Klima-Sozialismus: „Autofahren muß das neue Rauchen sein“

Die Öko-Bourgeoisie Europas dreht immer mehr auf: Alles soll dem neo-sozialistischen Ziel des angeblichen Klimarettens untergeordnet werden; die Wirtschaft (CO2-Steuer), die Bildung (freitags schwänzen), das Essen (kein Fleisch, oder vom Menschen), die Mobilität (Verbrenner verbieten!), die Religion (Klimaquatsch im Gottesdienst) und das Gesundheitswesen (Klimaleugner in die Nervenklinik!). Das reicht den Totalitären allerdings noch lange nicht, wie der gelernte DDR-Bürger unter den Lesern weiß (Gruß an Kollege Leibner).

Die Dänen gelten im Gegensatz zu den ideologischen Schweden als die entspannten unter den Nordeuropäern; aber auch hier gibt es Freunde der Klima-DDR. Einer dieser Zeitgenossen heißt Mikael Colville-Andersen und ist „Experte für urbane Mobilität“. Konkret heißt das, daß der Mann wie die Windmühlen-Fraktion eine alte Erfindung zur Hauptlösung eines Zukunftsproblems machen will, in seinem Fall das Fahrrad.

Colville-Andersen sagt im Zeit-Interview, es gebe zu viele Autos in unseren Städten. Gut, darüber kann man auch mit Klimaleugnern diskutieren. Der Mann meint aber allen Ernstes, man solle Autos mit Warnhinweisen versehen, ähnlich den widerlichen Krebs- und Chirurgiebildern auf Zigarettenschachteln. Als Grund nennt er die vielen Verkehrstoten in Europa (35.000(?)), Luftverschmutzung und Lärmbelastung. Außerdem den CO2-Ausstoß, der um ein Vielfaches höher sei als der der Luftfahrt (die nur die Emissionen von Deutschland hat, etwa 2%).

„Ich finde, da sind Warnhinweise angemessen.“

Und genauso wirksam wie die Ekelbilder auf den Kippenschachteln, möchte der nüchterne Leser ergänzen. Man kann nur hoffen, daß das Schule macht; effizienter könnte sich die Klimaschutzbewegung nicht unbeliebt und lächerlich machen.

Autofahren muß das neue Rauchen sein! Mich wundert, daß diese tolle junge Bewegung das noch nicht so richtig für sich entdeckt hat.“

Damit meint Colville-Andersen wohl FFF und die Ökoterroristen von XR. Keine Sorge, kann man nur sagen, die deutsche Automobilindustrie und ihre Kunden werden von den Klimapolitikern und ihren extremistischen Aktivisten-Straßenkämpfern bereits ordentlich in die Zange genommen.

In seiner Heimatstadt Kopenhagen führen die Menschen seit Jahrzehnten aus ganz profanen Gründen Fahrrad, um von A nach B zu kommen; wohingegen im Autoland Deutschland der Drahtesel als Mittel zu Gesundheit und Weltrettung diene. Daher solle nach seiner Meinung in der Stadt der Zukunft das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel sein, nicht nur das grünste und gesündeste. Das will der Experte erreichen, indem man „Platz schafft, Wege ausbaut und Anreize setzt“. Beispiel Oslo: Dort wurden vor einigen Jahren 7.000 Parkplätze beseitigt und die Innenstadt autofrei gemacht. Der Warentransport soll unter solchen Maßnahmen nicht leiden: Die Hälfte aller Güter sei mit Lastfahrrädern beförderbar; in Barcelona gebe es eine spezielle Zone, wo Pakete von Kraftwagen auf Lastfahrräder umverteilt werden. Klingt oberflächlich gesehen vernünftig; aber als Verbraucher will ich erst einmal die Meinung der Paketlieferanten und Postboten dazu hören. Denn leider neigen unsere weltrettenden Schreibtischtäter dazu, sich für die Lebensqualität der Plebs nicht zu interessieren.

Um seiner Kopfgeburt den nötigen „sexy“ Anstrich zu geben, will Colville-Andersen mit seiner Fahrrad-Idee das Klima retten.

„Wir können unsere Städte viel schneller transformieren als die ganzen [Klima-]Abkommen. Wenn wir durch eine kluge Infrastruktur in einem Jahr die Hälfte aller Autos aus Berlin bekommen, haben wir viel mehr für das Klima getan.“

Oh ja, dem Berliner Autofahrer graut es sicher schon vor solchen Ideen. Hoffentlich liest der rotgrünrote Magistrat der Hauptstadt das Interview nicht, sonst kommen die noch auf die Idee, auf den Mann zu hören. Was dabei herauskommt, wenn die R2G-Regierung unter Bürgermeister Müller das Klima retten will, zeigen die neuen teuren Elektrobusse, die nur halbtags fahren können, sehr deutlich.

Die Zeit fragt unseren Stadtplaner immerhin noch, was mit den 700.000 Jobs in der deutschen Autoindustrie geschehen soll. Dazu meint er schlicht, daß es eben immer Veränderungen gebe, die neben Nachteilen auch Vorteile hätten. Stimmt, Strukturwandel, „schöpferische Zerstörung“, wie die Ökonomen es nennen. Nur: Schöpferisch kann die Zerstörung einer Industriebranche nur sein, wenn dafür auch ein profitabler Ersatz geschaffen wird, und zwar durch Unternehmer und Erfinder; von unten sozusagen, demokratisch. Was Colville-Andersen will, ist hingegen einfach nur eine Transformation auf Befehl von oben, ohne jede Mitwirkung durch die schöpferische Kraft des Marktes. Paradoxerweise schimpft er auf eine ganz ähnliche Idee, die nervigen E-Roller, die mittlerweile überall in unseren Großstädten herumstehen.

„Diese E-Roller sind das beste Beispiel dafür, wie Firmen [aus] dem Silicon Valley angeblich Probleme lösen, aber mehrere neue schaffen und dabei auch noch viel Geld verdienen.“

Dito, aber seine Abriß-Strategie ist auch nicht besser. Meint er es überhaupt ernst, oder ist der Architekt wieder einer dieser Typen, die mit zeitgeistigen Ideen in die Medien wollen? Ich denke nicht, er meint das ernst. Es steht zu befürchten, daß ihm in Deutschland und Schweden viele Leute Gehör schenken werden oder gleich selber ähnliche Pläne entwickeln. Dabei wird es sich aber wohl nur um Metropolen-Bewohner aus gediegenen, innenstadtnahen Vierteln handeln, die auch jetzt schon viel mit dem Fahrrad unterwegs sind, um ihren Körper in Schuß zu halten und ein gutes Gefühl zu haben. Was aber, wenn man selber mit dem Elektro-SUV, mit dem man Malte-Torben und Sophie-Charlotte in den privaten Waldkindergarten bringen will, in Prenzlauer Berg nicht mehr fahren darf?

 

 

 

 

 




Auf der Erde war es hunderte Millionen Jahre lang wärmer als heute

Wie man klar erkennt, liegt die mittlere globale Temperatur derzeit niedriger – NIEDRIGER – als während der meisten Zeit der letzten 630 Millionen Jahre. [Die jüngste aktuelle geringe Erwärmung ist gerade noch am rechten Rand der Graphik auszumachen. Anm. d. Übers.] Wenn also jemand auf Sie zukommt und schreit, dass die Menschen einen Klima-Notstand verursachen, dann legen Sie sofort Ihre Hand auf Ihre Brieftasche.

Erst sprach ich davon, dass es ein Schwindel sei, aber jetzt denke ich, dass es etwas viel Gefährlicheres ist. Soweit ich es beurteilen kann, üben die Globale-Erwärmung-Zeloten einen absoluten Betrug aus.

Gregory Fegels Kommentar lautet folgendermaßen:

Die den Artikel begleitende Graphik zeigt die globale mittlere Temperatur der Erde in Grad Fahrenheit, und zwar von vor 625 Millionen Jahren bis heute.

[Die folgenden Temperaturangaben sind der Einfachheit halber hier gleich in Grad Celsius umgerechnet. Anm. d. Übers.]

Die globale mittlere Temperatur (GMT) beträgt gegenwärtig etwa 14,4°C. Die Periode der natürlichen Erwärmung mit der Bezeichnung Eocene Optimum erreichte vor etwa 49 Millionen Jahren ihren Höhepunkt. Die NOAA schreibt, dass die GMT zu Beginn des Eozäns um etwa 9°C bis 14°C höher lag als heute, also etwa zwischen 23,3°C und 28,3°C.

Während dieser Zeit gab es kaum oder auch überhaupt kein Eis auf der Erde. Wälder überzogen die größten Landgebiete der Erde, einschließlich Palmen in Alaska. Die hohen Temperaturen förderten interkontinentale Wanderungen von Tieren.

Das Eozän war eine Blütezeit für Pflanzen und Tiere, und es wäre auch für die Menschen eine Blütezeit gewesen, wenn es sie denn damals schon gegeben hätte. Und doch posaunen die Alarmisten hinaus, dass ein Anstieg der GMT um 2°C bis 3°C auf der Erde ein katastrophales Massen-Aussterben auf der Erde mit sich bringen würde.

Vielen Dank, Gregory Fegel!

Link: https://www.iceagenow.info/earth-has-been-warmer-than-today-for-hundreds-of-millions-of-years/#more-29767




Neuer Report: Windindustrie auf dem absteigenden Ast

Zölle könnten Windenergie blockieren

Ein Report der Energie-Beraterfirma Wood Mackenzie prophezeit, dass die Windenergie-Kapazität in den USA während der Jahre 2019 und 2020 ihr stärkstes Wachstum denn je hinlegen. Die installierte Kapazität soll von 97 GW auf 121 GW anwachsen.

Trotz derartiger, bereits geplanter Zunahmen sind die längerfristigen Wachstums-Aussichten der Industrie düster, wie aus dem Mackenzie-Report hervorgeht.

Hersteller von Windturbinen in den USA haben eine Klage bei der International Trade Commission (ITC) der USA eingereicht des Inhalts, dass viele Länder Turbinen zu Dumping-Preisen an den US-Markt bringen, was die heimischen Hersteller schwer schädigt. Im Gegenzug überlegt man bei der ITC, Zölle auf importierte Windturbinen und Ersatzteile einzuführen, die aus Kanada, Indonesien, Korea und Vietnam stammen. Dort werden 84% der Teile hergestellt, welche bei in den USA errichteten Windturbinen eingebaut werden. Diese Zölle würden bestehenden Zöllen auf Masten und andere Ausrüstung bzgl. Windenergie aus China hinzugefügt und Windkraft-Projekte teurer machen.

Außerdem plant die [US-]Bundesregierung, Steuervorteile [Production Tax Credit PTC] für Wind Ende 2019 auslaufen zu lassen, was eine Reduktion der Subventionen für diese Industrie bedeutet.

Falls die Zölle eingeführt und die PTC nicht erneuert werden, dürften die Preise substantiell steigen und die Vollendung von Wind-Projekten sich dramatisch verlangsamen, sagt Wood Mackenzie.

Vetternwirtschaft zwischen Regierung und Unternehmen

Die Windindustrie ist entscheidend abhängig vom Wohlwollen der Regierung, sagt Rob Bradley Jr., Direktor des Institute for Energy Research. Und weiter:

„Kumpane leben und sterben durch das Schwert der Regierung. Alle Windprojekte sowie jedes einzelne derselben ist abhängig von umfangreichen Steuer-Subventionen ebenso wie von diese bevorzugenden Vorschriften. Es ist eine Ironie – und kommt selten vor – dass sich die Windindustrie auf der Verlierer-Seite der Regierungspolitik wiederfindet, aber Zölle auf importierte Teile bedeuten genau das. Was wäre, wenn man alle Subventionen zusammen mit den Zöllen eliminieren würde und man den Markt entscheiden lassen würde, welche Stromerzeugung die Beste ist?“ Soweit Bradley.

Windenergie ist derzeit nicht in der Lage, ganz oben zu stehen, sagt Jay Lehr, Ph.D., ein leitender politischer Analyst bei der International Climate Science Coalition und ein vieljähriger Kritiker von Energie-Subventionen.

Lehr weiter: „Was könnte besser sein als Zölle auf importierte Windturbinen, um eine Industrie abzuwürgen, welche nur auf dem Rücken des amerikanischen Steuerzahlers existiert und dessen Subventionen bis zu 50% ihrer Kosten betragen? Windturbinen am freien Markt können niemals in bedeutendem Umfang Energie liefern oder im Wettbewerb mit billiger Energie aus fossilen Treibstoffen mithalten. Keines dieser Kraftwerke kann durch Windenergie ersetzt werden, weil sie alle immer funktionieren müssen, auch wenn der Wind nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit oder überhaupt nicht weht“.

Erzwungene Windenergie

Die meiste Unterstützung der Industrie kommt durch staatliche Programme zustande, sagt John Droz, Gründer der Alliance for Wise Energy Decisions.

Er sagt: „In etwa 30 [US-]Staaten gibt es eine ganze Palette von Anreizen pro Windenergie. Am problematischsten dabei sind Vorschriften, die verlangen, dass seitens der Versorger eine bestimmte Menge Strom durch Windenergie erzeugt werden muss. Welchen Sinn würde es für einen Versorger jemals machen, vorgeschrieben zu bekommen, zunehmend irgendein bestimmtes Produkt herzustellen?

Das steht jedwedem Gedanken eines freien Marktes diametral entgegen, und doch haben diese Leute diesen gesamten Geschäftszweig aufgetakelt. Jeder einzelne Bereich davon ist korrupt“.

Netzkosten sind nicht abgedeckt

Ein weiterer Mangel der Windindustrie besteht darin, dass sie nicht den vollen Anteil der Kosten für den Erhalt der Netzstabilität trägt, sagt Droz. Und weiter:

„Jeder muss verstehen, dass es im Netz Windenergie aus sich selbst heraus nicht gibt. 100 Prozent der Windenergie muss zusammengeführt werden mit einer anderen Quelle der Stromerzeugung, zumeist Erdgas, und das die ganze Zeit.

Wenn die Windgeschwindigkeit auf Null im Energienetz geht, was häufig der Fall ist, erbringt Gas 100 Prozent des Stromes, und wenn Wind auf 100 Prozent geht, trägt Gas nichts bei – muss aber weiter bereit gehalten werden, um in der Lage zu sein, die Lücke zu füllen, wenn der Wind plötzlich abflaut. Folge: Ein Teil der Kosten für Windenergie wird nicht berücksichtigt, nämlich die Kosten, die anfallen, wenn Erdgas nur bereitstehen muss, um Flauten auszugleichen oder um die im Netz fließende Energie zu regeln, wenn das erforderlich ist“.

Zuverlässigkeit kommt ins Spiel*

[*Original: Reliability ‚Reckoning‘ Coming]

Windenergie frisst einen Teil des Sicherheits-Vorrates, der erforderlich ist, um auch in Zeiten extrem hoher Nachfrage zuverlässig Energie liefern zu können, sagt Droz. Weiter:

„Windenergie stiehlt einen Teil des Sicherheits-Vorrates, der von den Netzbetreibern bereit gehalten wird, um Brownouts und Blackouts zu verhindern bei seltenen Ausfällen der Quellen und unerwarteten Spitzen der Nachfrage. Die meisten Netze haben eine Sicherheit von 15% Kapazität über der erwarteten Grundlast-Nachfrage. Das bedeutet, dass die Windkraft-Betreiber bestraft werden sollten, wenn sie für eine Unterminierung des Sicherheits-Vorrates verantwortlich sind. Es gab nämlich schon einige Stromausfälle, wenn der Wind nichts erzeugte und kein ausreichender Backup zur Verfügung stand.

„Stromsysteme sind in der Lage, mit der Intermittenz von Windenergie fertig zu werden, wenn diese nur einen geringen Prozentsatz Energie in das System bringt. Aber wenn größere Anteile ins Spiel kommen wie etwa 20% oder mehr, wird der Sicherheits-Vorrat gefährlich verringert. Das bedeutet, wenn mehr Wind erzwungenermaßen in das Netz gespeist wird, dann muss man erwarten, dass die Anzahl von Stromausfällen steigt. Es läuft alles auf Berechnungen hinaus“.

Kenneth Artz writes from Dallas, Texas.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/wind-industry-poised-for-decline-report-states




Gesetzes­reform könnte Kernkraft wieder­beleben

Der südafrikanische Kernphysiker Kelvin Kemm nennt Kernkraft die sauberste, grünste und sicherste Form der Energieerzeugung. Während das 30 Jahre alte Kernkraftwerk Koeberg dem Land die billigste Energie verschafft, können kleine modulare Reaktoren, vor allem 100 bis 200-MW Kugelhaufen-Reaktoren das üppig vorhandene und sichere Thorium nutzen – ein Stoff, der nicht waffentauglich ist.

Sogar der umstrittene Klimaaktivist Michael Mann hat geäußert, dass Solar, Wind und fossil erzeugte Energie tatsächlich mehr Strahlung und Kontamination für die Umwelt bedeuten als Kernkraftwerke. Der Schöpfer der Gaia-Hypothese James Lovelock und der NASA-Klimaaktivist James Hansen preisen Kernenergie ebenfalls.

Und doch haben Deutschland und andere Nationen nichts Eiligeres zu tun als sich von der Kernkraft zu verabschieden. Bernie Sanders und Elizabeth Warren haben versprochen, im Zuge ihrer Verfolgung des Green New Deal alle Kernkraftwerke der USA auszumustern. Einer Umfrage von GALLUP aus dem Jahr 2016 zufolge – 5 Jahre nach der Fukushima-Havarie – sind 54% der Amerikaner gegen Kernkraft.

GALLUP interpretierte dieses Ergebnis dahingehend, dass die empfundene Vielfalt anderer Energiequellen und niedrige Energiepreise – und nicht Sicherheitsbedenken – die Hauptgründe für die Ablehnung von Kernkraft seitens der Öffentlichkeit sind. Aber das könnte nicht so genau zutreffen.

Umweltautor Michael Shellenberger, Gründer von Environmental Progress, schrieb in Forbes, dass „jede größere Studie einschließlich der jüngsten des britischen Medizinjournals Lancet zum gleichen Ergebnis kommt: Kernkraft ist die sicherste Art und Weise, zuverlässigen Strom zu erzeugen“.

Shellenberger erinnert daran, dass Präsident Eisenhower in seiner Rede im Jahre 1953 unter dem Motto [übersetzt] „Atome für den Frieden“ angesprochen hatte, dass Kernkraft die Erlösung für die Menschheit bedeuten könnte, nachdem sie diese schreckliche Technologie erfunden hatte. Eisenhower zufolge sollten Experten mobilisiert werden, „Kernkraft für den Gebrauch in der Landwirtschaft, der Medizin und in anderen friedlichen Aktivitäten aufzubereiten … um den Energie-hungrigen Gebieten der Welt üppig elektrische Energie zu verschaffen“.

Shellenberger fragt: „Wie konnte es passieren, dass wir vom Glorienschein der Kernkraft während der 1950er Jahre in die Furcht geglitten sind, die diese Technologie heutzutage umgibt?“ Hatten doch einst hoffnungsfrohe Wissenschaftler wie der Direktor des Oak Ridge National Laboratory Alvin Weinberg visionär verkündet, dass Kernenergie den Hunger in der Welt besiegen könnte.

Aber, so erklärt er, waren reichlich und billig zur Verfügung stehende Energie für Malthusianer und andere Extrem-Ökologen schlechte Nachrichten. Im Jahre 1950 jammerte der Wissenschaftler und Eugeniker Harrison Brown, dass die Menschheit „nicht zufrieden sein würde, bis die Erde vollständig und mit beträchtlicher Zahl von einer sich windenden Menschenmenge überdeckt ist, so wie der Kadaver einer Kuh mit einer pulsierenden Masse von Maden überzogen ist“.

Umweltgruppen unter Führung des Sierra Clubs begannen augenblicklich, eine niemals endende Kampagne loszutreten, um die Öffentlichkeit zu ängstigen (hier). In einem Dokument des Sierra Club aus dem Jahr 1974 wurde geprahlt: „Unsere Kampagne zur Hervorhebung der Gefahren der Kernkraft wird eine Richtlinie sein für eine Verschärfung von Gesetzen und der Industrie weitere Kosten aufbürden“.

Die Folgen dieser Kampagne beeinflusste die regierungsamtliche Unterstützung für Kernkraft. Shellenberger erklärt: „Anstatt die Öffentlichkeit anzuhalten, ruhig zu bleiben und so weiter zu machen (nach den seltenen Nuklear-Unfällen), drehten die Regierungen durch und evakuierten hunderttausende Menschen“.

Der Kernkraft-Ingenieur Richard Lester vom MIT stellt fest, dass ein Unternehmen, welches ein neues Reaktor-Design vorstellt, „vor der Perspektive steht, eine Milliarde Dollar oder mehr aufbringen zu müssen für ein Alles-oder-Nichts-Lizensierungs-Verfahren ohne Ende, ohne jede Sicherheit, was dabei herauskommen würde“. Inzwischen errichten China und Südkorea Reaktoren zu einem Sechstel der Kosten wie in den USA.

Ian Nemelka von strata.org verurteilte „opportunistische Gesetzgeber und die Nuclear Regulatory Commission (NRC)” dafür, mit den Ängsten zu spielen und eine so restriktive Politik aufzulegen, dass jedwede Kernkraft-Weiterentwicklung nahezu ausradiert wird. Ihm zufolge ist das Lizenzverfahren viel zu teuer und langwierig, um riskante Investitionen zu rechtfertigen, und ältere Kernkraftwerke werden ausgebremst durch neue Betriebsvorschriften – und zwar lange, bevor sie das Ende ihres Bestehens erreicht haben.

Der Chemiker Ashutosh Jogalekar schrieb im Jahre 2013 im Scientific American, dass „die großmaßstäbliche Anwendung von Kernenergie in den USA mehr durch politische Untätigkeit und geschürte Ängste ausgebremst worden ist als durch eine vernünftige Abschätzung von Kosten und Nutzen. Die hohen Kosten sind zumeist einmalig aufzubringen und wurzelten in unrealistischen Standards und überbordender Bürokratie“.

Können diese Ängste und Verzerrungen angesichts der zunehmenden Unterstützung der Kernkraft seitens des gesamten politischen Spektrums [?] überwunden werden?

Präsident Trump nimmt für sich in Anspruch, dass seine gesetzlichen Erleichterungen für andere Industrien Arbeitsplätze geschaffen und der US-Wirtschaft einen Schub verliehen haben bei nur wenigen umweltlichen Beeinträchtigungen. Er hat ähnliche Änderungen der Vorschriften bzgl. Kernkraftwerke angeregt. Aber wer wird diesen Kampf gewinnen? Die Anti-Kernkraft-Masse oder die Wissenschaftler und Menschenfreunde, welche bezahlbare, sichere und zuverlässige Kernkraft voranbringen wollen?

Die Antwort hängt von uns ab.

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with both the Texas and Arkansas Public Policy Foundations, Mr. Flanakin has a Master’s in Public Policy from Regent University. During the years he spent reporting on environmental regulation in Texas and nationwide, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas

Link: https://www.cfact.org/2019/10/20/regulatory-reform-could-reinvigorate-nuclear-energy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Trauerfeier für durch die globale Erwärmung verlorenen Gletscher

Hunderte versammeln sich in der Schweiz, um eine Trauerfeier für den durch die globale Erwärmung verlorenen Gletscher abzuhalten

OWEN DAUGHERTY, The Hill vom 22.09.2019

Über das Wochenende versammelten sich rund 250 Menschen auf einem Berg in der Schweiz , um eine Trauerfeier für einen schwindenden Gletscher abzuhalten, der aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels verloren ging.

Ein Priester hielt eine Rede zum Gedenken an das verschwindende Eis. Viele der Anwesenden waren in formelle, schwarze Trauerkleidung gekleidet.

CNN berichtet, dass der Pizol-Gletscher in den Glarner Alpen seit 2006 rund 80 bis 90 Prozent seines Volumens verloren hat, so Matthias Huss, Gletscherspezialist an der ETH Zürich.

Huss teilte der Nachrichtenagentur mit, dass nur noch 26.000 Quadratmeter Eis im Gletscher vorhanden seien und dass dies der erste Gletscher des Landes sein werde, der aus dem schweizerischen Gletscherüberwachungsnetz genommen werde.

„Der Pizol-Gletscher ist verschwunden. Es wird noch etwas Schnee geben, aber der Gletscher ist nicht mehr“, fügte er hinzu. „Es liegen mehrere kleine Eisstücke herum, aber diese Stücke werden zunehmend von Gesteinsresten bedeckt. Aber angesichts dessen, was davon übrig bleibt, werden wir es in wissenschaftlicher Hinsicht nicht länger als Gletscher bezeichnen.“

Alessandra Degiacomi, Koordinatorin der Schweizerischen Vereinigung für Klimaschutz und Organisatorin der Trauerfeier, sagte CNN, dass der Pizol-Gletscher sei für viele andere in der ganzen Schweiz repräsentativ sei.

„80 Prozent der Gletscher in der Schweiz sind ungefähr so groß wie Pizol. Wenn Pizol verschwindet, ist das ein Warnzeichen was passieren wird, wenn wir nichts an unserem Verhalten ändern.

Die Veranstaltung fand am Sonntag statt, zwei Monate nachdem sich Wissenschaftler und Aktivisten in Island von dem vermutlich ersten durch den Klimawandel verlorenen Gletscher verabschiedet haben.

https://thehill.com/policy/energy-environment/462534-hundreds-gather-in-switzerland-to-hold-funeral-for-disappearing?utm_source=&utm_medium=email&utm_campaign=10145

 

Auch die NZZ berichtet über den Pizol und andere Gletscher

Nach den winterlichen Schneemassen forderten Hitzewellen ihren Tribut – die Schweizer Gletscher schrumpfen weiter rasant

Sven Titz
Gemäss Fachleuten sind seit Oktober 2018 zwei Prozent des Gletschereises im Land verschwunden. Damit setzt sich der Verlusttrend der letzten Jahre fort.

(…) Erstmals mussten die Fachleute ausserdem einen Gletscher aus ihrem Register streichen, den sie schon seit langer Zeit vermessen: den Pizolgletscher, der sich in einem Kar unterhalb des 2844 Meter hohen Pizols in den Glarner Alpen befand. …

https://www.nzz.ch/panorama/gletscherschwund-geht-auch-2019-weiter-ld.1515431

 

Auf Eike lasen Sie u.a. zum Thema Gletscher:

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/10/16/natuerliche-und-nicht-anthropogene-klimaschwankungen-dokumentiert-an-den-gletschervorstoessen-des-vernagtferners/

 

Scheinbestattung für isländischen Gletscher wegen des Klimawandels

REBECCA KLAR , The Hill vom 19.08.2019

Wissenschaftler und Aktivisten verabschiedeten sich nach Angaben von The Associated Press am Sonntag, 18. Aug. 2019 in Island von „Ok“, dem ersten durch den Klimawandel verlorenen Gletscher. Okjökull, bekannt als „Ok“, ist der erste Gletscher in Island, der seinen Titel aufgrund des Klimawandels im Jahr 2014 verlor.

Der isländische Geologe Oddur Sigurðsson erklärte, Ok sei der erste Gletscher gewesen, der verschwunden sei, doch in 200 Jahren würden mehr Gletscher im ganzen Land verschwunden sein.

Etwa 100 Menschen nahmen an der Versammlung teil, um sich an den Gletscher zu erinnern, der sich einst über sechs Quadratmeilen erstreckte, berichtete der Nachrichtendienst.

„Der symbolische Tod eines Gletschers ist eine Warnung für uns, wir müssen aktiv werden“, sagte die ehemalige irische Präsidentin Mary Robinson.

„Wir sehen die Folgen der Klimakrise„, sagte die isländische Premierministerin Katrín Jakobsdóttir. „Wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Im Anschluss an die Trauerfeier des Gletschers in Island, wurde eine Gedenktafel an einen Felsen platziert, die eine Laudatio für den Gletscher und eine Warnung an die Besucher mit dem Titel „Ein Brief an die Zukunft“ enthält.

https://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/457907-mock-funeral-held-for-icelandic-glacier-claimed-by-climate-change

 

Himalaya-Gletscher schmelzen doppelt so schnell wie im letzten Jahrhundert

Isabelle Gerretsen, CNN vom 19.06.2019

(…) Auf einer Länge von 2.000 Kilometern und mit rund 600 Milliarden Tonnen Eis versorgen die Himalaya-Gletscher rund 800 Millionen Menschen mit Wasser für Bewässerung, Wasserkraft und Trinkwasser.

Doch seit Beginn dieses Jahrhunderts haben die Gletscher jedes Jahr fast einen halben Meter Eis verloren – doppelt so viel wie zwischen 1975 und 2000 -, so die Forscher der Columbia University, die hinter der Studie standen. …

Dieter Schütz / pixelio.de, Himalaja über Smogschicht in Nepal

https://edition.cnn.com/2019/06/19/world/himalayan-glaciers-melting-climate-change-scn-intl/index.html

 

Wir verlieren den Krieg gegen den Klimawandel

John D. Sutter , CNN, vom 22.04.2019 zum Earth Day

(…) Ich meine, ja, ich habe Greta Thunberg kennengelernt , die schwedische Teenagerin, die “ Weltführer in der Klimapolitik schult“ und eine weltweite Streikbewegung für Schulen ins Leben gerufen hat. Ich habe den Green New Deal gelesen und die Videos von Jugendlichen gesehen, die gefordert haben, dass US-Repräsentanten ihn annehmen. Erst in diesem Monat blockierten Demonstranten in London Teile der Stadt, um eine Abrechnung zu fordern. Saubere Energiequellen werden zwar immer billiger. Elektroautos sind beliebter denn je.

Aber das Ausmaß der Empörung entspricht in keiner Weise dem Ausmaß dieser Katastrophe, die wie der Zweite Weltkrieg das menschliche Leben auf dem Planeten, wie wir es kennen, zu verkrüppeln oder sogar auszulöschen droht.

(…) Erinnern Sie sich an die europäische Hitzewelle von 2003? Schätzungsweise 70.000 Menschen starben laut einer in der Zeitschrift Comptes Rendus Biologies veröffentlichten Studie.

https://edition.cnn.com/2019/04/21/world/sutter-earth-day-climate-scn/index.html

*****

Zusammengestellt und übersetzt durch Andreas Demmig