Das Klima und die Pandemie

von Hans Hofmann-Reinecke

Der Klimawandel wird neuartige, tödliche Pandemien auslösen, bevor letztlich alles im Meer versinkt. So erzählt man uns jedenfalls. Wie plausibel ist das? Auf jeden Fall gehen die Rockefeller Foundation und die WHO jetzt eine philanthropische Allianz ein, die uns vor diesen neuen Seuchen bewahren soll. Ist das die wahre Absicht, oder steckt vielleicht eine ganz andere Idee dahinter? Wird aus der World Health Organization jetzt die „World Wealth Organization“?

Lieber München als Frankfurt

Es wird ja von dieser bedrohlichen Erwärmung von 1,5°C gesprochen, bei der dann alles kippen soll. Wie sähe die Welt dann virenmäßig aus? Gibt es Anhaltspunkte zu den Prophezeiungen von WHO & Co, daß durch höhere Temperaturen neue Pandemien ausgelöst werden?

Wir brauchen die Erwärmung nicht abzuwarten, um zu erleben, welche Viren sie uns bringen wird. Wir können schon heute am eigenen Leibe eine Welt erleben, in der es 1,5° wärmer ist. Wir brauchen uns dazu nur nach Süden bewegen, da wird es im Jahresdurchschnitt je Breitengrad um ca. 0,7°C wärmer. Ein Breitengrad, das sind 111 Kilometer, wenn wir auf einem Meridian unterwegs sind.

Hier ein konkreter Vorschlag: wenn Sie von Frankfurt (50,1° nördlicher Breite) nach München umsiedeln (48,1° n.B.), dann steigt für Sie die mittlere Jahrestemperatur um 1,3°C, nämlich von 8,4°C auf 9,7°C. Ein Frankfurter kann sich also bereits heute der Viruslast aussetzen, wie sie einst gegen Ende des Klimawandels in seiner Heimat zu erwarten ist. Kommen Sie aber nicht zur Zeit des Oktoberfests nach München, da würde die Situation durch hochdosierte Schluckimpfung verfälscht.

Vor einem halben Jahrhundert

Vielleicht wenden Sie jetzt sein, dass in dem komplexen System Virus – Mensch die Entwicklungen nicht so linear verlaufen, wie oben dargestellt. Vielleicht denken Sie auch an den „Butterfly-Effekt“, der uns erklärt, wie der Flügelschlag eines Schmetterlings einen tropischen Wirbelsturm auslösen kann. Denken Sie aber bitte auch an die Millionen von Schmetterlingen, die ein Leben lang keinen einzigen Hurrikan ausgelöst haben, denken Sie an die Wahrscheinlichkeit.

In den vergangenen 50 Jahren ist die mittlere globale Temperatur ja bereits angestiegen, und zwar um 0,7 Grad Celsius. Welche Auswirkung hatte diese Erwärmung auf die Entstehung von Pandemien? Ich habe diese Epoche miterlebt, sogar als Erwachsener, und ich kann mich nicht daran erinnern jemals überhaupt das Wort Pandemie gehört zu haben. Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit der Bedrohung?

Wenn Dr. Rajiv Shah, Präsident der Rockefeller Foundation, behauptet:

„… Wir sind stolz darauf, mit dem „Hub“ eine Partnerschaft einzugehen, um den Fokus auf die Verhinderung von Pandemien, die durch den Klimawandel ausgelöst werden, zu stärken.“

Woher weiß Dr. Shah das? Hat er Informationen, die wir nicht haben? Könnten die Pandemien etwa einen ganz anderen Auslöser haben?

Der Pangolin und die Fledermaus

Die offizielle Version ist ja, dass das Coronavirus 2019 von einem Schuppentier/Pangolin mit einer Fledermaus in einem Rotlicht-Hotel am Rande des Fischmarkts von Wuhan gezeugt wurde. Es könnte allerdings auch sein, daß Covid 19 nach langwieriger Entwicklung in einem Labor entstand, das unweit von besagtem Hotel liegt. Das ist inzwischen keine Verschwörungstheorie mehr, sondern eine plausible Erklärung, für die eine Reihe von Indizien sprechen.

Ein gewisser Dr. David Martin drückte das in seinem Vortrag vor dem EU Parlament am 3. Mai 2023 so aus:

SARS wurde von Menschen entwickelt, um Menschen zu befallen. Ein ähnliches, natürlich vorkommendes Phänomen heißt Erkältung

Und Dr. Martin verrät uns noch ein weiteres Detail: Im April 2019 erweiterte die Firma Moderna die Patentschriften für ihren Impfstoff, um explizit den Schutz für dessen Anwendung im Falle versehentlicher oder absichtlicher Freisetzung eines Atemwegsvirus zu beinhalten. Das war sieben Monate bevor der erste Coronafall bekannt wurde. Ahnte man da etwas bei Moderna?

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie

Es liegt auf der Hand, daß die beiden profitabelsten Geschäftsideen der Menschheitsgeschichte – Corona und Klima – zu einer gemeinsamen Unternehmung fusionieren, die hinsichtlich Macht und Gewinn dann mehr wäre, als die Summe ihrer Teile. Und diese Unternehmung fände eine günstige Situation für die nächste Pandemie vor: Weltweit eingefahrene administrative und persönliche Beziehungen zwischen Politik, Industrie und „NGOs“ (Scott Gottlieb etwa war Direktor der FDA, welche die mRNA-Impfstoffe zugelassen hat, und ist heute im Vorstand der Pfizer Inc. ) sowie eine überaus kooperative Ärzteschaft. Und sie stieße auf eine Weltbevölkerung, die alles mit sich machen lässt, da sie verlernt hat, sich durch kritische Beobachtung ein eigenes Urteil zu bilden.

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Rockefeller plus WHO werden das managen. Wird aus der World Health Organization dann auch offiziell die „World Wealth Organization“?

All das sind Fragen, welche die Zeit recht bald beantworten wird…

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog Think-Again des Autors. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.




Die wahren Kosten von Energie

Willis Eschenbach

Ein Unternehmen namens Lazard veröffentlicht jährlich einen Bericht über die so genannten „Levelized Cost of Energy“ (LCOE) [etwa: Die wahren Kosten von Energie]. Hier ist die Version vom April 2023. Die LCOE sind eine Schätzung der gesamten Kapital-, Betriebs- und Wartungskosten für neue Kraftwerke, die in Betrieb genommen werden. Die LCOE von Lazard werden immer wieder verwendet, um zu behaupten, dass Strom aus erneuerbaren Energiequellen jetzt billiger ist als Strom aus fossilen Brennstoffen. Die Lazard-Daten haben jedoch ein Problem: Sie enthalten nicht die Kosten für die Reserve und andere Kosten für erneuerbare Energien. Diese Kosten lassen sich in vier Gruppen einteilen: Reservekosten, Ausgleichskosten, Netzanschlusskosten und Kosten für die Netzverstärkung/-erweiterung.

Vor ein paar Tagen habe ich den folgenden Tweet gepostet:

Ich habe es SOOO satt, dass die Leute die von Lazard ermittelten Energiekosten zum direkten Vergleich von z. B. Solarenergie mit Gas oder Windkraft mit Kohle heranziehen.

Die Lazard-Leute selbst sagen (Hervorhebung von mir)

Direkte Vergleiche mit „konkurrierenden“ Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energie müssen Aspekte wie die Dispatch-Charakteristiken berücksichtigen (z.B. Grundlast und/oder disponierbare Zwischenkapazität im Vergleich zu Spitzenlast oder intermittierenden Technologien).

Das ist nicht fakultativ, wenn Sie also diese Aspekte nicht berücksichtigen, lügen Sie über die erneuerbaren Energien.

Zu meinem Glück hat mir der Nutzer yclept @Roadshow11235 einen Link zu etwas gegeben, das ich noch nie gesehen hatte: eine Analyse eben dieser Kosten. Diese möchte ich hier im Einzelnen darstellen.

Ich beginne mit den Originaldaten von Lazard.

Abbildung 1. Ursprüngliche Lazard-Levelized Cost of Energy (LCOE) vom April 2023

Wenn man sich diese Lazard-LCOE-Zahlen ansieht, wird klar, warum behauptet wird, dass erneuerbare Energien billiger sind als fossile oder nukleare Energieträger. Es sieht so aus, als ob Solar- und Onshore-Windkraft die klaren Gewinner sind.

Aber – und das ist ein sehr großes Aber – sind dabei die anderen oben aufgeführten Kosten, die vor allem die erneuerbaren Energien betreffen, nicht berücksichtigt. Lassen Sie mich diese einzeln definieren:

BACKUP: Alle Stromquellen benötigen Backup-Strom für die Zeiten, in denen sie keinen oder nicht genügend Strom erzeugen. Bei intermittierenden Energiequellen ist der Bedarf an Reserveenergie jedoch viel größer.

NETZAUSGLEICH: Bei intermittierenden Energiequellen sind zusätzliche Geräte erforderlich, um zu verhindern, dass ihre stark schwankende Einspeisung in das Netz dieses destabilisiert.

NETZANSCHLUSS: Erneuerbare Wind- und Sonnenenergie ist Gleichstrom mit variabler Spannung. Bevor er in das Netz eingespeist werden kann, muss er durch kostspielige Synchron-Wechselrichter geleitet werden, um ihn in Wechselstrom mit stabiler Spannung und Frequenz umzuwandeln.

NETZVERSTÄRKUNG/ERWEITERUNG: Im Gegensatz zu fossilen oder nuklearen Kraftwerken, die im Allgemeinen beliebig platziert werden können, befinden sich erneuerbare Energiequellen oft weit entfernt von dem Ort, an dem der Strom benötigt wird. Daher muss das Netz für solche Quellen in der Regel erweitert, verstärkt oder beides werden.

Wie hoch sind diese Kosten? Nun, die oben verlinkte Quelle nennt Werte für fünf Länder – Finnland, Frankreich, Südkorea, die USA und UK. Die Beträge variieren für jedes Land. Für diese Analyse habe ich nicht den Durchschnitt dieser Werte verwendet, sondern den Durchschnitt plus eine Standardabweichung der Daten.

Warum nicht einfach den Durchschnitt? Gute Frage.

– Diese Zahlen beziehen sich alle auf entwickelte Industrieländer, in denen bereits umfangreiche Netze vorhanden sind. Auf die ganze Welt angewandt, werden die netzbezogenen Kosten höher sein.

– Je weniger entwickelt ein Land ist, desto teurer ist es, dort Geschäfte zu machen, weil viele der Nebengeschäfte, Lieferungen und Transportsysteme, die wir in den entwickelten Ländern für selbstverständlich halten, einfach nicht vorhanden sind.

– Auch der Faktor Gier wird ins Spiel kommen. Bestehende erneuerbare Energiequellen haben oft lukrative Verträge, um ihren Strom zu Preisen zu verkaufen, die weit über den Marktpreisen liegen, und sie nutzen jedes Schlupfloch, um dies zu tun.

– Unvorhergesehene Ereignisse. Hagelstürme zerstören Solarpaneele, machen aber fossilen Kraftwerken nichts aus. Meereswellen brechen und beschädigen Stromkabel, die von Offshore-Windturbinen an Land kommen. Beispiele finden Sie in meinem Beitrag „Blocking The Wind“.

– Schließlich gibt es noch etwas, das ich bescheiden „Willis‘ rekursive Konstruktionsregel“ nenne, die besagt, dass „alles länger dauert und mehr kostet, selbst wenn man Willis‘ rekursive Regel berücksichtigt“.

Unter diesen Vorbehalten sind hier die zusätzlichen erneuerbaren Kosten für jede der Energiequellen aufgeführt:

Abbildung 2. Summe der Mehrkosten für jede Energiequelle. Beachten Sie, dass die Kosten für jede Energiequelle mit dem prozentualen Anteil dieser Quelle an der Gesamtstromversorgung („Durchdringung“) steigen.

Sie können sehen, warum Lazard sagt, dass die nivellierten Kosten für erneuerbare Energien nicht direkt vergleichbar sind mit disponierbaren oder grundlastfähigen Energieträgern wie Kernkraft, Kohle und Gas.

(An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass in vielen US-Bundesstaaten der Betrag, der den Stromerzeugern für Elektrizität gezahlt wird, in der Größenordnung von 0,05 bis 0,07 Dollar pro Kilowattstunde liegt. Selbst wenn also das Land, die Paneele, die Befestigungsstrukturen und der ganze Rest der Solaranlage völlig kostenlos wären, würden sie immer noch mehr kosten als die aktuellen Strompreise … aber ich schweife ab …)

Wie sehen also die ursprünglichen Lazard-Daten aus, wenn wir die zusätzlichen Kosten für jede der verschiedenen Energiequellen einbeziehen? Hier sind sie:

Abbildung 3. Original Lazard Levelized Cost of Energy (LCOE, gelbe Linien) vom April 2023 und LCOE plus Kosten für Backup, Ausgleich, Netzanschluss und Netzverstärkung/-erweiterung (farbige Linien). Beachten Sie, dass die hohen Kosten der Kernenergie zum Teil auf den irrsinnigen bürokratischen Aufwand zurückzuführen sind, der für den Bau einer solchen Anlage betrieben werden muss. Das kann behoben werden.

Solar- und Windenergie sehen nicht so gut aus, wenn man alle Kosten einbezieht …

Die obige Abbildung 3 macht deutlich, warum weltweit 1.008 neue Kohlekraftwerke entweder angekündigt, in Planung, genehmigt oder im Bau sind.

Abbildung 4. Standorte von 1.008 neuen Kohlekraftwerken, die entweder angekündigt, in Planung oder im Bau sind. Am Rande sei bemerkt, dass australische Politiker glauben, die Schließung ihrer 6 bestehenden Kohlekraftwerke würde den Planeten retten. QUELLE

Der Grund, warum diese Länder Kohlekraftwerke bauen ist, dass die Menschen in den meisten vernünftigen Ländern im Gegensatz zu den Klimaalarmisten im Westen die Gesamtkosten der verschiedenen Energiequellen betrachten und nicht nur die LCOE-Zahlen von Lazard.

Weitere Behauptungen sind nicht möglich.

Aktualisierung: Für diejenigen, die glauben, dies sei nur theoretisch, sei gesagt, dass die Unkenntnis dieser Fakten das Vereinigte Königreich vor kurzem 10 Millionen Pfund an einem Tag gekostet hat …

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/02/the-actual-levelized-cost-of-energy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Monat Mai in Deutschland: Keine CO₂ -Erwärmungswirkung erkennbar – Teil 2

Teil 2: Der unterschiedliche Verlauf der Tag-und Nachttemperaturen im Monat Mai seit 1988

Matthias Baritz, Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch

Teil 1 hier

Wir gehen von der bislang unbewiesenen Behauptung der CO– Erwärmungswissenschaft aus, dass allein die steigenden CO-Konzentrationen den Temperaturverlauf bestimmen würden. CO ein Klimakiller – das wollen wir im folgenden Abschnitt überprüfen. Wäre das so, dann müssten die Tag/Nachtemperaturtrendlinien bei den einzelnen Wetterstationen gleich oder ähnlich verlaufen.

Leider bietet der DWD für seine 2500 Wetterstationen keine Daten an. Das ist auch nicht möglich, denn seit 2000 wurde etwa die Hälfte der Wetterstationen ausgetauscht, und viele neue kamen hinzu, deren Aufzeichnungszeitraum sehr kurz ist.

Jedoch von Einzelstationen liegen Daten vor. Wir haben über 30 ausgewertet und zeigen eine Reihe quer durch Deutschland. (Blauer Graph unten= Nachttemperaturen). Die oberen grauen Kurven sind immer die T-max am Tage bei Helligkeit. Für ein Jahr also immer 31 T-max im Gesamtschnitt, ebenso der blaue Graph unten= Nachttemperaturen. Der mittlere braune Graph bildet 24 Stunden ab und bei einem Maienjahr ist es der Schnitt aus den 31x 24 Stunden. So hat bei der Wetterstation Gießen der Mai 2023 dann einen Maienschnitt von 13,7°C:

 

Abb. 13: Gießen-Wettenberg hat einen deutlich negativen Trendverlauf, sowohl am Tage als auch in der Nacht. Auffällig ist, dass die Nachttemperaturen stärker fallen, als am Tage!

Abb. 14: Auch Memmingen, südlich von Ulm zeigt diesen Trend

Abb. 15: Interessant ist die DWD Station Nürnberg Netzstall. Tagsüber nur eine leicht fallende Trendgerade, dafür sind die Nachttemperaturen stark fallend (um ca. 2,5 ° in den letzten 36 Jahren gesunken).

Abb.16: Selbst in den Städten wie in München (und nachfolgend Düsseldorf) ist das Muster erkennbar: Stärkere Nachtabkühlung.

Abb.17: Deutlich stärkere Nachtabkühlung auch bei Düsseldorf.

Abb. 18: DWD Wolfach, eine wärmeinselarme Station in Baden Württemberg wird Im Laufe der letzten 36 Jahre kälter und zwar tagsüber weniger stark als nachts.

Anmerkung: Außer Düsseldorf und München hat der DWD alle sonstigen Stationen im Betrachtungszeitraum seit 1988 über einen Kilometer Umkreis hinaus versetzt. Z.B Memmingen vom östlichen Stadtrand im Stadtpark/Friedhof in den Westen außerhalb des Ortes. Dabei greift die DWD-Datenhomogenisierung nicht mehr. Es sind streng genommen zwei neue Standorte, was in diesem Falle allerdings gleichgültig ist. Weil:

In diesem Teil 2 betrachten wir die unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachtemperaturen und beide Temperaturen wurden jeweils am selben Standort gemessen und im Versetzungsjahr dann beide am neuen Standort weiter gemessen.

Außerdem führt der DWD selbst diese Station mit der gleichen Stationsnummer weiter. Und wir verwenden die Original-DWD-Daten.

Die nächste Wetterstation im kleinen Ort Dachwig in Thüringen wurde laut DWD seit 1988 nicht versetzt. Ob sich in der Standortumgebung etwas baulich verändert hat, wissen wir auch nicht.

Abb.19: Die Trendlinienschere zwischen Tmax und T-min geht deutlich auseinander.

 

Bei allen Stationen ist anzumerken, dass die Zahl der Sonnenstunden im betrachteten Zeitraum, also seit 1988 bis 2023 um mehr als 10% gesunken ist. Das erklärt vielleicht die Tagesabkühlung im Mai, aber nachts?

Fazit: Die Trendlinien der Grafiken zeigen eine Abkühlung des Monats Mai seit 1988 in Deutschland, siehe braune Trendlinien. Und zwar nachts stärker als tagsüber. Abkühlung ist das Gegenteil von Erwärmung. Das würde bedeuten, dass die steigende CO-Konzentration der Atmosphäre kühlend wirkt, oder gar nicht oder unerheblich und andere Gründe die Maiabkühlung seit 1988 bewirken.

Wir schließen aus dem unterschiedlichen Steigungsverlauf der Tag/Nachttemperaturen. CO wirkt überhaupt nicht, siehe Artikelüberschrift.

Zusammenfassung:

Das Klima wandelt sich immer. Das hat natürliche und menschengemachte Gründe. Aber nicht CO. Kohlendioxid ist kein Klimakiller, sondern ein notwendiges Gas zum Erhalt des Lebens auf der Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut. Kampf dem Klimawandel durch eine CO-Steuer zwecks Absenkung der Atmosphärenkonzentration ist eine Sünde an der Schöpfung. Die Erde hat immer noch zu wenig CO in der Atmosphäre. Die Erzeugung einer Klimaangst vor einem angeblich erhitzenden CO vor allem in Deutschland durch die Leitmedien ist wissenschaftlich völlig unbegründet und grottenfalsch.

Auch wenn CO im Infrarotbereich absorbiert, dann sollten sich Physiker endlich überlegen, weshalb dieser Fakt – bei dem eine gleichzeitige Molekülgeschwindigkeitserhöhung = Erwärmung physikalisch logisch ist -in der Gesamtatmosphäre keine Rolle spielt und keine CO-basierten Erwärmungen gemessen werden können.

Letztlich hat der Großversuch bei der Sprengung der Ostseepipeline gezeigt, dass selbst das 50 x stärkere Treibhausgas Methan zu keinerlei messbaren Erwärmungen über der Ostsee geführt hat. Die erhöhten Konzentrationen wurden gemessen, die Erwärmung nicht.

Die CO-Steuer ist Teil eines raffinierten Geschäftsmodells der Panikmache, eine CO-Ablassteuer dient ausschließlich der Gewissensberuhigung von leichtgläubigen Gutmenschen, zur Freude der Geldeintreiber. Wir kennen das Geschäftsmodell. Es ist vergleichbar mit dem Ablasshandel im Mittelalter gegen eigens erfundene Sünden.

Die großflächige Zerstörung, Bebauung, Flächenversiegelung und Trockenlegung einstiger Naturlandschaften sind der menschenverursachende Temperaturtreiber. Leider hält der Zerstörungstrend weiter an, siehe: hier. Und diese großflächigen, zunehmenden Trockenlegungen und Bodenversiegelungen mit sofortiger Niederschlagsableitung sind zugleich mitverantwortlich für die zunehmenden Überschwemmungen und den leichten Meeresspiegelanstieg. Verstärkter Natur- und Umweltschutz ist zu fordern, sauberes Wasser, saubere Luft und unvergiftete, Wasser speichernde Böden mit zunehmendem Humusanteil.

Prinzip: Der Niederschlag muss dort zurückgehalten werden, wo er fällt. Früher hatten sogar Städte ihre offenen Seen, Weiher, Tümpel und Auwiesen zur Wasserversickerung und Kühlung.

Wir fordern die Leser auf, aktiv zu werden bei den Medien und den Abgeordneten. Unser Artikel soll als wissenschaftliche Grundlage dienen. Das Erzeugen einer ständigen Klimaangst wegen der steigenden Kohlendioxidkonzentrationen muss aufhören.

Und das wusste bisher niemand, weil es der DWD und die Medien verschweigen: Der Monat Mai wird seit 1988 selbst in den Wärmeinseln der Städte kälter und nicht wärmer. Insbesondere die Nachttemperaturen sind deutlich fallend.

Und als ob der Monat Mai auch noch den letzten Zweifler überzeugen möchte: Die Nachttemperaturen sind in der Gegenwart, also seit dem Jahre 2000 noch auffälliger fallend. Als Beispiel nehmen wir Nürnberg/Netzstall, damit der Leser diesen kürzeren Zeitraum mit Grafik 15 seit 1988 vergleichen kann.

Abb. 20: In der Gegenwart, also ab der Jahrtausendwende ist die Trendlinie der Nachttemperaturen besonders negativ. Die Station steht jedoch erst seit 17 Jahren am jetzigen Standort. Wir arbeiten mit den Original-DWD-Daten

Wir haben gelernt: Der Monat Mai ist der Beweis, dass die CO-Erwärmungstheorie falsch ist !!!

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Unwetterschäden wegen Klima immer schlimmer – oder doch nicht? Tagesschau widerspricht

von AR Göhring

Die ARD-Tagesschau berichtete gerade narrativ-widrig, daß 2021 für die deutschen Versicherer ein unterdurchschnittliches Naturgefahrenjahr gewesen sei.

Was ist geschehen? Haben CO2-Steuer und Klimakleber schon gewirkt? Oder hat EIKE es geschafft, Uboote in die Tagesschau-Redaktion einzuschleusen? Die zweite Vermutung bestätigen oder dementieren wir an dieser Stelle nicht.

Und so ganz will die ARD auch nicht von der Klimageschichte abrücken, da:

„Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“: 2022 hatte Deutschland die schwersten Winterstürme seit vielen Jahren.

Nur die Schadenssumme ging deutlich zurück – auf etwa ein Drittel im Vergleich zu 2021. Grund: Das Ahrtal-Hochwasser, natürlich eine Klimawandel-Folge, verursachte 2021 allein Schäden in Höhe von zwölf Milliarden Euro. Das lag, wie der geneigte EIKE-Leser weiß, natürlich nicht grundsätzlich am im sehr engen Ahrtal immer wieder auftretenden Hochwasser, sondern an schon suizidal zu nennenden Baumaßnahmen – und an der schlichten Unfähigkeit grünroter Politiker der Mainzer Regierung. Vor allem die verantwortliche Umweltministerin Spiegel glänzte trotz eindeutiger Warnungen mit Untätigkeit und Abwesenheit – weswegen sie zurücktreten mußte.

AKTUALISIERUNG: Auch in der Schweiz – Laut neuesten Angaben der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) sind die Unwetterschäden im Jahr 2022 um das Zehnfache im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Können Versicherer eigentlich Politiker, oder ganze Regierungen, im Falle erwiesener Inkompetenz auf Schadensersatz verklagen? Das wäre pikant: Die Klimahysterie der Politiker ausnutzende Versicherungen verklagen genau diese Politiker auf Zahlungen…

Juristen, die es wissen: bitte in die Kommentare schreiben!




Frühling 2023 in Deutschland – feuchter März, kühler April und ein neuer Wetterlagen-Rekord im Mai

Nur noch geringe Frühlingserwärmung in Deutschland, seit dem Jahr 2000 sogar geringe Lenz-Abkühlung, oft kalte Nächte

Stefan Kämpfe

Das Ende des meteorologischen Frühlings 2023, welcher die kompletten Monate März, April und Mai umfasst, liegt schon ein paar Tage zurück, trotzdem lohnt es sich, diesen für Mitteleuropa typisch wechselhaften Lenz mit vielen Schönwetterphasen im Mai noch einmal zu betrachten. Was macht eigentlich die so viel beschworene Klimaerwärmung im Frühling? Sie scheint unter Frühjahrsmüdigkeit zu leiden. Der Lenz 2023 blieb mit 8,8°C im Deutschland-Mittel sogar noch um 0,1 K (°C) unter dem Mittelwert der aktuellen Vergleichsperiode von 1991 bis 2020.

Nasser, wechselhafter, relativ milder März 2023

Anders als im Vorjahr, als uns der März einen neuen Sonnenscheinrekord bescherte, verlief der erste Frühlingsmonat diesmal zwar etwas zu mild, aber recht nass. Tiefdruckgebiete beherrschten das Geschehen, und manchmal fiel auch noch Schnee. Die Böden wurden endlich einmal stärker durchfeuchtet – ein gelungener Start ins Vegetationsjahr 2023.

Rauer April mit meist ausreichenden Niederschlägen

Nach dem kältesten April seit gut 40 Jahren (2021) waren die 2022 und 2023er Ausgaben nur schlechter Durchschnitt. Mit 7,5°C im Deutschlandmittel (DWD) fiel er, gemessen an der aktuellen CLINO-Periode (1991 bis 2020) um 1,5 Kelvin (°C) zu kühl aus und erinnerte stark an die rauen Knospenmonate der 1970er und 1980er Jahre. Anders, als 2021, bewahrten uns 2023 neben häufigeren Hochdruckwetterlagen auch kurze Warmluftvorstöße aus Süd vor Dauerkälte und viele tiefe Wolken vor sehr kalten Nächten; trotzdem wurden an der DWD-Station Erfurt/Weimar 6 Frostnächte im 2023er April registriert; zum Glück ohne wesentliche Vegetationsschäden zu verursachen. Dieser April brachte zur Freude der Landwirte und Gärtner relativ viele Niederschläge. Die niedrigen Temperaturen verzögerten den Vegetationsfortschritt. Gemessen an den letzten drei Jahrzehnten, trat der Vollfrühling (erste Apfelblüten) mittelspät ein.

Abbildung 1: Beginn der Apfelblüte (früheste Sorten) seit 1990 in der Stadt Weimar. Noch besteht ein leichter, nicht signifikanter Verfrühungstrend; ob er anhält, werden die kommenden Jahre zeigen.

Wechselhafter, zu trockener Mai mit einigen Schönwetterperioden und empfindlich kühlen Nächten sowie einem neuen Wetterlagen-Häufigkeitsrekord

Wer nach dem kühlen April auf Entschädigung hoffte, wurde im Mai 2023 nur zeitweise verwöhnt – mitunter war es schon sommerlich warm; doch meist überwogen empfindlich kühle Tage. Einem kühlen Monatsbeginn folgten verspätete Eisheilige, und im letzten Monatsdrittel machten sich die „Kleinen Eisheiligen“ trotz viel Sonnenscheins mit kalten Nächten bemerkbar. Leider stellte sich besonders in Nordostdeutschland auch die gefürchtete Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit wieder ein, was die Ernteaussichten schmälert; wenn auch deutlich weniger schlimm, als 2022. Der 2023er Mai stellte also sicher niemanden völlig zufrieden, aber Sonnenanbeter kamen besonders im letzten Monatsdrittel auf ihre Kosten, und alles blühte überreich. Man konnte sich in diesem Mai fast gleichzeitig einen Sonnenbrand und eine schwere Erkältung einfangen; die HNO-Praxen waren oft überfüllt. Im Mai 2023 traten an sechzehn Tagen Unbestimmte Wetterlagen, so genannte XX-Wetterlagen ohne eindeutige Anströmrichtung, auf. Sie gaben sich meist durch windstille, klare Nächte zu erkennen. Das ist ein neuer Rekord seit deren Erfassungsbeginn 1980. Häufige Flauten und damit sehr geringe Windstromerträge waren die Folge. Windiges Wetter herrschte nur phasenweise. Möglicherweise killt sich die Windenergie selbst und ist auch für die häufigeren Dürren mitverantwortlich; Näheres dazu unter anderem hier und hier.

Abbildung 2: Trotz des neuen Häufigkeitsrekords nahm die Anzahl der Unbestimmten (XX)-Lagen im Mai nur leicht (nicht signifikant) zu. Deren Anzahl schwankt ohnehin stark.

Der Frühling – neuerdings ein Erwärmungsverweigerer?

Wie alle Jahreszeiten in Deutschland, hatte sich auch der Frühling seit 1881 merklich erwärmt. Besorgniserregend ist diese moderate Erwärmung aber nicht, und die DWD-Daten sind ja auch noch wärmeinselbelastet. Es lohnt sich jedoch, die Temperaturentwicklung seit den späten 1980er Jahren genauer zu betrachten; sie fiel bei deutlich steigender Besonnung, welche heizend wirkt, kaum noch wärmer aus.

Abbildung 3: Seit 1988 nur noch leichte, nicht signifikante Frühjahrs-Erwärmung in Deutschland bei merklich zunehmender Besonnung. Immerhin ein reichliches Drittel der Gesamtvariabilität der Lenz-Temperaturen wird von der Sonnenscheindauer bestimmt (Bestimmtheitsmaß B=38,6%).

Betrachtet man nur den kürzeren Zeitraum ab dem Jahr 2000, so zeigt sich gar eine geringe Abkühlung.

Abbildung 4: Seit dem Jahr 2000 sogar geringe Frühlingsabkühlung in Deutschland trotz zunehmender Sonnenscheindauer.

Betrachten wir die Einzelmonate. Während der April seit 1988 immerhin noch einen leichten Erwärmungstrend zeigt, verhält sich der März erwärmungsträge, und der Mai kühlte sich etwas ab.

Abbildung 5: Keiner der Frühjahrsmonate in Deutschland zeigt seit 1988 einen signifikanten Temperaturtrend trotz stark steigender CO₂-Konzentrationen: Der März blieb fast unverändert, der April erwärmte sich leicht, der Mai kühlte sich unwesentlich ab.

Der Hauptgrund für diese verhaltene Lenz-Temperaturentwicklung ist die Häufigkeitsentwicklung der Großwetterlagen – solche mit nördlicher Anströmrichtung scheinen sich neuerdings wieder leicht zu häufen. Stellvertretend sei hier die Entwicklung für den Mai gezeigt.

Abbildung 6: Obwohl keiner der Trends wirklich signifikant ist, nahmen die im Mai stark kühlenden Großwetterlagen mit nördlichem Strömungsanteil (blau) seit 1988 wieder leicht zu. Daten für 2023 liegen noch nicht vor.

Diese leichte Häufung kühler Nordlagen hat offenbar die Erwärmungswirkung der zunehmenden Sonnenscheindauer überkompensiert.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher