Zensur: Youtube löscht Interview mit Bestsellerautor Sucharit Bhakdi

geschrieben von Admin | 17. August 2020
Prof. Dr. Sucharit Bhakdi steht mit seinem GIGA-Bestseller Corona Fehlalarm? aktuell in der siebten Woche auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste (Kategorie: Taschenbuch Sachbücher) und rangiert auch in Österreich und in der Schweiz auf Platz 1 (PI-NEWS berichtete). Jetzt hat YouTube ein äußerst aufschlussreiches Interview mit Prof. Bhakdi, geführt vom Journalisten Boris Reitschuster, einfach gelöscht. Das Interview kann » hier « noch angesehen werden (oder auch bei Telegram).

Der Beitrag erschien zuerst bei PI hier
Es ist auch interessant die einigermaßen fassungslose Reaktion des Interviewers Reitschuster (hier) nachzulesen.



Das Umwelt-Programm der US-Demokraten wird uns zurück ins 19. Jahrhundert bringen!

geschrieben von Chris Frey | 17. August 2020

“Bekämpfung der Klimakrise und Streben nach Umweltgerechtigkeit” lautet [übersetzt] der Titel des Segments des demokratischen Programms 2020, das, falls es jemals umgesetzt wird, Amerika in die Tage vor der industriellen Revolution zurückversetzen könnte. Er besteht aus fast 3000 Wörtern und beginnt mit dem folgenden Absatz:

„Der Klimawandel ist ein globaler Notstand. Wir haben keine Zeit zu verlieren, um Maßnahmen zum Schutz des Lebens und der Zukunft der Amerikaner zu ergreifen. In den letzten vier Jahren gab es rekordverdächtige Stürme, verheerende Waldbrände und historische Überschwemmungen. Sowohl städtische als auch ländliche Gemeinden haben wirtschaftliche Verluste in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar erlitten. In Michigan haben die Dämme katastrophal versagt. Die Ernten der Landwirte sind auf ihren Feldern im Mittleren Westen überflutet worden. Küstengemeinden von Florida bis New Jersey befinden sich infolge des Meeresspiegelanstiegs und stärkerer Stürme in einer existenziellen Krise. Tausende von Amerikanern sind gestorben. Und Präsident Trump leugnet immer noch gefühllos und willentlich die Wissenschaft, die erklärt, warum so viele leiden“.

Weiter wird beschrieben, wie sie die Nation dekarbonisieren und alle Aktivitäten auf Null-Emissionen bringen werden, wobei Kraftwerke bis 2035 eine Vorreiterrolle spielen werden. Innerhalb von fünf Jahren planen sie die Installation von 500 Millionen Sonnenkollektoren, 8 Millionen Solardächern zusammen mit kommunalen Solarnetzen, 60.000 Windturbinen und die Umwandlung von amerikanischem Einfallsreichtum in Arbeitsplätze zur Bereitstellung erneuerbarer Energielösungen.

Dieser Plan ignoriert einen der größten Betrügereien in neuzeitlichen Regierungen ist, nämlich die Milliarden von Dollar, die Unternehmen und Investoren aus dem Silicon Valley seit Jahrzehnten einheimsen durch Subventionen für grüne Energie. Zu den schlechten Wetten auf erneuerbare Energien gehören seit den 1970er Jahren direkte Subventionen, Regierungsdarlehen, Kreditbürgschaften, Steuervergünstigungen, üppige Zuschüsse und Regulierungsauflagen, die zugunsten von Wind- und Sonnenenergie verzerrt sind. Dennoch bleibt die so genannte grüne Energie (die in Wirklichkeit alles andere als grün ist) eine unbedeutende Quelle amerikanischer Energie, obwohl allein durch die Regierungen Bush und Obama mehr als 100 Milliarden Dollar in sie investiert wurden.

Es gibt Nischenmärkte für Wind- und Sonnenenergie, aber die Annahme, dass die derzeitigen erneuerbaren Technologien die gleichen Energiedienstleistungen erbringen können, die heute mit Öl, Kohle und Erdgas möglich sind, widerspricht der Realität. Ohne üppige Subventionen könnte die erneuerbare Energie tatsächlich ihre Nischenmärkte finden.

Amerikas vor dem Virus 18 Billionen Dollar schwere industrielle Wirtschaft kann nicht mit Windmühlen und Solarpaneelen betrieben werden, wenn wir nicht die vier Gesetze der Thermodynamik überwinden können, die den Menschen auf den Mond gebracht sowie zur Entwicklung von Mikroprozessoren, Halbleitern, unzähligen technologischen Durchbrüchen und einer Verlängerung unseres eigenen Lebens geführt haben.

Die Zukunft der erneuerbaren Energien ist nicht viel besser als ihre düstere Vergangenheit. Selbst unser Energieministerium prognostiziert, dass ihre Rolle in einem weiteren Jahrzehnt nicht mehr als zehn Prozent ausmachen wird. Selbst dieser geringe Anstieg würde von milliardenschweren Bundessubventionen abhängen, die im Programm der Demokraten enthalten ist. Es wird nur dann nicht zustande kommen, wenn die derzeitige Regierung eine Verlängerung erhält.

Europas Streben nach erneuerbaren Energien begann ein Jahrzehnt früher als das unsere und bewies die Notwendigkeit, die Subventionen zu erhöhen und die Stromtarife anzuheben. Dies wurde in der oben erwähnten Demokratischen Plattform völlig ignoriert.

Deutschland und England mussten erfahren, dass je mehr erneuerbare Energie sie in ihre Netze einspeisen, sie desto mehr Kohle verbrennen müssen, um ihre intermittierende Erzeugung zu unterstützen. Es ist ziemlich erstaunlich, dass diese Tatsache nicht allgemein erkannt bzw. geleugnet oder ignoriert wird. Wenn ein Land oder ein Unternehmen von einer gewissen Menge an Wind- oder Solarkapazität in seinen Netzen abhängig sein will, muss es eine gleiche oder größere Menge an fossilen Brennstoffen im Bereitschaft halten, die in Zeiten ohne Sonne oder Wind jederzeit zur Verfügung steht. In dem neuen Buch A Hitchhikers Journey Through Climate Change [etwa: Eine Reise per Anhalter durch den Klimawandel] erkennen die Autoren dies als die Chiccone/Lehr-Faustregel an.

Vor einigen Jahren kündigte Google an, dass es bald ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden würde. Nicht lange danach musste man aber zugeben, dass es sich um eine große Fehlkalkulation handelte. Man musste zur Kenntnis nehmen, dass der Übergang zu grünen Stromsystemen zwei- bis dreimal mehr Erzeugungskapazität erfordern würde, um die gleiche Strommenge zu liefern wie ein Kohle- oder Erdgaskraftwerk. Trotzdem behauptet Amazon jeden Tag in Fernsehspots, dass sie alle innerhalb von 5 Jahren erneuerbar sein werden. Der Bildschirm zeigt Dutzende von wirbelnden Windturbinen, während der Erzähler diesen Unsinn von sich gibt. Es ist schlicht und ergreifend nicht machbar.

Google erkannte auch, dass diese Strukturen enorme Mengen an Stahl, Beton, Kupfer, Glas, Kohlefaser, vielen seltenen Erden und große Mengen an Energie benötigen, um sie zu entwickeln.

Die Praxis, die amerikanischen Steuerzahler zur Finanzierung von Hirngespinsten über alternative Energiequellen zu schröpfen, geht auf die späten 1970er Jahre zurück. Die Carter-Regierung gab Milliarden von Dollar für die Synthetic Fuels Corporation aus, eines der größten „Wohlfahrts“-Unternehmen in der amerikanischen Geschichte. Der verstorbene F.A. Hayek nannte dies die „fatale Überheblichkeit“, da er dachte, Politiker wüssten, wohin die Zukunft geht.

Der vielleicht größte Wahn von allen sind die Hunderttausende von Arbeitsplätzen, die inmitten der Umstellung auf erneuerbare Energien versprochen werden. Trotz des Versprechens von Präsident Obama, im Falle seiner Wahl innerhalb von zehn Jahren fünf Millionen grüne Arbeitsplätze zu schaffen, kam nur ein sehr kleiner Bruchteil zustande. Eine Studie des Instituts für Energieforschung aus dem Jahr 2013 ergab, dass für die 26 Milliarden Dollar, die zwischen 2009 und 2016 für Kreditgarantieprojekte des Energieministeriums zugesagt wurden, nur 2298 dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das entspricht 11,45 Millionen Dollar, die der Steuerzahler für jeden Arbeitsplatz ausgegeben hat.

Das Büro des Generalinspekteurs der Arbeitsabteilung prüfte einen Zuschuss in Höhe von 500 Millionen Dollar an die Beschäftigungs- und Ausbildungsverwaltung, um Personen auf eine Karriere in „grünen Berufen“ vorzubereiten. Der Bericht stellte fest, dass von 80.000 Teilnehmern nur 8.035 der Ausgebildeten eine Arbeitsstelle gefunden hatten und nur 1.033 von ihnen länger als sechs Monate angestellt waren. Mr. Bidens Bilanz, so er gewinnen sollte, wird wahrscheinlich nicht viel besser ausfallen.

Noch mehr Schikane steckt in dem grünen Jobwahn, der deutlich wird, wenn man die vielen als grün gezählten Jobs sieht, was einen zum Lachen bringt. Zu ihnen gehören EPA-Aufsichtsbehörden, Ökologieprofessoren an Universitäten, Schulbusfahrer, Fahrradwerkstatt-Angestellte und sogar Lobbyisten in Washington DC, die sich mit grüner Finanzierung befassen.

Zum Glück für uns ist das demokratische Programm völlig transparent. Wenn die Öffentlichkeit es lesen würde, kann sie nicht vorgeben, getäuscht worden zu sein, wenn sie ihr Wahlkreuzchen entsprechend setzt.

Portions of this article were excerpted directly from the book “Fueling Freedom” with permission of the authors Steve Moore and Kathleen White. The book is recommended as the very best treatise on American energy yet to be written.

Autor: CFACT Senior Science Analyst Dr. Jay Lehr has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books. Jay’s new book A Hitchhikers Journey Through Climate Change written with Teri Ciccone is now available on Kindle and Amazon.

Link: https://www.cfact.org/2020/08/11/the-democrats-enviro-platform-will-drag-you-back-to-the-19th-century/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Aus dem wöchentlichen WUWT-Klimarundbrief

geschrieben von Chris Frey | 17. August 2020

Vor vier Wochen überprüfte TWTW [The Week That Was] die neue Studie von Richard Lindzen, in dem er zusammenfasst, was wir mit hinreichender Sicherheit wissen, was wir vermuten und von was wir wissen, was in Bezug auf Klimawandel, Treibhauseffekt, Temperaturtrends, Klimamodellierung, Ozeanchemie und Meeresspiegelanstieg falsch ist. Grundlegende Erkenntnisse sind u. A. Folgende (mit Ergänzungen in Fettschrift):

1) Das Klimasystem befindet sich niemals im Gleichgewicht.

2) Im Mittelpunkt des Systems befinden sich zwei turbulente Flüssigkeiten, die miteinander in Wechselwirkung stehen und von der Sonne ungleichmäßig erwärmt werden, was zu einem Wärmetransport vom Äquator zu den Polen (meridional) führt, wodurch wiederum Ozeanzyklen entstehen, die bis zu 1000 Jahre dauern können.

3) Die beiden wichtigsten Akteure im Treibhauseffekt sind Wasserdampf und Wolken, die nicht vollständig verstanden und nicht stabil sind.

4) Ein lebenswichtiger Bestandteil der Atmosphäre ist Wasser in seinen flüssigen, festen und gasförmigen Phasen, und die Veränderungen der Phasen haben immense dynamische Konsequenzen.

5) Die Verdoppelung des Kohlendioxids (CO2) verursacht eine 2%ige Beeinflussung des normalen Energieflusses in das System hinein und aus dem System heraus, was der Beeinflussung durch Veränderungen der Wolken und anderer natürlicher Merkmale ähnelt. Angesichts der turbulenten Bedingungen des Klimasystems, die nicht durch Gleichungen beschrieben werden können, hat das Konzept der Forcings wenig Bedeutung.

6) Die Temperaturen in den Tropen waren extrem stabil. Es sind die Temperaturunterschiede zwischen den Tropen und den Polarregionen, die extrem wichtig sind. Berechnungen wie die der globalen Durchschnittstemperatur lassen diesen bedeutenden Unterschied weitgehend außer Acht.

Vor drei Wochen nutzte TWTW die Arbeit von William van Wijngaarden und William Happer (W & H), um zusammenzufassen, was wir mit hinreichender Sicherheit wissen, was wir vermuten und was wir über den Treibhauseffekt nicht wissen. Beide Herren sind Experten auf dem Gebiet der Atom-, Molekular- und optischen Physik (AMO), was bei weitem keine einfache Physik ist, aber notwendig, um zu verstehen, wie Treibhausgase die Abstrahlung von Energie von der Oberfläche in den Weltraum beeinflussen (verzögern) – d.h. um die Prozesse zu verstehen, durch die die Erde jede Nacht Wärme verliert.

1) Es gibt kein allgemeines Verständnis des Treibhauseffektes, das ausreicht, um elegante Gleichungen zu entwickeln.

2) Die optische Tiefe oder optische Dicke der Atmosphäre (Transparenz) ändert sich mit zunehmender Höhe. Die Tiefe wird in Form eines natürlichen Logarithmus gemessen und bezieht sich in diesem Fall auf die Entfernung, die ein Photon einer bestimmten Frequenz zurücklegen kann, bevor es von einem geeigneten Molekül absorbiert wird (eines, das Photonen dieser Frequenz absorbiert und wieder aussendet).

3) Im Gegensatz zu anderen natürlichen Treibhausgasen ist Wasserdampf, das dominierende Treibhausgas, nicht gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt. [SEPP-Kommentar: Die Variabilität des Wasserdampfs während des Tages und die Bildung von Wolken aus H2O usw. machen theoretische Berechnungen der „Klima“-Dynamik mit beliebigen Werten unmöglich. Da Wasserdampf stündlich, täglich und jahreszeitlich und je nach Ort variiert, erkannte der Charney-Bericht, dass eine vernünftige Berechnung unmöglich ist. Also ging er den falschen Weg, H2O zu ignorieren, und nahm einen CO2-Wert an, um kam dann mit einem „Feedback“-Konzept aufzuwarten, um zu versuchen, H2O zu berücksichtigen. Das Konzept scheitert und ist nach wie vor eine schlechte Modellierungspraxis, die Misserfolge produziert.

4) Es besteht eine logarithmische Beziehung zwischen Treibhausgasen und Temperatur.

5) „Sättigung“ bedeutet, dass das Hinzufügen weiterer Moleküle nur eine geringe Veränderung der Erdstrahlung in den Weltraum bewirkt. Der sehr enge Bereich, in dem Methan (CH4) Photonen absorbieren und emittieren kann, liegt unterhalb der Tropopause, wo die Atmosphäre dick ist, bereits durch Wasserdampf (H2O), das dominierende Treibhausgas, gesättigt. Daher hat die Zufuhr von Methan wenig Einfluss auf die Temperaturen.

6) Die hochauflösende Transmissions-Molekular-Absorptions-Datenbank (HITRAN) ist eine Zusammenstellung spektroskopischer Parameter zur Berechnung und Simulation der Transmission und Emission von Licht in der Atmosphäre. Das Datenbankprojekt wurde Ende der 1960er Jahre von den Air Force Cambridge Research Laboratories (AFCRL) als Antwort auf den Bedarf an detaillierten Kenntnissen über die Infraroteigenschaften der Atmosphäre gestartet. „Das Ziel von HITRAN ist ein in sich konsistenter Satz von Parametern. Gleichzeitig besteht jedoch die Anforderung, möglichst genaue Parameter zu archivieren. Es muss betont werden, dass die in HITRAN vorhandenen Parameter eine Mischung aus berechneten und experimentellen Parametern sind. Häufig sind die experimentell ermittelten Werte genauer als die berechneten und umgekehrt“. Aus dieser Datenbank berechnen W & H, dass eine Verdoppelung des CO2 die Temperaturen um nicht mehr als 1,5 ⁰ C erhöht – eine obere Grenze auf der Grundlage dessen, was wir heute über die Atmosphäre wissen. Diese Obergrenze ähnelt der, die von den erfahrenen Apollo-Wissenschaftlern und Ingenieuren des TRCS-Teams berechnet wurde. Die Apollo-Veteranen nahmen an den Meilensteinen des Raumfahrtprogramms der NASA teil.

Vor zwei Wochen überprüfte TWTW die Probleme mit Modellen, wie sie vom etablierten japanischen Klimamodellierer Mototaka Nakamura diskutiert und in einer neuen Studie von Ross McKitrick und John Christy aufgezeigt wurden. Zuvor fasste Tony Thomas einige der von Nakamura erkannten Hauptprobleme zusammen:

● Unwissenheit über groß- und kleinräumige Ozeandynamik.

● Völliges Fehlen aussagekräftiger Darstellungen von Aerosolveränderungen, die Wolken erzeugen.

● Mangelndes Verständnis der Treiber von Eis-Albedo-Rückkopplungen (Reflektivität): „Ohne eine einigermaßen genaue Darstellung ist es unmöglich, aussagekräftige Vorhersagen über Klimaschwankungen und -änderungen in den mittleren und hohen Breiten und damit auf dem gesamten Planeten zu machen.

● Unfähigkeit, mit Wasserdampfelementen umzugehen.

● Willkürliche „Anpassungen“ (Fudges) von Schlüsselparametern, die nicht verstanden werden.

Ferner lehnt Nakamura das Konzept des IPCC ab, dass der Einfluss des CO2 hinzufügenden Menschen durch Modelle vorhergesagt werden kann. Er stellt fest:

„Ich möchte auf eine einfache Tatsache hinweisen, dass es unmöglich ist, auch nur den Sinn oder die Richtung der Veränderung eines Systems korrekt vorherzusagen, wenn das Vorhersageinstrument wichtige nichtlineare Prozesse, insbesondere Rückkopplungen, die im tatsächlichen System vorhanden sind, vermisst und/oder grob verzerrt“. Kurz gesagt, wir wissen einfach nicht, ob die Rückkopplungen Störungen des Systems verstärken oder dämpfen werden“.

Nakamura stellt weiter fest, dass zwei Hauptprobleme in den Modellen die Ozeanströmungen (Ozeanzirkulation) und das Wasser in der Atmosphäre sind. Beide Probleme werden von Lindzen benannt.

McKitrick und Christy testeten die aus 38 neuen CMIP6-Modellen berechneten Werte für den Zeitraum von 1979 bis 2014 mit Datensätzen aus drei verschiedenen Arten von Beobachtungen. 1) Vier verschiedene Sätze von Radiosonden- (oder Sonden-)Daten von Wetterballonen. 2) Vier verschiedene Datensätze von Mikrowellensensoren an Bord polumlaufender Satelliten, die die Intensität der Mikrowellenemissionen von Luftsauerstoff messen, welche direkt proportional zur Temperatur sind. 3) Vier verschiedene Datensätze, bekannt als Reanalysen, zwei aus Europa, einer aus Japan und einer aus den USA, NASA.

Die 12 Datensätze decken 35 Jahre ab und sind seit mindestens 5 Jahren verfügbar. Die drei verschiedenen Arten von Datensätzen aus Beobachtungen sind sowohl für den globalen als auch für den tropischen Raum eng gruppiert. Bei den meisten Modellen liegt der Mittelwert für Satellitenbeobachtungen unter dem unteren Teil des 95%-Konfidenzintervalls für dieses Modell, was darauf hinweist, dass das Modell keine atmosphärischen Temperaturtrends abschätzen kann. Wie Nakamura geschrieben hat, haben die globalen Klimamodelle keinerlei Vorhersagewert. Das IPCC und seine Anhänger haben sich eindeutig von der wissenschaftlichen Methode verabschiedet und in die Welt der wilden Spekulation eingestiegen.

TWTW vom 27. Juni knüpfte an Roy Spencers Vergleich der Ergebnisse von 13 CMIP6-Modellen mit Temperaturdaten an der Erdoberfläche an, die weit weniger umfassend als atmosphärische Daten sind und viel mehr menschlichen und natürlichen Einflüssen unterliegen als atmosphärische Daten. Die CMIP6-Modelle erzeugen deutlich mehr Erwärmung als die älteren CMIP5-Modelle und überschätzen die HadCRUT4-Oberflächenerwärmung tendenziell um etwa 50%. Daher haben die getesteten Klimamodelle wenig oder keine nachgewiesene Fähigkeit zur Vorhersage von Temperaturtrends jetzt oder in der Zukunft.

In der vergangenen Woche erörterte TWTW zwei Versuche, den Einfluss von Kohlendioxid zu verzerren: erstens die Veränderung der Ozeanchemie, die so genannte Versauerung der Ozeane, und zweitens den so genannten beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels. Einige der fruchtbarsten Gebiete der Ozeane sind jene mit stärkerem Aufwallen, weil dabei Tiefenwasser an die Oberfläche kommt, welches Nährstoffe und vermehrt Kohlendioxid aus der Tiefe mitbringt. Dies wiederum fördern die Photosynthese, das pflanzliche und tierische Leben und den Beginn der marinen Nahrungskette. Wie Jim Steele beschrieb, erlebte der pazifische Nordwesten der USA in den Jahren 2006 bis 2008 einen besonders starken Auftrieb, der zu einem Absterben der Austern führte.

Das Absterben erfolgte nicht durch atmosphärisches CO2, sondern durch die Austernindustrie, die pazifische Austern aus Japan importierte, welche sich im Nordwestpazifik nicht entwickelt haben. Diese Austern geben ihre Eier einfach ins Wasser ab, weil sie sich in Gewässern ohne rasche Änderungen des pH-Wertes infolge Aufwallen entwickelt haben. So starben die Eier und Larven in den Jahren 2006-2008 bei starken Veränderungen des pH-Wertes ab. Umgekehrt „brüten“ die im pazifischen Nordwesten heimischen Olympia-Austern ihre Larven in ihren Schalen, wo der pH-Wert besser kontrolliert wird. Diese natürlichen Bedingungen, die das Absterben in den Jahren 2006-2008 verursachten, wurden durch die Handlungen der Austernzüchter im Nordwesten kompliziert.

Bei der Erörterung der sogenannten Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs erörterte TWTW die beobachtete Änderungsrate des Meeresspiegels am geologisch stabilen Newlyn, Cornwall, England, wie in einem Beitrag von E. Bradshaw im Journal of Marine Geodesy dargelegt. Es gibt zwei verschiedene Änderungsraten, eine hundertjährige Änderungsrate, gemessen mit Gezeitenmessern von 1,8 mm pro Jahr. Die zweite Änderungsrate beträgt 3,8 mm pro Jahr über einen Zeitraum von 11 Jahren (von 1993-2014), gemessen durch Satelliten. Man kann nicht sagen, dass die zweite Änderungsrate die richtige ist und dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt, denn während der hundertjährigen Aufzeichnung der Gezeitenpegel gab es mehrere andere Perioden mit ähnlichen Änderungsraten wie die des Satelliten. Daher ist die Behauptung, dass der Meeresspiegelanstieg zunimmt, eine übereilte Schlussfolgerung, die auf einem Wechsel der Instrumentierung beruht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/08/10/weekly-climate-and-energy-news-roundup-419/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Meine Nachricht an Kamala Harris über Fracking

geschrieben von Andreas Demmig | 17. August 2020

Senatorin @ KamalaHarris

Sie haben gesagt: „Keine Frage, ich bin für ein Verbot von Fracking.“ Ich möchte Ihnen den Vorteil des Zweifels geben und davon ausgehen, dass die Blase, in der Sie sich befinden, Sie vor vielen Fakten über diese wichtige Technologie geschützt hat. Hier ist die Wahrheit über Fracking. (Thread)

Kurze Zusammenfassung

  1. Viele Politiker, einschließlich Joe Biden, unterstützen das Verbot von Fracking – auf Grundbesitz (Länder) des Bundes oder überhaupt. Fracking ist jedoch erforderlich, um über 60% des amerikanischen Öls und 75% des amerikanischen Erdgases zu fördern. Ein Frack-Verbot ist der schnellste Weg, um eine globale Rezession und eine amerikanische Depression zu schaffen.
  2. Öl ist die Energiequelle der Welt, da es kostengünstige, hochkonzentrierte Energie bereitstellt. Öl liefert 90% der weltweiten Transportenergie und hat keinen skalierbaren Ersatz für Flugzeuge, Frachtschiffe und große landwirtschaftliche Geräte.
  3. Fracking hat uns von einem riesigen Nettoimporteur von Öl zu einem Nettoexporteur geführt. Im Jahr 2007 importierten die USA über 400 Millionen Gallonen Öl pro Tag. Im vergangenen September waren die USA zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1973 ein Nettoölexporteur – ein Trend, den das Energieministerium und die Unternehmen voraussichtlich fortsetzen werden.
  4. Ein Fracking-Verbot würde den gleichen Öl Anteil vom Markt nehmen, wie das arabische Ölembargo von 1973. Dieser Vorfall hat damals die Ölpreise mehr als vervierfacht und eine globale Rezession ausgelöst. Auch ein kleinerer Ölvorfall im Jahr 1979 löste eine globale Rezession aus.
  5. Kluge Politiker wissen, dass die Einschränkung der Ölproduktion Rezession oder Schlimmeres bedeutet. Aus diesem Grund beendete Barack Obama die „Tyrannei des Öls“, besann sich dann aber das Ölexportverbot zu beenden und würdigte die Fracking-Revolution: „Amerika ist wie der größte Ölproduzent … das habe ich veranlasst, Leute.“
  6. Fracking hat die jährliche Ölproduktion um über 100 Milliarden Gallonen Öl erhöht. Und es hat uns noch mehr Energie in Form von Erdgas hinzugebracht – das entspricht fast 200 Milliarden Gallonen Öl pro Jahr!
  7. Zwischen 2008 und 2018 hat Fracking-Erdgas den USA 17-mal mehr Energie zugeführt als alle Solarmodule und Windkraftanlagen zusammen. Und das ist 100% zuverlässige Energie, im Gegensatz zu der unzuverlässigen Energie aus Sonne und Wind, die ständig durch … frackiertes Erdgas gesichert werden muss.
  8. Gefährdet Fracking das Grundwasser? Fracking ist eine der weltweit sichersten industriellen Praktiken für das Grundwasser, da es eine Meile unterhalb des Grundwasser Spiegels stattfindet. Die größte Bedrohung für das Grundwasser ist Mutter Natur, die es mit Methan, Arsen, Uran und Salz kontaminiert.
  9. Fracking erzeugt, wie viele industrielle Aktivitäten, kleine Erdbewegungen – keine gefährlichen Erdbeben. Ein typischer Frack-Job bewegt den Boden weniger als ein Sattelschlepper, der die Straße entlang fährt.
  10. Weil Fracking für unser Leben so wichtig ist und sicher und verantwortungsbewusst durchgeführt werden kann, wäre es verrückt und grausam, Fracking zu verbieten. Wir sollten weiterhin nur gefährliche Fracking-Missbräuche verbieten und ansonsten weiterhin den Wohlstand genießen, den uns diese wunderbare Technologie bringt

Weitere Details und Referenzen zu obigen Diskussionspunkten finden Sie hier folgend

Alex Epstein@AlexEpstein
Founder of Center for Industrial Progress. Author of The Moral Case for Fossil Fuels (http://amzn.to/1F4g9ae).

Übersetzt durch Andreas Demmig




McIntyre über die Studie von Kaufman et al. 2020 -Wie man wieder mal Daten zurecht biegt.

geschrieben von Chris Frey | 17. August 2020

Andrew Revkin lobhudelte gerade über die Studie auf Twitter, als sich McIntyre einschaltete.

Hier die vollständige Replik von Steven McIntyre:

1: Ich fragte mich, warum sich ihre neue Antarktis-Rekonstruktion so dramatisch von PAGES2K von vor nur sieben Jahren unterschied – eine Frage, über die sowohl die Autoren als auch die Gutachter hätten nachdenken sollen. Der Unterschied ergibt sich hauptsächlich aus einem katastrophalen Fehler und 2 unplausiblen neuen Datenreihen.

2: Der größte Unterschied zu PAGES2K – und der Hauptgrund für das „neue“ Blatt – lag in Kaufmans Version der Dahl-Jensen-Bohrloch-Inversionsreihe. Kaufman bekommt einen Hockeyschläger (HS) heraus (schlechter mit Gruppierung [binning]) – im Gegensatz zum Original.

3: Wie haben sie also ein so unterschiedliches Aussehen erhalten? Totaler Schwachsinn. Sie senkten den frühesten Dahl-Wert und kehrten dann die Jahre um. So wurde für 1995 n. Chr. der Dahl-Wert von 5502 v. Chr. verwendet, von 4438 v. Chr. 1987 und so weiter. Ein Patzer von Mann’schen Proportionen.

4: Es war leicht zu bemerken. Ich habe dies innerhalb eines Tages oder so nach der Veröffentlichung getwittert. Es gibt zwei weitere sehr fragwürdige „neue“ Serien. Anstatt die neue WAIS-Isotopenserie – die höchstauflösende antarktische Serie über das Holozän – zu verwenden, zogen sie eine WAIS-Bohrloch-Umkehrung heran.

5: Darin sind die Isotope eine Art Randgebiet. Die bei der Bohrloch-Inversion verwendeten Inversionsmatrizen sind enorm vielschichtig, so dass die Inversionsmatrix sehr instabil ist. Dieses ganze Verfahren sollte aus diesen Gründen verworfen werden. Es gibt jedoch ein besonderes Problem mit Eiskern-Inversionen.

6: Es gibt sehr starke jahreszeitliche Schwankungen der Temperaturen der antarktischen Eiskernbohrungen um die oberen 15 Meter oder so. In dem veröffentlichten Artikel über die WAIS-Inversion schlossen sie den oberen Teil aus – das sind die Schichten, die nach 1960 oder so abgelagert wurden. Daher der vermeintliche jüngste Aufwärtstrend im WAIS

7: Die Rekonstruktion der Temperatur ergibt sich aus Eisschichten, die vor 1960 abgelagert wurden. Es ist eine wirklich stupide Serie. Und doch ist die WAIS-Isotopenserie über lange Serien fantastisch hochauflösend. d18O-Serien sind das Rückgrat des Paläoklimas – warum haben sie also nicht einfach d18O verwendet?

8: Man kennt die Antwort. Die WAIS-d18O-Reihe zeigte keinen Hockeyschläger. Daher zogen sie die idiotische Eiskern-Inversion heran, in welcher dies doch der Fall war.

9: die einzige andere Serie, die zum „neuen“ HS beiträgt, ist eine Schmelzschicht-Frequenzreihe von der Bohrstelle Siple Dome – von wo es eine Isotopenreihe gibt. Der Siple Dome liegt in der Nähe des Ross-Meeres, wo die Eisschicht während des Holozäns allmählich erodiert ist, da sie auf See geerdet ist. Infolgedessen, …

10: … obwohl die Isotopendaten einen leichten Temperaturrückgang gegenüber dem Holozän zeigen, gab es einen leichten Anstieg der Schmelzfrequenz in Siple Dome. Sie berechneten diese Serie als eine laufende Summe von Schmelzschichten in den vergangenen 1000 Jahren, die Kaufman fälschlicherweise als Jahresauflösung verwendete.

11: Kaufman hat diese Serie dann auf Eis gelegt. Wenn man diese schlechten Daten überhaupt verwenden würde, müsste man die Originaldaten speichern, nicht die laufenden 1000 Jahre. Wenn Sie das täten, dann reicht es maximal 500 Jahre zurück, nicht im 20. Jahrhundert.

12: Im Gegensatz zu Isotopenreihen, die an vielen Orten und mit vielen bekannten Eigenschaften und Unwägbarkeiten aufgenommen wurden, eignet sich die Verwendung einer Singleton-Reihe, bei der es keine Vergleiche in der Region gibt, auch für missbräuchliches „Cherrypicking“, wie es hier der Fall war.

13: Ich habe nicht auf andere Regionen geschaut, aber Kaufmans Rekonstruktion der Antarktis ist ein Chaos und muss zurückgezogen werden. Man erinnert sich vielleicht daran, dass Kaufmans arktische PAGES2K-Serie in Island und Grönland, die ähnlich verunreinigt waren, in ähnlicher Weise auf den Kopf gestellt wurde.

14: zu den kontaminierten finnischen See-Sedimentserien (die auch invertiert wurden) stützte man sich auf Manns vermeintliche No-Dendro-Rekonstruktion aus dem Jahr 2008.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/08/12/mcintyre-on-kaufman-et-al-2020/
Übersetzt von Chris Frey EIKE