Das absurde Riesenausmaß der US-Offshore-Windentwicklung

David Wojick

Die größte Offshore-Windkraftanlage der Welt ist Hornsea 2 mit einer Leistung von 1 386 MW und einer Turbinengröße von 8,4 MW. Sie wurde 2022 in Betrieb genommen und stellt den neuesten Stand der Technik im Bereich der Offshore-Windenergie dar. Siehe hier.

Aber Virginias Phase-1-Anlage hat satte 2.600 MW, mit riesigen 15-MW-Turbinen. Es handelt sich eindeutig um einen Giganten, der alles bisher Dagewesene bei weitem übertrifft. Die Kosten für den Bau werden auf 10 Milliarden Dollar geschätzt.

Darüber hinaus gibt es ein Dutzend oder mehr vergleichbare riesige Anlagen, die zur gleichen Zeit entlang der Atlantikküste gebaut werden sollen. Zuletzt habe ich gehört, dass die Vorschläge zusammengenommen gigantische 40.000 MW erreichen.

Aus technischer Sicht ist das verrückt. So etwas hat noch niemand gemacht, also nehmen wir einfach hundert Milliarden Dollar in die Hand und sehen, wie es läuft, oder? Darauf hinarbeiten? Wir fangen klein an und vergrößern es dann, indem wir nach und nach lernen? Nichts von alledem.

Diese riesige Offshore-Windkraftanlage ist der personifizierte Klimawahnsinn.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Bauherr von Virginia, Dominion Energy, ist besonders verrückt. Für die meisten Projekte wurden erfahrene europäische OSW-Bauunternehmen als Hauptauftragnehmer engagiert. Ørsted zum Beispiel ist der Hauptauftragnehmer für eine Reihe von Projekten. Dominion sagt, dass sie selbst der Hauptauftragnehmer sein werden, ohne jegliche Erfahrung. Oh, Moment, sie haben zwei 6-MW-Testturbinen gebaut. Also praktisch keine Erfahrung, absolut keine.

Vom Standpunkt der Umweltverträglichkeit aus gesehen sind diese riesigen Anlagen viel schlimmer. Da so etwas noch nie gebaut wurde, gibt es keine Daten über ihre möglichen Auswirkungen. Sie könnten extrem sein, einschließlich der Ausrottung des stark gefährdeten Nordatlantischen Glattwals, aber wer weiß?

Das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) hat diese Ignoranz auf absurde Weise auf die Spitze getrieben. Sie führen die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für jedes vorgeschlagene Projekt durch. Und das trotz des offensichtlichen Interessenkonflikts, da es ihr Auftrag ist, diese Giganten zu bauen.

Ihr verrücktes Argument ist, dass es keinen Grund gibt, die verdammten Dinger nicht zu bauen, da wir keine Daten über die Auswirkungen haben. Unwissenheit ist ein Segen, was die Politik betrifft.
Ich denke mir das nicht aus. Hier ist ihre ausdrückliche Feststellung aus der EIA für Empire Wind Phase 1, ein wahrer Gigant:

Es gibt einen Mangel an Forschung bezüglich der Reaktionen großer Walarten auf ausgedehnte Netze neuer Strukturen aufgrund der Neuartigkeit dieser Art der Entwicklung auf dem Atlantik OCS. BOEM hat festgestellt, dass die Gesamtkosten für die Beschaffung der fehlenden Informationen oder die Behebung dieser Unsicherheiten exorbitant hoch sind, oder dass die Mittel zur Beschaffung dieser Informationen nicht bekannt sind.

Im Klartext: „Wir wissen nichts und können es nicht herausfinden.“ Hier ist dann ihre verrückte Schlussfolgerung:

Daher glaubt BOEM nicht, dass es unvollständige oder nicht verfügbare Informationen über die Ressourcen der Meeressäuger gibt, die für eine begründete Entscheidung zwischen den Alternativen wesentlich sind.“

Die Informationen sind nicht unvollständig oder nicht verfügbar, weil es sie nicht gibt!

Das ist einfach nur eigennütziges Geschwafel. Es gibt mehr als genug Informationen über kleinere Anlagen, um die wahrscheinlich zerstörerischen Bedrohungen durch die Giganten zu erkennen. Außerdem ist dies ein weiterer zwingender Grund, klein anzufangen und zu wachsen, die negativen Auswirkungen sorgfältig zu beobachten und wenn nötig zu stoppen.

Eine einfache Extrapolation von kleineren Turbinen zeigt zum Beispiel, dass der Unterwasserlärm dieser riesigen Anlagen wahrscheinlich enorm sein wird. Dies könnte sehr ernste Auswirkungen auf Glattwale und andere Tiere haben, die akustisch kommunizieren. Wir haben mehr als genug Informationen, um diese Lärmbedrohung zu analysieren.

Dieses unangenehme Umweltproblem wird in diesen Kommentaren an BOEM zu ihrem Entwurf der OSW versus Whales Strategy ausführlich diskutiert.

Zusammenfassung: Der überstürzte Bau eines großen Haufens unglaublich teurer riesiger Windkraftanlagen, die weitaus größer sind als alles, was bisher auf der Welt gebaut wurde, ist schlechte Technik und noch schlechtere Umweltpolitik.

Das sind absurde Giganten. BOEM muss gestoppt werden.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2023/01/07/the-silly-giant-scale-of-us-offshore-wind-development/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Klimawissenschaft: Was sagt sie aus? Jordan Peterson fragt Richard Lindzen

Dr. Jordan B. Peterson und Dr. Richard Lindzen befassen sich mit den Fakten des Klimawandels, den Modellen, mit denen er vorhergesagt wird, dem desolaten Zustand der akademischen Welt und der politisierten Welt der „professionellen“ Wissenschaft.

Richard Lindzen ist ein Meteorologe. Er hat zur Entwicklung von Theorien für die Hadley-Zirkulation, die hydrodynamische Instabilitätstheorie, interne Schwerewellen, atmosphärische Gezeiten und die quasi-biennale Oszillation der Stratosphäre beigetragen. Seine derzeitigen Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Klimasensitivität, die Rolle von Zirruswolken im Klima und die Bestimmung des Temperaturunterschieds zwischen Tropen und Polen. Er hat mehrere Abschlüsse an der Harvard University erworben und mehrere Auszeichnungen in seinem Fachgebiet erhalten, darunter den Jule-Charney-Preis für „hochbedeutende Forschung in den Atmosphärenwissenschaften“. Von 1983 bis 2013 war er Alfred P. Sloan Professor für Atmosphärenwissenschaften am MIT, wo er im Juli 2013 emeritiert wurde.

Dr. Petersons umfangreicher Katalog ist jetzt auf DailyWire+ verfügbar:

Richard Lindzen ist als EIKE-Referent schon auf unserer Konferenz aufgetreten:




Klima in den USA wird nicht extremer, sondern immer weniger extrem

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Ich habe neulich über diese Geschichte berichtet, und unvermeidlich hat sie in den Medien Schlagzeilen gemacht (was auch beabsichtigt war):

Diese Behauptung stützt sich nicht auf tatsächliche Daten, sondern auf Modelle zur Wetterzuordnung.

Aber was sagen uns die tatsächlichen Daten?

In weiten Teilen der Welt fehlt es an langfristigen, qualitativ hochwertigen Daten. Ein Land jedoch, das über diese Daten in Hülle und Fülle verfügt, sind die USA, und sie erzählen uns eine ganz andere Geschichte als die, die im jüngsten Bericht präsentiert wird.

Hitzewellen zum Beispiel waren früher viel schlimmer als heute, und das nicht nur während der „dustbowl“-Jahre in den 1930er Jahren. Klimabetrüger beginnen ihre Trends gerne in den 1960er Jahren, als sich die Welt abkühlte. Doch wie die folgende Grafik zeigt, sind die jüngsten Hitzewellen nichts Ungewöhnliches:

Dann können wir uns der Dürre zuwenden. Die Aufzeichnungen weisen große Schwankungen auf, aber die Dürren werden nicht schlimmer – im Gegenteil, die 1920er, 30er und 50er Jahre waren viel schlimmer als heute.

Überschwemmungen? Ich fürchte nicht. Die von der EPA vorgelegten Daten sind das unvermeidliche Sammelsurium; schließlich ist die Natur nicht geradlinig. An einigen Orten, wie z. B. im Nordosten, ist eine Verschlechterung zu beobachten, während an anderen ein Rückgang zu verzeichnen ist. Solche regionalen Veränderungen können durchaus mit ozeanischen zyklischen Veränderungen wie der AMO und der PDO zusammenhängen, von denen bekannt ist, dass sie die Niederschlagsmuster in den USA beeinflussen. Aber wenn die Zuordnungs-Modelle richtig wären, würden wir erwarten, dass sich die Hochwassertrends überall verschlimmern:

Und Unwetter?

Es zeigen sich keine Trends bei Hurrikanen. Weder treten sie immer häufiger auf, noch werden sie immer stärker:

Und zu starken Tornados kommt es derzeit weit weniger oft:

[Daran ändert auch die jüngste Tornadoserie vom Wochenende 14./15. Januar 2023 nichts. A. d. Übers.]

The US is of course only one country, albeit a large one. And maybe other parts of the world are Die USA sind natürlich nur ein Land, wenn auch ein großes. Und vielleicht gibt es in anderen Teilen der Welt mehr extreme Wetterereignisse. Aber wenn die Zuordnungs-Modelle richtig wären, sollte die ganze Welt, einschließlich der USA, die gleichen Auswirkungen spüren.

Die Tatsache, dass die USA und auch UK diese Auswirkungen nicht spüren, untergräbt ihre Glaubwürdigkeit grundlegend.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/13/us-climate-is-getting-less-extreme-not-more/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Natur votiert gegen Klima-Alarmismus

E. Calvin Beisner

Jeder weiß, dass der „Klimawandel“ zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse führt, oder? Schließlich sagen das der Environmental Defense Fund, Earth Justice, Carbon Brief, die Royal Society und die National Academies of Science. Aber es gibt da ein Problem: Die Natur ist ganz anderer Meinung.

Erinnern Sie sich an diese berühmte Grafik von Cornwall Alliance Senior Fellow Dr. Roy W. Spencer?:

Genau das geschah auch mit der globalen Temperatur. Wie Sie sehen können, sagten bis 2013 über 95 % der Klimamodelle eine stärkere Erwärmung voraus als beobachtet – viel stärker. Und danach wuchs das Ausmaß des Fehlers mit der neuesten Generation von Modellen. Eine solide Wissenschaft revidiert Theorien, wenn Beobachtungen ihnen widersprechen. Es gibt keinen besseren Beweis als das Versäumnis der Klimamodellierer, dies zu tun, dass das, was sie tun, auf unsolider Wissenschaft beruht.

Es ist nicht nur die globale Temperatur, die sich weigert, den Vorhersagen der Klimaalarmisten zu entsprechen. Auch extreme Wetterereignisse sind widerspenstig, wie Larry Hamlin in „2022 Global Wide Hurricane Season Ends with Weakest Storm Levels of the Last 42 Yearsdokumentiert. Im vergangenen Jahr waren die weltweiten Hurrikane, gemessen an der akkumulierten Wirbelsturmenergie, so schwach wie seit 42 Jahren nicht mehr, und der allgemeine Trend ist rückläufig.

Das Gleiche gilt für die nördliche Hemisphäre, die südliche Hemisphäre oder den Nordatlantik.

Desgleichen ist der Trend bei der Gesamtzahl der Wetterkatastrophen 2000-2021 rückläufig, ebenso wie bei den weltweiten finanziellen Verlusten in Prozent des BIP 1990-2022. Das Gleiche gilt für die jährliche Anzahl von Tornados in den USA (2005-2022) und für starke Tornados (1970-2020).

Es ist höchste Zeit, dass die Öffentlichkeit die Behauptungen der Klimaschützer einfach ignoriert.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/01/nature-votes-against-climate-alarmism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Hockeyschläger“-Autor fällt um – Klimaschau 139

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 139. Ausgabe:
0:00 Begrüßung
0:19 Die Kehrtwende des Hockeyschläger-Autors
12:38 Das Problem der wiedervernässten Moore
14:12 Rohstoff-Vielfraß Energiewende