„Wer nicht hüpft, ist für Kohle“: Infantilisierung und Autonomisierung unserer Schulkinder

von A.R. Göhring

Die mittlerweile bundesweite Freitags-Schulschwänzerei nach dem Vorbilde der 16jährigen Greta Thunberg, schmissig „Fridays for Future“ genannt, steht in Stuttgart unter dem Motto „Wer nicht hüpft, ist für Kohle!“. Und prompt sieht man Hunderte Kinder und Jugendliche, die zunächst wie Autonome im mit Transparenten flankierten Block aufmarschieren, wie in einer Kindergeburtstags-Hüpfburg herumspringen.

Das Ganze erinnert nicht zufällig an die Parole „Wer nicht hüpft, ist ein Nazi!“ auf antifaschistischen Konzerten, zuletzt in Chemnitz gehört. Wie der freundliche Begriff „Klimaleugner“, der an „Holocaustleugner“ erinnern soll, soll wohl auch die Klimaretter-Szene „autonomisiert“ werden, oder ähnliches. Der eher langweilige Streit um das trockene physikalische Thema Treibhauseffekt & Klimakollaps, von dem kaum ein Schüler etwas versteht (erst recht nicht Schulschwänzer mit Viertagewoche), soll offenbar von der Ebene des politisch Diskutierbaren auf die Ebene des nicht mehr diskutierbaren Grundsätzlichen verschoben werden.

Dafür Kinder und Jugendliche zu instrumentalisieren, ist demokratisch kaum noch zu rechtfertigen. Und kein Wunder, dass die Schüler es mit sich machen lassen – wer wie ein Kleinkind herumhüpft, wenn es ein Vorsinger verlangt, denkt nicht mehr selber.




Premiere: Klimastreikende erhalten Offenen Brief

Die Klimastreikenden in Hannover bekamen zum ersten Mal Besuch von der Initiative KlimaKontroverse.de aus Linden. Wir, eine Handvoll Aktiver, hatten uns extra vorbereitet und einen Offenen Brief dafür entworfen. Wir waren ganz gespannt, was uns da wohl erwarten würde. Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das betrifft zum Einen die positiven Erwartungen, aber zum Anderen auch einige negative Erscheinungen.

Der Offene Brief stieß auf teilweise großes Interesse und Gespräche kamen recht gut in Gang. Viele der Anwesenden waren sehr an unseren Erklärungen zum Klima interessiert von denen sie erstmalig erfuhren. Es entspannten sich teilweise etwas längere, aber immer sachliche Diskussionen.

Zu den negativen Erfahrungen zählten mehrfache Versuche uns des Platzes zu verweisen. Das gelang jedoch nicht, weil wir auf unserem Recht auf Meinungsfreiheit bestanden. Positiv war wieder, dass selbst einige Personen, die anfangs uns gegenüber etwas aggressiv auftraten, später dann aufrichtiges Interesse an sachlichen Diskussionen zeigten.

Was uns erstaunte war ein besonders rührender Vorgang. Plötzlich bekamen wir einen unserer Flyer zusammengefaltet in die Hand gedrückt. Wir entfalteten ihn und waren überrascht. Dort stand in großen Buchstaben:

IHR HABT RECHT !!!

Da hat also jemand uns seine Zustimmung auf konspirative Art gezeigt. Ein mutiges Zeichen für die Person und vermutlich ein eher schlechtes Zeichen für die gelebte Meinungsfreiheit in der Szene der Klimastreiker.

Wie geht es weiter?

Leitlinie ist die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten, indem er aufforderte mit Andersdenken zu reden. Wir werden uns um direkten Gesprächskontakt zu den Organisatoren von FridaysForFuture bemühen.

KlimaKontroverse.de
Klaus Öllerer

Teilnehmer des Klimaprotestmarsches in Hannover. Bild Klaus Oellerer

Offener Brief

von KlimaKontroverse.de

an FridaysforFuture

Sehr geehrte Teilnehmer der Klimastreiks,
wir schreiben Ihnen diesen Brief, weil Sie uns an Irrtümer früherer Zeiten erinnern. Ihre Aktivitäten ähneln den Kämpfen gegen das „Waldsterben“ in den 80ern. Damals ging viel Aufrichtigkeit verloren.

Waldsterben und Klimatod
Früher hieß es: Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch!
Heute heißt es: Die Klimakrise bedroht unsere Zukunft! – Wir gehen unter! – usw.

Ein Waldsterben hat es nie gegeben [1.1]. Ein Engagement für saubere Luft war sinnvoll – eine Weltuntergangshysterie jedoch nicht. Der Lebensoptimismus vieler Menschen wich einem Lebenspessimismus. AktivistInnen konnten sich damals wie heute eigene Kinder in dieser Welt nicht mehr vorstellen. Der Ökoalarm wurde zu einem politischen Erfolgsrezept. Eine aufrichtige Debatte fand kaum statt.

Heute scheint sich die Geschichte zu wiederholen – nicht nur beim Thema Klima.
Es ist abzusehen, dass nach der Waldsterbens-Blase auch die Klimaalarm-Blase eines Tages platzen wird. Was geschieht dann mit Ihnen, die Sie ganz fest an den drohenden Untergang glaubten? Gibt es politischen Missbrauch?
Liebe Klimastreikende, wir haben einige Fragen an Sie – auch in Ihrem Interesse.
Woher wollen Sie wissen …
… dass die Klimakatastrophe kommt und …
… dass die Wissenschaftler zu 97% darüber einer Meinung sind? – Beides ist nicht richtig [1.2].
Haben Sie sich schon einmal bei Kritikern über wissenschaftliche Gegenargumente informiert?
Wenn damals beim „Waldsterben“ Kritiker zu Wort gekommen wären, hätte diese maßlos übertriebene und folgenreiche Geschichte verhindert werden können. Sollten wir nicht daraus lernen? Auch heute kommen Kritiker nicht fair in den Medien vor. Diskussionen mit Kritikern werden von Klimawarnern verweigert, öffentliche kontroverse Debatten verhindert. Der Demokratie wird dadurch geschadet.

Warum diskutieren Klimawarner nicht?
Die Antwort ist einfach: Die Klimawarner – inkl. „offizieller“ Klimawissenschaft – würden die Diskussionen verlieren. Das wird sogar zugegeben! [1.3] Der Grund: Klimawarner leugnen den natürlichen Klimawandel und haben dadurch in Diskussionen einen sehr schweren Stand.

Wir bieten Ihnen an:Diskussionen, Vorträge, Recherchen, Veranstaltungen, etc.
Einige wissenschaftliche Argumente gegen den Klimaalarm finden Sie auf der Rückseite dieses Flyers.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Öllerer  Achim Fahnenschild
KlimaKontroverse.de, info@KlimaKontroverse.de, facebook.de/klimauntertan

Über uns: Wir haben Zweifel an einer kommenden, menschengemachten Klimakatastrophe. Die Argumente für einen überwiegend natürlich bedingten Klimawandel sind beeindruckend und in der Öffentlichkeit kaum bekannt.
Wir sind eine Initiative in Linden, die sich regelmäßig im Freizeitheim Linden trifft. Leichte Verständlichkeit und die offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten stehen im Vordergrund und sollen ein Markenzeichen dieser Initiative sein.

[1.x] Quellen:KlimaKontroverse.de/klimastreikund KlimaKontroverse.de/gegenrede
(Fach-Institute, Wissenschaftler, IPCC Klimaberichte, NASA, Klimahistoriker, Spiegel, ZDF, etc.)

Der natürliche Klimawandel erklärt fast alles

 

Fragen an Klimastreikende

Ist Ihnen die Temperaturentwicklung der letzten 11.000 Jahre bekannt?

Die heutige Warmzeit fügt sich gut in die Reihe der vorhergehenden im Mittelalter, zu Römerzeiten und davor ein. Ungewöhnlich wäre, wenn wir heute keine Warmzeit hätten. Klimaschwankungen ganz ohne zusätzliches CO2.
Angabe der Quellen: KlimaKontroverse.de/klimastreik

Ist Ihnen die Temperaturentwicklung der letzten 2000 Jahre bekannt?

Warmzeiten wie heute sind normal in der Klimageschichte. Angabe der Quellen: KlimaKontroverse.de/klimastreik

Sind Ihnen die Temperaturentwicklung und die Sonnenaktivität seit 1850 bekannt?

Klimaentwicklung und Sonnenaktivität passen gut zusammen. Meeresphänomene (bspw. PDO*) wirken mit.

Ein CO2-Einfluß ist eher klein. * Angabe der Quellen: KlimaKontroverse.de/klimastreik


Ist Ihnen das klimatische Gunstjahrhundert bekannt?

Die letzten mehr als hundert Jahre waren klimatisch ein Gunstjahrhundert – jedenfalls im Vergleich zu früheren, kälteren Zeiten mit mehr Naturkatastrophen. So beschreibt es der bekannte Klimahistoriker Christian Pfister in seinem Buch Klimanachhersage [1.4]. In der breiten Öffentlichkeit fehlt diese Information bisher.

[1.x] siehe Angabe der Quellen unter: KlimaKontroverse.de/klimastreikund KlimaKontroverse.de/gegenrede

(Fach-Institute, Wissenschaftler, IPCC Klimaberichte, NASA, Klimahistoriker, Spiegel, ZDF, etc.)




Die übernächste Generation wickelt gerade ihre Zukunft ab

Dieses Wirtschaftswunder ist wiederum untrennbar mit der Sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Ehrhard verknüpft, der die Kräfte des freien Marktes zu stärkten suchte und dabei gleichzeitig eine soziale Teilhabe an dem dadurch erwirtschafteten Wachstum förderte – also das genaue Gegenteil von Planwirtschaft in Gang setzte.

Heute protestieren wohlalimentierte Schüler in ihrer Unterrichtszeit für einen sofortigen Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung und für die globale Klimagerechtigkeit. Bei näherer Betrachtung scheint es sich dabei aber gar nicht wirklich um eine spontane Graswurzelaktion zu handeln. Vielmehr beschafft sich eine menschenverachtende Klimaideologie mit dieser Instrumentalisierung von Schutzbefohlenen offenbar die gesellschaftliche Rechtfertigung für ihre globale ökologische Transformation. Und indem sie diejenigen Technologiefelder, die aus klimapolitischen Gründen erwünscht sind, mit Subventionen gegen den freien Markt herbeizaubern will, errichtet sie eine neue Planwirtschaft. Denn Marktwirtschaft beruht auf dem Gewinnstreben von eigenverantwortlichen Unternehmern, und wenn mit einer gesellschaftspolitisch erwünschten Technologie keine Gewinne zu erzielen sind, dann muss man dafür halt eine Zwangsalimentierung einführen. Dass die erforderlichen Subventionsmittel aber wiederum nur durch die unerwünschte fossil betriebene Industrie erwirtschaftet werden können, ist offenbar noch keinem derjenigen Politiker aufgefallen, die durch ihr Mandat ja meist nicht aus der produktiven Wertschöpfungskette unseres Landes gerissen wurden, sondern die bis dahin bereits mit Steuergeldern alimentiert worden waren. Am Ende einer solchen planwirtschaftlichen Hans-im-Glück Wirkungskette steht dann ein wirtschaftlicher Zusammenbruch, wie ihn uns die sozialistischen Staaten Ende der 1980-er Jahre vorexerziert hatten.

Da Schüler ja noch Lernende sind und sich möglicherweise auch noch keinen vollständigen Überblick über die Kulturgeschichte der Menschheit verschafft haben, folgt hier ein kurzer Rückblick auf die kulturelle Evolution, die am Ende zu den Segnungen unseres Industriezeitalters geführt hatte. Die verfügbare pro-Kopf Energiemenge hatte sich in mehreren revolutionären Schritten drastisch erhöht, und alle diese Übergänge hatten sich in freier marktwirtschaftlicher Konkurrenz zu dem jeweils vorher bestehenden System entwickelt:

  • Steinzeit (= kleine dörfliche Gemeinschaften von Jägern und Sammlern): Die verfügbare pro-Kopf Energiemenge betrug etwa das 3 bis 6-fache des menschlichen Grundbedarfs.
  • Zeitalter von Ackerbau und Viehzucht (=fortgeschrittene regionale Kulturen): Die verfügbare pro-Kopf Energiemenge betrug etwa das 18 bis 24-fache des menschlichen Grundbedarfs.
  • Industriezeitalter (=globalisierte Welt): Die verfügbare pro-Kopf Energiemenge beträgt heute etwa das 70 bis 80-fache des menschlichen Grundbedarfs.

Erst der industrielle Gebrauch von fossilen Energieträgern seit Beginn der Industrialisierung hat dann unseren Lebensstandard, die Verfügbarkeit und die Qualität von Lebensmitteln, die tägliche Arbeitszeit, das freie Wochenende, den jährlichen Urlaubsanspruch, das Gesundheitswesen, die individuelle Lebenserwartung, das Transportwesen, die Kommunikation und den allgemeinen technologischen Standard auf unser heute als „ganz normal“ empfundenes Niveau angehoben. Wir alle leben heute nämlich so, wie sich das vor zweitausend Jahren nur die römischen Kaiser leisten konnten, und zwar dank fossiler Energieträger, modernster Technologien und jederzeit verfügbarer Energie. Im Umkehrschluss heißt das, unser gegenwärtiger Lebensstandard – und auch unser gegenwärtiger Sozialstaat – beruhen zwingend auf der Nutzung fossiler Energieträger. Die geplanten ideologischen Wenden, also Energiewende, Verkehrswende und Agrarwende, sind im wahrsten Sinne sozialistische Planwirtschaft und können im ökonomischen Sinne keinen Mehrwert erzielen; der erzeugte Mehrwert ist vielmehr rein emotional.
Meine Generation hatte sich erst Ende der 1960-er Jahre von den überkommenen autokratischen Dogmen einer totalitär geprägten Gesellschaft befreit. Die folgende Grenzwertanalyse mag diesen Prozess für die indoktrinierten Schülergarden etwas beschleunigen:

Der Grenzwert für eine subventionierte Planwirtschaft: Eine subventionierte Planwirtschaft unterliegt keinerlei Erwerbsstreben im Wettbewerb alternativer Lösungen um eine positive Kaufentscheidung des Kunden. Vielmehr wird dort eine vorgegebene Lösung durch Subventionen vorangetrieben, weil der Zwangsabnehmer ja gar keine alternative Wahl hat. Weil aber durch ebendiese Subventionen der Konkurs als ökonomisches Regulativ ausgeschaltet wird, müssen alle Fehlentscheidungen und Fehlplanungen zukünftig ebenfalls durch Subventionen ausgeglichen werden. Ein Abbau solcher Subventionen ist also systembedingt gar nicht möglich, weil ein planwirtschaftliches Produkt im wahrsten Sinne des Wortes alternativlos ist. Vielmehr führt eine subventionierte Planwirtschaft à la Ostblock auch zu einer entsprechenden Verringerung von Angebot, Qualität und Innovation – und kann schließlich die Nachfrage nicht mehr befriedigen.

Der Grenzwert für einen emotionalen Mehrwert: Die Zwei-Erden-Argumentation verlangt Verzicht von allen Klimagläubigen, um dadurch unsere natürliche Umwelt und das Weltklima für die nachfolgenden Generationen zu bewahren. Eine aktive Teilnahme an der Umsetzung dieses hohen ökologischen Zieles verschafft allen aktiv Beteiligten neben wirtschaftlicher Sicherheit emotionale Glücksgefühle und eine Bestätigung ihres religiös überhöhten Selbstbildes. Diese Überhöhung lässt es schließlich auch nicht mehr zu, sich mit Andersdenkenden über Alternativen auseinanderzusetzen und muss somit über einen „gestaltenden Staat“ direkt in einen ökologischen Totalitarismus führen.

Synthese dieser beiden Grenzwerte:  Eine subventionierte Planwirtschaft muss zwingend in einer sozialistischen Mangelwirtschaft konvergieren, weil das ökonomische Regulativ eines freien Wettbewerbs fehlt. Damit schlägt dann die Zwei-Erden-Argumentation in ihr Gegenteil um, denn für eine ökologisch korrekte Ernährung der gesamten Weltbevölkerung wären dann ebenfalls zwei Erden erforderlich. Der erhöhte Flächenverbrauch für die glaubensgerechte Erzeugung von Nahrung und Energie muss daher zwingend in einer ökonomischen Versorgungskatastrophe enden. Und weil der menschliche Überlebenswille nun einmal stärker ist als jeder Umweltschutzgedanke, bricht dadurch wiederum der Ökototalitarismus zusammen; und die Überlebenden werden schließlich die ökologischen Ressourcen unseres Planeten erbarmungslos ausplündern.

Fazit: Die Dekarbonisierung der Welt stellt also nicht etwa einen kulturellen Fortschritt für die Menschheit dar, sondern führt direkt zurück in ein ökologisches Mittelalter mit einer verfügbaren pro-Kopf Energiemenge von etwa dem 18 bis 24-fachen des menschlichen Grundbedarfs. Wenn diese Analyse die verführten Lernenden nicht als Motivation zu selbständigem und kritischem Denken anregen sollte, dann sei ihnen eine Klassenfahrt in die Sahelzone anzuraten, wo man sich dann gerne vor Ort bei Menschen im täglichen Überlebenskampf über aktiven Umweltschutz informieren kann.

Abschlussfrage an die übernächste Generation: Wovon wollt Ihr denn eigentlich nach 2038 leben?

Der Beitrag erschien zuerst bei die kalte Sonne hier




Datenana­lyse: Erwärmung nur unter demo­kratischen, aber nicht unter republi­kanischen Präsi­denten

Temperaturdaten der NOAA

Ein anonymer Kommentator dieses Blogs [WUWT] versendet die oben stehende Graphik und schreibt dazu:

Ich betrachtete die Aufzeichnung der globalen Temperatur und bemerkte eine seltsame Korrelation. Ich berechnete den Temperaturtrend für jede Präsidentschaft separat und multiplizierte das Ergebnis mit der Anzahl der Jahre, um eine „Gesamt-Temperaturänderung“ zu erhalten. Falls es in einem bestimmten Jahr mehr als nur einen Präsidenten gab, rechnete ich für beide. Ich habe nicht in Statistiken herumgespielt, um die Größe der Änderung zu erfassen. Vielleicht ergeben sich bei einer anderen Betrachtungsweise andere Ergebnisse, aber das hier machte ich als erstes.

Es stellte sich heraus, dass alle 8 Regierungen, welche einen Abkühlungstrend überwachten, von den Republikanern gestellt worden sind. Es gab keinen einzigen Präsidenten der Demokraten, der einen Abkühlungstrend überwachte. Auch waren alle 6 Präsidenten während der stärksten Erwärmungstrends von den Demokraten.

Ich habe keine Ahnung, was das bedeuten könnte, aber ich halte es für interessant.

Mein erster Gedanke jenseits einfacher Zufalls-Erscheinungen mit kleinem N war etwas, das Larry Bartels vor ein paar Jahren bemerkte, dass nämlich die Wirtschaft während der letzten Dekaden unter demokratischen Präsidenten stärker gewachsen ist als unter republikanischen Präsidenten. Aber der Zeitmaßstab funktioniert nicht, um diesen auf die globale Erwärmung zu übertragen. Vielleicht auf CO2-Emissionen, aber ich glaube nicht, dass er sich in der globalen Temperaturaufzeichnung so direkt zeigt.

Also bezeichne ich diese Datenverteilung als „auch eine von denen“. Mein Korrespondent schreibt:

Ich erwarte zu hören, dass es als eine „unechte Korrelation“ verworfen wird, aber normalerweise höre ich dieses Argument bzgl. Korrelationen von Leuten, welche diese Korrelationen „nicht mögen“ (klingt seltsam/lächerlich) und nicht wirklich weiter erklärt wird. Es kommt mir so vor, dass falls man argumentieren will, dass eine Korrelation „unecht“ ist, man immer noch einen unbekannten dritten Faktor ausmachen muss.

In diesem Falle weiß ich nicht, ob man einen unbekannten dritten Faktor spezifizieren muss, weil man dieses Muster vielleicht auch aus Zufallszahlen erhält, falls man nur ausreichend viele Dinge betrachtet. Gabelungen und so weiter. Auch gab es viele republikanische Präsidenten in den frühen Jahren dieser Zeitreise, bevor das Theater um die globale Erwärmung angezettelt worden ist. Und ich habe die Zahlen in der Graphik nicht selbst gecheckt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/02/13/data-analysis-global-temperature-has-not-increased-under-republican-presidents-only-democrats/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Klima-Schulstreik: Eine Warnung aus der Vergangen­heit für Schüler und Eltern

Im Verlauf der Kriege gegen die Albigenser wurde die Predigt vom Kreuzzug zu einem konstanten Lebensfaktor in Nordfrankreich und Teilen von Deutschland. Der Trommelschlag enthusiastischer Predigten trug seinen Teil zu einer Atmosphäre bei, welche schon zuvor überfrachtet war mit populärer Frömmigkeit, Anti-Klerikalismus und ausgeprägten Ängsten hinsichtlich des Status‘ von Jerusalem. In einer Welt, in der religiöser Fanatismus allgemein üblich und geachtet war, manifestierten sich diese Spannungen auf bizarre und erschreckende Weise. Eines dieser Ereignisse wird allgemein der Kreuzzug der Kinder genannt.

Welcher Art ist dieser so genannte Kreuzzug der Kinder?

Dieser Kreuzzug der Kinder war keine Kinder-Armee, und es war auch kein Kreuzzug. Tatsächlich war es nichts dergleichen, sondern ein Sammelbegriff zur Beschreibung einer Vielfalt von populären Aufständen und Prozessionen. Im Zentrum stand der im Mittelalter lange vorherrschende Glaube an Heilige Armut – dass die Armut von Christus Ziele erreichen konnte allein durch ihre religiöse Rechtschaffenheit, welche die Prälaten der Kirche und weltliche Fürsten nicht erreichen konnten. Das war die Natur der Gedanken, die den „Kreuzzug der Völker“ ins Leben riefen und diesen antrieben, sozusagen als Lobpreisung des Ersten Kreuzzuges. Seitdem sind Christen desillusioniert worden durch das Scheitern mächtiger Kreuzzüge zur Erreichung ihrer selbstgesteckten Ziele. Vielleicht, so munkelten sie, waren es die Schwachen und die Demütigen, die Christus zum Sieg im Heiligen Land rief. Predigte er nicht „Gesegnet sind die Sanftmütigen, denn sie sollen die Welt erben“.

Begleitende Quellen mit Angaben zu Details des Kreuzzugs

Weil es eine populäre Bewegung war, war der Kreuzzug der Kinder schwer zu fassen. Anders als bei den meisten anderen Kreuzzügen gab es keinen Teilnehmer, der das Ereignis in einer Chronik beschrieben hatte. Was man zusammentragen kann, stammt aus Berichten von Außenstehenden, vor allem von klösterlichen Chronisten, die alles genau beobachtet hatten. Es ist daher schwierig, genauer einzugrenzen, wann alles angefangen hat oder wie es zu Ende gegangen war. Eindeutig ist, dass Anfang des Jahres 1212 ein junger Mann namens Nicholas von Köln eine populäre apokalyptische Bewegung gegründet oder zumindest rasch im Zentrum derselben gestanden hatte, die dann durch das Rheinland schwappte. Nicholas hatte im Sinn, nach Jerusalem zu gehen und die Heilige Stadt vor den Muslimen zu retten. Nach göttlicher Anweisung marschierte er nach Süden zum Mittelmeer, von welchem er glaubte, dass es sich vor ihm auftun würde und er trockenen Fußes nach Palestina wandern konnte. Hunderte, Tausende und dann Zehntausende schlossen sich Nicholas an. In jeder Stadt, in die sie kamen, verbreiteten sie ihren Fanatismus. Kinder, Erwachsene, Frauen, Alte, Arme, Gemeindepfarrer und gelegentlich auch Tagesdiebe sprangen ihm in Massen zur Seite. Wo immer sie hinkamen, wurden sie als Helden gepriesen. Sie erhielten Geschenke, Nahrung, Geld und Gebete von ihren reichen Gönnern. Wenn ein Pfarrer sich einmal reserviert oder skeptisch hinsichtlich des „Kreuzzuges“ äußerte, wurde er verhöhnt und der Eifersucht bezichtigt. Waren nicht die von der Kirche unterstützten Kreuzzüge zur Rückgewinnung der Heiligen Grabstätte wiederholt gescheitert? Waren die Prälaten so blind, dass sie die Hand Gottes in dieser außerordentlichen Pilgerfahrt der Armen und Schwachen nicht sehen konnten? …

Das Ende des Kinder-Kreuzzuges

Anfang August befanden sich die rheinländischen Massen in der Lombardei. Dort zerbrach die Bewegung, weil verschiedene Gruppen getrennte Wege zu verschiedenen Häfen einschlugen. Nicholas und seine ihm Nachfolgenden erreichten am 25. August Genua. Zu ihrer großen Enttäuschung teilte sich das Meer nicht vor ihnen und gestatte ihnen auch nicht, über dessen Wellen zu wandern. Einige pilgerten zu anderen Häfen in der Hoffnung auf mehr Glück. Einer der Stories zufolge erreichte eine große Menge dieser „Kreuzzügler“ Marseille, wo zwei skrupellose Männer ihnen eine freie Überfahrt in das Heilige Land anboten. Als die Schiffe schließlich in Alexandria landeten, wurden die Passagiere auf ägyptischen Sklavenmärkten verkauft. Andere pilgerten offenbar nach Rom, wo Papst Innozenz III ihren Eifer lobte, sie aber aus ihren Gelübden entließ – die sowieso nicht gültig waren. Das Schicksal von Nicholas ist unklar. Einer Story zufolge hatte er sich zu einem fünften Kreuzzug eingeschifft, wo er seinem Gelübde folgte, bevor er nach Hause zurückkehrte. Eine andere Story will wissen, dass er in Italien starb. Und so endete der Kreuzzug der Kinder in Schmach und Erniedrigung. Die meisten Teilnehmer gingen wieder nach Hause, aber die Rückreise war schwierig, wurden sie doch jetzt geschmäht und verhöhnt von den gleichen Menschen, die ihnen zuvor applaudiert und ihnen geholfen haben. Nahrung war ein Problem, weil niemand mehr ihnen etwa schenkte. Viele konnten dann einfach nicht mehr weiter und siedelten sich dort an, wo sie gerade waren. Jahrhunderte später sollte es einige führende Familien in Genua geben, welche behaupteten, von diesen eigensinnigen Pilgern abzustammen.

Link: https://www.thegwpf.com/apocalyptic-child-abuse-the-story-of-the-famous-and-foolish-childrens-crusade/

Übersetzt von Chris Frey EIKE