Stromversorgung: Alarmstufe rot in Baden-Württemberg – Bürger aufgefordert Energie zu sparen

Alarmstufe rot in Baden-Württemberg, meldete der Netzbetreiber TransnetBW. Strom wird so knapp, dass sogar Verbraucher zum Sparen aufgerufen wurden und Herde, Waschmaschinen und Backöfen ausschalten sollten.

Von Holger Douglas

Zum ersten Mal hat mit TransnetBW einer der Übertragungsnetzbetreiber eine angespannte Situation im Stromnetz angekündigt, Wie im TE Wecker gemeldet. Über eine App von TransnetBW wurden die Verbraucher darüber informiert, dass der verfügbare Strom in den Netzen nicht mehr ausreicht.

Am Mittwoch dem 7.12.22 0:00 Uhr sprang in der App erstmals die Warnung von grün auf gelb. Dies bedeutet »Verbrauch vorverlegen«. Also elektrische Haushaltsgeräte früher benutzen, Kaffee machen, Kuchen backen und Mittagessen kochen vorziehen, denn ob zur Mittagszeit noch genügend Strom für das Schnitzel mit Spätzle vorhanden sein würde, war unklar.

Ab 14:00 Uhr sprang die App auf rot. Soll bedeuten: »Die Situation im Stromnetz ist angespannt. Reduziere jetzt den Stromverbrauch, um mitzuhelfen, das Stromnetz stabil zu halten.« Bis 15:00 Uhr waren die Baden-Württemberger aufgefordert, Strom zu sparen.

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Drastischer kann kaum deutlich werden, dass in Baden-Württemberg Kraftwerke fehlen. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann hatte bestehende Kohle- und Kernkraftwerke stilllegen lassen. Es konnte ihm nicht schnell genug gehen, das Kernkraftwerk Philippsburg nach dem Abschalten unbrauchbar zu machen, in dem er die Kühltürme sprengen ließ, damit der Ausstiegsbeschluss nicht rückgängig gemacht werden konnte.

Sämtliche vorhandenen Reservekraftwerke wurden von den Übertragungsnetzbetreibern aufgefordert, Strom zu liefern.

Der Offenbarungseid: Die abgeschalteten Kernkraftwerke fehlen, ebenso wie weitere Reservekraftwerke, um die hohe Strom-Nachfrage zu bedienen. Aus der Schweiz werden hohe Strommengen importiert. Nur dort wird er auch knapp ebenso wie in Frankreich. Baden-Württemberg war früher Stromexportland und lieferte vor allem im Winter Strom nach Frankreich. Das ist vorbei, jetzt muss das Land um Strom betteln und teuer bezahlen.

Von einer angespannten Situation sprach TransnetBW. Offizielle Begründung laut TransnetBW-Sprecherin: unzureichende Transportkapazitäten im Stromnetz. Es hätte zu wenig Strom von den Windrädern aus Norddeutschland nach Süddeutschland geführt werden können.

Doch die Windräder dort stehen auch seit Tagen weitgehend still, eine weitere Stromtrasse hätte nichts transportieren können. Der Wind frischte gestern an der Küste etwas auf, die Windräder lieferten kurzzeitig um 12:00 Uhr knapp 14 GW, Deutschland benötigte um 12:00 Uhr 75,5 GW.

Doch in den vergangenen Wochen sieht es beim Energiewendewetter mau aus, sehr mau sogar. Von der Sonne kommt nichts, die Photovoltaik-Anlagen liefern praktisch nichts. Wenn die demnächst mit Schnee bedeckt sind, erst recht nichts.

Die rund 30.000 Windräder stehen weiterhin meist still, gestern Mittag lieferten die millionenteuren Apparate lächerliche 2 GW an Leistung. Um 12 Uhr benötigte Deutschland 77 GW Leistung, die kamen von Kohle- und Kernkraftwerken.

Die Grafik, die Stromerzeugung und Verbrauch anzeigt, sprechen Bände. Dramatisch klafft die Lücke zwischen Erzeugung von Windrädern und Photovoltaik sowie Verbrauch, der mit der roten Linie dargestellt ist.

Quelle: Agora-Energiewende

Ab Januar sind neue Photovoltaik-Anlagen von der Umsatzsteuer befreit, eine neue Anlage kann gekauft werden ohne Umsatzsteuer. Wenn sie schon keine Leistung liefern, dann soll wenigstens der Kauf schmackhaft gemacht werden.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 




ESG ist der psychotische Tyrann der Investmentwelt

Linnea Lueken und H. Sterling Burnett

Wenn nicht schnell gehandelt wird, werden sich die Bewertungssysteme für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social, and Governance, ESG) hoffnungslos in unser tägliches Leben einfügen, und die Leute, die ESG vorantreiben, scheren sich einen Dreck um unser Wohlergehen.

Denjenigen, die mit der ESG-Bewegung noch nicht vertraut sind, sei gesagt, dass es sich dabei im Kern um einen Mechanismus handelt, „mit dem eine Kabale ideologisch ausgerichteter einflussreicher Interessen, die über nicht gewählte supranationale Organisationen arbeiten, versuchen, das globale Finanzsystem zu ihrem Vorteil ‚umzustellen‘.“ Unter Umgehung der nationalen Souveränität, der freien Märkte und der Rechte des Einzelnen arbeiten globale Regierungsorganisationen, die in sie eingebetteten Bürokraten und die Regierungen, die sie finanzieren und aus denen sie sich zusammensetzen, mit internationalen Unternehmen und Finanzeliten zusammen, um die traditionellen Finanzmethoden der Risikobewertung und der Zuweisung von Kapital und Krediten zu verändern. Im Rahmen eines ESG-Systems werden Unternehmen und wahrscheinlich bald auch Einzelpersonen willkürlich festgelegte ESG-Sozialkreditscores zugewiesen, die Finanzinstitute, Investment-Portfoliomanager und Big Tech als Richtschnur für Investitionsentscheidungen, Entscheidungen darüber, wer am Bankgeschäft teilnehmen oder Geschäftslizenzen erhalten kann und wer sich auf Social-Media-Plattformen engagieren darf, nutzen könnten. Im Grunde ist ESG ein Hintertürchen zu einer sozialen Kreditbewertung, die von der Regierung gefördert und in der Regel durch Vorschriften durchgesetzt wird.

ESG ist besonders an sozialer Gerechtigkeit und dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen interessiert, und eine Bewertung kann Ihrem Unternehmen zugewiesen werden, ob Sie es wollen oder nicht.

Unternehmen (und eventuell auch Einzelpersonen), die eine hohe ESG-Bewertung nicht erreichen, können bestraft werden; Banken können sich weigern, dem Unternehmen Kredite zu gewähren, oder die für das Unternehmen verfügbaren Kapitalinvestitionen einschränken. Auch der Zugang zu Steuergutschriften, Versicherungen, Zuschüssen und anderen Verträgen kann eingeschränkt sein. Personen mit niedrigen ESG-Bewertungen können auch aus sozialen Medien verbannt werden.

Obwohl der ESG-Investitionsrahmen als fürsorgliche, umweltbewusste Alternative zu traditionellen, ertragsorientierten Investitionen angepriesen wird, ist er in Wirklichkeit eine Waffe der Geistesgestörten, die der Verfolgung „weiser“ politischer Ziele Vorrang vor der Förderung des menschlichen Wohlergehens einräumt.

Nehmen wir zum Beispiel die Reaktion eines Analysten eines „Risiko-Intelligenz“-Unternehmens namens Maplecroft auf den jüngsten gewaltsamen Putschversuch in dem kleinen Inselstaat São Tomé und Príncipe. In einem Interview mit Rigzone sagte der Analyst: „Der Putschversuch ist unglaublich schädlich für die politische und ESG-Bilanz des Landes und wird wahrscheinlich Investoren in der aufstrebenden Öl- und Gasindustrie abschrecken.“

Vier Menschen sind tot, der Putschversuch wurde vereitelt, aber einige Experten denken an eine Investitionsmode.

Für normale Menschen ist das verrückt – aber für die weltweit führenden Regierungsvertreter und die Vorstandsvorsitzenden multinationaler Unternehmen ist ESG die Zukunft. Auf der jüngsten Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP27) war die Botschaft klar: Insbesondere die Nutzung fossiler Brennstoffe muss eingestellt werden, und die Finanzinstitute sollten dies durchsetzen.

Fossile Brennstoffe und ihre Derivate haben einen großen Teil der Welt aus der extremen Armut befreit, haben die Ernteerträge enorm verbessert, helfen dabei, sauberes Wasser und Transportmittel in die entlegensten Regionen zu bringen, helfen bei der Entwicklung von Medikamenten, sorgen für kostengünstige und saubere Heizungen, Klimaanlagen und Tausende anderer Dinge, die wir als selbstverständlich ansehen. Mehr als 4.000 Gegenstände und Produkte des täglichen Gebrauchs in den Industrieländern und in vielen Entwicklungsländern enthalten entweder fossile Brennstoffe als notwendigen Bestandteil oder werden vollständig aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Selbst wesentliche Produkte, die nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden, werden oft mit Technologien entwickelt, hergestellt und geliefert, die auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Eine strenge Durchsetzung der ESG-Bestimmungen würde diese Chancen und die Entwicklung armer Länder unabhängig von ihrer politischen Stabilität aufhalten.

Der Schaden, den die ESG anrichten, wird jedoch nicht bei den armen Ländern Halt machen. Durch die Begrenzung von Investitionen in Öl- und Gasvorkommen im Inland werden sie auch die Energiepreise hoch halten, das Wirtschaftswachstum untergraben und die Vereinigten Staaten in eine gefährliche Abhängigkeit von ausländischen Energie- und Technologiequellen bringen.

Und es wird immer schlimmer. Neue Vorschriften der Biden-Regierung ermöglichen es, dass ESG-Überlegungen bei der Verwaltung Ihrer 401(k)-Rente eine Rolle spielen, und Ihr Arbeitgeber kann Ihr Geld standardmäßig in einen ESG-Fonds investieren.

Die überwiegende Mehrheit der Menschen, die in die Märkte investieren, sei es als Einzelpersonen oder als Teil einer privaten oder öffentlichen Rente, tun dies in der Hoffnung, die Renditen zu maximieren, um für einen sicheren Ruhestand zu sorgen, der ihnen die Möglichkeit gibt, nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen und ein gewisses Maß an Freiheit zu genießen, um ihre Träume nach der Pensionierung zu verfolgen. Indem die Regierung zulässt, dass ESG bei den Zielen von Banken, Investmentmanagern und Aktienportfolios eine Rolle spielen, erlaubt sie diesen Finanzeliten, das Geld anderer Leute zu verwenden, um ihre selbstgewählten sozialen und ökologischen Ziele zu verfolgen. Im Rahmen der ESG untergräbt die Regierung den treuhänderischen Standard, das Geld der Kunden zur Erzielung von Gewinnen als einziger gesetzlicher Leitlinie zu verwenden, um die Rendite für die Kundeninvestoren zu maximieren, und ersetzt ihn durch die sozialen oder ökologischen Ziele, die die Banken und Fondsmanager ihrer Meinung nach verfolgen sollten.

BlackRock, die größte Vermögensverwaltungsgesellschaft der Welt, die mehr als 10 Billionen Dollar verwaltet, ist nur eines von vielen Unternehmen, die ESG vorantreiben. Einige Hochschulen erstellen Lehrpläne für angehende Nachhaltigkeitsfachleute. Um Ihnen ein Beispiel für die Art von Menschen zu geben, die diese Berufe anziehen, hat eine Website für Nachhaltigkeits-Investitionen eine Liste von ESG-Jobs zusammengestellt, darunter einen, der die vielsagende Eröffnungszeile enthält: „Wollten Sie jemals ein Bodyguard sein, aber Ihnen fehlte die körperliche Kraft? Wenn ja, dann könnte eine ESG-Karriere Ihre zweite Chance sein“.

Glücklicherweise ist nicht alles schlecht und düster. Einige US-Bundesstaaten haben Gesetze erlassen, die es Finanzunternehmen mit ESG-Schwerpunkt verbieten, Geschäfte mit staatlichen und kommunalen Aufträgen zu machen. Und das Beste daran ist, dass es zu funktionieren scheint. Nachdem mehrere Staaten ihr Geld von BlackRock abgezogen hatten, wurde der Aktienkurs des Unternehmens herabgestuft, und es sieht sich weiterhin dem Druck von Öl produzierenden Staaten ausgesetzt, die nicht besonders begeistert sind von Plänen zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.

ESG ist der psychotische Tyrann der Investmentwelt. Seine Befürworter nutzen emotionale Erpressung und Angst vor dem Klimawandel, um sich zum König der Unternehmen aufzuschwingen, während sie Unternehmen, die nicht im Gleichschritt mit der Agenda des Stakeholder-Kapitalismus sind, aus dem Geschäft drängen. Es ist ihnen egal, dass dies den Familien und den Armen in der Welt schadet. Deshalb dürfen wir sie nicht gewinnen lassen.

Originally published at Townhall.com

Linnea Lueken is a research fellow with the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy at The Heartland Institute.

H. Sterling Burnett, Ph.D., is the director of the Arthur B. Robinson Center.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/12/08/esg-advocates-have-unhinged-priorities/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




COP 27 hat keinen Plan, um Produkte aus Erdöl zu ersetzen!

Ronald Stein

Die COP27-Konferenz der Vereinten Nationen fand in Ägypten statt und zog die globalen Eliten und mehr als vierhundert Privatjets an. Alle Teilnehmer erkannten an, dass der Klimawandel stattfindet, wie schon seit vier Milliarden Jahren, aber es scheint, dass es den meisten an grundlegenden Energiekenntnissen mangelte, die mit dem Wissen beginnen, dass erneuerbare Energien nur intermittierende Elektrizität sind, die aus unzuverlässigen Brisen und Sonnenschein erzeugt wird. Windturbinen und Sonnenkollektoren können nichts für die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten herstellen.

Die ebenso unbestreitbaren wie unangenehmen Tatsachen sind, dass erneuerbare Energien wie Windturbinen und Sonnenkollektoren KEINE Erdölderivate herstellen können, die die Grundlage für Tausende von Produkten bilden, welche wiederum die Grundlage von Gesellschaften und Volkswirtschaften auf der ganzen Welt sind.

Fossile Brennstoffe waren der Grund dafür, dass die Welt in weniger als zweihundert Jahren von 1 auf 8 Milliarden Menschen angewachsen ist. So sehr sich die Staats- und Regierungschefs auch wünschen, die Welt von den Emissionen aus fossilen Brennstoffen zu befreien, so muss die Welt doch noch einen Ersatz für die Erdölderivate finden, die die Grundlage für mehr als 6.000 Produkte und Kraftstoffe für unsere verschiedenen Verkehrsinfrastrukturen bilden.

Die COP-Teilnehmer sollten auch wissen, dass auch Rohöl nutzlos ist, wenn es nicht in etwas Brauchbares umgewandelt werden kann, wie z. B. in die Kraftstoffe für die Schwerlast- und Transport-Infrastrukturen von Schiffen und Flugzeugen nebst den Derivaten, aus denen die mehr als 6.000 Produkte und Kraftstoffe hergestellt werden, die unser Leben angenehmer gemacht haben.

The World Economic Forum (WEF), the UN and their Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), and banks that promote ESG, are an extremely dangerous precedent as the eight billion people on this planet never voted to give governments this sort of control over the products demanded by the eight billion on this planet.

● Heute haben wir 50.000 schwere Handelsschiffe und Langstreckenschiffe, die Produkte in die ganze Welt transportieren.

● Heute haben wir 50.000 Schwerlast- und Langstreckenflugzeuge, die von kommerziellen Fluggesellschaften, privaten Nutzern und dem Militär eingesetzt werden.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF), die Vereinten Nationen und ihr Weltklimarat (IPCC) sowie ESG fördernde Banken sind ein äußerst gefährlicher Präzedenzfall, da die acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten nie dafür gestimmt haben, den Regierungen diese Art von Kontrolle über die Produkte zu geben, die von ebendiesen acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden.

Die Teilnehmer der COP27, die Null-Emissionen zu praktisch jedem Preis erreichen wollen, werden mit großen Problemen in der Lieferkette für exotische Materialien wie Lithium, Kobalt, Kupfer, Zink und Silizium konfrontiert werden sowie mit der Herausforderung der Bezahlbarkeit. Hinzu kommen die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Strom aus Wind und Sonne sowie die ethischen Herausforderungen, die sich aus dem Abbau exotischer Materialien ergeben, bei dem Menschen in ärmeren Ländern ausgebeutet werden, nur damit die Eliten ein Elektroauto fahren können.

Der Vorrat an Lithium für die derzeitigen Elektroauto-Batterien ist weltweit schon jetzt äußerst begrenzt, und Initiativen auf der ganzen Welt zur Erschließung von Lithium-Tagebauen und Erzverarbeitungsanlagen haben einen öffentlichen Aufschrei ausgelöst, da Umweltschützer und die örtliche Bevölkerung um die Auswirkungen auf die Natur und die Lebensgrundlagen der Menschen fürchten.

Ein paar andere dunkle Wolken über der Lithiumversorgung zur Deckung des Bedarfs an EV-Batterien:

1. Der chilenische Oberste Gerichtshof hat den Abbau von Lithium in Salarf de Atacama, Chile, gestoppt – einem riesigen Gebiet, in dem 55 Prozent der weltweit bekannten Lithiumvorkommen liegen.

2. Der Ausschuss für Risikobewertung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) beabsichtigt, drei Lithiumverbindungen als gefährlich für die menschliche Gesundheit einzustufen.

Bevor die UNO ohne geprüften Fallschirm aus dem Flugzeug springt, muss sie einen Plan haben, um den Bedarf der acht Milliarden Menschen auf diesem Globus an all den Produkten und Infrastrukturen zu decken, die es heute gibt und die es vor ein paar hundert Jahren noch nicht gab. Wo ist der U.N.-Plan, um die acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten mit den Produkten zu versorgen, die heute aus Erdöl hergestellt werden?

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Bemühungen, die Nutzung von Erdöl ohne verfügbaren Ersatz einzustellen könnten die größte Bedrohung für die acht Milliarden Menschen in der Zivilisation sein, nicht der Klimawandel, und die Welt in eine Ära der garantierten extremen Knappheit an fossilen Brennstoffen führen, wie wir sie in der dekarbonisierten Welt um 1800 hatten, was zu Milliarden von Todesfällen durch Krankheiten, Unterernährung und Extremwetter führen kann, wenn man versucht, ohne die fossilen Brennstoffe zu leben, die der Gesellschaft zugute kommen.

Es ist vollkommener Unsinn, dass funktionierende, zivile Gesellschaften ohne Kohle, Öl und Gas leben können. Das heutige Leben ohne fossile Brennstoffe ist symptomatisch für eine ungebildete Kohorte, die nicht die geringste Ahnung davon hat, was ihr sicheres und überaus privilegiertes kleines Leben möglich macht.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Diese sauberen erneuerbaren Energien wie Windturbinen und Sonnenkollektoren können nur ELEKTRIZITÄT erzeugen, und zwar bestenfalls schwankenden Strom aus verfügbaren Brisen und Sonnenschein.

Elektrizität aus Wind und Sonne KANN:

– Kann Ihr iPhone aufladen, aber nicht herstellen

– Kann einen Defibrillator bedienen, aber den Defibrillator nicht herstellen.

– Kann Ihren Fernseher bedienen, aber nicht herstellen.

Was Strom aus Wind und Sonne NICHT KANN:

– Es können keine Reifen für die Milliarden von Fahrzeugen hergestellt werden.

– Kann keinen Asphalt für die Millionen von Straßenkilometern herstellen.

– Kann nicht zur Herstellung von Medikamenten und medizinischen Geräten verwendet werden.

– Kann keine Wasserfiltersysteme herstellen.

– Kann keine Abwassersysteme herstellen.

– Es können keine Düngemittel hergestellt werden, die aus Erdgas gewonnen werden, um Milliarden von Menschen zu ernähren.

– Sie können keine Pestizide zur Bekämpfung von Heuschrecken und anderen Schädlingen herstellen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Auch alle Komponenten von Windturbinen und Sonnenkollektoren werden mit Produkten aus fossilen Brennstoffen hergestellt, so dass durch die Abschaffung fossiler Brennstoffe alle Komponenten von Windturbinen, Sonnenkollektoren, Fahrzeugen, Handelsschiffen, Flugzeugen usw. wegfallen würden. Noch einmal: Wo ist der Plan der UNO, die acht Milliarden Menschen auf der Erde mit den Produkten, die jetzt aus Erdöl hergestellt werden, am Leben zu erhalten?

Ein Leben ohne Öl ist NICHT SO EINFACH, WIE die UNO vielleicht denkt, denn erneuerbare Energien sind nur intermittierende Elektrizität aus Brisen und Sonnenschein, da WEDER Windturbinen noch Sonnenkollektoren irgendetwas für die Gesellschaft herstellen können. Der Klimawandel mag sich auf die Menschheit auswirken, aber wenn man ihr vorschreibt, ohne die aus Erdöl hergestellten Produkte zu leben, wird man ihr einen Lebensstil vorschreiben, der in die Zeit der Pferdekutschen um 1800 zurückführt.

Die Staats- und Regierungschefs und die Führer der Umwelt-, Sozial- und Governance-Bewegung (ESG-Bewegung), die eine Politik festlegen, um die Welt von fossilen Brennstoffen zu befreien, scheinen zu vergessen, dass auch arme Nationen ein unveräußerliches, gottgegebenes Recht haben sollten, sich zu entwickeln, indem sie fossile Brennstoffe, Kern- und Wasserkraft nutzen – und Erdöl als Ausgangsmaterial für Düngemittel, Arzneimittel, Kunststoffe und Hunderte anderer wunderbarer, das Leben verbessernder und lebensrettender Produkte.

Autor: Ronald Stein is an engineer, senior policy advisor on energy literacy for CFACT, and co-author of the Pulitzer Prize nominated book “Clean Energy Exploitations.”

Link: https://www.cfact.org/2022/12/03/cop-27-has-no-back-up-plan-to-replace-products-from-oil/#

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Woher kommt der Strom? Der Preis steigt. Der CO2-Ausstoß auch!

47. Analysewoche 2022

Wie im Artikel der vergangenen Woche bereits prognostiziert, steigt der Strom wieder in den Bereich „Durchschnittshöhe vor dem Kanzlermachtwort“ = 245€/MWh. Lag der  Preis vom 17.10.2022 (Kanzlermachtwort) bis zum 11.11.2022 (Bundestagsbeschluss mit dem AUS der Kernkraft zum 15.4.2023) noch im Durchschnitt bei 119€/MWh, was mehr als eine Halbierung des Strompreises bedeutet, stieg der Preis vom 12.11.2022 bis zum 3.12.2022 wieder auf 229€/MWh im Durchschnitt. Der Strompreis-Durchschnitt des Zeitraums vor dem Kanzlermachtwort wird damit fast wieder erreicht. Die Ignoranz gegenüber den psychologischen Aspekten lässt die Vermutung aufkommen, dass weder der Wirtschaftsminister noch der Bundeskanzler oder sonst wer in der aktuellen Regierung eine Ahnung davon haben, wie Marktwirtschaft funktioniert. Christian Lindner, der einzige Ampelpolitiker, der es wissen müsste, ist meiner Meinung nach eine Enttäuschung ohne Durchhaltevermögen. Schaden vom deutschen Volk abzuwenden wurde mal geschworen. Und offensichtlich schnell wieder vergessen.

Dabei ist es doch so einfach. Wird die Aussicht auf sicher fließenden Strom erheblich reduziert = Endgültige Abschaltung der Kernkraftwerke, wird also das Angebot verknappt, hat das steigende Preise zur Folge. Umgekehrt ist es genauso. Als es mit dem Kanzlermachtwort auch nur ein Fünkchen Hoffnung auf den unbefristeten Weiterbetrieb der aktuell noch laufenden Kernkraftwerke gab, fiel der Strompreis massiv. Er fiel sogar, obwohl eine erhebliche Menge Importstrom eingekauft werden musste.

Dass die meisten Medien Vieles und Schönes vor allem in Sachen ´Wokeness`, Haltung sowie Ideologie verbreiten können, ist allenthalben bekannt. Allein der oben dargestellte und belegte Sachverhalt ging an ihnen komplett vorbei. Das lässt vermuten, dass es unter Journalisten in heutigen Zeiten viele gibt, die zwar das Sagen haben, leider aber nur kaum bis keine Sachkompetenz aufweisen können.  Zumindest im Bereich Energie, speziell Strom, Stromversorgung und Stromversorgungssicherheit zu angemessenen Preisen ist das bestimmt so.

Die 47. Analysewoche (Factsheet-PDF) bringt noch weniger  Wind- und PV-Strom als die KW 46. Bei der Agora Zukunftsprognose sieht das so für 2030 mit 68 Prozent Ausbaugrad Erneuerbare und 2040 mit 86 Prozent Ausbaugrad Erneuerbare aus. Es ist trotz weiterer Milliardeninvestitionen in die sogenannten „Erneuerbaren“ ein Ergebnis, das man, ohne böswillig zu sein, wiederum als desaströs bezeichnen muss. Besonders die abrupten Sprünge in der regenerativen Erzeugung machen es den konventionellen Erzeugern nahezu unmöglich, eine sachgerecht-passende und ökonomisch sinnvolle Strom-Bedarfserfüllung zu gewährleisten.

Vergangene Woche wurde berechnet, dass um die 57.600 dieser Speicher notwendig sind, um eine Dunkelflaute von 72 Stunden für die 40 Millionen  Haushalte Deutschlands (etwa ein Viertel des gesamten Strombedarf Deutschlands pro Jahr netto)  zu überbrücken. Mit einem weiteren innovativen Speichersystem wird – noch theoretisch – versucht, den Strombedarf bei längerer Dunkelflaute zu decken. Schauen Sie sich dieses Video von Prof. Ganteför an. Bereits vor 3 Jahren, im November 2019 haben wir uns im Rahmen dieser Kolumne mit dem Großspeicher „Hambacher Loch“  von  Prof. Schmidt-Böcking beschäftigt.

Detailanalysen

Bei der Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart handelt es sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Nutzen Sie den höchst empfehlenswerten virtuellen Energiewende-Rechner. (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) Ebenso den bewährten Energierechner.

Schauen Sie sich an, wie sich eine angenommene Verdopplung (Original-Excel-Tabelle) beziehungsweise Verdreifachung (Original-Excel-Tabelle) des Wind- und Photovoltaik (PV)-Stroms auswirken würde. Beachten Sie bitte, dass der Strom bei entsprechender Kennzeichnung im Chart (= 1) oft eben nur im Tagesdurchschnitt ausreicht.

Man erkennt, dass zum Beispiel gut 40 Prozent regenerative Stromerzeugung im Jahr 2021 nur ein Durchschnittswert sind und dass die knapp 50 Prozent im Jahr 2020 trotz Zubaus weiterer regenerativer Stromerzeugungsanlagen durchaus nicht sicher erreicht werden (1. Januar bis 27. November 2022 = 47,1 Prozent). Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, der Wind macht halt, was er will. Wobei noch das oben bereits belegte physikalisch-technische Problem hinzukommt: Weht der Wind schwach, wird wenig Strom produziert. Weht er richtig stark, wird sehr viel Strom produziert. Dann müssen die Windkraftanlagen unter Umständen aus dem Wind genommen, abgeregelt werden. Was das kostet, wie sich die diversen Regulierungsnotwendigkeiten (Eisman) bei einer Stromversorgung mit „Erneuerbaren“ bei den Kosten auswirken, wird hier behandelt

CO2-Ausstoß steigt wieder an

Die Betrachtung der CO2-Emmissionen dieses Jahres offenbart, dass sich Deutschland wieder in die Regionen des Jahres 2019 bewegt = Über 400 gCO2/kWh. Bis zum Ende des Jahres wird der CO2-Ausstoß weiter ansteigen. Im Jahr 2023 wird eine noch weitere Steigerung ohnehin der Fall sein. Da braucht man kein Prophet zu sein. Das Kernkraftwerke-Aus bedeutet noch mehr Ersatz- und Ergänzungsstrom aus Gas- und Kohlekraftwerken.

Der Chart mit den Import- und Exportzahlen plus Chart vom 1.1.2022 bis zum 27.11.2022 sowie der Vortrag von Professor Georg Brasseur von der TU Graz sind sehr erhellend. Professor Brasseur folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Die WiSo-Dokumentation zum Blackout ist dank Professor Harald Schwarz von der BTU Cottbus und diversen Energiewendeprotagonisten (Mindset-GraichenKemfertPaech) in jeder Hinsicht – realistische Einschätzungen/spinnerte Träumereien – informativ. Dass die Energiewende faktisch gescheitert ist, veranschaulicht Professor Fritz Vahrenholt in seinem Vortrag beim „Berliner Kreis in der Union“.

Am 24.11.2022 erschien der Enexion-Artikel

Energiewende SPEZIAL – Stromimport, Stromexport Deutschlands

Das SPEZIAL beschäftigt sich neben vielem anderen mit der Frage, ob Deutschland seine Kernkraftwerke weiterlaufen lassen muss, damit die Stromversorgung Frankreichs nicht zusammenbricht.

Ich möchte wieder und besonders auf einen Artikel hinweisen, der auf der Achse erschienen ist und mögliche Folgen einer intensiven Stromerzeugung per Windkraft thematisiert: Wenig Wind durch Windkraft heißt Dürre und Starkregen! Kann es sein, dass gerade Windkraftwerke die Energiewende konterkarieren?

Sehr zu empfehlen, aber leider hinter der Bezahlschranke ist der FAZ-Artikel vom 8. Oktober 2022: ZU BESUCH BEI TRANSNETBW – Stromversorger kämpft gegen Blackout-Gefahr.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche, möglich bis 2016, in der jeweiligen Tagesanalyse unten. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vor allem auch die Im- und Exportwerte. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Das Analysewerkzeug stromdaten.info ist ein sehr mächtiges Instrument, welches mit dem Tool Fakten zur Energiewende nochmals erweitert wurde. Falls Sie die Agora-Handelstage vermissen: bitte die in den Tagesanalysen verlinkte Agora-Chartmatrix aufrufen.

Wichtige Info zu den Charts: In den Charts von Stromdateninfo ist Solarstrom gelb markiert und immer oben, oft auch über der Bedarfslinie. Das bedeutet aber nicht, dass dies der Strom ist, der exportiert wird. Im Gegenteil. Wegen des Einspeisevorrangs wird dieser Strom, genau wie anderer regenerativ erzeugter Strom, bevorzugt in das Netz eingespeist. Zum Export bleibt praktisch nur konventionell erzeugter Strom übrig, der immer allein aus Netzstabilisierungsgründen benötigt wird. Gleiches gilt für zusätzliche Stromsenken, umgangssprachlich Stromverbraucher genannt.

Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zum Beispiel erhöhen den Bedarf erheblich, so sie denn im geplanten Umfang realisiert werden sollten. Der hierfür zusätzlich benötigte Strom wird aber durchaus nicht regenerativ gedeckt. Die Sonne scheint nicht mehr und länger, der Wind weht nicht stärker, nur weil zusätzlicher Strom benötigt wird. Deshalb wird der zusätzlich benötigte Strom aktuell immer zusätzlich konventionell erzeugt. Jedenfalls so lange, bis der „massive Ausbau“ der „Erneuerbaren“ plus Speicher realisiert wurde und 100 Prozent grüner Strom nicht nur im Durchschnitt, sondern auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.

Tagesanalysen

Montag, 21.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 23,55 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,05 Prozent, davon Windstrom 19,94 Prozent, PV-Strom 3,61 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,51 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Wenig Wind und wenig Sonne [20302040] über Tag mit Preisen um die 300€/MWh. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. November ab 2016.

Dienstag, 22.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 35,31 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,00 Prozent, davon Windstrom 32,21 Prozent, PV-Strom 2,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,69 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Die Stromerzeugung [20302040] von Wind- und vor allem PV-Strom lässt zu wünschen übrig. Heute ist allerdings kein Stromimport vonnöten. Die Preise sind niedriger als gestern. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. November ab 2016.

Mittwoch, 23.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 34,53 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 45,36 Prozent, davon Windstrom 29,94 Prozent, PV-Strom 4,59 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,83 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Wieder wenig PV-Strom. Aber auch der Windstrom [20302040] bringt lediglich um die 30% des Bedarfs. Importstrom wird nicht nötig. Die Konventionellen gleichen aus. Dementsprechend niedrig ist der Preis. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. November ab 2016.

Donnerstag, 24.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 27,25 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 38,84 Prozent, davon Windstrom 24,51 Prozent, PV-Strom 2,74 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,59 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der  Handelstag „Strom-Import/Export“.

Wind- und PV-Stromerzeugung [20302040] lassen weiter nach. Strom wird, wenn auch in sehr geringem Umfang, importiert. Was gleichwohl zum Tageshöchstpreis um die 320€/MWh führt. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. November ab 2016.

Freitag, 25.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 24,96 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,55 Prozent, davon Windstrom 21,81 Prozent, PV-Strom 3,15 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,59 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der  Handelstag „Strom-Import/Export“.

Der Freitag [20302040] wartet mit noch geringerer regenerativer Stromerzeugung als an den Vortagen auf. Stromimport (13:00 bis 16:00 Uhr) wird notwendig. Der Tageshöchstpreis wird allerdings erst um 17:00 Uhr aufgerufen. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. November ab 2016.

Samstag, 26.11 2022Anteil Wind- und PV-Strom 19,42 Prozent. Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 32,32 Prozent, davon Windstrom 16,30 Prozent, PV-Strom 3,12 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,90 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Wochenende. Wenig Bedarf. Wenig Wind- und Sonnenstrom [20302040]. Kein Strom-Import. Dennoch über 300€/MWh zur Vorabendstunde. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. November ab 2016.

Sonntag, 27.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 34,94 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,70 Prozent, davon Windstrom 31,27 Prozent, PV-Strom 3,67 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 11,76 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040]. Der Handelstag „Strom-Import/Export“.

Noch weniger Strombedarf. Wind- und PV-Stromerzeugung [20302040]´erholen` sich etwas.  Heute allerdings ist zu viel Strom im Markt. Die Preise fallen deshalb.

Vorab: In der 48. KW kam eine richtig ´heftige` Dunkelflaute auf Deutschland zu.

Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages plus die Zusammensetzung der deutschen Stromimporte können hier analysiert werden.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27. November ab 2016.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.




Michael Limburg – „Rundumsonne oder Grillhähnchen?

15. Internationale EIKE Klima- und Energiekonferenz, IKEK-15, am 25. und 26. November 2022, Pfännerhall Braunsbedra bei Merseburg.
Michael Limburg referierte über die Strahlungsbilanz und den Treibhauseffekt der Atmosphäre und stellt die offiziöse Theorie der Klima-Alarmisten in Frage.

Das Rundumsonnen-Paradoxon