Die 70er Jahre Klima Krisen Show, Teil 1 von 2

Ein wenig 70er Jahre Hintergrund

Ich bin seit Mai 1981 ein professioneller Geologe / Geophysiker in der Öl- und Gasindustrie. Von September 1976 bis Mai 1980 war ich Student an der Southern Connecticut State University in New Haven, Connecticut. Die Winter waren damals verdammt kalt. Der Blizzard im Nordosten der USA von 1978 (AKA „Storm Larry“ ) hat den Bundesstaat Connecticut für fast eine ganze Woche stillgelegt. Der Unterricht wurde abgesagt, wir waren in unseren Schlafsälen eingeschneit … und wir konnten eine ganze Woche lang nur Bier trinken, zwischendurch nach draußen gehen und riesige Schneeballschlachten durchführen … Dann schlug die Krise ein – Jedem Schnapsladen im Umkreis von wenigen Gehminuten um das Campus herum, ging das Bier und alle anderen alkoholischen Getränke aus. Wir mussten unsere Autos aus dem Schnee schaufeln und wurden so die ersten Klimaflüchtlinge. (Wenn Sie denken, ich wäre sarkastisch, denken Sie nicht weit genug.)

Trotz all dieser außerschulischen Aktivitäten fand ich Zeit für den Unterricht und behielt sogar die meisten meiner alten Lehrbücher. Wenn es einen Konsens über den Klimawandel gegeben hätte, hätte es mindestens einen geben müssen.

Historische Geologie

Der Vorschlag: “ …den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre zu ändern, könnte ein wesentlicher Faktor für den Klimawandel sein,“   stammt aus dem Jahr 1861, als der britische Physiker John Tyndall dies vorschlug.

[…] Leider können wir Änderungen des CO2 -Gehalts der Vergangenheit, weder in der Atmosphäre noch in den Ozeanen genau abschätzen, noch gibt es eine feste quantitative Grundlage für die Abschätzung des Ausmaßes des Kohlendioxidgehaltsabfalls, der zur Auslösung der Vereisung erforderlich ist.  Darüber hinaus ist das gesamte Konzept eines atmosphärischen Treibhauseffekts umstritten, da die Geschwindigkeit des Ausgleichs zwischen Ozean und Atmosphäre ungewiss ist.

Dott, Robert H. und Roger L. Batten. Evolution der Erde . McGraw-Hill, Inc. Zweite Auflage 1976. p. 441.

Meteorologie

VORAUSSCHAU DER ZUKUNFT.  Wir können nun versuchen zu entscheiden, ob wir uns in einem interglazialen Stadium befinden, andere Gletscher folgen oder ob die Welt endlich aus der kenozoischen Eiszeit herausgetreten ist. Nach der Milankovitch-Theorie müssen sich die Strahlungsschwankungen der in Abb. 16-18 gezeigten Art fortsetzen, und daher werden sich auch künftig Veränderungen der Gletscher fortsetzen. Nach der eben beschriebenen Theorie sind die Polarbreiten kalt, solange der Nord- und der Südpol ihre derzeitige thermisch isolierte Lage beibehalten. und da der arktische Ozean zwischen eisfreien und eisbedeckten Gebieten pendelt, wird das eiszeitliche interglaziale Klima anhalten.

Unabhängig von der Theorie, der man sich anschließt, solange wir keine grundlegende Veränderung des späten kenozoischen Klimatrends sehen, deutet das Vorhandensein von Eis auf Grönland und in der Antarktis darauf hin, dass die Schwankungen der letzten Millionen Jahre weitergehen werden.

Donn, William L. Meteorologie. 4. Auflage. McGraw-Hill 1975, S. 463-464

Physikalische Geographie

Die Deckwirkung der Atmosphäre auf der Erdoberfläche wurde mit der Funktionsweise eines Gewächshauses verglichen. Kurzwelliges Sonnenlicht dringt so leicht durch das Glas des Gewächshauses wie durch die Atmosphäre. Da Glas für die langwellige Strahlung aus dem warmen Innenraum des Gewächshauses undurchlässig ist, behindert es das Entweichen von Energie.

Als Planet erwärmt oder kühlt sich die Erde im Durchschnitt nicht nennenswert, weil sie so viel Strahlungsenergie verliert, wie sie gewinnt.

Kolenkow, Robert J., Reid A. Bryson , Douglas B. Carter, R. Keith Julian, Robert A. Müller, Theodore M. Oberlander, Robert P. Sharp und M. Gordon Wolman. Physische Geographie heute: ein Porträt eines Planeten . Del Mar, CA: CRM Books, [1974]. p. 64.

Ja … dieser Reid Bryson .

 

Ein Jahrhundert der Klimakrisen

Dan Gainor und Warren Anderson haben 2006 eine großartige Zusammenfassung der „Windfahne“ Klimakrisen zusammengestellt…[Anspielung auf: … seine Meinung nach dem Wind richten]

Feuer und Eis

Es war fünf Jahre vor der Jahrhundertwende und die großen Medien begannen vor dem katastrophalen Klimawandel zu warnen. Die Seite sechs der New York Times hatte die Schlagzeile: Die ernsten Bedenken der „Geologen“. Der damalige Präsident war nicht Bill Clinton; es war Grover Cleveland. Und die Times warnte nicht vor der globalen Erwärmung – sie erklärte den Lesern die drohenden Gefahren einer neuen Eiszeit.

Das Jahr 1895 war nur einer von vier verschiedenen Zeiträumen in den letzten 100 Jahren, in denen große Printmedien eine bevorstehende Klimakrise prognostizierten. Jede Vorhersage hatte ihre eigenen Schicksalsmerkmale: Kanada könnte „ausgelöscht“ werden, oder niedrigere Ernteerträge würden „Milliarden sterben“ bedeuten.

[…]

Dan Gainor und R. Warren Anderson, 17. Mai 2006

Fire and Ice ist eine großartige Lektüre mit einigen fantastischen Grafiken:

1924: ..neue Eiszeit

1933: ..längste Wärmeperiode seit 1776

1975: Abkühlung unvermeidlich

2005: vergangene Hitzeperioden … Gründe für Gelassenheit

1923:Veränderungen der Sonne und der Ausdehnung von Gletschern… neue Eiszeit

1939: …die sagen, dass die Winter früher härter waren, haben recht, kein Zweifel es wird wärmer

1974: .. zunehmende Besorgnis … vor der nächsten Eiszeit

2001:  … keinen Zweifel an globaler Erwärmung, … Menschen sind dafür verantwortlich

Vorstehende Grafiken aus Fire and Ice, Medienforschung

 

 *** Beginn Einschub

Im Original, hat der Autor hier eine Reminiszenz an Bob Dylan eingeschoben.

Für unsere deutschen Leser möchte ich auf ein bereits bei Eike gebrachten Artikel verweisen:

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/05/11/reloaded-kaleidoskop-der-klimafakten-teil-3-von-3/

Dort finden Sie weitere Klima-Alarmmeldungen, sowohl in Deutschland wie auch zum Teil im Ausland. Unvergessen: Rudi Carrell besang 1975 das schlechte Wetter. „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

 *** Ende Einschub

 

Da Wetter nicht Klima ist, scheint es, dass Sie einen weather man brauchen, um zu wissen, in welche Richtung das Klima weht! (/ Sarkasmus)

Es würde zwar Spaß machen, all diese gefälschten Krisen aufzuspießen, aber ich werde mich auf die Climate Crisis Show in den 70er Jahren konzentrieren, weil ich Live dabei war.

 

Die Klimakrise der 70er Jahre

Manche Dinge ändern sich nie… Die Heilung ist immer noch schlimmer als die Krankheit, und alle vorgeschlagenen „Lösungen“ für den Klimawandel sind weitaus schlimmer als das Risiko einer etwas wärmeren Welt im 21. Jahrhundert.

„Eine weitere Eiszeit?“ Time Magazine  Montag, 24. Juni 1974

 

Wissenschaft: Eine weitere Eiszeit?

In Afrika dauert die Dürre das sechste Jahr in Folge an, was die Zahl der Hungeropfer erheblich erhöht. Während des Jahres 1972 verursachten Rekordregen in Teilen der USA, Pakistans und Japans die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrhunderten. In Kanadas Weizengürtel hat eine besonders kühle und regnerische Quelle die Aussaat verzögert und möglicherweise eine enttäuschend kleine Ernte gebracht. Andererseits litt Rainy Britain in den letzten Jahren unter ungewöhnlichen Trockenperioden. Eine Reihe von ungewöhnlich kalten Wintern hat den amerikanischen Westen erfasst, während Neuengland und Nordeuropa in jüngster Zeit die mildesten Winter nach allen Erinnerungen erlebt haben.

Während sie das bizarre und unvorhersehbare Wettermuster der letzten Jahre untersuchen, vermuten immer mehr Wissenschaftler, dass viele scheinbar widersprüchliche meteorologische Schwankungen tatsächlich Teil eines globalen Klimawandels sind. Das Wetter ist jedoch von Ort zu Ort und von Zeit zu Zeit unterschiedlich. Wenn Meteorologen weltweit Durchschnittstemperaturen messen, stellen sie fest, dass sich die Atmosphäre in den letzten drei Jahrzehnten allmählich abgekühlt hat. Der Trend zeigt keinen Hinweis auf eine Umkehr. Klimatische Cassandras werden zunehmend besorgniserregend, da die Wetterabweichungen, die sie untersuchen, möglicherweise der Vorbote einer neuen Eiszeit sind.

Überall sind verräterische Anzeichen zu sehen – von der unerwarteten Beständigkeit und Dichte des Packeises in den Gewässern um Island bis zur Abwanderung eines wärmeliebenden Wesens wie des Gürteltiers aus dem Mittleren Westen nach Süden. Seit den 1940er Jahren ist die globale Durchschnittstemperatur um etwa 2,7 ° F[~1,5 K] gefallen. Obwohl diese Zahl bestenfalls eine Schätzung ist, wird sie von anderen überzeugenden Daten gestützt. Als der Klimatologe George J. Kukla vom Lamont-Doherty Geological Observatory der Columbia University und seine Frau Helena Satellitenwetterdaten für die nördliche Hemisphäre analysierten, stellten sie fest, dass die Fläche der Eis- und Schneebedeckung 1971 plötzlich um 12% zugenommen hatte und seitdem hat der Anstieg weiter zugenommen. Die Gebiete von Baffin Island in der kanadischen Arktis zum Beispiel waren im Sommer einmal völlig schneefrei, jetzt sind sie ganzjährig bedeckt.

[…]

Unabhängig von der Ursache des Abkühlungstrends können seine Auswirkungen äußerst schwerwiegend, wenn nicht sogar katastrophal sein. Wissenschaftler gehen davon aus, dass nur ein Rückgang der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche um 1% das Klimagleichgewicht beeinträchtigen und den Planeten soweit abkühlen kann, dass er innerhalb weniger hundert Jahre in eine andere Eiszeit gleitet.

Das gegenwärtige Klima der Erde ist eine Anomalie. In den letzten 700.000 Jahren gab es mindestens sieben große Episoden von Gletschern, die sich über einen Großteil des Planeten ausbreiteten. Die Temperaturen waren nur in etwa 5% der Fälle so hoch wie jetzt. Aber es gibt eine unmittelbarere Gefahr als die Aussicht auf eine weitere Eiszeit. Selbst wenn sich die Temperatur- und das Niederschlagsmuster in einem oder mehreren der drei großen Getreideexportländer – den USA, Kanada und Australien – in naher Zukunft nur geringfügig ändern, würden die weltweiten Lebensmittel stark zurückgehen. Der Klimatologe von der University of Toronto, ehemaliger Präsident der Royal Meteorological Society, ist der Ansicht, dass die anhaltende Dürre und der jüngste Ausfall der russischen Ernte, der Welt eine düstere Ahnung gegeben haben, was passieren könnte. Warnt Kenneth Hare:

Time Magazine  Montag, 24. Juni 1974 Volltext.

Ende des Teil 1 von 2

Lesen Sie in Teil 2: Die sich abkühlende Welt, Newsweek, April 28, 1975, und   „Kommt die Eiszeit?“, Science News, 1. März 1975 und ebenfalls lesenswert: Wissenschaftler fragen, warum sich das Weltklima ändert, The New York Times 21. Mai 1975

Gefunden auf WUWT vom 24.07.2019

Zusammengestellt und übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2019/07/24/that-70s-climate-crisis-show/




„Klimaleugner sind alles Verschwörungstheoretiker“

Wir berichteten über einen „psychologischen“ Artikel von Stephan Lewandowsky und Michael Mann im Magazin Journal of Social and political sociology.

Lewandowsky ist wie Cook Australier, von dem man in Europa nur wenig liest oder hört. Nichtsdestotrotz ist ihr Wirken vor allem in der Heimat desaströs – unsere Referentin Joanne Nova berichtete, daß die Australier massenhaft Diesel-Generatoren kaufen, weil ihre Regierung eine „Energiewende“ durchgedrückt hat, gegen die selbst die Merkelsche Politik fast harmlos erscheint. Die Universität von West-Australien scheint auf dem Südkontinent die Rolle unseres Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) einzunehmen; allerdings sind die Klimaschwindler dort wohl noch um einiges mächtiger als Schellnhuber, Rahmstorf & Co. Wie die Australier wohl über ihre Klimaexperten denken, wenn mal wieder flächendeckend der Strom ausfällt?

Die beiden Psychologen (!) Lewandowsky und John Cook veröffentlichten vor einiger Zeit einen Artikel mit dem Titel Rekursive Wut: Verschwörungstheorie in der Blogosphäre als Reaktion auf Forschungen zur Verschwörungstheorie (…)

Darin analysieren sie die „Verschwörungstheorien“ der Klimaskeptiker und wehren diese ab, in dem sie die Kritiker bezichtigen, selber Verschwörer zu sein.

Dabei definieren sie die Kriterien der konspirativen Theorien mit Beispielen wie folgt.

„Schändliche Absicht“: Annahme, dass die mutmaßlichen Verschwörer schändliche Absichten haben. Nun, Egoismus könnte man als „schändlich“ definieren. Die Industrie des Westens zu ruinieren, nur um seinen anstrengungsfreien Job mit guten Gehalt zu ermöglichen, das ist schon schä#ndlich. Projektion?

„Verfolgte Unschuld“: Klimaleugner sähen sich als von Klimaalarmisten verfolgt an. Zu dem Argument möge man sich das Schicksal von Augusto Mangini aus Heidelberg anschauen, der sich erdreistete, Stefan Rahmstorf et al. zu kritisieren und dafür von den Polit-Wissenschaftlern aus der Klimaforschung zur Schnecke gemacht wurde.

„Nihilistischer Skeptizismus“: Alles ablehnen, was nicht in die eigene Verschwörungstheorie passt. Dazu kann man nur sagen, daß wir es hier erneut mit einer Projektion eigenen Verhaltens zu tun haben. Nehmen wir Nir Shavivs und Henrik Svensmarks Theorie von der Wirkung der Erdsonne auf unser Klima. Um diese „Klimalüge“ zu „entlarven“, hat Harald Lesch ein eigenes Video im Rahmen von TerraX veröffentlicht, in dem er dummerweise eine manipulierte Wikipedia-Grafik nutzte, die seine Theorie der CO2-getriebenen Klimakatastrophe eher stützte.

„Nichts passiert zufällig“: Zufällige unbedeutende Ereignisse werden der konspirativen Erzählung hinzugefügt. Dieser Punkt erinnert an die Strategie der Klima-Alarmisten, jedes kleine natürliche Ereignis als Ergebnis des „menschgemachten Klimawandels“ darzustellen. Dürre, Gletscher in der Arktis, Gletscher in der Antarktis, Torfbrände, heiße Sommer, Klimaflüchtlinge…., Sie dürfen ergänzen, es gibt ja vieles.

In dem Zusammenhang sei auch an die „Zuordnungswissenschaft“ der Philosophie-Doktorin Friederike Otto erinnert, die angeblich genau ausrechnen kann, welches Extremereignis zu wie viel % auf den Klimawandel zurückzuführen sei.

„Etwas MUSS falsch sein“: Hin- und Herschalten zwischen sich sogar widersprechenden Verschwörungstheorien, die nur die Vermutung gemein haben, daß etwas an den öffentlichen Verlautbarungen der Verschwörer falsch sein muß. Als Beispiel nennen die Autoren die Überzeugung einiger Briten, Prinzessin Diana habe ihren Tod nur vorgetäuscht und sei gleichzeitig vom MI5 liquidiert worden.

Dazu fällt mir sofort ein, daß die Klima-Apokalyptiker in den 70ern vor Schwefelverbindungs-Emissionen und der resultierenden  Eiszeit warnten, und später dann mit denselben Argumenten vor den CO2-Emissionen und der Heißzeit. An beidem sei hauptsächlich der alte weiße Mann schuld, die Meeresspiegel veränderten sich, es entstünden Extremwetterereignisse und Dürren, Klimaflüchtlinge würden nach Norden wandern…..

Ähnlich gelagert die Einschätzung der „Klimaleugner“: Mal seien wir ein versprengter Haufen von verschrobenen Spinnern, mal mit Industrie-Dollarmilliarden geschmierte mächtige Verschwörer, dann wieder andersherum…

Selbstbestätigende Argumentation: Beweise gegen die Verschwörungstheorie werden als Beweis für die Theorie interpretiert. Würden zum Beispiel Klimawarner mehrfach von unabhängigen Stellen bestätigt, wird dies als Beweis aufgefasst, daß die angeblich Unabhängigen in Wirklichkeit zu den Klimawarnern gehören.

An dieser Stelle wäre zu fragen, ob die angebliche Verschwörungstheorie nicht durchaus richtig liegen kann. Auch wenn keine echte Verschwörung, also Absprache, nötig ist, so ist schon auffällig, wie viele völlig unterschiedliche Leute aus völlig unterschiedlichen Bereichen am Klimaschwindel beteiligt sind. Physiker, Geologen, Psychologen, Journalisten, Politiker, Aktivisten, Industrieprofiteure, Feld- und Waldbauern, und mittlerweile sogar Immigranten („Klimaflüchtlinge“). Die kommunizieren natürlich zum größten Teil gar nicht miteinander, können sich also gar nicht verschworen haben. Brauchen sie aber auch nicht, weil Menschen mit ähnlichen Interessen schlicht ähnlich handeln. Ein „sich selbst organisierendes System“, wie unser Vizepräsident Michael Limburg so treffend formuliert.

Die Kriterien, die Lewandowsky und Cook zur Definition einer Verschwörungstheorie präsentieren, sind allgemein durchaus korrekt. Ihr Beispiel zu Prinzessin Dianas Tod oben, oder auch Theorien zur Inszenierung der Mondlandung, erfüllen die Kriterien gut. Und wenn einzelne Klimaskeptiker ihr sachlich-kritisches Gedankengut zum Beispiel mit mystischen Ideen von der Bilderberger-NWO oder den mächtigen Echsenmenschen vermengen, liefern sie den beiden Klima-Psychologen prima Munition.

Insofern ist der hier untersuchte Artikel perfide: Berechtigte Kritik wird raffiniert, wortreich und pauschal in das Reich der Verschwörungstheorien verbannt, in dem Verrückte oder bösartige Lobbyisten ihr Unwesen treiben. Dabei arbeiten die Klimaverschwörer spielend mit dem Mittel der Projektion; bezichtigen ihre Gegner also genau der Methoden, die sie selbst hauptsächlich anwenden. Da hat wohl jemand seinen Machiavelli gelesen. Ob Il principe bei Rahmstorf, Gore und Cook wohl im Bücherregal steht?

 

 

 




Waldsterben 2.0!

Nach der drohenden Klimakatastrophe wird nun ein neues Fass von Klimaschützern aufgemacht. Das Waldsterben 2.0. Dazu einige Fakten.

Deutschland ist das waldreichste Land Mitteleuropas. Aktuell sind rund 11,4 Mio. Hektar mit Wald bedeckt. Das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands. Nach der Entwaldung im Mittelalter nimmt seit etwa 1850 die Waldfläche in Deutschland stetig zu.

Waldfläche-Deutschland

Dank einer nachhaltigen Bewirtschaftung hat die Waldfläche trotz einer intensiven wirtschaftlichen Nutzung seit dem 2. Weltkrieg stetig zugenommen. Auf dem Fundament des Bundeswaldgesetzes ist die Waldfläche in den letzten 50 Jahren um mehr als 1,5 Mio. ha gewachsen. Eine Fläche, die mehr als 2 Mio. Fußballfeldern entspricht.

Zwischen 1992 und 2008 ist die Waldfläche in Deutschland „pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer (17.600 ha) gewachsen“, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das entspricht pro Jahr in etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe. Oder aber der Fläche eines Quadrates mit 13 km mal 13 km Kantenlänge.

In den zehn Jahren von 2002 bis 2012 hat der deutsche Wald um mehr als 50.000 ha an Fläche zugelegt. Einer Fläche, die mehr als 70.000 Fußballfeldern entspricht. Das Volumen der Waldbäume hat zwischen 2002 und 2012 um 220 Mio. m3 zugenommen – und das bei einer deutlich intensivierten Nutzung.

Nicht nur die Waldfläche wächst, sondern auch das Waldvolumen. Heute wächst mehr Wald zu, als entnommen wird und abstirbt und damit steigt auch der Holzvorat in deutschen Wäldern an. Der Holzzuwachs im deutschen Wald beträgt gemäß Waldbericht der Bundesregierung von 2017 durchschnittlich 11,2 m³ je Hektar und Jahr.

 

Bzw. insgesamt 121,6 Mio. m³ pro Jahr. Seit 1970 wurden die Wälder deutlich voratsreicher. Die Gründe für den hohen Zuwachs sind vielfältig. Eine verlängerte Vegetationsperiode, vermehrte Stickstoffeinträge aus der Luft, eine erhöhte CO2-Konzentration in der Luft und die großen Vorräte tragen zu der enormen Wuchsleistung der Wälder bei. Nur etwa 2/3 des Zuwachses wird dabei wirtschaftlich genutzt.

So zeigen auch Satellitendaten, dass Deutschland in den letzten 3-4 Jahrzehnten grüner geworden ist.

Deutschland-Gruen

Im europäischen Vergleich ist Deutschland nicht nur eines der am waldreichsten Länder, es wächst auch am meisten Holz hinzu.

Waldzuwachs

Laut einer Uno-Studie von 2011 sind die Wälder in Europe in den vergangenen 20 Jahren deutlich gewachsen. Laut dem in Oslo vorgestellten Bericht „Zustand der europäischen Wälder 2011“ wuchsen in den vergangenen 20 Jahren die Waldflächen in allen Regionen zumindest etwas – mit Ausnahme von Russland. Insgesamt habe sich der Wald durch Aufforstung und natürliches Wachstum um rund 17 Millionen Hektar Wald ausgedehnt. Das der Wald auch in Deutschland an Fläche gewinnt, hatte damals auch die Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) bei der Präsentation des Waldschadensberichts betont: In den vergangenen 40 Jahren wuchs die Fläche um rund zehn Prozent oder eine Million Hektar.

Im deutschen Wald stehen jetzt ca. 90 Mrd. Bäume, das sind über 1.000 Bäume pro Einwohner.

Einen überdurchschnittlichen Waldanteil haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, gefolgt vom Saarland, von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg mit Berlin und Thüringen.

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Auch in der Länderbetrachtung nimmt die Waldfläche nahezu überall weiter zu. Das zeigen die Auswertungen der Bundeswaldinventur. Der deutsche Wald im Ganzen wächst seit Jahrzehnten. Und das sowohl, was die Gesamtfläche betrifft, als auch was das Volumen der Bäume angeht. Das gesamte Volumen der Waldbäume erreicht inzwischen Rekordwerte: 3,66 Milliarden m3 – und das ist noch nicht einmal alles, denn es kommt noch das sehr dünne Holz der Äste dazu, das traditionell nicht mitgezählt wird. Selbst der Vorrat an abgestorbenen Bäumen nimmt zu, und zwar deutlich: auf jetzt über 200 Mio. m3.

So ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn der Wald in der Fläche und im Volumen wächst, so gibt es darunter auch mehr abgestorbene Bäume und auch mehr Bäume die durch Stürme, oder Trockenheit und Schädlinge Schaden erleiden können. In Naturwäldern liegt aus diesem Grund auch viel Bruchholz und Totholz herum.

Besonders stark zugelegt haben die dicken Bäume. Das hängt auch damit zusammen, dass die Bäume in unseren Wäldern im Durchschnitt immer älter und kräftiger werden. Und das trotz „sauren Regen“ und „Klimawandel“.

In ganz Deutschland bedecken die über 100-jährigen Waldflächen inzwischen mehr als 2,6 Mio. ha – eine Zunahme um mehr als 17 % seit 2002! Zum Vergleich: Das ist eine Fläche, die wesentlich größer ist als das ganze Bundesland Hessen (mit einer Gesamtfläche von etwa 2,1 Mio. ha = 21.000 km2).

Besonders die Flächen der sehr alten Bäume (mit einem Alter von über 160 Jahren) nehmen seit Jahrzehnten stark zu. Die bundesweiten Walderhebungen zeigen zwischen 2002 und 2012 eine Zunahme dieser alten Baumriesen um über 45 % auf jetzt 350.000 ha.

Nach den Ergebnissen der dritten Bundeswaldinventur 2011/2012 sind dabei rund 36 % der Waldfläche als sehr naturnah (14,5 %) oder als naturnah (21,3 %) einzustufen.

Auch für Klimaschützer sollte es sehr erfreulich sein, dass mit dem Holzvolumen der Bäume auch die Kohlenstoff-Menge immer mehr zunimmt, die in unseren Wäldern gespeichert ist: Etwa 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff stecken im deutschen Wald, eine unglaubliche Menge! In Kohlendioxidmengen umgerechnet heißt das: Die heutigen Wälder haben der Atmosphäre im Laufe ihres Wachstums über 7 Milliarden Tonnen CO2 entzogen, und jedes Jahr schlucken sie weitere 50 Mio. Tonnen. Dazu kommen noch die Kohlenstoffvorräte im genutzten Holz. Aktuell werden der Atmosphäre jedes Jahr 150 Mio. Tonnen Kohlendioxid entzogen oder bleiben ihr erspart – dank Wald und Holznutzung in Deutschland.

Allen Unkenrufen zum Trotz stirbt der deutsche Wald also nicht. Ganz im Gegenteil. Nirgendwo in Europa geht es dem Wald so gut wie in Deutschland und nirgends in Europa bindet der Wald durch die hohen Zuwächse so viel CO2 wie in Deutschland. Allen voran die „Klimaschützer“ machen aber ein neues Fass Waldsterben 2.0 auf. Siehe z.B. den Kampf um den Hambacher Forst und die jetzige Debatte um das Waldsterben 2.0 infolge Klimawandel. Hier werden dann insbesondere Fichtenmonokulturen gezeigt, die anfällig für Sturmschäden und Trockenheit und Insektenbefall sind und dies wird dann dem Klimawandel in die Schuhe geschoben. Dabei handelt es sich hier um Fehler der Vergangenheit, welche die Holzwirtschaft gemacht hat. Nach dem 2. Weltkrieg wurde viel Holz gebraucht und vor allen Fichten wurden nach der Rodung neu angepflanzt. Nach dem 2. Weltkrieg ließen England und Frankreich in Deutschland Wälder als Reparationsleistung für eigene Schäden abholzen. Die deutsche Forstverwaltung forstete danach mit Hilfe von Frauen wieder auf, vor allen schnell wachsende Fichtenwälder. Die Folgen wirken bis heute nach. Mit dem Klimawandel hat das wenig zu tun. Was den Klimaschützern aber nicht zu vermitteln sein dürfte. Man glaubt auch hier, was die Medien berichten und sogenannte Fachleute und Experten erzählen.

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceSceptical hier




„Eine Lüge oft genug wiederholt wird zur Wahrheit“ – Vorsicht, wenn sich 97 Prozent aller Wissenschaftler einig sind …

Vorsicht ist geboten, wenn sich wieder mal alle einig sind. Das geht für diejenigen selten gut aus, die nicht bei der trauten Einigkeit dabei sind.

Bei Honecker seinerzeit waren sich 98,85 Prozent einig. Heute sollen sich 97, manchmal auch 98 Prozent aller Wissenschaftler einig darüber sein, dass die Sache mit dem menschengemachten Klimawandel wahr sein muss. »Wir«, also die Menschheit, stehen am Abgrund und müssen sofort »das Ruder rumwerfen«.
Das sei einhellige Meinung nahezu aller Wissenschaftler. Also nahezu aller, damit sie nicht gleich 100 Prozent sagen müssen. Das klingt denn doch zu undemokratisch.

Die Geschichte geht auf den Kognitionspsychologen John Cook zurück. Der wertete 2013 knapp 12.000 Studien zum Thema globale Erwärmung aus. Die ZEIT zitierte das Ergebnis folgendermaßen: »97 Prozent derjenigen, die sich zum Klimawandel positionierten, waren sich einig, dass der Klimawandel auch menschengemacht ist.« Und sie wusste: »Es sind Lobbygruppen der fossilen Industrie, die seit Jahrzehnten bewusst Zweifel an diesem wissenschaftlichen Konsens streuen.«

Cook und seine Kollegen hatten knapp 12.000 Beiträge aus den Jahren 1991 bis 2011 gesammelt. Die sollten in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, welche »Haltung« sie zum Klimawandel einnehmen. Weil auch 12.000 Arbeiten eine Menge Leseaufwand bedeuten, haben das »Bürger« in einem »citizen science project« getan. Wer genau, wie und nach welchen Kriterien, ist nicht bekannt.

Dann werfen sie jene Beiträge in den Papierkorb, die keinen Einfluss des Menschen sehen. Das sind rund 66 Prozent jener 12.000 Beiträge. Die willkürlich übrig gebliebenen 4.014 Beiträge teilen sie dann in eine pro und contra Kategorie. Sie finden nur 118 Arbeiten in der contra-Kategorie. Macht jene berühmten 97,06 Prozent.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama jubelte per Twitter: »97 Prozent der Wissenschaftler stimmen überein: Klimawandel ist eine Tatsache, menschengemacht und gefährlich.« Er berief sich auf diese auf merkwürdige Weise zustande gekommene Studie. Das Problem ist allerdings: Der Konsens der Wissenschaftler ist ein anderer, als Obama suggeriert.

Der Spiegel hat das damals, in seinen glanzvolleren alten Tagen, so gesehen und erzählte selbst, wie diese Fake-News-Nummer aufkam:

»Die Studie belegt also lediglich eine Banalität: Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass der Mensch zur Klimaerwärmung beiträgt. Selbst hartgesottene Kritiker der Klimaforschung zweifeln nicht an dem physikalischen Grundsatz, dass Treibhausgase aus Autos, Fabriken und Kraftwerken die Luft wärmen.

Zu den eigentlich entscheidenden Fragen jedoch mache die Cook-Studie keine Aussage: Wie groß ist der menschengemachte Anteil am Klimawandel? Und wie gefährlich ist der Klimawandel? Die bedeutendsten Fragen der Umweltforschung sind weitaus schwieriger zu beantworten – und hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander.

Warum erwecken die 97 (%) Forscher mit ihrer Kampagne den gegenteiligen Eindruck? Die Öffentlichkeit, so begründen die Autoren die Idee zu ihrer Studie, zögere bei der Unterstützung des Klimaschutzes aus Unwissenheit über den Wissenschaftlerkonsens.«

In den USA würden viele bezweifeln, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Das ist schlecht für die Spendenkassen der vielen Panik-NGOs, die fett daran verdienen. Die sind mittlerweile zu einer unüberschaubaren Masse herangewachsen und tönen alle dasselbe. Die 97-Prozent-Kampagne sollte entsprechenden Druck ausüben. Doch die Kritik daran bezieht sich darauf, dass solche vereinfachenden Kampagnen den »Argwohn« stärken würden.

Der Spiegel zitierte damals noch den Meteorologen Victor Venema von der Universität Bonn, der fünf Gründe auflistet, warum Forscher den Konsens über den Klimawandel nicht mögen. «Über die meisten Fragen der Klimaforschung herrsche keine Einigkeit … Die Kampagne schaffe zudem zwei Lager, die Hauptgruppe und die Sonderlinge. Solch ein Gegensatz widerspreche der Widerspruchskultur der Wissenschaft.«.

In der Wissenschaft werden Erkenntnisse eben nicht mit Mehrheitsabstimmungen verabschiedet. Im Gegensatz etwa zum Fußball, wo 97 Prozent aller Fans der Meinung sind, dass Jogi Löw kein guter Bundestrainer ist; leider interessiert das wenig. Ein ›Wir stimmen ab, ob sich die Sonne um die Erde dreht oder doch umgekehrt‘ gibt es nicht. Bisher jedenfalls nicht.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

Weiterführende Literatur zur Erfindung von „Konsens“ in der Klimawissenschaft finden sie ua. auch hier:

Was stimmt nicht mit der Behaup­tung, „97% aller Klima­wissen­schaftler“ stimmen hinsicht­lich AGW überein?

 

 




„Gekonnte“ Statistik zeichnet sich dadurch aus, dass immer beweisbar ist, was bewiesen werden soll. Oder: Ein Beweis, dass es die mittelal­terliche Wärme­periode nicht gab

Beim Klimawandel gibt es nur eine Konstante: Es ist niemals etwas gewesen, was nicht sein darf

Der berühmte Hockeystick ließ alle „Ungereimtheiten“, das heißt Temperaturänderungen der letzten Jahrhunderte, hinter Algorithmen „verschwinden“. Das Mittelalter ist darin einfach ein fast horizontaler Strich, ein Effekt, der beim Mitteln von Daten, welche eher der Qualität eines Rauschens (neben anderen Mängeln) entsprechen, typisch ist.

Wie es damit konkret aussieht und dazu kommt, wurde bereits anhand eines berühmten“Proxi-Datensatzes referiert:
EIKE 11.05.2016: [5] Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES2k

Doch nun hat eine Studie anhand von genau diesem (grauslig schlechten) Proxi-Datensatz durch gekonnte Anwendung der Statistik herausbekommen (wollen), dass die (klimakritisch) wichtige, Mittelalterliche Warmzeit nur ein lokales Ereignis war und damit keinen globalen Einfluss hatte:
Studie: [2] No evidence for globally coherent warm and cold periods over the preindustrial Common Era
Eine Meldung, welche von praktisch allen Medien aufgenommen wurde und je nach deren „Qualitätsanspruch“ nur gelistet oder mit teils umfangreichen, redaktionellen Ergänzungen Verbreitung fand. Diesmal das Beispiel nicht aus der SZ, sondern vom Pendant im Norden, dem Berliner Tagesspiegel:
[4] Der Tagesspiegel, SINAN RECBER (Journalist | Umwelt & Wirtschaft | Psychologie): Studie widerlegt Argument der Klimaskeptiker 98 Prozent der Erde werden wärmer
Manche Menschen leugnen, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht wird. Doch Forscher zeigen, dass der Temperaturanstieg nichts Natürliches ist.
... Aber nun ja, in der Geschichte der Erde gab es schon immer wärmere und kältere Perioden. Dass die Durchschnittstemperaturen steigen, ist also nichts Neues – kein Grund zur Panik. So lautet ein populäres Argument von Klimaskeptikern, die den menschlichen Einfluss auf die globale Erwärmung bezweifeln.
Dass der derzeitige Klimawandel beispiellos ist, und keine natürliche Erscheinung, haben Schweizer Forscher nun durch eine Studie gezeigt, die im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht wurde. Die Temperaturanstiege der vergangenen 150 Jahre sind laut der Untersuchung fast auf der gesamten Welt gleichzeitig zu beobachten. Die Warm- oder Kaltzeiten der vergangenen zwei Jahrtausende seien hingegen immer nur auf bestimmte Gebiete beschränkt gewesen …

Der zum Artikel verantwortlich gelistete Journalist des Tagesspiegel, SINAN RECBER, postet auf seinem Twitter-Account Klimaalarm wie ein Wilder, bleibt mit 92 Followern jedoch nicht allzu bekannt. Zudem schreibt er auch fleißig Klimaalarm für die TAZ.

Seine fachliche Reputation dazu:
SINAN RECBER, taz: … Jahrgang 1995, schreibt gerne über Klimapolitik, Nachhaltigkeit und ökologische Themen. Er hat während seines Psychologie-Studiums in Wuppertal beim ZEIT Wissen Magazin in Hamburg hospitiert.

Die Mittelalterliche Wärmeperiode hat es nicht gegeben …

haben die Studienautoren ermittelt. Eine wichtige Belegdarstellung daraus zeigt Bild 2. Es zeigt laut den Autoren, dass es im Hochmittelalter keine MWP-Periode gab und Folge dessen die aktuelle unnatürlich-einzigartig sein muss. Bei dieser Darstellung ist zu beachten, dass das Bild keinen Temperaturverlauf, sondern den Anteil der positiven und negativen Temperaturanomalien (angeblich) über die gesamte Erde darstellt.

Bild 2 [2] Verteilung des Anteils von warmen und kalten Temperaturen (Proxis) über die Erde seit dem Jahr 0

Auf EIKE hat ein fleissiger Autor bereits über die neue Studie und ihre eklatanten Schwächen – zum Beispiel, dass die 2k-Proxis den Globus bei Weitem nicht abdecken -, berichtet:
EIKE 26.07.2019: [1] Klimajournalismus: Papa, Charly hat gesagt, sein Papa hat gesagt…- oder wie man faule Berner Studien „nature“ und damit Medien unterjubelt

und auch über das aktuelle MWP-Projekt von „kaltesonne“, welches die – bisher teils strittige -, globale Auswirkung der Mittelalterlichen Wärmeperiode anhand neuer Proxidaten immer deutlicher aufzeigt:
[1] Das KalteSonne-Projekt „Die Mittelalterliche Wärmeperiode“ zeigt also eindeutig, dass die Indikatoren für diese Warmzeit global auf allen Kontinente zu finden sind und es sich demnach um ein globales Ereignis handeln muss.
[1]
(Anmerkung: betrifft Bild 3) … Rote Punkte zeigen warme Bedingungen zur Zeit der MWP an, gelbe Punkte Trockenheit, grüne Punkte Feuchtigkeit. Blaue Punkte sind für Abkühlung während der MWP reserviert. Klicken Sie auf die jeweiligen Punkte, und es öffnet sich die Analyse des jeweiligen Papers. Ebenfalls aufrufbar ist die wichtigste Klimakurve der Arbeit.

Bild 3 kaltesonne MWP-Viewer

Die eklatanten Schwächen des Pages2k-Datensatzes sind bekannt. Da dieser aber die „richtige“ Klimarichtung, also wieder einen Hockeystick, ergibt, „stört“ es die „Klimawandel-„Wissenschaftler nicht:

Pages2k, NZZ: [3] Die globale Mitteltemperatur der letzten 2000 Jahre wurde mit sieben statistischen Methoden (M1–M7) rekonstruiert … (Anmerkung: betrifft Bild 4) Messungen (seit 1865)

Bild 4 [3] Quelle: Pages 2k Consortium, Nature Geoscience 2019 (dargestellt ist die Abweichung gegenüber dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990) – Grafik: svt.

Also wird der Datensatz allseits hoch gelobt, zum Beispiel von Herrn Rahmstorf (PIK):
Rahmstorf: Paläoklima: Die Hockeyschläger-Debatte

So ganz konnte man sich der massiven Kritik nicht verschließen und musste einige der eklatanten – die „AGW-Wissenschaftler“ nicht wirklich störenden – Fehler doch korrigieren:
EIKE: [6] Nächste Pleite: ,Globale‘ Rekonstruktion PAGES 2K kann den ,Hockeyschläger‘ nicht bestätigen

Bild 5 [6] Letzter Stand? der Pages2k Temperaturrekonstruktion der letzten 2000 Jahre

Man hätte sich also vorstellen können, dass eine so große Studiengruppe in einer neuen Studie wenigstens ergänzend die neuen, mindestens die zusätzlichen Daten des kaltesonne-MWP-Projektes oder der vielen anderen neuen Studien ansehen würde:
Vorindustrieller Klimawandel in Südamerika: Das Mittelalter war warm, Gletscher geschrumpft (1.11.2018)
Schottland-Klima der letzten 800 Jahre: Vorindustrielle Wärmephasen geben Rätsel auf (7.10.2018)
Mittelalterliche Klimaanomalie und Kleine Eiszeit in Brasilien (25.8.2018)
Cyanobakterien als Zeitzeugen: Ostsee im Mittelalter möglicherweise wärmer als heute (22.8.2018)
Um Antwort wird gebeten: Weshalb schneidet AWI-Pressemitteilung das Mittelalter weg? (14.8.2018)
Wissenslücke schließt sich: Die Mittelalterliche Wärmeperiode auf der Südhalbkugel (2.11.2017)
Wissenschaftler warnen: Baumringe in kaltgemäßigten Klimazonen nur bedingt für Temperaturrekonstruktionen geeignet (14.9.2016)
Internationale Baumringexperten: Mittelalterliche Wärmeperiode war heißer als gedacht. Klimamodelle scheitern bei Simulation (12.4.2016)
Eine Moräne macht noch keinen Winter: Mittelalterliche Wärmeperiode behauptet sich im Faktencheck gegen plumpes Aktivistenpaper zur kanadischen Baffininsel (11.1.2016)
Ganzen Kontinent mit einem Datenpunkt erklären? Antarktische Außenseiter-Studien zur Mittelalterliche Wärmeperiode offenbaren große Literaturlücken (15.12.2015)
Die Mittelalterliche Wärmeperiode in Afrika (23.11.2015)
Den Nerv getroffen: Führende deutsche Klimainstitute verweigern die Aussage zur Mittelalterlichen Wärmeperiode (17.11.2015)
Zweiter Klimazustandsbericht zum Ostseeraum: Mittelalterliche Wärmeperiode war um ein halbes Grad wärmer als heute (9.6.2015)
Überraschende Wendung: Alaskas Gletscher waren zur Zeit der Mittelalterlichen Wärmeperiode so kurz wie heute (2.11.2014)
Neue chinesische Temperaturkurve der letzten zwei Jahrtausende überrascht: Es war bereits mehrfach wärmer als heute (4.3.2013)
Neues zur Mittelalterlichen Wärmeperiode: Die wundersame Wiederholung der Temperaturgeschichte (26.11.2012)
Kein nordatlantisches Phänomen: Mittelalterliche Wärmeperiode und Kleine Eiszeit in den Anden gefunden (13.10.2012)
Neues Paper in Quaternary Science Reviews: Mittelalterliche Wärmeperiode und Kleine Eiszeit in den chilenischen Anden nachgewiesen (3.7.2012)
Abrupter Temperaturanstieg von mehr als einem Grad um 980 n. Chr. in Island: Mittelalterliche Wärmeperiode mit enormer Erwärmungsrate (17.6.2012)

Das taten sie aber nicht. Bei pro-Klimahysterie-Ergebnissen nicht schlimm: Gelobt wird ja nicht für den Inhalt und Sorgfalt, sondern für das „richtige“ Ergebnis.
Und deshalb zeigt der Autor einmal ganz kurz und mit gleicher „wissenschaftlicher“ Sorgfalt, zu welchem Ergebnis seine Studie zur MWP anhand der Daten des Pages2k-Projektes kommt.

Autorenstudie: Pages2k Proxidaten und die Mittelalterliche Warmzeit

Eigentlich bräuchte man gar nicht neu „belegen“. Bild 5 mit der revidierten, „globalen“ 2k Temperaturkurve zeigt ja schon überdeutlich eine Mittelalterliche Warmzeit. Beachtet man dazu, dass es sich bereits bei den Proxidaten oft um gering auflösende und bereits im Proxi glättende Werte handelt, die dann in der Zusammenfassung nochmals geglättet werden, weiß man, dass diese Kurve immer noch die globale, vergangene Temperaturwirklichkeit mit ihren vielen, kurzzeitigen Extremen großteils unterdrückt, diese „Unterdrückung in den Endwerten ab ca. 1850 allerdings immer stärker wegnimmt und damit (sicher nicht zufällig) die gleiche, überproportionale Hervorhebung wie der ursprüngliche Hockeystick erzeugt.

Anhand der analytischen Darstellungen aus dem Projekt lassen sich jedoch weitere Aussagen treffen. Bild 6 zeigt die Verteilung der pages2k Proxi-Temperaturwerte über den Globus und über den Auswerte-Zeitraum.
Einmal sieht man die eklatante Datenlücke (Grau) genau während den wichtigen Zeiträumen. Doch wo die Lücken nicht (so groß sind, dass der Zeitraum grau hinterlegt wurde) sieht man über die Frühzeit und das Mittelalter umfangreiche, über lange Zeiträume reichende Wärmeperiode(n).

Auf die Idee, solche Wärmeperioden wäre(n) nicht global gewesen, würde man anhand dieses Bildes nicht kommen. Wollte man die Aussage jedoch kritisieren, könnte man nur eines aussagen: Der Datensatz ist für diesen Zeitraum nicht aussagefähig (was die kritisierte Studie nicht getan hat).

Bild 6 [7] aus dem pages2k-Projekt (vom Autor ergänzt)

Als Lösungsversuch kann man nun einzelne Proxis ansehen und versuchen, sich daraus ein wahrscheinliches Bild über den langfristigen Verlauf zu machen. Deshalb nun Proxis der verschiedenen Regionen, um die Temperaturen während der MWP abzuschätzen

Antarktis

Die Sichtung durch den pages2k-Viewer kommt zu dem Ergebnis, dass eine Warmperiode während der besagten, mittelalterliche Zeit dort stattgefunden hat und durch Proxis belegt ist.

Bild 7 pages2k Proxiverläufe Antarktis. Quelle: pages2k Viewer (Grenzlinien vom Autor ergänzt)

Proxi-Einzelverläufe lassen dies präzisieren:

Bild 8 Antarctic WD2006A. Quelle: pages2k Viewer

Bild 9 Antarctic WD2005A. Quelle: pages2k Viewer

Bild 10 Antarctic Plateau Remote/PR-B. Quelle: pages2k Viewer

Arktis

Hinweis: Die Proxis der Arktis liegen meistens an der Grenze zur Arktis. Deshalb gibt es so viele.
Das Globaldiagramm (Bild 11) lässt keinen Schluss zu, außer den, dass über die Zeiträume praktisch alles vorkam. Man ahnt es: Eine „gute“ Mittelwertbildung würde aus dem „Proxispaghetti“ unweigerlich einen horizontalen Strich erzeugen, der erst am Ende, wo die Proxi- und Messbedingungen sich ändern, unweigerlich zu einem Hockeystick führt.

Trotzdem lassen Einzelproxis daraus (Bilder 12 – 14) aber augenscheinlich eine mittelalterliche Warmperiode identifizieren.
Ein Beispiel, dass das schematische Anwenden statistischer Methoden bei ungeeigneten Datensätzen – wie es in der Klima(Wandel)Wissenschaft hemmungslos gemacht wird -, oft nicht zu sinnvollen Aussagen führt.

Bild 11 Arctic. Quelle: pages2k Viewer

Bild 12 Arctic GRIP Grönland. Quelle: pages2k Viewer

Bild 13 Arctic Gulf of Alaska. Quelle: pages2k Viewer

Bild 14 Arctic Devon Ice Cap. Quelle: pages2k Viewer

Asien

Das Proxi-Globalbild (Bild 16) zeigt wieder nichts, außer, dass auch dieses ein chaotisches „Spaghetti“ an Proxiverläufen beinhaltet, welche den Summennutzen von Rauschen haben. Jeder Vernünftige würde daraus ableiten: Entweder sind die Proxis in vielen Fällen falsch und damit unbrauchbar (recht wahrscheinlich); sollen sie allerdings doch stimmen, dann gibt es ganz einfach keinen Sinn für einen Mittelwert, weil dieser nur den Witz von den Füßen, deren einer in Eis und der andere in kochendem Wasser steht und der Kopf sich über ein angenehmes Mittel freut, erfüllt.
Man würde – und müsste – dann also auf eine Mittelung, oder die Verwendung solcher Proxis verzichten. Aber durch „Statistik“ kommt immer der wichtige, horizontale Strich bis zum Beginn genauerer Messdaten zustande, der als alarmistischer Klimaverlauf benötigt wird.
In Zeiten, in denen eine fremd-gesteuerte, mental kranke 16-Jährige Politik und (AGW-)Klima-Wissenschaft vor sich „hertreiben“ darf:
Merkur: Greta Thunberg ruft zum Generalstreik auf – eine deutsche Bank will mitmachen

entscheiden sich eben auch Wissenschaftler in der Schweiz für das Leichtere und Fördermittel versprechende: Stures Anbiedern und Mitlaufen mit dem Trend, wie es auch ein CSU-Ministerpräsident, Herr Söder, nun ganz Bayern aufoktroyiert:
SZ, 29. Juli 2019: Bayerns Ministerpräsident Söder will Klimaschutz im Grundgesetz verankern

Bild 16 Asien global. Quelle: pages2k Viewer

Doch auch für den Raum Asien lassen sich aus den wenigen Langzeitproxis welch, eine Mittelalterliche Warmperiode unterstützende, finden. Man beachte im Proxi-Bild 17 auch die enormen Änderungsgeschwindigkeiten, welche es angeblich in der Vergangenheit noch nie gab.

Bild 17 Asien WULANJ (China). Quelle: pages2k Viewer

Australien

Das Proxi-Globalbild ist alleine deshalb interessant, weil es ausgerechnet für die heutige Zeit belegt, dass etwas an den Proxis wohl nicht stimmen kann. Jedenfalls finden sich vom „Verbrennen“ bis zur Ansage einer beginnenden Eiszeit alle Schlussverläufe.
Und eine Warmperiode im Mittelalter lässt sich ebenfalls finden, wie auch wieder enorme Änderungsgeschwindigkeiten, welche mit er der aktuellen –angeblich noch nie dagewesenen – problemlos mithalten können. Die grauen Linien sind teils Fehlerbereiche und/oder Extremwerte. Daraus lässt sich zumindest ahnen, was vor Ort an kurzfristigen Temperaturschwankungen wirklich passiert sein könnte. Hätte es damals schon unsere Medien gegeben, wäre denen wohl die rote Alarmfarbe ausgegangen.

Bild 18 Australien global. Quelle: pages2k Viewer

Bild 19 Australien Oroko. Quelle: pages2k Viewer

Bild 20 Australien Mt Read. Quelle: pages2k Viewer

Bild 21 Australien Buckleys Change. Quelle: pages2k Viewer

Südamerika

Irgendwie ist der AGW-Klimawandel noch nicht bis Südamerika gekommen. Kein längerfristiger Proxiverlauf hat „Ihn“ dort gesehen. Doch wieder interessant die teils enormen, kurzfristigen Änderungen in der Vergangenheit.

Bild 22 Südamerika global. Quelle: pages2k Viewer

Bild 23 Südamerika Quelccaya. Quelle: pages2k Viewer

Bild 24 Südamerika Laguna Aculeo. Quelle: pages2k Viewer

Europa

Es ist naheliegend, dass – wenn es die MWP gab – sich diese in Europa findet. Entsprechend zeigen es 2k Proxis. Man beachte, wie Proxis den jüngsten Temperaturanstieg nicht abbilden. Warum sollten sie es dann in der Vergangenheit gemacht haben? Das Schweizer Studienteam kam nicht auf solche naheliegenden Fragen. Die Beantwortung wäre sicher sehr störend gewesen.

Bild 25 Europa global. Quelle: pages2k Viewer

Bild 26 Europa NSC 12 Finnland. Quelle: pages2k Viewer

Bild 27 Europa Tor92 Finnland. Quelle: pages2k Viewer

Bild 28 Europa Nsc12. Quelle: pages2k

Bild 29 Europa Swi06. Quelle: pages2k

Bild 30 Europa Alb12 (Albanien). Quelle: pages2k

Nordamerika

Von Nordamerika gibt es zwei Globalverläufe: Einen langen und einen kurzen. Erkennbar ist der kurze Datensatz (Bild 32) unbrauchbar – zumindest zur statistischen Bearbeitung -, weil es sich dabei in Summe um ein eher stochastisches Datengemenge handelt; und der lange Datensatz (Bild 31) zeigt eindeutig eine mittelalterliche Warmperiode.

Bild 31 Nordamerika global (Langzeitverläufe). Quelle: pages2k

Bild 32 Nordamerika global kurz (Baumringproxis „Trees“). Quelle: pages2k

Langzeitproxi Nordamerika mit deutlich ausgewiesener MWP:

Bild 33 Nordamerika Conifer/hardwood ecoregion. Quelle: pages2k:

Pages2k-MWP Studienergebnis des Autors

Der Autor setzt hier die These, dass sein Ergebnis mit weniger Aufwand nicht ungenauer ist, als das der „berühmten“, Schweizer Studienautoren, allerdings deren Ergebnis widerspricht. Denn er benutzt die IPCC-Statistik, nach der man etwas ansieht und dann mittels „Abstimmen unter den Beteiligten“ den Mittelwert und Vertrauen(sbereich) textlich festlegt. Das gilt in der Klima(Wandel)Wissenschaft inzwischen ja als „high-end“ an Bewertungs- und Aussagequalität.

Und so behauptet er, dass es sogar anhand der für diese Aussage eigentlich ungeeigneten, da die Welt zur damaligen Zeit bei Weitem nicht abdeckenden, zudem teils schauderhaft falschen ungenauen Proxidaten wesentlich wahrscheinlicher als unwahrscheinlich ist, dass es eine (wenn nicht sogar mehrere) Warmperiode im Mittelalter (und davor) gegeben hat.

Nachdem zusätzliche Proxis aus dem kaltesonne MWP-Projekt mit erheblich besserer Flächenabdeckung dies bestätigen, kann man ziemlich sicher sein, dass solche Warmperioden global – teils natürlich mit Verzögerungen – existierten, zumindest so lange, bis neue Proxis (nicht wiederholt unzulässig angewandte Statistik über die schlechten) das widerlegen. Das ist derzeit nicht in Sicht.
In Sicht ist allerdings, dass man die Proxis „verlässt“ und das (gewünschte) Belegergebnis durch Simulieren erzielt. Das hat auch den großen Vorteil, dass Simulieren in AGW-Kreisen als genauer gilt und nicht von jedem Laien einfach, penetrant und ätzend „zerlegt“ werden können.

Nachtrag

Wer sich bis hierher durchgelesen hat und diesen Nachtrag mit den Bildern der auf NoTricksZone hinterlegten Studienauszügen ansieht, wird sich fragen, wie die Studie aus der Schweiz das alles vollkommen ignorieren konnte. Wer sich mit „Klimawandel“ auskennt, fragt sich, wie lange es noch dauern kann, bis nicht einmal irgend-Jemand aus der Wissenschaft den Mut hat, solchen Studien-Betrug durch Unterlassung anzuprangern und sich Autoren mit solchen Studien anfangen, für solche Arbeiten zu schämen.
Lediglich ein Herr Trump hat es begonnen. Es wird werden, wie bei der Hexenverfolgung: Erst als das Entdecken kein (risikoloses) Geld mehr einbrachte, kamen die wissenschaftlich dafür Zuständigen drauf, dass es auch gar keine gibt.
Und angestoßen hatten diese „neue“ Erkenntnis wissenschafts-fremde Personen.
Trump hat demnach die Change, als ein großer „Wissensentdecker“ in die Klimageschichte einzugehen. Hoffentlich hält er damit auch durch, beziehungsweise sich lange genug an der Regierung.

Zwischenzeitlich hat auch Herr Lüdecke zu dieser Schweizer Studie etwas auf EIKE geschrieben;
EIKE 30. Juli 2019: Das blinde Auge der Klimaforscher an der Universität Bern
Und auf NoTricksZone ist eine Serie neuester Studien mit ihren Klimagraphiken hinterlegt, welche alle eine MWP ausweisen:
NoTricksZone: 12 New Papers Provide Robust Evidence The Earth Was Warmer During Medieval Times
… Claims that modern temperatures are globally warmer than they were during Medieval times (~800 to 1250 A.D.) have been contradicted by a flurry of new (2019) scientific papers
Daraus Bildbeispiele

Bild 34 Quelle: NoTricksZone

Bild 35 Quelle: NoTricksZone

Bild 36 Quelle: NoTricksZone

Bild 37 Quelle: NoTricksZone

Bild 38 Quelle: NoTricksZone

Bild 39 Quelle: NoTricksZone

Bild 40 Quelle: NoTricksZone

Bild 42 Quelle: NoTricksZone

Bild 43 Quelle: NoTricksZone

Quellen

[1] EIKE 26.07.2019: Klimajournalismus: Papa, Charly hat gesagt, sein Papa hat gesagt…- oder wie man faule Berner Studien „nature“ und damit Medien unterjubelt

[2] Studie: No evidence for globally coherent warm and cold periods over the preindustrial Common Era

[3] NZZ 24.07.2019: So rasch und grossflächig ist die Temperatur in den letzten 2000 Jahren noch nie gestiegen – Drei Klimastudien mit Beteiligung von Forschern aus Bern enthüllen Details über kalte und warme Episoden vor der Industrialisierung: Sie betrafen immer nur einen Teil des Erdballs.

[4] Der Tagesspiegel: Studie widerlegt Argument der Klimaskeptiker 98 Prozent der Erde werden wärmer

[5] EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES2k

[6] EIKE: Nächste Pleite: ,Globale‘ Rekonstruktion PAGES 2K kann den ,Hockeyschläger‘ nicht bestätigen

[7] http://www.realclimate.org/index.php/archives/2013/04/the-pages-2k-synthesis/