Alles steht still, nur atmosphärisches CO2 steigt

Die Ölnachfrage und der Ölverbrauch, so schätzt man bei der International Energy Agency wird im Jahr 2020 auf lange nicht gesehene Tiefen fallen, statt eines Wachstums in der Nachfrage nach Öl, sagt die Agentur einen Rückgang voraus. Einer der wichtigsten fossilen Brennstoffe ist damit im Jahr 2020 im Niedergang, deutlich sichtbar am Ölpreis, der von einem Tief zum nächsten fällt.

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Der Flugverkehr, ein Rückgrat nicht nur des Tourismus, sondern auch des Welthandels, ist im Februar und März 2020 in einer Weise gesunken, die bemerkenswert ist, wie die Daten von Flightradar zeigen, denen man allein für März einen Rückgang um 27,7% bei den kommerziellen Flügen entnehmen kann:

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Die Abbildungen geben einen Eindruck vom Rückgang des Welthandels und von der Reduktion der mit Produktion und Transport verbundenen Emissionen.
Flugreisen, energieintensive Produktionsprozesse, die Nutzung fossiler Brennstoffe, sind nur drei der Feinbilder, die ein Jünger des grünen Kults vom menschengemachten Klimawandel in seinem Katechismus eingeschlossen hat. Allen dreien würde er entweder gerne den Garaus machen oder sie doch zumindest in ihrer Verbreitung bzw. Nutzung reduzieren. Dadurch, so das Kalkül, könne man das Klima des Planeten retten, das von dem winzigen Anteil menschlich verursachten CO2 in der Atmosphäre vollständig determiniert werde, wie die Klimawandel-Hysteriker uns seit Jahren einreden wollen.
Nun. Der gewünschte Fall ist eingetreten.

  • Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen ist eingebrochen.
  • Die industrielle Produktion, die energieintensiv ist, ist eingebrochen.
  • Flugreisen finden nicht mehr statt: Die Anzahl kommerzieller Flüge ist eingebrochen.

Das Klima ist, in der Erzählung des grünen Klimakults, damit gerettet oder sollte gerettet sein, weil das alles entscheidende von Menschen verursachte CO2, die 0.0016% des atmosphärischen CO2, die von Menschen beigetragen werden, stark reduziert wurde – oder doch nicht?

Nein.
Auf Hawaii, am Mauna Loa Observatory, wo der CO2-Gehalt der Atmosphäre, in ppm (parts per million) gemessen und an die interessierten Parteien verbreitet wird, damit sie ihre Erzählung vom menschengemachten Klimawandel weiterspinnen können, zeigt sich im März nichts was darauf hindeuten könnte, dass menschliches Nichtverhalten, Nichtemittieren von CO2, Nichtverbrennen von Öl, Nichtfliegen einen Einfluss auf die Menge atmosphärischen CO2 hat. 414,5 ppm CO2 wurden zum 6. April gemessen, 412 ppm wurden noch vor einem Jahr gemessen.

 



DIE KRISE DIE KEINE WAR

Wenn demnächst der Hausarrest endet und Corona hoffentlich bezwungen ist, dann wird es Kritik und Beifall geben. Manche werden sagen: „Seht Ihr, es war alles halb so schlimm. War nur eine ganz normale Grippe. Den wirtschaftlichen Schaden durch den Shutdown hätten wir uns sparen können.“ Vom anderen Ende des Spektrums werden wir hören: „Wir haben die schlimmste Bedrohung für Leib und Leben seit 1945 überstanden –  ein phantastischer Erfolg. Dank an die Regierung für das professionelle Krisenmanagement und an die Bevölkerung für ihr Verständnis.“
Ich möchte hier eine Krise analysieren, die sich vor 25 Jahren anbahnte und zu deren Vorbeugung weltweit Hunderte Mrd. Dollar ausgegeben wurden. Die zeitliche Distanz erlaubt es, die Angelegenheit eher historisch als politisch zu betrachten. Und noch etwas: es gab damals eine „Kontrollgruppe“. Es gab Länder, welche auf jegliche Gegenmaßnahmen verzichteten und deren Schicksal zum Vergleich herangezogen werden kann.
 

Dem Computer ausgeliefert

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts waren Computer bereits allgegenwärtig. Auf den PCs war Windows 2000 installiert, was Sie vielleicht heute noch benutzen, die Festplatten hatten bis zu 1000 Megabyte und die Prozessoren tickten mit einem halben Gigahertz.
Es gab damals aber auch noch ältere Hard- und Software aus den 60er und 70er Jahren, die vorwiegend in den Rechenzentren von Banken, Industrie und Behörden installiert waren.
Diese Rechner hatten vergleichsweise sehr wenig Speicherplatz und die Programmierer mussten mit Daten geizen, wo es nur ging. Eine verbreitete Sparmaßnahme war es, Jahreszahlen nur zweistellig zu schreiben. Es wurde als selbstverständlich angenommen, dass beispielsweise 89 nichts anderes bedeutet als 1989. Dann nahte das Jahr 2000 und Fachleute erkannten, dass diese Abkürzung jetzt zu Missverständnissen führen könnte. Der pfiffige Nerd David Eddy erfand für dieses Problem die Abkürzung Y2k = Year 2 Kilo, d.h. Jahr 2000. Damit war ein griffiges Label gefunden – eine wichtige Voraussetzung, damit eine Krise Fahrt aufnimmt. Der Y2k Bug verbreitete sich schneller als der Borkenkäfer.
 

Der Bug und das überzogene Konto

Wo liegt nun die konkrete Bedrohung durch Y2k? Sie liegt darin, dass die Jahreszahl auf Erden von 1999 auf 2000 umschlägt, was im Kalender des Computers aber als Wechsel von 99 auf 00 dargestellt wird. Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihr Konto überzogen und Ihre Bank berechnet die fälligen Zinsen. Dazu muss man die Anzahl der Tage kennen die verstrichen sind, seit Sie in den roten Zahlen sind.
Der Computer nummeriert jeden Tag des Jahres; also Neujahr 1, Heilig Abend 358 (wir haben gerade kein Schaltjahr), und Sylvester 365. Nehmen wir an es ist Weihnachten 1989, Sie hätten in letzter Sekunde noch wild Weihnachtseinkäufe gemacht und Ihr Konto geplündert. Am ersten Februar werden Sie Ihre Schulden bezahlen – plus Zinsen. Wie viele Tage sind das?
Der Rechenvorgang im Computer, manchmal auch „Algorithmus“ genannt, läuft so ab:
Konto ausgeglichen am 1. Februar = Tag 32 minus Überziehung am Tag 358 macht also
32 – 358 =  – 326 Tage.
Wie bitte? Ach ja, wir hatten die Jahreszahlen vergessen; es kommen noch
(90 – 89) x 365  = 365 Tage dazu.
also: 32 + 365 – 358 = 39 Tage
So lange hatten Sie Ihr Konto überzogen.
Hätte das Ganze nicht 1989 stattgefunden, sondern 1999 und Ihre Bank hätte den selben Algorithmus laufen lassen, und dann wäre nicht ein Jahr Differenz eingerechnet worden sondern 00 – 99 = -99 Jahre. Das wären  – 36.135 Tage gewesen und die Zinsrechnung hätte ein absurdes Resultat ergeben. So einen Quatsch würden Sie als Kunde nicht akzeptieren und die Bank könnte sich das nicht leisten.
 

2000 und das Ende der Welt

Solch ein Malheur könnte sich zum Jahrhundertwechsel in allen alten Computern abspielen und alle möglichen mehr oder weniger dramatische Folgen haben. Der Mann am Radar würde die Jets nicht mehr richtig lotsen und die Herz- Lungen Maschinen in Krankenhäusern würden verrückt spielen.
Solche dystopischen Szenarien malte man sich aus, bis der totale Kollaps unausweichlich schien: Stillstand der Erde und  Atomkrieg ausgelöst durch den Y2k Bug. Kombiniert mit der visionären Kraft von Un-Heilsaposteln, die für das Ende des Millenniums ohnehin den Weltuntergang prophezeit hatten, gewann das Thema an Dynamik und Y2k schwoll zu einer globalen Krise.
Um den Kollaps abzuwenden wurden Entwickler und Programmierer, welche sich mit den veralteten Systemen auskannten, aus dem Ruhestand geholt. Sie arbeiteten Tag und Nacht, um sicherzustellen, dass man gut ins neue Jahrtausend käme. Findige Firmen schossen aus dem Boden und boten Y2k Zertifizierung an. Durch sie wurde dem Klienten bestätigt, dass seine Systeme fit für den Jahrhundertwechsel wären.
 

Y2k und das Verfallsdatum

Zu dieser Zeit arbeitete ich als Berater – nicht in Sachen Y2k – bei einer Pharma-Firma.  Da waren solche Zertifizierer  am Werk, welche die Produktion für ein paar Wochen still gelegt hatten. Bei der Herstellung von Arzneimitteln muss jeder kleinste Schritt dokumentiert werden: Von welchem Lieferanten kam das Acetonitril, was war die Nummer der Charge, wer bediente in diesem Moment die Abfüllvorrichtung, etc.
Und so gab es für die Inspektoren unendlich viel Arbeit. Jedes Maschinchen, das im Verdacht stand, einen Chip in sich zu tragen, wurde unter die Lupe genommen. Beim Label-Drucker für die Pillenschachteln hatte ich dafür Verständnis. Da soll ja nicht als Verfallsdatum der 1. Juni 1903 stehen. Aber auch die Kaffeemaschine mit Digitaluhr und Datumsanzeige musste gründlich untersucht werden.
Die Firma wurde schließlich rechtzeitig zertifiziert und man rutschte reibungslos über die Zeitenwende. Wäre es auch ohne den ganzen Y2k Aufwand glatt gegangen? Wer weiß.
 

Lebenslauf einer Krise

Die Y2k Krise startete, wie viele andere, mit einer technisch-sachlichen Beobachtung. Die Konsequenzen wurden dann, eine Etage höher, von Managern beurteilt und bekamen dabei politischen Spin.  Schließlich forderte Präsident Clinton seine Leute auf, den eigenen Laden in Sachen Y2k in Ordnung zu bringen. Mit jeder Eskalationsstufe hatte das Thema an Gewicht gewonnen und an Sachlichkeit verloren.
Jetzt mussten große Unternehmen diesem Weg folgen, auch wenn die Experten im eigenen Hause vielleicht anderer Meinung waren, und kleinere Firmen wurden dann unwillkürlich von dem Sog erfasst. Die Sache kostete die USA geschätzte 100 Mrd. Dollar und weltweit waren es 450 Mrd. – das wären ca. 60 Dollar pro Kopf der Weltbevölkerung gewesen, einschließlich der vielen kleinen Babys in Asien und Afrika.
War das Geld gut ausgegeben? Fakt ist, dass außer einigen anekdotischen Pannen, wie hundertjährigen Ausleihzeiten von Videos (was für Filme müssen das gewesen sein!) keine Y2k Crashs bekannt wurden. Keine Flieger sind vom Himmel gefallen und keine Atomraketen haben sich selbständig gemacht. Beide Seiten können nun behaupten recht gehabt zu haben. Die einen: „Haben wir doch gleich gesagt, dass nicht passieren würde“; und die anderen: „Hätten wir nicht rechtzeitig…dann…“
 

Y2k Leugner

Nun hat es aber Länder gegeben, die das ganze Y2k ignorierten – Russland und die Ukraine. Sind dort Züge entgleist und Atomkraftwerke explodiert? Sind die Aeroflot Maschinen hilflos durch den Himmel geirrt? Soviel man weiß ist nichts derartiges geschehen. Der Jahreswechsel 2000 hat weder für die Ukraine noch für Russland Störungen mit sich gebracht.
Und im Rest der Welt wäre es wohl ohne die kostspieligen Y2k Programme auch glatt verlaufen. Y2k war ein „non event“, ob mit oder ohne Krisenmanagement. Darüber herrscht heute Einigkeit. Haben sich aber erst einmal die obersten Würdenträger einer Krise angenommen, dann bekommt diese ein Eigenleben, dann tritt die ursprüngliche Absicht, die Vermeidung von Schaden, in den Hintergrund. Dann wird die Krise zur Bühne, auf der Entscheidungsträger ihre Kompetenz dartun.
Und Corona? Es ist verwunderlich, dass bei dem Erfahrungsschatz aus Jahrhunderten in Sachen Seuchen, bei minutiöser Aufzeichnung und Analyse derer Verläufe, etwa durch das Robert Koch Institut, dass es dennoch, wie man der öffentlichen Diskussion entnimmt, keine Einigkeit der Experten über die Behandlung eines solch zentralen gesundheitlichen Problems gibt.
Es ist anzunehmen, dass auch diese Krise in ihrer Entstehungsphase einen politischen Spin bekam, in Deutschland und weltweit, und dass die Erkenntnisse der modernen Medizin und die wissenschaftliche Logik durch politisches Kalkül an die Wand gedrückt wurden. Und dass die Therapie, die den Völkern verordnet wurde suboptimal ist; dass sie nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht.
Wollen wir trotzdem das Beste hoffen.
Dieser Artikel erschien zuerst bei www.think-again.org und im Buch „Grün und Dumm“ https://think-again.org/product/grun-und-dumm/




Gelingt es diesmal, die Ausbreitung der Pseudowissenschaft zu verhindern? Noch eine Statistik gegen die Viruspanik – Mikroanalyse Region Aachen

von Rüdiger Stobbe
Wichtige Vorabinformation: Der unten stehende Artikel einschließlich der Mikroanalyse wurde etlichen relevanten Stellen und Personen per E-Mail zugesandt. Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, antwortete: Hier klicken

Was für ein verquerer Blödsinn
Bitte schicken Sie mir keine Mails mehr.
Marcel Philipp 

OB Philipp  scheint nicht verstanden zu haben, worum es mir mit der Analyse, die auf den Zahlen und Infos der Webseite der Stadt Aachen beruht, geht:

  • Covid-19 betrifft in der Städteregion Aachen nur einen ganz kleinen Teil der Bevölkerung akut.
  • Covid-19 ist in der Städteregion Aachen in den allermeisten Fällen nicht tödlich. Die Sterberate geht höchst wahrscheinlich in der allgemeinen Sterberate auf.
  • Wenn es in der Städteregion Aachen mit oder durch Covid-19 zum Tod eines Menschen kommt, ist dieser entweder bereits schwer krank, oder, in den allermeisten Fällen schwer krank und in einem Alter jenseits der 70.
  • Eingedenk dieser Tatsachen, sind die Maßnahmen, die in der in der Städteregion Aachen getroffen wurden, und für die OB Philipp sowie Städteregionsrat Tim Grüttemeier mit verantwortlich zeichnen, vollkommen überzogen und unverhältnismäßig.

Um das Virus einzudämmen und Infektionen zu verhindern, reichen die Hygienemaßnahmen aus, die ich größtenteils bereits im Elternhaus in den 50-er Jahren anerzogen bekommen habe:

  • regelmäßig die Hände waschen
  • niemanden anhusten
  • niemanden anniesen
  • immer Einmal-Taschentücher am Mann haben und benutzen
  • keine für alle zugänglichen Dinge, z. B. Obst im Supermarkt, mit bloßen Händen anfassen.
  • wenn man eine ansteckende Krankheit hat, muss zu anderen Personen, vor allem und insbesondere zu alten kranken Menschen,  mindestens 1,5 Meter Abstand gehalten werden. Am besten bleibt man zu Hause und kuriert den Infekt aus.
  • ambulantes Pflegepersonal, Krankenhaus-Pflegepersonal, Altenpfleger, Ärzte, alle Personen, die beruflich nahen Kontakt zu kranken, zu alten, kranken Menschen haben, müssen regelmäßig auf Covid-19 getestet werden. Als Vorsichtsmaßnahme. Im Prinzip reicht es, wenn das allgemeine Verantwortungsprinzip gilt: Wer Symptome einer Erkältung (Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit egal, ob mit oder ohne Fieber) hat, bleibt zu Hause, bis die Symptome weg sind. Es ist nämlich vollkommen egal, ob alte, kranke Menschen an Covid-19 oder an einer anderen Infektion erkranken. Beides kann im Zusammenwirken mit den Vorerkrankungen zum Tod führen (Der letzte Tropfen, der das Lebensfass zum Überlaufen bringt)

Mit Beachtung dieser wenigen, im Prinzip selbstverständlichen Hygiene-Regeln sind weitergehende Maßnahmen, mit denen aktuell Deutschland komplett vor die Wand gefahren wird, unnötig.
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Die Stadt Aachen – Teil der Städteregion …

… mit etwa der Hälfte der Einwohner – legt täglich die aktuellen Zahlen zur sogenannten Corona-Krise vor. Diese Zahlen wurden in einer Excel-Tabelle systematisch erfasst und die prozentualen Werte ermittelt, die sich bezüglich der jeweiligen Werte in Bezug auf die Bevölkerungsanzahl ergeben. Die  Tabelle steht jedem Interessierten zur Verfügung. Jeder kann mit den Daten seine eigenen zusätzlichen Analysen fahren.

PDF der Exceltabelle: Hier klicken

Das wichtigste Ergebnis meiner Analyse ist die Tatsache, dass die Zahlen in der Städteregion Aachen nicht den Ansatz einer Pandemie hergeben. Die für die Städteregion getroffenen freiheitsberaubenden Maßnahmen sind vollkommen unverhältnismäßig. Die aktuell 50 seit dem 17.3.2020 Verstorbenen wären zu 95% auch an jeder anderen etwas schwereren Infektion (Influenza, normale Lungenentzündung, aber auch eine einfache schwere Erkältung usw.) verstorben. Das lässt sich aus Alter und Vorerkrankungen der Betroffenen schließen. Aber auch wenn dem nicht so wäre: In einem Zeitraum von 25 Tagen ist der Tod von 50 alten, kranken Menschen nichts Ungewöhnliches. Jeden Tag sterben in der Städteregion etwa 18 Menschen (12,1 Promille pro Jahr). Das sind vom 17.3.2020 (erste beiden Corona-Toten) bis zum 11.4.2020 =24 Tage gleich 450 Verstorbene gesamt. Da sind die 50 Corona-Toten ganz sicher enthalten. Ansonsten sind weit mehr als die Hälfte (854) der in der Städteregion infizierten 1.508 Personen bereits  wieder genesen, so dass in der gesamten Städteregion offiziell 654 Personen infiziert sind. 654 von 550.000 Einwohner (Stand 10.4.2020).
Die Städteregion Aachen liegt  mit seinen Zahlen im Deutschland-Vergleich sehr hoch. Anderswo sind die Werte noch viel geringer. Bezogen auf die jeweilige Einwohnerzahl. Rechnet man die Aachener Zahlen (1.506 Infizierte brutto) auf 83.000.000 Bewohner Deutschlands hoch, wären 227.269 statt 122.332 Menschen infiziert und 7.545 Menschen verstorben. Statt 2.736 real // Stand 11.4.2020 ZEITonline): Hier klicken.

Kurz: Das Gerede von der Pandemie ist dummes Zeug!

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Skandalös ist, dass bis heute weder im Bund, noch im Land oder der Städteregion der Versuch unternommen wurde, zu ermitteln, wie viele Personen ohne Symptome das Virus in sich tragen (Aufhellung der Dunkelziffer). Lediglich Prof. Streeck hat eine Studie in Gangelt initiiert. Auch gibt es keine verlässlichen Zahlen zur bisherigen Anzahl der Tests. Nur dann aber sind Infiziertenzahlen aussagekräftig*. Vor allem aber sollten die Menschen repräsentativ ermittelt werden, die bereits Antikörper in sich tragen (macht Streeck jetzt in Gangelt). Menschen also, die Covid-19 überstanden haben. Egal, ob mit oder ohne Symptomatik. Nur so kann der Grad der Herdenimmunität ermittelt werden.
Eins ist dennoch klar. An Covid-19 stirbt der gesunde Mensch offensichtlich nicht. Alte, kranke Menschen – Corona hin, Corona her – sterben nun mal. Eine wie auch immer zu bestehenden Krankheiten hinzukommende Infektion ist sehr oft der letzte Tropfen, der das Lebensfass zum Überlaufen bringt. Das kann dann auch Corona sein.
Warum aber die komplette Städteregion deswegen in Geiselhaft genommen wird, erschließt sich nicht. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sind etliche Menschen an und mit anderen Infekten gestorben. Viel mehr als durch Covid-19. Da wurde kein solcher Aufriss gemacht. Zu Recht. Denn der Tod ist gewiss. Vor allem für alte, kranke Menschen. So ist das nun mal.
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Zu ähnlichen Ergebnissen wie oben  kommt Rechtsmediziner Püschel:

Lesen: Hier klicken
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Warum ab diesem Jahr alle Menschen gerettet werden sollen: Hier klicken.
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Die Exceltabelle enthält zu jedem Todesfall in der Städteregion Aachen genauere Hintergrundinfos. Laden Sie die Tabelle herunter: Hier klicken
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*Damit man überhaupt getestet wird, ist in der Städteregion Aachen ein unglaubliches Prozedere notwendig (Stand 8.4.2020):

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.
An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Als Grundbedingung, die immer erfüllt sein muss, müssen die Anrufenden entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Zudem muss noch eine dieser weiteren Bedingungen erfüllt sein:

  • Entweder die Anrufenden hatten innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten)

  • oder die Anrufenden üben eine Tätigkeit in Pflege (ambulant, stationär), Arztpraxen, Krankenhäusern oder bei Rettungsdiensten oder Einrichtung der Behindertenhilfe aus oder ist in einer KRITIS-Struktur tätig (z. B. Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, Energie-/Wasserversorgung).

  • oder die Anrufenden gehören einer Risikogruppe an. (Die genaue Definition findet sich beim RKI unter:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

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Rüdiger Stobbe betreibt seit vier Jahren den Politikblog  www.mediagnose.de
Ein Hinweis von EIKE: Die Massenpresse und Prof. Drosten schießen bereits gegen die Studie von Prof. Streeck, wegen „methodischer Fehler“.




Schicken wir einige Fake News bzgl. Corona und Energie in Quarantäne!

Unglücklicherweise sind andere Stories im Guardian eine bizarre Mischung vo Fakten, Fake News, Junk Science, Mutmaßungen und Unsinn. „Ist unsere Zerstörung der Natur verantwortlich für COVID-19?“ schrie jüngst eine Schlagzeile [übersetzt] hinaus. Darunter las man „Mit den zunehmenden globalen Verlusten von Habitaten und Biodiversität könnte der Ausbruch des Coronavirus‘ nur der Anfang von Massen-Pandemien sein“.

Der Artikel beginnt mit der tragischen Geschichte eines durch Ebola traumatisierten Dorfes in Gabun, westlich des Kongo an der afrikanischen Westküste. Die Dorfbewohner hatten sich die Krankheit nach dem Verzehr eines wild lebenden Schimpansen eingefangen. Viele starben.

Aber was dann folgte, war die Öko-Bekehrung direkt von Heiden, Propheten und anderen historischen religiösen Überlieferungen, welche jedes den Menschen widerfahrende Unheil den Sünden des Menschen gegen die Götter zuschreibt – oder in diesem Falle gegen Gaia. Eine vage „Anzahl von Forschern“ in der neuen akademischen „Disziplin“ „planetarische Gesundheit“ „glaubt“ jetzt, dass es die „Zerstörung der Biodiversität seitens der Menschen ist, welche die Bedingungen schafft für neue Viren und Krankheiten wie COVID-19“.

Menschen „fallen ein“ in Naturlandschaften, wo Tiere und Pflanzen leben, welche mit unbekannten Viren befallen sind, sagt ein vermeintlicher Experte. „Wir unterbrechen Ökosysteme und schütteln die Viren von ihren natürlichen Wirten“, meint er.

„Forschungen zeigen“, das der Ausbruch von Krankheiten, welche von Tieren auf den Menschen überspringen, „zunehmen“, heißt es weiter in dem Artikel. Während Tollwut und die Beulenpest „schon vor Jahrhunderten diesen Sprung vollzogen“, wird es jetzt noch viel schlimmer: Marburg, Mers, Nipah, SARS, Zika und West Nile zum Beispiel, aber auch die Asiatische Grippe und AIDS. Diese von Tieren stammenden [zoonotic] Krankheiten sind „zunehmend verbunden mit Umweltänderungen und menschlichem Verhalten“, wie etwa mit der Bevölkerungszunahme, Urbanisierung und der „Beeinträchtigung unberührter Wälder“, gibt ein anderer „Experte“ von sich.

Es klingt plausibel, besonders für Menschen mit begrenztem wissenschaftlichen, medizinischen oder analytischen Hintergrund. Es richtet sich definitiv an alle, welche Bergbau, Holzwirtschaft, Straßen und die Menschheit nicht mögen. Aber es ignoriert Historie und Realität und stützt sich auf anti-technologische Ideologien, welche behaupten, dass wir „gegen unsere Mutter Erde sündigen“.

Auch Malaria und das Dengue-Fieber werden erwähnt. Aber was ist mit Cholera, Polio, Pocken, Masern und überhaupt multiplen Heimsuchungen in verschiedenen Städten und Ländern über alle Zeiten sowie mit zahllosen Wiederholungen von Grippe? Wir wissen immer noch nicht, woher sie alle kommen – und viele Viren mutieren häufig, wobei sie unsere besten Bemühungen zu deren Beseitigung oder zum Entdecken von Impfstoffen oftmals zunichte machen – selbst heute noch.

Wir werden immer mit Krankheiten leben müssen. Sie werden aufkommen und mutieren sowie uns zusetzen, solange wir diesen wunderbaren Planeten bewohnen. Man darf niemals vergessen: es waren die von Vielen verabscheuten fossilen Treibstoffe, die es einem Großteil der Menschheit ermöglichten, Entbehrungen, Hunger und Krankheiten zu entkommen.

Man stelle sich einmal vor, wie es wäre, wenn üppiger, zuverlässiger und bezahlbarer Strom aus fossilen -, Kern- und Wasserkraftwerken ersetzt werden würde durch begrenzte, intermittente und vom Wetter abhängige sowie sündhaft teure Wind-, Solar- und Batterie-Energie. Die Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unseren Lebensstandard wären entsetzlich. Man versuche mal sich vorzustellen, wie das Leben in afrikanischen Dörfern abläuft, wo Strom, sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Gesundheitsvorsorge immer noch praktisch nicht existent sind.

Man stelle sich einmal vor, wie unser Planet aussehen würde, wenn wir relativ wenige fossile und Kernkraftwerke ersetzen würden durch Millionen von Windturbinen, Milliarden von Solarpaneelen und Milliarden von Backup-Batterien, die sich über hunderte Millionen Acres ausbreiten. Wir müssten tausende Minen neu öffnen oder erweitern, um die Metalle und Mineralien zu gewinnen, die erforderlich sind, um all diese pseudo-erneuerbare Energie zu erzeugen.

Die Zerstörung von Ökosystemen und die Vernichtung von Biodiversität würde sich um mehrere Größenordnungen multiplizieren. Und der Übergang zu organischer Landwirtschaft würde die Fläche, die zur Ernährung der Menschheit gebraucht wird, mindestens verdoppeln.

Der Artikel im Guardian kritisiert dezent, aber hart die Jagd auf Schimpansen und andere Wildtiere. Aber warum machen afrikanische Dorfbewohner das? Das ist keine Geheimwissenschaft, sondern weil sie schlicht und ergreifend Hunger haben. Sie befinden sich ständig am Rand des Überlebens.

Und doch fordern die UN und EU-Agenturen ebenso wie öko-imperialistische Interessenverbände, Anti-Entwicklungsbanken und Campaigner den Ausstieg aus fossilen Treibstoffen, so dass die Afrikaner das Elend eines Lebens schon jetzt ohne Strom, sauberem Wasser und Gesundheitsvorsorge vervielfältigen – indem sie modernem Saatgut, Düngemitteln, Pestiziden und Traktoren den Rücken zuwenden.

Unsinn wie dieser – verkleidet als Journalismus und Wissenschaft – schädigt in ungeheurem Ausmaß die Energiepolitik, die Krankheitsvorsorge und Bildung aller Altersgruppen sowie die Gesundheit und den Lebensstandard, den alle Menschen verdienen.

Man muss sich fragen: Falls wir Restaurants und Parkanlagen versperren sowie Versammlungen von mehr als zehn Personen verbieten können – können wir dann nicht auch Unsinn über Krankheiten, Bergbau und die Zerstörung naturbelassener Ökosysteme in Quarantäne schicken, weil sie nicht ausreichend „saubere, grüne, erneuerbare, nachhaltige“ Wind-, Solar- und Batterie-Alternativen übernommen haben?

Falls wir Unsinn nicht in Quarantäne schicken können, können dann unsere Print- und Elektronik-Medien nicht zumindest davon Abstand nehmen, diesen Unsinn zu propagieren?

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death
Link: https://www.cfact.org/2020/04/06/lets-quarantine-some-fake-corona-and-energy-news/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Behalte die Sonne im Auge

Trotz steigender atmosphärischer C0O2 Konzentrationen könnte die Verringerung der Sonnenaktivität zusammen mit der Abkühlung durch andere langfristige terrestrische Klimavariablen dazu führen, dass sich die globale Erwärmung über Jahre hinweg verlangsamt.
Dr. Whitehouse sagt: „Es ist klar, dass der Einfluss der Sonne auf das Klima je Dekade etwa 0,1 ° C beträgt. Daher ist es wichtig zu wissen, wann es Perioden mit geringer Sonnenaktivität gibt. Wir haben ein Verständnis für den grundlegenden Mechanismus, der die langfristige Sonnenaktivität antreibt, aber viele der Besonderheiten entziehen sich uns immer noch. Erfolgreiche Vorhersagen über die Stärke des Sonnenzyklus sind daher selten. “
Whitehouse fügt hinzu, dass die NASA zwar vorhersagt, dass der gerade beginnende Sonnenzyklus 25 mäßig bis schwach sein könnte. Die Möglichkeit eines sogar sehr schwachen Zyklus mit messbaren Auswirkungen auf das terrestrische Klima ist weiterhin real ist.
Dr. Whitehouse gibt einen Überblick über die Geschichte der Vorhersagen zum Sonnenzyklus.  in einem neuen Artikel der
Global Warming Policy Foundation veröffentlicht hiermit seine neue Ausarbeitung.
The Next Solar Cycle, And Why It Matters For Climate kann im Original heruntergeladen werden.
 
Für Eike übersetzt hier auf Deutsch  Sonnenzyklen – Dr Whitehouse
 
Gefunden auf : https://www.thegwpf.org/keep-an-eye-on-the-sun/
Übersetzt durch Andreas Demmig

GWPF Press release Note 22, 2020 – Frostmarkt auf der Themse bei London, kleine Eiszeit