Grotesk – Die Umweltlinken wollen mehr als Ihren CO2-footprint beseitigen

…. Die Stars der HG TV – Renovierungsserie [- aus baufälligen Ruinen Traumhäuser machen] “Fixer upper” Chip und Joanna Gaines gaben bekannt, dass sie ihr fünftes Kind erwarten. Zusammen mit den erwarteten Botschaften des Feierns und der Unterstützung sah sich das Paar dieser freudigen Nachricht ebenfalls mit Gegenreaktionen konfrontiert. Zum Beispiel  Kritiker auf Twitter schrieben: „Ich mag sie, aber mit den Kindern die sie bereits haben, ist es genug “ und „Vielen Dank dass Sie für die Überbevölkerung des Planeten beitragen.“  Ein Facebook – Nutzer schreibt:  „Übervölkerung tötet den Planeten. Ein weiteres Kind zu bekommen, ist eine verantwortungslose Handlung. “

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Es sollte nicht tabu sein, Eltern dafür zu kritisieren, dass sie zu viele Kinder haben

Anstatt diese unkonventionellen Antworten abzulehnen, haben einige Linke sie angenommen. In einer besonders  ungeheuerlichen  Meinungs Beitrag, machte Kristen Pyszczyk von der  Canadian Broadcasting Company den Fall zur einer Verurteilung von Menschen, die Kinder haben.

„Die Fortpflanzung wird zu einem globalen Problem der öffentlichen Gesundheit und nicht zu einer persönlichen Entscheidung. Wenn die Leute verantwortungslose Dinge tun, wie zum Beispiel fünf Kinder, müssen wir sie unbedingt aufzeigen…  Scham ist ein mächtiges Werkzeug, um das Verhalten zu ändern“, und „wir müssen noch viel weiter gehen“, fügte sie hinzu.

Den gesamten Bericht finden sie hier:

https://www.cbc.ca/news/opinion/chip-joanna-gains-pregnancy-1.4481165

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Im August des vergangenen Jahres veröffentlichte das New York Magazine einen Artikel, in dem behauptet wird, [siehe Aufmacherbild] wir werden ein Massensterben erleiden.  …. weil die Erde innerhalb von 100 Jahren aufgrund verschiedener Folgen des Klimawandels, der Nahrungsmittelknappheit und der wirtschaftlichen und politischen Instabilität unbewohnbar sein wird.

…. diese Meinung wird von einer großen Gruppe von Umweltschützern geteilt, die sich in prominenten Publikationen Gehör  verschafft haben , wie The Guardian, NPR,  The Nation ,  Vice ,  The  Huffington Post ,  Elle Magazine , NBC und viele mehr. Die Titel der Artikel gehen alle in die gleiche Richtung: „Möchten Sie den Klimawandel bekämpfen? Haben Sie weniger Kinder. “Und„ Wie entscheiden Sie sich für ein Baby, wenn der Klimawandel das Leben auf der Erde neu bestimmt? “

Ein kürzlich erschienener Artikel, der viel Aufmerksamkeit auf sich zog, wurde auf der „Think“ -Seite von NBC News vorgestellt. Der Artikel mit dem Titel  „Wissenschaft beweist, dass Kinder schlecht für die Erde sind. Die Moral legt nahe, dass wir aufhören, sie zu haben.Da ein Kind eines der schlimmsten Dinge ist, die Sie für die Umwelt tun können, sollten Eltern vor der Zeugung die moralischen Implikationen in Betracht ziehen.“

Diese Haltung ist für die große Mehrheit der Menschen auf der ganzen Welt nicht nur grotesk, sondern oft auch unlogisch und widersprüchlich. In Pyszczyks CBC-Stück schlägt sie beispielsweise vor, dass der Anreiz einer Frau, Mutter zu werden, durch die Adoption von Kindern aus Ländern mit Schwierigkeiten auf der ganzen Welt beseitigt werden kann. Adoption ist eine edle, selbstlose Handlung, von der ich niemals abraten würde, aber sie widerspricht der Rechtfertigung, die diese extremen Umweltschützer verwenden, um ihre anti-menschlichen Positionen zu rechtfertigen. Wenn es darum geht, unseren CO2-Footprint [Begriff ist eine Erfindung der AGW Anhänger] zu begrenzen, ist die Adoption von Kindern keine Lösung. Babys aus Entwicklungsländern bringen ihren relativ geringen CO2-Footprint nicht mit. Sie werden mit ziemlicher Sicherheit einen CO2-Footprint haben, der mit denen in ihrem neuen Land geborenen Menschen vergleichbar ist.

Ebenso ist es völlig widersprüchlich, die Geburtenraten zu begrenzen und gleichzeitig die Einwanderung und die offenen Grenzen zu fördern. Wenn Sie sich so sehr für die Begrenzung der Kohlendioxidemissionen interessieren, dass Sie verhindern möchten, dass Menschen Kinder bekommen, oder zumindest davon abhalten möchten, sollten Sie sich  jeder  Anstrengung widersetzen , Menschen in die Vereinigten Staaten zu bringen, die zu den höchsten der Welt gehören Pro-Kopf-Kohlendioxid-Emittenten.

Viele Umweltschützer werden behaupten, das angebliche Kohlendioxidproblem sei auf die Industrieländer beschränkt. In seinem Bericht führt Rieder aus: „Die Verringerung der Fruchtbarkeit in Entwicklungsländern ist zwar wichtig, da die Pro-Kopf-Emissionen (Treibhausgasemissionen) in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich erheblich ansteigen werden (und dies auch dürfen sollten), dies ist jedoch nicht annähernd so kritisch wie die kurzfristige Verringerung der Zahl der Reichen auf der Welt. “

Diese Behauptung ignoriert jedoch die Tatsache, dass die Geburtenraten sich mit dem Wohlstand eines Landes verringern. Im Allgemeinen sind die Geburtenraten umso niedriger, je reicher ein Land ist. Letztendlich scheint die Logik keinen Platz für diejenigen zu haben, die eine alarmierende Umweltagenda haben.

Das Streben nach Bevölkerungskontrolle und nach einer Senkung der Geburtenraten ist immer noch ein Randbereich der Umweltbewegung, aber wir sollten nicht davon ausgehen, dass dies auch so bleibt. Wir müssen wachsam sein und uns gegen diese eiternde Weltanschauung wehren, wenn sie ihren hässlichen Kopf zeigt, und uns immer daran erinnern, dass andere ähnliche Bewegungen in der Weltgeschichte großen Schaden angerichtet haben. Bei diesem Tempo dürfte es nicht lange dauern, bis wir uns wieder mit einer solchen Krise auseinandersetzen müssen.

Bis dahin, sei fruchtbar und vermehr dich – solange du noch kannst.

Den gesamten Bericht finden sie hier:

https://dailycaller.com/2018/02/14/the-environmental-left-wants-to-eliminate-more-than-your-carbon-footprint/

Übersetzt durch Andreas Demmig




Extinction Rebellion und die neue Berlin-Blockade

Es war das erste Mal, dass ich mir die DDR bildlich vorstellte. Terror, Untergrundpartys, Stasi. Für mein 15-jähriges Ich klang das alles unglaublich aufregend. Ich gruselte mich bei den Erzählungen, gleichzeitig empfand ich aber auch einen gewissen Neid. Bei meinen Eltern war immerhin richtig was los gewesen. Mein Leben bewegte sich zwischen Schule und Schlafen. Gelegentlich ging ich auch auf Partys, wo ich dann einen „Muttizettel“ vorzeigen musste und mir aussuchen konnte, ob ich nun mit einem bekifften oder einem besoffenen Jungen knutschen wollte. Mein Alltag kam mir unendlich brav und öde vor.

Das ist jetzt sechs Jahre her. Und wie so oft haben sich meine Teenie-Wünsche genau jetzt erfüllt, wo ich es nicht mehr gebrauchen kann. In der letzten Woche hat Extinction Rebellion Berlin blockiert. Aufregend war das allemal. Vielleicht werde ich einmal meinen Enkeln davon erzählen. Wenn man dann überhaupt noch Kinder haben darf. Wegen CO2-Bilanz und so. „Liebe Enkel“, werde ich dann anfangen, „in der zweiten Oktoberwoche 2019 hat eure Oma sehr viel geflucht, gespuckt, und geschrien. Jeder, der ihr auf der Straße begegnet ist, sah eine junge Frau mit steinharter Miene, starren Augen und vorgeschobenem Kiefer. Hätte mich jemand angesprochen, ich hätte ihn angefaucht.“ „Warum denn das, Oma?“, werden die Kleinen fragen. Nun ja.

Mit einem verstrahlten Colgate-Grinsen

Ich arbeite und studiere in Berlin Mitte. Ich muss da also jeden Morgen hin. Egal, ob’s hagelt, Obama Merkel besucht, die XR (Extinction Rebellion) die Straßen blockiert oder alles zusammen. Dementsprechend schön waren meine Erlebnisse. Zum ersten Mal sah ich die Hippies am Mittwochnachmittag. Ich hörte von meinem Unicampus aus unbestimmtes Geschrei. Ich wusste schon aus den Nachrichten, dass nicht einmal 500 Meter entfernt die Marschallbrücke blockiert wird. Keine unwichtige Brücke. Sie liegt im Regierungsviertel und verbindet unsere „Prachtstraße“ Unter den Linden unter anderem mit dem Hauptbahnhof und dem Charité Krankenhaus auf der anderen Seite der Spree. Ich fahre jeden Morgen über diese Brücke. Nur an diesem Morgen eben nicht. Ich war allein deswegen schon, wie sag ich’s, ungemütlich eingestellt.

Ich entschied mich, mir die „gewaltfreien“ Terroristen einmal anzusehen. Ich konnte mich nicht erinnern, dass je eine Demo in Berlin eine ganze Woche angedauert hat. Und Berlin hat viele Demos. Das hier hatte ein neues Ausmaß. Ich lief also ein kurzes Stück an mehreren Polizeiabsperrungen vorbei und traf auf einen ziemlich gut gelaunten Demonstrantenhaufen. Vielleicht 150 Leute zwischen 5 und 75 Jahren hatten sich da versammelt. Viele waren im Studentenalter, aber auch Ü40er mit ihren kleinen Kindern waren da. Sie lagen auf der Straße, in Schlafsäcke eingemummelt, oder sprachen mit einem verstrahlten Colgate-Grinsen die Passanten an. Einige hielten Schilder hoch, andere verteilten Flyer.

Ich fühlte mich wie bei Woodstock. Alle paar Meter spielte irgendwer Gitarre und hatte eine Gruppe Leute um sich versammelt, die mit geschlossenen Augen ein Friedenslied jaulten. Doch die meiste Aufmerksamkeit zog ein Stretch-Programm auf sich. Ein paar junge Hippies standen da in einem Kreis und sangen „Push it, climate, change it!“. Dabei drückten sie bei „Push it“ ihr Becken nach vorne, bei „climate“ warfen sie ihre Hände über die linke Schulter, bei „change it“ über die rechte. Und wieder von vorne und so weiter. Ich stellte mich zu ein paar Fotografen, die dieses „Happening“ ausgiebig knipsten. Alle waren total gut drauf und giggelten herum. Aber auf mich übertrug sich die Freude irgendwie so gar nicht. Ich fühlte mich wie im falschen Film.

Plötzlich stupste mich ein Kind an. Es war vielleicht fünf Jahre alt und drückte mir einen Flyer in die Hand. Der kleine Wurm guckte mich mit riesigen Augen an, während ich den Flyer las. „Entschuldigen Sie die Störung, aber es ist ein Notfall!“, stand da. Ich war einigermaßen perplex und bedankte mich reflexhaft bei dem Kleinen, wie man sich bei einem Kind bedankt, das einem ein selbstgemaltes Bild schenkt. Er strahlte mich an und dackelte weiter. Jetzt fielen mir Kreidekritzeleien auf der Straße auf, die sehr nach Kinderkunst aussahen. Eine Zeichnung zeigte einen Totenkopf, daneben war in Kinderschrift „verdammte Totenkopflobbyisten“ gekrakelt. Ich guckte mir die Kinder an. Die meisten hatten das Sanduhrzeichen der XR im Gesicht. Es schüttelte mich. Eigentlich weiß ich ja schon, dass Eltern oft ihre Kinder für politische Zwecke missbrauchen. Trotzdem, es so direkt zu sehen, nahm mich ziemlich mit.

„Und auch für meine Bundeskanzlerin“

Ich wurde wütend und löste mich von den Kindern, um mir ein paar Plakate anzugucken. Schnell machte ich meinen Favoriten aus: „Die Erde retten. Für dich – für mich. Und auch für meine Bundeskanzlerin.“ Mir wurde ganz schlecht. Ein paar Meter weiter stand dann noch: „Der Kapitalismus-Imperialismus zerstört diesen Planeten…und nur Revolution gibt der Menschheit eine echte Chance ihn zu retten!“ Was denn nu, dachte ich, Kuscheln mit Mutti oder Revolution? Ich konnte diese Leute nicht ernst nehmen. Wie sie da alle so lagen, tanzten, kuschelten und knutschten, kamen sie mir sehr harmlos vor. Es wäre ein leichtes für die überpräsente Polizei gewesen, die Demo aufzulösen und die Demonstranten wegzutragen. Doch das war offensichtlich nicht gewollt.

Nach dieser ersten Berührung traf ich die Hippies leider noch öfter. Später am Nachmittag wollte ich von der Arbeit nach Hause. Ich war so naiv ein Car-Sharing-Auto zu buchen. Die Stadt war zu. Überall waren unangemeldete Blockaden, die nicht geräumt wurden. Mitte war komplett zugestaut, Kreuzberg war zugestaut. Ich schaffte es mit Müh und Not zur Oberbaumbrücke an der East-Side-Gallery. Doch dort musste ich aufgeben. Die Brücke war blockiert. Ich wusste, dass auch die nächste Brücke blockiert ist. Es war absolut unklar, über welche Brücke ich noch auf die andere Spreeseite kommen konnte. „Herrschaftszeiten!“, fluchte ich. Gut, vielleicht war es auch ein stärkerer Ausdruck. Ich stellte das Auto ab und musste nun notgedrungenerweise laufen, was ich in der Dunkelheit an der Oberbaumbrücke normalerweise tunlichst vermeide. Die Gründe hat Pauline Schwarz ja schon sehr gut beschrieben.

Ich überquerte die Brücke zu Fuß und sah dabei Demonstranten, die nichts mehr von den Hippies vom Vormittag hatten. Die Stimmung war aggressiv. Ich fühlte mich wie früher auf dem Ersten Mai, als mir einmal jemand zurief, ich solle wegrennen, weil gleich der Antifa-Block kommt. Nicht unwahrscheinlich, dass sich auch hier die Antifa unter die Klimademonstranten gemischt hatte. Ich bekam Angst und lief sehr schnell mit Tunnelblick nach Hause.

„Von der blauen Erde kommen wir“

Am Donnerstag habe ich dann die Bahn genommen. Das klappte. Auf der Arbeit traf ich meinen Kollegen, der nicht so viel Glück hatte. Er wollte vom Hauptbahnhof aus Straßenbahn fahren, aber die Hippies haben die Schienen blockiert. Irgendwann hat die Straßenbahn die Türen geöffnet und die Passagiere rausgebeten. Ich war fassungslos. Selbst die Öffis werden also blockiert. Zu allem Überdruss hörten wir die kleinen Terroristen von unserem Büro aus. „What do we want? Climate justice! When do we want it? Now!”, schallte es da herüber. Später habe ich die kleine Demogruppe auf dem Weg zur Bahn getroffen. Diesmal waren es Jugendliche. Auf jeden Fall U20. Blendend gut gelaunt sangen sie: „Von der blauen Erde kommen wir, unser Klima stirbt genauso schnell wie wir.“ Ich musste einen Verzweiflungsschrei unterdrücken. Zu Hause erzählten mir meine Familie und Freunde von den Staus, die sie in der restlichen Stadt erlebt hatten. Kaum einer ist problemlos durchgekommen. Ich schürzte meine Lippen und atmete sehr tief aus.

„Liebe Enkel, das war der Moment, in dem eure Oma sich fragte, ob sie jetzt offiziell im Sozialismus lebt.“ „Sozialismus? Was ist das, Omi?“ „Das ist, wenn das Gemeinwohl zum höchsten Wert erklärt wird und es keinen mehr schert, was der Einzelne will. Das ist, wenn der Zweck die Mittel heiligt. Das ist, wenn die höchsten Politiker zulassen, dass eine Stadt blockiert wird, weil es in ihre politische Agenda passt. Weil sie eh wollen, dass die Deutschen auf alles verzichten, was Spaß macht. Vor allem auf’s Auto.“ „Oma, was ist denn ein Auto?“ „Das, liebe Kinder, erzähle ich euch morgen. Vielleicht finde ich ja noch ein paar Fotos von Oma und ihrem kleinen roten Flitzer. Das waren noch Zeiten.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Schüler- und Jugendblog Apollo-News und bei der Achse des Guten

Mit freundlicher Genehmigung.

Larissa Fußer studiert Medizin und ist 20 Jahre alt. Sie schreibt journalistische Texte und hält Vorträge u.a. bei der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V.

 




Es gibt sie noch! Tapfere Lehrer im Widerstand gegen Klimameinungsdiktatur!

Sehr geehrte Damen und Herren!
Da ich selbst Lehrer bin und deshalb nicht über meine Erfahrungen in der Schule unter Klarnamen im Kommentarbereich schreiben darf, wende ich mich auf diesem Weg an Sie. Ich übernahm eine Vertretungsstunde und bekam heute die Unterrichtsvorbereitung für eine Doppelstunde Naturkunde für eine 7. Mittelschulklasse in die Hand gedrückt.

Auswerten der Hausaufgabe; ein Text über FFF und Greta.

Dann eine Stunde, wo am meisten CO2 entsteht und was wir bzw. jeder einzelne dagegen tun kann.

Habe ich natürlich so gemacht, allerdings so kurz gehalten, damit man die Schüler auch mal aufklären kann.

Zu Beginn fragte ich, wer glaube, dass in 10 Jahren die Welt unterginge. Es meldeten sich etwa 10 Schüler, überwiegend Mädchen.

Ich sagte, dass ich keine Angst hätte, weil ich so alt bin, dass bei mir schon mehrmals der Weltuntergang angekündigt worden war. Erzählte dann über die drohende Eiszeit vor 40 Jahren, dann Waldsterben, Ozonloch und jetzt Klimaerhitzung und Weltuntergang, abgeschmolzenen Polkappen bis 2012, kein Schnee mehr in den Mittelgebirgen bis 2015 und, dass ich jetzt ganz bestimmt den „Experten“ den Weltuntergang abnehme, wo sie dauernd voll danebenliegen.

Ich habe die Schüler dann etwa eine Stunde lang aufgeklärt mit den abnehmenden Wetterextremen Tornados, Hurrikane, gleichbleibende Niederschläge in Deutschland seit 1870 und, dass im Ausschnitt CO2/Temperatur zwischen 1970 und 2019 beide gemeinsam ansteigen, dann aber den von der Entwicklung seit Millionen Jahren gezeigt.

Da erkannten auch die Schüler, dass da kein Zusammenhang besteht.

Den Traum von der Energiewende habe ich auch noch zerstört. Ich denke, dass jetzt wesentlich weniger Schüler Angst vor dem Weltuntergang haben.

Übrigens habe ich die Schaubilder nur unter Bildersuche gesucht und einfach x-beliebige genommen. Als ich dann blockiert wurde, stellte ich fest, dass an dieser Schule EIKE nicht verwendet werden darf. An anderen Schulen habe ich festgestellt, dass man das Protokoll nicht verbergen kann. Die wollen genau wissen, wer auf EIKE liest.

Seit ich wegen sciencefiles und jouwatch mal zum Chef zitiert wurde, bin ich mit den Seiten, auf denen ich mich informiere, sehr vorsichtig geworden, bzw. wähle vorsichtshalber keine mehr an. Soviel zur Zensur in Deutschland.

Deshalb habe ich diesen Weg gewählt.
Auffällig ist, dass, je mehr Hirn ein Schüler hat, desto weniger fürchtet er den Weltuntergang und desto bescheuerter findet er Greta, FFF usw. Die Schüler bringen im Grunde das in den Unterricht ein, was zu Hause gesprochen wird. Ich bin sicher, dass Sie mit EIKE einen großen Einfluss darauf haben. Da ich diese Angstmache für Kindesmissbrauch halte, ist Aufklärung das beste Mittel dagegen, und da haben Sie einfach bestes Material. Danke dafür!
Mit freundlichen Grüßen




Interview mit EIKE-Sprecher Horst Lüdecke in der Presse: „Deutschlands CO2-Ausstoß ist unerheblich“

von Sebastian Dingler

Saarbrücken Professor Horst-Joachim Lüdecke, der früher an der Saarbrücker HTW lehrte, ist Teil einer Forschergruppe, die die Auswirkungen des CO2-Austoßes skeptisch sieht. Die Gegenseite möchte mit ihm gar nicht erst diskutieren, sagt er.

In der Debatte ums Klima und die Erderwärmung heißt es häufig, die Wissenschaft sei sich quasi einig darüber, dass der Mensch für die steigende Durchschnittstemperatur auf der Erde verantwortlich ist und dass dringend etwas gegen den CO2-Ausstoß getan werden muss. Tatsächlich gibt es aber auch eine Reihe von Wissenschaftlern, die das anders sehen. Häufig ist dann von „Klimaleugnern“ die Rede, wobei schon der Begriff irreführend ist. Tatsächlich geht es um Forscher, die bezweifeln, dass der menschliche Einfluss auf die Erderwärmung so stark ist, dass er dringend mit der Einsparung von CO2 gestoppt werden müsste.

Einer von ihnen ist der ehemalige Saarbrücker Professor Horst-Joachim Lüdecke, der jetzt in Heidelberg lebt. Er ist Pressesprecher des in Jena sitzenden und umstrittenen Eike-Instituts, eines Zusammenschlusses von Forschern, die ähnlicher Meinung sind wie er. Lüdecke schließt gar nicht aus, wie er im persönlichen Gespräch erklärt, dass das Verbrennen fossiler Stoffe einen Einfluss auf das Klima habe. Er hält diesen nur für sehr unwahrscheinlich oder unerheblich. „Der Menschheit drohen vielfältige Gefahren, wie etwa durch große Meteoriten oder ein Mutieren des Ebola-Virus. Die Gefahr durch den Klimawandel ist da für mich eher weit unten angesiedelt“, meint der 76-Jährige.

Auf das Thema sei er vor etwa 15 Jahren gestoßen, als er noch in Saarbrücken an der Hochschule für Technik und Wirtschaft lehrte (seit 1975). Studenten hätten damals schon Referate über den Klimawandel gehalten, aber dabei völlig unwissenschaftliche Quellen benutzt. Das habe ihn dazu bewegt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. „Ich habe auch schon ein oder zwei Vorträge im Fachbereich darüber gehalten. Damals schon hatte ich den Eindruck, dass das Thema ideologiegeprägt ist und unwissenschaftlich behandelt wird.“

Mit ruhiger Stimme trägt Lüdecke seine Thesen vor, die jedem „Fridays for Future“-Vertreter den Puls hochtreiben dürften. So übersteige der CO2-Austoß aus der Ausatmung der Menschheit aktuell den Wert aus dem globalen Autoverkehr. Außerdem betrage die Temperaturverringerung durch 80 Prozent deutscher CO2-Einsparungen bis 2050 höchstens ein Vierhundertstel von 4,5 Grad, also 0,01 Grad – „so gut wie nichts“, sagt Lüdecke. Da stark CO2-ausstoßende Staaten wie China, Russland, die USA oder Indien nicht bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes mitmachen würden, sei es unerheblich fürs Klima, „ob Deutschland das macht oder nicht“. Und selbst wenn die gesamte Welt dasselbe wie Deutschland machen würde, wäre die Temperaturverminderung bis 2050 nach Ansicht von Lüdecke 50 Mal 0,01 Grad, also 0,5 Grad. „Auch eine Verminderung von 0,5 Grad ist unerheblich.“ Extreme Wetter nähmen entgegen der aktuellen Meinung ebenfalls nicht zu: „Kaum jemand weiß, dass der Weltklimarat IPCC dazu eine umfangreiche Studie vorgelegt und nichts gefunden hat.“ Lüdecke kritisiert zudem, dass Forschungsanträge, die in die Gegenrichtung gingen – etwa über den Einfluss der Sonne auf das Klima – nicht finanziert würden. „Das ist von der Politik indirekt gesteuert.“ Letztlich würde das Erreichen der Klimaziele bis 2050 Deutschland eine Billion Euro kosten – „unsere Wirtschaft ist danach kaputt“.

Lüdecke wirkt beim Aufzählen der Thesen weder radikal noch fanatisch, im Gegenteil. Er findet sogar lobende Worte für seine Gegner. „Also, der IPCC ist gar nicht so schlecht, der macht ganz gute Arbeit“, sagt er. Oder: „Stefan Rahmstorf ist ein guter Fachmann, aber er ist leider für meine Begriffe zu politisch.“ Professor Rahmstorf ist Mitglied des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und einer der renommiertesten Forscher auf diesem Gebiet. Weniger gut zu sprechen ist Lüdecke auf den Astrophysiker und Wissenschaftsjournalisten Harald Lesch, der durch seine wissenschaftlichen Sendungen im Fernsehen bekannt ist. „Der hat in einem Interview behauptet, er wollte mit dem Eike-Institut in Kontakt kommen, aber es sei ihm nicht gelungen. Er wäre sogar in Jena gewesen, aber da wäre niemand gewesen.“ Das könne schon mal gar nicht sein, meint Lüdecke dazu. Er habe Lesch daraufhin einen Brief per Einschreiben mit einer Einladung zum Dialog geschrieben – ohne eine Reaktion darauf erhalten zu haben.

Lüdecke hat durchaus ein großes Interesse daran, mit der Gegenseite ins Gespräch zu kommen. Angebote würden aber häufig von den „Alarmisten“, wie er sie nennt, nicht angenommen. Eine einzige Ausnahme habe es in all den Jahren gegeben: Da war er mit zwei Eike-Kollegen von der CDU im Bundestag eingeladen worden. Dort sei auch Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber („sehr netter Mann übrigens“) anwesend gewesen, den Lüdecke scharf angegriffen habe. Schellnhuber, damals Direktor des PIK, habe anschließend ein Treffen von Lüdecke und anderen Eike-Vertretern mit Forschern seines Instituts veranstaltet. „Beide Seiten haben ihre Argumente ausgetauscht, eine Einigung gab es nicht, aber es war interessant. Es ist aber nie wiederholt worden.“

Offenbar werden Lüdecke und seine Mitstreiter von der breiten Mehrheit der Klimaforscher als Schmuddelkinder angesehen, mit denen man besser nicht spricht. Die Bereitschaft zum Dialog ist von Seiten Lüdeckes jedenfalls vorhanden: „Ich diskutiere mit jedem.“ Das erstaunt, dürften doch die Grünen seinen Thesen am vehementesten widersprechen. Mit einer Ausnahme allerdings: „Bei der Linkspartei hätte ich Probleme.“ An denen stört Lüdecke die mangelhafte Aufarbeitung ihrer DDR-Vergangenheit.

Mit freundlicher Genehmingung der Saarbrücker Zeitung und des freien Journalisten Sebastian Dingler. Zuerst erschienen in der Saarbrücker Zeitung.




Extinction Rebellion: Gehirnwäsche einer ganzen Generation – Teil II

„ Etwas Drastisches muß passieren..“ , „ Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant….“ und „ …es werden Leute sterben“.  Ex-Biobauer Roger Hallam und Mitgründer von Extinction Rebellion gibt, was Ton und Outfit angeht, die Richtung an, in welche diese anarchistische Aufstandsbewegung marschieren soll. Gründung, Aufbau und internationale Koordination aber werden von einem Netzwerk bestritten, das direkte Verbindungen zur britischen Krone hat, besonders zu seinem notorisch „grünen“ Prince of Wales und zu Organisationen, die seit mindestens 50 Jahren die fanatische Ideologie von den Grenzen des Wachstums verbreiten.

Die Untertanen der Königin

In einem Manifest vom Sommer 2019 erklärt Gail Bradbrook, Mitbegründerin der Extinction Rebellion, „wie ihre psychedelischen Erfahrungen dazu beigetragen haben, den Werdegang der Bewegung zu gestalten“ unter dem Titel How Psychedelics helped to shape the extinction rebellion (hier).

Sie beschreibt darin eine Reise nach Costa Rica, wo sie „eine hohe Dosis“ einheimischer Psychedelika wie Ayahuasca einnahm. „Ich war verängstigt“, schrieb sie, „aber der Grund, warum ich mein Bewußtsein so extrem forcierte, war nicht nur, innere Arbeit an mir selbst zu leisten – ich wollte Antworten darauf, wie ich soziale Veränderungen bewirken könnte.“

Bradbrook gab zu, daß sie sich mit Klimawissenschaft nicht auskenne, wütete aber: „Ganze Arten sterben aus… Es wird allgemein geleugnet, daß wir als Menschen nicht an der Spitze einer Pyramide stehen, wo wir die Bedingungen diktieren können, sondern Teil eines Lebensnetzes sind.“

Bradbrook erklärte auf der „Fünften Internationalen Konferenz über psychedelisches Bewußtsein“, die vom 16.-18. August von der Organisation „Breaking Convention“ („Brecht mit den Konventionen“) in London veranstaltet wurde. „Ich bin für einen massiven zivilen Ungehorsam, bei dem wir Drogen nehmen, um dem Staat zu sagen, daß er absolut kein Recht hat, unser Bewußtsein zu kontrollieren und unser spirituelles Verhalten zu bestimmen“, zitierte das Magazin Nature sie.

Die Konferenz wurde von der Beckley-Stiftung unterstützt, deren Gründerin und Direktorin Amanda Feilding, Gräfin von Wemyss und March, ist. Sie versammelte 1500 Forscher, Schamanen, „Psychonauten“ und Journalisten und hatte zum Ziel, Drogen zu verherrlichen und zu legalisieren. Der Klimawandel und die Extinction Rebellion gehörten zu den zentralen Themen der Konferenz.

Bradbrook sagte, Psychedelika müßten nur „richtig“ verwendet werden, und wir könnten von indigenen Kulturen lernen, die routinemäßig Substanzen wie Ayahuasca verwenden: „Ich bin zwar voll und ganz für psychedelische Wissenschaft – ich denke, sie ist fantastisch -, doch glaube ich nicht unbedingt, daß wir Zeit haben, darauf zu warten, daß die Wissenschaft uns sagt, daß diese Medikamente nützlich sind. Die indigenen Kulturen haben uns bereits die Wege gezeigt.“

Bradbrook führte nicht näher aus, welche „Wege“ die indigenen Kulturen uns weisen können. Tatsache ist, daß viele der Stämme wie die Yaguas in Kolumbien, die sich der „Weisheit“ des Ayahuasca-Konsums verschrieben haben, tatsächlich auch Kannibalismus praktizierten.

Die Mobilisierung psychologischer Schocktruppen, die auf unsere Jugend losgelassen werden, und die Werbung für Drogen wären skandalös genug, um rechtliche Schritte gegen die XR wegen Kindesmißbrauchs, Drogenförderung und Aufhetzung einzuleiten. Es gibt aber noch die andere Seite dieser Bewegung: die Tatsache, daß sie von den höchsten Ebenen des britischen Establishments, einschließlich der Monarchie und deren Institutionen, beworben und gefördert wird.

Man muß nicht lange graben, um das zu erkennen. Man muß sich nur das parallele Leben der XR-Gründerin Bradbrook anzusehen. Einerseits sieht man die verwirrte Aktivistin, die auf Youtube zu sehen ist und massiven zivilen Ungehorsam fordert; aber es gibt noch eine andere Seite von ihr mit sehr ernstzunehmenden Verbindungen.

Bevor sie sich zur Klimakriegerin erklärte, arbeitete Bradbrook vollzeit bei der Organisation „Business In the Community“ (BITC), dem „Responsible Business Network des Prinzen“. „Der Prinz“ ist in diesem Fall Charles, Prinz von Wales. Von 2001 bis 2003 war sie dort Programmdirektorin, die „Unternehmen im IKT-Sektor (Informations- und Kommunikationstechnologie) dabei unterstützte, ihrer Rolle bei der Überwindung der digitalen Kluft und der Untersuchung ihrer sozialen Verantwortung gegenüber Unternehmen Rechnung zu tragen“. Hier entwickelte sie ihre Kompetenz in digitaler Inklusivität. Und selbstverständlich hat das BITC eine umfangreiche Klimawandel-Agenda für Unternehmen.

Prinz Charles tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Prinz Philip, der zusammen mit dem eingeschriebenen NSDAP-Mitglied Prinz Bernhard von Holland nach dem Zweiten Weltkrieg den World Wildlife Fund (WWF) gründete. Philip ist berüchtigt für seine Erklärung, er hoffe, als tödliches Virus wiedergeboren zu werden, um die Weltbevölkerung auf eine Milliarde Menschen zu reduzieren.

2003 lernte Bradbrook ihren zukünftigen Ehemann John David Fisher kennen, der nach seiner eigenen Biographie 1973-77 vier Jahre lang Pilot der Royal Air Force war. Trotz seiner kurzen Dienstzeit ist er jetzt Vizepräsident des Royal Air Force Club und empfing die Queen, als diese kürzlich den Club besuchte. Er gründete die gemeinnützige Organisation Citizens Online (https://www.citizensonline.org.uk/), die an Fishers Wohnadresse in Stroud registriert ist und Organisationen und Verbänden Hilfe beim Zugang zum Internet anbietet. Fisher war Mitglied des Digital Inclusion Panel des ehemaligen Premierministers Tony Blair und Berater von Kabinettsministern in dieser Angelegenheit. Bradbrook war von 2003 bis 2018 Direktorin von Citizens Online, danach trennte sie sich von Fisher und gründete XR. Wenn sie sich auf ihre „Erfahrung als Aktivistin“ beruft, bezieht sich das höchstwahrscheinlich auf ihre Arbeit bei Citizens Online.

Ein weiterer Direktor von Citizens Online ist Dr. Gerald Power, mit dem Bradbrook eine Studie über digitale Inklusion verfaßt hat. Power, Unterzeichner der XR-Deklaration, ist Unternehmensberater, der laut eigenem Lebenslauf seine Karriere in einem „wissenschaftlich-technologischen Schnellkurs für Managementausbildung“ im britischen Verteidigungsministerium begann. Und er absolvierte eine Karriere „in allen wichtigen Abteilungen der Zentralregierung“.

Ein weiterer Gründungsdirektor und derzeitiger Schirmherr von Citizens Online ist Anthony St. John, 22. Baron St. John of Bletso, einer von 98 erblichen Mitgliedern des House of Lords und Extra Lord in Waiting (Kammerherr) der Queen. Als derzeitiger Vorsitzender der Handelsbank Strand Hanson ist er nicht-geschäftsführender Direktor einer langen Liste von Unternehmen aus den Bereichen Bergbau, Kommunikation, IT, erneuerbare Energien und Finanzdienstleistungen in Südafrika und Europa. Im Oberhaus ist er Vorstandsmitglied der überparteilichen Afrika-Parlamentariergruppe und stellvertretender Vorsitzender der überparteilichen Südafrika-Parlamentariergruppe.

Zu den grünen Referenzen von St. John gehört die langjährige Unterstützung der Organisation TVE, die mit Filmemachern und Partnern weltweit zusammenarbeitet, um Filme über Umwelt und Nachhaltigkeit zu produzieren und zu vertreiben. Er ist heute ihr emeritierter Treuhänder. TVE wurde 1984 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen und World Wildlife Fund-UK gegründet.

Er ist auch im Beirat von Successful Green, einem „internationalen Netzwerk für Umwelt, Innovation und Information“, neben Peter E. Merian, ehemaliger Direktor der Basler Börse und CEO der Bank Sarasin sowie Gründungsmitglied der Global Environmental Society; und Dr. Marcelo Cavalho de Andrade, Präsident der von Maurice Strong gegründeten Earth Council Alliance. Cavalho de Andrade ist auch Partner und Prinzipal der Finanzfirma Earth Capital Partners LLP, die gut aufgestellt ist, um von der Kampagne für grüne Finanzen zu profitieren.

Der „Extra Lord in Waiting“ gehörte zusammen mit US-Senator Sheldon Whitehouse, dem US-Kongreßabgeordneten Alan Grayson, Rocksängern und Umweltschützern wie Sting, Graham Nash und Jason Mraz zu den Unterzeichnern eines Offenen Briefs an führende Politiker der Welt auf der Klimakonferenz COP21. Sie forderten die Aufnahme eines Satzes in den Vertrag, der Unternehmen und Konzerne verpflichtet, die Kosten für Entwicklung, Produktion, Beförderung, Verkauf und Verbrauch von Produkten, die Treibhausgase erzeugen, vollständig offenzulegen.

Vor nicht allzu langer Zeit befand sich unter den XR-Aktivisten, die sich mit Schnellkleber an die Türen der Konzernzentrale von Royal Dutch Shell fesselten, auch Farhana Yamin. Diese bereits ergraute XR-Führerin ist Associate Fellow der Abteilung Energie, Umwelt und Ressourcen am Chatham House (Royal Institute of International Affairs), der außenpolitischen Denkfabrik Ihrer Majestät.

Somit steht nun – neben der Planung von Dingen wie Regimewechseln und endlosen Kriegen – auch die Klimarebellion auf der langen Liste menschenfeindlicher Missionen des Chatham House.

Am 4. Juli 2019 veranstaltete Chatham House eine Debatte mit dem Titel „Klimaaktionen: Eine Rolle für zivilen Ungehorsam?“ Das Institut beschrieb den Zweck der Veranstaltung wie folgt: „Trotz des ständig wachsenden öffentlichen Bewußtseins für die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen kämpfen Umweltwissenschaftler und -aktivisten weiter dafür, die breite Öffentlichkeit, politische Entscheidungsträger und Unternehmen zu motivieren, die notwendigen revolutionären und ehrgeizigen Maßnahmen durchzusetzen… In den letzten Monaten wurde der Umweltdebatte jedoch durch Bewegungen wie Extinction Rebellion in London und den Klima-Schulstreiks international ein neues Gefühl der Dringlichkeit verliehen.“

Dies hat sich als eine sich selbst erfüllende Prophezeiung des Instituts erwiesen.

Bei dieser Veranstaltung sprach auch Sam Geall, Forscher über China und Energiefragen am Chatham House, und forderte, die Sicherheitskräfte müßten nicht die XR-Rebellen, sondern die Ölgesellschaften unterdrücken. „Wir müssen verstehen, wer nicht dafür bestraft wird, wenn er Klimaschäden verursacht.“

Zu den Anhängern und Machern von XR gehören auch solche, die auf den ersten Blick als seltsame Bettgenossen erscheinen.

Weit oben auf der Liste der Unterzeichner der XR-Erklärung befindet sich das ehemalige Oberhaupt der Kirche von England, der frühere Erzbischof von Canterbury Dr. Rowen Williams. Er gehört zu den aktivsten Unterstützern der XR und tritt auf Konferenzen und Treffen auf, um Jugendliche zur Teilnahme an der Internationalen Rebellion in London und darüber hinaus zu motivieren. Williams hat kürzlich einen Kommentar für den Guardian verfaßt, in dem er behauptet, daß ein Fünftel des Sauerstoffs der Welt aus dem brasilianischen Regenwald stamme, und erklärt, die Brände seien Folgen unseres „Entwicklungsdrangs…, der nur der Konsumlust und Bequemlichkeit dient“.

Der Amazonaswald müsse den Eingeborenen überlassen werden, damit sie in primitiver Rückständigkeit leben können, argumentiert er. „Ihre Rechte wurden angesichts der Gier verschiedener mächtiger wirtschaftlicher Interessen außer Kraft gesetzt, und ihre Geschichte ist Ausdruck der krassen wirtschaftlichen Ungleichheit, die so viel von unserer Welt verdirbt und korrumpiert, einschließlich Länder wie Brasilien… Im Amazonasgebiet verdrängen Bergbau und Ölförderung die Volksgruppen aus dem Wald, in dem sie seit Jahrhunderten leben.“

Wir alle seien, so sagt er, verantwortlich für die Verbrechen des Fortschritts und des Fleischverzehrs. „Das ist nicht nur Brasiliens Problem“, so der Geistliche. „Wir alle haben daran Anteil. Die Globalität des Wirtschaftswachstums, insbesondere die beispiellose Nachfrage nach Fleisch in den entwickelten Ländern, machen einen Großteil des Drucks auf die Landnutzung in der Region aus… Die Waldbrände im Amazonasgebiet sind eine sichtbare Metapher für die Folgen unserer uneingeschränkten Gier nach grenzenlosem Wirtschaftswachstum.“ In einer empörenden Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes fordert Williams, den 208 Millionen Brasilianern die wirtschaftliche Entwicklung ihrer riesigen Amazonasregion zu verbieten.

Auf der Liste der Unterzeichner steht auch Adrian Kendry, der sich als Gastprofessor für Wirtschaft und Sicherheit an der University of Winchester bezeichnet und 13 Jahre lang bis 2014 als Senior Defense Economist und Berater des NATO-Generalsekretärs im NATO-Hauptquartier tätig war. Kendry tritt offenbar nicht aktiv als XR-Redner auf, ist jedoch in NATO- und internationalen Sicherheitskreisen aktiv, wo er neben Rußland und China den Klimawandel als die größte Bedrohung für das westliche Bündnis ausgemacht hat.

Der größte Skandal ist allerdings die Tatsache, daß sich Mandatsträger in Deutschland – darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel -, in Frankreich und anderen Ländern sowie der Demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten aktiv an diesem politischen Kindesmißbrauch beteiligen. Wenn diese Politik nicht gestoppt wird, ist die Zukunft der westlichen Welt tatsächlich bedroht.