3:0 für uns – erneuter Klima-Eklat im Deutschen Bundestag

Ende November 2018 trafen sich Nir Shaviv aus Jerusalem und Anders Levermann aus Potsdam zum klimawissenschaftlichen Schlagabtausch im Bundestag. Während Levermann den israelischen Gast in dessen Muttersprache Ifrit anging und dessen Argumente mit „Unfug“ und „Mist“ abwertete, blieb der Professor aus der Heiligen Stadt gelassen und sachlich. 1:0 für „uns Klimaleugner“.

Im Februar diesen Jahres war EIKE-Sprecher Prof. Horst-Joachim Lüdecke zum Thema „Kohlendioxidausstoß bei schweren Nutzfahrzeugen“ als Experte geladen und musste das aggressive Verhalten der Ausschuß-Vorsitzenden Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/ Die Grünen) über sich ergehen lassen. 2:0 für uns.

Aktuell saß Dr. Sebastian Lüning, Experte des Weltklimarates (IPCC), im Umwelt-Ausschuß und referierte zum ThemaBepreisung von Kohlenstoffdioxid (CO2)“. Diesmal blieb die grüne Vorsitzende friedlich, dafür pöbelte Lorenz Gösta Beutin, Klima- und energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion, gleich im ersten Satz herum („Klimawandel-Leugner-Fraktion“). Dies veranlasste sogar Frau Kotting-Uhl, die offenbar nach der Sitzung mit Prof. Lüdecke über ihre mangelnde Professionalität intern „informiert“ wurde, Beutin darauf hinzuweisen, daß er „persönliche Diffamierungen“ der Diskussionsteilnehmer inklusive der Unterstellung von „Halbwissen“ zu unterlassen habe. Auch wenn Politiker, zumal linke, nicht wissen, wie das Internet funktioniert, dürften sie dennoch den überraschenden und phänomenalen Erfolg des kritischen Youtube-Videos von FMD zum Referat unseres Experten Prof. Lüdecke mitbekommen haben (>>300.000 Aufrufe aktuell). 3:0 für uns!

Man kann nur sagen: danke, linke Klimapanikpolitiker. Ihr seid dermaßen in Eurer Echokammer gefangen, daß Ihr gar nicht mehr merkt, wie entrückt Eure ewigen Weltuntergangswarnungen und wie ungeschickt-aggressiv Eure Nazikeulen mittlerweile wirken.

Was mich auch wundert, ist, daß Abgeordnete der Linkspartei und auch der SPD die eigentlich grünen Narrative 1:1 übernehmen. Haben die nicht eigene Themen? „Hatten“ wäre wohl der geeignetere Begriff. Die Grünen sind die taktgebende Partei im linken Lager, die alle imitieren. So erklärt sich für mich auch der Erfolg der Grünen bei Wahlen trotz Diesel-Enteignung und Greta-Generve:  Da alle linken Parteien das Programm der Grünen mehr oder weniger abschreiben, einschließlich Klimapanik, Multikulti-Immigration in die Sozialsysteme und Genderwahn, wählen die Bürger halt gleich das Original.

Mal sehen, welcher Politiker des linken Lagers als nächstes im Umweltausschuß des Bundestages randaliert und uns das 4:0 beschert. Ich hoffe auf den Doktor der Blümchenbiologie Anton Hofreiter, der wurde neulich sogar schon im Grünfunk gegrillt……

Und nun genießen Sie FMDs Video mit der Klima-Koryphäe Beutin:




Deja Vu? Ein Rückblick!

Vor gut acht Jahren – die 16. Klimakonferenz in Cancun ging gerade zu Ende- lud mich der Spartensender PHOENIX das erste und bisher letzte Mal zur Teilnahme an einer PHOENIX-Runde ein. Das Klimathema war damals wie heute recht aufgeregt in aller Munde. In Cancun war gerade das schon damals verdummende „2 ° Ziel“ vereinbart worden, doch noch versuchte man von Seiten der ÖR Medien, gelegentlich den Hauch von Objektivität zu wahren, in dem man einen ausgewiesenen Klimarealisten wie mich, wenn auch tunlichst in massiver Unterzahl, zur Runde hinzu lud.

Doch auch das wäre beinahe schief gegangen, die Runde beinah abgesagt worden, denn man fand keinen der Fernseh-bekannten „Klimaforscher“, der sich getraut hätte gegen mich anzutreten, ebenso wenig wie einen klangvollen Namen der NGO- und Politikberater – Szene, wie z.B. einen damals bekannten Oliver Geden von der Stiftung Politik & Wissenschaft oder einen gewissen Stefan Krug, Aktivist von Greenpeace. Die sagten nämlich ganz kurzfristig wieder ab, nachdem sie hörten wer mit ihnen diskutieren sollte.  In Summe kassierten die Macher der Sendung rund 25 Absagen, von Leuten, die gegen mich antreten sollten, aber wohl vorher schon die Hosen voll hatten.

Ich zitiere dazu aus meinem Bericht vom 11. Dezember 2010 (hier Teil IIund Teil III)

Kurz vor der vorgesehenen Aufzeichnung platzte der Betreuer der Sendung mit der Hiobsbotschaft herein, jetzt hätte auch der Aktivist des Medienkonzerns Greenpeace abgesagt. Guter Rat war teuer, man hätte alle NGO´s abtelefoniert, WWF, Greenpeace, BUND, etc. – dann endlich, wenige Minuten vor Aufzeichnung, erwischte man die attac Aktivistin Kathrin – „ich bin die Kathrin- Henneberger“ -. nach eigener Bekundung freie Klimaschützerin und als Aktivistin und Frau schon zwei mal bei Frau Illner zu Gast. Die sagte spontan zu. Eine illustre Runde.

Den Klima-Experten der reinen Lehre sollte dann der Meteorologe  Prof. Dr. Andreas Bottgeben, der wohl nicht absagen konnte, weil er erstens nicht wusste, worauf er sich einließ, aber zweitens seinem Nachbarn im Bonner Reihenhaus-Idyll, dem Moderator Alexander Kähler, einen Gefallen tun wollte[1].

Und dann kam es wie es kommen musste. In aller schönen Aufgeregtheit ob der schnöden Ungerechtigkeit dieser Welt, durfte die Aktivistin – wie jetzt Ihre Wiedergängerinnen Greta Thunberg und ihr Alter-Ego Vielflieger – Luisa- das hohe Lied von der Schuld der westlichen Industrienationen singen, der alte weiße Mann, war trotz meiner sichtbaren Anwesenheit,  noch nicht als Sinnbild allen Übels ausgemacht, und sofortige Umkehr mittels Abschaltung sündhafter Kohlekraftwerke und tätige Sühne in Form von persönlicher und vor allem finanzieller Gutmachung fordern. Und weil völlige Unkenntnis bei gleichzeitig persönlicher Empörung und Unverfrorenheit, man kann es auch schlechte Kinderstube nennen, ein gern toleriertes Markenzeichen jugendlichen Verhaltens war, durfte sie mich auch noch der Lüge bezichtigen. Ein Verhalten, dass der Moderator nur milde tadelte, mit den unsterblichen Worten:

„Lüge ist vielleicht nicht das richtige Wort“

Der „Politik-Wissenschaftler“ Fischer durfte dann auch mal gelegentlich was Unerhebliches sagen, aber im großen Ganzen konzentrierte sich die Diskussion auf eine Widerlegung aller bis heute vorgebrachten penetrant immer wieder gekäuten, wohlfeilen Alarmmeldungen, vom Untergang der Welt, die insbesondere der Moderator Kähler in die Debatte einbrachte, und die hilflosen Erklärversuche, warum das alles zwangsläufig sei, mit der angestrengter Vergewaltigung der Physik der Thermodynamik und des Energieerhaltungssatzes seitens des sichtlich um Fassung ringenden Meterorologie-Professors Andreas Bott und meiner Wenigkeit.  Diese Diskussion, schön aufbereitet, finden sie im unteren Video von Klimamanifest von Heiligenroth.

Auch Bott fand inzwischen seinen Wiedergänger im PIK Prof. Anders Levermann, bei seinem Auftritt im deutschen Bundestag im November vorigen Jahres.

Auftritt des PIK Forschers Anders Levermann im Deutschen Bundestag

Der bemühte dieselben, aber nur auf leider massenhaft vorhandenen Physik-Zombies eindruckheischenden  Metapher, wie vormals Prof. Dr. Bott.

Die unermüdlichen Macher von FMD TV Channel und Klimamanifest von Heiligenroth haben sich damals die Mühe gemacht, die wichtigsten Stellen dieser PHOENIX-Runde zusammen zu schneiden und ins Netz zu stellen.

Zusammenschnitt mit Belegen zu meinen Behauptungen bei der PHOENIX Runde im Dezember 2010

Im Grunde wurden damals wie heute exakt dieselben Argumente von der Klimapaniker-Front gebracht. Und sie stimmten damals exakt so wenig wie heute, mit dem kleinen Unterschied, dass sie dank medialer Gehirnwäsche und einen warmen Sommer im letzten Jahr, längst nicht mehr öffentlich hinterfragt werden dürfen. Wer das tut „lügt“ nicht nur, sondern ist „Lügenmacher“ schlimmer noch, ein Ketzer. Daran ändert auch die klare Erkenntnis nichts, dass die Klima-Welt seitdem nicht nur nicht untergegangen ist, sondern sich bester Gesundheit erfreut, obwohl die „Treibhausgas“-Emissionen von Jahr zu Jahr neue Rekorde erreichen. Und um auszugleichen, dass der Weltuntergang sich strikt weigert einzutreten, wird sein Erscheinen in Gestalt von Kippelelementen und Heißzeiten immer weiter in die fernere Zukunft verschoben.

Etwas hat sich allerdings geändert. Die politische Realität! Haben die Ideologen des Wissenschaftlichen Beirates Globale Umwelt noch in 2011 nur theoretisch den Übergang in eine Ökodiktatur mittels großer Transformation (in die Öko-Sozialismus) gefordert, so ist diese heute erklärtes Staatsziel der bunt-diversen Bundesrepublik Deutschland.

Im „Klimaschutzplan 2050“ wird das Wort Transformation über 40 x erwähnt. Er ist Basis des kommenden Klimaschutzgesetzes, dass man neuer Mode folgend „sicheres Selbstmordgesetz“ nennen kann, an dem die Regierungskoalitionen aktuell feilen. Und die Medienmeute – Greta bejubelnd – wird nicht müde zu fordern, diesen Selbstmord lieber früher als später zu begehen. Um das Ganze auch richtig deutsch abzusichern hat die Gro-Ko dazu auch noch ein Kriegskabinett gebildet. Denn das ist es, auch wenn es anders heißt. Sie nennen es „Klimakabinett“.  Und dem Klimakabinett wird sofort ein „Sachverständigenrat“ als Stichwortgeber und Aufpasser zur Seite gestellt werden. So ist es im Entwurf des „sicheren Selbstmordgesetzes“ vorgesehen.

Doch es gibt auch gute Nachrichten.

Die Klimarealistenszene ist stärker denn je. Und sie hat inzwischen auch ihre Vertreter in der Politik. Offiziell über die AfD Fraktionen in allen Landesparlamenten und dem Bundestag und inoffiziell auch bei vielen Abgeordneten der bürgerlichen Parteien, die jedesmal mehr die Faust in der Tasche ballen, wenn wieder ein Zwangsgesetz zum Klimaschutz mittels Abkassieren der Bürger und Beschneidung ihrer Freiheiten durchgewinkt werden soll. Die kommende Wahl zum EU-Parlament wird diese Entwicklung weiter stärken.

Sichtbares Zeichen dieser Gegenentwicklung sind die immer verzweifelteren schon mantrahaften Versuche mittels Lügengeschichten über EIKE, die insbesondere die ÖR Medien über die Klimarealisten verbreiten, entgegen zu wirken. Z.B. des wdr, des ndr, des rbb und der hr.

Und messen kann man sie daran, dass selbst so spröde Themen, wie der Klimawandel, bei Youtube immerhin schon viele hunderttausende von Aufrufen zu verzeichnen haben. So liegt das von FMD-TV Channel erstellte Kurzvideo zur PHOENIX Runde bei hervorragenden gut 325.000 Aufrufen. Sein oben gezeigtes etwas ausführlicheres Pendant vom Klimamanifest von Heiligenroth bei immer noch respektablen 2600 Aufrufen.

