Wie schädlich ist CO2 wirklich für unser Klima?

Der Kohleausstieg ist beschlossene Sache. Er wird in diesen Tagen von der Bundesregierung auf den Weg gebracht, weil Kohlenstoffdioxid (CO2) ein so gefährliches Klimagift sein soll. Besonders die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen werden dafür verantwortlich gemacht, dass wir über das letzte Jahrhundert eine globale Erwärmung von knapp 0,8°C ertragen mussten. Täglich werden uns Szenarien vor Augen geführt, wonach wir ohne den Verzicht auf die fossilen Brennstoffe auf eine Klimakatastrophe zusteuern. Hierbei berufen sich Politiker und Medien auf die dramatischen, aber auch sehr spekulativen Einschätzungen des Welt-Klimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC).

Fridays for Future

Wenn Schüler auf die Straßen gehen, um für eine sichere Zukunft zu demonstrieren, ist das ihr gutes Recht. Es müsste aber sicher nicht gerade während der Schulzeit sein, sondern kann genauso am Wochenende erfolgen. Wenn sie aber aufgrund solcher Prognosen für den sofortigen Kohleausstieg und ein 1,5°C Ziel demonstrieren, stellt sich schon die Frage, ob und in welcher Form diese Themen wohl im Gemeinschaftskunde- oder Physikunterricht behandelt wurden und ob den Schülern bewusst ist, worauf unser heutiger hoher Lebensstandard mit den vielen technischen Errungenschaften in Wirtschaft, Haushalt oder Medizin zurückzuführen ist. Sicher wäre unser Industriezeitalter ohne die nach wie vor unvergleichliche Energieversorgung durch Öl und Kohle nicht denkbar gewesen.

Einige Demonstranten wären ohne diese Rohstoffe möglicherweise nie geboren worden oder schon im frühen Kindesalter an Unterernährung, an Kälte oder Seuchen verstorben. Sicher sehnt sich keiner von ihnen zurück zu Lebensverhältnissen, wie sie noch Anfang des 19ten Jahrhunderts vorherrschten, der so genannten Kleinen Eiszeit, einer durch Hunger, Schnee und Kälte geprägten Phase.

Vor allem sollten Schüler wissen, wie wichtig das CO2für unser Leben ist und welchen Einfluss es wirklich auf unser Klima hat. Stattdessen eifern viele ohne ausreichendes Hintergrundwissen der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg nach, die zum „Schulstreik für das Klima“ aufruft und auf der UN Klimakonferenz in Kattowitz sich vor der Weltöffentlichkeit zur Anklägerin einer verfehlten Klimapolitik macht.

Dabei sollten gerade die Schweden wissen, wie wichtig eine gesicherte und nicht nur auf erneuerbare Energien abgestützte Energieversorgung für ein Industrieland und auch das Überleben in langen, kalten Wintermonaten ist. Nicht zuletzt deshalb probt dieses Land wohl gerade den Ausstieg vom Ausstieg, nachdem Schweden 1980 als erstes Land der Welt die Stilllegung aller Kernkraftwerke beschlossen hatte, aber vor 10 Jahren das Verbot zum Bau neuer Kernreaktoren wieder aufgehoben wurde und seitdem eine Erneuerung bzw. der Neubau von 10 Kernkraftwerken angelaufen ist.

Umgang mit unseren Ressourcen

Ja, wir leben in einer vom Kommerz geprägten Gesellschaft, in der Profit und Konkurrenzkampf von Unternehmen unser Wirtschaftssystem diktieren. Dabei geht es nicht um Nachhaltigkeit, sondern um Produktionssteigerung, um Kosten sparende Produktionsverfahren, neue Absatzmärkte und attraktive Angebote für den Konsumenten, der ständig auf der Suche nach Schnäppchen und gleichzeitig neuen Anregungen ist. Dies umfasst mittlerweile alle Bereiche unseres Lebens von günstigen Bioprodukten und Gourmetangeboten aus einer industrialisierten Landwirtschaft, über Massenfertigung von schwachsinnigem Modedesign aus Billigländern, über den Massentourismus unserer Spaßgesellschaft in exotische Länder, das Besitzstreben nach den neusten Elektronikprodukten auf dem Markt und die selbstverständliche Erwartung nach maximaler Unabhängigkeit und Mobilität.

Ja, hieran gibt es in der Tat einiges zu kritisieren, und wir haben uns ernsthaft zu fragen, ob all der damit produzierte überflüssige Müll erforderlich ist, der unsere Landschaften verschmutzt und die Ozeane mit Plastikresten verseucht. Wir sollten uns auch Gedanken machen, ob unsere Rohstoffvorkommen – nicht nur Kohle, Gas und Erdöl, auch das für Fahrzeugbatterien und Handys so wichtige Lithium und Kobalt – nicht schonender und sinnvoller eingesetzt werden können. Hier ist jeder Einzelne gefordert für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen, die anderenfalls allzu leicht durch ein zügelloses Konsumverhalten, zu dem uns die Werbeindustrie täglich neu animiert, verschwendet werden.

Ehrliche Argumente

Aber es muss auch sichergestellt werden, dass hierfür keine Scheinargumente angeführt werden, die einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Leider wird die aufgeheizte Debatte vor allem von wortgewaltigen Akteuren geführt, die ihren eigenen ideologischen Zielen nachjagen und hierfür einen Klimaschutz vorschieben, ohne sich mit den wirklichen Zusammenhängen von CO2und seiner Auswirkung auf das Klima befasst zu haben. Von jedem, der sich in dieser Debatte öffentlich positioniert, kann zumindest erwartet werden, dass er seine Behauptungen belegen kann, sonst sollte er tunlichst schweigen.

