Die Grünen Khmer machen keine halben Sachen…

Nehmen wir weiter an, dass aufgrund einer gewaltigen Umstrukturierung der Energieversorgung die Netzstabilität gefährdet sei, selbst flächendeckende Blackouts wären nicht mehr völlig fernliegend. Wäre es insoweit nicht klug, die abgeschalteten Kernkraftwerke zumindest in Reserve zu erhalten, falls sich doch noch größere Probleme mit dem unstetigen Strom aus Wind und Solar ergeben?
Nicht in Deutschland. Schauen Sie sich bitte dieses Video der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung an: Man kann es kaum in Worte fassen, was hier geschieht. Eines der im Weltmaßstab zuverlässigsten und sichersten Kernkraftwerke, nämlich Philippsburg Zwei, bis vor fünf Monaten noch im Betrieb, wird gesprengt. Nicht etwa eingemottet, sondern gesprengt. Ein funktionsfähiges Großkraftwerk mit einem geschätzten Restwert von drei Milliarden Euro (dafür müssen 88.000 Durchschnittsverdiener ein Jahr arbeiten), das für einen Gutteil der Stromversorgung von Baden-Württemberg sorgte, CO2-frei übrigens, wird unwiderruflich vernichtet. Ein Land zerstört seine Infrastruktur:
Es lohnt sich, diesen Moment und dieses Video in Erinnerung zu behalten, denn es markiert die endgültige Machtübernahme des linksgrünen Zeitgeistes und dessen triumphalen Sieg über die Vernunft. Mit williger Unterstützung einer sogenannten konservativen Partei und, auch das gehört zur Wahrheit, der breiten Mehrheit der Wähler.
Eine illusionslose Kosten-Nutzen-Abwägung hätte ergeben, dass der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke sinnvoll ist, unter Gesichtspunkten des Werterhalts, der Energiesicherheit und auch der CO2-Bilanz, ohne letztgenanntes Anliegen werten zu wollen. Solarenergie und Windkraft sind demgegenüber keine Alternative, weil sie nicht grundlastfähig sind, bezahlbare Speichertechnologien im industriellen Maßstab nicht in Sicht sind, und Flächen- sowie Rohstoffverbrauch für diese Anlagen in keinem Verhältnis zu der gewonnenen Energie steht. Von der Umweltverschandelung und Umweltbeeinträchtigung einmal ganz abgesehen.
Die Leistungsdichte und die Sauberkeit der Kernenergie ist hingegen unerreicht. Die Störfallproblematik kann technisch in den Griff bekommen werden und das angebliche Endlagerproblem sowie die vermeintliche Knappheit von Uran sind nur eingebildete Probleme. Wie bitte? Erlauben Sie mir zu den beiden Punkten als ehemaliger Vorstand eines börsennotierten Bergbauunternehmens etwas zu sagen.

Den Mond aus seiner Umlaufbahn werfen

Das Endlagerproblem ist deshalb eingebildet, weil die Tatsache, dass Material radioaktiv strahlt und eine lange Halbwertszeit hat, auch für viele andere Plätze auf der Erde zutrifft. So gibt es in Deutschland etwa zahlreiche natürliche Uranvorkommen, nicht nur im Erzgebirge, sondern selbst im grünen Baden-Württemberg (Menzenschwand), die von ihrem Volumen, ihrer Radioaktivität und ihrer Halbwertszeit die Gesamtmenge des jemals in Deutschland angefallenen „Atommülls“ locker in den Schatten stellen. Fast alle untertägigen Bergwerke im Erzgebirge haben erhöhte Radioaktivitätswerte, auch wenn es sich nicht um Uranvorkommen handelt. Niemand der Bewohner dieser Landstriche fürchtet deshalb um sein Leben. Wozu auch? Die Radioaktivität war schon immer da und wird auch so schnell nicht weggehen. Wenn man sich nicht mehrere Tage am Stück in solchen Bergwerken aufhält, besteht auch keine Gefahr.
Genau wie das Uranerz im Boden, oder sonstige radioaktive Erze, sind abgebrannte Brennstäbe ein Feststoff, der in entsprechenden Behältern sicher und leicht aufbewahrt werden kann. Weder drohen die aus den Medien bekannten Austritte „grünen Schleims“ ins Grundwasser (Simpsons) noch irgendwie geartete Explosionen, die den Mond aus seiner Umlaufbahn werfen (Kampfstern Galaktika). Lagern wir nun unsere abgebrannten Brennstäbe in einem stillgelegten Kernkraftwerk oder Bergwerk, dann ist die „Bedrohung“, die davon ausgeht, ungefähr die gleiche wie die eines natürlichen, radioaktiven Erzvorkommens. Davon kommen viele vor, auch in Deutschland. Kein Hahn kräht danach.
Noch abwegiger ist das Argument, es gebe für eine dauerhafte Nutzung der Kernenergie nicht genügend Uran. Dieses Thema kommt in allen möglichen Variationen vor, seit der unsägliche Club of Rome 1972 seine Endzeitprognose abgegeben hat, wonach uns bis 1990 die Industriemetalle wie Zink und so weiter ausgehen würden. Heute wird dasselbe Lied gespielt, mit Lithium, Seltenen Erden oder eben Uran. Dazu ist anzumerken, dass unsere gesamte Erdkruste aus Mineralien und Metallen besteht und daher -nach menschlichem Ermessen- unendliche Vorräte davon vorhanden sind. Selbst im Meerwasser ist Gold neben all den anderen Metallen enthalten. Nur ist die Konzentration so gering, dass die Gewinnung nicht lohnt. Stiege der Goldpreis nun von 1.700 Dollar auf 50.000 Dollar pro Unze, könnte sich das ändern.

Sehr viel Marx, aber sehr wenig Mises

Ob eine Anomalie, also ein erhöhter Gehalt eines bestimmten Elements an einer Stelle, eine gewinnbare Rohstofflagerstätte ist oder nicht, ist letztlich allein eine Frage des Preises. Technisch geht fast alles, selbst die Goldgewinnung aus dem Meer. Verdoppelt sich nun der Preis von Uran, dann sind viele Vorkommen, die bisher nicht abbauwürdig waren, auf einmal förderbare Lagerstätten und automatisch steigt wie von Zauberhand die Menge der weltweit verfügbaren Uranreserven. Der Preis steigt immer dann, wenn es im Verhältnis zur Nachfrage zuwenig Uran auf dem Markt gibt, und ermöglicht so die bisher aus Kostengründen unterlassene Suche nach neuen Lagerstätten und den Aufschluss bisher unrentabler Uranvorkommen (schließlich auch die Bemühungen um Materialeinsparungen auf der Verbraucherseite).
Dasselbe gilt für alle metallischen Rohstoffe. Uns geht gar nichts aus. Es ist ein anhaltender Zyklus. Dafür braucht es weder Rohstoffallianzen noch staatliche Förderprograme. Diese elementare Funktion des Preises als der zentrale Knappheitsindikator ist freilich von Marxisten noch nie verstanden worden. Da in Deutschland sehr viel Marx, aber sehr wenig Mises unterrichtet wird, lassen sich auch Intellektuelle immer wieder mit diesem Pseudoargument ködern.
Ein illusionsloses Erkennen der Wirklichkeit führt also zum Schluss, dass nicht die erneuerbaren Energien, sondern die Kernenergie aufgrund ihrer Leistungsdichte, ihrer Grundlastfähigkeit und ihrer Sauberkeit die Energie der Zukunft ist. Der Vorgang der Kernspaltung ist allerdings unstreitig gefahrgeneigt. Die sich aus dem Betrieb von Kernkraftwerken ergebenden Gefahren sind real und müssen mit technischen Mitteln in den Griff bekommen werden. Gelingt dies, dann spricht nichts mehr gegen die Kernkraft. Warum, um alles auf der Welt, sollte nun die technische Entwicklung auf diesem einen Gebiet für immer stehen bleiben? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine inhärent sichere Technologie vorliegt, auch ohne dass man auf die Kernfusion warten muss. Mit dem Dual-Fluid-Reaktor liegt, neben anderen Ansätzen, ein solches Konzept vor, das mit dem jetzigen Stand der Technik auch grundsätzlich umsetzbar ist.

Seit Jahrzehnten bewährte und gefahrlose Technologien

Aber auch die bestehenden deutschen Kernkraftwerke waren und sind, was die Sicherheitstechnik angeht, weltweit führend und sind Jahrzehnte zuverlässig gelaufen, ohne dass Gefahr für Leib und Leben eingetreten wäre. Seit 1957 wird die Kernenergie in Deutschland friedlich genutzt, die Zahl der Strahlungstoten oder Strahlungskranken seither beträgt: null. Die Kernenergie hat daher bereits im jetzigen Zustand ihre Existenzberechtigung.
Die Tatsache, dass ein Land seine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung buchstäblich in die Luft sprengt, wirft freilich die Frage auf, ob nicht ein grundlegender Fehler im politischen System liegt. Denn hier handelt ja kein durchgeknallter Diktator, sondern eine demokratisch gewählte Regierung in einem Rechtsstaat mit freier Presse. Das Problem betrifft nicht nur die Kernenergie. Sozusagen auf medialen Knopfdruck können heute seit Jahrzehnten bewährte und gefahrlose Technologien, wie der Dieselmotor (seit 1893) oder das Frackingverfahren (seit 1947) verteufelt und ausgetrieben werden. Wer weiß, welche Technologie es morgen trifft.
All das könnte ein Indiz dafür sein, dass eine weitere Erhöhung des Lebensstandards in den westlichen Demokratien aufgrund von systembedingten Zwangsläufigkeiten nicht mehr möglich ist. Ab jetzt geht es dann rückwärts.
 
Titus Gebel war Mitgründer der Deutsche Rohstoff AG und acht Jahre deren CEO. Er ist Aufsichtsrat in internationalen Rohstoffunternehmen. Gebel ist Autor des Buches Freie Privatstädte- Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt, in dem er unter anderem die Schwächen derzeitiger Gesellschaftssysteme untersucht. 




Der Terawatt-Heraus­forderung begegnen

Es ist kein von „unserem Schöpfer gestiftetes“ und auch nicht eines aus einer Verfassung oder einer UN-Charta hervorgehendes Menschenrecht. Wir haben keinen Anspruch darauf, es geschenkt zu bekommen. Aber es ist definitiv ein fundamentales Recht, Zugang zu dieser alles antreibenden Energiequelle zu haben; ein Recht für alle Menschen, um ihre Lebensumstände zu verbessern; und es darf niemandem der Zugang zu ausreichender, zuverlässiger und bezahlbarer Elektrizität verwehrt werden – nur aufgrund einer verlogenen Behauptung, dass der Stromverbrauch auf irgendeine Art und Weise Klima und Umwelt schädigen würde.

Man versuche, sich einmal vorzustellen, wie unsere Wohnungen, Schulen, die Gesundheitsvorsorge, das Geschäftsleben, die Gemeinde oder die Welt – unser Leben! – ohne diese großartige Energiequelle aussehen würde. Dann würde man Bryce aus vollem Herzen zustimmen.

In Kapitel 16 spricht Bryce von der „Terawatt-Herausforderung“ [the Terawatt Challenge]. Dieser Terminus wurde von Nobelpreisträger Richard Smalley geprägt, welcher postulierte, dass falls man allen Völkern der Welt ausreichend Strom zur Verfügung stellen würde, man großenteils die massiven Probleme wie Armut, verschmutzte Umwelt, verseuchtes Wasser und Nahrungsmittel-Verknappung eliminieren könnte. Bryce erklärt feierlich, dass unsere Welt von diesem Ziel immer noch weit entfernt ist. Aber wir können es erreichen.

Bryce erläutert die Historie der Nutzbarmachung von Strom, von Benjamin Franklin über Tesla, Edison und Westinghouse – bis hin zu dem weitaus weniger bekannten, aber genauso bedeutenden Pionier Frank Julian Sprague, der Motoren für elektrische Aufzüge (beim Bau von Wolkenkratzern unerlässlich) sowie die erste elektrische Eisenbahn der Nation entwickelte. Er illustriert, wie Franklin D. Roosevelt (FDR) bezahlbaren Strom ins ländliche Amerika brachte und den Bau massiver Staudämme überwachte, welche billigen Strom in jeden Winkel der USA brachten. Es war FDR, der im Jahre 1932 erklärte, dass „Strom nicht länger ein Luxus, sondern eine definitive Notwendigkeit“ ist.

Bryce konfrontiert uns dann mit der entsetzlichen Realität, dass etwa 3,3 Milliarden Menschen (45% der Menschheit!) heutzutage in Gebieten leben, wo der jährliche Pro-Kopf-Stromverbrauch weniger als 1000 kWh pro Jahr beträgt – das ist etwa die Menge, die sein heimischer Kühlschrank verbraucht. Diese Menschen überleben gerade noch so mit herausgezogenem Stecker.

Weitere 2,7 Milliarden Menschen (37%) hangeln sich durch ihr Leben in Low-Watt-Ländern. Nur 19% aller Menschen auf dem Planeten Erde leben in „High-Watt“-Ländern (Verbrauch über 4000 kWh pro Jahr) – die unterste Grenze, sagt Dr. Alan Pasternak, bei deren Unterschreiten Länder ihren Human Development Index nicht verbessern können.

Ein Haupthindernis ausreichender Stromversorgung für die Unplugged – und sogar die Low-Watt – Nationen ist also das Fehlen gesellschaftlicher Integrität, Kapitalanlagen und bezahlbare Energie. Und doch , um sicherzustellen, dass die gesamte Menschheit ihr volles Potential ausschöpfen kann – um Frauen aus endloser Schinderei zu erlösen und um es ihnen zu ermöglichen, ihre natürlichen Talente und ihr Können zu entwickeln – ist es erforderlich, dass das Menschenrecht für Strom anerkannt und realisiert wird.

Wie können wir dieses hochgesteckte, aber notwendige Ziel erreichen? Eine wesentliche Komponente gesellschaftlicher Integrität ist, dass Regierungen ihre gesetzgeberischen Kompetenzen nutzen. Die freiesten und wohlhabendsten Länder sind jene, deren Parteien an politischer und ökonomischer Macht teilhaben. In den ärmsten Ländern formen die Eliten die Gesellschaft zu ihrem eigenen Vorteil um auf Kosten der großen Masse ihrer Bevölkerung. Kapital – und Energie – sind viel leichter in einer freien Gesellschaft zu haben.

Um die Größe der Lücke zwischen Low-Watt- und High-Watt-Nationen zu illustrieren, zeichnet Bryce den kometenhaften Aufstieg der Gigantischen Fünf nach – Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft – von denen jeder Einzelne mehr Strom in jedem Jahr verbraucht als viele Länder insgesamt verbrauchen. Finanzdienstleister, von Visa zu Bitcoin, haben ebenfalls gigantischen Strom-Hunger, ebenso wie die Marihuana-Industrie.

Diese Riesen wissen alle aus Erfahrung um die Kosten, die ihnen durch Stromausfälle entstehen – und ihren Kunden. Sowohl das Wetter als auch Sabotage gefährden das Stromnetz, aber die noch größere Bedrohung desselben ist die Dummheit jener, die glauben, dass Wind und Solar allein ausreichend Strom für eine High-Tech-Gesellschaft erzeugen können, geschweige denn für die Milliarden der Welt.

Bryce erläutert, wie vier Faktoren – Kosten, Speicherung, Größenordnung und Landverbrauch – die Erneuerbaren daran hindern, unsere Energieversorgung zu übernehmen. Strompreise in Ländern wie Deutschland schießen nach oben. Dort war man nach Fukushima in Panik geraten und hatte sich dran gemacht, alle Kernkraftwerke herunterzufahren. Ein Drittel der deutschen Industrie, darunter der Automobilsektor, sehen die steigenden Stromkosten als Bedrohung für ihre Existenz, schreibt Bryce.

Steigende Stromkosten folgten auch der Inkraftsetzung des Green Energy Act in Ontario, was wiederum zur politischen Schlappe der Liberal Party führte sowie zur Annullierung von 758 Verträgen bzgl. erneuerbarer Energie. Sogar in Kalifornien haben Menschenrechts-Aktivisten ein Gerichtsverfahren angestrengt und den Staat verklagt, weil die Klimapolitik des Staates Minderheiten und Verbraucher mit niedrigem Einkommen diskriminiert. Diese Klage befindet sich derzeit auf dem Weg durch die Instanzen.

Bryces Argumentation belegt, dass die Eliten, welche erneuerbare Energie durchpeitschen – genau wie Despoten in unterentwickelten Low-Watt-Ländern – die Armen und die Mittelklasse ignorieren und ländliche Gebiete behandeln, als ob diese unbewohnt oder einfach nur irrelevant sind – mit ihrer Verfolgung unerreichbarer Ziele, welche die Steuerzahler schwer belasten und zugleich die Zuverlässigkeit der Stromversorgung bedrohen.

Sollte beispielsweise Kalifornien der Vorschrift nach 80% Erneuerbare erreichen, wird dies einer massiven Ausweitung kostspieliger Energie-Speicherung bedürfen wegen der jahreszeitlichen Variabilität der Wind- und Solarstrom-Erzeugung. Das heutige Wachstum grüner Energie kann nicht einmal mit der jährlichen Zunahme der globale Strom-Nachfrage mithalten und schon gar nicht die gesamte konventionelle Energie ersetzen. Aber der letzte Nagel im Sarg der Erneuerbaren ist der Landverbrauch.

Bryce verweist auf zahlreiche Studien, welche zeigen, dass ein Gesamt-Windnetz bedeuten würde, dass Windparks ein Zehntel der gesamten Landfläche der Nation [= der USA] überziehen würden. Frustriert durch die Gleichgültigkeit urbaner Eliten gegenüber den Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in ländlichen Gebieten und auf Habitate aller Art, bekämpfen ländliche Staaten Windparks mit verstärkter Kraft. Gigantische Solarpaneel-Felder stellen einen auch vor die Wahl zwischen verschwindenden Ökosystemen und „sauberer“ Energie, die tatsächlich hohe Verschmutzung mit sich bringt. Der Abbau von Metallen und Mineralien zur Herstellung dieser Erneuerbaren-Systeme wäre ebenfalls monumental.

Trotz der Opposition der Umwelt-Fundamentalisten wenden sich Entwicklungsländer rapide der Kernkraft zu als Treibstoff der Zukunft. Aber, wie Bryce anmerkt, es bedarf nationaler Verpflichtungen nach Art des New Deal, um sowohl über die politische Stabilität als auch finanzielle Rücklagen zu verfügen, um große Kernkraftwerke zu errichten und ökonomisch zu betreiben. High-Watt-Länder haben sich selbst exorbitante Kosten für Genehmigungen und Vorschriften auferlegt, was die Aussichten für Kernkraft erheblich limitiert.

Dank Fracking ist Erdgas üppig verfügbar und billig geworden. Es muss ein Hauptbestandteil bei der zukünftigen Stromerzeugung annehmen. Und doch verbieten die Regierungen in High-Watt-Ländern das Fracking, verbieten den Bau neuer Pipelines und verlangen sogar, dass Bürger ihre Gas verbrennenden Einrichtungen einmotten sollen.

Trotz all der Angriffe auf bezahlbare und zuverlässige Treibstoffe ist Bryce optimistisch hinsichtlich der Fähigkeit und des Willens der Welt, die Terawatt-Herausforderung anzunehmen und einer stromhungrigen Welt ebendiesen Strom zur Verfügung zu stellen ohne die Biosphäre zu zerstören. Tatsächlich ist es einem Fünftel der Welt innerhalb nur eines Jahrhunderts gelungen, von Kein-Strom zu High-Watt überzugehen, und weitere drei Achtel sind auf irgendeine Weise elektrifiziert worden – und deren Umwelt hat durchweg davon profitiert.

Die humanistische Reaktion auf die Terawatt-Herausforderung ist Bryce zufolge die Milliarden, die im Dunklen leben, zu ermächtigen, in das helle Licht von Modernität, Fortschritt sowie eines besseren, längeren und wohlhabenderen Lebens zu treten. Das wird gesellschaftliche Integrität erfordern sowie massive Infusionen von Kapital und die richtige Wahl der Treibstoffe. Bryce räumt ein, dass die Elektrifizierung der Welt dauern wird. Aber es kann – und muss! – gemacht werden.

Die regierungsamtliche Gesetzgebung ob dieses Vorhabens wurde zunehmend aufgebläht und korrupt. Wir müssen bedeutsam unsere Standards sowohl für fossilen Treibstoff als auch für Kernkraftwerke ändern, uns aufgeschlossen zeigen gegenüber technologischen Fortschritten, die Falschheit der Behauptungen vieler Umwelt-Fundamentalisten erkennen sowie die Tatsache, dass es enorme Kosten für Natur, Habitate, menschliche Gesundheit und Menschenrechte bedeuten würde, wenn man mehr dieser Kraftwerke nicht hat.

Duggan Flanakin is director of policy research for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of many articles on energy, climate change and environmentalism.
Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/meeting-the-terawatt-challenge
Übersetzt von Chris Frey EIKE




L.A. Times auf frischer Tat ertappt: hat einen Fake Link konstruiert zwischen Klima, Dürre und Waldbränden

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA; der amerikanische Wetterdienst) berichtet hier und führt die Graphik unten als Beleg an, dass in Nordkalifornien derzeit eine „moderate Dürre“ herrscht und einer der wenigen Orte in den USA mit trockeneren Bedingungen als üblich ist, während in Südkalifornien „moderat nasse“ Umstände herrschen.


Hmmm … in einigen Gebieten ist es trocken, in anderen nass, in den meisten Gebieten aber normal. Das muss die Klima-Krise sein!

[Hervorhebung vom Übersetzer]

In Wirklichkeit herrscht in den USA nur in einem geringen Teil eine Dürre, wie hier sowie in der gleichen NOAA-Graphik oben gezeigt. Außerdem zeigt die Abhandlung „Climate at a Glance: Drought“, dass die Vereinigten Staaten den Aufzeichnungen zufolge die längste Periode in der aufgezeichneten Geschichte durchlaufen hat, ohne dass in mindestens 40 Prozent des Landes „sehr trockene“ Bedingungen herrschten, wobei die Dürre-Höhepunkte um 1978, 1954, 1930 und 1900 viel schlimmer waren als das, was die USA zu irgendeinem Zeitpunkt im 21. oder späten 20. erlebt haben.

In der gleichen Abhandlung wird genauso überzeugend dargelegt, dass die Dürre-Gebiete in den USA in den Jahren 2017 und 2019 die geringste Ausdehnung seit Beginn von Aufzeichnungen gehabt haben.

Sogar das IPCC räumt mit „hohem Vertrauen“ [high confidence] ein, dass die Niederschläge in Landgebieten der Mittleren Breiten auf der Nordhemisphäre während der letzten 70 Jahre zugenommen haben (einschließlich der USA), wohingegen das IPCC hinsichtlich irgendwelcher negativen Trends hierzu „geringes Vertrauen“ geltend machte.

Angesichts der schwach ausgeprägten Dürrelage und des Umstandes, dass Dürre der größte Einzel-Klimafaktor hinsichtlich Buschbränden ist, sollte es keine Überraschung sein, dass derartige Brände während der letzten Jahre eben nicht immer häufiger aufgetreten waren. In den wenigen Gebieten, in denen es zu besonders verheerenden Bränden gekommen war wie etwa in Kalifornien und Australien erklärt der Geologe Gregory Wrightstone sowie Senatorin Jennifer Fielder aus Montana, dass die Wurzel dieser Brände in schlechtem Land-Management seitens der Regierung in Gebieten zu finden ist, welche anfällig für Flächenbrände sind.

Vielleicht sind es all diese guten Nachrichten und wissenschaftlichen Belege, die Roth und die Times dazu bringen, ohne jeden wissenschaftlichen Beweis falsche Behauptungen zu erheben, um die für sie sehr einträgliche Klima-Angst am Leben zu halten.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

H. Sterling Burnett, Ph.D., is managing editor of Environment & Climate News and a research fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute. Burnett worked at the National Center for Policy Analysis for 18 years, most recently as a senior fellow in charge of NCPA’s environmental policy program. He has held various positions in professional and public policy organizations, including serving as a member of the Environment and Natural Resources Task Force in the Texas Comptroller’s e-Texas commission.
Link: https://climaterealism.com/2020/05/la-times-caught-inventing-fake-link-between-climate-drought-and-fires/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Stefan Rahmstorf schlägt mal wieder Klima-Alarm!

Doch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung findet, dass wir uns jetzt genug in Corona-Selbstmitleid und Angst gewälzt haben. Es wird Zeit, uns wieder an die wirklichen Probleme zu erinnern! So leicht lässt man sich doch die Deutungshoheit über die bevorstehende Apokalypse nicht aus der Hand nehmen. Nimm das, RKI!
Dem DLF gab Stefan Rahmstorf vom PIK deshalb ein Interview, in dem er eine neue Studie vorstellte. In dieser verspricht er uns für quasi übermorgen – also das Jahr 2100 – noch nassere Füße, als wir uns bisher auch nur vorstellen konnten! Doch nun gibt es ja die neuen Erkenntnisse des PIK und wir können uns angemessen gruseln und handeln (lassen). Ich finde hochinteressant, wie diese neue Studie zustandegekommen ist und freue mich über die Ehrlichkeit bezüglich der Methodik, von der Rahmstorf uns berichtet:
„Was wir gemacht haben, ist eine Expertenbefragung. (1) Das heißt, wir haben alle Wissenschaftler, die sich mit dem Meeresspiegelanstieg beschäftigen (2) und mehr als sechs Fachpublikationen in den letzten Jahren (3) zu diesem Thema veröffentlicht haben, angeschrieben und um ihre Einschätzungen (4) für den Meeresspiegelanstieg unter verschiedenen Emissionsszenarien gebeten (5). Und es stellt sich einfach heraus, dass die Mehrzahl der Fach-Community (6), der Spezialisten für Meeresspiegelanstieg (7) die Lage etwas pessimistischer (8) einschätzt als der Weltklimarat IPCC.“
Ich übersetze das mal für Sie, liebe Leser: 1) Es handelt sich um Experten, also stell das nicht in Frage und folge der Wissenschaft! Und zwar nur jener 2), die den Alarmismus des PIK unwidersprochen teilen, weil sie 3) ihre Publikationen offenbar reihenweise und mit den gewünschten Schlussfolgerungen in genau der Fachpresse unterbringen konnten, die wir für relevant halten. Die lassen da ja schließlich nicht jeden irgendwas publizieren, unsere Leute schreiben schließlich die Reviews! 4) siehe 2), und welche Einschätzungen 5) können dass aufgrund 3) schon sein? Der Leser wird ebensowenig überrascht sein wie das PIK! Und selbst bei dieser fachlichen Engführung gab es offenbar immer noch abweichende Meinungen 6), die für das gewünschte Ergebnis 7) nach dem Mehrheitsprinzip für irrelevant erklärt und weggelassen wurden. Die simulierte Einigkeit unterstreicht, dass die Lage zum Glück für die Klimaretter sogar noch viel schlimmer ist 8), als Greta, Luisa und das IPCC es uns bisher in ihren milden Forderungen als Schreckgespenster an die Wand malen. Wo bliebe denn sonst auch der gewünschte „Spin“!

Rennen sollen die dummen Schafe

Und als ob wir nicht geahnt hätten, dass die Klimaretter die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen werden, die am Boden liegende Wirtschaft auch am Boden zu halten, endet das Interview mit diesen Worten Rahmstorfs:
Jetzt, wo sehr viele staatliche Gelder in die Hand genommen werden, um die Wirtschaft zu stützen, wäre es natürlich völlig abwegig, damit klimaschädliche fossile Industrien wieder hochzupäppeln, die wir uns einfach wegen der Klimakrise nicht mehr leisten können.“
Wir wissen ja nun, was uns in der schönen neuen deindustrialisierten Welt winkt (blauer Himmel, Sonnenschein) und was uns blüht (Massenarbeitslosigkeit, Elend). Wir dürfen gespannt sein, ob das Aufmerksamkeitsdefizit von Rahmstorf und Kollegen die Klima-Auguren nach dieser Studie wieder am RKI vorbei und an die Pole-Position der medialen Alarmismen bringen kann. Vielleicht legt das PIK ja in Kürze noch einen Meter Meeresspiegel oben drauf? Meeresspiegelanstieg kann man schließlich nie genug haben, und wenn man nach dem wiederholten „Wolf!” nun „Ach was, drei Wölfe!” ruft, was soll da schon schiefgehen? Und was haben sich die dummen Schafe überhaupt darum zu kümmern? Rennen sollen die!
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Blog Unbesorgt.




Achtung, Leute! Der COVID-19-Notfall ist vorüber!

Das Virus selbst betrifft nur die wenigsten Menschen – es tötete maximal 0,1% der Bevölkerung in den am schwersten betroffenen Regionen. Ein Zehntel eines einzigen Prozentes*.

[*In den Nachrichten hören wir von Massensterben z. B. in New York. Dabei werden aber nie Prozentzahlen von der Gesamtbevölkerung genannt. Zu recherchieren, ob es hochgerechnet auf die USA also wirklich nur 0,1% sind, fehlt mir die Zeit. Andererseits muss man natürlich die Panikmache in den Mainstream-Medien hierzulande abziehen. – Anm. d. Übers.]

Nun gut, das sind nur die Todesfälle. Aber was ist mit den Einweisungen ins Krankenhaus? Nun, diese Zahl liegt in den am schwersten betroffenen Gebieten etwa drei mal so hoch, also etwa ein Drittel der Bevölkerung. Immer noch nicht einmal 1 Prozent.

Aber andererseits – über 30 Millionen Arbeiter in den USA sind arbeitslos. Das macht etwa 20% der Anzahl von Voll- und Teilzeitbeschäftigten aus. Und diese Arbeitsplatzverluste betreffen alle Haushalte, nicht nur die Arbeiter.

Und dabei sind noch nicht die Sterbefälle durch zunehmende Selbstmorde und verzögerte medizinische Behandlungen anderer Fälle enthalten – ebensowenig wie die Tatsache der Erwartung, dass etwa 20% der verloren gegangenen Arbeitsplätze nicht wieder geschaffen werden können. Und die Notrufe bei Hotlines mentaler Probleme schießen in den Himmel, häusliche Gewalt ebenso. Es ist höchste Ironie, dass wir Krankenhäuser und Ärzte haben, die vor dem Bankrott stehen, sowie Tausende Krankenschwestern, die beurlaubt werden, weil „nicht notwendige“ Behandlungen verboten sind. Und noch gar nicht zu erahnen sind die finanziellen Verluste, sowohl für die Wirtschaft als auch für die Regierungen.

Und in einem lehrbuchhaften Kreislauf haben wir Billionen über Billionen Dollars, die sich die Regierung geliehen hat, um einigen der Schäden zu begegnen, die ebendiese Regierung angerichtet hat … diese Lockdowns sind weit, weit destruktiver als das Virus. Der Schaden durch das Virus ist kurzfristiger Natur, aber wir und unsere Kinder werden noch Jahrzehnte für die Dummheit bezahlen müssen, die Ökonomie zur Strecke gebracht zu haben.

[An dieser Stelle findet sich im Original eine treffende Karikatur, die aber wegen des unklaren Copyrights hier nicht gezeigt werden kann. Anm. d. Übers.]

Man lasse mich ein Beispiel nennen. Das ist die gleiche Idiotie wie einer Mücke, die sich auf jemandes Hand gesetzt hat, mit einem Vorschlaghammer zu Leibe zu rücken.

Ergo: die erste Lektion des Ausnahmezustandes lautet: Man fahre niemals seine Ökonomie an die Wand, nur um ein paar Todesfälle mehr zu vermeiden. Es ist durchaus möglich, die Ausbreitung des Virus‘ aufzuhalten, ohne die Wirtschaft zum Entgleisen zu bringen.

Die nächste Lektion des Ausnahmezustandes lautet: Man sollte nie den Computermodellen zu viel Vertrauen schenken.

Lektion Nummer drei des Ausnahmezustandes: man sollte nie Ärzten als Ökonomie-Entscheidungsträger einsetzen. Vor allem nicht Dr. Fauci. Er lag hinsichtlich der meisten Aspekte dieses gesamten Prozesses falsch. Falls man jemanden ein Krankenhaus betreiben lassen will, sollte man allgemein keinen Arzt dazu küren.

Lektion Nummer vier: Die extreme Bedeutung des Eids des Hippokrates, von dem Dr. Fauci offenbar noch nie etwas gehört hat: „Primum non nocere“ mit der Bedeutung „Zuallererst, richte keinen Schaden an!“.

Lektion Nummer fünf: Man stelle die Kranken unter Quarantäne und schütze die Verwundbaren – aber man stelle NIEMALS die Gesunden unter Quarantäne. Das ist reine Verrücktheit.

Aber zurück zum COVID-19-Ausnahmezustand. Der von allen gefürchtete Ausnahmezustand wurde veranschaulicht durch die Realität in manchen Ländern, in denen das medizinische System durch die Anzahl der COVID-19-Fälle überfordert war. Ursache hierfür war der Umstand, dass die Fälle zu rasch auftraten – die höchste Zahl von Krankenhaus-Einweisungen und Todesfällen trat innerhalb von ein oder zwei Wochen auf. Zu Beginn der Pandemie führte diese Spitzenbelastung des medizinischen Systems in Italien dazu, dass es teilweise zusammengebrochen war.

Um diese Spitze zu umgehen und dafür zu sorgen, dass es das medizinische System nicht in die Knie zwingt, wurde in vielen Ländern beschlossen zu versuchen, die „Kurve abzuflachen“, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Erklärtes Ziel war, die Anzahl von Neu-Infektionen pro Tag zu senken, aber nicht die Gesamtzahl von Neu-Infektionen.

Abbildung 1: Der theoretische Effekt, die „Kurve abzuflachen“.

In dieser Hinsicht würde sich der scharfe Spitzenwert medizinischer Behandlungen tatsächlich abflachen und das medizinische System hoffentlich nicht überwältigt werden.

Und … hat das funktioniert? Das ist im Moment noch schwer zu beurteilen. Allerdings gibt es ein Beispiel eines modernen Landes, welches seiner Wirtschaft NICHT einem Shutdown aufgedrückt hat: Schweden. Wie ist es dort gelaufen? Hier der Vergleich:

Abbildung 2: Todesfälle pro 10 Millionen Menschen mit der Zeit in den am stärksten betroffenen Ländern

Wie man klar sieht, liegt Schweden ziemlich in der Mitte aller Verläufe – ein wenig besser als in UK oder der Schweiz, etwa gleich wie in den Niederlanden und Irland und etwas schlechter als in den USA und Frankreich.

Falls also die Lockdowns und die „Bleibt-zu-Hause“-Anordnungen irgendwelche Auswirkungen haben, kann man diese nicht am Beispiel Schweden erkennen.

Aber zurück zum Komplex, den Spitzenwert zu erniedrigen und die Kurve abzuflachen. Hier folgen die Ergebnisse aus einer Anzahl von Ländern. Ich beginne mit Schweden und den Niederlanden, da sich diese laut Abbildung 2 in gleicher Größenordnung bewegen. Ich habe das Complete Ensemble Empirical Mode Decomposition (CEEMD)-Verfahren angewendet, um die Fluktuationen durch Datenlücken an Wochenenden zu beseitigen. Mehr zum CEEMD-Verfahren gibt es hier und hier.

Abbildung 3: Tägliche Todesfälle. Die schwarz umrandete gelbe Linie ist das CEEMD-„Residuum“, also der Datenwert mit den entfernten wöchentlichen und anderen regelmäßig auftretenden Fluktuationen.


Abbildung 4: Wie Abbildung 3, nur für Schweden.


Der Verlauf in Deutschland sieht so aus:

[Es folgen die entsprechenden Verläufe für Belgien, Spanien, Italien, Frankreich, die Schweiz und UK, für die wegen der durchweg sehr ähnlichen Verläufe auf das Original verwiesen wird.]
Soviel zu den europäischen Ländern. In den USA ergibt sich folgender, den europäischen Nationen ähnelnder Verlauf:

Alle haben ihren Spitzenwert schon seit einem Monat hinter sich gelassen. Wie sieht es nun in den US-Staaten im Einzelnen aus?

Der Verlauf in New York City

Die Spitze in den Daten von New York kommt zustande durch eine Reihe von „übersehenen“ Todesfällen in Pflegeheimen, die alle an einem einzelnen Tag gemeldet wurden. Bizarrerweise hat Gouverneur Cuomo angeordnet, dass COVID-19-Patienten in Pflegeheimen aufgenommen werden müssen … wie man sich leicht vorstellen kann, wurden die absolut vorhersehbaren Todesfälle in Pflegeheimen verschwiegen, bis es nicht mehr ging.

(In passing, let me note that Georgia started loosening the lockdown on April 20th, and there’s no sign of a “second peak” of deaths.)
Those are the hardest-hit states. However, not all of the hardest-hit states are past their peak. Here are the two states of the hardest-hit that are not past their peak.

[Hier folgen die Verläufe aus vielen der am meisten betroffenen US-Staaten, für die ebenfalls auf das Original verwiesen wird. Das Gesamtbild ist ziemlich eindeutig. Aber es gibt auch wenige Ausnahmen. Anm. d. Übers.]

Im US-Bundesstaat Georgia wurde der Lockdown bereits ab dem 20. April gelockert, und doch zeigt sich keinerlei Anzeichen einer „zweiten Spitze“ von Todesfällen.

Soweit die am stärksten betroffenen US-Staaten. Allerdings haben nicht alle stärker betroffenen Staaten die Spitzen bereits hinter sich, wie der Verlauf in den Staaten Florida und Illinois zeigt:


Und bevor wir in eine Diskussion von all dem einsteigen, hier noch zu guter Letzt zwei Graphiken der weltweiten Todesfälle, eine mit und die andere ohne China. In der zweiten Graphik habe ich China weggelassen, weil a) die chinesischen Zahlen sehr hoch sind und b) ich den Zahlen von dort kein bisschen vertraue. Beim betrachten dieser beiden – hier folgenden – Graphiken stellt sich heraus, dass das Auslassen der Zahlen aus China kaum einen Unterschied macht:


Nun also, was können wir aus all dem folgern?

Und, am Wichtigsten ist: Falls die medizinische Versorgung an einigen Orten durch das Virus überfordert worden und der Notfall eingetreten war, dann ist der Höhepunkt des Ausnahmezustandes jetzt vorüber. Ja, es mag noch einige Regionen geben, welche den Höhepunkt noch nicht überschritten haben. Aber im Großen und Ganzen und vor allem für die am stärksten betroffenen Länder ebenso wie für die ganze Welt gilt, dass der Höhepunkt der Belastung der Gesundheitsdienste durch die Pandemie vor etwa einem Monat durchlaufen worden ist.

Und das bedeutet für jene Staaten und Länder, dass die Chance, die wir zur „Abflachung der Kurve“ hatten, VORÜBER ist. In den meisten Gebieten der Welt ist die Abflachung der Kurve Historie.

Und da man uns diese ganze Palette von Wohltaten auf der Grundlage der „Abflachung der Kurve“ aufgedrückt hatte und da die Möglichkeit der entsprechenden Einwirkung vorüber ist, sollte man die Restriktionen aufheben. Oder was ich schon seit Wochen predige: „Beendet den amerikanischen Lockdown jetzt sofort!“

Natürlich wollen die lokalen Klein-Tyrannen, welche im Zuge des „Ausnahmezustandes“ so enorm mehr Macht gewonnen haben, diesen Lockdown beibehalten. Also sagen sie jetzt, dass wir etwas Neues fürchten müsse, nämlich ein „Wiederaufleben“ oder eine „zweite Spitze“ … was mich betrifft, ich glaube, dass wir höchstens ansatzweise eine zweite Spitze erleben werden, wenn überhaupt eine – aus einem einfachen Grund:

Wie Schweden vorgeführt hat, lacht das Virus über unsere pathetischen „Bleibt-zu-Hause“-Anordnungen nach westlicher Art.

Zu viele Menschen in „wesentlichen“ Jobs, zu viele Dienstleister, zu viele Menschen in den Haushalten. Man kombiniere das mit einem sehr ansteckenden Virus, und derartige Anordnungen werden kaum etwas bewirken … und wenn das so ist, dann wird die Aufhebung dieser Anordnungen ebenfalls kaum etwas bewirken.

Mein Argument ist Folgendes: Die verschiedenen lokalen totalitären Herrscher erhalten ihre Macht durch den Ausnahmezustand. Aber der Notfall ist Vergangenheit, wir können die Kurve jetzt nicht mehr abflachen. Darüber sind wir hinaus, und das bedeutet, dass es keinen weiteren Notstand gibt. An dem Ausnahmezustand trotzdem festzuhalten ist unrechtmäßig und illegal. In manchen Fällen widerspricht es auch der Verfassung.


Bildinschrift: All jene, die nach einer Fortdauer des Shutdowns rufen, sollten bitte die folgenden Fragen beantworten:
1)Wie viele Kinder sollten hungern, damit man sich sicher fühlt?
2)Wie viele Familien müssen noch bankrott gehen, damit man sich sicher fühlt?
3)Wie viele Geschäftsinhaber sollten alles verlieren, für das sie gearbeitet haben, damit man sich sicher fühlt?
4)Wie viele Menschen müssen noch ihren Arbeitsplatz verliere, ihre Gesundheitsversicherung, ihre Lebens-Ersparnisse, damit man sich sicher fühlt?
Nennt die Anzahl der Menschen, welche eurer Meinung nach ihr Leben aufgeben sollen, damit IHR euch sicher fühlt!
Meine Empfehlungen sind Folgende:

● In allen Ländern, die ihren Höhepunkt bereits hinter sich gelassen haben, sollte man den Ausnahmezustand für beendet erklären und alles wieder öffnen, und man widerrufe sämtliche Notfall-Anordnungen! Diese sind nur für die Dauer des Ausnahmezustandes gültig.

● Man erhalten eine gewisse Anpassung sozialer Distanz aufrecht – auf freiwilliger Basis

● Es gibt in bestimmten Orten ein Aufflackern, sogar auch trotz aller Vorschriften. Es wird auch nach Widerruf derselben Aufflackerungen geben. Man gewöhne sich daran. Ein Aufflackern ist keine zweite Spitze.

● Die persönliche Vorsorge wie das Tragen von Masken oder regelmäßiges Händewaschen sollten beibehalten werden – auch auf freiwilliger Basis.

Ist der Höhepunkt der Pandemie-Todesfälle erst einmal überschritten, sollte man Testverfahren etablieren und Kontakte listen, um den Weg des Virus‘ zu verfolgen.

● Man teste einreisende Menschen. So weit ich weiß, werde ich öfter medizinisch untersucht als Menschen, die in die USA kommen.

● Man sollt genau die Zahle überwachen, um rechtzeitig zu erkennen, ob sich nicht doch eine Art „zweite Spitze“ entwickelt. Falls und wo es dazu kommt, dann sorge man in den Gebieten, in denen es Schwierigkeiten hinsichtlich der ersten Spitze gab, dafür, dass die Wirtschaft nicht getötet wird, und um alles in der Welt, man stelle die Kranken und nicht die Gesunden unter Quarantäne!

Man bewege den Risikogruppen dazu (Ältere Menschen mit Vorerkrankungen z. B.), sich selbst etwas zu isolieren bis zu einem noch bequemen Ausmaß, besonders wachsam Menschenansammlungen auszuweichen und an einem hohen Niveau der persönlichen Vorsorge festzuhalten.

Leute, die hässliche Realität lautet, dass jeder Tag, an dem wir noch an den jetzt sinnlosen lockdowns festhalten, für einen großen Teil der Bevölkerung einen weiteren Tag des Elends bedeutet. COVID-19 ist jetzt Teil der allgemeinen Virus-Landschaft. Holen wir uns die Macht von den Größenwahnsinnigen auf allen Ebenen der Regierung zurück, die derzeit noch eine Vorschrift nach der anderen anordnen und von uns Gehorsam erwarten.

MAN BEENDE JETZT DEN amerikanischen LOCKDOWN!

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/05/13/attention-citizens-the-covid19-emergency-is-over/
Übersetzt von Chris Frey EIKE