Die fünf besten Argumente gegen Klima-Alarmismus

Adams – Schöpfer der Dilbert-Cartoons und jetzt mit erfolgreicher Zweitkarriere als nach Wahrheit Suchender im Internet – sagte, falls Heller fünf unanfechtbare Argumente vorbringen könnte, würde er ein Klima-Skeptiker werden; aber falls Heller das nicht gelingt, dann würde er (Adams) „fest die Ansicht vertreten, dass etwas Großes im Gange ist, um das man sich Sorgen machen muss“.

Wie hat sich Heller da nun gemacht?

Ich denke, er hat einen großartigen Job geleistet. Seine fünf Argumente sind einfach gesagt Folgende:

1) Klima-Alarmismus ist nichts als eine moderne Form vom grundlegenden Aberglauben der Menschen hinsichtlich kataklysmischer Ereignisse. Aber diese Befürchtungen entbehren jeder Grundlage, gibt es doch keinerlei Beweise, die zeigen, dass „Extremwetter zunimmt oder dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt“.

2) Klima-Alarmismus ist eine Art Groupthink – oder, wie Heller es ausdrückt, er ist wie ,Des Kaisers neue Kleider‘. Dieses Groupthink erfordert, dass man Beweise ignoriert und sich stattdessen die Meinungen einer sehr kleinen Gruppe von „Experten“ mit Vorurteilen zu eigen macht.

3) Falls es um den Fall „globale Erwärmung“ wirklich so ernst stünde wie diese Experten behaupten, wäre die Debatte jetzt beendet. Stattdessen jedoch sind alle ihre „apokalyptischen Prophezeiungen“ kläglich gescheitert. Aus welchen Gründen sollten wir ihnen heute noch glauben?

4) Klima-Alarmismus ist vollständig abhängig von Graphiken und Computermodellen, welche auf Rosinenpickerei oder frisierten Daten beruhen. Nur wenige dieser Modelle sind den Verhältnissen der realen Welt nahe gekommen, wenn überhaupt eines.

5) Die vorgeschlagenen Lösungen bzgl. „Klimawandel“ sind „undurchführbar, gefährlich und nutzlos“.

Meiner Ansicht nach ist der letzte Punkt der entscheidende. Es ist derjenige, der alle von uns einen könnte, Skeptiker und wahre Gläubige gleichermaßen. Schließlich sollten selbst jene, die sich voll der Theorie verschrieben haben, wonach der Klimawandel, gefährlich, beispiellos und vom Menschen verursacht ist, sicher zustimmen, dass es sinnlos ist, Geld in die Lösung eines Problems zu pumpen, wenn diese Lösung mehr Schaden als Nutzen bringt.

Aber genau das ist es, was hier vor sich geht!

Vom Steuerzahler finanzierte Wind und Solar richten in der Umwelt, bei Flora und Fauna und in der Wirtschaft verheerende Schäden an.

Biotreibstoffe führen zur Zerstörung von Regenwäldern und Ackerland, treiben Preise für Nahrungsmittel hoch und schädigen sinnlos die Natur.

Profitgeier in verfilzten Potemkin’schen Industrien wie der Erneuerbaren-Industrie werden subventioniert, um ineffiziente, unberechenbare und unnötig teure Energie zu erzeugen, seltene Ressourcen in falsche Bahnen zu lenken und die Bedürftigen noch tiefer in die Energiearmut zu drücken.

Die Wissenschaft in Schulen und Universitäten ist korrumpiert durch einen Klima-industriellen Komplex, welcher Wissenschaft belohnt, selbst wenn diese betrügerisch ist, welcher das alarmistische Narrativ vor sich her treibt und welche die Wissenschaft bestraft, die den so genannten „Konsens“ ablehnt.

Riesige Summen öffentlichen Geldes – über 1,5 Billionen Dollar pro Jahr – werden der Chimäre „Klimawandel“ in den Rachen geworfen. Und trotz all dieser Ausgaben wird – wenn man die eigenen Rechnungen der Alarmisten zugrunde legt – die „globale Erwärmung“ bis zum Ende des Jahrhunderts um 0,048°C geringer ausfallen.

Das ist ein Zwanzigstel von einem Grad Celsius.

Die Aktivisten, Winkeladvokaten von Politikern, Profitgeier, dubiose Wissenschaftler, willfährige Medien und andere nützliche Idioten, die nach noch mehr Klima-Aktivitäten schreien, fordern das Unmögliche. Falls sie jemals ihre Ambitionen erreichen, würde die westliche industrielle Zivilisation kollabieren.

Heller drückt es so aus:

Der Grund für Winterkälte ist fehlende Sonnenenergie. Die Sonne steht tief am Himmel, die Tage sind kurz, und die meiste Zeit ist es sowieso wolkig. Und doch wollen die Klima-Alarmisten, dass die Leute sich von Solarenergie abhängig machen, um zu überleben. Sie stellen sich vor, dass es irgendeine Art von Speichertechnologie gibt, welche gewaltige Energiemengen für lange Zeit speichern kann, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Aber wie schon Bill Gates gesagt hat, diese Technologie gibt es nicht.

Ich habe Grade in Wissenschaft und Ingenieurswesen, und die meiste Zeit der letzten 45 Jahre habe ich in beiden Bereichen gearbeitet. Der Job der Wissenschaftler ist es, mit neuen Gedanken aufzuwarten. Im Gegensatz dazu ist es der primäre Job von Ingenieuren, Dinge herzustellen, die funktionieren. Falls eine Brücke oder ein Mikroprozessor nicht funktionieren – werden schlimme Dinge passieren. Schlechte Ingenieursleistungen sind fatal für Menschen, Unternehmen und Zivilisationen.

Das ist es, was ich so rätselhaft finde hinsichtlich selbst ernannter „Umwelt“-Campaigner. Sie sagen uns unentwegt, dass sie den Planeten retten wollen, dass sie sich um „zukünftige Generationen“ Sorgen machen, dass Menschen, welche den Klimawandel „leugnen“, egoistisch, hinterhältig und anti-wissenschaftlich sind.

Und doch hat alles, was diese „Umwelt“-Campaigner machen Auswirkungen, die ihren vermeintlichen guten Absichten diametral entgegen gesetzt sind.

Diese Grünlinge schädigen die Armen, sie schädigen den Planeten, sie behindern ökonomisches Wachstum, welches uns historisch ermöglicht hat, Umweltprobleme wie Verschmutzung zu begrenzen und zu überwinden, sie töten Vögel und Fledermäuse und Orang-Utans. Und doch machen sie uns nach wie vor weis, dass sie moralisch überlegen sind.

