Wie viele Engel passen auf eine Nadelspitze?

Diese berühmte Frage[1]nach der Zahl der Engel, die auf eine Nadelspitze passen, soll im Mittelalter die Gemüter der Gelehrten schwer erhitzt haben. Andere halten diese überaus spitzfindige Frage für nicht belegt und vermuten eine „böswillige Erfindung des Humanismus“.

Sei es wie es sei.

Die Engel der Gegenwart sind jedenfalls die Nullen hinter dem Komma, den Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz bei völliger Dekarbonisierung  liefern könnte. Und um ihre Zahl wird ähnlich erhitzt gestritten wie es der Überlieferung nach die Scholastiker des Mittelalters getan haben.

 

Was ist geschehen?

Im Juni 2018 brachte die AfD im Deutschen Bundestag den umfangreich begründeten Antrag ein, der Bundestag möge beschließen, dass die Bunderegierung alle „Klimaschutz“-bemühungen einstellen möge, wegen erwiesener Nutz- und Wirkungslosigkeit. Unter Punkt 6 wurde darin auch – unter bestimmten Annahmen, und unter genauer Angabe des Rechenweges- hergeleitet, dass nach Deutschlands völligem Verzicht auf seine technischen CO2 Emissionen, dies, unter den schlechtmöglichsten  Annahmen des IPCC und seiner Zuarbeiter, nur zu einer Verminderung der Erwärmung von 0,000.653 ° C irgendwann – nämlich bei Erreichung des Gleichgewichtes, also irgendwann in ferner unbestimmter Zukunft, führen würde. Und wenn man statt des vom IPCC verwendeten längst wissenschaftlich widerlegten Wertes für die Klimasensitivität von 3,2 die lange etablierten Werte von max dies  0,3 bis 1 ° C zugrunde, verminderte sich die Erwärmungsminderung auf ein ∆ T von 0,000.065°C bis 0,000.20 °C.

Um dann mit der Schlussfolgerung zu schließen:

Damit reduziert sich jegliches Klimawandelproblem weltweit, also auch in Deutschland, bei Anwendung der aktuellen Größe des ECS-Wertes – auch bei seinem höchsten Wert von ca. 1 °C – nicht zum Nicht-Problem.

Danach geschah etwas Merkwürdiges, nämlich Nichts! Es gab keine parlamentarische und auch keine öffentliche Diskussion, kein Aufschrei, einfach nichts. Niemand nahm öffentlich Anstoß, bezweifelte oder bejahte diese Zahlen. Niemand forderte sie zu überprüfen, wie es allein schon die Fürsorge- Sorgfaltspflicht jedes Abgeordneten, wegen des ungeheuerlichen Missverhältnisses zwischen  Aufwand und Ertrag, gebieten würde. Nichts! Man ging weiter zu den UN Klimakonferenzen, zog die Fesseln des „Klimaschutzes“ enger und enger. Machte einfach weiter wie bisher.

Und so oft z.B. der Abgeordnete Karsten Hilse in seinen Reden diese Zahl mit der Verminderung der Erwärmung von 0,000.653 ° C auch nannte, niemand der reputierlichen Abgeordneten nahm davon Notiz. Man überging diese Zahl – ob sie richtig oder falsch ist, sei erstmal dahingestellt – einfach mit Schweigen. Und das dauerte an, bis … ja bis die heilige Greta kam. Genauer, bis der Abgeordnete Hilse einen einfachen Quiz entwarf, mit dem er die Frontkinder der Friday for Future Demo am 15.3.19 in Bautzen konfrontierte. Diese vergnügliche Aktion hielt man in einem kurzen Video hier fest.

Offenbar war so ungeheuerlich, dass jemand die Stirn hatte, den Kindern auch mal ganz einfache Fragen zum Klimathema zu stellen, dass sich nun Stefan Rahmstorf, Klimafolgenforscher aus Potsdam, dazu Gretaversteher – und  Friday for Future Unterstützer-  gemüßigt sah, die Fragen aus seiner Sicht zu beantworten. Er nutzte dazu seinen Blog Scilog und nahm in bisher zwei Blogbeiträgen „Das Schüler-Klimaquiz der AfD: die Auflösung“ (hier) und „Herr Hilse von der AfD beantwortet die Fragen der KlimaLoungehier. Das Stefan Rahmstorf sich beim zweiten Mal „KlimaLounge“ nennt, geschenkt. Zumindest der erste Beitrag wurde nach eigenen Angaben über 100.000 x aufgerufen.

Denn nun kam Leben in die Bude.

Es wurde öffentlich gefragt und es wurde öffentlich geantwortet.  Wenn auch über Bande. Denn Hilse blieb die Antworten nicht schuldig, auch nicht auf die Frage nach der Herkunft der im Quiz genannten Minderung der globalen Mitteltemperatur dank Deutschlands Beitrag um satte 0,000.653 °C.

Den nahm sich Herr Rahmstorf besonders auf Korn, übersah zwar in der Hitze des Gefechts einige kleinere Details, und lief aber voll in die Falle. Denn er berechnete die,  zusätzliche Erwärmung nach der nicht gefragt war, (allerdings ohne Angabe des Rechenweges und der gewählten Parameter bspw. der Höhe des ECS Wertes),  die Deutschland, bei ungeminderter Emission des jetzige jährlichen Volumens, bis 2100 bewirke.

Die betrüge, so Rahmstorf, sage und schreibe 0,05 °C.

Unterstellt man als von ihm gewählten ECS Wert die berühmten 3,2 °C des IPCC, würde aber den kleineren, wesentlich wahrscheinlicheren Wert von 1 °C wählen, dann würde die durch Deutschland verursachte  zusätzliche Erwärmung sogar auf noch schlappere 0,0152 °C sinken.

Rahmstorf kommt auf 0,05 ° bis 0,0152 °; Hilse hingegen auf 0,000.653 °C bis 0,000.20 °C.

Rechnerisch ist das sicher ein Riesenunterschied, aber nur wenn man auf der Nadelspitze tanzen will und dort nach Platz sucht.

Aber Null Unterschied in der Realität, wie der geneigte Leser zugeben wird.

Es ist und bleibt praktisch ein Nichts!

Und allein das zu zeigen, darauf wird es der AfD und Hilse angekommen sein. Nicht mehr und nicht weniger! 

Denn die Frage muss erlaubt sein, sollte die Politik sich nicht an der Realität orientieren und ist die Wissenschaft nicht gefordert allein für eine realistische Politik, die entsprechenden realistischen Grundlagen zu liefern?

Der Fürst der Mathematiker Carl Friedrich Gauss mahnte genau dies an, wenn er urteilte:

„Übertrieben genaue Rechnung ist das Kennzeichen schlechter Mathematiker“

Wenn ich also, als unverbesserlicher Optimist, der ich bin,  unterstelle, dass irgendwann mal wieder die Vernunft auch bei unseren Regierenden einzieht, kann der Schluss nur lauten:

Weder 0,05 ° C, noch 0,0152 °C mehr, noch 0,000653 ° weniger, können jemals eine große Transformation dieses Landes rechtfertigen, auf keinen Fall, um damit das „Klima“ zu schützen.Wer das in Abrede stellt, hat ganz andere Ziele. Ziele, die mit dem Klima und seinem „Schutz“ nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.

Bleibt nachzutragen, dass sich insbesondere unser Leser Peter Dietze über die genannten 0,000.653 ° C in vielen Mails und Kommentaren echauffiert. Er berechnet stattdessen (satte) 0,053 ° bei einer ECS von 3,2 ° und 0,01 ° (manchmal auch 0,007 °) bei Verwendung des von ihm bestimmten geringeren ECS Wertes von 0,6 °.  Unter den von ihm gemachten Prämissen mag er sogar recht habe.

Der den Lesern sicher schon bekannte Physiker Horst Lüdecke berechnete für seine Anhörung im NRW Landtag bei unterstellten 4,5 °C  (IPCC im Sachstandsbericht AR5 (2015)) unter etwas anderen Prämissen  0,009 °C , also ebenfalls so gut wie nichts.

Es kommt also alles auf´s selbe hinaus. Dieses Nichts kostet aber Deutschland letztendlich seine Existenz

 

[1]Diese Frage ist lt. einigen Quellen nicht belegt. Mittelalterlich (belegt) ist dagegen die Aussage, dass tausend Seelen im Himmel auf eine Nadelspitze passen. Sie erscheint in dem mystischen Traktat Schwester Katrei

 




Eine Analyse der jüngsten Klima­wandel-Hysterie

Sie sind der Falschbehauptung aufgesessen, dass ein winziger Anteil vom Menschen erzeugtes CO2 effektiv seit dem Jahr 1950 das gesamte atmosphärische System steuert und einen Zusammenbruch der Umwelt infolge globaler Erwärmung mit sich bringt. Sie wissen nicht, dass es bzgl. des CO2-Anteils eine Obergrenze gibt, bis zu der dieses Spurengas die Temperatur steigen lassen kann. Sie wissen nicht, dass das mittlere CO2-Niveau der letzten 250 Millionen Jahre 1200 ppm betragen hatte. Sie wissen nicht, dass jede Temperatur-Projektion des IPCC seit 1990 falsch war. Nach einem Wort von Winston Churchill – wie ist es möglich, dass so Wenige so Viele belügen können, und dass in solchem Ausmaß und so lange?

Ähnliche Vorgänge, bei denen die Welt zum Narren gehalten wird, ziehen sich durch die gesamte Historie der Menschheit, wenngleich dieser Vorgang jetzt hinsichtlich Akzeptanz, Auswirkungen und Kosten der größte ist. Man ist versucht, mit dem Finger auf das IPCC zu zeigen, aber die Geschwindigkeit, mit der sich die Story in den Köpfen festsetzte, sich verbreitet und so viele Menschen in die Irre geführt hatte, lässt auf andere Ursachen schließen. Auch in der Zukunft wird es derartige Vorgänge immer wieder geben, weil es der Natur des Menschen entspricht sowie unserer übermäßigen und epidemischen Furcht, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Allerdings sollten wir den derzeitigen Irrsinn stoppen.

Globale Erwärmung infolge menschlicher Aktivitäten war ein Nebenaspekt der größeren moralischen Panik, erzeugt vom neuen und notwendigen Paradigma des Umweltgedankens. Es gibt viele Parallelen zwischen den AGW-Behauptungen und derartigen Ereignissen in der Geschichte wie etwa die Hexenprozesse in Salem. In jenem Fall war möglicherweise das Klima dafür verantwortlich. Allerdings wurde das zu jener Zeit niemals erkannt und auch heute von Experten kaum einmal erwähnt. Es war eine Zeit schlechter Ernten und sozialer Härten, wofür die Menschen nach etwas suchten, was man dafür verantwortlich machen konnte. Heute glauben sie einhellig, dass die Menschen für alles verantwortlich sind.

Zwischen Februar 1652 und Mai 1693 wurden 200 Menschen unter der Anklage der Hexerei vor Gericht gestellt. Die Symptome wurden erstmals bei zwei jungen Frauen ausgemacht, die vor das Tribunal gestellt und angeklagt wurden, Stimmen zu hören und exzessiv bis zur Erschöpfung zu tanzen – alles klassische Symptome von Hexerei. Das Problem ist, dass die gleichen Symptome auch bei einer Pilzvergiftung auftreten.

Die Umstände für ein hohes Niveau von Pilzvergiftungen zu jener Zeit waren ideal, genau wie während anderer Epochen der Hexenjagd in Europa im Mittelalter. Haben die Mächtigen erst einmal die moralische Panik in die Welt gesetzt mittels der Bildung von Untersuchungs-Kommissionen und anderer Institutionen, nimmt die wilde Panik ihren Lauf. Diese führt schon bald ein Eigenleben und ignoriert Fakten, Vernunft und Logik. Während der Salem-Epoche wurden 19 Menschen gehängt, 15 Frauen und vier Männer.

All dies ereignete sich in einer puritanischen Gesellschaft, in welcher die Menschen ihr Glaubenssystem ins Extreme steigern. Die moralische Panik heutzutage ist ein genauso enges Glaubenssystem, ,Umweltschutz‘ genannt.

Der Soziologe Stanley Cohen hat das Muster moralischer Panik in seinem 1972 erschienenen Buch mit dem Titel „Folk Devils and Moral Panics“ umrissen. Zunächst identifizierte er die folgenden Phasen der Panik. Ich habe kursiv gesetzt die Namen der verantwortlichen Institutionen, Personen oder Faktoren, welche in die moralische Panik der globalen Erwärmung verwickelt sind:

Jemand oder etwas wird wahrgenommen und definiert als eine Bedrohung sozialer Normen und der Interessen der Gemeinde oder der Gesellschaft als Ganzes.

Der Club of Rome identifizierte die industrielle Entwicklung sowie deren Verbrauch von Ressourcen in nicht nachhaltigem Ausmaß als die Bedrohung. Man meinte damit die Verbrennung fossiler Treibstoffe und dass das dabei anfallende Nebenprodukt, nämlich CO2, das die globale Temperatur auf ein katastrophales Niveau steigen lässt.

Nachrichtenmedien und Mitglieder der Gemeinde/der Gesellschaft kleiden die Bedrohung dann in simplistische Gestalt, so dass sie rasch auch für die allgemeine Öffentlichkeit erkennbar wird.

Die UN riefen das IPCC ins Leben, welches dann die falsche Wissenschaft erschuf mittels ihrer Computermodelle, die einzig das CO2 als Ursache der globalen Erwärmung sahen.

Dann hat das IPCC seine Ergebnisse absichtlich verzerrt in Gestalt der Summary for Policymakers.

Besorgnisse der Öffentlichkeit werden von den Nachrichtenmedien geweckt, wenn diese eine symbolische Repräsentation der Bedrohung porträtieren.

Das IPCC erzeugte die Hockeyschläger-Graphik, welcher die Temperaturhistorie umschrieb. Er zeigte über 600 Jahre keinerlei Temperaturänderung (der Griff), gefolgt von einer dramatischen Zunahme nach dem Jahr 1880 (das Blatt). Es war Ross McKitrick, der sagte, dass der Hockeyschläger zum Aushängeschild für globale Erwärmung wurde.

Behörden und Politiker reagieren auf die Bedrohung, sei diese nun real oder erfunden, mit neuen Gesetzen und politischen Maßnahmen.

Millionen Dollar wurden in alternative Energien gesteckt, obwohl schon ein oberflächlicher Blick ausreicht, um zu erkennen, dass diese niemals die fossilen Treibstoffe werden ersetzen können. Nachdrückliche Kosten/Nutzen-Analysen wurden niemals durchgeführt.

In den meisten Ländern passiert nichts, ohne dass zuvor unnötige Genehmigungen bzgl. Umwelt und Klima erteilt werden.

Die meisten Länder haben Umweltgesetze erlassen, welche den Energieverbrauch und die Entwicklung auf vielfache Weise behindern.

Sie schlachteten das Schuldgefühl aus, indem sie das Konzept eines Kohlenstoff-Fußabdrucks in die Welt setzten; eine vage und bedeutungslose Maßnahme, aber sichtbar in der Landschaft.

Die moralische Panik und Maßnahmen seitens der Mächtigen resultieren in sozialen Änderungen innerhalb der Gemeinde.

Energieunternehmen, welche die Grundlage lieferten für Entwicklungen zur Verbesserung der Lebensqualität auf dem Planeten rückten in den Mittelpunkt der Angriffe einschließlich Gerichtsverfahren.

Das Fahrzeug, welches Millionen Freiheit, Mobilität und noch breitere Optionen gegeben hatte, wurde auf den Rädern teuflisch.

Cohen identifizierte dann „fünf Schlüsseltypen von Akteuren: involviert“.

Die Drohung, welche die moralische Panik aufstachelt, was Cohen als „Volksteufel“ bezeichnet

Der Volksteufel ist CO2, das aus jenen teuflischen, den Planeten zerstörenden Industrien stammt, welche von ihren eigensüchtigen Profit-Motiven getrieben werden.

Vollstrecker von Vorschriften oder Gesetzen wie institutionelle Autoritäten, die Polizei oder bewaffnete Kräfte

Die größte hiervon war die UN-Agenda 21, erzeugt seitens der Bürokraten in den nationalen Wetterämtern. Sie fügten sogar ein Prinzip ein, welches ihnen gestattet aktiv zu werden, auch wenn es gar keine Beweise gibt:

Um die Umwelt zu schützen sollte das Vorsorgeprinzip allgemeine Anwendung finden, und zwar seitens der Staaten je nach ihren Möglichkeiten. Wo es die Bedrohung ernster oder irreversibler Schäden gibt, sollte das Fehlen vollständiger wissenschaftlicher Sicherheit nicht als Grund angeführt werden, kosteneffektive Maßnahmen zu verschieben, um Umweltschädigung zu vermeiden“.

Einfacher gesagt: Wir brauchen keine Beweise! Falls wir der Ansicht sind, dass es eine Bedrohung ist, dann ist es eine Bedrohung!

Die Nachrichtenmedien, welche die Nachrichten über die Bedrohung sensationalisieren und unablässig darüber berichten. Damit wird festgelegt, wie über die Agenda diskutiert wird, und sie fügen visuelle Symbole an.

Die Medien sind der große Wählhebel und Verstärker der falschen Story von der globalen Erwärmung. Jeden Tag wird jedes normale Wetterereignis herangezogen, das dann als anomal impliziert wird. Ein ausgemergelter Eisbär war nur ein Beispiel dieser visuellen Symbolik.

Politiker, die auf die Bedrohung reagieren und manchmal die Flammen der Panik noch anfachen:

Senator Timothy Wirth, ein Urheber der öffentlichen Panik, sagte bereits im Jahre 1993, dass

…wir das Thema globale Erwärmung beackern müssen. Selbst falls die Theorie der globalen Erwärmung falsch sein sollte, tun wir hinsichtlich Wirtschafts- und Umweltpolitik das Richtige“.

Al Gore, der Ober-Posaunist aus dem Weißen Haus, nutzte die beste Story-Fabrik der Welt, nämlich Hollywood, um das beste jemals produzierte Propagandastück zu erzeugen – An Inconvenient Truth. Jetzt gibt es die noch hysterischere Behauptung von den UN selbst, dass nur noch 12 Jahre verbleiben.

Und zuletzt die Öffentlichkeit, in der sich konzentriert Bedenken hinsichtlich der Bedrohung bilden und die nach Gegenmaßnahmen schreit.

Forderungen nach Maßnahmen von einer Vielfalt von Gruppen auf der ganzen Welt haben es noch nicht vermocht, die die Wirtschaft zerstörende volle soziale Kontrolle zu erlangen, nach der sich die Umweltextremisten so sehnen. Jetzt benutzen sie Kinder in Gestalt einer Art Kindesmissbrauch. Es ist widerlich, wenn man den Missbrauch von Kindern bei den Hexenjagden von Salem betrachtet. Es waren zwei Kinder, die mit den Vorwürfen angefangen haben, aber ein Autor schreibt dazu:

Puritanischer Glaube zeigt, dass Kinder am wahrscheinlichsten zu Dienern des Teufels werden. Sie sind leicht zu beeinflussen und schlagen Kapital daraus. In einigen Fällen macht die Umgebung dieser Kinder sie empfänglich für die Denkweise, dass sie üble Sünder seien, was es wahrscheinlich macht, dass sie sich das zu herzen nehmen“.

Einige Leute werden vorbringen, dass wir in anderen Zeiten leben und eine derartige moralische Panik heute nicht mehr vorkommen kann. Viele werden hinzufügen, dass dies besonders für die moderne westliche Gesellschaft gilt. Es stimmt zwar, dass heute keine Hexen mehr verbrannt werden, aber die Hindernisse, welche die Gesellschaft all jenen in den Weg legt, welche der Mob als ,Leugner‘ brandmarkt, sind nicht weit davon entfernt. Was man nicht leugnen kann ist, dass die Welt offenkundig einer falschen Story auf den Leim gegangen und überwältigt worden ist von Furcht und Schuldgefühlen, dass wir, die Menschen, den Planeten zerstören wegen unserer Gier und unserer Ignoranz. Wer das nicht glaubt, der höre den Kindern zu, deren Zukunft man aufs Spiel setzt.

Eine zynische Definition eines Puritaners lautet, dass er immer die Befürchtung hegt, dass es irgendjemandem irgendwo richtig gut geht. Umweltextremisten sind die neuen grünen Puritaner.

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Um zu erkennen, wie weit diese Leute vom Weg abgekommen sind, betrachte man, wie man bei CNN dieses Thema behandelt hat:

https://www.cnn.com/world/live-news/global-climate-strike-students-protest-climate-inaction-intl/index.html

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/03/16/%ef%bb%bfan-analysis-of-the-climate-change-hysteria/




US-Demokraten ermutigen Kinder, die Schule zu schwänzen und beim „Klima-Streik“ mitzumachen

screenshot der Webseite Junge Klima Streikende, Haven Coleman, 12 Jahre alt, Mitbegründerin und Co-Leiterin der Klimastreiks und 7th Grade Schülerin [das siebte Schuljahr nach dem Kindergarten], Klimaaktivistin aus Denver.

Original auf Twitter

Angeführt von der inspirierenden @GretaThunberg und @ClimateReality-Leader @havenruthie in den USA kämpfen die Schüler, da ihre Welt davon abhängt.“, sagte der ehemalige Vizepräsident Al Gore in obigem Tweet, der Haven Coleman anpries, eine 12-jährige, die als Mitbegründer und Co-Regisseur des US-Klimastreiks gelistet ist .

„Ich stehe zu allen Schülern, die hier in Atlanta und überall auf der Welt streiken“, twitterte Gore am Freitag, als Tausende von Schülern die Schule aus Protest gegen den Klimawandel schwänzten.

Die Streiks der Studenten wurden von der 16-jährigen Greta Thunberg inspiriert, die im August mit dem Schule schwänzen begann, um vor dem schwedischen Parlament zu protestieren. Thunberg sagte den Vereinten Nationen im Dezember, dass „die Zivilisation von Erwachsenen geopfert wird“, die die Zukunft ihrer Kinder „geklaut“ haben, indem sie nicht sofort fossile Brennstoffe aufgaben.

Seitdem haben Zehntausende Schüler die Schule geschwänzt, um von Politikern zu verlangen, sich unverzüglich mit der globalen Erwärmung zu befassen. Streikende in USA fordern, dass der Kongress die Resolution der New York Democratic Abgeordeten Alexandria Ocasio-Cortez verabschieden.

Unterstützt von gut finanzierten Umweltgruppen protestieren jugendliche Streikende „für den Green New Deal, für einen fairen und gerechten Übergang zu einer 100% erneuerbaren Wirtschaft und für die Beendigung der Schaffung zusätzlicher Infrastruktur für fossile Brennstoffe“, so die Youth Climate Strike Website .

Die Kinder sagen: „Die Untätigkeit [der Regierung] hat uns nur elf Jahre hinterlassen, um die Entwicklung der schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu ändern.“

Diese Frist basiert auf dem irreführenden Medienrummel um einen im Oktober veröffentlichten UN-Bericht. (RELATED: Just 12 Years Left? Let’s Break Down The Alarmist Talking Point Fueling Kids’ Climate Change Strikes) (Zum Thema: Nur noch 12 Jahre? Brechen wir den alarmistischen Gesichtspunkt auf, der Kinder zum Streik gegen Klimawandel anheizt)

Ocasio-Cortez, Aktivisten und Politiker haben behauptet, der Menschheit bleiben weniger als 12 Jahre Zeit, um Emissionen zu reduzieren und eine katastrophale globale Erwärmung zu verhindern – eine Botschaft, die sie verstärkten, als die Studenten am Freitag auf die Straße gingen.

Original auf Twitter

Der kalifornische Abgeordnete Ro Khanna sagte, die Gesetzgeber sollten den Teenagern und Kindern beim Streiken zuhören. Khanna, ein Befürworter der Green New Deal-Resolution, forderte den Kongress auf, sich unverzüglich mit der globalen Erwärmung zu befassen.

„Ich bin so begeistert, zu sehen, wie junge Menschen in diesem Land Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen“, twitterte Khanna am Donnerstagabend. „Unsere Aufgabe als Gesetzgeber ist es, ihnen zuzuhören.“

„Wenn wir nicht handeln, müssen sie[die Kinder] mit den Folgen der Klimakatastrophe fertig werden„, twitterte der Demokrat.

Die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton pries auch Coleman und die anderen Führer der „You Climate Strike“ -Bewegung in den USA, zu der auch Isra Hirsi, die 16-jährige Tochter von Ilhan Omar Minnesota, eine Aktivistin und Politikerin der Demokratischen Partei gehört.

Original auf Twitter

Drei erstaunliche junge Frauen – Isra Hirsi, 16 Jahre; Haven Coleman, 12 Jahre; und Alexandria Villaseño, 13 Jahre, haben für morgen im ganzen Land Jugendstreiks organisiert. Ihre Forderung: eine lebenswerte Zukunft für ihre Generation.

Schließen Sie sich einem Streik an und verbreiten Sie weiter: https://www.youthclimatestrikeus.org/strikes

Omar, eine Demokratin, will am Freitag in Washington, DC, mit den Klimastreikenden marschieren. Omar ist auch ein Unterstützerin von Green New Deal.

Original auf Twitter

 

Ich befürworte diese Forderung unserer ehemaligen Ministerin, und mache morgen bei dem Marsch mit! Ich hoffe, unser Land und unser Kongress wird auch ihre Forderung beantworten.

Demokratische Führungskräfte und moderate Parteimitglieder versuchen sich jedoch, sich vom Green New Deal zu distanzieren, der eine massive Ausweitung der staatlichen Kontrolle über die Wirtschaft fordert.

Die Republikaner wünschen sich dagegen, dass die Entschließung öffentlich debattiert und sind zuversichtlich, dass eine öffentliche Debatte darüber bei den Wahlen von 2020 gegen die Demokraten eingesetzt werden kann. Einige Republikaner bezeichneten den Green New Deal als einen „Rucksack“ sozialistischer politischer Forderungen.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 15.03.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/03/15/democrats-encourage-kids-to-ditch-school-and-join-the-climate-strike/




Zu kalt und naß: Klimademo gegen die „Heißzeit“-Katastrophe in Bremen schnell vorbei

Angeblich waren 5.000 Schüler bei der Demo um 12 Uhr vor dem Marktplatz dabei. Diese zogen kurz nach 11:30 Uhr auf den Marktplatz und waren um 12:15 Uhr schon wieder verschwunden. Der Horde laufen immer Anheizer voraus, dahinter folgen dann die Mitläufer, die nur mitmachen, um nicht zum Außenseiter abgestempelt zu werden, oder weil es schulfrei gibt.

In die Teach-in-Zelte zur Klimafortbildung sind sie auf den Marktplatz auch nicht gegangen.

Bei der Klimamahnwache um 17 Uhr waren ebenfalls nur wenige Teilnehmer anwesend und um 18 Uhr schon wieder verschwunden. Darunter neben jungen Aktivisten von Greenpeace einige Altaktivisten. Die waren schon vor 30 Jahren mit dabei. Lustig anzuschauen diese Leute mit ihren Strick- und Häkelmützen und im Ökolook von anno dazumal. Wenn die mal ins Heim kommen, dann gründen die bestimmt eine Aktivistengruppe der Betreuten. Oder renitente Alten-WG.

Was mir auch immer wieder auffällt, diese Leute im Ökolook sehen nicht besonders gesund aus. Das beobachte ich auch, wenn ich im Bioladen mal Tee oder Öle einkaufe, wegen der größeren Auswahl. Alle eher von blässlicher Natur und eher hager und leicht verwahrlost vom optischen Eindruck her. Der Lebensstil scheint auch nicht besonders gesund zu sein. Zumal die Leute auch von der Angst angetrieben zu sein scheinen. Diese ist bestimmend für ihr Leben und Handeln.

Großes Kino.




Forsythie: Der Vorzeige­strauch des Deutschen Wetter­dienstes verspätet sich deutlich seit über 30 Jahren.

Der immer frühere Beginn sei ein eindeutiger Beweis der Klimaerwärmung, die wiederum ausschließlich CO2-bedingt wäre, dem unbedarften Leser soll suggeriert werden, dass die Forsythien vor 40 Jahren erst im Mai geblüht hätten und jetzt rücke der Termin von Jahr zu Jahr weiter vor. Als Beweis wird dann oftmals nicht die Grafik des Blühbeginns gezeigt, sondern die Grafik des CO2-Anstieges, einen Anstieg, den niemand bezweifelt. Wobei anzumerken ist, dass die CO2-Konzentrationsmessstationen alle in Bodennähe sind und CO2 ist 1,44 x schwerer als Luft. Ein umfassendes jahrzehntelanges Messnetz in fünf bis 7 Kilometer Höhe gibt es nicht und über den Polen schon gar nicht.

Wir sind der Sache nachgegangen und fragen uns: Blühen die Forsythien wirklich früher? Hält der Lenz tatsächlich immer einen früheren Einzug in Deutschland? Zu 2019: Für dieses Jahr gibt der Phänologe Iska Holtz den Referenzbusch an der Hamburger Lombardsbrücke mit dem Blütenbeginn 12.März an. Das sind 71 Tage seit Jahresbeginn. In der von Menschen erwärmten Innenstadt von Hamburg blüht der Strauch somit deutlich früher als bei uns in Süddeutschland am Rande einer kleinen Ortschaft.

Wie verhalten sich die Blühtermine der Forsythie seit 1987 bis heute?

Ende der 80-er Jahre war der Wiederaufbau der Innenstadt Hamburg weitgehend abgeschlossen, so dass zusätzliche Wärmeinseleffekte wohl nur noch gering auf die Temperaturen einwirken. Gemeint ist, seit den 80-er Jahren dürfte die menschenerzeugte Zusatzwärme durch Heizungen und Änderungen der Strahlungsbilanz in der Innenstadt annähernd gleich geblieben sein. Interessant wäre aber ein Temperaturverlauf der Alster, denn der Strauch steht direkt am Ufer und die Wassertemperatur und andere Parameter bestimmen den Blütentermin ebenfalls mit. Eine Zunahme warmer Abwässer infolge des gestiegenen Lebensstandards seit 1987 hätten selbstverständlich Auswirkungen auf die Erstblüte, aber genauso auch eine Nitratzunahme des Gewässers und natürlich auch die CO2-Zunahme der erdnahen Luft.

Doch nun zur Grafik: Vor allem für die Laien und Medienvertreter, bitte beachten: In der folgenden Grafik sind auf der y-Achse die Blühtermine der Forsythie als Tage nach Neujahr aufgetragen, ein Ausschlag nach oben bedeutet somit einen späten Blühtermin.

Abbildung 1: Vorsicht, nicht verwechseln, die dunkelblaue Trendlinie steigt seit 33 Jahren, das bedeutet aber nicht Erwärmung. Auf der linken senkrechten y-Achse sind nicht die Temperaturen aufgetragen, sondern die Kalendertage seit Jahresbeginn. Je mehr Kalendertage, desto später der Forsythien-Blütenbeginn. 1988/89/90 lag der Blühbeginn der Forsythien noch im Februar.

Die Überraschung ist groß. 1988 lag der Blühbeginn noch im Februar. Die Hamburger Daten zeigen trotz der Spätblüte zu Beginn eine deutliche Verspätung des Blütenbeginns seit 1987 und nicht die stets in allen Medien behauptete Blüten-Verfrühung.

Wir stellen hier nur fest: Obwohl die Beobachtungsreihe mitten in der großen Wärmeinsel Hamburg aufgenommen wurde, und damit gar nicht die Bedingungen einer objektiven Beobachtung erfüllt, ist der Blütenbeginn des DWD Vergleichsbusches seit 33 Jahren eindeutig verspätet. Der Frühling erwacht in Deutschland innerhalb der letzten 33 Jahre später und nicht wie behauptet früher.

Halten wir fest: Die vom DWD beobachtete Forsythienblüte der Stadt Hamburg zeigt seit 1987 einen deutlich verspäteten Frühlingsbeginn. Alle Veröffentlichungen in den Medien, dass just dieser Strauch an der Lombardsbrücke immer früher blühen würde, sind falsch.

Ob und wie der steigende CO2-Gehalt der Luft die phänologische Entwicklung beeinflusst, bedarf noch intensiver Forschungen. Die jetzt auch in Hamburg für den Klimaschutz demonstrierenden Schulschwänzer haben allesamt Nachhilfestunden in Biologie bitter nötig, denn ohne ausreichend CO2 in der Atmosphäre gäbe es keine Photosynthese und damit kein höheres Leben auf unserer Erde. CO2 ist genauso essentiell für alle grünen Pflanzen wie Wasser, Mineralstoffe, Licht und Wärme. Die erhöhten CO2-Konzentrationen verbessern die Ertragsleistungen unserer Kulturpflanzen. Gegenwärtig sind nur etwa 4 von 10.000 Volumenteilen in der Luft CO2; unserer Pflanzenwelt würde eine Verdopplung bis Verdreifachung der heurigen CO2-Konzentration gut bekommen; in Gewächshäusern wird CO2 seit Jahrzehnten zur Düngung erfolgreich eingesetzt.

Es gibt andere Gründe, und die überwiegen: Die Temperaturen von Januar bis März sind etwas gefallen, wobei der Januar wohl nur noch sehr wenig den Blühtermin entscheidet. Wichtiger sind die beiden Monate Februar und März und die Wärme sowie die Besonnung der letzten Woche vor Blühbeginn.

Zunächst die Grafik des Februars Hamburg der letzten 33 Jahre:

Abbildung 2: Auch ohne eingezeichnete Trendlinie würde man auf Anhieb erkennen: Der Februar wurde etwas kälter in Hamburg. Der Februar 2019 war in Hamburg mild, im Gegensatz zum letzten Jahr. Und deshalb war der Blütenbeginn 2018 verspätet am 4.April.

Der März 2019 in Hamburg

Noch mehr als der Monat Februar beeinflussen die Märztemperaturen den Blühtermin der Forsythie an der Hamburger Lombardsbrücke. Und die ersten 12 Märzentage 2019 waren in Hamburg ebenfalls sehr mild mit einem Schnitt zwischen 6 und 7 Grad. Auch das begünstigte den relativ frühen Blühbeginn 2019. Insgesamt jedoch wird auch der Monat März etwas kälter in Hamburg.

Grafik:3 Auch der Monat März wird in Hamburg seit über 30 Jahren etwas kälter. (Daten von 2019 liegen noch nicht vor)

Wir stellen vollkommen in Einklang mit unseren Erwartungen fest:

Die Temperaturen des Monates Februar und März bestimmen im Wesentlichen den Blütenbeginn des Forsythienstrauches in der Innenstadt von Hamburg. Man beachte auch den Februar/März 1996, sehr kalt und damit ein später Blühbeginn.

Die wilde Stachelbeere

Ähnlich wie die Forsythie verhält es sich mit dem Laubaustrieb der Wilden Stachelbeere, welcher sich ebenfalls leicht verspätet hat. Wegen eines tendenziell etwas wärmeren Aprils hat sich jedoch der Einzug des Vollfrühlings (Beginn der Apfelblüte) leicht verfrüht. Aus der Differenz beider Eintrittstermine ergibt sich die Dauer des Erstfrühlings. Bei der Analyse der Forsythie-Daten käme man zu ähnlichen Ergebnissen mit insgesamt geringeren Tageszahlen der Erstfrühlingsdauer:

Abb.4: Leichte Verkürzung der Dauer des Erstfrühlings in Weimar von etwa 52 auf 43 Tage seit 1990. Würde man die etwas spätere Forsythienblüte verwenden, käme man zu einem ähnlichen Trend bei geringerer Tageszahl. Der Trend ist wegen der großen Streuung nicht signifikant. Aus diesem Trend darf nicht auf künftige Entwicklungen geschlossen werden. Im aktuellen Jahr 2019 trieb die Stachelbeere in Weimar am 25. Februar aus; mit einer relativ zeitigen Apfelblüte wird gerechnet.

Momentan wird also die durch eine leichte Abkühlung der Monate Januar bis März verursachte Vegetationsverspätung durch einen wärmeren April noch mehr als egalisiert. Den Trend darf man keinesfalls in die Zukunft extrapolieren, allerdings zeigt er, wie sich Vorgänge in der belebten Natur den Witterungsverhältnissen anpassen.

Zusammenfassung:

  1. Februar und März wurden etwas kälter in Hamburg in den letzten 30 Jahren. Der Hamburger Forsythienstrauch zeigt aber auch, dass noch andere Ursachen den Blühtermin einer Pflanze oder eines Strauches mitbestimmen.
  2. Der Vorzeigestrauch des Deutschen Wetterdienstes, die Forsythie in Hamburg zeigt eine deutliche Verspätung seit 1987, was in erster Linie auf die fallenden Temperaturen der ersten drei Monate des Jahres zurück zu führen ist, vor allem aber auf die Monate Februar und März.
  3. Ebenso mitbestimmend für die Erstblüte sind die Tageslänge, sowie die Sonnenscheindauer und der UV- Anteil im Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Nachtfröste sowie Düngefaktoren im weitesten Sinne. Bekanntlich hat der Nitratgehalt im Grund- und Niederschlagswasser zugenommen.

Unser aller Wunsch: Der Frühling möge wieder früher kommen. Niemand von uns will einen immer späteren Frühlingsbeginn.

Längere Betrachtungszeiträume:

Wie wir aus diversen Artikeln nicht nur der Autoren Kämpfe/Kowatsch wissen, wurde es nach 1945 in Deutschland erst einmal kälter, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Städte ausgebombt waren und das Leben, besser das Überleben auf Sparflamme kochte. Auch deswegen waren die Winter und der Erstfrühlingsmonat März sehr kalt nach 1945 in den deutschen Städten. Der steigende Wohlstand, die rege Bautätigkeit und die allmähliche Beheizung aller Räume nebst steigendem Warmwasserverbrauch im Haus, sowie die zunehmende Industrialisierung brachten wieder Wärme in Deutschlands Städte. Aus diesem Grunde kam nach dem Kriege der Frühling auch in Hamburg zunächst früher. Der Frühlingseinzug in einer Stadt folgte dem Wohlstand. Ein Vorgang, der in den 80-er Jahren in Hamburg wohl sein Ende gefunden hat. In der Innenstadt Hamburgs scheint der Wärmeinseleffekt ausgereizt zu sein.

Abbildung 5: Seit 1971 ist der Blühtermin der Forsythie in Hamburg ausgeglichen. Er liegt etwa bei 80 Tagen nach Neujahr. Trotz CO2-Zunahme – ein Dünger aus der Luft- und trotz Zunahme der Düngemittel im Grundwasser, alles wachstumsfördernde und Blüten treibende Faktoren hat sich der Frühling in Hamburg seit fast 50 Jahren nicht verfrüht, in den letzten 33 Jahren sogar verspätet.

Liebe Medienvertreter, es wird endlich Zeit, dass den Deutschen die Wahrheit erzählt wird. Wir leben keinesfalls mittendrin in einer gefährlichen Erwärmung. Kohlendioxid ist ein sauberes Gas, das mit dem Klima wenig zu tun hat. Kohlendioxid ist neben Sauerstoff und Wasser die Grundbedingung des Lebens auf der Erde. Die Erde braucht mehr und nicht weniger Kohlendioxid. Das Klima wandelt sich immer, und das aus vielerlei Gründen, aber Kohlendioxid hat keine Wirkung. Nur der steigende Wohlstandsfaktor, der Wärmeinseleffekt, forciert durch mehr Sonnenstunden wegen der Luftreinhaltemaßnahmen, ist zumindest in Deutschland der wesentliche Einflussfaktor auf die Temperaturen. Seitdem dieser in Hamburg ausgereizt ist, also Ende der 80er Jahre, seitdem fallen die Temperaturen der ersten drei Monate leicht, und das auch in der Innenstadt von Hamburg.

Zusammenfassung: Das Klima lässt sich nicht schützen; es ist als „chaotisches System“ viel zu komplex und erst recht wenig erforscht. Oder anders ausgedrückt: Die Forschung ist noch absolut ergebnisoffen. Notwendig wäre jedoch ein umfangreicher Natur- und Umweltschutz. Sauberes Wasser, saubere Luft und saubere Nahrungsmittel sind ein Grundgut, das allen Menschen zusteht. Natur- und Umweltschutz sind notwendig, Klimaschutz gibt es nicht.

Um den menschengemachten Anteil an der Erderwärmung zu bekämpfen, müsste man auf den erarbeitenden Wohlstand verzichten und wieder ähnlich leben wie in den Nachkriegsjahren. Aber das wissen die fehlgeleiteten, vergnügungssüchtigen, vom Wohlstand übersättigten Schüler nicht. Abschaffung der Handys, der Laptops, der Fernseher, Schließung aller Diskotheken – ja, überhaupt aller stromzehrenden Wohlstandunterhaltung wäre das zu verlangende Opfer, wollten unsere Klimademonstranten wirklich ernst genommen werden. Aber auch nicht mehr mit dem Auto zu den Events fahren lassen, sondern zu Fuß gehen, keine Wintersporttage im Gebirge mehr, keine Urlaubsreisen, keine teuren Klassenfahrten mit Flieger oder Bus ins Ausland, und im Winter in einem knapp über 0°C kalten Zimmer schlafen. Zu essen gäbe es nur Schwarzbrot, Kohl, Rüben, Karotten und Kartoffeln. Fleisch schadet dem Klima und die Plastikverpackungen von Mc Donnalds samt Inhalt erst recht. Die johlenden Kinder und Jugendlichen fordern von den Politikern eine entsprechende Gesetzgebung. Sie würden sich wundern, was das für sie und uns alle bedeutet: Adieu Moderne und Wohlstand – willkommen Mittelalter und Elend.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimawissenschaftler

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

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Noch eine Anmerkung an die Ortskundigen: Falls sich die Umgebung des Hamburger Strauches geändert haben sollte, bitte ich um ein aktuelles Foto, am besten vom selben Standort aus.