Die im Bundestag aufgezeichneten Videos der Professoren Nir Shaviv vom November 2018 und Horst-Joachim Lüdecke vom Februar 2019 bei sagenhaften knapp 200.000 bzw. über 310.000 Aufrufen. Immer noch getoppt, aber wohl nicht mehr lange, die Aufzeichnung meines Interviews von RT Deutsch mit bisher über 475.000 Aufrufen. Um nur einige Beispiele zu nennen. Beispiele die mir, die uns mutmachen. Und das geschieht derzeit nicht nur in den USA, sondern auch europaweit, wie in den Niederlanden, wo eine klimarealistische Partei aus dem Stand stärkste Kraft wurde, oder in Finnland, wie dieser Schreckensruf der New York Times zeigt. Dankenswerterweise hat die „Denkfabrik“ besser Lobbyverein ADELPHI, ziemlich erschreckt, die Erfolge klimarealistischer Parteien in Europa aufgelistet.

Dies alles zeigt einmal mehr:

Ihr habt noch lange nicht gewonnen! Im Gegenteil, der Kampf fängt gerade erst an!

[1]Diesen Gefallen für seinen Nachbarn Kähler hat er wohl später tief bereut, denn er schrieb mir kurz darauf eine Email, nachdem ich ihn zuvor gebeten hatte beim Faktencheck mitzuhelfen. In dieser Mail bezichtigte auch er mich zunächst der Lüge und fuhr dann fort: „..ich finde es erschreckend, wie leichtfertig sie mit den mitmenschen und insbesondere der nachfolgegeneration umgehen. und das alles nur, um in einem gnadenlosen verschwendertum weiterzuleben. das ist sehr sehr unchristlich und unmoralisch. ich verabscheue es. aber vielleicht wird man sie irgendwann einmal dafuer bestrafen. ich wuerde mich freuen. „ Seitdem bin ich bei ihm gesperrt.

 

 




Friday for Future! Von langer Hand geplant und nicht spontan entstanden

Wer steckt hinter #FridayForFuture? Das ist eine gute Frage, aber mit Sicherheit keine Schüler, sondern dahinter stecken gut organisierte NGO-Netzwerke. In meinen beiden Artikeln „Luisa Neubauer, #FridayForFuture, ONE und die Bundesregierung“ und „ONE, das BMZ, das GIZ und weitere Zusammenhänge“ hatte ich schon auf die Verbindungen zu ONE, dem BMZ und der GIZ, aber auch der Verbindung zur Generationen Stiftung und der European Climate Foundation und bei beiden Links auf grosse Milliadärsstiftungen insbesondere amerikanischen aufmerksam gemacht.

Ein weiterer Puzzlestein ist die Webseite fridaysforfuture. Diese führte zunächst als Impressum die Adresse Johanna Marie Bergmeier, Meierei 10 in 90547 Stein [1]. Diese Adresse wurde aber nun zwischenzeitlich geändert. Das neue Impressum lautet: Ronja Thein, Lorentzendamm 8, 24103 Kiel. Unter dieser Adresse befindet sich aber keine Privatadresse, genauer gesagt unter der Adresse Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel. Hier residert die „ALTE MU“ [2]. „ALTE MU“ steht für „ehemaligen (Gelände der) Muthesius-Kunsthochschule“. Die Kunsthochschule hat dort urprünglich residiert, danach sind dort irgendwelche „Künstler“ eingezogen. Die Ratsfraktion der SPD schreibt hierzu [3]:

Wir stehen zu den Beschlüssen der Ratsversammlung, auf dem ehemaligen Gelände der Muthesius-Kunsthochschule bezahlbaren Wohnraum in der Innenstadt zu errichten und die Projekte und Initiativen des Vereins Alte Mu Impulswerk in Kiel zu erhalten.Da die Fläche Landeseigentum ist und von Landesseite eine Entscheidung zur weiteren Nutzung getroffen wurde, sehen wir die Landesregierung in besonderer Verantwortung. Von Seiten der Stadt wollen wir alles für das Gelingen tun. Wir brauchen endlich eine Entwicklung auf der Fläche.

Die Stadt Kiel ist noch bis Oktober 2018 Vermieterin für den Verein Alte Mu Impulswerk, diese Lösung haben wir im Frühjahr 2016 gefunden, um den Verbleib der Projekte und Initiativen zu sichern.

Auf der Webseite finden sich 28 sogenannte Projekte [4]. Darunter u.a. „BUND jugend Schleswig-Holstein“, „Fahrrad Kino Kombinat“ und „Kieler Tretwerk“ [4c]. Das „Fahrrad Kino Kombinat“ lädt dabei ein am 07.03. zu „Extinction Rebellion: Aufstand oder Aussterben“, einer Pseudo-Graswurzelbwegung [5].

