Das Windenergie-Wunder

Willis Eschenbach

Ich stieß auf einen lobenden Artikel über das schottische Hywind-Projekt mit dem Titel [übersetzt] „Der erste schwimmende Offshore-Windpark der Welt wird fünf Jahre alt – so läuft es“. Darin wird der „Nutzungsgrad“ gelobt, d. h. die tatsächliche Auslastung der Anlage, die auf dem Typenschild angegeben ist. Und in der Tat, mit einem behaupteten Nutzungsgrad von 54 % ist das beeindruckend.

Der Windpark hat eine Nennleistung von 30 Megawatt (MW). Bei einem Nutzungsgrad von 54 % sind das 142 Gigawattstunden, die pro Jahr erzeugt werden. Wie ich schon sagte, beeindruckend.

Es gibt nur einen winzigen Haken an der Sache: Wie hier beschrieben, wird der Strom von Hywind für 0,25 Dollar pro Kilowattstunde an das Netz verkauft, nicht an den Verbraucher, sondern an das Netz. Das ist etwa das Vierfache der Kosten von Strom aus fossilen Brennstoffen, und raten Sie mal, wer die Differenz subventioniert?

Eben. Der arme britische Steuerzahler. Bei 0,25 Dollar pro Kilowattstunde kostet diese Stromsubvention den Steuerzahler etwas mehr als 26 Millionen Dollar pro Jahr, etwa eine Achtelmilliarde Dollar in den fünf Jahren ihres Bestehens … ein verdammt gutes Geschäft.

Das ist die hässliche Realität von Wind- und Solarenergie. Sie werden von den Steuerzahlern massiv subventioniert, egal wo sie installiert werden. Die Subventionen erfolgen sowohl direkt als auch indirekt. Sie bringen kein Geld ein, sie sind wirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig, außer in den fiebrigen grünen Träumen der Umweltschützer, die sie dem armen Steuerzahler aufzwingen.

Unter dem Strich:

● In den USA liegt der durchschnittliche Strompreis für den Verbraucher in der Größenordnung von 0,10 Dollar pro Kilowattstunde.

● Nach Angaben des Manhattan Institute haben wir Wind-, Solar- und Biokraftstoffe über einen Zeitraum von 20 Jahren mit 5 Billionen Dollar subventioniert.

● Our World In Data sagt, dass sie in 20 Jahren weltweit 9,12 Petawattstunden (1015 Wattstunden) geliefert haben.

Das sind 0,55 Dollar pro Kilowattstunde, die wir in ein Rattenloch geworfen haben.

(Die Leute wissen nicht, wie groß 5 Billionen Dollar sind … hier ist eine Möglichkeit, es zu begreifen. Wenn wir jede einzelne Stunde eine Million Dollar verschwenden und 24 Millionen Dollar pro Tag in Brand setzen würden, 24/7/365, dann bräuchten wir 570 Jahre, um 5 Billionen Dollar zu verschwenden. Denken Sie an all die guten Dinge, die dieses Geld hätte tun können. Um nur eine Sache herauszugreifen: Man hätte damit jedes einzelne Dorf auf dem Planeten mit sauberem Trinkwasser versorgen können, und es wäre noch viel Geld übrig geblieben … aber nein, die grüne Lobby muss ihren Irrsinn vom Steuerzahler bezahlen lassen.)

Und was haben uns die fünf Billionen Dollar gebracht? Gar nichts!

Die gute Nachricht hingegen ist, dass es im trockenheitsgefährdeten Nordkalifornien, wo ich wohne, viel regnet. Hier ist der Blick von meiner Veranda, mit sehr nassen Kürbissen auf dem Terrassentisch:

Den Medien und den ach so wissenschaftlichen Klimaforschern zufolge war die Dürre in Kalifornien im letzten Jahr natürlich ein sicheres Zeichen für den gefürchteten Klimawandel. Und wenn es jetzt regnet, raten Sie mal?

Es ist ein weiteres sicheres Zeichen für den gefürchteten Klimawandel …

… und zu den oben erwähnten „guten Nachrichten“ über die Windenergie kommt natürlich noch die schlechte Nachricht, dass das kalifornische Stromnetz nicht mit Wind umgehen kann. Stellen Sie sich das vor. Bei uns zu Hause ist der Strom ausgefallen, und das betrifft bei weitem nicht nur uns. Hier ist die Karte der Stromausfälle bei Pacific Gas and Electric. Ich wohne eineinhalb Stunden nördlich von San Francisco, wo sich das rote Dreieck an der Küste befindet:

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/05/the-wind-power-mirage/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Paul R. Ehrlich – 55 Jahre Erfolg mit frei erfundenen ökologischen Untergangserzählungen

von AR Göhring

Der Insektenforscher Paul Ralph Ehrlich von der eigentlich renommierten Privat-Universität Stanford, wo auch der Epidemiologie-Papst und Pseudowissenschafts-Aufklärer John Ioannidis forscht und lehrt, treibt seit über 50 Jahren erfolgreich mit alarmistischen Märchen sein Unwesen in den Medien.

Eigentlich Schmetterlings-Experte, blieb Ehrlich nicht bei seinen Leisten, sondern verbreitet seit 1968 analog zum Millionärs- und Managerclub „Club of Rome“ faktenfrei Geschichten zum Massensterben der Menschheit. Sein Lieblings-Grundargument ist dabei der angebliche Mangel an planetaren Ressourcen, der „so viele“ oder „zu gut lebende“ Menschen nicht zulasse (oder beides). Sein einflußreichstes Buch schrieb er gleich zu Beginn seiner Guru-Karriere 1968, Die Bevölkerungsbombe, recht offensichtlich an den damals bereits lange widerlegten Thomas Malthus angelehnt.

Er hätte es zum Beispiel auch „Problem Überbevölkerung?“ nennen können – aber das war dem gewieften Medien-Wissenschaftler nicht knallig genug. Eigentlich hätte er sich mit seiner durchaus beachtlichen Insektenbiologie-Karriere zufrieden geben können. Aber ähnlich seinem Kollegen, dem Insektenkundler und späteren Sexologen Alfred Kinsey, waren ihm die sechsbeinigen Krabbler nicht genug, und er wandte sich zeitgeistigeren Themen zu, auf die sensationsgierige Medien und die Öffentlichkeit leicht mit erheblicher Aufmerksamkeit reagierten.

Einige seiner kuriosen Aussagen über die Jahrzehnte:

1968: „Der Kampf um die Ernährung der gesamten Menschheit ist vorbei. In den 1970er Jahren wird die Welt von Hungersnöten heimgesucht werden – Hunderte von Millionen Menschen werden verhungern, trotz aller jetzt eingeleiteten Notprogramme. Zu diesem späten Zeitpunkt kann nichts mehr einen erheblichen Anstieg der weltweiten Sterblichkeitsrate verhindern.“

1970 sagte er voraus, daß „die Luftverschmutzung … sicherlich allein in den nächsten Jahren Hunderttausende von Menschenleben fordern wird“. Ehrlich skizzierte ein Szenario, wonach 1973 bei „Smogkatastrophen“ in New York und Los Angeles 200.000 Amerikaner sterben würden.

1970: in der Zeitschrift Audubon, ..daß DDT und andere Chlorkohlenwasserstoffe „die Lebenserwartung von Menschen, die seit 1945 geboren wurden, erheblich verringert haben könnten“. Ehrlich warnte, daß Amerikaner, die seit 1946 geboren wurden, nur noch eine Lebenserwartung von 49 Jahren hätten

1975: „Da mehr als neun Zehntel der ursprünglichen tropischen Regenwälder in den meisten Gebieten innerhalb der nächsten 30 Jahre abgeholzt werden, ist zu erwarten, dass die Hälfte der Organismen in diesen Gebieten mit ihnen verschwinden wird.“

1980: Seine Vorhersagen über die zunehmende Ressourcenknappheit veranlaßten ihn 1980 zu einer Wette mit dem Wirtschaftswissenschaftler Julian Simon, dass fünf Rohstoffe bis 1990 teurer werden würden. (Stattdessen sanken die realen Preise für alle fünf Rohstoffe.)

2022: „Die nächsten Jahrzehnte werden das Ende der Zivilisation sein, an die wir gewöhnt sind. Die Menschheit verbraucht 175 Prozent dessen, was die Erde regenerieren kann. Unsere derzeitige Lebensweise ist nicht nachhaltig.

Nebenbei – der Man heißt EHRLICH, die Ironie ist fast schon unterhaltsam. Ob die Amerikaner die Bedeutung des Wortes kennen? Ein Vorfahr von Paul Ralph in Osteuropa muß ja für seine Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit bekannt gewesen sein, wenn man ihm diesen Namen gab.

Fazit von Jordan Peterson:

Paul Ehrlich liegt bekanntlich seit sechs Jahrzehnten mit allen seinen Vorhersagen falsch.

„Hört nicht auf die falschen Propheten“ sprach schon Christus in der Bibel – nach noch älteren Vorlagen im Alten Testament. Heuchler und Unfug-Prediger scheinen also eine menschliche Konstante zu sein, die man gerade in der modernen aufgeklärten Industriegesellschaft nicht mehr erwartet hätte. In der Tat gab es in den zwanzig Jahren nach dem Krieg im Westen kaum Chancen für Berufslügner – wenn man von Edward Bernays absieht, der die New York Times und US-Präsident Eisenhower faktenfrei davon überzeugen konnte, die Sowjets stünden kurz vorm Einmarsch in Guatemala. Ansonsten steckte vielen Menschen damals noch Krieg, Wirtschaftskrise, Konzentrationslager& Gefängnis, Hunger und Diktatur in den Knochen, was sie weitgehend immun gegenüber nur im Fernsehen oder der Zeitung existierenden Katastrophen machte.

Seit Ende der 1960er scheint es aber – wohlstandsbedingt? – eine erneute Sehnsucht nach religiösen Erzählungen wie Marxismus oder Weltuntergang zu geben. Das haben Opportunisten wie Ehrlich oder der „Waldsterben“-Prophet Bernhard Ulrich gespürt und mit erstaunlich wenigen Publikationen Millionen-Bestseller oder unglaubliche Medienpräsenz erreicht. Das Wirken von Verlagsstrategen, wie Dr. Thuß in der Redaktionskonferenz zu bedenken gab, ist auch nicht ganz unwichtig. Da kannte ein Agent wohl einen Dr. Ehrlich vom Naturschutzclub Sierra und fragte ihn, ob er als Biologe zum gerade aktuellen Thema Ökologie oder ähnlich nicht etwas schreiben mag. Ehrlich suchte in seinem Bücherstapel nach dem alten Buch von Rachel Carson, der Stille Frühling (1962), oder nach dem von William Vogt, Der Weg zum Überleben, 1948 (!), in dem der vermutlich PR-motivierte Vogt die ollen Kamellen von Malthus ausgräbt und Alarm schlägt, was nach dem Krieg aber niemanden interessierte. Wahrscheinlich war der unheimliche Erfolg der Bevölkerungsbombe für beide eine Überraschung – zumal Ehrlichs Buch eigentlich nur ein inhaltliches Plagiat von Vogt darstellt. Die Verlagsindustrie publizierte dann weiter solcherlei Alarmschinken, und der geltungssüchtige Ehrlich legte immer nach, weil Journalisten und Leser jedes Mal drauf ansprangen – egal, was Ehrlich sich gerade ausdachte.

Bei Altvorderen wie ihm, als 90jähriger ein Generationsgenosse von George Soros oder Klaus Schwab, scheint das Erfinden von Katastrophen selbst nach 50jährigem Scheitern eine Art Sucht geworden zu sein – und diese Sucht ist bei den Massenmedien nicht geringer ausgeprägt.

Was Medien und Ehrlich gerade schon wieder auf höchst peinliche Art bewiesen: Michael Shellenberger, der ehemalige kalifornische Klimaaktivist, nun Betrugsaufklärer, berichtet über eine „Informationssendung“ des großen US-Senders CBS, in dem Ehrlich und der Moderator davon fantasierten, daß der Mensch ein „sechstes Massenaussterben“ verursache und daß „wir“ das Äquivalent von fünf Planeten Erde bräuchten, damit alle Menschen auf dem derzeitigen westlichen Niveau leben könnten.

Auf welcher Basis diese „Äquivalente“ berechnet werden, bleibt in solchen Aussagen meist unklar. Daß sie unwissenschaftliche Konstrukte sind, wird klar, wenn man „fünf Erden“ wörtlich nimmt und sich überlegt, wie viel % der Erdoberfläche bereits in Schutt und Asche liegen müßten.

O-Ton Ehrlich:

„Nein, die Menschheit ist nicht zukunftsfähig, um unseren Lebensstil aufrechtzuerhalten – Ihren und meinen. Im Grunde bräuchte man für den gesamten Planeten fünf weitere Erden. Es ist nicht klar, woher sie kommen sollen.“

Daß Mediengestalten wie Ehrlich, die Thunberg-Ernmans, Al Gore oder Luisa Neubauer in der Tat selber auf sehr großem Fuß leben, bestreiten Kritiker wie wir nicht. Es scheint bei den Reichen und Mächtigen seit langem aber ein gewisses Interesse zu geben, die nicht-reiche Mehrheit der Weltbevölkerung wirtschaftlich zu beschneiden, oder sogar zu reduzieren. Verschwörungstheorie? Eher nicht – sogar Hollywood verarbeitete diese Sichtweise schon.

Shellenberger zu Ehrlichs Aussage:

Beide Behauptungen sind falsch und wurden in der wissenschaftlichen Fachliteratur wiederholt entlarvt.
Die Behauptung, daß „fünf weitere Erden“ benötigt werden, um die Menschheit am Leben zu erhalten, stammt aus einer Berechnung, die sich „Ökologischer Fußabdruck“ nennt.

Ich habe sie vor zehn Jahren zusammen mit einer Gruppe anderer Analysten und Wissenschaftler, darunter der leitende Wissenschaftler von „The Nature Conservancy“, in der von Experten begutachteten Fachzeitschrift PLOS Biology entlarvt.
Wir haben die sechs Meßgrößen, aus denen sich der „Fußabdruck“ zusammensetzt, aufgeschlüsselt und festgestellt, daß fünf der sechs Meßgrößen, einschließlich Nahrungsmittel und Forstwirtschaft, entweder im Gleichgewicht oder im Überschuß sind. Das einzige, was nicht im Gleichgewicht war, waren die Kohlenstoffemissionen der Menschheit.

Weswegen er immer noch das CO2 reduzieren will – immerhin mit Kernkraft, und nicht mit Windradwäldern und PV-Friedhöfen.

Zu Paul Ehrlichs geistigem Vorläufer, Thomas Malthus, hat unser Format Klimawissen – kurz&bündig gerade ein interessantes Video herausgebracht.




Henrik Svensmark – Die Sonne und die kosmische Hintergrundstrahlung machen den Klimawandel

(ARG)

Wie die Erdsonne unser Klima steuert, erklären Nir Shaviv und Henrik Svensmark, die fast zeitgleich unabhängig voneinander den Svensmark-Shaviv-Folgeeffekt entdeckten, wie wir ihn bei EIKE bezeichnen: Die kosmische Hintergrundstrahlung, Überbleibsel von Supernovae, trifft auf die obere Atmosphäre des Planeten und erzeugt so über einen komplizierten Prozeß Wolkenkeime.
Die Partikel – Strahlung der Erdsonne verdrängt nun einen Teil dieser kosmischen Partikel, was im Extremfall, nach einem coronaren Ausbruch, seit den 1950ern als Forbush-Effekt bekannt ist. Die Sonne bewirkt auf diese Weise – je nach momentaner eigener Strahlungsstärke – daß sich die Wolkenbedeckung durch Verminderung der Zahl der zu ihrer Bildung benötigten Keime vermindert. Ergebnis, der genannte Folgeeffekt: Weniger Wolken reflektieren weniger Sonnenstrahlung zurück ins All, und so heizt sich die Atmosphäre auf.




Kältereport Nr. 1 / 2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Die extrem milde Witterung bei uns sollte nicht den Blick dafür vernebeln, dass es anderswo wieder extrem kalt ist – in Osteuropa beispielsweise, also gar nicht so weit weg von uns. Autor Cap Allon stellt dies in den Zusammenhang mit einem stark mäandrierenden Jetstream, wie er bei geringer Sonnenaktivität häufiger auftritt. Zum gleichen Ergebnis waren aber auch schon Kämpfe et al. in verschiedenen Beiträgen auf diesem Blog gekommen.

Ich fürchte und freue mich darauf (wirklich beides gleichzeitig!), wenn wir hier in Mitteleuropa mal auf die kalte Seite eines solchen Jetstreams kommen! Das ist keine Frage des „ob“, sondern nur des „wann“ (vorerst aber wohl noch nicht).

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Meldungen vom 2. Januar 2023:

Blogger Cap Allon stellt diesem Meldungsblock voran:

Fallen Sie nicht auf die Verschleierung/Propaganda herein; stimmen Sie nicht zu, dass Ihnen Ihr Vermögen/Wohlstand wegen einer imaginären Krise entzogen wird.

Lawinen in UK

Das neue Jahr hat Mitteleuropa eine für die Jahreszeit untypische Wärme gebracht – die Folge eines durch geringe Sonnenaktivität bedingten „meridionalen“ Jetstreams, nicht einer steuerpflichtigen menschlichen Ausscheidung – aber dieses lokale Vergnügen dürfte nur von kurzer Dauer sein, da sich polare Luft darauf vorbereitet, sich aus dem weiterhin außergewöhnlich kalten Skandinavien/NW-Russland nacch Süden auszubreiten.

In UK wurden im vergangenen Monat langjährige Kälterekorde gebrochen, und in den meisten Regionen, insbesondere im schottischen Hochland, gab es starken Schneefall.

Es kam sogar so viel Schnee zusammen, dass Ende letzter Woche am Ben Nevis eine gewaltige Lawine ausgelöst wurde, die einen Bergsteiger an der Nordwand des Berges etwa 2.000 Fuß in den Tod stürzte und einen anderen schwer verletzte.

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Extreme Kälte steht in ganz Russland bevor

Wie bereits angedeutet, herrscht in Osteuropa heftiger Frost:

Abbildung 1: Die Wärme in West- und Mitteleuropa wird durch die Kälte in Osteuropa mehr als kompensiert [tropicaltidbits.com].

Noch bemerkenswerter ist jedoch die Ausdehnung der extremen Kälte nach Osten, wo praktisch ganz Russland, die Mongolei, Kasachstan (eigentlich alle Gebiete) sowie große Teile Chinas von Temperatur-Anomalien bis zu 30°C unter der Winternorm betroffen sein werden.

Es dürften alle bisherigen Kälterekorde gebrochen werden, und zwar in einem riesigen Gebiet.

Aber man betrachte, was einer Landmasse droht, die leicht 10 Mal so groß ist wie Mitteleuropa:

Abbildung 2: GFS 2m Temperatur-Anomalien (°C) Jan 15 – Jan 18 [tropicaltidbits.com].

Am 4. Januar wird das sogar auf dem Alarmisten-Blog wetteronline.de thematisiert: https://www.wetteronline.de/wetterticker/massiver-kaelteeinbruch-in-osteuropa

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Nordindien: Wichtige Straße durch 1 m Neuschnee blockiert

Die wichtige indische Mughal-Straße, die weite Teile der Region Jammu mit dem südlichen Kaschmir verbindet, wird wegen der jüngsten außergewöhnlichen Schneefälle den ganzen Winter über gesperrt sein, wie die Behörden am Sonntag mitteilten.

Der Verkehr auf der Straße wurde am Donnerstag eingestellt, nachdem sich mehr als ein Meter Schnee angesammelt hatte.

Dazu gibt es auch ein Reportage-Video hier.

In den letzten Tagen und Wochen hat es in dieser Region der Welt, auch im benachbarten Pakistan, stark geschneit.

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Sydney: Zum ersten Mal seit 1859 hat die Stadt die 32°C-Marke nicht erreicht

Es war ein kaltes Jahr 2022 in Australien:

Das Land erlebte einen überdurchschnittlich kalten Winter (der für einige Orte, darunter Brisbane, der kälteste aller Zeiten war), einen überdurchschnittlich kalten Herbst und einen rekordverdächtig kalten Sommerbeginn (der dem Land die niedrigste Sommertemperatur aller Zeiten bescherte).

In Sydney hat die Habour City gerade einen kühlen Dezember hinter sich gebracht und damit ein außergewöhnlich kühles Jahr abgeschlossen. Zum ersten Mal in den Wetterbüchern, die bis ins Jahr 1859 zurückreichen, erreichte Sydney während des gesamten Jahres nicht mehr als 32°C – und das trotz des immer stärker werdenden UHI-Effekts (Urban Heat Island) in der Stadt.

Anomale Kälte aus der Antarktis erfasste im Dezember weite Teile des Landes, nicht nur Sydney, und brach im Laufe des Monats Hunderte von Tiefsttemperaturrekorden – vor allem in den Regionen Queensland und New South Wales.

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Jakobshavn-Gletscher in Grönland wächst weiter

In den letzten Jahren ist der größte Gletscher Grönlands (Jakobshavn) zum ersten Mal seit mindestens 1850 wieder gewachsen.

Im Jahr 2017 hatte die NASA-Mission Oceans Melting Greenland (OMG) aus der Luft einen Rückgang der Wassertemperatur vor der grönländischen Westküste um mehr als 1,5 Grad Celsius dokumentiert.

Diese starke Abkühlung war nach Angaben des OMG-Teams das Ergebnis natürlicher ozeanischer und atmosphärischer Muster, die quasi einen „Schalter umlegen“ zwischen wärmeren und kühleren Strömungen entlang der Küste.

Da der Schalter jahrzehntelang in der gleichen Position bleiben kann, war das Team froh, diese dramatische Veränderung beobachten zu können – vor allem, als sie sahen, wie sie sich auf den größten Gletscher Grönlands, den Jakobshavn, auswirkte. Der Gletscher war jahrelang geschrumpft, doch der Zustrom kälteren Wassers belebte den Jakobshavn, so dass er zum ersten Mal seit der industriellen Revolution wieder wuchs und sich in Richtung Meer bewegte.

Link: https://electroverse.co/uk-avalancheextreme-freeze-russia-mughal-blocked-sydney-1859-greenland-grows/

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Meldungen vom 3. Januar 2023:

Wieder zunächst Cap Allon:

Entgegen allen Behauptungen der Panikmacher ist der Planet etwa 15 % grüner als im Jahr 2000, und die biologische Vielfalt nimmt stark zu.

Der kalte Dezember in Skandinavien

Neben UK, Irland, Island und den baltischen Ländern war Skandinavien eine weitere europäische Region, die im Dezember 2022 von erheblich überdurchschnittlich kaltem Wetter betroffen war.

Es folgen Betrachtungen für die Länder Skandinaviens einzeln. Beispielhaft hier die Graphik von Norwegen:

Abbildung 4: Quelle: @Meteorologene

Es folgt noch ein Beitrag zur Sonnenaktivität sowie ein weiterer zur Ergrünung der Wüsten. Letzterer wird in einem gesonderten Beitrag übersetzt.

Link: https://electroverse.co/scandinavias-cold-dec-sunspots-why-are-the-deserts-greening/

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Meldungen vom 5. Januar 2023:

Kalter Dezember in Nordamerika, Australien, Teilen Europas und Asien

Wie die 15 AMSU-Satelliten der NASA/NOAA (die jeden Quadratzentimeter der unteren Troposphäre messen) zeigen, hat sich die Erde im Dezember abgekühlt, und zwar auf einen Wert, der nur 0,05 °C über der multidekadischen Basislinie liegt (in den späten 1980er Jahren war der Planet wärmer).

Nationale meteorologische Agenturen und Institute bestätigen die Abkühlung, wobei Länder auf beiden Hemisphären einen anomal kalten letzten Monat des Jahres 2022 melden.

Es folgt zunächst der Blick auf Nordamerika, aber dort liegen die endgültigen Daten noch nicht vor. Anderswo ist das aber bereits der Fall:

Australien

Der Dezember bildete den Abschluss eines anomal kalten Jahres in Australien:
Der australische Kontinent verzeichnete einen überdurchschnittlich kalten Winter (den kältesten aller Zeiten in Brisbane), den kältesten Frühling seit Jahrzehnten (den kältesten November aller Zeiten in vielen Orten, einschließlich Forbes und Ivanhoe) und am 9. Dezember die niedrigste Sommertemperatur aller Zeiten (-7 °C im Perisher Valley).

Der Frost in Perisher trug dazu bei, dass New South Wales den fünftkältesten Dezember seit den 1800er Jahren erlebte; er trug auch dazu bei, dass der australische Kontinent den Monat mit einer Anomalie von -0,85 °C unter der multidekadischen Norm abschloss.

Teile Europas

Ebenso durchliefen weite Teile Europas einen anomal kalten Dezember 2022.

Dies ist natürlich längst vergessen, da die Länder in der Mitte des Kontinents jetzt ein oder zwei Wochen ungewöhnlicher Wärme genießen. Aber ein kleiner Teil der Welt mit ungewöhnlich milder Witterung gleicht nicht die wahrhaft arktischen Bedingungen aus, die in anderen, weitaus größeren Regionen des Planeten herrschen.

Wie bereits berichtet war der Dezember in ganz Skandinavien kalt.

Gleiches gilt für UK. Trotz eines milderen Monatsendes endete der Dezember 2022 mit einer Abweichung von 1,3 K unter der historischen Norm; eine negative Temperaturanomalie, die mit den Dezembern von 1739, 1757, 1780 und 1939 in Mittelengland vergleichbar ist.

Auch im nahe gelegenen Irland war es im Dezember mit einer Temperaturanomalie von -1,4 °C unter der älteren Norm für den Zeitraum 1981-2010 kühl.

In Litauen wurde ein landesweiter Durchschnitt von -2,6 °C registriert, was -1,5 °C unter der Norm liegt. Darüber hinaus blieb der Schnee für viele Litauer den ganzen Monat über liegen, selbst nach einer vergleichsweise milden letzten Woche.

Asien

Der Dezember 2022 lag in Japan mit einer Anomalie von 0,45 °C unter der multidekadischen Norm. Außerdem war es im ganzen Land ein historisch schneereicher Monat, in dem die Tages- und Monatswerte und sogar viele Allzeit-Schneehöhen fielen.

Auch in Hongkong war der letzte Monat des Jahres sehr kalt. Mit einem Durchschnittswert von 16,6 °C lag die Region 1,6 °C unter ihrer saisonalen Norm.

In Südkorea lag die Durchschnittstemperatur bei eisigen -1,4 °C und damit deutlich, nämlich um 2,5 °C unter dem Durchschnitt.

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Kaltes Jahr 2022 in der Antarktis

Die Antarktis scheint sich abzukühlen…

Der Kontinent erlebte 2021 seinen bisher kältesten „kernlosen“ Winter (April-September) und setzte dann den Abkühlungstrend im Jahr 2022 fort, indem er eine Reihe von überdurchschnittlich kalten Monaten (einschließlich des kältesten Novembers seit 1987) sowie den letzten Rekordwert von -60 °C verzeichnete.
Die Daten liegen nun für das gesamte Jahr 2022 vor, und es überrascht nicht, dass das Jahr kälter als normal endete.

Die Südpolstation beendete das Jahr mit einem Jahresdurchschnitt von -49,5°C, was -0,4°C unter der Norm liegt.

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Und noch einmal USA:

Historische Schneefälle in South Dakota und Minnesota

Die Stürme dieser Woche sind in Gemeinden in ganz South Dakota und SW Minnesota ein Ereignis, das in die Geschichte eingehen wird.

Armour zum Beispiel meldete am 3. Januar um 16:30 Uhr über 60 cm Neuschnee.

Anderswo, in Winner, fielen am Dienstag mehr als 25 cm Schnee und übertrafen damit den bisherigen Rekord für einen Tag Schneefall im Januar, der am 19. Januar 1988 aufgestellt worden war.

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Minneapolis/St. Paul*: Schneereichster Winterbeginn seit 30 Jahren

*beide Städte liegen eng beieinander und werden als „Twin Cities“ bezeichnet.

Die Zwillingsstädte haben den schneereichsten Winterbeginn seit etwa drei Jahrzehnten erlebt. Und nur vier Tage nach Beginn des Monats ist es bereits der schneereichste Januar seit fünf Jahren.

Mittwochmittag, dem 4. Januar, betrug die Schneemenge am Minneapolis-St. Paul International Airport, dem offiziellen Klimastandort für die Zwillingsstädte, 30 cm – ein neuer Tagesrekord.

Noch beeindruckender ist, dass der Schneefall in dieser Saison bereits 115 cm beträgt, während der Durchschnitt (bis zu diesem Zeitpunkt) bei 50 cm liegt. Damit ist dies der schneereichste Start in einen Winter in der Region seit 1992. Der Durchschnitt für eine ganze Saison liegt bei 130 cm.

Im Westen, in Kalifornien, fielen in der Silvesternacht in Palisades Tahoe 18 cm pro Stunde und im UC Berkeley Central Sierra Snow Lab 20 cm pro Stunde, womit das UC Berkeley Central Sierra Snow Lab seinen bisherigen 12-Stunden-Schneerekord brach…

Siehe dazu die nächste Meldung.

Link: https://electroverse.co/frigid-december-cold-2022-south-pole-historic-snowfall-us-more-to-come/

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Meldungen vom 6. Januar 2023:

Cap Allon: Weltweit sinken die Temperaturen und die Schneedecke nimmt zu – kaum Anzeichen für bevorstehendes Unheil:

Schneedecke in Kalifornien die höchste seit 40 Jahren

Die Schneedecke in den kalifornischen Bergen ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr – und es werden weitere Schneefälle vorhergesagt.

Derzeit beträgt die Schneedecke in Kalifornien 179 % des historischen Durchschnitts, was durch die jüngsten rekordverdächtigen Schneestürme begünstigt wurde.

Die Schneedecke im gesamten Bundesstaat liegt sogar bei 70 % des Durchschnittswertes vom 1. April und erreicht damit das beste Wasserjahr seit Aufzeichnung (1982-1983):

Es folgt eine Erklärung, warum dieser Massenschnee für die Wasserversorgung des US-Staates so wichtig und positiv ist.

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Oslo: „Chaos“ durch starke Schneefälle

In den letzten Monaten war es in ganz Skandinavien sehr kalt, und die Kälte wurde von starkem, störendem Schneefall begleitet, insbesondere in Norwegen.

Trotz der rund um die Uhr erfolgenden Schneeräumungs-Aktivitäten in der Stadt wurden die Pendler in Olso aufgefordert, am Donnerstag und Freitag von zu Hause aus zu arbeiten, nachdem starker Schneefall einen Großteil des Verkehrs in der Hauptstadt zum Erliegen gebracht hatte.

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Extremer Frost erfasst weite Gebiete von Russland/Asien

Es ist in der Tat warm in Mitteleuropa, Alarmisten, wir sehen das. Aber was ist mit der rekordverdächtigen Kälte im Osten, die den größten Teil des transkontinentalen Russlands und des gesamten asiatischen Kontinents zu erfassen beginnt?

Wenn eine Landmasse von ca. 1,1 Millionen km², die sich derzeit milder Witterung erfreut (Mitteleuropa), auf eine „katastrophale globale Erwärmung“ zurückzuführen ist, was ist dann die Ursache für die eisige Landmasse von weit über 20 Millionen km² im Osten? Auch durch die globale Erwärmung, nehme ich an…?!

Diese Kältewelle ist zumindest im europäischen Teil Russlands voraussichtlich nur von kurzer Dauer, soll doch eine extrem positive NAO den Simulationen zufolge milde atlantische Luftmassen bis jenseits von Moskau treiben.

Link: https://electroverse.co/cali-snowpack-chaos-in-oslo-extreme-freeze-russia-asia-x-flare/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 2 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 7. Januar 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Warum wird über die kommende Abkühlung in Europa nicht berichtet? – von Fritz Vahrenholt

von Fritz Vahrenholt

Das ungewöhnlich milde Wetter zum Jahreswechsel in Mitteleuropa bestärkt so manchen hierzulande in der Auffassung, dass die CO2-bedingte globale Erwärmung in vollem Gang sei. Global – und nur darauf kommt es an – entwickeln sich die Temperaturen in eine andere Richtung. Bildet man den Durchschnitt der letzten Jahre, so ist die globale Temperatur seit acht Jahren und vier Monaten konstant.  Im Dezember ist die Abweichung der globalen Temperatur vom 30-jährigen Mittel der satellitengestützten Messungen der University of Alabama (UAH) erneut gesunken und zwar auf 0,05 Grad Celsius.

Quelle: UAH, Uni Alabama in Huntsville

Zwar gibt es bis 2015 eine langjährige Temperatursteigerung. Aber sie beträgt im Durchschnitt pro Jahrzehnt seit 1979 lediglich 0,13 Grad Celsius. Aber es kommt noch besser:  Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen für Europa, daß es erst einmal 15-20 Jahre leicht bergab gehen wird.

 

Studie in „Nature“: Nord-Atlantik kühlt sich ab
Es sind klimawissenschaftliche Schwergewichte, die kürzlich im Nature Journal „climate and atmospheric science“ Aufsehen erregten. Katja Matthes, Direktorin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel, Johann Jungclaus vom Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg und Nour-Eddine Omrani vom norwegischen Bjerknes centre for climate research veröffentlichten eine Untersuchung, die zeigt, daß wir vor einer Abschwächung der Nordatlantischen Oszillation, einer Abkühlung des Nord- Atlantiks und damit verbunden einer globalen Temperaturentwicklung wie zwischen 1950 und 1970 stehen (so die Autoren in ihrer Zusammenfassung). Die Grafik zeigt den Rückgang der Temperaturen des Nordatlantiks bis 2040. Wegen des globalen Erwärmungstrends fallen die Temperaturen nicht wieder auf das Niveau der Jahre 1950 bis 1970 zurück, erläutert einer der Autoren, Eddine Omrani. Die zu erwartende Erwärmungspause gibt uns Zeit – so Omrani-, um technische, politische und ökonomische Lösungen zu erarbeiten vor der nächsten Erwärmungsphase, die etwa ab 2050 wieder Oberhand gewinnt.
Warum wird über die kommende Abkühlung in Europa nicht berichtet?
Erstaunlich ist, daß bislang nicht eine einzige deutsche Tageszeitung über diese Mut machende Botschaft berichtet hat. Dagegen erhalten der apokalyptische Wahn der mit amerikanischen Stiftungsgeldern finanzierten „letzten Generation“ breiten Raum und wohlwollende Richter. Kaum jemand stellt das falsche Narrativ der „Kleber“ in Frage.
Wer solche Nachrichten über eine bevorstehende Abkühlung unterdrückt, macht sich mitschuldig an der politisch bedingten Zerstörung unseres Gemeinwesen.
Was sagte Robert Habeck noch vor kurzem in Katar? Er brauche in den nächsten Jahren Erdgas, aber in sieben Jahren brauche er das nicht mehr, da Deutschland dann ohnehin aus dem Gas aussteigen werde. Warum will er austeigen, wenn es doch in den nächsten 20 Jahren in Europa nicht wärmer, sondern eher kälter wird? Brauchen wir nicht bei einer Abkühlung noch mehr Gas als heute ?
Die Veröffentlichung der Klimaforscher aus Kiel, Hamburg, Bergen, Venedig und Houston bringt uns eine weitere wichtige Erkenntnis. Die Erwärmung der Jahre 1980 bis 2015 war maßgeblich von der warmen Phase des Atlantiks geprägt. Wir können abschätzen, dass ein bedeutender Teil der Erwärmung diesem natürlichen Zyklus zuzuschreiben ist. Dieser Zeitraum wird aber u.a. zugrundegelegt um Temperaturprognosen in die Zukunft vorzunehmen. Die Modelle schlagen aber den natürlichen Erwärmungsbeitrag dem CO2-Effekt zu. Dieser falsch berechnete, höhere CO2-Effekt  wird in die Zukunft fortgeschrieben. Modelle, die die natürlichen zyklischen Einflüsse nicht berücksichtigen – und das können die Modelle noch nicht – kommen so zu viel zu starken Erwärmungsprognosen.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass es eine Vielzahl von Veröffentlichungen gibt (etwa diese, an der Matthes und Omrani beteiligt waren,Solar forcing synchronizes decadal North Atlantic climate variability), die eine Kopplung der Stärke der Solarzyklen mit der Nordatlantischen Oszillation für wahrscheinlich halten. Der letzte Solarzyklus von 2008 bis 2019 war der schwächste seit 100 Jahren. Der augenblickliche Zyklus entwickelt sich bislang genauso schwach.
Die Eindimensionalität der Klima- und Energiedebatte, die darin gipfelt, daß allein die CO2-Emissionen unsere Klima bestimmen, ist schon erschreckend.
Kongreß in Hamburg
Am 19.1. 2023 findet im Hotel Elysee in Hamburg der Kongreß „Rettet unsere Industrie“ statt. Es werden teilnehmen u.a. Michael Shellenberger, Prof. Patzelt, Prof. Koch, Dr. Pillkahn, Prof. Mayer, Roland Tichy und meine Wenigkeit. Die Veranstaltung ist hier zu finden. Sie ist leider schon zwei Wochen nach der Ankündigung ausgebucht; weitere sind in Planung. Die Hamburger Veranstaltung kann aber hier verfolgt werden,
Darüberhinaus darf ich darauf hinweisen, dass mein neues Buch „Die Große Energiekrise – und wie wir sie bewältigen können“, am 17. Februar erscheint. Das Buch wird in einer  Pressekonferenz im Deutschen Presseclub  in Berlin gemeinsam mit Otto Schily, Bundesminister a.D., vorgestellt. Das Buch hat 207 Seiten und kostet 22 €. Das Buch erscheint im LangenMüller Verlag.