Durch fragwürdigen Aktionismus werden vor allem den nachfolgenden Generationen unverantwortliche Kosten aufgebürdet, die das Zehnfache unseres Bundeshaushalts betragen, gleichzeitig unser gesamtes Wirtschaftssystem infrage stellen und trotzdem keinen nachweisbaren Einfluss auf unser Klima haben. Es ist daher dringend geboten, einige der Behauptungen klarzustellen, die immer wieder zu den Auswirkungen des Klimagiftes CO2verbreitet werden.

CO2– Grundlage allen Lebens

Glücklicherweise konnte der Mensch sich die vor allem im erdgeschichtlichen Zeitraum des späten Karbon und frühen Perm (vor etwa 300 Mio Jahren) entstandenen fossilen Brennstoffe zunutze machen, ohne die die heutige Industrialisierung nicht denkbar gewesen wäre. Durch die Nutzung dieser fossilen Brennstoffe wird dem natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf zwischen Atmosphäre, Biosphäre und Ozeanen nur ein verschwindender Anteil – über die letzten 270 Jahre weniger als 1% der natürlichen Emissionen – wieder zugeführt. Für die Flora ist die derzeitige Konzentration von 0,04% oder 400 ppm (parts per million) an CO2eher eine untere Grenze, wobei die Pflanzen das für sie lebensnotwendige CO2ausschließlich aus der Atmosphäre aufnehmen können und über die Photosynthese hieraus die grundlegenden Kohlenwasserstoff-Verbindungen herstellen, die ein Leben auf der Erde erst möglich machen. Dabei assimilieren sie auch dankbar das anthropogen verursachte CO2als zusätzliche Düngung. Eine CO2-freie Atmosphäre wäre das Ende allen Lebens und der Tod der irdischen Biosphäre.

Natürliche und anthropogene Emissionen

Aus erdgeschichtlichen Untersuchungen an Eisbohrkernen, Stalaktiten, fossilen Pflanzenresten oder auch aus aktuellen Untersuchungen von Temperatur- und CO2-Konzentrationsdaten zeigt sich, dass vor allem eine erhöhte Temperatur zu einem natürlichen CO2-Anstieg in der Atmosphäre beiträgt. Dies ist auf die Ausgasung von Ozeanen und die Freisetzung von CO2bei der Dissimilation von Flora und Fauna zurückzuführen, die exponentiell mit der Temperatur zunehmen. Die heutigen anthropogenen Emissionen durch fossile Brennstoffe und Landgewinnung tragen dabei gerade einmal 4,3% zum CO2-Gehalt in der Atmosphäre bei, und bezogen auf den Anstieg von ca. 120 ppm  über das Industriezeitalter entspricht dies einem menschlich verursachten Beitrag von 15%. Dieser Anteil steigt bei einer konstanten weiteren Emissionsrate und Temperatur auch nicht über die heutigen 400 ppm wesentlich weiter an, sondern führt zu einem neuen sich einstellenden Gleichgewicht innerhalb weniger Jahre (Harde, 2017a, http://dx.doi.org/10.1016/j.gloplacha.2017.02.009).

Widersprüchliche Klimamodelle

Die vom IPCC vertretenen Modelle zum Kohlenstoff-Kreislauf gehen dagegen von einer Anreicherung des anthropogen emittierten CO2in der Atmosphäre aus mit Verweilzeiten von mehr als 100.000 Jahren. Aber solche Modelle stehen im klaren Widerspruch zu grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten, zu Messungen an CO2-Isotopologen mit einer mittleren Verweilzeit in der Atmosphäre von nur wenigen Jahren, und sie stehen im Widerspruch zu einer Absorptionsrate, die mit der CO2-Konzentration in der Atmosphäre skaliert und nicht, wie vom IPCC angenommen, mit der Emissionsrate.

Die besondere Gefahr von CO2wird aber darin gesehen, dass CO2als in­frarotaktives Gas die von der Erdoberfläche ausgehende langwellige (Wärme)-Strahlung absorbiert und gut zur Hälfte wieder in Richtung Erde zurückstrahlt. Dies trägt zu einer reduzierten Netto-Abstrahlung bei und ist allgemein als atmosphärischer Treibhauseffekt bekannt, der für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht wird. So geht das IPCC davon aus, dass die über das letzte Jahrhundert beobachtete Zunahme in der CO2-Konzentration von 90 ppm maßgeblich für die Erwärmung um 0,8°C verantwortlich sei. Aber auch dies steht im Widerspruch zu einem beobachteten zwischenzeitlichen Temperaturrückgang in den 40er bis 70er Jahren, der nur über den solaren Einfluss erklärbar ist, während die CO2-Konzen­tration in dieser Zeit kontinuierlich weiter anstieg.

Durch differenziertere Betrachtungen, als sie in den vom IPCC herangezogenen Modellen durchgeführt werden, lässt sich zeigen, dass einerseits durch ein bereits stark gesättigtes Absorptionsverhalten von CO2und besonders auch von Wasserdampf und anderseits durch einen stark dämpfenden Einfluss von Konvektion und Evaporation in Form einer negativen Rückkopplung nur ein Temperaturanstieg durch CO2von weniger als 0,3°C über das letzte Jahrhundert erklärbar ist (Harde, 2017b, https://doi.org/10.1155/2017/9251034).

Solarer Einfluss

Dagegen trägt entgegen den Annahmen durch das IPCC die Sonne, die auch schon vor der Industrialisierung maßgeblich unser Klima diktierte, zu einer weiteren Erwärmung von knapp 0,5°C über das vergangene Jahrhundert bei. Dieser Beitrag erklärt sich aus der vor allem über die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts leicht angestiegenen Solaraktivität und ihrer Rückwirkung auf die Wolkenbildung. Dabei wird durch aktuelle Ergebnisse bestätigt, dass die in die Atmosphäre eintretende kosmische Hintergrundstrahlung einen direkten Einfluss auf die Wolkenbildung besitzt (Svensmark et al., 2017, https://www.nature.com/articles/s41467-017-02082-2). Diese Strahlung wird bei erhöhter Solaraktivität und somit erhöhtem Solarmagnetfeld leicht geschwächt, was eine reduzierte Bewölkung zur Folge hat, wie sie auch über die 80er und 90er Jahre über Satellitenmessungen beobachtet wurde. Dies führt dann ihrerseits zu einer Verstärkung der solaren Aufheizung in Form einer positiven Rückkopplung.