„Vorgängerorganisaton“ von „Fahrrad Kino Kombinat“ war anscheinend „KLAK – Fahrradkino“, wir lesen hierzu auf der Webseite der altemu.de [6]:

Musikalisch legten Jona Gold & Tokey Quest auf. Zuerst noch mit dem Strom aus den aufgestellten Sonnenkollektoren, dann aus der Batterie, die mithilfe von Fahrrädern aufgeladen wurde. Neben den aufgestellten Rädern, gab es auch Platz das eigene Rad in Stellung zu bringen und am Stromerzeugen mitzuwirken.

Wie kommen aber diese Pseudo-Schüler ausgerechnet am Freitag zu streiken.  Auf der Webseite Climatestrike lesen wir auf „About US“ [7]:

At the Global Youth Summit in May 2015, we came up with the idea of a global school strike for climate action.
We have seen our politicians not doing their homework for years. They promised to avoid dangerous climate change, but they never delivered.

After a few meetings with participants from five continents it became clear that a global school strike would have transformative power by bringing thousands – or even millions – into an empowering global network while acting locally.

Unter „Core Team“ finden wir ein bekanntes Gesicht wieder. Dieses Gesicht heisst Sarah und gibt über sich preis:

I’m 18 and from Germany.  I’ve been a Plant-for-the-Planet ambassador for five years.

Ihr ganzer Name lautet: Sarah Hadj Ammar, so steht es auf der Webseite der „Generationen Stiftung“. Auf deren Verbindungen hatte ich schon in meinem Blogbeitrag „ONE, das BMZ, das GIZ und weitere Zusammenhänge“ hingewiesen.

Wir können nun Schluß machen? Nein, nicht ganz. Jetzt kommt das eigentliche Sahnehäubchen obendrauf. Denn Sarah und auch Paulina geben sich als „Ambassador“ für „Plant For The Plant“ aus. Der Link führt auf die „Plant-for-the-Planet Foundation“ und im Impressum ist Frithjof Finkbeiner angegeben [8]. Kennt ihr nicht? Dann lasse ich Ihn einfach selber sprechen und zitiere von der Webseite des „Club of Rome“:

Frithjof Finkbeiner is a German entrepreneur and co-founder of both the Global Marshall Plan Foundation and the Global Contract Foundation, chairman of the Supervisory Board of the Desertec Foundation and Vice-President of the German Association of the Club of Rome.

Also: Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation und Global Contract Foundation und Desertec. Angefangen hat sein Engagement für die Umwelt angeblich in der Jugend damit, dass er die Augsburger Schulen fürs Joghurtbecherdeckelsammel- und Baumpflanzaktionen gewinnen konnte. Sein Sohn Felix Finkbeiner hat angeblich mit 9 Jahren begonnen, nachdem er auf dem Interat ein Referat über Klimaschutz halten musste, sich weiter zu engagieren. Und es soll seine Idee gewinnen eine Stiftung zu gründen, die „Plant for The Planet“. Die sein Vater nur deshalb formell auf seinen Namen gründete, weil sein Sohn noch minderjährig war. Interessant ist, dass die „Plant for the Planet“ die folgende  Adresse im Impressum angibt: Am Bahnhof 1, 82449 Uffing. An dieser Adresse residiert auch die Finkbeiner Familien KG. Die Branche: An & Verkauf (Grundstücke, Gebäude & Wohnung), Hausservice & Grundstücksservice. [9]

Schaut man aber unter Jobs, so wird die Adresse Lindemannstr. 13 in 82327 Tutzing angegeben [10].

Auf einer nicht mehr vorhandenen Webseite tituliert mit Partner und Unterstützer finden sich u.a. die folgenden [11]:

  • Globale Prtner:
    • United Nations Environment Programme (UNEP)
    • AVINA Stiftung
  • Kommunikation:
    • LeagasDelaney
  • Partner in Deutschland:
    • Toyota
  • 100.000er Partner:
    • Develey
  • Medienpartner:
    • natur + kosmos
  • Koordination:
    • Global Marshall Plan
  • Inhaltlicher Partner:
    • Deutsche Gesellschaft Club of Rome
    • BUND für Umwelt und Naturschutz
    • FWU Institut für Film und Bild
  • Internationale Kampagne und Internationales Netzwerk:
    • Freies Netzwerk Berlin
    • Freiland
    • Geocubes
    • NTT Europe Online

Die Global Marshall Plan Foundation gibt wiederrum als Adresse die Rosenstrasse 2 in 20095 Hamburg [12]. Unter der gleichen Adresse residiert auch die Club of Rome Schule [13].

Quellennachweise:

[1] https://fridaysforfuture.de/

[3] http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/05/02/alte-mu-aber-sicher/

[4] https://altemu.de/projekte/

[4a] https://altemu.de/projekte/bundjugend-schleswig-holstein/

[4b] https://altemu.de/projekte/fahrradkino/

[4c] https://altemu.de/projekte/kieler-tretwerk/

[5] https://fahrradkinokombinat.de/

[6] https://altemu.de/klak-fahrradkino/

[7] https://www.climatestrike.net/

[8] https://www.plant-for-the-planet.org/de/footermenu/impressum

[9] https://branchenbuch.meinestadt.de/uffing-staffelsee/company/11600520

[10] https://www.plant-for-the-planet.org/de/footermenu/jobs/eventorganisation

[11] https://web.archive.org/web/20100326140710/http://germany.plant-for-the-planet.org/about-us/partners-and-supporters

[12] https://www.globalmarshallplan.org/impressum/

[13] https://www.club-of-rome-schulen.org/kontakt




Hans von Storch bald EIKE-Mitglied?

Das SPIEGEL-Interview in der Ausgabe Nr. 15 vom 6.4.2019 lässt staunen. Nicht, weil sich v. Storch untreu wurde. Nein, er teilt wieder mächtig aus. Ungewohnt sind seine neuen Statements, die sich erstaunlich festlegen. So etwas Forsches gegen den Mainstream kannte man früher nicht von ihm. Es war es unmöglich ihn einer Seite zuordnen – weder den Klimaskeptikern, noch den Klima-Alarmisten. Das scheint sich jetzt zu ändern. Nach der Pensionierung (v. Storch ist jetzt 69) schwinden bei Professoren oft völlig überraschend die Rücksichten auf …. hmmm, mal überlegen .. sagen wir „Gegebenheiten“. Woran das wohl liegen mag?

So bezeichnet v. Storch die Festlegungen des IPCC, eine Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre würde zu einer globalen Erwärmung von drei Grad führen, als „vollkommener Käse, selbst heute steht noch nicht fest, wie hoch genau der Temperaturunterschied ausfallen wird„. Weiter spricht er in Sachen Unsicherheiten von „Unterhaltungsliteratur mit den Guten und den Bösen in den Hauptrollen und ausschließlich aus der amerikanischen Perspektive erzählt„.  Von alarmistischen Prophezeiungen und Schuleschwänzen für Klimaschutz hält er auch nichts. Aber ganz besonders lässt er an seinen alarmistischen Kollegen, die als Wahrheitsverkünder auftreten, kein gutes Haar: „Die meisten guten Wissenschaftler sind per se Fachidioten und hätten in der Politik nichts zu suchen„, so von Storch.

Gut gebrüllt Löwe! Alle in der EIKE-Redaktion waren begeistert. Der Verantwortliche hatte schon das EIKE-Eintrittsformular in der Hand, und schrieb gerade die Adresse des großen Mannes aus dem kühlen Norden auf den Briefumschlag. Da bereitete ein besonnener Redakteur der Aufregung ein jähes Ende:

Liebe Leute lest doch mal bitte genauer das Interview, der Mann kennt ja nicht einmal die Fachliteratur„. Plötzlich Totenstille. „Wie kommst Du denn darauf, schließlich hat er doch zusammen mit F.W. Zwiers das schöne Buch „Statistcal Analysis in Climate Research“ geschrieben, steht bei mir im Regal„, wandte schüchtern jemand ein. „Klar, aber v. Storch behauptet, die Erwärmung des menschgemachten CO2 würde erst durch verstärkte Rückkoppelung mit dem Wasserdampf richtig kräftig werden„. Und dann versteigt er sich noch auf die Aussage „entscheidend war der Nachweis, dass die beobachtete Erwärmung sich wohl nicht mehr durch natürliche Klimaschwankungen erklären lässt„.

Das saß! Betroffen wurde allen klar, dass sie vor lauter Begeisterung die wichtigsten Aussagen im SPIEGEL-Interview glatt überlesen hatten – die Verhaltenspsychologie kennt das. Alle ließen traurig ihre Köpfe hängen, sie hatten sich schon so sehr auf den neuen  streitbaren Mann in ihrer Mitte gefreut. Tja, recht hatte der besonnene Kollege: Der Wasserdampfverstärkung – im Klartext der Schwanz (das CO2) wedelt mit dem Hund (dem Wasserdampf) – widerspricht die weit überwiegende Zahl einschlägiger Fachveröffentlichungen. Stellvertretend zu nennen wäre das Fehlen des von den „Wasserdampf-Rückkopplern“ unabdingbar geforderten „Hot Spots“, eine gute Zusammenstellung zum Thema (hier). Insbesondere ist auch die Fachpublikation von Paltridge et al. über die atmosphärische Feuchte in den letzten Jahrzehnten zu nennen (hier).

Und der von v. Storch behauptete Nachweis der Unerklärbarkeit einer Erwärmung, die weit innerhalb der natürlichen Temperaturschwankungen seit Ende der letzten Eiszeit liegt, ist ja nun schon fast peinlich. Alle Proxy-Zeitreihen von Temperaturen zeigen oft weit höhere Werte und insbesondere auch höhere Änderungsgeschwindigkeiten vor Beginn der Industrialisierung als danach. Von Storch sollte zumindest die berühmte mittelenglische Themometer-Reihe (CET) kennen. Die beginnt 1659 und zeigt in den 50 Jahren von 1687 bis 1737 einen Temperaturanstieg von 1,9 °C. Der stärkste Anstieg über 50 Jahre in jüngster Zeit erfolgte von 1961 bis 2011 und betrug 1,3 °C (jeweils lineare Interpolation). Kann er auch mit 30 Jahren Anstiegszeit machen, es kommt Ähnliches dabei heraus.

Und dann noch die unzähligen begutachteten Fachpublikationen, die den jüngsten Temperaturanstieg (waren gerade einmal 25 Jahre von 1975 bis 2000) aber auch alle anderen Veränderungen seit mehr als 2000 Jahren auf Magnetfeldänderungen der Sonne zurückführen, welche das Entstehen von Wolken triggern? Die will v. Storch nicht kennen?  Nur ein stellvertretendes Beispiel reicht (hier), weitere Literatur in den references dieser Arbeit. Aber auch Rekonstruktionen wurden veröffentlicht, die ganz ohne CO2 auskommen, stellvertretend (hier). Generell widerspricht die Behauptung, ein wissenschaftliches Rätsel ließe sich nur mit einer einzigen  bevorzugten Erklärung lösen, der grundsätzlichen Falsifizierbarkeit jeder Naturwissenschaft (Karl Popper).

Schade, wir alle hätten natürlich den großen Gelehrten v. Storch gerne in unseren Kreis aufgenommen. Aber allmählich erinnerten wir uns: Gegen unliebsame Kollegen, wie beispielsweise Prof. Vahrenholt, befleißigt sich von Storch eines akademisch-pöbelhaften Benehmens, das früher (heute wohl nicht mehr) im Wissenschaftsbereich unbekannt war. Diskussionsverweigerung gehört nicht in die Wissenschaft. Auf Wikipedia ist ferner zu lesen „Der Klimatologe Hans von Storch, der zwei Tagungen der Klimaskeptiker-Szene in Deutschland besuchte (Anm. es sind zwei EIKE-Konferenzen gemeint), kommentierte die Veranstaltungen mit den Worten „Das Niveau war größtenteils katastrophal“ und „Ein wirkliches Interesse an einer Diskussion war nicht zu erkennen“. Nun, in unseren Besucherlisten taucht von Storch nicht auf. Hat sich wohl Wikipedia aus den Fingern gesogen? Das kennt man inzwischen, wenn’s politisch wird, Wikipedia unbedingt meiden!

Vor Jahren hatte M. Limburg (EIKE-Vizepräsident) mit v. Storch eine Diskussion im Hause der niedersächsischen Landesvertretung. Von Storch behauptete, weil die Modelle ohne CO2 keine Zunahme der Mitteltemperatur zeigten, wohl aber mit CO2, wäre dies der Beweis. Das dies der übliche Zirkelschluss aller einschlägigen Klimamodelle ist, verstand von Storch nicht – Klimamodelle = rubbish in, rubbish out.

Kurz, es ist also noch ein weiter Weg bis zur EIKE-Mitgliedschaft: Faires, höfliches Verhalten auch gegen akademische Meinungsgegner und eine bessere Kenntnis von nicht genehmer Fachliteratur und mit CO2-Anstiegen getunten Klimamodellen. Von Storch wird sich daher wohl weiter an seinem Blog „Klimazwiebel“ ergötzen, dessen ausgewählte Zuträger und Kommentatoren an die ehrerbietigen Postillenverfasser ehemaliger Höflinge unter Ludwig XIV denken lassen. Man bleibt dort mit pseudophilosophischem Geschwafel, wie „Social science? A must for climate research“ oder „I have an open mind on this“ besser unter sich.

 

 

 




EU plant, mehr Macht bzgl. Energie aus den Hauptstädten an Brüssel zu übertragen

Obwohl während der letzten zwei Jahrzehnte stetig mehr Macht aus den nationalen Hauptstädten nach Brüssel geflossen ist, gibt es doch noch zentrale Bereiche, welche die EU seinen Verträgen zufolge nicht anrühren darf. Darunter sind die Bereiche Diplomatie, Verteidigung, Bildung, Gesundheit, Energie und Steuerpolitik.

Jetzt riskierte die EU, diese roten Linien zu überschreiten, wenn sie hinsichtlich der letzten beiden Bereiche mehr Macht haben will.

Als Teil einer jährlichen Übersicht über die ,Energie-Union‘ des Blocks – Pläne, die unterschiedlichen Energiesysteme der Länder zusammenzuführen – entwarf die Kommission Pläne, die erforderliche Einstimmigkeit bei allen 28 Mitgliedsstaaten aufzuheben, um es der EU zu ermöglichen, den Ländern Änderungen der Energie-Besteuerung aufzudrücken. Würde man diesen Vorschlägen folgen, würde dies zu Abstimmungen mit qualifizierten Mehrheiten führen, wobei jedes Land bei diesen Abstimmung entsprechend seiner Bevölkerungszahl gewichtet werden würde. Dieses System ist beim größten Teil der EU außerhalb der roten Linien gang und gäbe.

Auf einer Pressekonferenz nannte EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete das Erfordernis für Einstimmigkeit als „absolut überholt“: „Während der letzten Jahre ist es immer dringlicher geworden, die Ziele der Energie-Union auf eine Linie mit dem Besteuerungs-Rahmen zu bringen. Beispielsweise gibt es in der Welt der Energie-Besteuerung nicht das Prinzip ,der Verschmutzer zahlt‚. Wir berappen 5 Milliarden Euro an Subventionen pro Jahr für fossile Treibstoffe. Und es gibt kein System für Anreize pro Erneuerbare“.

Die Kommission hat schon unzählige Male versucht, die Energie-Besteuerung in der EU zu ändern, aber jedes Mal legten von fossilen Treibstoffen abhängige Länder wie Polen ihr Veto dagegen ein. Mit dem Prinzip qualifizierter Mehrheiten könnten diese Länder überstimmt werden.

„Wir können keinen noch so ambitionierten Rahmen für eine Energie-Union entwickeln und gleichzeitig ein altsteinzeitliches Energie-Besteuerungssystem haben“, schäumte Cañete. „Das ist unglaublich!“

Allerdings merkte Cañete an, dass mit dem Ende der Amtszeit von Kommissionspräsident Juncker später in diesem Jahr es dem nächsten Präsidenten zukommen wird zu entscheiden, ob er diesen Plänen folgt. Er sagte, die Änderungen könnten vorgenommen werden, ohne die EU-Verträge zu ändern, und zwar mittels neuer „passarelle“-Klauseln [Brücken Klausel], welche in den Lissabon-Vertrag im Jahre 2009 Eingang gefunden hatten.

Alle Kandidaten, die bei der Europa-Wahl im Mai Präsident Juncker nachfolgen wollen, haben sich positiv zu diesem Gedanken geäußert.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/eu-plans-to-transfer-energy-powers-from-capitals-to-brussels/

Übersetzt von Chris Frey EIKE