Klima und Schein­wissenschaft, Teil 2

  1. CO2, ein Spurengas

Heute gibt es sehr wenig CO2 in der Atmosphäre, aber die Pflanzen sind genügsam und benötigen noch weniger. In grauer Vorzeit gab es mehr CO2 und auch viel mehr Pflanzen, von denen ein Teil im Laufe der Zeit beim Verrotten nicht mehr in CO2 umgewandelt wurde, sondern sich als reiner Kohlenstoff ansammelte, ein Gut, das nun der Zivilisation als fossiler Kohlenstoff zur Verfügung steht. Davon wird ein großer Teil genutzt, um Energie zu erzeugen.

In analoger Weise lieferte abgestorbenes Plankton im Meer den Kohlenstoff für Erdöl und Erdgas. Jedes Atom aus fossilem Kohlenstoff war per definitionem einmal Teil eines Lebewesens gewesen.

Nur ein sehr kleiner Teil in der Atmosphäre besteht aus CO2, wie die nachfolgende Tabelle zeigt:

Selbst wenn es den «Treibhaus-Effekt» gäbe, wäre es schwer zu verstehen, wie das wenige CO2, das zusätzlich in die Atmosphäre gelangt, das Klima durch einander bringen sollte.

Vielleicht hilft ein Vergleich, was ein Anteil des CO2 in der Luft von knapp 0.4 Promille bedeutet, falls man sich unter einem so kleinen Wert nichts vorstellen kann. Um uns diese Größenverhältnisse graphisch zu veranschaulichen, stellen wir uns ein Rohr von 1 km Länge vor, das mit atmosphärischer Luft gefüllt sei. Jedes der verschiedenen Gase belegt einen so langen Abschnitt, wie er seinem Anteil an der Atmosphäre entspricht.

780 Meter wären Stickstoff, 210 Meter Sauerstoff. Der Anteil des CO2, wie erwähnt, die Nahrung der Pflanzen, würde weniger als 40 cm Länge beanspruchen im Vergleich zum Kilometer der ganzen Atmosphäre! Die übrigen Gase lassen wir in diesem Zusammenhang weg. Die Hälfte des neu entstehenden CO2 wird von den Ozeanen absorbiert.

Dieses Rohr wächst nun jedes Jahr durch den von der Technik produzierten Überschuss an CO2 um sagenhafte 1,6 mm! Dass eine so geringe Menge CO2 einen Weltenbrand entfacht, ist wenig plausibel, abgesehen von dem gelinde gesagt umstrittenen angeblichen physikalischen Prozess, der diese Erwärmung antreiben soll.

Im Gegenteil, wenn man begriffen hat, dass CO2 die eigentlich rare Nahrung der Pflanzen ist, wird klar, wie zynisch-obszön gewisse Maßnahmen sind, zwecks «Klimaschutz» CO2 für immer in irgendwelchen geologischen Formationen zu «entsorgen»! Statt dessen hat man experimentell nachgewiesen, dass vielerlei Nutzpflanzen durch Düngung mit CO2 bessere Erträge geben.

  1. Vorhersage des Wetters und des Klimas

Das Wetter ist ein System in der lokalen Atmosphäre, das sich durch Variablen der Physik quantitativ beschreiben und mit viel Rechenaufwand und etwas Glück für ein paar Tage voraus berechnen lässt. Wir erwähnen im vorliegenden Zusammenhang insbesondere die folgenden Variablen:

Lufttemperatur

Luftfeuchtigkeit (Taupunkt)

Luftdruck – Unterschiede des Luftdrucks

Windgeschwindigkeit

Niederschlagsmenge

Bewölkung / Sonnenschein

Wir erkennen mit unseren Sinnen den aktuellen Wert einiger dieser Variablen, wie Wind, Wolken und Niederschläge oder Sonnenschein, die neben der Temperatur das Wetter bestimmen. Eine zusätzliche wichtige Größe, die wir mit unseren Sinnen nicht erkennen, ist der Luftdruck, und besonders wichtig sind regionale Unterschiede des Luftdrucks, in gelehrten Worten der Gradient des Luftdrucks, Motor der Winde. Diese Unterschiede des Luftdrucks bewegen die Luft über je nachdem weite Strecken und transportieren dabei warme oder kalte, vielleicht trockene Luftmassen oder die für Niederschläge notwendige feuchte Luft vom Atlantik, oder trockene Luft aus der Sahara usw., d.h. Wetter, das anderswo entstanden ist.

Nur in ein paar besonderen Regionen sind einige der erwähnten Größen über eine gewisse Zeit stabil, die Temperatur im Wechsel von Tag und Nacht höchstens ein paar Stunden lang. Je nach Ort kann man einige dieser Größen über eine gewisse Dauer halbwegs präzise schätzen und damit die Entwicklung des Wetters. Eine spezielle Disziplin der Meteorologie beschäftigt sich damit, durch die Lösung eines komplizierten Systems von partiellen Differenzial-Gleichungen die Entwicklung des Wetters voraus zu berechnen, aber einigermaßen zuverlässig höchstens auf ein paar Tage.

Daneben ist die pragmatische, traditionelle Methode weiterhin legitim, bei der Kenner intuitiv und nach Erfahrung regionale Messwerte interpretieren und dabei die Entwicklung des Wetters für den kommenden Tag schätzen. Ihr Erfolg hängt je nachdem davon ab, wo sie diese prophetische Kunst üben, in der Sahara im Sommer allenfalls für eine paar Wochen. An anderen Orten, insbesondere in gewissen Gegenden am Meer, wechseln heftiger Regen und strahlender Sonnen-Schein jede halbe Stunde.

Das Gas CO2, das angeblich unseren Planeten in eine gefährliche Erwärmung treibt, kommt unter den Faktoren, die das Wetter bestimmen, mit triftigem Grund nicht vor. Es hat auch in seriösen Betrachtungen zum Klima nichts zu suchen, obschon die Menschheit für das von ihr produzierte CO2 sogar besteuert wird.

  1. Umstrittener «Treibhaus-Effekt»

Um die dubiose Physik zu beschreiben, gemäß der CO2 angeblich «das Klima erwärmt», muss man ein bisschen ausholen.

Normales Licht erscheint für unser Auge weiß. Es gibt jedoch Experimente, durch die weißes Licht auf verschiedene Farben aufgeteilt wird. Das klassische Experiment dazu funktioniert über ein Prisma, wie nachstehend gezeigt:

Das Prisma aus Glas zerlegt weißes Licht in seine «Spektralfarben» blau, gelb, rot, sichtbar je nachdem immer noch in gemischten Nuancen. Die gleiche Erscheinung kennt man vom Regenbogen, wenn die Sonne bei geeignetem Winkel durch von Regen durchflutete Luft scheint. Die Physiker Newton und Huygens hatten dieses Phänomen bereits im 17. Jahrhundert durch Theorien erklärt – gegensätzliche Theorien, die die Wissenschaft über die nachfolgenden Jahrhunderte beschäftigte.

Beide Gelehrten erklärten übereinstimmend, weißes Licht sei eine Synthese aus den Spektren des farbigen Lichts. Goethe ärgerte sich über diese These und entwickelte eine eigene Farbenlehre, die als Idee über das subjektive Erkennen von Farben ihre Berechtigung hat, aber die Physik nicht widerlegt.

Huygens stellte die These auf, Licht sei eine Welle, nach späterem Verständnis eine so genannt «elektromagnetische», wobei jede Farbe durch ihre Wellenlänge bestimmt ist, blaues Licht durch kurze Wellen, rotes Licht durch lange.

Später hat man entdeckt, dass es neben dem sichtbaren Licht weitere nicht sichtbare elektromagnetische Wellen gibt, solche mit noch kürzerer Wellenlänge als blaues und solche mit noch längerer, als rotes Licht. Diese letzteren werden Infrarot genannt. Sie wurden für spekulative physikalische Theorien und eine gigantische politische Agitation instrumentalisiert.

Wie gesagt, infrarote Strahlung kann der Mensch nicht sehen, sondern allenfalls ab einer gewissen Intensität spüren, etwa wenn man eine Hand über eine heiße Herdplatte hält – in gebührendem Abstand natürlich. Infrarote Strahlung geht auch nicht durch das Glas-Prisma, kann aber mit anderen Techniken nachgewiesen und gemessen werden.

  1. Der «Treibhaus-Effekt» im Glashaus

Mit Hilfe von Glashäusern speichern die Gärtner einen Teil der einfallenden Sonnenenergie und verlängern so dank der höheren Temperatur innerhalb solcher Räume die Zeit, während der die Pflanzen gedeihen, vor allem im Frühling.

Ein großer Teil des von der Sonne eingestrahlten, kurzwelligen und sichtbaren Lichts dringt durch das Glas des Treibhauses, erwärmt dessen Boden und dieser danach durch Wärme-Leitung und Konvektion die darüber liegende Luft, die im Glas-Gebäude gefangen bleibt. Drinnen ist es wärmer als draußen. Wir kennen diese Art «Treibhaus»-Effekt auch von einem geschlossenen Auto, nachdem es in der Sonne gestanden hat. Mit dem in der Klimatologie unsinniger Weise gleich genannten Phänomen hat diese in der eingeschlossenen Luft gespeicherte Wärme jedoch nichts zu tun! Die Hitze im «Treibhaus» – eingesperrte warme Luft, die wegen der Hülle eines abgeschlossenen Raumes nicht entweicht – könnte man auch in einer von der prallen Sonne beschienenen Blechhütte erleben, durch deren undurchsichtige Schale kein Licht ins Innere fällt.

Im Treibhaus wirkt zusätzlich ein quantitativ viel weniger bedeutendes physikalisches Gesetz. Der durch kurzwelliges Licht erwärmte Boden strahlt einen Teil der eingefangenen Energie über unsichtbares, langwelliges, infrarotes Licht wieder ab – Infrarot, das nicht mehr durch das Glas dringt, sondern von diesem wieder zurück gestrahlt oder vom Glas absorbiert wird. Gemäß einer umstrittenen Ansicht wird das vom Boden abgestrahlte und zurück reflektierte Infrarot den Boden erwärmen.

Auch der so genannte «Treibhaus»-Effekt in der Atmosphäre würde analog mit dem vom Boden abgestrahlten und zurück reflektierten lang-welligen Licht funktionieren. Bei wolkenlosem Himmel dringt das kurz-wellige Sonnenlicht ziemlich ungehindert durch die Luft der Atmosphäre auf die Erdoberfläche. Der nicht reflektierte Teil des eingestrahlten Lichts wird dort in Wärme umgewandelt, im Boden gespeichert und nach und nach in Form von Infrarot ins Weltall zurück gestrahlt.

Einige Photonen dieses zurückgestrahlten Infrarot werden auf ihrem Weg zurück ins Weltall von den Molekülen bestimmter Gase in der Atmosphäre absorbiert und von diesen nachher wieder in eine beliebige Richtung ab gegeben, gleichsam «gestreut», unter anderem auch zurück Richtung Erde, ähnlich wie vom Glasdach des Treibhauses. Wegen dieser Analogie könnte man sie «Treibhaus»-Gase nennen, eine jedoch missverständliche Bezeichnung, wie in der nachfolgenden Skizze dargestellt.

Der «Treibhaus-Effekt» in der Atmosphäre bezieht sich nicht auf eine richtige Analogie zum Werkzeug der Gärtner, sondern ist eine metaphorische, bzw. eigentlich propagandistische Bezeichnung. Die um das Treibhaus des Gärtners gebaute Glashülle verhindert, dass die erwärmte Luft durch Konvektion aufsteigt. Die eingesperrte Energie ist auf kleinem Raum konzentriert, die Menschen dort drin spüren sie intensiv.

Infrarot, das sowohl durch das Glasdach reflektiert als auch durch wenige spezielle Moleküle in der freien Atmosphäre gestreut wird, begründet die vage Analogie, mit der berüchtigten Floskel «Treibhaus-Effekt». Es geht dabei um mehr als ein semantisches Problem. Das falsche Wort inspiriert zu dubiosen wissenschaftlich fragwürdigen Analogien. Glas ist ein Festkörper, «kondensierte Materie». Die dort gültigen, einfacher verständlichen physikalischen Gesetze über Absorption und Abstrahlung von Infrarot lassen sich nicht beliebig auf einen allenfalls analogen Prozess bei Luftmolekülen übertragen.

Die Absorption und die darauf folgende Re-Emission und damit Streuung von infrarotem Licht durch «Treibhaus-Gase» erklären die Physiker mit Quantenmechanik, insbesondere auch, welches Infrarot mit welchen Wellenlängen absorbiert wird. Die Wirkung der Infrarot absorbierenden Moleküle lässt sich mit einem teilweise transparenten Spiegel vergleichen, der das typische, in diesem physikalischen Prozess wirksame infrarote Licht zurück strahlt – «reflektiert», anderes Licht jedoch durchlässt. Wir nennen diesen Prozess daher partielle, diffuse Reflektion von infrarotem Licht oder gemäß einer in der Physik bekannten Bezeichnung als «Streuung» durch die dafür geeigneten «diffus reflektierenden», bzw. «streuenden» Luftmoleküle anstatt «Treibhaus»-Gase, wie die nachfolgende Skizze noch einmal zusammenfassen soll:

Im Unterschied zur Reflektion an einer Spiegel-Fläche strahlt das durch Moleküle in der Atmosphäre gestreute Infrarot nicht in einem präzisen Winkel zum einfallenden Licht ab, sondern diffus in alle Richtungen – einen Teil davon weiter ins Welt-All, einen anderen zurück auf die Erde, wo es erneut absorbiert wird oder gemäß anderen Meinungen eben nicht, je nachdem welche Meinung in diesem Gelehrten-Streit die betreffende Person vertritt.

Die wieder absorbierte Energie würde so zu sagen «rezykliert», in einer unpräzisen Redensart unseren Planeten «erwärmen», oder genauer dessen durch Abstrahlung verursachte Abkühlung verzögern. Die Infrarot streuenden Luftmoleküle würden quasi wie eine Wärmedämmung wirken. Das zurückgestrahlte Infrarot wird manchmal in missverständlicher Weise als «Gegenstrahlung» bezeichnet. Die Energie des absorbierten Photons wird im Molekül als innere Energie in Form von Schwingungen zwischen gespeichert bis sie wieder als Photon aus dem Molekül re-emittiert wird.

CO2 streut nur einen bescheidenen Bereich des Infrarot-Spektrums. Der außerhalb von Wüstengebieten fast immer vorhandene Wasserdampf, das heißt verdunstetes Wasser, streut ein wesentlich breiteres Lichtspektrum, und das allerdings weniger verbreitete Methan ist pro Molekül 25 mal so wirksam, wie das viel zitierte CO2 und N2O gar 300 mal. Man kann den Wasserdampf mit einem schwarzen Vorhang vergleichen, der bereits alles Licht absorbiert. Mit noch mehr Vorhang wird es nicht dunkler im Zimmer.

Eine Schule von Physikern bestreitet überhaupt, das auf die Erde zurück gestreute Infrarot wirke sich auf die Temperatur der Atmosphäre aus, ein Streit unter Gelehrten, dessen zentrales Problem wir mit einem blauen Kreis in der obigen Skizze angedeutet haben. Diese Frage ist auch unter Kritikern der herrschenden Lehre zum Klima umstritten.

Insbesondere die Physiker Prof. Gerlich und Dr. Tscheuschner vom Institut für mathematische Physik der Universität Braunschweig bestreiten, dass von der Erde abgestrahltes und wieder auf diese zurück reflektiertes Infrarot dort absorbiert, statt umgehend wieder Richtung Welt-All zurück reflektiert wird. (Gerlich, Tscheuschner, «Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics», Version 4.0 2009).

Abgesehen von dieser «Falsifikation» des angeblichen «Treibhaus-Effektes» mit Überlegungen der theoretischen Physik hätte man als Realist nicht die Aufgabe, dubiose Klima-Theorien zu widerlegen, sondern deren Anhänger wären gemäß den Regeln der Wissenschaftslogik verpflichtet, ihre Ansicht zu beweisen, insbesondere mit einem Experiment. Von wegen! Es gibt kein physikalisches Experiment, mit dem sich der angebliche Treibhauseffekt beweisen lässt. Das wäre quasi das zentrale Element jeder Diskussion. Aha, Treibhauseffekt. Kennt Ihr ein physikalisches Experiment, diesen zu beweisen? Nein, es gibt kein solches Experiment!

Wohl verstanden, selbst wenn man einen Treibhauseffekt nachgewiesen hätte, wäre das noch lange kein Beweis, dass dieser eine erkennbare Wirkung auf das «Klima» hätte, geschweige denn eine gefährliche.

Dass CO2 infrarotes Licht streut, ist eigentlich unbestritten, hat aber eine paradoxe Konsequenz, von der kaum je die Rede ist. Infrarot ist auch ein Teil im Spektrum des Sonnenlichts und wird entsprechend von den «Treibhaus-Gasen» gestreut, d.h. die Hälfte davon zurück ins Weltall ohne dass es je die Erde erwärmt hat. Dem entsprechend gibt es auch den Slogan «CO2 kühlt». Präziser formuliert wäre, CO2 behindert ein bisschen die Einstrahlung des Sonnenlichts.




Afrika soll die deutsche Energiewende retten

Warum hat sich Ministerin Karliczek nun ausgerechnet mit ihrem Kollegen aus dem westafrikanischen Niger getroffen? Weil der aktuell Vorsitzender des Ministerrats des  „Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasste LandnutzungWASCAL ist. Das BMBF ist alleiniger Sponsor dieses „Leuchtturmprojektes“, das verschiedene Master- und Doktorandenstudiengänge anbietet und die wissenschaftliche Expertise zum Thema Klimawandel von elf westafrikanischen Ländern und Deutschland zusammenführt. Hört sich gut an, der wissenschaftliche Output  fällt allerdings ausgesprochen übersichtlich aus: Ganze zwei Arbeiten haben es seit 2011 geschafft, in einer begutachteten (peer reviewed) wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht zu werden. Dafür fällt das durchschnittliche Ranking der elf westafrikanischen Mitgliedsländer auf dem aktuellen Korruptionsindex mit Platz 96 umso höher aus. Zum Vergleich: Dänemark auf Platz 1, Deutschland auf 11 und Somalia am Ende auf 180.
Da stellt sich bereits vorab die Frage, ob es tatsächlich ernst gemeint sein kann, sich bei einem so wichtigen Bereich wie der Energieversorgung abhängig zu machen von korrupten, teils hochkorrupten Ländern. Hinzu kommen die sprichwörtliche afrikanische Unpünktlichkeit und ungenügende Termintreue. Und vielleicht noch gravierender: solche Probleme in Zeiten politscher Korrektheit nicht beim Namen nennen zu dürfen. Aber die Energiewende – mit den beschlossenen Ausstiegen aus Atomkraft und Kohle – rauscht mittlerweile rasant auf den Abgrund zu, der offensichtlich so langsam auch ins Gesichtsfeld der Verantwortlichen gerät: „Deutschland hat nicht genügend Erneuerbare Energien, um den eigenen Bedarf zu decken“, stellt die Ministerin durchaus zutreffend, wenngleich etwas unpräzise fest – denn Deutschland wird auch künftig nicht genügend davon haben. Es scheint sich auch herumgesprochen zu haben, dass eine inländische H2-Poduktion in industriellem Maßstab niemals auch nur halbwegs rentabel zu betreiben sein wird, wenn die teuren Elektrolysefabriken immer wieder stillstehen müssen, wenn gar kein oder zumindest kein „überschüssiger“ Wind- oder Solarstrom verfügbar ist.
Kurz gesagt: Die Ministerin ist Feuer und Flamme für das grüne H2 und will sich für den Aufbau einer „Wasserstoff-Taskforce“ einsetzen, um die rasche Umsetzung der unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) noch zu erstellenden Nationalen Wasserstoffstrategie zu gewährleisten. Bis dahin will das BMBF zusammen mit WASCAL einen „Potentialatlas“ erstellen, „an welchen Standorten wir den grünen Wasserstoff am besten produzieren können.“
Chancen immer, Risiken nimmer
Egal, um welche ministerielle Einlassung es bei diesem Thema geht – es gilt das Motto: Chancen immer, Risiken nimmer. Ein Beispiel: Während das BMWE völlig offen lässt, wie das H2 gelagert und transportiert werden soll, vermittelt die Ministerin den Eindruck, schon bald werde den deutschen Endkunden das in Afrika produzierte H2 problemlos per Tankwagen ans Werkstor geliefert. Um welche Mengen von H2 geht es überhaupt? Nach der Import-Prognose, auf die sich die Ministerin bezieht, soll Deutschland im Jahr 2050 stolze 43 und im Jahr 2030 bereits zwölf Millionen Tonnen H2 aus Afrika einführen. Schließlich gelte es, „Deutschlands größte Treibhausgas-Verursacher klimafreundlich umzugestalten“.
Wenn schon die Ministerin nicht auf die Risiken hinweist, bleibt es des Chronisten Pflicht, sich ein paar Gedanken zu dem Plan zu machen, weite Teile der deutschen Schwerindustrie, des Verkehrs- und Wärmesektors von afrikanischem H2 abhängig zu machen. Beginnen wir mit der erforderlichen Solarstrommenge: Zur Produktion von einem kg H2 mittels Elektrolyse werden etwa 55 kWh benötigt, für 43 Mill. Tonnen also knapp 2.400 TWh, was fast dem Fünffachen des derzeitigen Gesamtstromverbrauchs Deutschlands entspricht. Ein möglicher Strom-Zusatzbedarf durch die Solarkraftwerke selbst und die Weiterverarbeitung des H2 sind dabei nicht berücksichtigt. In Anlehnung an den Flächenbedarf des kürzlich in allen Medien bejubelten Solarkraftwerkskomplexes in Marokko dürften für die o. g. Strommenge etwa 40.000 km2 erforderlich sein – Sicherheitserwägungen sowie Flächen für die Elektrolysefabriken und H2-Lagerung sind darin nicht berücksichtigt, aber natürlich auch nicht eine mögliche Reduktion des Strombedarfs durch den technischen Fortschritt bei der Elektrolyse.
H2 ist entflammbar und hat eine Tendenz zu hohen Brenngeschwindigkeiten und Detonationen. Es ist damit ein Top-Ziel für Erpressungen und Anschläge. In Verbindung mit den im Vergleich zu Europa – um es zurückhaltend zu formulieren – sehr viel instabileren politischen Verhältnisse birgt das jede Menge sicherheitspolitische Risiken. Die reichen von Drohungen, bestehende Verträge nicht mehr anzuerkennen oder gleich die ganzen Anlagen zu enteignen, bis hin zu Gefährdungen durch islamistische Terroristen, Bürgerkriege, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Nachbarstaaten oder auch Entführungen durch Kriminelle, wie man es aus Nigeria kennt. Ein Land, das in einer solchen Region wie Westafrika – früher auch bekannt als das Grab des weißen Mannes – nicht nur zig Milliarden investiert, sondern sich auch in existentielle Abhängigkeiten begibt, ist gut beraten, im Notfall seine Interessen auch mit militärischen Mitteln wahren oder damit zumindest glaubhaft drohen zu können. Mit der heutigen Bundeswehr dürfte das etwas schwierig werden.
Es gibt aber noch weitere sicherheitsrelevante Schwachstellen. Die Elektrolyse – je nach Typ auch das Solarkraftwerk selbst – benötigt Wasser: 9.000 Liter pro Tonne H2, die ja wohl nur aus ebenfalls noch zu bauenden Meerwasserentsalzungsanlagen sprudeln würden. Wenn in Nigeria selbst Benzinpipelines von der einheimischen Bevölkerung unter Lebensgefahr angezapft werden, gilt das doch wohl erst recht für harmlose Wasserpipelines in Regionen mit chronischem Wassermangel.
Jede Menge Logistik-Probleme
Um den erzeugten Solarstrom nicht über noch zu bauende Leitungen samt den damit einhergehenden Problemen – Sicherheit, Kosten, Stromschwund – zu den Elektrolysefabriken transportieren zu müssen, sollen diese wahrscheinlich auf dem Gelände der „Solarparks“ gebaut werden. Bleibt die Frage, wie das H2 gelagert, zum Hafen transportiert und nach Deutschland verschifft werden soll. Grundsätzlich ist es möglich, H2 bei extrem niedrigen Temperaturen oder unter sehr hohem Druck auf vertretbarem Raum zu lagern und mit – allerdings noch zu bauenden(!) – Spezialtankern nach Deutschland zu transportieren, wenngleich damit ganz erhebliche H2-Verluste durch Verdampfung verbunden sind.
Auch die Frage, wie der H2-Transport in Deutschland erfolgen soll, ist in Ermangelung einer Transport-Infrastruktur alles andere als ein Selbstgänger. Technisch einfacher wäre die Anwendung des Power-to-X-Konzepts, in diesem Fall die Umwandlung des H2 mittels CO2 in Methan, welches dann mit den üblichen Flüssiggastankern nach Europa transportiert und dort ins Erdgasnetz eingespeist werden könnte. Von Nachteil sind allerdings die mit jedem Umwandlungsschritt verbundenen erheblichen Energieverluste. Frau Karliczek wird wahrscheinlich auf ein – auch durch ihr Ministerium gefördertes –  gänzlich neues Verfahren für Lagerung und Transport von H2 verweisen, bei dem allerdings unklar ist, ob es überhaupt zur Marktreife gelangen würde.
Klar dagegen ist, dass ein Energieträger wie grünes H2, außer vielleicht in Nischenanwendungen, sich nie und nimmer in einer freien Marktwirtschaft gegen die fossile Konkurrenz durchsetzen könnte. Trotz der bereits erfolgten und künftigen planwirtschaftlichen Eingriffe wird sich ein privatwirtschaftliches Unternehmen auf eine H2-Abenteuerreise nach Westafrika nur einlassen, wenn ihm nahezu sämtliche Risiken vom deutschen Staat bzw. Steuerzahler abgenommen werden. Dazu gehört auch eine großzügig bemessene Apanage für das jeweilige westafrikanische Land und seine Machtelite, vorzugsweise in Form von irgendwelchen Steuern und Abgaben, aber auch Stromlieferungen und Zusagen für eine Mindestanzahl von einzustellenden Einheimischen.
Angesichts der hier aufgelisteten Probleme und der ja auch nicht unbegrenzten finanziellen Mittel Deutschlands erscheint es äußerst unwahrscheinlich, dass die Produktion von grünem H2 in Afrika in den nächsten zwanzig Jahren über ein oder zwei kleine Pilotanlagen hinauskommen wird. Das ganze Buhei um dieses Thema eignet sich aber prima dazu, dem Volke und vielleicht auch sich selbst vorzugaukeln, dass der Erfolg der Energiewende praktisch gewiß ist. Und falls die ganze Sache doch in die Hose geht, stehen zumindest mit Frau Karliczek und ihren potentiellen Nachfolgern schon mal die Hauptschuldigen fest: Das BMBF verfügte doch über die Wunderwaffe, aber hat es trotzdem vergeigt.
Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier




In USA stemmen sich die Republikaner gegen Ausgrenzung der fossilen Industrie von Corona Hilfsmassnahmen

Bei einer Zustimmung von 99% nimmt Barclays die Klimaresolution zur karbonfreien Strategie an
Frau Hope William-Smith, Professional Pensions, 11. Mai 2020

Insgesamt 99% der Teilnehmer in der Hauptversammlung von Barclays, die am 7. Mai 2020 in London stattfand, haben auf Grund des anhaltenden Drucks von Aktionären und Industrie, die Investitionen in fossile Brennstoffe zu senken, für einen Beschluss, Barclays bis 2050 auf Null-CO2 zu setzen gestimmt.
In einer  Erklärung gegenüber den Aktionären sagte der Vorsitzende Nigel Higgins, Barclays sollte
„… eine führende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Erhaltung unserer äußeren Umwelt spielen. Diese Resolution verpflichtet die Gruppe zu einer Strategie mit Zielen für die Ausrichtung ihres gesamten Finanzierungsportfolios an den Zielen des Pariser Abkommens…
[blah, blah, blah]

***
[Aufmacherbild

Ein ähnliches Foto wie das obige Aufmacherbild begleitete den Artikel auf Professional Pensions, dieses habe ich wegen fehlendem copyright nicht übernommen.

Dafür habe ich auf Pixelio was ähnliches gefunden. Der / die josupewo / pixelio.de nennt seine Aufnahme des Braunkohle-Grundlastkraftwerks in Bergheim-Niederaußem: Dreckschleuder – Ozonkiller.

Ob Frau Hope William-Smith und der Photograph „josupewo“  der Ansicht sind, dass ihr Bild die Kohlenstoffemissionen zeigen? Schließlich kann angeblich nur Greta CO2 sehen – der Übersetzer.

]]
Was heißt das nun? Der Artikel sagt nicht, dass die Aktionäre von Barclay für eine dauerhafte COVID-19-Wirtschaft gestimmt haben… Nun ja, eigentlich haben sie auch dafür gestimmt, dass sie im Winter im Dunkeln frieren.
Die COVID-19-Wirtschaft und ein Vorgeschmack auf ‚Net Zero‘
Von ANDREW STUTTAFORD, National Review, 7. Mai 2020

Aus einem BBC-Bericht über die Auswirkungen der COVID-19-Sperren auf die CO2  -Emissionen :
Um die Welt auf Kurs zu halten und in diesem Jahrhundert unter 1,5 ° C zu bleiben, braucht die Welt auf absehbare Zeit ähnliche Wirtschaftssperren, um dieses Ziel im Auge zu behalten.
„Wenn Covid-19 im Jahr 2020 zu einem Rückgang der Emissionen um rund 5% führt, ist dies die Art von Reduzierung, die wir jedes Jahr benötigen, bis die Netto-Null-Emissionen um 2050 erreicht sind“, sagte Glen Peters… von Cicero.
[Cicero  ist das Zentrum für internationale Klima- und Umweltforschung]
1.5C ist das Ziel, das aus dem Pariser Übereinkommen zum Klimawandel hervorgegangen ist.
[…]
Wenn etwas der COVID-19-Wirtschaft über Jahrzehnten hinweg ähnelt, kann das ein Weg sein, „Netto-Null“ bis 2050 zu erreichen
[…]

Die Welt wird mit fossilen Brennstoffen betrieben. BP Statistical Review of World Energy, 2018

In verwandten Nachrichten:  … US-Banken, die Unternehmen für fossile Brennstoffe diskriminieren, werden möglicherweise von der Teilnahme an „im CARES Act festgelegten staatlich garantierten Darlehensprogrammen wie dem Paycheck Protection Program oder den Billionen-Dollar-Kreditprogrammen der Federal Reserve ausgeschlossen. ”
 
Die Republikaner fordern Trump auf, die Banken davon abzuhalten, Kredite für die fossile Brennstoffindustrie zu verweigern
Valerie Volcovici, Reuters, 8. Mai 2020

WASHINGTON (Reuters) – Eine Gruppe republikanischer Gesetzgeber aus Energieerzeugungsstaaten forderte am Freitag Präsident Donald Trump auf, zu verhindern, dass Banken Kredite und Investitionen bei Unternehmen einstellen, die Öl und andere fossile Brennstoffe fördern, während sie während des COVID- 19 Pandemie Zugang zu Hilfsprogrammen des Bundes haben.
 „Die großen Banken der Wall Street… sollten nicht in der Lage sein, die Vorteile an staatlich garantierten Kreditprogrammen, die im CARES-Gesetz festgelegt sind, wie dem Paycheck Protection Program oder den Kreditprogrammen der Federal Reserve für Billionen Dollar, zu nutzen und gleichzeitig amerikanische Energieunternehmen und den dort beschäftigten Kredite zu verweigern“, schrieben die Abgeordneten in einem Brief an Trump.
[…]
Die republikanischen Abgeordneten, angeführt von den Senatoren Kevin Cramer aus North Dakota und Dan Sullivan aus Alaska sowie den Vertretern Don Young aus Alaska und Liz Cheney aus Wyoming, beschuldigten einige große US-Finanzinstitute, Investitionen in fossile Brennstoffe eingestellt zu haben, um „die Umwelt versöhnlich zu stimmen“. Sie zitierten ausdrücklich BlackRock Inc, den weltweit größten Vermögensverwalter, der als Treuhänder der Federal Reserve Bank von New York eine zentrale Rolle bei der Wiederherstellung des COVID-19-Unternehmens erhalten hat.
[…]
„Angesichts der zentralen Rolle von BlackRock als Treuhänder der Federal Reserve für die Verteilung von Kreditfazilitäten nach dem CARES Act ist seine Feindseligkeit gegenüber dem amerikanischen Energiesektor inakzeptabel und sollte genau unter die Lupe genommen werden“.
[…]

 
Gesetzgeber fordern Bestrafung für Banken, die Bohrarbeiter [Öl, Gas, Kohle] nicht unterstützen
Jennifer A Dlouhy, Bloomberg, 8. Mai 2020

Drei Dutzend Abgeordnete drängen die Trump-Regierung, gegen Banken und Vermögensverwalter vorzugehen, die die Finanzierung von Ölbohrungen und Kohlebergbau einschränken, und argumentieren, sie „diskriminieren den amerikanischen Energiesektor“ und „müssen konfrontiert werden“.
In einem am Freitag veröffentlichten Brief teilte die Gesetzgeber Präsident Donald Trump mit, dass er diese Kreditgeber bestrafen sollte, indem er sie daran hindert, an staatlich garantierten Kreditprogrammen teilzunehmen, die als Reaktion auf das Coronavirus erstellt wurden, einschließlich des Gehaltsschutzprogramms.
[…]
Die Federal Reserve Bank of New York schon sagte in einer Antwort auf „häufig gestellten Fragen“, dass die Zentralbank Anlagerichtlinien für Corona- initiierte Kreditfazilitäten herausgibt, anstatt zuzulassen , dass Investmentmanager ihre eigenen, internen Richtlinien anzuwenden.
Die Gesetzgeber stellten auch anderen Geschäftsführern von Kreditgeber Kopien ihrer Schreiben zur Verteilung zu, darunter die Citigroup Inc. , Goldman Sachs Group Inc.,  JP Morgan Chase & Co .,  Wells Fargo & Co ., Und die Bank of America Corp .

 
https://wattsupwiththat.com/2020/05/13/99-of-barclays-shareholders-vote-for-permanent-covid-19-economy/
Übersetzt durch Andreas Demmig




Greta Thunberg nun auch bei CNN in der Talk-show Runde über Corona vorgesehen

Der frühere amtierende CDC*-Direktor Richard Besser, die ehemalige Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius und die Aktivistin Greta Thunberg treffen sich mit @AndersonCooper & @DrSanjayGupta zu einer Live-Sendung #CNNTownHall  Coronavirus – Fakten und Ängste, Donnerstag um 20 Uhr ET
*[Centers for Disease Control and Prevention (CDC), ~ ähnlich dem Robert-Koch-Institut]
 
Hier der Link zum Interview Anderson Cooper – Greta Thunberg:

https://twitter.com/i/status/1261122735805251584

“ … die Menschen erkennen, dass wir …. auf Wissenschaftler und Experten hören sollten…“

 
Schlagzeilen auf der New York Post

Greta Thunberg wurde zu CNNs Experten-Coronavirus-Panel hinzugefügt, Twitter Kommentar-Sturm brach los

In einer bevorstehenden CNN-„ Thursday night’s town hall“  Talk-show über die Coronavirus-Pandemie wird die 17-jährige Greta Thunberg zusammen mit einer Gruppe medizinischer Experten anwesend sein.

[Am Anfang dieses Berichts finden Sie auch das im Aufmacherbild gezeigte Video]

https://nypost.com/2020/05/13/greta-thunberg-added-to-cnn-expert-covid-19-panel-twitter-erupts/

 
Die Ankündigung löste sofort eine Runde ätzender Witze und Kritik aus, die in Frage stellten, warum CNN Greta Thunberg – der es an medizinischen oder gesundheitlichen Qualifikationen mangelt – in die Show bringen würde.
(RELATED: Local Pastor Of Swedish Church Claims Jesus Christ Appointed Great Thunberg As His ‘Successor’) (Zum Thema: Der örtliche Pastor einer schwedischen Kirche in Malmö behauptet, Jesus Christus habe die große Thunberg zu seinem „Nachfolger“ ernannt)

Twitter-CNN-Greg Locke


Original auf Twitter Pastor Locke

Sie wollen mich wohl veralbern. Also ist Greta jetzt eine Covid-Spezialistin? Die Sendung sollte nicht als Fakten und Ängste bezeichnet werden. Es sollte Lügner und Wahnsinnige genannt werden.

 
Anderson Cooper verteidigte CNN am Donnerstagabend, weil die 17-jährige Greta Thunberg zusammen mit einer Reihe von Coronavirus-Experten in einem Netzwerk-Rathaus aufgetreten war.

Cooper rationalisierte Thunbergs Auftritt in einem langen Monolog nach der Sendung und zielte auf die „falsche Online-Empörungsmaschine“ ab, die die falsche Erzählung hervorbrachte, dass Thunberg selbst als Expertin für öffentliche Gesundheit in der Sendung auftreten sollte.

„Anscheinend hat jemand auf Twitter die erste Ankündigung gesehen“, sagte Cooper und bezog sich auf eine Anzeige, die für die Sendung „Thursday night’s town hall“ am Donnerstagabend wirbt. Er war empört und behauptete, wir hätten Greta Thunberg als Expertin für ein Coronavirus-Panel mit anderen gebucht.“

Aber Cooper bemerkte einen späten Neuzugang in der Aufstellung am Donnerstag, den Kommissar der Major League Baseball, Rob Manfred, der insbesondere auch kein Experte für medizinische Gesundheit ist.

https://nypost.com/2020/05/15/anderson-cooper-defends-greta-thunbergs-town-hall-appearance/

 
Auch die Obamas sind stolz auf Greta

Original auf Twitter

Herzlichen Glückwunsch zur HBCU-Klasse 2020! [Football am College]. Michelle und ich sind so stolz auf dich. Wenn Du die Welt verändern willst, werden wir der Wind in Deinem Rücken sein. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was Du erreichst. (Im Original auf Obamas Antwort klicken, das ist der Link zur Video Ansprache an Greta)

 
Thunbergs Name erreichte am Mittwochnachmittag den Top-Trend auf Twitter, berichtete die New York Post, als Fans und Gegner über die Weisheit stritten, die stets provokative Aktivistin in die Talkshow aufzunehmen.
Thunberg, die 2019 zur Person des Jahres von TIME ernannt wurde, hat die Fracas* bis Donnerstagmorgen nicht kommentiert.

[FRACAS – eigentlich “Failure reporting, analysis, and corrective action system” = „System zur Meldung, Analyse und Korrektur von Fehlern“, Management Tool in Prozessen und Projekten.

Hier als Wortspiel wohl eher mit „ buntem sprachlichen Treiben, Missverständnissen im Milieu und totalem Chaos“ anzudenken, auf Linguee.de, der Übersetzer]

Die schwedische Schülerin machte sich bei einigen beliebt und entfremdete andere, als sie in ihrer Rede den Vereinten Nationen im vergangenen Jahr einen strengen Verweis erteilte: „Meine Botschaft ist, dass wir Sie beobachten werden“, warnte Thunberg den Saal voller Weltführer. „Ihr alle kommt zu uns jungen Leuten, der Hoffnung wegen, wie könnt ihr es wagen? Du hast meine Träume und meine Kindheit mit deinen leeren Worten gestohlen und doch bin ich einer der Glücklichen… “
Präsident Donald Trump hat vorgeschlagen, das Greta Thunberg psychologische Hilfe zur Bewältigung ihrer Wutanfälle bekommt.
https://dailycaller.com/2020/05/14/teenage-climate-change-activist-greta-thunberg-expert-cnn-covid-19-coronavirus-town-hall/
 
Nachsatz:
Greta Thunberg sagt, es sei „äußerst wahrscheinlich“, dass sie an Coronavirus leidet

Greta Thunberg sagte am Dienstag, es sei „äußerst wahrscheinlich“, dass sie sich kürzlich bei einem Ausflug nach Europa mit COVID-19 infiziert habe – aber „im Grunde genommen erholt hat“.

Die 17-jährige schwedische Klimaaktivistin sagte, sowohl sie als auch ihr Vater, der sie auf der Brüsseler Etappe ihrer Reise begleitete, hätten Symptome im Zusammenhang mit Coronavirus erfahren.

„Ich fühlte mich müde, hatte Schauer, Halsschmerzen und hustete. Mein Vater hatte die gleichen Symptome, aber viel intensiver und mit Fieber “, schrieb sie auf Instagram.

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https://nypost.com/2020/03/24/greta-thunberg-says-its-extremely-likely-she-has-coronavirus/

 
Übersetzung und Zusammenstellung Andreas Demmig




Klima und Schein­wissenschaft, Teil 1

Im ersten Teil der vorliegenden Abhandlung erinnern wir an die Grundbegriffe «Wetter» und «Klima», sowie an die fundamentale Funktion, die das als angebliches Klimagift verleumdete Gas CO2 in der belebten Natur spielt.

  1. Einleitung

Nicht die Tatsachen beunruhigen die Menschen, sondern das, was sie über die Tatsachen meinen.

Epiktet

Frage aus dem Weltall an den Planeten Erde: Welches Wetter habt ihr bei euch? Antwort: «Strahlender Sonnenschein und über 30° Celsius warm». Da kommt noch eine Antwort: «Erzähl doch keinen Unsinn. Es ist kalt und schneit, und obendrein ist es Nacht».

Offensichtlich könnten beide recht haben. Es gibt kein universales Welt-Wetter. Genau so wenig gibt es ein universales Welt-Klima. Ja, es gibt überhaupt kein Klima an sich, sondern mehr oder weniger vernünftige Möglichkeiten, ein solches zu definieren und wenn, dann unvermeidlich bezogen auf geeignet gewählte Regionen und zwingend mit Begriffen der mathematischen Statistik.

Inspiriert durch dubiose Wissenschaft hat die UNO das internationale Gremium IPCC geschaffen, das «International Panel on Climate Change», auf deutsch den «Weltklimarat», der sich mit angeblichen Problemen bei der ziemlich fiktiven Größe «Weltklima» beschäftigt und den nationalen Regierungen Empfehlungen abgibt, wie sie das «Klima schützen» können.

Für die Politik ist das Klima durch die Durchschnitts-Temperatur bestimmt, die aus weltweit gesammelten Messwerten berechnet wird – auf ein halbes Grad C genau! Dabei ist eine solche Definition und Methode ungeachtet aller politischen Prominenz gelinde gesagt, ein bisschen eigenartig.

Gemäß einem in der Politik gültigen Dogma erwärmt sich das Klima der Erde in einem gefährlichen Ausmaß, verursacht durch das friedliche Gas CO2, und gewissen Kreisen ist es gelungen, mit dieser naturwissenschaftlich wenig fundierten Behauptung die Menschheit zu tyrannisieren. Dabei verdienen einige Matadoren der Klima-Agitation exzellent mit dem CO2-Dogma, das eigentlich auf pseudowissenschaftlichen Theorien beruht, ein krasser Fall von «fake science».

  1. Wetter und Klima

Definieren wir zunächst den Begriff «Klima» in einer Weise, in der die üblichen seriösen Definitionen mit enthalten sind:

«Mit dem Begriff Klima bezeichnet man meteorologische Daten, die über geeignet gewählte zeitliche Abschnitte und über geeignet gewählte Regionen gesammelt und statistisch ausgewertet wurden».

Als zeitliche Abschnitte wählt man naheliegender Weise solche des bürgerlichen Kalenders – Monate und Jahre, als Regionen solche, in denen das Wettergeschehen gleich oder jedenfalls ähnlich ist.

Wichtige Wetter-Daten sind insbesondere die Niederschläge und die Temperatur. Elementare Verfahren, der statistischen Auswertung sind die Berechnung von Durchschnittswerten, sowie Intervalle zwischen Höchst- und Tiefst-Werten. Was damit gemeint ist, wollen wir am Beispiel der beiden Städte Zürich und Chicago illustrieren:

Die roten Balken zeigen die Differenz zwischen den über 30 Jahre ermittelten durchschnittlichen Höchstwerten und den durchschnittlichen Tiefstwerten für den betreffenden Monat.

Im Sommer ist es im typischen Fall in Chicago heißer als in Zürich. Zugleich sind die Winter im nördlichen Nord-Amerika markant kälter, als in West-Europa mit seinem dank des Golf-Stromes mitteleuropäisch gemäßigten Klima. Beide Extreme des nordamerikanischen Klimas sind nicht angenehm. Im einzelnen Fall kann es jedoch umgekehrt sein und natürlich der Durchschnitt der Extremwerte übertroffen oder unterboten werden, wobei es in Chicago im Juli sogar kälter als 17°C oder wärmer als 29°C sein kann.

Die Durchschnittstemperatur? Dafür interessiert sich nun wirklich niemand, auch wenn diese zunehmen sollte – im Winter? Bitte sehr. Subjektiv unangenehm ist im Sommer v.a. die Luftfeuchtigkeit, und falls es den Treibhauseffekt geben sollte, dann würde dieser voll umfänglich von dieser Luftfeuchtigkeit besorgt, da eben Wasserdampf ein viel breiteres Spektrum der infraroten Strahlung streut. CO2 hätte neben diesem Wasserdampf nichts zu melden.

Der Begriff «Klima» bezieht sich, wie das Wetter, zunächst auf einen Ort, die Messstation und auf die 12 Monate des bürgerlichen Kalenders. Bereits innerhalb einer Stadt könnte man an verschiedenen Orten ein leicht unterschiedliches Klima errechnen. Nicht einmal pro Monat macht es Sinn, einen einzelnen Durchschnitts-Wert der Temperatur zu verwenden, sondern besser Temperatur-Intervalle.

Graphiken von der gezeigten Art findet man in Wikipedia zu jeder größeren Stadt. Sie werden von der lokal zuständigen meteorologischen Anstalten nach einem weltweit für alle Städte gültigen Schema erstellt. (Wer im speziellen Fall der Schweizer Städte die Quelle «Meteo Schweiz» anklickt, erlebt nebenbei eine amüsante Panne, nämlich die Mitteilung «Seite nicht gefunden», und wer beim Bundesamt für Meteorologie nachfragt, bringt zwar ein paar Abteilungen auf Trab, bekommt aber keine Antwort, wer Urheber dieser Seite sei!)

Statt mit der erwähnten Differenz zwischen den über 30 Jahre ermittelten Durchschnittswerten würde man mit einem etwas profunderen Ansatz der mathematischen Statistik, d.h. der Disziplin mit absoluter Deutungshoheit auf diesem Gebiet (und auf vielen anderen!) das Klima mit statistischen Verteilungen der verschiedenen Variablen beschreiben. Aber das übliche pragmatische Verfahren, das sich einfach anwenden und verstehen lässt, gibt eine gute Idee vom Begriff Klima.

Die Dauer von 30 Jahren, aus denen man die Wetterdaten verwendet, um daraus die Werte des Klimas zu berechnen, sind keine natürliche Größe, sondern eine organisatorische, dank der sich die verschiedenen regionalen Klimata vergleichen lassen. Daneben kann man wiederum mit Methoden der mathematischen Statistik prüfen, ob echte periodische Schwankungen vorkommen.

Eine weitere maßgebende Größe des lokalen Klimas neben den Temperatur-Intervallen sind die kumulierten monatlichen Niederschläge, zusätzlich zur Temperatur die Essenz sowohl des Wetters, wie auch des Klimas. Niederschläge, und bereits deren Voraussetzung – Wolken – sind ein Element, das erst recht eine simple, auf die Temperatur reduzierte Darstellung des Klimas als unsinnig entlarvt. Damit Wolken entstehen, muss zuerst Wasser verdunsten, v.a. über dem Meer, ein Prozess, der enorm viel Energie benötigt und dadurch das Meer kühlt. Die Wolken behindern danach massiv die Einstrahlung durch die Sonne, und Regen kühlt den Boden – im typischen Fall – oder erwärmt ihn unter speziellen Umständen.

Interessant ist auch, die Niederschläge der beiden Städte Manchester in GB und Beirut zu vergleichen, im Jahres-Durchschnitt fast gleich. Nur regnet es in Manchester ziemlich regelmäßig über das ganze Jahr, in Beirut hingegen an wenigen Tagen gewaltige Mengen.

Mit einer noch einfacheren, jedoch praktischen Definition des Begriffs Klima könnte man sich auf die Verteilung der Niederschläge beschränken, ergänzt durch die Angabe, ob die Temperatur unter 0° C, d.h. unter den Gefrierpunkt fallen kann, sodass dort nur Pflanzen vorkommen, die das aushalten. Auch diese einfache Version des Begriffs «Klima» würde sich auf geeignete Regionen beziehen.

Nicht etwas höhere Temperaturen wären eine Gefahr, sondern Kälte und Trockenheit. Man schaue sich mal die Bilder von Landschaften mit extrem kalten Wintern an, wie sie z.B. von alten holländischen Meistern im 17. und auch noch im 19. Jahrhundert gemalt wurden, von Breughel, Avercamp und vielen anderen, beeindruckend anzusehen, aber ohne Schaden für die Menschheit und im Moment nicht mehr aktuell.

Kalte Winter dieser Art werden von einigen Gelehrten als Wirkung des «Maunder-Minimums» erklärt, d.h. einer etwas geringeren Einstrahlung durch die Sonne. Es bleibt jedoch offen, ob nicht auch damals ein anhaltender Zufluss kalter Luft aus der Polarregion so kaltes Wetter mit oder sogar maßgeblich verursacht hat.

Der Jahrtausend-Winter von 1708/1709 führte zu großer Hungersnot. Ältere Personen mögen sich noch an den Winter 1962/63 erinnern. Auf gefrorenen Seen und Flüssen herum zu laufen war für jüngere Leute eine unterhaltende Abwechslung, die Sterblichkeit, v.a. unter älteren war dafür höher. Damals befürchtete man allgemein eine neue Eiszeit. Kein CO2 hätte etwas dagegen ausrichten können. Item, wenn schon, lieber «Klima-Erwärmung» als eine solche Kalamität.

Der Begriff «Klima» ist in der hier vorgestellten Art als stabile Größe definiert. Dabei gibt es durchaus ein legitimes Bedürfnis, mögliche Änderungen zu erfassen – die «Klima-Veränderung», von der alle reden und nur wenige eine seriöse Idee davon haben, wie man eine solche beschreiben könnte. Änderungen des Klimas könnte man mit dem hier vorgestellten Verfahren erkennen, indem man die Daten, statt für 30 Jahre, für jedes einzelne Jahr jeweils über die Monate aggregiert.

Aber Achtung, selbst wenn unterschiedliche numerische Werte für die aus einem Jahr ermittelten lokalen Klima-Daten ausgewiesen werden im Vergleich zu den aus 30 Jahren ermittelten, heißt das nicht zwingend, dass diese unterschiedlichen Werte einen signifikanten Unterschied und somit eine echte Änderung des Klimas beweisen.

Der Begriff «signifikanter Unterschied» zwischen 2 oder mehr Serien gemessener Werte ist zentral in der mathematischen Statistik, z.B. über ein erstes und ein zweites Geschehen (oder allgemein zwischen zwei unterschiedlichen Serien von Messwerten). Ein postulierter signifikanter Unterschied wird nicht als absolute Gewissheit formuliert, sondern mit einer Wahrscheinlichkeit, quasi als mehr oder weniger plausible Vermutung.

Die nachfolgende Graphik zeigt einen zwar konstruierten, aber möglichen Verlauf zweier Zeit-Reihen der Temperatur über einen bestimmten Zeit-Abschnitt, z.B. die monatliche Durchschnitts-Temperatur über 7 Monate, rot markiert im ersten, blau markiert im zweiten Jahr.

Die im ersten Jahr mit roten Punkten markierte Temperatur war im ersten Zeit-Abschnitt niedriger als im Jahr danach, im zweiten und dritten Zeit-Abschnitt war es umgekehrt usw. Bei einem solchen Verlauf wird die Durchschnittstemperatur in einem der beiden Jahre zufällig höher sein als im anderen, aber sicher nicht signifikant. (Ein solcher, hier ohnehin nur zur Demonstration skizzierter Temperaturverlauf ohne markante saisonale Schwankungen ist z.B. für die Tropen denkbar).

Es ist naheliegend, dass in Agglomerationen wegen des zunehmenden Energie-Verbrauchs und der daraus folgenden Abwärme höhere Werte für die Temperatur zu erwarten sind. Dieser Teil ist durch die Zivilisation verursacht. Schädlich ist daran nichts, problematisch nur, dass Vorräte wertvoller Energie in danach nicht mehr brauchbare Abwärme niedriger Temperatur umgewandelt werden.

Wie erwähnt, stammen die für ein Klimadiagramm gesammelten Daten von einer bestimmten Wetterstation. In der nahen Umgebung würde man «ähnliche» Werte finden, ja sogar über ausgedehnten Gebiete, je nachdem, wie robust man den Begriff «ähnlich» anwendet. Über die ganze Welt verteilt wurden auf diese Weise die nachfolgend abgebildeten Klima-Zonen ermittelt:

Die Klima-Zonen sind maßgeblich durch die Niederschläge bestimmt und in zweiter Linie, wie erwähnt dadurch, ob die Temperatur unter den Gefrierpunkt fallen kann, was die Physiologie einer Pflanze herausfordert. Die Vegetation bietet denn auch eine exzellente Möglichkeit, Klimazonen zu definieren.

Auffällig auf der Karte sind die rot gefärbten Gebiete – trockene Wüsten; trocken nicht weil es dort zu heiß ist, sondern weil es selten regnet, das typische Merkmal einer Wüste. Soll man dieses Klima «schützen», wie von einem die Politik beherrschenden Dogma gefordert wird? Skorpione und ein paar andere exotische Kreaturen wären bestimmt glücklich. Eine sinnvolle Aufgabe für die Menschheit ist das nicht, aber zum Glück auch gar nicht möglich.

Bei all diesen erwähnten seriösen Beschreibungen des Klimas ist nie von der «Durchschnittstemperatur» die Rede. Die Durchschnittstemperatur in Zürich Affoltern? Man könnte sie ausrechnen. Aber das wäre kein interessanter Wert, wie übrigens immer wieder in allen möglichen Zusammenhängen. Der Durchschnittswert aus einer Gesamtheit ist oft nichtssagend oder irreführend.

Vermutlich ist es in den letzten Jahren in West-Europa insgesamt ein wenig wärmer geworden, wie man aus den Ergebnissen verschiedener Wetter-Stationen schließen kann, aber nicht zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte unseres Kontinents. Eine außerordentliche lokale Erwärmung wird im typischen Fall kompensiert durch kühlere Luft in anderen Gebieten, denn oft entsteht das Wetter nicht durch Prozesse in der lokalen Atmosphäre, sondern wird durch Winde heran transportiert, z.B. feuchte Luft vom Ozean, heiße aus Afrika, kalte Luft aus der Polarregion; advehiert jeweils nicht auf geradem Weg, sondern in einer zirkulären Bewegung um ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet herum, wie man jeweils aus den Wetterkarten ersieht. Welches Wetter gerade auf dem Programm ist, lässt sich allenfalls für 2 oder 3 Tage voraus sagen, als Entwicklung des Klimas manchmal mit kritischem Vorbehalt vermuten. Wiederholen sich solche Entwicklungen des Wetters, werden sie allenfalls zu einer Basis des Klimas.

  1. CO2, Nahrung der Pflanzen

CO2 hat nichts mit dem Wetter und auch nichts mit dem Klima zu tun. Aber bei den Ruf schädigenden Machenschaften durch die Politik muss man wohl die Aufgabe dieses Gases, die Grundlage von allem Leben, ein bisschen erklären. CO2 entsteht durch Verbrennung von Kohlenstoff. Das gelehrte Wort statt Verbrennung heißt «Oxydation», ein Prozess, der auch bei niedrigeren Temperaturen stattfinden kann, insbesondere im Körper von Mensch und Tier, deren Nahrung aus Kohlenstoff-Verbindungen besteht und die aus dem Oxydations-Prozess ihre Energie beziehen.

Die Tiere atmen das in ihrem Körper produzierte CO2 aus, das danach wieder den Pflanzen als Grundnahrung dient. Sie beziehen dieses Gas aus der Atmosphäre, Bäume z.B. über die Blätter, und wandeln dort das CO2 in die Kohlenstoff-Verbindungen um, die die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen. Diese bestehen im Wesentlichen aus umgewandeltem CO2 und Wasser. Der Prozess, durch den die Pflanzen das CO2 in Kohlenstoff-Verbindungen umwandeln, wird als «Photosynthese» bezeichnetet. Diese nutzt Energie des Sonnenlichts. Pflanzen sind Nahrung für Mensch und Tier.

Die nachstehende Graphik stellt diesen Austausch des Kohlenstoffs zwischen Pflanzen und Tieren dar – ein «Kreislauf».

Den erdgeschichtlich wohl ältesten Prozess haben wir mit dem grauen Feld rechts unten angedeutet. Die wichtigste Form von Kalkstein, entsteht, indem im Meer gelöstes CO2 und Kalzium sich zu CaCO3 verbinden, d.h. der Erde und dem Meer für die restliche Dauer des Planeten CO2 entziehen, von dem es somit früher sehr viel mehr gab. Ausgedehnte Kalk-Gebirge entstanden in Gebieten, wo einst Meer gewesen war.

Ebenfalls aus alter Zeit stammen die fossilen Ablagerungen von Kohlenstoff in Form von Kohle, Erdöl und Erdgas. Die übrigen dargestellten Prozesse laufen auch in unserer Zeit weiter.

Gemäß überwiegender Ansicht ist die größte Reserve an ungebundenem CO2 im Meer gelöst, je kälter das Wasser, desto mehr. Wo sich das Wasser erwärmt, gibt das Meer CO2 an die Atmosphäre ab oder nimmt solches auf, wenn sich das Wasser ab kühlt.

Pflanzen an Land absorbieren in der Atmosphäre vorhandenes CO2 über die Blätter, spalten die CO2-Moleküle mit Hilfe des Sonnenlichts in deren Atome auf, behalten den Kohlenstoff als Bau-Substanz und geben den Sauerstoff O2 an die Atmosphäre zurück.

Pflanzen dienen den Tieren, insbesondere auch den Menschen als Nahrung. Sie verbrennen die aus der Nahrung gewonnenen Kohlenstoff-Verbindungen in ihren Zellen und verwenden die gewonnene Energie, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten oder über die Muskeln ihre Glieder zu bewegen oder vielerlei biochemische Prozesse abzuwickeln. Das Abfallprodukt ist CO2, das die Tiere über ihre Atmung an die Atmosphäre zurück geben. Der Verbrennungsmotor in einem Auto macht das gleiche, nur in primitiver Form. Zudem benötigt er große Mengen an fossilem Kohlenstoff.

Die quantitativ bedeutendsten «Tiere» sind Mikro-Organismen, die dafür sorgen, dass abgestorbene Pflanzen «verrotten», so dass aus ihnen wieder CO2 entsteht.

Der Kreislauf ist nicht geschlossen. Die Pflanzen benötigen eine winzige Dosis der täglich nachfließenden Energie der Sonne für die Photosynthese. Die mit dieser von den Pflanzen akkumulierte Energie wird später über den Metabolismus der Tiere und Mikroorganismen in Form von Wärme niedriger Temperatur an die Atmosphäre zurück gegeben.

Wasser nehmen die Pflanzen über die Wurzeln auf und ebenso die übrigen benötigten Stoffe, insbesondere Stickstoff, die aber im vorliegenden Zusammenhang keine Rolle spielen.

Es gibt gewisse, je nachdem bereits durchgeführte oder mindestens geplante Maßnahmen, CO2 in irgendwelchen geologischen Formationen unwiderruflich der Atmosphäre zu entziehen, zwecks angeblichem «Klima-Schutz». Wenn man sich daran erinnert, dass CO2 Grundnahrung der Pflanzen und damit direkt oder indirekt aller Lebewesen ist, kann man solche Maßnahmen nur als bösartigen Zynismus verurteilen.

Über den Autor: Werner Furrer hat an der Universität Basel Mathematik und Physik studiert und, 1969 mit dem Diplom abgeschlossen. In späteren Jahren hat er zusätzlich ausgewählte Themen in Ökonomie und Jurisprudenz studiert. Der Autor hat in verschiedenen Unternehmen der Privatwirtschaft und staatlicher Verwaltung als Informatiker gearbeitet und später im Bereich mathematische Statistik, Operations Research, sowie in der Versicherungs-Wirtschaft. Dazwischen hat er als Sachbuch-Autor Bücher und Zeitungs-Artikel verfasst. Er unterhält verschiedene Webseiten, u.a. www.system-denken.ch sowie www.klima-schwindel.com.