Die Selbstwahrnehmung der Klima-Alarmisten in Wissenschaftsmagazinen

Im Artikel Wissenschaft und die Öffentlichkeit: Debatte, Leugnung und Skeptizismus untersuchen die vier Alarmisten die Strategien von uns “Klimaleugnern”, vor allem gemünzt auf unsere Kollegen von Thinktanks wie Heartland, CFACT und Heritage, beleuchten dabei allerdings eher ihre eigene Psychologie und Strategie. Und die hat es in sich: Die Alarmisten zeigen im Artikel, daß sie kaum noch zu einer realistischen Einschätzung der Öffentlichkeit oder ihrer selbst fähig sind. Ganz im Gegenteil, sie zeichnen das übliche ideologische Schwarzweißbild der gläubigen undemokratischen Klimaleugner auf der einen Seite und der demokratischen streng wissenschaftlichen Klimaretter auf der anderen Seite.

Wie sieht das im Einzelnen aus?

Die Autoren meinen, daß wissenschaftliche Entdeckungen, die den Lebensstil oder die Weltanschauung der Bürger bedrohten, eine heftige negative Reaktion in der Politik oder der Öffentlichkeit hervorriefen. Mit den „Entdeckungen“ meinen Lewandowsky, Mann et al. ihre überhaupt nicht neue Erfindung der Klimakatastrophe, die in der politischen Öffentlichkeit der westlichen Staaten aber überhaupt keine größere negative Reaktion hervorruft. Im Gegenteil, Regierungschefs von Obama bis Merkel gerieren sich als oberste Klimaschützer, und die Massenmedien hauen dem Bürger einen inhaltsleere Propaganda-Veranstaltung mit Luisa und Greta um die Ohren. Ausnahmen wie Donald Trump und Fox News bestätigen die Regel.

 

„Die öffentliche Debatte und die Klimaleugnung“

Im ersten Kapitel zu den Methoden des weltanschaulichen Feindes betonen die Autoren, daß eine öffentliche Debatte und Skeptizismus „essentiell für eine funktionierende Demokratie“ seien. Ja, da stimmen wir von EIKE unbedingt zu. Man fragt sich allerdings, wieso die Wissenschaftsmagazine im deutschen Fernsehen um 2.000 herum aufgehört haben, der alarmistischen die skeptische Position zum Klimawandel gegenüberzustellen; und wieso fachlich versierte „Klimaleugner“ wie Michael Limburg oder Dirk Maxeiner seit rund zehn Jahren nicht mehr in Diskussionsrunden der GEZ-Sender eingeladen werden und sich nur noch im Internet bei der Achse oder RT äußern können. Im GEZ-Umfeld wird sich seit Merkels Energiewende höchstens noch diffamierend über unseren Vizepräsidenten lustig gemacht; oder die Klima-Antifa von Monitor überfällt uns trotz offiziellem Teilnahme-Ausschluß auf unserer Konferenz.

Lewandowsky, Mann et al. vergleichen die Methoden der „Klimaleugner“ mit denen der Tabakindustrie, der Impfgegner & der HIV-Leugner, und beschimpfen Wissenschaftler, die die Klimaapokalypse als „Hoax“ (Trick, Scherz) bezeichnen, als „korrupt“. Eine interessante Sicht, wenn man bedenkt, wie viele Millionen Euro oder Dollar die Panikmacher für ihre Geschichten so kassieren. Wenn Sie, geneigter Leser, einmal im schönen Potsdam sind, schauen Sie sich doch das Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf dem Telegrafenberg unweit der Innenstadt an. Wenn Sie davor stehen und die aufwändig sanierten schönen wilhelminischen Gebäude bewundern, seien Sie sich gewahr, daß das PIK, genau wie EIKE, nur ein „e.V.“ ist (Finanzierung des PIK hier).

Nachdem die Autoren uns Skeptiker so freundlich mit Impfgegnern und kriminellen Industrielobbyisten verglichen haben, beschweren sie sich im Artikel darüber, daß sie Opfer von „persönlichen und professionellen Attacken“ der Klimaleugner, öffentlich und hinter den Kulissen, würden. Konkret: Sie bekämen böse Emails. Ob das stimmt, weiß man nicht; es wundert aber auch nicht im Internetzeitalter. Fast jeder im politischen Bereich bekommt böse Emails; also hört auf zu jammern. Was das Argument aber wirklich lächerlich macht, ist das eigene Vorgehen der Klimakatastrophiker. Der Geologe Augusto Mangini aus Heidelberg kann ein Lied davon singen: An wissenschaftlichen Diskurs gewöhnt, nahm er „naiverweise“ an, seine Kollegen aus der Alarmistenfraktion kritisieren zu können, woraufhin man ihn zur Schnecke machte. Daß die Weltuntergangspropheten gewiefte Politiker sind, zeigte der Kommunikationsforscher Mathias Kepplinger von der Universität Mainz, als er untersuchte, wie viele Forscher aus dem Klimabereich tatsächlich an die Geschichte vom menschgemachten Klimawandel glauben. Es waren nur 50%; die seien aber politisch ausgesprochen umtriebig. Das gilt, nebenbei gesagt, für alle Pseudowissenschaften, die sich an den westlichen Universitäten wie ein Tumor ausbreiten; und deswegen sind die ja auch so erfolgreich.

Nachdem sich Lewandowsky und Co. als verfolgte Unschuld dargestellt haben, verweisen sie auf die gigantisch gute Finanzierung der Klimaskeptiker-Institutionen, die angeblich bis zu einer Milliarde US-Dollar jährlich erhielten. Man fragt sich, wieso die Erzählung von der Klimakatastrophe immer noch derart dominant in den Medien und der politischen Welt halten kann, wenn der Gegner doch so viel Geld für Propaganda hat. Könnte es daran liegen, daß es sehr viel weniger ist, und daß die Klimaapokalyptiker tatsächlich selber bestens mit Steuermitteln ausgestattet sind? Die Finanzierung des PIK habe ich ja oben angesprochen. Das ist allerdings nur ein winziger Ausschnitt der öffentlichen Finanzierung von privaten und vor allem universitären „Klimaforschungs“-Instituten. Gleich, welche Partei in der Landesregierung sitzt, akademischen Klimawahn finanzieren alle von der CSU bis zu den Grünen.

 

„Öffentlicher Skeptizismus und wissenschaftlicher Prozeß“

Im zweiten Kapitel ihres Artikels betonen die Autoren, daß in einer Demokratie der „Ruf nach öffentlicher Debatte willkommen sein und ernst genommen werden muß“. Weil wissenschaftliche Forschung weitreichende politische und technologische Folgen haben kann, könne eine „stärkere Einbeziehung der Öffentlichkeit nur willkommen sein und zu besserem politischen Ergebnis führen“. Ja, in einer Demokratie schon; aber in einer Postdemokratie, in der Interessensgrüppchen und linke NGOs ein ungesundes Zuviel an Macht erlangt haben, geschieht das natürlich nicht mehr. Man schaue sich die typische ARD/ZDF-Talkshow an, in der höchstens noch ein Dissident sitzt, der natürlich allein kaum gegen die zahlreichen ihm gegenübersitzenden Vertreter des hegemonialen Zeitgeistes ankommt. Daher ist das Bekenntnis zur Demokratie nichts anderes als ein Lippenbekenntnis; denn Typen wie Mann und Lewandowsky fürchten die Meinungsäußerung des Skeptikers wie der Teufel das Weihwasser, da sie die Deutungshoheit und den Wohlstand der Panikmacher massiv gefährden.

Ein roter Faden im vorliegenden Artikel ist die Betonung des Unterschiedes zwischen Leugnern und Skeptikern. Letztere, so die Autoren, seien natürlich hochwillkommen, weil die Wissenschaft von Kritik lebe. Was sie allerdings unter „Skepsis“ verstehen, zeigen die Autoren am Beispiel einer eigenen Veröffentlichung aus dem Bereich der „positiven Psychologie“ (auch so ein halbseidenes Fachgebiet – man sieht, die Klimaforschung zieht bestimmte Persönlichkeiten an). Einer von ihnen, der nur einfache akademische Weihen erhalten hat, habe ein bißchen am Text kritisiert, und trotz seines geringen Ranges sei eine „fruchtbare“ Zusammenarbeit mit dem Ergebnis von fünf Publikationen entstanden.

Na und? kann man da nur fragen. So funktioniert Wissenschaft immer; es ist sogar vorgeschrieben (Begutachtungsprozeß). Zwischen den Zeilen steht natürlich, daß ein Skeptiker jemand ist, der nur ein bißchen Kritik äußert und nicht gleich die ganze Erzählung in Frage stellt. „Mit dem Florett“ kämpfen statt mit dem Vorschlaghammer, wie es der ZDF-Journalist Ulrich Kienzle in ähnlichem Zusammenhang einmal forderte. Jemand, der allerdings mit dem Programm grundsätzlich nicht einverstanden ist, der wäre dann natürlich ein „Leugner“, und kein Skeptiker mehr.

 

„Die Notwendigkeit einer lebendigen Debatte“

Trotzdem unterstreichen Lewandowsky, Mann & Co. im nächsten Kapitel, daß „viel Raum für eine ehrliche und lebendige Debatte“ in der Wissenschaft sei. Als Beispiel dient erneut das vierköpfige Autorenkollektiv, dessen Mitglieder zum Beispiel beim Thema Gentechnik ganz unterschiedlich tickten. Mag sein, aber was hat das mit dem Klimawandel zu tun? Die Gentechnik ist in den vergrünten Massenmedien zwar allgemein diskreditiert; da das Thema allerdings machtpolitisch und finanziell längst nicht so bedeutend ist wie der Klimawandel, ist hier tatsächlich noch einiger Spielraum für nichtlinke Ansichten.

Um nicht völlig unglaubwürdig zu wirken, behaupten die Autoren, daß zwei von ihnen die Klima-Computermodelle für nicht ausreichend validiert hielten. Immerhin; aber Rahmstorf und der Weltklimarat gaben auch schon offen zu, daß ihre Modelle nur irgendwelche Szenarien und keine langfristigen Vorhersagen liefern könnten. Allein dieser Punkt hätte das Geschäftsmodell „Klimakatastrophe“ ja schon beerdigen müssen; aber Weltuntergangsfantasien werden nun mal nicht vom Verstand verarbeitet, sondern vom Gefühl. Daher ist es einfach, unliebsame Fakten diskret verschwinden zu lassen. Es ist egal, ob sie irgendwann einmal erwähnt wurden; selbst, wenn es Rahmstorf selber war.

 

„Die Zuverlässigkeit des wissenschaftlichen Projektes verbessern“

Im weiteren erwähnt die Autorengruppe, daß das Vertrauen der Bürger in die Wissenschaften laut Umfragen durchgehend hoch sei. Noch, muß man wohl sagen, weil die Heißzeit-Alarmisten wie die Eiszeit-Apokalyptiker, Waldsterbens-Propheten und Ozonlochwarner vor Ihnen fleißig daran arbeiten, die Wissenschaften beim Steuerzahler nachhaltig zu diskreditieren. Das gilt vor allem dann, wenn sich maligne pseudowissenschaftliche Theorien wie Klima-Alarmismus oder Genderismus in andere noch nicht politisierte Disziplinen ausbreiten. Da Lewandowsky und Cook Kognitionspsychologen sind, ist die akademische Psychologie in Australien wohl schon weitgehend infiltriert.

Dementsprechend folgt die Selbstwahrnehmung unserer vier Autoren auch in diesem Kapitel Orwellscher Logik. Sie meinen, daß das Image der Wissenschaft als neutrale, nicht interessensgeleitete Institution langwierig verdient werden musste und nicht als gegeben angenommen werden darf. Außerdem sollten Wissenschaftler „sorgsam die möglichen Folgen ihres Handelns abwägen; nicht nur für sich selbst, ihr Labor oder ihr Institut, sondern auch für die Wissenschaft im allgemeinen.“

Solche Sätze von politisch geförderten Pseudo-Wissenschaftlern, die um des eigenen Vorteils willen die Bürger mit Endzeitmärchen in Angst und Schrecken versetzen, und helfen, die Finanzen und die Industrie unserer Länder zu ruinieren, das hat schon etwas. Als „Beweis“ für ihre wissenschaftliche Zuverlässigkeit führen Lewandowsky et al. Artikel von ihnen an, die kleine irrelevante Fehler enthielten und öffentlich korrigiert wurden. Das ist im wissenschaftlichen Publikationsprozeß aber nicht ungewöhnlich und müßte daher gar nicht erwähnt werden. Außerdem ist das Zugeben eines nicht Ergebnis-relevanten Fehlers ebenfalls irrelevant. Interessant würde es werden, wenn Klimaforscher einmal grundsätzliches Versagen zugäben, was in seltenen Fällen durchaus sogar geschieht, aber anschließend natürlich nicht mehr erwähnt wird.

 

Konklusio

Abschließend erklären unsere vier Autoren, „Wissenschaft ist Debatte“, und Kritiker könnten in der Öffentlichkeit daran teilnehmen, wie der vorliegende Artikel angeblich zeige.

Es ist nicht zu fassen, was dieser Artikel an Fremd- und Selbsttäuschung offenbart. Als „Klimaleugner“ fragt man sich, ob die Autoren eiskalte Zyniker sind, die sich äußerst geschickt eine Verleumdungsstrategie gegen den ideologischen Feind ausdenken, oder ob sie wirklich daran glauben, was sie hier schreiben.

Ich tendiere eher zur zweiten Annahme. Ideologien sind durch ein erfundenes Wertesystem gekennzeichnet, das den Ideologen moralisch, uneigennützig und klug erscheinen lässt. Fast noch wichtiger ist das Feindbild, hier der „Leugner“, der unmoralisch, egoistisch und dumm sei. Die Ideologen glauben daher, alles Recht zu besitzen, den bösen Feind mit allen Mitteln zu bekämpfen und, wenn möglich, zu vernichten.

Da wundern Aussagen wie „es gibt nur eine legitime Einstellung“ in Rezos Diktatur-Werbevideo überhaupt nicht. Tapfere Neue Welt.




Wie Kinder (und kindische Erwachsene) die Welt vor dem Klima retten

Zwölf mal Zukunft …

…titelte die SZ ihren Artikel [1] [7] . Bevor nun die Information darüber kommt, noch der Hinweis, dass einige der Forderungen sicher auch vernünftige Themen ansprechen.
Hier geht es jedoch nicht um Umwelt, Sauberkeit und den Kinderwunsch, Vieles kostenlos zu bekommen, sondern um die strategisch geforderten Maßnahmen, welche ein Kernziel: Die globale Rettung vor dem sich stetig verändernden Klima, erzielen soll und für welches es sich angeblich lohnt, Deutschland in größte wirtschaftliche und soziale Probleme zu treiben:

[2] SZ: Gebotene Verbote Echter Klimaschutz wird wehtun
[3] Tychis Einblick Di, 9. Juli 2019: Zielerreichung unsicher, Kosten garantiert: Merkels „Klimaneutralität” kostet Deutschland 3.000 Milliarden Euro mehr
[4] kaltesonne: Milliardengrab Klima-Hype Klimawende: 7600 Milliarden fürs Klima
Begründet wird dies aufgrund von Vorgaben und „Informationen“ einer sich inzwischen verselbstständigenden Klima-Alarmindustrie, von der ein exemplarische Beispiel das PIK gerade wieder über Herrn Professor Rahmstorf geliefert hat, der wirklich twitterte, dass „wir“ – oder nur Deutschland? – das Klimasystem der Erde nicht mehr kontrollieren könnten.

Eine Aussage, welche im Kern falscher nicht sein kann und wieder zeigt, dass Herr Rahmstorf (und mit ihm das PIK) ausschließ politisierte-Klima-„Wissenschaft“ betreibt. Denn das unkontrollierte, wirklich schlimme Klima – mit deren katastrophalen Auswirkungen – war vorwiegend vor der Industrialisierung [5]. Damals – und noch etwas früher – war man überzeugt, das Klima, beziehungsweise das Wetter, mittels Beten, Wallfahrten, Bittprozessionen, Kirchenspenden, Kirchenbauten, Hexenverfolgung usw. „kontrollieren“ zu können. Seit solches „Kontrollieren“ aufgrund säkularer Durchdringung nur noch stark eingeschränkt durchgeführt wird, explodieren die Ernteerträge und die Extreme nehmen ab (da die Druckdifferenzen geringer werden), wie es Jungforscher vom AWI herausfanden [6], deren Veröffentlichung von der hausinternen „Ökozensur“ wohl übersehen wurde.

