Fact Checking: Es gibt keine theoriefreien Fakten

Edgar L. Gärtner

Das in den letzten Jahren in Mode gekommene Fact Checking hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Denn spätestens seit Immanuel Kant (1724-1804) sollten wir wissen, dass isolierte Beobachtungsdaten nichts besagen. Aussagekraft bekommen sie erst als Bestandteil eines nachvollziehbaren Erklärungsversuchs. Durch Real- und Gedankenexperimente testen und vergleichen können wir nur unterschiedliche Hypothesen bzw. Modelle über reale Zusammenhänge. Wir haben, außer in der begnadeten Mystik, keinen direkten Zugang zur objektiven Realität.

In der nüchternen wissenschaftlichen Forschung arbeiten wir stattdessen mit mehr oder weniger übersichtlichen Modellen. Das können schlichte Gedanken-Konstrukte, aber auch mathematische Formeln, Versuchstiere oder Computersimulation sein, die mithilfe von Gedanken- und/oder physischen Experimenten überprüft werden können. Dabei geht es nicht primär um die naive Gegenüberstellung von Modell und Beobachtungsdaten, sondern um den Vergleich verschiedener Erklärungsversuche. Es kommen dann Kriterien wie Einfachheit, Eleganz, Kohärenz und Plausibilität ins Spiel. Man kann das schön illustrieren an Hand der historischen Kontroverse zwischen den Vertretern des ptolemäischen Sonnensystems mit der Erde im Mittelpunkt und den Vertretern des heliozentrischen Systems von Nikolaus Kopernikus (1473 – 1543). Das Modell des Claudius Ptolemäus aus Alexandrien (etwa 100 – 170 n.Chr.) entsprach mit seinen komplizierten Hyperzyklen den Beobachtungsdaten weit besser den Beobachtungsdaten als das Modell des Kopernikus, in dem die Erde mit den anderen Planeten um die Sonne kreist.

Allein mithilfe des „Fact Checking“ wäre es also nicht zur „kopernikanischen Wende“ gekommen. Denn beide Modelle erwiesen sich als falsch. Das kopernikanische Modell wurde aber letztendlich als weniger falsch eingeschätzt als das konkurrierende ptolemäische. Warum? Der als Ketzer verurteilte Franziskanermönch Wilhelm von Ockham (1287-1347) hatte gelehrt, dass bei strittigen Sachverhalten der einfachsten Erklärung den Vorzug zu geben sei. Nach diesem bis heute als „Ockhams Rasiermesser“ oder KISS-Prinzip („Keep it short and simple!“) bekannten Kriterium hatte das kopernikanische Modell größere Chancen, anerkannt zu werden. Dieses mit den Beobachtungen in Einklang zu bringen, gelang aber erst dem Astronomen Johannes Kepler (1571-1630), indem er nachwies, dass die Planeten die Sonne nicht auf kreisförmigen, sondern auf elliptischen Bahnen umrunden.

Damit ist schon angedeutet, dass es eine Standard-Methode, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, nicht gibt. Die Arbeit ehrlicher Wissenschaftler ähnelt der von Detektiven, die flexibel zwischen verschiedenen Suchverfahren wechseln und neben formalisierbaren Etappen ihrer Recherche auch der unkontrollierbaren Intuition Platz einräumen sollten. Aus diesem Grund berufen sich nicht wenige Forscher, sofern sie überhaupt methodisch interessiert sind, auf die anarchistische Erkenntnistheorie des österreichischen Philosophen Paul Feyerabend (1924-1994). Ohnehin hatte auch schon der weniger umstrittene Sir Karl R. Popper ((1902-1994) hegeleitet, dass wissenschaftliche Forschung nur in der Lage ist, provisorische Teilwahrheiten aufzuspüren und in Form nachvollziehbarer Hypothesen der Kritik auszusetzen. Kritik daran kann auch nur in Form ebenfalls kritisierbarer Gegen-Hypothesen formuliert werden, denn es kann keinen neutralen Standpunkt mit einem privilegierten Zugang zur Wahrheit geben. Die oft aus obskuren Quellen finanzierten „Faktenchecker“ wähnen sich stattdessen gerade in dieser ebenso arroganten wie lächerlichen Position. Uns Menschen fehlt aber schlicht die übernatürliche Fähigkeit, die wissenschaftliche Seriosität einer Hypothese à priori einzuschätzen. Popper verlangt deshalb in aller Bescheidenheit nur, dass die Hypothesen so klar formuliert werden müssen, dass sie für Gegenargumente angreifbar werden. Die Faktenprüfer (soziologisch gesehen, oft verkrachte Existenzen) wähnen sich hingegen in einer privilegierten Position – konkret: in der Machtposition amtlicher Zensoren.

Aus dem hier Gesagten geht hervor, dass Wissenschaft (mit oder ohne Fact Checking) allein nicht in der Lage ist, irgendeine Politik (und schon gar nicht „Klimapolitik“) zu begründen. Es ist ohnehin schwierig, Poppers Falsifikationstheorie auf die wenig exakten Sozialwissenschaften und generell auf polykausale Zusammenhänge wie das Wettergeschehen, die Wirtschaftsentwicklung oder den Verlauf von Krankheiten anzuwenden und daraus Prognosen abzuleiten. Der österreichische Wirtschafts-Nobelpreisträger Friedrich A. von Hayek (1899-1992) setzte deshalb auf die menschliche Fähigkeit, Muster von historischen und biografischen Ereignissen zu erkennen und daraus Prognosen abzuleiten. Neben mehr oder weniger exakten Messverfahren kommt hier (wie in guter Medizin!) die Intuition ins Spiel. Kriterium für deren Aussagekraft ist dann die Isomorphie zwischen Mustern. (Ich habe darauf in meiner Besprechung des Buches „Kritizistische Wissenschaftstheorie“ des Trierer Philosophen Hardy Bouillon hier bei EIKE hingewiesen.) Ausgerechnet die menschliche Fähigkeit der Intuition soll aber nach den Vorstellungen des „Transhumanismus“ durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt werden.

Im Grunde geht es bei der Erforschung komplexer Sachverhalte in Natur und Gesellschaft immer auch um religiöse Fragen. Dass die „Klima-Bewegung“ längst religiöse Züge angenommen hat, liegt ja auf der Hand. Die Verfechter einer „Klimapolitik“ geben das auch implizit zu, indem sie ein bestimmtes „Narrativ“ verteidigen. Darin erscheint die industrielle Revolution, der wir unseren materiellen Wohlstand verdanken, als grundlegender Sündenfall. Nur aus diesem Grund wurde Kohlenstoffdioxid vom Lebenselixier zum gefährlichen Schadstoff umdefiniert. Außer der Tatsache, dass der CO2-Gehalt der Luft steigt, gibt es dafür keine Anhaltspunkte. Man könnte daraus genauso gut eine optimistische Geschichte basteln, wenn man den CO2-Anstieg als Indikator der wirtschaftlichen Aktivität interpretiert. Dennoch hat sich das pessimistische Narrativ durchgesetzt. Das massive Trommelfeuer der Massemedien zur Verbreitung der Erzählung vom menschengemachten Klimawandel liefert keine hinreichende Erklärung dafür. Der Glaube, mithilfe der Wissenschaft die Zukunft vorhersagen zu können, muss schon vorher vorhanden gewesen sein. Er geht auf das mechanistische Weltbild der europäischen Aufklärung zurück. Dieses hat sich offenbar trotz der Aufwertung von Ungewissheit und Zufall durch die Quantenphysik in den Köpfen vieler Zeitgenossen gehalten. Aber das ist ein anderes Thema…

 

 




Klimahysterie und Gruppendenken von Milliardären, die Ihr Geld zur „Rettung der Welt“ brauchen

Peter Murphy

„Jetzt ziehen sie sich in eine Rauchwolke zurück, [um] sich zu beglückwünschen, dass sie die Herren des Universums sind.“ – Rose DeWitt Bukater (aus Titanic, dargestellt von Kate Winslet)

Wer hätte gedacht, dass die Drehbuchautoren des Blockbusters Titanic aus dem Jahr 1997 die Clownshow, die jedes Jahr in Davos in der Schweiz stattfindet, so gut beschreiben würden?

Ohne die „Rauchwolke“ beschreibt Kate Winslets Figur treffend die Mentalität, die letzte Woche auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) von zahlreichen Teilnehmern an den Tag gelegt wurde, die sich für die „Herren des Universums“ oder zumindest des Planeten Erde halten.

Der „Klimabotschafter“ von Präsident Biden, John Kerry, der zweimal in den Reichtum eingeheiratet hat, bestätigte in Davos das Klischee: „Es ist ziemlich außergewöhnlich, dass wir, eine ausgewählte Gruppe von Menschen … in der Lage sind, in einem Raum zu sitzen und zusammenzukommen und tatsächlich über die Rettung des Planeten zu sprechen.“

Der Mann glaubt das wirklich von sich selbst.

Aber Kerry hörte damit nicht auf. Er sagte, der Kampf gegen den Klimawandel werde „Geld“ erfordern, ein Wort, das er fast ein Dutzend Mal in einem einzigen Atemzug wiederholte.

Und dann ist da noch der immerwährende falsche Prophet der globalen Erwärmung, der ehemalige Vizepräsident Albert Gore, der wieder einmal seine Probleme mit der Wutbewältigung zeigte, während er mit einer Wäscheliste der größten Hits der Klimahysterie hausieren ging: „die Ozeane kochen, diese atmosphärischen Flüsse erzeugen die Regenbomben, die die Feuchtigkeit aus dem Land saugen, die Dürren verursachen, das Eis schmelzen und den Meeresspiegel ansteigen lassen und diese Wellen von [bald einer Milliarde] Klimaflüchtlingen verursachen“.

Gores Klimatiraden sind durch seine mehr als drei Jahrzehnte andauernden, nachweislich falschen Behauptungen und Vorhersagen längst abgenutzt. Dennoch hält er sie immer noch vor der Kamera, unnachgiebig wie immer.

Botschafter Kerry will, dass alle Nationen in den „Kriegszustand“ versetzt werden und „das größte Solarfeld der Welt schaffen, jeden Tag, für die nächsten Jahre“, um einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad bis 2050 zu verhindern. „Wir müssen die erneuerbaren Energien sechsmal schneller ausbauen als heute“, sagte er. Kerry erklärt nicht, wie dies – auf Kosten von Billionen von Dollar, die es nicht gibt, unter Inanspruchnahme von unzähligen Quadratkilometern Landfläche und fossilen Brennstoffen, die für die Notstromversorgung benötigt werden – irgendeine spürbare Auswirkung auf die Temperatur haben würde.

Al Gore stellte auch sein Programm Climate TRACE vor, bei dem Satelliten eingesetzt werden, um die Quellen von Kohlenstoffemissionen in „jedem Land, jeder Region und jedem Sektor zu ermitteln… wir können Ihnen die wichtigsten [Kohlenstoff-]Emittenten in jedem Land nennen“. In der Tat bestätigte er, dass das Programm derzeit 70.000 Standorte überwacht, die bis zum Jahresende auf 70 Millionen ansteigen werden. Nennen Sie es Klimaspionage der legalen Aktivitäten eines jeden Amerikaners, deren Auswirkungen bedrohlich sind, einschließlich Schikanen und Druck, um wirtschaftliche und lebensstilbezogene Einschränkungen aufzuerlegen. Verlassen Sie sich darauf.

Die Klimahysterie auf dem Weltwirtschaftsforum lässt sich auf zwei grundlegende Dinge reduzieren: Geld und Macht. Den Herren Kerry und Gore und ihren Mitstreitern in Sachen Klima geht es nur um gesellschaftliche Kontrolle und darum, mehr Geld zu bekommen, vor allem von den [nicht nur] amerikanischen Steuerzahlern.

Nur ist der Schrank des US-Finanzministeriums leer und wir leben von gefälschten, gedruckten Dollars. Die USA sind mit 31 Billionen Dollar verschuldet, und das bei steigenden Zinssätzen, was die Finanzierung erheblich verteuert und der Hauptgrund für die schlimmste Inflation seit 40 Jahren ist. Es gibt kein Geld für Solarpaneele, um den Planeten zu bedecken, um John Kerrys Fantasie zu erfüllen, die zudem keinen nachweisbaren Nutzen bringen würde.

Als Kerry und Gore den zustimmend nickenden WEF-Teilnehmern ihre Absurditäten über den Planeten vortrugen, entging ihnen allen, wie sinnlos, irrelevant und bar jeder Wissenschaft ihre Scharade letztlich ist. Es ist alles nur Gerede, einschließlich ihrer geschönten Diagnosen und angeblichen Lösungen.

Während das WEF-Klimageschwätz weiterging, präsentierte ein Komiker namens Konstantin Kisin, Mitveranstalter des Podcasts Triggernometry, bei einer Oxford Union Society in England eine pointierte Perspektive.

Kisin bezeichnete den Klimawandel als Problem und klärte sein Publikum darüber auf, dass der Klimawandel in Asien und Lateinamerika entschieden wird, und zwar „von armen Leuten, denen die Rettung des Planeten egal ist, weil sie arm sind. Zwanzig Prozent der Haushalte in seinem Heimatland Russland, einem Land mit vergleichsweise mittlerem Einkommen, nutzen Außenwohnungen, die aus einem Holzverschlag mit einem Loch im Boden“ bestehen, sagte er – und 120 Millionen Menschen in China haben nicht genug zu essen und leiden an Unterernährung. „Sie werden diese Menschen nicht dazu bringen, arm zu bleiben“, um das Klima zu verbessern, was das unveränderliche Ergebnis der derzeitigen Klimapolitik ist.

Um den Klimawandel zu stoppen, bedarf es „wissenschaftlicher und technologischer Durchbrüche, die eine saubere Energie erzeugen, die nicht nur sauber, sondern auch billig ist“, so Kisin. Sich zu beschweren und zu protestieren, indem man Suppe auf Gemälde schüttet““, wird nichts verbessern.

Natürlich sind sauberes und billiges Erdgas und Kernenergie jetzt schon verfügbar, aber das ist eine andere Diskussion.

Konstantin Kisins Argument gilt sicherlich für die jungen, klimagewaschenen Köpfe an den Universitäten, aber auch für die selbstgefälligen Eliten, die in Davos in Privatjets ein- und ausfliegen. Aber rechnen Sie nicht damit, dass die letztgenannte Gruppe das beherzigen wird; es ist zu unterhaltsam und lukrativ, so zu tun, als sei man „Herr des Universums“.

This article originally appeared in The Daily Caller.

Autor:Peter Murphy is Senior Fellow at CFACT. He has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy, both in the non-profit sector and in government in the administration of former New York Governor George Pataki. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the NY Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post, Washington Times and the Wall Street Journal. Website: https://www.petermurphylgs.com/

Link: https://www.cfact.org/2023/01/27/climate-hysteria-and-groupthink-from-billionaires-who-want-your-money-to-save-the-world/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Blackout: „Keine Horrormeldungen an die Bevölkerung!“

Neun Jahre nach Erscheinen des aufsehenerregenden Romans von Marc Elsberg wurde er als Serie für das Streamingportal Joyn realisiert. Nun ist die sechsteilige Serie endlich auch im Free-TV zu sehen. Und auch das Risiko eines tatsächlichen Stromausfalls ist gestiegen.

Die ersten beiden Folgen der sechsteiligen TV-Serie wurden gestern Abend auf Sat1 ausgestrahlt. Die Bilder, die man beim Lesen des Romans erst vor dem geistigen Auge entstehen lassen musste, gelangten nun direkt ins Auge und das sehr eindrucksvoll. Dem Genre geschuldet ist auch die Verfilmung von Blackout keine nüchterne Vorführung der Eventualitäten, sondern ein Thriller, durchgehend spannend mit zugespitzter Handlung.

Die besondere Dramatik der Handlung ergibt sich daraus, dass nicht nur das Netz gezielt lahmgelegt wurde, sondern dass auch der Netzwiederaufbau gestört wird, was europaweit zu einem zweiwöchigen Stromausfall führt. Die Bilder sind dramatisch in Szene gesetzt, eine sich zunehmend aufbauende Spannung greift über. Verschiedene Handlungsstränge laufen chronologisch und parallel ab. Emotional bedrängend die Szene, in der allein reisende Kinder mit dem ICE im Wald stehenbleiben und sich ein vermutlich Pädophiler ihrer annimmt. Die Verzweiflung der Mutter, die gleichzeitig amtierende Vorsitzende im Krisenstab des Innenministeriums ist und ihre Angst, sind mit Händen zu greifen.

Zeitgleich bleiben in Leipzig Menschen in einer Achterbahn mit dem Kopf nach unten hängen, die Rettung gestaltet sich kompliziert. Der Nachbar der Hauptfigur Manzano verirrt sich auf der Suche nach Benzin auf einen Bauernhof und wird dort quasi als Geisel genommen, um zu helfen, die vom Euterschmerz gepeinigten Kühe zu melken.

Alle Rollen sind beeindruckend gut besetzt. Ich finde Moritz Bleibtreu als Hauptfigur Manzano überzeugend, er liefert eine emotionale Darstellung, die deutlich über die Standard-Mimik eines Till Schweiger hinausgeht und er nuschelt auch nicht. Mit Frauke Michelsen als Mutter der allein reisenden kleinen Mädchen, eindrücklich dargestellt von Marie Leuenberger, und Innenminister Severin (hervorragend: Herbert Knaup) prägen sich weitere Rollen ein. Man müsste weitere sehr gute Besetzungen nennen, es sprengt aber den Rahmen.Die Handlung ist fiktiv, aber an vielen Stellen fast beängstigend realitätsnah. Insbesondere die Szenen aus dem Immenministerium stehen dicht an der Realität. „Keine Horrormeldungen an die Bevölkerung“, „Wir fahren auf Sicht“, das sind Sprüche wie aus dem wahren Leben. „Wir warten, bis wir was Positives zu vermelden haben.“

Die Machtspielchen gehen auch in dieser Bedrohungslage weiter, das wäre im echten Leben auch der Fall – und im Zweifel macht man sich mehr Gedanken über das Wording als über nötige Maßnahmen. Die Katastrophe im Ahrtal zeigte es.

Man ahnt als Zuschauer, dass von „zuständigen Stellen“ wenig Hilfe kommen würde und keinesfalls schnell.

Dabei muss kein so lange andauernder Blackout wie in der Verfilmung angenommen werden. Bereits kürzere Totalausfälle würden horrende wirtschaftliche Schäden verursachen. Das persönliche Leid, dass der TV-Serie nur an Beispielen gezeigt werden kann, wäre beträchtlich.

Die realitätsnahe Darstellung der Konsequenzen des großen Stromausfalls ist gegeben, weil Marc Elsberg sich seinerzeit auf den Bericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag vom November 2010 stützte. Ob die Erkenntnisse dieses Berichts politisch ausreichend wahrgenommen werden, daran darf leise gezweifelt werden. Eine Unterrichtung der Bundesregierung zum Bevölkerungsschutz (Drucksache 17/12051) bezüglich einer Pandemie gab es bereits 2012, dennoch war man bei ihrem Eintreten extrem schlecht vorbereitet.

 

TICHYS LIEBLINGSBUCH DER WOCHE
Blackout: Wie die Realität die Fiktion einzuholen droht

Die in Roman und Verfilmung konstruierte Ursache, ein Hackerangriff auf digitale Stromzähler, kann für Deutschland ausgeschlossen werden. Über digitale Zähler bringt man das analoge Deutschland nicht zu Fall. Es gäbe viele andere Möglichkeiten, über die hier nicht spekuliert werden soll. Als Täter kommen in Zeiten hybrider Kriege, in denen wir Partei sind, immer mehr Interessenten in Frage. Die Nordstream-Leitungen wurden nicht von Klimaklebern, Anarchisten oder Reichsbürgern gesprengt.Die Romanhandlung von Blackout wurde in einer Rezension des Deutschlandfunks 2012 noch als Verschwörungstheorie abgetan, heute hat sie eine realistische Anmutung. Die Wirkung besteht auch darin, sich selbst zu fragen, was man beim Eintreten einer solchen Situation im Verkehr, im Job oder zu Hause machen würde und ob man sich längere Zeit damit arrangieren könnte. Das ist mit Sicherheit ein positiver Effekt der Serie im Gegensatz zu Panikstreifen wie „Die Wolke“, die der Erzeugung von Angst und dem Transport ideologiegetriebener Technikfeindlichkeit dienten.

Sat1 ergreift die Gelegenheit, nach den ersten beiden Folgen einen Talk mit Marc Elsberg, dem bayrischen Innenminister Joachim Herrmann („Die Sicherheitsbehörden sind gut aufgestellt“) und der Krisenmanagerin Dr. Sandra Kreitner durchzuführen. Letztere bringt Substanz in die Runde und weist auf den Grundsatz hin, dass das Risiko das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe ist. Da die Schadenshöhe extrem hoch ist, bleibt auch bei kleiner Wahrscheinlichkeit ein deutliches Risiko.

Sie vermisse eine „Risikomündigkeit“ der Bevölkerung, basierend auf einer teils vorhandenen Vollkaskomentalität, in der man sich auch im Notfall auf den Staat verlässt. Auf die Frage nach der inneren Sicherheit differenzierte sie nach Wohngebieten, die auch sonst eher ruhig sind und in denen wenig Gefahr bestehe und Problemvierteln, wo eben auch schon zu Silvester die innere Ordnung verloren gehe. Bezüglich der „Erneuerbaren“ irrt sie allerdings.

Die zweite Folge endet am sechsten von zwölf Tagen die der Blackout andauern wird. Es ist in den nächsten Teilen mit Zuspitzung, steigender Spannung und viel Action zu rechnen. Die Folgen 3 und 4 sind am 2. Februar, Folgen 5 und 6 am 9. Februar 2023, jeweils um 20:15 auf Sat1 zu sehen.


Die Romanvorlage von Blackout ist in der Premiumausgabe, mit Bonusmaterial (u.a. zur Verfilmung als TV-Serie) und in wertiger, geschenkfähiger Ausstattung im TE-Shop erhältlich:

Marc Elsberg, Blackout. Roman. Blanvalet, 896 Seiten, 25,00 €.


Empfohlen von Tichys Einblick. Erhältlich im Tichys Einblick Shop >>>



Klimawandel: Kühler Kopf hilft enorm

von Michael Limburg bei achgut.com

Der deutsche Mittelstand befindet sich in einer schweren Krise. Hauptsächlicher Auslöser dieser Krise ist die Klimapolitik der Bundesregierung. Und sie ist vollkommen kontraproduktiv, egal ob man nun an einen menschengemachten Klimawandel glaubt oder nicht.

Der deutsche Mittelstand befindet sich in einer schweren Krise. Wahrscheinlich die schwerste Krise, die Deutschland nach dem 2. Weltkrieg je getroffen hat. Eine Krise, die bereits heute viele Mittelständler die Existenz gekostet und – wenn es so weiter geht und davon ist leider auszugehen – noch viele weitere Unternehmen und mit ihnen deren hochwertschöpfende Arbeitsplätze die Existenz kosten wird.

Hauptsächlicher Auslöser dieser Krise ist die rasante Energieverteuerung, die, weil politisch gewollt, weit vor dem russischen Angriff auf die Ukraine begonnen hat, wobei dieser zusammen mit der Corona-Politik-Krise lediglich als Brandbeschleuniger wirkte. Aber die Hauptursache ist und bleibt die „Klimaschutz“-Politik, die ebenso von der EU wie den deutschen Regierungen gnadenlos gefahren wird.

Deutschland, die EU und weitere große Teile des Westens befinden sich derzeit in einem regelrechten Klimarettungsrausch. Die Politik überbietet sich mit einem teuren bis teuersten Plan nach dem anderen, um das „Klima zu retten“, wie sie behauptet. Sei es das „Klimaschutzprogramm“ der deutschen Bundesregierung, zuzüglich der diversen Landes-Klimaschutzprogramme, sei es der „Green Deal“ der EU, seien es die diversen nationalen „Klimaschutzprogramme“ vieler Länder des Westens.

Sie alle eint, dass sie großzügig versprechen, „Netto Null“ oder „Klimaneutralität“ bis 2050 oder 2045 oder, oder, oder zu erreichen. Und damit ist gemeint, dass man zu diesem Zeitpunkt die eigenen CO2-Emissionen netto – das heißt in Gegenrechnung anderer gegenläufiger Effekte, wie Absorption durch das Aufforsten von Wäldern et cetera – auf null gefahren haben will. Und das deshalb, so der Glaube, weil man damit die Erhöhung der theoretischen Weltmitteltemperatur irgendwo zwischen 1,5 bis 2 Grad wird begrenzen können.

In einen künstlichen Erregungszustand versetzt

Zur Unterstützung dieser Politik wird eine ständige 24/7-Befeuerung der Öffentlichkeit durch fast sämtliche Medien an- und weitergetrieben. Sie behaupten, die Klimakrise sei schon da und würde mit jedem Tag noch viel, viel schlimmer, und dass der Weltuntergang drohe, wenn nicht sofort umfassend gehandelt würde – wenn auch nicht sofort, dann spätestens in 80 bis 90 Jahren, dann aber ganz sicher.

Und das alles deswegen, weil das anthropogen erzeugte CO2, was nun mal – so wollen es die Naturgesetze – bei jeder Verbrennung entsteht, je sauberer, je mehr, das Klima, wenn auch bisher nicht messbar, heißer machen würde. Gemeint ist dabei eine in der Realität nichtexistierende Weltmitteltemperatur (genau wie nirgendwo auf dem Planeten ein Weltdurchschnittseinkommen ausbezahlt wird). Jedenfalls müsse diese statistische Größe um jeden Preis vermindert werden.

Und dank dieser ständigen Berieselung, ja Trommelbefeuerung durch Medien und Politik sind viele Menschen hierzulande, wie in weiten Teilen des Westens, in einen künstlichen Erregungszustand versetzt, ja sie sind regelrecht besoffen gemacht worden, so dass niemand mehr hinterfragt oder sich zu hinterfragen getraut – selbst die nicht, die von dieser Politik unmittelbar betroffen sind, in die Pleite getrieben, oder sonst wie aufs Ärgste geschädigt werden, ob das denn alles so zutrifft? Ob dieser Glaube richtig ist, eine objektiv überprüfbare Grundlage hat, sei es in der Ursache, sei es bei der versprochenen Wirkung?

Besonders der Mittelstand wird in die Pleite getrieben

Um dem wenigstens etwas entgegenzusetzen, veranstaltete kürzlich in Hamburg die Initiative „Rettet unsere Industrie“ eine Konferenz, in der die aktuelle Situation sachkundig beleuchtet und – wenn möglich – Gegenmaßnahmen erörtert werden sollten. Es ging den Machern aber vor allem darum, aufzuzeigen, wie sehr bereits heute das Rückgrat unserer Wirtschaft, der Mittelstand, geschädigt ist und mit hoher Beschleunigung – das heißt zunehmender Geschwindigkeit – weiter beschädigt wird, wenn die bisher beschlossenen und nun langsam immer stärker greifenden Maßnahmen zu fühlbaren Ergebnissen führen.

Und alle diese Maßnahmen sollen – so das offiziell erklärte Ziel – die CO2-Emissionen bei den verschiedenen Prozessen absenken. Wobei allen Teilnehmern klar war, dass diese Absenkung sich fast immer nur theoretisch belegen lässt, insbesondere deren vermutete Wirkung auf die „globale Mitteltemperatur“, jedoch sicher nur ihre Nebenwirkungen sind, darunter in jedem Fall Verteuerung, Nichtverfügbarkeit von Stoffen oder Erträgen, zum Beispiel bei der Ernte, und damit letztlich zu Verarmung führt. Dazu wurden viele kluge Vorträge gehalten, auch wenn niemand ein Rezept anbot, wie unsere Industrie gerettet werden könnte.

Trotzdem, vielleicht auch deswegen, taten alle so, als ob sie den großen Elefanten im Raum, nicht wahrnehmen würden. Obwohl ihn jeder sah, sehen musste, und vermutlich auch sein Vorhandensein akzeptierte: Nämlich, dass alle stillschweigend akzeptierten, dass „CO2-Vermeidung“ (Reduktion, Absenkung, Mitigation usw. der Emissionen) zum Zwecke des „Klimaschutzes“ richtig und wichtig sei. Nur solle dies bitte nicht sofort, nicht so schnell, nicht soviel, woanders etc. etc etc. etc passieren. Es sei deshalb daran erinnert, dass CO2-Vermeidung, unter jedem denkbarem Aspekt nutzlos, daher unsinnig, aber mit Sicherheit zerstörerisch ist. Denn es gibt nur zwei mögliche Aspekte:

Bitte keine Klimaschutzpolitik, getrieben von Ideologen

1. Glaubt man an die Möglichkeit von einer mess- und erkennbaren Klimawirkung des anthropogen erzeugten CO2, dann ist dessen Vermeidung trotzdem nicht zielführend, aber mit Sicherheit tödlich zerstörerisch, weil die Klimaretter große Teile der Welt nicht in Armut werden halten können, sondern nur dafür sorgen werden, dass die bisherigen Reichen, die diese Politik verfolgen, auch arm werden. Und je ärmer eine Gesellschaft, desto weniger schert sie sich um sogenannten Klimaschutz, weil das Überleben heute naturgemäß wichtiger ist als das Überleben morgen.

Der Brite russischer Abstammung Konstantin Kisin hat hier in nur sieben Minuten alles Passende dazu gesagt. (Hier auf Achgut.com das übersetzte Transskript dieser fulminanten Rede). Zitat:

„Und deshalb sage ich Ihnen, meine Damen und Herren, es gibt nur eine Sache, die wir in diesem Land tun können, um den Klimawandel zu stoppen. Und das ist, wissenschaftliche und technologische Durchbrüche zu erzielen, um saubere Energie zu erzeugen, die nicht nur sauber, sondern auch billig ist.“

Anpassung an ein sich wandelndes Klima ist die vernünftigste Verhaltensweise, aber auch nur dann, wenn nötig und erforderlich – wäre dann das Gebot der Stunde und in jedem Fall hilfreich, wie bisher auch schon (der Streit, ob Veränderungen des Klimas nun menschengemacht sind oder nicht, oder beides, wäre dabei dann ein Streit um Kaisers Bart).

2. Glaubt man nicht an den klimabeherrschenden Einfluß des Kohlendioxids, sondern sieht CO2 nur an als das, was es mit Sicherheit – weil allein nachweisbar – ist, nämlich die Grundnahrung für alle Pflanzen und damit der gesamten Biomasse dieser Welt, zudem nur in Spuren in der Atmosphäre vorhanden, ansonsten, weil geruch-, geschmacklos und unsichtbar und in natürlichen Konzentrationen auch völlig ungefährlich für alle Lebewesen, dann erübrigt sich damit sogar jede weitere Diskussion über seine Vermeidung – auf welche Weise auch immer.

Die Quintessenz daraus und ohne jeden vernünftigen Zweifel ist, dass beide Aspekte – jeder für sich allein – die Tür öffnen für eine Welt ante, als fossile Energieträger der Motor jeden Wohlstands waren (und noch auf sehr lange Zeit, nur in anderen Teilen der Welt, auch bleiben werden), peu à peu als zuverlässige Stütze der Energieinfrastruktur, ergänzt durch Kernenergie. Evtentuell wird sie auch in Zukunft die fossilen Energieträger komplett ersetzen, denn das Bessere war noch immer der Feind des Guten.

Und weil das so ist, wird diese Klimaschutzpolitik – getrieben von Ideologen und ihren manchmal naiven, oft aber auch nur gedankenlosen, manchmal dummen Unterstützern – zwangsläufig zur Zerstörung des „besten Deutschlands, das wir je hatten“ führen. Eine Zerstörung, der man nicht mal das Attribut „schöpferisch“ á la Schumpeter bescheinigen kann. Wollen wir das wirklich?

Michael Limburg ist Vizepräsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) und beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Thematik. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter „Strom ist nicht gleich Strom“ (als Co-Autor) und „​​​​​​​Die Treibhaushypothese: Alles Schall und Rauch? Eine Kritik auf der Basis exakter Naturwissenschaften




Sind unsere Medien so dumm, oder wurde heimlich für den 1. April geübt?

Helmut Kuntz

Deutschland hat zu wenig Energie. Andere sagen, es hat die Erneuerbaren nur noch nicht weit genug ausgebaut. Fakt ist allerdings, der Preis dafür hat sich in etwa verdoppelt und das soll auch so bleiben [1].
In einer solchen Situation muss jeder Strohhalm helfen, wie unser Wirtschaftsminister belegt, der nach deren Suche rund um die Welt reist und jedes Land hofiert, sofern es nicht Russland heißt.

Energie findet sich überall, wenn man nur konsequent genug danach sucht

Unsere Medien helfen ihm dabei und „graben“ auch selbst nach energetischen Lösungen. Eine wurde vor nicht langer Zeit schon in Simbabwe gefunden [2]. Allerdings hat sich dieser energetische Fernseher dann allerdings leider als nicht wirklich richtungsweisend herausgestellt.

Man darf dabei nur nicht verzagen. GÜNE, richtungsweisende Physik, löst sich zunehmend von der bisherigen, diskriminierenden der „Weißen“. Im Bundestag verkündete ein nachhaltiger Abgeordneter, dass Solar rund um die Uhr Strom liefert und wurde ob dieser, die Nacht nicht mehr diskriminierenden Energieerkenntnis beklatscht [3].
Ganz böse Stimmen von weit, weit rääääächts behaupteten, dass daran etwas nicht stimmen würde. Aber so sind die nicht ausreichend weit Linken ja immer, wenn offensichtlicher, GRÜN-Linker Fortschritt delegitimiert werden soll.

Moderne, wirklich nachhaltige Energieschürfer verzagen wegen solcher Anfeindungen nicht. Und so kann ein fleissiger Redakteur nun wieder über eine bahnbrechende Energielösung berichten.

Elektrosteine

Deutschlands Vorzeigeprofessorin für Energie, Claudia Kemfert, erklärt zwar immer neu, wie einfach der Energiebedarf in Deutschland mit Deutschland gelöst werden könnte, so man nur auf sie hören und ihren Vorschlägen wie dem „noch und nöcher“ vertrauen würde.
Trotzdem scheint eher in weit entfernten Kontinenten wie dem immer noch recht unbekanntem Afrika, die Zukunft moderner Energie zu schlummern, welche Deutschland nur noch heben (und bezahlen) muss.
Habeck reiste zwecks Energiesuche dorthin und der Energiefernseher wurde auch auf diesem Kontinent gefunden.

Auch die neue Findung kommt wieder von dort. Man weiß scheinbar noch nicht sicher, wo genau auf diesem Kontinent, aber glaubhaft scheint es entweder aus Simbabwe oder dem Kongo zu sein.
[4] Merkur, 29.01.2023, Christoph Gschoßmann: Ende der Energiekrise? Videos von „Elektrosteinen“ aus Afrika gehen viral – Sensation oder Fake?
… Die Energiekrise trifft alle Nationen. Neue, saubere Stromquellen werden händeringend gesucht. Könnten ganz besondere Steine aus Afrika die unerwartete Lösung sein?
München – Stromfelsen? Elektrosteine? Oder gar „Vibranium“? Wie man sie auch nennt, wenn sie kein Fake sind, könnten sie womöglich die Energieprobleme in vielen Ländern weltweit beheben, gerade in vielen armen Ländern in Afrika. In viralen Videos sind angeblich Steine zu sehen, die eine elektrische Ladung erzeugen.
Einige geben vor, in der Demokratischen Republik Kongo gefunden worden zu sein, andere in Simbabwe. In den Videos ist zu sehen, wie Funken geradezu sprühen, ohne dass eine Batterie verbunden ist. 

Bild 1 [6] Energiestein

Aufgetan hat diese Energieentdeckung ein Christoph Gschoßmann. Laut Beschreibung: [5] „Er ist ein Allrounder im Journalismus und kann sich für Themen aller Ressorts begeistern, von Sport bis Politik. Er liebt hierbei die Abwechslung: Heute TSV 1860, morgen Oscarverleihung, übermorgen Bundestagswahl? Perfekt … Er liebt Geschichten in jeder Form … Seit 2014 arbeitet er an seiner eigenen Science-Fiction-Romanreihe mit dem Titel „Entkörpert“

Während der „Merkur“ eine gekürzte Fassung wiedergibt, übermittelt der „Gießener Anzeiger“ eine längere [6]. Darin kommt auch ein Professor vor, welcher die Entdeckung begutachtet. Am Ende kommt dieser zumindest zu einem Schluss:
Falls das wahr wäre, würde ich erwarten, dass diese Art Mineralvorkommen weltweit berühmt wäre und schon vor vielen Jahrzehnten oder hunderten von Jahren entdeckt und ausgenutzt würde.“

Trotzdem bleibt die Frage, aus welchem Grund dieser Artikel von so vielen Zeitungen veröffentlicht wurde. Vielleicht sollte es nur eine Leseprobe aus der Science-Fiction-Romanreihe des Redakteurs sein.

Quellen

[1] Merkur, 27.01.2023: Stadtwerke warnen: Gas- und Strompreise bleiben dauerhafte doppelt so hoch wie vor der Krisen

[2] EIKE, 18.09.2022: Dümmer geht nimmer? Doch es geht …

[3] EIKE, 28. Okt. 2022: „Der Strombedarf in Deutschland schwankt über den Tag. Und das Schöne ist, die Solarenergie, die zum Beispiel, schwankt nicht“ …

[4] Merkur, 29,01.2023: Ende der Energiekrise? Videos von „Elektrosteinen“ aus Afrika gehen viral – Sensation oder Fake?

[5] Merkur, Christoph Gschoßmann

[6] Gießener Anzeiger, 29.01.2023, Christoph Gschoßmann: Ende der Energiekrise? Videos von „Elektrosteinen“ aus Afrika gehen viral – Sensation oder Fake?