Die ARD macht sich erneut zum Affen

Zu wenig TOTE durch Klimawandel: ARD-Faktenfinder hätten gerne ein paar Millionen mehr Tote – Lachen Sie mit uns!

von ScienceFiles

Wir trauern um Patrick Gensing.
Wer hätte gedacht, dass man sich die Zeit, als Gensing die ARD-Faktenfinder von einem Fiasko zum nächsten geführt hat, zurückwünschen würde.
But here we are, angesichts dessen, was derzeit von ARD-Faktenfindern verbreitet wird, müssen wir unsere Einschätzung von Patrick Gensing revidieren und zugestehen, dass er nicht das Ende des Brain Drains war, der die öffentlich-rechtliche Anstalt und ihre Insassen erfasst hat, beileibe nicht. Schließlich gibt es Carla Reveland und Pascal Siggelkow, Redaktion ARD-faktenfinder, die versuchen, in die Fussstapfen von Gensing zu treten und das in einer Art und Weise tun, die Patrick Gensing zum Volkshelden der intelligenten Vermittlung von Information macht.

Und das will etwas heißen.

Der neuerliche Auftrag, der den ideologischen Mietschreibern des ARD-Faktenfinders zugeteilt wurde, lautet: ES MÜSSEN MEHR TOTE DURCH NATURKATASTROPHEN GEFUNDEN WERDEN!

Denn es gibt ein Problem für die Klimakultisten. Björn Lomborg hat dieses Problem veröffentlicht.
Dieses Problem:

Von 1920 bis 2020 stürzt die Anzahl derjenigen, die als Folge einer “Klimakatastrophe”, früher hieß das Naturkatastrophe zu Tode gekommen ist, massiv ab. Ein Problem für die Klimawandel-Kultisten, deren morbide und menschenfeindliche Erzählung MEHR und nicht WENIGER Tote benötigt. Und deshalb werden Reveland und Siggelkow in die Spur gesetzt, um MEHR TOTE zu finden. Denn: Ein Klimawandel, der zu weniger Toten durch Naturkatastrophen führt, der lässt sich nicht mit den Vorhersagen in Einklang bringen, die Millionen Tote durch Klimawandel prophezeien. Es wäre vielmehr ein Klimawandel, den man gerne sähe.

Indes, Reveland und Siggelkow treffen auf ihrer Suche nach Fakten zunächst ein Problem: An den Daten kann man nichts herumdeuteln. Lomborg hat die Daten der International Disaster Database korrekt wiedergegeben.

Was nun folgt, ist ein Kampf mit den Fakten in fünf Runden, am Ende jeder Runde steht der Schluss, dass diejenigen, die Lomborg und seiner Grafik am Zeug flicken wollen, wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank haben – eine metaphorische Umschreibung für eine lückenhafte Ausstattung.

 

Ring frei zur ersten Runde: Katja Frieler, Leiterin der Forschungsabteilung Transformationspfade beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

“Die Daten von EM-DAT gelten unter Experten insgesamt als vertrauenswürdig, auch andere große Untersuchungen wie etwa der World Disaster Report beziehen sich darauf. Dennoch sei zumindest fraglich, wie vollständig und genau die Daten vor allem mit Blick auf die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts seien, sagt Katja Frieler, Leiterin der Forschungsabteilung Transformationspfade beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Knapp 90 Prozent aller in der Datenbank angeführten klimabedingten Katastrophen seien nach 1980 aufgenommen worden.”

Wenn die Datenbank vor 1980 lückehaft war, nach 1980 aber nicht mehr, dann folgt daraus zwangsläufig, dass der Absturz der Kurve, die Lomborg auf Basis von Durchschnitten für die Todeszahlen von jeweils 10 Jahren erstellt hat, NOCH STEILER ausfällt, denn die fehlenden Daten kommen zu denen vor 1980, die nach 1980 bleiben unverändert. Frieler hat gerade gezeigt, dass dann, wenn die Abbildung nicht akkurat sein sollte, dies zwangsläufig dazu führt, dass die Anzahl der Toten vor 1980 noch stärker von der Anzahl der Toten nach 1980 abweicht. Die Kurve wird noch steiler.