Herr Rahmstorf belegt damit wieder, dass beim (AGW-)Klimawandel Publikationsmenge und -Qualität keinen Zusammenhang haben.

Die zwölf wichtigsten Maßnahmen in München zur Lösung des Klimaproblems

31 Forderungen sind es insgesamt. 12 davon seien besonders herausragend, wie die SZ befand. Diese wurden von der Redaktion ausgewählt und mit der Überschrift:
Die Stadt muss endlich mehr für den Klimaschutz tun, fordern die jungen Umweltaktivisten. Was sie konkret verlangen – und was Partien und Institutionen davon halten“,
detailliert dargestellt.

Anbei Auszüge zu diesen wichtigsten Forderungen. Beim Lesen unbedingt beachten, dass durch die vom Autor notwendigerweise vorgenommenen, erheblichen selektiven Kürzungen ein nicht mehr unvoreingenommenes Bild entstanden ist.

FfF München, Forderung: Recyclingquote von 90 %
GRÜNE: … ist diese Marke nur zu erreichen, wenn auf Bundes- und EU-Ebene die Weichen entsprechend gestellt werden

FfF München, Forderung: Kein Einwegplastik in der Stadt
Diesmal sind die Grünen „gnädiger“ als die CSU: GRÜNE „Die Handlungsmöglichkeiten des Stadtrates beschränken sich auf den städtischen Einflussbereich. Hier wollen wir Einwegplastik möglichst noch vor 2025 abschaffen“.
CSU: „München soll spätestens ab 2025 vollständig einwegplastikfrei sein

FfF München, Forderung: Keine Lebensmittel verschwenden

FfF München, Forderung: „Eine verantwortungsvolle Sammlung weggeworfener noch essbarer Nahrung, um Containern zu ermöglichen und die Erhebung von nennenswerten Gebühren für die Entsorgung von Lebensmitteln … „
GRÜNE: „ … die Erhebung von Gebühren für die Entsorgung ist eine von Lebensmitteln, insbesondere für Gastronomie und Einzelhandel ist eine völlig neue Idee, die noch gründlich untersucht werden muss
Bayernpartei: Gastronomie und Supermärkten Gebühren für die Entsorgung von Lebensmitteln aufzubürden ist weltfremd. Erstens sind die Unternehmen aufgrund von Hygienebestimmungen gezwungen, abgelaufene Lebensmittel zu entsorgen ...

FfF München, Forderung: Häuser schneller energetisch sanieren
Alle Wohn- und Gewerbebauten im Stadtgebiet sollten ab 2030 einen geringeren Primärenergiebedarf als 30 kWh pro Jahr und Quadratmeter aufweisen … „
SPD: „Das oberste Ziel ist, dass Wohnraum bezahlbar bleibt und neuer entsteht. Deshalb muss die Möglichkeit, Kosten für die Sanierung auf die Mieter umlegen zu können, sehr eng begrenzt werden.
FDP: Diese Forderung unterstützen wir voll …
Bayernpartei: „Dies würde eine weitere Anfeuerung der Mietpreise bedeuten. Die Belastung ist bereits jetzt exorbitant hoch, deshalb lehnen wir die Forderung ab ... „

FfF München, Forderung: Flächenversiegelung beschränkenUm existierende CO2-Senken und Versickerungsflächen zu erhalten und auszuweiten, muss die Flächenversiegelung auf 50 % des Stadtgebietes beschränkt werden“.

FfF München, Forderung: Stadtteilzentren stärken … „Stadtteilzentren und Einzelhandel sollen gestärkt werden. Das verkürzt die Strecken, die zurückgelegt werden müssen; zum Beispiel um Einkäufe zu tätigen … und Autos werden überflüssig. Durch autofreie Planung sollen klimafreundliche Mobilitätsformen noch attraktiver gemacht werden“
GRÜNE: „Die autofreie Planung von Stadtquartieren haben wir schon immer gefordert ... „
CSU: wir befürworten die Stärkung von Stadtteilzentren und den Einzelhandel. Die wohnortnahe Versorgung soll gewährleistet sein ...

FfF München, Forderung: Benziner und Diesel aus der Stadt verbannen
Umweltreferentin (parteifrei): Pauschal Dieselfahrzeuge aus der Stadt auszusperren, ist nicht verhältnismäßig und rechtlich nicht zulässig.
SPD: Der Stadtrat hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2025 80 % der Mobilität umweltfreundlich erfolgt.
GRÜNE: Die Elektrifizierung bis 2015 ist ohne zusätzliche Maßnahmen der Bundesregierung nicht zu schaffen.
CSU: 2016 haben wir schon ein Antragspaket eingebracht: Bis 2030 Umstieg auf emissionsfreie Busse im ÖPNV und Umstieg des städtischen Fuhrparks auf emissionsfreie Fahrzeuge und Ausbau der E-Ladestationen.

FfF München, Forderung: Kostenloser Nahverkehr ab 2025
MVG (Münchener Nahverkehrs-Betreiber): Nicht realisierbar, da es der dritte Schritt vor dem ersten wäre. Zuerst muss die Infrastruktur ausgebaut werden (Kosten?). Ein Nulltarif würde Einnahmeausfälle von 500 Mio EUR/Jahr verursachen
SPD: Wir können uns vorstellen, dass die Benutzung des ÖPNV einmal kostenlos sein wird …
CSU: … die Einführung eines 365-EUR-Tickets für Schüler und Azubis soll noch in diesem Herbst erfolgen.

FfF München, Forderung: Flüge deutlich teurer machen

FfF München, Forderung: Heizkraftwerk Nord bis 2022 abschalten … Ein Ende aller fossilen Heiz- und Kraftwerke, keine fossilen Brückentechnologien
ÖDP: Leider wurden die Bürger mit falschen Behauptungen über die Möglichkeiten der Abschaltung des Heizkraftwerks hinters Licht geführt ...
SPD: Die Entscheidung trifft die Bundesnetzagentur ...
CSU: Wir respektieren das Bürgervotum zur Abschaltung des HKW Nord 2 …

FfF München, Forderung: Fernwärme nur noch mit Erneuerbaren … massiver Ausbau der Geothermie
SPD: Wir stimmen zu: Fernwärme soll komplett aus erneuerbaren Wärmequellen stammen ...
CSU: Der Stadtrat hat bereits beschlossen, bis 2040 100 % der Fernwärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Wert schon früher erreicht wird.

FfF München, Forderung: Neue Ökokraftwerke … großzügiger Neubau von erneuerbaren Erzeugerkapazitäten
FDP: Die Strategie der Stadtwerke, ihren Strom ausschließlich aus Erneuerbaren zu gewinnen, ist eine reine Mogelpackung, da der Strom im Ausland, oder weit ab von München erzeugt wird und nie hier ankommt. Wir wollen mehr erneuerbare Energien in München erzeugen und müssen endlich die Stromtrassen verwirklichen.

Fazit (des Autors)
Die Klimahüpfer sind in ihren Forderungen etwas konfus und erkennbar fremdgesteuert (kommt man mit 16 darauf, dass eine Reduzierung des Primärenergiebedarfs auf 30 kWh pro Jahr klimarettend sein soll?) Eine irgendwie geartete Abschätzung auf Wirkung und Kosten findet erkennbar nicht statt. Man outet sich eher als Sprachrohr allgemeiner Unzufriedenheit und Wünsche.
Die Parteien lassen sich trotzdem weiterhin buchstäblich auf der Nase herumtanzen und haben kein Antwort-Konzept, Wissen zum Thema Klima sowieso immer noch nicht. Lediglich die ÖDP sticht etwas aus dem Parteien-Einheitsbrei heraus.

Weiterbildung

Um mehr Sachkunde zum sich stetig wandelnden Klima und den möglichen Einflüssen des Menschen darauf zu bekommen, werden FfF Klimahüpfer von Organisatoren (mit Unterstützung durch öffentliche Gelder) weitergebildet.
In der Kleinstadt des Autors wird dazu in Kürze extra ein Klimagipfel für die „Bewegten“ Jugendlichen veranstaltet.
Die Themen (vollständige Listung):
Wir wollen mehr als Schule schwänzen!
… Erfahre in einem abwechslungsreichen Programm und spannenden Workshops von Upsycling über Zero-Waste-DIY bis Trashtagging, wie du dein Leben nachhaltiger gestalten kannst. Suche aktiv nach konkreten Lösungsansätzen für deine Stadt und fordere die Politik zum Handeln auf. Sei Teil der Klimabewegung, lerne Leute kennen, hab Spaß! Fußball, Beachvolleyball oder Chillen in der Sonne kommen sicher nicht zu kurz … die Beteiligten können dabei herausfinden, wie sie sie sich kommunalpolitisch engagieren können … weiter stehen eine Müllsammelaktion und eine große Fahrraddemo auf dem Programm. Alter: 10 – 20 Jahre“

Für die am unteren Ende der Jahrgangsskala sich befindenden Hüpfer bringt die Lokalzeitung regelmäßig gezielte Klimabildung. In ihrer Ausgabe vom 13.07.2019 sah diese wie folgt aus:
Rubrik ACH SO!: Das Gas CO2 … Welche Rolle spielt CO2 für uns?
… Kohlendioxyd ist in sehr kleinen Mengen in der Luft enthalten. Das Gas entsteht etwa, wenn Holz, Kohle oder Öl verbrannt werden. Je mehr CO
2 herumfliegt, desto wärmer wird es auf der Erde. Es gibt dann häufiger Unwetter und lange Dürren. Was können wir gegen zu viel CO2 in der Luft tun? …
Laut Herausgeberkennung stammt diese Kinderinformation von der dpa. Erkennbar hat die „dpa“ für Deutschland zentral die „Lufthoheit“ über das Bürgerwissen übernommen. Wer einst darüber lachte, wie Berlusconi als Medienmogul Italiens Medieninformation bestimmte, findet bei uns nun Vergleichbares, nur ist es nicht privat gelenkt.

Was sagen die Eltern?

Bisher ist dem Autor nichts zu Ohren gekommen. Vielleicht ändert sich das, wenn einigen klar wird, welche immensen Kosten sie bald durch die Hüpf-Wünsche ihrer Kinder zusätzlich haben werden [4]. Die Kinder werden es als Erwachsene auf jeden Fall merken. Vielleicht werden sie dann für mehr Einkommen hüpfen, oder auf Harz 4 „gehen“. Da braucht man dann wenigstens nicht dafür zu hüpfen, weil es automatisch kommt.

Ein Rest, der alles bis zum letzten Cent bezahlen muss, es aber nicht mehr so übrig hat wie ein Teil der derzeitigen Eltern, wird bis dahin vielleicht so klug geworden sein, zu ahnen dass man vielleicht besser gegen wirkliche, ideologisch verursachte (Ausgaben-)Probleme im eigenen Land hätte hüpfen sollen [8]. Das wohl Größte, die explodierende Überbevölkerung, ist sowieso nicht lösbar. Oder doch: Wenn Deutschland kein Geld mehr für Sozialleistungen hat, kommt auch kein „Goldjunge“ mehr zum retten.

Was ist dümmer nichtwissender als die Hüpf-Kinder? Gemeinderäte

Stimmt natürlich nicht. Es könnten auch die Stadträte der an Zahl rasant zunehmenden Klimanotstands-Kommunen oder unser Bundestag, oder auch von der Leyen (die EU will ich bis 2050 CO2-neutral gestalten) sein. Denn die Auswahl ist zu selektiv. Aber man ist nun einmal darauf angewiesen, wann die Lokalzeitung berichtet.

Die kleine Gemeinde Veitsbronn schafft das Unmögliche: Sie kann für jede Gemeindemaßnahmen „Die Auswirkungen bezüglich der globalen Erwärmung … berücksichtigen“. Das gelingt wohl nur, wenn sie es auch berechnen kann.

Der Autor ist gespannt, wie diese Berechnungen aussehen und was herauskommt, wenn die Gemeindebürger erste Ergebnisse und Kosten dazu erfahren.

Der Autor schätzt für die Veitsbronner Bürger schon einmal ganz grob den maximalen, globalen Klima-Wirkungsbereich der Gemeinde ab:
Deutschland erzeugt mit seinem CO2-Ausstoß nach Herrn Rahmstorf bis zum Jahr 2100 eine Erwärmung von 0,05 Grad Celsius [10]. Bei realistischem Forcing von ca. 1 K sind es stattdessen 0,017 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 (damit man die Spanne weiß, über die gesprochen wird). Pro Jahr sind es von gesamt-Deutschland 0,000653 °C.
Nun hatte die Gemeinde Veitsbronn laut ihrer Homepage Ende 2008 6.282 Einwohner; mögen es inzwischen 7.000 sein. Die Gemeinde hat weder nennenswert Industrie, noch sonstig überproportionale CO2-Schleudern. Allerdings ein beheiztes Freibad.

Es ist demnach nicht unrealistisch – eher übertrieben -, den Klimaeffekt von Veitsbronn über den Mittelwert an deutschen Einwohnern abzuschätzen:
Und dann beträgt der globale Klimaeffekt von Veitsbronn bis zum Jahr 2100 (0,05 … 0,017 °C/82.000.000) x 7.000 Einwohner. Das sind bis zum Jahr 2100 maximal +0,000.004.26 … 0,000.001.42 °C (ca. 4 … 1 millionstel Grad Celsius)Temperaturerhöhung in Summe.
Und nun will der Gemeinderat für jede einzelne Gemeindemaßnahme die „Auswirkung auf die globale Erwärmung berücksichtigen“.

Viel Spaß wünscht der Autor beim Publizieren der „globalen Klimarettungs-Auswirkung“ und der dagegen gestellten Kosten für die Gemeindebürger.
Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu ahnen, dass die „globalen Auswirkungen“ niemals erscheinen werden. Man wird den CO2-Preis nehmen, der „glücklicherweise“ bald 180 EUR/t beträgt und damit gewaltige Einspar-Erfolge ausweisen.

Das Wissen der Protagonisten über den fachlichen Hintergrund ihres Beschlusses erfährt man, wenn man die Stimmen dazu liest:
CSU: … stimme dem Antrag nicht zur zu, sondern würde ihn noch entsprechen erweitern ….; Das Signal ist absolut richtig …
SPD: … Wollte dazu wissen wo eine Grenze zu ziehen sei: „Beginnt das schon bei der Beschaffung des Toilettenpapiers“... Der Antrag wurde als zu pauschal bewertet.
WBH (hat den Antrag eingebracht): …. „Er hatte den Antrag seiner Partei zuvor ausführlich begründet und deutlich gemacht, wie wichtig es sei, dort für den Klimaschutz aktiv zu werden, wo es möglich sei, nämlich vor Ort in der eigenen Gemeinde“ …

Der Autor hätte die Begründung der WBH gerne gelesen. Leider sind beim Klimawandel Begründungen für die Lokalredaktion vollkommen unwichtig, da ja jeder um dessen Dringlichkeit weiß. Und so steht diese auch nicht in der Zeitungsreportage.

Quellen

[1] SZ, Printausgabe vom 29./30. Juni 2019: Zwölf mal Zukunft

[2] SZ: Gebotene Verbote Echter Klimaschutz wird wehtun

[3] Tychis Einblick Di, 9. Juli 2019: Zielerreichung unsicher, Kosten garantiert: Merkels „Klimaneutralität” kostet Deutschland 3.000 Milliarden Euro mehr

[4] kaltesonne: Milliardengrab Klima-Hype Klimawende: 7600 Milliarden fürs Klima

[5] EIKE 03.07.2019: Wozu (gegenteilige) Messwerte betrachten? Den Klimawandel fühlt doch jeder

[6] EIKE 21.02.2018: Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher

[7] SZ Onlineausgabe: Radikale Forderungen und was die Politik dazu sagt

[8] Tychis Einblick: Migrationspolitik mit Klimaverstärker Die Refugees-Welcome-Front strebt aus der Defensive

[9] Quelle Tagesschau: „Noch nie war es in Deutschland im Juni so heiß: 38,6 Grad“, textete die Tagesschau. Und stellte das Zitat von Rahmstorf dazu: „Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem.

[10] ScienceScepticalBlog: Stefan Rahmstorf lässt die Katze aus dem Sack. Deutschlands Anteil an der globalen Erwärmung bis 2100 beträgt max. 0,05 oder 0,1 Grad!




»Das E-Auto nützt nur der Automobilindustrie, aber nicht den Kunden!«

Jörg Wellnitz ist Professor an der Technischen Hochschule Ingolstadt und Inhaber einer Professur in Melbourne. Er fährt selbst ein Elektro-Auto. Wellnitz hat sich akribisch mit allen Aspekten der E-Mobilität auseinandergesetzt. Sein Fazit: Sie werde nie so kommen, wie von Industrie und Politik prognostiziert. Für ihn ist das Ganze ein Alibikrieg, nichts anderes. Der Kunde ist dabei Nebensache.

Manchmal ist es durchaus der Mühe wert, stundenlang das Netz zu durchstöbern. Dann stößt man auf einen schon einige Monate alten Beitrag von Prof. Jörg Wellnitz, über den das Portal ›Ingoldstadt-Today.de‹ berichtete, ein weithin unbekannter Digitalableger des ›Donaukuriers‹. Es ist ein hochinteressanter Artikel, der im Diskurs um das E-Auto bisher untergegangen ist.

»In der Volksmeinung ist die E-Mobilität eine tolle Sache«, sagt der eloquente Professor, »aber sie macht überhaupt keinen Sinn, wenn man sich alle Aspekte des Themas einmal vor Augen führt.«

In der Tat gibt es nicht einen Aspekt, für den Wellnitz nicht ernüchternde Zahlenwerke parat hätte, erstaunliche Untersuchungen zitieren kann oder schlicht mit gesundem Menschenverstand eins und eins zusammenzählt.

Autoverkehr nur für 16 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich

Im Zentrum der Betrachtung steht selbstredend der von den E-Auto-Enthusiasten behauptete umweltpolitische Nutzen. Professor Wellnitz macht eine ernüchternde Rechnung auf:

Für gerade einmal 16 Prozent des angeblich klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes ist der Autoverkehr verantwortlich. »Belastender ist da ja schon die Massentierhaltung und die landwirtschaftliche Monostruktur« – von den großen Containerschiffen, den Kreuzfahrtlinern auf den Weltmeeren und dem Flugverkehr ganz zu schweigen.

Für eine Batterie kann man acht Jahre mit Verbrennungsmotor fahren

Aber selbst ohne Berücksichtigung dieser CO2-Schleudern wäre das E-Auto für die Verbesserung der Umweltbilanz nach Meinung von Wellnitz vollkommen wertlos. »Bis die Batterie für Tesla beispielsweise gebaut ist, könnte man acht Jahre lang mit einem Verbrennungsmotor fahren, um die gleiche Umweltbelastung zu erzielen«, so Wellnitz. Er führt das Narrativ von der Zero-Emission des E-Autos ad absurdum und macht in einem Atemzug dem Märchen vom billigen Fahren mit Strom den Garaus.

E-Auto hat nach acht Jahren nur noch Schrottwert

Denn laut Wellnitz ist es eine Frage der Zeit, bis der Strom zum Aufladen der Batterien – der zudem in der Hauptsache alles andere als sauber produziert wird – ebenso besteuert wird wie Benzin oder Diesel. Und dann lägen die Kosten für einen E-Flitzer bei rund 800 Euro pro Monat. Und der hat ob der möglichen Ladezyklen eines Akkus in acht Jahren nur noch Schrottwert.

Und das alles weiß die Autoindustrie nicht?

»Alle wissen es«, sagt Jörg Wellnitz, »aber es geht weder um die Umwelt noch um die Kunden.« Der Grund, warum Hersteller wie Audi, BMW, VW und andere derzeit Milliarden in die neue Technologie investieren, liege ganz woanders.

Wellnitz: »Zum einen lassen sich Milliarden an EU-Fördergeldern kassieren. Daneben bewahren E-Autos die großen Hersteller vor Strafzahlungen wegen Nichterreichens der europäischen Klimavorgaben, da sie mit angeblichen Zero-Emissionsmodellen den Flottenmix nach unten drücken. Es geht selbstredend auch um das Markenimage, um ein grünes Mäntelchen und um Technologiekontrolle.« Man baue die E-Autos im Wissen, dass sie alles andere als die automobile Zukunft seien. »Es zu machen ist billiger, als es nicht zu machen«, habe ihm ein Automanager gesagt, »es ist sinnlos, aber es kostet weniger.«

Den Herstellern geht es nur um mehr Absatz

Und – so ganz nebenbei – es geht natürlich darum, noch mehr Autos zu verkaufen. 1,6 Milliarden Fahrzeuge gibt es heute bereits weltweit. 80 Millionen werden pro Jahr produziert. Das seien ebenso viele, wie Kinder auf dieser Welt neu geboren werden. E-Autos sind für die Hersteller kein Ersatz für Verbrenner, sondern ein Zusatzgeschäft, um als Zweit- oder Drittfahrzeug noch mehr Autos an den Mann zu bringen.

Die Kinder Afrikas lassen grüßen

Doch dieses Zusatzgeschäft, so Wellnitz, stoße an seine Grenzen, wenn es um die benötigten Rohstoffe für den Bau von Akkus gehe, deren Abbau in Chile (Lithium) und Zentralafrika (Kobalt) nicht nur extrem umweltunverträglich ist und in weiten Teilen mit unvertretbarer Kinderarbeit einhergeht. Wellnitz: »Würde Audi den A4 in großer Serie rein elektrisch bauen, müssten sie den halben Weltmarkt an Kobalt leerkaufen.«

Bei VW habe man so eine Rechnung schon einmal vorsorglich aufgemacht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Konzern für seine Produktion von E-Autos rund 130.000 Tonnen Kobalt benötigen würde. Die Weltproduktion indes liegt derzeit bei 123.000 Tonnen. Die Kinder Afrikas grüßen die VW-Kunden an dieser Stelle auf das Allerherzlichste!

7,5 Kilo weniger Gesamtgewicht, besseres Klima

Für Wellnitz ist der Dieselmotor nach wie vor der sauberste und umweltfreundlichste Antrieb. Der Ingolstädter Professor macht noch eine andere bemerkenswerte Rechnung auf. Abgesehen davon, dass ein Auto-Akku rund 100 Wattstunden Leistung pro Kilogramm Gewicht liefert (Benzin 12.000 Wattstunden und Wasserstoff, für Wellnitz der Treibstoff der Zukunft, 33.000 Wattstunden), ließen sich die Klimaziele heute schon ganz leicht erreichen. Und zwar so:

Würde jeder Autofahrer auf unnötig mitgeführten Ballast von durchschnittlich 7,5 Kilogramm verzichten, dann »hätten wir die europäischen Klimaziele schon in Sichtweite«.

Die Zukunft heißt Wasserstoff

Und würde man eine aufrichtige Ökobilanz aufmachen, basierend auf Preis, Bauraum und Leistung, dann »kommt hinten der Ottomotor heraus oder ein kleiner Diesel«, sagt Jörg Wellnitz, der im Übrigen auf eine ganz andere Zukunftstechnologie setzt, die zu verschlafen die deutschen Autobauer aufgrund der politischen E-Vorgaben gerade dabei sind: »Das Wasserstoffauto wird ganz sicher kommen.« (hh)

Der Beitrag erschien zuerst beim Deutschland-Kurier hier




Der nächste Klima-Mythos fällt: Es gibt keinen 97%-Konsens zum menschengemachten Klimawandel

„Oft wird behauptet, es gäbe große Uneinigkeit darüber, ob der Klimawandel stattfindet und ob er auch menschengemacht ist. Das ist falsch. Das Team des Kognitionspsychologen John Cook wertete knapp 12.000 Studien zum Thema globale Erwärmung aus: 97 Prozent derjenigen, die sich zum Klimawandel positionierten, waren sich einig, dass der Klimawandel auch menschengemacht ist (Environmental Research Letters: Cook et al., 2013). Es sind Lobbygruppen der fossilen Industrie, die seit Jahrzehnten bewusst Zweifel an diesem wissenschaftlichen Konsens streuen.“

Das Zitat stammt aus „10 Fakten zum Klimawandel, die man sich merken kann“, ein Text, den Michael Lindner und Antonia Schuster zum „Wissen“ der ZEIT zusammengeschustert haben.

Wo die ZEIT voranprescht, kann der Spiegel nicht am Wegrand stehen:

„Und sie betonen andererseits, dass sich die Wissenschaft auf gewisse Kernaussagen geeinigt hat: Zum Beispiel, dass es den Klimawandel gibt. Dass der Klimawandel eine Bedrohung ist, aber durch entschiedenes Handeln zumindest abgemildert werden könnte. Darüber, dass der Mensch einen entscheidenden Einfluss hat, gibt es sogar einen 97-prozentigen Konsens der Forscher.“

Das schreibt Christopher Schrader in seiner Klima-Dystopie für den Spiegel.

Um das Dreigestirn der linken Systempresse mit ihrem englischen Counterpart zu vervollständigen: Auch für den Guardian ist der Konsens der Klimaforscher eine ausgemachte Sache:

“There is actually a 97% expert consensus among climate scientists that humans are responsible for global warming…”

 

Das Problem: Es gibt keinen 97%-Konsens unter Wissenschaftlern darüber, dass der Klimawandel von Menschen zu verantworten ist.

Wir haben schon vor einiger Zeit über die seltsame Idee geschrieben, auf die ohnehin nur Ideologen kommen können, man würde Wissenschaft per Konsens entscheiden: Wenn die Mehrheit der Ansicht ist, die Erde dreht sich ab sofort nicht mehr Richtung Osten sondern, sagen wir, Richtung Süden, dann ist das eben Konsens, ungeachtet der Fakten.

Nein, so funktioniert Wissenschaft nicht. Eine Idee, die gegen das gebürstet ist, was die Mehrheit der Forscher für richtig hält, eine Idee, die in empirischer Prüfung bestätigt wird und durch diese Bestätigung alles beseitigt, was die Mehrheit der Wissenschaftler bislang geglaubt hat, reicht, um wissenschaftlichen Fortschritt zu erzielen.

Konsens, im Gegenteil, ist eher hinderlich. Konsens macht larmoyant, träge und führt dazu, dass man sich in der Gegenwart einrichtet. Konsens, die Behauptung, es gebe einen Konsens, sie hilft in der Regel nur den Ideologen, die einen angeblichen Konsens benutzen wollen, um ihre Ziele zu befördern, wie dies die Klimaalarmisten, die immer mehr zur Klima-Mafia werden, derzeit tun.

Die Geschichte der 97%-Konsens-Behauptung beginnt im Jahre 2004 mit einem Beitrag von Oreskes, der so unterirdisch schlecht ist, dass wir ihn hier nicht berücksichtigen wollen und auch nicht müssen, denn zwischenzeitlich haben John Cook und unterschiedliche Co-Autoren versucht, in mehreren Studien die Existenz eines Konsenses darüber, dass Klimawandel menschengemacht ist, nachzuweisen. Offenkundig kann man eine Forschungsfrage, die nach „Konsens“ sucht, nicht mit der Methode der Wissenschaft in Einklang bringen. Wir bewegen uns hier im Feld der Forscher, die vom öffentlichen Förderungskuchen auch ein paar Euros oder Australische Dollars abhaben wollen und als Gegenleistung ideologisch Verwertbares liefern.

Cook et al. haben in ihrer letzten „Studie“ aus dem Jahre 2013 besonders gut Verwertbares geliefert, Verwertbares, das über die Zahlen wirken soll. 12.465 wissenschaftliche Beiträge in Zeitschriften haben die Autoren gesammelt, vielleicht auch 12.876 oder 13.458. So genau wissen das die Autoren offensichtlich nicht. Und weil sie es nicht genau wissen, verbreiten sie in ihren „supplementary materials“ andere Daten als in ihrem Artikel. Wie dem auch sei, irgendwie sind 11.944 Abstracts zu wissenschaftlichen Texten übriggeblieben, die die Autoren dann in einem „citizen science project“, das leider nur die Unterstützung von 24 Bürgern gefunden hat, durch eben diese Bürger haben klassifizieren lassen. Den 24 anonymen Freiwilligen wurden Kategorien vorgegeben, nach denen sie die Abstracts von wissenschaftlichen Texten klassifizieren sollten, in der Hoffnung, dass Autoren in ihrem Abstract beschreiben, was sie tatsächlich auch manchen und in der Hoffnung, dass die Bürgerforscher auch verstehen, was beschrieben wird.

Das kann man tun, wenn man Sorge trägt, dass die Bürger, die sich melden, keine Selbstselektion überzeugter Klimawandel-Jünger darstellen, die überall menschengemachten Klimawandel sehen und hineinlesen und wenn man sicherstellt, dass die Kriterien, nach denen Texte klassifiziert werden, eindeutig sind und in mindestens zwei Kontrollgängen auf ihre Reliabilität geprüft werden. Ob Cook et al. das getan haben? Wer weiß? Sie machen dazu keinerlei Angabe, was den Verdacht nahelegt, die angesprochene methodische Problematik sei ihnen gar nicht bewusst. Dafür, dass die Ergebnisse von Cook et al. nicht wirklich das sind, was man als Speerspitze der methodischen Akkuratheit beschreiben würde, spricht auch die Tatsache, dass 12 einsame Gestalten, sorry: Bürger, anonyme Bürger, für die Klassifizierung von 23.061 Abstracts verantwortlich sind, während es weitere 12 Bürger auf gerade einmal 607 Abstracts gebracht haben. Die Zahl der Abstracts ergibt sich aus der Doppelklassifizierung, jedes Abstract wurde zwei freiwilligen Bewertern vorgelegt. Addiert man die beiden Zahlen und dividiert durch 2, dann ergeben sich 11.835 Abstracts, abermals eine andere Zahl und abermals ein Grund, daran zu zweifeln, dass die Studie von Cook et al. auch nur annähern den Kriterien von Validität und Reliabilität gerecht wird.

Man kann also weder ausschließen, dass die 24 Freiwilligen, die die 11.835 Abstracts, die die aktuelle Grundlage des Beitrags bilden, eine Gruppe von Klimawandeljüngern darstellen, die alles andere als objektiv bei der Einordnung der Beiträge vorgehen, noch kann man ausschließen, dass die vorgegebenen Kategorien von den 24 freiwilligen Beurteilern unterschiedlich verwendet werden.

Dafür, dass Klimawandeljünger an der Auswertung beteiligt waren, spricht die Tatsache, dass sich einige Autoren, die überprüft haben, wie ihre Texte eingeordnet wurden, über eine Fehlklassifikation ihrer Arbeiten geärgert haben. Dafür, dass die freiwilligen Beurteiler die Kriterien, die ihnen vorgegeben wurden, al Gusto und nicht einheitlich angewendet haben, spricht die sehr hohe Zahl von konfligierenden Einordnungen. So gab es bei der Frage, ob ein Abstract eine Befürwortung eines menschengemachten Klimawandels enthält ein Drittel widerstreitender Bewertungen. Man sollte denken, die entsprechende Frage ist einfach zu beantworten. War sie aber offensichtlich nicht, was ein weiterer Hinweis auf Klimawandeljünger ist.

Schließlich haben sich eine Reihe von Wissenschaftlern, deren Arbeiten von Cook et al. berücksichtigt wurden, über die Nichtnachvollziehbarkeit der Auswahlkriterien irritiert gezeigt. Dr. Richard Tol und Dr. Craig Idso zum Beispiel. Tol findet es nicht nachvollziehbar, dass von 122 Beiträgen, die er im von Cook et al. untersuchten Zeitraum veröffentlicht hat, 10 ausgewählt wurden und ärgerlich, dass 5 der 10 ausgewählten Arbeiten falsch klassifiziert wurden, natürlich als Beiträge, die den menschengemachten Klimawandel stützen, nicht als solche, die ihn in Frage stellen, was die Beiträge von Tol tatsächlich tun.



Die bisherige Aufarbeitung der Studie von Cook et al. gleicht einer Auflistung der methodischen Fehler, die man vermeiden sollte, wenn man valide und reliable Ergebnisse produzieren will:

Die Auswahl der Arbeiten, die von Cook et al. berücksichtigt wurden, ist nicht nachvollziehbar und scheint mehr oder weniger willkürlich.

Für die freiwilligen Bewerter wurde nicht sichergestellt, dass keine Selbstrekrutierung von Personen erfolgt, die ein Interesse an der Verbreitung des Mythos vom menschengemachten Klimawandel haben.

Den freiwilligen Bewertern der Abstracts wurden keine Kriterien vorgegeben, die die Wahrscheinlichkeit abweichender Einordnung desselben Abstracts minimieren.

Die Einschätzungen der freiwilligen Bewerter wurden nur in Fällen, in denen zwischen den zwei Bewertern, die dasselbe Abstract einordnen sollten, Differenzen aufgetreten sind, geprüft, in allen anderen Fällen nicht.

Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit einer Fehlklassifizierung wurde maximiert.

Und weil alles noch nicht ausreicht, wenden Cook et al. in ihrer Auswertung der verzerrten Ergebnisse noch einen Taschenspielertrick an. Die nunmehr 11.944 Arbeiten, die von 1991 bis 2011 veröffentlicht wurden und sich mit Klimawandel befassen, werden aufgrund ihrer Abstracts wie folgt klassifiziert:

64 Beiträge werden als Beiträge eingeordnet, die von ihren Autoren als klarer Beleg eines menschengemachten Klimawandels bewertet werden. Eine nachträgliche Prüfung durch Craig Idso hat 23 der 64 Beiträge als Fehlklassifizierung ausgewiesen.

In 922 Beiträgen haben die Autoren von einem menschlichen Beitrag zum Klimawandel geschrieben, den Beitrag aber nicht quantifiziert.

In 2.910 Beiträgen findet sich eine „implizite“ Bestätigung für den menschengemachten Klimawandel, wobei die Bestätigung zuweilen so implizit ist, dass man sich fragt, ob den Autoren, die in diese Kategorie fallen, nicht reihenweise Gewalt angetan wird.

In 7.930 Beiträgen findet sich keinerlei Referenz zum menschengemachten Klimawandel

In 40 Beiträgen bringt der Autor seine Zweifel am menschengemachten Klimawandel zum Ausdruck.

In 54 Beiträgen wird die Idee eines menschengemachten Klimawandels implizit zurückgewiesen, in 24 explizit.

Um die 97% Zustimmung errechnen zu können, schließen Cook et al. die 7.930 Beiträge, in denen keinerlei Referenz zum Einfluss von Menschen auf den Klimawandel vorkommt, komplett aus. 66,4% der Beiträge sind somit belanglos. Die verbleibenden 4.014 Beiträge werden in zwei Gruppen zusammengefasst: 3.896 Beiträge sind für die Autoren pro-menschengemachter Klimawandel, 118 contra. 3.896/40,14 = 97,06%. Tatsächlich sind 32,6% aller bewerteten Abstracts als pro-menschengemachter Klimawandel eingeordnet und nicht 97,06%.

Hinzu kommt, dass man die Einordnung, die Cook et al. vornehmen, nicht unterschreiben muss. Tatsächlich fallen 64, nach Korrektur 41 Arbeiten in die Klasse von Arbeiten, die einen menschengemachten Klimawandel explizit bejahen und quantifizieren, alle anderen Arbeiten fallen nicht in diese Klasse. Ergo ist der wissenschaftliche Konsens, der für die Klimaalarmisten so wichtig ist, gerade auf 1,6 bzw. 0,5% eingeschrumpft. David Henderson hat dieses Argument gemacht. Alex Epstein macht auf seinem Blog ein ähnliches Argument und zeigt zudem, wie die falschen Zahlen, die Cook et al. liefern von Politikern sofort genutzt werden, um ihre Agenda zu befördern.

Institutionalisierte Akademiker und Politiker arbeiten hier, wie es scheint, Hand in Hand.

Zwei sehr gute Kritiken am Beitrag von Cook et al. hat Robert S. J. Tol verfasst: „Comment on Quantifying the Consensus on Anthropogenic Global Warming in the Scientific Literature“ (Environmental Research Letters, 11, 2016) und Quantifying the Consensus on Anthropogenic Global Warming in the Literature: a Re-Analysis. Energy Policy 73(2014): 701-705.

Die Behauptung, 97% der Wissenschaftler, die sich zum Klimawandel äußern, würden die Idee eines menschengemachten Klimawandels unterstützen, ist somit eine Falschbehauptung, die einmal mehr der internen Qualitätskontrolle der Qualitätsmedien entschlüpft ist – oder sollte man annehmen müssen, ZEIT, Spiegel, Guardian, werden dafür bezahlt, den Mythos vom menschengemachten Klimawandel zu transportieren und warm zu halten?

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier




Der Beitrag von Journa­listen zum aufstei­genden Klima-Alarm

Das überrascht mich nicht. Seit über 20 Jahren beobachtete ich vermeintlich respektierte Medien-Agenturen, in welchen investigative Journalisten regelmäßig dabei versagen, über die Debatte um Behauptungen des Inhalts, dass fossile Treibstoffe einen katastrophalen Klimawandel verursachen, angemessen zu berichten.

Journalismus, bis vor Kurzem noch als „vierte Macht“ verehrt, soll angeblich objektiv und über Fakten berichten, wobei er als Wachtposten fungieren soll bzgl. Korruption und Amtsvergehen seitens der Regierung sowie bzgl. der Interessen von Big Money, welche mit Bürokraten und Politikern gegen ,Otto Normalverbraucher‘ konspirieren. Aber beim Thema Klimawandel haben die Mainstream-Medien schon lange jeder Objektivität entsagt und sind auch nicht ihrer Rolle als Wachtposten gerecht geworden. Stattdessen sind sie zu Cheerleadern und Förderern konspirativer Theorien sowie noch mehr Macht für zugreifende Regierungen geworden.

Mainstream-Medien plappern unkritisch die alarmierendsten Behauptungen und extremsten Szenarien nach und heben diese auf den Schild, egal wie unwahrscheinlich diese Behauptungen auch sind. In jedem Report stellen sie sich hinter Regierungen mit ihren Äußerungen, denen zufolge vom Menschen verursachte „Klima-Extreme“ eine „existentielle Bedrohung der Menschheit seien“. Die Berichte sind so abgefasst, als seien sie enthüllte Wahrheiten, ihnen vermittelt von ganz oben. Die fundamentale Verantwortung der Journalisten – ähnlich der Verantwortung, die Wissenschaftler haben – ist es, alles zu hinterfragen, mit einer skeptischen Position als Beginn und mit akribischen Untersuchungen bzgl. der Quelle der Behauptungen, der Vermutungen um sie herum, ob sie durch tatsächliche Daten gestützt werden und ob andere Daten den Behauptungen widersprechen. Aber das ist vorbei. Längst proklamieren die Medien „die Wissenschaft hat gesprochen! Die Menschen zerstören die Erde!“

Es gibt keinen Konsens darüber, dass ein katastrophaler Klimawandel im Gange und der Menschheit geschuldet ist. Aber dennoch – seien die Journalisten nun faul oder einseitig ausgerichtet und dass die Herausgeber nicht nach gegensätzlichen Standpunkten und Stimmen suchen; die Verlage und Sender in ihrer Arbeit nicht den Standards von Fairness und Stichhaltigkeit folgen – dennoch präsentieren die Mainstream-Medien unkritisch eine Klimakrise als settled Faktum, so sicher wie dass die Welt rund ist.

Tausende, nein zehntausende von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt weisen die Behauptung ganz oder teilweise zurück, wonach es eine anthropogene Klimakrise gibt. Aber deren Stimmen sind kaum zu hören, weil die Medien viel zu beschäftigt damit sind, ihre bevorzugte Lüge zu propagieren anstatt alternativen Behauptungen nachzugehen. Umfangreiche Forschungen einschließlich hunderter von Studien und Berichten werden jedes Jahr veröffentlicht, die alle möglichen Hypothesen und Projektionen in Zweifel ziehen, welche von den Führern des IPCC und deren Jünger in die Welt gesetzt werden – tief verwurzelt in den Eingeweiden von Regierungs-Agenturen wie der NASA und der NOAA.

Der Fairness halber sei erwähnt, dass keine Zeitung und kein einzelner Reporter jeden Tag über Klima berichten kann geschweige denn alle Studien dazu zu lesen und auch zu verstehen. Trotzdem ist es aber die Pflicht jeder ehrlichen Nachrichtenagentur zu eruieren, ob es gegensätzliche Standpunkte oder widersprechende Belege gibt, wenn die fragliche Angelegenheit als von so entscheidender Bedeutung hingestellt wird, dass wesentliche Änderungen der Politik oder belastende Änderungen der Wirtschaft, von Regierungs-Institutionen und individuellen Rechten darob beschlossen werden, um ein bestimmtes Problem zu lösen, in diesem Falle das Problem der so genannten Klima-Krise. Hier genügen fast alle Mainstream-Medien nicht ihrer Pflicht. Einige haben offen sämtlichen Debatten einen Riegel vorgeschoben und groß erklärt, dass sie sich einer Politik befleißigen, die es nicht länger gestattet, Standpunkte oder Artikel von irgendwelchen Gelehrten mit gegensätzlichen Ansichten zu Gehör zu bringen, egal wie qualifiziert die- oder derjenige ist, der sich zum Thema Klima äußert und der es nicht als Tatsache akzeptiert, dass die Menschen Urheber eines gefährlichen Klimawandels sind.

Andere Medien-Agenturen, die weniger offen ihren editorialen Bias nach außen tragen, unterdrücken ebenfalls stattfindende, lebendige Debatten über Gründe, Konsequenzen und mögliche Reaktionen bzgl. globaler Erwärmung, indem sie Klimaskeptiker als Menschen porträtieren, denen sie Nähe zu Industrien unterstellen und die weit außerhalb der wissenschaftlichen Mainstream-Meinung stehen.

Falls Journalisten nur ein Minimum an intellektueller Neugier walten lassen würden, würden ihnen leicht begutachtete Literatur-Übersichten vor Augen kommen über hunderte von skeptischen Studien, zusammengestellt auf wenigen Websites, sowie von hunderten von Wissenschaftlern unterzeichnete Briefe mit der Falschheit von einem oder mehreren Aspekten dieser dreiteiligen Behauptung: Das Klima ändert sich, und die Menschen sind die Ursache dafür, und im Ganzen werden die Folgen uneingeschränkt schlecht oder katastrophal sein – und dass wir in nächster Zukunft den Gebrauch fossiler Treibstoffe beenden müssen, um die Zerstörung der menschlichen Zivilisation und der Umwelt zu verhindern.

Die bekanntesten Literatur-Übersichten finden sich in einer Reihe von begutachteten Bänden, die zusammengestellt sind vom Nongovernmental International Panel on Climate Change (NIPCC). Im vorigen Jahrzehnt hat das NIPCC sechs Berichte erstellt, in denen es um die Frage ging, warum die physikalische Wissenschaft nicht hinter der Behauptung steht, dass Menschen einen gefährlichen Klimawandel verursachen, dass es viele Beweise dafür gibt, dass mehr Kohlendioxid in der Luft und eine moderat wärmere Welt tatsächlich vorteilhaft für die menschliche Gesellschaft und die Umwelt wäre, und Beweise dafür, dass die Förderung und der Verbrauch fossiler Treibstoffe ein Segen für die Menschen und den Planeten sind – und nicht ein Fluch für die Existenz der Menschheit.

Falls ein Journalist einmal bei www.CO2science.org schauen würde, der Website des Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change, oder bei www.NoTricksZone.com nachschauen würde [für Journalisten in Deutschland wäre das diese Website www.Eike-Klima-Energie.eu] würde sie oder er buchstäblich tausende begutachteter Studien finden, welche einen oder multiple fundamentale Dogmen, Hypothesen, Datenquellen oder Projektionen hinter der AGW-Theorie unterminieren. Zum Beispiel werden bei CO2Science Tausende Studien und Experimente zusammengefasst, die zeigen, dass ein gestiegener Kohlendioxid-Gehalt und eine moderate Erwärmung sehr vorteilhaft für Pflanzen ist, darunter Erntemengen in Hungergebieten der Erde. Und jedes Jahr präsentiert NoTricksZone auf einer einzigen Website Hunderte von Studien des Inhalts, dass die Natur (einschließlich Sonnenaktivität und großräumiger ozeanischer Zyklen) eine größere Rolle bzgl. Klima spielen als menschliche Kohlendioxid-Emissionen, und dass Vermutungen, das Klimawandel mehr oder schwerere Wetterextreme mit sich bringt, einfach falsch sind.

Im vorigen Jahrzehnt haben tausende Wissenschaftler ihre Unterschriften unter Briefe gesetzt, in denen die Tatsache angesprochen wird, dass Behauptungen eines dem Menschen geschuldeten Klimawandels im besten Falle überbewertet und im schlimmsten Falle einfach missbraucht werden. Gerade eben erst haben fast 90 prominente italienische Wissenschaftler einen offenen Brief an ihre Regierung geschrieben, in dem u. A. festgestellt wird:

Kohlendioxid selbst ist kein Verschmutzer. Es ist im Gegenteil unabdingbar für das Leben auf unserem Planeten.

Die anthropogene Ursache der globalen Erwärmung ist eine unbewiesene Hypothese … im Gegenteil, die wissenschaftliche Literatur beleuchtet immer stärker die Existenz einer natürlichen Klimavariabilität, welche zu reflektieren die Modelle nicht in der Lage sind. Diese natürliche Variabilität erklärt den Hauptteil der seit 1850 zu beobachtenden globalen Erwärmung. Die anthropogene Verantwortlichkeit für Klimawandel im vorigen Jahrhundert ist daher ungerechtfertigterweise übertrieben, und katastrophale Prophezeiungen sind unrealistisch.

Dies folgt einem offenen Brief von Mitgliedern der American Physical Society an ihre Führung, in dem sie das offizielle Statement der Führung bzgl. Klimawandel zurückweisen. Die Unterzeichner begründen dies mit der falschen Schlussfolgerung, dass menschliche Treibhausgase das Klima verändern. Und in einem offenen, von fast 150 internationalen Wissenschaftlern unterschriebenem Brief an den damaligen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schreiben sie:

Die Wissenschaft vom Klimawandel ist eine Periode „negativer Entdeckungen“ – je mehr wir über dieses außerordentlich komplexe und sich rapide evolvierende Gebiet erfahren, umso mehr erkennen wir, wie wenig wir wissen. Wirklich, die Wissenschaft ist NICHT settled.

Daher gibt es keinen einzigen vernünftigen Grund, teure und restriktive politische Maßnahmen zu ergreifen, ohne zunächst überzeugende Beweise dafür zu erbringen, dass menschliche Aktivitäten zu einem katastrophalen Klimawandel führen, der über die natürlichen Ursachen hinausgeht.

Der Gottvater aller gegen den Klimawandel-Alarmismus gerichteten Briefe ist das Oregon Petition Project, welches vom Oregon Institute for Science and Medicine in Umlauf gebracht und inzwischen von über 31.000 amerikanischen Wissenschaftlern unterschrieben wurde, darunter über 9000 mit Doktortitel. Darin heißt es:

Es gibt keine überzeugenden wissenschaftlichen Beweise, dass die Freisetzung von Kohlendioxid, Methan oder anderer Treibhausgase seitens der Menschheit weder jetzt noch in absehbarer Zukunft zu einer katastrophalen Aufheizung der Erdatmosphäre führen wird. Außerdem gibt es inzwischen substantielle wissenschaftliche Beweise dafür, dass ein gestiegener atmosphärischer Kohlendioxidgehalt viele vorteilhafte Auswirkungen auf Pflanzen und Tierwelt der Erde hat.

Es erfordert nicht viel Mühe, die Wahrheit bzgl. Klimawandel zu erkennen: Es ist eine lebendige Debatte im Gange hinsichtlich der Ursachen und Konsequenzen des fortgesetzten Klimawandels, und es gibt eine sogar noch intensivere Diskussion und Uneinigkeit bzgl. der Fragen, ob eine Besteuerung von Kohlendioxid, Restriktionen des Verbrauchs fossiler Treibstoffe oder Optionen von Geoingenieurswesen hinsichtlich Abschwächung oder Verhinderung eines weiteren Klimawandels effektiv sind oder tatsächlich mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Es gibt zwei Seiten in der Klimadebatte, und Presse, Funk und Fernsehen sollten dies zur Kenntnis nehmen, über die Debatte berichten und es einer informierten Öffentlichkeit überlassen zu entscheiden, ob sie glauben, dass Menschen die Welt mittels ihres Verbrauchs fossiler Treibstoffe die Erde untergehen lassen und was man ggf. dagegen tun kann – ohne von Journalisten oder Sprachrohren mit einer sozialistischen Agenda drangsaliert, indoktriniert oder angestachelt zu werden.

SOURCES: NIPCC; NIPCC; NIPCC; No Tricks Zone; CO2Science; No Tricks Zone; Oregon Institute of Science and Medicine; The Heartland Institute; The Heartland Institute

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/journalisms-contribution-to-the-rise-of-climate-alarm

Übersetzt von Chris Frey EIKE