Die Geburt einer genialen Idee

Sie haben genug von dieser Klimaschutzpolitik? Wollen mit ihr nicht noch mehr traktiert werden? Kann ich verstehen. Dann lesen Sie jetzt nicht weiter. Sollte es aber neu für Sie sein, wie es zu dieser Politik gekommen ist und wie sie inszeniert wurde, dann ist das Folgende für Sie vielleicht doch wissens- und lesenswert. Denn gerade (29. November) agitieren schon wieder die irregeführten jugendlichen „Klimaschützer“ der Freitage-für-Zukunft-Bewegung, und das EU-Parlament, das es besser wissen müsste, hat in einer Resolution den „Klimanotstand“ ausgerufen – sie alle verrückt geworden durch eine geniale Geschäftsidee, die andere eiskalt erdacht haben und menschenverachtend betreiben.

Hartmut Bachmann und sein Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe

Hartmut Bachmann lernte ich 2003 in Frankfurt kennen. Er machte mich mit der Klimaschutzlügerei vertraut. Wir trafen uns damals im Hotel Frankfurter Hof. Ich war, weil 65 geworden, aus der FAZ-Redaktion schon ausgeschieden, aber bis Ende 2003 noch Geschäftsführer der Fazit-Stiftung (Eigentümerin der FAZ GmbH). Bachmann hatte damals ein Buch mit dem Titel Die Reformverhinderer geschrieben*), das ich am 10. November 2003 in der FAZ vorgestellt habe (hier). 2007 folgte das Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe.**) Dieses Buch wird demnächst überarbeitet in 7. Auflage im Frieling-Verlag (Berlin) erscheinen und 23,90 Euro kosten.

Ein bewegtes Leben

Hartmut Bachmann (Jahrgang 1924) hat ein bewegtes Leben hinter sich. Aufgewachsen ist er auf dem Gut des Großvaters am Rande Berlins. Das Gutsgebäude, ein Schloss, haben schon die Nazis enteignet, sie brauchten es als Gästehaus. Den Zweiten Weltkrieg mitmachen musste Bachmann von Mitte 1942 an. Als Jagdflieger überstand er ihn. Auch Segelflieger ist er gewesen. Fünf Jahre lang hat er Meteorologie und Aerodynamik studiert. Nach dem Krieg absolvierte er auch ein Studium an der Hochschule für Politik in Berlin, ließ sich ausbilden zum Molkereifachmann, war leitend in der Milchwirtschaft tätig, gründete Unternehmen in der Schweiz und den USA, war in Amerika Vorstandsvorsitzender (CEO) eines Klimageräteherstellers, später auch Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident eines amerikanischen Wirtschaftsinstituts. Wikipedia (hier). nennt ihn korrekt einen deutschen Manager und Wirtschaftspublizisten, verleumdet ihn aber als „Klimawandelleugner“ und Verschwörungstheoretiker, was er beides nicht ist. Lesen Sie daher lieber das, was Bachmann unterhaltsamer über sich selbst schreibt (hier).

Das allergrößte, je von Menschen erdachte Geschäft

Jenes amerikanische Wirtschaftsinstitut beschäftigte sich nach Bachmanns Darstellung mit den Auswirkungen von Wirtschaftsblöcken auf die Einzelvölker. Er schreibt: „In diesen meinen Aufgaben war ich präsent bei zahlreichen Meetings und Verhandlungen in den USA, welche die Geburt des IPCC, des späteren Weltklimarates zur Folge hatten. So kam ich dort an, wo im großen Amerika, in den USA, der größten Wirtschaftsmacht der Erde, beschlossen wurde, das allergrößte von Menschenhirn je erdachte Geschäft, das „Geschäft mit der Klimakatastrophe“ vorzubereiten.“

Diese Kurz-Vita war vorauszuschicken, um zu zeigen, dass Bachmann kein Spinner ist. Und jetzt zitiere ich Hartmut Bachmann im Wortlaut, wie er in den USA das Entstehen der Geschäftsidee Klimaschutzpolitik miterlebt hat (An- und Abführungszeichen lasse ich weg, Schreibfehler habe ich korrigiert). Es stammt aus Bachmanns Brief (hier) mit Datum vom 10. März 2012 an Prof. Dr. Jochem Marotzke, der seit 2003 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg ist.***)   Beantwortet hat Marotzke den Brief nicht. Hier Bachmanns authentische Darstellung:

US-Senator Al Gore 1986 und ein Gespräch zwischen Rudolf Augstein und Bachmann

Wir befinden uns im Jahre 1986. Die USA werden regiert von Ronald Reagan. Ein bekannter und wichtiger Abgeordneter im Repräsentantenhaus ist Al Gore (AG). Er vertritt den Bundesstaat Tennessee. AG verfügte über außerordentliche Beziehungen zu Wirtschaft und Finanzen. Sonst wäre er auch nicht Senator der USA geworden. Seine Zukunft (zum Geldmachen) sah er in aktiver Beteiligung am modernen Umweltschutz. Am 11. August 1986 schickte Rudolf Augstein (RA) sein international bekanntes Magazin DER SPIEGEL auf die Weltreise. Titelbild und Bericht über den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser beinhalteten den Schocker über die anstehende „Klimakatastrophe“. Am 11. September 1986 telefonierte ich mit RA. Das Gespräch beinhaltete:

Ich: “Was hast Du Dir denn dabei gedacht?“

Augstein: „Aufwecken, munter machen.“

Ich: „Und Angst machen“.

Augstein: „Ohne Angst der Massen, keine Bewegung der Massen.“

Al Gore inszeniert eine Anhörung vor dem US-Kongress zur Klimasituation

Gores Bestrebungen gingen dahin, ein politisches Instrument zu schaffen, um mehr staatlich unterfütterten Einfluss zur Bekämpfung der fiktiven Klimakatastrophe zu erlangen. Ein solches Arrangement sollte über seine Beziehungen ein Instrument werden, das ihm Einkommen entsprechender Größenordung für lange Zeit gewährt. Dazu musste das Thema Umwelt-Klima nationalisiert werden. Ablauf: Gore inspirierte James Hansen (JH), Direktor des „Goddard Institute for Space Studies“ (GISS) in New York und Freund von ihm, seinen Einfluss als DER Klimaexperte der USA geltend zu machen. Der Plan: Eine Anhörung vor dem Kongress zur Frage „Hat die Klimasituation Einfluss auf die Entwicklung der USA?“ Colorados Senator Tim Wirth (TW), Freund von James Hansen, nimmt die Angelegenheit in die Hand.

Eine heiße Anhörung 1988 mit absichtsvoll ausgeschalteter Klimaanlage

Zur Anhörung vor dem Kongress in Washington, die mir rechtzeitig annonciert wurde, fliege ich mit einem Freund von Fort Lauderdale am 22. Juni 1988 nach Washington National Airport. Am nächsten Tage soll das „Open Hearing“, die Anhörung von Hansen, sein. Das Meeting selbst, vor den Senatoren der USA, ist keine Sensation. Gore und Tim Wirth sind anwesend. Der Sitzungssaal ist stickig und unglaublich warm und keine AC (Air Condition) funktioniert. Es sind die extra ausgesucht heißesten Tage des Jahres. Entsprechend lethargisch ist die Beteiligung und Befragung von Hansen. Hansen spult seinen Vortrag ab. Wie ich später von meinem Freund T.C. (Chefpilot der Air Force One) erfahre, wurde vor dem Hearing zwischen Al Gore und Tim Wirth vereinbart und angeordnet, alle ACs abzuschalten. Dies, damit die Anwesenden möglichst keinen Appetit auf Sitzungsverlängerung durch unangenehme Fragen entwickeln und Hansen ins Stottern geraten würde.

Die beiden politischen Aufgaben für das spätere IPCC

T.C. und ich, wir flogen am Wochenende nach Nassau zum Motorbootrennen. Dort erfuhr ich von ihm, der vorher Al Gore und James Hansen nach New York zurückflog, über die Hintergründe der „funktionsunfähigen“ Lüftungsanlage im Sitzungssaal. Als Ergebnis des Hearings wird von der Regierung angeordnet, die derzeitigen und künftigen Forschungsergebnisse zum Klima bei UNEP zu konzentrieren. UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus und Finanz-Genie Maurice Strong, der wiederum bestens befreundet mit Al Gore war und meines Wissens noch heute Vorstand der Rockefeller Stiftung ist, geleitet. Es wird beschlossen, eine seitwärts der UNEP agierende neue Organisation, das spätere IPCC, zu schaffen. Die Organisation erhält, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben: Festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und, dass die Klimakatastrophe Mensch-gemacht ist.

Passagen im IPCC-Bericht von 1997, die den menschlichen Einfluss auf das Klima verneinen, wurden entfernt

Bert Bolin, ein Vetter von mir, wird 1. Präsident des IPCC. IPCC liefert in unregelmäßigen Abständen seine Weltklimaberichte. Diese setzen sich wiederum aus statistischen Unterlagen zusammen, die von vier internationalen Instituten geliefert werden und mit fabrizierten Temperaturskalen und Zubehör gefüttert sind: dem GISS (J. Hansen), dem CRU (Teil der Universität Ostengland unter Phil Jones) und dem ESSC (Michael E. Mann), Director Earth System Science Center der University of Pennsylvania, sowie einem Wachhund der UNEP und des IPCC für Deutschland, dem in Kassel errichteten Klimainstitut (Center for Environmental Systems Research University of Kassel), mit seinem Chef Prof. Joseph Alcamo,  langjähriger Mitarbeiter bei UNEP und IPCC, bester Freund von Maurice Strong und Al Gore. Da der letzte (1997) fertige und unterzeichnete Weltklimabericht vom IPCC eine Reihe von Hinweisen darauf enthielt, dass Passagen, die ausdrücklich einen vom Menschen verursachten Klimawandel verneint hätten, wurden diese Kapitel von Ben Santer entfernt. Der somit im Sinne der Klimahierarchie des IPCC und der Länder gefälschte Weltklimabericht, ging damit als letzter Zustandsbericht des IPCC den Delegationen der Industrienationen, anlässlich der Weltklimakonferenz in Kyoto im Dezember 1997, zu.

Wo man hinfasst: Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht

Da dieser Bericht gefälscht und somit keine Unterschriften hatte, ordnete Alcamo aus Kassel per e-mail an seine Domestiken in Kyoto das Folgende an: „The media is going to say ‚1000 scientists signed’ or ‚150 signed’. No one is going to check if it is 600 with PhDs versus 2000 without. They will mention the prominent ones, but that is a different story. Conclusion „Forget the screening, forget asking them about their last publication (most will ignore you.) Get those names!“ So wurden die Unterschriften von 100en von Menschen erbeten und verwendet, die gerade erreichbar waren. Tellerwäscher aus den Nachbarlokalen, Schuhputzer von nebenan etc. Dieses inszenierten Ihre Kollegen, Herr Marotzke. Publiziert wurde dies natürlich nicht; genau wie das Desaster mit den Entdeckungen der Fälschungen für den Hockeystick, die Dokumentierung des Inhaltes von über 1.000 e-mails des CRU, voll von Klimadatenfälschungen. Überall, wo man bei der Kombination von Klima und CO2 hinfasst, Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht. Unter den Tisch. In Gemeinsamkeit beider Institutionen, Medien und Wissenschaft. Wie sagte Popper vor langer Zeit?: Sei ein Experte in Deinem Fach. Dann werden die anderen Dich schützen. Du musst sie dann natürlich auch schützen.

Um was geht es? Nur um gigantische Geschäfte

Übrigens: Al Gore wurde der erste Karbon-Milliardär. Von jedem CO2-Zertifikat bekam und bekommt er über den Emissionsrechtehandel seine Provision. Bei jeder Bewegung, egal ob vor oder zurück, muss auf Umwegen mit dem Nobelpreisträger abgerechnet werden. Klever, nicht wahr? Klima – CO2? Um was geht es? Nur um gigantische Geschäfte. Was meinen Sie, wann und von wem es arrangiert und speditiert wurde, dass Griechenland in die EU kam und den Euro nutzen durfte? Wenn Sie erfolgreich schnüffeln, kommen Sie zu den gleichen Figuren, die das IPCC, die UNEP, die Öl- und Baumwoll- und Kupferpreise etc. kontrollieren.

Kein Volk teilt die inszenierte CO2-Angst so wie der deutsche Michel

Jede Menge Energie steht den Winzlingen, den Menschen auf der Erde zur Verfügung. Gerade in Rumänien, im Schwarzen Meer, in Polen im Schiefergebirge, in Mozambique, vor Israel, Vietnam etc. gefunden und annonciert. Weswegen 40.000 oder mehr hässliche Windmühlen? Schleswig-Holstein, Land der Horizonte. Weswegen eine wirtschaftlich total abwegige Solarnutzung? Geld, Geld, Geld. Sir Nicholas Stern, früherer Chefvolkswirt bei der Weltbank und Mitaufbereiter von Geschäften ums Klima + CO2, deswegen auch von der britischen Königin geadelt, forderte 2006 noch 5 Billionen Euro Subventionen (des Bürgers) zur Reparatur des Klimas. Connie Hedegaard, Klimakommissarin der EU, erhöhte vor wenigen Monaten auf 11 Billionen. Man sieht: Das Geschäft funktioniert. Am besten in Deutschland, denn: Kein Volk der Welt teilt die künstlich inszenierte CO2-Angst so wie der Michel. Machen Sie weiter mit? Beim Geldscheffeln für den Staat? Mittels CO2? Für jeden fürs Klima unnötig rausgeschmissenen Euro. 19 % MWST. Nettoooooooo. Auch nach Kenntnisnahme dessen, wie und wozu IPCC geschaffen wurde? Besser wäre es, Sie eiferten Vahrenholt nach.

Wenn der Staat diktiert, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln

Wenn die Bearbeitung der Bevölkerung zur Akzeptanz eines Diktums komplett in der Hand des Staates liegt, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln. Erstens deswegen, weil ein Staat, dessen hierarchische Strukturen das Gemeinwesen dermaßen verschuldeten, wie geschehen, zum Überleben dieser Strukturen in praxi jeden Euro benötigt, der sich auftreiben lässt. Zweitens, weil in einer solchen Situation “zum Geldkassieren“ gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Das Instrument, das generell allen verschuldeten sogenannten entwickelten Staaten via UNO, UNEP, IPCC, Abkommen von Kyoto überreicht wurde, nennt sich „Bekämpfung von AGW = Menschgemachte Klimaerwärmung.

Hartmut Bachmann 2011 in einem Vortrag

Soweit der Text, den Hartmut Bachmann an Professor Marotzke 2012 schrieb, um ihn darüber aufzuklären, wie es zu der katastrophalen Klimaschutzpolitik gekommen und wie sie inszeniert worden ist. Ich gebe ihn wieder, um auch andere aufzuklären. Im Vortrag vom 8. November 2011 über „Die Geburt der Klimalüge“ können Sie Hartmut Bachmann auch direkt erleben (hier). Auf Bachmann und seine Darstellung vom Entstehen der Klimaschutzpolitik als Geschäftsmodell hat im Februar 2019 auch Urs Gassmann auf seiner Blog-Seite hingewiesen (der ganze Beitrag hier) und so begonnen:

Hartmut Bachmann als Insider und Zeuge

„Alle Welt  maßt sich an, das  Welt­klima zu kon­trol­lie­ren.  Bis es so­weit ge­kom­men ist,  brauchte es dafür eine mas­sive Pro­pa­gan­da, ein so­ge­nann­tes Bran­ding,  wie sie nur  äußerst star­ken Fi­nan­ciers mög­lich ist.  Ein Au­gen- und Oh­ren­zeu­ge, Hart­mut Bach­mann,  wur­de  in falscher Ein­schät­zung sei­ner Per­sön­lich­keit ein­ge­la­den zu einer Kon­fe­renz, ein­be­ru­fen durch die US-a­me­ri­ka­ni­sche​ Hoch­fi­nanz, wo die Re­so­lu­tion ge­trof­fen wur­de,  mit der Er­der­wär­mung ein Ge­schäft zu ma­chen. Dem zum  In­si­der ge­wor­de­nen Bach­mann miss­fiel diese Ab­sicht, wes­halb er sich zur Auf­klärung  ent­schloss. Bachmanns Darstellungen sind durchaus plausibel, doch Gehör bei den zuständigen Schaltstellen findet er nicht. Wikipedia reiht ihn sogar in den Dunstkreis der Verschwörer ein, obwohl er nichts anderes tut, als einen Zeugenbericht abzugeben.“

Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand

Es gibt nicht viele Mainstream-Medien, die kritische Stimmen mit Argumenten gegen die Klimaschutz-Hysterie zu Wort kommen lassen. Das Hamburger Abendplatt zum Beispiel hat es getan und Fritz Vahrenholt interviewt, veröffentlicht am 7. Oktober 2019. Die Überschrift zu diesem Gespräch lautet „Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand“. Sie finden das ganze Interview hier. Zitat Bachmann (Züricher Weltwoche vom 2. Juli 2009): „Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben.“

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*) Hartmut Bachmann: Die Reformverhinderer. Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland. Frieling & Partner GmbH, Berlin 2003. 328 Seiten. 15 Euro.

**) Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe. Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht. Frieling Verlag, Berlin 2007. 254 Seiten. 17,80 Seiten. ISBN 978-3-8280-2521-9

***) Der Anlass für das Schreiben von Hartmut Bachmann Professor Marotzke waren dessen Rezensionen des Bachmann- Buches Die Lüge der Klimakatastrophe und „sogar mit gleichem Text“ des Buches Die kalte Sonne Fritz Vahrenholt. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012. ISBN 978-3-455-50250-3.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors hier




Klimapanik der Bundes­regierung – Nichts als heiße Luft.

Und aus diesen Grundfalschaussagen ergibt sich die logische, aber auch falsche Schlussfolgerung, man müsse nur den Ausstoß von CO2 bremsen oder gar senken, dann schütze man die Erde vor einer gefährlichen Überhitzung. So kam das 2 Gad Ziel in die Diskussion, erlaubt wären 2 Grad Erwärmung seit der Industrialisierung. Schon der Begriff des „Klimawandels“ ist irreführend; denn ein stabiles Klima gab es nie; seit Anbeginn der Erdgeschichte vor mehr als 4 Milliarden Jahren schwankte das Klima zwischen dem „Schneeball Erde“, beispielsweise vor mehr als 600 Millionen Jahren, und fast subtropischen Bedingungen ohne Eis selbst an den Polen zur Zeit der Dinosaurier. Auch unser angeblich so „stabiles“ Holozän, nichts anderes als eine kurze Warmzeit im nach wie vor andauernden Eiszeitalter, erweist sich bei näherer Betrachtung als sehr wechselhaft: Nach dem absoluten Klima-Optimum vor etwa 7.000 Jahren mit Klimabedingungen in Mitteleuropa wie im heutigen Norditalien folgte eine bronzezeitliche Abkühlung, welche unter anderem für die Einwanderung der „Seevölker“ in den östlichen Mittelmeerraum und den Untergang vieler Bronzezeit- Kulturen verantwortlich gemacht wird. Es folgte das „Römische Optimum“; damals breiteten sich Wein- Obst- und Gartenbau bis weit ins heutige Deutschland aus; und nach der Abkühlungsphase der Völkerwanderungszeit die „Mittelalterliche Warmzeit“ mit Weinbau bis nach Nordengland. Während der „Kleinen Eiszeit“ ließen dann Pestepidemien, Naturkatastrophen, Kriege und Hungersnöte die Bevölkerung um etwa 30% schrumpfen. Momentan herrschen relativ angenehme Klimabedingungen; doch ist strittig, ob die hohen Temperaturen des Mittelalters oder der Römerzeit schon erreicht sind:

Abb. 1: Mögliche Temperaturschwankungen seit der Bronzezeit.

Die Frage nach dem Beginn der Industrialisierung scheint nun auch geklärt zu sein, in Deutschland rechnet man seit 1881, das ist der Aufzeichnungsbeginn, ab welchem laut DWD, die Daten gesichert und zuverlässig wären. Und hierbei hat nun die Politikerin Frau Svenja Schulze erstaunliche Erkenntnisse von sich gegeben, nämlich dass Deutschland schon 1,5 C von diesem 2 Grad-Polster aufgebraucht habe und allein in den letzten 5 Jahren habe sich die Temperatur um 0,3 Grad erhöht. Wer nur ein Fünkchen Ahnung von Statistik hat, dem werden sich die Nackenhaare sträuben; denn bei lediglich 5 Jahren ist der Zufallsanteil enorm hoch und der Aussagewert gleich Null; und die „0,3 Grad Erhöhung“ lassen sich anhand der DWD-Daten auch gar nicht finden; es sind kaum nachweisbare und nicht signifikante 0,05 Grad:

Abb. 2: Fast keine Deutschland-Erwärmung in den letzten 5 Jahren – aber statistisch verbietet es sich, so kurze Zeiträume auszuwerten. Quelle

Wie wichtig konsequente Umwelt- und Klimaschutzpolitik sei, machte Schulze bei der Vorlage eines Monitoringberichtes ihres Ministeriums und des Bundesumweltamts zum Klimawandel deutlich. In Deutschland habe sich die Lufttemperatur allein binnen fünf Jahren um 0,3 Grad erhöht, heißt es in dem Bericht. Seit 1881 sei die mittlere Lufttemperatur um 1,5 Grad gestiegen. „Es ist nicht auszudenken, wenn sich dies in dieser Geschwindigkeit fortsetzen würde“, sagte Schulze.

Nach dieser Logik wäre dann der Temperatur-Blackout Deutschlands in 9 Jahren erreicht. Eine einfache Grundschulrechnung: Ende 2028, der Weltuntergang für Deutschland, 1109 Jahre nach der Gründung.

Sie ist ja sowieso nicht das hellste Licht auf der Geburtstagstorte, aber nur so eine Zahl zu nennen, ohne die Randbedingungen zu erwähnen, das ist eine politische Lüge, aber der Zweck heiligt wohl auch hier die Mittel. Denn das Kaiserreich hatte 1880 nur 45 Mio Einwohner auf einer Fläche, die fast doppelt so groß war als die heutige Bundesrepublik (hier).

Dass Kohlendioxid eh kaum etwas erwärmt und eine Klimasensitivität (Verdopplung der Konzentration von derzeit 400 ppm auf 800 ppm eh durch keinen Versuch nachweisbar ist) soll hierbei nur am Rande erwähnt werden. Wir wollen im Artikel die behaupteten 1,5 Grad Temperaturerhöhung seit 1881 in Deutschland unter die Lupe nehmen. Was sind die Gründe der vom Deutschen Wetterdienst laut seiner Statistik erfassten Erwärmung?

Abb.3: Seit 1881 sind die Temperaturen laut Trendlinie bei den DWD-Stationen um knapp 1,5 Grad gestiegen, und zwar die DWD-Stationen bei den heutigen Standorten im Vergleich zu den kälteren Messstandorten von damals.

Das Klima ändert schon immer auf der Erde, das hat viele natürliche Ursachen. Aber auch der Mensch ist beteiligt an den Wetter- und Klimaänderungen, das wollen wir hier ausdrücklich feststellen, und zwar durch die großflächigen Landschaftsveränderungen der letzten 140 Jahre, die Bevölkerungszunahme, die Trockenlegungen der Natur- und Kulturflächen, die zunehmende Bebauung in die freie Fläche hinein. Der Mensch schuf seit 1881 Wärmeinseln, die inzwischen überall auf der Welt zu Wärmeregionen angewachsen sind. Einen sehr großen Einfluss auf die Temperaturerfassung haben jedoch gerade die Umstellung der Wetterstationen von einst viel kälteren Plätzen in das heutige wärmere Wohn- und Arbeitsumfeld.

1881 standen die Wetterstationen bevorzugt bei Forsthäusern am Waldrand, bei fast unbeheizten Klöstern in der freien Landschaft, bei großen Gutshöfen außerhalb der damals viel kleineren Ortschaften, bei den Fischteichen vor den Toren der Stadt oder gar bei Bahnwärterhäuschen. Keine einzige Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes steht heute noch in derselben kälteren Umgebung wie vor 140 Jahren. Diese Standortveränderung der Wetterstationen führt zu einer schleichenden Erwärmung bei den Wetterstationen, die wir Wärmeinseleffekt (WI-effekt) nennen.

Grobe Abschätzung:

  1. Der WI-Effekt könnte bis zu 3/4 der Erwärmung in der Grafik 1 bewirkt haben,
  2. den Rest brachte das Ende der kleinen Eiszeit.
  3. Und die beiden heißen Sommer 2018 und 2019 machen auch noch kein Klima, aber treiben den Durchschnitt nach oben.

Betrachten wir die 3 Gründe der Reihe nach:

  1. Aufzeichnungsbeginn 1881

Der DWD beginnt seine Aufzeichnungen 1881, das Jahr lag in einem Kältetal zwischen 1850 und 1910. Das Kältetal um 1880 kann der Beobachter sehr schön bei der Einzelstation Hohenpeißenberg erkennen, wo die Aufzeichnungen 100 Jahre zuvor begannen. Von einem Tal heraus geht es immer nach oben. Das ist normal.

Abb.4: Die DWD-Station HPB beginnt ihre Aufzeichnungen 1781, die Station befand sich bis 1936 unverändert an der Nordwand der bis dahin unbeheizten Klosterkirche. Auch die Umgebung der Klosterkirche veränderte sich bis 1936 fast nicht. Deshalb sind die Aufzeichnungen die ersten 155 Jahre vergleichbar.

Schon auf den ersten Blick ist erkennbar, die Jahrzehnte zwischen 1850 und 1910 lagen in einem Wellental, in welchem das Startjahr des DWD, nämlich 1881 mitten darin liegt.

2) Der sich schleichend entwickelnde Wärmeinseleffekt der letzten 140 Jahre

Dieser Unterschied im Stationswechsel von kälteren Plätzen zu den heutigen wärmeren macht mindestens 1 Grad von den 1,5 Grad aus. Eine genaue quantitative Bestimmung ist nicht möglich, sonst bräuchte man 2 Erden, eine die im Jahre 1881 ihre weitere Entwicklung eingestellt hätte und die Wetterstationen immer noch an denselben Plätzen von damals stehen würden. Beachte: Unser WI-effekt ist kein Stadt-Land Effekt (UHI), bei welchem man die Temperaturaufzeichnungen in heutiger Zeit in der Stadt mit einer Wetterstation außerhalb der Stadtgrenzen betrachtet, z.B. DWD-Station Nürnberg und DWD-Station Nürnberg-Netzstall, und dabei die aktuellen Differenzen von gut einem Grad Unterschied erfasst. In den Spitzen der Sommermonate kann dieser UHI-effekt auch über 10 C betragen.

Für eine vorsichtige Abschätzung unseres WI-effektes nehmen wir die Methode von Raimund Leistenschneider, die hier bei EIKE zum ersten Male veröffentlicht wurde. Dabei wächst der WI-effekt schleichend von Jahr zu Jahr. Die Methode wurde oft kritisiert, aber die Kritiker haben noch keine bessere entwickelt. Eine WI-bereinigte Deutschlandkurve sähe dann so aus:

Abb.5: So hätten sich die Deutschlandtemperaturen wahrscheinlich entwickelt, wenn die Erde und Deutschland auf dem Stand von 1881 stehen geblieben wäre. Damit wäre der menschengemachte WI-Einfluss ausgeschaltet. Man erkennt: 2 deutliche natürliche Temperaturschwingungen, ein Kältetal um 1880 und ein weiteres um 1970, seit 1988 ein natürlicher Temperatursprung auf ein höheres Niveau.

Erkenntnis: Eine WI-bereinigte Deutschlandkurve zeigt aufgrund der natürlichen Einflüsse lediglich eine Temperaturerhöhung von 0,3 C seit 1881. Der lineare Trend über 138 Jahre zeigt sogar nur 0,24 C Erwärmung. Damit würde der menschenerzeugte WI-effekt einen 1,2 C Erwärmungsanteil seit 1881 haben.

Was gilt: Wärmeinseleffekt oder Treibhauseffekt?

Nun könnten die Treibhausgläubigen natürlich einwenden, dass dieser WI-Unterschied durch den CO2-Treibhauseffekt hervorgerufen sein würde, unsere Grafiken wären somit der Beweis der CO2-THE-Theorie. Von einst 280 ppm auf derzeit 400 ppm CO2, das hätte die Deutschlanderwärmung von 1,2 Grad ergeben, während die 0,3 C natürliche Ursachen hätten.

Hierzu ergänzen wir: Der WI-Effekt lässt sich als UHI-Effekt sogar mit dem Autothermometer leicht nachweisen. In einer Stadt ist es vor allem im Sommer wärmer als bei einer Vergleichsstation auf dem Land. Und: Setzt man die Wetterstation aus der heutigen Kernstadt wieder raus in die Außenbezirke, also in eine historische Standortumgebung, dann fällt die Temperaturkurve sofort. Hierzu soll das Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau gezeigt werden. Die Wetterstation wurde 2007 versetzt. Die CO2-Konzentration ist natürlich am neuen städtischen Standort im Außenbezirk gleich hoch und seit 30 Jahren weiter gestiegen wie am alten Standort, siehe Abb. 6a und 6b.

Abb.6a: Trotz weiterem Anstieg der CO2-Konzentrationen sind die Jahrestemperaturen der DWD-Wetterstation seit 1988 fallend. Der Grund ist die Versetzung der Station innerhalb der Stadt in einen kälteren Stadtbezirk mit gelockerter Bebauung.

Der CO2-Anstieg, dokumentiert auf dem Hausberg der Freiburger, dem Schauinsland

Abb.6b: Steigende CO2-Konzentrationen, aber fallende Temperaturen in Freiburg

Weitere Gründe für die Erwärmung in Deutschland

Der behauptete CO2-THE existiert nur in der Theorie, es gibt keinerlei wissenschaftliche Versuchsnachweise, welche die behauptete CO2-Klimasensitiviät (Verdopplung der Konzentration) von 1,5 C bis 4 C beweisen könnten. Umgekehrt heißt das: Eine CO2-Einsparung ist teurer, wirtschafts-, wohlstands- und naturfeindlicher Unfug (Herstellung, Betrieb und Entsorgung von Windrädern und Solaranlagen benötigen Unmengen von Energie und Rohstoffen, beanspruchen riesige Flächen und liefern nur unzuverlässig teure Energie). Die Temperaturen und das Klima entwickeln nach auch nach anderen Gesichtspunkten; der Vollständigkeit halber seien die in den letzten Jahrzehnten stark zunehmende Sonnenscheindauer und die wachsende Häufigkeit der Süd- und Südwestlagen genannt, welche die Erwärmung in Deutschland nicht unwesentlich mit verursacht haben:

Abb. 7: Starke Zunahme der Sonnenscheindauer (Werte im DWD-Mittel seit 1951 verfügbar) und sommerliche Erwärmung in Deutschland. Mehr als 60% der Variabilität der Sommertemperaturen lassen sich mit der Sonnenscheindauer erklären; die wärmsten Sommer (2003, 2018 und 2019) waren auch die sonnigsten.

Abb. 8: Schon allein die Häufigkeit der Südwestlagen erklärt gut 25% der Variabilität der Jahresmitteltemperaturen; seit 1881 nahm deren Häufigkeit um 30 Tage zu; das ist ein ganzer Monat mehr mit „Südwestwetter“!

Fazit: Seit 1881 sei die mittlere Lufttemperatur um 1,5 Grad gestiegen. „Es ist nicht auszudenken, wenn sich dies in dieser Geschwindigkeit fortsetzen würde“, sagte Schulze. Unsere Antwort: Das macht gar nichts aus, der CO2-Anstieg ist positiv für das Pflanzenwachstum, macht die Wüsten grüner und sichert unsere Ernährung. Und jeder Statistik-Grundkurs lehrt: Trends darf man nicht in die Zukunft extrapolieren! Wer die weitere WI-Erwärmung nicht will, der soll aufs Land raus ziehen oder sich um einen Forschungsauftrag in der Antarktis bewerben; dort kühlte es sich in den vergangenen Jahrzehnten gebietsweise sogar leicht ab:

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger Klimawissenschaftler

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Klimawissen­schaft ist gestorben. Die Auswir­kungen werden erheblich sein.

Die Debatte ist beendet!“ – Marcia McNutt, ehemalige Direktorin des US Geological Survey und damals leitende Redakteurin des Magazins Science in einem Editorial ebendort mit dem Titel „The beyond-two-degree inferno“ vom 3. Juli 2015.

Wissenschaft ist ein strukturierter Prozess von Debatten. Keine Debatte bedeutet keine Wissenschaft so, wie wir sie verstehen. Seit dem Jahr 2015 hat die Debatte über eine Reaktion der Politik auf den Klimawandel aufgehört, weil die diese Debatte kontrollierenden Aktivisten die Wissenschaft aufgegeben haben. Jetzt stehen die Schlagzeilen über Berichten von Aktivisten, die jede Form von Extremwetter dem steigenden CO2-Gehalt zuschreiben – und immer düsterere Prophezeiungen bzgl. des zukünftigen Wetters ausstoßen. Ersteres ist zum größten Teil fingiert, wie weiter unten begründet wird. Letzteres basiert auf entweder unwahrscheinlichen oder unmöglichen RCP8.5-Szenarien (siehe hier und hier) – oder auch auf sogar noch extremeren Szenarien. Es gibt praktisch keine Versuche, dies auf die Grundlage echter Wissenschaft zu stellen. Sie werden der Öffentlichkeit als absolut sicher präsentiert. Die diese Prophezeiungen ausstoßenden Modelle werden als eine moderne Form von Hieroskopie (d.h. die religiöse Deutung der Eingeweide von Opfertieren) betrachtet. Entgegengesetzte Meinungen werden selten gebracht, außer mit einem Tenor, wie unsinnig diese angeblich sind.

Das Ziel von all dem ist die Erzeugung von Furcht – und nicht die Information.

Denke daran, dass du da bist, um zu verwirren. So wie einige von euch jungen Wilden reden, würde jeder annehmen, dass es unsere Aufgabe ist zu predigen!“ – Ratschlag eines Herausgebers an einen jungen Reporter. Aus: The Screwtape Letters von C. S. Lewis (1942).

Die Auswirkungen hiervon auf die Klimawissenschaft

Fast jeder arbeitet, um zu leben. Wir alle wollen ein gutes Leben haben. Die meisten von uns haben Familien. Fast keiner von uns hat irgendwelche substantiellen Möglichkeiten, das Verhalten der Institutionen zu beeinflussen, bei welchen wir als kleines Rädchen surren. Wir sind verwundbar durch formale und (was noch wichtiger ist) informelle Feedback-Mechanismen unserer Herrscher.

In der Klimawissenschaft wollen die diese Institutionen leitenden Eliten – wie Marcia McNutt – Forschungsergebnisse sehen, welche das Narrativ der katastrophalen anthropogenen globalen Erwärmung stützen. Nach der Aussage „die Debatte ist beendet!“ dürfte sie kaum Studien unterstützen, welche dieses Narrativ in Frage stellen. Als Herausgeberin einer Reihe von Science-Journalen bedeutet das, dass diese Studien kaum veröffentlicht werden dürften (wobei die Karriere aller Jung-Wissenschaftler geschädigt wird, welche die Botschaft nicht verstanden haben). Das bedeutet auch keine Finanzierung von Forschungen (und Zerschlagung der Chancen junger angehender Wissenschaftler). Sogar bedeutende und leitende Wissenschaftler werden hinaus geworfen, wenn sie das Narrativ herausfordern (z. B. Roger Pielke Sr., Judith Curry).

Aus Sicht von McNutt und ihren Erfüllungsgehilfen macht das Sinn. Journalisten wollen Schauergeschichten. Aktivisten, welche die Massen von Nicht-Regierungs-Agenturen beherrschen, verlangen nach Untergangs-Forschung. Mächtige politische Interessen wollen Untergangs-Forschung („konservativen“ Politikern, Organisationen oder Unternehmungen ist es egal – wissen sie doch nur zu gut, dass sie ihren Anteil an der Ausweitung der Regierungsgewalt haben werden). Die Anreize gibt es nur auf einer Seite.

Also werden wir in jedem Monat überflutet mit zunehmend zweifelhaften Forschungen bzgl. der globalen Erwärmung. Zweifelhafte statistische Verfahren, übertriebene Behauptungen, endlose Untergangs-Prophezeiungen auf der Grundlage falscher Behauptungen, wonach RCP8.5 das „Business as Usual“-Szenario ist (hier). Modelle werden herangezogen, um immer detailliertere Prophezeiungen hinsichtlich regionaler Auswirkungen und weit in der Zukunft liegender Ereignisse zu erstellen – ohne jede Anstrengung, diese zu validieren (Es gibt viele bekannte Methoden zur Validierung von Modellen – in der Klimawissenschaft werden sie aber ignoriert). Aber die Klimawissenschaft hat noch ein tiefer gehendes und ernsteres Problem.

„Bestätigungen sollten nur zählen, falls sie das Resultat riskanter Prognosen sind; das heißt, falls wir – unberührt von der fraglichen Theorie – ein Ereignis hätten erwarten sollen, das mit der Theorie nicht kompatibel war – ein Ereignis, welches die Theorie widerlegt hätte“. – Karl Popper in Conjectures and Refutations: The Growth of Scientific Knowledge (1963). [conjectures and refutations = Vermutungen und Widerlegungen].

„Betrachtet man sie als eine Einheit inhaltlicher Hypothesen, muss eine Theorie danach beurteilt werden, wie sehr sie für Prognosen für die Art von Phänomenen taugt, die sie ,erklären‘ soll. Nur faktische Beweise können zeigen, ob die Theorie ,richtig‘ oder ,falsch‘ ist – oder besser, ob sie vorläufig als valide ,akzeptiert‘ oder ,widerlegt‘ ist. Wie ich weiter unten ausführlich darlegen werde, ist der einzige relevante Test der Validität einer Hypothese der Vergleich zwischen den Prognosen aufgrund dieser Theorie und der tatsächlich eingetretene Phänomene“. – Milton Friedman in „The Methodology of Positive Economics“, from Essays in Positive Economics (1966).

Anstatt spezifische Prognosen für kurzfristige (überprüfbare) Wettervorgänge zu erstellen erklären Klimawissenschaftler jetzt, wie gegenwärtige Wetterereignissen aus gestiegenen Treibhausgasen resultieren. Ein großer Hurrikan (z. B. Katrina im Jahre 2005, Irma im Jahre 2017) erbringt Studien, die zeigen sollen, dass mehr und stärkere Hurrikane unsere Zukunft sind (hier, hier und hier). Große regionale Dürren werden als das „neue Normal“ proklamiert (z. B. Texas, California) – bis sie enden. Das Ende von Schnee, größere und stärkere Tornados, größere und stärkere Buschbrände (siehe sie alle hier) – Klimawissenschaftler prognostizieren all das kaum einmal genauer, prophezeien aber danach voller Vertrauen mehr desgleichen. Selbst flagrante Fehlprognosen sind Beweise der globalen Erwärmung wie etwa Steigen und Fallen des Seespiegels der Großen Seen (hier). Falsche Prognosen werden ignoriert, was jeden Fortschritt verhindert. Mein Favorit: erschreckende Prophezeiungen hinsichtlich des abschmelzenden Nordpols (hier).

Der Klimawissenschaftler Richard Betts warnte seine Erfüllungsgehilfen in einem BBC-Beitrag (der heute wohl nicht mehr gesendet werden würde) „Die Wissenschaft muss die Klima-Konfusion beenden!“ (11. Januar 2010; hier).

„Natürlich wissen wir, dass es zu diesen Ereignissen (Extremwetter) sowieso kommen wird, selbst ohne Klimawandel – sie könnten in einem wärmeren Klima häufiger auftreten, aber es ist falsch, für jedes Einzelereignis den Klimawandel verantwortlich zu machen. Klimawissenschaftler wissen das, aber es gibt außerhalb der Klimawissenschaft jede Menge Leute, die Derartiges behaupten oder implizieren, falls ihnen das hilft, in die Schlagzeilen zu kommen oder ihnen daraus Unterstützung erwächst für ihre politische oder geschäftliche Agenda.

Tun Klimawissenschaftler genug, um dem zu begegnen? Oder machen wir uns schuldig, wenn wir das nicht sehen wollen, weil wir glauben, dass sie auf ,unserer Seite‘ stehen gegen die Klimaskeptiker? … Klimawissenschaftler müssen mehr Verantwortung übernehmen bei der Erklärung ihrer Arbeiten, um solche Verwirrung zu vermeiden. Selbst wenn die Wissenschaftler selbst nicht alles dem Klimawandel zuordnen, fällt es auf schlimme Art und Weise auf uns zurück, wenn andere das tun“.

Aber was ist mit der Ethik der Wissenschaft, also der heiligen Verpflichtung, der Wahrheit nachzuspüren? Es ist eine Chimäre – etwas, das man sich wünscht, das aber tatsächlich imaginär ist – mitsamt deren massiven Auswirkungen auf die Menschen – und ernsthaft korrumpiert. Es gibt keinen Hippokratischen Eid für Wissenschaftler (und allgemeiner nichts, was auch nur ansatzweise für Doktoren bedeutsam ist). Wir sollten davon ausgehen, dass jeder Bereich der Wissenschaft korrumpiert wird, deren Früchte für die Mächtigen so wertvoll sind.

1. About the corruption of climate science.

2. The noble corruption of climate science.

3. A crisis of overconfidence in climate science.

Gefahr: Journalisten bei der Arbeit

Ruhm ist in unserer Gesellschaft Geld. Journalisten befeuern die Laufbahnen von Wissenschaftlern, deren Arbeit das Narrativ unterstützt. Klimawissenschaftler wären Heilige, wenn sie dies ignorieren. Einige Wenige sind es, und die anderen applaudieren Journalisten, welche ihre Ergebnisse falsch interpretieren oder übertreiben:

1. A real-time example of the birth and spread of climate propaganda.

2. Daily stories of climate death build a Green New Deal!

3. A look at the workings of climate propaganda.

4. Wildfires and climate change: fake news in action.

5. See how climate science becomes alarmist propaganda.

6. How journalists helped wreck the climate debate – vom Klimawissenschaftler Roy Spencer.

7. A look at the workings of climate propaganda.

8. Enlisting peer-reviewed science in the climate crusade.

Die politische Debatte koppelt sich von der Wissenschaft ab

Nachdem das IPCC seinen AR 5 im Jahre 2014 veröffentlicht hatte, machten die Aktivisten einen verhängnisvollen, aber brillanten Schritt. AR 5 unterstützte das Untergangs-Narrativ nicht (hier), also verurteilten sie das IPCC als „zu konservativ“ (Beispiele hier und hier). Mit Unterstützung von Journalisten und NGOs befreiten sie sich von den Fesseln der Wissenschaft und riefen den Klimanotstand und Extinction Rebellion ins Leben – und zwar auf der Grundlage falscher Behauptungen von bereits jetzt vor sich gehendem Massenaussterben (hier, hier und hier). Wissenschaftler sind dieser Parade beigetreten mit immer abenteuerlicheren Behauptungen des Untergangs heute und in der Zukunft. Jene, die nicht enthusiastisch genug darob sind, werden angegriffen (z. B. hier).

Nackter Kapitalismus, dessen tägliche Links die erste und wichtigste Quelle von Nachrichten aus einer linken Perspektive sind, gebiert jede Woche ein Dutzend derartiger Stories. Die meisten sind überwiegend Fake News. Aber ihre Masse macht die Widerlegung und selbst die Verifikation ihrer Behauptungen seitens irgendwelcher Individuen oder kleiner Gruppen unmöglich. Und es gibt kein Geld für Skeptizismus (was man leicht erkennt bei einem Vergleich von Amateur-Skeptiker-Sites mit den üppig ausgestatteten und professionell gestalteten Websites der Aktivisten). Einige wenige Klimawissenschaftler haben sich gegen die wachsende Hysterie gewandt (z. B. hier, hier und hier), aber genauso gut hätte man versuchen können, die Titanic zu retten mittels Ausschöpfen des Wassers mit einem Eimer.

Ich und Andere haben rationale Reaktionen bzgl. des Klimawandels ins Spiel gebracht, welche breite Unterstützung bekommen könnten (z. B. hier und hier). Es ist aber hoffnungslos. Die Springflut des Alarmismus‘ wird immer gewaltiger (hier) und wird oftmals zu einer Parodie seiner selbst (hier). Es kursieren bereits Gerüchte, dass der AR 6 noch mehr nach Untergang klingt. Der Mitläufer-Effekt erzeugt positive Rückkopplungen dergestalt, dass man im heutigen Amerika Bedenken hinsichtlich realer Probleme umwandelt in moralische Panik (z. B. weiße Sklaverei, satanische Rituale). Es gibt nichts Erkennbares, was diese Eskalation stoppen könnte.

Conclusions

Die Reaktion unserer wissenschaftlichen und politischen Institutionen auf den Klimawandel waren kontraproduktiv – haben sie doch das Gegenteil dessen bewirkt, was die Menschen erwarten von Warnungen der Wissenschaftler vor einer ernsten Bedrohung (hier und hier). Bislang konnten sie zumindest in den USA wenig vorweisen für all den riesigen Aufwand an Zeit und Geld (hier). Und China hat sie ignoriert. Aber sie haben die Grundlage für Sieg gelegt. Sie brauchen lediglich noch etwas Hilfe seitens der Natur. Mit ihrer Kontrolle über so viele Schlüssel-Institutionen kann ein mächtiges Extremwetter-Ereignis (z. B. ein Hurrikan, der Miami oder Washington heimsucht) – dem Klimawandel in die Schuhe geschoben – die Amerikaner so in Panik versetzen, dass sie sich hinter den Green New Deal stellen.

Mutter Natur war bislang ihr Feind. Aber sie ist launisch. Wie bei jedem Aufruhr brauchen die Klimaalarmisten nur einmal zu gewinnen.

Aber der Schaden für die Klimawissenschaft ist für immer und ewig vorhanden. Generationen von Wissenschaftlern haben erfahren müssen, dass Erfolg politischer Natur ist, und ich denke, dass der lange Niedergang der Forschungsqualität gerade begonnen hat. Nur gewaltige Anstrengungen über lange Zeiträume kann das ändern. Ich bezweifle, dass dies in absehbarer Zukunft beginnt. Wir könnten schwer zahlen müssen für unsere Narretei, wenn Extremwetter wie in der Vergangenheit wiederkehrt.

Weitere Informationen

Es folgt noch eine lange Liste mit Links zu vielen Bereichen dieses Themas. Unter Anderem wird das im Bild oben gezeigte Buch empfohlen, von dem der Autor sagt (neben anderen), dass ,Klimaalarmisten nicht wollen, dass Sie dieses Buch lesen‘.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/11/18/climate-science-has-died-the-effects-will-be-big/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wunder der Energiewende: Wasserstofftankstelle für Zuhause

Die Wasserstoffbrennzelle ist ein gescheiterter Technik-PR-Knaller aus den 1990ern und wird nun zwangsweise exhumiert, da Klima-Lesch und andere Aktivisten den Lithium-Akku medial beerdigt haben. Da das hochexplosive Gas nur mit Hochdruck-Tanks oder sehr teurer Tiefkühlung gelagert werden kann, wäre eine flächendeckende Ausrüstung der Tankstellen eine finanzielle und technische Mammutaufgabe; eine „nationale Kraftanstrengung“, wie Kanzlerinnen es ausdrücken würden. Derzeit soll es in der Bundesrepublik 90 Wasserstoff-Tankanlagen geben; rund 1.000 wären nötig, um eine nennenswerte Zahl von Fahrzeugen versorgen zu können.

Wirtschaftlicher Unfug; da zudem eine halbwegs günstige und gut ausgebaute Fossil-Infrastruktur zur Verfügung steht, werden die Autofahrer in der Masse den H2-Schwindel nicht akzeptieren. Da kommt dem deutschen Klimaredakteur eine Entwicklung aus dem Hause der Polytechnischen Hochschule EPFL in Lausanne/ Schweiz gerade recht. Das kühlschrank-kleine Gerät produziert Wasserstoff und speichert ihn. Die Erzeugung des Gases erfolgt über Elektrolyse, die durch Solar-Strom vom Dach gespeist werden könnte. Ein Windrad wird sich ja kein Ökobürger in den eigenen Garten stellen, obwohl es lustig wäre, wenn die Schuldigen die Folgen ihrer Arroganz selber erleben müßten.

Als Spielerei oder Zusatz-Versorgung ist die Idee eigentlich sogar nicht unattraktiv, würde ich auch einmal ausprobieren, wenn die Apparate nicht so extrem teuer wären. Wenn genug Sonne da ist, die Energie speichern und somit die eigene Stromrechnung etwas verringern. Problem ist aber genau die Speicherung des kleinsten aller Moleküle, das nach und nach jedes Material durchdringt und somit entweicht; man denke an einen Kinderluftballon, der mit dem zweitkleinsten Molekül Helium gefüllt ist. Die findigen Schweizer wollen das Problem mit einem Metallhydrid lösen, das das H2 wie ein Schwamm „aufsaugt“. Durch Erwärmung der Tankeinheit steige paradoxerweise der Druck im Inneren, so daß das Gas komprimiert werde.

Die Schweizer behaupten allerdings, daß keine „Selbstentladungen“ möglich sein. Dafür müßte man dann aber den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nicht glauben; und den umgeht kein Klimarettungs-Forscher so leicht, wie uns die Erfahrung und Ockhams Rasiermesser lehren.

„Bis das System auf den Markt kommt, wird es aber noch ein wenig dauern.“

So der Spiegel. Ich würde vermuten, daß wir am Sankt-Nimmerleins-Tag mit der Marktreife rechnen können. Auf jeden Fall wird die Technologie wahrscheinlich viel zu spät kommen, um irgendetwas zu retten; sei es das Klima oder Merkels vergeigte Energiewende. So sieht das auch Michael Sterner, ein Professor für Energiespeicher an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg OTH.

„Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, brauchen wir eine Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab, beispielsweise in Raffinerien oder in der Stahlindustrie. Haushalte sind da leider nur <Liebhaberei> und bringen nichts in die Masse.“

Sag ich doch.

 




Der Planet kippt mal wieder: just in time

Es ist mittlerweile erstaunlich, dass Forscher ausgerechnet im Vorfeld einer Klimakonferenz von neuen „immer schlimmeren“ Erkenntnissen heimgesucht werden und ominöse „Kipppunkte“ entdecken.

2018: Vor der Klimakonferenz von Katowice (2. bis 14. Dezember 2018) hieß es aus Schellnhubers Potsdam Institut für Klimafolgenforschung: „Es läuft uns die Zeit davon„. Es bleibe nur noch ein Jahrzehnt für die Klima-Kehrtwende. Und:

„Dazu kommt, dass wir bei einer Erwärmung von mehr als 1,5 Grad vielleicht bereits sogenannte Kipppunkte überschreiten, die zu einer sich selbst verstärkenden weiteren Erwärmung führen könnten“.

2017: Zu der Klimakonferenz in Bonn (6. bis 17. November 2017) grüßte das gleiche Murmeltier, nur in anderen Worten. Originalton PIK:

„Von steigendem Meeresspiegel und der Versauerung der Meere, über zunehmende Risiken bei Extremwetterereignissen und über den ‚Kollisionskurs‘ mit klimatischen Kipppunkten der Erde – PIK-Direktor Schellnhuber stellte auf der UN Klimakonferenz ‚Die 10 Must-Knows zum Klimawandel‘ vor…“

2016: Zur Klimakonferenz in Marrakesch (7. bis 8. Dezember 2016) wurde mit tatkräftiger Hilfe aus Potsdam das „bislang wahrscheinlich umfassendste Kompendium zum Klimawandel in Deutschland“ vorgestellt.

„126 Autoren beschreiben die möglichen Auswirkungen sowie Anpassungsstrategien für verschiedene Naturräume, Wirtschafts- und Lebensbereiche“ schreibt das Potsdamer Institut dazu, „Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung… finden hier grundlegende Informationen zu Hochwasser, Dürre, schmelzendem Teer auf der Autobahn oder Tropenkrankheiten“.

Ich frage mich, wann genau der Kipppunkt bei seriöser Berichterstattung überschritten wurde, von dem an der Untergang nicht mehr aufzuhalten war und der journalistische Notfallzustand ausgerufen wurde. Oder, um es in der Art eines George Carlin zu sagen: The planet is fine, the press is f***d! Dazu passt natürlich, dass das Europaparlament gestern gleich mal den Klimanotstand ausgerufen hat. Ich rechne fest mit Notstandsgesetzen.Wie sagte Dieter Nuhr gestern Abend bei der Aufzeichnung seiner TV-Show: „Titanic ist offenbar nicht nur ein Schiff, sondern auch eine Regierungsform“.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Update 29.11.19 16:13 Uhr.

Was „Wissenschaftler“ alles so behaupten und die Medien (hier die unnachahmliche Süddeutsche Zeitung (SZ) auch ungeniert übernehmen. So informierte die SZ am 23.11.1982 ihre Leser mit diesem Glanzstück wissenschaftlich begründeter Forschung:

„Der deutsche Wald stirbt. Wissenschaftler zweifeln, ob auch nur fünf Jahre Zeit bleibt, dies zu verhindern.“