nur wenn es nicht viel oder gar nichts und wenn sogar noch zusätzlich ein Bonus gezahlt wird, dann wird von den Nordländern Strom aus Deutschland importiert. So wie in dieser Woche.

Zurück zu den ersten vier Tagen der 31. Analysewoche. Das Preisniveau war niedrig. Einige Male sank der Strompreis erheblich. Die Werteübersicht der vier Tage. Die letzten drei Tage der31. Analysewoche waren das genaue Gegenteil. Das Preisniveau lag hoch. Deutschland musste viel Strom importieren. Die Werteübersicht der letzten drei Tage. Zwecks besserer Übersicht habe ich beide Werteübersichten nebeneinander gesetzt.

Wochenanalyse KW 31/2023

Montag, 31.7.2023 bis Sonntag, 6.8.2023Anteil Wind- und PV-Strom 51,6 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,4 Prozent, davon Windstrom 35,6 Prozent, PV-Strom 16,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,7 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 31. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 30. KW 2023: Factsheet KW 31/2023 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

Jahresüberblick 2023 bis zum 6. August2023

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2023Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2Agora 2030Stromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 31. Juli 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 57,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,4 Prozent, davon Windstrom 43,8 Prozent, PV-Strom 13,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,8 Prozent.

Viel Windstrom, wenig PV-Strom, schlechtes Wetter: Wie im April. Fast ganztägiger Stromimport. Die Strompreisbildung sowie Strompreis und Residuallast. Sehr schön erkennbar: Der Preis folgt dem Bedarf.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 31. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 31.7.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Dienstag, 1. August 2023: Anteil Wind- und PV-Strom  56,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,6 Prozent, davon Windstrom 42,3 Prozent, PV-Strom 14,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,8 Prozent.

Ein ähnliches Bild wie gestern. Die Strompreisbildung sowie Strompreis und Residuallast. Sehr schön erkennbar: Der Preis folgt dem Bedarf. Ausnahme heute: Die Nacht und der frühe Morgen. Da ist die Nachfrage offensichtlich gering. der Preis ist niedrig.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 1. August ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum  1.8.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Mittwoch, 2. August 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 54,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,2 Prozent, davon Windstrom 42 Prozent, PV-Strom 12,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,8 Prozent.

Heute wird sogar über Mittag Strom importiert. Die Strompreisbildung sowie Strompreis und Residuallast. Sehr schön erkennbar: Der Preis folgt dem Bedarf.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 2. August ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 2.8.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Donnerstag, 3. August 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 63,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 76,2 Prozent, davon Windstrom 48,5 Prozent, PV-Strom 15,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,3 Prozent.

Die regenerative Stromproduktion erreicht fast die Bedarfslinie. Bei smard.de übersteigt sie diese sogar. Weil kein Wochenende ist und der Bedarf werktags über Mittag immer  hoch ist, fällt der Preis nicht in den negativen Bereich. Die Residuallast und der Strompreis.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. August ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 3.8.2023: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Freitag, 4. August 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 38,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,6 Prozent, davon Windstrom 19,4 Prozent, PV-Strom 19,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,8 Prozent.

Der Wind flaut ab, die Sonne scheint stärker (auf die Erde), das Wetter wird besser. Der Stromimport ist enorm und ganztägig. Deutschland zahlt richtig Geld für den benötigten Strom. Gut 30 Mio. für 301 GWh Importstrom netto. Das sind über 100€/MWh. Das ginge billiger, wenn man den Strom selbst produzieren würde, aber das will man nicht. Die Residuallast.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. August ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 4.8.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Samstag, 5. August 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 34,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 55,8 Prozent, davon Windstrom 10,8 Prozent, PV-Strom 23,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 21,3 Prozent.

Wochenende, weiterhin Flaute, Sonne ´geht` und trotzdem muss ganztägig Strom importiert werden. Das Preisniveau ist mit gut 90€/MWh wieder hoch. Die Residuallast.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. August ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.8.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Sonntag, 6. August 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 44,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,3 Prozent, davon Windstrom 28,2 Prozent, PV-Strom 16,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 19,8 Prozent.

Ab 8:00 Uhr steigt die Windstromerzeugung massiv an. Trotzdem muss den ganzen Tag Strom importiert werden. Über Mittag geht der Preis Richtung 0€/MWh. Das Preisniveau, der mittlere Strompreis (58€/MWh) des Tages aber sinkt. Nicht wegen der niedrigen Gestehungskosten der Erneuerbaren. Wegen Angebot und Nachfrage.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. August ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.8.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040

PKW-Neuzulassungen Juli 2023

zusammengestellt von Peter Hager

VW überholt Tesla

Die PKW-Neuzulassungen von 243.277 im Juli bedeuten gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 18,1 %. Im Vergleich zum Juni 2023 sind die Neuzulassungen um 13,2 % gesunken.

