Handfeste Diskussion mit schlagenden Argumenten: Londoner Pendler verprügeln Aktivisten von „Extinction Rebellion“

Zahlreiche wohlhabende Moralapostel wollen der breiten Bevölkerung im Dienste der Weltrettung alles mögliche aufzwingen. Die ökoterroristische Bewegung Extinction Rebellion aus Britannien blockiert zusätzlich noch Verkehrswege und öffentliche Verkehrsmittel und verhindert auf diese Weise, daß die arbeitende Bevölkerung zur Arbeit, nach Hause, zur Schule, ins Krankenhaus usw. kommt.

Kein Wunder, daß die „Plebejer“ zunehmend ungeduldig werden. In London wurde am Donnerstag Morgen eine U-Bahn („Jubilee line“) von zwei weißen in gute Anzüge gekleidete Männer an der Abfahrt gehindert, in dem sie auf das Dach der Waggons stiegen und ihre XR-Plakate hochhielten („Business as usual = Tod“). Die zahlreichen Pendler auf den prall gefüllten Bahnsteigen, darunter viele mit Migrationshintergrund, reagierten auf der Stelle mit heftigem Zornesgebrüll. Einem der Aktivisten wurde das Transparent entrissen, der Mann wurde mit Unrat beworfen und sogleich vom Dach heruntergezerrt und auf dem Boden des Bahnsteigs kräftig verdroschen, wie das Video der Metro-Verwaltung zeigt. Auf dem Video ist auch zu sehen, daß sich Sanitäter oder Bahnleute um den „Rebellen“ kümmern und er die Schlägerei augenscheinlich weitgehend unverletzt überstanden hat.

In Deutschland wäre das (noch) unvorstellbar. Nicht der Terrorismus, sondern die Reaktion der Fahrgäste. In Berlin wurde dem Vernehmen nach die Blockade des Großen Sterns und des Potsdamer Platzes von den Werktätigen mit Grummeln, aber ohne Angriffe hingenommen. Da die Klimaretter*innen sowieso stets aus den wohlhabenden Haushalten kommen und eher selten eine fordernde Ausbildung absolvieren, geschweige denn einen stressigen Job haben, ist nicht damit zu rechnen, daß weiterhin frühmorgens blockiert wird. Da schlafen oder feiern die Aktivist*innen noch. Es sei denn, sie wechseln sich ab. Wie das Beispiel in London zeigt, reichen zwei Verrückte, die auf Waggondächer klettern, um den ganzen Zug aufzuhalten.

Einige Reaktionen von Lesern auf einer Facebook-Seite, die das Video sahen:

Ich frage mich nur wie er dann in ein Krankenhaus gekommen ist. Mit dem Krankenwagen darf er ja laut seiner Überzeugung nicht fahren?! Fragen über Fragen? Auch wenn es eine krasse Reaktion war, begrüße ich diese harte Gegenwehr gegenüber den ER-Idioten

Tja, man muss nur lange genug am Ohrfeigenbaum rütteln …. irgendwann fällt bestimmt mal eine ab!

Diese sogenannten Aktivisten gehören festgenommen und sofort für mehrere Jahre hinter Schloß und Riegel. Dazu gehören sie zur Zahlung aller entstandenen Kosten verurteilt.. Sie behindern andere am Arbeiten, behindern Pendler und Leute die zur Arbeit müssen.

Nachdem Ext.Reb. explizit auch Gewaltanwendung für seine Mitglieder propagiert, ist die Reaktion der Leute nachvollziehbar.

Damit haben sie nicht gerechnet diese arroganten Ökoterroristen. Dann soll die Polizei auf einmal helfen oder wie??
Die Reaktion der Menschen kenn ich voll und ganz nachvollziehen

In Deutschland stehen die ja unter Schutz von Frau Merkel

Diese “ Klimaaktivisten“ wollen wohl, dass wir mehr Auto statt „Öffentliche “ fahren

Der Staat hat das gewaltmonopol. Der Typ klaut den Menschen Lebenszeit. Wenn der Staat nicht handelt,hat er paar Schellen verdient.

Dachte immer die Engländer seien so zurück haltend.aber von denen können wir noch was lernen

Nun Fahren die Menschen schon mit dem Zug zur Arbeit aber das scheint auch wieder nicht richtig zu sein Wollen die das alle Menschen nur noch zu Fuß unter Wegs sind oder vielleicht doch besser zu hause bleiben

Auf der FB-Seite DCT Kontaktbüro wird darüberhinaus sehr umfassend über XR & Co. informiert: https://www.facebook.com/DCT.KONTAKTBUERO/posts/2562421900471314?hc_location=ufi

Lesen Sie auch: Zu weiß, zu Mittelklasse: „Extinction Rebellion“ will Aktivisten aus der Unterschicht gewinnen




Ziel der Bundesregierung: 65 Prozent Ökostrom bis 2030 – Was bedeutet das?

Am 05.10.2019 hat die WELT[1]berichtet:

Altmaier will Naturschutz für mehr Windkraft lockern

„Die Bundesregierung will bis 2030 einen Ökostrom-Anteil von 65 Prozent erreichen. Damit das klappt, treibt Wirtschaftsminister Altmaier den Windkraftausbau voran. …
Innenminister Horst Seehofer (CSU) soll beispielsweise noch in diesem Jahr dafür sorgen, dass Windräder nur noch in einem Abstand von 1000 Metern zur nächsten Wohnsiedlung gebaut werden dürfen.“

Weiterhin wird angegeben, dass für das 1. Quartal 2019 3,23 TWh abgeregelt werden mussten, was 364 Mill.€[2]entspricht.

Offenbar zählt die Bundesregierung Strom aus Kernenergie nicht zum Ökostrom. Das bedeutet, dass die verbleibenden 35% ausschließlich aus Kraftwerken mit fossilen Energieträgern kommen müssen.

Für das Klima ist der Ökostromanteil keine primäre Zielgröße. Vielmehr ist – unterstellt man die AGW-Hypothese – die CO2-Konzentration der Luft die Zielgröße. Der Ökostromanteil ist lediglich ein Mittel und bei weitem nicht das einzige. Damit stellen sich zwei grundsätzliche Fragen:

  • Welche Konsequenzen hat diese Erhöhung des Ökostromanteils?
  • Welche Wirkung hat diese Maßnahme?

Analyse

Wenn es um die Quantifikation solcher Fragen geht, werden oft nur einfache energetische Dreisatzrechnungen vorgenommen. Damit kommt man zwar zu einer Größenordnung, aber eben nicht zu einer ausreichenden Genauigkeit unter Berücksichtigung verschiedener, wichtiger Zusammenhänge.

Aufgrund eines vorhandenen Stromversorgungsmodells, das die Wetterstochastik, alle Stromerzeuger und die schwankende Last berücksichtigt, können die Konsequenzen konkret ermittelt werden. Dieses Modell rechnet mit Wetterdaten, die einen typischen EE-Ertrag repräsentieren. Im Takt von einer Viertelstunde werden die Leistungen aller Stromerzeuger, Speicher und Verbraucher verrechnet, so dass zu jedem Zeitpunkt die Leistungsbilanz ermittelt wird. Diese Vorgehensweise ist weit aussagekräftiger, als Energiebilanzen über ein Jahr aufzustellen, denn es reicht eben nicht, wenn nur verschiedene Mittelwerteberechnet werden. Genauso wenig, wie ein Mieter mit einer mittleren Raumtemperaturzufrieden wäre (im Sommer 35°C im Winter 5°C, macht im Durchschnitt 20°C), ist auch ein Stromversorgungssystem unbrauchbar, wenn nur die mittlerebereitgestellte Leistung dem durchschnittlichenBedarf entspricht.Genau so wird aber meist gerechnet. Der Stromkunde, ob privat oder Industrie, erwartet (weil es bisher selbstverständlich war), dass er zu jedem Zeitpunkt so viel Strom aus dem Netz entnehmen kann, wie er gerade braucht.

Überschussenergie

Wir wissen, dass die Volatilen Erneuerbaren Energien (VEE) mal zu wenig und mal zu viel Strom erzeugen. Der VEE-Strom, der nicht genutzt werden kann, wird als Überschussenergiebezeichnet. Dies ist eine wichtige Größe in einem zu beurteilenden Stromversorgungssystem. Mit steigendem Ausbau der VEE, wird immer weniger Energie aus den konventionellen Kraftwerken benötigt. Eine steigende VEE verdrängt somit zunehmend diesen Kraftwerksanteil. Um diesen Anteil auf das noch zulässige Maß zu reduzieren, muss die VEE soweit gesteigert werden, dass es in Folge immer mehr Zeitbereiche gibt, wo mehr VEE-Leistung zur Verfügung steht, als gebraucht wird. Wegen mangelnder Speicherkapazität, muss man diese Energie „wegwerfen“.

Modellierungsgrundlagen, Annahmen

In guter Näherung kann man bis 2030 von einem unveränderten Strombedarf ausgehen. Das heißt, dass die Sektorkopplung (mit E-Mobilität) noch keinen nennenswerten Einfluss auf den Strombedarf hat. (1 Mill. E-PKW bis 2030 würden rund 3 TWh/a an zusätzlicher Energie erfordern).

  • Angesetzt wird für 2030 der gleiche Stromverbrauch, nämlich 530 TWh[3], was einer Bruttostromerzeugung von 580 TWh entspricht.
  • Biomasse und Wasserkraft hatten einen Anteil von 62 TWh in 2018, davor auch zeitweise etwas mehr. Es ist allgemeiner Konsens, dass dieser Anteil kaum zu steigern ist, sondern langfristig eher eine fallende Tendenz hat (Diskussion um Energiepflanzen, Monokulturen etc.). Daher wird für die Modellierung großzügig 70 TWh angenommen.
  • Wenn der Ökostromanteil 65% betragen soll, so müssen von 580 TWh 377 TWh aus EE kommen. Zieht man 70 TWh ab, verbleiben 307 TWh, die aus Wind und Sonne zu erzeugen sind. Oder anderes: der konventionelle Anteil inkl. Gas-Backup-Kraftwerke, beträgt noch 203 TWh.
  • Als verfügbare Speicher bleiben nur die bestehenden Pumpspeicherkraftwerke (PSPW), mit rund 40 GWh und einer Lade- bzw. Entladeleistung von 10 GW[4]. Batteriespeicher sind dagegen völlig vernachlässigbar. Aber auch die PSKWs spielen nur eine marginale Rolle für das Ergebnis.
  • Andere Speicherkonzepte sind bis 2030 im großtechnischen Maßstab nicht vorhanden.
  • Import oder Export von Strom findet in keinem nennenswerten Umfange statt.
  • Ausbauanteile: Es wird das Verhältnis von Onshore, Offshore und Photovoltaik von 2018 konstant gehalten, d.h. alle drei VEE-Komponenten werden mit dem gleichen Faktor in ihrer Nennleistung erweitert.

Ergebnisse und Bewertung

Hinweis:
Einen detaillierten Bericht über die Analyse und die Ergebnisse finden Sie unten zum Download.

Die Untersuchung zu der Zielsetzung der Bundesregierung bis 2030 65% der Stromerzeugung aus Ökostrom bereitzustellen, hat gezeigt:

  • Wenn man bei den VEE-Anlagen den Ausbau mit dem bestehenden Verhältnis der drei VEE-Erzeuger fortsetzt, müssen alle Arten (Onshore, Offshore und Photovoltaik) auf mehr als das 2,5-fache von 2018 ausgebaut werden, ohne dass neue Stromverbraucher (E-Mobilität) hinzukommen.
  • Die vorhandenen PSKWs sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Tatsächlich stellen sie für die Sektorkopplung nur rund ein Tausendstel der erforderlichen Speicherkapazität.
  • Modelliert wurde die Situation eines durchschnittlichen Es bedeutet, dass in Jahren von geringerem Ertrag, die Backup-Kraftwerke einen größeren Beitrag leisten müssten, der zu mehr CO2 führt.
    In Jahren mit weit überdurchschnittlichem Ertrag können sich die Überschussenergie und die damit verbundenen Kosten mehr als verdoppeln.
  • Es erscheint schon schwer vermittelbar, dass Onshore-Windenergieanlagen um das 2 bis 3-fache auszubauen sind. Dabei ist man mit 65% an der Stromversorgung noch lange nicht am Ziel, das 90%, besser 100% CO2-Reduktion für alle Energiesektoren Modellrechnungen haben mit Sektorkopplung, für alle Szenarien, einen Ausbau aller VEE-Anlagen von mindestens dem 10-fachen ergeben.
  • Angesichts der notwendigen Verdopplungbis Verdreifachungder VEE-Nennleistungen erscheint die CO2-Einsparung von kaum mehr als 7% viel zu gering. Hier fehlt die Verhältnismäßigkeit von Aufwand (Belastungen, Kosten) und Ergebnis.

Das herausgegebene Ziel von 65% Ökostrom lässt den Bürger vermuten, dass damit bereits 2/3 zur völligen Dekarbonisierung erreicht sei, was die Sachlage völlig verkennt. Es erscheint wie eine „Beruhigungspille“, in der Hoffnung, man merke es schon nicht.

Ehrlich wäre gewesen, wenn man mit der Bekanntgabe des 65%-Ökostromziels auch die Verdopplung bis Verdreifachung aller VEE-Anlagen verkündet hätte.

Es stellt sich tatsächlich die Frage, ob die Bundesregierung und ihre Mitarbeiter und Berater tatsächlich so blauäugig sind, oder ob sie auf Zeit spielen und auf den „Wunderspeicher“ hoffen.

Bereits dieses Zwischenziel, das noch meilenweit vom Endziel der völligen Dekarbonisierung mit Sektorkopplung ist, zeigt deutlich, dass bei weiter steigendem Ökostrom (d.h. ausschließlich VEE), das Stromversorgungssystem ohne ausreichende Speicher technisch nicht realisierbar ist. Da ein Durchbruch (hinsichtlich Kapazität und Kosten) bei der Speichertechnik in den nächsten Jahren ausbleiben wird,

ist das Projekt der Energiewende auf Basis VEE gemäß dem Grundsatz verantwortlichen Handelns sofort abzubrechen.

 

Download der vollständigen Analyse: https://tinyurl.com/yxmpqtm9

oder hier 65 Prozent bis 2030 V1.0

[1]     https://www.welt.de/wirtschaft/article201432724/Windkraft-Peter-Altmaier-will-Ausbau-von-Windraedern-beschleunigen.html

[2]     Die Windenergiebetreiber bekommen 95% der Vergütungen für den Strom den sie hätten produzieren können, der aber wegen Überangebot nicht eingespeist werden konnte.

[3]     wie der Durchschnitt der letzten 15 Jahre;
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164149/umfrage/netto-stromverbrauch-in-deutschland-seit-1999/

[4]     Aufgerundete Werte.




Dekadent: Zur Bekämpfung des Klimawandels sollen die Menschen keine Babys mehr bekommen

… Die antinatalistische Sache wird seit langem von radikalen Umweltschützergruppen wie Earth First! und „the Voluntary Human Extinction Movement“ (die freiwillige menschliche Aussterbungsbewegung) verfochten.  Earth First! ist eine Umweltschutzgruppe, die der Ansicht ist, dass alle Methoden , um den Planeten vor weiteren Schäden durch den Menschen zu bewahren, gültig sind und angewendet werden sollten, von Protesten bis zum freiwilligen Aussterben.

 

  • In ähnlicher Weise plädiert die Voluntary Human Extinction Movement dafür, dass alle Menschen sich der Fortpflanzung enthalten sollten und dass die vollständige Beseitigung der Menschheit, –nicht nur eine Verringerung ihres Bevölkerungswachstums – notwendig ist, um die Erde wirklich vor den schädlichen Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels zu schützen.
  • Der britische Musiker Blythe Pepino gründete Ende 2018 BirthStrike, eine Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, angehende Eltern davon zu überzeugen, keine Kinder zu bekommen, weil das „ökologische Harmagedon“ bevorsteht.
  • In den USA versucht Conceivable Future auch, das Bewusstsein für die Umweltauswirkungen von Kindern zu schärfen.

Conceivable Future kämpft für das, was es “ reproduktive Gerechtigkeit “ nennt:

Mission

Die Klimakrise ist eine Krise der reproduktiven Gerechtigkeit : Wie schützen Sie Ihre Gesundheit und Ihre Kinder in einer zunehmend gefährlichen und giftigen Umwelt? Wie entscheiden Sie, ob Sie ein Kind haben oder nicht, wenn eine gesunde und stabile Zukunft zunehmend gefährdet ist? Selbst mit dem Zugang zu Fruchtbarkeitsregulierungen trifft niemand ungehindert reproduktive Entscheidungen angesichts so vieler wirtschaftlicher und ökologischer Belastungen. 

…. Das Centre for Biological Diversity, eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz gefährdeter Arten durch rechtliche Schritte und Aktivismus verschrieben hat, hat über eine Million Mitglieder und kürzlich eine neue Strategie vorgestellt, um die Menschen davon zu überzeugen, das Bevölkerungswachstum zu reduzieren, um gefährdete Arten zu retten.

In einem neuen Projekt des Zentrums für biologische Vielfalt wurden spezielle Kondome zum Thema der vom Aussterben bedrohten Arten entwickelt. Die Kondome werden in Umhüllungen geliefert , die Ausdrücke wie „Vorsichtig einwickeln , Eisbär retten“ und „Nicht entblößen … Panther sind selten“ tragen, um die Menschen daran zu erinnern, dass sie jedes Mal, wenn sie eines der Kondome verwenden, eine vom Aussterben bedrohte Art retten indem wir keinen anderen Menschen in die Welt bringen. Das Zentrum für biologische Vielfalt arbeitet mit Museen und Zoos im ganzen Land zusammen, um diese Kondome bei Sonderveranstaltungen zu verschenken und die Menschen über die Umweltauswirkungen von Kindern aufzuklären.

… Population Action International ist eine weitere gemeinnützige Organisation, die sich ebenfalls für eine Reduzierung des Bevölkerungswachstums einsetzt. Wie das Kondomprojekt des Zentrums für biologische Vielfalt konzentriert sich PAI in erster Linie auf die Bereitstellung des Zugangs zur reproduktiven Gesundheitsversorgung und beschreibt seine Mission als „Population Action International setzt sich dafür ein, dass Frauen und Familien Zugang zu Verhütungsmitteln erhalten, um ihre Gesundheit zu verbessern, Armut zu verringern und zu schützen ihre Umwelt.

Unter diesem Link kann eine Karte der weltweiten Problemländer .pdf mit mangelnder Wasserversorgung und Problemen des Bevölkerungswachstums heruntergeladen werden.  Tatsächlich sind vor allem die afrikanischen und einige asiatische Staaten davon betroffen – das ist korrekt – nur, was sollen denn die Menschen in den Industrieländern dagegen machen?

Population Matters, eine britische Umweltorganisation, setzt sich auch für die schrittweise Reduzierung des Bevölkerungswachstums ein, indem der Zugang von Frauen zu Verhütungsmitteln verbessert wird. Prominente Sponsoren wie der bekannte Filmemacher und Umweltschützer David Attenborough und die Primatologin Jane Goodall haben daran teilgenommen.

Die Befürworter des Umweltschutzes berufen sich häufig auf eine Studie aus Environmental Research Letters, die 2017 veröffentlicht wurde und zu dem Schluss kam, dass ein Kind weniger gleich die Äquivalenz von 58,6 Tonnen Kohlenstoffemissionen pro Jahr eliminieren würde. Zum Vergleich: Durch den Verzicht auf benzinbetriebene Fahrzeuge würden nur 1,6 Tonnen pro Jahr eingespart, durch den ausschließlichen Einsatz von Ökostrom 1,5 Tonnen und durch das Recycling nur 0,2 Tonnen. (RELATED: ‘End Of Discussion’: Bernie Sanders Says We’re Going To Stop Using Coal, Gasoline) („Ende der Diskussion“: Bernie Sanders sagt, wir werden aufhören, Kohle und Benzin zu verwenden)

… Politiker, die den Kampf gegen den Klimawandel zu einem wichtigen Teil ihrer Wahlkampfplattform gemacht haben, haben diese Bewegung ebenfalls beeinflusst. Die demokratische New Yorker Repräsentantin Alexandria Ocasio-Cortez brachte das Thema kürzlich während eines Live-Streams zu ihren fast 3 Millionen Instagram-Followern. „Es ist im Grunde genommen ein wissenschaftlicher Konsens, dass das Leben unserer Kinder sehr schwierig sein wird, und es führt dazu, dass junge Menschen eine berechtigte Frage haben: Ist es in Ordnung, noch Kinder zu haben?“.

Ocasio-Cortez ‚Äußerungen lösten einen Feuersturm in den Medien aus und brachten die antinatalistische Bewegung aus den Rändern der Debatte über den Klimawandel und direkt in den öffentlichen Diskurs. Nach dem Kommentar von Ocasio-Cortez veröffentlichten zahlreiche Medien Berichte über die wachsende Anti-Natalisten-Bewegung und widmeten den Gruppen, die sich derzeit dafür einsetzen, noch mehr Aufmerksamkeit, wobei die Gruppen BirthStrike und Conceivable Future besondere Aufmerksamkeit in den Medien fanden.

(RELATED: The Green New Deal Would Cause ‘Significant Environmental Damage,’ Report Finds) Zum Thema: Der Green New Deal würde zu erheblichen Umweltschäden führen.)

… Eine Umfrage der New York Times ergab , dass 11 Prozent der befragten Frauen aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Klimawandels verspätet Kinder bekommen.

Die wachsende anti-natalistische Bewegung in den Vereinigten Staaten hat begonnen, sich in den politischen Diskurs über den Klimawandel einzugliedern. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die rückläufige Geburtenrate der USA haben, von der das National Center for Health Statistics kürzlich berichtete, dass diese auf einem 32-Jahrestief liegt.

Den Beitrag habe ich hier gefunden (leider Bezahlschranke)

https://dailycaller.com/2019/08/26/groups-want-to-save-life-on-earth-except-humans/

Zusammengestellt und übersetzt durch Andreas Demmig




CO2+ Klima: Ein Massenwahn?


 

 




„Wahlen sind aristokratisch“: Die grauenhaften Allmachtphantasien von „Extinction Rebellion“

Die neue Zürcher Zeitung NZZ, das neue „Westfernsehen, das auch die andere Hälfte der Wahrheit bringt“ (Zitat nach HG Maaßen), interviewte eine Sprecherin der extremen Klimaretter-Vereinigung Extinction Rebellion XR am Potsdamer Platz in Berlin. Annemarie Botzki, mit 32 Jahren fast genauso alt wie Carola Rackete, meint, daß sie mit rund 5.000 Mitstreitern aus ganz Westeuropa den Potsdamer Platz und den Großen Stern blockiert habe, „ziviler Ungehorsam“, wie sie betont. Die innere Entscheidungsfindung der Gruppe finde nach dem „deliberativen“ Prinzip statt; also jede Gruppe, die zum Beispiel eine Blockade macht, entscheide selber, wie es weitergehe; es komme kein Kommando von außen.

Gespräche mit Parteien wie den Grünen und Linken fänden zwar statt; Ziel von XR sei aber einzig der Ausruf des Klimanotstandes, wie in einigen Städten, zum Beispiel Jena, bereits geschehen. Die britische Regierung hatte sich diesbezüglich bereits nach einer Woche gebeugt.

Auf den Einwand des NZZ-Redakteurs, daß die Temperaturprognosen der Klimaforscher nur auf irgendwelchen Szenarien basierten, meint Botzki, daß man das Überleben der Menschheit nicht aufs Spiel setzen dürfe, das Risiko sei zu groß. 4°C Erderwärmung würden in Europa Wüste bedeuten. Daher werde die XR-Bewegung für die Ausrufung des Notstandes weiter kämpfen und blockieren. Und weiter:

„Wer nicht glaubt, daß wir Berlin lahmlegen können, muß sich nur anschauen, wie schnell wir wachsen. Als wir letztmals im April hier waren, waren wir 250, 300 Leute. Jetzt sind wir schon 5.000.“

Glaubhaft ist das schon. Infrastrukturterroristen, egal welcher Herkunft, hatten zum Beispiel 2011 durch das Anzünden von Starkstromleitungen der Deutschen Bahn den Schienenverkehr am Berliner Hauptbahnhof lahmgelegt. Die arbeitende Bevölkerung, die teils stundenlang in stehenden Zügen ausharren mußte, war nicht begeistert. Wer sagt, daß im Angesicht des „Weltuntergangs“ nicht jemand auf die Idee kommt, genau so etwas zu tun? Menschenblockaden werden von der Polizei aus rein politischen Gründen toleriert; teure Sachschäden wohl kaum.

Auf das Argument, Extinction Rebellion sei eine Ökoterror-Organisation, entgegnet Botzki, daß viele Menschen einfach noch uninformiert seien. Wie das, nach zwei Jahrzehnten der medialen Panikmache? Die Sprecherin meint, es solle nach irischem Vorbild eine per Los bestimmte Bürger*innen-Versammlung geben, die die Demokratie erweitern soll. Auf den Hinweis der NZZ, daß nach Aussage von XR auf einer Pressekonferenz die Entscheidung einer solchen Bürgerversammlung für die Regierung verbindlich sein solle, bestätigt Botzki, daß die Exekutive in der Tat diese Beschlüsse umsetzen solle.

„Und es gibt nun einmal Themen, die die ganze Gesellschaft betreffen, und die nach so langfristigen Lösungen verlangen, daß eine einzelne Regierung, die ja immer in einem Wahlzyklus gefangen ist, damit nicht umgehen kann [sic!].“

Das heißt also, in der Vergangenheit haben die westlichen Erfolgsdemokratien mit ihren Vierjahres-Wahlzyklen keine langfristigen Entscheidungen hinbekommen? Oder stellten sich die „langfristigen“ Ökokatastrophen wie Waldsterben und Ozonloch einfach nur als kurzfristig lösbare Lokalprobleme heraus?

Der NZZ-Redakteur Marc Serrao definiert daraufhin eine Regierung nur dann als demokratisch, „wenn man sie wieder loswerden kann“. Und zwar per Wahl, da hat der Kollege einen Volltreffer gelandet.

Botzki sieht das anders und empfiehlt die Lektüre des Buches „Gegen Wahlen“ von David van Reybrouck und meint allen Ernstes, Wahlen seien „dem Wesen nach aristokratisch“. Daher sei das Losverfahren das „eigentliche Mittel der Demokratie“, wie im antiken Attika.

Natürlich beeilt sie sich, zu betonen, daß sie den Bundestag nicht abschaffen wolle, sondern nur die „deutsche Demokratie besser machen“.

Ich bin mir sicher, daß die neuen Totalitären im Gewand der Ökoretter den Bundestag nicht offiziell abschaffen würden, so dumm waren die Volksgenossen nach dem Reichtstagsbrand damals auch nicht. In der gegenüberliegenden Kroll-Oper tagte weiterhin das Parlament, allerdings war das Parteienspektrum in den Sitzreihen recht übersichtlich. Wichtig ist einzig, daß der Pluralismus abgeschafft wird, damit es keine Widersprüche mehr gibt. Wer die Einschätzung für überzogen hält, möge sich folgendes Video des Extinction Rebellion-Gründers Roger Hallam zu Gemüte führen, in dem er klar sagt, daß XR die Demokratie erneuern müsste, und daß man dafür auch „Tote“ in Kauf nehmen müsse. Aha, sind wir von EIKE das dann?

We are going to force them to act. If they don’t, we’ll bring them down and create a democracy fit for purpose. And yes, some may die in the process.

Wir werden sie zum Handeln zwingen. Wenn sie es nicht tun, werden wir sie stürzen und eine zweckmäßige Demokratie schaffen.Und ja, einige können dabei sterben. Minute 6:50.



Es ist nicht davon auszugehen, daß alle jungen Mädchen, die bei XR oder FFF mithüpfen oder – blockieren, genauso denken. Das braucht es aber auch gar nicht; es genügt eine gewisse Anzahl Diktatur-Fans in der Organisation, und die Masse paßt sich dann per Asch-Effekt, also Konformismus, an.

1970 ist das erste Jahr, in dem eine angebliche Ökokatastrophe, die bevorstehende Eiszeit, angekündigt wurde. Kurz darauf folgten diverse andere gesellschaftliche „Probleme“, die unbedingt gelöst werden müßten. Vorher gab es das in der Form nicht. Was war geschehen? Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die kapitalistischen Staaten einen nie dagewesenen Wohlstand angehäuft, der natürlich Opportunisten en masse anzog und anzieht. Schon 1974 hat der hellsichtige Soziologe Helmut Schelsky klar darauf hingewiesen, daß sogenannte „Sozialpriester“ Probleme erfänden, um sich selber als gutbezahlte Lösung anzubieten. Die Arbeit hingegen, die „tun die anderen“. In den 70ern glaubte den Eiszeit-Unfug noch kaum jemand, da die Menschen noch nicht so wohlstandsverwöhnt und sozialistisch „weichgekocht“ waren, wie der Philosoph Dushan Wegner es formuliert. Nein, es gab noch viele Menschen, die die Bombardierungen und den Hunger des Krieges in den Knochen hatten und froh waren, allein davor verschont zu bleiben. Heute ist es anders: Nach gut 50 Jahren Ökologismus sind vor allem Westdeutsche von den profitierenden Medien und Politikern gründlich weichgekocht und merken nicht, welches Gericht man ihnen da serviert. Noch nicht.