Ist das 30-prozentige Klimabudget der EU nur ein grüner Anstrich?

Unter ihrer Führung schlug die Kommission vor, 25% des Siebenjahreshaushalts der Europäischen Union und des Coronavirus-Wiederherstellungspaketes für „Klimaziele“ auszugeben – obwohl der ursprüngliche Vorschlag noch vor ihrer Präsidentschaft vorlag.

Die EU-Regierungen drängten auf noch mehr und verpflichteten sich, 30 % des EU-Haushalts für den Klimaschutz auszugeben – ein Sprung von 10 % gegenüber dem Haushalt 2014-20. Bei einem Gesamtpaket von 1,8tn Euro beläuft sich das Klimaziel auf 600 Milliarden Euro.

Aber während das auf dem Papier gut klingen mag, bleiben die Umweltschützer skeptisch.

„Das Problem ist gerade jetzt, dass es sich zu einer massiven Grünfärberei entwickelt hat“, sagte Berenice Dupeux, Senior Policy Officer für Landwirtschaft beim Europäischen Umweltbüro, einem Netzwerk verschiedener Umweltgruppen. Ihren Worten zufolge würde der größte Teil der Ausgaben, die die EU unter ihrem Klimaschutz-Dach zähle – etwa 50% – nicht wirklich für die Umwelt ausgegeben werden. Stattdessen gingen sie in die Gemeinsame Agrarpolitik der Union, ohne zusätzliche Klimakriterien festzulegen. Und ein großer Teil dieses Geldes wurde als Direktzahlung an die Landwirte ausgezahlt, um deren Einkommen zu stützen.

Da die Kommission jedoch von den Landwirten erwartet, dass sie die von der EU eingeführten Umweltvorschriften einhalten, zählt sie automatisch 20% der Direktzahlungen als für das Klimaziel bestimmt. Da die Standards aber nur das absolute Minimum seien und niemand prüfe, wofür die Landwirte das Geld verwenden, entspreche der Prozentsatz nicht der Realität. Dupreux behauptete, dass ein Großteil dieses Ansatzes, der ihrer Meinung nach nicht wissenschaftlich belegt sei, auf politischen Druck zurückzuführen ist.

Da die Kommission oft von der Zustimmung der 27 Regierungen im Block abhängig ist, zielten ihre Regeln darauf ab, einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herzustellen. Die nationalen Landwirtschaftsminister wiederum würden es nicht gutheißen, die Mittel der Direktbauern zu kürzen und stattdessen reine Klimaaktivitäten zu finanzieren.Und weiter: „Politisch werden sie nicht überleben, wenn sie das tun. Sie wollen den Topf mit dem Geld, das für soziale Belange ausgegeben wird, nicht anrühren und es auf das Klima verlagern“, sagte sie.

Die Europäische Kommission wies den Vorwurf zurück. „Dies ist das größte grüne Investitionspaket, das die Welt je gesehen hat“, sagte ein Kommissionssprecher. „Die Ambitionen für ein grüneres, stärkeres und widerstandsfähigeres Europa werden Leitprinzipien der EU der nächsten Generation und des nächsten langfristigen Haushalts bleiben“.

Der Sprecher sagte, dass sie einer „klaren und gut etablierten“ Methode zur Messung des Fortschritts folgte, nämlich den so genannten Rio-Markern. Die Rio-Marker messen, ob die Reduzierung der Treibhausgasemissionen das Hauptziel einer Aktivität ist, ein sekundäres, aber signifikantes Ziel, oder ob sie überhaupt nicht auf den Klimawandel abzielt.

Abhängig von dieser Bewertung wird angegeben, wie viel Prozent einer Ausgabenaktivität für den Klimaschutz aufgewendet wurden.

Für Dupeux brachte die Anwendung dieser Methode durch die EU keine greifbaren Ergebnisse, da sie nicht die tatsächlichen Auswirkungen eines Projekts auf das Klima untersuchte. Markus Trilling, Koordinator für Finanz- und Subventionspolitik beim Climate Action Network, schloss sich ihrer Einschätzung an und sagte, dass viel klarere Maßstäbe erforderlich seien, um zu beurteilen, für welche Projekte und Investitionen das Geld ausgegeben werden sollte.

Der derzeitige Haushaltsansatz zum Thema Klima, so Trilling, „ist eher eine buchhalterische Übung als ein strategischer, vorausschauender Planungsansatz“. Aber die Kommission sagte, dass ihre Agrarpolitik von den EU-Ländern verlange, dem Klima genügend Gewicht beizumessen. „Die Mitgliedsstaaten werden die rechtliche Verpflichtung haben, im Hinblick auf die Sorge um die Umwelt und das Klima deutlich mehr Ehrgeiz als derzeit zu zeigen“, sagte ein Sprecher.

Der ganze Beitrag steht hier.
Link: https://wattsupwiththat.com/2020/08/07/is-the-eus-30-climate-budget-greenwashing/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Es ist unglaublich, für welchen Unsinn so viel von unserem Steuergeld verbrannt wird! Die Übersetzung dieses Beitrags soll das mal belegen.




Klimaschutz in Absurdistan

Jede dieser Klimaschutz-Ideen ist eigentlich absurd genug, um sie medial genüsslich zu glossieren. Aber leider ist damit nichts beim Mainstream. Dies bleibt bis jetzt vorwiegend denjenigen Webseiten überlassen, die sich noch einen Rest an kritischem Verstand und auch Humor erhalten haben. Manchmal hilft freilich nur noch Sarkasmus. Nun unsere kleine Auswahl aus dem Klima-ABSURDISTAN – leider sind nicht alle lustig:

  1. Babys sind Klimaschädlinge: Die schwedische Universität Lund hat erhoben (hier, hier), dass ein Baby für 58 Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich ist. Man bietet zum Vergleich ein Auto mit 2,4 Tonnen CO2 jährlich oder eine Flugreise mit 1,6 Tonnen CO2 an und empfiehlt, bei der Familienplanung doch bitte das Klima im Blick zu haben.

EIKE bemerkt: Die Uni Lund vergaß in diesem Zusammenhang zu untersuchen, wie die Bevölkerungsexplosion in Afrika verhindert werden könne – die hat ja glücklicherweise schon etwas abgenommen, nur in Niger sind’s noch 8 pro Frau.
 

  1. Leben ohne Kinder für den Klimaschutz: Die überzeugte Nicht-Mutter Verena Brunschweiger (38) plädiert aus Umweltschutzgründen für ein Leben ohne Kinder. „Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“, sagte sie im Interview des Wiener „Kurier“. Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeute eine CO2-Einsparung von 50 Tonnen im Jahr (hier).

EIKE fragt „Meint sie nun nur deutsche oder meint sie alle Kinder? Falls nur deutsche, wäre sie nach der heutigen Auffassung „Rassistin“. Meint sie alle, ist sie logischerweise für die Abschaffung der Menschheit schlechthin. Konsequent wär’s in diesem Fall, wenn sie mit sich damit anfinge – ergäbe eine satte CO2-Einsparung.

 

  1. Die 1-Kind Politik in China: Hans von Storch (Klimaforscher und Meteorologe vom GKSS HH) führt aus „Die wirksamste Klimapolitik der letzten Jahrzehnte war die 1-Kind Politik in China, die der Welt ca. 400 Millionen CO2-Emittenden und Emittenden-Vermehrer erspart hat“ (hier).

EIKE fragt „Ist dies nun Sarkasmus bei H. v. Storch, für den er ja bekannt ist? Man weiß das nicht so recht, kann es aber hier mal zu seinen Gunsten annehmen.
 

  1. Keine Torferde aus Klimaschutzgründen: Agrarministerin Klöckner möchte aus Klimaschutzgründen torfhaltige Blumenerde aus Bau- und Supermärkten verbannen. In einem Schreiben an die Konzernmanager forderte sie zum freiwilligen Verzicht auf (hier). Im gleichlautenden ZDF-Teletext vom 02.08.2020 wurde der Torfbeitrag zum CO2-Ausstoß Deutschlands mit 2% beziffert. Da Deutschland etwa ebenfalls nur 2% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortet, darf der Einfluss des deutschen Torfs auf die mittlere Globaltemperatur mit praktisch „Null“ angegeben werden (genauer mit 0,04%).

EIKE ist besorgt, bei Frau Klöckner besteht Nachholbedarf im „kleinen Einmaleins“. EIKE bietet der umtriebigen Ministerin gerne Nachhilfe im kleinen 1 x 1 -Rechnen an.
 

  1. Menschen mit roten Haaren werden wegen des Klimawandels aussterben: Der Tagespiegel vom 05.12.2017 schreibt dazu (hier) „In Deutschland haben noch zwei Prozent der Bevölkerung rote Haare. Dabei wird es vermutlich nicht bleiben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es Rothaarige wegen des fortschreitenden Klimawandels spätestens 2100  nicht mehr geben wird.“

EIKE sieht diese Vorhersage zwar mit Skepsis, wünscht aber zur Sicherheit allen Rothaarigen – insbesondere natürlich den hübschen naturrothaarigen Frauen (wir sind hier gerne sexistisch) – ein langes und schönes Leben. Vor allem wünschen wir ihnen und ihren Männern schönen rothaarigen weiblichen Nachwuchs, wenn es um das Jahr 2100 geht.

 

  1. Rentner sind mit Abstand die größten Klima-Killer: Max-Planck-Forscher haben den durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Abhängigkeit vom Alter errechnet (hier): Am meisten Klimagas produzieren die Mittsechziger. Die Weltbevölkerung nimmt zu, und die Menschen in Schwellenländern sind dabei, sich auch einen gewissen Luxus zu leisten. Vor allem die dort wachsende Mittelschicht fährt zunehmend Auto, macht Überseereisen, isst mehr Fleisch und gönnt sich auch sonst etwas. ..“.

EIKE fragt „Wenn der große deutsche Physiker Max-Planck heute noch leben würde, was würde er wohl zu „Forschern“ sagen, die in Instituten seines Namens mit solchem Schwachsinn die Zeit totschlagen und dafür auch noch mit öffentlichem Geld bezahlt werden? Er rotiert vermutlich schon im Grabe.“
 

  1. Oma ist ’ne alte Umweltsau: BILD am 30.12.2019 schreibt „Wir sind keine Umweltsäue!“ Aufregung um Facebook-Video, WDR Kinderchor singt „Oma ist ’ne alte Umweltsau“. Das läßt einen Schluss zu auf die Alters-Struktur des WDR – lauter „junge Leute“(?). Anders bei den Zuschauern: DAS Video war nicht nur den Alten zuviel, sondern auch deren Kindern und Enkeln: Ein Shitstorm brach los, und der WDR wurde öffentlich-medial richtig verprügelt. Richtig dumm tut eben manchmal auch richtig weh. Die Redaktion des WDR löschte das Video des 90-sekündlichen Auftritts.

EIKE fragt neugierig „wo haben die Video-Macher des WDR Journalismus gelernt bzw. haben sie überhaupt etwas gelernt“?
 

  1. Hunde und Katzen sind schlecht fürs Klima: Spon meldet (hier): Niedlich, ein Seelentröster – und schlecht für die Umwelt. Hunde und Katzen verursachen vor allem über ihren Fleischkonsum einen beträchtlichen jährlichen Treibhausgas-Ausstoß. Allein in den USA entspreche dieser der Klimawirkung von rund 64 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich, ergab eine im Fachmagazin „PLOS ONE“ vorgestellte Hochrechnung. Der Wert entspricht in etwa der Klimabilanz aller Einwohner von Berlin und Hamburg.

EIKE fragt nach: „Gehören die Hunde und Katzen etwa nicht zu den Einwohnern von Berlin und Hamburg?“ Daher an PLOS ONE – Bitte noch mal genau nachrechnen!
 

  1. Klimawandel lässt Bier weniger und teurer werden: Die WELT schreibt am 15.10.2018 etwas hoch Beängstigendes: „Klimawandel lässt Bier weniger und teurer werden“ stand in einer von der Fachzeitschrift „Nature Plants“ veröffentlichte Studie (hier).“ Und weiter: „Eine aktuelle Studie hat das Zeug, die Erderhitzung zum Thema am sprichwörtlichen Stammtisch und Trinker zu Klimaaktivisten zu machen: Eine in der aktuellen Ausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Nature Plants“ veröffentlichte Studie prognostiziert einen deutlichen Rückgang der Gerste-Ernten durch kommende Hitze- und Dürreperioden.“

EIKE meint: „Wir lassen uns vom Klimawandel ja vieles gefallen, die angenehme Wärme, weniger Heizen im Winter, kein Schneekehren mehr vor der Haustüre im Winter und alle weiteren schlimmen Nachteile mehr, die wir täglich zwangsfinanziert von unseren Lückenmedien eingetrichtert bekommen. Aber das mit dem Bier geht nun definitiv zu weit. Schon Paul Kuhn sang 1963 den Gassenhauer „Es gibt kein Bier auf Hawaii…“… was würde er wohl heute singen? Vielleicht aktuell „Bier oh Schreck und Gerste weg, Scotty beam mich weg…“
 

  1. Forscher: Klimawandel lockt Außerirdische an: Dies schrieb am 03.09.2011 die Leipziger Volkszeitung. Und weiter „Washington. Umweltschützer könnten im Kampf gegen die Klimaerwärmung bald Verbündete im All finden.“ Das schreiben Wissenschaftler der US-Raumfahrt-Behörde NASA und der Universität Pennsylvania in einem Bericht …. „Außerirdische könnten sich durch den Klimawandel provoziert fühlen …. Intelligente außerirdische Wesen können uns angreifen und töten, uns versklaven oder auch fressen“, warnt der 33-seitige Bericht … „Wir könnten als eine Gefahr für die Milchstraße angesehen werden, so wie wir eine Gefahr für unseren Planeten geworden sind.“

EIKE meint besorgt: Die Außerirdischen sind doch schon längst unter uns! Wenn man sich die „außerirdische“ Politik der GroKo anschaut … Die lässt unüberprüft und ungehindert alles, was kreucht und fleucht, über unsere deutschen Grenzen passieren, gibt das nicht einmal offen zu, und die schleimspurigen Medien berichten es auch nicht. Auf diese Weise werden bei uns natürlich auch hochgefährliche Außerdische immer zahlreicher.
 

  1. Washington: Klimawandel fördert die Entstehung von Nierensteinen: Dies schrieb am 14.07.2008 die Aachener Zeitung. Und weiter „US-amerikanische Forscher machen die Klimaerwärmung mitverantwortlich für die Ausbreitung von Nierenstein-Erkrankungen.“ Die Wissenschaftler stützen sich auf mathematische Modelle, die einen direkten Zusammenhang zwischen der Durchschnittstemperatur und dem Auftreten von Nierensteinen herstellen…“Grund für den Zusammenhang ist der bei höheren Temperaturen häufiger auftretende Flüssigkeitsmangel …“, erschienen ist dies im Fachmagazin PNAS (Bd. 105, 9841).

EIKE meint: Diese US-Forscher haben völlig recht. Gegen den Klimawandel hilft nur Eines – saufen .. es muss ja nicht immer nur Wasser sein … Doch Halt, wir korrigieren, dann kommt zu den Nierensteinen auch noch der Leberschaden hinzu, Mist aber auch!
 

  1. Sandwiches produzieren soviel CO2 wie Autos: Dies erklären die Forscher der Universität Manchester (hier). Nach Angaben des Britischen Sandwich-Verbandes (BSA) werden im Vereinigten Königreich alljährlich 11,5 Milliarden belegte Brote verzehrt. Durch diesen Konsum würden durchschnittlich 9,5 Millionen Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxids verursacht, führte die Wissenschaftlerin Adisa Azapagic aus. Dies entspreche dem jährlichen CO2- Ausstoss der 8,6 Millionen Autos im Land.

EIKE fragt höflich nach: Adisa Azapagic eine Wissenschaftlerin – Wofür? Aber Moment mal, sie besitzt ja die Lösung des Klimaproblems! Weniger Sandwiches = weniger Durst = weniger Bierkonsum: Und der Klimawandel reduziert die Gerstenerträge … Passt doch!  
 

  1. Schafe sollen weniger Gas geben: Die Leipziger Volkszeitung am 03.12.2019 schrieb unter AUS ALLER WELT: „Schafe sollen weniger Gas geben, Neuseeland testet ein genetisches Programm, um den Methanausstoß bei den Tieren zu verringern. So sollen sie auf Dauer klimafreundlicher werden. Diese Tiere produzieren große Mengen Methan und Lachgas.“

EIKE findet das nun überhaupt nicht schlimm, Lachgas ist doch etwas zum Lachen, oder nicht? Lasst bitte die lieben Schafe fröhlich weiter furzen, das Leben ist traurig genug.
 

  1. Greta: Für ein junges schwedisches Mädchen Namens Greta mit erkennbarer mentaler Behinderung (hier) wird keineswegs seitens ihrer Eltern für Gesundung gesorgt – im Gegenteil. Sie lassen zu, dass auch viele weitere Organisationen das Kind für Klimapropaganda instrumentalisieren (hier). Diese Aktion Friday for Future (FFF) setzt mittelalterlich auf Glauben und Emotionen bei einem grundnüchternen naturwissenschaftlichen Thema. Die öffentliche Resonanz der Greta-Aktion zeigt anschaulich, wie brüchig die Kruste von Aufklärung und wissenschaftlichem Denken geworden ist.

EIKE ist besorgt: Wenn es so weiter geht, müssen wir wohl mit weiteren Kinder-Kreuzzügen rechnen, das Mittelalter kehrt zurück mit all seinen Schrecken. Wissen die heutigen Kinder-Kreuzzügler eigentlich, was damals im Mittelalter mit ihren Vorgängern geschah? Wir wollen es hier lieber nicht im Einzelnen schildern.

 

  1. Noch einmal Greta und Fridays For Future (FFF): Man sollte meinen, die dieser Bewegung hinterherlaufenden Verwirrten, Bekloppten und die diese Bewegung antreibenden kühl kalkulierenden Ideologen, Anarchisten und Profiteure aus der Großfinanz könne man einfach so weitermachen lassen, denn der Unfug läuft sich schon von sebst tot. Und das scheint ja auch zuzutreffen. Außerdem sind wir ein freies Land, jeder darf seine Meinung kundtun. Es gibt aber hier doch Bedenkliches. Nein, uns besorgt nicht, dass sich unzählige Studenten-Organisationen der Bewegung anschlossen („Studierenden-Organisationen“ tun wir unseren Lesern nicht an, solch schwachsinniges Deutsch ist Gendersprech). Junge Leute müssen sich irren dürfen. Es gibt aber zumindest eine deutsche Hochschule, die FFF auf ihrer offiziellen Webseite bewirbt, die Technische Universität Berlin (hier).

EIKE meint: Was die TU da treibt, ist rechtlich stark bedenklich, denn es verletzt die Hochschul-Neutralitätspflicht. Die TU Berlin läuft einer grün-rot-faschistischen Klimapropaganda hinterher, der Art, wie sie von Hochschulen in der ehemaligen DDR und im Nazi-Deutschland regelmäßig für sozialistische Propaganda erzwungen wurde. Und die TU macht das sogar FREIWILLIG – nicht zu fassen! Hier wurde das Bildungsideal des großen deutschen Forschers Alexander von Humboldt einem fragwürdigen „Zeitgeist“ geopfert. Gehört dies zu den Aufgaben der TU als einer ehemals seriösen wissenschaftlichen Bildungseinrichtung?
 

  1. Mainzer Zoologe: Weberknecht nach Greta Thunberg benannt: Der ZDF-Teletext meldet am 07.08.2020 „Ein Mainzer Zoologe hat eine neue Gattung von Weberknechten beschrieben und nach der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg benannt. Der Experte für eurasische Weberknecht-Arten begründete die Namensgebung damit, dass die Bedrohung von Flora und Fauna durch den Klimawandel noch immer nicht ausreichend beachtet werde.“

EIKE fragt: Hat der besagte Zoologe (Arachnologe) übersehen, dass Spinnen im Volk manchmal einen schlechten Leumund haben? Z.B. „Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen…“. Oder will er uns mit dieser Benennung einer „Greta-Spinne“ signalisieren, dass Greta „spinnt“? Dann wäre ihm das sogar „tiefen-psychologisch“ gut gelungen.
 

  1. Schutz vor Klimawandel, Forscher schlagen Mauer um Antarktis-Eis vor: So schreibt der SPIEGEL am 01.10.2018 (hier) „Um das Abtreiben großer Eisschollen in wärmere Gewässer zu verhindern, haben Forscher die Idee entwickelt, eine Mauer um das Antarktis-Eis zu bauen. Sie könnte den Anstieg des Meeresspiegels mindern.“

EIKE bestätigt: Diese Meldung erschien nicht am 1. April. EIKE weiß aber aus zuverlässiger Quelle, dass beabsichtigt ist, erfahrene Kräfte aus der ehemaligen DDR mit diesem Mauerbau zu beauftragen, wobei aber wiederum vermieden werden soll, dazu Firmen des Berliner Flughafenbaus BER abzuziehen.
 

  1. Zwei Mega-Dämme könnten 25 Millionen Europäer vor der Flut (durch den menschgemachten Klimawandel natürlich) retten: So schrieb die Welt am 13.02.2020 (hier) “ Ein Damm zwischen Schottland und Norwegen, einer zwischen Frankreich und England: Mit dieser Maßnahme könnten 25 Millionen Europäer vor dem steigenden Meeresspiegel gerettet werden. Vielleicht die einzige Lösung, befürchtet ein Wissenschaftler.“

EIKE ist skeptisch: Bei diesem interessanten Projekt gibt es nämlich gemäß einem Leser-Kommentar eine unüberwindliche rechtliche Hürde: Man muss erst einmal die Kirche um Erlaubnis fragen, denn so einfach „Das Meer teilen“ verstößt gegen das Urheberrecht!“
 

  1. Dämmfassaden zum Klimaschutz, die Feuer fangen: Dies ist hier der erste, beim besten Willen nicht mehr zu glossierende Punkt. Dämmfassaden, die Feuer fangen, sind zu einer massiven Bedrohung geworden, so schrieb Dirk Maxeiner in Achgut „Brennen für den Klimaschutz“ (hier). Die Gefahr ist spätestens seit dem Hochhausbrand von London mit 80 Toten einer breiten Öffentlichkeit bewusst geworden. Doch auch in Deutschland gab es bereits Todesopfer, weil die meist mit Styropor gedämmten Fassaden als Brandbeschleuniger wirken. Alle Warnungen von Feuerwehren und Fachleuten wurden und werden weiter in den Wind geschlagen.

EIKE fragt „Muss man für den Klimaschutz Kollateralschäden an Menschen in Kauf nehmen?“ Und meint weiter „es gibt doch jede Menge technischer Überwachungs-, Matrialprüfungs- und Sicherheitsübewachungsstellen. Warum sorgt die Politik nicht für deren Einschaltung? Heißt es nicht im Amtseid von Staatsoberhäuptern „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden….„? Daher fragt EIKE weiter „gilt der heute noch, oder ist er vielleicht schon abgeschafft, ohne dass es uns mitgeteilt wurde?“

 

  1. Elektro-Autos für den Klimaschutz: Dies der zweite nicht zu glossierende Punkt. Nein, mit dem E-Auto sind nicht die Carts auf Golf-Plätzen mit ihren alten harmlosen Bleibatterien gemeint. Gemeint sind Teslas und Nachahmer, deren Litium-Ionenakkus bei Zerstörung durch schwere Unfälle zu Brennbomben werden können (hier). Lithium ist ein Alkalimetall so wie Natrium, beides hochreaktive Metalle, die schon beim bloßen Kontakt mit Luft oder Wasser heftig reagieren und zu brennen beginnen.

EIKE stellt fest: „Wer einmal einen Menschen in seinem E-Auto verbrennen sah, fährt nur noch Diesel“ und fordert weiter „E-Autos mit Lithium-Ionen-Akkus gehören verboten! (s. hierzu auch unsere Anmerkung unter 19)“.
 

  1. Carbonfasern in Windrädern: Und hier der dritte, nicht zu glossierende Punkt. Billigend hingenommene Gesundheitsschädigung durch Behörden stellen Carbonfasern dar, die in den Flügeln von Windkraftanlagen stecken. Sie sind beim Brand eines Windrads eine erhebliche gesundheitliche Gefahr für die  Bevölkerung der näheren Umgebung (hier). Hinzu kommt: Windräder zerstören Landschaften, töten Vögel, Fledermäuse, Insekten und schädigen Anrainer gesundheitlich mit Infraschall.

EIKE fragt „Wozu diese nutzlosen Windrad-Dinger, die nur unbrauchbaren Flatterstrom und bei Flaute gar keinen Strom erzeugen? Wann werden wir hierzulande wieder ordentliche Gerichte haben, die dem gefährlichen Windradunfug ein Ende machen? Siehe hierzu auch unsere Anmerkung unter 19.“

 

Ein Fazit

Läßt man die vorstehenden Klima- und Welt-Rettungs-Szenarien der Akteure hier Revue passieren, dann kann man schwanken zwischen Entsetzen und Lachen. Allerdings – das Lachen kann einem im Halse stecken bleiben, denn : Fast alles das ist diesen Leuten ernst ! … Dazu nur drei kurze Beispiele, denn den dort involvierten Bescheuerten wäre es zuviel der Ehre, wenn wir sie in unseren obigen Punkten mit auführten. So forderte der Grüne Stefan Wenzel, Fraktionschef im Landtag Niedersachsen, u.a. die Einrichtung von „Klimaschutz-Gerichten“. Der Förderverein Solarenergie denkt laut an Geldstrafen oder Haft für jemanden, der die „Abwehr der Klimakatastrophe“ stört, verächtlich macht oder zu verhindern sucht (hier). Den Vogel schießt aber ein Musikprofessor aus Graz ab, der die Todesstrafe für Leugner des Klimawandels einführen möchte. Zweifellos eine pikante Idee, wenn ein Gestörter andere Gestörte aufs Schafott zerrt, wo doch die moderne Justiz mildernde Umstände für geistig Gestörte vorsieht (hier). Nebenbei: EIKE ist niemand mit etwas Denksubstanz zwischen den Ohren bekannt, der den naturgesetzlich unaufhörlichen Klimawandel leugnet.
Und nun unsere naturwissenschaftliche Bewertung im alltäglich vorherrschenden Absurditäten-Kabinett : 

Das Zeitalter der Aufklärung ist zu Ende !

 




Die extrem hohen Kosten und extrem geringen Vorteile von Elektro­fahrzeugen

Es bleibt zu hoffen, dass der wahnsinnige Vormarsch gegen die Fähigkeit des Westens, fossile Brennstoffe überhaupt zu nutzen, durch die harten Realitäten der Wirtschaft, Logistik und Ressourcenverfügbarkeit (die sich auch und nicht zuletzt auf Kindersklavenarbeit stützt!) ins Leere läuft. Dennoch hat Großbritannien, ehemals eine Bastion der Vernunft, als Teil seines Strebens nach einer rein elektrischen Gesellschaft vorgeschrieben, bis 2030 in jedem Haushalt Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu installieren und alle neuen Autos und Lieferwagen mit Wasserstoff- oder Elektroantrieben (und nicht mit Hybridantrieben) auszustatten.

Beginnen wir mit dem Einsatz von Kinderarbeit bei den intensiven Bemühungen, Rohstoffe nur für Batterien für Elektrofahrzeuge (EV) zu erhalten.

Wie der internationale Energieökonom Tilak Doshi berichtet [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier], stützt sich die wichtigste Komponente der EV, der Lithium-Ionen-Akkumulator, auf unabdingbare mineralische Rohstoffe wie Kobalt, Graphit, Lithium und Mangan. Nach Angaben der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen stammen zwei Drittel der weltweiten Kobaltproduktion aus der Demokratischen Republik Kongo, ein Viertel davon aus gefährlichen kleinen Minen, in denen häufig schon Kinder gezwungen werden, das giftige Material mit bloßen Händen auszukratzen.

Darüber hinaus stellte ein kürzlich veröffentlichter Bericht der Global Warming Policy Foundation von Michael Kelly fest, dass allein der Ersatz der britischen Flotte von Benzinfahrzeugen durch Elektrofahrzeuge (wie vorgeschrieben) fast die doppelte jährliche globale Erzeugung von Kobalt, drei Viertel der weltweiten Erzeugung von Lithiumkarbonat, fast die gesamte weltweite Erzeugung von Neodym und mehr als die Hälfte der weltweiten Erzeugung von Kupfer erfordern wird.

Der Ersatz jedes Verbrennungsmotors in den USA würde wahrscheinlich fünf- bis sechsmal so viel dieser teuren Erze erfordern. Rechnet man den Rest Europas (einschließlich Russland) und Amerikas hinzu – und ignoriert dabei sogar Afrika, China, Indien und den Rest Asiens – beginnt man zu erkennen, dass die Welt gar nicht genug dieser Mineralien finden und folglich genehmigen und fördern kann, um bis 2040 (geschweige denn früher) eine weltweite EV-Flotte aufzubauen.

Heutzutage dauert es fast so lange, nur um eine Genehmigung für die Aufnahme eines neuen Bergbaubetriebs zu erhalten – wenn man die Einwände der Umweltschützer und von NIMBY überwindet. Und, wie Kelly abschließend feststellt, mag man sich die ökologischen und sozialen Auswirkungen eines stark ausgeweiteten Abbaus dieser Materialien – von denen einige hochgiftig sind, wenn sie abgebaut, transportiert und verarbeitet werden – in Ländern mit Korruption und Missachtung von Menschenrechtsbilanzen gar nicht vorstellen.

Okay, vielleicht haben Sie also nichts gegen eine beschleunigte Genehmigung (keine Umweltverträglichkeitserklärungen oder Raum für öffentliche Stellungnahmen) zum Abbau oder sogar Import von Erzen vom Mars oder Mond. Ob Kinder oder KI-Roboter die Arbeit machen in jedem Falle Sklaven.

Die nächste Hürde ist die Überwindung des Schocks zu erfahren, dass man gar nicht so viel für die Umwelt tut, wenn man ganzen Bevölkerungen Elektrofahrzeuge aufzwingt.

Doshi berichtet, dass etwa die Hälfte der lebenslangen CO2-Emissionen eines Elektrofahrzeugs auf die Energie zurückzuführen ist, die für die Herstellung des Autos verwendet wird – hauptsächlich auf den Abbau und die Verarbeitung von Rohstoffen, die für die Batterie benötigt werden. Nur etwa 17 Prozent der gesamten CO2-Emissionen von benzinbetriebenen Fahrzeugen werden auf deren Herstellung zurückgeführt. Darüber hinaus verursacht die Herstellung eines Elektroautos etwa 30.000 Pfund CO2, während durch die Herstellung eines Benzinfahrzeugs nur etwa 14.000 Pfund CO2 freigesetzt werden.

Doshi erklärt, dass der CO2-Ausstoß von EVs auf der Straße von der Treibstoffmenge zur Stromerzeugung abhängt, der zum Aufladen der Batterie verwendet wird. Wenn er aus einem Kohlekraftwerk stammt, beträgt er etwa 15 Unzen CO2 für jede gefahrene Meile – 3 Unzen MEHR als bei einem ähnlichen benzinbetriebenen Auto. Wenn ein EV während seiner Lebensdauer nur etwa 50.000 Meilen gefahren wird, gibt es mehr CO2 in die Atmosphäre ab als ein vergleichbares Benzinfahrzeug. Doch bei über 90.000 Meilen mit der Batterie, die von saubereren Erdgaskraftwerken aufgeladen wird, wird das EV nur 24 Prozent weniger CO2 erzeugen als sein benzinbetriebener Zwilling.

Eine von Fachleuten begutachtete Studie der Universität Yale aus dem Jahr 2012 hatte ergeben, dass Elektrofahrzeuge nur eine Verringerung des „globalen Erwärmungspotentials“ um 10 bis 24 Prozent bingen, jedoch auch das Potential für einen signifikanten Anstieg der Vergiftung von Menschen und von Süßwasser aufweisen, ebenso wie der Süßwasser-Eutrophierung und der Auswirkungen auf den Metallabbau. Die Studie kam zu dem Schluss, dass bei einer Fahrzeuglebensdauer von 100.000 Kilometern das globale Erwärmungspotential von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu Benzinfahrzeugen nicht mehr als 14 Prozent beträgt und die Auswirkungen im Vergleich zu Dieselfahrzeugen nicht unterscheidbar sind.

Und wir wetten, dass Sie dachten, „emissionsfreies Fahrzeug“ bedeute AKTIV null Emissionen. Aber zumindest in UK gibt es ein zusätzliches Problem. Die wise owls of London sind ebenso erpicht darauf, Erdgas zum Betrieb von Haushaltsgeräten (einschließlich Heizsystemen) auslaufen zu lassen.

Der pensionierte Ingenieur Mike Travers argumentiert jedoch, dass die Dekarbonisierung der britischen Wirtschaft wahrscheinlich voraussetzt, dass Hausbesitzer (und Vermieter) elektrische Wärmepumpen, EV-Ladepunkte sowie elektrische Öfen und Duschen installieren müssen. Dieser zusätzliche Bedarf wird die Installation größerer Schaltkästen sowie neuer Trennschalter und Verteilertafeln erfordern – plus Neuverkabelung zwischen dem Schaltkasten und dem Verteilungsnetz.

In städtischen Gebieten, in denen die meisten elektrischen Kabel unterirdisch verlegt sind, müssen Gräben zwischen dem Haus und den Stromkreisen in der Straße gegraben werden. All dies wird die Stromkosten beträchtlich erhöhen. Dasselbe gilt für die Kalifornier, deren Gouverneur gerade ein Gesetz unterzeichnet hat, welches 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2045 vorschreibt.

Aber Moment! Da ist MEHR!

Travers stellt fest, dass viele EV-Befürworter eine „Fahrzeug-zu-Netz“-Ladung ins Auge fassen, bei der die Fahrzeugbesitzer bei hoher Nachfrage Strom aus der Batterie ihres Fahrzeugs wieder in das Netz einspeisen. Diese Dummköpfe! Das Problem: Die EV-Batterie liefert Gleichstrom, während das Netz Wechselstrom benötigt. Um das Netz zu speisen, müsste der Hausbesitzer einen Tausender für einen DC-AC-Wandler ausgeben, und warum sollte das jemand tun – oder die Batterie seines eigenen Fahrzeugs in unsicheren Zeiten entladen?

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2020/08/06/the-high-costs-and-low-benefits-of-electric-vehicles/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Bill Gates: „Klimawandel könnte tödlicher als Covid-19 werden“

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Multimilliardär Bill Gates, der mit seiner nach seiner Frau benannten Stiftung weltweit Impfprojekte anstößt, hat in den letzten Wochen durch sein Engagement in der Corona-Sars2-Politik gleichzeitig große Verehrung und harsche Kritik erhalten. Linke und libertäre Unterstützer schätzen die Initiative von Unternehmern, die in der Vergangenheit den Fortschritt der westlichen Staaten beflügelt haben (wie zum Beispiel Moritz Cohn, der Eisenbahnen finanzierte).

Rechte Kritiker hingegen halten Gates für einen Opportunisten, der seinen Reichtum in politische Macht ummünzen wolle und dafür Krisen wie die angebliche Corona-Pandemie ausnutze; ähnlich politischen Wissenschaftlern wie Christian Drosten oder Lothar Wieler.

Daher ist pikant, daß Gates Anfang August auf das Thema Klimakollaps wechselt und ähnlich wie Schellnhuber & Co. vor einer Katastrophe warnt. Auf Twitter zwitschert er am 4.8:

Die aktuelle Pandemie ist schrecklich. Der Klimawandel könnte aber sogar noch schrecklicher werden…

Wenn wir die Lektion von Covid-19 lernen, werden wir einen informierteren Zugang zum Klimawandel und den Folgen unserer Inaktivität erlangen. Wir können uns besser vorbereiten, um Leben zu retten und die schlimmsten Folgen zu verhindern.

Mir ist klar, daß es schwer ist im Moment an Probleme wie den Klimawandel zu denken. Wenn eine Katastrophe zuschlägt, liegt es in der menschlichen Natur, sich zunächst um unsere unmittelbaren Bedürfnisse zu kümmern, besonders bei so einer schlimmen Katastrophe wie Covid-19…

Wenn man verstehen will, welchen Schaden der Klimawandel anrichten wird, kann man sich Covid-19 ansehen und sich vorstellen, daß der entstehende Schaden sich auf einen längeren Zeitraum verteilt. Der Verlust von Menschenleben und die ökonomische Misere, die von der Pandemie verursacht werden, entspricht in etwa dem, was in Zukunft der Normazustand sein wird, wenn wir nicht den weltweiten Kohlendioxidausstoß eliminieren [sic!]. Im Jahr 2060 könnte der Klimawandel bereits so tödlich sein wie Covid-19, und bis 2100 könnte er fünf mal so tödlich sein.

Fünf mal? Hat er das mit einem Computermodell auf einem Windows-Rechner herausbekommen? Wenn das Modell die Qualität von IPCC-Szenarien hat, können wir beruhigt sein. Denn es hieße ja, daß nichts passieren wird, weil die Sars2-Infektion bekanntlich schwächer als die jährliche Grippewelle im Winter ist. Die „Pandemie“ hingegen findet wie der Klimakollaps hauptsächlich in der Fantasie von Redakteuren, Politikern und Leuten wie Bill Gates statt. Die massiven Schäden und Verluste einschließlich von „Millionen Lebensjahren“ hingegen werden nicht von einem Virus, sondern von Redakteuren, Politikern und Leuten wie Bill Gates verursacht.

Denn was fordert der reiche Amerikaner? Er will Treibhausgasemissionen reduzieren, indem die gesamte Menschheit lernen müsse, „Strom, Nahrungsmittel, Wärme oder Kälte emissionsneutral zu produzieren, und Güter zu produzieren, ohne daß dabei große Mengen von Treibhausgasen in die Atmosphäre“ entwichen. Das geht nicht, wie der geneigte EIKE-Leser weiß, da „alternative“ Energien wie Windkraft und E-Autos sogar noch mehr CO2 in der Luft bedeuten.

Man könnte nun sagen, daß hier nur wieder ein Promi Sprüche des PIK nachgeplappert hätte, um sich wichtig zu machen, was im Englischen als virtue signalling bezeichnet wird, Tugend-Signalisierung. Allerdings ist Gates nicht irgendein Schau-Sternchen, sondern einer der politisch mächtigsten Kapitalisten, der wie George Soros Millionen und Milliarden Dolares in NGOs* pumpen kann, denen es nicht um das Gemeinwohl geht.

*Nicht-Regierungsorganisationen




Gefangen im Tunnel – Der Teufelskreis der Corona-Politik

Carl Heneghan hat einen Artikel im britischen Politik- und Kulturmagazin Spectator verfasst, dem ältesten noch existierenden Magazin englischer Sprache. Darin zeigt er, dass derzeit in Großbritannien eine leichte Untersterblichkeit herrscht, also weniger Menschen sterben als im Schnitt der fünf vorherigen Jahre.
Die eigentliche Erkenntnis liegt aber darin, dass die Sterblichkeit in den britischen Pflegeheimen und Krankenhäusern aktuell sogar deutlich niedriger ist, aber die Sterblichkeit in den Privathaushalten viel höher als normal – und dies liegt mit Sicherheit nicht an Covid-19. Der naheliegende Grund ist: Dort wird aktuell gestorben, weil die Menschen vorher nicht zum Arzt gegangen sind, um das Gesundheitssystem in Coronazeiten zu schonen.
So wurden ihre Krankheiten zu spät oder gar nicht behandelt. Heneghan nennt Schätzungen von 200.000 Todesfällen, mit denen Großbritannien aus diesem Grund zu rechnen hat. Und, wie gesagt, wenn Fachleute wie er von Zahlen reden, sollte man das ernstnehmen, im Gegensatz zu den Einlassungen der Drostens und Lauterbachs dieser Welt, die da keinerlei Kompetenz erkennen lassen.
Epidemiologen, die etwas von Evidence Based Medicine verstehen, also von der korrekten Deutung von Studienzahlen, gibt es auf der ganzen Welt. In den USA etwa den herausragenden John Ioannidis von der Standford University, der von Anfang an vor dem Fiasko durch massive Schutzmaßnahmen auf ungenügender Datengrundlage warnte. Es gibt sie auch in Deutschland und Österreich, wie beispielsweise Andreas Sönnichsen (siehe auch hier).

Das ganze Elend der Politik

Doch speziell in Deutschland kommen diese Experten nicht zu Wort, dabei sind sie die Spezialisten genau des Fachgebietes, welches uns am besten sagen kann, welche Belege es für die Gefährlichkeit von Covid-19 gibt. Also wie wir die Lage einschätzen sollten und was die Konsequenzen der Schutzmaßnahmen, positiv wie negativ, sind. Andreas Sönnichsen wurde in die österreichische Talkshow Talk im Hangar (22.07.2020) zusammen mit einem Kollegen und einer Kollegin, einer Richterin und einem Regierungspolitiker eingeladen.
Dort zeigte sich das ganze Elend der Politik. Andreas Sönnichsen argumentierte auf der Basis von soliden Belegen, während die zwei anderen Mediziner vor allem rein aus ihrer mehr emotional begründeten Sichtweise heraus argumentierten, sowohl pro und contra. Zusammengefasst lautet die Schlussfolgerung des Politikers aber in etwa so: Es zeigt sich gerade, dass drei Ärzte drei verschiedene Meinungen haben, und da sollen wir Politiker uns entscheiden. So treffen wir dann halt eine Entscheidung und halten daran dann auch fest.
Er behandelte die drei Meinungen also gewissermaßen gleichwertig. Das ist nichts anderes als die Kapitulation des Willens, sich um die fachlich beste Meinung zu bemühen und zwar jeden Tag neu (und auf dem Boden eventuell neuer Erkenntnisse). Um die am besten begründete Meinung herauszufinden, gibt es klare Regeln, wie zum Beispiel die der Evidenzbasierten Medizin. Und diese bestbegründete Meinung vertrat eindeutig und nachweisbar Andreas Sönnichsen. Wozu gibt es eigentlich solide Wissenschaft, wenn es die Entscheider in der Politik nicht interessiert oder sie zu träge sind, sich darum zu bemühen? Sehen Sie dazu Andreas Sönnichsen ab Min. 7:04 und darauf den grünen Bürgermeister von Innsbruck Georg Willi ab Min. 11:20 und später im Verlauf des Talks.

Teufelskreislauf der Panik

Zurück zum Spectator-Aufsatz des Epidemiologen Carl Heneghan. Das zugrundeliegende Problem dieser offensichtlichen Verneinung der Wirklichkeit sieht Heneghan darin, dass Menschen dazu neigen, sich am Anfang auf eine Bezugsgröße zu einigen, man könnte auch Anker oder Tunnel dazu sagen, und dann, obwohl sie sich als falsch erweist, eisern daran festhalten.
Im Falle von Corona war es ganz sicher die viel zu hohe Sterblichkeitsannahme, die zu den Horrorzahlen allein in Deutschland von hunderttausenden Toten motivierte, obwohl sie schon zum Zeitpunkt ihrer Propagierung nachweislich falsch war. Aber sie löste die Panik der Entscheider aus, die bis heute deren Handlungen bestimmt, obwohl wir ganz sicher wissen, dass die Sterblichkeit einer Infektion mit dem SARS-Cov-2 die einer normalen saisonalen Grippeinfektion nicht übersteigt. Aber die Politik wie die Öffentlichkeit schaffen es einfach nicht, aus diesem Teufelskreislauf der Panik auszusteigen.
Hier ihm Wortlaut frei übersetzt Carl Heneghans Schlussfolgerung:
Der Coronavirus Ausbruch hat große Emotionen, verbunden mit dem starken Wunsch nach Handlung, ausgelöst. Obwohl die Daten auf das Gegenteil hinweisen, wollen heute noch viele im Lockdown verharren. Im zu starken Vertrauen auf die ersten Informationsbruchstücke finden wir, dass dies keine gute Idee ist. Wir sollten uns die Tatsache klarmachen, dass wir diese Tendenz am starren Festhalten haben. Die Lösung besteht in einer Verlangsamung der Entscheidungsprozesse, suchen nach zusätzlichen Gesichtspunkten und Informationen. Reaktion in Eile führt zum starren Festhalten an falschen Maßnahmen und der damit verbunden Probleme. Wenn wir auf Covid-19 blicken, dann ist die wirkliche Bedrohung nicht die Krankheit; es ist, wie wir auf aufkommende Informationen reagieren.
Im englischen Originmaltext:
„The coronavirus outbreak has involved powerful emotions and strong impulses for taking action. Despite evidence pointing to the contrary, many want to stay in lockdown. Relying too heavily on the first piece of information we come across is a bad idea. We all need to be aware of the fact that we have this anchoring tendency. The solution involves slowing your decision-making processes, seeking additional viewpoints and information. Reacting in haste acts to underpin anchoring and its associated problems. When it comes to Covid-19, the real threat is not the disease; it’s how we react to the emerging information.“
Wer Englisch versteht, sollte seinen Spectator-Beitrag unbedingt in Gänze lesen. Kluge Stimmen in dieser Zeit des Irrsinns zu vernehmen, tut einfach gut.

Aktueller Nachtrag 10.08.2020/9Uhr

Folgender Brief erreichte mich aktuell als E-Mail über den Verteiler der Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung. Der Brief wurde verfasst von Prof. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI. der Uni Regensburg
Liebe Alle,
Sie haben es sicher mitbekommen: Das RKI ist aktuell mit der Message in den Medien unterwegs, dass aktuell die Reproduktionszahl R wieder steigen würde, was laut RKI an den bundesweiten Lockerungsmaßnahmen liegen würde (z.B.hier).
Das ist – man muss es in meinen Augen so sagen – eine unfassbare Irreführung des Bürgers.
Am 6. Mai wurden vom RKI ja die Richtlinien geändert, wer getestet werden soll. Von da an werden alle Personen mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere getestet (Siehe hier), unabhängig davon, ob es irgendwelche zusätzlichen Risikofaktoren gibt (letzteres ist die Änderung, vorher musste eine Person zusätzlich zu Symptomen Risikofaktoren aufweisen).
Zudem wird inzwischen zunehmend in der Breite völlig unabhängig von Symptomen getestet, wie die Medienberichte zu Testungen im Bereich des Fußballs  und im Bereich der Schlachthöfe zeigen – hier lässt beispielsweise Schleswig-Holstein die Belegschaften aller großen Betriebe im Land testen.
Durch die damit verbundene deutliche Ausweitung der Tests – in den Wochen davor wurden ja bis zu 60% der vorhandenen Testkapazitäten nicht genutzt  – werden natürlich deutlich mehr Infektionen entdeckt. Deswegen haben sich aber nicht mehr Personen als vorher angesteckt, sondern die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider.
Deswegen ist es absolut irreführend, wenn das RKI hier von einem „gestiegenen R“ spricht. In Wirklichkeit spiegelt das gestiegene R nur die Ausweitung der Tests wieder.
Frappierender Weise ist das dem RKI durchaus bewusst. So schreiben die Autoren des Fachartikels zum Nowcasting-Modell vom RKI, auf dem die Schätzung des R beruht, in ihrem Fachartikel im Epidemiologischen Bulletin:
„Ein weiterer Aspekt ist aber auch, dass in Deutschland die Testkapazitäten deutlich er­höht worden sind und durch stärkeres Testen ein insgesamt größerer Teil der Infektionen sichtbar wird. Dieser strukturelle Effekt und der dadurch be­dingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen, dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt.“ (Das Wort „etwas“ ist hier allerdings etwas untertrieben!).
Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.
Meiner Meinung nach müsste man diese Punkte so breit wie möglich und sobald wie möglich in die Öffentlichkeit tragen. Deswegen wäre meine Bitte an Sie, dass Sie all Ihre Kontakte nutzen, um das in den Medien richtigzustellen. Ich habe bereits all meinen Medienkontakten entsprechend geschrieben.
Herzliche Grüße
Christof Kuhbandner
Prof. Christof Kuhbandner,  Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI. der Uni Regensburg
Zuerst erschienen bei ACHGUT hier