1:0 für die Fakten

RIng frei zur zweiten Runde: Felix Creutzig gegen die Fakten:

“Zudem fehlen nach Ansicht von Felix Creutzig, Leiter der Arbeitsgruppe Landnutzung, Infrastruktur und Transport am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), viele klimabedingte Todesfälle aufgrund der Kriterien von EM-DAT. “Viele Hitzewellen sind nicht berücksichtigt, dabei ist deren Sterblichkeit nachweislich sehr hoch.””

Hitzewellen sind nicht berücksichtigt. Das stehen wir Herrn Creutzig gerne zu. Kältewellen, in deren Verlauf und an deren Folgen deutlich mehr Menschen sterben als es für Hitzewellen der Fall ist, fehlen auch. Rechneten wir beide ein, dann führte dies zu einer noch stärkeren Steigung der Kurve, denn das Verhältnis von Kälte- zu Hitzetoten ist 77 zu 1. Gasparrini et al. (2022) haben das berechnet.

Gasparrini, Antonio, Pierre Masselot, Matteo Scortichini, Rochelle Schneider, Malcolm N. Mistry, Francesco Sera, Helen L. Macintyre, Revati Phalkey, and Ana Maria Vicedo-Cabrera (2022). Small-area assessment of temperature-related mortality risks in England and Wales: a case time series analysis. The Lancet Planetary Health 6(7): e557-e564.

Diese Studie gehört zu den besten Studien, die wir im Bereich der Aggregatdatenanalyse bislang gesehen haben. Ein sorgfältiges methodisches Vorgehen kombiniert mit einer umfangreiche Datenarbeit, die in statistische Analysen mündet, an denen man nichts aussetzen kann, garantiert Ergebnisse, die wiederum nicht vom Tisch gewischt werden können.

Ein Bild, das Tisch enthält. Automatisch generierte BeschreibungDie Autoren haben für 34.753 regionale Einheiten in England und Wales, das sind Einheiten mit in der Regel rund 1.600 Einwohnern, tagesaktuelle Daten zu Sterblichkeit und Durchschnittstemperatur gesammelt. Diese Daten über eine Faktorenanalyse auf die Ebene von 348 lokalen Bezirken aggregiert und mit demographischen Daten (Alter, Bevölkerungsdichte), sozio-ökonomischen Daten (Einkommen, Arbeitslosigkeit, Bildung), sowie Daten über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Verbindung gebracht, um auf dieser Grundlage einen von anderen Effekten auf die Sterblichkeit bereinigten Effekt der Durchschnittstemperatur zu berechnen.

Die Tabelle zeigt die Übersterblichkeit, die entweder mit Kälte oder mit Hitze in Zusammenhang steht [bzw. auf eines davon zurückgeführt werden kann]. Insgesamt ergibt sich für England und Wales eine Übersterblichkeit von 60.573 Toten, die auf Kälte zurückgeführt werden kann. Dem stehen 791 Tote, die auf Hitze zurückgeführt werden können, gegenüber. Ein Verhältnis von einem Hitzetoten auf 76,8 Kältetote. Das ist der Stoff, aus dem die Klima-Hysteriker eine gesundheitliche Katastrophe durch Hitze konstruieren wollen. Ein an Zynismus nicht mehr zu überbietendes Unterfangen.

Die beiden Spalten rechts geben Standardisierte Mortalitätsraten an. Auf 100.000 Einwohner in England und Wales kommen demnach 122 an Folgen von Kälte Verstorbene und 1,6 an Folgen von Hitze Verstorbene.

2:0 für die Fakten

In Runde 3 steigt abermals Katja Frieler in den Ring.

Jetzt wird es lustig:

“Die gewählte Darstellungsform der Grafik von Lomborg ist zudem aus Sicht von Frieler “ziemlich irreführend”. Denn die Grafik zeigt nicht die Anzahl der Todesfälle der einzelnen Jahre, sondern Mittelwerte über zehn Jahre. “Die Darstellung erzeugt den Eindruck eines stetigen Verlaufs von konstant hohen Werten auf verhältnismäßig niedrige Werte.

“Die Kurve suggeriert einen weltweiten Trend, der in dieser Ausprägung aber darauf zurückzuführen ist, dass in den letzten Jahren keine dieser sehr katastrophalen Ereignisse mehr erfasst wurden”, sagt Frieler. Ein Diagramm, das die Todesfälle der einzelnen Ereignisse abbilde, mache das deutlicher.

Das “Diagramm, das die Todesfälle der einzelnen Ereignisse” abbildet, es sieht so aus:

Was Sie hier deutlich sehen, sofern Sie nicht beim PIK in Potsdam leben, ist ein eindeutiger Trend zu WENIGER TOTEN, der seit den 1930er Jahren gegeben ist. Man sieht, mit anderen Worten, in dieser Abbildung genau dasselbe, das man auch in der Abbildung von Lomborg sieht, der, eben weil sich Einzeljahre erheblich unterscheiden, 1932 die größte Anzahl an Toten, 1933 gar keine, die Daten für Dekaden addiert und gemittelt hat. Das macht man so, wenn man von Statistik Ahnung hat, damit der Trend in den Daten sichtbar und die Ausreißer-Werte nicht so ins Gewicht fallen. Nun kann man natürlich argumentieren, dass Lomborg das gar nicht hätte tun müssen, denn die Verteilung der Jahresdaten zeigt den Trend sehr deutlich. Seit Beginn der 1980er Jahre sind die Todeszahlen so gering, dass sie sich nicht mehr eignen, um damit Panik zu verbreiten.

Noch mal zum Vergleich:

Es wollen einfach nicht mehr Tote werden.

Wir gehören nicht zu denen, die einen individualistischen Fehlschluss begehen. Täten wir es, hätten wir darauf hingewiesen, dass ein Leiter der Forschungsabteilung Transformationspfade beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der nicht in der Lage ist, rudimentäre Kennzahlen der DESKRIPTIVEN STATISTIK zu interpretieren, nichts Gutes für den Rest der dort Beschäftigten erwarten lässt.

3:0 für die Fakten.

Runde 4: Toralf Staud, ein FACHJournalist …

“Fachjournalist Toralf Staud des Wissensportals klimafakten.de erläutert, warum es generell richtig sei, dass die Todesfälle durch Klimakatastrophen in den letzten hundert Jahren zurückgegangen sind. Man habe dazugelernt, verfüge mittlerweile über ganz andere Technik als noch vor hundert Jahren und sei dementsprechend deutlich besser auf Unwetter und andere Naturkatastrophen vorbereitet – sowohl was Prävention wie auch Rettungseinsätze im Ernstfall angehe.”

Was Staud suggerieren will ist, dass weniger Tote nicht bedeuten, dass es weniger Katastrophen gibt, eine Behauptung, die man schnell mit den entsprechenden Daten belegen könnte.

Indes, Staud belegt nichts.
Warum nicht?

Der “FACH”Journalist hat doch sicher eine Abbildung parat, die z.B. die Häufigkeit von Hurricans zeigt. Nach Überzeugung der Klimawandel-Kultisten werden Hurricans häufiger und stärker, führen zwangsläufig zu mehr Schaden und Verletzten und Toten, oder so. Das kann man anhand leicht recherchierbarer Daten, die man als FACHJournalist sicher parat hat, zeigen – oder nicht?

Nein, denn: Einmal mehr sprechen die Fakten eine andere Sprache: Die Anzahl der Hurricances hat sich über die letzten Jahrzehnte nämlich eher verringert als erhöht.

Quellen:
Klotzbach, Philip J., Kimberly M. Wood, Carl J. Schreck III, Steven G. Bowen, Christina M. Patricola, and Michael M. Bell (2022). Trends in Global Tropical Cyclone Activity: 1990–2021.” Geophysical Research Letters 49(6): e2021GL095774.

Roy Spencer, University of Alabama, Huntsville.
Chris Martz, Weather and Climate for the Curious and Open Minded

Klotzbach et al. (2022) finden in ihrer Analyse einen Rückgang der tropischen Stürme. Sie werden nicht häufiger, sie werden seltener.

4:0 für die Fakten.

Aber Fachjournalist, der er nun einmal ist, hat Staud noch etwas in petto

“Man kann schon rein logisch aus Entwicklungen der Vergangenheit nicht linear fortschreiben, dass es in der Zukunft genauso sein wird. Wenn es in der Vergangenheit kein Problem gab, kann man daraus nicht verlässlich ableiten, dass es in der Zukunft keines gibt.” Wetterextreme würden im Zuge der Erderhitzung nachweislich zunehmen und heftiger werden, was sehr sicher auch mit steigenden Opferzahlen einhergehen werde, so Staud. Das sei in der Forschung praktisch unumstritten.

Der Klimawandel habe zwar schon begonnen, doch die massivsten Auswirkungen des Klimawandels kämen erst in der Zukunft auf uns zu.”

Was für ein Bullshit.
Da die Behauptung, die “massivsten Auswirkungen des Klimawandels kämen erst in der Zukunft auf uns zu”, nur getroffen werden kann, wenn man auf Basis von Modellen hochrechnet [oder linear fortschreibt], Modellen die wiederum auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit basieren, ansonsten wären sie frei erfunden, und damit genau auf dem basieren, was Staud im ersten hier zitierten Satz mit einer Mischung aus Arroganz und Dummheit, bei der man sich fragt, was überwiegt, vom Tisch gewischt hat, haben wir es hier mit einem der kürzesten sprachlichen Abstände, in denen es überhaupt möglich ist, sich zu widersprechen, zu tun. Man kann die Vergangenheit nicht linear fortschreiben. Eine Erkenntnis, die Staud keinen Satz lang behalten kann, denn schon im Anschluss an diese Verkündung einer Unmöglichkeit, sagt Staud, dass in der Forschung praktisch unbestritten sei, dass Wetterextreme im Zuge der Erderhitzung “nachweislich” zunehmen werden.

Dass man etwas, das sich erst ereignen muss, nicht nachweisen kann, sollte selbst einem Fachjournalisten eingängig sein.
Dass das, was in der “Forschung praktisch unumstritten” sein soll, auf einer Interpretation oder [linearen] Fortschreibung der Vergangenheit basiert, das wollen wir zugunsten von Staud annehmen, denn die einzige verbleibende Möglichkeit, wenn man keine Fortschreibung vergangener Erfahrungswerte annehmen will, ist freies Erfinden.

Wie man es dreht und wendet, Staud verbreitet Bullshit. Ob er das tut, um sich als Redakteur der Faktenfinder zu empfehlen?

5:0 für die Fakten.

Noch einmal als Lessons learnt für FACHJournalisten, Leiter:_@*innnen und Faktenfinder:

  1. Runde: Wir lernen, wenn man zu denen, die ohnehin schon mehr sind, als die anderen, noch welche addiert, dann werden es noch mehr
  2. Runde: Wir lernen, wenn man Hitzetote anführt, muss man auch Kältetote anführen. Es gibt mehr Kälte- als Hitzetote, und damit gibt es wieder mehr andere.
  3. Runde: Wir lernen, dass eine zusammenfassende Darstellung einer Grafik, die Daten nur zusammenfasst, nicht verändert, wie man sieht, wenn man die Ausgangsdaten betrachtet, die den gleichen Trend zeigen, den schon die zusammenfassende Darstellung gezeigt hat.
  4. Runde: Wir lernen, bessere Vorbereitung auf Naturkatastrophen steht in keinem Zusammenhang zu deren Anzahl.
  5. Runde: Wir lernen, da man die Zukunft nicht kennt, kennt man die Zukunft nicht. Wenn man Vorhersagen über die Zukunft macht, dann macht man das zwangsläufig auf Basis einer Interpretation und FORTSCHREIBUNG von Erfahrungsdaten aus der Vergangenheit.

Aufgabe für FACHJournalisten, Leiter:_@*innnen und Faktenfinder: Auswendig lernen.

Wir hoffen, Sie haben sich unterhalten.

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier




Indiens kompromissloses Engagement für Kohle

Vijay Jayaraj

In dieser Woche musste UK in aller Eile seine Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen, da die Windturbinen bei extrem kaltem Wetter einfroren. Das ist keine Überraschung, denn Kohle ist eine der zuverlässigsten, erschwinglichsten und reichhaltigsten Energiequellen der Welt.

Tatsächlich leistet Kohle immer noch den größten Beitrag zur weltweiten Stromerzeugung. Die Staats- und Regierungschefs der asiatischen Länder wissen das und sind nicht geneigt, ihr Ziel der wirtschaftlichen Freiheit durch ein übermäßiges Vertrauen in hochgradig unbeständige und teure „erneuerbare“ Technologien zu riskieren.

Als Land, das bald das bevölkerungsreichste der Welt sein wird, steht Indien vor einer Fülle von Herausforderungen und möchte die Probleme eines mitunter fragilen Energiesystems nicht noch verstärken. Daher sind die Strategen bestrebt, die Abhängigkeit des Landes von der Kohle zu erhöhen, obwohl weltweit gefordert wird, die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe zu reduzieren.

Die entscheidende Rolle der Kohle bei der Armutsbekämpfung im 20. Jahrhundert

Reichlich und wirtschaftlich verfügbare Energie ist notwendig, um Grundbedürfnisse wie Beleuchtung, Kochen und den Betrieb von Geräten zu befriedigen, die die Lebensqualität von Millionen von Armen verbessern und sogar einen frühen Tod verhindern können. Krankenhäuser, Schulen, Wasserversorgungssysteme und Industrieanlagen benötigen einen zuverlässigen Zugang zu Strom, wenn sie eine Rolle bei der Linderung von Armut und Entbehrungen spielen sollen.

Kohle als Brennstoff ist reichlich vorhanden und relativ billig. Kohlekraftwerke sind eine zuverlässige und bewährte Technologie zur Stromerzeugung. Technologien wie Wind- und Solarenergie sind von Natur aus unbeständig und relativ teuer. Sie sind auf Maschinen angewiesen, die eine vergleichsweise kurze Lebensdauer haben und ein Vielfaches an Material und Anbaufläche benötigen, um die gleiche Menge an Strom zu erzeugen. Diese so genannten grünen Technologien eignen sich bestenfalls für begrenzte Anwendungen, aber sicher nicht für die Grundlastversorgung großer Bevölkerungsgruppen.

In Asien überwiegt die Notwendigkeit eines anhaltenden Wirtschaftswachstums die phantasievollen Visionen einer „kohlenstofffreien“ Utopie, so dass die Kohle zumindest für einige Jahrzehnte die offensichtliche Wahl bleibt.

Kohle hat Indien zum Aufstieg verholfen und wird auch in Zukunft der bevorzugte Brennstoff sein

Indiens Bruttoinlandsprodukt wuchs von 390 Milliarden Dollar im Jahre 1990 auf 2,6 Billionen Dollar im Jahre 2020, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,7 Prozent entspricht. Dies war nur möglich, weil die Nutzung von Kohle für die Stromerzeugung und die Industrie rapide zunahm. Im Jahr 1971 stammten nur 50 Prozent der indischen Elektrizität aus Kohle. Bis 2015 war der Anteil auf fast 76 Prozent gestiegen.

Dies ist ein besonders steiler Anstieg, wenn man bedenkt, dass gleichzeitig der Strombedarf von nur 34,2 Milliarden Kilowattstunden (kWh) im Jahr 1970 auf gewaltige 1.236 Milliarden kWh im Jahr 2020 stieg. Der Pro-Kopf-Stromverbrauch stieg zwischen 1974 und 2020 um das Zehnfache, nämlich von 126 kWh auf 1208 kWh, wobei der größte Teil dieses Bedarfs durch Kohle gedeckt wird.

„Indiens Kohleverbrauch hat sich seit 2007 mit einer jährlichen Wachstumsrate von sechs Prozent verdoppelt – und wird der Wachstumsmotor der weltweiten Kohlenachfrage sein“, schreibt Jacob Koshy vom Nachrichtenmagazin The Hindu. Dank dieser Kohlevermehrung könnte Indien den Industriesektor mit Strom versorgen und bis 2017* die Elektrifizierung aller Städte und Dörfer erreichen. Es gibt einfach keinen guten Grund für das Land, der Kohle den Rücken zu kehren.

[*Das kann eigentlich nur ein Schreibfehler sein. Aber weil nicht zu erkennen ist, welches Jahr ggf. in Wirklichkeit gemeint ist, muss das hier so stehen bleiben. A. d. Übers.]

„China hat eine installierte Kapazität von 1.000 Gigawatt an Kohlekraftwerken. Indien hat 200 Gigawatt installierte Kohlekraftkapazität für die gleiche Anzahl an Menschen. Das Ausmaß der Expansion ist völlig unterschiedlich“, sagt Aarti Khosla von Climate Trends. Indien würde nicht aufhören, seinen Kohlekraftwerkssektor auszubauen, und das sollte es auch nicht.

Indiens aktuelle Subventionen für fossile Brennstoffe sind neunmal höher als die für so genannte saubere Energie. „Energiesicherheit hat für mich oberste Priorität… Ich werde keine Kompromisse bei der Verfügbarkeit von Energie für die Entwicklung des Landes eingehen“, sagte der indische Energieminister R.K. Singh und deutete damit eine kompromisslose Haltung zur Kohlenutzung an.

Indien geht davon aus, dass seine Kraftwerke im laufenden Finanzjahr 2023-2024 etwa acht Prozent mehr Kohle verbrennen werden, obwohl das Land sein Ziel für erneuerbare Energien für 2022 um mehr als 30 Prozent verfehlt hat. Im Januar 2023 lag die indische Kohleproduktion um 16,4 Prozent höher als im Vorjahr. Indiens Importe von Kraftwerkskohle sind 2022 um 15 Prozent gestiegen. Das indische Kohleministerium hat erklärt, dass es plant, im Jahr 2023-24 mehr als eine Milliarde Tonnen Kohle zu fördern.

Trotz alledem ist der Pro-Kopf-Stromverbrauch Indiens immer noch zehnmal niedriger als der der Menschen in Ländern wie den USA, Kanada und Südkorea. Die Inder haben das gleiche Recht wie die Menschen in den Industrieländern, so viel Energie zu verbrauchen, wie sie produzieren können, um den Wohlstand zu erreichen, den sie verdienen.

This commentary was first published at BizPacReview, January 26, 2023, and can be accessed here.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/28/indias-uncompromising-commitment-to-coal/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Scheitern der Energiewende: Vortrag Prof. Fritz Vahrenholts auf Tagung „Rettet unsere Industrie“

Prof. Fritz Vahrenholts Vortrag während der Tagung „Rettet unsere Industrie“ im Grand Elysée Hamburg-Hotel am 19.01.2023. Er sagt: Die Energiewende steht vor dem Scheitern. Steigende Kosten für Haushalte und Industrie lassen das Land verarmen. Die Tagung „Rettet unsere Industrie“ wurde ausgerichtet von der Akademie Bergstraße und der Initiative „Rettet unsere Industrie“. Tichys Einblick war berichtend vor Ort.

Hier gibt es seine Daten als pdf!
 




So belügt uns die Ampel bei den Preisen – Die grüne Energiekrise (Folge 1)

von JF TV

Warum wird Energie immer teurer? Die Antwort: Putin ist schuld. So jedenfalls lautet ein beliebtes Narrativ in Medien und Politik. Doch stimmt das? Welche Rolle spielt der CO2-Preis, welche die grüne Ideologie, welche die Politik unserer eigenen Regierung und welche Rolle spielen die Medien? Im ersten Teil der dritten Staffel unserer großen JF-TV Dokureihe MEDIENMYTHEN beschäftigen wir uns mit der angeblichen Energiekrise, die in Wahrheit eher eine Energiepreiskrise ist, vor allem aber eine Krise grüner Politik. Wir analysieren, welche Faktoren zusätzlich zum Einmal-Effekt des Ukrainekrieges die Energiepreise hochgetrieben haben – und weiter hochtreiben werden. Denn: Verknappung und Verteuerung von Energie ist kein einmaliges Unglück ausgelöst durch fremde Mächte, sondern langfristige Strategie grüner Ideologen und Teil der sogenannten „großen Transformation“. Experten: Fritz Vahrenholt, Manfred Haferburg, Michael Limburg und – in Folge 2 – Michael Shellenberger.


00:00 Intro

01:39 Abonnieren Sie die Junge Freiheit

01:56 Die neue Normalität

16:27 Faktor CO2-Bepreisung

18:48 Die grüne Agenda

23:07 Verteuerung fossiler Kraftwerke

30:05 Fazit

32:51 Ausblick




Woher kommt der Strom? Sehr starke Windstromerzeugung

von Rüdiger Stobbe

Zweite Analysewoche 2023

Montag, 9.1.2023 bis Sonntag, 15.1.2023*,  Factsheet KW 2/2023 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

Anteil Wind- und PV-Strom 56,4 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,9 Prozent, davon Windstrom 54,7 Prozent, PV-Strom 1,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,5 Prozent.

Musste zu Beginn der zweiten Analysewoche noch Strom importiert und zum Wochen-Höchstpreis bezahlt werden, wurde die regenerative Stromerzeugung dank des Windstroms im Wochenverlauf immer stärker. Ab Dienstag stieg die ohnehin schon starke Windstromerzeugung noch weiter an. Ab Mittwoch erreichte sie dann ein Niveau, dass zum Wochenende mit seinem generell geringeren Bedarf der regenerativ erzeugte Strom für ein paar Stunden gereicht hat, um den Strombedarf Deutschlands komplett zu decken. Wäre da nicht die Notwendigkeit, die Netzstabilität mit großen, konventionell angetriebenen Stromgeneratoren sicherzustellen. Deshalb war es auch am Wochenende unabdingbar, über den Bedarf hinaus Strom konventionell zu erzeugen und dann praktisch zu verschenken.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet zusätzlich zu den Links oben der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur zweiten Analysewoche ab 2016.

Die Entwicklung des bisherigen Jahres 2023: Chart 1, Chart 2, Produktion, Stromhandel, Import/Export/Preise/CO2, Agora 2030, Stromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Das Jahr 2023 ist bisher mit seiner regenerativen Stromerzeugung sehr stark. Es wird trotzdem eine Menge konventionell erzeugter Strom benötigt. Zum größten Teil als Ergänzung zur Deckung des deutschen Strombedarfs. Zum Teil aber auch aus Netzstabilisierungsgründen. Ein gutes Beispiel: Sonntag 15.1.2023.

Tagesanalysen

Bitte beachten: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Montag, 9.1.2023Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040

Anteil Wind- und PV-Strom 40,1 Prozent. Anteil erneuerbarer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 50,6 Prozent, davon Windstrom 38,2 Prozent, PV-Strom 1,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.

Der Stromimport, der erste und letzte dieser Analysewoche, dauert an, bis  Pumpspeicherkraftwerke den benötigten Strom zusteuern. Was eine trotz tendenziell fallender Preise eine Menge Ertrag einbringt.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9.1. ab 2016.

Dienstag, 10.1.2023 Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040

Anteil Wind- und PV-Strom 41,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,3 Prozent, davon Windstrom 39,4 Prozent, PV-Strom 1,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,9 Prozent.

Ab dem späten Nachmittag zieht die Windstromerzeugung stark an. Das hat einen massiven Preisverfall zur Folge. In der Nacht wird fast die Null €/MWh -Linie erreicht.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10.1. ab 2016.

Mittwoch, 11.1.2023Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040

Anteil Wind- und PV-Strom 51,00 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,4 Prozent, davon Windstrom 49,8 Prozent, PV-Strom 1,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,3 Prozent.

Eine Windstromdelle über Tag wird durch PV-Strom ausgeglichen. Ab 17:00 Uhr kommt es wieder zu starker Windstromerzeugung. Der ab 5:00 von Null auf zum Teil über 130€/MWh angestiegene Strompreis verfällt wieder.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11.1. ab 2016.

Donnerstag, 12.1.2023 Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040

Anteil Wind- und PV-Strom 62,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,5 Prozent, davon Windstrom 61,7 Prozent, PV-Strom 1,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,7 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung ist im Verhältnis zum Bedarf stark. Aber nicht so stark, das die konventionelle Ergänzungserzeugung die Bedarfslinie in hohem Ausmaß übersteigt. Deshalb bleibt der Strompreis über Tag hoch. Am frühen Morgen und zur Nacht ist er hingegen gering. Man sieht, dass etwas zu viel Strom im Markt stark absenkende Folgen für den Preis hat. Es ist ein Beleg, dass der Preis eine Folge von Angebot und Nachfrage ist. Die Konventionellen müssen – wie oben bereits erläutert – aus Gründen der Netzstabilität mindestens 25% Strom der Gesamtproduktion erzeugen. Sie müssen. Oder glaubt irgendjemand, die Konventionellen produzieren den Strom freiwillig, um ihn dann zu Tiefpreisen abzugeben oder sogar zu verschenken.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12.1. ab 2016.

Freitag, 13.1.2023 –  Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040Anteil Wind- und PV-Strom 63,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 72,5 Prozent, davon Windstrom 61,4 Prozent, PV-Strom 2,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,0 Prozent.

Der Freitag ist noch ein schönes Beispiel für die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage. Die konventionelle Stromerzeugung liegt über die Mittagsspitze gleichbleibend über dem Strombedarf. Dennoch sinkt der Strompreis etwas. Das liegt am insgesamt höheren Bedarf über die Mittagszeit. Sowohl in Deutschland als auch im benachbarten Ausland, welches den überschüssigen Strom kauft.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13.1. ab 2016.

Samstag, 14.1.2023Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040Anteil Wind- und PV-Strom 66,4 Prozent. Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 76,1 Prozent, davon Windstrom 64,4 Prozent, PV-Strom 2,00 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,7 Prozent.

Die Windstromerzeugung steigt noch ein wenig gegenüber dem Vortag. Der Bedarf aber nimmt ab. Es ist Wochenende. Dem entsprechend hoch ist die Stromübererzeugung mit entsprechend niedrigerem Preisniveau.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14.1. ab 2016.

Sonntag, 15.1.2023Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040Anteil Wind- und PV-Strom 65,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 76,6 Prozent, davon Windstrom 65,3 Prozent, PV-Strom 1,6 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 9,6 Prozent.

In der Nacht zum Sonntag reicht die regenerative Stromerzeugung aus, um den Strombedarf Deutschlands zu decken. Und auch für den Rest des Tages kratzt sie am Bedarf. Die Freunde der Energiewende jubeln. Es geht also doch. Sie verkennen nur, dass der sehr geringe Strombedarf an diesem Sonntag in Verbindung mit starker Windstromerzeugung (über 1 TWh) zu diesem Sachverhalt führt. Wirtschaftlich ist der Sonntag eine Katastrophe. Mit durchschnittlichen 9,26€/MWh lässt sich dauerhaft kein Strom erzeugen. Nun bekommen die Betreiber von regenerativen Stromerzeugungsanlagen ihren per EEG garantierten Ertrag. Die konventionellen Stromerzeuger zahlen bezogen auf diesen Sonntag drauf. Man erkennt auch sehr schön, die um 25% konventionelle Stromerzeugung zwecks Netzstabilität.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15.1. ab 2016.

Berichte, Vorträge, Artikel & Ausarbeitungen

Leider war in der vergangenen Woche der Artikel von Ellen und Ludger Walther falsch verlinkt. Die Ausarbeitung mit korrigiertem Verweis:

In den Berichten, Videos, Vorträgen usw. werden die Meinungen und Aussagen der jeweiligen Autoren wiedergeben, die nicht unbedingt von Rüdiger Stobbe oder achgut.com geteilt werden.

*Warum gibt es die vielen Verlinkungen im Artikel?

Weil es sich bei den wöchentlichen Analysen, die seit Januar 2019 erscheinen, um wissenschaftsbasierten Journalismus handelt, sind die Links unabdingbar. Ziel der von mir MEDIAGNOSE genannten Form des journalistischen Arbeitens ist es, aufgestellte Thesen, verwendete Werte und Zahlen usw. möglichst genau zu belegen. So, wie das in seriösen wissenschaftlichen Publikationen der Fall ist. Deshalb die vielen Verlinkungen, die es dem interessierten Betrachter ermöglichen, die von mir aufgestellten Behauptungen nachzuvollziehen. Kurz: Der Leser muss nicht „glauben“, er kann „erkennen“, wie ich zu meinen Ergebnissen komme. Dabei ist das „Nachvollziehen“ eine Option und nicht zwingend. So hat ein Leser mit selektiver Leseart recht mit seiner Vorgehensweise. Die meisten Leser rezipieren meine Kolumne „quer“. Sie beschränken sich auf die für sie wesentlichen Aspekte. Aber, das ist das Entscheidende, wer will, kann überprüfen, ob die gemachten Aussagen stimmig, ob sie plausibel sind. Das ermöglicht der wissenschaftsbasierte Journalismus.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.