EEG-Novelle für Altanlagen sichert die Einnahmen für die Windmüller

Das oberste Ziel deutscher Energiepolitik besteht darin, Herstellern und Betreibern von Ökoenergieanlagen die Gewinne zu sichern. Nach außen plakatiert man die Rettung des Weltklimas. „Energieminister“ Peter Altmeier bezeichnet es so:  „EEG 2021 sendet klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr erneuerbare Energien“ Dabei zahlen viele für wenige.

Mit Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 wurde ein 20-jähriger Förderzeitraum festgeschrieben. Je nach Technologie und Datum der Inbetriebnahme gibt es garantierte Einspeisevergütungen über diesen Zeitraum, die sich abhängig vom Jahr der Inbetriebnahme verringerten, aber eben auch für 20 Jahre unantastbar waren und sind. Dazu kommen die nicht bezifferbaren Vorteile eines vom Bedarf unabhängigen Strom-Einspeisevorrangs und eines kostenlosen Netzanschlusses. Müssen Anlagen auf Grund von Netzrestriktionen abgeschaltet werden, fließt trotzdem Geld für den so genannten „Phantomstrom“. Vertrieb, Vermarktung und Abrechnung sind ebenso für die Betreiber gratis.

Förderungen finden üblicherweise statt, um neuen Technologien beim Eintritt in den Markt zu helfen. Schon der Förderzeitraum von 20 Jahren zeigt, dass es sich hier um keine Anschubförderung, sondern eine Massen- und Dauersubventionierung handelt. Mit der EEG-Novelle 2017 und der Einführung von Ausschreibungsverfahren wehte ein kalter Hauch von Markt durch die Branche, der sofort zu heftiger Arbeitsverweigerung führte.

Die Ausschreibungsrunde vom 24. November ging wieder ohne Beteiligung der Windkraft aus. Gebote lagen nur für den Bau von Solaranlagen vor. Als Vorwand für die Zurückhaltung werden immer wieder lange Genehmigungsverfahren und Bürgerwiderstand genannt. Maßgebend sind aber die Zuschlagswerte, in diesem Fall höchstens 5,45 Cent pro Kilowattstunde, die offensichtlich selbst für moderne Windkraftanlagen nicht lukrativ sind. Geschrumpfte Gewinnaussichten zeigen, dass es zugig wird im Streichelzoo. Die großen Rosinen sind gepickt, die Kosten für das Einsammeln von Naturkräften mit geringer Energiedichte bleiben hoch.

Bevor nun zu Jahresbeginn 2021 erstmals Anlagen aus dem Förderzeitraum fallen würden, ergriff die Windbranche eine gewisse Panik, denn die betroffenen Anlagen sind nicht nur alt und ineffizient, sondern vor allem nicht wettbewerbsfähig. Die Lobby ist allerdings schlagkräftig genug, um auf den letzten Metern eine Anschlussregelung durchzudrücken, von der man sich einen irgendwie rentablen Weiterbetrieb verspricht.

Bürokratie als Methode

Im Paragrafen 23b der nunmehr beschlossenen Novelle soll es für die Anlagen, die ab 2021 und 2022 aus der Förderung fallen würden, einen „anzulegenden Wert“ geben, der per Ausschreibung ermittelt werden soll. Die Modalitäten dieser Ausschreibung erfordern wiederum eine neue Verordnung, die die Bundesregierung bis zum 30. Juni 2021 erlassen muss. Wer sich an dieser Ausschreibung nicht beteiligt, erhält pauschal einen Cent pro Kilowattstunde mehr als den „Monatsmarktwert für Windenergieanlagen an Land“, ab 1. Juli 2021 nur noch einen halben, ab 1. Oktober nur noch einen Viertelcent. Die Einzelheiten entnehmen Sie, liebe Leser, dem Gesetz, ebenso die geänderten Regelungen zur Photovoltaik, dem Mieterstrom et cetera. Sollten Sie dem inhaltlich nicht ganz folgen können, ist das kein Makel. Sollte zudem die Darstellung hier nicht in jedem Punkt korrekt sein, bitte ich vorauseilend um Entschuldigung. Bürokratie ist inzwischen Instrument politischen Handelns geworden. Die wenigsten der Abgeordneten, die dem EEG 2021 zustimmten, dürften den Inhalt auch nur annähernd umfänglich verstanden haben.

Die Rechnung von Sonne und Wind

Prognosen des DIW und anderer sagten für die 2020er Jahre fallende EEG-Umlagen und insgesamt fallende Strompreise voraus, eben weil ab 2021 viele Anlagen aus der Förderung gehen würden. Nun wird der Druck auf das EEG-Umlagekonto nicht sinken, die Umlage bleibt hoch und wird einen höheren Anteil vom Steuergeld erfordern. Dazu kommen die Einnahmen aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), dessen Wirkung vor allem an der Tanksäule spürbar werden wird. Man rettet also an der Tanke nicht direkt das Weltklima, sondern sichert die Einnahmen der Windmüller. „Rasen für die Windmüller“, hätte die FDP titeln können, aber es hilft auch den anderen EEG-Umlagebeziehern.

Ob die Zwangsbeatmung alter Windmühlen diesen tatsächlich das Überleben sichern wird, ist zweifelhaft. Vermutlich wird der politische Mechanismus einsetzen, den wir von den Auslandseinsätzen der Bundeswehr kennen. Die Regelungen werden vor dem jeweiligen Auslaufen einfach verlängert. Damit wird Realität, was abzusehen war, aber immer von Branche und Politik abgestritten wurde: Die „Erneuerbaren“ sind nicht wettbewerbsfähig und werden es auch nicht sein. Aber wie kann das sein, liegen sie doch in der Tat bei den Strom-Gestehungskosten heutzutage unter den Werten konventioneller Kraftwerke?

Der Grund liegt in den erzielbaren Marktpreisen. Der Strom als besonderes Gut ist dadurch gekennzeichnet, dass er zum Zeitpunkt der Produktion auch verbraucht werden muss. Die Speicheroptionen im Land sind vernachlässigbar. Es gibt inzwischen um die 30.000 Windkraftanlagen im Land und auf See, die bei gutem Wind viel Strom erzeugen. Nach dem Marktgesetz von Angebot und Nachfrage sinkt bei hohem Angebot der Preis. Die Anlagen produzieren den größten Teil ihres Stroms also in Zeiten niedriger Preise. Die Erträge müssen aber die Fixkosten decken und sollen noch Gewinn abwerfen. Mit der festen Einspeisevergütung hatte man eine sichere Kalkulationsgrundlage und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auch ausreichenden bis üppigen Gewinn. Für Anlagen an guten Standorten und bei Errichtung in frühen EEG-Zeiten war es quasi die Lizenz zum Gelddrucken.

Gestehungskosten und Marktpreise sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Ist der Strom knapp, rechnet sich auch der Betrieb teurer Gasturbinen für mehr als 12 Cent pro Kilowattstunde, viel Wind sorgt hingegen für niedrige bis zeitweise negative Preise. Wind- und Solaranlagen kannibalisieren sich am Markt schlicht durch ihre hohe und wachsende Zahl. Sie produzieren wetter- oder tageszeitabhängig im Wesentlichen gleichzeitig und drücken so den Marktpreis in den Keller. Von diesem können sie schlecht leben. Selbst moderne Anlagen wären deshalb ohne feste Vergütungszusage nicht lebensfähig.

Technologien, die nach 20 Jahren teils üppigster Förderung nicht ohne Zuschüsse auskommen, werden dies auch nach 23, 25 oder 30 Jahren nicht tun. Die künstlich geschaffenen Boomzeiten gehen nun für immer mehr Anlagen dem Ende entgegen. Der vorgesehene 1-Cent-Aufschlag wird für viele Altanlagen nicht reichen, sobald der Reparaturaufwand steigt. Entsprechend kritisch fallen die Kommentare der Energiewender aus: „Nur eine Not-OP am EEG“ schreibt Klimareporter.de und spricht von EEG-Kosmetik. Es sei „Unsinn abgewendet worden“, sprach Umweltministerin Schulze. Ältere und noch funktionstüchtige Windräder hätten sonst vom Netz genommen werden müssen.

Da stutzt der Bürger und fragt sich, warum die Bundesbahn 1977 ihre Dampfloks stilllegte. Die Loks waren gut erhalten, man hätte sie weiter fahren können. Auch VW bettelte nicht um Staatsgeld oder um eine Umlage von allen Autokunden, als die Produktion des Käfers im Jahr 2003 eingestellt werden musste. Man hätte weiter mit ihm fahren können, aber es wirkte die Marktwirtschaft. In Deutschlands Energiewirtschaft wirkt inzwischen die Klimaplanwirtschaft.

Die EEG-Novelle ist der Offenbarungseid des Scheiterns des jahrzehntelang verkündeten angeblich erfolgreichen Weges zur Dekarbonisierung. Sie zeigt, dass es einen Energieträger- und Strukturwandel auf der Grundlage der bestehenden sozialen Marktwirtschaft und eines EU-weit liberalisierten Strommarktes nicht geben wird. Nötig wäre die globale Schellnhubersche Große Transformation hin zur „klimagerechten“, aber armen Weltbevölkerung. Um das umzusetzen ist Deutschland – zum Glück – zu unbedeutend.

Russisches Gas für amerikanische Autos

Klimaideologie ist zum Maßstab der Gesetzgebung geworden. Gegenwärtig gibt es kaum marktgetriebene Großinvestitionen in der Industrie. Geklotzt wird dort, wo Fördermittel fließen und Staatsgeld Aufträge auslösen hilft, zum Beispiel in den „Reallaboren der Energiewende“.

Kommt ein Investor wie Elon Musk, der den Begriff „Subvention“ vermutlich nicht kennt, wird schneller gebaut, als es die Behörden verkraften. Großer Jubel brach in der Ökoszene nach seiner Entscheidung zur Ansiedlung aus, nicht nur ob der zu erwartenden Massenproduktion „emissionsfreier“ Fahrzeuge, sondern auch, weil Musk seine Fabrik in Grünheide komplett mit Ökostrom betreiben wollte. Die Verfügbarkeit von Ökostrom in Brandenburg sei ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Standort gewesen, hieß es. Dieser wurde auch von der Landesregierung zugesagt. Die Energiewender kamen vor Freude kaum in den Schlaf. Eine „Superstory für Brandenburg“ hieß es und man grübelte schon, wo man die vielen neuen Windkraftanlagen hinstellen wolle. Etwa 170 Stück wären nötig gewesen für die durchschnittlich benötigte Strommenge, wobei die Versorgungssicherheit natürlich außen vor bleibt. Professor von Hirschhausen vom DIW folgerte in der in der Branche üblichen Logik, dass man deshalb jetzt schneller aus der Braunkohle aussteigen müsse.

Nach etwas Bedenkzeit ruderte die Landesregierung dann zurück. Auf eine kleine Anfrage im Landtag von Brandenburg hieß es: „Es ist nicht Aufgabe der Landesregierung, die Energieversorgung der künftigen Gigafactory bei Grünheide sicherzustellen.“

109 Megawatt Strombedarf kündigte Tesla für den Betrieb rund um die Uhr an, etwa so viel, wie die Stadt Chemnitz braucht. Helfen sollen dabei Solarzellen, die auf allen Hallendächern angebracht werden sollen, von eigenen Speicheranlagen ist nichts bekannt. Musk weiß natürlich, dass der Strom sicher fließen muss. Und so formulierteer in typisch amerikanischer Unbedarftheit und ohne Rücksicht auf die deutschgrüne Volksseele:

„Wenn der gesamte Verkehrssektor elektrifiziert wird, brauchen wir die doppelte Menge an Strom. Dazu müssen wir die Kapazitäten von Wind-, Solar- und Atomkraftwerken erhöhen“

Der Spruch ging nur sporadisch durch einige Medien, die Ökoszene schwieg und hofft auf baldiges Vergessen. Den Strom und die Wärme für die Gießerei, das Presswerk, die Lackiererei und die zusätzlich geplante Batteriefabrik soll nun aus einem werkseigenen 100-MW-Gaskraftwerk kommen, womit auch die unkalkulierbare Strompreisentwicklung umgangen wird. Bei den europäischen Industriestrompreisen liegen wir zwar nur auf Platz drei, aber da ist noch Luft nach oben.

16.000 Kubikmeter Erdgas pro Stunde gibt Tesla als Bedarf an. Die großen Hauptleitungen Jagal, Eugal, Opal und EuRoPol liegen nur wenige Kilometer vor dem künftigen Werkstor. Darin fließt ausschließlich russisches Erdgas, es kommt vor allem von den Anlandestationen der Nordstream 1 (und 2) bei Lubmin an der Ostsee. Nordstream 2 macht auch diesbezüglich Sinn, denn nicht nur Tesla wird künftig stabile Energie brauchen, sondern ganz Deutschland. Es ist für Amerikaner sicher schwer vorstellbar, dass sich ein Land ohne Not aller seiner einheimischen Energierohstoffe entledigt und aus der Kernkraft aussteigt. Es braucht nun russisches Gas, um amerikanische Autos zu bauen, Dank der deutschen Energiewende. Elon Musk sollte diesbezüglich mit President elect Biden sprechen.

Man sieht, wenn konkreter Bedarf entsteht, sind Wind und Sonne wenig hilfreich. Die CO2-Emissionen Brandenburgs werden nun trotz Kohleausstiegs nicht wie geplant sinken. Sichtbar wird der Webfehler der Energiewende, bei der unzuverlässige Einspeiser dauerhaft gefördert und Versorgungssicherheit missachtet werden.

Deutschland first

Immerhin ist unsere nationale Sicherheit nach der Verabschiedung der EEG-Novelle nicht mehr vom Wind abhängig. Schon der Ansatz, den Begriff „national“ in einem Energiewendegesetz zu verankern, zeigt die Einsamkeit des deutschen Weges. Wird sonst stets der europäische Gedanke (gemeint ist der EU-Gedanke) in den Vordergrund gestellt und für jedes Problem nach einer europäischen (gemeint ist wiederum die EU) Lösung gerufen, bleibt die Energiewende ein deutschnationales Unterfangen. Keine Rede mehr von „Europa ist die Antwort“. Aus Richtung EU akzeptiert man nur schärfere Klimaziele, deren Umsetzung uns am schwersten fallen wird und für deren Nichterreichen wir mit einiger Sicherheit heftig zur Kasse gebeten werden.

Nun thematisieren mehrere EU-Länder, allen voran Frankreich, die Kernenergie als Klimaschutzinstrument. Sie ist entgegen der Darstellungen deutscher Politik und Medien kein Auslaufmodell, sondern erlebt global eine Renaissance. Wir gehen den entgegengesetzten Weg und müssen künftig einen wesentlichen Teil unserer emissionsarmen Stromproduktion emissionsarm ersetzen. Im Jahr 2019 erzeugten die deutschen Kernkraftwerke noch 75 Terawattstunden Strom. Diesen zu ersetzen, würde zusätzliche 17.800 Windkraftanlagen des jetzigen Anlagenparks erfordern, nur um über den Jahresdurchschnitt die entsprechende Menge zu produzieren. Damit wäre noch keine einzige Kilowattstunde Kohlestrom ersetzt und keine zusätzliche Elektrizität bereitgestellt für die zunehmende E-Mobilität, für Digitalisierung und KI, für den Umstieg auf Elektrowärme und die Herstellung grünen Wasserstoffs für Straßen- und Luftverkehr, chemische Industrie, Stahlerzeugung und Rückverstromung. Mit jedem abgeschalteten Reaktor sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Dekarbonisierung.

Die Regierungskoalition geht mit diesem halbgaren EEG-Kompromiss den Weg bisheriger Politik. Sie versucht, Probleme im Geld zu ersticken, gewinnt aber damit nur Zeit, bis sie wieder auftauchen. Eine breite öffentliche Diskussion zur EEG-Novelle wird es im Schatten des End-Lockdowns nicht geben. Bundeskanzleramt und Bundeswirtschaftsministerium sollten kräftig quergelüftet werden, ein paar Kniebeugen und Händeklatschen zum Aufwachen wären hilfreich. Oder auch eine Novellierung der Regierung.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

Nachtrag der Redaktion

Auch bei dieser Novelle wurde das Parlament, wie auch schon beim Infektionsschutzgesetz planmäßig überrumpelt und ließ diese Überrumperung auch gern zu. Denn, es ist nachzutragen, dass die GroKo erst am 15.12.20 gegen 17:00 Uhr ihren endgültigen Entwurf der Novelle (Ausschussdrucksache 19(9)909) des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) den Abgeordneten des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zur Überprüfung und Abstimmung zukommen ließ. Dieser sollte dann nur eine Stunde später, in einer Sondersitzung, die 320 Seiten des Gesetzentwurfes prüfen und nach Prüfung seine Abstimmempfehlung abgeben.

Jeder weiß, dass dies für jeden Menschen unmöglich ist und zeigt daher einmal mehr mangelnden Respekt vor dem Souverän in diesem Land, den die gewählten Mitglieder des Bundestages als gewählte Volksvertreter nach unserer Verfassung sind. Der Bundestag verabschiedete dann empfehlungsgemäß diese Novelle am 17.12.20, gelobt von „Energieminister“ Peter Altmeier als  „EEG 2021 sendet klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr erneuerbare Energien“ , die Zustimmung des Bundesrates erfolgte am 18.12.20, samt Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten, so dass sie mit Wirkung vom 1.1.21 in Kraft treten kann.

Der einzige Lichtblick dieses Gesetzesungetüms ist indes die Tatsache, dass der große öffentliche Druck von einigen Medien, Verbänden, einigen mutigen Abgeordneten der CDU, ebenso wie der FDP und vor allem der AfD, offensichtlich die Autoren veranlasste, die heftig umstrittene Formulierung, dass sog. Erneuerbare einen wesentlichen Beitrag zur „öffentlichen Sicherheit“ leisten – ohne Begründung – zu streichen.

Es war allerdings auch reines Orwellsches Doppelsprech, wenn die Regierung in ihrem früheren Entwurf behauptete, und dies gesetzlich festschreiben wollte, dass die Erzeugung und Einspeisung von klar netzstabilitätssenkendem und damit die öffentliche Sicherheit gefährdendem Flatterstrom, die öffentliche Sicherheit erhöhe, gar garantieren würde. Das Gegenteil ist wahr.




Das Hähnchen­grill-Paradoxon

Würden Sie ein solches Angebot tatsächlich annehmen?

Vielleicht würden Sie die Funktionsweise eines solchen Turbobräuners auf das Prinzip eines Hähnchengrills zurückführen, dessen Leistung man einfach auf das ganze Hähnchen inklusive seiner Rückseite herunterrechnet. Und daher könnten Sie zu der Erkenntnis gelangen, dass die Wirkung einer doppelt so großen direkten Strahlungsleistung Ihrer Gesundheit nicht ganz zuträglich wäre. Und genauso berechnet man jetzt umgekehrt einen viel zu geringen Wert für die tatsächliche „natürliche“ Temperatur unsere Erde. Man verteilt nämlich einfach die tatsächliche spezifische Strahlungsleistung der Sonne auf der Tagseite unserer Erde rechnerisch über die gesamte Erdoberfläche, also auch auf deren Nachtseite. Dabei kommt man fälschlicher Weise auf eine „theoretische Globaltemperatur“ von (-18°C) und behauptet, die Sonne sei gar nicht stark genug, um mit ihrer direkten Einstrahlung die gemessenen Temperaturen auf unserer Erde zu erzeugen. Als Erklärung für die Differenz zur sogenannten „gemessenen globalen Durchschnittstemperatur“ (NST) von ca. (15°C) postuliert man dann eine ominöse „atmosphärische Gegenstrahlung“, die konstruktionsbedingt jede Differenz zu einer beliebigen NST erklären kann, weil sie quantitativ lediglich an der sogenannten „Abstrahlungstemperatur“ von (-18°C) „festgemacht“ ist. Damit schaltet man dann eben mal den natürlichen Klimaantrieb aus, dessen Einfluss in den vergangenen 420.000 Jahren immerhin um ca. +3°C/-9°C geschwankt hatte. Mit diesem „Hähnchentrick“ beweist man also einen vorgeblich „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ als alleinigen Antrieb unseres Klimageschehens, denn man muss ja immer nur die „Gegenstrahlung“ passend nachjustieren. Die direkte spezifische Strahlungsleistung der Sonne kann auf unserer Erde im äquatorialen Zenit aber eine Maximaltemperatur von bis zu ca. 120°C erzeugen. Abzüglich des durchschnittlich reflektierten Anteils und durch eine Mittelung über die gesamte Erdoberfläche ergeben sich nach herkömmlicher Rechnung aber lediglich -18°C.

Bezogen auf einen Hähnchengrill, bei dem man ebenfalls die Leistung des Heizstrahlers auf das gesamte Hähnchen inklusive seiner Rückseite herunterrechnet, würde das den Unterschied zwischen einem gegrillten (120°C) und einem tiefgefrorenen (-18°C) Hähnchen ausmachen.
(Aus meinem Buch „Mehr geht nicht“ mit Änderungen und Ergänzungen.)

Also, je nachdem, ob man sich auf die tatsächlich bestrahlte Fläche beschränkt oder ob man, wie beim Hähnchen, „aufgrund der Rotation“ fälschlicherweise unbestrahlte Flächen in diese S-B-Inversion einbezieht, kommt man für unsere Erde zu ganz unterschiedlichen „theoretischen“ Temperaturen, von denen nur eine richtig sein kann. Und beim THE-Paradigma wird ohne weitere Erklärung der planare solare Poynting Vektor (Einstrahlung) gegen einen radialen terrestrischen Poynting Vektor (Abstrahlung) ausgetauscht, indem einfach nur mit Beträgen gerechnet wird. Bei meinem hemisphärischen S-B-Modell wird dagegen bei der solaren Einstrahlung auf der Tagseite der Erde der solare Zenitwinkel berücksichtigt.

Definition: Als Temperaturgenese sei derjenige Prozess bezeichnet, mit dem der Vektor (Betrag&Richtung) der Strahlstärke von der solaren Einstrahlungsrichtung zur terrestrischen Abstrahlungsrichtung hin verändert wird. Es ist in einer physikalischen Betrachtung nicht statthaft, die Richtung eines Vektors zu unterdrücken und nur mit seinem Betrag zu rechnen.

ERGO: Mein hemisphärisches S-B-Modell ist das einzige Modell für die Temperaturgenese auf unserer Erde, das die „gemessene“ Realität von etwa 15°C widerspruchsfrei abbilden kann.

Abbildung 1: Das hemisphärische S-B-Modell für die Temperaturgenese auf unserer Erde

Das hemisphärische S-B-Modell kann als vieljährige Durchschnittsbetrachtung unserer realen Erde die räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten der solaren Einstrahlung abbilden und erfasst damit qualitativ alle drei räumlichen Dimensionen und die Tages-/Jahreszeit bei der Temperaturgenese.

Das Modell einer „Erde ohne Atmosphäre“ orientiert sich am Mond

Die hemisphärische S-B-Inversion ist nicht auf eine ominöse „Erde ohne Atmosphäre“ anwendbar, aus der sich dann ein „natürlicher atmosphärischer Treibhauseffekt herleitet. Nur zur Erinnerung, Klima kommt aus dem Griechischen und bedeutet ‚Krümmung/Neigung [des Sonnenstandes]‘ – und eine solche Neigung des Sonnenstandes gibt es nachts nun einmal nicht. Der unvoreingenommene Betrachter kann das schon daran erkennen, dass der Lichtschutzfaktor der – selbstverständlich nur am Tage – benutzten Sonnencreme üblicherweise umgekehrt proportional zur geographischen Breite des jeweiligen Einsatzortes ist. Eine solche „Erde ohne Atmosphäre“ entspricht übrigens viel eher dem Mond, dessen Tagestemperatur mein hemisphärischer S-B-Ansatz (hier und hier) ganz hervorragend abbilden kann. Dabei ist zu beachten, dass, abweichend von der Situation auf dem Mond, auf der Erde das S-B-Temperaturäquivalent niemals erreicht wird. Denn mit der örtlichen Erwärmung beginnen hier unmittelbar auch Konvektion und Verdunstung, durch die fortlaufend Energie in die globalen Zirkulationssysteme abgeführt wird.

Also noch mal zur Erinnerung der Unterschied zwischen dem S-B-Gesetz und einer S-B-Inversion:

Das Stefan-Boltzmann-Gesetz: Temperatur (primär) => Spezifische Strahlungsleistung (sekundär)

Formel: S=P/A=SIGMA T4

In Worten: Ein schwarzer Körper mit einer gegebenen Temperatur T (>0K) in [K] strahlt zeitgleich eine durch das S-B-Gesetz fest verknüpfte Strahlungsleistung [W] über seine gesamte Oberfläche „A“ in [m²] aus. Die Abstrahlung erfolgt in Richtung der Flächennormalen. Das S-B-Gesetz enthält weder nicht strahlende Flächen „B“ noch Zeit [s] oder zeitlich abgeleitete Mittelwerte [J/s].

Jede Berechnung einer Temperatur (sekundär) aus einer bestimmten Strahlungsleistung (primär) stellt eine Inversion (Strahlung=>Temperatur) des Stefan-Boltzmann-Gesetzes dar, die nur zulässig ist, wenn alle genannten Randbedingungen des S-B-Gesetzes strikt 1:1 erfüllt werden:

Die Stefan-Boltzmann-Inversion: Spezifische Strahlungsleistung (primär) => Temperatur (sekundär)

Formel: T=(S/SIGMA)1/4

In Worten: Eine gegebene spezifische Strahlungsleistung [W/m²] beleuchtet einen (schwarzen) Körper mit einer Oberfläche „A“ in [m²] und erzeugt dort zeitgleich ein über das S-B-Gesetz fest verknüpftes Temperaturäquivalent in T [K], und zwar strikt abhängig vom Einfallswinkel der Strahlungsleistung auf die Fläche „A“. Eine Stefan-Boltzmann-Inversion darf weder unbeleuchtete Flächen „B“ noch Zeit [s] oder zeitlich abgeleitete Mittelwerte [J/s] enthalten.

Die PHYSIKALISCHE Gleichzeitigkeit im Stefan-Boltzmann-Gesetz: Die Zeit „t“ ist NICHT im S-B-Gesetz enthalten. Daher müssen alle mathematischen Prozesse im Zusammenhang mit S-B (S-B-Berechnung, S-B-Inversion) unmittelbar zeitgleich erfolgen.

Die fehlerhafte Durchschnittsberechnung: In einem physikalischen T4-Gesetz folgt eine Durchschnittsberechnung nicht der ursprünglichen Funktion, Beispiel:
0 W/m² entsprechen nach dem S-B-Gesetz -273 °C und 470 W/m² entsprechen 28 °C. Der daraus gemittelte Temperaturwert von etwa -122,5 °C für einen Strahlungsdurchschnitt von 235 W/m² entspricht aber keineswegs der diesem Strahlungswert direkt zugeordneten S-B-Temperatur von -19°C.

Im Stefan-Boltzmann-Gesetz ist der Rechenweg nicht austauschbar:

PHYSIK(=MEAN@S-B-Inversionen[W/m²]) # MATHEMATIK(=S-B-Inversion@MEAN[J/m²s])

In jede Gleichung können Sie ohne Veränderung der mathematischen Lösung beliebige Größen einfügen, solange diese gleichzeitig im Zähler UND Nenner auftauchen, also zum Beispiel:

(Lichtgeschwindigkeit/Lichtgeschwindigkeit) oder (Gewicht der Erde/Gewicht der Erde) oder (Sekunde/Sekunde) oder…

Wenn Sie also auf Ihrem Rechenweg zwischendurch die spezifische Leistung mit Sekunden multiplizieren (=Arbeit [s*W/m²=J/m²]) und am Ende wieder durch Sekunden teilen (Leistung [J/m²s=W/m²]), macht das der Mathematik gar nichts; anders ist es mit der Physik, denn die ist hinterher nicht mehr dieselbe. Denn in der Physik muss der Gegenstand der Betrachtung physikalisch anwesend sein. Beim S-B-Gesetz selbst ist das ganz profan, weil der Schwarzkörper eine ganz konkrete Temperatur besitzt und daher die gleichzeitige spezifische Strahlungsleistung über seine gesamte Fläche „A“ konstant ist. Bei der S-B-Inversion darf dagegen ein Temperaturdurchschnitt nur aus den UNMITTELBAR GLEICHZEITIGEN S-B-Ortstemperaturen berechnet werden, eine MITTELBARE Durchschnittsbildung über die zeitliche Summation/Integration der spezifischen Strahlungsleistung mit nachfolgender S-B-Anwendung ist dagegen nicht erlaubt.

Unbeleuchtete Flächen und zeitliche Ableitungen haben in einer S-B-Inversion nichts zu suchen.

AUFFORDERUNG: Die Faktor4-Tag=Nacht-THE-Fraktion möge den PHYSIKALISCHEN Beweis erbringen, dass das Stefan-Boltzmann-Gesetz (S=P/A=SIGMA T^4) Flächen (B) enthält, die NICHT zur Strahlungsleistung (P) des Schwarzkörpers beitragen.

 

 

ERGEBNIS: Es gibt im streng „gleichzeitigen“ Stefan-Boltzmann-Gesetz keine Flächen (B), die nicht zur Strahlungsleistung (P) des Schwarzkörpers beitragen. Daher sind auch keine unbeleuchteten Flächen (B) in einer „gleichzeitigen“ S-B-Inversion erlaubt. Physikalisch „gleichzeitig“ bedeutet übrigens auch nicht, dass unterschiedliche „Gleichzeitigkeiten“ in einer einzigen S-B-Berechnung aufaddiert und gemittelt werden dürften…

Die „zweite Sonne“ im hemisphärischen S-B-Modell sind die Ozeane

Und jetzt betrachten wir einmal, wie sich die Flächen (A=beleuchtet) und (B=unbeleuchtet) auf die sogenannte „gemessene globale Durchschnittstemperatur“ von 14,8°C auswirken. Diese Durchschnittstemperatur NST kann über ihren 24h-Verlauf nur ganz minimal schwanken. Schließlich soll dieser Wert aus weltweit zeitgleich ermittelten Temperaturen berechnet werden und bildet deshalb für jeden Zeitpunkt des 24h-Tages einen globalen Tag&Nacht-Durchschnitt ab. Die Tagseite (A) und die Nachtseite (B) der Erde sind an diesem Durchschnittswert also gleichberechtigt beteiligt. Lediglich die unterschiedliche geographische Verteilung von Land- und Ozeanflächen und deren Position zum aktuellen Stand der Sonne dürften einen merklichen Einfluss auf den globalen tages- und jahreszeitlichen Temperaturdurchschnitt ausüben.

Die Nachtseite unserer realen Erde erhält in der erlebten Realität also keinerlei Sonneneinstrahlung, hat aber trotzdem keine Mond-Temperatur von etwa minus 200°C. Denn die Nachttemperatur hängt im Wesentlichen von der Wärmespeicherfähigkeit des passiv bestrahlten Himmelskörpers ab. Und auf der Erde wird der Nachtseite die erforderliche Wärme von ihrer kombinierten Luft-Wasser-Heizung aus den globalen Zirkulationen (Atmosphäre und Ozeane) zur Verfügung gestellt. Allein die Ozeane, die zwei Drittel unserer Erdoberfläche bedecken, enthalten ein Wärmeäquivalent von etwa 50.000 24h-Tagen Sonneneinstrahlung, und diese Wärmespeicher werden wiederum fortwährend durch die solare Einstrahlung auf der Tagseite unserer Erde „aufgeladen“. In der nachfolgenden Abbildung ist die jahresdurchschnittliche Oberflächentemperatur der Ozeane dargestellt, also der Durchschnitt zwischen Tag und Nacht sowie Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf beiden jahreszeitlichen Hemisphären:

Abbildung 2: “Annual Mean Ocean Surface Temperature” based on observed data up until 1994 (NASA)

Diese Ozean-Daten repräsentieren also schon einmal zwei Drittel der „gemessenen“ globalen Ortstemperaturen. Die mittlere jährliche Oberflächentemperatur der Ozeane liegt bis etwa 70° nördlicher und südlicher geographischer Breite zwischen 0°C – 30°C und fällt erst jenseits davon auf bis zu -5°C ab; ein globaler Durchschnitt dürfte also in etwa bei der NST von ca. 15°C kumulieren. Dieser Verlauf bestätigt mein hemisphärisches S-B-Modell, das den 0°C-Durchgang des tagseitigen S-B-Temperaturäquivalentes ebenfalls bei etwa 70° nördlicher und südlicher geographischer Breite berechnet, wie die nachfolgende Abbildung beweist:

Abbildung 3: Das breitenabhängige S-B-Temperaturäquivalent im Äquinoktium

Links: Das vom Zenitwinkel abhängige tagseitige S-B Temperaturäquivalent für 1°-Segmente zwischen 0° und 90° nördlicher und südlicher Breite in [°C]

Berechnungsschema:

Lotrechter Sonnenstand auf dem Äquator,
Berechnung des S-B-Temperaturäquivalents aus der lokalen solaren Einstrahlung auf Mantelringen von 1° Breite mit dem Radius ri und dem Zenitwinkel i nach der Formel:

Der Grenzwert (n->oo) für die Summation über alle Segmente „n“ zwischen 0° und 90° nördlicher und südlicher Breite auf der Tagseite der Erde ergibt sich als meine Korrektur der Integrallösung von G&T (2009) zu 2 x 144,15K = 288,3K = 15,15°C

Rechts: Das maximale breitenabhängige S-B-Temperaturäquivalent über den 24h-Tag

Und nun erkläre bitte irgendein Anhänger der ominösen „Erde ohne Atmosphäre“, wie die globale Nachttemperatur in meinem hemisphärischen S-B-Modell für die reale Erde auch nur auf -18°C oder sogar auf Mond-Temperaturen von ca. -200°C absinken sollte. Die NASA-Abbildung der jährlichen mittleren ozeanischen Oberflächentemperatur weist vielmehr nach, dass die Ozeane genügend Wärme enthalten, um die Nachttemperaturen über die Umgebungsgleichung des S-B-Gesetzes nicht unter ihr eigenes Temperaturniveau absinken zu lassen (Ozean=>Atmosphäre=>Land). Denn schließlich tragen die dort abgebildeten Durchschnittstemperaturen nicht nur zu zwei Dritteln zur globalen Durchschnittstemperatur bei, nachts/im Winter/in höheren geographischen Breiten erfolgt aus diesem Wärmereservoir auch noch ein stetiger Wärmefluss vom Meer zum Land (hier Punkt 6). Auf dem Hamburger Bildungsserver Klimawandel heißt es unter „Ozean im Klimasystem“ bestätigend, Zitat mit Hervorhebungen:
Zwischen Ozean und Atmosphäre herrscht ein ständiger Energie-/Wärmeaustausch: Energie wird immer an das Subsystem gegeben, welches gerade weniger Energie besitzt. Im Sommer/ am Tag ist der Ozean kälter als die Atmosphäre, da diese sich schneller durch die höhere solare Einstrahlung erwärmt. Es wird also Wärme von der Atmosphäre in den Ozean transportiert, der diese speichert. Auch im Winter/ in der Nacht reagiert der Ozean nur sehr langsam auf die viel geringere Einstrahlung. Während die Atmosphäre schon wieder stark abgekühlt ist, ist in der oberen Schicht des Ozeans noch viel Wärme gespeichert und erwärmt somit die über ihm liegende Atmosphäre. Der Ozean dämpft also den Einfluss der Sonneneinstrahlung, sodass Landgebiete in Meeresnähe im Winter eher wärmer, im Sommer kühler als meerferne Gebiete sind. Sie zeigen somit einen schwächeren Jahresgang. Analoges gilt für Tag- und Nachttemperaturen.“

ALSO:Energie wird immer an das Subsystem gegeben, welches gerade weniger Energie besitzt“, und dieser Energietransfer wird durch die S-B-Umgebungsgleichung beschrieben:

DELTA S = SIGMA (T4 – T04)
An dieser Stelle bietet es sich an, auch gleich noch das viel diskutierte Jacken-Paradoxon aufzulösen. Wenn es draußen kalt ist, dann ist die Umgebungstemperatur T0 niedrig, nehmen wir mal 273K; Ihre Körpertemperatur beträgt dagegen 310K. Ihr Körper strahlt also mit DELTA S = SIGMA (3104K – 2734K) und Sie frieren. Wenn Sie jetzt eine Jacke anziehen, erwärmt sich deren Innenseite durch Ihre Körpertemperatur, sagen wir einmal auf 305K, das ist also Ihre neue Umgebungstemperatur. Ihr Körper strahlt dann nur noch mit DELTA S = SIGMA (3104K – 3054K) und Sie frieren nicht mehr, weil Ihr Körper durch die Jacke besser gegen den Wärmeverlust isoliert ist. Die Jacke erhöht also Ihre Körpertemperatur nicht, sondern verhindert lediglich dass Sie auskühlen. Anders ist es, wenn Sie in dieser Jacke Sport treiben. Dann produziert Ihr Körper mehr Wärme, als durch diese Jacke abgeleitet werden kann und Sie fangen an zu schwitzen. Da hilft dann nur noch eine dünnere Jacke, die schlechter isoliert…

Die hemisphärische S-B-Inversion ist ein qualitatives 3D&T-Modell unserer Erde

Da nun einmal die tagseitige solare Einstrahlung als Primärquelle für die Temperaturgenese auf unserer Erde anzusehen ist, stellt die hemisphärische S-B-Inversion ein realistisches 3D&T-Modell unserer Erde dar. Dieses Modell erklärt die Temperaturgenese, die Nachttemperatur und die globale Abstrahlung widerspruchsfrei zu den Hauptsätzen der Thermodynamik, wie die drei nachfolgenden Abbildungen belegen:

Tagseitige Einstrahlung @2PIR² und Temperaturgenese: Die hemisphärische Temperaturgenese folgt dem Sonnenstand auf der Tagseite der Erde:
S0*(1-ALBEDO) * COS(örtl. Zenitwinkel der Sonne)

Abbildung 4: Maximales breitenabhängiges S-B-Temperaturäquivalent im Äquinoktium.

Die Temperatur auf den Landmassen der Nachtseite unserer Erde kann nicht unter die Temperatur der globalen Wärmespeicher absinken und wird durch die S-B-Umgebungsgleichung DELTA S=SIGMA(T4-T04) beschrieben:
Die globalen Wärmespeicher unserer Erde (@T0) verhindern ein Mond-ähnliches Absinken der Nachttemperaturen auf unserer Erde. Der nächtliche Abstrahlungsverlust der Landoberfläche (@T) wird durch Advektion und Kondensation kompensiert.

Abbildung 5: “Annual Mean Ocean Surface Temperature” based on observed data up until 1994 (NASA).

Globale Abstrahlung @4PIR²:

Der Energiefluss bei der Abstrahlung (@4PIR²) vom Warmen (Erdoberfläche@390W/m²) zum Kalten (Abstrahlungshöhe@235W/m²) gehorcht den Hauptsätzen der Thermodynamik.

Abbildung 6: Die Richtung des Poynting-Vektors im globalen Abstrahlungsmodell (@4PIR2). Mit perspektivisch angepasster Mollweide-Projektion (Copyright L. Rohwedder – Lizenz CC BY-SA 3.0)

QED: Mein hemisphärisches S-B-Modell geht vom prinzipiellen Unterschied zwischen Tag und Nacht aus und erfordert keinen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ zur Erklärung der terrestrischen Temperaturgenese. Dieses S-B-Modell liefert vielmehr ein qualitatives Bild von den räumlichen und zeitlichen Veränderungen, die unser globales Klimageschehen bestimmen. Das hemisphärische S-B-Modell wäre also eine einmalige Möglichkeit, die Position der Klimarealisten in der Auseinandersetzung um unserer aller Zukunft zu stärken und die gesamte CO2-Klimahysterie ad absurdum zu führen; meinen damaligen Ausführungen ist also nichts hinzuzufügen…

Das Treibhaus-Paradoxon macht die Nacht zum Halbtag – den Tag aber leider auch…

Aber GLAUBEN Sie mir bitte ja nichts, schon gar nicht mein hemisphärisches S-B-Modell. PRÜFEN Sie vielmehr alles sehr sorgfältig, und widerlegen Sie mein S-B-Modell, indem Sie den wissenschaftlichen Nachweis über eine eindeutige physikalische Tag&Nacht-Gleichheit führen. In der nachfolgenden Tabelle können Sie noch einmal die Unterschiede der beiden konkurrierenden Modelle überprüfen:

Tabelle 1: Direkter Vergleich der konkurrierenden S-B-Modelle für die Globaltemperatur mit meiner Bewertung – können Sie hier vielleicht einen Vorteil für das 4PIR2-THE-Paradoxon erkennen?

2PIR² = Das hemisphärische S-B-Modell 4PIR² = Das THE-Tag=Nacht-Flacherdeparadigma
[Hinweis von Admin: Die in der Tabelle in der rechten Spalte genannten Links konnten im EIKE-Editor nicht übernommen werden. Sie folge hier entsprechend der Numerierung links.

Links: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

Ende Hinweis]

Die tatsächliche Abfolge von Tag und Nacht im realen Leben entspricht nicht dem 4PIR2-Tag=Nacht-THE-Halbdunkel, sondern spiegelt vielmehr das Kindergarten-Alltagswissen, nachts sei es dunkler als draußen. Von daher müsste jeder Betrachter erkennen können, dass unsere Sonne ausschließlich am Tage (@2PIR2) Arbeit (=Leistung*Zeit) zu verrichten gewillt ist und nachts (ebenfalls @2PIR2) einfach streikt. Der Ausgangspunkt der herkömmlichen THE-Ableitung, die „-18°C-S-B-Globalinversion“ ist also definitiv falsch, weil sie mit der Tag&Nacht-Realität auf unserer Erde nichts zu tun hat und erst durch das Kunstprodukt „THE“ wieder an diese Realität anzuschließen vermag. Wer also meinen hemisphärischen 2PIR2-Ansatz ablehnt, der möge sich gerne etwas ganz Neues ausdenken; der 4PIR2-Tag=Nacht-THE-Ansatz kann es jedenfalls wirklich nicht sein. Es ist schon sehr erstaunlich, dass der astronomische Gebrauch des Stefan-Boltzmann-Gesetzes für aktiv leuchtende Sterne einstmals kritiklos auf einen passiv bestrahlten Planeten wie unsere Erde übertragen worden ist. Es ist noch erstaunlicher, dass mehr als drei Jahrzehnte intensiv alimentierte Klimaforschung den Unterschied zwischen Tag und Nacht nicht erkannt haben will. Am erstaunlichsten aber ist, dass selbst bei den sogenannten Klimarealisten eine überwiegende Mehrheit diese fehlerhafte S-B-Inversion hochemotional verteidigt.

 




Corona: Gibt es intelligente Lösungen oder nur die unserer Politiker?

Coronadaten

Anmerkung: Warum immer wieder „Corona“? Weil es eine vorgezogene Blaupause für die Maßnahmen zum Klimawandel ist. Genau so Unsinnig und an vielen Fakten vorbei wird auch dort entschieden. Nur, dass man es bei Corona besser erkennen kann.

Lediglich die Zeithorizonte unterscheiden sich und etwas ganz Wichtiges: Bei „Covid“ schmeißen die Politiker das Geld zum Fenster hinaus und es kommt nie wieder zurück. Beim Klimawandel passiert das Erste auch, doch bekommt das Geld gezielt ein bestimmtes Klientel und die anderen müssen es über Jahrzehnte über die Luftsteuer zurückbringen.

Schaut man sich (nur) die Grafiken auf amtlichen Seiten – und die immer verzweifelteren Hilferufe unserer Politiker – an, dann kann einem mit Corona wirklich Angst und Bange werden.

 

Bild 1 Corona-Fallzahlen. Quelle: RKI Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 16.12.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND

Bild 2 Corona-Daten. Grafik vom Autor erstellt. Quelle: RKI: Die dem RKI übermittelten COVID-19-Fälle nach Meldewoche und nach Geschlecht sowie Anteile mit für COVID-19 relevanten Symptomen, Anteile Hospitalisierter und Verstorbener für die Meldewochen KW 10 – 49

Bild 3 Corona-Daten von Bild 2.Blaue und rote Linie rechte Werteachse. Grafik vom Autor erstellt. Quelle: RKI: Die dem RKI übermittelten COVID-19-Fälle nach Meldewoche und nach Geschlecht sowie Anteile mit für COVID-19 relevanten Symptomen, Anteile Hospitalisierter und Verstorbener für die Meldewochen KW 10 – 49

Bild 4 Corona-Daten, summiert. Anzahl Todesfälle (rot) Maßstab rechte Werteachse. Grafik vom Autor erstellt. Quelle: RKI: Gesamtübersicht der pro Tag ans RKI übermittelten Fälle, Todesfälle und 7-Tages-Inzidenzen nach Bundesland und Landkreis

Erste Zweifel sollten einem jedoch spätestens kommen, wenn man sich die Mühe macht, Verläufe anderer Länder, wie zum Beispiel der Schweiz zu betrachten:

Bild 5 Schweiz: Covid-19 Fallzahlen und Todesfälle, Schweiz und Liechtenstein, 24.02.2020 bis 13.12.2020. Rote Linie rechte Werteachse. Grafik vom Autor erstellt. Quelle: Covid-19 Schweiz

Auswertung

Die Darstellungen auf den üblichen Dashboards sind in aller Regel so aufgebaut, dass ein Alarm „sichtbar“ ist, Datenhintergründe aber wenig, bis gar nicht erkennbar werden.
Deshalb anbei der Versuch, solche Hintergrundaussagen nachzubilden.

Dazu eine Ableitung der Mortalität der ersten und der zweiten Welle:

Bild 6 Aufteilung der „zwei Wellen“-Darstellung zum Ableiten der Zahlen in Tabelle, Bild 7

Bild 7 Daten von Bild 6 (RKI-Corona-Werte)

Der „Fall Tübingen“

In dieser Stadt hat ausgerechnet der GRÜNE Bürgermeister ein Experiment gewagt, welches aufzeigt, wie sehr an der Wirklichkeit vorbei die globalen Corona-Maßnahmen der hohen Politik sind und vor allem, mit wie wenig Aufwand – aber eben mit Köpfchen – das Coronaproblem in den Griff zu bekommen ist.

Aus irgend einem Grund finden sich ausgerechnet zur Stadt Tübingen keine Coronazahlen! Das hat dazu geführt, dass „Der Tagesspiegel“ aus Berlin – die „Berlinprawda“ als Pendant zur Alpenprawda – sich genötigt sah, ihren „Verriss“ dieser Maßnahmen mit den Zahlen des Landkreises zu „belegen“:
[8] Der Tagesspiegel, 11.12.2020: Statistik-Diskrepanz in Palmer-Aussagen Doch kein Corona-Wunder in Tübingen?
… Anders als von Oberbürgermeister Palmer behauptet, gibt es Infektionen bei den Über-75-Jährigen. Die Landkreiszahlen sind teils sogar höher als in Berlin …
Zum Glück wurde dieser dämliche Artikel nicht über die dpa verbreitet, sonst wäre laut unserem Bundespräsidenten(Versuch) diesem Pamphlet der bewussten Falschdarstellung noch ein „Wahrheitstempel“ aufgedrückt worden (Laut unsrem Präsidentenversuch sagt die dpa immer die reine Wahrheit).

Wie gesagt, finden sich aus irgend einem Grund zur Stadt keine Zahlen. Allerdings veröffentlicht die Uniklinik Tübingen auf ihrer Homepage „ihre“ Corona-Behandlungszahlen.
In der Datennot kann man diese sicher als eine grobe Stichprobe betrachten und die Wahrheit wenigstens im Ansatz ergründen. Aus irgend eine Grund macht es die Uniklinik schwer, deren Hinterlegung auszuwerten, denn die Angaben sind in einer katastrophal ausgeführten Textdatei hinterlegt, deren Umsetzung auf Excel viel, viel händische Nacharbeit erfordert. Für eine Uniklink eigentlich eine Schande und schade. Aber in Deutschland gewöhnt man sich daran und fragt sich nur, woher unsere Politiker ihr „Wissen“ beziehen. Dass diese (oder ihre Büromitarbeiter) sich solche Mühen machen, kann der Autor kaum glauben.

Anbei nun ein Vergleich von Verläufen Deutschland und Stadt Tübingen. Leider fehlen zu Tübingen die „Fälle gesamt“. Die „Fälle“ Uniklinik und „Anzahl hospitalisiert“ sollten aber vergleichbar sein. Auch listet die Uniklinik keine Mortalität. Man muss von einer „Ähnlichkeit“ des Verlaufes Intensivfälle und Mortalität ausgehen (diese stimmt allerdings nicht ganz, da in der zweiten Welle die Mortalität niedriger ist).
Um sich allerdings ein grobes Bild über Erfolg oder Misserfolg zu machen sollte es ausreichen (und es gibt derzeit nichts Besseres):

Bild 8 RKI Deutschlandzahlen

Bild 9 Fallzahlen der Uniklinik Tübingen. Die Differenz von „Fälle gesamt“ zu „Intensivfälle“ sind Patienten auf Bettenstation Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: Uniklinikum Tübingen, Corona-Fallzahlen Behandlungen

Dazu nochmals parallel die Deutschlandwerte mit einem Korrekturversuch der Mortalitätswerte:

Bild 8a RKI-Deutschlanddaten. Anzahl Intensivbehandelt aus der Mortalitätszahl hochgerechnet. Für die 1. Welle mal 2; für die 2. Welle mal 1,5). Grafik vom Autor erstellt

Fazit
In der Stadt Tübingen scheinen in der zweiten Welle im Deutschlandvergleich die Hospitalisierungen und die Sterbezahlen wesentlich niedriger zu sein! Herr Palmer hat also richtig erkannt, wo und wie man zur wirklichen Problemlösung ansetzen muss und dass das verzweifelte, blinde „Schießen mit der Schrotflinte“ nur immens Geld verpulvert, aber nichts bringt.

Gut, weil Klugheit – und sich zu trauen, es auch noch leibhaftig umzusetzen – in seiner Partei mit das Schlimmste ist, was eine Führungskraft haben kann, will ihn seine Partei auch am liebsten „entlassen“. Und die Landesfürsten Deutschlands und unsere Kaiserin interessieren sich sowieso nicht dafür.
Große, aufwühlende Reden zu halten (was unsere unfehlbare Kanzlerin aber definitiv nicht kann, da deren furchtbares Grammatik-Geschwurbel jegliches Zuhören zur Qual macht, Söder damit allerdings „staatsmännisch“ brilliert, weshalb er es so oft wie möglich anbringt) ist werbewirksamer und leichter, als sich in die Niederungen von Lösungsversuchen zu begeben.

Übersterblichkeit“

Immer neu muss man sich klarmachen, dass der totale Lockdown mit einer hohen Übersterblichkeit begründet wird:
[9] … Söder sagte, er könne nicht nachvollziehen, warum in der Öffentlichkeit die hohen Todeszahlen nicht zu mehr Anteilnahme führen würden. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „ethischen Kapitulation“.

Nur, diese „Übersterblichkeit“ ist in den Daten des Statistischen Bundesamtes nicht zu finden. Das „darf“ aber nicht sein. Also hat dieses Amt einfach selbstherrlich festgelegt, dass eine Abweichung vom Mittelwert der letzten 4 Jahre ein Übersterblichkeit begründet.

Um zu zeigen, was die Zahlen dieses Amtes wirklich aussagen, anbei nochmals Grafiken dazu. Muss man sich natürlich selbst erstellen, denn solche sind zu aussagekräftig und belegen die Falschdarstellung des Amtes:

Bild 9a Deutschland, Sterbezahlen der letzten Jahre. Die Covid-Mortalität zugefügt. Grafik vom Autor erstellt. Datenquellen: Statistisches Bundesamt; RKI

Nun sind die Gesamt-Verstorbenen vielleicht nicht ganz aussagekräftig. Also die Grafik für die Hoch-Risikogruppe ab 70 Jahren. Auch bei dieser Gruppe sieht man keine Übersterblichkeit:

Bild 10 Deutschland, Sterbezahlen der letzten Jahre für die Altersgruppe ab 70. Grafik vom Autor erstellt. Datenquellen: Statistisches Bundesamt

Auch die Uni München findet keine Übermortalität

Bei der Uni München gibt es scheinbar noch ein paar „renitente“ Professoren, die nicht bedingungslos die unfehlbare Merkel und den heiligen Landespapst Söder anhimmeln, sondern sich noch trauen, die Zahlen anzusehen und der eigenen Auswertung mehr zu glauben als den Corona-Landtagsreden von Herrn Söder oder den „Verzweiflungsaufrufen“ an das Volk von Frau Merkel.
Deren Bericht zur (nicht vorhandenen) „Übermortalität“ von Corona ist für jeden nachlesbar:
[5] LMU: CoDAG-Bericht Nr. 4 11.12.2020

Den Autor freut es, denn diese Professoren haben genau das gemacht, was der Autor auch laufend durchführt:
[6] EIKE 11.12.2020: Corona-Daten zum 07.12.2020. Nirgends ist die berichtete, besonders hohe „Übersterblichkeit“ zu finden
[7] EIKE 04. Dez. 2020: Will unsere Regierung ab jetzt bei jeder neuen Grippewelle das Land zugrunde richten?

… und sind dabei zum gleichen Ergebnis gekommen. Auf Achgut gibt es dazu eine kleine Rezension:
[1] Achgut, 16.12.2020: Bericht zur Coronalage vom 16.12.2020 – die totale Angstkommunikation
Die wichtigsten Schlussfolgerungen (Anm.: Originalzitierungen aus der Studie):
1. Todesfälle durch COVID-19 – Adjustiert auf die Einwohnerzahl, zeigt sich keine ausgeprägte Übersterblichkeit
2. Problematische Entwicklung der Fallzahlen bei den Hochbetagten – Die bisherigen Corona-Maßnahmen verfehlen notwendigen Schutz der Ältesten
3. Aktuelle Analysen zum Verlauf der Pandemie: Kein deutlicher Rückgang nach dem Lockdown. Seit der dritten Oktoberwoche gibt es insgesamt einen stabilen Verlauf
Wobei wir als Negativbeispiel wieder beim Robert-Koch-Institut landen. Was sind dessen Corona Lageberichte eigentlich wert? Nehm
en wir den vom 13. Dezember 2020. Das RKI bringt es fertig, uns die täglichen Todeszahlen zu präsentieren, ohne zu beantworten, ob diese Teil des normalen Sterbegeschehens von ca. 2.700 Toten täglich sind oder nicht.
Offensichtlich sind sie es, wie die LMU errechnet, doch wieso interessiert sich das RKI nicht für diese gute Nachricht? Mögliche Corona-Impftote dagegen stellt Lothar Wieler schon einmal 
vorsorglich in den Kontext des normalen Sterbens. Ich muss mich leider wiederholen: Das RKI ist in der Corona-Krise ein Totalausfall.

Aus der Studie einige Grafiken:

Bild 11 [5] LMU: CoDAG-Bericht

Bild 12 [5] LMU: CoDAG-Bericht

 

Bild 13 [5] LMU: CoDAG-Bericht

Das Ergebnis der Studie:
[5] LMU: CoDAG-Bericht: … Die November-Maßnahmen waren nicht hinreichend geeignet die Entwicklung steigender Fallzahlen in der besonders vulnerablen Gruppe der Ältesten zu stoppen. Insgesamt zeigen die Analysen einen Beginn des starken exponentiellen Wachstums in den letzten Septemberwochen. Eine Stabilisierung bei den gemeldeten Ansteckungen gab es schon in der 3. Oktoberwoche, also vor Inkrafttreten des “Lockdown Light” …
Ein deutlicher Rückgang der Zahlen im November ist in keiner der untersuchten räumlichen Ebenen zu erkennen … Problematisch ist, dass die Eindämmung der Entwicklung steigender Fallzahlen in der besonders vulnerablen Gruppe der Ältesten nicht ausreichend gelungen ist …

Ein bisschen Vorbild – ist auch die Schweiz

[1] Achgut: … Peak in der Schweiz schon Ende Oktober erreicht
… Es klingt hart, aber die Politik instrumentalisiert auf diese Weise die Covidtoten, um Grundängste anzuheizen, die sich im Vergleich zu der normalen Sterberate schnell relativieren ließen. Es würde derzeit vielen Menschen mental sehr helfen, davon zu erfahren. Aber wohl nicht den Umfragewerten.
Vielleicht sollte man zum schweizerischen Bundesamt für Gesundheit nach Bern schauen, die machen das nämlich deutlich besser. Zum Beispiel im letzten 
Situationsbericht vom 9. Dezember 2020. Dort erkennt man, dass der Peak schon Ende Oktober erreicht wurde und die Belegungen sinken, und das alles ohne Lockdown. Wir erfahren außerdem die genaue Altersverteilung und das Medianalter der Verstorbenen, welches bei 86 Jahren liegt. 

Anbei einige Grafiken aus der Schweiz, Sehr gut sieht man darin die Altersverteilung::

Bild 14 Schweiz: Laborbestätigte Hospitalisationen, Schweiz und Liechtenstein, 08.06.2020 bis 17.12.2020, pro 100 000 Einwohner. Quelle: Covid-19 Schweiz

Bild 15 Schweiz: Laborbestätigte Hospitalisationen nach Altersklassen, Schweiz und Liechtenstein, 08.06.2020 bis 13.12.2020, pro 100 000 Einwohner. Quelle: Covid-19 Schweiz

Bild 16 Schweiz: Laborbestätigte Todesfälle, Schweiz und Liechtenstein, 24.02.2020 bis 17.12.2020, pro 100 000 Einwohner

Bild 17 Schweiz: Laborbestätigte Todesfälle, Schweiz und Liechtenstein, 24.02.2020 bis 13.12.2020, pro 100 000 Einwohner. Quelle: Covid-19 Schweiz

Das ist mit Sicherheit falsch: „Es gebe zwar Alternativen zum Lockdown, „aber keine ist besser

BR24, 15.12.2020: … Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in einer Regierungserklärung die Notwendigkeit des Lockdowns ab Mittwoch betont. „Die Lage wird von Tag zu Tag dramatischer“, die Zahlen gingen „sprunghaft“ nach oben, sagte der CSU-Politiker im Bayerischen Landtag. Die Folgen seien „absolut dramatisch“, Corona sei „die Katastrophe unserer Zeit“. Deswegen müsse nun die Notbremse gezogen werden. „Wenn wir jetzt nicht konsequent runterfahren, sind die Schäden enorm.“ Es gebe zwar Alternativen zum Lockdown, „aber keine ist besser“

Dazu lässt sich nur sagen: Entweder spinnen die Zahlen, oder unsere Politiker. Was davon zutrifft, soll jeder Leser für sich entscheiden.

Quellen

[1] Achgut, 16.12.2020: Bericht zur Coronalage vom 16.12.2020 – die totale Angstkommunikation

[2] Achgut, 12.12.2020: Corona-Stellungnahme: Der Lieferservice der Leopoldina

[4] DW, 17.12.2020: Corona-Hotspots abriegeln? In Sachsen liegen die Nerven blank

[5] LMU: CoDAG-Bericht Nr. 4 11.12.2020

[6] EIKE 11.12.2020: Corona-Daten zum 07.12.2020. Nirgends ist die berichtete, besonders hohe „Übersterblichkeit“ zu finden

[7] EIKE 04. Dez. 2020: Will unsere Regierung ab jetzt bei jeder neuen Grippewelle das Land zugrunde richten?

[8] Der Tagesspiegel, 11.12.2020: Statistik-Diskrepanz in Palmer-Aussagen: Doch kein Corona-Wunder in Tübingen?

[9] FAZ, 03.12.2020: Söder erwägt strengere Beschränkungen von Kontakten

 




Der UN-Klimagipfel: Nach dem Notstand ist vor dem Notstand

Das ist in Corona-Zeiten nicht anders als in jeder anderen Epoche der menschlichen Geschichte. Früher bedurfte es allerdings der Kriegsführung mit Armeen und Waffen, um Herrschaftsansprüche durchzusetzen. Heute erledigen dies supranationale Organisationen, die einst als völkerverbindende Institutionen gegründet wurden, längst aber der globalen Durchsetzung kollektivistischer Ideologien sowie der Etablierung favorisierter Industrien dienen. Sie haben sich zu schlagkräftigen Formationen entwickelt, deren Waffen so vernichtend sind wie Panzer und Kanonen. Ob Weltgesundheitsorganisation, Vereinte Nationen, Weltklimarat oder all die anderen Satelliten, die angeblich zum Wohl der Weltgemeinschaft um die immer gebrechlicher erscheinenden Demokratien kreisen – das Leben der Menschen wird kaum noch dort bestimmt, wo sie zuhause sind. Uniformes Handeln ist das Gebot der Zeit, weil angeblich nur so den vielen Bedrohungen für das menschliche Leben entgegengewirkt werden kann, deren inflationäres Auftauchen ausgesprochen beachtlich ist. Dabei haben sich in der Vergangenheit viele der Weissagungen der selbsternannten Weltverbesserer nicht bewahrheitet, sind vorhergesagte Horrorszenarien ausgeblieben und müssen prognostizierte Weltuntergänge immer wieder verschoben werden. Dennoch glauben ihnen die Menschen.

Wie bei Corona sollen durch die gesetzliche Verankerung des Klimanotstands neue weitreichende Grundrechtseingriffe dauerhaft legalisiert werden

Nun hat UN-Generalsekretär Guterres die Katze aus dem Sack gelassen: Auch nach Corona denkt niemand im herrschenden Olymp daran, die Zügel noch einmal locker zu lassen. Anlässlich eines virtuellen Klimagipfels in London forderte der Portugiese, der einst als Präsident der Sozialistischen Internationalen fungierte und später als UN-Hochkommissar die Flüchtlingsströme organisierte, die Staats- und Regierungschefs aller Länder der Welt mögen umgehend den „Klimanotstand“ ausrufen. Was als symbolische Geste bereits in vielen Städten und Regionen passiert ist, soll auf diese Weise institutionalisiert werden, um per gesetzlicher Verankerung neue weitreichende Grundrechtseingriffe dauerhaft zu legalisieren. Während wir bereits einen erheblichen Teil unserer verfassungsmäßigen Rechte aus „Gesundheitsgründen“ abgegeben haben, wird also bald der Nachschlag zur „Rettung“ des Klimas folgen. Realisten dürfte bewusst sein, dass die Notstandsgesetze, mit denen inzwischen regiert wird, von Dauer sein werden. Gesetze, die einmal da sind, nimmt niemand mehr zurück. Das Damoklesschwert einer vermuteten Pandemiegefahr wird auch nach Corona über der Demokratie schweben. Schon die nächste Grippewelle, vielleicht aber auch nur der Masernausbruch in den Kitas einer Region, könnte die gesetzlichen Mechanismen erneut in Gang setzen. Guterres will dies auch für den sogenannten Klimaschutz erzwingen. Und er hat durchaus gute Karten. Der Notstand soll so lange verhängt werden, „bis Klimaneutralität erreicht ist“. Dass dieser Begriff so unwissenschaftlich ist wie all die anderen Messzahlen, Statistikmodelle und Entscheidungsparameter, die der Klima-, Umwelt- oder Corona-Politik zugrundeliegen, wird inzwischen kaum mehr wahrgenommen.

Es würde die Ärmsten der Armen um Generationen zurückwerfen, wollte man ihnen die unheilvolle Klimaideologie der westlichen Welt aufzwingen

Kern des dramatischen Appells des UN-Generalsekretärs ist der Ruf nach der Vermeidung jeglicher „zusätzlicher Treibhausgase“. Die plumpe populistische Forderung ist gefährlich, weil sie nicht nur auf einem fehlenden Grundverständnis des hochkomplexen Klimasystems beruht, sondern vor allem einen Aktionismus propagiert, der – ähnlich, wie wir es bei den Corona-Maßnahmen erleben – zu unübersehbaren Kollateralschäden führen wird. Die Entwicklungs- und Schwellenländer würden um Generationen zurückgeworfen, wollte man ihnen die Klimaideologie der westlichen Welt aufzwingen. Schon heute konstatieren Experten ernüchtert, dass die Errungenschaften vieler Länder der „Dritten Welt“ – Erfolge im Gesundheitswesen, die Reduzierung der Sterblichkeit sowie der Sprung aus der totalen Armut – in weniger als einem Jahr Corona zunichte gemacht worden sind. Noch weit mehr Ungemach droht den Ärmsten der Armen, sollte das rigide UN-Klimaregime global verordnet werden. Daran ändern auch die von Merkel eilig zugesagten 500 Millionen Euro an weiteren „Klimageldern“ nichts. Milliarden von Menschen haben völlig andere Probleme als die Elfenbeinturmbewohner der westlichen Politik. Und ein „Klimanotstand“ ist ohnehin weit und breit nicht zu sehen. Allenfalls ein Klimawandel, dem wir uns anzupassen haben, wollen wir unser Dasein auch künftig aktiv gestalten. In entwaffnender Offenheit hat einer ausgesprochen, was tatsächlich hinter dem UN-Vorstoß steckt: Der britische Premierminister Johnson versprach Millionen „grüner“ Arbeitsplätze. Es geht um die Etablierung neuer Geschäftsmodelle. Und wie bei Corona soll ein verordneter „Notstand“ die rasche Verwirklichung gegen alle bisherigen Widerstände möglich machen. Welch durchschaubares Spiel.

Zuerst erschienen auf der Liberalen Warte.

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Trump nutzt seine verbliebene Zeit, um die Energiewirtschaft zu verändern

Scheidende Präsidenten haben in der Vergangenheit oft ihre letzten Amtswochen genutzt, um offene Fragen zu klären und sich auf den Übergang vorzubereiten. Da Trump die Wahlergebnisse jedoch weiterhin rechtlich in Frage stellt, verteilt er laut US News & World Report auch politische Landminen, die die Agenda des [mutmaßlich] gewählten Präsidenten Joe Biden behindern könnten .

Die Berater des Weißen Hauses sagten, die Regierung werde die Bundespolitik bis zur erwarteten Machtübertragung Anfang nächsten Jahres weiter umgestalten, so die Washington Post. Eine Reihe dieser politischen Änderungen dürfte es der Regierung von Biden schwer machen, diese zu ändern oder in Frage zu stellen.

Die Trump-Regierung hat in letzter Minute Reformen in einem entscheidenden Politikbereich durchgesetzt. In Energie und Klima vertreten der derzeitige Präsident und der gewählte Präsident radikal unterschiedliche Ansichten.

Eine wichtige Ankündigung Anfang dieses Monats, könnte die amerikanische Energiewirtschaft verändern.

Beamte des Bureau of Land Management (BLM) kündigten in einer Erklärung vom 7. Dezember an, dass die Regierung ab dem 6. Januar Bohrrechte im Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) in Alaska versteigern wird. Bundesland mit einer Größe von mindestens 400.000 Acres dürfen in Leasingverkäufen durch eine Bestimmung im Tax Cuts and Jobs Act von 2017. angeboten werden.

[Wiki.de: Das Bureau of Land Management ist eine dem US-amerikanischen Innenministerium unterstellte Behörde, der seit ihrer Gründung im Jahr 1946 die Verwaltung und wirtschaftliche Verwertung von öffentlichem Land in den Vereinigten Staaten obliegt.]

(RELATED: Trump Admin Steps Up Pace On First Oil Lease Sale In Alaskan Arctic, Enviros Cry Foul)
(Zum Thema: Trump Admininistration beschleunigt den ersten Verkauf von Ölpachtverträgen in der Arktis Alaskas, Umweltschützer schreien „Foul“)

„Der Kongress hat uns angewiesen, Mietverträge in der ANWR-Küstenebene abzuschließen und wir haben einen bedeutenden Schritt unternommen, um den ersten Vertrag vor Ablauf der gesetzlich festgelegten Frist im Dezember 2021 anzukündigen“, sagte Chad Padgett, Staatsdirektor von BLM Alaska, in einer Erklärung. „Öl und Gas aus der Küstenebene sind eine wichtige Ressource zur Deckung des langfristigen Energiebedarfs unserer Nation und werden zur Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Möglichkeiten beitragen.“

Ein Vorschlag zum Beginn des Leasingprogramms wurde ursprünglich von Innenminister David Bernhardt Anfang dieses Jahres angekündigt und von der republikanischen Alaska Sens. Lisa Murkowski und Dan Sullivan zusammen mit dem republikanischen Gouverneur Mike Dunleavy unterstützt.

Das ANWR ist das größte Naturschutzgebiet des Landes und umfasst rund 350 Tierarten auf mehr als 19.000 Hektar Land. Die Frage, ob in der Zuflucht nach Öl gebohrt werden soll, ist seit Jahrzehnten umstritten, und die öffentliche Debatte konzentriert sich hauptsächlich auf einen Teil des Landes, das als „1002-Gebiet“ bekannt ist und das die Befürworter von Bohrungen für Operationen nutzen möchten.

Laut einem Bericht der Energy Information Administration aus dem Jahr 2009 deckt der ANWR ein Gebiet ab, das zwischen 7 bis 12 Milliarden Barrel Öl enthält . Die Öffnung des Landes für Bohrungen könnte erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen nicht nur für den Bundesstaat Alaska, sondern für die gesamte USA haben
(RELATED: Ocasio-Cortez’s Green New Deal Could Be A Huge Boon For China. Here’s How)
(Zum Thema: Der New Green von Ocasio-Cortez könnte ein großer Segen für China sein. Hier ist warum)

Die Trump-Regierung und die republikanischen Verbündeten machten es zur Priorität, die reichlich vorhandenen Energieressourcen der Region zu nutzen. Murkowski schlug ursprünglich vor, eine Änderung des Steuerreformgesetzes von 2017 aufzunehmen, um die ANWR zu öffnen, so der Maine Beacon.

Umwelt- und Tierschutzgruppen verurteilten die Ankündigung jedoch als Entscheidung der Trump-Regierung in letzter Minute, die Industrie für fossile Brennstoffe auf Kosten einer der wichtigsten ökologischen Stätten des Landes anzureichern.

„Dies ist ein beschämender Versuch von Donald Trump, der fossilen Brennstoffindustrie auf dem Weg zur Tür eine letzte Handreichung zu geben, auf Kosten unseres öffentlichen Landes und unseres Klimas“, sagte Michael Brune, Executive Director des Sierra Clubs, am 3. Dezember. „Im Gegensatz zu Donald Trumps politischer Karriere ist der Kampf um den Schutz der Arktischen Zuflucht noch lange nicht vorbei.“

„Heute haben wir die Ölindustrie benachrichtigt“, sagte Jamie Rappaport Clark, Präsident von Defenders of Wildlife, in einer Erklärung vom 3. Dezember . „Alle Ölunternehmen, die auf Pachtverträge für die Küstenebene des Arctic National Wildlife Refuge bieten, sollten sich auf einen harten Rechtsstreit mit hohen Kosten und Reputationsrisiken einstellen.“

Öl- und Gasunternehmen haben nicht öffentlich bekannt gegeben, ob sie beabsichtigen, im Rahmen des Leasingververfahrens zu bieten. Die Coronavirus-Pandemie und die Ölpreisschocks haben nach einem OECD-Bericht vom September auch diese Branche zu Grunde gerichtet, und es ist eher unwahrscheinlich, dass große Unternehmen auf Kapitalinvestitionen in die ANWR drängen.

„Die Preise sind auf ein Niveau gefallen, das nur sehr wenig Kapital für die Exploration in diesen Unternehmen übrig lässt“, sagte der Geologe Mark Myers gegenüber NPR . „Das ist also eines der größten Hindernisse.“

Die Unsicherheit über die neue Regierung könnte auch Öl- und Gasunternehmen vertreiben. Biden ist seit langem gegen Bohrungen im ANWR und seine umfassenderen Klimaziele unterstützen laut The Hill den Schutz des Bundeslandes und die Abkehr von fossilen Brennstoffen.

 (RELATED: Biden’s Green Energy Plan Will Leave The US Dependent On China)
(Bidens Plan für grüne Energie wird die USA von China abhängig machen)

Für Bidens Regierung könnte es Laut NPR jedoch schwierig sein, die Pachtverträge zu widerrufen, wenn sie vor seinem Amtsantritt am 20. Januar abgeschlossen werden. Eine Strategie, die die kommende Behörde  anwenden könnte, besteht darin, die Genehmigungen zu verzögern, bis sich die Energieunternehmen von alleine aufgeben.

Öl- und Gasunternehmen benötigen sowohl Zeit für die Suche nach Ölvorkommen als auch Kapitalinvestitionen, um Infrastruktur aufzubauen und den Betrieb aufrechtzuerhalten, stellte der Bloomberg-Kolumnist Liam Denning in einer Stellungnahme vom 9. Dezember fest . Eine Verlängerung des Genehmigungsprozesses würde sich auf die Kapitalrendite auswirken und die Unternehmen vom Pachten abhalten.

Der frühere Beauftragte für natürliche Ressourcen in Alaska, Andy Mack, argumentierte auch, dass diese Strategie Bidens beste Wahl sein könnte, um ANWR-Bohrungen zu stoppen.

 „Sie würden versuchen, es so schwierig und nervend wie möglich zu machen, eine Reihe von Genehmigungen zu erhalten, dass die Unternehmen nur sagen:‚ Nun, wir werden nicht 10 Jahre damit verbringen, nur zu versuchen, eine einfache Genehmigung zu erhalten. Wir werden unser Geld und unsere Investition woanders hinlegen “, sagte Mack gegenüber NPR .

Die andere Möglichkeit für Biden wäre, sich auf die Justiz zu verlassen. Maßnahmen der Trump-Administration in Bezug auf die Umwelt wurden bereits von Naturschutz- und Stammesgruppen sowie von 15 Staaten rechtlich angefochten, berichtete NPR . Aber vor Gericht zu gehen, wäre ein langwieriger Prozess mit wenig Erfolgsgarantie.

https://dailycaller.com/2020/12/15/trump-biden-energy-industry-arctic-national-wildlife-refuge-leasing-program-drilling/

 

Zum Thema finden Sie auf Eike

Alaska will Öl- und Gasvorräte mit Einvernehmen der Umweltschützer erschließen, zum Nutzen der dort lebenden Menschen

Übersetzt durch Andreas Demmig