Vorsicht bei neuen Energietechnologien: Spontane Selbstentzündung möglich!

H. Sterling Burnett

In Filmen und Büchern aus den Bereichen Horror, Science-Fiction und Mystery ist es nicht ungewöhnlich, dass Figuren spontan in Flammen aufgehen. In TV-Reality-Shows, die seltsame Mysterien dokumentieren, gibt es manchmal Fälle, in denen Menschen ohne erkennbaren Grund in Flammen aufgegangen sind.

Ob in der Fiktion oder in der realen Welt, Fälle von Selbstentzündung werden in der Regel auf äußere Kräfte oder schlechte persönliche Entscheidungen zurückgeführt. In der Fiktion kann die Ursache Pyrokinese, ein Fluch, Hexerei oder in Krimis eine ausgeklügelte Vorrichtung sein, die bewirkt, dass die Zielperson Feuer fängt. In der realen Welt sind die Ursachen viel banaler, wie z. B. eine fehlerhafte elektrische Verdrahtung in einer Decke oder einem Heizgerät in der Nähe oder das Einschlafen mit einer brennenden Zigarette in der Hand.

Ein praktisches Beispiel für eine Selbstentzündung, die immer häufiger auftritt, sind Geräte mit Lithium-Ionen-Batterien, die ohne erkennbare äußere Ursache in Flammen aufgehen. Dies gefährdet Leben und Eigentum, nicht nur durch die Flammen, sondern auch durch die giftigen Dämpfe, die bei diesen Bränden entstehen.

Die Fluggesellschaften waren unter den ersten, die auf dieses Problem aufmerksam wurden. Das Risiko war so groß, dass sie bestimmte Lithium-Ionen-Batterien enthaltende Produkte aus den Flugzeugen verbannten. Die Fluggesellschaften beschränkten auch die Klasse der Batteriegeräte, die im Handgepäck mitgenommen werden dürfen, auf Batterien mit begrenzter Speicherkapazität. Selbst kleine Ersatzbatterien dürfen nicht mehr im aufgegebenen Gepäck mitgeführt werden.

Eine Google-Nachrichtensuche nach den Begriffen „Hausbrand bei Elektroautos“ oder „Hausbrand bei Solarbatterien“ führt zu Dutzenden von Berichten aus den letzten Jahren, in denen Batteriesysteme, die an kürzlich installierte Solaranlagen angeschlossen sind, oder Batterien von Elektrofahrzeugen, die in Garagen aufgeladen werden, spontan in Flammen aufgingen und die Häuser der Menschen ganz oder teilweise niederbrannten. Dutzende weiterer Artikel warnen vor den Gefahren, die von solchen Geräten für Häuser ausgehen.

Im August 2021 meldete die U.S. Consumer Product Safety Commission, dass die Hersteller im Jahr 2020 und bis dahin im Jahr 2021 etwa 12.000 Batteriemodule von Solaranlagen für den Hausgebrauch wegen der Gefahr von Bränden zurückgerufen haben. Das lag nicht daran, dass die Elektriker bei der Verkabelung der Systeme versagt haben; die Brände wurden durch die Systeme selbst verursacht. Die chemische Zusammensetzung und die Konstruktion der Batteriemodule machen sie anfällig für Überhitzung und gelegentliche Brände.

In den Nachrichten und in Regierungsberichten wird von zahlreichen Fällen berichtet, in denen Elektrofahrzeuge spontan in Brand geraten sind. Wenn ein Elektrofahrzeug bei oder nach einem Unfall Feuer fängt, ist das verständlich. Auch Autos mit Verbrennungsmotoren können in solchen Fällen Feuer fangen. Eine ganz andere Sache ist es jedoch, wenn ein Auto im Berufsverkehr oder unbeaufsichtigt auf der Straße oder in der Garage geparkt spontan Feuer fängt. Elektrofahrzeuge sind dafür bekannt, insbesondere beim Aufladen oder im Stau auf der Autobahn. Im Jahr 2021 rief Chevrolet alle Elektro-Bolts zurück, um die Batteriemodule wegen des Brandrisikos zu ersetzen.

Hinzu kommen Großbrände im Zusammenhang mit Batteriemodulen, die für Elektrofahrzeuge bestimmt sind oder in diese eingebaut werden. Ende Juli 2021 brach in einer der größten Batteriefabriken der Welt, einer Partnerschaft mit Tesla in Australien, ein Feuer aus. Die Fabrik geriet während eines Tests in Brand und brannte tagelang. Die Feuerwehr war zunächst nicht in der Lage, den Brand zu bekämpfen, da sie nicht über eine Atemschutzausrüstung verfügte, die sie vor den giftigen Dämpfen geschützt hätte. Die Behörden forderten die Anwohner auf, in den Häusern zu bleiben und Fenster und andere Lüftungsöffnungen zu schließen.

Der Brand in der australischen Batteriefabrik war keineswegs einzigartig. CNBC hat mehr als 40 solcher Selbstentzündungen in Batteriefabriken oder Batterielagern in den letzten zehn Jahren aufgezeichnet, die meisten davon in den letzten drei Jahren. Bei einem Brand in einer Batteriefabrik in Arizona im Jahr 2019 wurden zwei Rettungskräfte schwer verletzt, und zwei Feuerwehrleute in China kamen ums Leben, als ein Batteriemodul, das mit den Solarzellen auf dem Dach eines Einkaufszentrums verbunden war, in Flammen aufging.

Es ist relativ selten, dass große, moderne Schiffe Feuer fangen und längere Zeit brennen, geschweige denn, dass sie wegen eines Brandes aufgegeben werden müssen und sinken. Sie sind aus Stahl gefertigt und verfügen über moderne Feuerlöschanlagen. Vielleicht ist diese Ausrüstung nicht mehr modern genug. Mitte Februar ging ein Frachtschiff mit batteriebetriebenen Porches, Bentleys und Volkswagen im Gesamtwert von Hunderten von Millionen Dollar in Flammen auf. Ob die Batteriemodule das Feuer verursacht haben, ist nicht bekannt. Bekannt ist jedoch, dass die Batteriemodule das Feuer zumindest angefacht haben, so dass es sich schnell ausbreitete und giftige Dämpfe freisetzte. Die Besatzung konnte das Feuer nicht löschen, bevor die Dämpfe sie zwangen, das Schiff zu verlassen. Es brannte tagelang und sank, bevor eine Bergungsmannschaft es sicher in den Hafen bringen konnte.

In einer früheren Ausgabe von Climate Change Weekly habe ich einige der ökologischen Nachteile des Vorstoßes für eine große EV-Expansion in den Vereinigten Staaten beschrieben. Und in einem kürzlich erschienenen Beitrag auf Liberty and Ecology habe ich einige der praktischen Hürden aufgezeigt, die es unwahrscheinlich machen, dass E-Fahrzeuge in naher Zukunft den Bedürfnissen der meisten Autofahrer entsprechen werden. Aber Unannehmlichkeiten sind eine Sache; die Tatsache, dass die Batteriemodule, die E-Fahrzeuge antreiben und Solarsysteme auf Dächern stützen, zu Selbstentzündungen neigen und damit potenziell tödlich sind, ist eine ganz andere Sache.

Soviel ist klar: Bevor Sie Ihr Haus mit einer Solaranlage mit Pufferbatterie ausstatten, sollten Sie sich bei Ihrer Hausratversicherung erkundigen, was Sie tun müssen, damit Ihr Versicherungsschutz im Falle eines durch die Batterie verursachten Brandes nicht erlischt. Tun Sie das Gleiche, wenn Sie ein Elektrofahrzeug kaufen, das Sie in Ihrer Garage aufladen wollen. Diese Systeme erfordern eine spezielle Verkabelung, und Sie sollten darauf achten, dass die Elektroarbeiten von der zuständigen Behörde zertifiziert werden. Andernfalls könnten Sie bei einem Brand in Ihrem Haus einen zweiten Schock erleiden, wenn Ihr Versicherer Ihnen mitteilt, dass der Vorfall nicht gedeckt war.

Quellen: Pennlive; CNBC; Road and Track; Climate Change Weekly; Liberty and Ecology

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/with-new-energy-technologies-beware-of-spontaneous-combustion

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die New York Times (NYT) trippelt Richtung Energie-Realität

Robert Bradley Jr., MasterResource

Sicherlich war der Weg der Energiewende nie klar. In den letzten 30 Jahren haben fünf Klimagipfel stattgefunden, und der Fortschritt ist immer zu kurz gekommen. Dieser jüngste Rückschlag könnte nur der letzte in einer langen Reihe von halbherzigen Maßnahmen und Rückschlägen sein.

Für Kritiker der Klimapolitik der Europäischen Union ist die plötzliche Abkehr von [der Reduktion von] Treibhausgasemissionen und die Konzentration auf vorhandene Brennstoffreserven eine Bestätigung. (NYT, unten)

In der Printausgabe der New York Times vom 23. Februar 2022 wird eingeräumt, dass „Netto-Null“ noch in weiter Ferne liegt. Dies bricht mit dem Narrativ, dass „Netto-Null“ die unausweichliche Zukunft sei, in der Politik, Wirtschaft und Hochtechnologie den Weg vorgeben. Vergessen Sie die Energiedichte; die Energiewirklichkeit würde durch ein gemeinsames Narrativ der Hoffnung und des Wunsches neu gestaltet werden.

Der Anfang vom Ende des „Netto-Null-Trugbildes“ hat begonnen. In neun Monaten wird die COP 27 mit einem dreiteiligen Boom der fossilen Brennstoffe konfrontiert sein, sowie mit Wahlen, die den Klimaeifer in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt demontieren werden.

Die politisch korrekte Mainstream-Presse wie die New York Times ignorierte die Warnungen, dass Wind- und Solarenergie unbeständige Energien sind, die versuchen, die echten, auf Kohlenstoff basierenden mineralischen Energien zu ersetzen, die wir als selbstverständlich ansehen. Aber die Pessimisten verbreiteten doch nur das von der Agenda gesteuerte Gefasel von Big Oil, oder? Falsch. Was vor etwas mehr als einem Jahr in Texas geschah (ein durch Wind- und Solarenergie verwundetes Netz), spielt sich derzeit in UK und in der EU in Zeitlupe ab.

[Alle Links vom Autor hinzugefügt]

„Climate Fears on Back Burner as Fuel Costs Soar and Russia Crisis Deepens“ [etwa: Klimaängste auf Sparflamme angesichts steigender Treibstoffkosten und der Verschärfung der Russland-Krise] von Patricia Cohen erzählt die Geschichte von damals und heute:

Erst vor drei Monaten trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf dem Klimagipfel in Glasgow und gaben ehrgeizige Versprechen ab, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Die Gefahren eines sich erwärmenden Planeten sind heute nicht weniger bedrohlich, aber die Debatte über den so wichtigen Übergang zu erneuerbaren Energien ist gegenüber der Energiesicherheit in den Hintergrund getreten, da Russland – Europas größter Energielieferant – mit einer größeren Konfrontation mit dem Westen über die Ukraine droht, während die Ölpreise auf 100 Dollar pro Barrel steigen.

Mehr als ein Jahrzehnt lang standen bei den politischen Diskussionen in Europa und darüber hinaus über die Reduzierung von Gas, Öl und Kohle die Sicherheit und der Umweltschutz im Vordergrund, auf Kosten finanzieller und wirtschaftlicher Erwägungen, so Lucia van Geuns, Beraterin für strategische Energiefragen am Haager Zentrum für strategische Studien. Jetzt ist es genau umgekehrt.

„Die Gaspreise wurden sehr hoch, und plötzlich wurden Versorgungssicherheit und Preis zum Hauptthema der öffentlichen Debatte“, sagte sie.

Die erneute Betonung der Energieunabhängigkeit und der nationalen Sicherheit könnte die politischen Entscheidungsträger dazu veranlassen, bei den Bemühungen um eine Verringerung der Nutzung fossiler Brennstoffe zurückzustecken.

Fossile Treibstoffe als Rettungsanker

Schon jetzt haben die explodierenden Preise die Produktion und den Verbrauch von Treibstoffen zusätzlich angekurbelt. Die Kohleeinfuhren in die Europäische Union sind im Januar gegenüber dem Vorjahr um mehr als 56 Prozent gestiegen.

In Großbritannien hat die Coal Authority im vergangenen Monat einem Bergwerk in Wales die Genehmigung erteilt, die Produktion in den nächsten zwei Jahrzehnten um 40 Millionen Tonnen zu erhöhen. In Australien gibt es Pläne, weitere Kokskohleminen zu eröffnen oder zu erweitern.

Und China, das der Energieversorgungssicherheit traditionell eine hohe Priorität einräumt, hat seine Kohleproduktion weiter gesteigert und diese Woche drei neue, milliardenschwere Kohleminen genehmigt.

Erhöhen Sie die Anzahl der Bohrinseln“, sagte Jennifer Granholm, die US-Energieministerin, im Dezember und forderte die amerikanischen Ölproduzenten auf, ihre Produktion zu steigern. Schieferölunternehmen in Oklahoma, Colorado und anderen Bundesstaaten versuchen, stillgelegte Bohrungen wieder in Gang zu bringen, weil plötzlich Geld zu verdienen ist. Und in diesem Monat verkündete Exxon Mobil Pläne an, die Ausgaben für neue Ölquellen und andere Projekte zu erhöhen.

Höhere Preise, mehr Bohrungen

Ian Goldin, Professor für Globalisierung und Entwicklung an der Universität Oxford, warnte davor, dass hohe Energiepreise zu einer verstärkten Förderung der traditionellen fossilen Brennstoffe führen könnten. „Die Regierungen werden den erneuerbaren und nachhaltigen Energien den Vorrang geben wollen, was genau die falsche Reaktion wäre“, sagte er.

Der Übergang Europas zu nachhaltiger Energie war schon immer ein kompliziertes Unterfangen, bei dem es sich von den schmutzigsten fossilen Brennstoffen wie Kohle verabschieden und gleichzeitig mit Gas- und Ölproduzenten zusammenarbeiten musste, um Haushalte, Autos und Fabriken mit Strom zu versorgen, bis bessere Alternativen verfügbar sind.

Für Deutschland ist die Abhängigkeit von russischem Gas seit vielen Jahren ein fester Bestandteil seines Umweltkonzepts. Die Planungen für die erste direkte Pipeline zwischen den beiden Ländern, Nord Stream 1, begannen 1997. Als Vorreiter bei der Verringerung der Kohlenstoffemissionen hat Berlin nach der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 die Schließung von Kohlebergwerken und Kernkraftwerken beschlossen. Dahinter steckte der Gedanke, dass russisches Gas den benötigten Brennstoff während des jahrelangen Übergangs zu saubereren Energiequellen liefern würde. Zwei Drittel des Gases, das Deutschland im vergangenen Jahr verbraucht hat, kam aus Russland.

Künftig soll noch mehr Gas über Nord Stream 2 geliefert werden, eine neue, 746 Meilen lange Pipeline unter der Ostsee, die Russland direkt mit dem Nordosten Deutschlands verbindet.

Am Dienstag, nachdem der russische Präsident Wladimir W. Putin zwei abtrünnige Republiken in der Ukraine anerkannt und Streitkräfte mobilisiert hatte, stoppte Bundeskanzler Olaf Scholz die abschließende behördliche Prüfung der 11 Milliarden Dollar teuren Pipeline, die letztes Jahr fertiggestellt worden war.

Ein Außenseiter

„Ich glaube nicht, dass die Bedrohung durch Russland die Bedrohung durch den Klimawandel aufwiegt, und ich sehe nicht, dass in ganz Europa Kohleminen eröffnet werden“, sagte James Nixey, Direktor des Russland-Eurasien-Programms bei Chatham House, einer Forschungsorganisation in London.

Zulassungen

Sicherlich war der Weg der Energiewende nie klar. In den letzten 30 Jahren haben fünf Klimagipfel stattgefunden, und der Fortschritt blieb stets aus. Dieser jüngste Rückschlag ist vielleicht nur der letzte in einer langen Reihe von halbherzigen Maßnahmen und Rückschlägen.

Ohne eine umfassendere Strategie zur Abkehr vom Erdgas wird Europa jedoch nicht in der Lage sein, sein Ziel zu erreichen, die Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken oder das Ziel des Gipfels von Glasgow zu erreichen, die Netto-Treibhausgase bis 2050 auf Null zu reduzieren.

Wie Nixey einräumte, „verändert sich diese Debatte“, da die führenden Politiker gezwungen sind, den Nachteilen der Abhängigkeit von russischer Energie ins Auge zu sehen.

Eine wachsende Sorge. Russlands Angriff auf die Ukraine könnte zu schwindelerregenden Preissprüngen bei Energie und Lebensmitteln führen und die Anleger verschrecken. Der wirtschaftliche Schaden durch Versorgungsunterbrechungen und Wirtschaftssanktionen wäre in einigen Ländern und Branchen gravierend, in anderen unbemerkt.

Die Kosten für Energie. Die Ölpreise sind bereits auf dem höchsten Stand seit 2014, und sie sind mit der Eskalation des Konflikts weiter gestiegen. Russland ist der drittgrößte Ölproduzent und liefert etwa eines von 10 Barrel, die die Weltwirtschaft verbraucht.

Gaslieferungen. Europa bezieht fast 40 Prozent seines Erdgases aus Russland und wird wahrscheinlich mit höheren Heizkosten konfrontiert werden. Die Erdgasreserven gehen zur Neige, und die europäischen Staats- und Regierungschefs haben den russischen Präsidenten Wladimir W. Putin beschuldigt, die Lieferungen zu reduzieren, um sich einen politischen Vorteil zu verschaffen.

Lebensmittelpreise. Russland ist der größte Weizenlieferant der Welt und steht zusammen mit der Ukraine für fast ein Viertel der gesamten weltweiten Ausfuhren. In Ländern wie Ägypten und der Türkei macht dieser Getreidestrom mehr als 70 Prozent der Weizenimporte aus.

Engpässe bei wichtigen Metallen. Der Preis für Palladium, das in Autoabgassystemen und Mobiltelefonen verwendet wird, ist in die Höhe geschnellt, weil befürchtet wird, dass Russland, der weltweit größte Exporteur dieses Metalls, von den Weltmärkten abgeschnitten werden könnte. Auch der Preis von Nickel, einem weiteren wichtigen russischen Exportgut, ist gestiegen.

Finanzielle Turbulenzen. Die Banken weltweit bereiten sich auf die Auswirkungen der Sanktionen vor, die den Zugang Russlands zu ausländischem Kapital einschränken und seine Fähigkeit einschränken sollen, Zahlungen in Dollar, Euro und anderen für den Handel wichtigen Währungen abzuwickeln. Die Banken sind auch auf der Hut vor Cyberangriffen Russlands.

Die sich verändernde Debatte

Selbst in Deutschland, wo die progressiven Grünen in der Regierung an Einfluss gewonnen haben, hat sich der Ton geändert.

Diesen Monat sagte Robert Habeck, Deutschlands neuer Minister für Wirtschaft und Klimawandel und Mitglied der Grünen, die Ereignisse hätten die Notwendigkeit einer Diversifizierung der Versorgung unterstrichen. „Wir müssen hier handeln und uns besser absichern“, sagte er. „Wenn wir das nicht tun, werden wir zum Spielball“.

Die Energiepreise begannen zu klettern, bevor Putin seine Truppen an der Ostgrenze der Ukraine aufmarschieren ließ, als sich die Länder aus der Pandemie erholten und die Nachfrage in die Höhe schoss.

Doch als Putin aggressiv gegen die Ukraine vorging und die Energiepreise weiter stiegen, rückten die politischen und strategischen Schwachstellen, die durch Russlands Kontrolle über einen so großen Teil der europäischen Versorgung entstehen, in den Mittelpunkt.

„Europa ist ziemlich abhängig von russischem Gas und Öl, und das ist unhaltbar“, sagte Sarah E. Mendelson, die Leiterin des Heinz College von Carnegie Mellon in Washington. Sie fügte hinzu, dass sich die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten in den letzten Jahren nicht genug auf die Energieunabhängigkeit konzentriert hätten.

Insgesamt bezieht Europa mehr als ein Drittel seines Erdgases und 25 Prozent seines Erdöls aus Russland. Die Lieferungen haben sich in den letzten Monaten deutlich verringert, während die Reserven in Europa auf nur noch 31 Prozent der Kapazität gesunken sind.

Für Kritiker der Klimapolitik der Europäischen Union ist die plötzliche Abkehr von der [Reduktion von] Treibhausgasemissionen und die Konzentration auf die vorhandenen Brennstoffreserven eine Bestätigung.

Arkadiusz Siekaniec, Vizepräsident der polnischen Bergarbeitergewerkschaft, hält den Vorstoß der Europäischen Union, die Kohleförderung auf dem Kontinent zu beenden, schon lange für unsinnig. Doch nun hofft er, dass andere seinen Standpunkt übernehmen werden.

Die Klimapolitik sei „eine selbstmörderische Mission“, die die gesamte Region in eine übermäßige Abhängigkeit von russischem Brennstoff bringen könnte, sagte Siekaniec letzte Woche, als amerikanische Truppen in seinem Land landeten. „Sie bedroht sowohl die Wirtschaft als auch die Bürger Europas und Polens“.

Für Mateusz Garus, einen Hufschmied in Jankowice, einem Kohlebergwerk in Oberschlesien, dem Herzen des Kohlereviers, ist die Politik und nicht der Klimawandel ausschlaggebend. „Wir werden den Energiesektor zerstören“, sagte er, „und wir werden von anderen wie Russland abhängig sein.“

Abschließender Kommentar

Atlas zuckt mit den Schultern. Wind- und Solarenergie sind Parasiten für Strom aus kohlenstoffbasierten Energien. Die Energiejournalisten der New York Times kommen langsam in Fahrt, aber wie lange werden sie noch an dem Drehbuch festhalten, dass Wind und Sonne die Grundlage für eine nachhaltige Energiezukunft für die Massen sind?

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/03/06/nyt-tiptoes-toward-energy-reality-this-debate-is-changing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Abhängigkeit ist sogar gewachsen – Krissy Rieger über Elon Musk und die Abhängigkeit von Rußland

Nach dem Selbst-Abbau des Journalismus in den großen Medien wird deren Funktion immer mehr von kleinen alternativen Kanälen, zum Beispiel auf Youtube, übernommen. Eine Entdeckung der letzten Monate ist die Ukrainerin Krissy Rieger, die sich Gedanken über die Entwicklung von Freiheit & Kapitalismus, Zentralismus und Ökopolitik macht. Trotz ihres jungen Alters ist sie eine der besten Wirtschafts-Rechercheure bei Youtube. Im aktuellen Video berichtet sie über die Folgen der deutschen Energiewende-Politik.




Kohlenstoff-Reduktion: Rettung des Planeten oder Tugendhaftigkeit?

David Legates

In letzter Zeit haben sich viele Unternehmen dazu verpflichtet, „Netto-Null“ zu erreichen. „Netto-Null“ bedeutet, dass die Treibhausgase, die ein Unternehmen ausstößt, durch die Treibhausgase ausgeglichen werden, die es der Atmosphäre entzieht. Das Pariser Abkommen schlägt solche Ziele vor. Obwohl der frühere Präsident Donald Trump die Vereinigten Staaten aus dem Abkommen zurückgezogen hat, fühlen sich viele Unternehmen verpflichtet, nachzuweisen, dass sie die in Paris festgelegten Ziele verfolgen, da wir dem Abkommen unter Präsident Biden wieder beigetreten sind.

Theoretisch kann Netto-Null erreicht werden, indem die Emissionen reduziert werden oder indem man sich an Aktivitäten beteiligt, die die Treibhausgase in der Atmosphäre begrenzen, wie z. B. die Entfernung von Kohlendioxid, die Kohlenstoffbindung, das Pflanzen von Bäumen oder die Nutzung „grüner“ Energie. Die Identifizierung und Unterstützung von Unternehmen, die sich zur Einhaltung von Netto-Null-Zielen verpflichten, ist für diejenigen, die die Auswirkungen von Kohlendioxid auf das Klima verringern wollen, sehr wichtig.

Aber sind Unternehmen, die Netto-Null-Ziele versprechen, aufrichtig? Eine Analyse der öffentlichen Dokumente von 25 der weltweit größten Unternehmen (die für etwa 5 % der globalen Emissionen verantwortlich sind) zeigt, dass 88 % der Unternehmen zwar große Töne spucken, aber keine Taten folgen lassen. In einem Bericht, der gemeinsam vom deutschen NewClimate Institute und der belgischen Carbon Market Watch durchgeführt und in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, geben diese Unternehmen nur wenige Details an. Mit dem, was sie vorschlagen, werden sie ihre Netto-Null-Ziele nicht erreichen.

Warum sollte man sich zu einem drakonischen Ziel verpflichten, das wahrscheinlich nicht erreicht werden kann? In dem Nature-Artikel wird beklagt, dass die derzeitigen Verfahren zur Bewertung und Überwachung der von den Unternehmen gesetzten Ziele, von denen die meisten sich selbst auferlegt und selbst angegeben werden, nicht ausreichen. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres wird wahrscheinlich ein UN-Gremium ernennen, das die Kohlendioxidemissionen von Unternehmen, Städten und Nationen messen und analysieren soll. Dies ist die Kontrolle von oben nach unten, für die die UNO berühmt ist.

Der eigentliche Grund dafür, dass sich Unternehmen Ziele setzen, die sie nicht erreichen wollen, ist jedoch, dass sich Tugendhaftigkeit gut verkauft. Ein Unternehmen kann behaupten, dass es sich „um den Planeten kümmert“ oder „etwas gegen den Klimawandel tut“, und umweltbewusste Verbraucher werden applaudieren und in Scharen seine Waren kaufen. Die Verbraucher werden mit dem Wissen zufrieden sein, dass sie umweltfreundlich sind – auch wenn das Unternehmen die von ihm gesetzten Umweltziele vielleicht nie erreichen wird. Untätigkeit ersetzt echte Maßnahmen, wenn es nur darum geht, den Anschein zu erwecken, dass sich das Unternehmen um seine Klimaziele kümmert. Echte Maßnahmen sind wahrscheinlich teuer und erfordern viel Aufwand. Warum also etwas tun, wenn das Unternehmen die Vorteile ernten kann, ohne die Kosten zu tragen?

Das Problem ist, dass die Kosten für ein umweltbewusstes Unternehmen unmittelbar anfallen – und die potenziellen Vorteile der Kohlendioxidreduzierung werden, wenn überhaupt, nur langfristig spürbar sein. Die unmittelbare Reaktion der Verbraucher auf ihre Tugendhaftigkeit ist der einzige kurzfristige Nutzen für das Unternehmen. Und wenn dieser Nutzen ohne langfristige Kosten erzielt werden kann, dann soll es so sein.

Langfristig sind die Kosten sehr hoch. Die Kosten für Energie und Transport werden wahrscheinlich in die Höhe schießen, sobald das Unternehmen auf fossile Brennstoffe verzichtet, was zu einem Rückgang des Marktanteils führt und sich negativ auf das Endergebnis des Unternehmens auswirkt. Die Umstellung auf eine Netto-Null-Energieversorgung bringt weitere Kosten mit sich, die die Preise in die Höhe treiben. Ist es nicht einfacher zu sagen, was politisch korrekt ist, und sich halbherzig zu bemühen, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sich das Unternehmen kümmert – vor allem, wenn andere Unternehmen dasselbe tun?

Angenommen, ein Unternehmen möchte seine Emissionen tatsächlich reduzieren. In diesem Fall ist die einfachste Lösung der Kauf von Emissionszertifikaten – eine Art Ablasshandel, der an den Ablasshandel im Mittelalter erinnert. Mit Hilfe von Emissionszertifikaten können beispielsweise Wälder in Südamerika gepflanzt, energieeffiziente Glühbirnen in Afrika verteilt oder Wind- und Solarenergieprojekte entwickelt werden. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass das gezahlte Geld tatsächlich den CO2-Fußabdruck des Unternehmens verringert, und selbst wenn dies der Fall ist, erfolgt die Verringerung möglicherweise nicht sofort. Wie lange dauert es zum Beispiel, bis ein südamerikanischer Wald ausgewachsen ist? Die Zahlung für den Genuss, Kohlendioxid zu produzieren, erlaubt dem Unternehmen also den Luxus, den Eindruck zu erwecken, etwas zu tun, ohne wirklich etwas zu tun – also noch mehr Tugendhaftigkeit.

Aber die eigentliche Frage ist: „Was bedeutet Netto-Null eigentlich?“ Normalerweise berechnen Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck auf der Grundlage von Produktion und Vertrieb. Aber was ist mit dem Verbrauch der Produkte? Ölunternehmen können beispielsweise das Kohlendioxid berechnen, das bei der Förderung, Raffinierung und Lieferung an den Verbraucher freigesetzt wird. Aber wer ist für das Kohlendioxid verantwortlich, das freigesetzt wird, wenn das Produkt verbraucht wird? Aktivisten sind der Meinung, dass die Kosten von Unternehmen und Verbrauchern gemeinsam getragen werden sollten.

Das volle Ausmaß des Kohlendioxid-Fußabdrucks eines Unternehmens zu ermitteln, ist ein schrecklicher Alptraum, der die hartgesottenen Aktivisten nur dann zufrieden stellt, wenn unsere weltweite Kohlendioxidproduktion auf Null zurückgeht. Da nur wenige wirklich zu den Bedingungen vor der industriellen Revolution zurückkehren wollen, wird das Thema Netto-Null, Kohlenstoffkompensation, Kohlenstoffneutralität und Kohlenstoff-Fußabdrücke wirklich nur zu einem Tugendspiel. Geben Sie Lippenbekenntnisse zur Notwendigkeit einer „kohlenstofffreien“ Umwelt ab und geben Sie einen Hungerlohn aus, um zu zeigen, dass Sie sich kümmern. Denken Sie daran, dass das Ziel nicht darin besteht, die Umwelt zu retten. Vielmehr geht es darum, uns zu einer kollektivistischen Wirtschaft zu führen.

This piece originally appeared at WashingtonTimes.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/03/carbon-cutting-saving-the-planet-or-virtue-signaling/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 10 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Und schon wieder gibt es ausreichend Stoff für einen Kältereport. Es ist kaum zu glauben, in wie kurzer Zeit wie viele Meldungen auflaufen.

Bemerkenswert: Der Winter auf der Nordhemisphäre ist noch gar nicht zu Ende, da kommen schon wieder erste Meldungen vom bevor stehenden Südwinter. Und exotisch wird es auch: eine ziemlich beachtliche Kältewelle hat sogar die im tropischen Klima liegenden Gebiete um Vietnam und Malaysia erreicht!

In Griechenland sowie dem gesamten östlichen Mittelmeer erfolgt derzeit ein massiver Wintereinbruch mit Schneefällen bis hinunter zum Mittelmeer. Erst nach dem Wochenende soll es dort wieder milder werden. Mehr dazu im nächsten Kältereport.

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Meldungen vom 1. März 2022:

Erstmals seit 1993: Schneefall auf dem Mt Kinabalu, Indonesien

Bergsteiger auf dem Mount Kinabalu erlebten am Montag eine Überraschung, als seltener Schnee über Südostasiens höchsten Gipfel fiel [~4000 m ü. NN]. Es war wie ein Wunder für die Kletterer, berichtet Malaysia Trend.

Hajiri Sulumin, ein Via Ferrata-Trainer, nahm das Ereignis auf und verbreitete es im Internet. In dem Video ist Sulumin zu hören, wie er ausruft: „Salji turun! Salji turun! Opurak!“ (Schnee fällt! Schnee fällt! Er ist weiß!)

Vor Montag wurde nur zweimal Schnee auf dem Berg beobachtet, 1993 und 1975 – ein unglaublich seltenes Phänomen.

„Diejenigen, die den Schnee gesehen haben, können sich glücklich schätzen“, sagte der Leiter des Parks von Sabah, Justinus Guntabid.

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Seltene Kälte und Schnee in Vietnam, Hongkong und Taiwan

Wie letzte Woche berichtet [siehe den vorigen Kältereport], gab es in der südchinesischen Stadt Xiamen den ersten Schneefall seit 1893, aber die Kaltluft blieb nicht dort stehen, sondern breitete sich auch weiter nach Osten aus, in andere tropische Regionen Asiens.

Die bemerkenswerteste Abkühlung der letzten 7-10 Tage war wahrscheinlich die im Norden Vietnams, wo seltene Wintereinbrüche große Schäden an Ernten verursachten, die an solche Bedingungen nicht gewöhnt sind. Auf dem Berg Mao Son (1.600 m) in der Provinz Lang Son sank die Temperatur auf -0,4 °C; in tieferen Lagen, in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi, wurde es mit 8,5°C außergewöhnlich kalt, wobei die Tageshöchsttemperatur auf nur 10,7 °C stieg – so kalt war es dort seit mindestens 40 Jahren nicht mehr, berichtet die Hanoi Times.

Ungewöhnlich kalt war es auch in Hongkong. Der Tai Moh Shan Peak (955m) registrierte einen Tiefstwert von 0,6°C, während der Nong Ping (593m) 2,9°C registrierte. Und auch in Taiwan wurde in der Hauptstadt Taipeh kürzlich ein anomaler Tiefstwert von 10,3°C und ein Tageshöchstwert von nur 12,3°C gemessen.

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ANDERSWO:

Das folgende Bild schließlich stammt aus Japan, wo rekordverdächtige Schneefälle von 6,9 m und mehr das Land, insbesondere die nördlichen Präfekturen wie Hokkaido, weiterhin heimsuchen:

Link: https://electroverse.net/snow-falls-in-malaysia-for-first-time-since-1993-vietnam-hong-kong-taiwan-winter-returns-to-europe/

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Meldungen vom 3. März 2022:

Der außerordentlich kalte Februar in Kanada

Der Februar in Kanada war sehr kalt. Die landesweite Temperaturanomalie lag am Ende um beeindruckende 1,36 K unter dem Mittel für den Zeitraum 1991-2020. Besonders kalt war es in den zentralen Gebieten – in Yellowknife lag die Temperatur bis zu -6 °C unter der Norm.

Zusammen mit dem anomalen Frost wurden auch ungewöhnlich hohe Schneemengen verzeichnet: Am Hazelwood Lake, nördlich von Thunder Bay, fielen im vergangenen Monat 67 cm, während der langfristige Februar-Durchschnitt an diesem Ort bei nur 27 cm liegt.

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Korsika: Kältester März-Tag seit mindestens 43 Jahren

Der meteorologische Frühlingsanfang in Europa brachte eine unerwartete Rückkehr der winterlichen Kälte mit sich, die sich im Laufe des März noch verstärken wird.

Korsika – die gebirgige Mittelmeerinsel Frankreichs – wurde am Mittwoch, dem 2. März, von starkem Frost heimgesucht. In Figari sank die Temperatur auf einen Tiefstwert von -6,1°C, was den kältesten Märztag seit der Inbetriebnahme der Station im Jahr 1979 bedeutet.

Link: https://electroverse.net/canadas-exceptionally-cold-feb-corsicas-coldest-march-day-heavy-snow-forecast-in-ukraine/

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Meldungen vom 4. März 2022:

Außerordentlich kalter Februar in …

Die folgenden Durchschnittswerte stützen sich auf unzuverlässige bodengestützte Temperaturstationen, die unter anderem für den Urban Heat Island-Effekt sowie für offene Manipulationen anfällig sind.

…Australien:

Selbst das Bureau of Meteorology konnte den ungewöhnlich kühlen Februar 2022 in Down Under nicht ganz ausbügeln.

Der australische Kontinent beendete den Monat mit einer durchschnittlichen Temperaturanomalie von 0,6 K unter der Norm 1991-2020. In Westaustralien war es merklich zu warm, aber diese Wärme wurde von den „grünen“ Flächen in den zentralen, südlichen und östlichen Teilen bei weitem übertroffen:

Trotz einiger extremer Überschwemmungen in manchen Gebieten war es auch ein trockener Monat; insgesamt lagen die Niederschläge 24 % unter dem Normalwert:

Soviel zu den Überschwemmungen…

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Kälte in Japan…

Der Februar 2022 war in Japan sowohl kalt als auch historisch schneereich.

Die Temperaturanomalie für das Land lag um 0,67 K unter der Norm für den Zeitraum 1991-2020.

Es wird erwartet, dass diese anhaltend kalten Bedingungen die Kirschblüte in Tokio bis Ende März verzögern werden.

Südkorea:

Der letzte Monat war auch in Südkorea extrem kalt – und auch sehr trocken.

Der Februar 2022 hatte eine Durchschnittstemperatur von -0,1 °C, was 1,3 K unter dem Mittelwert 1991-2020 liegt – dieser Frost senkt die gesamte Winteranomalie (Dez-Feb) auf 0,2 K unter den historischen Durchschnitt.

und Hongkong

Und schließlich war der Februar 2022 in Hongkong außergewöhnlich kühl und auch nass.

Die Durchschnittstemperatur in der Verwaltungsregion lag bei 15,2 °C, das sind satte 1,9 K unter dem Mittel 1991-2020.

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge betrug 168,5 mm, was mehr als das Vierfache der Norm ist.

Link: https://electroverse.net/cold-feb-for-australia-japan-south-korea-hong-kong-sardinia-lowest-march-temp-ever-heavy-snow-hits-turkey-wintry-lower-48/

Die Kälte in Japan wird ausführlicher auch von der japanischen Autorin Kirye auf dem Blog von Pierre Gosselin thematisiert:

Tokio: Kältester Februar seit 34 Jahren … Trend der Mitteltemperatur für Februar seit 1987 nicht mehr gestiegen!

Pierre Gosselin

Die unverfälschten JMA-Mitteltemperaturdaten für Februar und Winter 2021/22 für Tokio und die Insel Hachijojima liegen vor.

Tokio

Hier ist die neueste Darstellung der Februar-Mitteltemperaturen für Tokio seit 1987:

Daten: JMA

In den letzten 34 Jahren waren die Februar-Mitteltemperaturen in Tokio konstant, d. h. es gab keine Erwärmung. Nachdem die letzten 2 Februare eher mild waren, war dieser jüngste Februar der kälteste seit 1988!

Hachijojima

Verlassen wir das städtische Tokio und begeben uns auf die ländliche Pazifikinsel Hachijojima, die etwa 275 km vom japanischen Festland entfernt liegt, um die neuesten Februardaten bis ins Jahr 1987 zurückzuverfolgen:

Daten: JMA

Auch hier hat es im Februar seit 1987 keine Erwärmung mehr gegeben. Entgegen den Prophezeiungen einer Erwärmung hat sich die Insel nach den Daten der Japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) sogar etwas abgekühlt.

Der vergangene Februar war einer der kühlsten seit 1987.

Link: http://notrickszone.com/2022/03/04/tokyo-sees-coldest-february-in-34-years-mean-february-temperature-have-not-risen-since-1987/

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Sardinien: Niedrigste März-Temperatur jemals

In weiten Teilen Europas kehrt der Winter zurück, und selbst auf Mittelmeerinseln wie Korsika und Sardinien werden für den Monat März rekordverdächtige Tiefstwerte gemessen.

Die Temperatur in Villanova Strisaili (813m) sank kürzlich auf -11.2°C – die niedrigste Temperatur, die jemals in Sardinien im März gemessen wurde.

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Starke Schneefälle in der Türkei verzögern den Frühlingsbeginn

Und auch in Südosteuropa – und auch im Nahen Osten und in Südwestasien – beeinträchtigen Kälte und heftige Schneefälle weiterhin das tägliche Leben, vor allem in der Türkei, wo bis Mitte März winterliche Bedingungen vorhergesagt werden – was höchst ungewöhnlich ist.

Link: https://electroverse.net/cold-feb-for-australia-japan-south-korea-hong-kong-sardinia-lowest-march-temp-ever-heavy-snow-hits-turkey-wintry-lower-48/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 11 / 2022)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE