Dreiste Manipulation: EU-Barometer trickst bei Umfragen – Klimawissen – kurz&bündig

Seit 2019, dem Gretajahr, ist Klima DAS bestimmende Thema der westlichen Länder – 2020/21 nur etwas gestört von der Corona-Politik. In der Europäischen Union sollen die meisten Bürger sich tatsächlich am meisten Sorgen über die Erderwärmung machen – auch in Polen, Portugal und Ungarn.

Kann das sein? Wir schauen uns die Umfragestatistiken etwas genauer an.




Die Windkraft als Nutznießer

Die faule Goldmarie der Energiewende

von Frank Hennig

Der Atomausstieg und die Rohstoffverteuerung treiben die Strompreise. Profiteur sind die Windkraftanlagen, deren Betreiber selbst bei hohem Windaufkommen gut kassieren. Dabei drohten noch 2020 tausende Räder stillgelegt werden. Mit dem Ende der 20-jährigen Förderung wäre ihr Strom nicht mehr verkäuflich gewesen.

Der Teufel macht immer auf den größten Haufen, sagt der Volksmund. Geld zu Geld, wer reich ist, wird reicher. Die Glücklichen sind in diesem Fall die Windkraftjunker und Solarkönige.

Noch Anfang 2020 (Woche 10) dümpelte der Spotpreis an der Strombörse um die 3,5 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) herum, entsprechend 35 Euro pro Megawattstunde (€/MWh). Zu wenig für einen wirtschaftlichen Betrieb von Onshore-Windkraftanlagen, deshalb zahlten die Kunden zwangsweise Vergütungen von 6,5 Ct/kWh aufwärts.

In gleichen Zeitraum dieses Jahres stehen 48 Ct/kWh (480 €/MWh) auf den Charts, für die Folgejahre werden im Langfristhandel 30 Ct/kWh und mehr aufgerufen. Damit sind die Windmüller nicht mehr auf die EEG-Umlage angewiesen, auf einer nach oben offenen Skala können sie sich die Taschen füllen, nach unten sind sie durch die Umlage abgesichert. Die EEG-Umlage errechnet sich aus der Differenz vom Großhandelspreis zur zugesagten Garantievergütung. Bisher lag die Vergütung fast immer deutlich über dem Marktpreis, so dass auf das EEG-Umlagekonto, über das der Ausgleich erfolgt, eingezahlt werden musste. Das war für jeden auf der Stromrechnung ersichtlich. Das Umschwenken der EEG-Umlage auf die Staatskasse wird wohl nur noch plakativen Charakter haben, denn es wird kaum noch Geld fließen.

Betreiber von Windkraftanlagen können sich die Taschen füllen

Profiteure der Preisentwicklung sind auch die Wasserkraft, die noch laufenden Kernkraftwerke und die Solaranlagen, die ihren Strom am Markt verkaufen. Die Kernis können sich ihren Auslaufbetrieb auf Grund fehlender Brennstoffkosten versüßen, die Wasserkraft ist allerdings im Umfang am Wasseraufkommen begrenzt. Die Braunkohlekraftwerke haben weniger davon, zwar steigt die Braunkohle kaum im Preis, gleichzeitig werden sie aber durch steigende CO2-Zertifikatepreise belastet. Verlierer sind die Steinkohle- und vor allem Gaskraftwerke, die auch Zertifikate einsetzen müssen, aber enorme Preiserhöhungen des Brennstoffs zu bewältigen haben.

Die globale Konjunkturbelebung nach der Pandemie, schnell steigender Öl,- Gas- und Kohlebedarf, gerissene Lieferketten und nun der Krieg in der Ukraine lassen die Preise auf Rekordhöhen steigen. Jede Fahrt an der Tankstelle vorbei sorgt für Entsetzen. Außerdem wirken der Lieferstopp australischer Kohle nach China, der dort zu zeitweisen Stromabschaltungen und zum Ausweichen auf LNG (verflüssigtes Erdgas) führte sowie unterlassene Investitionen in Erkundung und Exploration von Öl- und Gaslagerstätten durch Konzerne wie Esso oder Shell. Dies wiederum ist eine Folge der EU-Taxonomiebestrebungen, die die Finanzierung fossiler Quellen behindert. Der globale Markt an Energierohstoffen wird enger und die Förderung wird sich auf Asien, Arabien und Nordamerika konzentrieren.

Nach der KKW-ABschaltung bekam der Strompreis einen Schub

Aber nicht nur die globalen Einflüsse wirken. Mit dem Abschalten von drei deutschen Kernkraftwerken (KKW) zum 31. Dezember 2021 bekam der Strompreis im Großhandel einen neuen Schub, obwohl zum Jahreswechsel zweistellige Temperaturen herrschten, kein richtiger Winter einsetzte und die beiden ersten Monate 2022 ausgesprochen windreich waren.

Nach unbestätigten Quellen können die Windmüller 2022 mit acht Milliarden Euro Zusatzgewinn, so genannten Windfall-Profits, rechnen. Das dürfen sie alles behalten, das ist politisch gewollt. Heute sitzen Lobbyisten direkt als Staatssekretäre in der Regierung, so dass eine Änderung des Kurses schwierig wird.

Während bei Preisverfall nach unten die zugesagte EEG-Vergütung und der Einspeisevorrang greifen, rutschen die Zusatzgewinne bei hohen Preisen ungekürzt in den Beutel der Betreiber. Selbst wenn der Strom nicht gebraucht wird und über negative Preise ins Ausland verramscht werden muss, selbst wenn auf Grund von Netzrestriktionen Windkraftanlagen abgeschaltet werden müssen, rollt der Euro weiter. Während in Großbritannien die aus hohen Marktpreisen resultierenden Zusatzgewinne zugunsten des Staatshaushaltes und der Stromkunden eingezogen werden, gilt die deutsche grüne Politik ausschließlich dem Wohlergehen der Ökostromer. Bis zum Sommer will man nun im Klimaministerium immerhin nachdenken. Selbst das branchenfreundliche DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) rät inzwischen zu so genannten Differenzverträgen, die die Profitskala nach oben begrenzen.

Wind-Cash ohne Risiko

Das EEG-Umlagekonto wies bereits Ende 2021 ein Guthaben von 10,6 Milliarden Euro auf. Der Entfall der EEG-Umlage auf den Strompreis wird kaum Steuergeld kosten. Das Geld fließt nun über den hohen Großhandelspreis von den Stromkunden direkt. Bemerkenswert ist, dass es trotz milder und windreicher Wintermonate kaum und nur gering negative Preise am Markt gibt. Der „Überschuss-Strom“, den man so gern zur preiswerten Erzeugung grünen Wasserstoffs nutzen wollte, ist nicht da. Schlechte Karten auch für die Stadtwerke und Energieunternehmen, die mit solchem Strom über Power-to-Heat günstig Wärme erzeugen wollen. Das wird im Sommer mit dem gewaltigen Überschuss an Fotovoltaik noch gelingen, aber wer braucht da Wärme?

Es ist absehbar, dass die Strompreise durch die globalen Einflüsse, die EU-Taxonomiepolitik, die EZB-getriebene Inflation und die deutsche Abschaltpolitik weiter steigen werden. „Dem Klima“ hilft es nicht. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) stiegen die energiebedingten CO2-Emissionen 2021 auf einen neuen Rekordwert von 36,3 Milliarden Tonnen. Daran ändert auch eine weiter steigende Anzahl deutscher Windkraftanlagen nichts, die Anfang März mit 10 bis 15 Prozent ihrer installierten Leistung Strom einspeisten, deren Betreiber dafür 35 bis 40 Ct/kWh kassierten und weiter Geld anhäuften.

Aber nicht der Teufel vergrößert diesen Haufen Geld, sondern vor allem deutsche Energiepolitik.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 

 




Nicht hinschauen!

Paul Driessen

Originaltitel: Don’t look up!

Ein echter Felsbrocken aus dem Weltall (und nicht der vom Menschen verursachte Klimawandel) ist die Ursache für den vermeintlichen Anstieg der Meere.

In dem Netflix-Film „Don’t Look Up“ ziehen es die Politiker Washingtons vor, einen mit Spezialeffekten ausgestatteten Meteor zu ignorieren, der im Begriff ist, den Planeten Erde zu zerstören. Es überrascht nicht, dass es in dem Film in Wirklichkeit um unsere Weigerung geht, die „existenzielle Bedrohung“ durch den „menschengemachten Klimawandel“ anzuerkennen.

Regisseur Adam McKay twitterte kürzlich: „Wir haben noch 6-8 Jahre Zeit, bevor das Klima so chaotisch ist, dass wir in einem permanenten Zustand biblischer Katastrophen leben werden.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres ließ sich nicht lumpen und bezeichnete den jüngsten UN-Klimabericht als „ein Dossier der Schande, das die leeren Versprechen katalogisiert, die uns fest auf den Weg in eine unbewohnbare Welt bringen.“ Das Bohren nach mehr Öl und Gas sei „moralischer und wirtschaftlicher Wahnsinn“, betonte er. Wenn die Menschheit nicht aufhört, fossile Brennstoffe zu nutzen, werden wir von verheerenden Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürren, Bränden und Ernteausfällen überrollt werden.

Der globale Meeresspiegel ist bereits um „schockierende 20 Zentimeter“ gestiegen, verkündete die PR-Agentur PurpleOrange und warb für das Gütesiegel Climate Neutral Certified eines Kunden, mit dem mehr Geld für „authentische, sofortige Klimaschutzmaßnahmen“ bereitgestellt werden soll.

Zurück im Nicht-Paralleluniversum des Planeten Erde wäre eine Welt ohne fossile Brennstoffe wirklich unbewohnbar. Nicht nur, um Strom zu erzeugen, Essen zu kochen, Häuser und Wasser zu heizen und Autos, Boote, Züge und Flugzeuge anzutreiben – sondern auch für Düngemittel und Insektizide, um mehr Nahrungsmittel auf weniger Fläche anzubauen, und für Kunststoffe, Arzneimittel, Farben, Kosmetika, Kleidung und andere wichtige Produkte. Heute für uns, morgen für Milliarden von Menschen.

Fossile Brennstoffe für die Gewinnung und Verarbeitung von Billionen Tonnen Rohstoffen sowie für die Herstellung von Millionen von Windturbinen, Milliarden von Solarpanelen, Milliarden von Batteriemodulen und Millionen von Hochspannungsmasten, die unsere Anbauflächen, Landschaften und Lebensräume für Wildtiere überziehen würden, wenn wir keine fossilen Brennstoffe hätten.

Viel schlimmer als ein wärmerer Planet mit mehr Pflanzen düngendem Kohlendioxid in der Luft wäre ein kälterer Planet mit weniger CO2. Das würde weniger Ackerland, kürzere Wachstumsperioden und viel geringere Ernteerträge bedeuten, zusätzlich zu den Verlusten durch eine verwüstete Ukraine und sanktionierte russische Weizenernten.

(Warum wird der Klima-Angstporno auf Twitter nie gelöscht, unterdrückt oder gar auf Fakten überprüft? Warum geht es nie nur um den Klimawandel, sondern immer um Klimakatastrophen? Warum geht es immer um den vom Menschen verursachten Klimawandel, als hätte es die vergangenen natürlichen Klimaveränderungen nie gegeben? Warum müssen Guterres, Gore, Kerry, Biden und AOC immer seine/ihre Mit-Alarmisten in ihrer Hysterie übertreffen? Warum stützt sich die Panikmache immer auf Computermodelle, nie auf tatsächliche Daten und Beweise? Warum werden Chinas massiver Verbrauch fossiler Brennstoffe sowie deren Treibhausgas-Emissionen immer ignoriert?)

Eines der vorherrschenden Klimaalarmthemen ist der Anstieg des Meeresspiegels.

Hätten die Bewohner des DC-Sumpfes vor 35 Millionen Jahren auf der realen Erde nach oben geschaut, wären sie in ihren letzten Momenten von einem Meteor verblüfft gewesen, der ohne Spezial-Effekte in das heutige Cape Charles, Virginia, an der Chesapeake Bay einschlug. Der 3 Kilometer breite Meteor zerstörte und pulverisierte Sedimente und Grundgestein, verdampfte Pflanzen und Tiere, schickte Gesteinsfragmente Hunderte von Meilen in alle Richtungen und löste Tsunamis an den östlichen Berghängen West Virginias aus.

Das zertrümmerte Gestein setzte sich in einem Krater ab, der ~1300 m tief war und einen Durchmesser von 85 km hatte. In den folgenden Jahrtausenden ergossen sich Fluss- und Meeressedimente in den Krater – und kilometerhohe Gletscher zogen 10 Millionen Kubikkilometer Wasser aus den Ozeanen und begruben halb Nordamerika, Europa und Asien unter Billionen von Tonnen Eis. Das Land unter dem Eis wurde nach unten gedrückt, während das Land außerhalb der Gletscherzonen nach oben gehoben wurde. Dann, vor etwa 12 000 Jahren, begannen die letzten Gletscher des Pleistozäns zu schmelzen.

Die Ozeane stiegen langsam an – um etwa 120 m! Die Landmassen erfuhren einen „isostatischen Rebound“. Gebiete, die unter dem Eis gelegen hatten, begannen sich zu heben, und solche, die sich nach oben gewölbt hatten, begannen zu sinken. In weiten Teilen der Chesapeake Bay-Region werden die nacheiszeitlichen Bodensenkungen durch die fortgesetzte Kompression von pulverisiertem Kratergestein noch verstärkt – und durch die fortgesetzte Entnahme von Grundwasser aus den sedimentären Grundwasserleitern unter den städtischen und landwirtschaftlichen Gebieten, die vom Grundwasser abhängig sind.

Zu den Grundwasserleitern gehören Schichten aus porösem Sandstein (mit Wasser zwischen den Sandkörnern), die von undurchlässigen, aber wasserdurchtränkten Schiefer- und Tonschichten durchsetzt sind. Wenn das Wasser aus den Sandschichten abgepumpt wird, werden die Schiefer-Ton-Schichten durch hunderte Meter darüber liegendes Gestein und Sediment zusammengedrückt, und ihr Wasser wird in die Sandsteine und dann in die Pumpen gedrückt. Das darüber liegende Land sinkt immer weiter ab.

Im Gebiet der Chesapeake Bay beträgt die Senkung im Durchschnitt fast 3 mm/Jahr, also 29 cm pro Jahrhundert. Hinzu kommen 10 cm pro Jahrhundert an isostatischer Senkung sowie rund 20 cm pro Jahrhundert an tatsächlichem Meeresspiegelanstieg. Der gefühlte Gesamtanstieg des Meeresspiegels kann bis zu 60 cm pro Jahrhundert betragen – obwohl zwei Drittel dieser Summe nichts mit dem tatsächlichen Anstieg des Meeresspiegels zu tun haben. Tatsächlich zeigt der Gezeitenpegel der Norfolk Naval Station am Sewell’s Point, dass sich die Rate des tatsächlichen Meeresspiegelanstiegs seit der Installation des Pegels im Jahr 1927 nicht verändert hat.

Die Lage in Houston-Galveston, Texas, im Santa Clara Valley, Kalifornien, und an anderen Orten rund um den Globus ist ähnlich kompliziert, auch ohne die Probleme der Nacheiszeit. Den tatsächlichen Anstieg des Meeresspiegels herauszugreifen und ihn auf den Menschen und fossile Brennstoffe zu schieben, ist einfach unaufrichtig.

Das Eindringen von Salzwasser und Überschwemmungen an den Küsten sind jedoch ernste, immer wiederkehrende und wachsende Probleme, vor allem bei Hurrikanen und beim Bau teurer Häuser an den Küsten. Einige Gemeinden haben das Absinken des Landes verlangsamt, indem sie die Grundwasser-Pumpstationen von der Küste weg verlegt, die Entnahmeraten verringert, die Grundwasseranreicherung erhöht oder das Grundwasser durch Oberflächenwasser ersetzt haben. Andere haben Küstenwälle, verbesserte Entwässerungssysteme und Pipelines installiert, um Wasser aus nahe gelegenen Seen und Flüssen zu gewinnen. Weitere Optionen sind Entsalzungsanlagen zur Gewinnung von mehr Süßwasser, die Wiederverwendung von „Grauwasser“ aus den Haushalten für die Landwirtschaft und die Umstellung auf weniger wasserintensive Bewässerungsverfahren, wie es Israel tut.

Diese Ansätze sind weitaus praktischer und kosteneffizienter als der Versuch, den weiteren Anstieg der Meere wie ein moderner König Canute durch ein Verbot fossiler Brennstoffe zu verhindern, vor allem wenn dies nur in einigen westlichen Ländern geschieht.

Die Bewohner von Tuvalu, den Malediven und anderen pazifischen Inseln und Korallenatollen machen sich Sorgen über den Anstieg der Meere aufgrund fossiler Brennstoffe. Bei den meisten von ihnen nimmt die Landfläche jedoch zu und nicht ab, da Korallen wachsen, Sedimente vor ihren Küsten abgelagert werden und vulkanische Lavaströme die Landmassen vergrößern.

Außerdem gab es nur wenige dieser Inseln und Korallenriffe bereits vor 12 000 Jahren, als die Wisconsin-Vereisung den Weltmeeren 400 Fuß Meerwasser entzog. Die Inseln und Atolle begannen zu wachsen, als die Meere anstiegen. Mit jedem weiteren Meter Meeresspiegelanstieg wuchsen sie weiter, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass das aufhört.

Die paläolithischen Malereien in der Cosquer-Höhle in der Nähe von Marseille, Frankreich (der Eingang liegt 35 m unter dem aktuellen Meeresspiegel), und die Entdeckung verkohlter Äste und Kiefernzapfen durch ein Tauchteam von Mel Fisher, die von einem Waldbrand vor 8.400 Jahren stammen, in einer Wassertiefe von 12 m vor der Küste Floridas sind weitere Belege für den stetigen Anstieg des Meeresspiegels.

Dennoch sagen uns die Experten. (1) „Die Schneefälle sind seltener und weniger tief. Die Flüsse frieren jetzt kaum noch zu. Es gibt eine unglückliche Fluktuation zwischen Hitze und Kälte im Frühjahr, die für die Früchte sehr fatal ist.“ (2) „Wir waren erstaunt über die völlige Abwesenheit von Eis in der Barrow Strait. Ich war zu dieser Zeit [vor sechs Jahren] hier – immer noch zugefroren – und wir hatten Zweifel an der Möglichkeit einer Flucht.“ (3) „Der Arktische Ozean erwärmt sich, die Eisberge werden seltener, und an einigen Stellen wird das Wasser für die Robben zu heiß.“

Es ist ratsam, Maßnahmen zu ergreifen. Oder vielleicht auch nicht. Zitat (1) aus dem Tagebuch von Thomas Jefferson, 1799; (2) aus dem Schiffslogbuch von Sir Francis McClintock, 1860; (3) aus einem Artikel der Washington Post, 2. November 1922.

Anstatt Angstgeschichten nachzuplappern – und zu fordern, dass fossile Brennstoffe durch pseudo-saubere, pseudo-erneuerbare Energie ersetzt werden – sollten wir wirklich überlegen, analysieren und über die vielen Möglichkeiten nachdenken, wie fossile Brennstoffe unser Leben verbessern, und echte Beweise anstelle von GIGO-Computermodellen für jede angebliche Klimakrise fordern.

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org), and author of Eco-Imperialism: Green power – Black death and articles on energy, climate and other issues.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/04/10/dont-look-up/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Wir alle stecken in Schwierigkeiten“ – Windturbinen-Hersteller verkaufen mit Verlust

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

[Hinweis: Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag im Original]

Weitere Belege, dass niedrige Preise für Wind auf Auktionen nicht nachhaltig sind:

Bildinschrift: „Wir sind alle in Schwierigkeiten“ | Hersteller von Windturbinen verkaufen mit Verlusten und in einem „selbst-zerstörerischen Teufelskreis“, wie Bosse einräumen. Preisdruck auf Auktionen, höhere Preise für die Rohmaterialien und die Logistik plus der Ukraine-Krieg haben zu einer nicht nachhaltigen Lage geführt. Das sagten führende Direktoren der Firmen GE, Nordex und Enercon.

Die Inflation bei Rohstoffen und Logistik in Verbindung mit dem Preisdruck durch Auktionen hat zu einer unhaltbaren Situation geführt, in der Wind-OEMs* mit Verlust verkaufen und der Sektor nicht in der Lage ist, die geplante Verdreifachung der Windkraftkapazität in Europa bis 2030 zu erreichen, warnten Branchenführer.

[OEM = Original Equipment Manufacturer = Original-Hersteller. A. d. Übers.]

„Der Zustand der Lieferkette ist im Grunde genommen ungesund“, sagte Sheri Hickok, Geschäftsführerin für Onshore-Windkraft bei GE Renewable Energy am Dienstag auf einem Podium der Konferenz WindEurope 2022 in Bilbao. „Es ist ungesund, weil wir einen inflationären Markt haben, der weit über das hinausgeht, was irgendjemand noch im letzten Jahr erwartet hat. Die Stahlpreise sind um das Dreifache gestiegen.“

Stahl für Offshore-Windtürme werde derzeit für über 2.000 Dollar pro Tonne eingekauft, gab Hickok als Beispiel an und fügte hinzu, dass auch die Preise für Kupfer, Kohlenstoff und Logistik in die Höhe geschossen seien. „Es ist wirklich lächerlich, sich vorzustellen, wie wir eine Lieferkette in einer wachsenden Industrie mit dieser Art von Druck aufrechterhalten können.“

Nach den drastischen Preisanstiegen im letzten Jahr im Zuge der Covid-19-Pandemie „waren die Preise zwar höher, aber sie haben sich stabilisiert“, sagte Hickok, fügte aber hinzu, dass mit Russlands Krieg in der Ukraine das gesamte System in den letzten acht Wochen wieder „aus den Fugen geraten“ sei, was es bei einem noch nie dagewesenen Maß an Unsicherheit unhaltbar mache.

Die GE-Managerin sagte, sie sei sehr besorgt um das gesamte Ökosystem der Windindustrie. „Im Moment reduzieren verschiedene Zulieferer innerhalb der Branche ihren Fußabdruck, sie bauen Arbeitsplätze in Europa ab“, erklärte sie. „Wenn die Regierung glaubt, dass diese Lieferkette in der Lage sein wird, auf einen Schlag die zwei- bis dreifache Nachfrage zu befriedigen, dann ist das nicht realistisch.“

Der jüngste REPowerEU-Plan der Europäischen Kommission, der als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine formuliert wurde, sieht vor, die Windenergie-Kapazität bis 2030 von heute 190 GW auf 480 GW zu steigern.

Teufelskreis

Nordex-Chef José Luis Blanco betonte, dass schon vor dem Ukraine-Krieg die Wirtschaftlichkeit in der Windindustrie durch den Preisdruck bei Ausschreibungen und die geringe Sichtbarkeit von Windkapazitäten aufgrund einer verfehlten Regierungspolitik zerstört worden sei.

„Wir investieren in Volumina im Vertrauen auf die Marktdynamik, dann kommt das Volumen nicht, dann steht eine Fabrik leer, [und dann] ist es besser, etwas Cashflow zu haben als keinen Cashflow – und [folglich] gerät der Sektor in einen Teufelskreis“.

Blanco sagte auch, wenn Europa seine Windenergiekapazität verdreifachen wolle, müsse es die Unabhängigkeit der Lieferkette besser unterstützen.

Gegenwärtig kämen jedoch etwa 85 % der Komponenten der Industrie aus China, sagte er. „Die Energieunabhängigkeit wird durch eine Politik der Abhängigkeit von der Lieferkette gestützt. Das ist ein großes Risiko.“

Blanco bezog sich dabei nicht nur auf Seltene Erden, sondern auch auf „normale Dinge“ wie Metallwellen in Turbinen, die zu 95 % aus China stammen.

Alle Original-Hersteller von Onshore-Wind stecken in Schwierigkeiten

Der neue Geschäftsführer von Enercon, Jürgen Zeschky, ging sogar noch weiter und sagte: „Alle Original-Hersteller von Onshore-Wind in Europa sind in Schwierigkeiten.“

In den letzten acht Jahren waren die Kosten die einzige Triebfeder für die Entwicklung, wobei niedrige Energiekosten und niedrige Turbinenpreise das gesamte Geschäft antrieben, sagte er gegenüber WindEurope 2022. „Wir haben eine niedrige Kostenbasis erreicht, aber um den Preis der Auslagerung in Niedrigkostenländer“, gab Zeschky zu. „Wenn man sich Europa und Deutschland anschaut, verlieren wir ständig Arbeitsplätze in der Industrie, indem wir sie zu anderen Orte verlagern.“
Doch die Situation habe sich grundlegend geändert. Aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine „sind wir mit einer Situation konfrontiert, in der es nicht nur um die Kosten geht, sondern um eine unabhängige, widerstandsfähige und zuverlässige Energiesituation in Europa“.

Um eine nachhaltige Energieerzeugung zu haben, braucht Europa eine nachhaltige Industrie und muss daher die Beschränkung auf die niedrigsten Kosten überwinden, erklärte er. „Das muss sich ändern.“

Mehr hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/04/14/were-all-in-trouble-wind-turbine-makers-selling-at-a-loss/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Stefan Rahmstorf und die Deutsche Umwelthilfe werben für die Wärmepumpe

von AR Göhring

Haben Klimaforscher nicht nur den meteorologischen Stein der Weisen gefunden, sondern wissen auch, wie Energieversorgung und Stromnetze funktionieren? Kennen sie sich besser aus als unser Referent Helmut Alt? Wohl kaum…

Dennoch macht der PIK-Prof. gerade mit der Deutschen Umwelthilfe Reklame für die Wärmepumpe. Warum? Wissen wir auch nicht – an der Effizienz kann es nicht liegen.

Wie funktioniert die Wärmepumpe überhaupt? Grob gesagt befördert eine Elektropumpe Wasser ins Erdreich, das dort Wärmeenergie aufnimmt und diese ins Haus transportiert. Durch Volumenänderung erhält man mehr Energie pro Liter Wasser, heißt, es wird heiß und kann eine Zentralheizung betreiben. Klingt doch gut, da die Wärmeenergie gratis aus dem Boden kommt.

Denkste – die Sonne schickt ja auch keine Rechnung, sehr wohl aber der PV-Betreiber. Und die ist deutlich höher als die des Kernkraftwerkbesitzers. Der Haken der Wärmepumpe ist der Elektromotor, der wie ein Tesla-Akku letztlich doch wieder von Kohle- unf Kernkraft gespeist wird.

Dazu sagt unser Stefan Rahmstorf im Video aber gar nichts, obwohl er Physikprofessor ist. Aber das kennen wir schon – es mußte eine Physikerin Dr. kommen, um die Physik außer Kraft zu setzen und den doppelten Kraftwerkausstieg per Gesetz zu verordnen. Bei einer Beruflosen oder einem Dr. phil. Kinderbuchautor hätten wahrscheinlich zu viele Leute gesagt, die wissen gar nicht, was sie tun (und zwar zu recht).

Rahmstorf erwähnt nur, daß es schon eine Million Wärmepumpen in Deutschland gäbe (im Bild sieht man seine eigene in Potsdam), es aber noch viel mehr geben müßte, wegen der „Vorteile“. Das Mittel dazu könnte das Verbot von Ölanlagen (siehe Dänemark) oder Gasheizungen (NYC) sein. Das Hauptproblem dabei benennt Rahmstorf selber: Es gibt in Deutschland nicht genug qualifiziertes Personal. Wer bislang nur Gas- oder Ölaggregate einbaute, kann nicht einfach auf die Pumpen umschalten.

Mehr Inhalt bietet der Text der DUH:

Denn die Wärmepumpe ist die Schlüsseltechnologie, um sich auch im Gebäudebereich von fossilen Energien zu verabschieden. Das gilt nicht nur für Neubauten, sondern explizit auch für den Altbau.
Wesentlicher Vorteil der Wärmepumpe ist die hohe Energieeffizienz: Denn ein Großteil der Energie zum Heizen wird aus der Umwelt bezogen.
Und die Stromrechnung? Bleibt lieber unerwähnt. Tatsache ist aber, daß mechanische Bewegung/Traktion am meisten auf die Rechnung schlägt, Licht und Datenverarbeitung brauchen viel weniger Stromstärke und Spannung.
Was mag also die Intention der DUH und Rahmstorfs sein? Da die DUH ein Abmahnverein ist, der bei „Umweltvergehen“ wie fehlenden Effizienzklasse-Aufklebern auf Kühlschränken im Küchenmarkt Strafzettel verschicken darf, ist eine „Förderung“ durch gewisse Industrien wahrscheinlich. Und da Rahmstorf als Redner gebucht werden kann, ist auch hier Geldfluß zu vermuten.