Mobilmachung: Kann diese Welt ohne fossile Treibstoffe überleben?

Weil entwickelte Länder während der letzten Jahrhunderte viel erreicht haben, haben sie eine Verantwortung für den einzigen Planeten, auf dem wir derzeit leben. Verständlicherweise ist es nur schwer vorstellbar, dass die Milliarden Menschen in Entwicklungsländern, die so etwas wie die industrielle Revolution noch vor sich haben und die ohne alle Vorteile überleben müssen, die uns aufgrund der fossilen Treibstoffe zur Verfügung stehen, zum Lebensstil jener in den entwickelten Ländern beitragen.

Ja, es gibt Milliarden Menschen in Entwicklungsländern, die gegenwärtig in einer auf Pferd und Wagen basierenden low economy leben, welche die entwickelte Länder schon vor einem Jahrhundert hinter sich gelassen haben, nachdem zu Beginn desselben zunächst Automobile und dann auch Flugzeuge zu regulären gesellschaftlichen Errungenschaften wurden. Sie müssen der industriellen Revolution erst noch folgen, und ohne Öl und Gas dürften sie diese Gelegenheit niemals haben.

Es ist fast unmöglich zu verstehen, dass fast die Hälfte der Welt – über drei Milliarden Menschen – von weniger als 2,50 Dollar pro Tag leben. Mindestens 80% aller Menschen leben von weniger als 10 Dollar pro Tag. Heute gibt es in Südasien sowie Teilen von Europa, Afrika und Australien Familien, die versuchen, ihr Leben mit praktisch nichts zu fristen. So unfasslich das ist, es ist eine Binsenweisheit.

Kann irgendjemand begreifen, dass die Obdachlosen in Amerika ein besseres Leben haben als 80% der Menschheit?

Man stelle sich Familien vor, die in schmutzigen Hütten leben, ohne Zugang zu ärztlicher Nothilfe, einfach weil es diese Nothilfe nicht gibt. Ihr tägliches Leben ist trost- und hoffnungslos. Sie müssen mit ansehen, wie ihre Kinder, Freunde und Verwandten leiden und früh sterben aufgrund von Krankheiten oder Bedingungen, die heilbar/leicht zu beseitigen wären mittels Arzneien und Behandlungen, die durch den Verbrauch fossiler Treibstoffe erst möglich wurden.

Mit fossilen Treibstoffen können die Wenigen von uns in den entwickelten Ländern jetzt in schwierigen Umgebungen auf der ganzen Welt überleben, sogar in der Antarktis. Jedes Jahr fällen wir Wälder und zerstören andere Naturgebiete, treiben Spezies in kleinere Gebiete oder bringen sie in Gefahr wegen unseres Bedarfs, mehr Häuser zu bauen, um unsere wachsende Bevölkerung unterzubringen.

Heute wird projiziert, dass die gegenwärtige Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050 auf 9,8 Milliarden steigen soll und 11,2 Milliarden im Jahre 2100. Wie viele Bäume werden noch fallen, wenn die unnatürliche Selektion seinen Tribut vom Planeten fordert? Heute gibt es in unterentwickelten Ländern, meistens in Ländern mit Energiearmut, 11 Millionen Todesopfer bei Kindern in jedem Jahr, und das hauptsächlich aus vermeidbaren Gründen.

Man stelle sich die zukünftigen Schrecknisse vor, die jenen widerfahren, die versuchen, in elender Armut zu überleben, falls wir den immer mehr werdenden Armen die Vorteile ärztlicher Versorgung, das Heizen ihrer Wohnungen und zahlreiche andere Entwicklungen vorenthalten, die durch fossile Treibstoffe erst möglich werden. Wie sollen jene Armen jemals den Lebensstil erreichen, dessen sich heute die Wenigen in den entwickelten Ländern erfreuen aufgrund all der Produkte, die wir mittels fossiler Treibstoffe herstellen?

Die Erde ist rund 4,5 Milliarden Jahre alt. Während unsere Vorfahren erst vor etwa sechs Millionen Jahren die Erdbühne betraten, entwickelte sich die moderne Form menschlichen Lebens erst vor rund 200.000 Jahren. Die Zivilisation, so wie wir sie kennen, ist erst rund 6000 Jahre alt, und die Industrialisierung setzte ernsthaft erst im 19. Jahrhundert ein.

Nomadenvölker, die tausende von Jahren vorherrschend waren, wurden angetrieben durch Pferde, Maultiere und Kamele aus dem Königreich der Tiere – eine echte Pferd-und-Wagen-Ökonomie.

Heute haben sich aus Pferd und Wagen Kraftfahrzeuge für den persönlichen und geschäftlichen Gebrauch entwickelt. Deren Zahl auf den Straßen der Welt wird gegenwärtig auf 1,2 Milliarden Fahrzeuge geschätzt mit Projektionen von 2 Milliarden bis zum Jahr 2035 und 2,5 Milliarden bis 2050.

Auch noch etwas Anderes betrachten wir als selbstverständlich: den Luftverkehr. Kann man sich vorstellen, heute nicht in der Lage zu sein, zu jedem beliebigen Ziel auf der Erde zu fliegen? Fluggesellschaften, die vor dem Jahr 1900 gar nicht existent waren, transportierten im Jahre 2017 über 4,1 Milliarden Passagiere rund um die Welt; projiziert werden bis zum Jahre 2036 7,8 Milliarden Passagiere.

Erst während der letzten paar Jahrhunderte hat jede entwickelte Nation sich eine Militärmacht zugelegt, welche heute aus Flugzeugen, Schiffen, Panzern und Truppen nebst der zugehörigen Infrastruktur besteht. Diese werden konstant um den Globus transportiert, ebenso wie eine Vielzahl von Infrastrukturen und Produkten, die in den Heimatländern ein komfortables Leben ermöglichen.

Entwickelte Länder, die wohlhabender sind und gesünder leben als Entwicklungsländer, sind abhängig geworden von den über 6000 Erzeugnissen, welche aus Petroleum hergestellt werden, darunter Heizöl und Stromerzeugung, Asphalt und Dünger, welcher der Landwirtschaft hilft, Milliarden zu ernähren und die Grundlage schaffen, um Chemikalien, Plastik und synthetische Materialien herzustellen, welche wir heute täglich bedenkenlos verwenden.

Interessanterweise sind die primären ökonomischen Gründe dafür, dass Ölraffinerien überhaupt existieren, NICHT der Luftverkehr, Diesel und Benzin für die heutige Militär- und Transportindustrie. Aus einem Barrel Öl [ca. 170 Liter] werden nur etwa zur Hälfte Treibstoffe hergestellt (hier). Der Rest geht in die Produktion der Chemikalien und Erzeugnisse, die Teil unseres täglichen Lebensstils sind. Jene Milliarden in den unterentwickelten Ländern mögen Treibstoffe für den Transport nicht benötigen, aber sie brauchen die andere Hälfte des Barrels Öl für die Tausende Produkte, welche den Lebensstil jener in den entwickelten Ländern so bereichert haben.

So starrköpfig die Führer der neuen Umweltbewegungen auch daherkommen – in gleichem Umfang ignorieren sie, was „Energie“ wirklich bedeutet und dass der wirkliche Grund dafür, dass fossile Treibstoffe integraler Bestandteil der Entwicklungsländer und unbedingt auch jenen Ländern zur Verfügung stellt werden müssen, die heute noch darauf verzichten müssen, der Komfort einer modernen Gesellschaft ist.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/19/a-call-to-arms-can-this-world-survive-without-fossil-fuels/




Grüne: Kann die Partei der Weltbürger eine Volkspartei werden?

In Höhnes Text wird der der Systemtheoretiker Armin Nassehi vorgestellt, ein Berater von Grünenchef Robert Habeck. Der Mann glaubt, daß die politischen Verortungen „rechts“ und „links“ in der post-industriellen Gesellschaft des Westens nicht mehr greifen könnten. Cem Özdemir sekundiert, Unterscheidung in rechts und links sei nur noch „Gesäßgeografie“. Nun sind Ent-Definierungen ein typisches Mittel von weniger begabten Philosophen, sich wichtig zu machen. Eine etwas herostratisch gefärbte Strategie, zerstören statt schaffen, zumindest im geistigen Sinne. Tatsächlich zeigen die Grünen heuer, daß sie DIE linke Partei der Gegenwart sind, die den Kollegen von Linker und SPD die Ideologie vorgeben. Klimaschutz, Masseneinwanderung/Multikulti und Genderismus, das sind die ideologischen Blaupausen eines jeden Linksfühlenden. Und wenn es um die Abgrenzung von der blauen Konkurrenz geht, dürfen Begriffe wie „rechts“ in verschiedener Ausführung niemals fehlen. Man sieht, die Grünen reden einmal wieder anders, als sie dann handeln.

Höhne beschreibt die Grünen sehr treffend als die Partei der Weltbürger, der „Gewinner der Globalisierung“. Man könnte auch sagen, die Gewinner des weltweiten Turbokapitalismus, denn nichts anderes ist die seit den 1990ern vielgescholtene Globalisierung; sozialistische Systeme haben der Welt nichts anzubieten und schrecken Fremde eher ab. Pikanterweise sind es gerade die Kinder des grünen Weltbürgertums, die sich in Gruppen wie ATTAC gegen den Globalkapitalismus stellen.

Trotz daß die Grüne Partei ihre Politiker und Wähler aus dem recht fest umrissenen und begrenzten linksakademischen Milieu rekrutiert, liebäugeln ihre Führer gerne mit der Rolle der ökologischen Volkspartei, was zumindest im Sommer mit den offiziellen Umfragewerten korrelierte. Auch hat die Partei in den letzten 18 Monaten über 20.000 Neumitglieder gewinnen können. Es ist aber kaum anzunehmen, daß das mit der Volkspartei jemals etwas wird. In Umfragen wird den Grünen die höchste Kompetenz in Umwelt- und Klimafragen zugeschrieben. Oder haben die befragten Bürger nur das Thema benannt, mit dem die Partei am meisten identifiziert wird? Annalena Baerbocks Ahnungslosigkeit beim Thema Energie („Netz ist der Speicher“, Kobolde in Batterien) läßt eigentlich nicht den Schluß zu, daß das grüne Führungspersonal etwas von der Natur und deren Wissenschaft weiß. Und in der Tat: Die Obergrünen im Parlament und in der Partei sind meist Philosophen oder Gesellschaftswissenschaftler (Habeck, Özdemir, Baerbock) oder haben erst gar keinen Beruf (Roth, Göring). Biologen, die man für die umweltpolitische Kompetenz zwingend bräuchte, sind rar gesät und kennen sich meist nicht in aktuellen Themen wie Gentechnik aus. Bekannte Physiker gibt es gar nicht in den oberen Rängen. Dieser Mangel an Fachleuten beweist, daß die Grünen nur deshalb als öko-kompetent eingeschätzt werden, weil sie viel über Klima- und Umweltschutz reden. Tatsächlich sind sie eine typisch linksakademische Milieupartei in der Folge von 1968; der Umweltschutz ist nur ein politischer Hebel.

Valerie Höhne bemerkt in ihrem Essay völlig richtig, daß das Ökothema der Grünen „keine positiven Erzählungen“ beinhalte. Es gehe immer nur um Katastrophenszenarien und das Ende der Zivilisation. Richtig, die Grünen sind schon immer eine Panikmacher- und Erpresserpartei. Wählt uns und gebt unseren NGOs viel Geld, sonst werdet Ihr sterben. Wer hätte 1949 gedacht, daß eine solche Partei in der ehemals besten aller deutschen Demokratien einmal reüssieren könnte. Höhne weist scharfsinnig darauf hin, daß Gesellschaftsentwürfe bislang immer klassisch humanistisch gewesen seien – der Mensch steht im Mittelpunkt. Die Grünen hingegen wollen angeblich Insekten, Wälder, Eisbären, Gletscher und auch noch statistische Konzepte wie das Klima retten. Ein zivilsatorischer Rückschritt – erinnert ein wenig an die Gottesstaaten des europäischen Mittelalters oder des heutigen Islamgürtels, in denen angeblich der Schöpfer im Mittelpunkt steht, dessen Willen freilich von selbsternannten Priestern veröffentlicht wird.

„Die Grünen aber waren anfangs eine Antipartei ohne klares Gesellschaftskonzept, ohne große Idee für die Zukunft. Eine Dagegen-Partei.“

Klug beobachtet. Allerdings würde der Libertäre oder Konservative einwenden, daß die Grünen kurz nach der Gründung von K-Gruppen-Kadern und anderen linken Ultras gestürmt wurden. Da waren also sehr viele mit dem Klassenkampf gescheiterte Sozialisten am Werk, die nach einem Ersatz für den Proletarier suchten, da die Arbeiterklasse den linken Bürgerkindern die kalte Schulter gezeigt hatte. Man könnte also Höhnes Zitat ergänzen mit: die Gescheiterten-Partei.

Mit dem Klassenkampf haben zumindest viele Grüne, der Realo-Flügel, die Absicht zur Abschaffung des Kapitalismus aufgegeben. Warum auch nicht, man kann von den Steuern der wertschöpfenden Werktätigen ja prima leben. Dennoch gibt es viele Widersprüche bei den grünen Weltbürgern. Sie wollen den Klimaschutz, aber auch um den Planeten fliegen. Sie wollen als liberal gelten, sind aber DIE Verbotspartei. Sie wollen Masseneinwanderung und Multikulti, aber nicht mit den Immigranten im selben Viertel wohnen oder ihre Kinder in dieselbe Schule wie die Moslems schicken. Sie schätzen angeblich die schwäbische Quäkeridylle mit Windmühle und Freilandhaltung (Zitat nach Jan Fleischhauer), leben aber mit Vorliebe innenstadtnah in der Metropole. Sie treten angeblich für sozial Schwache ein, haben aber kein Problem damit, den Geringverdienern im Lande die höchsten Stromkosten des Kontinentes aufzudrücken.

Nassehi meint, daß die „Anerkennung dieser Widersprüchlichkeiten durch die Grünen einen Teil ihrer Attraktivität ausmache“. Werden die Widersprüche denn jemals anerkannt? Nichts da- die Weltbürger*innen leben die Heuchelei, aber geben sie nicht zu. Nun ist es bei satten Menschen der oberen Schichten nicht ungewöhnlich, daß diese irrational-emotionale Bedürfnisse entwickeln. Und gerade Bedürfnisse bedient die Grüne Partei perfekt – „nebulös“, wie Höhne sagt. Oder: „Bei den Grünen sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.“

 




Gretas heldenhafter Kampf gegen die Thomas Cook-Pleite

Ein prächtiges Mädel, wir zollen Respekt. Ein holländischer EIKE-Leser – zufällig von der Thomas Cook-Pleite betroffen – dokumentierte den denkwürdigen Vorgang mit seiner Kamera und ließ ihn uns zukommen.

Es ist urlustig anzuschauen, wenn man den Ton in Englisch abstellt. Das uns unverständliche Niederländische verleiht nämlich der Szene eine irre Würze.  Eine ordentliche Übersetzung des letzten Wortes im Video-Text „Strekenwijf“ konnten wir leider nicht ausfindig machen – müssen nochmal bei unserem Holländer nachfragen.

Viel Vergnügen.

Die EIKE-Redaktion




Die Angst der Klimawarner vor den Klimaskeptikern: „Ich renne doch nicht ins offene Messer“. Ein Lehrstück aus Bruchsal.

Einer unserer wissenschaftlichen Sprecher, Prof. Horst-Joachim Lüdecke, wurde in seiner badisch-kurpfälzischen Heimat gebeten, im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Klimakatastrophe als Skeptiker zu diskutieren. Die Organisatorin, Frau Dela Schmidt, machte interessante Erfahrungen, als sie nach einem Teilnehmer suchte, der die grün-offizielle Position in der Debatte vertreten sollte. Hier ihr Bericht:

<<Wir, einige an politischen Fragen interessierte Bürger mit einem Sitz im Gemeinderat in Bruchsal, wollten eine öffentliche Veranstaltung zum allseits diskutierten Thema: Was ist dran am Klimawandel? Ist menschgemachtes CO2 Hauptverursacher der Erderwärmung? Organisieren; geplant war eine Pro- und Contra- Diskussion mit einem Vertreter der in allen Medien gängigen Darstellung und einem Kritiker derselben, mit der Möglichkeit für das Publikum, beiden Seiten Fragen zu stellen.

Als Vertreter der kritischen Fraktion konnten wir den Physiker Herrn Prof. Horst-Joachim Lüdecke gewinnen. Zu unserem Erstaunen fand sich jedoch kein einziger Vertreter der gängigen Darstellung bereit, auf einem öffentlichen Podium seine Meinung zu vertreten, die uns doch täglich aus allen Medien entgegenschallt!

Im Einzelnen tätigten wir folgende Anfragen.

Bei den Grünen lautete die Antwort:

„Wir gehen nicht auf Podien anderer Gruppierungen, Fraktionen oder Parteien, denn wir sehen keinen Sinn darin, bekannte grüne Positionen bei politisch anders denkenden Gruppen zu wiederholen. Wir machen auch selbst Infoveranstaltungen, laden jedoch keine anderen Parteien auf unsere Podien ein.“

Ein Armutszeugnis ohnegleichen, das wohl kaum kommentiert werden muß. Debattenkultur, Meinungsvielfalt, bei den Grünen Fehlanzeige.

Bei Dr. Janus Schipper, Meteorologe und Leiter des Süddeutschen Klimabüros am Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Zunächst sagte er, ein Podium müsse zu 96% mit Pro-Vertretern besetzt werden, da dies den Verhältnissen unter Wissenschaftlern entspreche. Ein unsinniges Argument, da wir ja keine Abstimmung, sondern eine Gegenüberstellung herstellen wollten. Als er erfuhr, daß Prof. Lüdecke für die Contra-Position zugesagt hat, entfuhren ihm am Telefon folgende Worte: „Ich renne doch nicht ins offene Messer“. Nochmals schriftlich nach dem Sinn dieser Äußerung gefragt, erhielten wir keine Antwort.

Bei Prof. Johannes Orphal, Physiker und Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Spurenstoffe und Fernerkundung am KIT. Dieser ließ zunächst über seine Mitarbeiterin anfragen, wie wir zur AfD stünden. Da wir den Zusammenhang mit dem Thema nicht erkennen konnten, ignorierten wir dies.

Im Verlauf des folgenden Telefonats, das von ihm in recht aggressivem Tonfall geführt wurde, unterstellte er uns dann aufgrund unserer Wahlkampfslogans „Gegen den politischen Einheitsbrei“ und „Wir packen heiße Eisen an“ ein fragwürdiges Verhältnis zur Demokratie. Ich wollte allerdings gar nicht über Politik mit ihm diskutieren, sondern lediglich eine Antwort auf die Frage, ob er bereit wäre, den Pro-Part auf unserem Podium zu übernehmen. Dies lehnte er vehement ab, und auf meine Frage nach dem Grund sagte er unter anderem, Prof. Lüdecke sei gar kein Fachmann in dieser Frage, da er über keine praktischen Erfahrungen in der Klimaforschung verfüge. Auf meine nach seiner abrupten Beendigung des Telefonats schriftliche Nachfrage, daß es ihm doch gerade dann außerordentlich leicht fallen müßte, Prof. Lüdecke entgegenzutreten, und er doch die Möglichkeit begrüßen müßte, die in seinen Augen fehlerhafte Darstellung von Prof. Lüdecke auf einem öffentlichen Podium klarzustellen, kam nie eine Antwort.

Bei Dr. Imbery, Klimaexperte beim Deutschen Wetterdienst, dessen Interview „Warum extreme Wetterverhältnisse häufiger werden könnten“ am 7.7.2019 in Die Stimme abgedruckt wurde. Dieser Herr antwortete einfach gar nicht auf unsere Einladungs-Email, noch auf eine Nachricht auf seinem Anrufbeantworter. Man kann nicht behaupten, daß wir uns keine Mühe gegeben haben, eine echte Pro- und Contra-Veranstaltung zu organisieren. Nun werden wir den Pro-Part selbst übernehmen müssen, an uns liegt es nicht.

In Wahrheit gibt es nur eine logische Erklärung: Die Vertreter der Pro-Position, insbesondere die Wissenschaftler des KIT, als Technische Universität des Landes Baden-Württemberg einer öffentlichen Einrichtung, wissen ganz genau, daß ihre Darstellung nicht richtig ist und fürchten zu Recht eine Entblößung, wenn ein fachkundiger Gegner anwesend ist und Redefreiheit herrscht.>>

Zwar sind wir „Klimaleugner“ ja gewohnt, daß die Klimawarner das exakte Gegenteil dessen tun, was sie predigen; man denke an Schellnhubers, Rahmstorfs und Luisas Vielfliegerei. Dennoch dachte ich, daß die Klimatischen ihren Unfug via Selbstbetrug selber glauben. Daher müßten sie sich überlegen fühlen, wenn sie auf die angeblich unfähigen und von Trump üppig geschmierten Klimaleugner treffen. In der Tat haben sie ja einige rhetorische Tricks auf Lager, die beim Laien im Publikum durchaus ankommen, wie die Geschichten mit den 97% Klima-Katastrophen-Unterstützern und ähnliches. Tatsächlich scheint der Selbstbetrug im Geiste der Klimatischen aber mittlerweile auf wackeligem Fundament zu stehen; die Profiteure gestehen sich offenbar immer mehr selbst ein, daß die ihnen nützliche Theorie schlicht erfunden ist. Oder machten einige von ihnen aus ihrem Herzen eine Mördergrube, als sie wider besseres Wissen an Instituten anheuerten, die auf politischen Befehl Weltuntergangsmärchen lehrten?

Unbestätigten Berichten zufolge sollen zum Beispiel am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung e.V. PIK im Gründungsjahrzehnt, den 90ern, durchaus Naturwissenschaftler mit das Haus schmückenden Titeln wie „Professor“ angeheuert haben, weil sie aus Gründen des Alters oder der nicht mehr aktuellen Spezialisierung (DDR-Abschlüsse u.ä.) keinen besseren Job finden konnten. An das CO2-Märchen glaubten sie deswegen noch lange nicht, aber was nimmt man nicht alles für einen gutbezahlten Job ohne Streß und mit vielen interessanten Dienstreisen in Kauf. Die PIK-Betreiber mit ihrer Weltuntergangstheorie galten damals noch, wie der Kabarettist Vince Ebert so legendär formulierte, unter Fachleuten als „die Homöopathen“ der Physik. „Methoden, Beweisführung, alles so ein bisschen huschi-pfuschi.“ Peinlich, da wollten renommierte Naturwissenschaftler mutmaßlich nicht arbeiten; Gift für Lebenslauf und Karriere. Und Ethos soll es ja auch noch geben. Um 2.000 dann, als die Journaktivisten von ARD und ZDF die CO2-Giftgastheorie, die zuvor noch ordentlich pro und kontra diskutiert wurde, zum Dogma erhoben, waren die Klimatischen politmedial derart gut aufgestellt, daß immer mehr bis dahin nicht negativ aufgefallene Wissenschaftler wie Detlev Ganten oder Eckart von Hirschhausen zur Church of Global Warming wechselten. Ist das nur der Asch-Effekt, schlichter Konformismus? Kann man fast nicht glauben, es ist reichlich spät dafür. Der Klimaschwindel ist mit dem peinlichen Greta-Tamtam derart schrill geworden, daß nicht nur die betrogenen Bürger, sondern auch die Klima-Alarm-Unterstützer langsam etwas ahnen, ahnen müssen. Das Lehrstück aus Bruchsal ist ein deutlicher Hinweis darauf.

 

 

 

 

 

 




Vorhergesagte Katastrophen – immer wieder geht die Welt unter

Wie in der New York Times (August 1969) berichtet, warnte der Biologe der Stanford University, Dr. Paul Ehrlich: „Das Problem bei fast allen Umweltproblemen ist, dass Sie tot sind, wenn wir genügend Beweise haben, um die Menschen zu überzeugen. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass – wenn wir kein großes Glück haben, jeder in 20 Jahren in einer Wolke aus blauem Dampf verschwinden wird. „

Im Jahr 2000 sagte Dr. David Viner, ein leitender Wissenschaftler der Klimaforschung an der Universität von East Anglia, voraus, „dass der Schneefall im Winter in einigen Jahren zu einem sehr seltenen und aufregenden Ereignis werden würde. Kinder werden einfach nicht wissen, was Schnee ist.“

[Diese Behauptung wurde von vielen Medien in der Welt übernommen.

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, so Der Spiegel am 01.April 2000]

Im Jahr 2004 warnte das US-Pentagon den damaligen Präsidenten George W. Bush, dass die europäischen Großstädte unter dem ansteigenden Meeresspiegel stehen würden. Großbritannien wird bis 2020 in ein sibirisches Klima eintauchen. 2008 prognostizierte Al Gore, dass die polare Eiskappe in nur 10 Jahren verschwunden sein würde. Eine Studie des US-Energieministeriums, die von der US-Marine durchgeführt wurde, sagte voraus, dass der Arktische Ozean bis 2016 eisfreie Sommer erleben würde.

Im Mai 2014 erklärte der französische Außenminister Laurent Fabius bei einem gemeinsamen Auftritt mit Außenminister John Kerry: „Wir haben 500 Tage Zeit, um das Klimachaos zu vermeiden.“

Peter Gunter, Professor an der North Texas State University, sagte in der Frühjahrsausgabe 1970 von The Living Wilderness voraus: „Demografen einigen sich fast einstimmig auf den folgenden düsteren Zeitplan: 1975 werden in Indien weit verbreitete Hungersnöte einsetzen, die sich bis 1990 auf alle ausbreiten werden Indien, Pakistan, China und der Nahe Osten, Afrika. Bis zum Jahr 2000 oder möglicherweise noch früher werden Süd- und Mittelamerika große Hungersnöte erleiden. Bis zum Jahr 2000, in dreißig Jahren, wird die ganze Welt mit der Ausnahme von Westeuropa, Nordamerika und Australien wird in der Hungersnot sein. „

Die Prognose des Ökologen Kenneth Watt aus dem Jahr 1970 lautete: „Wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, wird die Welt 1990 etwa vier Grad kälter sein als die globale Durchschnittstemperatur, aber im Jahr 2000 um elf Grad kälter. – Das ist ungefähr doppelt so viel, wie nötig wäre, um uns in eine Eiszeit zu versetzen.“

Mark J. Perry, Gelehrter am American Enterprise Institute und Professor für Wirtschaft und Finanzen am Flint-Campus der Universität von Michigan, zitiert 18 spektakulär falsche Vorhersagen, die zur Zeit des ersten Earth Day in 1970 gemacht wurden. Diesmal geht es nicht um Wetter.

Harrison Brown, Wissenschaftler an der National Academy of Sciences, veröffentlichte in Scientific American eine Tabelle, in der die Metallreserven untersucht wurden und geschätzt wurde, dass der Menschheit kurz nach 2000 das Kupfer ausgehen würde. Blei, Zink, Zinn, Gold und Silber würden bereits  vor 1990 verschwunden sein Kenneth Watt sagte: „Bis zum Jahr 2000 werden wir, wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, Rohöl mit einer solchen Geschwindigkeit verbrauchen … dass es kein Rohöl mehr geben wird.“

Es gab auch schon weit vor dem ersten Earth Day wilde Vorhersagen. 1939 prognostizierte das US-Innenministerium, dass die amerikanischen Ölvorräte nur noch 13 Jahre reichen würden. Im Jahr 1949 sagte der Innenminister, das Ende der US-Ölversorgung sei in Sicht. Die US Geological Survey hatte 1974 nichts aus ihren früheren fehlerhaften Energieansprüchen gelernt und sagte, dass die USA nur noch über eine Erdgasversorgung von 10 Jahren verfügten. Die US Energy Information Administration schätzte jedoch, dass sich zum 1. Januar 2017 in den Vereinigten Staaten etwa 2,459 Billionen Kubikfuß trockenes Erdgas fanden. Das reicht für fast ein Jahrhundert. Die USA sind [dank Fracking] der weltweit größte Erdgasproduzent.

Die heutigen wilden Vorhersagen über den Klimawandel dürften genauso wahr sein wie früher. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die heutigen Menschen viel leichtgläubiger sind und mit größerer Wahrscheinlichkeit Billionen für den Kampf gegen die globale Erwärmung ausgeben. Und das einzige Ergebnis ist, dass wir alle viel ärmer und weniger frei sein werden.

https://townhall.com/columnists/walterewilliams/2019/10/09/idiotic-environmental-predictions-n2554294

******

Im Jahr 1954 wurde das Lied „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“ des Golgowski-Quartetts zu einem Nummer-1-Hit in Deutschland

.. am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang
wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang.
Doch keiner weiß in welchem Jahr
und das ist wunderbar.
Wir sind vielleicht noch lange hier
und darauf trinken wir.

 ****

Durch Recherche für o.g. Lied, bin ich auch auf diesen Link gekommen  – kann ich empfehlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltuntergang

Bitte lesen Sie dort, da ich bzgl. der copyright Bestimmungen unsicher bin.

*****

Hier ein Fundstück der Badischen Neueste Nachrichten,

Klimaforscher Mojib Latif in Karlsruhe: „Ich bin gescheitert“

am 25.09.2019 auf dem Kongress zum Thema „Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft“ am Karlsruher KIT.

Des nachfolgenden Textabschnitts wegen, fiel mir das auf:

Zitat:

Die Menschen vom Nutzen einer Veränderung überzeugen

Ähnlich argumentiert auch Welzer. „Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass Menschen auf der Grundlage von Wissen handeln – das tun sie nicht“, sagt der Soziologe und Publizist. Die Wissenschaft sei von der „irrigen Annahme“ ausgegangen, „wenn man Wissen einhämmert, ändern die Menschen ihr Verhalten“. ….

Ersetzen Sie mal „Menschen“ durch „Alarmisten“

https://bnn.de/lokales/karlsruhe/klimawandel-mojib-latif-karlsruhe-greta-thunberg

 

Nutzen Sie die Suchfunktion auf Eike, dort finden Sie viel zum Thema Vorhersagen und Katastrophen

Zusammengestellt und übersetzt durch Andreas Demmig