Die Wissen­schaftler bewiesen, dass Klima­wandel kein Extrem­wetter verursacht – also gingen Poli­tiker zum Angriff über

Während die Medien bei solchen Behauptungen zustimmend nicken, erzählen die Beweise eine ganz andere Geschichte. Roger Pielke Jr. ist ein Wissenschaftler an der University of Colorado in Boulder, wo er bis vor ein paar Jahren weltführende Forschungen zu Klimawandel und Extremwetter durchgeführt hatte. Er fand überzeugende Beweise, dass Klimawandel nicht zu höheren Raten wetterbezogener Schäden weltweit führt, wenn man zunehmende Bevölkerung und Wohlstand korrigierend berücksichtigt. Er half auch dabei, wesentliche akademische Gremien davon zu überzeugen, die Beweise zu begutachten und den fast einstimmigen wissenschaftlichen Konsens zu diesem Thema den Politikern klarzumachen. Wegen seiner Bemühungen wurde Pielke zum Opfer einer üblen, gut finanzierten Schmierenkampagne, hinter der neben Anderen das Weiße Haus Obamas und führende Kongressmitglieder der Demokraten standen. Im Jahre 2015 musste er dem Druck nachgeben und sich aus dem Bereich zurückziehen.

Vor einem Jahr berichtete Pielke darüber vor einer Zuhörerschaft an der University of Minnesota. Sein Vortrag machte jüngst auf Twitter die Runde. Angesichts einer solchen Fülle von Falschinformationen heutzutage bzgl. vermeintlicher Klima-Notstände ist der Vortrag einer sorgfältigen Begutachtung würdig.

Pielke begann seine öffentlichen Ausführungen mit einer Darstellung seines Aufstiegs und seines Rückzugs in dem Bereich. Als junger Forscher bzgl. tropischer Stürme und klimabezogener Schäden erreichte er den Höhepunkt in der akademischen Gemeinschaft und half, das so genannte Hohenkammer Consensus Statement zu organisieren, benannt nach der deutschen Stadt, in der sich 32 der führenden Wissenschaftler in diesem Bereich getroffen hatten, um die Beweise zu bewerten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Trends hinsichtlich steigender Klima-Schäden hauptsächlich zunehmender Bevölkerung und ökonomischen Aktivitäten in der Zugbahn der Stürme geschuldet sind; und dass es nicht möglich war, den Anteil der Schäden auszumachen, welche ausschließlich den Treibhausgasen zugerechnet werden können. Man erwartete nicht, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird.

Kurze Zeit später veröffentlichte das IPCC seinen Report 2007, in welchem dem Hohenkammer-Konsens weitgehend zugestimmt wurde, während man in klassischer Rosinenpickerei eine nicht veröffentlichte Studie heraushob (und der dann in der Summary for Policymakers hohe Bedeutung zugemessen wurde), in welcher ein vermeintlicher Link zwischen Treibhausgasen und Sturmschäden hergestellt worden war. Aber der Autor jener Studie – der rein zufällig der gleiche Autor war, der die Studie in den IPCC-Report brachte – räumte später ein, dass seine Behauptung unrichtig war, und leugnete nach der schließlichen Veröffentlichung der Studie jede Verbindung zu derselben.

Im Jahre 2012 erschien der IPCC-Special Report zu Extremwetter und wiederholte den Hohenkammer-Konsens. Er kam zu dem Ergebnis, dass wenn man Bevölkerungswachstum und ökonomische Änderungen berücksichtigt, es keine statistische Verbindung gibt zwischen Klima und Maßzahlen wetterbezogener Schäden. Im Jahre 2013 stand Pielke dem Kongress Rede und Antwort, wobei er die IPCC-Ergebnisse übermittelte. Kurz danach warf ihm Obamas Wissenschaftsberater John Holdren vor, den Kongress in die Irre zu führen, und startete einen wüsten, aber schlecht belegten Angriff auf ihn. Dies veranlasste die Demokarten im Kongress, ein Untersuchungsverfahren gegen Pielke einzuleiten hinsichtlich seiner Finanzquellen (welches sich rasch in harmlosen Ergebnissen verlor). Inzwischen waren jedoch üppig finanzierte Links-Chaoten erfolgreich mit ihren Versuchen, ihn von einer populären Internat-Nachrichtenplattform zu verbannen. Im Jahre 2015 zog sich Pielke aus dem Bereich Klima zurück.

Wohin also führt die Wissenschaft?

Im zweiten Teil seines Vortrags legte Pielke die Wissenschaft dar, wie sie im jüngsten IPCC-Bericht (2013) enthalten war, sowie den Report zum National Climate Assessment in den USA (2018) und die neuesten wissenschaftlichen Daten und die Literatur. Nichts Substantielles hatte sich geändert.

Global gibt es keine klaren Beweise für Trends und Verteilungen bzgl. Extremwetter wie Dürren, Hurrikanen und Überschwemmungen. In einigen Gebieten ist der Trend steigend, in anderen fallend und in noch anderen zeigt sich überhaupt kein Trend. Schwächen in den Daten und Inkonsistenzen hinsichtlich der Verteilung verhindern vertrauenswürdige Bewertungen globaler Trends in die eine oder andere Richtung. Falls überhaupt etwas, zeigte sich, dass die letzten 50 Jahre ziemlich ruhig verlaufen waren. Es gibt keinen Trend zu mehr Überschwemmungen aufgrund von Hurrikanen in den USA. Ebenso zeigen sich global keinerlei Hinweise auf eine Zunahme von Überschwemmungen global. Seit dem Jahr 1965 war es in mehr Gebieten der USA zu einer Abnahme von Überschwemmungen gekommen als zu einer Zunahme derselben. Und seit 1940 bis heute sind Schäden durch Überschwemmungen als Anteil des BIP unter 0,05% pro Jahr gesunken.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/06/08/ross-mckitrick-this-scientist-proved-climate-change-isnt-causing-extreme-weather-so-politicians-attacked/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wir haben seit 50 Jahren eine „Klimakatastrophe“ – heute Heißzeit, früher Eiszeit

Vor zehn Jahren, als Springers Welt noch eine eindeutig konservativ-bürgerliche Zeitung war, wurden ökologische Betrügereien klar benannt. Schauen Sie sich doch einmal diesen Artikel von Ulli Kulke aus dem Jahre 2009 an – so etwas würde heute wahrscheinlich redaktionsintern als „AfD“ oder gleich „rechtsradikal“ bezeichnet. Der Philosoph Dushan Wegner hat ihn zum Glück ausgegraben und in seinem Blog verlinkt (danke von hier).

Gleich der erste Satz ist eine Ohrfeige für unsere heutigen Klimaschützer aus Redaktionen und Universitäten: „In den 70er Jahren war sich die Mehrheit der zuständigen Wissenschaftler und die Medien einig, vor einer neuen Eiszeit zu stehen, weil die globalen Temperaturen zuvor gesunken waren.“ Ein Facebook-Kontakt teilte mir dazu mit, daß Silvester 1980 mit -20°C derart kalt war, daß man dies sofort als „Beweis“ nahm. Hinzu kamen die „fünf Tage Eiszeit“ Anfang 1979, als die nördliche Hälfte der BRD und fast die ganze DDR unter Schneebergen begraben wurden.

Und: „Die erwarteten Folgen glichen denen, die heute im Zusammenhang mit der Erderwärmung diskutiert werden, wie ein Ei dem anderen.“ Also Hunger, Extremereignisse, Kriege (die CIA sogar erwartete dies), Dürren (!), Fluten, und so weiter und so fort. Nur die Klimaflüchtlinge fehlten meist; aber die Massenimmigration stand damals noch nicht auf der Agenda der westlichen Politiker. Eine weitere Parallele: Wir Menschen, wohl hauptsächlich „alte weiße Männer“, seien für den Klimawandel verantwortlich. Eine Bekannte erzählte mir, sich erinnern zu können, daß man damals sogar groteskerweise das CO2 für die Abkühlung verantwortlich machte. Es würde die Sonnenstrahlen zurück ins All reflektieren. Der geneigte Leser, der eine mediale Quelle dazu kennt, möge diese bitte in die Kommentare schreiben.

Man sieht: Nichts Neues unter der Sonne. Die Idee von Elitären, die Bevölkerung mit Angst und Panikmache zu kontrollieren, stammt nicht von George Orwell.

Im Welt-Artikel wird eine Meldung von Time zitiert, in der Klimatologen herausfanden, daß eine Verstärkung polarer Luftströme Dürren in Afrika verursachen die Ausbreitung der Sahara verursachen könnten (Time, 24.06.74).

Schon im Februar 1970 überlegte ein Murray Mitchell, Chefklimatologe der Environmental Sciences Services Administration, daß die von ihm gemessene mittlere Abkühlung seit 1950 auf Abgase und Wasserstoffbombentests zurückzuführen sein könne.

Mir stellt sich die Frage, ob die Katastrophisten alle eiskalte Zyniker sind, die zu Hause beim edlen Rioja vorm Kamin sitzen und sich darüber amüsieren, wie sie uns wieder hereingelegt und abkassiert haben. So funktioniert die menschliche Psyche aber nicht. Man verdrängt, betrügt sich selbst und wird so zu einem besseren Lügner. Intelligente Menschen können das sogar besonders gut, wie der Evolutionsbiologe Robert Trivers in seinem Buch Betrug und Selbstbetrug beschreibt.

Konformismus und Eitelkeit tun ein Übriges. So ist zu erklären, daß TV-Kinderarzt Eckart von Hirschhausen und sogar der große Biochemiker Linus Pauling (FAZ, 25.02.77) die jeweilige Klimakatastophe ihrer Zeit kritiklos akzeptiere(t)en und kommentier(t)en.

Der ehemalige Herausgeber von New Scientist, Nigel Calder, hielt die kommende Kaltphase für eine „Götterdämmerung“ und brachte sogar ein Buch mit „aktuellen Forschungsergebnissen“ heraus (SZ, 10.04.75).

Sogar die „Kipp-Punkte“ von Schellnhuber, Rahmstorf & Co. gab es bei den Eiszeitfreunden schon. Der Klimatologe RA Bryson von der Wisconsin-Universität befürchtete 1970, daß der turbinengetriebene Luftverkehr zwischen Nordamerika und Europa zu vermehrter Wolkenbildung führe und so die mittlere Temperatur um vier Grad senken könne. Irgendwann hätten die Flugzeuge derart viel Schmutz in die Atmosphäre geblasen, daß ein „Punkt ohne Umkehr“ erreicht wäre (Hamburger Abendblatt, 21.03.70). Da ist er, der Kipp-Punkt. Ob die PIK-Profs den Artikel eigentlich kennen? Wenn ja, wird es nichts nutzen. Die werden ihren Goldesel nicht schlachten. Nebenbei: Ein alter Dolmetscher Fidel Castros hatte berichtet, der Genosse Honecker und der kubanische Diktator hätten bei einem Treffen um 1980 davon gesprochen, daß der Sozialismus wirtschaftlich am Ende sei. Egal, weitermachen, solange es geht, sei die Antwort auf das Problem gewesen.

In klimapolitischen Diskussionen wird das Eiszeit-Argument gerne gebracht, um die aktuelle Heißzeit-Panikmache zu entlarven. Das gilt natürlich nur in den wenigen halbwegs fairen Diskussionen wie bei Markus Lanz neulich, an denen noch Kritiker der demokratischen Opposition teilnehmen können. Talkshow-Gäste wie Schellnhuber, Rahmstorf & Co. würden natürlich einen Teufel tun, die Eiszeit-Hysterie der 70er zu erwähnen. Nichtsdestotrotz hat die Klimalügnerszene das gefährliche Eiszeit-Argument auf dem Schirm. Man könnte damit in nicht-gesteuerten Debatten ordentlich auf die Nase fallen. Deswegen hat die akademische Heißzeit-Szene auf Wikipedia schon vorgesorgt. Im verlinkten Artikel gehen die Schreiber geschickt vor: Sie leugnen gar nicht die zahlreichen Publikationen der Eiszeit-Warner in Fachzeitschriften und Medien seit 1970, sondern stellen ihnen die angeblich weit größere Anzahl der Artikel von Heißzeit-Warnern, schon in den 70ern, entgegen. Ich kann nun nicht ad hoc sagen, ob die bei Wiki angegebenen Zahlen korrekt sind. Wegen der gern genutzten „97%“-Story, basierend auf der pseudowissenschaftlichen Studie von Cook et al., würde ich aber vermuten, daß die Heißzeit-Eiszeit-Zahlenvergleiche grob manipuliert sind.

Darüberhinaus sind jegliche Klimapanik-Artikel, wie der geneigte EIKE-Leser weiß, betrügerischer Mumpitz; gleich, ob vor dem kalten oder dem heißen Weltuntergang gewarnt wird.




Dr. h.c. Greta Thunberg – die Aktivistin wird jetzt Ehrendoktrix!

Nach der Veröffentlichung der peinlichen Greta-Biografie, geschrieben von ihrer Mutter, wurde es erst einmal etwas ruhiger um den Klimaengel. Der polit-mediale Komplex befürchtete, so dachte ich, etwas zu sehr auf die Tube gedrückt zu haben.

Das gute Abschneiden der Grünen bei der EU-Wahl, zumindest in Deutschland, dem Herz der Finsternis, hat sie wohl etwas mutiger gemacht, weswegen wir jetzt wieder mit Greta hier und Greta dort genervt werden. Nachdem der aus Kalifornien eingeflogene Terminator sich in Wien mit der 16jährigen getroffen hat, trudelte am Samstag die Nachricht ein, dass Greta Eleonora Tintin am 10. Oktober in Mons (dt. Bergen) zur Ehrendoktrix ernannt werden wird.

Geht das eigentlich, Minderjährige ohne Abitur zu promovieren? In Belgien offenbar schon. Die Stadt Bergen und die dortige, erst zehn Jahre alte Universität sind nicht gerade weltbekannt. Mit Gretas Erscheinen werden die Bergener aber ihre sprichwörtlichen 15 Minuten Ruhm ergattern können. Die anderen beiden Preisträger, die Klimaschützer Nicolas Hulot und Nicholas Stern, hätten allein nicht die erwünschte Publizität erzeugt.

Die Begründung der Universitätsleitung für die Verleihung der Ehrendoktorwürde an das Kind lautet offiziell:

  • Die Universität habe den Wunsch, die Bedeutung der Jugend für den Energiewendeprozeß zu betonen.

  • Der Aktionismus von Greta habe dieselben Grundsätze wie die Universität Mons: lokal lernen, lokal handeln und international kommunizieren. „Die Festigkeit und Aufrichtigkeit ihrer Rede und ihres Handelns.“

  • Die Auswirkungen der von ihr ausgelösten Bewegung auf die belgische Jugend.

Am 11. Oktober, also einen Tag später, wird übrigens das Nobelkomitee bekannt geben, wer den diesjährigen Friedenspreis bekommen wird. Laut den Wettbüros ist Dr. Thunfisch absolute Favoritin, weit vor Neuseelands Premier Jacinda Ardern, Donald Trump und Angela Dorothea Merkel.

Sollte das einen „Klimaleugner“ ärgern? Nur oberflächlich. Seit Beginn des Greta-Hypes explodieren unsere Zugriffszahlen. Immer mehr Bürger merken also, dass die kurz bevorstehende Klimakatastrophe eine reine Medieninszenierung ist, die den Interessen einer kleinen elitären Minderheit dient. Wenn der politmediale Komplex nun sogar noch den ehemals hochangesehenen Friedensnobelpreis, seit der Verleihung an Klima-Präsident Barack O’Bama 2009 für irgendeine Rede bereits schwer ramponiert, nun noch einer Medienmarionette fürs Schulschwänzen hinterher wirft, muß man schon sehr indoktriniert oder naiv sein, um sich nicht an den Kopf zu fassen.

Also denn, liebes Nobelpreiskomitee, gebt Greta den Friedenspreis! Uns kann es nur recht sein.




Es spielt keine Rolle, ob Wähler rational denken. Auch irrationale Wähler­wünsche sind – wenn es Wähler­stimmen bringt – zu erfüllen. Wie zum Beispiel der Kampf gegen den Klima­wandel

99 % Zustimmung reichen nicht. Mit uns würden es dauerhaft 100 % sein

Nachdem die AfD die einzige Partei im Bundestag ist, welche zum Thema Klimawandel auch offiziell eine nicht ausschließlich von Hysterie und Faktenignoranz getragene Ideologie vertritt, wäre die Übernahme der Position ihrer Parteijugend der Abschluss vollkommener, politischer Gleichschaltung und ein endgültiger Triumph einer ehemaligen DDR-Funktionärin für Propaganda beim Beleg, dass man die typischen 99 % Zustimmung der DDR Volkskammer mit etwas propagandistischem Können auch im Westen nicht nur einmal [3], sondern dauerhaft toppen kann … und dass man dafür sogar in Harvard tosenden Applaus und einen schönen Ehrendoktor geschenkt bekommt (sprichwörtlich, denn die opulente Reise zahlte wohl auch alleine der Steuerzahler).
Man muss die AfD-Jugend allerdings verstehen. Bei solchen Erfolgsstories wird man neidisch, vor allem, wer die Karriere noch vor sich hat. Und zudem: Lernen soll man von den Erfolgreichen.

Wobei die in Harvard und von unseren Leitmedien gerade hochgejubelte Rede von Frau Merkel [5] in ihrer Banalität und aneinander gereihten Floskeln nicht einmal unserem Bundespräsidenten – an den man diesbezüglich nur geringe Ansprüche stellt [6] – zu Ehren gereicht hätte. Sie sagte aber, und dafür doch ein Lob für diese Erkenntnis: „Nichts ist selbstverständlich“. Das gilt erkennbar auch für das intellektuelle Niveau einer für elitär erklärten Uni.

Von reinen Träumen lässt sich diese Elite zu Beifallsstürmen begeistern. Wie es sich Kinder durch Märchen erzählen lassen und es Mentaltrainer für viel Geld vortragen: Wenn du es nur ganz feste willst, gelingt dir alles:
[7] Frau Merkel in Harvard: … dann ist alles möglich. Mauern können einstürzen. Diktaturen können verschwinden. Wir können die Erderwärmung stoppen. Wir können den Hunger besiegen. Wir können Krankheiten ausrotten. Wir können den Menschen, insbesondere Mädchen, Zugang zu Bildung verschaffen. Wir können die Ursachen von Flucht und Vertreibung bekämpfen. Das alles können wir schaffen …
Dazu die Krönung an inhaltsschweren Aussagen für das Publikum einer Eliteuniversität und Beleg, eines Ehrendoktors würdig zu sein: Frau Merkel: … Es gibt keinen Anfang ohne Ende …Es gibt keinen Tag ohne die Nacht … Es gibt kein Leben ohne den Tod ….

Der Autor hätte dahinter teilweise eine Stichwortsammlung für nachhaltige Schlagertexte vermutet. Für die dortige Elite ist es wohl eine der typischen Reden, wie sie seit ihrem „Yes, we can“-Präsidenten schmerzlich vermisst werden.
Und auch die Jubelgarde der Eliteuniversität schaut (wie bei ihrem ehemaligen „Yes we can“-Präidenten) bewusst nicht dahinter, was die Vortragende fabuliert und was sie wirklich geschafft hat.

Nun wird im Blog von einigen Lesern der Hinweis kommen: EIKE soll doch nicht parteipolitisch agieren.
Wer allerdings noch meint, die Klimawandel-Hysterie ließe sich ohne parteipolitische Betrachtung erklären, geschweige beeinflussen, hat Illusionen.
Rational ist dem Thema Klimawandel mit seiner einprägsam kurzen – auch für die Dümmsten und Bequemsten verständlichen Aussage: CO2 = Klimagift. Wer dieses vermeiden hilft, zumindest dies fordert, rettet die Welt sofort und auch in der Zukunft vor wirklich allem Unheil und wer möchte das nicht-, nicht mehr beizukommen.
Und deshalb muss auch ab und zu „etwas“ über Parteipolitik erlaubt sein. Auch vor dem Hintergrund, dass GRÜNE nun ganz offen von der mit ihnen zwangsweise kommenden Ökodiktatur sprechen und die großen Parteien(-Vertreter) dazu nicht nur nichts entgegenzusetzen haben, sondern ihr vollständiges Versagen auch noch vor großem Publikum ohne zu zögern demonstrieren:
Tichys Einblick: Bei Maischberger: Göring-Eckardt fordert Systemwechsel
KGE: „Es geht nicht darum, dass man freiwillig aufs Fliegen verzichtet, oder auf den Fleischkonsum. Es geht darum, dass das System geändert wird“ Weil (Anm.: SPD) entschuldigte sich unterwürfig bei KGE, dass die SPD zu wenig fürs Klima getan habe, und dass sie sich ab sofort bessern wolle, Brinkhaus (ja, der von der CDU) will auf jeden Fall mitmachen, auch weil er mit dem linken Flügel der CDU von einem Bund mit den Grünen träumt …
Inzwischen ist dazu und auch zum Rezo-Video wohl in jedem Forum etwas gesagt. Deshalb anbei eine kleine Zusammenfassung unter Zuhilfenahme einiger „Vordenker“ [1] [4] [8]

Meine Zukunft macht ihr kaputt

Rein zufällig und nur, weil sie so laut geführt wurde, konnte der Autor am Tag nach der Europawahl eine hitzige Diskussion in der Nachbarschaft „verfolgen“: Ein Filius haderte mit seinen Eltern, weil diese nicht genug gegen den Klimawandel tun, die CSU und rechten Parteien es zulassen, dass die Erde den Klimatod stirbt und dass es nur eine Partei gibt, die dagegen wirklich angehe … und diese deshalb fast schon zwangsweise gewählt werden muss …
Für den Autor war es ein leibhaftiger Beleg der gelungenen Indoktrinierung von Kindern durch die Schule und deren Umfeld, wie es das Wahlverhalten der gerade über 18-jährigen auch ausweist.

Lernen kann man sich wirklich sparen. Es reicht, jemanden zu fragen, der es bereits weiß

… so in etwa argumentiert der YouTuber „Rezo“ in seinem populären Video (bisher fast 14 Millionen mal geklickt – sofern diese Klicks mit rechten Dingen zugehen [12] -.
Als bisher weitgehend unbekannter Heranwachsender ohne besonderes Wissen oder Kenntnisse, geschweige Erfolge, allerdings mit einer beachtenswerten Anzahl von Klicks, schaffte er es, ein ganzes Parteiensystem mit seinem „Faktenwissen“ vorzuführen.

Den Autor erinnert es an ein vor ca. 30 Jahren herausgekommenes Buch „Management durch Fehlentscheidung“. Darin wurde genau dieser Effekt beschrieben: Um bekannt und angesehen zu werden, erzähle auf keinen Fall Fakten (da solche viele überfordern und allgemein als akademisch langweilig gelten), sondern streue gezielt bekannten Unsinn und brilliere dazu durch „spontan“ gebrachte, geist- und kenntnisreich klingende Schlagwörter (ohne deren Inhalt genauer wissen zu müssen). Finde dazu einen Weg, um kostenlos in die Medien zu kommen (lege eine Pleite hin, oder mach es wie früher Benetton mit seinen Skandalplakaten) und der Erfolg wird nicht ausbleiben, da sich niemand trauen wird, die angeblich so profunde Kenntnis nachzufragen, in der Angst, sich dadurch vielleicht vor anderen zu blamieren.

Und genau so hat es der YouTuber „Rezo“ mit und in seinem Video gemacht: Rezo Video „Die Zerstörung der CDU“

Bild 1 Eingebettetes Video von Rezo: „Die Zerstörung der CDU“. Vorsichtshalber der Link zu YouTube dazu: YouTube

Für Deutschland reicht eine Partei mit „Kompetenz in Dummheit“. Wer dieses Merkmal multipliziert, verliert zwangsläufig

Es gibt eine Partei, der ihre Wähler wirklich jeden Blödsinn verzeihen, anscheinend dadurch sogar zum Wählen animiert werden: die GRÜNEN. Beispiele dafür gibt es geradezu in Massen und können ohne Übertreibung als GRÜNES Markenzeichen gesehen werden:
EIKE 28. Januar 2019: Ricarda Lang (GRÜNE) über Klimafolgen und Klimapass: Keine Ahnung von dem was Sie sagt – aber felsenfest davon überzeugt Teil 2(2)
Achgut: Frau Künasts Landwirtschaft im Faktencheck
… Frau Künast gab der WELT ein
Interview. Einige Ihrer Aussagen zur Landwirtschaft im Faktencheck

Komischer Weise sind die anderen, großen Parteien der Überzeugung, dass dies ein sicheres Erfolgsmodell wäre. Bei ihren Analysen haben sie nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestellt, dass ihr immer schlechteres Wahlabschneiden alleine daran liegt, dass der bisher dazu führende Weg nicht ausreichend konsequent beschritten wurde. Schließlich hat das deutsche Volk Parteien, die solche konsequent zu Ende führten, immer mindestens bis fast zum Schlussfinale die Treue gehalten.
Nur: Vielleicht – oder ziemlich sicher – unterschätzen diese damit ihr bisheriges Wählerklientel und verliere gerade deshalb aufgrund dieser sturen Überzeugung zwangsläufig immer mehr ihrer Stammwähler, können bei den Jugendlichen aber keine neuen dazu gewinnen. Denn Jugendliche sind geimpft, das Original und eben nicht undurchschaubare Plagiate zu wählen.

Nun ist dieses Wissen nicht neu. Gibt es deshalb inzwischen einen Ansatz von Erkenntnis? Nein. Mit einer Sturheit ohnegleichen, wird die verfehlte Politik weiter betrieben:
RP Online 27.05.2019: … Das zögerliche Vorgehen der Bundesregierung beim Klimaschutz und das Verfehlen von Klimazielen in Deutschland gelten als eine wichtige Ursache des Absturzes von Union und SPD sowie des Aufstiegs der Grünen ...
RP ONLINE: CDU-Spitze macht Rechtsruck der Partei für Wahlschlappe mitverantwortlich
SZ 28.05.2019: … Merkel begrüßt die hohe Wahlbeteiligung, versteht aber den Erfolg der Grünen als Aufforderung an die Union, sich stärker mit Klimapolitik auseinanderzusetzen …
WELT – Dienstag, 28. Mai 2019: Merz rechnet mit Merkels Klima-Politik ab
„Nach dem Ergebnis dieser Europawahl muss sich die CDU fragen, warum wir nach 14 Jahren Klimakanzlerin unsere Klimaziele verfehlen, Haushalte und Unternehmen mit den höchsten Strompreisen Europas belasten und zugleich die strategische und kulturelle Kontrolle über das Thema verloren haben“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“.

Inzwischen ist es schon so weit gekommen, dass sich die Altparteien bei den GRÜNEN entschuldigen, weil sie deren Vorstellungen noch nicht ausreichend umgesetzt haben, ergänzt mit dem Versprechen, dies ab sofort zu tun.
So nicht nur die SPD [12] sondern auch Minister Altmaier in einer Talkshow.

Ein einfaches, hintergrundgelenktes Video soll die Wahlen beeinflusst haben

Aufgrund dieses vollständigen, eigenen Versagens selbst einer minimalen Sachbildung zum Thema, schaffte es selbst die größte Partei Deutschlands nicht, auf das besagte „Rezo“-Video wenigstens eine rudimentäre Gegenantwort zu erstellen:

Achgut: [1] Klimaschutz wird Pop. Des Teufels muss das nicht sein.
Sie, vor allem die angesprochene CDU, dürften da schon mal leise nachfragen: Rezo, wo sind denn deine „ganzen Landstriche“ die bereits „untergegangen“ sind? Bist du dir wirklich sicher, dass die Wirbelstürme immer stärker werden, wollen wir da mal den Weltklimarat fragen? Und hast du eigentlich auch von all den Wissenschaftlern schon mal gehört, die längst nicht davon überzeugt sind, dass ausschließlich – oder auch nur zum größten Teil – der Mensch für die Erwärmung verantwortlich ist? Dass das beileibe nicht alles „Klimaleugner“ sind? Worüber sind sich eigentlich deine 97 Prozent aller Wissenschaftler überhaupt einig, hast du sie danach schon mal gefragt? Einig darüber, dass morgen schon der menschengemachte Weltuntergang bevorsteht, oder nur darüber, dass der Mensch überhaupt irgendwas mit dem Klima zu tun hat, irgendwo auf der Skala zwischen 1 und 10 …
… Grüne und NGOs treiben AKK und ihren Verein in der Klimafrage vor sich her, doch die Union kann diesen Wettlauf nicht gewinnen, weil sie auf eine Diskussion über die Spielregeln schlicht verzichtet.

Doch noch schlimmer als fehlende Antworten: Über ein Jahrzehnt hat man konsequent die strikte grün-linke Polarisierung und Infiltrierung der Medien gefördert und betrieben. Dank Internet finden sich aber alternative – und vor allem billige – Informationsmöglichkeiten in beiden Richtungen. Aber sobald man diese als störend empfindet, weil man nicht in der Lage war, auf Darstellungen sachkundig zu antworten und Paroli zu bieten, ist es auf einmal mit der „Begeisterung“ zur freien, unabhängigen Information vorbei:
berliner-kurier 27.05.2019: Rezo-Wirbel: Zensur-Ansage von AKK sorgt für den nächsten Shitstorm

Es trifft halt schwer, wenn es zum gelobten, passgenau zur Wahl ausgegrabenem Geheimvideo gegen „rechte Umtriebe“ in Österreich, aber natürlich überall, wo Räääächts ist, eines auch subversiv gegen die eigene Partei erscheint.

kaltesonne 29. Mai 2019: Der Youtuber Rezo profilierte sich kurz vor der Europawahl mit einem Hassvideo gegen die CDU. Ein Großteil der 55-minütigen postpubertären Rede war zum Thema Klimawandel. Rezo gab vor, er hätte sich selber und ganz allein intensiv mit der gigantischen Literatur beschäftigt. Dies ist kaum glaubhaft, trug die Sammlung an Zitaten doch eine klare Handschrift altbekannter Klimaaktivisten. Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf sagte kurz vor der Wahl vor streikenden Klimaschülern: “Was Rezo sagt, stimmt!” [9] [10]. Vieles deutet darauf hin, dass Rezo im Hintergrund Berater aus der Aktivistenszene hatte, die im Sinne der Transparenz hätten genannt werden müssen. Sein Vortragsstil erinnert zudem stark an Harald Lesch. Hatte der ihm Coachingsstunden gegeben? Schließlich wäre da noch der Verdacht, es könnte sich um ein gewerbliches Auftragsvideo handeln. Neben Musikvideos übernimmt Rezo wohl auch Influencer-Auftragsarbeiten, sagt Wikipedia. Das Video erschien dann auch auf genau so einem Kanal von TUBE ONE Networks GmbH. Im Impressum heißt es: TUBE ONE ist das Social Influencer Network der STRÖER Content Group.
Gab es also einen verschwiegenen Auftraggeber? Ist Geld geflossen? Transparenz Fehlanzeige. Das Schlimmste: Selbst wenn jetzt noch Informationen hierzu bekannt werden würden, ist die Europawahl natürlich schon geschehen, potentieller Schaden entstanden. Wie ist in Zukunft mit solchen Manövern kurz vor Wahlen umzugehen? Auf jeden Fall sollten Berater und Auftraggeber viel sichtbarer gekennzeichnet werden, ebenso wie der Unterschied zwischen persönlicher Meinung und Influencer-Tätigkeit deutlich herausgestellt werden muss.
Ergänzend noch, ScienceScepticalBlog: Wer steckt hinter Rezo und was ist seine Motivation?

Dabei ist eine Argumentation so einfach. Man muss nur sinnvollen Naturschutz und Klimawandel-Hysterie konsequent auseinanderhalten

Wird es aber nicht und legt damit den inzwischen erreichten, intellektuellen Tiefpunkt dieser Parteien schonungslos bloß. Denn das „Rezo“-Video strotzt nur so von Allgemeinplätzen und Mängeln. Diese allerdings in einem Duktus und mit fester Überzeugung gebracht, wie sie anscheinend bei der Jugend beliebt sein müssen und deshalb von den Öffentlichen seit Langem im gleichen Stil dramaturgisch genutzt und verbreitet werden:
EIKE 27.03.2017: Nee, bei uns gibt´s keine Klimaleugner
EIKE 10.04.2016 : Nachgefragt: BR Programm 14.3.2016, Sendung: „Jetzt mal ehrlich Verstrahltes Bayern: Wie viel Wahrheit ist uns zumutbar?

Und so schwer ist es wirklich nicht, die Phrasendrescherei des „Rezo“ zu durchschauen und bloßzulegen. Man muss sich dazu allerdings von den bisherigen Beratern, zum Beispiel vom PIK [9] [10] freimachen und endlich einmal selbst zu denken anfangen. Denn „das PIK“ ist zu einer Selbstreflexion – geschweige einer neutralen Wissenschaft – längst nicht mehr in der Lage, wie es auch Herr Rahmstorf mit seiner öffentlichen Aussage: „Was der Youtuber über das Klima sage, sei alles korrekt“, wieder beweist. Allerdings war – und ist – neutrale Wissenschaft auch nicht sein Auftrag:
[9] SciencScepticalBlog: Stefan Rahmstorf und Rezo im Faktencheck!
… „Ganz Deutschland redet über Rezos Youtube-Video“, begann der Wissenschaftler seine Rede. Als er fragt, „wer von euch hat’s gesehen?“, schallten ihm Applaus und laute Rufe entgegen. Die Menge brüllt. Dann beginnt der Redner mit einem „Faktencheck“. Rezos Behauptung, dass die Temperatur auf der Erde ansteige? „Stimmt!“ Rezos Behauptung, dass die Temperaturerhöhung Jahrhunderte, ach, Jahrtausende anhalten werde? „Stimmt!“ Rezos Behauptung, dass der Mensch zu hundert Prozent für die Erderwärmung verantwortlich sei? „Stimmt!“ So geht das minutenlang. Nach jedem „Stimmt“ des Klimafolgenfotrschers buht die Menge. Was der Youtuber über das Klima sage, sei alles korrekt …
[10] SciencScepticalBlog: Stefan Rahmstorf auf Klimademo in Berlin am Brandenburger Tor: „Was Rezo sagt, stimmt!“

Von Personen, die nicht den alleinigen Auftrag (und Fördermittelzwang) zur einseitigen, Hysterie fördernden Ideologieunterstützung haben, gibt es dagegen einige kritische, textlichen Rezensionen:
kaltesonne 31. Mai 2019: Neues beim Klima? – Stellungnahme zu Rezos Video „Die Zerstörung der CDU“
EIKE 26. Mai 2019: Ich halt sie dumm, Du machst sie arm…
EIKE 26. Mai 2019: Skandal-Youtuber Rezo, seine „Lieblingspartei“ CDU und der „Klimaschutz“
Sowie auch Videos, welche das „Rezo“-Video inhaltlich gelungen „auseinandernehmen“:
Gut gemacht und wirklich informativ eine filmische Rezension zum „Rezo“-Video: „Grünpopulismus mit Rezo

Bild 2 Eingebettetes Video der Rezension. Vorsichtshalber der direkte Link: YouTube

Und von den Vielen anderen, eine allgemeine Gegendarstellung zum allgegenwärtigen Klimawahn. Beispielhaft ein etwas anders aufgemachtes Video, welches die Klimahysterie und deren (Pseudo-)Fakten auf besondere Weise cool hinterfragt:
Video: Eine kleine CO2 Horror-Geschichte

Bild 3 Eingebettetes Video: Eine kleine CO2-Horror-Geschichte. Vorsichtshalber der direkte Link: YouTube

Um so etwas als Paroli gegen „Rezo“ selbst zu erstellen, müsste man als Partei allerdings den Mut haben, für Fakten gerade zu stehen und nicht jedem GRÜNEN Zeitgeist vorbeugend hinterherrennen, wie es die große, unfehlbare Leitfigur, Frau Merkel, mit Bravour und unter Jubel vorlebt und die CSU inzwischen nachäfft, indem ein Herr Söder anfängt, GRÜNE Forderungen zu überbieten (jüngst das Überbieten der GRÜNEN-Forderung an zusätzlicher Solarfläche in Bayern).
Auch müsste man den Mut haben, Jugendlichen zu sagen, wovon sie keine Ahnung haben und dass man sich eine solche – sofern man mitbestimmen will – erarbeiten muss. Zudem die Klarstellung, dass man sich von Schülern die Politik nicht vorschreiben lässt, auch wenn diese (wie bei allen medienwirksamen Protesten), sofort prominente Unterstützer haben.
In der Wissenschaft war Masse noch nie ein Ersatz für Klasse. Von instrumentalisierten Jugendlichen angerichtetes Unheil hat in der Geschichte eine lange, traurige Legende.

So wird man zum Getriebenen

In einem Interview der nordbayerischen Nachrichten vom 29. Mai sagte Herr Habeck sinngemäß: … das Zukunftsthema und unser Erfolg ist … der Klimawandel … der Klimawandel … der Klimawandel …

und legte dabei die vollkommen fehlende Substanz seiner Politik schonungslos bloß (was der Redakteur allerdings mit Begeisterung aufnahm). Doch so lange alle Koalitionen durchgehend die fachlich unbedarftesten, dafür der Klimareligion besonders inbrünstig anhängenden als Klimaminister*innen benennt und sich ausschließlich die simulierten Klimawandel-Schauermärchen der „Schellnhuber`s“, Edenhofer`s, Lesch`s und von Frau Kemfert anhört und dies sogar als Beratung bezeichnet (und bezahlt), bleibt man in der Denkspirale gefangen und wird weder Erkenntnis, noch Wähler zurückgewinnen.

Vielleicht tut der Autor etablierten Parteien damit auch unrecht. Und in ganz vertraulichen Strategiegruppen wird bereits darüber gesprochen, wie man aus der jahrelang selbst geschürten und mitgetragenen Klimahysterie noch herauskommt, bevor diese Blase platzt, ohne vollständig das Gesicht zu verlieren. Frau Merkel hat ja nun endlich einen Ehrendoktor auch dafür bekommen und so könnte es damit auch einmal gut sein.
Ein bisschen Überzeugungsarbeit müssten solche „Hinterzimmer-Think-Tanks“ – sofern es sie gibt -, allerdings noch leisten. Die Lokalzeitung des Autors befragte die lokalen SPD-Granden der Umgebung zu den wichtigsten Parteimaßnahmen nach der Abdankung ihrer Vorsitzenden. Die Mehrzahl antwortete: Verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz

AfD Jugend

Noch ist die Zeit zum Um-, oder Nachdenken bei den etablierten Parteien sicher nicht reif. Aber ob es ein guter Ratschlag der AfD-Parteijugend ist, als letzte Partei nun ebenfalls schnell noch einer Mainstreamhysterie nachzurennen, lässt sich bezweifeln. Als „eingegliederte“, dann ebenfalls beliebige Partei haben diese drei Buchstaben bestimmt keinerlei Überlebenschance. Denn viele wählen diese Partei nicht aus Überzeugung, sondern nur als einzige, verbliebene Opposition im Merkel-Ein(ig)-Parteienstaat.

AKK, SPD und die GRÜNEN „feilen“ allerdings an einer wirklichen Lösung

Politikern fällt allerdings zu jedem Problem mindestens eine Lösung ein (wie es AKK schon andeutete): Das Problem wird verboten.
Und genau so, wie man es dem Klima „verbieten“ will, sich außerhalb eines von der Klimawissenschaft gesetzten „Normklimas“ zu bewegen, arbeitet man mit Hochdruck daran, die Diskussion darüber zu verbieten. Damit das auch wirkt, natürlich mit der Möglichkeit von Strafen, gestartet über das geplante Klimaschutzgesetz:
EIKE 28.05.2019: Verbotspartei: Die Grünen wollen „Klimaschutz“ als Staatsziel. Was steckt dahinter; also wirklich?
Auch in einem Organstreitverfahren kann ein Staatsziel als kollidierendes Verfassungsrecht einen tauglichen Rechtfertigungsgrund darstellen. Wird etwa einem Abgeordneten des Bundestags sein Rederecht nach Art. 38 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (GG) wegen exzessiver Feindseligkeiten gegen den Klimaschutz entzogen, so könnte dies im Einzelfall auch im Hinblick auf das Staatsziel Klimaschutz gerechtfertigt sein.
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Doch wie inzwischen traurige Methode, will die Forderung der GRÜNEN wieder eine Altpartei, diesmal die SPD überbieten und setzte das von ihr dominierte Umweltbundesamt darauf an, die Propaganda-Strategie zur Bürgerindoktrinierung als Vorbereitung auf die auch in ihren Augen alternativlose Ökodiktatur „auszuloten“:
Tichys Einblick 07.06.2019: [14] Propaganda XXL „Klimadiktatur“ aus Umweltbundesamt: Journalismus für die große Transformation

Strategisch gibt das Sinn. Auch die Parteien merken langsam, dass solch plumpe Bürgerverarschung wie:
WELT, Tina Kaiser (Anmerkung: Studium Volkswirtschaftslehre und Politik), 03.06.2019: [11] Wer menschgemachte Erderwärmung leugnet, kann sich den Flatearthern anschließen
inzwischen nicht mehr jeden überzeugt und man bei staatlich gelenkten Fake-Informationskampagnen etwas subtiler vorgehen muss.

Quellen

[1] Achgut: Klimaschutz wird Pop. Des Teufels muss das nicht sein.

[2] ntv 28. Mai 2019: AfD-Jugend meutert gegen Klimaleugner

[3] EIKE 04.10.2016: Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen
[4] Achgut: Die AfD und das schwarze Loch

[5] Luftwurzel.net 31.05.2019: Gespenstische Verehrung

[6] EIKE 27. November 2017: Die Rede unseres Bundespräsidenten, F. W. Steinmeier auf COP23 über den Klimawandel war (k)eine investigative Sternstunde – Teil 2 (2)

[7] ntv: Rede der Kanzlerin im Wortlaut

[8] EIKE 1. Juni 2019: Die Schlacht um den „Klimaschutz“ oder wer Grün kopiert, verliert!

[9] SciencScepticalBlog: Stefan Rahmstorf und Rezo im Faktencheck!

[10] SciencScepticalBlog: Stefan Rahmstorf auf Klimademo in Berlin am Brandenburger Tor: „Was Rezo sagt, stimmt!“

[11] WELT, Tina Kaiser, 03.06.2019: Wer menschgemachte Erderwärmung leugnet, kann sich den Flatearthern anschließen

[12] Achgut: Das Rezo-Dossier

[13] WELT 07.06.2019: Mehrere SPD-Politiker plädieren für Kühnert an der Spitze der Partei

[14] Tichys Einblick 07.06.2019: Propaganda XXL „Klimadiktatur“ aus Umweltbundesamt: Journalismus für die große Transformation

 




Öko-Urlaub auf den Malediven. So retten wir das Klima

Wenn Sie sich nun das zwei Minuten und 49 Sekunden lange „Statement von 90+ Youtubern“ genau ansehen, das bis jetzt 3,8 Millionen mal geklickt wurde, dann werden sie am unteren Bildrand ein Laufband mit den Namen der Beteiligten bemerken. Es sind nicht die echten Namen, sondern deren nom de guerre im Kampf für eine bessere Welt. Die „potenzielle Zerstörung unseres Planeten“ habe „offensichtlich die höchste Priorität“, was u.a. bedeutet, dass „jedes andere Thema sich hinten anstellen“ muss; hierbei gehe es „nicht um verschiedene legitime politische Meinungen“, es geht „um die unwiderlegbare Notwendigkeit, alles dafür zu tun, den Kurs so schnell wie möglich drastisch zu beenden“, denn „wenn wir die nächsten Jahre auf diesem Kurs bleiben, haben wir vielleicht keine Chance mehr, die Zerstörung aufzuhalten“.

Das also sind die authentischen Stimmen der Jugend von heute, wenn es sich denn um eine repräsentative Auswahl handeln sollte und nicht um die Leser und Leserinnen von bento, der Kinderseite des SPIEGEL. Natürlich sind es Idealisten, wie es auch die Roten Khmer und die Roten Garden waren, und vor ihnen die Rekruten der Hitlerjugend. Sie wollen die Welt retten, koste es was es wolle. Bis dahin freilich nehmen sie alles mit, was diese dem Untergang geweihte Welt ihnen bietet.

Jodie Calussi zum Beispiel macht Öko-Urlaub „auf dem besten Ort der Welt“ in einem Resort, in dem aus Altplastik Ziegelsteine hergestellt werden und die Gäste nicht mit Autos, sondern mit Fahrrädern unterwegs sind, um das Klima nicht zu belasten. Auch sonst ist alles sehr „fortschrittlich und wegweisend für alles, was da kommt“.

Mit dieser Ansicht im Gepäck macht sich Jodie auf den Weg in das nächste Resort, wo sie und ihre Freunde eine „Whisper-Challenge“ veranstalten. Es geht um Lippenlesen, ganz einfache Sätze wie: „Ich bin nur mit dir zusammen, weil du geile Titten hast.“

Nicht weniger öko-bewusst ist eine weitere Youtuberin aus dem 90+ Aufgebot, die sich Katja Krasavice nennt oder so heißt. Jedenfalls steht sie total auf Make-up, Kommunikation und Bananen.

Ich habe mir diese beiden repräsentativen Stimmen der Jugend nicht ausgesucht, nur zwei Namen, die ich relativ originell fand, angeklickt. Versuchen Sie es auch mal. Sie werden es nicht bereuen.

Mit freundlicher Genehmigung von Henryk Broder. Zuerst erschienen auf der Achse des Guten.