Aufklärung ist möglich – fulminantes BR/ARTE-Video zum angeblichen Waldsterben der 80er

„Und ewig sterben die Wälder“, BR und ARTE 2011, von Michael Miersch und Tobias Streck

Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Diese Erkenntnis von Mark Twain wird von einer eindrucksvollen Dokumentation der Sender Arte und Bayerischer Rundfunk aus dem Jahr 2011 anhand der Waldsterben-Hysterie der 80er vermittelt.

Denn was heute „Klima“ oder „Corona“ ist, hieß damals zumindest in Westdeutschland „Waldsterben“. In selbst heute kaum faßbarer Eintracht erzählten sich damals fast alle gesellschaftlichen Gruppen gegenseitig, daß der mitteleuropäische Wald stark geschädigt sei und bis spätestens zum Jahr 2.000 denn auch verschwunden.

Bundespräsident Weizsäcker, Neu-Kanzler Kohl, die neue Partei Grüne im Bundestag, „Spitzen“journalisten, Berufsverbände, Gewerkschaften, linksextreme Studenten, Christen, Heimatvereine, Wissenschaftler – all diese unterschiedlichen Menschen, die sich sonst nicht unbedingt mochten, werden im Film beim Retten des Deutschen Waldes gezeigt. Dabei war die Theorie vom Baumsterben nicht nur schlicht falsch – das krasse Gegenteil war der Fall, da in den warmen und feuchten 80ern der Wald sogar wuchs statt zu verschwinden.

Die Daten dazu stammen von einer deutsch-finnischen Forschergruppe um Heinrich Spiecker aus Freiburg. Als er seine Ergebnisse 1996 publizierte, hagelte es nach dem bekannten Muster der Klima-Alarmisten aus der damals schon sehr grünen Presse persönliche Angriffe und natürlich unbewiesene Korruptionsvorwürfe („von x finanziert, daher vertritt er Interessen von x“).

Die Journalisten, allen voran die des Stern und des Spiegel, waren Anfang der 1980er die härtesten Aktivisten, da sie sich gegenseitig mit erstaunlich kurzfristigen Todesprophezeihungen übertrumpften. Sagte der Spiegel, in fünf Jahren sei der ganze Wald tot, toppte es der Stern mit nur drei. Dieses Vorgehen scheint erstaunlich riskant, weil die Leser und die Konkurrenz in drei bis fünf Jahren nachfragen, was denn nun sei, und wieso man ausgedachte Zahlen als seriöse Prognose ins Blatt schreib. So funktioniert die Psyche der allermeisten Leser aber nicht – es interessiert die Konsumenten in der Regel nicht die Bohne, welcher Unfug vorgestern in ihrem Stammblatt stand, ob nun Bild oder Spiegel. Warum man dann überhaupt Zeitung liest, drängt sich als Frage auf, aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen.

Wenn selbsternannte Qualitätszeitungen bereits um 1980 risikolos mit voller Absicht himmelschreienden Unsinn veröffentlichen konnten, ist man nicht mehr verwundert, wieso heute Politiker und Wissenschafts-Alarmisten wie Drosten, Lauterbach, Spahn, Schelnhuber oder Rahmstorf laufend alles mögliche und das Gegenteil behaupten können, ohne auch nur ansatzweise zur Verantwortung gezogen zu werden.

A propos Wissenschaftler: Der Film versäumt nicht, den Hauptschuldigen des westdeutschen Wissenschaftsbetruges zu benennen: Bernhard Ulrich von der Universität Göttingen, der das Märchen vom Waldsterben mit einer Baum-Studie im kleinen Solling-Gebirge in die Welt gesetzt hatte, die in den Medien oder in Anschlußprojekten auch stets zitiert wurde (viel anderes hatte man schlicht nicht). Pikant: Der niedersächsische Solling liegt nicht in der Nähe von Industrieanlagen, weswegen nicht ganz logisch erscheint, warum gerade hier das angeblich so gefährliche Schwefeldioxid der Schlote zuschlagen sollte.

Ulrich starb 2015 vergessen, aber auch in Ruhe gelassen – er mußte wie seine medialen Helfer niemals für sein Verhalten geradestehen. Und obwohl viele Menschen in den 80ern furchtbare Angst durchlebten, gab es im Volk nach dem Ende der Waldhysterie kein Verlangen nach Aufarbeitung. Die Medien hatten das Thema um die Wendezeit herum wie ein Medikament langsam ausgeschlichen und gingen zur nächsten Lüge über, wie Ozonloch-Sterben oder Klima-Weltuntergang. Fragte doch einmal jemand nach, was denn mit dem zehn Jahre lang so wichtigen Thema Waldsterben passiert sei, wurde lapidar behauptet, die Kalkungsmaßnahmen und die Schlotfilter-Gesetze der Regierungen Schmidt und Kohl hätten das Monsterproblem mit einem Schnipps erledigt. Bitte nicht weiterfragen.

Wieso die Bürger, Medienkonsumenten und Steuerzahler sich so bereitwillig betrügen ließen, und dann keine Konsequenzen forderten, deutet der Film mit der Bemerkung an, daß das Thema Waldsterben das erste seit langer Zeit war, über das nicht gestritten wurde, weil fast alle zustimmten: gesellschaftliche Harmonie wie zu Adenauers Zeiten. Ansonsten gab es kaum noch einen breiten Konsens zu wichtigen Themen, weil sich nach 1968 eine immer größer werdende Schicht von linken Akademikern gebildet hatte, die von Umverteilung leben wollte und lebte, und daher mit den Gewerkschaften einen irrealen Protest nach dem anderen gegen die damals meist noch realpolitisch-verantwortungsethischen Politiker inszenierten.

Mit der Folge, daß der überhaupt nicht friedens-gefühlige Helmut Schmidt von der SPD abgesetzt wurde, und der angeblich so konservative Helmut Kohl von Anfang an Steuergelder für grüne Projekte wie den „Waldschadensbericht“ herauswarf (obwohl es schon länger Waldinventuren gab). Man sieht – die von der Umverteilung Lebenden waren derart gut in den elitären Kreisen vernetzt, daß sie nicht nur immer besser bezahlt wurden, sondern auch völlig immun waren und den Bürgerlichen bereits damals einiges diktieren konnten.

Das alles wissen oder ahnen heutige Alarmisten und Problem-Erfinder, und sind daher erstaunlich dreist beim Märchenerzählen („Bis März werden alle Menschen geimpft, genesen oder gestorben sein“). Sie können sich darauf verlassen, daß nachwachsende Umverteiler wie die FFF-Kinder oder die Autobahnkleber ihren Betrug mitmachen. Und offenbar auch darauf, daß der Wunsch nach Harmonie in der breiten Bevölkerung derart stark ausgeprägt ist, daß es immer genug Mitläufer gibt, die sich gerne betrügen lassen.

Man muß den beiden Machern des Films, Michael Miersch und Tobias Streck, und den sie unterstützenden Sender-Verantwortlichen allerhöchsten Respekt zollen. Sie zeigten, daß auch in den seit den 1980er Jahren zunehmend grün gewordenen Sendern des ÖR kompromißloser und auf Interessen keinerlei Rücksicht nehmender Journalismus möglich war. Man muß allerdings hinzufügen, daß die beiden Vollblut-Journalisten ein Zeitfenster erwischt hatten, das sich kurze Zeit später schloß und bereits die Budgetierung eines solchen Dokumentarfilms unmöglicht gemacht hätte.

Gelänge es – rein hypothetisch – heutigen Journalisten, einen solchen Film noch zu drehen und zu publizieren, würden wahrscheinlich die künstlichen Schittstürme von NGOs, Aktivisten und zum Petzen neigender Zuschauer umgehend zu einer Entlassung aller Verantwortlichen und Beteiligten führen.

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Dank von uns an den Youtube-Kanal DrSelbstdenker, der das Video seit neun Jahren zur Verfügung stellt.




Kein verfrühter Frühlingsbeginn: Die Hamburger Forsythie blüht seit 38 Jahren später. Der Frühling beginnt, wenn die Forsythie blüht.

Josef Kowatsch

Frühlingsbeginn in Deutschland ist, wenn der Hamburger Forsythienstrauch in der Innenstadt blüht. Obwohl eine Innenstadt immer wärmer ist als die Umgebung, eignet sich der Standort an der Alster gut, da er im 2 km Umkreis seit 40 bis 50 Jahren wenig wärmende bauliche Veränderungen erfahren hat. Hamburg wächst seitdem nach außen, was natürlich auch zu mehr Wärme in der Innenstadt führt, aber der Einfluss ist nicht so groß wie wenn sich um den direkten Standort Forsythie weitere wärmende bauliche Veränderungen dazugesellt hätten. Somit sind die Blühdaten dieses Hamburger Strauches an der Lombardsbrücke durchaus ein möglicher Vergleichsstandort über die letzten 50 Jahre.

Behauptet wird von den Erwärmungsgläubigen 1) ein stetig früherer Frühlingsbeginn. 2) Dass der Frühling 2022 besonders früh wäre. 3) Grund der Erwärmung wäre das ansteigende in der Atmosphäre ansteigende CO2, derzeit knapp unter 420 ppm. Der Phänologe Jens Iska-Holtz beobachtet seit fast 40 Jahren den Forsythienstrauch an den der Alster in Hamburg. Deshalb sind seine Daten für das Aufblühen gut vergleichbar, da er einen steten Vergleichsmaßstab anwendet.

Den Blühtermin 2022 des Strauches in Hamburg hat er auf den 9. März festgelegt, das sind 68 Tage seit Jahresbeginn. Über die letzten 50 Jahre ergibt sich folgende Grafik

Abb.1: Auf der X-Achse sind die Jahre seit 1973 aufgetragen, auf der Y-Achse der Blühtermin, gemessen in Tagen nach Jahresbeginn, also ab 1. Januar

Die Trendlinie ist fast eine Horizontale bei 79 Tagen nach Jahresbeginn.

Erg.1: Es gibt also keinen verfrühten Frühlingsbeginn seit 50 Jahren, zumindest an diesem Standort in Hamburg.

Erg.2: Der diesjährige Frühlingsbeginn ist allerdings 10 Tage früher. Die Behauptung, dass der phänologische Frühlingsbeginn diesmal früher war als der Schnitt der letzten 50 Jahre, ist richtig.

Erg.3: Trotz starker Zunahme der CO2-Konzentrationen in den letzten 50 Jahren können wir keine Tendenz zu einem verfrühten Blühbeginn am Hamburger Forsythienstrauch, dem DWD-Indikatorstrauch für den Frühlingsbeginn feststellen.

Neue Klimaeinheit ab 1991. Letzte 32 Jahre Wir nehmen als Betrachtungszeitraum nun die neue Klimaeinheit 1991 bis 2020 und fügen die beiden letzten Jahre als Vergleich hinzu, insgesamt 32 Jahre. In diesem Zeitraum sind die CO2-Konzentrationen um gut 60 ppm weltweit gestiegen.

Grafik 2. Beachte: steigende Trendlinie heißt Verspätung. Zu Beginn der Betrachtung vor 32 Jahren blühten die Forsythien eher Ende Februar, der Blühtermin rückte immer weiter nach hinten in den März hinein. Die letzte Februarblüte war 2008

Wodurch ist die Frühlingsverspätung innerhalb der letzten Klimaeinheit, also seit 1991 in Deutschland zu erklären? Kohlendioxid? Dieses für die Fotosynthese lebensnotwendige Gas ist in den letzten 32 Jahren um etwa 60 ppm gestiegen und wirkt bestimmt anregend und beschleunigend auf den Frühlingsstart, aber die Temperaturen üben den größeren Einfluss aus. Und für die Forsythienblüte ist der Monat Februar entscheidend. Die entsprechende Grafik der Wetterstation Hamburg für den Monat Februar zeigt seit 1988 eine leichte, jedoch unbedeutende Abkühlung.

Grafik 3: Der Februar zeigt für Hamburg für die letzten 35 Jahre eine Horizontale, eigentlich unbedeutend fallende Trendlinie. Der Februar 2022 war mit 5.5°C in Hamburg relativ mild.

Kommen wir zur Frage, seit wieviel Jahren verspätet sich die Hamburger Forsythienblüte?

Abb. 4: Steigende Trendlinie heißt Verspätung: Seit 1985, also seit 38 Jahren zeigt die Forsythie, der DWD-Vorzeigestrauch für den Frühlingsbeginn in der Hamburger Innenstadt eine leichte Verspätung der Blüte um 5 Tage. Der Grund der steigenden Trendlinie und damit der Verspätung sind die warmen Februarmonate 1988/89/90 zu Beginn des Betrachtungszeitraumes.

 

Ergebnis: Die Forsythienblüte hat sich seit 38 Jahren leicht verspätet, – ganz deutlich ab 35 Jahren – obwohl sich der Strauch in der Hamburger Innenstadt, in einer Wärmeinsel befindet. Verspätung der Frühlingsblüher ist genau das Gegenteil dessen, was den Menschen in Deutschland erzählt wird.

In Süddeutschland blüht die Forsythie 2022 viel später, der Februar war nicht so mild wie im Norddeutschen Flachland. Vor allem in Standorten über 700 m war der Februar etwa gleich kalt wie letztes Jahr.

Lizenzhinweis zum Forsythienfoto in der oberen rechten Ecke von Abb. 1,2,4: Foto: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, Forsythien an der Binnenalster.nnw, CC BY-SA 3.0 DE

Josef Kowatsch, unabhängiger, weil nicht bezahlter Natur- und Klimaforscher.

 




EV-Rennen ignoriert russische und chinesische Mineralien-Fallen

Larry Bell

Von Gebotsschildern der Geschwindigkeitsbegrenzung, groß wie Plakate, und blinkenden Radarwarnungen auf dem Armaturenbrett ganz zu schweigen!

Die US-amerikanischen und europäischen Hersteller von Elektrofahrzeugen versuchen, auf von staatlichen Subventionen abhängigen Märkten Kasse zu machen. Diese wiederum sind auf knappe und teure Materialien angewiesen, die für Batterien benötigt werden, die von ausländischen Gegnern kontrolliert werden.

Der für die EV-Batterien benötigte Bergbau wird bald die Weltproduktion vieler kritischer Mineralien dominieren und macht schon jetzt etwa 40% bzw. 25% des gesamten weltweiten Lithium- und Kobaltbedarfs aus.

Nehmen wir zum Beispiel Nickel, von dem Russland etwa 7 % des weltweiten Angebots und 20% der weltweiten Klasse 1 (98% reine Qualität) produziert, die sowohl für moderne Im März setzte die Londoner Metallbörse [LME] den Nickelhandel aus, nachdem die Preise um 66 % auf über 100.000 $ pro Tonne gestiegen waren und sich der Preis für einen Dreimonatsvertrag mehr als verdoppelt hatte.

Dies war das erste Mal seit dem Zusammenbruch des internationalen Zinnkartells im Jahr 1985, dass die LME derartige Maßnahmen ergriff, da die USA und Westeuropa wegen des Einmarsches in die Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängten, die zu Engpässen führen könnten.

Dies erklärt wahrscheinlich, warum das russische Nickel-Unternehmen Norilsk Nickel, der weltweit größte Produzent, und sein Präsident Wladimir Potanin – der reichste Mann Russlands und ein langjähriger Freund von Wladimir Putin – diesen Sanktionen bisher ausweichen konnten.

Die Bank of America schätzt, dass im vergangenen Jahr 41.000 Tonnen Nickel der Klasse 1 fehlten, was in etwa dem Verbrauch von 620.000 EV-Batterien entspricht.

Im Februar 2021 schlug Tesla-CEO Elon Musk Alarm und twitterte: „Nickel ist unser größtes Problem bei der Skalierung der Lithium-Ionen-Zellenproduktion“.

Um Engpässe abzumildern, verpflichtete sich Tesla, der weltweit führende Hersteller von Elektrofahrzeugen, mindestens 165 Millionen Pfund Nickel durch ein geschätztes 1,5 Milliarden Dollar teures Tamarack-Joint-Venture-Bergbauprojekt zwischen der US-amerikanischen Talon Metals Corp. und dem australischen Bergbaugiganten Rio Tinto PLC in Minnesota zu kaufen, das bis 2026 der Genehmigung der Regierung bedarf.

Tesla würde mehr als die Hälfte der Minenproduktion für sich beanspruchen, falls das Projekt rechtzeitig genehmigt wird.

Und das ist ein sehr großes „falls“.

Häufige umweltrechtliche Klagen von Bergbaugegnern führen oft zu teuren jahrelangen Verzögerungen, welche die finanziellen Mittel und den Willen zur Durchführung solcher Projekte aufzehren, unabhängig davon, ob die Klagen der Genehmigungsgegner vor Gericht erfolgreich sind.

Nach jahrelangen Verzögerungen und der Navigation durch ein Labyrinth von Vorschriften hat die Biden-Regierung kürzlich eine geplante Nickel- und Kupfermine im Norden von Minnesota gestoppt, und Amerikas einzige verbleibende hochgradige Nickelmine in Michigan wird voraussichtlich 2025 ihre Vorkommen erschöpfen.

Hinzu kommt eine weitere große Abhängigkeit der EV-Batterien von 17 unverzichtbaren Mineralien und Verbindungen der Seltenen Erden, wobei etwa 80% des weltweiten Angebots – einschließlich Lithium (12 % weltweit) – von China kontrolliert werden.

Tianqi Lithium, eine Tochtergesellschaft der Chengdu Tianqi Industry Group mit Hauptsitz in China, ist der weltweit größte Einzelproduzent von Hart-Lithium.

Darüber hinaus dominiert China die Lieferkette für 77 % der Batteriezellenkapazität für Elektrofahrzeuge und 60 % der Komponenten-Herstellung.

Obwohl China nur etwa ein Drittel der weltweiten Reserven an Seltenen Erden besitzt, lieferte es im Jahr 2017 78 % der 17.000 Tonnen dieser Materialien, die in die USA importiert wurden.

Wie bei Nickel hat der Widerstand der Umwelt gegen den Abbau von Seltenen Erden in den USA zu einem Minenfeld aus lokalen, bundesstaatlichen und föderalen Vorschriften geführt, das die Erteilung von Genehmigungen zu einem kostspieligen, jahrzehntelangen Prozess gemacht hat, obwohl es in Amerika Seltene Erden im Überfluss gibt.

Der Gesetzgeber hat die Exploration und Erschließung von Seltenerdmineralien auf Bundesland, das reich an diesen Materialien ist, so gut wie verboten, und die wenigen einst aktiven Minen wurden größtenteils wegen der Kosten für die Einhaltung der Vorschriften geschlossen.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele der in den USA abgebauten Seltenen Erden in der Volksrepublik China weiterverarbeitet werden, weil es dort billiger ist, als die Kosten für die amerikanischen Umwelt- und Arbeitsschutzvorschriften zu tragen.

Mountain Pass in Kalifornien ist die einzige noch in Betrieb befindliche Seltene-Erden-Mine in den USA, die aufgrund eines Konkurses im Jahr 2016 zwei Jahre lang nicht produzieren konnte und ihr abgebautes Erz weiterhin zur Verarbeitung nach China schickt.

Immerhin hatte Kandidat Biden während seiner Wahlkampagne versprochen, „Innovationen in der Lieferkette zu beschleunigen“ und „Probleme wie die Abhängigkeit von Seltenerdmineralien“ anzugehen.

Dies ist derselbe Joe Biden, der kürzlich eine geplante Kupfer- und Nickelmine im Norden von Minnesota gestrichen hat und der die Genehmigungen für den Abbau von Lithium (Nevada), Kupfer (Alaska, Arizona, Minnesota) und Antimon (Idaho) gebremst hat.

Entgegen der jüngsten Aussage von Präsident Biden, dass der Krieg in der Ukraine eine Erinnerung daran sei, dass „wir Energie-unabhängig werden müssen“ und „uns motivieren sollte, den Übergang zu sauberer [z.B. kohlenwasserstofffreier] Energie zu beschleunigen“, wird die Politik seiner Partei Amerika noch abhängiger von Ressourcen machen, die von Russland, China und anderen feindlichen Ländern kontrolliert werden … und das nicht nur im Hinblick auf Energie.

Viele dieser Mineralien, die in Elektroautos verbaut werden, werden auch in einer unendlichen Vielfalt von Technologien des 21. Jahrhunderts verwendet, einschließlich der Herstellung von einheimischen und strategischen Militärflugzeugen, Computern und Smartphones, Stromerzeugungs- und -übertragungssystemen, fortschrittlichen Waffenleitsystemen und ja, auch in diesen Prioritäten des „Green New Deal“ wie Solarpaneelen, Windturbinen und Batterien für die Energiespeicherung im großen Maßstab.

Lassen Sie uns endlich erkennen, bevor es zu spät ist, dass diese massive progressive EV-Offensive der Regierung wirklich überhaupt nichts mit Sauberkeit, Umweltfreundlichkeit oder Klimafreundlichkeit zu tun hat.

Es handelt sich schlicht und einfach um eine umfassende und zerstörerische Umstrukturierung der Gesellschaft und der Wirtschaft, die Amerikas Energieunabhängigkeit dezimieren, soziale und wirtschaftliche Armut schaffen und unseren gefährlichsten Gegnern die Möglichkeit geben wird, Fallen gegen unseren wirtschaftlichen Fortschritt und unsere nationale Sicherheit aufzustellen.

Autor: CFACT Advisor Larry Bell heads the graduate program in space architecture at the University of Houston. He founded and directs the Sasakawa International Center for Space Architecture. He is also the author of „Climate of Corruption: Politics and Power Behind the Global Warming Hoax.“

Link: https://www.cfact.org/2022/03/18/ev-race-ignores-russian-chinese-mineral-speed-traps/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Fracking: Auch die Schweiz verfügt über viel Erdgas

Fast die Hälfte des Erdgases bezieht die Schweiz aus Russland. Fracking wäre eine Möglichkeit, von dieser Abhängigkeit loszukommen. Dazu müsste aber der Widerstand gegen die Gasförderung aus Schiefergestein und Sandstein überwunden werden.

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Alex Reichmuth

Bis vor rund zehn Jahren war die Förderung von sogenannt unkonventionellem Gas mittels Fracking (siehe Kasten) noch eine plausible Option in der Schweiz. Firmen aus den USA interessierten sich für eine Förderung am Genfersee. Diese Unternehmen reichten beim Kanton Waadt ein Gesuch für Testbohrungen ein. Die Behandlung dieses Gesuchs schleppte sich aber jahrelang dahin. Die öffentliche Meinung wandte sich immer stärker gegen Fracking – vorwiegend wegen des Klimaschutzes. Seit 2020 gilt in der Waadt gar ein Verbot für das Suchen und Fördern von Gas und Öl.

Inzwischen gibt es in der Schweiz keine Firmen mehr, die Interesse an einer Förderung von unkonventionellem Erdgas haben. Dabei wäre das Land jetzt, nach dem Überfall Russland auf die Ukraine, eventuell froh darum. Denn Erdgas macht 14 Prozent des hiesigen Energiekonsums aus. Fast die Hälfte davon kommt aus Russland. Wie andere Länder in West- und Mitteleuropa will auch die Schweiz möglichst auf die Lieferungen Putins verzichten.

Unkonventionelles Gas in Sandstein und Schiefergestein

In unserem Land gibt es mutmasslich erhebliche Vorkommen an unkonventionellem Gas. Wie gross die Mengen genau sind, ist unklar, weil noch kaum entsprechende Probebohrungen vorgenommen wurden. Ein Kenner der hiesigen Verhältnisse ist der Geologe Werner Leu. Er arbeitete einst für den Erdölkonzern Shell und hat mit seiner Beratungsfirma Geoform jahrzehntelange Erfahrung bei der Exploration von Öl und Gas.

«Gemäss Schätzungen könnten Gasvorkommen in dichtem Sandstein den 30-fachen Jahresbedarf der Schweiz ausmachen.»

Werner Leu, Geologe und Fracking-Experte

«In der Schweiz gibt es einerseits dichten Sandstein, der Gas enthalten könnte», sagt Leu. «Dieser Sandstein ist 2,5 bis 4,5 Kilometer unter dem Boden und zieht sich unter das ganze Mittelland hin.» Weil es bisher nur einige wenige Bohrungen in diesem Gestein gegeben habe, bestünden grosse Unsicherheit über die Reserven. «Gemäss Schätzungen könnten sie aber den 30-fachen Jahresbedarf der Schweiz ausmachen.»

Auch Schiefergas dürfte es gemäss Werner Leu in der Schweiz in beträchtlichen Mengen geben, ebenfalls im Mittelland. «Aufgrund der rund 20 Probebohrungen in Schiefergestein könnte das Potenzial hier ebenfalls etwa 30 Mal so viel wie der Jahresbedarf betragen.»

Als gefährlich und umweltschädlich verschrien

Das Bundesamt für Umwelt schrieb 2018: «Trotz grossen Wissenslücken dürfte es in der Schweiz beträchtliche Vorkommen an ‘unkonventionellen Gasressourcen’ in grossen Tiefen von zwei bis fünf Kilometern geben: Gas, das sich nur mittels Fracking erschliessen lässt.» Die Schätzungen reichten von 114 bis 3400 Milliarden Kubikmeter, denen ein jährlicher Verbrauch von 3,2 Milliarden Kubikmetern gegenüberstehe.

Obwohl die Aussichten gut sind, wurde Fracking in der Schweiz bis jetzt nie Wirklichkeit. Die Technologie ist als gefährlich und umweltschädlich angeprangert – obwohl Fachleute betonen, dass entsprechende Befürchtungen bei einem sachgerechten Vorgehen weitgehend unnötig seien (siehe Kasten). Zudem ist die Förderung von Öl und Gas grundsätzlich verpönt, weil sie dem Klimaschutz entgegenlaufe.

Gegenwehr auch aus SVP-Kreisen

Der Widerstand kommt vor allem von links-grünen Kreisen – aber auch aus der SVP: 2012 wurde bekannt, dass britische Unternehmen auf der deutschen Seite des Bodensees mittels Fracking nach Gas bohren wollen. Der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann verlangte daraufhin in einem Vorstoss vom Bundesrat, dass er sich gegen solche Bohrungen einsetzt. «Insbesondere in der Bodenseeregion, die Trinkwasser für fast fünf Millionen Menschen bereitstellt, ist dies ein unvertretbares Risiko», schrieb er (siehe hier). Der Vorstoss wurde vom Parlament abgelehnt. Aber auch die Fracking-Pläne konkretisierten sich nicht.

Er stehe zu seinem Vorstoss vor zehn Jahren, sagt Lukas Reimann auf Anfrage des «Nebelspalters»: «Fracking kann zwar eine Option sein, von russischem Gas unabhängig zu werden. Aber es sollte nicht in einer Region erfolgen, die so wichtig für die Trinkwasseraufbereitung ist.» Darauf angesprochen, dass sachgemässes Fracking keine Gefahr für das Trinkwasser darstellt, meint Reimann: «Man muss es ja nicht unbedingt provozieren. Es gibt bessere Standorte. Wenn etwa an meinem Wohnort Wil gefrackt würde, hätte ich nichts dagegen.»

Bundesrat «aus umwelt- und klimapolitischen Gründen» gegen Fracking

Jedenfalls ist Fracking heute in mehreren Kantonen verboten – nebst der Waadt in Genf, Freiburg, Bern, St. Gallen und Zürich. Auch der Bundesrat ist gegen die Förderung von unkonventionellem Gas. Zwar hat er sich 2018 gegen ein landesweites Verbot oder ein Moratorium punkto Fracking ausgesprochen. Aber er hielt fest, dass die Technologie hierzulande «aus umwelt- und klimapolitischen Gründen» unerwünscht sei (siehe hier).

Ob der Wind nun wegen der Abhängigkeit von Putins Gaslieferungen dreht, ist offen. Bis jetzt sind zumindest keine Vorstösse zu einer Wiedererweckung des Frackings in der Schweiz bekannt. Falls das Land aber künftig auf russische Importe verzichten will, müsste damit vorwärtsgemacht werden. Denn die Vorlaufzeiten sind lang. «Um eine kommerzielle Erdgasgewinnung durch Fracking aufzuziehen, sind mindestens zehn Jahre notwendig», sagt Geologe Werner Leu.

Was ist Fracking?

Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mit grossem Druck in den Untergrund gepumpt. Damit entstehen Risse und Brüche, die Porenräume verbinden, in denen sogenannt unkonventionelles Erdgas oder Erdöl gespeichert ist. Meist erfolgt dies in dichtem Sandstein oder Schiefergestein. Vor allem in den USA hat Fracking in Verbindung mit horizontalem Bohren, dank dem günstigen Gesteinschichten gefolgt werden kann, einen Boom erlebt. Von einer Bohrstelle aus können mehrere Horizontalbohrungen gestartet werden, bei denen je 30 bis 40 Mal gefrackt wird, entlang mehrerer Kilometer. Durch Fracking werden Rohstoffvorkommen erschlossen, die durch konventionelles Bohren nicht zur Verfügung stünden.

Kaum ökologische Risiken beim Fracking

Fracking hat noch immer den Ruf, eine Gefahr für die Umwelt darzustellen. Ökologische Kreise führen an, dass bei dieser Technologie das Grund- und Trinkwasser durch Gas kontaminiert werden könnte, das durch die erzeugten Risse und Spälte nach oben dringe. Die Chemikalien, die dem Wasser beim Fracking beigemischt werden, könnten ebenfalls zu Gewässerverschmutzungen führen. Zudem drohten wegen des Aufbrechens von Gestein Erdbeben. Auch sei der Landbedarf bei die Fracking-Technologie gross.

Diese Risiken sind bei richtigem und umsichtigem Vorgehen allerdings weitgehend vermeidbar. Die chemischen Substanzen, die heute dem Wasser beim Fracken beigemischt werden, sind umwelt- und gesundheitsverträglich. Eine Gewässerverunreinigung ist praktisch ausgeschlossen. Eine Gefahr, dass Gas durch erzeugte Risse im Gestein bis an die Oberfläche gelangt, besteht kaum. Das Risiko eines Gasaustritts durch unsachgemässes Vorgehen ist nicht grösser als bei konventionellen Bohrungen.

Beim Fracking kommt es zwar immer wieder zu Mikrobeben. Weil heute zur Erdgas- und Erdölgewinnung öfter, aber weniger stark gefrackt wird, ist das Risiko grösserer Erdbeben aber minimal. Die Bohrungen werden mit Seismografen ständig überwacht, um stärkeren Beben vorzubeugen. Auch der Landbedarf bei Fracking-Bohrungen ist kleiner als früher: Dank der Möglichkeit zu horizontalem Bohren können von einem Bohrplatz aus Schichten erschlossen werden, die mehrere Kilometer entfernt liegen.

Der Beitrag erschien zuerst im Schweizer Nebelspalter hier




[US-]Demokraten können Probleme bzgl. Energie nicht lösen, weil sie nicht verstehen, dass sie selbst diese verursachen!

H. Sterling Burnett

Angesichts von Ölpreisen von über 125 Dollar pro Barrel und Benzinpreisen von durchschnittlich 4,17 Dollar pro Gallone [= ~ 4 Liter] im ganzen Land halten das Weiße Haus und die Demokraten im Kongress an der Illusion fest, dass die Wirtschaft schnell und vollständig auf grüne Energie umgestellt werden kann.

Ihr Glaube, dass Wind, Sonne, Batterien und Elektrofahrzeuge die Nation effektiv und billig mit Energie versorgen können, während sie gleichzeitig die Verwendung von Energiequellen beenden, die bei ihrer Nutzung Treibhausgase ausstoßen, ist töricht und wird durch die Beweise widerlegt. Biden und Co. sind so besessen von der eitlen Idee, dass sie das Wetter in 100 Jahren kontrollieren können, dass selbst ein Krieg, eine anhaltende Pandemie, eine rapide steigende Inflation und die sich auf der ganzen Welt abzeichnenden wirtschaftlichen und geopolitischen Gefahren sie nicht dazu bringen werden, ihren anhaltenden Krieg gegen fossile Brennstoffe zu überdenken.

Genau hier liegt das Problem. Der erste Schritt, um aus einem Loch herauszukommen ist, mit dem Graben aufzuhören. Das gilt besonders dann, wenn man das Loch selbst gegraben hat. In Bezug auf Amerikas Energiesituation haben Biden und die Demokraten uns in ein Loch gebracht, und sie werden nicht aufhören zu graben. Sie können Amerikas aktuelle Energie- und energiebedingte Inflationsprobleme nicht lösen, wenn sie nicht begreifen, dass die Ursache der Probleme in der Energiepolitik liegt, die sie der Nation aufgezwungen haben.

Biden hat schließlich dem wachsenden politischen Druck der beiden Parteien nachgegeben und dem Verbot von russischem Öl zugestimmt. Dabei gibt er zu, dass dies die Preise in den Vereinigten Staaten weiter in die Höhe treiben wird. Ich begrüße diese Geste als moralisch richtig, auch wenn sie weitgehend sinnlos ist. Wir sollten nicht dazu beitragen, die russische Aggression zu finanzieren, aber wir sollten auch klug genug sein, um zu erkennen, dass diese Maßnahme nur geringe oder gar keine Auswirkungen auf Russlands Haushalt oder seine Fähigkeit haben wird, Kriege zu führen, dafür aber beträchtliche Auswirkungen auf die Vereinigten Staaten und Europa, sollten deren Regierungen diesem Beispiel folgen.

Öl ist eine funktionsfähige Ware, die auf den Weltmärkten gehandelt wird. Solange das Verbot nicht weltweit gilt, wird Russland sein Öl einfach an willige Käufer in China, Indien, Nordkorea und überall dort verkaufen, wo die Ölnachfrage hoch ist und die Menschen nicht so wählerisch sind, was die Herkunft des Öls angeht – notfalls mit einem Preisnachlass.

Womit wir wieder bei den Vereinigten Staaten wären. Die Ölpreise begannen kurz nach Bidens Amtsantritt steil anzusteigen, lange bevor der Krieg in der Ukraine begann. Dies war zum Teil auf die Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Pandemie zurückzuführen. Der wichtigste Faktor für den Anstieg der Öl- und Gaspreise ist jedoch, wie in einem kürzlich erschienenen Bericht des Heartland Institute dargelegt, die Reihe von Maßnahmen gegen fossile Brennstoffe, die von der Regierung Biden umgesetzt wurden. Die Analyse von Heartland ergab, dass der durchschnittliche amerikanische Haushalt im Jahr 2021 1000 Dollar mehr für Energiekosten ausgab als im Jahr zuvor, was vor allem auf Bidens Energiepolitik zurückzuführen ist.

Biden und Co. verkennen die grundlegende Tatsache, dass ihre Klimapolitik zu den hohen Preisen und Engpässen führt, die in der gesamten US-Wirtschaft zu beobachten sind, und dass ihre Erhöhung der Ölpreise die Finanzierung von Putins Kriegsmaschinerie erhöht.

Bidens Reaktion auf die hohen Ölpreise in seiner Rede zur Lage der Nation bestand darin, das Loch noch tiefer zu graben und die gescheiterte Energiepolitik zu verdoppeln, die uns in die aktuelle Krise geführt hat.

„Lassen Sie uns Investitionen und Steuergutschriften bereitstellen, um Ihre Häuser und Unternehmen wetterfest zu machen, damit sie energieeffizient sind, und Sie erhalten eine Steuergutschrift; verdoppeln Sie Amerikas saubere Energie-Erzeugung durch Solar- und Windenergie und vieles mehr; senken Sie den Preis für Elektrofahrzeuge, damit Sie weitere 80 Dollar pro Monat sparen, weil Sie nie wieder an der Zapfsäule bezahlen müssen.“ sagte Biden.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki reagierte stocktaub auf die hohen Energiepreise, indem sie twitterte: „Die Produktion steigt und nähert sich Rekorden, aber Russlands Handlungen machen unsere Verbraucher immer noch verwundbar. Es ist eine Erinnerung daran, dass wirkliche Energiesicherheit durch die Verringerung unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen entsteht.“

Der Mehrheitsführer im Senat Chuck Schumer (D-NY), zeigte auf einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz völlige Unkenntnis über Amerikas Energieabhängigkeit von Russland. Auf die Frage eines Reporters: „Was halten Sie von Senator Manchins Vorschlag, mehr heimisches Öl zu fördern?“ antwortete Schumer: „Die USA sind ein großer Ölproduzent; wir beziehen nur 1 Prozent aller Importe aus Russland.“ Schumer lag völlig falsch! Daten der U.S. Energy Information Administration (EIA) zeigen, dass die Ölimporte der USA aus Russland im Jahr 2021, dem ersten Jahr von Bidens Amtszeit, auf mehr als 8 Prozent aller Ölimporte gestiegen sind.

Aus demselben EIA-Bericht geht hervor, dass die Ölimporte aus Russland in die Vereinigten Staaten im Jahr 2021 gegenüber dem letzten Jahr der Präsidentschaft von Donald Trump um mehr als 24 Prozent gestiegen sind. Die Ölimporte aus Russland im Jahr 2021 übertrafen die Ölimporte aus Russland in jedem der vier Jahre von Trumps Amtszeit, und sie waren etwa 79 Prozent größer als die Importmenge im Jahr mit dem niedrigsten Volumen, das unter Trump verzeichnet wurde.

Tatsache ist, dass die Ölmenge, die täglich durch die Keystone-XL-Pipeline aus Kanada transportiert worden wäre (850.000 Barrel pro Tag), die gesamten täglichen Öleinfuhren aus Russland mehr als ausgeglichen hätte, wenn Biden die Genehmigungen nicht am ersten Tag seiner Amtszeit widerrufen hätte.

Donald Trump hat Energiefragen verstanden. Er hat den Klimawandel richtig eingeschätzt und erkannt, dass fossile Brennstoffe für den wirtschaftlichen Fortschritt entscheidend bleiben. Trump hat nicht nur einen Kurs für die amerikanische Energieunabhängigkeit, sondern auch für die Energiedominanz eingeschlagen. Seine Politik macht uns zum ersten Mal seit den 1950er Jahren zu einem Nettoenergieexporteur. Biden hat diese Politik so schnell wieder rückgängig gemacht, wie er zwischen zwei Nickerchen Befehle unterschreiben kann.

Die Republikaner verstehen das Problem. Senator Ted Cruz (R-TX) und andere Republikaner im Senat und im Repräsentantenhaus haben Gesetzesentwürfe vorgelegt, um die von Biden verhängten Maßnahmen zur Verhinderung der Entwicklung von Pipelines und zur Verzögerung der Erschließung und Förderung neuer Öl- und Gasvorkommen rückgängig zu machen. Die Demokraten im Kongress sagen, dass diese Gesetzesentwürfe nicht das Licht der Welt erblicken werden, solange sie an der Macht sind. Die Führung der Demokraten begreift das alles nicht. Weil sie es nicht begreifen, werden sie den Kongress vielleicht nicht mehr lange kontrollieren.

Der Energie- und Raumfahrtunternehmer und Social-Media-Liebling Elon Musk hat es verstanden. Obwohl er den größten und erfolgreichsten Elektrofahrzeughersteller der Welt, Tesla, leitet – ein Unternehmen, das von höheren Öl- und Gaspreisen profitiert – forderte Musk kürzlich eine Steigerung der Öl- und Gaserzeugung in den USA.

„Ich sage es nur ungern, aber wir müssen die Öl- und Gasproduktion sofort erhöhen. Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, twitterte Musk an seine fast 63 Millionen Twitter-Follower. „Natürlich würde sich das negativ auf Tesla auswirken, aber nachhaltige Energielösungen können einfach nicht sofort reagieren, um die russischen Öl- und Gasexporte auszugleichen.“

Mit seiner Forderung nach einer erhöhten Öl- und Gasproduktion stellt Musk das Wohl der Nation über sein Eigeninteresse. Er ist ein Energie-Realist. Das macht ihn in der heutigen Zeit des Klimawandels zu einem Verfechter der Vernunft.

Die Demokraten leugnen die Energie-Realität. Was das aus ihnen macht, überlasse ich dem Leser, aber meiner Meinung nach stellt es sie als Dummköpfe oder Verräter dar.

Die berühmte Aussage der Zeichentrickfigur Pogo, „Wir haben den Feind getroffen, und er ist wir“, war humorvoll gemeint. Selten hat sein Spruch eine politische Situation treffender beschrieben als bei den hohen Preisen, die die Amerikaner heute aufgrund von Bidens Klima- und Energiepolitik zahlen müssen. Das ist ganz und gar nicht lustig.

Dies kann im Laufe der nächsten zwei Wahlzyklen behoben werden, obwohl ein früherer Zeitpunkt besser wäre.

Quellen: The Heartland Institute; Climate Realism; Townhall; E&E Daily; Climate Realism; Energy Information Administration; Fox News

Link: https://heartlanddailynews.com/2022/03/climate-change-weekly-428-democrats-cant-solve-energy-related-problems-because-they-dont-understand-they-are-causing-them/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE