Wenn Wind und Sonne so billig sind, warum zahlen die Deutschen dann die höchsten Strompreise der Welt?

Die einzigen „unvermeidlichen“ Dinge beim „Übergang“ zu Wind und Sonne sind rasante Strompreise, Lastabwurf und Massenausfälle. Fragen Sie die Verbraucher in Deutschland oder Südaustralien.

Kein Land hat mehr Vermögen [der Verbraucher] für riesige Windmühlen und einem endlosen Meer von Sonnenkollektoren verschwendet als Deutschland.

 

Update vom 23.04.2020, Demmig: Ich habe eine sehr detailierte Quelle für Preise unterschiedlicher Energien gefunden, https://de.globalpetrolprices.com/electricity_prices/

Daher habe ich auch die Tabelle der Strompreise ausgetauscht, hier in Euro

 

die komplette Tabelle finden Sie auf https://de.globalpetrolprices.com/electricity_prices/

Hinweis: Auf Global Petrol Prices ist Venezuela mit 0,0 angegeben:  Das muss ein Fehler sein, denn bei Venezuela (anklicken) findet man dann Venezuelan Bolivar 1,093 / kWh – es fehlt die Umrechnung, daher zeigt die Tabelle 0,0. Der Wert ist rund 0,10 Euro / kWh.

Trotz aller mutwilligen Umweltzerstörung erhalten die Deutschen dafür magere 2,5% ihres Primärenergiebedarfs, der durch Wind und Sonne gedeckt wird. Und zur Steigerung der Ironie, die Kohlendioxidemissionen steigen entgegen dem offiziell erklärten Ziel der Energiewende weiter an.

Frankreich, sein Nachbar mit Atomkraft,  gewinnt den Wettbewerb um CO2-arme Stromerzeugung   – und profitiert vom Verkauf von Strom an stromhungrige Deutsche, wenn die Sonne untergeht und / oder ruhiges Wetter einsetzt.

Alles in allem war der (anscheinend) unvermeidliche „Übergang“ Deutschlands zu einer wind- und sonnengetriebenen Zukunft ein totaler Flop.

Die deutschen Strompreise sind (erneut) gestiegen, und mitten in einem weiteren bitteren Winter können die Deutschen mit weiteren Stromausfällen und Lastabwurf rechnen, da ihr Stromnetz unter der Last ihres Selbstmordversuchs stöhnt, mit chaotisch intermittierendem Wind und Sonne zu arbeiten.

Und mit einer drohenden Kapazitätskrise werden die Deutschen glücklich sein, überhaupt Strom zu bekommen, egal zu welchem Preis.

Die deutschen Strompreise sind in diesem noch jungen Jahr, bereits zweimal gestiegen. Sollte es ein bitter kalter Winter werden, können die Deutschen mit weiteren Stromausfällen und Lastabwurf rechnen, da ihr Stromnetz bereits unter der Last ihres Selbstmordversuchs stöhnt, mit chaotisch intermittierendem Wind und Sonne in Funktion erhalten zu bleiben.

 

Mehr Bedrängnis für deutsche Verbraucher, arme… Energieversorgungsunternehmen kündigen weitere Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,1% an!
No Tricks Zone, Pierre Gosselin, 2. Februar 2020

Führende Tageszeitungen in Deutschland berichten, dass die Energieversorger im ganzen Land von Februar bis April erneut die Strompreise erhöhen werden, was Millionen von Haushalten betrifft.

Dies folgt auf eine Preiserhöhung im Januar.

„Die Welle der Strompreiserhöhungen in Deutschland lässt nicht nach. Laut Angaben des Vergleichs- und Maklerportals Verivox haben 86 Versorgungsunternehmen für die Monate Februar bis April durchschnittliche Preiserhöhungen von 8,1 Prozent angekündigt “, schreibt die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hier . „Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden würde dies zusätzliche Kosten von rund 100 Euro pro Jahr bedeuten.“

„Bereits im Januar haben „543 Grundversorger ihre Strompreise erhöht“, so die FAZ. „Der durchschnittliche Anstieg betrug 5,4 Prozent.“

Die Preiserhöhungen kommen weiterhin, obwohl die Strompreise in Deutschland bereits zu den höchsten der Welt gehören. Jährlich werden Zehntausende deutscher Haushalte vom Stromnetz getrennt, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen können.

Ein großer Teil der Zinserhöhung ist auf die Einspeisetarife für grüne Energien wie Wind und Sonne zurückzuführen.

No Tricks Zone

https://stopthesethings.com/2020/02/14/if-wind-solar-are-so-cheap-why-are-germans-paying-worlds-highest-power-prices/

Einleitung vom:
https://stopthesethings.com/2020/02/02/renewable-energy-transition-wind-solar-obsession-leaves-germans-suffering-the-worlds-highest-power-prices/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

Ergänzung

Dieser Tage bekam ich unsere Stromrechnung.

Bei Ihnen, sehr geehrte Leser, wird es ähnlich aussehen.  Überlegen Sie mal, was tatsächlich für die Energie und notwendige Infrastruktur im Gegensatz zu Abgaben und Steuern zu zahlen ist.

Teag 2020, Februar




Jüngste Klima-Warnung von NASA und NOAA beruhen auf absichtlich gefälschten Daten

Traurigerweise ist es so, dass im Bereich Klimaforschung und -politik gute Daten zunehmend zurecht gebogen werden – wenn sie nicht gleich ganz ignoriert werden – um dem Narrativ zu entsprechen, dass die Menschen eine Klima-Krise verursachen. Partisanen von Klimamaßnahmen, trachtend nach politischer Macht und ewig zunehmenden Ressourcen, fälschen Daten solange, bis diese dem Wahn genügen, dass die Menschen auf die moderne industrielle Zivilisation verzichten müssen, um die Menschheit und die Erde vom Klima-Tod zu erretten.

Dieses Problem wird grell beleuchtet im neuesten Report der National Aeronautics and Space Administration (NASA) und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zu globalen Temperaturtrends. Die beiden Agenturen betreiben das genaueste und umfassendste Temperatur-Messnetz der Welt. Aber anstatt auf die Daten ihrer besten Quellen zu verweisen, zogen NASA und NOAA es vor, in ihrem am 15. Januar veröffentlichten Report erheblich kompromittierte Daten von adjustierten Temperaturmessungen heranzuziehen – mittels eines Verfahrens, das sie „Homogenisierung“ nennen.

NASA und NOAA verkündeten, begleitet von großem Mediengetöse, dass 2019 das zweitwärmste Jahr seit Beginn aktueller Aufzeichnungen im Jahre 1880 gewesen sei, was auch dazu beitrage, dass die 2010er Jahre „zum wärmsten Jahrzehnt jemals“ wurden.

Diese Behauptungen basieren auf den absolut unzuverlässigen, adjustierten Temperaturmessungen, wie sie von über den gesamten Globus verteilten Temperatur-Messpunkten durchgeführt worden sind. Diese Messungen, zumindest die entsprechenden Rohdaten, sind normalerweise ausreichend genau, um lokale Anwohner über die Temperatur und Wetteranomalien in ihrem Wohngebiet an einem bestimmten Tag zu informieren, aber als Messung realer Trends, die uns etwas Wichtiges darüber sagen sollen, ob Menschen globale Erwärmung verursachen, sind die meisten dieser Messungen praktisch wertlos.

Wie der Meteorologe Anthony Watts schon seit vielen Jahren immer wieder hervorhebt, genügen viele der Messpunkte in den gesamten USA nicht den Standards, die von den Agenturen selbst festgelegt worden waren, um zuverlässige Datenmessungen zu erhalten. Watts erfasste hunderte von Stationen auf gepflasterten Flächen, an Flughäfen, wo sie den heißen Abgasen der Jets ausgesetzt waren, nahe bei künstlichen Quellen von Wärme und Kälte wie Air Condition-Systeme oder von kommerziellen Grillbuden. Viele dieser Messpunkte befanden sich einst in ländlichen Gebieten, sind inzwischen aber umgeben von Gebäuden. An anderen Messpunkten, die immer noch in ländlichen Gefilden stehen, werden die Daten nicht regelmäßig abgelesen und aufgezeichnet.

Nach den Enthüllungen von Watts im Jahre 2014 veröffentlichte das US-Büro des Generalinspekteurs einen von den Medien nahezu völlig ignorierten, vernichtenden Report, in welchem beschrieben wird, dass fehlende Übersicht, Regelverstöße und ein laxer Begutachtungsprozess im Netzwerk der Klimaaufzeichnungen nur die Schlussfolgerung zulassen, dass die Daten „nicht geeignet sind, zuverlässig als Grundlage für Entscheidungsträger“ zu dienen. In panischer, durch den Report des Generalinspekteurs ausgelöster Hast sonderte die NASA 600 ihrer problematischsten Wetterstationen aus.

Es liegen zahlreiche Berichte vor, aus denen hervorgeht, dass Datenmanipulationen nicht auf die USA beschränkt sind, sondern über den gesamten Globus vorgenommen werden. Daten von ursprünglich ländlichen Messpunkten in entlegenen Stellen wie Australien, Paraguay und der Schweiz wurden unerklärlicherweise homogenisiert dergestalt, dass Temperaturen der Vergangenheit nach unten, also zum kälteren, und jüngere Temperaturwerte nach oben, also zum wärmeren korrigiert worden waren. Logischerweise erscheint dadurch der Temperaturanstieg an diesen Stellen im Verlauf des vorigen Jahrhunderts steiler und größer als es aus den nicht adjustierten Daten hervorgeht.

Die NOAA verletzte ihre eigenen Vorschriften, als sie ein ähnliches Adjustierungs-Verfahren für Ozean-Temperaturen vornahm, mit Beginn im Jahre 2015. David Rose schrieb in der Daily Mail: „NOAA-Wissenschaftler zogen zuverlässige Messungen von Bojen im Ozean heran, ,adjustierten‘ diese dann aber nach oben – mittels Messungen von Seewasser zur Motorkühlung von Schiffen … obwohl schon lange bekannt ist, dass diese Werte viel zu hoch sind“. Wenn man schlechte Daten mit guten Daten vermengt, erhält man keine zuverlässigeren Ergebnisse, als wenn man schlammiges Flusswasser zu reinem Mineralwasser hinzufügt, um sicheres Trinkwasser zu bekommen.

Der neue Report von NASA und NOAA ist ein weiteres Beispiel für „garbage in, garbage out“, wobei deren Verwendung schlechter Daten falsche Ergebnisse erzeugt, die aller Erfahrung nach dann als Grundlage für schlechte Politik herangezogen werden.

NASA und NOAA betreiben gemeinsam das U.S. Climate Reference Network, also den goldenen Standard von Temperaturdaten der Erdoberfläche, globalen Satellitendaten und Wetterballonen. Die von diesen drei unabhängig operierenden Temperaturmess-Netzwerken aufgezeichneten Temperaturdaten zeigen während der letzten 40 Jahre eine minimale Erwärmung. Und doch ignorieren die Agenturen diese Daten in ihrem jüngsten Report – was deren dogmatischen Glauben an eine vom Menschen verursachte Klima-Katastrophe belegt.

Die Trump-Regierung sollte die Klima-Budgets von NASA und NOAA stark kürzen, bis die Führung und die Mitarbeiter verstanden haben, dass sie nicht dafür belohnt werden, wiederholt zu sagen „der Himmel fällt uns auf den Kopf“ und andere Klima-Angst-Stories zu verbreiten, wenn die Wahrheit schlicht und ergreifend lautet, dass Temperatur- und Klimatrends in Wirklichkeit weit davon entfernt sind, alarmierend zu sein.

[Originally Published at Breitbart]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/nasa-and-noaas-latest-climate-warning-is-a-result-of-purposefully-flawed-data

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Demokratie ist klimaschädlich! Rette sich wer kann!

So stand es am 5. Dezember 2019 in der FAZ in einem Artikel, der über den Auftritt des Grünen-Chefs Robert Habeck berichtete, der im Frankfurter Denkraum des Schauspielhauses unter Beifall des Publikums den oben zitierten Vorschlag als Zukunftslösung für die Klimarettungspolitik machte. Nur Gedankenspiele oder schon Machtphantasien der militanten Klimaaktivisten? Ob das Publikum verstanden hatte, dass das Ende der parlamentarischen Demokratie schon eingepreist ist, wenn die Klimarettungsorgien nicht das gewünschte Ziel einer total gelenkten Ökoplanwirtschaft ergeben?

Habeck wird bei den Realos eingeordnet. Aber wer in Frankfurt genau hinhörte, konnte feststellen, dass er inhaltlich nicht weit weg ist von den Aktivisten der „Extinction Rebellion“, der militanten, Klimaangst predigenden Organisation, die Gewalt gegen Sachen als legitim betrachten. Deren Sprecher Tino Pfaff nutzte die Bühne der ARD-Sendung „hart aber fair“, um seine Analyse des drohenden Weltunterganges politisch zu untermauern. „Wenn die Folgeschäden der Erderwärmung das tägliche Leben der Menschen unerträglich machen, dann werden sie sich auch von der Demokratie abwenden – und das geschieht ganz gewiss, wenn nicht bald, dann vielleicht in 90 oder 100 Jahren,“ beschrieb Pfaff sein Demokratieuntergangs-Szenario. Sie, die radikalen Weltretter der „Extinction Rebellion“, würden also die Demokratie schützen, wenn sie jetzt zu massiven Eingriffen in unser Leben auffordern.

Es mag ja sein, dass es vielen Wissenschaftlern darum geht, herauszufinden, wie unser Wetter entsteht, wie und ob Klimaveränderungen von den Menschen mitbeeinflusst werden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zukunft hat. Aber sicher ist auch, dass Politiker aus allen Kontinenten, gesteuert von ideologischen Vorurteilen, die Klimadiskussion nutzen, um der liberalen westlichen parlamentarischen Demokratie den Garaus zu machen. Dabei konnte, wer genau hinhörte, dies schon seit Jahren feststellen. Aber es hörten viele Klimaverängstigten nicht hin und starrten auf den angekündigten Weltuntergang.

Die missbrauchte Klimaangst

1997 schrieb Maurice Strong: „Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Gattung nicht überleben. Ernsthaft: Wir werden zu dem Punkt kommen, dass der einzige Weg die Welt zu retten ist, wenn die industrielle Zivilisation zusammenbricht.“ Maurice Strong gilt als der Erfinder der „Klimawechsel-Politik“ der UN: Der Kanadier war nicht nur Vorsitzender der ersten bedeutenden Klimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro, sondern wurde auch der erste Generalsekretär der UNEP, der Umweltorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Nairobi. Strong lobte fast uneingeschränkt die Regierungsform Chinas und kritisierte ebenso heftig die westlichen Demokratien, voran die USA. Dies brachte ihm den Ruf ein, überzeugter Kommunist zu sein. Bis zu seinem Tod 2016 lobte er sogar noch Chinas Umweltpolitik. Den massiven Ausbau der Kohlekraftwerke übersah er einfach.

Es lohnt sich, Strongs Wirken und seinen Einfluss über seinen Tod hinaus bis heute zu verfolgen. Viele der radikalen Inhalte der „Extinction Rebellion“ entstammen seinem Gedankengut. Strong gehörte auch zu jenen Millionären, die gerne Verzicht predigten und mit ihren Privatjets ihre Botschaft weltweit propagierten. Das begann mit den Gründern des Club of Rome und führt bis zu Al Gore. So verdienten Strong und Gore am Kollaps der Chicago Climate Exchange, einem ersten Versuch, CO2 an der Börse zu handeln. Hauptaktionär war das Bankhaus Goldman Sachs. Um den Hype über den Klimawandel zu verstehen, ist es empfehlenswert, der Spur des Geldes zu folgen. Der China-Bewunderer und Kapitalismus-Feind Strong verbrachte seinen Ruhestand auf einer 200.000 Acre (zirka 800 Hektar) großen Farm im San Luis Valley in Colorado. Die hatte er von Adnan Kashoggi, dem saudischen Waffenhändler, erworben.

Der Nachfolger von Maurice Strong als Executivdirektor der UNEP war der deutsche Christdemokrat Klaus Töpfer, der die grundsätzliche Richtung der UN-Umweltpolitik weiterführte. Auch er machte deutlich, dass die Souveränität der einzelnen Staaten auf die multilaterale Ebene der UN verlagert werden muss, um die Welt vor dem Klimakollaps zu bewahren. Diese Abkehr vom klassischen Umweltschutz, hin zu einer kaum mehr zu kontrollierenden Weltrettungsbehörde bestimmt mittlerweile die Weltöffentlichkeit. Die UN als Veranstalter der Klimawandelgottesdienste kaschiert dabei die Interessen, die einzelne Staaten oder Staatengruppen durchsetzen wollen.

Wo sind die Klimaflüchtlinge?

Die UN hat eine werbewirksame Betätigung gefunden, indem sie sich der Rettung der Welt durch die Bekämpfung des Klimawandels hingegeben hat. Das lenkt ab von den Kriegen, den dadurch verursachten Massenfluchten, den korrupten Eliten, der gigantischen Umweltverschmutzung der Flüsse und Meere und all den Konflikten, die durch das Wachstum der Menschheit ausgelöst werden. Die Krönung der Umlenkung der Weltöffentlichkeit von der Realität auf eine Weltkatastrophe durch Klimawandel sind dann die Behauptungen, es gäbe jetzt schon hunderte Millionen Klimaflüchtlinge.

Eine dummdreiste Lüge – was es gibt, sind Abermillionen, die ethnischen, religiösen und mörderischen Konflikten entfliehen. Und die Mammutkonferenzen lenken davon ab, dass es durch das Wachstum der Weltbevölkerung, vor allem in Afrika und Südasien, Millionen junger Männer ohne Job geben wird, die bereit sind, als Söldner all die blutigen Machtkämpfe dieser Welt weiterzuführen.

Eine bedeutende Rolle bei der Beeinflussung des gesellschaftlichen Klimas, wenn es um die Ursachen und Auswirkungen des meteorologischen Klimas geht, spielt dabei das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Sein jahrelanger Direktor, Prof. Dr. Dr. hc. Hans Joachim Schellnhuber war und ist in Klimafragen einer der bedeutendsten Berater unserer Kanzlerin Angela Merkel. Dabei hat sie entweder überhört oder aber es bewusst nicht zur Kenntnis genommen, dass Schellnhuber in vielen seiner Auftritte und Veröffentlichungen die Ansicht vertreten hat, dass die heutige Form des westeuropäischen Parlamentarismus möglicherweise nicht in der Lage ist, die Welt vor dem Klima-Crash zu bewahren.

Seine Forderung: In zukünftigen Parlamenten müssten Quoren für Wissenschaftler festgelegt werden, die dann in Fragen des Klimas das letzte Wort hätten – also nicht mehr der (dumme) Wähler, sondern der allwissende Gelehrte das Sagen hat. Dies verstößt meines Erachtens gegen unser Grundgesetz. Da muss vielleicht nicht gleich der Verfassungsschutz tätig werden, aber zumindest kann von einer Kanzlerin erwartet werden, dass sie unmissverständlich gegen solche Systembrüche Stellung bezieht. Auch die im Klimauntergang schwelgende Journaille übergeht solche Entgleisungen, kommen sie doch aus dem PIK, dem Vatikan der Klimareligion.

Klimaschutz gegen Umweltschutz

Nach Schellnhuber folgte Prof. Dr. Ottmar Edenhofer als Direktor des Potsdamer Instituts. Er gilt als der Marktwirtschaftler der Klimaretter, nicht zuletzt, weil er eine rapide Steigerung der Abgaben auf CO2 verlangt, und das weltweit, wobei er bisher noch nicht erklärt hat, wie wir China, Indien und Südostasien dazu bringen, keine Kohle mehr zu verheizen. Edenhofer hat schon 2010, wie in der Zürcher Zeitung steht, deutlich gemacht, um was es ihm in Wirklichkeit geht. Als Begründung für die Entindustrialisierung der westlichen Industriestaaten sagte er:

„Zunächst haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft enteignet. Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Das die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von Illusionen freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch fast nichts mehr zu tun.“

Es passt zu Ottmar Edenhofer und dem Potsdamer Institut, dass er auch Vorsitzender der deutschen Sektion des Club of Rome ist, jene Kreation gelangweilter Multimilliardäre, die schon 1972 in ihrem Manifest das Ende unserer Gesellschaft in ihrem Horrorszenario „Die Grenzen des Wachstums“ vorhersagten, weil wir rücksichtslos die Erde ausbeuten. Keine einzige Voraussage hat sich als richtig erwiesen. Eigentlich müsste uns demnach längst das Öl ausgegangen sein, stattdessen muss es künstlich verteuert werden, weil es trotz der Kriege im Nahen Osten eher billiger als teurer wird.

Seither schmücken sich gerne kapitalschwere Bänker und Kapitalisten, zusammen mit hochdatierten und mit Spenden überschütteten und wohlsituierten Wissenschaftlern, mit einer Mitgliedschaft im Club of Rome. So ist es auch kein Zufall, dass dieselben Kreise sich jetzt um die Überhitzung der Erde kümmern, mit immer dem gleichen Ergebnis: Sie verkünden dem einfachen Volk, wie es seine Lebensgewohnheiten einschränken muss, um dann in ihrer Privatmaschine zum nächsten „Nachhaltigkeitstreffen“ der Klimaretter zu jetten.

Nachzulesen bei Habeck und den Potsdamer Klimagöttern

Die Vorreiter der Klimahysterie sagen also deutlich, dass es ihnen nicht nur um das Klima und schon gar nicht um die Umwelt geht, sondern um eine andere Gesellschaft und Wirtschaftsform. Der Anstieg des CO2-Anteils von circa 0,02 auf 0,04 Prozent wird zum entscheidenden Anlass hochstilisiert, Europa zum Sündenbock für die Wetterkapriolen und die Erderwärmung verantwortlich zu machen. Die kleine Greta wird deshalb vor allem in Europa herumgereicht, vermeidet aber, in China und Indien aufzutreten, Staaten die alleine 60 Prozent des CO2-Ausstoßes zu verantworten haben.

Bleibt die Frage, was die Angstmacher dann erzählen, wenn alle Eingriffe in die europäische Energieumstellung und den damit verbundenen Eingriffe in die Wirtschaft erfolgt sind, aber der CO2-Anteil an der Luft trotzdem gestiegen ist, weil die asiatischen Riesen und die stürmisch wachsende Bevölkerung sich in Afrika verdoppelt hat? Zu befürchten ist, dass dann die Stunde der staatsgläubigen Sozialisten schlägt, weil bis dahin die Reste einer Marktwirtschaft von linken, grünen und subventionssüchtigen Unternehmern abgeschafft wurde.

Die parlamentarische Demokratie ist dann schnell auch noch beerdigt – wie das geht: nachzulesen heute schon, bei Robert Habeck und den Potsdamer Klimagöttern.

 

Dies ist der erste Teil eines Dreiteilers.

Lesen Sie demnächst: Angst als Geschäftsmodell.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier




„Gelddruckmaschinerie“: Gibt ein politiknaher Wissenschaftler zu, daß man mit Klimaschutz abkassieren kann?

Das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche sollten eigentlich über die soziale Marktwirtschaft berichten, und nicht Reklame für die grüne Zuteilungs- oder Planökonomie machen. Ich selber kenne aber Klimaskeptiker, die Aktien von Windkraft-Anlagen halten. Ich mache ihnen natürlich ein schlechtes Gewissen und erkläre ihnen, daß sie ihren Gewinn mit ihren eigenen Steuern bezahlen müssen. Das wissen sie allerdings besser als ich, da ein Investor vom Geld viel mehr versteht als ein Naturwissenschaftler, zugegeben. Außerdem denken Kapitalisten, wie es Adam Smith ja erklärt, an sich selbst und nicht wie die Sozialisten an ein ominöses Gesellschaftssystem. Und der Windkraftaktionär gewinnt viel mehr Steuergeld, als er zahlen muß. Von daher wundert es nicht, daß die Wirtschaftspresse neben FAZ, Welt & Bild immer mehr vergrünt, und Abzocker-Tipps für Investoren gibt. Investoren, gleich ob rechts oder linksextrem, wollen Gewinn machen; und wo der herkommt, ist zunächst einmal irrelevant.

Dazu paßt ein gerade veröffentlichtes Interview mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (MerkelDU) und Chemieprofessor Robert Schlögl (MPI chemische Energiekonversion Mülheim, Fritz-Haber-Institut Berlin) im Handelsblatt HB.

Karliczeks Ernennung durch Angela Merkel 2018 wurde kritisiert, weil sie keine Wissenschaftlerin ist, was man dem Interview auch anmerkt. Tatsächlich haben wir eine Forschungsministerin, die als Betriebswirtin ein Familienhotel leitete und seit 2013 als Gefolgsfrau der Kanzlerin Karriere im Bundestag, in der Partei und in der Regierung machte.

Das HB berichtet, daß Anja Karliczek im Konflikt mit Wirtschaftsminister Altmaier stehe, da sie im Gegensatz zum Kabinetts-Konkurrenten die reine Klimalehre vertritt und nur „grüne“ Wasserstofftechnologie fördern will statt auch „blaue“ wie Altmaier im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie. „Blau“ bedeutet, daß das H2 auch aus Erdgas/Methan gewonnen werden darf und somit das stark toxische und tödliche CO2 in die Atmosphäre emittiert wird.

CH4 + H2O → CO + 3 H2 ; CO + H2O → CO2 + H2

„Die Zukunft gehört allein dem grünen Wasserstoff“, sagt Karliczek.

Im Interview wird die Ministerin klar mit der Vokabel „Hype“ konfrontiert, was man wohl als „unseriös“ und „übertrieben“ übersetzen kann; da haben die HB-Journalisten ihre Arbeit gemacht. Karliczek versteht den Hinweis sehr wohl und lehnt aber ab und übertreibt mit der Aussage, daß die H2-Technologie „vermutlich die einzige Möglichkeit“ sei, die wertschöpfende Industrie im Land zu halten. Nein, die Umkehrung der weltfremden technikfeindlichen Energiewende ist die einzige Möglichkeit, wie der massive Stellenabbau in der deutschen Autoindustrie zeigt.

Aber Karliczek bringt die Atemluftsteuer der Großen Koalition ins Spiel und meint, daß nur die „Wasserstoffwirtschaft“ deren perspektivisch gewaltige Kosten neutralisieren könne. Deutschland würde dann die politisch zwangsweise entwickelte Technologie im großen Stil ins Ausland exportieren.

Dies wird natürlich nicht geschehen, da vor allem die kommenden Industrieländer wie China und Indien auf die preiswerte und sichere Fossilkraftstofftechnik setzen und die überteure und gefährlich-explosive H2-Technologie Made in Germany ablehnen. Überdies verschweigt die Ministerin den wahren Grund der CO2-Steuer. Finanzminister Schäuble forderte bereits 2016 höhere Kraftstoffsteuern, um die von Beginn an exorbitanten Kosten der Massenimmigration seit 2015 gegenzufinanzieren. Genaue Zahlen sind natürlich nicht bekannt; aber für die realiter fast drei Millionen Immigranten seit 2015 muß der Steuerzahler gegenwärtig zwischen 30 und 70 Milliarden Euro jährlich zahlen; zusätzlich seit 2016; ein völlig neuer Großposten. Zum Vergleich: Der gesamte Bundeshaushalt beträgt seit einigen Jahren +/- 300 Milliarden Euro; die Gesamtwirtschaftsleistung (BSP) etwa 1.000 Milliarden. Die Bundeswehr, als Beispiel für einen Einzelposten, erhält rund 35 Milliarden Euro per annum.

2016 konnte die Regierung die Flüchtlingssteuer, in welcher Etikettierung auch immer, natürlich nicht einführen. Nach der nicht verschweigbaren Katastrophe auf dem Kölner Domplatz an Silvester 2015 wäre eine massive Steuererhöhung dem Zahler sofort aufgefallen. Erst nachdem der bundesdeutsche politmediale Komplex mit dem Greta-Hype die Masse der Medienkonsumenten, die nicht EIKE, Achse & Co. lesen, monatelang weichgekocht hat, konnte man die Atemluftsteuer einführen, ohne daß eine nennenswerte Anzahl von Bürgern merkte, was mit der „CO2-Abgabe“ in Wirklichkeit finanziert werden soll.

Im Handelsblatt-Interview sekundiert ein Chemieprofessor der Max-Planck-Gesellschaft aus Berlin und Mülheim/Ruhr der Ministerin.

„Blauer Wasserstoff macht angesichts des Klimawandels keinen Sinn. (..) Die einzig legitime Technik wäre der sogenannte „türkise“ Wasserstoff, bei dem CO2 als feste Materie übrig bleibt.“

Also feste Kohlenstoffverbindungen; mit dem verpreßten CO2-Gas im Boden, der Klima-Schnapsidee der Nuller Jahre, fremdelt der Professor immerhin selber. Aber was sollen diese festen Kohlen-Stoffe sein? Kohle, Diamanten, Öle/Fette? Sind „reduziert“, wie der Chemiker sagt, und das bedeutet (paradoxerweise) energiereich. Man müßte also ordentlich Energie hineinstecken, um sie zu erzeugen. Nur kleine, gasförmige Verbindungen wie Kohlendioxid oder -monoxid sind chemisch „oxidiert“, also energiearm und ein Produkt des Gewinnungsprozesses, den wir ja gerade brauchen, um unsere Maschinen zu betreiben. Die einzig brauchbare Möglichkeit, Kohlenstoff dauerhaft aus der Atmosphäre zu binden, ist das Anpflanzen zusätzlicher (!) Bäume und Wälder. Also gerade nicht die „Plant for Planet“(PfP)-Aktion des Club-of-Rome-Aktivisten Finkbeiner von 2008, der seinen kleinen Sohn Felix wie einen Klimaschutz-Roboter bei Thomas Gottschalk auftreten ließ. Von „Plant for Planet“ hört man heute trotz Gretamanie nichts mehr, da sie nur dazu diente, Geld einzusammeln. Ansonsten hat man irgendwo vor laufender Kamera ein paar Setzlinge aus der Baumschule im Wald gepflanzt. Ob ein paar nennenswerte Bäume draus geworden sind, ist nicht bekannt.

Im HB-Interview fängt Karliczek auch wieder mit ihrem Import-Wasserstoff aus der Dritten Welt an. Dazu werde ein „Potentialatlas“ in ihrem Hause erarbeitet, der Produktionsstandorte für klimaneutrales H2 zeigen soll. Es werden dazu „bereits“ Chancen in Westafrika ausgelotet. Im Klartext: Es gibt heuer gar keinen Plan; und von Partnern, Verträgen und konkreten Technologien sagt Karliczek auch nichts. Kein Wunder, denn die Pläne der Ministerin erinnern verdächtig an thermosolare Projekte wie Desertec, die in Spanien und im Maghreb mit viel Brimborium und noch mehr Steuergeld aufgezogen, aber wegen Unwirtschaftlichkeit ohne großes Aufsehen stillgelegt wurden. Dasselbe Schicksal wird natürlich auch das Wasserstoff-Hirngespinst der Ministerin ereilen, denn in welcher instabilen Diktatur will man gigantische Photovoltaik-Anlagen errichten, um hektoliterweise hochexplosives Wasserstoffgas zu produzieren? Wie will man das extrem flüchtige Gas verlustarm nach Deutschland transportieren, in einer heißen Weltregion? Und noch einer: „Ökostrom“-Kraftwerke haben immer eine extrem niedrige Leistungsdichte, weswegen man für relevante Energiemengen riesige Flächen in der Dritten Welt mit PV/Windrad-Sondermüll zupflastern müßte. Ich denke in dem Zusammenhang an die Lithium-Gewinnung in der Atacama-Wüste, die die Wasserwirtschaft der Indio-Bauern ruiniert.

Der MPI-Chemiker Schlögl sieht das ganz anders, weil er extreme Verdienstmöglichkeiten für arme Staaten sieht:

„Sie können damit Milliarden scheffeln.(..) Hinter dem Wasserstoff-Thema verbirgt sich die größte Gelddruckmaschinerie – das ist so viel wie Öl und Gas zusammen.“

Es ist wirklich unglaublich, solche Worte von einem Professor der Chemie zu lesen. Der geneigte EIKE-Leser hat es gemerkt: Mineralöl und Erdgas sind in erster Linie Energiequellen und zusätzlich materieller Rohstoff für unsere Zivilisation. Darin steckt die gespeicherte Sonnenenergie von Millionen Jahren und der ganze fixierte Kohlenstoff für Polymere, Medikamente und so weiter.

Wasserstoff hingegen ist lediglich ein Energieträger, der vorübergehend als Vehikel für die Energie des Windes oder der Sonne dient. Als Rohstoff für die Industrie ist er nicht brauchbar; beim Energie-Entzug durch Oxidation entsteht einfach nur reines Wasser.

Milliarden Euro können industrielle Partner aus dem Westen und die Regime vor Ort natürlich dennoch scheffeln. Diese Milliarden würden allerdings vollständig vom (deutschen) Steuerzahler in Form von Subventionen und ähnlichem kommen müssen, da die freie Wirtschaft ohne Anreize niemals den ideologischen Unfug von Energiewende-Politikern umsetzen würden. Unser Professor, ob beabsichtigt oder nicht, gibt also faktisch zu, daß sich hier ein weiteres Milliardengrab (oder Billionengrab?) für den steuerzahlenden Werktätigen auftut. Und diesmal würde sein erarbeitetes Vermögen nicht nur in den Taschen seiner Mitbürger aus dem sanierten Altbauviertel am anderen Ende der Stadt landen, sondern auch noch bei den Regimen der Länder, aus denen jetzt bereits Zehn-, bzw. Hunderttausende nach Deutschland immigrieren.

Einen Vorgeschmack auf die weitere Klimaschutz-Abzocke der hegemonialen deutschen Interessensgruppen, von der GroKo bestens vertreten, gibt Anja Karliczek, als sie die bis 2023 eingeplanten Forschungsmittel für Wasserstoff-Technologien nennt: 310 Millionen Euro, fast eine Drittelmilliarde. Die Forschung soll laut Schlögl der gesamten Produktions- und Transportkette dienen.

Das Ergebnis ist absehbar: Berge von Papier und ein paar Modell-Anlagen im Labor, wie immer.




Wird der Westen die Kernenergie-Dominanz an Russland abtreten?

Aber seitdem hat sie Senator Bernie Sanders unterstützt, zu dessen Wahlprogramm ein Moratorium der Erneuerung von Lizenzen bzgl. Kernkraftwerken gehört – und der sagt, dass „wir aufhören müssen, neue Kernkraftwerke zu bauen und eine Lösung finden müssen für unser bestehendes Problem von Atommüll“.

Wahr ist, dass während die USA heutzutage sogar führend sind mit fast einhundert operationellen Kernkraft-Einrichtungen die Kernkraft kontrovers bleibt. Sollte eine von Sanders geführte US-Regierung dem deutschen Beispiel folgen, wo man führend ist bei der Aussonderung bestehender Kernkraftwerke ohne für Ersatz zu sorgen, könnte ein neuer Weltführer bzgl. Kernkraft sehr schnell die Bühne betreten.

Auch in China, das dafür bekannt ist Myriaden neuer Kohlekraftwerke zu bauen, ist man nicht untätig geblieben. In einem Artikel aus dem Jahr 2017 liest man, dass in China 38 Kernkraftwerke bereits operationell sind und weitere 19 im Bau. Dies macht China zur „sich am schnellsten entwickelnden Macht bzgl. Kernkraft weltweit“.

Aber es ist Russland, von wo in letzter Zeit der lauteste Lärm bzgl. Kernkraft zu vernehmen ist. Im Juli vorigen Jahres ging Präsident Putin in die Offensive gegen die Anti-Wachstum-Technokraten und Andere, welche Wind und Solar als Energiequellen der Zukunft favorisieren und die darauf bestehen, dass es „unmöglich und sinnlos ist zu versuchen, den menschlichen Fortschritt aufzuhalten“.

Auf einer Rede vor dem 2. Global Manufacturing and Industrialization Summit in Yekaterinburg in Russland proklamierte Putin stattdessen, dass „super-effiziente Ingenieurs- und Herstellungs-Lösungen dabei helfen werden, ein Gleichgewicht zwischen der Biosphäre (der Bereich Natur) und der Technosphäre (der Bereich kreative Vernunft) zu etablieren. Die Kernfusion wie in unserer Sonne ist ein Beispiel derartiger naturartiger Technologien“.

Putin pries die Arbeit des Kurchatov-Instituts in Russland, wo man bereits ein Projekt eines fission-fusion hybrid reactors auf den Weg gebracht hat, welcher noch in diesem Jahr operationell werden soll. Dessen Rolle soll die Steuerung der fortgeschrittenen Wissenschaft als kreative Kraft für das International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER)-Programm in Frankreich sein. Das erste Plasma soll im Jahre 2025 online gehen.

Caroline Delbert erklärt, dass der russische fission-fusion hybrid reactor mit Thorium betrieben werde, welches viel weniger reaktionsfreudig als Uran und auch viel mehr als Rohstoff vorhanden ist. Sein „bodenständiges“ Design, bestätigt Delbert, verkürzt die Zeit bis zur Inbetriebnahme.

Russlands Kernkraft-Initiativen reichen weit über die Grenzen des Landes hinaus. Am 8. Februar verkündete der indische Botschafter in Russland, dass Russland während der nächsten zwei Jahrzehnte 20 weitere Kernkraftwerke in Indien errichten wird, aufbauend auf einer 18 Jahre langen Kooperation bzgl. Kernkraft zwischen den beiden Ländern.

Russland und Indien helfen auch Bangladesh bei der Konstruktion seines ersten Kernkraftwerkes und dürften ihre Zusammenarbeit noch ausbauen. Der indische Botschafter: „Russland hat bereits Abkommen in diesem Bereich mit einer Anzahl afrikanischer Länder. Äthiopien ist eines davon, und auch im Nahen Osten gehören einige Länder dazu. Es werden russische Projekte sein, aber mit indischer Kooperation“.

Derweil befinden sich die USA, große Gebiete Westeuropas und Japan nach Fukushima im besten Falle in einem Interessenkonflikt hinsichtlich der Rolle der Kernkraft bzgl. zuverlässiger und bezahlbarer Energie vor dem Hintergrund einer rasant steigenden Nachfrage. Einige EU-Staaten sind vehement gegen Kernkraft und haben ihre Strommärkte entsprechend den populistischen Forderungen bzgl. Wind und Solar umstrukturiert. Im nächsten Jahrzehnt wird es vermutlich eine Abnahme der Kapazität von Kernkraft geben, und nur in Frankreich, Finnland und der Slowakei werden neue Kernkraftwerke gebaut.

Aber trotz allem gibt es einige hoffnungsvolle Anzeichen, dass der Westen am Beginn einer neuen Ära der Kernkraft steht:

TerraPower verkündete eine Zusammenarbeit mit GE Hitachi Nuclear Energy, um den Versatile Test Reactor für das US-Energieministerium zu entwickeln und zu konstruieren.

● Das Princeton Plasma Physics Laboratory verkündete Pläne zur Wiederaufnahme des National Spherical Torus Experiment (NSTX) tokamak-Reaktors, die weitere Verpflichtung bzgl. ITER und den Bau eines kleineren und billigeren Prototyps eines Kraftwerkes.

● Ein Konsortium unter Führung von Rolls-Royce plant, 17 „revolutionäre Mini-Kernkraftwerke“ zu bauen und damit die acht alternden großskaligen Kernkraftwerke in UK zu ersetzen. Massenproduktion in neuen Fabriken kann zu kürzeren Bauzeiten und niedrigeren Kosten führen.

Wird der Westen dem offensichtlichen Eifer des Baus von Kernkraftwerken der neuen Art folgen? Vielleicht nicht. Der kanadische Journalist Matthew Ehret argumentiert, dass der Westen seit 50 Jahren dominiert wird durch eine neue „Wissenschaft der Begrenzungen“, welche als die größte Bedrohung der Menschheit ebendiese ansieht.

Ebenso beklagt Pieter Cleppe von Open Europe: „Während viele Befürworter von Erneuerbaren und Batterie-Technologien darauf verweisen, wie zukünftige technologische Entwicklungen die derzeit noch vorhandenen Schwächen ausmerzen werden, gehen nur sehr Wenige von technologischen Fortschritten der Kernkraft-Technologie aus. Im Gegenteil, Innovationen werden augenblicklich als gefährlich gebrandmarkt und gar nicht erst zugelassen“.

Westler sollten dem Geschäftsmann und Kernkraft-Befürworter Kazi Zahin Hasan aus Bangladesh zuhören, wenn er sagt: „Moderne Städte brauchen kontinuierlich Energie. Solar und Wind können dies ohne teure Batterie-Technologie nicht erreichen, doch genau diese zu kaufen war bisher noch kein Unternehmen und keine Stadt willens. Daher gibt es bis auf den heutigen Tag keine einzige große Stadt, die trotz Investitionen in Höhe von Milliarden Dollar ausschließlich durch Wind oder Solar mit Energie versorgt wird“.

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2020/02/13/will-the-west-cede-nuclear-energy-dominance-to-russia/

Übersetzt von Chris Frey EIKE