Besonders stark fiel der Zuwachs bei den BEV- und Hybrid-PKW (ohne Plug-in) aus. Wie auch in den letzten Monaten gab es bei den Plug-in-Hybrid-PKW einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der Anteil der PKW mit Verbrennungsmotor lag bei fast 74 %.

Nach Antriebsarten:

Benzin: 83.358 (+ 12,5 % ggü. 07/2022 / Zulassungsanteil: 34,3 %)

Diesel: 42.496 (+ 2,7 % ggü. 07/2022 / Zulassungsanteil: 17,5 %)

Hybrid (ohne Plug-in): 53.138 (+ 46,6 % ggü. 07/2022 / Zulassungsanteil: 21,8 %)
darunter mit Benzinmotor: 36.510
darunter mit Dieselmotor: 16.628

Plug-in-Hybrid: 14.345 (- 39,5 % ggü. 07/2022 / Zulassungsanteil: 5,9 %)
darunter mit Benzinmotor: 13.644
darunter mit Dieselmotor: 701

Elektro (BEV): 48.682 (+ 68,9 % ggü. 07/2022 / Zulassungsanteil: 20,0 %)

Quelle 

Top 10 nach Herstellern (01-07/23)

Hybrid-PKW (ohne Plug-in): 377.216 (01-07/22: 269.490)

Audi: 18,0%
BMW: 15,3%
Mercedes: 15,3%
Toyota: 7,8%
Ford: 7,0%
Hyundai: 4,9%
Fiat: 4,2%
Suzuki: 3,6%
Volvo: 3,4%
Nissan: 3,3%

Hybrid-PKW (mit Plug-in): 93.410 (01-07/22: 162.592)

Mercedes: 23,7%
BMW: 12,2%
Audi: 9,9%
Seat: 7,0%
Volvo: 5,6%
VW: 5,3%
Ford: 5,2%
Kia: 3,8%
Opel: 3,4%
Skoda: 3,2%

Elektro-PKW (BEV): 268.926 (01-07/22: 196.078)

VW: 15,4%
Tesla: 15,0%
Mercedes: 7,7%
Audi: 6,2%
BMW: 5,9%
Hyundai: 5,7%
Fiat: 4,2%
Skoda: 3,6%
Smart: 3,6%
MG Roewe: 3,6%

Die beliebtesten zehn E-Modelle in 07/2023 (Gesamt: 48.682) waren:

VW ID 4/5 (SUV): 4.028
Fiat 500 (Minis): 2.487
Tesla Model Y (SUV): 2.067
Mercedes GLA (SUV): 1.963
Skoda Enyaq (SUV): 1.896
Dacia Spring (Minis): 1.818
VW ID 3 (Kompaktklasse): 1.772
Tesla Model 3 (Mittelklasse): 1.758
Seat Born (Kompaktklasse): 1.743
Audi Q4 (SUV): 1.475

Bundesregierung stockt E-Auto-Förderung auf

Um 400 Millionen Euro wird der staatliche „Umweltbonus“ für 2023 erhöht (durch Mittelumschichtungen im laufenden Haushalt des BMWK) und beträgt somit 2,5 Milliarden Euro. Laut BMWK waren Anfang Juli bereits 1,72 Milliarden Euro ausbezahlt.

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„Umweltbonus“ für BEV-Dienstwagen läuft Ende August aus

Für neu zugelassene E-Autos als Dienstwagen läuft Ende August 2023 die staatliche Subvention (Umweltbonus) aus. Diese Deadline macht sich auch seit einigen Monaten in den deutlich gestiegenen gewerblichen Neuzulassungen bemerkbar (im Juli: + 24,9 %).


Starker Absatzrückgang bei Wallboxen

Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist der Absatz an Wallboxen in den ersten beiden Quartalen gegenüber den Vorjahresquartalen deutlich zurückgegangen: Im 1. Quartal um 70 % und im 2. Quartal um 57 %. Das bringt so manchen Hersteller in wirtschaftliche Schwierigkeiten – bis hin zur Insolvenz -, da diese ihre Fertigungskapazitäten deutlich ausgebaut haben.

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Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.