Man denke daran, wenn man das nächste Mal Horrormeldungen über die bevorstehende Klima-Apokalypse hört oder wenn Kinder die Schule schwänzen, um für mehr Klima-Maßnahmen zu demonstrieren: Das ist keine Wissenschaft, die man hier sieht, sondern linksextreme Politik.

Das ist der Hauptgrund. Scott Adams, warum Sie sich nicht erlauben sollten, sich wegen der Großen Klima-Angst Sorgen zu machen: selbst wenn die Grünlinge hinsichtlich der Wissenschaft richtig liegen würden – was übrigens nicht der Fall ist – liegen sie komplett falsch hinsichtlich der Lösungen.

Ihre kolportierten Absichten mögen gut klingen, aber die Ergebnisse, die sie uns aufzwingen wollen, sind teuflisch.

Link: http://icecap.us/index.php/go/political-climate vom 24. 2. 2019

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Der ,Trick‘: Wie mehr Kühlung mehr globale Erwärmung erzeugt

Das [australische] Bureau of Meteorology hat den Temperaturverlauf in Australien auf diese Weise zum zweiten Mal innerhalb von nur sechs Jahren manipuliert – womit es in der offiziellen ACORN-SAT-Temperaturaufzeichnung die Rate der Erwärmung zwischen Version 1 und der neuen Version 2 um 23 Prozent hat zunehmen lassen.

Die Forschungsstation Rutherglen im ländlichen Victoria ist eine der 112 Wetterstationen, deren Temperaturwerte den ACORN-SAT-Datensatz ausmachen. Die Temperatur darin wurde geändert von Blair Trewin unter der Überwachung von David Jones im Bureau.

Der Enthusiasmus von Dr. Jones für das Konzept der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung ist in den berüchtigten Klimagate-E-Mails dokumentiert. Darunter findet sich auch eine E-Mail, welche er an Phil Jones an der CRU der University of East Anglia schickte. Darin schreibt er am 7. September 2007:

Wahrheit beiseite, Klimawandel läuft hier so entfesselt, dass wir keine meteorologischen Daten brauchen, um ihn zu sehen.

Wir sollten jetzt nicht sofort folgern, dass Unterstützung der AGW-Theorie der stillschweigende Grund für die jüngsten Korrekturen des Bureaus der Rutherglen-Temperaturen ist. Dr. Jones ist ein Meteorologen-Experte und ein ehrenwerter Mann. Wir müssen einfach immer wieder fragen:

Welches sind die wissenschaftlich validen Gründe für die Änderungen, welche das Bureau an den Temperaturaufzeichnungen vorgenommen hat?

Im Jahre 2014 erklärte Graham Lloyd, Umweltreporter bei The Australian unter Verweis auf mich, wie ein Abkühlungstrend in der Aufzeichnung der Minimum-Temperaturen in Rutherglen in einen Erwärmungstrend umgewandelt worden ist, in dem man die Temperaturen von 1973 bis zurück zum Jahr 1913 sukzessive verändert hat, wobei man die Abwärts-Korrektur um so stärker gehalten hat, je älter die Temperaturreihe ist. Für das Jahr 1913 ergibt sich damit die große Differenz von 1,7°C zwischen der mittleren jährlichen Tiefsttemperatur, wie sie mit der Standard-Instrumentierung an dieser offiziellen Wetterstation gemessen worden ist, und der umgemodelten Version 1 der ACORN-SAT-Temperatur. Das Bureau antwortete Lloyd und behauptete, dass die Änderungen notwendig gewesen seien, weil die Instrumentierung zwischen verschiedenen Koppeln hin und her verlagert worden ist. In dem flachen lokalen Terrain ist das keine logische Erklärung, und außerdem stellt der offizielle ACORN-SAT-Katalog fest, dass die Station niemals an eine andere Stelle verlegt worden ist.

Nichtsdestotrotz mögen die Australier dem Bureau Glauben schenken und sie diese eine offensichtlich notwendige Änderung durchführen lassen. Aber jetzt, sechs Jahre später, hat das Bureau die Temperaturaufzeichnung von Rutherglen erneut verändert.

In Version 2 der ACORN-SAT-Reihe der Station wurden die Tiefsttemperaturen zu Beginn der Zeitreihe noch weiter abwärts korrigiert, was die Gegenwart im Verhältnis zur Vergangenheit noch wärmer erscheinen lässt. Der Erwärmungstrend beträgt jetzt 1,9°C pro Jahrhundert.

Das Bureau hat auch wiederholt behauptet, dass es die Vergangenheit von Rutherglen abkühlen muss, um den Temperaturtrend konsistenter zu machen mit benachbarten Stationen. Aber diese Behauptung wird durch nichts gestützt. Zum Beispiel zeigen die Rohdaten der benachbarten Ortschaften Deniliquin, Echuca und Benalla ebenfalls Abkühlung. Die konsistente Abkühlung in dieser Region geht einher mit Änderungen der Landschaftsnutzung, besonders der Einführung von Bewässerungssystemen.

Die Australier vertrauen dem Bureau of Meteorology als offizielle Quelle von Wetterinformationen, Wissen und Ratgeber. Also haben wir das Recht, von dem Bureau eine Erklärung zu verlangen: Falls die bis heute bekannten Umstände eine Änderung der historischen Temperaturen nicht rechtfertigen, welche wissenschaftlich validen Gründe gibt es dann für diese Änderungen?

Die Änderungen für die ACORN-SAT-Version 2 beginnen mit Änderungen der täglichen Temperatur. Beispiel: am ersten Tag der Temperaturaufzeichnung in Rutherglen, also am 8. November 1912, betrug die gemessene Tiefsttemperatur 10,6°C. Diese Messung wurde in der ACORN-SAT-Version 1 geändert auf 7,6°C. In Version 2 ist dieser schon reduzierte Wert noch einmal reduziert worden auf nunmehr 7,4°C.

Berücksichtigt man jetzt noch signifikante Ereignisse, zum Beispiel die Temperaturen in Rutherglen während der Buschfeuer im Jahre 1939, welche große Landstriche in Victoria heimsuchten, sind die vorgenommenen Änderungen an den historischen Aufzeichnungen sogar noch bedeutsamer. Die Tiefsttemperatur am wärmsten Tag wurde mit 28,3°C gemessen. Dieser Wert wurde in Version 1 um 0,5°C, in Version 2 um weitere 2,6°C nach unten korrigiert, so dass er jetzt mit 25,2°C zu Buche schlägt.

Diese Art der Veränderungen wird potentiell Implikationen haben für das Verständnis des Verhältnisses zwischen Temperaturen der Vergangenheit und deren Verlauf während Buschbränden. Natürlich werden derartige Änderungen auch die Analyse der Klima-Variabilität und -Änderung in der Zukunft beeinflussen. Indem man Temperaturen der Vergangenheit erniedrigt, besteht die Möglichkeit für neue Wärme-Temperaturrekorde während des gleichen Wetters.

Abbildung: Jährliche mittlere Minimum-Temperaturen in Rutherglen von 1913 bis 2017. Rohdaten (grün) zeigen einen geringen Abkühlungstrend von etwa 0,28°C pro Jahrhundert. Dieser Abkühlungstrend ist zunächst (Version 1) in einen Erwärmungstrend von 1,7°C pro Jahrhundert umgewandelt worden (orange). Dann wurden die Temperaturen noch einmal verändert zu Version 2 (rot), was jetzt aus dem leichten Abkühlungstrend einen ziemlich dramatischen Erwärmungstrend von 1,9°C pro Jahrhundert macht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/03/05/the-trick-how-more-cooling-generates-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Bundespräsident Steinmeier ist mit dem Flugzeug nach Neumünster gereist, um dort dann #FridaysForFuture zu loben

Er beglückwünscht die Ayatollahs im Iran zum 40. Jahrestag ihrer Revolution und übersieht dabei die geschätzt 4.500 Gefangenen, die in iranischen Gefängnissen auf ihre Hinrichtung warten. Und weil er schon dabei ist, vergisst er auch die nach unterschiedlicher Schätzung 207 bis 285 Iraner, die allein 2018 hingerichtet wurden zu erwähnen, zumeist durch erhängen, zuweilen auch durch Erschießen oder durch Steinigung und das, obwohl die SPD, deren Mitglied Frank-Walter Steinmeier ja auch als Bundespräsident bleibt, immer Zeter und Mordio schreit, wenn in die USA ein Todesurteil vollstreckt wurde: 25 waren es 2018, fast schon Peanuts, wie Franz Müntefering vielleicht sagen würde.

Vielleicht hat die etwas ramponierte Reputation des SPD-Bundespräsidenten Pate bei der Entscheidung gestanden, nun ausgerechnet die Schulschwänzer, die angetreten sind, ihren nicht vorhandenen Sachverstand durch Agitation zu ersetzen, zu loben. Es schreiben die Kieler Nachrichten:

 „Neumünster

Vor dem Rathaus traf er auch kurz auf einige Schüler, die eine Mahnwache für den Klimaschutz hielten. Sie hatten vorher über die Stadtverwaltung im Bundespräsidialamt angefragt, ob sie das dürften, und Steinmeier soll das ausdrücklich begrüßt haben.

Viele Erwachsene hätten noch nicht gemerkt, “dass es fünf vor Zwölf ist”, sagte Steinmeier zu den “Fridays For Future”-Schülern und lobte ihr Engagement. Es war das erste Mal, dass sich der Bundespräsident zu den Freitagsdemos äußerte.

Es gebe deutschlandweit viele, die sich derzeit engagierten, würdigte das Staatsoberhaupt. Manche kämpften für Klima und Umwelt, manche gegen Rassismus, manche für die Demokratie und manch andere – “das wird auch immer wichtiger” – für Anstand im Netz. “Ich freue mich jedenfalls, dass ihr euch einsetzt und dass ihr anders seid als diejenigen, die immer nur sagen ‘man kann ja sowieso nichts tun’ – man kann etwas tun.”

Wenn man Steinmeier, auch wenn es schwerfällt, ernst nimmt, bei seiner Public Relations Schmuse- (oder Schleim-?) Tour in Neumünster, dann muss man feststellen, er ist einer der „vielen Erwachsenen“, von denen er spricht, die noch nicht gemerkt haben, „dass es fünf vor Zwölf“ ist. Auch Steinmeier kennt ganz offenkundig die Uhr nicht, vielleicht war ihm auch einfach nicht präsent wofür oder wogegen nun genau diese Schüler demonstrieren. Sie demonstrieren gegen CO2 in der Atmosphäre.

Denn: Steinmeier ist mit dem Flieger nach Neumünster gereist.

Der Flieger, das war wohl die Konrad Adenauer II, ein Airbus A340.

Ein Airbus A340 emittiert auf einer Kurzstrecke 438,2 * 3,157 = 1636,3g CO2/tkm (Tonnenkilometer).

Von Berlin nach Hamburg sind es Luftlinie knapp 250 Kilometer. Wir schenken dem Bundespräsidenten die paar Kilometer bis zum Flughafen Hamburg und gehen auch davon aus, dass sein Airbus zwar voller Claqueure aus der Journaille war, aber eben nicht voll, sagen wir, gut zu 75% gefüllt.

Auf dieser Grundlage ergeben sich für den Kurzflug nach Hamburg 1636,3 * 250 * 5t = 2,04537 Tonnen CO2.

Und wenn es nicht die Konrad-Adenauer II war, sondern ein kleinerer Jet, dann ändert sich dennoch nicht viel daran, dass der Bundespräsident zwischen 1,3 und 2,04 Tonnen CO2 in die Atmosphäre emittiert, um Schüler zu loben, die gegen CO2-Emissionen protestieren. Aber vielleicht weiß Steinmeier auch, dass das mit dem CO2 ein Hoax ist.

Der umweltverpestende Bundespräsident fliegt also mit Konrad-Adenauer II-Airbus (oder Jet-Variante) von Berlin nach Hamburg, verpestet die Umwelt mit 2,05 Tonnen CO2, um dann in Neumünster den wenigen Schülern, die noch an #FridayForFuture glauben, großväterlich über die Köpfe zu streichen und ansonsten einen Sermon über den Klimaschutz abzulassen, der sich an Lächerlichkeit nicht überbieten lässt. Steinmeier gleicht dem Volltrunkenen, der vor den Gefahren des Alkohols warnt und den Abstinenzlern in Neumünster von den Vorteilen des Verzichts vorlallt.

Ein Amt ist immer so viel wert, wie der, der es ausfüllt. Auch ein Grund, warum öffentliche Ämter in Deutschland vor die Hunde gehen.

Mit freundlicher Genehmigung von Sciencefiles

 

 

 

 




Betrachtungen zum Thema „Klima“

Vor vielen Jahren erfuhr man bereits auf der Schule von einem anderen Klima als dem augenblicklichen, indem von einer vergangenen Eiszeit die Rede war, in der unser Land (und nicht nur das unsrige) von einer dicken Eisschicht bedeckt war, der Meeresspiegel um –zig Meter gesunken und in unseren Breiten („Gegenden“) menschliches Leben kaum möglich war. Das ging dann vorüber, und jetzt ist es wieder grün, und der Meeresspiegel ist auch durch das geschmolzene Eis wieder angestiegen. Weshalb eine solche Eiszeit gekommen und wieder vergangen war, wusste damals niemand – und heute offenbar auch noch nicht. Was man aber weiß, ist, dass es viele solche Eiszeiten gegeben hatte, die sich in fast regelmäßigen Zyklen wiederholten. Die letzte endete vor ca. 12.000 Jahren und hatte etwa 80.000 Jahre angedauert.

Außer den zyklischen Eiszeiten, die sich in Zeitabständen von rund 100.000 Jahren seit mindestens zwei Millionen Jahren wiederholen, gibt es nun auch noch weitere zyklische Klimaschwankungen, die sich in wesentlich kürzeren Perioden feststellen lassen – in den letzten 2.000 Jahren wurden vor allem Zyklen von 1.000, 500, 200 und 60 Jahren analysiert, in denen die Temperatur-änderungen natürlich wesentlich kleiner als bei den Eiszeiten gewesen sind.

Dass man solche Zeiten und Zyklen messen kann, beruht auf sehr weit entwickelter analytischer Messtechnik – Thermometer hat man erst seit vielleicht dreihundert Jahren, und alle anderen, früheren Temperaturwerte sind sogenannte Proxywerte, die auf Bestimmung von Isotopen in Ablagerungen, Stalaktiten, Bohrkernen und Ähnlichem beruhen (z.B. 2H-,10Be-, 13C-, 14C-, 18O – Gehalte). Andere physikalische Größen werden ebenfalls benutzt.

Ursachen für die zyklischen Klimaveränderungen müssen in kosmischen Einflussfaktoren gesucht werden, die zwar als solche bekannt sind, aber nicht auf welche Weise sie die Temperaturen auf der Erde steuern  –  hier gilt es noch viel zu erforschen.

Dazu muss man folgende Parameter in Betracht ziehen:

Neigung der Erdachse gegen die Umlaufbahn (23,45°),

Präzession mit Nutation der Erdachse (ca. 26.000 Jahre),

Drehung der Erde (1 Tag),

Drehung des Mondes (29 Tage),

Veränderung der Exzentrizität der Erdumlaufbahn (jetzt 0,017),

Änderung der magnetischen Feldstärke der Erde und ihren Nord-Südwechsel,

Aktivität der Sonne und Sonnenflecken (u.a. 11 Jahre-Zyklus),

Wanderung des gesamten Sonnensystems mit allen Planeten durch die Milchstraße

-und andere mehr. Bei diesen Einflüssen spielen die sogenannten „Treibhausgase“ (s.u.) überhaupt keine Rolle.

Zum COist aber doch etwas zu sagen: Wenn am Ende jeder Eiszeit die Oberflächentemperatur wieder ansteigt, erniedrigt sich die CO2-Löslichkeit im auch wärmer werdenden Meerwasser, und von dem Gas entweicht ein Teil in die Atmosphäre, deren Gehalt dadurch erhöht wird; allerdings erfolgt die Erwärmung des Meeres viel langsamer als die der festen Oberfläche, so dass das Maximum des Gasgehaltes fast 1.000 Jahre später als das Temperaturmaximum erreicht wird – beim erneuten Abkühlen zur nächsten Eiszeit verliert die Luft ihr erhöhtes COwieder, aber ebenso zeitverzögert. Das hat ursprünglich zu der bis heute noch häufig zu findenden irrigen Annahme geführt, das COsei die Ursache der Temperaturveränderungen gewesen, in Wirklichkeit war es aber genau umgekehrt.

Die Ozeane bedecken gut 70% der Erdoberfläche und haben eine mittlere Tiefe von ca. 4.000 m, das ergibt eine Masse von ca. 1,5·1018Tonnen Wasser. Die in ihnen gelöste Kohlendioxidmenge ist nicht gut zu beziffern, es wurde aber abgeschätzt, dass im Meer etwa das 50-fache des in der Erdatmosphäre Vorhandenen gespeichert ist (von ursprünglich 420 ppmgewmit ca. 2,2·1012 t CO2, jetzt auf 3,1·1012t angewachsen; 1012 ist eine deutsche Billion, auch mit „tera“-bezeichnet).

Außer den erwähnten zyklischen Klimaschwankungen durch kosmische Einflüsse gibt es nun auch nicht-zyklische. So wurde gefunden, dass ein großes Artensterben durch Eiszeiten bereits vor über zwei Milliarden Jahren (Proterozoikum), während der Karbonzeit (vor 360 Millionen Jahren) und zu Ende des Perm (vor 290 Millionen Jahren) stattgefunden hat. Ganz besonders muss aber erwähnt werden, wie der Einschlag eines riesigen Meteoriten (ca. 10 km Durchmesser) am Ende der Kreidezeit (vor 65 Millionen Jahren) einen tiefen Einschnitt in das gesamte Artenleben auf der Erde verursachte, wobei auch alle Dinosaurier ums Leben kamen*. Große Meteorite sind auch zu anderen Gelegenheiten auf die Erde niedergegangen (Beispiel: Nördlinger Ries in Deutschland), ohne eine solche weltweite Katastrophe ausgelöst zu haben. Weiter sollte nicht vergessen werden, dass immer wieder starke Vulkanausbrüche für begrenzte Klimaänderungen die Ursache waren.

*Dieses wurde entdeckt (1980) durch die schon erwähnte hochentwickelte chemische Analysentechnik: Eine fingerdicke Ablagerung über der Kreideformation in Gubbio/Italien enthielt etwa 50-mal mehr Iridiumals sonst auf der Erde vorkommt (1 ppb), und dieses schwere Edelmetall findet sich besonders in metallischen Meteoren! An vielen anderen Stellen der Erde wurde dann die gleiche Ir-Unregelmäßigkeit oberhalb der Kreide festgestellt.

Kommen wir jetzt zu Klimaveränderungen durch schwankende Konzentrationen der Komponenten der Erdatmosphäre. Diese besteht gewichtsmäßig aus folgenden Anteilen: 74,4 % Stickstoff, 22,8 % Sauerstoff, 1,5 % Wasserdampf, 1,3 % Argon, 0,06 % Kohlendioxid und 0,0015 % anderen Spurengasen. Dabei ist der Wasserdampfgehalt, hier mit 1,5  % gerechnet, eine Durchschnittsgröße, die regional sehr verschieden sein kann (0,5-4%), was dann zu entsprechenden Korrekturen bei den anderen Gehalten führen würde. Außer diesem Wasserdampfgehalt verfügt die Atmosphäre aber auch noch über flüssiges Wasser in Form der Wolken, die durch Kondensation von verdampftem Wasser aus den Meeren stammen. Diese Kondensation, bei der erhebliche Wärmemengen freigesetzt werden, wird maßgeblich durch kosmische Strahlung initiiert, so dass wir hier wieder einen variablen Einfluss aus dem Weltall haben.

Diese Prozentzahlen, die in der Wissenschaft meist entsprechend abgewandelt auf das Volumen bezogen sind, werden anschaulicher, wenn man damit die Gewichtsanteile pro Quadratmeter Erdoberfläche berechnet. Wir haben also, je Flächeneinheit gerechnet, Folgendes: 7.436 kg N2, 2.278 kg O2, 150 kg H2O, 130 kg Ar, 6 kg CO2und 0,15 kg andere Spurengase, insgesamt 10.000 kg, die dem Atmosphärendruck entsprechen. Was die Wolken zusätzlich wiegen können, ist kaum zu berechnen; man beachte zum Beispiel Folgendes:

Bei einem stehenden Gewitter gehen manchmal mehr als 100 kg Wasser/m2·h aus einer Wolke auf die Erde nieder, und dabei ist die Wolke noch nicht einmal verschwunden! Der Bewölkungsgrad der gesamten Erde ist natürlich keine feste Größe und schwankt erheblich, es wurde schon eine Zahl von etwa 40 % für Berechnungen verwendet, aber auch von 70% wurde schon gesprochen.

Man hat den Einfluss der Atmosphäre auf die durchschnittliche Oberflächen-temperatur der Erde mit der Wirkung eines Gewächshauses verglichen, innerhalb dessen es ja auch wärmer als außerhalb desselben ist. Indes, beide Effekte sind physikalisch vollkommen verschieden, trotzdem spricht man beim Klima auf der Erde auch von einem „Treibhauseffekt“. Wie kommt dieser zustande?

Der Energieaustausch zwischen Erde und Weltall (Sonne) erfolgt ausschließlich durch elektromagnetische Strahlung; während von der Sonne ein weit gefächertes, dichtes Band von Strahlungsfrequenzen (UV, Licht, IR) auf die Erde trifft, emittiert letztere nur infrarote (= Wärme-) Strahlung in das All zurück. Beide Strahlungsenergien sind quantitativ gleich groß, so dass sich ein konstantes Gleichgewicht ergibt; was die Erde tagsüber von der Sonne empfängt, strahlt sie nachts wieder in das All zurück. Dabei kann man unterscheiden zwischen der Rückstrahlung der festen Erde und des Meeres (=Erdoberfläche) und der Strahlung von den Komponenten in der Atmosphäre, die dazu in der Lage sind, wozu besonders der Wasserdampf und das Kohlendioxid gehören; die anderen Spurengase zählen z.T. auch noch dazu, spielen mengenmäßig aber nur eine entsprechend geringe Rolle. Stickstoff, Sauerstoff und Argon können weder strahlen noch absorbieren.

Einen deutlichen Effekt machen jedoch zusätzlich die Wolken, die als flüssige Wassertröpfchen weder zur Erdoberfläche noch zu einem Atmosphären-bestandteil zu rechnen sind. Jedermann weiß, wie eine Wolkenschicht tagsüber die Sonnenstrahlung von der Erdoberfläche abhält – es bleibt darunter kühl oder kalt – , und dass sie nachts die Abstrahlung der Erde teilweise zurückgibt, so dass es unter ihr wärmer bleibt – sie wirkt „isolierend“.

Ähnlich wirken nun der Wasserdampf und das CO2 in der Atmosphäre, die beide in der Lage sind, Strahlungen zu absorbieren und auch zu emittieren, allerdings nur in wenigen spezifischen Frequenzen. Die dabei bewegten Energiemengen sind daher bedeutend geringer als die der Kontinuumsstrahler Feststoff und Flüssigwasser, die praktisch alle Frequenzen des IR-Spektrums in ihrer Strahlung beinhalten.

Betrachten wir nun die Mengen der strahlenden Bestandteile in der Atmosphäre – 150 kg/m2Wasserdampf, unbekannte Menge/m2Flüssigwasser der Wolken (viele Kilogramm!) und nur 6 kg/m2 CO2 , so wird deutlich, dass das COwegen seiner geringen Menge nur einen kleineren Beitrag zu dem gesamten Effekt beitragen kann. Insgesamt erhält die Erde durch Rückstrahlung, die ihre Abkühlung nachts verlangsamt, 150 W/m2; den größten Anteil davon bewirken die Wolken, gefolgt von dem Wasserdampfgehalt, und nur gut 20 % stammt vom Kohlendioxid.

Der Einfluss dieses Gases auf die Temperatur und damit auf das Klima ist mit Hilfe der physikalischen Strahlungsgesetze und festgestellten Messwerte recht genau theoretisch errechnet worden. Es ergibt sich, dass in ersterNäherung bei trockener und wolkenfreier Luft die Verdoppelungdes CO2-Gehaltes eine Temperaturerhöhung von 1,1°C bewirken würde. Dieses Resultat verschiebt sich dann nach unten, etwa auf 0,6°C, wenn man die Realbedingungen in die Rechnung einbezieht: Unter den Wolken ist das CO2nahezu wirkungslos, weil dort schon fast die gesamte IR-Strahlung absorbiert wird, weiterhin muss die Überlappung des CO2-Absorptionsspektrums mit dem des Wasserdampfes in Abzug gebracht werden, schließlich ist bei dem Wert von 0,6°C auch der geringe Effekt der Wasserdampfrückkoppelung wegen steigenden H2O-Gehaltes infolge Erwärmung bereits berücksichtigt.

Nun wird es wichtig abzuschätzen, wie man zu einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes durch menschliche Aktivitäten kommen könnte. Oben ist angeführt, wie viel ursprünglich („vorindustriell“, um 1860) in der Atmosphäre enthalten war: 2,2 · 1012t. Um die gleiche Menge noch einmal einzubringen, müsste mehr Kohlenstoff verbrannt werden als sämtliche fossilen Brennstoffe (Kohle, Erdöl und Erdgas) enthalten, die bisher entdeckt sind! Es ist also nicht vorstellbar, wie unsere industriellen Tätigkeiten einen gefährlichen Klimawandel bewirken könnten, selbst 0,6 oder gar 1°C wären ja noch vollkommen verträglich. Eine sogenannte „Dekarbonisierung“ der Energiegewinnung, wie sie politisch weltweit angestrebt wird, ist also vollkommen unnötig !  –

Mit Hilfe der theoretischen Berechnungsmethode für den Effekt des CO2auf das Klima kann nun auch abgeschätzt werden, wie viel dieses Gas in den vergangenen 160 Jahren zur festgestellten Erwärmung von 0,8°C beigetragen hat. Der Anfangsgehalt von 280 ppmvol. (420 ppmgew.) hat sich jetzt auf 400 ppmvol.(600 ppmgew.) erhöht, wobei in dieser Zeit (1860 bis 2018) insgesamt 1,5 · 1012t CO2durch Verbrennung fossiler Brennstoffe emittiert worden sind.

Diese letzte Zahl zeigt, dass diese erfolgte Emission mitnichten ganz in der Atmosphäre verblieben ist, sondern nur   ̴ 0,9 tera-t (=  ̴ 60%), also zu einem beträchtlichen Teil (  ̴ 40%) in die sogenannten „Senken“, das sind die Ozeane, Gesteine und Pflanzen, überführt worden ist. Mit steigendem CO2-Gehalt erhöht sich sogar zwangsläufig diese Abflussmenge, so dass eine angenommene Verdoppelung damit deutlich schwieriger werden würde.

Der bisherige emissionsbedingte CO2-Anstieg entspricht dem Faktor 400/280 = 1,43, während eine Verdoppelung mit 560/280 = 2,0 gerechnet werden muss. Diese Quotienten gehen als natürliche Logarithmen der Werte, jeweils 0,36 und 0,69 betragend, in die theoretische Rechnung ein, was zeigt, dass anstelle von 0,6°C nur 0,3°C durch die industrielle Tätigkeit verursacht sein können. Das wären nur knapp 40% des tatsächlich Festgestellten (0,8°C), der Rest muss also den anfangs erwähnten zyklischen kosmischen Einflussgrößen zugeschrieben werden, die natürlich weiterhin wirksam waren, wie die Überwindung der „kleinen Eiszeit“ seit dem 19. Jahrhundert bereits gezeigt hat. Der menschgemachte Einfluss auf das Klima ist also minimal gewesen, dabei rechnerisch näherungsweise gut bestimmbar.-

Alle genannten Temperaturwerte stellen den weltweiten Durchschnitt dar; betrachtet man nun den Anteil, den Deutschland daran hat, und der mit 2,3 % gerechnet werden kann, so wird deutlich, dass uns hier von den ganzen 0,3°C Temperaturerhöhung nur ein Beitrag von einigen unmessbaren Tausendsteln Grad zuzurechnen ist !




Der Februar zeigt seit über 100 Jahren keine Erwärmung, seit gut 30 Jahren wird er kälter.

Im Folgenden wollen wir uns wieder fragen, wo ist die diesjährige Februartemperatur von etwa 4°C einzuordnen: a) Innerhalb eines langen Zeitraumes? b) innerhalb der letzten 100 Jahre und c) wie verhielten sich die letzten 30 Februarmonate und schließlich der Monat Februar in der Gegenwart

Die Ausgangslage der CO2-Erwärmungskirche: Es sollte immer wärmer geworden sein aufgrund der Zunahme der Treibhausgase, insbesondere von Kohlendioxid, und in den letzten beiden Jahrzehnten sollte der Erwärmungstrend besonders stark sein. Und vor allem die Wintermonate wären die ersten Opfer der Erwärmung, orakelte die gesamte Klimakirche vor 20 Jahren. Deutschland wird keine Winter mehr erleben, verkündete schließlich in messianischem Eifer M. Latif und dieser Klimaclown wird immer noch gut bezahlt und von den Medien hofiert. Im Artikel soll gezeigt werden, dass nichts von all den Behauptungen auf den Monat Februar zutrifft.

Beginnen wir mit einer Wetterstation, die schon zu Mozarts Zeiten die Temperaturen erfasste, genauer die Messungen erfolgten durch Mönche auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern an einem Turmzimmeranbau an der Nordwand der damals noch unbeheizten Klosterkirche. Kein Februarsonnenstrahl erwärmte die Wand. Der Berg ist heute besiedelt, u.a. mit einem nach dem Kriege erbauten DWD-Klimazentrum. Die Wetterstation liegt heute in freier Natur und etwas tiefer gelegen, d.h. die Sonnenstrahlung wird seit 50 Jahren in der Wetterhüte miterfasst, und zwar so wie es den DWD-Richtlinien entspricht. Da die Sonne in den Wintermonaten jedoch weniger Wirkung hat, lassen sich die Temperaturen gut mit den früheren Zeiten des alten Standortes vergleichen. Der Hohenpeißenberg gehört im Winterhalbjahr zu den wärmeinselarmen Orten, im Gegensatz zu den Wetterstationen in Städten, wo allein schon durch die Heizungszunahme und mit dem KFZ-Verkehr mehr an Wärme eingetragen wird.

a) Februarentwicklung innerhalb eines langen Zeitraumes auf dem Hohenpeißenberg

Grafik 1: Seit 1787, also seit Mozarts Zeiten haben sich die Februartemperaturen auf dem Hohenpeißenberg kaum verändert. Das Startjahr der Betrachtung lag auf dem Höhepunkt einer Warmphase, wie die letzten 30 Jahre, also das rechte Ende der Grafik. Der Monat hat eine große Streuung und alle Temperaturen zwischen +5C und -10C muss man als normal bezeichnen. Damit sind die Temperaturen des diesjährigen Februars auch im normalen Bereich, allerdings deutlich über dem Schnitt der letzten 223 Jahre

  1. Die Februartemperaturen Deutschlands seit 1918 = 102 Februarmonate

Obwohl wir vor über 100 Jahren ein ganz anderes Deutschland mit anderen Grenzen und Messstationen an anderen Plätzen hatten, meint der DWD, dass die Temperaturvergleiche mit früher trotzdem möglich wären, weil die Meteorologen in Offenbach die ständigenm Ortsveränderungen der Thermometer weitgehend durch die richtige Auswahl neuer Stationen neutralisiert hätten. Das könnte eventuell sogar gelungen sein. Allerdings konnten sie die wachsende Verstädterung Deutschlands und damit verbundene Zusatzerwärmung nicht aus den Daten herausrechnen. Diese Zusatzwärme ist in die monatliche Temperaturerfassung integriert. Es handelt sich um eine menschengemachte Zusatzwärme, die nicht durch CO2 hervorgerufen wird, sondern vom zunehmenden Wärmeinseleffekt um die Stationen des DWD herum herrührt. Auch die kleinen Dörfer haben ihre Einwohnerzahl seit 100 Jahren meist verdoppelt bis verfünffacht. Dazu wurden früher in den Häusern nur ein Raum, die Küche ständig beheizt. Der Energieverbrauch und damit auch die Aufwärmung auch der kleinen ländlichen Ortschaften können bisweilen doch erheblich sein. Ländliche DWD-Wetterstationen sind also nur dann wärmeinselarm, wenn sich der Ort und die unmittelbare Umgebung der Wetterstation innerhalb des Grafikzeitraumes nicht verändert haben. Und solche Bedingungen erfüllt fast keine DWD-Station.

Wir haben die Daten der knapp 2000 DWD-Wetterstationen für den Monat Februar nicht wärmeinselbereinigt, was man eigentlich bei Vergleichen über die letzten 100 Jahre tun müsste, um nachzuprüfen, wie sich die Temperaturen des Monates ohne die menschengemachte Zusatzwärme entwickelt hätte. Trotzdem ist das Ergebnis erstaunlich.

Grafik 2: Der Monat Februar zeigt das gewohnte Bild aller deutschen Monate. Im letzten Jahrhundert wurde der Monat zunächst kälter bis über die Jahrhundertmitte hinaus. Vor der Jahrtausendwende wurde der Monat durch einen Temperatursprung in den 80-er Jahren wieder wärmer und erreichte ein neues Plateau, auf dem wir uns derzeit befinden.

Das derzeitige Plateau liegt nach dieser DWD-Grafik etwas höher als das vor über 100 Jahren. Wärmeinselbereinigt wären beide Plateaus, also das um 1920 und heute gleich hoch, bzw. der Februar wäre derzeit leicht kälter wie vor 100 Jahren.

Leider gibt es keine einzige deutsche Wetterstation, deren Umgebung ganz unverändert geblieben ist und noch so dasteht wie vor 100 Jahren. Wir wollen als Beispiel aber doch die Zugspitze betrachten, deren Besucherströme und der damit verbundene wärmende Ausbau erst nach der Einheit so richtig zugenommen haben und derzeit verstärkt anhält und Deutschlands höchster Berg mit 2962 m Höhe noch bis vor der Wende mit weniger Touristen und mit weniger Zusatzwärme beeinflusst war.

Grafik 3: Die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg zeigt einen ähnlichen Temperaturverlauf wie die Deutschlandtemperaturen. Allerdings ist das momentane Temperaturplateau nicht so ausgeprägt wie beim DWD-Februarverlauf der letzten 102 Jahre.

Ergebnis 1: Die Zugspitze, momentan im Winter noch mit weniger Zusatzwärme aus den Wärmeinseln beeinflusste Wetterstation zeigt über die letzten 102 Jahre gar keine Erwärmung.

Die drei Grafiken beweisen erneut, dass die behauptete CO2 induzierte Erwärmung im Monat Februar wirkungslos ist, falls es sie überhaupt geben sollte. Denn kein einziger Nachweisversuch konnte die behauptete Klimasensitivität von CO2 bislang bestimmen. Entweder ist der Wert zu klein und deshalb unbedeutend für das Klima oder es gibt überhaupt keine CO2-Treibhauswirkung.

Die letzten 32 Jahre des Monates Februar in Deutschland

30 Jahre sind laut WMO- Definition ein klimatisch relevanter Zeitraum, deshalb ist es interessant, diesen Zeitraum anhand der Daten des DWD näher zu untersuchen. Die einzelnen deutschen Stationsleiter erheben ihre Daten gewissenhaft, und auch die wissenschaftlich ausgebildeten Mitarbeiter in der 2.ten Reihe des DWD werten die Einzelergebnisse sorgfältig aus. Nur eben, dass die einzelnen Jahreswerte nicht wärmeinselbereinigt sind. Allerdings ist anzumerken, dass innerhalb der letzten 30 Jahre die wärmende Umgebungsveränderung bei den DWD-Stationen weniger gravierend ist als bei einer Betrachtung über einen längeren Zeitraum.

  1. Betrachtung seit dem letzten Temperaturplateau.

Das Ergebnis ist überraschend, weil es den ständigen Medienerwärmungsmeldungen, die auf uns Deutsche hereinprasseln, widerspricht. Diese nun folgenden Grafiken werden natürlich in den Medien nicht abgebildet, sondern immer nur behauptet, dass es wärmer würde und dann orakelt, dass die Folgen der katastrophalen Erwärmung (welche Erwärmung?) immer deutlicher spürbar wären.

Die letzten 32 Februarmonate in Deutschland

Grafik 4: Der Monat Februar wurde in den letzten 32 Jahren deutlich kälter in Deutschland, das zeigen die vom Deutschen Wetterdienst bzw. von den einzelnen Stationsleitern sorgfältigst erhobenen Temperaturdaten. Die Februarabkühlung beträgt bei den DWD-Stationen etwa 1 Grad. Allerdings sind die Daten nicht wärmeinselbereinigt, sonst wäre die Trendlinie noch fallender.

Wärmeinselarme Stationen:

Nun gibt es in Deutschland auch Wetterstationen, deren Umgebung sich in den letzten 30 Jahren weniger durch menschliche Zusatzwärme verändert hat. Wie oben erwähnt, scheidet die Zugspitze wegen der umfangreichen Baumaßnahmen, die seit 10 Jahren verstärkt anhalten, als wärmeinselarme Station für die letzten 30 Jahre und erst recht für die letzten 20 Jahre aus.

Amtsberg im Erzgebirge im Vergleich mit den fast 2000 DWD-Stationen

Die Wetterstation Amtsberg steht im kleinen Teilort Dittersdorf und der Stationsleiter hat uns versichert, dass seine Station seit 1982 keinerlei Veränderungen erfahren hat. Auch die Umgebung seines kleinen Wohnortes habe sich baulich kaum verändert. Somit zeigt die Wetterstation die tatsächliche Februar-Klimaentwicklung in der freien Fläche des Erzgebirges.

Grafik 5: Wärmeinselarme Wetterstationen – hier das Beispiel Amtsberg – zeigen im Vergleich zum Gesamtschnitt der DWD-Wetterstationen eine stärkere Abkühlung des Monats seit Erreichen des letzten Temperaturplateaus, was auch zu erwarten war.

Die ländliche und wärmeinselarme Station Amtsberg/Dittersdorf zeigt zweierlei: Einmal ist sie kälter als die Summe der DWD-Stationen, weil der Großteil der DWD-Messungen in den Städten und Flughäfen ermittelt wird. Und der Flugverkehr hat bekanntlich in den letzten 30 Jahren beträchtlich zugenommen. Zum anderen geht die Trendlinienschere immer mehr auseinander. Die freie Fläche in Deutschland – das sind 85%- kühlt viel stärker in den letzten 30 Jahren ab als der Gesamtschnitt

Eine weitere WI-arme DWD-Wetterstation ist Rosenheim. Die Wetterstation steht seit 2006 am heutigen WI-armen Standort in den Innwiesen nördlich und außerhalb des Stadtgebietes. Wenn das so weitergeht, dann wird es noch häufiger Wintereinbrüche im Voralpenland mitten im Winter geben.

Grafik 6: Die ländlich geprägte und deshalb eher wärmeinselarme DWD-Wetterstation der Stadt Rosenheim im bayrischen Voralpenland zeigt eine deutlichere Februarabkühlung als der Schnitt der restlichen DWD-Stationen. Beachtenswert ist der eher kühlere Februar 2019 im Vergleich zum DWD-Schnitt.

Ergebnis 2: Bei den wärmeinselarmen, ländlich geprägten Stationen Rosenheim im Voralpenland und Amstberg/Dittersdorf im Erzgebirge ist die Februarabkühlung wie erwartet stärker als beim Schnitt der DWD-Stationen. Somit zeigt auf dem Lande der Monat Februar genauso wie der Monat Januar eine beachtliche Winterabkühlung seit dem Erreichen des letzten Temperaturplateaus. Dabei haben die CO2-Konzentrationen, die laut Erwärmungsglauben in allen Monaten erwärmend wirken sollten, überall auf der Welt letzten 30 Jahren gleichmäßig zugenommen.

Eine CO2-Treibhauserwärmung ist ein Irrglaube, weil

  1. Der Februar in Deutschland seit 30 Jahren wieder kälter wird.
  2. Bei ländlichen Stationen mit weniger menschenerzeugter Zusatzwärme ist die Abkühlung noch deutlicher.

Februar in der Gegenwart – seit dem neuen Jahrtausend.

Als Gegenwart definieren wir das neue Jahrtausend. Gerade in diesem Zeitraum wurden wir Deutsche besonders geängstigt über die Gefahr einer zunehmenden menschenverursachten Klimaerwärmung. Angeblich wären wir mittendrin und besonders die Wintermonate und die Gegenwart sollten abrupt wärmer werden, so die Prognosen der gläubigen CO2-Erwärmungswissenschaft.

Die Realität der deutschen DWD- Wetterstationen zeigt das genaue Gegenteil:

Grafik 7: In der Gegenwart, also seit der Jahrtausendwende ist die Trendlinie des Monates Februar stärker negativ als über 30 Jahre. Der Hauptteil der Abkühlung des Monates Februar passierte also in den letzten 20 Jahren in diesem Jahrtausend.

Ergebnis 3: Besonders in den letzten 20 Jahren wurden wir Deutsche durch falsche Medienberichte geängstigt: Eine katastrophale Erwärmung wurde uns prophezeit und die drei Wintermonate sollten doch die Vorreiter der Erwärmung sein. Insbesondere die behördlich anerkannten und ideologisierten deutschen Umweltverbände wie BUND, NABU, WWF und Greenpeace malten ihren Mitgliedern wahre Katastrophenszenarien in ihren Mitgliederzeitschriften der letzten beiden Jahrzehnte vor.

Klima ändert sich immer und wir sind immer mittendrin. Die wirkliche Klimaänderung des Monates Februar seit 30 Jahren heißt Klimaabkühlung. Wie es weitergeht weiß niemand, denn das Klima der nächsten 30 Jahre ist nicht vorhersagbar. CO2 konnte beim Monat Februar keinerlei Erwärmung bewirken. Nur der menschenverursachte Wärmeinseleffekt bremste je nach Standortumgebung die Februarabkühlung.

Ein Blick in die USA:

Die Dale-Enterprise Wetterstation liegt in Virginia bei einer isoliert stehenden Farm in der freien Landschaft. Allerdings breitet sich die nächste Stadt Harrisonburg immer mehr in Richtung der Wetterstation aus. Trotzdem handelt es sich ähnlich wie auf dem Hohenpeißenberg in Grafik 1 um eine wärmeinselarme Wetterstation

Grafik 8: Die sehr ländliche Virginia Wetterstation zeigt keinerlei Februarerwärmung seit ihrem Bestehen. Es handelt sich um die älteste Wetterstation in Virginia und die drittälteste in den USA. Beachtenswert sind aber die letzten 3 Februarmonate, die deutlich über dem Schnitt der letzten 140 Jahre liegen.

Und die letzten 30 Jahre in Virginia/USA

Grafik 9: Die ländliche wärmeinselarme Station in Virginia zeigt die gleichen deutlichen Februarabkühlungen wie ländlichen Wetterstationen bei uns.

Zusammenfassung:

Der angebliche wärmende CO2-Treibhauseffekt hatte keine erwärmende Wirkung beim Monat Februar. Hätte sich Deutschland in den letzten 100 Jahren nicht verändert, dann wären die Februartemperaturen der Gegenwart sogar etwas unter dem Temperatur-Wellenberg vor über 100 Jahren. Einzig in den Städten und in den anderen Wärmeinseln wurde der Februar in den letzten 100 Jahren wärmer.

Und die letzten 30 Jahre? Es bleibt fraglich, ob es überhaupt eine deutsche Wetterstation gibt, in welcher der Monat Februar in den letzten 30 Jahren wärmer wurde. Denn auch Berlin, München und Düsseldorf wurden trotz starkem WI-effekt und der menschenerzeugten Zusatzwärme leicht kälter.

Es wird Zeit, dass dem CO2-behaupteten Erwärmungs- und Geschäftsmodell der Klimakirche endlich der Todesstoß versetzt wird und mehr Ehrlichkeit in die Diskussion eingebracht wird. Außer durch den wachsenden Wärmeinseleffekt trägt der Mensch keine weitere Erwärmung in die Erdatmosphäre ein. Der CO2-Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell. Gegen eine CO2-Einsparung aufgrund verbesserter Technik ist grundsätzlich nichts einzuwenden, nur: wir schützen damit kein Klima.

Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz, dazu bekennen wir uns ausdrücklich.

Josef Kowatsch,

Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimawissenschaftler.