Fridays For Future versus GEZ-Fakten

Die Personen, die unkenntlich gemacht worden sind, haben der Veröffentlichung nicht zugestimmt. Rein rechtlich dürften wir die Aufnahmen zeigen, da sie aber alle nett und freundlich waren, wurden sie gerne unkenntlich gemacht. Auch hier nochmal danke an die F4F-Leute, die auch nach Ende der Demo respektvoll mit uns diskutiert haben!

Alle eingeblendeten Quellen: https://bit.ly/2muUmLu

Videoempfehlung für richtigen Umweltschutz: Ein freier Markt für die Umwelt (https://youtu.be/QkzrRVQwbpM)




Der Klima-Kult

Gelegentlich schafft es ein kleiner Kult in die Nachrichten, wenn die Mitglieder Massen-Selbstmord verüben, um auf ein Raumschiff zu gelangen, welches sie ins Wolkenkuckucksheim bringt.

Aber wenn es um schiere Zahlen und Einfluss geht, dann gibt es nichts, das an den Untergangs-Kult heranreicht, welcher sich im Zuge der Warnung von Al Gore ausgebreitet hat, wonach wir vor der unmittelbar bevorstehenden Drohung des Aussterbens stehen. Was die Langlebigkeit dieses Kults so bemerkenswert macht ist, dass Gores „unmittelbar bevorstehend“ sich zu „eventuell“ geändert hat und keiner der wahren Gläubigen den sich immer wieder ändernden Zeitrahmen in Frage stellt. Die Causa Klimawandel ist zu der modernen Version einer weltweiten säkularen Religion geworden.

Schon lange gab es eine Kirche des Umwelt-Aktivismus‘, welche viele Charakteristika seiner kirchengeistlichen Vorgänger aufwies. Ein Charakteristikum davon ist natürlich die Apokalypse, die uns alle heimsuchen wird, falls wir nicht den Regeln folgen. Die Regeln fordern unter Anderem, dass wir Buße tun für unsere Ursünde, die Kohlendioxid freisetzenden fossilen Treibstoffe aus der Erdkruste zu verbrauchen. Später kamen noch die Sünden dazu, Plastik-Strohhalme zu benutzen und ein Flugzeug zu besteigen. Aber die Reue ist nahe herbeigekommen. Die Lösung liegt in der Eliminierung unseres „Kohlenstoff-Fußabdrucks“, im Gebrauch wieder verwendbarer Einkaufstaschen und Konsum der neuen fleischlosen Hamburger von MacDonalds.

Die Leute, welche das Evangelium des Klimawandels stützen, wissen kaum mehr über die Wissenschaft Klimatologie und den Treibhauseffekt als die Landwirte des Mittelalters darüber wussten, warum Ernten schlecht ausfallen oder Sonnen- und Mondfinsternisse auftraten. Und in vollkommener Symmetrie vergangener Religionen werden Kinder oftmals effektiv benutzt, um Glaube zu verbreiten. Millionen verließen die Schule, um Erwachsene zu drängen, diese moderne Geißel zu bekämpfen. Vielleicht haben sie sich aber auch einfach nur über einen schulfreien Tag gefreut, wofür sie lediglich das weitergeben mussten, was man ihnen eingetrichtert hatte.

Am 21. September 2019 schrieb Gerald Baker im Wall Street Journal: „Die Aussage eines unschuldigen Kindes ist eine mächtige Waffe gegen Skeptizismus“. Die sechzehnjährige Greta Thunberg wurde zum Aushängeschild für religiöses Eiferertum unter dem zunehmenden Faschismus der Klimawandel-Aktivisten.

Jüngst warnten A O-C [= Alexandra Occasio-Cortez] und einige weitere Dummköpfe, die sich um die Nominierung seitens der Demokraten bewerben, dass 2030 das absolut letzte Jahr sein wird, dass dieser Planet Leben tragen kann. Wir wetten zuversichtlich, dass dieses Ultimatum im Jahre 2025 auf das Jahr 2040 verschoben wird.

Selbst Al Gore war irgendwie ein Spätzünder. Um das Jahr 1974 begannen sämtliche Experten bei den UN, der NASA, der New York Times, AP, Time und Newsweek, uns vor einer kommenden Eiszeit zu warnen oder vor der Zerstörung der Ozonschicht oder vor etwas wirklich Ängstigendem, was sie Sauren Regen nannten.

Aber dann, nahezu über Nacht, gruppierten sie sich neu und begannen, uns nachts wach zu halten mit dem Geschrei, dass der Planet vor der unmittelbaren Gefahr steht zu verbrennen.

Als nun keine dieser verhängnisvollen Wetteränderungen eintrat, beschlossen genau die gleichen Herrschaften, sich auf Klimaänderung zu einigen. Tatsache ist, dass sie niemals erklärten, was so schrecklich daran ist, wenn es im San Fernando-Tal in Kalifornien etwas kühler oder in Fango, North Dakota, im Dezember etwas milder wird. Alles, was die Menschen wirklich wissen müssen über diese Möchtegern-Eiferer ist, dass sie nichts als Geld, Macht und Aufmerksamkeit im Sinn haben.

Gore warnte vor schmelzenden Eisbergen und steigendem Meeresspiegel, was aber einfach nur beweist, dass er sich nicht mal mehr an das erinnert, was er auf der High School gelernt hatte. Falls man ein Glas mit Wasser und Eis bis zum Rand füllt, wird nach dem Schmelzen des Eises kein Tropfen über den Rand hinaus quellen.

Jetzt, 20 Jahre später, ist das Eis an den Polen immer noch nicht verschwunden. Falls überhaupt, hat sich das Eis ausgedehnt. Übrigens genau wie Al Gore, wenn man ihn kürzlich gesehen hat.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/02/the-climate-cult/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Neuer Übeltäter gefunden: Häuserbau schadet dem Klima wie Fleischessen und Autos

Viele „Klimaleugner“ vermuten ja, daß die „Klimarettung“ in Wahrheit ein Programm zur Destabilisierung Deutschlands sei, was den Wünschen von Revoluzzern, Profiteuren und Unzurechnungsfähigen entgegenkomme. Ein Indiz für diese Haltung ist, daß die CO2-Emissionen Deutschlands trotz großer Windrad- und Solarpaneelparks nicht zurückgehen.

Warum nicht? Ganz einfach: Die Windkraftanlagen bestehen zum Großteil aus Beton, dessen Herstellung richtig viel Energie braucht und Massen von Kohlendioxid produziert. Bis sich diese Kosten amortisiert haben, sind die Windräder meist schon wieder abrissreif.

Aktuell kommt noch das forcierte Bauprogramm der Bundesregierung hinzu, das die Folgen der forcierten Masseneinwanderung in den Städten abmildern soll. 2018 wurden bundesweit 285.900 neue Wohnungen gebaut; geplant sind sogar 400.000 per anno. Aber nicht mit den Klimaschützern: Daniel F., irgendein „Experte“ von der Uni in Oldenburg, warnte, daß der Bauboom die „Erfolge“ des Klimaschutzes beim Verkehr wieder zunichte mache. In dasselbe Horn blasen natürlich auch die Moralverkäufer-NGOs wie der WWF, demzufolge die Zementherstellung allein 2% der deutschen CO2-Emissionen ausmache; weltweit 8%.

Experte Daniel F. ergänzt, daß neue klimafreundlich gebaute Häuser nicht besser seien als Altbauten. Grund: Die beim Heizen eingesparte Energie komme meist durch erhöhten Aufwand beim Bauen wieder hinzu. Ein supergedämmtes Niedrigenergie-Haus kommt selbst auf lange Sicht ökologisch bei Null heraus. Wohnt die grüne Ökobourgeoisie deshalb besonders gerne in schönen, also unverspachtelten Altbauten?

Als Lösung bietet unser Experte an, die vorhandene Wohnfläche besser zu verteilen, da eigentlich genügend Quadratmeter pro Person vorhanden seien. Es gebe zu viele leerstehende Anlageobjekte (der Kapitalismus ist also schuld); und viele Rentner lebten allein in ihren großen Wohnungen (die Alten sind also schuld). Was den letzten Punkt angeht, ging die Gemeindeverwaltung Neckartaiflingen bei Esslingen (neben Stuttgart) bereits mit leuchtendem Beispiel voran: Ein Flüchtlingshelfer, Rentner, wohnte mit seiner Frau in einer über 100qm großen preisreduzierten Gemeindewohnung. Da die Verwaltung zur dezentralen Unterbringung von Migranten dringend Wohnraum brauchte, kündigte sie dem Rentnerpaar die übergroße Wohnung und bot als Ersatz eine deutlich kleinere zum selben Preis an. Perfekt, eine Win-win-Situation, könnte man meinen. Leider zeigte sich die schöne Theorie in der Realität als unpraktikabel, da der Flüchtlingshelfer nicht ausziehen will. Ich verstehe das nicht, er hätte doch dem Klima und den Migranten gleichzeitig helfen können. Warum tut er es nicht? Ich fürchte, solche Fälle mit anhängenden Klagen werden den Lösungsvorschlag des Experten aus Oldenburg fast immer obsolet machen.




„Die Energiewende steht schon im Koran“

Kaddor berichtet, daß die islamische Kolumnistin Remona Aly im Guardian (das britische Sturmgeschütz der Postdemokratie) meinte, die Moslems sollten der Klimabewegung beitreten, da wegen der „steigenden Temperaturen“ die Hadsch, also die Pilgerfahrt nach Mekka gefährdet sei. Als ich das las, musste ich laut lachen, weil die arabische Halbinsel schon immer heiß und trocken war und die Araber und ihre Nachbarvölker sich bestens daran angepasst haben. Bei Mekka existiert eine große gekühlte Zeltstadt für Hunderttausende Pilger; selbst, wenn es tatsächlich einmal zwei, drei oder fünf Grad heißer sein sollte als sonst, würde es keiner merken. Ich vermute, ich bin nicht der einzige, der lacht, sondern alle Araber, die den Guardian lesen, auch.

Laut Kaddor steige in der islamischen Welt das Umweltbewusstsein, weil Indonesien in Abfallbergen versinke und die Saudis, Katar & Golf-Nachbarn die Listen der CO2-Verseuchung anführten. Wer’s glaubt, wird selig. Wenn der König von Marokko eine „Islamische Organisation für Ökologie und Umweltwissenschaften“ (IFEES) gründet, ist das wohl eher eine geschickte PR-Aktion als ernst gemeint. Nebenbei, Deutschland, also wir Steuerzahler, finanzieren die „ökologische Renovierung“ von Moscheen in Marokko.

Und warum hebt Kaddor eigentlich auf die Religion ab? Die Staaten des Islamgürtels sind alles andere als homogen, und sich zum Teil in gegenseitiger Abneigung verbunden; siehe Katar und Saudi-Arabien oder Iran und Saudi-Arabien. Zu behaupten, daß sich da ein gemeinsamer „Öko-Islam“ etabliere, klingt eher nach Wunsch als nach Wirklichkeit.

Den Vogel schießt aber ein marokkanischer „Seminarleiter“ ab, der im Interview der Klima-Journalistin Susanne Götze sagte, „Liest man zwischen den Zeilen, stehen die Gebote der Energiewende schon im Koran“. Welche Sure? Frau Götze mag das glauben, wir tun es nicht. Der gute Seminarleiter hat sich sicher prächtig amüsiert, daß die Klimajournalistin aus Alemannia seine Sprüche fleißig mitschreibt.

Die Publizistin Birgit Kelle kommentierte Kaddors Erguß satirisch mit der Twitter-Mitteilung, daß sie im Koran nachgeschaut habe und die Öko-Passagen gleich hinter denen zur Gleichberechtigung der Frau entdeckt habe.

 

Zum Schluß unterhält Lamya Kaddor noch mit einer Geschichte vom Liberal-Islamischen Bund in Deutschland, der zum Opferfest in den Wald geladen habe, Müll aufsammeln.

Jaja, die Lobbyisten hängen sich an das, was der Zeitgeist wünscht, zumindest offiziell. Ob religiös oder wirtschaftlich, da sind sie alle gleich. Kaddors Bericht ist allerdings derart wirklichkeitsfremd; da muß man schon sehr grün sein, um das zu glauben.




Wasser verhält sich schlecht

Wenn ich jedoch mit einem Getränk an warmen Stellen sitze, genieße ich die Eisbrocken darin. Wie auch immer, das brachte mich darauf, mich einmal näher mit Eis zu befassen, genauer mit Meereis. Und wie es meine Gewohnheit ist, suchte ich zu diesem Zweck nach der längsten verfügbaren Datenreihe. In diesem Falle war es der HadCRUT-Eis- und Wassertemperatur-Datensatz. Er nimmt für sich in Anspruch, bis zum Jahre 1870 zurück zu reichen … aber das heißt noch lange nicht, dass er wirklich so lange zurück reicht. Abbildung 1 zeigt den Grund dafür:

Abbildung 1: Eisdaten des Hadley Centre HadISST von 1870 bis 2019. Oben: globale Daten, Mitte: Daten der Südhemisphäre, unten: Daten der Nordhemisphäre. Man beachte, dass die drei Graphiken alle unterschiedliche Skalen aufweisen.

Man beachte das sehr regelmäßige Signal zu Beginn der Daten aus der Nord- und Südhemisphäre und als Folge davon auch in den globalen Daten. Dies ist offensichtlich einfach ein Signal in perfekten Wiederholungen, welches später zu den tatsächlichen Messungen hinzugefügt worden ist. Das lässt sich besser erkennen, wenn man nur die realen Beobachtungen betrachtet, indem das regelmäßig sich wiederholende Signal aus dem Datensatz subtrahiert wird. Abbildung 2 zeigt das Gleiche wie Abbildung 1, aber nachdem das regelmäßig wiederkehrende Signal der mittleren jahreszeitlichen Variation entfernt worden ist:

Abbildung 2: Globale und hemisphärische Daten, HadISST Eisdaten. Man beachte, dass die drei Graphiken auch hier alle unterschiedliche Skalen aufweisen.

Das regelmäßige Signal in den früheren Perioden der Aufzeichnung ist ein Artefakt. Es ist eine Interferenz-Verteilung, die sich aus dem Entfernen des jahreszeitlichen Signals ergibt. Nur der spätere Zeitraum der Aufzeichnungen enthält valide Messungen.

In Abbildung 2 oben erkennt man, dass Messungen aus der Arktis (Nordhemisphäre, oben blau) nur ab etwa 1960 brauchbar sind. Man beachte das merkwürdige Fehlen von Daten von etwa 1940 bis 1952 (wobei fehlende Daten durch ein regelmäßiges Signal ersetzt wurden).

Aus dem Gebiet des antarktischen Meereises (Südhemisphäre, oben rot) sind tatsächliche Messungen jüngeren Datums, und zwar erst seit 1973. Als Folge davon können wir globale Daten erst ab dem Jahr 1973 unter die Lupe nehmen. Allerdings macht auch das inzwischen fast schon ein halbes Jahrhundert aus, so dass es dennoch von Interesse ist. Hier folgt das globale, mit Eis bedeckte Gebiet seit 1973, also seit wir tatsächliche Beobachtungen haben. Man sollte beachten, dass ab dem Jahr 1979 volle Überwachung der Eisflächen mittels Satelliten möglich ist:

Abbildung 3: Globale Eisbedeckung, HadISST Eisdaten, Januar 1973 bis Juli 2019

Es gab eine Reihe von Überraschungen in Abbildung 3. Erstens, von 1980 bis 2004, also in dem Vierteljahrhundert, während dem eine allgemein globale Erwärmung aufgetreten war, gab es keinerlei Trend bzgl. der globalen Eisflächen. Keinen. Zumindest keinen statistisch signifikanten Trend (- 0.0000000000000001% pro Jahrzehnt).

Nach 2005 nahm die globale Eisbedeckung ab, aber im Jahre 2010 war das schon wieder zu Ende. Von da an bis 2015 lag die Eisbedeckung über dem Mittelwert. Seit 2015 gab es einen starken Rückgang, bevor wieder der Mittelwert erreicht wurde. Und schließlich, im gesamten Zeitraum 1973 bis 2019 gibt es keinen statistisch signifikanten Trend.

Was ich in der Aufzeichnung nicht erkenne, ist die teuflische Hand eines stetig steigenden atmosphärischen CO2-Gehaltes. Auch kann ich keinen „anthropogenen Fingerabdruck“ erkennen. Am bedeutendsten aber ist, dass ich nicht in der Lage bin, irgendein Anzeichen eines „Klima-Notstandes“ darin auszumachen.

Die letzte Überraschung war der zuletzt starke Rückgang, gefolgt von der Wiederherstellung der Eisausdehnung zuvor. Vielleicht war es das, was die Alarmisten die „arktische Todes-Spirale“ nannten, die laut hinaus posaunte Abnahme des arktischen Meereises. Also fügte ich der Abbildung 3 oben die separaten Aufzeichnungen aus Arktis und Antarktis hinzu. Das Ergebnis zeigt Abbildung 4.

Komischerweise ist die Eismenge an den beiden Polen in etwa identisch mit ~2% des Globus‘. Aber das macht es schwierig, die Eisverhältnisse in Arktis und Antarktis miteinander zu vergleichen. Also habe ich in Abbildung 4 unten der Klarheit halber die Daten der Nordhemisphäre (blau) um 1% reduziert. Abbildung 4 zeigt die globalen Daten ebenso wie separat die Daten der beiden Hälften des Planeten. Man beachte, dass in dieser Graphik alle Darstellungen die gleiche Skala haben:

Abbildung 4: Globale, nordhemisphärische (Arktis) und südhemisphärische (Antarktis) Eisgebiete. Die Werte der Nordhemisphäre sind der Klarheit halber um 1% reduziert, weshalb man zu diesen Werten 1% addieren muss, um die wahren Werte zu erhalten.

Und zu meiner finalen Überraschung stellte sich heraus, dass die jüngsten Variationen der globalen Eisbedeckung zum größten Teil Variationen der Eisbedeckung um die Antarktis geschuldet sind, und nicht den arktischen Eisgebieten, worüber auf so endlose Weise debattiert wurde und wird …

Ich musste also feststellen, dass ich über das Verhalten der globalen Eisbedeckung herzlich wenig wusste … und da ich es gerade erwähne, was in aller Welt ist die Ursache des Rückgangs und der nachfolgenden Wiederausbreitung des Meereises um die Antarktis von 2015 bis heute?

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/09/30/water-behaving-badly/

Übersetzt von Chris Frey EIKE