Seit 50 Jahren warnen Politiker, Journalisten, politiknahe Wissenschaftler und Geschäftsleute (Club of Rome) vor diversen Umwelt- und Technikgefahren wie Klimawandel, Waldsterben, Ozonloch und Atomtod, die niemals eintraten.

Dabei wurden unrealistische Annahmen wie das berühmte Oil-Peak (Erdöl bald verbraucht) oder natürliche Schwankungen der Natur als schwerwiegendes Problem verkauft. Typisches Beispiel sind die Zyklen von Nadelbäumen, denen es in einem Jahr mal gut, mal schlecht geht, abhängig von der Spezies und Kulturart. Die Apokalyptiker des „Waldsterbens“ der 80er deklarierten in dem Zusammenhang schlechte Jahre einiger Baumarten als generell „menschgemacht“. Als es den Bäumen Ende der 80er natürlicherweise wieder besser ging, wurde das Thema medial ausgeschlichen und durch „Ozonloch“ ersetzt; ab 1992 dann durch den „Heißzeit-Klimawandel“.

Wußten Sie, daß Ozon O3 natürlicherweise vor allem über den heißen Regionen am Äquator entsteht, wo es denn auch die meiste ultraviolette Strahlung abhält? In der dauerkalten Antarktis hingegen entsteht nur wenig von dem Sauerstoffmolekül, weswegen sich dort Ende der 1980er auch das Ozonloch befand. Genau diesen Sachverhalt analysiert EIKE-Mitglied Prof. Carl Otto Weiss, der ehemalige Direktor der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig/Berlin, in einem Interview mit der Internetseite Welt der Fertigung 2020. Er stellt die pikante Frage, wieso das Ozonloch gerade über einer Weltgegend entstand, wo es garantiert keine FCWK-Emissionen gab. Es sei denn, ein Antarktisforscher hätte damals in seiner Eisstation ein Sprüh-Deo benutzt.

Das offizielle Narrativ in den 80er Jahren lautete, daß das Chlor in den Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen FCKW mit dem Ozon reagiere und es somit zersetze. Durch das entstehende „Loch“ könne dann die ultraviolette Strahlung der Sonne ungehindert auf die Erdoberfläche vordringen und alle Menschen an Hautkrebs erkranken lassen usw. Weiss bietet eine ganz andere, äußerst pikante Erklärung für die Ozonloch-Theorie:

Bekanntermaßen werden Produkt-Patente nur für eine bestimmte Zeit erteilt, um zu verhindern, daß die Erfinderfirma ein Monopol erhält und damit der Wettbewerb ausgeschaltet wird. Nach Ablauf der Frist muß der Erfinder also ein anderes Produkt bereithalten, auf das er wieder ein Patent anmelden kann. Dafür genügend häufig geringfügige Änderungen – entfernt man beispielsweise das Chlor aus dem FCKW, entsteht das angeblich harmlose FKW. Nun hatte der Chemieriese Dupont aus den USA lange Jahre ein Patent auf das Kälte- und Treibmittel FCKW, das sich als segensreich für die Konsumenten erwies, da die Vorläufer-Chemikalien äußerst giftig waren und im Falle eines Kühlschranklecks ganze Familien in ihrer Küche umbrachten.

Als das Patent für FCKW auslief, hätten Konkurrenzhersteller vor allem aus Deutschland und Japan Dupont ordentlich Konkurrenz machen können. Daher unterstützte der US-Riese „Forschung“ zur Gefährlichkeit seines eigenen Produktes , damit FCKW verboten und durch die patentgeschützte Alternative FKW ersetzt wurde, an denen Dupont alleine verdienen konnte.

Carl Otto Weiss erfuhr von diesem politischen Verfahren, als er sich 1974 auf einem Kongreß in Dallas mit zwei Kollegen aus den USA über Laser-Meßverfahren austauschte:

Mittels dieses Lasers sollte die Ozonkonzentration und gleichzeitig die Chlorkonzentration, die vermutlich von FCKW herrührt, in der oberen Atmosphäre gemessen werden, um gegebenenfalls die offiziell behauptete Korrelation zu bestätigen. Dies wurde nach Aussage der beiden Fachkollegen von Dupont, der größten Chemiefirma der Welt, finanziert. Dieses Unternehmen hielt damals gemeinsam mit ICI England die Patente der FCKW-Kühlmittel, welche zu dieser Zeit ausliefen. (…)

Daß es sich um Bewahrung des Kältemittelmonopols handelt, wurde ersichtlich, als 30 Jahre später die Patente für das Nachfolgeprodukt FKW wiederum ausliefen. Da wurden die FKW verboten, da sie angeblich zur Erderwärmung beitragen. Abermals wurde so das Monopol für ein neues Kältemittel gewahrt.

Nun hätte ja aber die Theorie der Ozonzersetzung durch Chlor ja stimmen können. Hatten die beiden Kollegen von Weiss mit ihrem Laser den Nachweis dazu führen können?

Nein das gelang ihnen nicht. Sie sagten mir später, daß das Chlor, welches von den FCKW eingetragen würde, nur etwa 1/700 dessen ausmacht, was aus den Weltmeeren herausdampft, die ja das Salz NaCl in riesigen Mengen enthalten. So ein sehr kleiner Anteil ist natürlich sehr, sehr schwer vom überwiegenden Hauptanteil meßtechnisch zu unterscheiden.

In Deutschland hatte der langjährige Chef des Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, Paul Crutzen, ebenfalls Forschung zur Schädlichkeit des FCKW durchgeführt und dafür 1995 sogar den Nobelpreis erhalten. Hatte er bessere Forschungsergebnisse zu bieten, die die höchste Ehre rechtfertigt?

Das Hauptergebnis war, daß in Crutzens Rechnungen ein Reaktionsquerschnitt (Reaktionswahrscheinlichkeit) zehn Mal höher angenommen war als der korrekte Wert. Mit dem korrekten Wert errechnet man einen völlig vernachlässigbaren Einfluß der FCKW-Emissionen.

Wenn das stimmt, wäre das ein gewaltiger Skandal, der nicht nur die Industrie, sondern auch die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, etliche Medien und vor allem die Politiker beträfe. Vielleicht nur eine Verschwörungstheorie?

Nach Freunden von mir, die in der Industrieforschung tätig sind, ist so ein Versuch – ein Monopolmittels falscher Behauptungen finanziell abhängiger Wissenschaftler aufrecht zu erhalten – ein durchaus üblicher Vorgang. Die Sache erlangte nur dadurch Aufsehen, da sie – wie üblich – zur Verängstigung sowie der dann resultierenden Opferbereitschaft zur Verarmung der Bevölkerungen propagandistisch inszeniert wurde. Ohne diese propagandistische Ausschlachtung wäre der Vorgang nur ein ziemlich übliches Geschäftsverhalten geblieben.

Stimmt – in der Ernährungsforschung ist zum Beispiel bestens bekannt, daß eine von einem Konzern finanzierte Studie in der Regel das „ergibt“, was dem Konzern nutzt. So wurden früher in der Ernährungspyramide Getreideprodukte als die Basis empfohlen – was dem Cornflakes-Hersteller nutzte, für den die Experten arbeiteten.

War die Ozon-Affäre eine Art Blaupause für folgende Umweltschutz-Aktionen wie die aktuelle CO2-Panikmache?

Es gibt ja eine sehr umfangreiche Analyse die klärt, mit welchen Mitteln und mittels welcher politischen Beeinflussung es möglich war, den Bevölkerungen dies absolut unplausible Szenario einzureden. Nämlich das Buch ›The Ozone Discourses‹ des Autors K. Litfin. In dieser über 1000-Seiten-Analyse wird angemerkt, dass die Erkenntnisse der Ozon-Kampagne nützlich sein können, um den Bevölkerungen das Märchenvon der Erderwärmung durch CO2 einzureden.

Wobei hier nicht mißverstanden darf, daß Karen Litfin eine Aufklärerin war. Ganz im Gegenteil: Das Buch der Autorin darf eher als orwellsche Anleitung verstanden werden.

Insofern wundert die Einschätzung von Prof. Weiss zur aktuellen Klimapolitik nicht:

Mittlerweile ist es leider so, dass unzählige Jobs von der Hypothese menschengemachter Erderwärmung abhängen. Hinzukommen die enormen geopolitischen Gestaltungsmöglichkeiten die sich durch die Hypothese vom menschgemachten Klimawandel ergeben. Ganz zu schweigen von den enormen Geldmitteln, die durch diesen Schwindel generiert werden können. Wissenschaftler, die die Fakten benennen, verlieren heute meist ihren Job. Letztlich hat es das Establishment geschafft, durch seine finanzielle Kontrolle der Medien einen Schwindel als Wahrheit zu verkaufen.

Und, wie die Bibel sagt, nichts Neues unter Sonne, alle Tricks sind schon einmal dagewesen. Wir erinnern uns nur nicht mehr, oder merken nicht, daß wir genau so dumm sind wie frühere Völker, die auf die Geschichten von Medizinmännern und Häuptlingen hereinfielen:

Um die Bevölkerung in Angst zu halten und damit die Herrschaft zu stabilisieren, erzählte beispielsweise die herrschende Inka-Clique der Bevölkerung, es müßten Menschenopfer gebracht werden, sonst ginge morgen die Sonne nicht mehr auf. Zudem musste die Bevölkerung beim Abschlachten der „Opfer“ zusehen. Aus Angst, selbst ein Opfer zu werden, wurde nichts gegen den Unsinn gesagt. Nur nichtauffallen war damals die Parole– genau wie heute. Heute wird erklärt: leider, leider müsse man die Bevölkerung verarmen (und versklaven) sonst würde morgen die Erde brennen. Schon 2009 veröffentlichten die 50 führenden Zeitungen der Welt den gleichlautenden Text: Es ist der allerletzte Moment, die Erde zu retten. Wenn wir nicht sofort handeln. Jetzt – elf Jahre später – ist immer noch der „allerletzte“ Moment, und das wird sich auch nie ändern. Es wird immer der „allerletzte“ Moment sein, auch noch in hundert Jahren, wenn die Erde eigentlich längst verbrannt sein sollte. Die Polkappen sollten nach Al Gore schon 2014 abgeschmolzen sein, und seit 2000 nach Latif in Deutschland kein Schnee mehr fallen. Es wird bereits die Todesstrafe gefordert für das Beibringen von Belegen, dass CO2 für das Erdklima keine wesentliche Rolle spielt. Also lieber nicht auffallen, damit man nicht so endet, wie die Opfer der Inkas.

Schlußbemerkung: Paul Josef Crutzen schlug 2006 vor, die Atmosphäre der Erde mit Schwefeldioxid, das kühlend wirkt, vor der Erhitzung zu bewahren. Pikant ist, daß Crutzens Vorgänger in den 1970er Jahren davor warnten, daß die SO2-Emissionen der Industrie eine neue Eiszeit auslösen könnten. Und um 1980 war das Gas aus den Schloten der angebliche Hauptgrund für Sauren Regen und das Waldsterben.