Düngung durch Kohlen­dioxid und Gentechnik-Getreide sind die Schlüssel, um Hunger zu beenden

Tatsache ist, dass das meiste pflanzliche Leben entstand, als der Kohlendioxidgehalt viel höher war als er heute ist. Während der letzten Eiszeit sank der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre auf gefährlich niedrige Werte: nur 180 Teile pro Million (ppm). Pflanzen beginnen zu sterben, wenn der Kohlendioxidgehalt bei oder unter 150 ppm liegt, weil sie dann nicht mehr in der Lage sind, das Sonnenlicht für die Photosynthese von Nahrung aus Kohlendioxid und Wasser zu nutzen. Nachdem die Erde die letzte Eiszeit hinter sich gelassen hatte, stieg der Kohlendioxidgehalt wieder auf ca. 280 ppm, was immer noch weit unter den Werten lag, die zu Beginn der Besiedlung von Land seitens der Pflanzen.

Die Zugabe von ca. 135 ppm Kohlendioxid in die Atmosphäre hat dazu beigetragen, den Hunger unermesslich zu reduzieren.

Seit der weit verbreiteten Entwicklung und Nutzung fossiler Brennstoffe sind Armut und Hunger in der Welt rapide zurückgegangen. Obwohl seit 1968 3,2 Milliarden Menschen hinzugekommen sind, sind Armut und Hunger schneller zurückgegangen als zu jedem anderen Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit. Obwohl weltweit immer noch 840 Millionen Menschen unterernährt sind, ist die Zahl der Hungernden nach Angaben der Vereinten Nationen seit 1990 um zwei Milliarden zurückgegangen. Untersuchungen zeigen, dass heute 17 Prozent mehr Nahrungsmittel pro Person zur Verfügung stehen als noch vor 30 Jahren – und das alles in der Zeit eines angeblich gefährlichen Klimawandels.

Der Grund ist nicht schwer zu finden. Der Anstieg der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration hat die landwirtschaftliche Produktion pro Einheit Anbaufläche bei C3-Getreide (wie Reis, Weizen, Hafer, Baumwolle und immergrüne Bäume) um 70 Prozent, bei C4-Getreide (wie Sorghum, Mais und verschiedene Gräser) um 28 Prozent, bei Obst und Melonen um 33 Prozent, bei Hülsenfrüchten um 62 Prozent, bei Wurzel- und Knollengewächsen um 67 Prozent und bei Gemüse um 51 Prozent erhöht.

Tausende von Experimenten und die Arbeit von Agronomen, Botanikern, Landwirten und Gewächshaus-Betreibern weltweit zeigen, dass sowohl Nutzpflanzen als auch Nicht-Nutzpflanzen bei höheren Kohlendioxidwerten besser gedeihen.

Fossile Brennstoffe sind ein wesentlicher Bestandteil der groß angelegten Nahrungsmittelproduktion, die sich als entscheidend für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung erwiesen hat. Benzin- und dieselbetriebene Traktoren werden für das Pflanzen, Düngen und Ernten von Nutzpflanzen sowie für den Transport und die Pflege von Nutztieren eingesetzt. Benzin- und dieselbetriebene Lastwagen liefern die Ernte an Lagerhäuser, Verkaufsregale, Speisekammern und Notunterkünfte. Fossile Brennstoffe treiben Bewässerungssysteme an und sorgen für klimatisierte Lagerräume und Kühlsysteme, damit die Ernte nicht verrottet oder von Schädlingen zerfressen wird. Darüber hinaus sind fossile Brennstoffe die Grundlage für moderne chemische Düngemittel und Pestizide, die das Wachstum der Ernte verbessern und beschleunigen und Verluste durch Unkraut, Insekten und andere Schädlinge verhindern.

Fossile Brennstoffe und die absehbare Menge an Kohlendioxid können jedoch wahrscheinlich nicht allein den Hunger beseitigen und die wachsende Weltbevölkerung mit einer ausreichend nahrhaften Tagesration versorgen. Hier kommen gentechnisch veränderte Nutzpflanzen (genetically modified crops, GMC) ins Spiel.

Um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, ist eine industrielle Landwirtschaft auf Steroiden erforderlich, wobei große Farmen bis 2050 300 Prozent und bis 2100 500 Prozent mehr Nahrungsmittel produzieren werden. Selbst wenn alles Land gleichermaßen als Ackerland genutzt werden könnte (was nicht der Fall ist) und wir massive neue Süßwasserquellen für die Pflanzenproduktion finden könnten, wäre eine erhebliche Ausweitung der aktiv bewirtschafteten Fläche eine Katastrophe für Wildtiere und einheimische Pflanzen. Der Grund dafür ist, dass die Flächen, die am ehesten für die Landwirtschaft umgewandelt werden, Wälder, Weideland und andere Wildnisgebiete sind.

Die effizienteste, effektivste und umweltfreundlichste Strategie für die Ernährung einer größeren Anzahl von Menschen besteht darin, die derzeit bewirtschafteten Flächen intensiver zu bewirtschaften, indem die besten Technologien eingesetzt werden, einschließlich eines hohen Einsatzes von Pestiziden und Düngemitteln und einer breiteren Verwendung von GVOs.

In den letzten 20 Jahren habe ich ausführlich über die Vorzüge des Einsatzes der Biotechnologie geschrieben, um die Ernteerträge und die Ernährung zu verbessern, die Resistenz gegen Schädlinge zu erhöhen und die Fähigkeit der Pflanzen zu verbessern, zu wachsen und Inputs wie Wasser und Mineralien im Boden angesichts extremer Klima- und Wetterbedingungen effizienter zu nutzen. Diejenigen, die sich gegen die Gentechnik aussprechen, sind entweder falsch informiert – ignorant gegenüber der überwältigenden Menge an Beweisen und der Wissenschaft, die wiederholt gezeigt hat, dass die Technologien sicher sind – oder sie sind Misanthropen, also Menschenfeinde.

In einem kürzlich erschienenen Artikel erörtert der indische Forscher Vijay Jayaraj wortgewandt, wie gentechnisch veränderte Nutzpflanzen, die wohl am gründlichsten geprüften Produkte, die jemals entwickelt wurden, für die Lösung der immer noch bestehenden Hungerkrise unerlässlich sind:

Mit dem Fortschritt der Gentechnologie können Wissenschaftler jetzt noch größere Verbesserungen mit höherer Präzision in kürzerer Zeit [als durch konventionelle Kreuzung] erreichen. Viele [GMCs] sind wissenschaftlich getestet, von den weltbesten medizinischen Agenturen zugelassen und von Hunderten von Nobelpreisträgern für sicher erklärt.

Mehr als 100 unabhängige, US-amerikanische, europäische und internationale wissenschaftliche Gesellschaften haben G.M.-Pflanzen für ihre Sicherheit zugelassen und erkennen an, dass sie kein Risiko für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit darstellen.

Laut Wissenschaftlern sind die Vorteile von G.M.-Pflanzen u.a. höhere Erträge, verbesserte Qualität und Anpassungsfähigkeit an bestimmte abiotische und biotische Stressfaktoren wie Trockenheit, Schädlinge und Krankheiten.

Eine Studie, die die Auswirkungen von G.M.-Pflanzen auf die Umwelt weltweit untersuchte ergab, dass durch den Einsatz von G.M.-Pflanzen zwischen 1996 und 2008 352 Millionen Kilogramm weniger Pestizide versprüht wurden.

G.M.-Varianten von Reis, Mais, Weizen, Baumwolle, Raps, Kartoffeln, Auberginen, Kürbis, Sojabohnen, Papaya und Zuckerrüben sind bereits zugelassen und werden weltweit auf mehr als 185 Millionen Hektar kommerziell angebaut.

Menschen und Wildtiere auf der ganzen Welt würden von der weiteren Entwicklung und dem breiteren Einsatz von GMCs profitieren. Darüber hinaus würden die größten Vorteile den Ärmsten der Armen in Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika zugute kommen, also den Gebieten, in denen noch immer bittere Armut, Hunger und Unterernährung bei einem großen Teil der jeweiligen Bevölkerung herrschen.

Der Klimawandel, was auch immer seine Ursachen und Auswirkungen sein mögen, verursacht heute und in Zukunft nicht annähernd so viel menschliches Leid wie Hunger und Unterernährung und die Übel, die sie mit sich bringen, wie frühzeitige Kindersterblichkeit und verkümmerte körperliche und geistige Entwicklung. Das ist seit dem Ende der letzten Eiszeit so und wird wohl auch bis zur nächsten Eiszeit so bleiben.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Quellen: Cornwall Alliance; National Center for Policy Analysis; Roanoke Times; Nongovernmental International Panel on Climate Change; Climate Realism

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/carbon-dioxide-fertilization-and-biotech-crops-are-the-keys-to-ending-hunger

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




„Geisterwälder“ durch Meeresspiegelanstieg in Nordamerika?

Das Klimaschutz-Magazin Spektrum.de publizierte vor kurzem erneut einen alarmistischen Bericht über sterbende Wälder. Dabei wird nach üblichem Muster ein Ausschnitt der natürlichen Realität genutzt, um eine menschengemachte Gefahr zu konstruieren. Eine Arbeitsgruppe von der renommierten Duke-Universität habe nach eigenen Angaben herausgefunden, daß rund 11 Prozent des Waldes im Alligator-River-Schutzgebiet durch Versalzung abgestorben seien. Das Salz kommt vom – natürlich – steigenden Meerwasser in der Nähe.

Lustigerweise berichtet Spektrum, daß solche versalzten „Geisterwälder“, die nur noch aus Baumleichen bestehen, im Nordwesten der USA eine altbekannte Landschaftsform seien, da ein schweres Erdbeben im Jahre 1700 (sic!!) die Küste um zwei Meter fallen ließ und so die nahen Wälder vom Meerwasser verschlungen oder zumindest versalzt wurden. Es gibt also natürliche Kastastrophen, geben sie zu, aber heute, ja heute, da ist es der Klimawandel.

Die Argumentation nutzt seit langem fast jeder „Klimachützer“ oder „Klimaforscher“. Unser Referent Peter Ridd aus Australien berichte auf unserer letzten Konferenz zum Beispiel, daß die Korallenbleiche des Großen Barrie-Riffs entgegen den Darstellungen seiner Klima-Kollegen keineswegs Folge menschlicher Eingriffe sei.

Die Duke-Forscher unterstreichen ihre Klimawandel-Argumentation damit, daß „Ausmaß und Geschwindigkeit“ des Baumsterbens zunähmen. Aber nicht nur das Klima direkt sei schuld – sondern auch andere, natürlich menschgemachte Probleme förderten den Landverlust, zum Beispiel alte Entwässerungsgräben der Landwirtschaft.

Was nicht fehlen darf, sind – tata! – „Extremwettererignisse“, die laut IPCC ja eigentlich nicht zunähmen. Trotzdem, ist halt so, Dürre und Waldbrände, plus Sturmflut hätten zB. 2012 5.000 Hektar Geisterwald entstehen lassen.

Was den kritischen Leser von Spektrum wundert, ist, wie die Wissenschaftsredaktion eigentlich in der enormen Menge an Klima-Weltuntergangsliteratur, die weltweit mit Milliarden (oder schon Billionen?) Steuergeldern gefördert wird, solche eher schwachen Themen findet. Oder zeich




Aktuelle Klimamodellsimulationen überschätzen den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels

Danach ist der projizierte Anstieg des Meeresspiegels in 100 Jahren – wenn außerdem der projizierte Anstieg der globalen Temperatur stimmen würde – mindestens 25% niedriger als aus den aktuellen Simulationen erwartet. Diese Ergebnisse wurden heute von Science Advances veröffentlicht.

Die Schätzungen für einen künftigen Anstieg des Meeresspiegels basieren auf einem großen Ensemble von Klima basierten Modellsimulationen. Die Ergebnisse dieser Simulationen sollen helfen, den zukünftigen Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Meeresspiegel zu verstehen. Klimaforscher sind ständig bemüht, diese Modelle zu verbessern, indem sie beispielsweise eine viel höhere räumliche Auflösung verwenden, die mehr Details berücksichtigt. „Hochauflösende Simulationen können die Ozeanzirkulation viel genauer bestimmen “, sagt Prof. Henk Dijkstra. Zusammen mit seinem Doktoranden Kandidat René van Westen hat in  den letzten Jahren Meeresströmungen in hochauflösenden Klimamodellsimulationen untersucht.

Ozeanwirbel

Das neue hochauflösende Modell berücksichtigt Wirbelprozesse im Ozean. Ein Wirbel ist ein große (10-200 km) wirbelnde und turbulente Eigenschaft der Ozeanzirkulation, die zum Transport von Wärme und Salz beiträgt. Das Hinzufügen von Ozeanwirbeln zur Simulation führt zu einer realistischeren Darstellung der Meerestemperaturen um die Antarktis. Dieses ist für die Bestimmung des Massenverlusts der Eisdecke der Antarktis von entscheidender Bedeutung.

„Die Eisdecke der Antarktis ist von Eisschelfs umgeben, die den Fluss von Landeis in den Ozean verringern“, erklärt Van Westen. „Höhere Meerestemperaturen in der Antarktis erhöhen das Schmelzen dieser Eisschelfs, was zu einer Beschleunigung des Landeises in den Ozean führt und folglich zu einem stärkeren Anstieg des Meeresspiegels führt.“

Vergleich des neuen hochauflösenden Modells (links) mit dem zuvor verwendeten niedrigauflösenden Modell (rechts). Bildnachweis: Universität Utrecht

Die aktuellen Klimamodell-Simulationen, die Ozeanwirbel nicht berücksichtigen, gehen davon aus, dass die Meerestemperaturen in der Antarktis unter dem Einfluss des Klimawandels steigen. Die neue hochauflösende Simulation zeigt ein ganz anderes Verhalten und einige Regionen in der Nähe der Antarktis kühlen sogar ab.

„Diese Regionen scheinen angesichts des Klimawandels widerstandsfähiger zu sein“, sagt Van Westen. Dijkstra fügt hinzu: „Man erhält aufgrund von Ozeanwirbel – Effekten sehr unterschiedliche Temperaturreaktionen .“

Vollständiger Artikel hier.

https://phys.org/news/2021-04-current-climate-simulations-overestimate-future.html

von der Universität Utrecht, Fakultät für Naturwissenschaften

Autor Charles Rotter

Gefunden auf https://wattsupwiththat.com/2021/04/12/current-climate-model-simulations-overestimate-future-sea-level-rise/

Übersetzt durch Andreas Demmig

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PS:

Entschuldigung, das muss raus:

Hier wird wieder nur ein Modell mit einem anderen verglichen.

Ob das nun besser ist???

Nicht zu vergessen: Fast 100 Grad minus: Kälterekord in der Antarktis

https://www.zeit.de/news/2018-07/01/fast-100-grad-minus-kaeltester-ort-kaelter-als-gedacht-180701-99-960062?

Der Übersetzer




Es besteht die Chance, dass Frankreich das Pariser Klima-Abkommen im Jahr 2022 verlässt

* update: Der Ausdruck Bobo war mir unbekannt,  durch die im Original beigegebene Erklärung, habe ich auch nicht danach recherchiert.
Von unseren Lesern kam Unterstützung – vielen Dank dafür
Bobo = bourgeois bohémien ~ Zigeuner-Bourgoisie.
Bobo: … ein alternativ eingestellter Wohlstandsbürger, also „Grüner“

Auf Wiki gibt es diese Abkürzung auch:  … Bezeichnung für einen Yuppi oder Hippie

 

In Umfragen steigt die Zustimmung für Marine Le Pen,
französische Wahlen sind im Jahr 2022

Marine Le Pen ist die Vorsitzende als rechts eingeschätzten französische Rassemblement National Partei und baut Ihre Chancen weiter aus, die erste Runde der Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr zu gewinnen – laut einer veröffentlichten-ifop-fiducial Umfrage.

In der ersten Runde würde sie in sechs von zehn Szenarien an erster Stelle stehen, wenn am nächsten Sonntag Wahlen wären. Bislang würde sie dann in der zweiten Runde für die beiden besten Kandidaten geschlagen werden, in einer Stichwahl mit 46% gegenüber 54% für Präsident Emmanuel Macron.

Diese Ergebnisse zeigen sowohl die Schwierigkeiten von Präsident Emmanuel Macron im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise, als auch die zunehmende Akzeptanz einer in der bürgerlichen Mitte-rechts angesiedelten Partei. Noch ist es ein Jahr hin bis zur französischen Präsidentschaftswahl, die in zwei Runden stattfinden. Zunächst werden die beiden stärksten Kandidaten ermittelt, die es dann zur zweiten Runde schaffen. Es wird weitere Interviews, Rededuelle geben,  um dann in einer Stichwahl den Sieger zu ermitteln. Gegner von  Marine Le Pen wird mit ziemlicher Sicherheit Macron sein – es könnte allerdings es auch ein anderen Kandidat des Establishments sein.

Marine Le Pen hat sich von ihrem als rechtsextrem bezeichneten Vater losgesagt. Die Partei hat sich von Front National nun in Rassemblement National umbenannt (~ Sammlungsbewegung). Frau Le Pen hält nichts vom Pariser Klimaabkommen.

Selbst Präsident Macron nimmt das Pariser Abkommen nicht ernst – im Februar dieses Jahres entschied  ein französisches Gericht, dass Frankreich seine Zusagen zum Pariser Abkommens nicht erfüllt.

Präsident Macron kämpft darum, die Wähler auf seine Seite zu ziehen. Er ordnete am 3. April eine landesweite Sperrung wegen Corona an, nachdem er diese Entscheidung wochenlang zurückgedrängt hatte. Laut einer Umfrage von Elabe, [Bloomberg, Bezahlsperre], fiel die Zustimmung zu ihm bei den Befragten Anfang April um einen Punkt auf 33%. Elabe sagte, 63% der Befragten haben kein Vertrauen mehr in Macron, 3 Punkte mehr als bei der vorherigen Umfrage.

Zwei weitere potenzielle Rivalen sind der frühere Gesundheitsminister und Präsident der nördlichen Arbeiterklasse von Hauts-de-France, Xavier Bertrand [Link T-online] sowie die Präsidentin der Pariser Region, Valerie Pecresse. Bei den letzten Wahlen gewann sie gegen Le Pen.

Damit werden die Wahlen in Frankreich 2022 sehr spannend sein. Falls Le Pen zur Präsidentin gewählt wird und wenn sie das Pariser Abkommen zerreißt, könnte  US-Vizepräsidentin Harris in der köstlichen Lage sein, sich zu einem Klimaabkommen zu verpflichten, das sogar im Gastland abgelehnt wird.

Gefunden über

https://wattsupwiththat.com/2021/04/12/will-france-leave-the-paris-agreement-in-2022/

Übersetzt durch Andreas Demmig

Korrektur update 16.04.2021

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  • Um ein erlaubtes Aufmacherbild von Marine Le Pen zu finden, habe ich mit ihrem Namen nach der Webseite ihrer Partei gesucht. Das hat sich dann hingezogen, denn selbst unterschiedliche Suchmaschinen verweisen auf den ersten paar Seiten alle auf Wikipedia [rechtsextreme oder rechtsextremistische Person / Partei o.ä] oder auf gleichlautende Beiträge in den MSM.
  • Ich fand keine Nachrichten, dass Mitglieder oder Anhänger ihrer Partei „Rassemblement National“ an Sachbeschädigungen oder gar Angriffen auf Sachen und Politiker beteiligt waren – nur das Gegenteil, hier durch Antifa. Damit ist diese Partei wohl in einer Reihe mit AfD, FPÖ und SVP zu sehen, die alle als rääächte Schmuddelkinder verleumdet werden.

Hier die Webseite der https://rassemblementnational.fr




„Viele Klimaskeptiker bezweifeln auch die Coronagefahren“: neues Schmäh-Buch aus dem Herder-Verlag

„Intersektionalismus“, zu deutsch etwa „Schnittmengenbildung“, bezeichnet in den politisierten akademischen Fächern die Kombination unzusammenhängender Themen, um angeblich neue Forschungsfelder zu eröffnen. Damit kann man zusätzliche Fördergelder einwerben und strategische Allianzen von Interessensgruppen, die von Transfergeldern leben, begründen.

Insofern wundert es nicht, daß in dem gerade erschienen Buch im ehemals renommierten Herder-Verlag nicht nur „rechte Coronaleugner“, sondern auch „marktradikale Klimaleugner“ in die Pfanne gehauen werden. Die Spiegel-Journalistin Susanne Götze und die Correctiv-„Klimareporterin“ Annika Joeres haben dazu ein paar alte Behauptungen ihrer bisherigen Artikel und ihres Buches Die Klimaschmutzlobby aufgewärmt und sie als Kapitel in „Fehlender Mindestabstand“ zusammengeschrieben; ergänzt durch ein paar coronige Statements.

Gleich zu Beginn tragen die Autorinnen dick auf: Eine „altbekannte Allianz“ aus Klimaleugnern (wir), Marktradikalen (das sind wohl Marktwirtschaftler) und Rechtspopulisten (AfD & WerteUnion) mit „Grundmißtrauen gegen die Wissenschaft“ wetterte gegen das Corona-Regime der Regierung und ihrer treuen Journalisten.

Daß wir Aktiven von EIKE, Historiker, Physiker, Ingenieure, Biologen etc. so derart gegen Wissenschaft seien, ist schon eine interessante Behauptung. Oder meinten sie den Büffelfellträger aus dem Capitol in Washington?

Joeres und Götze behaupten zudem, daß auf den „Hygienedemos“ viele bekannte Klimaleugner zu sehen gewesen seien – ja wer denn?

Zu EIKE konkret meinen die beiden:

Mit dabei: der deutsche Verein EIKE, der sich selbst Europäisches Institut für Klima und Energie nennt. Der Verein befeuert die Skepsis gegenüber der Gefährlichkeit des Covid-19-Virus. Er hat seinen Sitz in Jena und hatte vor der Epidemie das Ziel, Zweifel am menschgemachten Klimawandel zu säen. Derzeit geht es beim Verein darum, wie angeblich „närrisch“ die politische Reaktion auf Corona ausfiel.

Nicht ganz, wir haben auch jetzt durchgehend das Ziel, Zweifel am Klima-Tamtam von Opportunisten zu säen; und nebenbei an allen anderen Panik-Kampagnen, die nur darauf abzielen, die Freiheit der Gesellschaft abzubauen und das Geld der Bürger von unten nach oben umzuverteilen (zum Beispiel in die Taschen von regierungstreuen Journalisten).

Danach wird ein bißchen mit der AfD verglichen, deren Arm EIKE angeblich ist, weil Michael Limburg Mitglied ist und Kontakt zu MdB Karsten Hilse hat. Von Hilse wird erwähnt, daß er zur Wendezeit Volkspolizist war. Schon lustig, daß eine Journalistin aus dem linken Lager, das die DDR mehr oder minder heimlich als das bessere Deutschland ansah, auch mit der DDR-Keule kommt, wenn es gerade nützlich ist. Nebenbei: Der gutaussehende Hilse war auch mal „Mister Brandenburg“. Ist das nicht kapitalistisch, klassistisch und attraktivistisch? Ich gebe zu, den letzten Ausdruck habe ich gerade erfunden. Hoffentlich bauen Joeres und Götze da jetzt keine neue NGO-Theorie drauf auf….

Im weiteren Text kommt etwas zum „Sturm“ auf den Reichstag, mit dem wir nichts zu tun hatten und bei dem es auch gar nicht ums Klima ging. Danach werden erwartungsgemäß Heartland und die Tabakindustrie erwähnt, Professor Werner Müller aus Mainz, Max Otte, Hans-Georg Maaßen und die WerteUnion, Piers Corbyn und Donald Trump. Man sieht, ein buntes Sammelsurium, das wirkt, als hätten die beiden Autorinnen krampfhaft versucht, einen Zusammenhang zwischen Klima- und Coronakritikern herzustellen. Es fehlt nur noch eines dieser hübschen Schaubbilder mit den Vernetzungen der Satanischen – am besten mit EIKE als dicker Spinne im Zentrum des Netzes. Ganz am Schluß schreiben die beiden allerdings etwas, dem wir zustimmen können:

„Ihr Ziel ist dasselbe geblieben wie im Kampf gegen Tabakverbote oder Klimapolitik:

Der Staat soll sich aus der Wirtschaft und dem Leben der Menschen heraushalten.“

Ja, weitgehend zumindest, denn der Staat ist zur Beute von Interessensgruppen geworden, zu denen sämtliche Autoren des vorliegenden Buches gehören.

Viel interessanter als der substanzlose Text von Joeres und Götze ist das Drumherum. Besonders pikant ist die Tatsache, daß das diffamierende und politisch einseitige Buch im katholischen Herder-Verlag erschien – er machte seit den 1980ern seine besten Geschäfte mit Büchern über die Päpste – Johannes Paul II., Benedikt XVI., und aktuell Franz I.

Wie kommt ein derart konservatives Haus dazu, klar linke Traktate zu veröffentlichen? Vielleicht liegt es an den beiden neuen Geschäftsführern, die erstaunlich jung sind, unter 40. Ein gewichtigerer Grund ist aber wohl – wie üblich – das liebe Steuergeld. Veröffentlicht wird das Buch nämlich mit „Unterstützung“ des Zentrum Liberale Moderne, einer jungen Berliner NGO, die weder modern noch liberal ist, sondern grün und ganz, ganz links. Gründer sind Marieluise Beck und Ralf Fücks von B‘90/Grüne. Finanziert wird der Verein – man ahnt es – natürlich auch aus dem Bundeshaushalt.

Man darf also davon ausgehen, daß die beiden jungen Geschäftsführer das Buch hauptsächlich verlegten, weil damit die berühmte „Staatsknete“ (taz) reichlich hereinkommt. Einmalig bringt das vielleicht nicht so viel – da aber die Regierung immer mehr Zeitungen indirekt einkauft, die wegen Linkslastigkeit und weitaus kompetenterer Konkurrenz im Netz pleite zu gehen drohen, ist damit zu rechnen, daß auch brave Verlagshäuser in Zukunft immer mehr sicheres Steuergeld erhalten können. Ob sie ihre Meinungs- – und PR-Bücher überhaupt verkaufen, ist gleichgültig, das Steuergeld kommt auch so herein; ähnlich den abschmierenden geförderten Zeitungen, deren Verkaufszahlen seit Jahren im freien Fall sind.

Daß die Regierung und ihr anschwillender NGO-Apparat auch konservative katholische Verlage schmiert, ist besonders delikat; so kann man vermutlich sicherstellen, daß sich hier keine christlichen Dissidenten sammeln, und zudem „Neutralität“ simulieren.

Daß der konservative Herder-Verlag sagen könnte, man habe nicht gewußt, wessen Bücher man hier verlegt, ist nicht wahrscheinlich, da neben Götze und Joeres die üblichen Verdächtigen der ganz linken NGO- und Zeitungsszene schreiben:

  • Sebastian Leber vom Berliner Tagesspiegel, der mit seinem Artikel „Danke, liebe Antifa“ 2014 einiges an Unverständnis erntete;
  • Herausgeberin Heike Kleffner, die laut Wiki als freie Journalistin über rechte Gewalt, Neonazis und die Situation von Asylanten unter anderem für die taz, Zeit Online, den Tagesspiegel, Jungle World, Jetzt und die Frankfurter Rundschau schrieb;
  • Herausgeber Matthias Meisner, der sich laut Wiki ausführlich mit den Demonstrationen der Pegida und der Diskussion um die Immigrationspolitik befaßt. Zu seiner Berichterstattung über die Themen Immigranten, AfD und Pegida, aber auch zur Rolle der sozialen Medien in der journalistischen Arbeit bezog er in verschiedenen Interviews Stellung, unter anderem für lügenpresse.de und beim Deutschlandfunk. Seit Dezember 2020 ist Meisner einer der Kolumnisten der Dresdner Migrantenorganisation Mission Lifeline.
  • Patrick Gensing, der umstrittene „Faktenchecker“ der Tagesschau
  • Matthias Quent von der Amateu-Antonio-Stiftung
  • Ralf Fücks vom oben erwähnten Zentrum liberale Moderne und B‘90/Grüne

Neben den Autoren sprechen auch die Überschriften der Kapitel und Buchteile Bände. Eine Auswahl:

  • Schlaglichter: von Stuttgart bis Washington DC

Die Wutbürger von der B96, Mit Bier und Sauna gegen Corona, Abstrus aber brandgefährlich (über QAnon)

  • Ideologien: von Rassismus bis Verschwörungsglaube

Der QAnon-Boom, „Corona und Bargeldabschaffung sind zwei Seiten einer Medaille“

  • Akteurinnen und Akteure (sic!) der neuen Allianz

Reichs- und Regenbogenfahnen, Polizisten auf Coronademonstrationen, Hetze die zum >Abschuß< freigibt

  • Die Angegriffenen: Beleidigungen, Hetzkampagnen, Morddrohungen

Sündenböcke der Pandemie, >Die Schimpfwörter werden bleiben< (über anti-asiatischen Rassismus)