Ihr werdet die Leute nicht dazu bringen, arm zu bleiben!

Meinungskontrolle und Sprachpolizei existieren heuer überall in der westlichen Welt, vor allem an den Universitäten.
In England gibt es aber, als letztes Refugium der freien Debatte, studentische Diskussionsclubs, in denen das Für und Wider zu einem Thema noch benannt werden kann.
Der Club „Oxford Union“ publizierte kürzlich ein Video in der Reihe „Dieses Haus ist der Meinung, daß die „Woke Culture“ zu weit gegangen ist“ mit der kurzen Rede eines russischen Ex-Studenten, Konstantin Kisin, der sich dem politisch korrekten – und elitären Thema Klimakatastrophe widmet.
Er lehnt die These vom wärmebedingten Weltuntergang zwar nicht ab, macht aber deutlich, was „Klimarettung“ für arme Menschen auf der Welt bedeutet.

Original hier:

 




Kältereport Nr. 2 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Und weiter geht es mit Meldungen über extreme Kälte auf der ganzen Welt. Es zeichnet diesen Blog aus, dass nicht nur über absolute, sondern auch relative Kälte / Kühle berichtet wird. So ist nach wie vor Australien in den Meldungen mit einem ungewöhnlich kühlen Hochsommer. Außerdem ist besonders die extreme Kälte in ganz Asien, hier vor allem wieder einmal in Indien hervorzuheben – bis hinunter zum Indischen Ozean.

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Meldungen vom 10. Januar 2023:

Tiefste Temperatur in Sibirien seit 2002, zahlreiche Rekorde in ganz Transkontinental-Russland

In der 13,1 Millionen Quadratkilometer großen Landmasse Sibiriens ist soeben die niedrigste Temperatur seit 2002 gemessen worden, wobei auch viele ältere, lokal begrenzte Rekorde gebrochen wurden – und eine Intensivierung und Ausweitung des arktischen Ausbruchs steht noch bevor.

Gestern Abend wurden in Dzalinda -62,1°C gemessen. Dies ist die niedrigste Temperatur in Sibirien seit mindestens 2002 und übertrifft den Januar-Rekord von Dzlalinda von -62°C aus dem Jahr 1942 (zum Vergleich: der bisherige Tiefstwert von -64 °C wurde hier in den 1880er Jahren registriert).

Ganz in der Nähe wurde in Olenek ein Wert von -60,3°C gemessen, der erste Wert von -60°C seit 1969 und der niedrigste Wert seit mindestens 1959.

Anderswo wurden in Suhana -59,8°C, in Delyankir -59,7°C und in Oymyakon -59,5°C gemessen.

Im Westen dringt die extreme Kälte auch in das europäische Russland ein. Hier wurden bemerkenswerte -45 °C (49 °F) gemessen, und auch in der Ukraine und in Weißrussland setzt Frostwetter ein – im Gegensatz zur winterlichen Wärme in Mitteleuropa.

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Im 2. Beitrag unter diesem Link geht es ausführlich um Vorgänge auf der Sonne.

Link: https://electroverse.co/siberias-coldest-temperature-since-2002-x1-9-flare-jerks-earth/

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Meldungen vom 11. Januar 2023:

Die längste Periode von Tagen unter 30 Grad seit 140 Jahren in Sydney

Es war ein kaltes Jahr 2022 in ganz Australien, in dem viele Tages-, Monats- und sogar Allzeitrekorde gebrochen wurden – das Jahr 2023 hat genauso kühl begonnen.

Sydney steht kurz davor, die längste Periode von Tagen mit Temperaturen unter 30 Grad Celsius seit 140 Jahren (seit 1883) zu verzeichnen.

Seit dem vorweihnachtlichen Kälterekord ist es in der Hafenstadt zwar wärmer geworden, aber der Höchstwert von 26,6 °C am Dienstag auf dem Observatory Hill war bereits der 323. aufeinanderfolgende Tag unter 30°C – die längste Zeitspanne seit drei Jahrzehnten.

Sydney – Tage über 30°C

Graphik: ABC News Source: BOM Get the data Created with Datawrapper

Sydney verzeichnete im Jahr 2022 nur sieben Tage mit Temperaturen über 30 °C und lag damit weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 15,2 Tagen.

Sogar der Rekord aus dem Jahr 1883 mit 339 Tagen mit Temperaturen unter 30 °C scheint zu wackeln, da für Ostaustralien für den Monat Februar keine große Hitze vorhergesagt wird: Sydney: Ein Jahr ohne Sommer…?

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Kältester Jahresbeginn seit 1982 in São Paulo, Brasilien

Brasilien ist ein weiteres Land, das in den letzten Monaten unter anomal niedrigen Temperaturen gelitten hat.

Zuletzt verzeichnete São Paulo – eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt – zwischen dem 1. und 8. Januar einen Höchstwert von nur 24 °C, was nach Angaben des brasilianischen Nationalen Instituts für Meteorologie (Inmet) der kühlste Jahresbeginn seit 1982 (23,7 °C) ist.
Zum Vergleich: Der historische Durchschnittswert für den Monat Januar liegt bei 28,6°C.

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Historische Schneemassen im Westen der USA tragen dazu bei, dass die Schneemasse auf der Nordhalbkugel weiterhinüber dem Durchschnitt von 1982-2012 liegt

Weitere große Stürme ziehen über Kalifornien, Nevada und andere westliche Staaten hinweg.

Im Touristen-Zentrum von Mammoth Mountain in Kalifornien hatten die Schneeräumungsmannschaften am 10. Januar mit einer Neuschneemenge von fast 1 m zu kämpfen, die auf die historischen Schneemassen zum Jahreswechsel folgt.

Link: https://electroverse.co/sydneys-140-years-cold-sao-paulo-historic-snow-u-s/

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Meldungen vom 12. Januar 2023:

Extreme Kälte in ganz Asien intensiviert sich

In Sibirien sind die Temperaturen inzwischen auf den tiefsten Stand seit mindestens zwei Jahrzehnten gesunken: etwa -62 °C. Diese außergewöhnliche Kälte wird nun voraussichtlich anhalten, sich verstärken und sich über den Großteil Asiens ausbreiten.
Die bittere Kälte erstreckt sich im Westen bis nach Osteuropa und im Osten bis nach Südostchina und hält die Temperaturen um bis zu 30 Grad unter der mehrjährigen Norm.

Arktische Ausbrüche in Asien haben in den letzten Jahren sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zugenommen, was der AGW-Partei Kopfschmerzen bereitet. Der Mangel an Wetterstationen – vor allem in Sibirien, der Mongolei und den USA – ist die einzige Rettung für die Agenda, denn nur so können die vertrauensseligen, willfährigen Massen nicht erkennen, dass die zweiwöchige Winterwärme in Mitteleuropa nichts ist im Vergleich zu dem tödlichen Frost, der in einem Gebiet herrscht, das 20-mal so groß ist und nur etwa tausend Kilometer weiter östlich liegt. [Diese Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Schnee erweist sich als ebenso problematisch wie die Kälte.

In Kasachstan wurden Autobahnen durch meterhohe Schneemassen blockiert; in ganz Tadschikistan wurden Schulen geschlossen; in Usbekistan stürzen Bäume und Strommasten unter der Schneelast zu Boden, während die Behörden in Kirgisistan die Bewohner ihrer Wohnungen auffordern, die Fenster zu den Kellern zu schließen, damit die Wasserleitungen nicht einfrieren.

Sogar weite Teile Turkmenistans – das normalerweise als das wärmste Land der Region gilt – sind in Weiß gehüllt.

Wer will kann sich dazu diese drei Videos mal anschauen:

https://youtu.be/Pze8DRf1E4Q

https://youtu.be/6gtlQYVatjg

https://youtu.be/NR-SoGxPyUg

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Anweisung an alle Iraner: „warm anziehen!“

Die Iraner wurden aufgefordert, ihre Heizung herunterzudrehen, wärmere Kleidung zu tragen und dickere Vorhänge zu verwenden, da das Gas produzierende Land darum kämpft, die Rekordnachfrage nach Energie zu befriedigen – eine Wiederholung früherer Winter, als der Iran die Energieexporte in die Türkei stoppen musste, um seinen eigenen Bedarf zu decken, nachdem Westasien/Südosteuropa von historischen arktischen Stürmen heimgesucht wurde.

Der Gasverbrauch erreichte am Dienstag einen Rekord von 660 Millionen Kubikmetern.

Am Mittwoch richtete Ölminister Javad Owji einen Appell an die Bevölkerung: Der Iran stehe kurz davor, den „Höhepunkt des Gasverbrauchs“ zu erreichen.

Schulen, Banken und Regierungsbüros sind derzeit im Iran geschlossen, und in mindestens 15 Provinzen wurden die Arbeitszeiten verkürzt, um den Energieverbrauch zu senken.

Die extreme Kälte in Iran – als ob man dort nicht aktuell andere Probleme hätte – findet sogar Eingang in den Alarmisten-Blog wetteronline.de [Aus Copyright-Gründen wird hier nur der Link genannt]. Eine Graphik von GFS (NOAA) darf aber gezeigt werden:

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„Mehr Schnee als vorhergesagt“ begräbt europäische Pisten – noch mehr wird kommen

Nachdem es in den ersten beiden Wochen der Saison ungewöhnlich mild war, erklärten Alarmisten, der Winter sei in Europa nicht zu sehen. Was diese Klimaschützer jedoch ständig unterschätzen, ist die Fähigkeit von Mutter Natur, sich selbst zu regulieren und auszugleichen.

Diese Woche hat ein kräftiger Schneesturm die Alpen überzogen – spät, ja, aber nicht nie.

Die Schneefälle begannen am Montag und werden in den kommenden Tagen und Wochen weiter über den Kontinent hinwegfegen, von Europas Berggipfeln bis hinunter in die Täler.

Link: https://electroverse.co/extreme-freeze-asia-snow-hits-european-slopes-u-s-agri-exports-to-china-smash-records/

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Meldungen vom 13. Januar 2023:

Asiens rekordverdächtiger Ausbruch arktischer Luftmassen erreicht den Indischen Ozean

Der Kälteeinbruch in Asien sorgt weiterhin für Aufsehen und Rekorde.

In den letzten Wochen/Monaten wurden in Kasachstan, der Mongolei und Nordchina bemerkenswerte Tiefstwerte gemessen. Jetzt umschließt der Frost sowohl nördliche Regionen (Sibirien) als auch ungewöhnlich weit südliche Regionen und berührt sogar den Indischen Ozean.

Am Donnerstag wurden in Turkmenistan und im Iran bemerkenswerte Tiefstwerte von -26,2 °C bzw. -29 °C registriert. Die Spitze dieses „Eisberges“ ist nach den mir vorliegenden vorläufigen Daten Usbekistan, wo zwei monatliche Tiefstwerte gemessen wurden: Nurata mit -29,2°C und Syr Daya mit -27,2°C.

Die Kälte in Zentralasien erstreckt sich auch bis nach Europa im Westen und bis nach Japan im Osten.
Im Süden reicht sie sogar bis zum Indischen Ozean:

Alarmstufe in Indien

Die Temperaturen im Nordwesten Indiens sinken und erreichen Monats- und sogar Allzeitrekorde, wie das India Meteorological Department (IMD) und lokale Medien berichten.

Nach Angaben des IMD wird die heftigste Kältewelle ab Sonntag nach Punjab, Haryana, Chandigarh und Delhi zurückkehren und bis weit in die nächste Woche hinein andauern, während Nord-Rajasthan im gleichen Zeitraum von einer „schweren“ Kältewelle heimgesucht wird.

Zum Vergleich: Das IMD erklärt eine „Kältewelle“, wenn die Mindesttemperatur eines Ortes um 4,5 bis 6,4 °C unter den Durchschnitt sinkt; eine „schwere Kältewelle“ liegt vor, wenn die Abweichung vom Normalwert mehr als 6,4 °C beträgt.

Die Inder sind sowohl mental als auch infrastrukturell schlecht auf eine solche Kältewelle vorbereitet.

Das für sein heißes, tropisches Wetter bekannte Land ist in den letzten Jahren immer häufiger von rekordverdächtiger Kälte heimgesucht worden, wie die Daten zeigen. Nach Angaben des IMD hat sich die Zahl der Tage mit Kältewellen in Indien in den letzten zehn Jahren um das 1,6-fache erhöht“.

Hierzu passt auch eine Meldung auf der Boulevard-Site von web.de vom 16. Januar (leider ohne Link):

Schnee in Indien: Lawine verschlingt Siedlung

Aktualisiert am 16.01.2023, 15:59 Uhr

In Jammu und Kashmir in Indien ist es am Wochenende zu mehreren Lawinenabgängen gekommen. Ein Augenzeuge filmte, wie Schneemassen eine Siedlung einhüllten.

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Kälte in China

Ein Land, das besser mit polaren Kälteeinbrüchen umgehen kann, ist China – aber es steht auch kurz davor, erneut überrollt zu werden.

Das Land hat sein Alarmsystem aktiviert, weil eine sich schnell nähernde Kaltfront ab dem Wochenende voraussichtlich „mehr als die Hälfte des Landes mit einem Kaltlufteinbruch stark beeinflussen wird“.

Das chinesische Wetteramt hat die lokalen Behörden aufgefordert, sich auf eisige Kälte und starken Schneefall vorzubereiten.

Die Behörde hat auch zum Schutz der landwirtschaftlichen Gebiete aufgerufen und die Bewohner vor allem der nördlichen Provinzen angewiesen, sich nicht auf die Straße zu begeben.

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Anhaltende Kälte in Asien

Die Kälte in Asien ist auch nicht von kurzer Dauer. Der anomale Frost in der Region, insbesondere in den nördlichen und zentralen Teilen, hält schon seit Monaten an – und obwohl ich mein Bestes getan habe, um ihn auf Electroverse zu dokumentieren, war meine Berichterstattung keineswegs erschöpfend.

Nehmen wir den Dezember in Kasachstan (einem riesigen Land, das von der Größe her mit Mitteleuropa vergleichbar ist), so blieb es den ganzen Monat über extrem frostig, vor allem im Osten.

Nach Angaben des kasachischen Hydromet-Dienstes waren die monatlichen Temperaturanomalien historisch und lagen in weiten Teilen des Landes zwischen 3 K und 5 K unter dem multidekadischen Durchschnitt.

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Frost feiert die Rückkehr nach Europa (gerade richtig für Davos)

Nach einigen Wochen ungewöhnlicher Wärme (auch bekannt als „katastrophale globale Erwärmung“) wird die polare Kälte bald nach Europa zurückkehren. Für Davos in der Schweiz wird ab dem 16. Januar starker Schneefall vorhergesagt – also gerade rechtzeitig zum Weltwirtschaftsgikpfel in Davos)

Das ist eine Voraussicht. Mehr dazu wenn es eingetreten ist. Danach folgt noch eine Voraussage auch für die USA.

Link: https://electroverse.co/arctic-outbreak-reaches-indian-ocean-big-freeze-to-return-to-europe-and-u-s/

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Meldungen vom 16. Januar 2023:

Starke Schneefälle in Südkorea

Allein am Sonntag wurden in der südkoreanischen Provinz Gangwon bei starkem Schneefall mehr als 100 Verkehrsunfälle gemeldet.

In Gwangwon und den umliegenden Provinzen wurden beeindruckende Schneemengen gemessen, darunter 55,9 cm auf dem Misiryeong-Gebirgskamm und 52,3 cm auf dem Hyangrobong-Hügel.

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Kältester Januar-Beginn seit 1982 in Russland

Extreme, rekordverdächtige Kälte hält in Sibirien und auf dem gesamten asiatischen Kontinent an.

Am Wochenende wurde in Tongulakh offiziell ein bemerkenswerter Wert von -62,4°C registriert. Dies ist ein neuer Tiefstwert für den Ort und zugleich die niedrigste Januartemperatur in Russland seit 1982.

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Und weiter südlich…

Der sibirische Polarsturm ist auch nach Süden vorgedrungen und hat sogar den Indischen Ozean erreicht.

Im Iran, in Pakistan und Afghanistan sowie in Kasachstan und der Mongolei werden seit langem bestehende Rekorde gebrochen.

In Nokkundi in Pakistan zum Beispiel wurde am Wochenende ein Tiefstwert von -10 °C gemessen, was dem bisher niedrigsten jemals gemessenen Wert entspricht. Auch in Pangjur (Pakistan) und Zabol (Iran) wurden die monatlichen Tiefstwerte fast erreicht/überboten.

Historische Tiefstwerte wurden auch in Turkmenabat, der zweitgrößten Stadt Turkmenistans, gemessen. Mit -25,4°C am Sonntag wurde der bisherige Tiefstwert von -23,8°C, der vor 123 Jahren, am 22. Januar 1900 (The Centennial Minimum), gemessen wurde, deutlich übertroffen.

Auch in Indien kam es zu Schneefällen, die in der Nähe von Baltal, an der Fernstraße Srinagar-Kargil-Leh, eine Lawine auslösten.

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Abkühlung in Australien

Und schließlich: Australien kühlt sich den Satelliten zufolge ab – mit einer Rate von 0,13 °C pro Jahrzehnt seit 2013:

Dies deckt sich mit dem, was wir weltweit sehen, zumindest anhand der Satellitendaten – und nicht unbedingt mit den UHI-verdrehenden, Agenda-getriebenen Verschleierungen des Mainstreams – mit Temperaturen für die untere globale Atmosphäre, die derzeit nur 0,05 °C über der multidekadischen Basislinie liegen, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Höchstwert von 2016 bedeutet.

Dr. Roy Spencer, der kürzlich eine gründliche Analyse durchgeführt hat (hier verlinkt) erläutert: „Ich bin davon überzeugt, dass die Temperaturdaten [aufgrund des UHI-Effekts (urbane Wärmeinsel)] eine falsche Erwärmung aufweisen“ – d. h. was das Establishment als „globalen Erwärmungstrend“ bezeichnet, ist in Wirklichkeit das Ergebnis selektiver Temperatur-Stationsstandorte/Datenerfassung und der Ausdehnung städtischer Gebiete.

Es gibt derzeit keine globale Erwärmung, geschweige denn einen „Klimanotstand“.

Die Erde kühlt sich ab.

AGW ist ein wohlstandsbeschränkender, armutsverursachender Betrug.

Wachen Sie endlich auf.

Link: https://electroverse.co/snow-south-korea-russia-coldest-jan-temp-arctic-air-hits-europe-cooling-australia/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 3 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 17. Januar 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Um den Sarg der „erneuerbaren“ Energie zu versiegeln, braucht es noch ein paar Nägel mehr

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag ist eine Ergänzung zum Artikel von Lord Monckton, Links siehe im ersten Absatz. Es sind einige Zitate aus dem Beitrag enthalten, die aus der deuetschen Übersetzung direkt entnommen sind. – Ende Vorbemerkung]

Vor ein paar Tagen (11. Januar, anscheinend kurz nach Mitternacht) veröffentlichte Christopher Monckton auf Watts Up With That einen Artikel mit der Überschrift „The Final Nail in the Coffin Of ‚Renewable‘ Energy“ [in deutscher Übersetzung hier]. Der Artikel enthielt einen kurzen und scheinbar eleganten mathematischen Beweis – den Monckton einem Mann namens Douglas Pollock zuschreibt – für eine Behauptung, die Monckton wie folgt formuliert:

Im Klartext: Der maximal mögliche Anteil der unzuverlässigen Erzeugung an der Gesamterzeugung des Netzes ist gleich dem durchschnittlichen Anteil der Nennkapazität dieser zuverlässigen [sic – sollte es „unzuverlässig“ heißen?], der unter realen Bedingungen realistisch erreichbar ist.

Monckton (und Pollock) scheinen also zu sagen, dass, wenn (zum Beispiel) eine Windturbinenanlage nur etwa 35 % der Nennleistung erzeugen kann, die „unter realen Bedingungen realistisch erreichbar ist“, es sinnlos ist, weitere Windturbinen zu bauen, sobald man 35 % Winddurchdringung in der Leistung erreicht hat, weil die 35 % Durchdringung eine mathematische Grenze ist, die nicht überschritten werden kann.

Meine unmittelbare Reaktion war, dass das unmöglich richtig sein kann. Ich hatte vor, dort einen Kommentar zu schreiben, in dem ich auf den meiner Meinung nach bestehenden Fehler hinweise. Aber bevor ich dazu kam, gab es schon etwa 300 Kommentare zu dem Beitrag, der leider zu einer Beschimpfungsschlacht zwischen Monckton und einigen Gegnern ausgeartet war. Anstatt also einen langen Kommentar zu schreiben, der dann unter all dem begraben würde, beschloss ich, hier einen Beitrag zu verfassen, der dann vielleicht oder vielleicht auch nicht bei WUWT gepostet wird (das bleibt ihnen überlassen).

Diese Angelegenheit veranschaulicht, warum ich, wenn ich mich in meinen Beiträgen mit Mathematik beschäftige, versuche, bei einfacher Arithmetik zu bleiben. Nicht, dass mathematische Beweise keinen Spaß machen würden – ich habe zu meiner Zeit mehr als ein paar gemacht – aber es ist sehr leicht, eine implizite Annahme zu machen, die man nicht erkennt, und mit einem Ergebnis zu enden, das nicht wirklich die Schlussfolgerung unterstützt, die man glaubt.

Zunächst einmal ist der Fehler meiner Meinung nach folgender: Monckton/Pollock haben, vielleicht ohne es zu merken (oder vielleicht, weil sie es für zu lächerlich halten, um es überhaupt in Betracht zu ziehen), angenommen, dass es keinen „Überbau“ von intermittierenden Erzeugungskapazitäten geben würde. Mit „Überbau“ meine ich, dass so viele Generatoren gebaut werden, dass das System bei voller Wind- und Sonneneinstrahlung mehr Strom produziert als nachgefragt wird, und dieser Strom dann weggeworfen oder verschwendet werden muss. (Man hört oft den Begriff „gedrosselt“.)

Aber leider ist der Überbau sehr beliebt, um mehr Wind- und Solarenergie in das System einzubringen und angeblich den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu verringern. Als Beispiel habe ich in einem Beitrag vom 30. Juli 2022 einige Statistiken für Deutschland zusammengestellt, die von der U.S. Energy Information Agency für das Jahr 2020 veröffentlicht worden waren. Diesen Daten zufolge hatte Deutschland im Jahr 2020 einen durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 57 GW und einen Spitzenverbrauch von etwa 100 GW. Allerdings verfügte Deutschland über Windturbinen mit einer Nennleistung“ von 62 GW und über Solarmodule mit einer Nennleistung von etwa 54 GW, so dass sich die Gesamtleistung beider Anlagen auf 116 GW belief. Wenn also Wind und Sonne beide mit voller Kraft produzieren und der Verbrauch durchschnittlich ist, hat Deutschland mehr als doppelt so viel Strom, wie es allein durch Wind und Sonne benötigt, selbst wenn alles andere abgeschaltet ist. Sie müssen „drosseln“, oder alternativ, so wie ich es verstehe, gehen die Großhandelspreise für Strom ins Minus und sie müssen Polen dafür bezahlen, dass es ihnen den überschüssigen Strom abnimmt. Und dennoch baut Deutschland in dem Bemühen, die imaginäre „rein erneuerbare“ Zukunft zu erreichen, immer mehr Windturbinen und Solaranlagen. So lächerlich es auch erscheinen mag, in der realen Welt wird tatsächlich zu viel gebaut, und es werden noch mehr werden.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes soll Deutschland im Jahr 2021 41 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Das übersteigt bei weitem den „durchschnittlichen Anteil der Nennleistung“ der Wind- und Solaranlagen, der „realistisch erreichbar“ ist (wie auch immer das definiert werden mag), der bei beiden im Durchschnitt bei etwa 30 % liegt. Die Differenz ist meines Erachtens auf den Überbau zurückzuführen. Der Fall Deutschland zeigt also, dass Überbauung zu einer Überschreitung dessen führen kann, was Monckton die „Pollock-Grenze“ nennt, und dies in der realen Welt auch tut.

Um zu veranschaulichen, wie dies funktioniert, möchte ich einige mathematische Berechnungen anstellen. In Übereinstimmung mit meinen Gepflogenheiten werde ich jedoch auf ausgefallene Beweise verzichten und mich an die einfache Arithmetik halten.

Betrachten wir ein Stromsystem mit einer konstanten Nachfrage von 1 GW, die so weit wie möglich mit Windturbinen gedeckt werden soll. Nehmen wir an, dass die Windturbinen im Jahresdurchschnitt mit 50 % der Nennleistung arbeiten. An diesem Standort stellt sich heraus, dass das Wetter so ist, dass der Wind 25 % der Zeit mit voller Stärke, 50 % der Zeit mit halber Stärke und die restlichen 25 % der Zeit überhaupt nicht weht. Sie bauen Windturbinen mit einer Nennleistung von 1 GW, um die Nachfrage genau dann zu decken, wenn der Wind am stärksten weht. Im Laufe des Jahres erhalten Sie von den Windturbinen 25 % der Zeit den gesamten nachgefragten Strom, 50 % der Zeit die Hälfte und die restlichen 25 % der Zeit gar keinen, was, wie gesagt, im Jahresdurchschnitt 50 % ausmacht. Die Durchdringung des Netzes mit Windenergie ist bei 50 % gleich dem Kapazitätsfaktor der Windturbinen bei 50 % und liegt damit genau an der „Pollock-Grenze“.

Kann man mit der Windenergie eine Netzdurchdringung von mehr als 50 % erreichen, auch wenn die Turbinen nur 50 % der Nennleistung erbringen? Ja – durch Überbauung. Man kann die Anzahl der Windturbinen verdoppeln. Dann erhalten Sie in den 25 % des Jahres, in denen der Wind mit voller Kraft weht, doppelt so viel Strom, wie Sie benötigen, und müssen die Hälfte der Produktion wegwerfen oder „drosseln“. In den 50 % der Zeit, in denen der Wind nur halb so stark weht, erhalten Sie genau die Menge an Strom, die Sie benötigen. Und in den verbleibenden 25 % der Zeit, in denen der Wind überhaupt nicht weht, erhalten Sie gar nichts. Obwohl die Windturbinen im Jahresdurchschnitt nur zu 50 % ausgelastet sind, erhalten Sie 75 % Ihres Stroms aus der Windkraftanlage, obwohl die Anlage doppelt so groß ist und 25 % des erzeugten Stroms weggeworfen werden. Und Sie haben immer noch 25 % der Zeit keinen Strom.

Aber nehmen wir an, Sie wollen Ihren gesamten Strom aus der Windkraft gewinnen. Pech gehabt – Sie haben das Maximum erreicht. Wenn Sie die Zahl der Windturbinen noch einmal verdoppeln, haben Sie in den 25 % der Zeit, in denen der Wind voll weht, viermal so viel Strom wie nötig, bei halber Windstärke zweimal so viel wie nötig, und bei Windstille immer noch nichts. Mit anderen Worten: Unter diesen Annahmen haben Sie bei einem 2-fachen Überbau Ihren Anteil an Windstrom auf 75 % maximiert. Die 75 % liegen weit über der „Pollock-Grenze“ von 50 % dieser Annahmen und entsprechen zufällig genau der Zeit, in der überhaupt nutzbarer Wind vorhanden ist. Vereinfacht gesagt, kann man durch Überbauung die „Pollock-Grenze“ überschreiten, aber keine noch so große Überbauung kann das Problem der vollständigen Flaute lösen. Für Solaranlagen gilt das gleiche Prinzip für die Nacht.

Wie lässt sich also der maximale Prozentsatz der Windenergieerzeugung in einem Netz bestimmen, wenn Überbauung erlaubt ist? Wenn Sie ein wenig darüber nachdenken und vielleicht noch ein paar einfache Beispiele im Kopf durchspielen, werden Sie feststellen, dass Folgendes gilt: Wenn Überbauung und Drosselung unbegrenzt erlaubt sind, ist die maximale Durchdringung eines Netzes mit erneuerbaren Energien 1 minus dem Prozentsatz der Zeit, in der der Wind nicht weht und/oder die Sonne nicht ausreichend scheint, um überhaupt Strom zu erzeugen. Wenn alle erneuerbaren Energien aus Wind bestehen und in 10 % der Zeit völlige Windstille herrscht (oder zumindest so wenig, dass sich die Windturbinen nicht drehen), dann beträgt die maximale Durchdringung des Netzes mit Wind 90 % (d. h. 1 minus 10 %). Solange es auch nur eine geringe Windstromerzeugung gibt, könnte ein theoretischer massiver Überbau dazu führen, dass die Nachfrage gedeckt werden kann. Nehmen wir an, dass in weiteren 10 % der Zeit der Wind nur so stark weht, dass er 1 % der Nennkapazität erzeugt (während in allen anderen Zeiten höhere Prozentsätze erzeugt werden). Dann kann man mit einer 100-fachen Überbauung immer noch die theoretische Grenze von 90 % erreichen. Selbst wenn der Wind über einen längeren Zeitraum nur 0,1 % der Nennkapazität erzeugt, kann man mit einer 1000-fachen Überbauung immer noch die theoretische Obergrenze von 90 % erreichen. Allerdings kann man die letzten 10 % bei völliger Windstille nie abdecken, denn jede Zahl, egal wie groß, mal Null, ist gleich Null.

Das ist also mein Beitrag zur Mathematik in dieser Angelegenheit. Nun ein paar Gedanken zu dem, was bei WUWT geschehen ist. Ich werde die Worte, mit denen Monckton den Pollock-Beweis anführt, vollständig zitieren und dabei hervorheben, wo meiner Meinung nach der Fehler liegt:

H sei die mittlere stündliche Nachfrage, die von einem bestimmten Stromnetz gedeckt wird, in MWh/h. R sei der durchschnittliche Anteil der Nennkapazität, der tatsächlich von erneuerbaren Energien erzeugt wird – ihr mittlerer Kapazitätsfaktor. Dann ist die minimale installierte Nennleistung C der erneuerbaren Energien, die erforderlich wäre, um die stündliche Nachfrage H zu decken, gleich H/ R.

Daraus folgt, dass die installierte Mindestnennleistung N < C der erneuerbaren Energien, die erforderlich ist, um den Anteil f an der Gesamterzeugung des Netzes zu erzeugen, der tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt – den Anteil der erneuerbaren Energien – gleich f C ist, was ex ante auch f H / R ist.

Und jetzt kommt der Clou. Der Anteil der erneuerbaren Energien f erreicht natürlich sein Maximum fmax, wenn die stündliche Nachfrage H gleich N ist. In diesem Fall ist N ex hypothesi gleich H und auch fmax H/ R ex ante, woraufhin H gleich fmax H/ R ist.

Da die Division beider Seiten durch H zeigt, dass fmax / R gleich 1 ist, ist fmax notwendigerweise gleich R.

Ich denke, dass Monckton in dem fettgedruckten Satz „die installierte Mindestkapazität N < C der erneuerbaren Energien“ davon ausgeht, dass kein Überbau erlaubt ist. Das ist bei weitem nicht 100%ig klar, und ich habe Schwierigkeiten, den Satz zu verstehen. Ich würde zustimmen, dass, wenn keine Überbauung zugelassen wird, die Schlussfolgerung lautet, dass der maximal mögliche Anteil der Netzdurchdringung durch erneuerbare Energien dem durchschnittlichen Anteil der Nennkapazität entspricht, mit dem die erneuerbaren Energien im Jahresdurchschnitt produzieren. Das Maximum wäre, zumindest als Beispiel, erreicht, wenn die durchschnittliche Stromnachfrage über das Jahr hinweg konstant ist und die Nennkapazität der erneuerbaren Energien diesem konstanten Nachfrageniveau entspricht. Schwankte die Nachfrage dagegen im Jahresverlauf, dann gäbe es Zeiten mit Nachfragespitzen, in denen selbst die volle Nennkapazität der Erzeugung die Nachfrage nicht decken könnte, und daher würde der Grad der Netzdurchdringung durch erneuerbare Energien unter ihren durchschnittlichen Kapazitätsfaktor fallen.

Leider hat Monckton in seiner Schlussfolgerung (die er zu Beginn dieses Beitrags in Kursivschrift zitiert hat) nicht darauf hingewiesen, dass diese Schlussfolgerung nur dann gilt, wenn keine Überbauung angenommen wird. Mehrere Kommentatoren bei WUWT (z.B. chadb, Joe Born, „it doesn’t add up“) haben sich zu Wort gemeldet und Beispiele von Orten wie Texas und Großbritannien angeführt, wo die Netzdurchdringung durch Überbauung über Moncktons „Pollock-Grenze“ hinausgehen könnte. Anstatt einfach anzuerkennen, dass eine kleine Änderung seiner Schlussfolgerung angebracht wäre, begann Monckton mit einer traurigen Runde von Beschimpfungen. In einem Kommentar mit dem Zeitstempel vom 11. Januar um 14.40 Uhr, in dem er auf Joe Born antwortet, nennt Monckton Born „inkompetent“, „idiotisch“, „dumm“, einen „Schwachkopf“, sagt, er habe einen „schwachsinnigen Wortsalat“ benutzt und solle sich „von seiner Kindergartenlehrerin vorlesen lassen“.

Im Laufe der vielen, vielen Kommentare, in denen er auf andere antwortet, räumt Monckton meines Erachtens schließlich ein, dass sein Ergebnis nur für eine Situation gilt, in der eine Überbauung nicht zulässig ist. Er nennt eine solche Überbauung „verschwenderisch“ und „töricht“, womit ich durchaus einverstanden bin. Viele Regierungen sind jedoch dabei, diesen Weg einzuschlagen. Deutschland ist bereits so weit, und es geht von Tag zu Tag weiter. Das Vereinigte Königreich ist auch schon so weit, oder zumindest sehr nahe dran. Kalifornien und New York sind nicht weit davon entfernt. Ich glaube also nicht, dass wir Fälle von Überbauung einfach als so töricht abtun können, dass es niemand jemals tun würde.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Allen Lesern, die sich eingehender mit diesem Thema befassen möchten, empfehle ich Ken Gregorys endgültige Studie vom August 2022 mit dem Titel „The Cost of Net Zero Electrification of the U.S.A.“. Gregory befasst sich ausdrücklich mit den Wegen zum „Netto-Nullpunkt“ angesichts der zufälligen Unterbrechungen der erneuerbaren Energien. Zu den von Gregory in Betracht gezogenen Optionen gehören Batterien, Überbauung sowie Kohlenstoffabscheidung und -speicherung. Gregory kommt zu dem Schluss, dass Überbauung in bestimmten Bereichen und bei bestimmten angenommenen Preisen eine bessere Alternative zu Batterien ist, um die Netzdurchdringung mit erneuerbaren Energien zu erhöhen. Das heißt nicht viel, aber es bedeutet, dass Überbauung zwar verrückt sein mag, aber weniger verrückt ist als andere Optionen, über die scheinbar jeder spricht, als ob sie sinnvoll wären.

Ich sollte sagen, dass ich die Studie von Gregory eingehend geprüft und keinen Fehler gefunden habe. Das heißt aber nicht, dass es keine gibt. Das Gleiche gilt für meine eigenen einfachen Berechnungen oben in diesem Beitrag, die ebenfalls Fehler enthalten könnten. Sollte ein Leser solche Fehler entdecken, möchte ich ihn ermutigen, darauf hinzuweisen, und ich hoffe, dass ich die Kritik wohlwollend aufnehme und die entsprechenden Korrekturen vornehme.

In der Zwischenzeit habe ich Lord Moncktons Arbeit lange verfolgt und vieles davon respektiert, und ich bin traurig zu sehen, dass er in diesem Fall etwas über die Stränge geschlagen hat. In dem Maße, in dem meine Kommentare hier kritisch erscheinen mögen, werden sie im Geiste des Versuchs, die richtige Antwort zu finden, und hoffentlich im Geiste der Freundschaft und Zusammenarbeit gegeben.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/14/sealing-the-coffin-of-renewable-energy-may-take-a-few-more-nails/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Auf Gefühlen beruhende „Wissenschaft“ bedroht unsere Zukunft

Duggan Flanakin

„Unsere Schulen schaffen es nicht, die Schüler auf ein wissenschaftliches Studium vorzubereiten – während sie ihnen gleichzeitig beibringen, dass politische Konformität die Essenz der Wissenschaft ist.“

Nach Ansicht der National Association of Scholars läuft Amerika heute Gefahr, den Lysenko-Kult zu wiederholen, der vor fast einem Jahrhundert in Sowjetrussland und im kommunistischen China herrschte.

Der sowjetische Biologe Trofim Lysenko führte seit den 1930er Jahren eine Kampagne gegen die Mendel’sche Genetik und die wissenschaftlich begründete Landwirtschaft, die die natürliche Selektion zugunsten seiner eigenen, selbsternannten Techniken ablehnte, von denen er fälschlicherweise behauptete, sie würden die Ernteerträge radikal steigern.

K. L. Lerner stellt fest, dass „die katastrophalen Auswirkungen des Lysenkoismus … das verhängnisvolle Eindringen von Politik und Ideologie in die Angelegenheiten der Wissenschaft auf dunkle Weise illustrieren“. Der Lysenkoismus verschlimmerte die Hungersnot und die Entbehrungen, denen die Sowjetbürger ausgesetzt waren. Außerdem führte er zu Unterdrückung und Verfolgung von Wissenschaftlern, die es wagten, sich seinen pseudo-wissenschaftlichen Lehren zu widersetzen. Die Übernahme des Lysenkoismus durch den Vorsitzenden Mao gipfelte in der großen chinesischen Hungersnot von 1959-62.

Lysenkos propagandistisch betriebene „Revolution in der Landwirtschaft“ ermächtigte ihn, Biologen als „Fliegenliebhaber und Menschenhasser“ zu denunzieren und zu behaupten, dass „biologische Gesetzmäßigkeiten nicht mathematischen Gesetzen ähneln“. Seine Behauptungen wurden von Joseph Stalin nachdrücklich unterstützt, der mehr als 3.000 etablierte Biologen und Genetiker kurzerhand entließ, inhaftierte oder hinrichtete.

1948 erklärte die Sowjetunion die Genetik offiziell zu einer „bürgerlichen Pseudowissenschaft“, und die W.I. Lenin-Akademie für Agrarwissenschaften verkündete, der Lysenkoismus sei „die einzig richtige Theorie“. Die Übernahme des Lysenkoismus durch China führte zur großen chinesischen Hungersnot von 1959-62.

Die Politisierung der Wissenschaft in Amerika – eine neue Form des Lysenkoismus – hat in der gesamten amerikanischen Akademie Einzug gehalten. Der kürzlich verabschiedete Lehrplan des Bundesstaates Washington für Klimawissenschaften in der High School behauptet, dass „Wissenschaft und wissenschaftlicher Unterricht zu lange dem rationalen Denken den Vorrang gegeben haben.“ Gymnasiasten müssen sich auf Emotionen, Poesie, Aktivismus und ein „öffentliches, partizipatives Kunstwerk“ konzentrieren – und nicht darauf zu lernen, wie die Welt wirklich funktioniert.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Staat die Hilfe des 2014 gegründeten Bureau of Linguistical Reality in Anspruch genommen, um ein neues Vokabular für das Anthropozän zu sammeln, zu übersetzen und zu schaffen. Das Bureau wurde „als interaktives konzeptionelles Kunstwerk gegründet, das helfen soll, die sprachliche Leere in unserer sich schnell verändernden Welt zu füllen.“

Die Künstlerin Alicia Escott, deren bahnbrechendes Werk „Letters Sent Sometime after the Continents Separated“ (etwa: Briefe, die irgendwann nach der Trennung der Kontinente verschickt wurden), und Heidi Quante, die ein Studium der Kulturanthropologie absolvierte, gingen eine Partnerschaft mit Escott ein, „weil ihr die Worte fehlten, um die sehr realen Emotionen und Gefühle zu beschreiben, die sie angesichts des raschen Wandels unserer Welt erlebte.“

Der Lehrplan stellt den Schülern die Frage: „Sollten wir Kinder haben?“ in einer Welt, die bald von einer Klimakatastrophe heimgesucht wird. Darin heißt es, dass das Leben unserer Spezies erfordert, dass Jungen in der High School „würdevoll und dankbar beiseite treten“ und es „Großmüttern überall auf dem Planeten überlassen, sich zu erheben und [ihren] Platz in der Führung der Welt einzunehmen.“ Kurz gesagt, Jungen [insbesondere rationale Denker] dürfen keine Wissenschaftler werden.

In ganz Amerika werden rationale Untersuchungen zugunsten von propagandistisch gesteuerten emotionalen „Lösungen“ der Art, die zur Challenger-Katastrophe geführt haben, unterdrückt. Wie in Michael Bennetts Buch von 1991, The Asbestos Racket: An Environmental Parable berichtet, hat die NASA aus übertriebener Angst vor einer theoretischen Asbestvergiftung die Verwendung von Dichtungsmitteln auf Asbestbasis, die extrem hohen Temperaturen standhalten, zugunsten von „Lucky Putty“ eingestellt.

Rationale Denker hatten die Weisheit in Frage gestellt, auf Asbest basierende Dichtungsmaterialien in Raketen zu ersetzen, obwohl sie als Feuerschutzmittel weitaus besser geeignet waren. Doch die Challenger-Besatzung starb dank einer Epidemie von „Angst, die von wissenschaftlicher Unkenntnis, bürokratischem Pfusch, politischem Getue, gierigen Anwälten, sensationslüsternen Reportern und Auftragnehmern auf der Jagd nach dem großen Geld verbreitet wurde“. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Der Bericht „The Irreproducibility Crisis of Modern Science“ [etwa: Die Irreproduzierbarkeitskrise der modernen Wissenschaft] der National Association of Scholars NAS aus dem Jahr 2018 behauptet, dass „ein älteres Ideal des uneigennützigen Strebens nach Wahrheit einer Sichtweise weicht, in der alle akademischen Untersuchungen … den politischen Interessen von irgendjemandem dienen und die ‚Wahrheit‘ selbst als fragwürdiges Konzept betrachtet werden muss.“ Die sich abzeichnende Sichtweise an Amerikas Colleges und Universitäten beinhaltet eine umfassende Feindseligkeit gegenüber den Kerntraditionen der Akademie – einschließlich der wissenschaftlichen Grundsätze.

Heute, so die NAS, „ist die Krise der Wissenschaft so weit fortgeschritten, weil die Öffentlichkeit zweifelhafte Wissenschaft aus Unwissenheit belohnt, aber auch, weil die Menschen die Vorstellung mögen, dass die Wissenschaft populäre Vorurteile bestätigt.“ Der Bericht rief dazu auf, sich erneut mit der ordnungsgemäßen Verwendung und den Fallstricken der statistischen Forschung zu befassen – wie Statistiken manipuliert werden können, um eine Illusion von Wahrheit zu erzeugen, die in der realen Welt nicht existiert.

Ein weiterer NAS-Bericht, „Climbing Down: How the Next Generation Science Standards Diminish Scientific Literacy“ (etwa: Abstieg: Wie die Wissenschaftsstandards der nächsten Generation die wissenschaftliche Kompetenz einschränken), drückte seine Besorgnis über das Vorherrschen von „Kräften aus, die innerhalb der wissenschaftlichen Institutionen am Werk sind und die legitime Forschung kontrollieren oder gefährden“. Zu oft geben sich heute Aberglaube, Dogmen und Unwissenheit als Wissenschaft aus und versuchen, die Autorität der Wissenschaft für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen.

„Climbing Down“ dokumentiert, dass sich einige wissenschaftliche Berufsorganisationen heute einer immer länger werdenden Reihe politischer Agenden anpassen und Wissenschafts-Journale sogar rückwirkend Stipendien „löschen“ (aus dem öffentlichen Register entfernen), die dem heutigen politischen Dogma zuwiderlaufen. Wissenschaftsabteilungen und Förderorganisationen verlangen jetzt von Wissenschaftsprofessoren „Diversitätserklärungen“.

Wie zu Stalins Zeiten gilt: „Die Parteilinie steht an erster Stelle, die wissenschaftliche Forschung erst an zweiter“.

Infolgedessen kommt die NAS zu dem Schluss: „Unsere Schulen schaffen es nicht, die Schüler auf ein wissenschaftliches Studium vorzubereiten – und bringen ihnen gleichzeitig bei, dass politische Konformität das Wesen der Wissenschaft ist.“ Und weiter: „Die Politisierung der K-12-Schüler verstärkt die Politisierung der Hochschulausbildung und macht es den Hochschullehrern noch schwerer, eine Ausbildung zu vermitteln, die auf Wahrheit und nicht auf Propaganda abzielt.“

Die NAS kommt zu dem Schluss, dass die Next Generation Science Standards – die jüngste Iteration der von progressiven Aktivisten, Bürokraten und Philanthropen angepriesenen, von oben nach unten gerichteten, ungetesteten und katastrophalen Bildungsreform – ein unkontrolliertes Experiment sind, wie man die wissenschaftliche Bildung im Namen der Reform ruinieren kann.

Die „Standards“ vernachlässigen die Vermittlung von Inhalten stark, politisieren einen Großteil der verbleibenden Inhalte, vor allem im Dienste einer von Gruppendenken getriebenen politischen Agenda für Vielfalt und Gerechtigkeit, und verzichten auf die Vermittlung der wissenschaftlichen Methode. Diese Philosophie hat sich in die offizielle Wissenschaftspolitik eingeschlichen, wie die NAS jetzt mit ihrem Projekt „Shifting Sands“ dokumentiert.

Es ist keine leichte Aufgabe, diese Abscheulichkeit der Verwüstung zu bekämpfen. Wie George Leef feststellt, sind die Menschen, die in den staatlichen Bildungsbüros arbeiten, überwiegend von linker Ideologie durchdrungen. Es geht ihnen weniger darum, wie gut die Schüler lesen, schreiben und rechnen lernen, als vielmehr darum, sie zu eifrigen Verfechtern des Kollektivismus, der Gleichmacherei und der Akzeptanz von Autorität zu machen.

Leef argumentiert, dass gewählte Beamte, die den weiteren Verfall ihrer Bildungssysteme aufhalten wollen, sich für Alternativen zur Zertifizierung von Schulen einsetzen müssen – weil diese Schulen durch diesen ideologischen Ansatz der „Bildung“ so gründlich kompromittiert wurden. Er warnt, dass es „keine friedliche Koexistenz mit ihnen geben kann, denn ihre Absicht ist es, die Nation radikal zu verändern, indem sie ihre jungen Menschen indoktrinieren.“

Aber die politischen Führer werden die Bildungsbürokratie nicht ohne die Unterstützung einer zunehmend informierten und alarmierten Öffentlichkeit bekämpfen. Wie wir gesehen haben, kann schon die bloße Infragestellung der Autorität der Bildungsbürokratie das FBI vor die Tür bringen.

Und obwohl uns die Regierung (und insbesondere die Bildungsbürokratie) dazu zwingt, uns Werbespots mit Schnellfeuer-Disclaimern anzuhören, will sie nicht, dass wir nach den Nebenwirkungen schlechter Medizin oder schlechter Politik fragen.

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2023/01/11/science-that-focuses-on-feelings-threatens-our-future/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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All das kommt so weltweit konzertiert daher, dass sich der Übersetzer schon fragt wer das alles so minutiös orchestriert. Was will man damit erreichen, und wem nützt es am meisten? Wer auch immer die Nutznießer sind – was haben sie davon, wenn Wirtschaft und Gesellschaft weltweit zerschlagen sind? Oder bin ich vielleicht nur zu naiv?




Hintertürchen eingebaut: Seit 25 Jahren immer wieder „eine neue Chance, das Klima zu retten“

von Klimamanifest Heiligenroth

Immer wieder neue „Kippunkte“: Man muß den Bürgern den Weltuntergang stets mit einer Hintertür präsentieren, um nach Ablauf der „letzten Frist“ sogleich eine neue Frist zu präsentieren. Die alte Frist war schon wieder vergessen – deswegen läßt sich der Steuerzahler erneut widerstandslos zur Kasse bitten. „Es ist doch für eine gute Sache.“