Anthropogener Beitrag

Damit lässt sich die gemessene Erwärmung über das letzte Jahrhundert in sehr guter Übereinstimmung mit allen weiteren Beobachtungen und Rechnungen in Einklang bringen. Danach zeigt sich, dass der Solareinfluss gut 60% und das CO2weniger als 40% zu der Erwärmung über diesen Zeitraum beigetragen haben (Harde, https://doi.org/10.1155/2017/9251034, https://youtu.be/ldrG4mn_KCs).

Da nur 15% des globalen CO2-Anstiegs anthropogenen Ursprungs sind, bleiben gerade einmal 15% von 0,3°C, also weniger als 0,05°C über, die dem Menschen in der Gesamtbilanz zuzuschreiben sind. Angesichts dieses verschwindend kleinen Beitrags, an dem die Deutschen wiederum nur zu 2,8% beteiligt sind, erscheint es geradezu lächerlich annehmen zu wollen, dass ein Kohle-Ausstieg und weitere Einsparungen bei fossilen Brennstoffen auch nur im Entferntesten einen Einfluss auf unser Klima haben könnten. Änderungen unseres Klimas gehen auf natürliche Wechselwirkungsprozesse zurück, die unseren menschlichen Einfluss um Größenordnungen übersteigen.

Zweifelhafte Modellannahmen

Stattdessen gehen die offiziellen Klimamodelle von so zweifelhaften Annahmen aus, dass fast die Hälfte aller anthropogenen Emissionen für viele tausend Jahre in der Atmosphäre verbleiben würden und dass natürliche Klimaveränderungen über das Industriezeitalter keine Rolle gespielt haben. Dabei wird ausgerechnet die Kleine Eiszeit als Bezug herangezogen, über die das Klima sich in einem stabilen Gleichgewicht befunden haben soll. Solche Annahmen führen zwangs­läufig zu einer erheblichen Überbewertung des menschlichen Einflusses auf unser Klima. Dies zeigt sich auch in den Prognosen für unsere aktuelle Temperaturentwicklung, die durch diese Modelle allesamt zu hoch ausfallen.

Die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber einem Anstieg von CO2wird durch ein besonders wichtiges Maß in den Klimawissenschaften, der so genannte Gleichgewichts-Klimasensitivität, ausgedrückt. Sie gibt die Temperaturerhöhung bei einer hypothetisch angenommenen Verdopplung von CO2an und wird in den IPCC-Modellen im Mittel mit 3,2°C zugrunde gelegt, während sich aus den differenzierteren Betrachtungen zur Wasserdampf-Rückwirkung und Evaporation ein fast fünf mal niedrigerer Wert ergibt (https://youtu.be/ldrG4mn_KCs).

Mit diesen Modellen wird auch ermittelt, welche anthropogenen Emissionen noch zulässig sind, um das 1,5°C-Ziel von Paris (Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C bezogen auf das vorindustrielle Niveau – Kleine Eiszeit) einhalten zu können. Hierfür werden bis Ende des Jahrhunderts weltweit noch 700 Mrd. Tonnen CO2zugestanden, ein Beitrag, der kleiner ist als die natürlichen Emissionen von 730 Mrd. Tonnen über ein Jahr. Von den noch zulässigen 700 Mrd. Tonnen entfallen allein schon fast 40% auf das von den Menschen selbst produzierte und ausgeatmete CO2. Mit jedem Atemzug erhöhen wir die CO2-Konzentration in der ausgeatmeten Luft um rund einen Faktor hundert. Das ergibt ca. 1kg pro Mensch und pro Tag. Bei einer erwarteten mittleren Bevölkerung von 9 Mrd. Menschen über dieses Jahrhundert sind das über 365 Tage und 80 Jahre etwa 263 Mrd. Tonnen, also 38%. Dabei stellt sich die berechtigte Frage, ob der Mensch und ein solcher Beitrag noch zur Natur zählt oder als externe Störung zu betrachten ist. Ab 2100 jedenfalls muss die Atmung von Mensch und Nutztieren wohl eingestellt werden, damit nach den IPCC-Berechnungen die Welt noch gerettet wird.

CO2-Besteuerung

Um das für Deutschland angestrebte Klimaschutzziel zu erreichen, sind bis 2050 Einsparungen um 95% der Emissionen von 1990 vorgesehen. Nach einer aktuellen Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie erfordert dies mindestens 2,3 Billionen € an weiteren Investitionen für den Klimaschutz. Dabei erscheint eine Summe von geschätzten 80 Mrd. € für den Kohleausstieg (40 Mrd. € allein für Strukturmaßnahmen) geradezu lächerlich. Hierfür fehlen dem Bundesfinanzminister allerdings bis 2023 zusammen mit den Rücklagen für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen(35 Mrd. €) sowie den Beschlüssen zur Rente und zum Baukindergeld schon fast 25 Mrd. €.

Da kommen Forderungen nach einer CO2-Besteuer­ung, wie sie von den Grünen gefordert wird, gerade recht. DemSteuerzahler und Konsumenten muss nur täglich weiterhin eingeredet werden, dass ohne den Kohleausstieg und die Investitionen in Erneuerbare Energien ein Kipp-Punkt in unserem Klima überschritten wird, der zu katastrophalen Folgen und der Zerstörung der Lebensbedingungen zukünftiger Generationen führt. Schließlich ist CO2ja ein gefährliches Klimagift, auch wenn es immer schon Bestandteil unserer Atmosphäre war. Und es muss schnellstens darüber nachgedacht werden, auch CO2-Abgaben auf unsere Atmung und die von unseren Nutz- und Haustieren zu erheben.

Gesicherte Klimawissenschaft?

Wir haben sicher nach Wegen zu suchen, dem zügellosen Konsum und der Ressourcenverschwendung Einhalt zu gebieten, ohne dabei die Grundlagen unseres Wohlstands und unseres Wirtschaftssystems zu gefährden. Aber wenn sich mittlerweile durch viele unabhängige Studien zeigt, dass es keinen wirklichen Zusammenhang zwischen den von Menschen verursachten Emissionen und einem Klimawandel gibt, der fast ausschließlich natürliche Ursachen besitz, dann ist ein dringender Paradigmenwechsel angesagt.

Wissenschaftler, die heute auf gravierende Inkonsistenzen einer Anthropogenen Globalen Erwärmungs-Theorie (AGW-Theorie) hinweisen oder einseitige Interpretationen hierzu infrage stellen, werden öffentlich diskreditiert, von Forschungsmitteln ausgeschlossen, Forschungsbeiträge in Zeitschriften unterdrückt und – wie in Australien unlängst wiederholt erfolgt – sogar von ihrer Universität beurlaubt oder entlassen (https://youtu.be/rohF6K2avtY). Schließlich handelt es sich um „settled climate science“, die von einer überwältigenden Mehrheit der Klimawissenschaftler vertreten wird. Zweifel an dem schädigenden Einfluss von CO2auf die Umwelt und das Klima können nicht zugelassen werden, schließlich geht es ja um die Rettung unseres Planeten.

Aber wissenschaftlich anerkannte Vorstellungen mussten schon mehrfach nachträglich korrigiert werden, weil sie sich allzu sehr am Glauben und nicht an Fakten orientierten, denken wir nur an die Darwin’sche Entwicklungstheorie oder die Wegener’sche Theorie zur Kontinentalverschiebung. Was wir als Wahrheiten bezeichnen, hängt auch maßgeblich von unserem Erkenntnisstand ab. Deswegen ist auch in den Klimawissenschaften, die sich mehr zu einer Ideologie und Weltanschauung als einer seriösen Wissenschaft entwickelt haben, eine grundlegende Überprüfung der Hypothesen und eine Abkehr von einer mittlerweile breit etablierten Klimaindustrie angesagt. Wissenschaft darf sich nicht von Kommerz, von Politik oder einer Ideologie irreleiten lassen. Es ist vielmehr die genuine Aufgabe von Universitäten und staatlich geförderten Forschungseinrichtungen, gerade widersprüchlichen Themen nachzugehen und hierfür eine unabhängige, freie Forschung sicherzustellen, die uns ehrliche Antworten gibt, auch wenn diese Antworten oftmals komplex und nicht in einen gewünschten politischen Kontext passen. Dies sind die wirklichen Investitionen in die Zukunft.

 

Hermann Harde




Stromverbraucher sind die größten Verlierer: wahnsinnig hohe Kosten für etwas Strom, wenn Wind- und Sonne keine Lust haben

Nach den Einbrüchen bei Wind- und Sonne in SA und VIC am 24. und 25. Januar schossen die Strompreise in die Erdumlaufbahn. Konventionelle (Notstrom-) Generatoren sprangen zuverlässig in die Bresche, ihre Besitzer ließen sich allerdings fürstlich dafür bezahlen.

Quelle: AEMO Als die Wind- und Solarstromleistung den Boden erreichte, erreichte der Spotpreis für Strom 14.500 USD pro MWh. Die zusätzlichen Kosten für die Verbraucher beliefen sich auf über 1.100.000.000 USD  [1,1 Mrd !]- gutes Geld für Besitzer von schnell anlaufenden (OCGT) Gasturbinen – oder Dieselgeneratoren.

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Quelle: NEM – AEMO Bei Anbietern von Strom zur Abdeckung von Spitzenlast, beginnt größte Ertrag aller Zeiten mit dem unvermeidlichen und totalen Ausfall von Wind- und Sonnenenergie. – Siehe erste Zeile: Energy

Sie sehen, es geht nicht wirklich um die Kosten für den Betrieb von OCGTs (oder Dieselmotoren ), es geht darum, was der Betreiber bei geringem (Strom-) Angebot und hoher Nachfrage dafür verlangen kann.

Die Vorlage für den Energiemarkt wurde durch die Wunderkinder von Enron aufgestellt – damals, als sie den kalifornischen Energiemarkt mit den gleichen Taktiken vergewaltigten und plünderten.

[Enron – ein amerikanischer Energiekonzern, war aufgefallen mit Bilanztricks biblischen Ausmaßes]

Warten Sie auf einen „Ausfall“ – in Enrons Fall selbst erzeugt – lehnen Sie sich zurück und beobachten Sie, wie der Netzmanager wegen weit verbreiteter Stromausfälle in Panik gerät; und dann bieten Sie an, das Problem zu lösen, indem Sie im Handumdrehen Leistung zu einem 1000-fachen Durchschnittspreis liefern: Der Enron-Rort wurde im Dokument “ Die klügsten Kerle im Raum “ beschrieben. [rort – illegale Ausnutzung von … z.B. Marktmacht ]

Berichte zu Enron auf Spiegel online: Enron soll Stromausfälle fingiert haben und etwas später Wie Enron das Licht in Kalifornien ausknipste, Die Welt: Sumpf aus Gier,  Geld und Geheimniskrämerei

Der Trick: Willkürlich herbeigeführte Stromknappheit, bis hin zu Black-outs, um Strom zu hohen Preisen verkaufen zu können.

Um nicht aufzufallen, gab es fingierte Stromlieferverträge in andere Bundesstaaten: „Wir müssen liefern, für Kalifornien reicht es nicht“, um dann die „Stromkapazität aus dem anderen Bundesstaat“ teuer einzukaufen und für Kalifornien noch teurer verkaufen zu können.

In einer weiteren Zerlegung der Vorkommnisse beschreibt Alan Moran Australiens selbstverschuldete Energiekatastrophe – was als „Enron Rides Again“ bezeichnet werden könnte.

 

Tage der Macht und Wut: Januar 2019 Strompreise und Ausfälle

[im Original steht „Power“, was sowohl Energie als auch Macht bedeuten kann]

Catallaxy Akte, Alan Moran, 3. Februar 2019

Verglichen mit einem nationalen Markt, der vor vier Jahren einen Umsatz von weniger als 7,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr verzeichnete, betrug der Umsatz an nur zwei Tagen im Januar mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Ohne Vertragsdaten der Stromwirtschaft ist es unmöglich, zu ermitteln, wer alle Gewinner und Verlierer der der hochpreisigen Ereignisse im Januar 2019 waren.

Beim Strom gibt es mehrere Märkte, aber es ist am besten, nur zwei Märkte zu berücksichtigen. Der erste ist der Spotmarkt, den wir alle fünf Minuten beobachten. In einigen Bundesstaaten erreichte der Preis Ende Januar einen Höchststand von 14.500 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh). Vor dem Ergebnis der staatlichen Destabilisierung des Marktes betrug der Preis 30-40 USD pro MWh.

Der zweite ist der Vertragsmarkt, auf dem sich Verkäufer und Käufer vorab über die Preise einigen, zu denen sie zu den verschiedenen Zeiten Strom liefern und nachfragen werden. Dieser Kontraktmarkt macht etwa 95% des Gesamtmarktes aus und die Preise werden im Voraus festgelegt.

[Beispiel: Haushalte, die bei einem Energielieferanten ihren Vertrag für eine Laufzeit von einem oder zwei Jahren abschließen]

Mit anderen Worten: Für den Großteil der Elektrizität, die in einem Zeitraum von fünf Minuten erzeugt wird, werden die Preise im Voraus festgelegt, aber jede zusätzliche Produktion, die nachgefragt wird, ist sehr wertvoll. Der Preis von 14.500 US-Dollar steht im Vergleich zum Marktpreis, der vor vier Jahren im Durchschnitt bei 38 US-Dollar lag, und selbst wenn die Auswirkungen von Subventionen für Wind und Sonne jetzt offensichtlich sind, sind es nur 90 US-Dollar pro MWh. Die Vertragspreise beziehen sich auf Marktpreise, in der Regel mit einem Aufschlag von etwa 10 Prozent. Dieser Zuschlag wird wahrscheinlich bei einer höheren Preisschwankung steigen.

Diejenigen, die von den hochpreisigen Ereignissen dieses Monats profitieren, sind Erzeuger, deren Kapazität nicht vollständig vertraglich gebunden ist. Die Verlierer sind Einzelhändler, die ihren Bedarf vertraglich nicht vollständig geregelt haben. In dem Maße, in dem Einzelhändler ihren „vertraglichen Bedarf ausreizt“ haben, verfügt AEMO über Disziplinen, die in Zeiten von Stress preisliche Deckung erfordern und es war nicht offen gelegt, dass Einzelhändler das Risiko der Nichterfüllung tragen. Die Black-outs haben in dieser Hinsicht geholfen.

In Bezug auf Gewinner, ist es wahrscheinlich, dass es an den betroffenen Tagen relativ wenige waren.

  • Energy Australia hatte das Kraftwerk in Yallourn unterhalb der Kapazität betrieben, es ist jedoch wahrscheinlich, dass zuvor bereits zusätzliche Lieferungen vorher vereinbart waren.
  • Die AGL (Energieanbieter) hatte ihr in Loy Yang A Kraftwerk runtergefahren, aber andere Quellen – Gas und Wasserkraft – wurden angefahren.
  • Die Energieerzeugung von Origin (Energieanbieter) für den Bundesstaat Victoria hat nur geringe Kapazität, war aber aus diesem Grund wahrscheinlich „voll unter Vertrag“ und das Gaskraftwerk war ausgelastet.
  • Alinta (Energieanbieter besitzt das Loy Yang B Kraftwerk, dessen Kapazität zuvor vollständig an die Eisen und Alu-Hütten vergeben war, jetzt aber weniger vertraglich gebunden ist, konnte deshalb möglicherweise kurzfristig Gewinne erzielen.
  • Sowohl die Snowy als auch die Tas-Wasserkraftwerke sind stark gewinnbringend und hatten möglicherweise nicht gebundene Kapazitäten. In diesem Fall hätten sie an den betreffenden Tagen Geld verdient.

In Bezug auf Wind ist fast die gesamte Kapazität vollständig vertraglich geregelt – es muss für die Windgeneratoren eine Bankfinanzierung geben. Die Banken verabscheuen jegliche Risikobereitschaft, so dass die Windgeneratoren, ob sie in Betrieb waren oder nicht, mit der Misere nicht viel mehr Geld verdient hätten können, als sie vertraglich erwartet konnten.

Die großen Auswirkungen der beiden Tage waren

  • Industrieunternehmen mussten ihre Stromlast abschalten  – in der Regel mit einer vom Verbraucher geleisteten Ausgleichszahlung
  • Zwangsabschaltungen, es sei jedoch darauf hingewiesen, dass diese geringer waren, als dem vom Marktmanagement festgelegten allgemeinen Standard entsprechen.

Der Effekt ist vor allem ein Ansteigen der Vertragspreise. Diese folgen eng dem Spotpreis, und der Vertragsmarkt wird den Anstieg fortsetzen, den wir seit der Zerstörung des früheren preisgünstigen Marktes durch erneuerbare Energien erleben. Insbesondere nach der Schließung des Hazelwood Kraftwerkes [Braunkohle Kraftwerk in Victoria]. Die Schließung von Hazelwood fand im März 2017 statt, wurde jedoch bereits Mitte 2016 durch das Unternehmen angekündigt.

Kraftwerksabschaltungen wurden von allen Stromerzeugern gemacht. Unter ihnen:

  • Der Gewinn von AGL aus der Stromerzeugung belief sich im Jahr 2018 auf 2.217 Millionen US-Dollar. 2015 betrug der Gewinn mit nur 10 Prozent weniger Strom 426 Millionen US-Dollar.
  • Das Vales Point-Kraftwerk wurde von der New-South-Wales-Regierung auf Anraten von Kerry Schott, Energieministerium  für nur 1 Million USD verkauft (privatisiert). Das Kraftwerk hat heute einen Wert von über 800 Millionen USD.
  • Die jüngsten Hochpreisereignisse werden die Vertragspreise, auf denen diese Gewinne im Wesentlichen basieren, weiter steigern
  • Die Verlierer sind Verbraucher, Haushalt und Unternehmen.

Catallaxy Files

 

Gefunden auf stopthesethings vom 12.02.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/02/12/biggest-losers-power-consumers-pay-insane-cost-to-backup-intermittent-wind-solar/




Der große Irrtum bzgl. Emissionen von Biomasse

Europa erzeugt heute etwa 17% seiner Energie und 29% seines Stromes aus erneuerbaren Quellen. Biomasse macht einen Anteil von etwa 19% des Stromes aus, der mittels Erneuerbarer generiert worden ist. Seit dem Jahr 2000 hat der Verbrauch von Biomasse in Europa um 84% zugenommen.

Zum Beispiel wurde mit Treibstoff aus Biomasse im Jahre 2017 18% des Stromes in Dänemark erzeugt. Seit zwei Jahrzehnten reduziert Dänemark seine Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke, errichtet jedoch neue Biomasse-Kraftwerke. Seit dem Jahr 2000 hat der Kohleverbrauch zur Stromerzeugung in Dänemark um 63% abgenommen. Aber der Verbrauch von Biomasse-Treibstoff für Strom in Dänemark hat um einen Faktor fünf zugenommen, was den Rückgang des Kohle-Anteils fast genau ausgeglichen hat. Etwa zwei Drittel der in Dänemark verbrauchten Biomasse ist Holz, das meiste davon importiert.

Aber die „Nachhaltigkeit“ von Biomasse ist fragwürdig, trotz des kindischen Einwands, dass wenn man es wachsen lässt es auch nachhaltig sein muss. Das Verbrennen von Holz setzt mehr Kohlendioxid frei als die Verbrennung von Kohle.

Eine Studie von Synapse Energy Economics aus dem Jahre 2012 schätzte, dass ein durchschnittliches Biomasse-Kraftwerk in den USA etwa 1,67 Tonnen CO2 pro Megawattstunde erzeugten Stromes emittiert, das ist eine um 50% bis 85% höhere Emission als von einem Kohlekraftwerk. CO2-Emissionen aus einem Biomasse-Kraftwerk sind mehr als dreimal so hoch wie CO2-Emissionen aus einem Gaskraftwerk.

Trotz all dieser bekannten Zahlen erfassen weder die EPA in den USA noch die Europäische Kommission Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Holz verbrannt wird. Die EPA schrieb im Jahre 2009: „Das durch die Verbrennung von Treibstoffen auf Biomasse-Basis emittierte CO2 lässt die atmosphärische CO2-Konzentration nicht zunehmen unter der Annahme, dass emittierter biogener Kohlenstoff ausgeglichen wird durch die CO2-Aufnahme angepflanzter neuer Biomasse“. Im Jahre 2007 erließ die Europäische Kommission die Vorschrift: „Biomasse wird als CO2-neutral angesehen. Biomasse sollte mit einem Emissions-Faktor Null angesetzt werden“.

Der Gedanke, dass die Verbrennung von Holz „Kohlenstoff-neutral“ ist, hatte seinen Ursprung in einer Greenhouse Gas InventoryStudie aus dem Jahr 1996 vom IPCC. Das IPCC nahm an, dass die wachsenden Bäume die gleiche Menge CO2 absorbieren wie die in einem Biomasse-Kraftwerk verbrannte Biomasse. Falls das stimmen würde, würde der Ersatz von Kohle durch Holz die Gesamt-Emissionen reduzieren.

Aber die Europäische Umweltagentur beschrieb im Jahre 2011 einen „schweren Fehler“ bei der Bilanzierung von Treibhausgasen. Die Annahme der Kohlenstoff-Neutralität gilt nicht für CO2, welches von Vegetation absorbiert wird, die natürlich auf dem Festland wächst und nicht zur Biotreibstoff-Produktion herangezogen wird. Außerdem setzen Wälder, welche zum Zwecke der Herstellung von Holz-Chips abgeholzt werden, augenblicklich große Mengen Kohlendioxid frei, aber es bedarf des Jahrzehnte langen Wachstums von Bäumen, um das freigesetzte CO2 wieder zu absorbieren. Der Ersatz von Kohle durch Holz in Stromkraftwerken lässt die CO2-Emissionen tatsächlich zunehmen.

Als Folge davon sind die von Europa gemeldeten Zahlen bzgl. Emissionen schlicht falsch. Eurostat berichtet, dass die Treibhausgas-Emissionen in Europa von 2000 bis 2016 um 16% abgenommen haben, aber Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Biomasse verbrannt wird, wurden nicht mitgezählt. Die europäischen Nationen wollen von diesem offensichtlichen Biomasse-Emissionsfehler nichts wissen, weil die schon jetzt schwierig zu erreichenden Klimaziele ohne Biomasse unmöglich zu erreichen wären.

Als Treibstoff enthält Holz weniger Energie und ist teurer als Kohle oder Erdgas. Der American Physical Society zufolge erzeugt Kohle etwa 46% mehr Energie pro Tonne als Holz. Da Holz weniger dicht ist als Kohle, muss mehr als das doppelte Volumen verbrannt werden, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen.

In den USA geht es Biomasse-Kraftwerken nicht gut. Unterstützt durch Subventionen und die Einstufung „Kohlenstoff-neutral“ hat sich die Anzahl von Biomasse-Kraftwerken in den USA zwischen 2003 und 2016 verdoppelt, nämlich von 485 auf 760. Aber im Jahre 2017 wurde nur 1,1% des in den USA verbrauchten Stromes mittels Biomasse erzeugt.

Während der letzten paar Jahre standen viele dieser Holz verbrennenden Kraftwerke still. In Kalifornien sind 27% Biomasse-Kapazität offline. Die Erzeugung aus Biomasse ging in 17 US-Staaten von 2013 bis 2017 zurück, weil das Verbrennen von Holz im Vergleich zu traditionellen Kraftwerken teuer ist.

Eine der größten industriellen Emittenten von Kohlendioxid in Europa ist das Drax-Kraftwerk in England. Dieses Kraftwerk erzeugt 3900 Megawatt Strom, das macht etwa 6% der Stromversorgung in UK aus. Dieses einst Kohle verbrennende Kraftwerk verbrauchte 36.000 metrische Tonnen Kohle pro Tag, welche von 35 Kohlezügen jeden Tag angeliefert worden ist.

Im Namen der Reduktion von CO2-Emissionen wurden während der letzten sieben Jahre vier Drax-Erzeugerstationen umgebaut, um Holz-Chips zu verbrennen. Das kostete 700 Millionen Pfund (1 Milliarde Dollar). Hinaus posaunt als das „größte Dekarbonisierungs-Projekt in Europa“ verbraucht diese Einrichtung heute etwa 9 Millionen Tonnen Holzpellets pro Jahr, angeliefert über 3000 Meilen aus den USA und Kanada.

Geschätzt werden, dass dafür etwa 46 Quadratmeilen [ca. 120 km²] Waldfläche jährlich gebraucht werden, um das unersättliche Drax-Kraftwerk zu versorgen, wobei jeden Tag Hektarweise Wald gefällt werden. Neu gepflanzte Bäume brauchen ein knappes halbes Jahrhundert für ihr Wachstum. Trotz der Behauptungen bzgl. Dekarbonisierung wird heute vom Drax-Kraftwerk drastisch mehr CO2 emittiert als zu Zeiten mit Kohleverbrennung.

Die Verbrennung von Holz zur Stromerzeugung ist ein weiterer idiotischer politischer Baustein im „Kampf“ gegen die globale Erwärmung.

Link: http://www.cfact.org/2019/02/07/the-obvious-biomass-emissions-error/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Internationale 4.0

Wacht auf, ihr Reichen dieser Erde,

die stets man noch zum Sparen zwingt!

Die Klima-Angst der Menschen Herde

unsrer Macht den Durchbruch bringt.

Weg mit all den bösen Fossilisten!

Sagt den „Hambi“-Ökos: Drauf!

Lasst los die Klimaaktivisten,

Für unsre Raffgier, strömt zuhauf.

Hört auf unsre Signale! Greta führt ins Gefecht!

Die Monopoliale erkämpft der Reichen Recht!

Wir schufen uns ein höh`res Wesen,

„Erneuerbar“ ist der Tribun.

Er wird aus Fesseln uns erlösen,

den Reichtum bei uns sammeln nun!

Leeres Wort: des Armen Rechte!

Leeres Wort: des Reichen Pflicht!

Lügen machen uns das Volk zum Knechte,

bis jeder Euro unser ist!

Hört auf unsre Signale! Greta führt ins Gefecht!

Die Monopoliale erkämpft der Reichen Recht!

 

Weltweit, wir Banker und Finanzer,

wir sind die stärkste der Partei’n.

Die Klimaleugner schiebt beiseite!

Diese Welt wird unser sein;

UNSER Geld sei nicht für milde Gaben

oder Mittelständlers Fraß!

Erst wenn wir ihn vertrieben haben,

scheint uns die Sonn’ ohn’ Unterlaß.

Hört auf unsre Signale! Greta führt ins Gefecht!

Die Monopoliale erkämpft der Reichen Recht!

 

Der Klimaschwindel mit der dazugehörenden „Energiewende“ ist die gigantischste Geldumverteilungsmaschine von unten nach oben, die es jemals gegeben hat. Die weltgrößten Finanzkapitalisten wie Warren Buffet *), die Weltbank und zahlreiche Großbanken lieben „Öko“, denn da garantiert der Staat auf 20 Jahre stabile Renditen – auch gegen den Protest der Bevölkerung. Die naiven Menschen und „Greta“-Rufer, die auf unseren Straßen und in den Kohlerevieren teils mit Gewalt gegen einen angeblichen „Fossilkapitalismus“ vorgehen, merken gar nicht, vor welchen Karren sie sich spannen lassen. Ihnen ist dieser Text gewidmet.

*) „Wer die Macht hat, seine Preise zu erhöhen, ohne dass Umsatz an Wettbewerber verloren geht, hat ein sehr gutes Geschäftsmodell. Muss man dagegen eine Gebetsstunde einlegen, bevor man seine Preise um 10 % erhöht, dann hat man ein miserables Geschäftsmodell“. Warren Buffett.

 




Budweiser Bier nutzt nicht nur die besten Reissorten, sondern auch Windenergie

Die 60-Sekunden-Reklame beginnt mit dem Kopf eines Dalmatinerhundes im Wind. Dann wird der ikonische Budweiser Clydesdale-Bierwagen durch windgepeitschte Felder gefahren. Im Hintergrund sind massive Windkraftanlagen zu sehen, und Bob Dylan spielt „Blowin ‚in the Wind“.

Große Buchstaben blinken auf dem Bildschirm: „Jetzt mit Windenergie gebraut.“ Dieser Ausdruck könnte dahingehend interpretiert werden, dass Budweiser-Bier ausschließlich mit Windkraft gebraut wird. Was wahrscheinlich die meisten Zuschauer verpasst haben, ist das Kleingedruckte am unteren Rand der Anzeige, auf der steht:

Eneuerbare Elektriziät aus Wind ist ein Teil der Energie, die wir zum Brauen nutzen.  Erfahren Sie mehr auf Budweiser.com

 

Schauen Sie die ganze BUDWEISER SUPER BOWL Reklame an:Stimmt. Budweisers Signale für Klimatugend sind ein wenig irreführend, aber der Brauriese ist nur das jüngste große Unternehmen, das mit seine grünen Referenzen um Kunden wirbt. Zum Beispiel behaupten sowohl Apple als auch Google, dass sie zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt werden, was eigentlich nicht der Fall ist)

(RELATED: Evidence Mounts Against Climate Prediction That Inspired ‘Day After Tomorrow’ Disaster Flick) Zum Thema: . Die Beweise sprechen gegen die Klimavorhersagen, die das ‚Day after Tomorrow‘ Film-Disaster ‚inspiriert haben (Totale Vereisung der Erde)

Ein Besuch der Budweiser-Website ergibt, dass das Unternehmen 11 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen bezieht, einschließlich Windkraftanlagen, Sonnenkollektoren, Biogas und Deponiegas. Das Unternehmen ist Teil einer Koalition großer Unternehmen, die sich verpflichten, ihre gesamte Energie aus „Erneuerbaren“ zu beziehen.

Was die Windenergie angeht, so Budweiser, „wird ihr Bier bis 2025 zu 100% mit erneuerbaren Strom in Anlagen auf der ganzen Welt gebraut“. Budweiser sagte, dass nach der Eröffnung eines Windparks in Oklahoma „ab 2018“, dieser 100% des gesamten für Budweiser in den USA gekauften Stroms liefern wird „, so ihre Energie-Website.

Nun heißt es auf der Website für Erneuerbaren Energie: „Um das perfekte Bier zu brauen, benötigen wir eine Mischung aus Energie – sowohl Strom als auch Wärme. Fast ein Drittel der Energie für unsere Brauerei stammt aus Elektrizität, der Rest aus Wärme.“ In Bezug auf die Gesamtenergiezufuhr versorgt der Wind theoretisch ein Drittel der US-Brauereibetriebe.

Und das ist ein anderer Trick. Budweisers Behauptung, sie seien „mit Wind angetrieben“, ist theoretisch. Der Strombedarf des Unternehmens wird nicht nur durch Windenergie gedeckt oder er müsste heruntergefahren werden, wenn der Wind nicht weht.

Budweiser bezahlt den Thunder Ranch Windpark für die Erzeugung von Windstrom für das Stromnetz, damit erhalten sie Zertifikate für erneuerbare Energien. Bei diesen Gutschriften handelt es sich um eine buchhalterische Kennzahl, aus der nur hervorgeht, dass das Unternehmen Windenergie gekauft hat und nicht, dass sie es verwendet hat.

Basierend auf den Produktionsstandorten von Budweiser und den US-amerikanischen Stromdaten ist es grundsätzlich unmöglich, den tatsächlichen Bedarf des Unternehmens mit Windkraft zu decken . Die Windenergie steht nicht nur zeitweilig zur Verfügung – sie funktioniert auch nur bei Wind – nach offiziellen Angaben macht Wind nur 6 Prozent der US-amerikanischen Stromerzeugung aus.

Die Elektronen der Donner-Ranch vermischen sich mit denen von Erdgas, Kohle, Atomkraft und anderen Quellen, bevor sie an ihr Ziel gelangen. Sogar die Website von Budweiser sagt, es habe einen „virtuellen“ Kaufvertrag mit der Thunder Ranch.

Mit anderen Worten: Budweiser bezahlt für Windenergie, erhält sie aber nicht unbedingt. Tatsächlich ist Budweiser für die überwiegende Mehrheit des Energiebedarfs seiner 12 US-amerikanischen Brauereien noch immer auf fossile Brennstoffe angewiesen.

Budweiser Webseite, Link siehe Text

Webseite mit Erläuterung zur Windkraft

Wind und Sonnenenergie

Im Jahr 2017 haben wir zugesagt, dass bis 2025 100% des Stroms, den wir für die Stromversorgung unseres Brauerei- und Vertikalbetriebs beziehen, aus erneuerbaren Quellen stammen werden.

Im Jahr 2017 haben wir mit ENEL Green Power eine Windenergie-Partnerschaft mit 152 MW für das erste vertraglich vereinbarte Projekt im Versorgungssektor angekündigt, das weltweit für AB InBev den Betrieb aufnimmt. Wir hoffen, dass dies ein Branchenbeispiel ist, wie Unternehmen dazu beitragen können, den Klimawandel zu verbessern. Dies ist ein „virtuelles“ Kauf-Power-Agreement (PPA) mit Enel Green Power für die Energie, die vom Windpark Thunder Ranch in Oklahoma erzeugt wird, der am 1. Januar 2018 mit der Erzeugung begonnen hat. Der erzeugte Strom erhöht unseren gesamten angekauften erneuerbaren Strom von weniger als 2%. auf 50% – dadurch werden die Gesamtemissionen unserer Betriebe erheblich reduziert. Durch diese Vereinbarung kaufen wir genug Strom aus erneuerbaren Energien, der an das Netz geliefert wird, um jährlich mehr als 20 Milliarden Bier zu brauen.

Durch den Kauf von mehr als genug Strom aus erneuerbaren Energien, um Budweiser in den USA zu brauen, können wir sagen, dass Budweiser zu 100% aus erneuerbarem Strom aus Windkraft hergestellt wird. Im Januar 2018 gab Budweiser bekannt, dass das Symbol für erneuerbare Elektrizität auf allen Verpackungen zu sehen ist. Dies würdigt die Verpflichtung der Marke, mit 100% erneuerbarem Strom zu brauen.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 04.02.2019

Übersetzt durch andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/02/04/budweiser-wind-power-super-bowl/