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Ist der Treibhauseffekt in der Atmosphäre nachweisbar? Ungewollter tagelanger Großversuch zum Treibhauseffekt im Ostsee- und Anliegerraum

Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe, Matthias Baritz

Der Großversuch war der Anschlag auf Nordstream I und II in der Nacht vom 25/26. September 2022 mit tagelanger Erdgasfreisetzung, das hauptsächlich aus dem Kohlenwasserstoff Methan mit der chemischen Formel CH4 besteht. Methan soll etwa 25 bis 50-mal stärker erwärmend wirken als Kohlendioxid. Es entwichen 300 – 500 Mio m3 Methan (2-Tagesverbrauch in D) was einem CO2 Äquivalent von mindestens 7,5 Mio Tonnen entspricht (1% der jährlichen Emission in Deutschland). Quelle UBA. Und es schürt die Furcht vor „erheblichen Klimaschäden

Titel der UBA Meldung zum Gasaustritt aus dern NSi & II Pipelines

Das basiert daher auf der unbewiesenen Behauptung dass Methan viele Male „klimaschädlicher“ sei, als CO2.

Dazu stellen wir folgende einfache Überlegung an:

Wenn Methan ein so „starkes“ Treibhausgas wäre, müsste sich über den vielen Leckstellen in der Luft über der Ostsee eigentlich eine Art Hitzepilz gebildet haben. Angeblich wurde das Gas in einem Umkreis von mehreren Hundert Metern zunächst kaum verdünnt, breitete sich dann aber pilzförmig in alle Richtungen und nach oben aus und erreichte verdünnt schließlich auch die Atmosphäre über dem Festland.

Ein besseres und realitätsnahes mindestens eine Woche andauerndes Großexperiment zur Bestätigung des Treibhauseffektes wie die Explosion dieser Pipeline mit der großflächigen Ausbreitung von Methangas gab es bisher nicht.

Realität: Im Bereich der Unglücksstelle waren zahlreiche Schiffe und Flugzeuge unterwegs und die Leute berichten nichts von einem Wärmepilz, in welchen Sie hineingeraten wären. Auch hätten uns die täglichen Wettervorhersagen a la Plöger, Terli und Co mit gefährlich gestiegenen Temperaturerhöhungen, auch von Satelliten gemessen, überschüttet. Sondersendungen im Fernsehen wie „Im Brennpunkt“ wären die Folge gewesen. Gäbe es den riesigen Erwärmungseffekt von Methan, dann hätten alle Treibhausanhänger ihr Augenmerk ständig auf die Ostsee gerichtet, und wir wären stündlich mit neuen Erwärmungsschreckensmeldungen in den Nachrichten bombardiert worden, mit neuen Erwärmungsrekorden und der Ausbreitung eines rot umrandeten Wärmepilzes auf den Wetterkarten über der gesamten Ostsee bis zum Erreichen des Festlandes. „Hitze und Sommerwetter in Mecklenburg“ und dergleichen hätten die Überschriften der Schreckensmeldungen gelautet. Die Luft über der Ostsee wäre in den main-stream-Medien zu einem gefährlichen Wärme- und Hitzemeer hochkatapultiert worden. Mögliches Fischsterben, Gefahr für die Fischerboote, aussterbender Beruf. Die Ostsee wird zum Toten Meer. Ebenso wie man die ständigen Übertreibungen und Panikbotschaften unserer Medien kennt.´

Realität der ständigen Temperaturmessungen im Ostseeraum:

Die Ostsee ist bzgl. der Temperatur gut überwacht durch Wetterstationen auf den Inseln, durch Wetterballone, durch die vielen Schiffe und über Satelliten. Gerade in der Woche nach der Explosion, ab 26.09., sind die Temperaturen über der Ostsee weiter stark gefallen und haben uns eiskalte Septembertage und frühe Oktobertage bis hinunter in die Alpen gebracht. Die großräumige Umstellung der Wetterlage vom heißen, von Hochdruckgebieten über West- und Mitteleuropa dominierten Sommer zum kühlen Herbst war bereits am 14./15. September weitgehend abgeschlossen – schon für sich Beweis genug für die Dominanz der Luftmassen und der Sonnenscheindauer auf das Temperaturverhalten. Dabei war das bei weitem nicht einmal die kälteste, mögliche Großwetterlage Ende September – dazu hätte es einer Nordostlage mit direkter Zufuhr arktischer Luft aus der Barents-See oder aus Nordsibirien bedurft. Zwar stellte sich bald wieder goldenes Oktoberwetter ein, aber ohne Warmluftzufuhr aus Südwest, was uns zwar milde tage, aber schon eisige Nächte mit Boden- und vereinzelten Luftfrösten bescherte. Die Realität war also ein mäßig intensiver Kälteeinbruch. Auf der Zugspitze waren bis Ende September/Anfang Oktober 70 cm Neuschnee gefallen. Keine Spur irgendeiner zusätzlichen Treibhauserwärmung.

Das Großexperiment mit dem sehr starken Treibhausgas Methan hat gezeigt: Es gab keine Erwärmung im Ostseeraum, sondern sogar eine Abkühlung.

Unsere Schlussfolgerung: Die Begriffe Treibhauseffekt und Treibhausgase sind eine geistreiche Begriffserfindung für das Geschäftsmodell Klimawandel mit der gewinnbringenden CO2-Steuer für den Staat und die Panikwissenschaftler.

Wir drei Autoren legen Wert auf die Feststellung: Wir sind keine Klimawandelleugner, und wir sind keine Klimaerwärmungsleugner. Wir wollen im Gegensatz zu den CO2-Treibhauserwärmungsanhängern wissenschaftlich und neutral den ständigen Klimawandel erklären, um die neuzeitliche Klimaerwärmung zu verstehen. Wir schlagen immer Maßnahmen vor, die tatsächlich wirken.

Wir haben bisher herausgefunden: Die neuzeitliche Klimaerwärmung fand in Deutschland hauptsächlich erst seit 1988 und im Sommer statt. Diese von uns entdeckte Klimarealität führt zur Versteppung der deutschen Lande im Sommer. Die Zahl der heißen Tage nehmen zu. Das werden wir im folgenden Artikel zeigen

Abbildung 1: Bei der Raps-Bestellung im August waren die Böden in den letzten Jahren mitunter so trocken, dass beim Ackern mehrere hundert Meter lange Staubfahnen entstanden. Foto: Stefan Kämpfe

Behauptet wird von der bezahlten main-stream Wissenschaft wie dem PIK Potsdam, die Temperaturen hätten seit der Industrialisierung zugenommen und daran wäre der menschenverschuldete CO2-Ausstoß schuld. Wir hingegen haben erkannt: Die CO2-Messungen und die Temperaturgrafiken passen erst seit 1988 zusammen.

Abbildung 2: Seit 1881 hat der CO2-Gehalt der Atmosphäre zugenommen von 0,029% 1881 auf fast 0,042% gegenwärtig. Wie viel der Zunahme vom Menschen verursacht ist und wie viel natürlichen Ursprungs, kann man aus der Grafik nicht ablesen. Unbewusst verlängert unser Gehirn die Trendlinie einfach nach links unten und nach rechts oben. Diese Grafik zeigt KEINE Klimasensitivität des CO2, sie verdeutlicht aber, dass die Temperaturentwicklung Deutschlands besonders in der Mitte des 20. Jahrhunderts nicht zur stetig steigenden CO2-Konzentration passte, zumal die DWD-Temperaturdaten nicht vom Wärmeinseleffekt bereinigt sind und die Erwärmung ab den späten 1980er Jahren hauptsächlich wegen der stark zunehmenden Besonnung im Sommerhalbjahr erfolgte.

Zu den Temperaturen: Die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Deutschlandtemperaturen liegen leider auch nicht seit der Industrialisierung vor, wobei der Startzeitpunkt „Industrialisierung“ überhaupt nicht definiert ist. Wann soll die begonnen haben? Der DWD beginnt seine Jahrestemperaturreihe erst ab 1881, das Jahr lag inmitten einer Kältedepression, was gleich gezeigt wird

Anmerkung: Alle die im Artikel verwendeten Temperaturdaten sind nicht wärmeinselbereinigt. Es ist also nicht berücksichtigt, wenn eine Station an einen anderen, meist wärmeren Standort versetzt wurde oder die Bebauungsveränderung die Station eingeholt hat. Die seit etwa 150 Jahren steigende CO2-Konzentration reicht den gut bezahlten main-stream-Wissenschaftlern für deren Behauptung: Die Klimaerwärmung würde seit der Industrialisierung beginnen, weil seitdem der menschenversachte Ausstoß an CO2 zugenommen habe. Und allein das menschenverursachte Treibhausgas Kohlendioxid im Verbund mit anderen Treibhausgasen sei der alleinige Grund der Erwärmung. Dabei werden natürliche Erwärmungsfaktoren, wie etwa die Sonnenaktivität und die AMO, ausgeblendet: Die starke Erwärmung Mitteleuropas seit den späten 1980er Jahren lässt sich nämlich auch mit der aktuellen AMO-Warmphase und dem nahe des Maximums befindlichen Eddy-Zyklus der Sonnenaktivität (etwa tausendjährig, verursachte auch die Römische und die Mittelalterliche Warmzeit) sowie dem DE VRIES/SUESS-Hauptsonnenzyklus gut erklären, welcher im frühen 21. Jahrhundert sein Maximum hatte.

Leider kann der DWD seine Temperaturreihen nicht seit der Industrialisierung beginnen lassen, und zwar aufgrund der ständigen Änderungen unserer Außengrenzen und der damit verbunden zig-fachen Stationsveränderungen. Von den derzeit über 2000 DWD-Wetterstationen gehen nur etwa 30 bis 1881 zurück. Und diese 30 standen auch noch unter gleichem Namen an ganz anderen, nämlich kälteren Plätzen als heute.

Unter den 30 Wetterstationen gibt es jedoch ein paar wenige, die bis zur Industrialisierung zurückreichen: Wir verwenden die Vorzeigewetterstation des DWD auf dem Hohenpeißenberg und setzen damit den Beginn der Industrialisierung auf 1781 fest, fast 200 Jahre vor dem Beginn der CO2-Messungen am Mouna Loa.

Die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg beginnt im Jahre 1781 und somit werden seit der Industrialisierung die Wetterdaten erfasst. Auch blieb der Standort unverändert bis 1935 am selben Platz an der Nordwand der damals noch unbeheizten Klosterkirche. Die Temperatur wurde auch mit denselben Ursprungsgeräten nach den Mannheimer Stunden gemessen. Seit 1936 steht die Wetterstation in einer freien Fläche, 20 m tiefer und ist ganztägig sonnenbeschienen, – falls die Sonne scheint – allerdings ist das Thermometer abgeschirmt in einer Lamellenbehausung, früher in einer von den Mönchen selbst erstellten Wetterhütte.

Abbildung 3: Der Temperaturverlauf auf dem Hohenpeißenberg seit der Industrialisierung. Die Stationsverlagerung seit 1936 an den wärmeren Standort ist als roter Punkt eingezeichnet.

Kurvendiskussion: Es gibt gar keine konstante Erwärmung seit der Industrialisierung, die Temperaturen sind zunächst von 1781 bis 1800 gestiegen, danach gefallen, es wurde zunächst fast 100 Jahre lang kälter. Zwischen 1860 und 1900 herrschte eine Kältedepression, die mit einem Temperatursprung kurz vor 1900 beendet wurde. Ab 1898 bis 1987 waren die Temperaturen ausgeglichen, was wir in Grafik 4 nochmals zeigen. Die eigentliche Erwärmung begann dann erst 1988, auf dem Hohenpeißenberg und überall in Deutschland.

Wichtig ist. Das Startjahr der DWD-Aufzeichnung für die Deutschlandtemperaturen, nämlich das Jahr 1881 lag in einem „Kälteloch“, das erst 1898 endete. Aus einem Kältetief heraus geht die Trendlinie immer nach oben.

Deshalb betrachten wir den DWD- Deutschlandverlauf ab 1898, als die Deutschlandtemperaturen mit einem Temperatursprung das Kälteloch überwunden hatten.

Abbildung 4: Von 1898 bis 1987, also 90 Jahre lang gab es keinerlei Temperaturanstieg in Deutschland, wärmere und kältere Jahrzehnte wechselten sich ab, wobei zwischen 1930 und 1950 ein kleiner Wärmeüberschuss zu erkennen ist, von 1950 bis 1987 dann wieder eine leichte Abkühlung. Der Schnitt über die 90 Jahre betrug 8,25°C. Alle Daten sind nicht wärmeinselbereinigt

Der nächste und bislang letzte Temperatursprung seit 1988, es wurde plötzlich wärmer.

Deutlicher Temperatursprung ab 1988: Ein Temperatursprung ist Teil des natürlichen Klimawandels, den es schon immer gab, meist bedingt durch eine Änderung der Großwetterlagen, der letzte mit mehr Süd- und Südwestanteil. Aber auch der Mensch wirkte unterstützend mit. Es griffen die gesetzlich verordneten Luftreinhaltemaßnahmen, außerdem nahmen Sonnenscheindauer und Wärmeeinstrahlung merklich zu. Zugleich nahm die Erwärmung weiter zu, wofür wir hauptsächlich den menschenverursachten Wärmeinseleffekt verantwortlich machen, der sich durch die Flächenversiegelungen und Trockenlegungen auch auf die deutschen Landschaften ausdehnte. Der dunkle Steppenboden erreichte Höchsttemperaturen von 40°C. (Eigenmessungen). Der Temperatursprung wird deutlich beim direkten Vergleich beider Grafiken mit gleicher x-Achse.

Abbildung 5: Deutlich ist der Temperatursprung von 1987 auf 1988 zu sehen, seitdem werden die Jahresmittel zusätzlich wärmer.

Weiter: Die Jahresmittel bestehen aber aus der Summe von 4 Jahreszeiten. Und diese haben sich nicht gleichmäßig erwärmt. Wir vergleichen Sommer und Winter

Abbildungen 6a und 6b: Die Sommertemperaturen haben seit 1988 stark zugenommen. Die Wintertemperaturen kaum. In den Winterdaten steckt ein schwächerer Wärmeinseleffekt, hervorgerufen von der zunehmenden Gebäudeheizung, (die Anzahl der Gebäude und der Wohlstand haben zugenommen), die zunehmenden Sonnenstunden wirken im Winter nur abgeschwächt. Im Sommer befeuern die Zunahme der Sonnenstunden den Wärmeinseleffekt um eine Station, sowohl in der Stadt, aber auch auf dem Land.

Abbildung 7: Um etwa 90 Stunden nahm die Sonnenscheindauer seit 1988 zu, das musste stark erwärmend wirken. Der Sommer 2022 war der mit Abstand Sonnigste seit dem flächendeckenden Aufzeichnungsbeginn der Sonnenscheindauer im Jahre 1951.

Während der Temperatursprung 1988 natürliche Ursachen des Klimawandels hatte, sehen wir die weitere Sommererwärmung hauptsächlich menschenverursacht. Für den ständig zunehmenden WI-effekt seit 1988 finden wir 3 Gründe

  1. Die ständig andauernden weiteren Flächenversiegelungen durch Bebauungen, siehe Versiegelungszähler. (Stand 50 440 qkm mit der Ableitung des Regenwassers und des gereinigten Gebrauchswasser nach der Kläranlage über die Kanalisation ins Meer
  2. Die anhaltenden Trockenlegungen der freien Landschaft in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Bodenverdichtungen
  3. Der ständige Humusverlust der deutschen Landschaften, auf einen Hektar gehen jährlich im Schnitt 1,5 Tonnen Humus verloren und 1 Tonne Humus kann etwa 5000 Liter Wasser speichern. Die Fläche Deutschlands beträgt 357 000 Quadratkilometer. 100 Hektar sind 1 qkm. Bitte selbst ausrechnen, wieviel Wasser allein durch den Humusverlust im Meer landet.

Tag/Nacht-Untersuchungen der Sommertemperaturen

Anmerkung: Leider unterscheidet der DWD nicht Tag- und Nachtemperaturen bei seinem Deutschlandschnitt, wir nehmen deshalb eine Station, die seit 1988 nicht verlagert wurde und deren Temperaturniveau etwa dem des DWD-Deutschlandmittels entspricht; das ist Dachwig im Thüringer Becken.

Abbildung 8: Der Temperaturanstieg im Sommer erfolgte hauptsächlich tagsüber, die nächtlich gemessenen mittleren T-Min-Temperaturen steigen im Betrachtungszeitraum nicht.

Noch erstaunlicher ist das Verhalten der Mittleren Minima in der ersten Jahreshälfte, also von Januar bis Juli. Hier gelang es, ein Mittel aus 25 nicht verlagerten Stationen zu bilden – es zeigt sogar eine geringe Abkühlung und steht damit in eindeutigem Widerspruch zur „Erwärmungswirkung“ der hinsichtlich ihrer Konzentration stark zunehmenden Treibhausgase CO2 und CH4.

Abbildung 9: In der ersten Jahreshälfte, also von Januar bis Juni, kühlten sich die Mittleren Minima in Mitteleuropa seit 1988 sogar etwas ab, was unter anderem auf eine Abnahme der Bedeckung mit tiefen Wolken und weniger Nebel hinweist. In der zweiten Jahreshälfte erwärmten sich die Mittleren Minima leicht – besonders, weil da die in den Nächten sehr milden Südwestlagen eine stärkere Häufigkeitszunahme erfuhren, als in der ersten Jahreshälfte.

Das Gesamtergebnis unserer Betrachtungen: Die eigentliche Klimaerwärmung der Neuzeit fand nicht wie stets behauptet seit der Industrialisierung statt, sondern

1) hauptsächlich erst seit 1988, und zwar

2) im Sommer und

3) tagsüber im Sommer

Die tatsächlichen Gründe dafür haben wir benannt: Es sind zum einen natürliche Gründe des ständig stattfindenden Klimawandels, aber auch anthropogene.

Nicht vergessen: Der ungewollte Treibhausgroßversuch über der Ostsee mit dem starken Treibhausgas Methan konnte keine Erwärmungen bestätigen. Damit ist der Einfluss sogenannter „Treibhausgase“ für das Klima nicht relevant

Abhilfen gegen die sommerliche Erwärmung, die tatsächlich helfen, wären:

Den Niederschlag dort zurückhalten, wo er fällt. Durch Teiche, Tümpel, feuchte Auwiesen und Versickerungsflächen in der Landschaft, durch eine verstärkte Humusbildung. In den Städten zusätzlich durch technische Maßnahmen an Gebäuden, die durch Verdunstung kühlend auf das heiße Stadtklima wirken. Wir sollten sofort mit den Gegenmaßnahmen gegen heiße Sommertage beginnen.

Abbildung 10: Schaffung von begrünten Tümpeln und Weihern in der Landschaft, auf dem Bild zwischen den beiden Waldstücken zu sehen. Dort kann Wasser versickern und die Grundwasservorräte auffüllen, an heißen Tagen verdunstet viel Wasser, die Pflanzen begünstigen die Verdunstung. Zugleich ein Beitrag zum Hochwasserschutz, zum Erhalt der Artenvielfalt, zum Auffüllen der Grundwasservorräte und gegen die sommerliche Hitze. Foto Kowatsch

Eine CO2-Steuer und die Maßnahmen zur CO2-Reduzierung sind vollkommen wertlos, bewirken gar nichts, zudem teuer und schädlich.

CO2-Reduzierung schädlich?

Ja, schädlich. Die Schöpfung hat das irdische Leben der Erde auf dem vierwertigen Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das gasförmige Transportmittel des Lebenselementes Kohlenstoff. Deswegen ist die CO2-Zunahme der Atmosphäre erfreulich. Wir brauchen mehr davon und nicht weniger. Das unsichtbare Gas ist ein Düngemittel für alle Pflanzen, es ist im feuchten Humus des Bodens stark angereichert und führt zu einem beschleunigten Wachstum aller Pflanzen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Kohlendioxid, Wasser, Sauerstoff, und eine angenehm milde Temperatur.

Eingrenzung: Die drei Säulen des Lebens auf der Erde sind eigentlich nur Sonnenlicht (Wärme), Wasser und Kohlenstoff. Der Sauerstoff ist zwar für das Leben, wie wir es heute kennen, unabdingbar, aber für das Leben als solches und für die Entstehung des Lebens auf der Erde, war er nicht erforderlich.

Mit unseren vorgeschlagenen Maßnahmen gegen die sommerliche Erwärmung in Deutschland sollte die Politik sofort beginnen und endlich aufhören, das lebensnotwendige Kohlendioxid zu verteufeln. Und wir geben Entwarnung: Von einer Klimakatastrophe sind wir weit entfernt.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer.