Volkswagen e-Up braucht 13 Stunden für 650 Kilometer – ohne Heizung

von AR Göhring

Eine Reporterin von EFAHRER.com wagte den Selbstversuch: Sie fuhr mit einem kleinen Elektroauto von Volkswagen 650 Kilometer durchs Land – und erreichte nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h.

„Zeit spart sie durch konsequentes Frieren.“

ätzt die Redaktion von MK-Kreiszeitung nach dem frustrierenden Erlebnis. Letztes Jahr berichteten viele Medien über ein Ehepaar aus Freiburg im Breisgau, das mit einem VW ID.1 nach Montpellier in Frankreich fahren wollte, wofür etwa acht Stunden eingeplant wurden, die man mit dem Verbrenner auch locker schafft. Der Ersatz-Golf in Klimaschutz-Ausführung hingegen war rund einen Tag unterwegs, weil deutlich häufiger als einmal geladen werden mußte, das aber selbst im Kernkraft-Land Frankreich ohne Zappelstrom nur punktuell möglich war – das Ehepaar mußte auf der Raststätte kamperen und war völlig entnervt.

Reporterin Lisa Brack fuhr von München nach Wolfsburg, um sich ihren e-Up persönlich abzuholen. Dafür bräuchte man üblicherweise sechs Stunden MIT Heizung, aber sie brauchte fast 13, und zwar ohne Heizung, da die Akku-Kapazität sich in der Kälte deutlich verringert.

Die erfahrene Journalistin schaute vorsichtshalber nach dem vollständigen Laden auf den Reichweitenstand, den der Rechner pi mal Daumen ausgibt: 216 km. Das ist bei einem Straßenfloh der Up-Klasse nicht ungewöhnlich; und wird in der Realität noch nicht einmal erreicht. Daher packte sie Winterkleidung ein und schaltete auf „Öko+Modus“, heißt: Heizung aus. Nur die Drahtheizung in der Frontscheibe bleibt an, damit man freie Sicht hat.

Auch wenn E-Autos nicht weit fahren, haben sie die neuesten elektronischen Spielereien an Bord. So kann man über eine App auf dem Hand sein Auto teilweise fernsteuern (abschließen etc) und Daten abfragen (Reichweite etc). Der Techniker in Wolfsburg konnte ihr aber nicht sagen, wie das geht, weil er darin nicht geschult wurde. Seltsam – in der Zentrale? Kommt die App aus China?

Um 650 Kilometer zu fahren, muß die Reporterin also drei mal laden. Um nicht jedes mal stundenlange Restaurantbesuche absolvieren zu müssen oder im Hotel zu übernachten, braucht es eine Schnell-Ladestation (CCS), die den E-Floh in einer halben Stunde lädt. Und die muß man finden – was unseren Freiburgern mit ihrem ID.1 in Frankreich fast nie gelang, da die mitgeführten Karten eher theoretischer Natur waren. Ob eine Ladesäule in Betrieb ist, oder schon wieder abgerissen oder wegen Bauarbeiten vom Netz getrennt ist, sagen die (Internet!-)Karten nicht. Man hat schon den Eindruck, daß die Autohersteller und Politiker gar nicht so recht motiviert sind, das System zum Laufen zu bringen…

Hat man dann eine CCS gefunden, muß man wissen, wie man es am besten macht. Tipp: Bis 80% laden, da die letzten 20% aufgrund der elektrochemischen Gegebenheiten des Li-Akkus am längsten dauern. Gedächtnis-Effekt (Memory) gibt’s bei den neuen Batterien kaum noch – allerdings halten sie bei Schnelladung auch nicht so lange. Mit einem kleinen Auto wie dem Up muß man dann zwar häufiger zum Laden halten, spart aber in der Summe deutlich Zeit.

Die rasende Reporterin kam denn erst am frühen Morgen in München an statt am späten Abend, wenn sie einen Verbrenner gekauft hätte. Fazit: Langstrecken über 100 km sind nichts für E-Autos, erst recht nicht im Winter, wenn man nicht gerade einen superschweren teuren Luxustesla fährt – und selbst der schafft nicht die offizielle Reichweite, die z.B. mit 800 km angegeben wird. Straßenflöhe der Up-Klasse sind etwas für die Stadt oder den Nahpendel-Bereich, sofern man die sozialen und Umweltkosten ignoriert.




Fast 140 wissenschaftliche Studien weisen detailliert die minimale Auswirkung von CO2 auf die Temperatur der Erde nach

Kenneth Richard

Vorbemerkung: Alle Hervorhebungen in den übersetzten Passagen im Original! Die Inhalte der hier abschnittsweise gezeigten Studien erwies sich als zu zeitaufwändig, außerdem hat Autor Richard die Ergebnisse gut zusammen gefasst. – Ende Vorbemerkung

Wir haben unsere Liste wissenschaftlicher Arbeiten zum Thema „Extrem niedrige CO2-Klimasensitivität“ mit neuen Arbeiten aus dem Jahr 2021 und einigen neu entdeckten Arbeiten aus der Vergangenheit aktualisiert.

Im Jahr 2016 enthielt diese Liste nur 50 Arbeiten (wie in der Webadresse angegeben). In weniger als 6 Jahren ist die Liste auf 137 (Stand heute) angewachsen.

Klicken Sie auf den Link, um die vollständige Liste der über 135 Studien zu sehen, welche die extrem geringe CO2-Sensitivität nachweisen.

Einige Beispiele für die Arbeiten folgen hier:

Coe et al., 2021 (2XCO2 [400 bis 800 ppm] = 0.5°C)

Die HITRAN-Datenbank mit den Absorptionsspektren von Gasen ermöglicht es, die Absorption der Erdstrahlung bei der derzeitigen Temperatur von 288 K für jeden einzelnen Bestandteil der Atmosphäre und auch für die kombinierte Absorption der gesamten Atmosphäre genau zu bestimmen. Aus diesen Daten lässt sich schließen, dass H2O für 29,4 K der 3,3 K Erwärmung verantwortlich ist, während CO2 3,3 K und CH4 und N2O zusammen nur 0,3 K beitragen. Die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber einem künftigen Anstieg der CO2-Konzentration wird auf 0,50 K berechnet, einschließlich der positiven Rückkopplungseffekte von H2O, während die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber CH4 und N2O mit 0,06 K bzw. 0,08 K fast nicht nachweisbar ist. Dieses Ergebnis deutet stark darauf hin, dass ein Anstieg der CO2-Konzentration nicht zu signifikanten Veränderungen der Erdtemperatur führen wird und dass ein Anstieg von CH4 und N2O kaum spürbare Auswirkungen haben wird.

Schildknecht, 2020 (2XCO2 = 0.5°C)

Auf der Grundlage neuer numerischer Strahlungstransferberechnungen überprüfen wir ein von Schack 1972 vorgelegtes Argument, wonach die Sättigung der Absorption von Infrarotstrahlung durch Kohlendioxid in der Atmosphäre eintritt, sobald die relative Kohlendioxidkonzentration eine Untergrenze von etwa 300 ppm überschreitet. Wir geben eine kurze und prägnante Darstellung des Treibhauseffekts der Erdatmosphäre. Wir finden eine Gleichgewichts-Klimasensitivität (Temperaturanstieg ∆T aufgrund einer Verdoppelung der atmosphärischen CO2-Konzentration) von ∆T ≃ 0,5°C. Wir erläutern die Übereinstimmung dieser Ergebnisse zu ∆T mit Ergebnissen, die durch satellitengestützte Messungen von kurzfristigen Strahlungsfluss- und Änderungen der Oberflächentemperatur gewonnen wurden. … Die Absorption erreicht Werte nahe 100 % für einen realistischen CO2-Gehalt von 0,03 %. Daraus wird gefolgert, dass ein weiterer Anstieg des (anthropogenen) CO2 nicht zu einer merklich stärkeren Absorption der Strahlung führen und folglich das Klima der Erde nicht beeinflussen kann. … Die Auswirkung einer anthropogenen CO2-Erhöhung auf das Klima auf der Erde ist ziemlich vernachlässigbar.

Anmerkung: Den Autor dieser Studie kann man ggf. vielleicht fragen, ob er sie auch in Deutsch hat. Seine E-Mail: schild@physik.uni-bielefeld.de

Easterbrook, 2016

CO2 macht nur einen winzigen Teil der Atmosphäre aus (0,04%) und trägt nur zu 3,6 % zum Treibhauseffekt bei. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat sich seit dem Anstieg der Emissionen nach 1945 nur um 0,008 % erhöht. Ein solch winziger Anstieg des CO2-Gehalts kann nicht den von den CO2-Befürwortern vorhergesagten Temperaturanstieg von 10°F verursachen. Die Klimamodellierer bauen in ihre Modelle eine hohe Wasserdampfkomponente ein, die sie auf den erhöhten atmosphärischen Wasserdampf zurückführen, der durch die sehr geringe Erwärmung durch CO2 verursacht wird, und da Wasserdampf 90-95 % des Treibhauseffekts ausmacht, behaupten sie, dass das Ergebnis eine Erwärmung sein wird. Das Problem ist, dass der atmosphärische Wasserdampf seit 1948 tatsächlich zurückgegangen ist und nicht zugenommen hat, wie es die Klimamodelle behaupten. Falls CO2 die globale Erwärmung verursacht, dann sollte CO2 immer der Erwärmung vorausgehen, wenn sich das Klima der Erde nach einer Eiszeit erwärmt. Doch in allen Fällen hinkt CO2 der Erwärmung um ∼800 Jahre hinterher. Kürzere Zeiträume zeigen dasselbe – die Erwärmung geht immer einem Anstieg des CO2 voraus und kann daher nicht die Ursache der Erwärmung sein.

Davis, 2017

Die Korrelation zwischen ΔRFCO2 und linear-detrendiertem T über das Phanerozoikum ist positiv und erkennbar, aber nur 2,6 % der Varianz in T ist auf die Varianz in ΔRFCO2 zurückzuführen. Von 68 Korrelationskoeffizienten (die Hälfte davon nichtparametrisch) zwischen ΔRFCO2 und T-Proxies, die alle bekannten großen phanerozoischen Klimaübergänge umfassen, sind 75,0 % nicht erkennbar und 41,2 % der erkennbaren Korrelationen sind negativ. Spektralanalyse, Auto- und Kreuzkorrelation zeigen, dass Proxies für T, die atmosphärische CO2-Konzentration und ΔRFCO2 über das Phanerozoikum hinweg oszillieren und die Zyklen von CO2 und ΔRFCO2 antiphasisch sind. Ein auffälliger 15-Millionen-Jahre-CO2-Zyklus fällt eng mit festgestellten Massenaussterben der Vergangenheit zusammen, was darauf hindeutet, dass die Beziehung zwischen CO2, dem Aussterben der biologischen Vielfalt und der damit verbundenen Kohlenstoffpolitik dringend erforscht werden muss. Diese Studie zeigt, dass Veränderungen der atmosphärischen CO2-Konzentration keine Temperaturveränderungen im antiken Klima verursacht haben.

Link: https://notrickszone.com/2022/01/13/nearly-140-scientific-papers-detail-the-minuscule-effect-co2-has-on-earths-temperature/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




New York Times: Ski laufen in Gefahr – während Schnee-Trends steigen und neue Rekorde aufgestellt werden

James Taylor

Die New York Times hat gestern einen Artikel veröffentlicht, in dem versucht wird, Skifahrer zu Klimaaktivisten zu machen, indem behauptet wird, dass die Schneedecke im ganzen Land abnimmt. „Skifahren ist ein gefährdeter Sport“, behauptet die Times. In Wirklichkeit zeigen objektive Daten, dass die Schneedecke in den letzten 30 Jahren zugenommen hat und die aktuellen Schneefälle im besten Skigebiet des Landes in dieser Skisaison neue Rekorde erzielen. „Alle Nachrichten, die man drucken kann“ sieht eher aus wie „alle Propaganda, die man drucken kann“.

Der Artikel der Times behauptet: „Skifahren ist ein gefährdeter Sport, gefangen zwischen einem sich erwärmenden Planeten und einer globalen Pandemie.“ Weiter heißt es in dem Artikel: „In den letzten Jahren, als die Schneedecke abnahm und unberührter Pulverschnee immer schwieriger zu erreichen war, wurden Skifahrer wie Frau Backstrom immer häufiger auf präparierte Pisten gedrängt.“

Das Global Snow Lab (GSL) der Rutgers University sammelt mit Hilfe von Satellitenmessungen präzise Daten über die globale, hemisphärische und kontinentale Schneedecke, die bis in die 1960er Jahre zurückreichen. Den Daten des GSL zufolge hat die Schneedecke in den letzten 30 Jahren weder weltweit noch in Nordamerika abgenommen. Vielmehr ist die Schneeauflage in den letzten drei Jahrzehnten leicht angestiegen.

Selbst im Vergleich zu den 1960er Jahren, die in die Mitte der globalen Abkühlungsperiode von 1945 bis 1977 fielen, ist die aktuelle Schneedecke in Nordamerika nur geringfügig kleiner als während dieser Kälteperiode vor 60 Jahren. Dieser geringe Rückgang ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass sich die Schneedecke im Frühjahr etwas früher zurückzieht. Dennoch hat die Schneeausdehnung auf der Nordhalbkugel in den letzten 60 Jahren während der Herbst- und Wintersaison langfristig zugenommen.

Der Artikel der Times ist besonders ironisch, wenn man bedenkt, dass im vergangenen Jahr in den besten Skigebieten zahlreiche Schneerekorde aufgestellt wurden. In North Lake Tahoe, wo sich einige der besten Skipisten des Landes befinden, gab es im vergangenen Monat eine Rekordschneehöhe von fast 550 cm. Auch im Yosemite-Nationalpark wurde im vergangenen Monat ein Schneerekord aufgestellt. Noch weiter südlich, in Mammoth, Kalifornien, wurden erst im Mai 2019 Schneerekorde aufgestellt.

Sorry, New York Times, Skifahren ist nicht gefährdet, und objektive wissenschaftliche Daten zeigen, dass pulverisierte Skipisten immer leichter zu erreichen sind.

Autor: James Taylor is the President of the Heartland Institute. Taylor is also director of Heartland’s Arthur B. Robinson Center for Climate and Environmental Policy. Taylor is the former managing editor (2001-2014) of Environment & Climate News, a national monthly publication devoted to sound science and free-market environmentalism.

Link: https://climaterealism.com/2022/01/ny-times-claims-skiing-is-endangered-as-snow-trends-grow-and-new-records-set/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Jeder kann das unter diesem Link selbst nachprüfen! Mit Stand vom 14. Januar 2022 zeigt sich das Bild ganz oben. Wie man sieht, liegt die Schneemasse auf der Nordhemisphäre deutlich über dem Mittel und auch über dem 98%-Intervall der Streuung. Auch in den „Kältereports“ des Übersetzers kommen ja immer wieder die enormen Schneemengen dieses Winters in vielen Gebieten der Nordhalbkugel zur Sprache.

 




Die Klimaschau von Sebastian Lüning: Wer hat Schuld am Insektensterben?

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 90. Ausgabe: 0:00 Begrüßung 0:21 Extremwetter-Schwankungen in Australien 4:44 Klimamodelle auf dem Prüfstand 9:15 Wer hat Schuld am Insektensterben?

Die Klimaschau unterstützen können Sie hier: http://klimaschau.tv/spenden.htm

Thematisch sortiertes Beitrags-Verzeichnis aller Klimaschau-Ausgaben: http://klimaschau.tv BILDLIZENZEN: Alle anderen ungekennzeichneten Bilder: Pixabay.com




Kältereport Nr. 2 / 2022

Vorbemerkung: Es ist schon bemerkenswert: In der vergangenen Woche gab es kleine Meldungen über Hitze in Argentinien und Australien („seit 60 Jahren nicht mehr so heiß“). Das heißt, dass es vor 60 Jahren schon mal noch heißer war. Noch gravierender ist aber, dass es tatsächlich kein einziger der vielen Kälterekorde des vergangenen Winters auf der Südhalbkugel in die MSM geschafft hat! – Hier nun wieder Meldungen über Kälte und Schnee, die es auch nicht in die MSM geschafft haben.

Zunächst eine Meldung über Schneefälle in Rimini in Italien auf wetteronline.de:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/11c25668-dddb-4921-a203-6d7032c49b68

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Meldungen vom 7. Januar 2022:

Rekord-Schneefälle von Washington bis New York – 100 Millionen Amerikaner betroffen

Fast 100 Millionen Menschen waren am Donnerstagabend von Wetterwarnungen und -empfehlungen betroffen, da zwei Winterstürme die Voraussetzungen für ein landesweites Erwachen aus einer Massenpsychose der Hysterie und Panik schufen, die auf der inszenierten Hypothese beruht, dass die Erde verbrennt.

In Buffalo, New York, brach die Stadt ihren Rekord für einen einzigen Tag Schneefall – ein See-Effekt-System brachte fast 40 cm in die Gegend, mehr als das Doppelte des bisherigen Rekords für einen Tag im Januar, der 1974 aufgestellt wurde (Sonnenminimum des Zyklus 20). Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes fielen zeitweise bis zu acht Zentimeter Schnee pro Stunde, was die Einwohner überraschte.

In Nashville, Tennessee, fielen fast 18 cm Schnee, und der Schnee fällt immer noch. Dies war einer der größten Schneefälle in der langen Wettergeschichte der Stadt, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreicht, und übertraf den bisherigen Rekord für den 6. Januar – 10 cm aus dem Jahr 1977 (Sonnenminimum des Zyklus 20) – deutlich.

Es folgen mehrere Meldungen von schweren Schneefällen auch im Nordwesten der USA.

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Japan braucht zusätzlichen Strom wegen der eisigen Kälte im ganzen Land – Rekord-Schneefall bringt Verkehr in Tokio zum Erliegen

Die japanischen Behörden wiesen TEPCO Power an, die Stromversorgung am Abend des 6. Januar sofort um weitere 1,32 GW zu erhöhen, nachdem bereits am Vortag 1,22 GW zusätzlich bestellt worden waren, nachdem die klirrende Kälte im ganzen Land den Heizbedarf erhöht hatte.

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„Außergewöhnliches“ Schneefallereignis sucht Vancouver Island heim

Die Straßen von Vancouver Island wurden in letzter Zeit von extremen Schneefällen heimgesucht, und die Räumungsmannschaften verlieren den Kampf, obwohl sie in 12-Stunden-Schichten arbeiten.

Bei Schneestürmen arbeitet Mainroad, ein Unternehmen, das für die Schneeräumung in ganz B.C. und Alberta zuständig ist, mit Hochdruck und allen verfügbaren Ressourcen, sagte Chris Cowley, der Geschäftsführer des Unternehmens für die Nordinsel, der die jüngsten Schneefälle als „außergewöhnlich“ bezeichnete.

„Wir erleben solche Ereignisse sehr selten“, sagte er. „Im Jahr 96 hatten wir ein ähnliches Szenario und dann im Jahr 71 – das ist nicht sehr häufig“.

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Anderswo

Am vergangenen Samstag fielen in Alaska die stärksten Schneefälle und die größte Schneehöhe, die jemals in Petersburg am 1. Januar eines Jahres aufgezeichnet wurden – insgesamt 44 cm Neuschnee mit einer Tiefe von 100 cm, so die vom NWS gesammelten Daten.

Damit wurde der stärkste Schneefall, der jemals an einem einzigen Tag im Januar gemessen wurde, knapp verfehlt – die 47 cm vom 18. Januar 1971.

In UK haben starke Schneefälle viele nördliche Regionen heimgesucht

Link: https://electroverse.net/record-snow-from-wa-to-ny-japans-frigid-lows-record-snows-vancouver-island/

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Meldungen vom 10. Januar 2022:

Rekorde brechender Blizzard in Pakistan – mindestes 23 Todesopfer

Ein beispielloser Schneesturm hat am Wochenende Teile Pakistans heimgesucht, darunter auch die auf einem Hügel gelegene Stadt Murree, wo tiefe Verwehungen und umgestürzte Bäume die Straßen blockierten, Tausende von Fahrzeugen einklemmten und mindestens 23 Menschen töteten.

Bis in den Montag hinein herrschte in Pakistan weiterhin eine heftige Kälte.

Wie tribuneindia.com berichtet, wurden im Touristenort Gulmarg im Norden Kaschmirs in der zweiten Nacht in Folge Tiefstwerte von -10°C gemessen, und in den meisten Orten des Tals herrschte „extreme Kälte“, wie die Wetterdienste am Montagmorgen mitteilten.

[Anmerkung: Die Kälte war nicht nur auf Pakistan beschränkt. Aus dem benachbarten Afghanistan und vor allem der Hauptstadt Kabul gab es Meldungen über extreme Kälte und Schnee, welche die dort herrschende Hungersnot noch verschlimmerte.]

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Extreme Kälte trifft kanadische Raffinerien und lässt den Gaspreis auf Rekordniveau steigen

Die kanadischen Raffinerien haben mit dem eisigen Wetter zu kämpfen, was laut Dan McTeague, Präsident von Canadians for Affordable Energy, die Hauptursache für den jüngsten Anstieg der Gaspreise in Metro Vancouver ist.

Nach den historischen Tiefstwerten im Dezember, bei denen die Temperaturen in Kanada zum ersten Mal seit 1998 unter -50 Grad Celsius fielen, sind sie im Januar weiter gesunken und gehören nun zu den niedrigsten Werten seit 2008 (Sonnenminimum des 24. Zyklus), wobei in einigen Gebieten neue Kälterekorde aufgestellt wurden, was für die Raffinerien weitere schlechte Nachrichten bedeutet.

Link: https://electroverse.net/blizzards-batter-pakistan-cold-hits-canadian-refineries-arctic-blast-us/

Die Kälte in Kanada war sogar wetteronline.de eine Meldung wert:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/2e6ab662-30e3-4330-bbc9-674bb1fcc639

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Meldungen vom 11. Januar 2022:

Niedrigste Temperatur in Mumbai seit einem Jahrzehnt

Mumbai, Indien, erwachte am Montagmorgen dieser Woche bei Temperaturen, die vom Santacruz-Observatorium des India Meteorological Department (IMD) aufgezeichnet wurden und 13,2 °C erreichten – die bisher niedrigsten der Saison.

Die ungewöhnliche Kälte hielt den ganzen Tag über an, wobei Mumbai einen Höchstwert von nur 25,1 °C erreichte – ein Wert, der den meisten als mild erscheinen mag, der aber als der niedrigste Januarhöchstwert seit einem Jahrzehnt in die Geschichte einging, berichtet timesofindia.com.

Ein Tiefstwert von 12 °C wird für Dienstagabend erwartet, da weite Teile Indiens weiterhin durch einen anomalen Kälteeinbruch zittern.

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38 Lawinenabgänge durch Rfekordschneefälle um Snoqualmie

Das Verkehrsministerium des US-Bundesstaates Washington führt immer noch Räumungsarbeiten durch, nachdem 38 Lawinen auf Straßen in und um Snoqualmie in der Nähe von Seattle abgegangen sind.

Die Region wurde von einer Rekordschneemenge von 670 cm heimgesucht, die den bisherigen Rekord von 580 cm vom 3. Januar 2006 übertraf.

Die historischen Schneefälle sind auch nicht auf WA beschränkt. Ein Blick nach Süden, nach Nevada: „Wir haben fast doppelt so viel wie normal“, sagte der Hydrologe Jeff Anderson vom NRCS – die Schneedecke liegt bei 185 % der normalen Menge.

Auch im benachbarten Kalifornien hält sich die Schneedecke auf einem Rekordniveau. Der Staat erlebte im vergangenen Monat den schneereichsten Dezember der Geschichte: Das UC Berkeley Central Sierra Snow Lab registrierte eine noch nie dagewesene Schneehöhe von 544 cm, während die im zentralkalifornischen Yosemite-Nationalpark (Tuolumne Meadows) beobachteten 443 cm den bisherigen Rekord von 363 cm aus dem Jahr 1996 (Sonnenminimum des 22. Zyklus) übertrafen.

Link: https://electroverse.net/mumbais-coldest-temp-in-a-decade-38-avalanches-in-snoqualmie-arctic-lightening-cause-by-cosmic-rays/

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Meldungen vom 12. Januar 2022:

Rekord-Kälte auf dem Mount Washington

Brian Fitzgerald, Direktor für Wissenschaft und Bildung des Mt. Washington Observatory, sagte, dass am Dienstag eine Rekordtiefsttemperatur auf dem Berg gemessen wurde: -35°C wurden registriert, womit der alte Rekord für den kältesten 11. Januar gebrochen wurde – -34°C aus dem Jahr 2020.

Link: https://electroverse.net/winter-storms-deadliest-climate-disasters-shasta-record-cold-wa-green-ideals-caused-europes-crisis/

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Meldungen vom 13. Januar 2022:

30 cm Schnee in 3 Stunden in Nordjapan, der immer noch weiter fällt

Sich rasch entwickelnde Tiefdruckgebiete in Verbindung mit einem heftigen Kaltlufteinbruch aus Sibirien bringen der nördlichen Präfektur Hokkaido und der nordöstlichen Region Tohoku schwere Schneestürme, die auf die wahrhaft historischen Schneemengen des letzten Monats folgen.

Im Dorf Otoineppu auf Hokkaido zum Beispiel wurden am Mittwoch innerhalb von drei Stunden satte 31 cm (mehr als ein Fuß) Schnee registriert.

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Rekord-Kälte in Kaschmir

Die Temperatur sank am Mittwoch in ganz Kaschmir mehrere Grad unter den Gefrierpunkt. In den Ferienorten Pahalgam und Gulmarg wurden nach offiziellen Angaben Rekord-Tiefsttemperaturen in diesem Winter verzeichnet.

In Pahalgam im südkaschmirischen Bezirk Anantnag wurde ein Tiefstwert von -11,6°C gemessen. Das war einer der niedrigsten jemals gemessenen Werte in der Region – und mit Sicherheit der niedrigste der bisherigen Saison. In Gulmarg, dem berühmten Skigebiet im Distrikt Baramulla, wurden -11,5 °C gemessen. Wie die Behörden bestätigten, war dies die vierte Nacht in Folge mit Temperaturen von -10 °C oder darunter – ein weiterer Rekord.

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Osteuropa ist ein Eisschrank

Während West- und Mitteleuropa bisher von der Härte des Winters verschont geblieben ist (-3C/26.6F in Südwestengland heute Morgen, wohlgemerkt), sieht es im Osten anders aus, auch tief im transkontinentalen Russland.

In den letzten Wochen dominierte stärkerer Frost als gewöhnlich – eine Konstellation, die sich in absehbarer Zeit nicht ändern wird.

In den letzten Tagen wurde die Tschechische Republik von extremen Frösten heimgesucht, berichtet nova.cz. Das tschechische Dorf Kvilda-Perla meldete am 12. Januar eine erstaunliche Temperatur von -27,3 °C (-17,1 °F).

Auch weiter westlich, in der Slowakei, in Polen und Ungarn, wo Temperaturen bis zu -25 °C erwartet werden, wird es in dieser Woche weiterhin strengen Frost geben. Im Baltikum wurden bereits Tiefstwerte von -25,8 °C und in der Ukraine von -20 °C registriert, während in weiten Teilen des Kontinents der Wintereinbruch droht.

Im Nahen Osten, im Libanon sowie in Syrien und Israel, sind starke Schneefälle zu erwarten, und zwar bei recht niedrigen Temperaturwerten. Auch im Nordirak, in Saudi-Arabien, Jordanien und sogar in Ägypten und Libyen ist mit sehr kaltem Wetter und Schnee unterhalb von 1.000 m zu rechnen.

Link: https://electroverse.net/foot-of-snow-in-3-hours-japan-record-lows-kashmir-europe-ice-box-natgas-cold-late-jan/

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Meldungen vom 14. Januar 2022:

Ortschaft in Alaska ruft nach dem Einsturz einiger Dächer den Schnee-Notstand aus

Die Stadt und der Landkreis Yakutat haben in dieser Woche den „lokalen Katastrophenfall“ ausgerufen, da aufgrund der hohen Schneelast in der Stadt im Südosten Alaskas die Gefahr eines Dacheinsturzes besteht. Daraufhin entsandte die Nationalgarde Mitarbeiter und Fahrzeuge per Militärluftbrücke.

In den letzten Wochen herrschte in weiten Teilen Alaskas historische Kälte. In der südöstlich gelegenen Stadt Ketchikan zum Beispiel fielen die Temperaturen am 25. und 26. Dezember auf -18°C – die kälteste Weihnachtszeit der Stadt seit über einem Jahrhundert, wobei die alten Rekorde bei -14,4°C im Jahr 1967 und -15°C im Jahr 1917 lagen.

Link: https://electroverse.net/yakutat-snow-emergency-hunga-tonga-to-55000-ft-big-freeze-on-the-way-for-u-s/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 3 / 2022)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE