Polen und das Scheitern der Pariser Klima-Verpflich­tungen

Diplomaten haben es abgelehnt, den IPCC-Report vom September 2018 zu „begrüßen“, oder den geforderten Steigerungen der Reduktion von Treibhausgasen über das hinaus zuzustimmen, was in Paris 2015 vereinbart worden war. Dabei hatte der IPCC-Report genau das verlangt, um ernste Umweltschäden zu vermeiden. Die Unterhändler haben auch die Zuwendungen an Entwicklungsländer nicht angesprochen, damit diese wirtschaftlich wachsen können, während sie sich an den Klimawandel anpassen. Stattdessen haben Regierungsmitarbeiter in einem Moment eines unverdienten Selbstlobs zum Ende der Konferenz sich selbst stehende Ovationen gegönnt, weil sie ein nicht erzwingbares Regelwerk beschlossen hatten, um Kohlendioxid-Emissionen zu verfolgen und zu beziffern. Jenes lauwarme Regelwerk hätte kaum einen müden Klatscher verdient, und schon gar nicht die Millionen Dollar, welche die Regierungen zum Fenster hinaus werfen, sowie tausende Tonnen Kohlendioxid, welche sie selbst ausstießen, als sie ihre Klima-Mandarine nach Polen schickten.

Im Jahre 1992 unterzeichneten 165 Länder das UNFCCC, worin man überein gekommen war, die „Treibhausgas-Emissionen in der Atmosphäre zu stabilisieren“. Um das zu erreichen, stimmten 43 industrialisierte Länder zu, freiwillig Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Emissionen auf dem Niveau des Jahres 1990 bis zum Jahr 2000 einzufrieren. Dieses Ziel wurde drastisch verfehlt.

Trotz des Abkommens aus dem Jahr 1992 haben die Kohlendioxid-Emissionen zugenommen. Daher handelten die Parteien der UNFCCC einen neuen Vertrag aus: das Kyoto-Protokoll. Diesem Vertrag stimmten die gleichen entwickelten Länder zu, und darin war rechtlich bindend festgelegt, dass die Emissionen bis zum Jahr 2012 um 5% unter das Niveau des Jahres 1990 gesenkt werden sollten.

Geschichte hat sich wiederholt, haben doch die Parteien des Kyoto-Protokolls ihre Treibhausgas-Reduktionsziele drastisch verfehlt – ohne dass dies irgendwelche Strafmaßnahmen nach sich gezogen hätte.

Das bringt uns nach Paris 2015, wo 196 Länder überein kamen, ihre Emissionen auf einem Niveau zu stabilisieren, welches erforderlich war, um die Erde vor einer Erwärmung zu bewahren, die so weit wie möglich unter 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau liegen sollte. Die UN haben jüngst geschätzt, dass dies bis zum Jahr 2030 eine Reduktion der Emissionen um 80% bedeuten würde und bis zum Jahr 2050 Null Emissionen.

Kein einziges Land ist auf dem Weg, diesen Verpflichtungen zu genügen. Tatsächlich nehmen Kohlendioxid-Emissionen immer weiter zu anstatt zu sinken. Kurz gesagt, das Paris-Abkommen ist trotz aller hehren Worte, die in Polen zur Stützung desselben gefallen waren, mausetot*.

[Im Original steht das Wort ,kaput‘. Anm. d. Übers.]

Hier ein paar Fakten, die zeigen, warum das Paris-Abkommen zum Scheitern verurteilt ist:

1. Die Kohlendioxid-Emissionen weltweit haben im Jahre 2018 um 2,7% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. China und Indien, die größten bzw. drittgrößten Emittenten, steigerten ihre Emissionen seit 2017 um 4,7% bzw. 6,3%. Selbst wenn sie ihre Emissionen auf dem derzeitigen Niveau bis 2030 stabilisieren, würde das immer noch höhere Treibhausgas-Niveaus bedeuten, als den UN zufolge notwendig ist zur Stabilisierung der Temperaturen.

2. Um seinen geopolitischen Einfluss zu stärken, rief die chinesische Regierung eine Entwicklungsbank ins Leben, mittels welcher hunderte neue Kohlekraftwerke in Afrika, Asien und dem Nahen Osten gebaut werden sollten.

3. Auf der COP24 haben afrikanische Länder mit den Worten „wir müssen nutzen, was wir haben“ die grünen Kolonialisten zurückgewiesen und sich hinter den Beschluss der African Development Bank gestellt, die Finanzierung ihrer zu errichtenden Kohle-, Gas- und Öl-Kraftwerke zu erhöhen, um ihre Nationen aus der Armut zu bringen.

4. Der neue Premierminister von Brasilien verkündete entgegen den Erwartungen, dass sein Land nicht die nächste Runde der UN-Klimaverhandlungen 2019 ausrichten werde. Außerdem hat er seine Absicht bekundet, Präsident Trump zu folgen und Brasilien aus dem Pariser Klima-Abkommen zurückzuziehen sowie die Holzproduktion in den Regenwäldern seines Landes zu erhöhen.

5. Frankreich, Deutschland und Japan – also einige der Länder, die sich am stärksten für strenge Emissions-Reduktionsziele in den internationalen Verhandlungen stark gemacht hatten – haben jeweils ihren Kohleverbrauch zur Stromerzeugung gesteigert und verkündet, dass sie ihre Reduktionsziele mittelfristig verfehlen werden.

6. Deutschland und viele osteuropäische Länder lehnten die Eingabe des Umweltkomitees des Europaparlaments ab, die Reduktionsziele der EU bis zum Jahr 2030 dramatisch zu verschärfen.

7. Als Reaktion auf vier Wochen gewalttätiger Proteste in Frankreich hat die Regierung des Landes geplante Erhöhungen von Steuern auf Treibstoff, Strompreise und Fahrzeug-Emissionen zurückgenommen, welche Präsident Macron zufolge notwendig seien, um den Reduktions-Verpflichtungen Frankreichs gerecht zu werden.

8. Im Jahre 2018 wurde der Skeptiker der globalen Erwärmung Doug Ford als Premierminister der bevölkerungsreichsten kanadischen Provinz Ontario gewählt, was für den kanadischen Premier Justin Trudeau und seine Klimapolitik ein Rückschlag war. Ford kündigte an, die von seinem Vorgänger erhobenen Energiesteuern wieder abzuschaffen. Außerdem wird er den Premierministern von Alberta und Saskatchewan beispringen in einem juristischen Kampf gegen die einheitliche Kohlendioxid-Steuer von Trudeau.

9. Der australische Premierminister Malcolm Turnbull wurde zum Rücktritt gezwungen, nachdem seine Führerschaft bzgl. Kohlendioxid-Restriktionen in Frage gestellt worden war, welche er zur Erfüllung der Paris-Verpflichtungen geplant hatte. Die neue Regierung hat angekündigt, die Energiepreise zu senken und die Zuverlässigkeit zu verbessern. Dies und nicht der Kampf gegen Klimawandel wären seine primären Energieziele. Auf der gleichen Linie kündigte sein Vize und Umweltminister an, dass sein Land weiterhin Kohle zur Stromerzeugung verbrauchen werde sowie Kohle-Bergbau und -Exporte auszuweiten.

10. In den Midterm-Elections der USA 2018 haben grüne Wähler in Washington State [am Pazifik] eine Steuer auf Kohlendioxid-Emissionen zurückgewiesen, und zwar zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wahlzyklen. Außerdem haben Wähler in Alaska und Colorado Initiativen abgelehnt, welche die Produktion fossiler Treibstoffe begrenzt hätten, und die Wähler in Arizona haben nachhaltig einer Initiative eine Absage erteilt, welcher zufolge der Verbrauch fossiler Treibstoffe zur Stromerzeugung limitiert werden sollte. Diese Rückschläge erfolgten trotz der Millionen Dollar, welche die Unterstützer des Abkommens in jenen Staaten aufgebracht haben für Kampagnen, damit diesen Zielen zugestimmt würde.

Regierungschefs sind gezwungen einzuräumen, dass ihre Völker nicht die Opfer bringen wollen zu Lasten ihres Wohlstands und Lebensstandards, welche erforderlich sind, um fragwürdige Klimaziele zu erreichen. Unabhängig von Polen und zukünftigen Klimakonferenzen ist das Pariser Klima-Abkommen tot, und ich weine (ebenso wie Millionen Andere auf der ganzen Welt) diesem Umstand keine einzige Träne nach.

Quellen: Recharge News; Freedom Pub

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/poland-and-the-failure-of-paris-climate-commitments

Übersetzt von Chris Frey EIKE




12. IKEK am 23.11.2018 Joanne Nova – Wie man in drei einfachen Schritten ein Stromnetz zerstört

Viele denken, dass die Energiewende basierend auf erneuerbaren Energieträgern wie Wind- und Sonnenkraft nur in Deutschland aufgrund der epochalen Fehlentscheidung von Kanzlerin Merkel 2011 eingeleitet wurde. Tatsächlich ist Australien in der Beziehung Vorreiter und kämpft seit einigen Jahren mit katastrophalen Folgen. Diese Tatsache wird in den hiesigen Medien nicht ganz unabsichtlich verschwiegen. Allerdings gibt es auch auf dem Südkontinent mittlerweile eine kritische Gegenbewegung, zu deren profiliertesten Vertretern Joanne Nova gehört. Die Autorin verfasste das Buch The Skeptic’s handbook („Das Skeptiker-Handbuch“) und hält Vorträge auf der ganzen Welt. Zu Beginn meint Nova, Stromausfälle seien immerhin gut gegen ARD und ZDF. Sie beschreibt in ihrer Rede den Umbau der australischen Energiewirtschaft von der Nutzung der im Lande reichlich vorhandenen Kohle hin zu Wind- und Solarkraftanlagen. Australien sei der größte Kohle- und Uranförderer der Welt und verkaufe die Bodenschätze in großen Mengen vor allem an das hungrige China. 17.000 Menschen seien in der Kohle-Industrie beschäftigt.

Video des Vortrages von Joanne Nova über die mutwillig wegen des „Klimaschutzes“ zerstörte Stromversorgung in Australien.

Dabei baue das Land aber seine Kohlekraftwerke ab; Kernreaktoren gebe es erst gar nicht. In den vergangenen Jahrzehnten seien die Energiepreise des Landes kontinuierlich gefallen. Heute seien Preise für Strom im Süden des Kontinentes so hoch wie vor 60 Jahren, sogar höher als in Merkeldeutschland heute! Paradoxerweise sei der „alternative“ Energieausbau eigentlich gering, verursache aber trotzdem hohe Kosten. Die Regierung zwinge die Bürger regelrecht, Solarpaneele aufs Dach zu bauen. Je höher der Anteil erneuerbarer Energien werde, desto teurer würde der Strom. Australier seien sozusagen die Crash test dummies der Energiewende. In den Metropolen komme es häufig zu totalen Stromausfällen, den „Blackouts“, die das Land Millionen kosten. Am 28. September 2018 kam es zu einem Totalausfall mit 472 Millionen Australischen Dollar Folgekosten. Die Insel Tasmanien soll über eine Seepipeline an den Kontinent angeschlossen werden, was rund 560 Millionen Aus-Dollar kosten werde. Die mittleren Jahreskosten eines Haushaltes im Land betragen etwa 600 Dollar. Zur Sicherung der eigenen Stromversorgung kauften sich die Bürger Dieselgeneratoren, deren Verkauf seit Jahren boome. Sogar auf einer kleinen Insel vor der Küste Australiens, Flinder, die Wind und Sonne im Überfluß habe, setze man auf diese Generatoren, da die erneuerbaren Quellen nicht verlässlich genug seien. Welche Schritte habe die Politik gemacht, um das bewährte preiswerte Stromnetz in ein unzuverlässiges teures zu verwandeln? Schritt Nummer eins: Man richte eine Klimakontrollbehörde ein, um global Arbeitsplätze zu schaffen, vor allem in China. Schritt Nummer zwei: Man reduziere die Kohlendioxidemissionen durch ineffiziente Mittel wie Wind- und Sonnenkraftwerke. Das dichtbesiedelte Ost-Australien sei aber bewölkt und windarm. Außerdem habe man eine doppelte Infrastruktur geschaffen, um bei Dunkelflaute auf Kohle zurückgreifen zu können. Schritt Nummer drei: „Big government“. Man hole sich „Experten“ aus anderen Ländern. Zum Beispiel Audrey Zibelman aus New York City, eine Ex-Mitarbeiterin von Hillary Clinton. Sie habe dafür gesorgt, dass bedeutende Player das neue Stromsystem verlassen konnten. Und noch ein zusätzlicher Schritt, Nummer vier: Man kille den freien Markt, um den billigen Strom abzuschaffen. Dazu nutze man Krypto-Unternehmen aus China. Dadurch erhöhe man den Strompreis von 8 Cent auf 28 Cent/Kilowattstunde. Was sagten die Bürger zur australischen Energiewende? 62% der Befragten wollen nicht mehr als zehn Aus-Dollar im Monat dafür ausgeben (In Deutschland seien es 61%). Durch den Umbau des Energiesystems würden in Australien Kohlekraftwerke geschlossen, die sich 30 Jahre lang für den Betreiber amortisiert hätten. Dabei könnten nach dieser Frist für günstige 3 Cent/Kilowattstunde produzieren. Da diese Möglichkeit für die Bürger nun nicht mehr genutzt werde, habe es im Land einen Wohlstandsknick gegeben.




Polar Vortex – „kein Grund alarmiert zu sein“ – so die amerikanische Wetter Behörde

Der polare Wirbel ist ein großer Bereich mit niedrigem Druck und kalter Luft, der die beiden Pole der Erde umgibt. Er existiert IMMER in der Nähe der Pole, schwächt sich ab im Sommer und stärkt sich im Winter. Der Begriff „Wirbel“ bezieht sich auf den Luftstrom entgegen dem Uhrzeigersinn, der dabei hilft, die kältere Luft in der Nähe der Pole zu halten.  In der nördlichen Hemisphäre dehnt sich der Polarwirbel im Winter oftmals aus, so dass kalte Luft mit dem Jetstream nach Süden geschickt wird (siehe Grafik oben). Dies tritt während der Winterzeit ziemlich regelmäßig auf und ist in den Vereinigten Staaten häufig mit großen Ausbrüchen arktischer Kaltluft verbunden.  Der im Januar 2014 aufgetretene ähnelt vielen anderen kalten Ausbrüchen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind, darunter mehrere bemerkenswerte kältere Ausbrüche in den Jahren 1977, 1982, 1985 und 1989.

Es gibt mehrere Dinge, die der Polarwirbel NICHT ist.  Polarwirbel sind nichts Neues.  Der Begriff „Polarer Wirbel“ wurde erst kürzlich populär gemacht, um auf ein Wettermerkmal aufmerksam zu machen, das schon immer präsent war. Es ist auch kein Merkmal, das auf der Erdoberfläche existiert (vorkommt). Wetterprognostiker untersuchen den Polarwirbel, indem sie Bedingungen betrachten, die in einer Höhe von mehreren Zehntausend Fuß [> 3.000 m und mehr] in der Atmosphäre vorherrschen. Wenn wir jedoch extrem kalte Luft aus den arktischen Regionen an der Erdoberfläche spüren, wird dies manchmal mit dem Polarwirbel.  Dies ist nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Teile Europas und Asiens erleben ebenfalls Kältewellen, die mit dem Polarwirbel in Verbindung gebracht werden. Die einzige Gefahr für den Menschen besteht allein darin, wie stark die Kälte wird, wenn sich der polare Wirbel ausdehnt, wodurch arktische Luft in südliche Regionen gerät, die normalerweise nicht so kalt sind.

Kurz gesagt, es gibt keinen Grund, alarmiert zu sein, wenn Sie von Polarwirbel hören, aber Sie sollten auf kältere Temperaturen vorbereitet sein. Überprüfen Sie die Vorhersage für Ihre Region auf    weather.gov,  [https://www.wetter.de/] um sicherzustellen, dass Sie angemessen gekleidet sind. Es ist auch eine gute Idee, zu Beginn jeder Wintersaison die Gegenstände in Ihrem Heim- und Auto-Notfall-Set zu überprüfen um sicherzustellen, dass Sie auf jedes gefährliche Winterwetter vorbereitet sind.

Gefunden auf National Weather Service, der NOAA

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.weather.gov/safety/cold-polar-vortex




Ricarda Lang (GRÜNE) über Klima­folgen und Klimapass: Keine Ahnung von dem was Sie sagt – aber felsen­fest davon überzeugt Teil 2(2)

Wassermangel ist oft auch von (zu vielen) Menschen – und nicht vom sich schon immer wandelnden Klima – verursacht

Noch geht es um die von Frau Lang angesprochenen Dürren und daraus folgendem Wassermangel.
Was die besagte GRÜNE Dame auch wohl nicht weiß – oder wissen will: Ein erheblicher Teil der Wasserarmut ist hausgemacht und nicht Klimawandel.
Dazu eine Listung, wieder von „kaltesonne“:
kaltesonne: Das passiert, wenn man alle Bäume umhackt: Wasserknappheit in Malawi (11.3.2018)
kaltesonne: Feuerbauern im südlichen Afrika schneiden sich selber den Regen ab (5.5.2016)
kaltesonne: Kehrtwende in der Dürreforschung: Ursachen der Austrocknung des Mongolischen Plateaus liegen nicht im Klimawandel, sondern in Bergbau und Landwirtschaft (18.3.2015)
kaltesonne: Klimaschädliches Palmöl: Regendefizit im Amazonas-Regenwald durch Abholzung (7.4.2017)
Darin nicht angesprochen, ist eine ganz wesentliche Ursache: Die gerade in „besonders vom Klimawandel betroffenen Regionen“ teils exorbitante Geburtenrate mit ihrem stetig zunehmendem Ressourcenverbrauch. Die Lieferungen von Motorpumpen in solche Gebiete durch westliche „Gutmenschen“ ist zwar eine kurzfristige Hilfe, langfristig aber ein Desaster, da das Wegpumpen des Grundwassers unlösbare Probleme erzeugt.
Und wieder kommt man zu dem einzigen Schluss: Dagegen dann mit westlicher CO2-Vermeidung angehen zu wollen, ist ein Witz der Geschichte, der kommende Generationen sicher einmal sprachlos bleiben lässt.
GRÜNE „Vordenker“ in der Jungendbewegung sehen das selbstverständlich vollkommen anders und titulieren Überlegen und Verstand mangels Verständnis als kopflos.

Kopflose Politik

Dass das Mädel keine Ahnung von Ökonomie und Sozialgeschichte hat, zeigt ihre Aussage:
… Gerade die Staaten, die durch eine vollkommen kopflose Politik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben, müssen Verantwortung für diese Menschen übernehmen …

Dass die Politik seit der Industrialisierung teils kopflos war, mag für Bereiche wie Außenpolitik und Militärstrategie stimmen, nicht jedoch für den Teil Wirtschaft und Industrie. Was in den letzten 150 Jahren durch Erfinderfleiss und kaufmännisches Engagement an Verbesserung in die Welt gebracht wurde, lässt sich scheinbar von Jugendlichen nicht mehr nachvollziehen. Sie halten es wohl für Natur-gegeben und einen selbst laufenden Automatismus.
Wie armselig die Lebensbedingungen teils noch vor 50 Jahren waren und wie katastrophal vor 100, scheint man in der Schule nicht mehr zu lernen. Und dass die Theorie von Malthus nicht schlimmste Wirklichkeit geworden ist, hat nicht eine „gütige“ Natur bewirkt, sonder das Gegenteil: Menschlicher Kampf und Erfindungsgeist dagegen!
Das „stört“ allerdings „moderne“ Vor-Denker. Solche wünschen für das Volk diese Zustände zurück (für sich selbst dank Beamtenpension davon allerdings ausgenommen):
EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur
Ohne die Explosion der Ernteerträge durch moderne (damals noch zulässige) Verfahren und (damals noch „zulässige“, konventionelle) Energiegewinnung hätten wir heute noch die für das Volk sozial desaströsen Zustände, als nur eine kleine Oberschicht ein im heutigen Sinn angenehmes Leben hatte. In den Häusern aus der Gründerzeit lässt sich das anschaulich nachvollziehen. In den Wohnungen vorne lebten die „besseren Herrschaften“ und im Hinterhaus die damals in jedem „besseren Haushalt“ obligatorischen Dienstboten. Aus den Alpentälern kamen die bettelarmen Bewohner im Sommer bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zu den Bauern im Flachland, weil zuhause nicht einmal das karge Essen für alle reichte. Die damaligen „Schwabenkinder“ sind dazu ein eklatantes Beispiel.

Simuliert und verkündet wird trotzdem, als hätte sich das Gegenteil abgespielt und als ob dessen Zerstörung noch weitergehen würde:
EIKE 26.11.2016: [12] Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
Dabei ist das sich zum Glück seit der vor-industriellen Kaltzeit erwärmende Klima eine einzige, grandiose Erfolgsstory:

Bild 5 [12] USA Weizenerträge Langfristdarstellung von 1865 – 2010 (blaue Linie), Weizen Welt Erntemengen 2000 – 2016 (blaue Balke), GISS Globaltemperatur Land und See (rote Linie). Grafiken vom Autor übereinander kopiert.

[12]Was für die Welt und die USA gilt, zeigt sich auch in Deutschland – (nicht nur) dank dem Klimawandel ist die Ernteproduktion eine reine Erfolgsstory. Wo man wirklich „täglich den Klimawandel spüren kann“, ist bei den Bauern mit ihren hohen Ernten (Biobauern, die sich bewusst davon abkoppeln ausgenommen).

Bild 6 [12] Weizenertrag Deutschland (Daten: [10]) und HadCRUT4 Globaltemperatur. Verläufe vom Autor übereinander kopiert

Dies führt zu der Feststellung: Die Industie- und Sozialpolitik war nicht „kopflos“, sondern ein Segen für die heutige Generation. Und es war ein glücklicher Zufall der Menscheitsgeschichte für unsere Generation, dass diese Entwicklung politisch überhaupt zugelassen wurde! Denn das war, vorwiegend auch aufgrund religiös bedingter Restriktionen, keinesfalls immer so.
Wenn unsere heutige, junge Generation dies nicht mehr (er)kennt und honoriert, werden – sobald sie in Entscheidungspositionen gelangen – Fehlentscheidungen zur Tagesordnung, wie man es bereits heutzutage schon meint erkennen zu können.

Klimapass

Ricarda Lang im Video: „Wir lassen niemanden zurück: Unsere Solidarität kennt keine Grenzen.“
Eines der typischen Geschwafel, wie sie auch unsere (verbeamteten) Kirchenvertreter propagieren. Angeblich hat das ein Herr Jesus initiiert. Fast zweitausend Jahre lang wusste die Kirche allerdings nichts davon. Denn sie wusste: Was Jesus darüber sagte (sofern es wirklich stimmt), gilt nicht im Ansatz im globalen Sinn, sondern ist ausschließlich auf seine Religion und auf seine Anhänger bezogen. Jesus selbst „verschwendete“ keine Gedanken an Nichtjuden. Was man darüber zu lesen meint, dürfte spätere Zudichtung der sich dank Paulus genialem Marketing internationalisierenden und von der Urgemeinde abgespaltenen „Christuskirche“ sein, die den Menschen Jesu dazu „vergas“. Die „Kirche“ war (und ist) nie sozial, wenn sie es selbst bezahlen muss. Sie hat das Volk über viele Jahrhunderte schlimmer ausgebeutet, als viele weltliche Potentaten und vor allem konsequent. Die Abschaffung der Sklaverei im Kirchenstaat erfolgte nur unter dem Druck des Auslandes, als einer der letzten Europäischen Staaten und unter massivem Protest des Papstes.
Doch nun ist die immer umfangeicher kirchlich betriebene – und streng ergebnisorientierte –Sozialindustrie der größte Nutznießer davon. Da interpretiert man die wenigen Sätze im Neuen Testament ganz schnell zeitgeistgemäß um.

Wie vollkommen weltfremd und unüberlegt die Aussagen der GRÜNEN Jugendlichen sind, erschließt sich mit Zahlen:
Der Tagesspiegel:20.03.2018: Weckruf der Weltbank 140 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050
Und das ist noch sehr konservativ. „Vorbildliche“ Rufer rechnen mit Milliarden.
scinexx: Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100? Steigende Meeresspiegel könnten Massenflucht aus Küstengebieten auslösen … warnen Forscher …
Denen dazu nicht weiteres einfällt, als mitzuteilen:
… Noch allerdings könnte das Extremszenario abgewendet werden – durch entschiedenen Klimaschutz. „Wir stehen unter Druck, die Treibhausgas-Emissionen auf heutigen Niveau zu halten“ …
Frei nach der Devise: Wer die chemische Formel „CO2“ und dazu „ist ein Klimagift“, ohne zu stottern aufsagen kann, ist für alle Probleme im Universum ausgewiesener Experte. Wie man es zu vermeiden hat, lässt sich überall im WEB googeln und einfachst umsetzen, denn es gilt: jedes Kilogramm CO2 zählt.

Die Zahl von „scinexx“ ergäbe ganz grob 22 Millionen Klimaflüchtlinge jedes Jahr. In nicht ganz fünf Jahren ist das die aktuelle Bevölkerung von Deutschland. Deutschland hat weltweit eines der anspruchsvollsten Sozialsysteme und die offensten Grenzen. Was da „grenzenlose Solidariät“ auf Basis einer „kopflosen Industrieschuld“ und „keine Grenzen“ bedeutet – und nicht nur von der GRÜNEN Jugend, sonder auch vom UN-Migrationspakt gefordert wird – lässt sich leicht ausmalen.

Wenn das die Lösung sein soll, ist man froh, schon älter zu sein und die Auswirkungen nicht mehr erleben zu müssen. Es lässt sich schon heute, ohne Computersimulationen bemühen zu müssen vorhersagen, dass die zukünftigen Probleme Deutschlands keinesfalls aus einem apostrophierten „Klimawandel“ resultieren werden, sondern durch solche „Führungskräfte“, sobald diese in politische Verantwortung gehieft sind.
Deutschland in der heutigen Form wird dann jedenfalls nicht mehr existieren, sein Sozialsytem schon vorher kollabieren – doch die wahren Probleme unseres Planeten werden trotzdem ungelöst bleiben.

Die zukünftige, GRÜNE Führungsriege

Ausbildung und Schwerpunkte im Bundesvorstand der GRÜNEN Jugend.
BUNDESVORSTAND
– Studiert Jura, Schwerpunkte: Bildungs- und Hochschulpolitik, Feminismus
– Studium: Sozialwissenschaft, Schwerpunkte: Gesellschaftspolitik, Innenpolitik, Menschenrechtspolitik
– Studiert Jura, Schwerpunkte: Sozialpolitik, Feminismus, Ausbildung und LGBT-Themen
– Arbeitet in einer Krippe, Schwerpunkte: Feminismus, Sozialpolitik und Kinder-, Jugend- & Familienpolitik

– Studiert im Master Europäisches Regieren, Schwerpunkte: Demokratie, Antifaschismus, Innenpolitik, Europa und Internationales
– Studiert Soziologie, Schwerpunkte: Feminismus, Antifaschismus, LGBTQI-Themen, Sozialpolitik
– Arbeitet in einem Grünen Büro, Schwerpunkte: Klimaschutz, Artenschutz, Umweltschutz
– Studiert VWL und Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Umweltökonomik, Schwerpunkte: Umwelt und Klima, Europa und Internationales, Feminismus
-Studiert Forstwirtschaft, Schwerpunkte: Entwicklungspolitik, Waldpolitik, Agrarpolitik, Wirtschaftspolitik, Jugend- und Demokratiepolitik
– Zu einer Person finden sich keine Angaben.
Keine Person macht oder hat eine Ausbildung in Fächern, welche Deutschland als Exportnation groß gemacht haben oder (noch) halten. Die dazu erforderlichen MINT-Fächer sind nicht zu finden. Eher hat man den Eindruck, alle bereiten sich konsequent auf eine Laufbahn im Politikbetrieb vor.

Leider wäre es falsch, nur auf solche Jugendliche zu weisen, die die Möglichkeiten des Internets nicht zur Wissenserweiterung nutzt. Die „Alten“ sind keinen Deut besser, sondern darin Vorbild. Wie es möglich ist, dass junge wie alte Personen solch introvertierten, narzistischen Personen wie Herrn Schellnhuber mit ihren immer abstruseren Thesen – alleine auf von Menschen programmierten Computerprogrammen basierend – blind Glauben schenken, hat der Autor noch nie verstanden. Als er in einer Talkrunde miterleben konnte, wie ein Herr Hubert Weiger vor laufender Kamera fast weinte, als er erzählte, dass die „klimatödlichen“ Kipppunkte fast oder bereits überschritten wären, musste er sich an den Kopf fassen, wie man als gestandenes Mannsbild, solchen rein hypothetischen Verkündigungen (und Simulationen) Glauben schenken kann.

Kipppunkte: Nichts Genaues weiß man nicht – doch es reicht der Glaube daran

Das Erdklima kennt Kipppunkte. Alle bisher bekannten sind die, dass sich ganz grob alle 100.000 Jahre eine tödliche Eiszeit wiederholt. in der lediglich 10.000 bis 20.000 Jahre so warm sind wie aktuell und der Beginn der anstehenden bereits überfällig ist. Einen umgekehrten Kipppunkt zum Hitzetod weiß die Erdhistorie nicht. Beim Betrachten der Eiszeit-Kipppunkte kann einem allerdings Bange werden.
EIKE 25.12.2016: [18] Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

Bild 7 [18] Temperaturverlauf der letzten 450.000 Jahre. Quelle: climate4you.com – Ole Humlum – Professor, University of Oslo Department of Geosciences. Vom Autor um Angaben zu den letzten vier Eiszeiten der Alpen ergänzt

Bild 6 zeigt nur einen Ausschnitt der viel längeren Eiszeitgeschichte. Deshalb das folgende Bild inclusive der davor liegenden und unerklärlicher Weise nicht so warmen Zwischenzeiten. Was man zudem an diesem Bild bei genauerem Hinsehen zuätzlich sieht ist, dass die Warmzeitlängen deutlich von den verwendeten Rekonstruktionsproxis abhängen (im Bild sind es vier verschiedene).

Bild 8 [18] Eiszeiten der letzten 1 Millionen Jahre. Die rote Linie kennzeichnet die aktuelle Temperatur

Man weiß bisher noch immer nicht – man vermutet es nur, beziehungsweise kennt wohl Teilaspekte – woher die vor einer Millionen Jahren plötzlich auftauchenden Eiszeitzyklen resultieren. Das PIK (und Herr Schellnhuber) kann trotz diesem eklatanten Nichtwissen allerdings problemlos und mit absoluter Sicherheit simulieren, dass das in Zukunft nicht mehr passieren wird:
EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!
Ein Treppenwitz der Geschichte ist, dass wenn Herr Schellnhuber Recht hätte, jeder alle Energie und möglichst viel CO
2 darauf geben müsste, dass dies auch eintrifft. Wer nicht schon ganz der Klimawandelhysterie-Agonie verfallen ist, dem dürfte sich kaum erschließen, warum etwas mehr Wärme – die es in historischer Zeit schon mehrmals gab und dort, wo sie sich archäologisch erschließen lässt, segensreich wirkte – schlimmer sein soll, als über fast der gesamten, entwickelten Erdfläche wieder für die Dauer von ca. 80.000 Jahren eine teils hunderte Meter dicke Eisschicht liegen zu haben. Gut, dann liegt der Meeresspiegel auch wieder 100 … 150 m tiefer. Ob die sich dann rund um den Äquator zusammendrängenden „Restüberlebenden“ das als Rettung betrachten, wird die ferne Zukunftsgeschichte einmal zeigen.

Dabei wird es immer offensichtlicher, dass die Klimasimulationen das Klima bisher nicht „verstanden“ haben, im Klartext: mangels Wissen darüber, fehlerhaft und unvollständig programmiert sind. Im Ausland werden die Bürger darüber wenigstens teilweise informiert:
[14] Daily Mail, 6 April 2016: Climate change might not be as bad as first thought: Projections for global drought and floods may be flawed, claim scientists.

Beispiel: Der „Klimawandel“-gebeutelte Sahel

Nehme man nur den Sahel, ein ständig zitiertes Mahnmal des Klimawandels.
Woher weiß „man“ das? Man „weiß“ es definitiv nicht. Man nimmt einfach die Simulations-Testläufe, welche das „gewünschte“ Ergebnis ausweisen. Die Gegenteiligen lässt man weg. Beispiel (wobei in diesem sogar die Simulationen in Summe für die Sahelzone das ausweisen, was die Messungen zeigen: Es regnet dank sich wandelndem Klima mehr:
Berichte zur Erdsystemforschung / Max-Planck-Institut für Meteorologie 175/2015. Jong-yeon Park, Dissertation: West African Monsoon Rainfall in a Warming Climate: [16] The Sahel, the semi-arid zone located along the southern margin of the Sahara and inextricably linked to the West African Monsoon, experienced one of the most remarkable decadal variability of monsoon rainfall. Given the historical climate-related calamities in this vulnerable area, a reliable prediction of future Sahel rainfall is essential to adapt to future
… climate changes.
However, future Sahel rainfall projections from climate models are highly uncertain, showing even the opposite sign of the trends. Moreover, the 20th century cross-model consensus linking Sahel rainfall to tropical sea-surface temperatures (SSTs) breaks down for the 21 st century.

Bild 9 Darstellung aus der Studie mit den Ergebnissen verschiedener Projektions-Testläufe. [16] Figure 1.7: The JAS-mean Sahel rainfall anomalies from CMIP3 models. This figure is from Cook 2008 (‘News & Views’ in Nature).

Klimasimulationen taugen nicht für politische Entscheidungen

In einer Dissertation findet sich ein Teil der Probleme beschrieben (Auszug mit Hervorhebungen durch den Autor):
Fachbereich für Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin, Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie, 2012: Modelling the earth’s climate an epistemic perspective
… Nach einer naturwissenschaftlichen Einführung wird in der Dissertation gezeigt,
dass es keine Theorie der Klimawissenschaften gibt, ebenso wie Klimamodelle nicht analog zu klassischen Experimenten verstanden werden können. Klimamodelle, wie andere Computermodelle auch, nehmen stattdessen einen Status zwischen Theorie und Experiment ein und sind eher als Ansatz ein bestimmtes Problem zu bearbeiten zu interpretieren, als dessen tatsächliche Lösung.
Daran anschließend werden die Probleme im Zusammenhang mit Klimamodellierung dargestellt, wobei zwei grundsätzlich nicht lösbare, prinzipielle Probleme einer Reihe von Modellierungs-Schwierigkeiten gegenüber stehen. Eine der Hauptursachen für letztere ist ein Skalenproblem, da wichtige Prozesse im Klimasystem auf räumlichen Skalen stattfinden, die in den Modellen nicht aufgelöst werden müssen sie parametrisiert werden.
Viele Prozesse des Klimasystems sind bisher nicht, oder nur unzureichend verstanden, ein Problem, dass durch die Parametrisierungen verstärkt wird. Ein prinzipielles Problem ist die Nichtlinearität des Klimasystems, die es einerseits nicht möglich macht das System komplett zu verstehen und andererseits nichtlineare Modelle erfodert, in denen es kaum möglich ist Kausalketten zu identifizieren …

Kaltesonne listet schonungslos die Folgen (anbei nur Auszüge aus der langen Listung):
Klimamodellierer Jochem Marotzke: Mehr Zeit zur Dekarbonisierung, frühere Klimamodelle waren zu empfindlich (8.11.2018)
Immer wenn die Klimamodelle kühlen sollen, streuen wir einfach Vulkanstaub hinein (24.7.2018)
Peinlich: Klimamodelle bekommen den Regen nicht in den Griff (7.7.2018)
Klimamodelle liegen zu knapp 40% falsch: Gebt historischen Messdaten mehr Gewicht! (21.6.2018)
Wenn das Modell die Zukunft simulieren soll, muss es auch die Vergangenheit reproduzieren können (20.6.2018)
US-Forscher schlagen Alarm: Klimamodelle versagen kläglich bei der Simulation der Kleinen Eiszeit (21.5.2018)
Klimawissenschaften können Politik nicht zuverlässig beraten, wenn Modellunsicherheiten nicht endlich reduziert werden (24.4.2018)
Vom Computer verweht: Modellierer bekommen Regenwolken nicht in den Griff (22.1.2018)
Horst Lüning: Die Klimamodelle stimmen nicht mehr – Zeit zum Umdenken (8.1.2018)
Studie: Zwei Drittel aller Klimamodelle unterschätzen Niederschlagsmengen (24.12.2017)
Was sind die Temperaturprognosen wirklich wert? Klimamodelle bei wichtigem Realitäts-Check glatt durchgefallen (23.12.2017)
-Klimamodellierer stehen im Regen: Das unerwartete Comeback des Indischen Monsunregens (16.12.2017)
Klimamodelle fallen im Praxistest glatt durch: Ist die atmosphärische Zirkulation überhaupt simulierbar? (15.12.2017)
Studie in Nature Geoscience: Klimamodelle laufen zu heiß, 1,5-Gradziel kann auch mit dreifacher Menge an CO2-Emissionen erreicht werden (19.11.2017)
University of Arizona: Eklatante Diskrepanzen zwischen Simulation und Realität bei der Temperaturentwicklung der Tropen (13.11.2017)
Pyrenäen-Studie kritisiert Klimamodellierungen: Simulationen unterschätzen vorindustrielle Wärme signifikant (11.11.2017)
Start des neuen CESM2-Klimamodells in letzter Minute abgeblasen: Realität und Simulation wichen zu stark voneinander ab (26.9.2017)
Der unerklärliche Slowdown: Veröffentlichung in Nature Geoscience kritisiert unzulängliche Klimamodelle (18.8.2017)
Können wir uns das überhaupt leisten? Modellversagen bei den Ozeanzyklen (22.7.2017)

Wie sollen Jugendliche wie Frau Lang zu Wissen kommen, wenn sie ständig falsch informiert werden und sich nicht selbst um Information kümmern?

Die Indoktrination durch unsere Medien ist inzwischen perfekt. Es fängt mit der Information für Kinder an.

Bild 10 Information einer Tageszeitung für Kinder über die aktuelle Schulstreikaktion und Klimawandel (Foto vom Autor)

Und geht bei den Erwachsenen im gleichen Stil – nur noch konsequenter – weiter:
Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung hält an diesem Donnerstag, 17. Januar, 18.30 Uhr, im Oskar von Miller Forum einen Vortrag über „Klimakrise – Ursachen, Folgen, Lösungswege“
Neue globale Temperaturrekorde in den vergangenen Jahren, ein schwächelndes Golfstromsystem, ein steigender Meeresspiegel und eine nicht abreißende Folge von Wetterextremen. Der Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung geht in seinem Vortrag „Klimakrise – Ursachen, Folgen, Lösungswege“ an diesem Donnerstag, 17. Januar, im Oskar von Miller Forum, Oskar-von-Miller-Ring 25, auf die Ursachen ein und stellt Lösungswege dar. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr.

Gerade hörte der Autor im Radio ein Interview mit Herrn Hubert Weiger, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz und Mitglied in der Kohle-Ausstiegskommission. Seine Aussage: Die Kohle muss weg – darüber wird auch nicht mehr diskutiert, da es beschlossen ist. Das erfordert der Klimaschutz und, weil Deutschland ein Vorbild für die Welt sein muss.
Warum fordert niemand von dieser Kommission, die Dreisatzberechnung der Klimawirksamkeit eines deutschen Kohleausstiegs durchzuführen und dann Kosten und Nutzen zu begründen?
Der Autor macht es hiermit, denn es scheint so schwierig zu sein, dass selbst die in der Kommission beteiligten Professor*innen dazu scheinbar nicht in der Lage sind (und die beauftragende „Politik“ es auch gar nicht will):
Der jährliche CO2-Ausstoß der deutschen Braunkohlekraftwerke beträgt ca. 300 Mio Tonnen [19]. Daraus folgt:

Tabelle der Temperaturverringerung durch sofortiges, vollständiges Abschalten aller deutschen Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2100

Bei einer „Klimarettung“ bis zum Jahr 2100 von sage und schreibe, verhinderten 0,0025 Grad „Erhitzung“ behauptet ein Hubert Weiger (und die gesamte Kommission): „Das erfordert der Klimaschutz“ … und rechtfertigt die dadurch entstehenden Probleme und Kosten …
Am Tag darauf – dem 26. Januar – kam dann die Meldung, dass der Ausstieg mit 27 gegen eine Stimme beschlossen wurde. Wer handelt hier vollkommen irrational? Man kann dazu nur sagen: Zu einem Amt gab Gott noch nie automatisch den erforderlichen Verstand. Hier allerdings eher: So lässt sich Deutschland von einer „unfehlbaren Vorsitzenden“ (die es angewiesen hat), absolut hörigen Abgeordneten aller Altparteien im Bundestag, die sich nicht die kleinste Opposition dagegen trauen und durch NGOs, mit ihrer teils absolut sinnfreien Interessenpolitik beherrschen. Die teilnehmende „Wissenschaft“, welche aufgrund des Fördermittelzwangs bedenkenlos nach jeder politischen Pfeife tanzt, kann man sowieso nicht mehr ernst nehmen.
Aber wieder ist die Genialität der unfehlbaren Vorsitzenden verblüffend. 27 von 28 Mitgliedern der Kommission stimmten dafür. Es zeigt wie beim Klimavertrag (100 % Zustimmung im Parlament) und Atomausstieg (nicht die Spur einer Opposition), wie diese Person Meinung zu lenken vermag – oder wie weit die „Intelligenz“ unseres Landes in Richtung DDR2.0 degeneriert ist.
Der Rest zum Kohleausstieg stand bereits am Ende von Teil 1.

Wenn ein Tempolimit zum Klimaschutz beitragen kann

Es wurde schon gesagt: Nicht nur die Kinder und Jugendlichen informieren sich nicht mehr über Hintergründe (und wie man mittels einfachem Dreisatz „Klimawirksamkeiten“ abschätzen kann.
Das Übel beginnt bei den Erwachsenen, siehe Herr Stegner, der außer „ CO2 ist Klimagift“ und „jedes Kilogramm CO2 zählt“, ebenfalls anscheinend keinerlei Hintergrundwissen, oder Dreisatzrechnung kennt. Es stimmt, was die Bildungsforscher Deutschland immer vorwerfen (Anmerkung: Aussage vom Autor leicht abgeändert): Die künftigen Kenntnisse der Kinder sind zu stark abhängig von der (mangelhaften) Bildung der „Vorbilder“.

Bild 11 Tweet von Herrn Stegner (SPD)

Quellen

[1] EIKE 31.10.2018: Zeugnisse vergangener Kulturen sind durch den Klimawandel in Gefahr. Die Bedrohung betrifft vor allem Weltkulturerbestätten im Mittelmeerraum Teil 2 (2)

[2] EIKE 30. Oktober 2018: Zeugnisse vergangener Kulturen sind durch den Klimawandel in Gefahr. Die Bedrohung betrifft vor allem Weltkulturerbestätten im Mittelmeerraum Teil 1(2)

[3] EIKE 17. Oktober 2018: SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt

[4] EIKE 27. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 2)

[5] EIKE 26. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 1)

[6] Sea level rise acceleration (or not): Part IV – Satellite era record

[7] EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen

[8] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[9] EIKE 15.04.2017: Im Klimawandel-Unterricht bitte üben, wie man unsere Regierung zum Bezahlen von Schutzgeldern auffordert

[10] EIKE: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[11] EIKE 18. November 2018: Klimawandel muss endlich weltweit als Asylgrund anerkannt werden

[12] EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?

[13] kaltesonne 10. Januar 2019: Schweizer Klimaszenarien CH2018: Bis zur Hälfte der beobachteten Erwärmung der letzten 50-100 Jahre hat natürliche Ursachen

[14] Daily Mail, 6 April 2016: Climate change might not be as bad as first thought: Projections for global drought and floods may be flawed, claim scientists
[15] Nature Volume 532, Pages 94–98, april 2016, Fredrik Charpentier Ljungqvist at al.: Northern Hemisphere hydroclimate variability over the past twelve centuries

[16] Berichte zur Erdsystemforschung / Max-Planck-Institut für Meteorologie 175/2015. Jong-yeon Park, Dissertation: West African Monsoon Rainfall in a Warming Climate

[17] EIKE, 20.06.2017: Gegen Klimaflüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klimavertrag Alternativ: Nicht der Klimawandel bedroht uns, sondern unsere Politiker

[18] EIKE 25.12.2016: Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

[19] Spiegel Online 16.11.2017: Kohlekraftwerke Deutschlands größte Klimasünder




Finanzie­rung des Klima-industri­ellen Komplexes

Diese Unternehmen sind praktisch zu 100% abhängig von dem politisch getriebenen Narrativ der „gefährlichen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung und Klimawandel“. Medien, Öffentlichkeit und politisches Establishment beschwören unablässig die Behauptung, wonach 97% aller Wissenschaftler sagen, dass das Problem real ist und menschliches Kohlendioxid (CO2) als Ursache hat.

Nun führen jedoch gesteigerte Konzentrationen von CO2 in der Atmosphäre nicht zu globaler Erwärmung und Klimawandel. CO2 ist ein Spurengas in der Atmosphäre. Das wesentliche „Treibhausgas“ ist Wasserdampf. Ein komplexes Rückkopplungs-System reguliert die Temperatur der Erde, was die Erde immun macht gegen Temperatursprünge in beide Richtungen aufgrund solcher Spurengase.

Außerdem ist der falsche Gedanke eines von CO2 getriebenen Klimawandels verantwortlich für die massive Umverteilung von Wohlstand von inzwischen wohlhabenden industrialisierten Nationen zu armen Ländern. Dies hat zu einem korrupten weltweiten Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten geführt sowie zu immer mehr Geld, um Wind-, Solar- und Bio-Energie zu finanzieren. Grüne Industrien sollten ihre Geschäftsmodelle nicht auf falsche Behauptungen bzgl. Klimawandel stützen.

Sie sollten ihre Geschäftsmodelle stattdessen auf Budgets für Forschung und Entwicklung (R&D) bzgl. der Tatsache stützen, dass fossile Treibstoffe während der nächsten Jahrzehnte weniger ökonomisch rentabel werden, wenn einfach zu erschließende Reserven erschöpft sind. Erneuerbare wie Wind und Solar können einfach nicht die Menge Energie liefern, die weltweit gebraucht wird – und die riesige Mengen Metalle und andere Materialien benötigen, die selbst weder erneuerbar noch nachhaltig sind.

Versorger und Energieunternehmen müssen frei sein, Petroleum, Kohle, Erdgas und Biotreibstoffe zu verbrauchen zu marktüblichen Preisen, und sie müssen die Energieerzeugung durch Kernkraft steigern. Neue Quellen zur Erzeugung von Energie mit hoher Energiedichte müssen erschlossen werden.

Heute ist der „grüne Energie“- oder „Erneuerbare“-Sektor der Energie erzeugenden Industrie getrieben durch den wahrgenommenen, wissenschaftlich aber nicht bewiesenen Gedanken, dass CO2 aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe „globale Erwärmung“ oder „Klimawandel“ verursacht. Dies basiert auf falschen Annahmen über die realen praktischen Auswirkungen durch „Treibhausgase“, wenn diese der Atmosphäre zugeführt werden.

Die folgende Graphik demonstriert eindrucksvoll, dass es absolut keinen Zusammenhang gibt zwischen dem stetig steigenden CO2-Niveau und der nahezu stabilen oder geringfügig höheren globalen Temperatur während der letzten vier Jahrzehnte:

Abbildung: Temperaturvariation und CO2. Quelle

Wasserdampf ist die gasförmige Phase von Wasser und das bei weitem wichtigste Treibhausgas. Dessen spektrale Absorption ist stärker als von Kohlendioxid – was bedeutet, dass dessen Aufnahme von Photonen von der Sonne, wie sie nachts von der Erdoberfläche über ein breiteres elektromagnetisches Spektrum abgestrahlt werden, einen stärkeren Anstieg des molekularen Schwingungsimpulses verursacht und damit einen stärkeren thermischen Impuls auslöst als Kohlendioxid.

Außerdem variiert der Wasserdampfgehalt in der unteren Atmosphäre von 10.000 ppm oder 1% bis 40.000 ppm oder 4% – während CO2 nur einen Anteil von ≈400 ppm oder 0,04% ausmacht. Das ist ein Unterschied von fast zwei Größenordnungen. Dies zeigt, dass Wasserdampf einen viel stärkeren Einfluss als Treibhausgas ausübt als CO2. Wasserdampf ist verantwortlich für über 98% eines irgendwie gearteten „Treibhauseffektes“.

Es ist theoretisch möglich, dass CO2 und andere nicht kondensierende Treibhausgase wie Methan, Stickoxide und Ozon minimal mehr thermische Absorption zulassen. Damit können sie die Wasserdampf-Menge in der Atmosphäre via eines „positiven Rückkopplungs-Zyklus’“ steigen lassen, was wiederum zu Erwärmung und zunehmender Verdunstung aus den Ozeanen führt. Allerdings sind die Konzentrationen dieser Gase so minimal, dass eventuelle Zunahmen von Wasserdampf und Temperatur gar nicht messbar wären.

Außerdem würde das Hinzufügen von mehr Wasserdampf in die Atmosphäre auch einen negativen Rückkopplungs-Effekt haben. Mehr Wasserdampf bedeutet nämlich auch mehr Wolkenbildung. Wolken reflektieren das Sonnenlicht und reduzieren die Energiemenge, welche die Erdoberfläche erreicht und diese Erwärmen kann. Falls die solare Erwärmung abnimmt, sinkt auch die Temperatur auf der Erde.

In diesem Falle würde mehr Wasserdampf zu Abkühlung führen, nicht zu Erwärmung. Aber Wolkenbedeckung bedeutet mehr kondensiertes Wasser in der Atmosphäre, was einen stärkeren Treibhauseffekt ausmacht als nicht kondensierter Wasserdampf allein. An einem wolkigen Wintertag ist es wärmer al an einem klaren Wintertag.

Folglich gleichen sich positive und negative Rückkopplungen im Zusammenhang mit Wasserdampf weitgehend aus, was die Fähigkeit, diese Rückkopplungs-Zyklen angemessen zu modellieren, noch schwieriger macht.

Viele in der „Erneuerbare-Energie“-Industrie werden dieser Analyse widersprechen, weil sie diese als eine Unterminierung ihrer Existenzgrundlage ansehen, sie die Interessen der Investoren und Gelegenheiten zu Verkäufen berührt. Aber das ist nicht der Kern der Sache.

Wir müssen Ersatz finden für fossile Treibstoffe – aber nicht wegen „Klimawandel“. Der reale Treiber ist die unbestreitbare Tatsache, dass wir ökonomisch sich rechnende Quellen fossiler Treibstoffe ausbeuten, während gleichzeitig die Energienachfrage weltweit steigt. Der Schlüssel-Terminus ist „sich ökonomisch rechnend“, weil die Petroleum-Industrie gezwungen sein wird, immer schwieriger zu erreichende Lagerstätten von Öl und Erdgas zu erschließen, während sie sich gleichzeitig immer mehr Gerichtsverfahren stellen müssen.

Heute ist die einzige sich rechnende Energiequelle jenseits fossiler Treibstoffe die Kernspaltung. Unsere Kernkraft-Industrie muss sich neu aufstellen, falls Amerika der Führer bzgl. Energie, Wirtschaftswachstum und Gelegenheiten bleiben will. Wir müssen auch unsere Forschung und Entwicklung von Fusionsenergie stärken. Falls diese jemals perfektioniert werden kann, hätte sie viele Vorteile gegenüber Kernspaltung.

Wir gaben eine objektive, auf Wissenschaft basierende Analyse von Solarenergie in Auftrag (hier) als ein Mittel, 100% Grundlaststrom in den USA auf der Grundlage der heutigen Nachfrage zu erzeugen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Solarenergie für Grundlaststrom ist schlicht und ergreifend unrealistisch. Auf der Grundlage der Wissenschaft, geschweige denn der Ökonomie und der Zuverlässigkeit sowie Land- und Materialverbrauch ist es unmöglich, Amerika allein durch Solar mit Energie zu versorgen. Die Elektrifizierung der Transport-Infrastruktur wird diese Unmöglichkeit vervielfachen. Gleiches gilt für Windenergie.

Wir müssen die nächste Generation von Kernkraft mit sehr hoher Energiedichte entwickeln – zunächst Kernspaltung, die Mitte bis Ende des 21.Jahrhunderts durch Fusionsenergie ersetzt werden könnte. Wir müssen auch lernen, Energie zu sparen und Materialien besser zu nutzen, nicht um den Planeten vor einem menschengemachten Klimawandel zu retten, sondern um mehr Zeit zu gewinnen, um diese Art der Energieerzeugung wissenschaftlich und technologisch zu entwickeln.

Im Dezember 2018 haben sowohl Excel Energy und die Northern Indiana Public Service Company (NIPSCO) Pläne vorgestellt, bis zum Jahr 2050 zu 100% zu grüner, erneuerbarer Energie zu wechseln. Das ist eine wissenschaftliche Unmöglichkeit, es sei denn, Politiker und Umweltaktivisten gleichermaßen definieren Kernenergie als grün.

Warum werden solche Behauptungen in die Welt posaunt? Hinsichtlich Excel denkt man sogleich an steigende Aktienkurse mittels Subventionen.

NIPSCO ist ein von der Regierung geschützter Monopol-Versorger, wobei die Regierung des US-Staates Indiana dem Unternehmen einen Profit garantiert von etwa 10% für jeden Dollar, den das Unternehmen ausgibt. Das bedeutet, dass NIPSCO nur zu eindeutig ein finanzielles Eigeninteresse hat, sich in kostspieligen Geschäftspraktiken zu engagieren. Der Bau teurer neuer Energieanlagen ist einer der effektivsten Wege für NIPSCO, seine Ausgaben und damit seine garantierten Profite zu steigern, selbst wenn bestehende Anlagen noch absolut einwandfrei funktionieren. Natürlich tun beide Unternehmen das auf Kosten der Verbraucher, von denen viele nicht über das Hintergrundwissen verfügen, um zu erkennen, dass ihre Stromrechnungen immer weiter steigen werden.

(Mehr zu Energie aus Kernspaltung gibt es hier. Informationen darüber, was Energie ist und woher sie kommt hier. Mehr zu den irreführenden und unrealistischen Plänen von Excel Energy hier – und hier noch zu den total unrealistischen Plänen von NIPSCO).

Energieverbraucher aufgepasst! Politiker, Aktivisten-Vereine und Industrielle missbrauchen den Begriff „Klimawandel“ dazu, ihre Macht und ihre Profite zu steigern. Wir müssen herausstellen, was sie machen – und zurückschlagen!

Tom Tamarkin has been involved with the utility business and energy since 1985. He is founder and president of EnergyCite, Inc, in Sacramento, CA and founder and GM of the Fusion Energy Consortium.

Link: http://www.cfact.org/2019/01/10/funding-the-climate-industrial-complex/

Übersetzt von Chris Frey EIKE