Abstieg nach Ausschreibung

Der deutsche Staatsapparat funktioniert wie ein Uhrwerk und wird es weiter tun, wie wir aus der Geschichte wissen, bis 5 nach 12. Selbst Ereignisse historischen Ausmaßes erschüttern Ministerien und Behörden kaum. Die Folgen werden gravierend sein.

Obwohl sich der Mangel an stark steigenden Preisen zeigt, bleibt das Ziel der „Emissionssenkung um jeden Preis“ erhalten. Für die vermeintliche Weltrettung riskiert man den eigenen Kollaps. Am Ende wird wieder niemand verantwortlich sein. Warum eigentlich nicht?

von Frank Hennig

Die Zäsur des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar erschütterte die Welt, nicht jedoch den deutschen Beamtenapparat. Die inzwischen seit März von einem Grünen geführte Bundesnetzagentur versieht ihren Dienst nach bestehender Gesetzeslage und ist offenbar außerstande, auf gravierende äußere Bedingungen eine Reaktion zu zeigen.

Die extremen Energie-Preissteigerungen der vergangenen Wochen schiebt man regierungsseitig auf die globale Entwicklung und den Krieg, die Wirkungen der deutschen Abschaltpolitik hingegen werden bewusst ignoriert. Zum Jahresende 2021 gingen Kern- und Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 8.960 Megawatt dauerhaft vom Netz, das sind über zehn Prozent der erforderlichen gesicherten Maximallast. Entsprechend den Marktmechanismen sorgt verringertes Angebot bei gleicher oder wachsender Nachfrage für steigende Preise. Der Strom-Börsenpreis hat sich seit 2020 etwa verzehnfacht. Was jedem Unternehmer und auch Haushaltskunden ein Frösteln über den Rücken jagt, lässt die Beamten unberührt. Es ändert auch nichts an der einseitig CO2-zentrierten Politik.

Offenbar hält man Änderungen am Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) für unnötig. In diesem sind die terminierten Abschaltungen der Braunkohlekraftwerke festgeschrieben sowie das Verfahren zu Ausschreibungen für die Stilllegungen der Steinkohlekraftwerke. Maßgebend ist dabei der Reduzierungspfad der CO2-Emissionen, so dass zum 1. März 2022 in der nunmehr fünften Runde diesmal reichlich 1.200 Megawatt Steinkohle-Kraftwerksleistung zum Höchstpreis von 107.000 Euro pro Megawatt zur Stilllegung ausgeschrieben wurden. Es dürften ausreichend Bewerbungen eingehen, denn die Unternehmen werden die Wirtschaftlichkeit und politische Zukunft ihrer Kraftwerke trotz stark gestiegener Strompreise unter dem Wirken inzwischen straff grüner Führungskader in Ministerien und Behörden eher kritisch sehen.

Die Steuerzahler müssen also viel Geld für die Stilllegung von Kohlekraftwerken ausgeben, in deren Folge die Strompreise weiter steigen werden, denn die entfallende Leistung muss zum großen Teil durch Gaskraftwerke ersetzt werden.

Dies ist an folgendem Chart zu erkennen:

Energy-charts.info

Die Netzlast (schwarze Linie) schwankt entsprechend dem Bedarf über die Tage der Woche. Kernkraftwerke (rot), Braun- und Steinkohlekraftwerke (hell- und dunkelbraune Flächen) sichern vor allem die Grundlast ab. Die Gaskraftwerke (ockerfarbene Fläche) decken vor allem die Regelleistung ab und kompensieren die Schwankungen der Solareinspeisung (gelb). Reduziert man die Kernkraft- und Kohlestromeinspeisung, muss der Gasanteil steigen. Deutlich ist zu erkennen, wie die Gaskraftwerke die Leistung vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang hoch fahren, perspektivisch werden sie auch mehr die Grundlast abdecken müssen.

Für die Regelfähigkeit des Systems sind wir bereits heute auf unsere Nachbarn angewiesen. Die weißen Flächen unter der Bedarfslinie zeigen den Import.

An Tagen wie dem 2., 3. und 4. März führt die nachmittags abnehmende Fotovoltaik-Leistung sofort zum Import, wenn nicht, wie an den anderen Tagen, genug Windleistung zur Verfügung steht. Über die Mittagsspitze hingegen wird, abgesehen von den Wintermonaten, fast immer zu niedrigen Preisen exportiert. Unsere Nachbarn werden die so genannten Preisdifferenzgeschäfte gern mitmachen, solange ihr eigenes System nicht ins Schwanken gerät.

Verantwortung und Schuld

Mit jeder weiteren Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken geben wir Regelfähigkeit auf und erhöhen den Bedarf an Erdgas. Dies ist in der angespannten internationalen Situation und hinsichtlich der Perspektive völlig kontraproduktiv. Allein der gesunde Menschenverstand würde gebieten, mit einem Moratorium weitere Abschaltungen auszusetzen. Die Diskussion um eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke (KKW) ist verebbt, nachdem Minister Habeck das Sicherheitsargument wieder hervorkramte.

Die absehbare Energiekrise wird nun durch die steuerfinanzierte Stilllegung weiterer Kraftwerke gemäß KVBG verschärft. Das hat mit gesundem Menschenverstand nichts mehr zu tun. An entscheidenden Stellen von Regierung und Behörden sitzen heute Öko-Lobbyisten, deren Ziel die Maximierung der Wind- und Solareinspeisung ist. Für diese muss sicher und möglichst mehr Geld generiert werden, was durch die enormen Strompreiserhöhungen am Markt schon gelungen ist.

Die Stabilität und Resilienz des Gesamtsystems ist ihnen offenbar gleichgültig, auch wenn Minister Habeck den Begriff „Versorgungssicherheit“ kürzlich aussprach. Er handelt nicht in diesem Sinn. Die regierenden Aktivisten wollen „ambitionierte, ehrgeizige“ und auch „radikale“ Entscheidungen im Sinne ihrer Ziele treffen, die aber fatale Folgen haben werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich erneut die Frage des Tatbestandes der Politikerhaftung. Grob fahrlässiges oder sogar vorsätzlich falsches Handeln zum Nachteil des Landes und unter Verletzung des Amtseides sollte verfolgt werden können. Dabei wäre nicht nur die Kanzler- und Ministerebene, sondern auch die obere Beamtenschaft einzubeziehen.

Der deutsche Staatsapparat funktioniert wie ein Uhrwerk, dem einer Zeitbombe. Ein Ergebnis politischer Wohlstandsverwahrlosung, das Erbe der fleißigen Generationen vor uns ist bald aufgebraucht.

 




Biden und Europa sollten auf die russische Aggression reagieren – mit einer Abkehr von der Alarm-Klimapolitik!

H. Sterling Burnett

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine wurde durch die alarmistische Politik der Vereinigten Staaten und Europas begünstigt, mit der die angeblich unkontrollierbare globale Erwärmung bekämpft werden soll.

So beschloss Deutschland beispielsweise den Ausstieg aus der Kohle- und Kernenergie zugunsten angeblich klimafreundlicher „erneuerbarer“ Energiequellen. Und im Vereinigten Königreich hat die Regierung, nachdem sie vor einigen Jahren kurz erwogen hatte, Fracking zuzulassen, im Wesentlichen auf Wind- und Solarenergie gesetzt und Verbote oder fast unüberwindliche Hürden für die Erschließung von Erdgas auf dem britischen Festland errichtet.

Jene kostspieligen Energiequellen sind einfach nicht zuverlässig genug, um die Wirtschaft Deutschlands, Großbritanniens oder der gesamten EU zu erhalten. Zum Teil als Folge dieser Politik litten viele Europäer schon vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine unter lähmend hohen Energiepreisen und periodischen Energieengpässen.

Deutschland reagierte darauf mit einer noch größeren Abhängigkeit von russischem Erdgas, als es ohnehin schon war. Tatsächlich haben große westeuropäische Unternehmen in Pipelines investiert, die von Russland aus gebaut werden. Westeuropa hat damit indirekt Putin ermutigt, in die Ukraine einzumarschieren.

Unter der Initiative von Präsident Donald Trump, die USA Energie-dominant zu machen, wurden diese nicht nur energieunabhängig, sondern avancierten auch zum Nettoenergieexporteur. Die Ausweitung der Erdgasproduktion und die rasche Eröffnung neuer Flüssiggas-Exportterminals ermöglichten es Amerika, Europa aus dem Schlamassel zu helfen, indem es eine alternative, geopolitisch freundliche und zuverlässige Energiequelle bereitstellte. Hätte die Trump-Regierung diese Initiative und andere Maßnahmen unter Präsident Joe Biden fortgesetzt, hätten die europäischen Länder mehr Energie aus Amerika beziehen können, was Geld in unsere Taschen gespült hätte, anstatt Putins Kriegsmaschine zu finanzieren.

Stattdessen hat Biden den Kurs gewechselt. Der „gesamtstaatliche Ansatz“ der Regierung Biden zur Bekämpfung des Klimawandels erfordert eine rasche Abkehr der Vereinigten Staaten von fossilen Brennstoffen.
Dementsprechend kündigte Biden gleich am ersten Tag seiner Amtszeit die Partnerschaft mit Kanada für die Keystone XL-Pipeline und verhängte ein Moratorium für neue Öl- und Gaspachtverträge auf Bundesland und auf dem äußeren Festlandsockel der USA. Seitdem hat Biden Öl- und Gaspachtverträge im Arctic National Wildlife Refuge gekündigt; er hat Beschränkungen für Methanemissionen vorgeschlagen, die die Erschließung, Lagerung und den Transport von Öl und Erdgas in den Vereinigten Staaten erschweren und verteuern würden; er hat vorgeschlagen, die Gebühren und Lizenzgebühren, die Öl- und Gasproduzenten an die Bundesregierung zahlen müssen, zu erhöhen; und er hat kürzlich Pläne angekündigt, Bohrungen auf mehr als der Hälfte des National Petroleum Reserve-Alaska auszuschließen.

Das Ergebnis war ein dramatischer Anstieg der Preise für fossile Brennstoffe. In Bidens erstem Jahr im Amt hat seine Klimapolitik dazu geführt, dass die Strompreise insgesamt um mehr als 8 Prozent gestiegen sind, die Heizölpreise um 43 Prozent, die Rohölpreise für West Texas Intermediate um mehr als 80 Prozent, die Erdgaspreise um 61 Prozent und die Benzinpreise um 98 Cent pro Gallone, also um 42 Prozent. Um es klar zu sagen: Höhere Energiepreise sind das ausdrückliche Ziel der Regierungspolitik, weil die Regierung sie für notwendig hält, um den Klimawandel zu bekämpfen. Diese Politik schadet nicht nur den Amerikanern, denn die stark gestiegenen Energiepreise tragen zu höheren Preisen in der gesamten Wirtschaft und damit zur derzeitigen Inflationsspirale bei, sondern sie bereichert auch Putin und seine Oligarchen, die von den hohen Preisen für russisches Öl profitieren.

Die Vereinigten Staaten und Europa haben im Namen der Bekämpfung der so genannten globalen Erwärmung ihre eigenen Volkswirtschaften verkrüppelt und ihre eigenen Bürger mit einer Politik gegen fossile Brennstoffe geschädigt, was gleichzeitig den Weltfrieden und die Sicherheit gefährdet. Russische Truppen sind vor Ort und schaffen in der Ukraine Waisenkinder, während John Kerry, der Klimazar von Präsident Biden, bizarrerweise über die Treibhausgasemissionen der russischen Militäraktion in der Ukraine schwadroniert.

Es gibt nie einen guten Zeitpunkt, um eine schlechte Politik zu machen, und Amerika und die Welt durch den Würgegriff Russlands auf den europäischen Energiemärkten noch stärker an den russischen Einfluss zu binden, war so schlecht, wie man es sich nur vorstellen kann.

Aus wirtschaftlichen, humanitären und geopolitischen Gründen sollte Präsident Biden seinen Kurs sofort ändern. Er sollte von seiner Exekutivgewalt Gebrauch machen und alle Beschränkungen für die Energieerschließung und -produktion in den Vereinigten Staaten aufheben. Er sollte alle Bundesstaaten, die Fracking noch einschränken auffordern, die Förderung von sauberem, kostengünstigem Erdgas zuzulassen. Er sollte die laufenden Bestrebungen aufgeben, allen Wirtschaftszweigen Kohlendioxid-Beschränkungen aufzuerlegen. Und er sollte aus dem Pariser Abkommen aussteigen, das mit seinen klima-alarmistischen Beschränkungen lediglich Leuten wie Wladimir Putin in die Hände spielt.

Mutige Maßnahmen wie diese könnten Putin und andere potenziell gefährliche Akteure – ich denke hier an China – dazu bringen, ihre aggressive Expansionspolitik zu überdenken.

This piece originally appeared at TownHall.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/03/biden-and-europe-should-respond-to-russian-aggression-by-scrapping-extremist-climate-policies

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Letzte Generation“-Aktivisten verweigern Abiturprüfung – was steckt dahinter?

von AR Göhring

Zwei Berliner Schüler der Gruppe Letzte Generation sind nicht zu ihrer Abiturprüfung gegangen und haben dies offiziell mitgeteilt. Die Gruppe ist berüchtigt für ihre seltsamen Aktionen – im Herbst gaben sie im Tiergarten vor, zu hungerstreiken und verlangten, Kanzlerkandidat Scholz zu sprechen. Aktuell kleben sie sich auf Hamburger Brücken und auf Berliner Autobahnen, um „weggeworfenes Essen zu retten“.

Was bewog die Schüler, ihren acht- oder neunjährigen gymnasialen Schulweg quasi wegzuwerfen? Zu schlechte Noten, zu erwartender Mißerfolg? In Berlin ist das praktisch unmöglich geworden – man müßte schon durchfallen wollen.

Da wären zunächst einmal die üblichen 15 Minuten schnellen Ruhmes zu nennen, für die heutzutage erstaunlich viele anstehen. Viel wichtiger ist aber wohl die Erfahrung, daß mittlerweile etliche hohe Positionen in Staat und Gesellschaft mit mehr oder weniger Beruflosen besetzt sind, die entweder ganz offiziell noch nie etwas vorzuweisen hatten (außer Abitur zumindest…), oder die ihre akademische Karriere systematisch gefälscht und/oder zusammengekauft haben. Die Liste dieser schlechten Vorbilder ist lang – hier sollen nur Tobias Hans, Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Annalena Baerbock und Franziska Giffey genannt sein.

Und wenn nun sogar in der CDU viele hohe Posten mit Personal besetzt werden, das sein Abitur gar nicht gebraucht hat – warum sollte man es dann noch machen? Wahrscheinlich würden unsere beiden Prüfungsverweigerer sowieso schlechte Noten bekommen, was ihnen den Zugang zu vielen Wunschfächern verstellt. Da verkauft man das Versagen lieber mit einem hehren Ideal, und sichert sich so wahrscheinlich die nötige Aufmerksamkeit für einen späteren Posten. So klingt dann die Begründung auch:

Um 17 Uhr teilte er seinen Prüfer:innen [sic] mit, er könne, aufgrund der aktuellen Situation, nicht an der Abiturprüfung teilnehmen. Er erläuterte die dramatischen, todbringenden Folgen des Nichthandelns der Bundesregierung in der Klimakrise, und bat sein Lehrer:innen [sic] ebenfalls, die Krise anzuerkennen, ihre eigene Rolle zu hinterfragen und Widerstand zu leisten. …
“Meine Familie und Freunde sagen “Ich werfe meine Zukunft weg”. Aber wie soll ich meine Zukunft wegwerfen, wenn die Regierung diese mit ihrem fossilen Weiter-so sowieso ruiniert?”

Mal schauen, was der Schüler jetzt machen wird. Es darf nicht davon ausgegangen werden, daß er bei Aldi Regale einräumen, oder dem Hausmeister in seinem alten Gymnasium zur Hand gehen wird. Er wird wohl HartzIV anmelden, und dann versuchen, über NGOs an noch mehr Steuergelder heranzukommen.

So neu ist die Idee der Autobahnklebenden gar nicht – schon im Jahr 2009 war in diversen ÖR-Magazinen eine junge Aktivistin zu sehen, die nicht arbeitet oder studiert, sondern vom „Containern“ lebt – und wohl vom Sozialamt, was aber nirgendwo gesagt wurde. Das hier aber schon:

Sie ist Aktivistin im besten Sinne des Wortes: Ob beim Einkauf im Supermarkt, am Ticketschalter in der U-Bahn oder beim Energiesparen: Sie geht in ihrem Alltag radikal, aber immer friedfertig »mit gutem Beispiel« voran. Und wo es nötig ist, greift sie zu deutlicheren Mitteln, kettet sich an Gleise, besetzt Bäume oder demonstriert vor Kernkraftwerken. Im Bewußtsein, daß jeder Veränderung die Einsicht vorausgeht, zielt Hanna Poddig auf eine Revolution im Kleinen ab.




Elon Musk: USA müssten die Produktion fossiler Brennstoffe „sofort“ ankurbeln

THOMAS CATENACCI Daily Caller News foundation

Elon Musk, CEO von Tesla, äußerte sich zur angesichts der anhaltenden Ukraine-Krise, die die Energiemärkte durcheinander gebracht:

„Ich sage es ungern, aber wir [die USA] müssen die Öl- und Gasförderung sofort erhöhen“, twitterte Musk am Freitagabend. „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.“

Nach der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine ist der Rohölpreis weltweit in die Höhe geschossen , wodurch auch die Benzinpreise für US-Verbraucher neue Höhen erreichen. Die europäischen Erdgaspreise haben wiederholt neue Höchststände erreicht und am Mittwoch 215 US-Dollar pro Megawattstunde erreicht.

(RELATED: EXCLUSIVE: Oversight Democrats Quietly Cancel Climate Hearing Into Big Oil ‘Disinformation’ Amid Ukraine Crisis) (Zum Thema: Demokraten sagen Klimaanhörung zu „Desinformation“ von Big Oil inmitten der Ukraine-Krise stillschweigend ab)

Laut AAA-Daten erreichte der durchschnittliche Benzinpreis in den USA am Samstag 3,92 $ pro Gallone [am Freitag 11.03. waren es schon 4,34 $ GasBuddy] . Das letzte Mal, dass die Zapfsäulenpreise 3,92 $ pro Gallone überstiegen, war im April 2012, wie Daten der Energy Information Administration zeigten:

Höchster Benzinpreis in West Coast (PADD5) 4,777$ / Galllon

Diesel, höchster Preis 5.759 $ / Gallon in Californien

In dem Zusammenhang gefunden:

Es ist nur ein Anteil von 15% Steuern in dem Benzin- / Dieselpreis.

In Deutschland ~ 46 % zuzüglich der CO2 Steuer!  https://mein.aral.de/service-tools/netto-spritpreise#prices  ]]

Russland ist einer der weltweit größten Produzenten von Rohöl und Erdgas. Die Nation, die von ihrem Sektor für fossile Brennstoffe abhängig ist, um 40 % ihres Bundeshaushalts zu finanzieren, exportierte fast 65 % der 10,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag, die sie im Jahr 2020 gebohrt hat.

Die USA importierten im Jahr 2021 täglich mehr als 670.000 Barrel Öl aus Russland, ein Anstieg von 24 % gegenüber 2020 gegenüber dem Vorjahr.

[[ Recherche: Nach den Zahlen auf https://www.eia.gov/petroleum/imports/browser/#/?vs=PET_IMPORTS.WORLD-US-ALL.A

Importierte USA 72,608 Mio Barrels aus Russland. Das macht knapp 200.000 Barrel pro Tag

Eine andere Statistik derselben Quelle https://www.eia.gov/dnav/pet/pet_move_neti_a_EP00_IMN_mbblpd_m.htm

importiert USA 405.000 Barrel pro Tag im Monat Dezember 2021 aus Russland – ?-

Aufmachergrafik:

https://www.eia.gov/petroleum/imports/browser/#/?vs=PET_IMPORTS.WORLD-US-ALL.A

USA importiert Rohöl mit weitem Abstand aus Kanada, danach folgen Kolumbien und Mexiko. Russland hat 2021 nur einen Anteil von 3,2 %

]]

Unterdessen haben sowohl Republikaner als auch Demokraten die Biden-Regierung aufgefordert , inmitten der Invasion ein Verbot russischer Ölimporte umzusetzen. Die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte, sie würde ein solches Verbot unterstützen.

Das Weiße Haus hat jedoch davor gewarnt , dass eine solche Maßnahme den Verbrauchern in den USA und Europa schaden würde.

Wie Elon Musk haben auch Republikaner und Gruppen der Industrie für fossile Brennstoffe Präsident Joe Biden aufgefordert, seine Energiepolitik umzukehren und [wieder] Anreize für eine größere heimische Produktion zu schaffen.

„Ich kann ihm nur zustimmen“, sagte der republikanische Senator von South Carolina, Tim Scott , als Antwort auf Musks Tweet.

Laut Daten von Experian verkaufte Tesla-Fahrzeuge 79 % aller Elektrofahrzeuge im Jahr 2020. Während Tesla der größte US-Hersteller von Elektrofahrzeugen ist, hat das Weiße Haus den Autohersteller trotz aggressiver Förderung erneuerbarer Energiequellen weitgehend ignoriert .

Inhalte, die von The Daily Caller News Foundation erstellt wurden, stehen jedem berechtigten Nachrichtenverlag, der ein großes Publikum erreichen kann, kostenlos zur Verfügung.

https://dailycaller.com/2022/03/05/elon-musk-tesla-electric-vehicles-oil-gas-ukraine/

 




CFACT-Bericht vom „Ecocity World Summit“

CFACT Ed

Vom 22. bis 24. Februar fand der 14. jährliche Ecocity World Summit statt, auf dem die Aussicht auf eine „nachhaltigere“ Stadt diskutiert wurde. Der Ecocity World Summit, der von der Stadt Rotterdam und der Technischen Universität Delft in den Niederlanden ausgerichtet wurde, fand aufgrund von COVID-19 als vollständig virtuelle Veranstaltung statt.

CFACT nahm an dieser virtuellen Konferenz teil, um über die verschiedenen vorgeschlagenen Nachhaltigkeitsstrategien zu berichten, die ein völliges Umdenken und sogar einen Neuaufbau der menschlichen Zivilisation zum besseren Schutz der Umwelt vorantreiben. Tatsächlich wurde die Konferenz von den Veranstaltern gerade als großer „Erfolg“ bezeichnet. Wie man sich vorstellen kann, gab es, wie bei vielen dieser Konferenzen im Zusammenhang mit den Vereinten Nationen, einige Vorschläge, über die man nur den Kopf schütteln kann.

Den Konferenzrednern zufolge müssen die Städte der Zukunft umweltfreundlich sein: autofrei (z. B. „begehbar“), emissionsfrei, kohlenstofffrei, kohlenstoffneutral, frei von fossilen Brennstoffen, vollständig recyceltes Wasser zum Heizen (Energie), zum Trinken und zum Anbau von Lebensmitteln auf essbaren Dächern oder in vertikalen Farmen, schwimmende Gärten, Lieferung per Drohne, alles aus recyceltem Material, autonome Taxis, Wohnen in Hochhäusern in umweltfreundlichen Gebäuden mit hängenden Grünpflanzen auf jedem Balkon und Parkrezepte vom Arzt, wenn es einem nicht gut geht. Eine Ökostadt ist „im Einklang mit der Natur“, und das gilt auch für ihre Bewohner, die sich meist vegan oder vegetarisch ernähren oder nur wenig Fleisch essen. Sie nutzt eine Kreislaufwirtschaft und naturbasierte Lösungen, um zukünftige Krisen zu bekämpfen und gerecht, nachhaltig, sicher und widerstandsfähig zu sein.

Wenn die Menschen freiwillig eine solche Gemeinschaft schaffen oder verfolgen wollen – es steht ihnen frei, das zu tun! Auf den Ecocity-Konferenzen wird jedoch die Idee erörtert, wie Regierungen alle Bürger zu einem solchen Lebensstil zwingen oder drängen können, ob sie es wollen oder nicht.

All dies und noch viel mehr wurde in den 47 Sitzungen der diesjährigen dreitägigen virtuellen Konferenz behandelt. In diesem Artikel gehen wir auf einige Aspekte des ersten Tages ein und werden in einem weiteren Artikel auf die restlichen zwei Tage eingehen.

Doch zunächst ein wenig mehr Hintergrund.

Ecocity-Gipfel finden in der Regel an verschiedenen Orten rund um den Globus statt. Auch wenn viele glauben, dass die Ecocity-Bewegung internationale Ursprünge hat, wurde sie in Wirklichkeit in den USA geboren. Ecocity Builders (Urheber des Ecocity World Summit) wurde 1992 von Richard Register aus Berkeley, Kalifornien, gegründet – im selben Jahr, in dem die erste Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro stattfand.

Im Laufe der Jahre hat der Gipfel viele hochkarätige Redner hervorgebracht. Neben Al Gore haben unter anderem David Brower vom Sierra Club, der Apollo-14-Astronaut Edgar Mitchell, der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom und Denis Hayes, der Leiter des ersten nationalen Earth Day (1970) und Hauptredner des ersten Ecocity Summit, gesprochen. Heute gilt sie als die am längsten laufende Konferenz zum Thema „nachhaltige Städte“. Zu den Partnern gehören das Außenministerium der Vereinigten Staaten, die Organisation Amerikanischer Staaten, die Association of American Geographers, Esri und andere.

Laut den Erbauern von Ökostädten und den Befürwortern der „Ökostadt“-Bewegung ist „eine Ökostadt eine menschliche Siedlung nach dem Vorbild der sich selbst erhaltenden, widerstandsfähigen Struktur und Funktion natürlicher Ökosysteme. Die Ökostadt bietet ihren Bewohnern einen gesunden Überfluss, ohne mehr (erneuerbare) Ressourcen zu verbrauchen, als sie produziert, ohne mehr Abfall zu produzieren, als sie aufnehmen kann, und ohne für sich selbst oder benachbarte Ökosysteme giftig zu sein. Die ökologischen Auswirkungen der Bewohner spiegeln einen umweltfreundlichen Lebensstil wider; die soziale Ordnung spiegelt die grundlegenden Prinzipien von Fairness, Gerechtigkeit und angemessener Gleichheit wider.“

Häufig erhalten Stadtplaner Zuschüsse, um die Bewegung der „nachhaltigen Stadt“ voranzutreiben. Diejenigen, die diese Gelder erhalten, verwenden sie, um die Unkenrufe der UNO über „Überbevölkerung“, „Artensterben“ und „Klimawandel“ zu unterstützen. Sie behaupten, die Menschheit befinde sich auf einem ökologischen Pfad, auf dem es kein Zurück mehr gebe, wenn sie nicht die Wirtschaft, das Konsumverhalten und die Mentalität der Öffentlichkeit grundlegend verändere, um dem UN-Dogma zu entsprechen. Einfach ausgedrückt bedeutet dies die Umsetzung so genannter sozialistischer „Lösungen“ in Form von drastischen Reduktionen und Beschränkungen der Lebensmittel, die wir essen, wie wir Auto fahren, wie wir unsere Häuser heizen und kühlen und wie wir eine Familie gründen.

CFACT hat seinerseits bereits über den Ecocity World Summit 2017 in Melbourne, Australien, berichtet. Dort haben wir ein Zusammentreffen mit Al Gore auf Band festgehalten. Nach seiner künstlich vollgepackten Rede, zu der Hunderte von Pädagogen und Studenten kostenlos eingeladen waren, haben Marc Morano von CFACT und ich den ehemaligen Vizepräsidenten aufgespürt (was nicht allzu schwierig war, da ein Lexus SUV und eine Limousine in einem geschlossenen Parkhaus im Leerlauf standen, um uns einen Hinweis zu geben). Nach etwa einer Stunde Wartezeit (mit den Fahrzeugen in Sichtweite) bot sich uns die Gelegenheit, ihm eine Kopie des CFACT-Films Climate Hustle zu überreichen… und dann war es vorbei… denn Gore lehnte den Film ab, als er erkannte, wer wir waren. Ja, er huschte schnell mit seinen vielen Handlangern zu seinen Fluchtwagen. Das Entsetzen in den Gesichtern seiner Helfer, als sie den Film sahen, den wir ihm anboten, war ziemlich denkwürdig! Sie können sich diesen Austausch hier ansehen.

Herr Gore nahm nicht am diesjährigen virtuellen Ecocity World Summit teil, aber es gab andere „Experten“, die Al Gores Vision teilten, einschließlich eines Beauftragten der Regierungen Obama-Biden und Biden-Harris. Darauf kommen wir jetzt zu sprechen.

Tag 1:

Die Höhepunkte des ersten Tages waren die Vorträge der „Ökologie-Ingenieurin“ Dr. Nadina Galle und des international anerkannten Architekten Winy Maas.

Dr. Nadina Galle ist eine TEDx-Rednerin und „Ökologie-Ingenieurin“ aus Kanada, die ihre Doktorarbeit in Boston am „Sensible City Lab“ des MIT gemacht hat. Zu Beginn ihres Vortrags zeigte Dr. Galle ein Bild eines nordamerikanischen Vororts und bezeichnete es als „Stadtentwicklung nach Schema F“. Ohne die vielen Schichten der Konstruktion anzuerkennen, die nötig sind, um ein Haus und eine Nachbarschaft zu bauen, behauptete sie, dass die Vorstadtentwicklung „ganze Ökosysteme“ auslöscht – selbst nachdem die Häuser gebaut sind, werden die Sträucher und das Grün wieder eingepflanzt. Sie fuhr fort: „Ich fand das schon immer seltsam, warum dezimieren wir erst ein Ökosystem komplett, um es dann doch noch bis zu einem gewissen Grad zu schätzen und zu versuchen, nachträglich ein paar Sträucher und Grünpflanzen zu setzen?“

Galle und andere Referenten des Gipfels zufolge müssen wir unsere Einstellung zur Natur und zu naturbasierten Lösungen ändern. Galle erklärte, dass „wir derzeit Bäume und anderes Grün in unseren Städten unterbewerten“ und erzählte, wie Melbourne, Australien (nach einer langen Dürreperiode und dem Verlust vieler Bäume) Tausenden von Bäumen eigene E-Mail-Adressen zugewiesen hat, damit die Menschen helfen können, über den Zustand der Bäume zu berichten. „Was dann geschah“, sagte sie, „war überraschend. Die Menschen begannen, diese E-Mail-Adressen zu nutzen, um den Bäumen Liebesbriefe zu schicken, ihre Gefühle auszudrücken, den Bäumen dafür zu danken, dass sie da sind, dass sie so schön sind und ihnen Sauerstoff spenden.“

Dr. Galle befürwortet ein „Smart City“-Konzept, welches das so genannte „Internet der Dinge“ nutzt, um datengesteuerte Städte zu schaffen, in denen Monitore und Sensoren eingesetzt werden, um „städtische Prozesse und die Lebensqualität der Bürger zu verbessern“. Sie behauptet, dass dies die Menschen mit dem verbinden wird, was sie das „Internet der Natur“ nennt.

Zum Abschluss ihrer Grundsatzrede sprach sie begeistert darüber, wie Ärzte ihre Patienten mit der Natur verbinden können, um die Heilung zu fördern. Sie empfahl Parkbesuche (auch als „Parkrezepte“ bekannt) und neue datengesteuerte Apps wie NatureDose und NatureScore (beide in Bend, Oregon, entwickelt), mit denen berechnet werden kann, wie viel Zeit ein Mensch in der Natur verbringt, und stellte eine Verbindung zwischen der „Qualität der Natur und der Gesundheit“ in einem bestimmten Umkreis um eine beliebige Adresse in den Vereinigten Staaten her.

Der niederländische Architekt, Landschaftsarchitekt, ehemalige Professor an der Yale University und der Ohio State University sowie Stadtplaner Winy Maas hielt ebenfalls einen energiegeladenen Vortrag mit dem Titel „Future Green Cities“. Er zeigte faszinierende Umwandlungen von Städten in „grüne“, gartenähnliche „Ökostadt“-Utopien und beschrieb, wie dies strukturell erreicht werden kann, wobei er Faktoren wie Sonne, Schatten, Wasserrecyclingsysteme in den Gebäuden, die Pflanzen auf dem Weg dorthin speisen, Bodenausgleich und die Verwendung von Holz (anstelle von Beton) für Hochhäuser berücksichtigte. Mit Hilfe von 3D-Computerbildern und der Software The Green Maker verwandelte er zum Beispiel New York City in einen Dschungel. „Die Fifth Avenue sieht endlich schön aus“, sagte Maas. Er wollte demonstrieren, wie „das Wissen über Gebäude“ zusammen mit dem „Wissen über Pflanzen“ die gebaute Welt in eine ökologische Welt verwandeln kann. Winy schimpfte über die Solarzellen auf dem Boden: „Sie zerstören unsere Landwirtschaft“.

Während der Frage- und Antwortrunde fragte eine Teilnehmerin namens Suzie aus Rotterdam: „Mehr grüne Gebäude schaffen mehr Artenvielfalt, was bedeutet, dass man näher an mehr Tieren lebt, vielleicht sogar an Käfern oder Schlangen, was mich ein wenig stört; haben Sie irgendwelche Vorstellungen zu diesem Aspekt?“

Dr. Galle antwortete mit einer Geschichte aus den 1990er Jahren, in der Nähe ihrer Heimatstadt, in der eine große Anzahl von Kojoten ein Kleinkind im Garten eines Anwohners tötete. Sie erwähnte, dass Kojoten auch in den Vereinigten Staaten ein Problem darstellen. „Die Niederlande machen das gerade mit der Einführung des Wolfes durch“, fügte Galle hinzu und verwies auf die Beeinträchtigung der Landwirtschaft und die Unsicherheit der Menschen. Aber sie fügte hinzu: „Das spricht für ein größeres Problem, das wir als Menschen geschaffen haben, weil wir so weit von unserer natürlichen Welt entfernt sind, dass wir uns vor diesen Dingen fürchten.“ Bevor sie die Frage an Winy weiterreichte, sagte sie: „Design ist ein entscheidender Bestandteil, um Gemeinschaften zu schaffen, die tatsächlich in Harmonie mit der Natur leben können.“ Dann ermutigte sie Suzie, „die Käfer und Schlangen und andere Dinge, vor denen sie sich fürchtet, aufzuspüren, um zu einem besseren Verständnis für die Koexistenz zu gelangen“.

Co-Moderator Andy van den Dobbelsteen, der uns zuvor erzählt hatte, er sei Vegetarier, antwortete auf einen Kommentar, dass wieder angesiedelte Wölfe kürzlich in den Niederlanden 20 Hühner getötet hätten: „Vielleicht haben diese Wölfe etwa zwanzig Hühner und vielleicht ein paar Schafe getötet, aber wir Menschen töten allein in Holland 120 Millionen pro Jahr… wer ist hier also der Wolf?“

Bleiben Sie dran für weitere Berichte von CFACT über den Ecocity World Summit, einschließlich der Analyse eines Augen öffnenden Vortrags eines von Obama/Biden/Harris ernannten Mitarbeiters.

Link: https://www.cfact.org/2022/03/10/cfact-report-from-the-ecocity-world-summit/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE