Fake News: Diesmal Klimaretter und Stadtwerke: Die Stromspeicherung kostet vielleicht ein oder zwei Cent

„Klimaretter“, die Seite für zuverlässige und konsequente Desinformation hat dazu gerade wieder ein prägnantes Beispiel geliefert:
klimaretter.info, 10. Juni 2017: [1] „Stadtwerk – verlängerter Arm der Bürger
Ein Herr Martin Rühl, Ende März gewählter Vorstandsvorsitzender des Bündnisses Bürgerenergie (BBEn) und Geschäftsführer der Stadtwerke Union Nordhessen bekam darin die Gelegenheit, seine Philosophie zum EEG und Zahlen zur Solaren Eigenversorgung zu fabulieren.

Auf der Homepage dieser Stadtwerke-Union lässt sich die Philosophie nachlesen. Danach wundert man sich nicht mehr, dass ein Versorger-Geschäftsführer gleichzeitig auch Vorstandsvorsitzender eines Bürgerenergie-Lobbyvereins sein darf.
SUN Homepage:Die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) ist ein Zusammenschluss aus sechs Stadtwerken in der Region mit dem Ziel, die Energiewende in Nordhessen voranzutreiben. Mitglieder sind die Stadtwerke aus Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Homberg (Efze), Kassel, Witzenhausen und Wolfhagen.
… Gemeinsam treiben wir die Energiewende in der Region voran mit dem Ziel einer sicheren Energieversorgung auf Basis der erneuerbaren Energien …

Bild 1 Klimaretter: Alle gesellschaftlichen Gruppen für die dezentrale Energiewende begeistern: Stadtwerke können dafür der Schlüssel sein. (Foto: Stadtwerke Bochum)

Lassen wir die im Interview verkündete Philosophie beiseite, welche erschütternd zeigt, wie die Politik Chefs von Stadtwerken ermuntert, die vorhandenen Energiestrukturen zu zerstören und durch unerprobte (wie es im Interview beim Speicherproblem anklingt, auch nicht funktionierende), ausschließlich ideologie-getriebene Projekte und Strukturen abzulösen beiseite (siehe dazu auch [3]), und kommen zu den im Interview angegebenen Zahlen für Solare Eigenstromerzeugung:

Die Solarstromspeicherung kostet beim Eigenverbrauch ein oder zwei Cent

Herr Martin Rühl: [1] … Auch bei unserer Studie „Bürgerenergie heute und morgen“ kam heraus, dass die Attraktivität des eigenen Stroms über den Preis hinausgeht. Die Energie vom Hausdach ist ökologisch sauber und mit dem Speicher ergibt das ein Gefühl von Autarkie und Sicherheit ... Wenn man eigenen Strom vom Hausdach für zehn bis zwölf Cent bekommen kann und für die Speicherung vielleicht noch ein oder zwei Cent an Kosten drauflegen muss, dann ist das attraktiv.

Die Bammentaler Prosumer sind es eigentlich gewohnt, dass Strom praktisch kostenlos zur Verfügung steht

Im klimaretter-Artikel wird als Beleg auf eine Studie „Bürgerenergie heute und morgen“ verweisen. Alleine, so etwas als „Studie“ zu bezeichnen, ist ein Affront an alle mit der Technik Vertrauten. Es werden darin lediglich „Bürgerenergie-Zukunftsgeschichten“ fabuliert. Im gesamten Dokument finden sich dazu jedoch keinerlei Kostendarstellungen, wie man es von einer Energie-Studie erwarten muss. Diese werden ersetzt durch tief-schürfende Betrachtungen wie:
BBEn: SZENEN EINER VON PROSUMING GEPRÄGTEN ENERGIEZUKUNFT
„Meine Energie mache ich selbst“: was vor mehr als drei Jahrzehnten das Motto der Solar- und Windkraft- Pioniere war, wird mehr denn je auch die Energieversorgung der Zukunft prägen. Die selbst erzeugte, direkt genutzte oder in der Community gehandelte Energie von sogenannten „Prosumern“ – also Produzenten und Konsumenten in einer Person – wird Kernelement des künftigen dezentralen Energiesystems sein. Diese Überzeugung eint uns beim Bündnis Bürgerenergie. Und wir sind längst nicht mehr alleine …
„ … Die Bammentaler Prosumer sind es eigentlich gewohnt, dass Strom praktisch kostenlos zur Verfügung steht …“ . „Damals setzte sowohl bei den Photovoltaikmodulen als auch bei den Speicher-Batterien ein r radikaler Preisverfall ein … „,
und erinnert damit fatal an das (nicht-)Wissen von Frau Hendricks im Interview mit einem „modernen“ Jung-Redakteur:
EIKE 27.03.2017: Nee, bei uns gibt´s keine Klimaleugner
Redakteur: … Warum überzeugt man die Bevölkerung nicht damit, dass man ihnen sagt: Hey .. wenn wir das jetzt, wenn wir einmal bei 100 % sein sollten, dann braucht man für Strom gar nichts mehr zu bezahlen, weil sich das dann irgendwie selbst ergibt durch die Erneuerbaren und das Einzige was dann irgendwie kostet sind die Instandsetzung. Warum wird das Argument nie gebracht. Eh Leute, irgendwann braucht man für Strom nie mehr bezahlen …

Wo liegen die wahren Kosten

Der Autor hat einmal in einer umfassenden Artikelreihe Probleme und Kosten der Stromspeicherung anhand offizieller Daten einer Landesbehörde publiziert:
EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss), und vor Kurzem anhand eines Solar-Angebotes von innogy eine konkrete Investkostenabchätzung durchgeführt, um zu ermitteln, was das Speichern von Solarstrom zum Eigenverbrauch aktuell wirklich kostet:
EIKE 18.05.2017: Rechnerisch lohnt sich die solare Eigenversorgung nicht – so lange unser Versorgungsnetz stabil ist. Doch das wird sich ja ändern

Tabellierte Rechenwerte des Autors zur innogy Basiskonfiguration für eine Laufzeit von 20 Jahren

Die Tabelle mit der Kostenabschätzung aus diesem Artikel zeigt, dass selbst bei einem aktuellen Privatbezugspreis von 30 ct / kWh sich das Invest in 20 Jahren gerade einmal zur Hälfte amortisiert hat – das aber nur infolge der sehr gutwillig gerechneten Kostenschätzung. Umgedreht ausgedrückt: Der selbst erzeugte Solarstrom kostet mindestens 60 ct / kWh und lehnt sich damit gut an das in einer früheren Artikelreihe [3] vermittelte an.

Damit ist aber auch klar, wer alleine von dem Deal wirklich profitiert.

Wissen das der Fachmann und die Energieberaterin nicht?

Die wirklichen, jederzeit nachrechenbaren Kosten liegen also erkennbar meilenweit über denen von dieser Führungskraft zur Energie (und deren Zerstörung) genannten. Dazu muss man sich fragen:
Wissen das der Geschäftsführer eines Stadtwerkeverbundes und die Energieberaterin unserer Regierung nicht?
Doch egal, ob diese es nicht wissen oder wissentlich publiziert haben. Es zeigt, wie vollständig und unterwürfig sich die „technische Intelligenz“ flächendeckend dem Diktat der Politik unterwirft [4], wenn sie darin ihren Vorteil findet. Wie der Autor schon einmal schrieb: Nordkoreas Führung hat mit Deutschland ein Beispiel, wie eine politische Meinungs-Diktatur auch in einer Demokratie möglich ist.

Zur „Ehrenrettung“ dieses Geschäftsführers darf noch darauf verwiesen werden, dass es auch andere Versorger so machen:
EIKE 06.02.2016: Nachgefragt: Ein lokaler Versorger bricht die Macht der Stromgiganten

Auf jeden Fall wissen sie eine Lösung

Wenn die Kosten dank der ungebremsten Versorgungsstruktur-Zerstörungswut der Stadtwerke den Kunden dann doch zu hoch werden und verstärkt Beschwerden kommen, ist der Lösungsvorschlag der Versorger geradezu genial:
Weil der Strom aufgrund der von den Versorgern selbst gegen die Kunden durchgeführten EEG-Maßnahmen so teuer geworden ist, mögen sich die Kunden bitte (mit Unterstützung der Versorger!) bei der Regierung in Berlin beschweren. Schließlich hat deren Politik ihnen die Erlaubnis und den Anreiz dazu gegeben.
EIKE 22.11.2016: Energieversorger helfen ihren Kunden gegen teuren EEG-Strom! Aktion lokaler Versorger in Bayern: Energiewende bezahlbar

Zufügung

klimaretter.info sollte den von ihr unterstützten und auf der Homepage verlinkten „Der Klima-Lügendetektor“ auch auf ihre eigenen Artikel anwenden. Er würde in kürzester Zeit hoffnungslos überlaufen.

Quellen

[1] klimaretter.info, 10. Juni 2017: „Stadtwerk – verlängerter Arm der Bürger

[2] EIKE 18.05.2017: Rechnerisch lohnt sich die solare Eigenversorgung nicht – so lange unser Versorgungsnetz stabil ist. Doch das wird sich ja ändern

[3] EIKE 06.06.2016: Wie Politiker ihre Kuh schlachten und sich danach beklagen, dass diese keine Milch mehr gibt
[4] EIKE 27.10.2016: Klimaschutz und Freiheit passen nicht zusammen: Auf Wiedersehen VW, Daimler und BMW, ihr hattet eure Zeit. Ihr habt euch nie wirklich gewehrt und jetzt ist es zu spät




Fake News: Diesmal Harald Lesch im Magazin GEO, 11.Mai 2017

In seinem im Magazin GEO gegebenen Interview (siehe auch die GEO-Aktion) sind gleich vier amüsante Fakes aufzufinden, zwei davon vielleicht schon rechtlich grenzwertig:

Fake 1

Harald Lesch (im Folgenden HL) behauptet „Die populistischen Strömungen machen allesamt diesen Fehler. Dass sie aus auf den ersten Blick unerfindlichen Gründen meinen, einen Klimawandel könne es nicht geben.“ Wo mag er wohl diesen Unsinn herhaben? Da sich das Klima wandelt, seit die Erde besteht, gibt es niemanden mit einigermaßen klarer Birne, der den Klimawandel abstreitet – nicht einmal D. Trump oder eine „populistische Strömung“. Anmerkung: populistisch stammt von populus, lateinisch das Volk. Was hat HL gegen das Volk? Wir wissen es nicht, vielleicht erfahren wir es im nächsten moma (Morgenmagazin ARD) mit HL.

Fake 2

HL behauptet „Es ist ja erschütternd, dass die Menschheit nicht hinreichend wahrgenommen hat, dass 34.000 referierte Publikationen auf der einen Seite 34 auf der anderen gegenüberstehen.“ Erschütternd ist nur der sachliche Unsinn dieses Satzes. Zunächst einmal ist ein Zahlenvergleich von Publikationen unwissenschaftlich. HL weiß als Wissenschaftler sehr gut, dass Wissenschaft nicht auf Konsens beruht, sondern auf dem genauen Gegenteil. Wissenschaft lebt von Abweichlern, Revolutionären und Ketzern. Nobelpreise werden nicht für das Nachplappern einer Mainstream-Meinung vergeben sondern für Neues, das dem Mainstream zuwiderläuft.

Aber auch die von HL angegebenen Zahlen sind falsch. Ein maßgebender Klimaeinfluss des Menschen ist bis dato noch von keiner begutachteten Fachpublikation auch nur annähernd beweiskräftig nachgewiesen worden. Falls ja, wären wir für einen entsprechenden Hinweis dankbar. Kein Wunder, denn die rezente Wärmephase ist nicht unnatürlich, sie liegt weit innerhalb des natürlichen Klima-Schwankungsbereichs – in Stärke und in Schnelligkeit. Ein Klimasignal des Menschen kann man infolgedessen nicht erkennen. Vergessen hat HL die mehr als 1000 referierten Fachpublikationen sowie weltbekannte Fachkollegen, die den jüngsten Klimawandel aus natürlichen Ursachen herleiten (hier, hier).

Und nun zu den etwas härteren, rechtlich bereits grenzwertigen Fakes von HL:

Fake 3

HL’s Bemühungen mit EIKE in Kontakt zu kommen lassen in unserem gem.e.V. EIKE bereits die Tränen des Bedauerns fließen. HL sagt in GEO „Ich bin dann mal nach Jena gefahren, zum Sitz des Instituts. Aber da steht kein Institut. Da ist nur ein Briefkasten.“  HL persönlich nach Jena gefahren, nur um bei EIKE anzuklopfen – ehrlich?. Donnerwetter und Respekt, wer’s glaubt, wird selig. Und weiter fragt GEO „Haben Sie mit jemandem sprechen können?„. Antwort HL: „Ich habe es versucht, habe jemandem auf den Anrufbeantworter gesprochen. Aber der hat sich dann nicht mehr gemeldet.“ Wir sind tief erschüttert und teilen daher HL höflich an dieser Stelle zuerst erst einmal mit, dass der Sitz von EIKE mit genauer Postanschrift auf der Hauptseite unter „Über uns“ + „Impressum“ zu finden ist. Auf Mails an EIKE wird geantwortet, zumindest, wenn solch ein großer Medien-Star und eminenter Welterklärer Kontakt mit uns wünscht. Briefe werden geöffnet und gelesen. Da er diese Unwahrheit schon einmal im letzten August in der Süddeutschen Zeitung von sich gab, hatte EIKE Vizepräsident Michael Limburg versucht ihn telefonisch zu kontaktieren und eine Richtigstellung zu verlangen. Ergebnis: Weder im ZDF Studio Unterföhrung noch an seinem Lehrstuhl ließ er sich sprechen. Auch ein erbetener Rückruf blieb aus. Von HL bislang keine Spur. Logischerweise muss einer die Unwahrheit sagen, HL oder EIKE.

Fake 4

Vielleicht mag diese letzte Frage folgender Gang der Dinge erhellen. Wir verstanden HL’s Interview-Aussage dahingehend, dass er mit EIKE ins Gespräch kommen wolle. Aber gerne doch! Auch wir wollen es. Es wird Zeit miteinander und nicht übereinander zu reden. Immerhin hatten sowohl HL als auch wir von EIKE mehrfach Gesprächswünsche ausgedrückt und publiziert. HL insbesondere bereits früher schon einmal – gleichlautend wie in GEO – in der Süddeutschen Zeitung. Dort las man

Es seien meist die gleichen Leute, die „den Auftrag haben, Moderatoren, die Glaubwürdigkeit genießen, als unglaubwürdig hinzustellen“. Vertreter des Eike-Vereins seien dies vor allem, selbsternannte Kämpfer gegen den Klimaschutz, die sich einer sachlichen Diskussion verweigerten. „Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts.“

Nun wäre eine solche Gesprächsverweigerung ja wirklich schlimm. Unglücklich über den Misserfolg des so geschätzten Kollegen HL mit EIKE ins Gespräch zu kommen, sah sich der Verfasser dieser Zeilen zu einer eigenen Initiative veranlasst. Um ganz sicher zu gehen, dass nicht wieder ein postalischer Fehler oder sonstiges den Informationsweg versperrt (die Postboten sind vielleicht  heute auch nicht mehr das, was sie mal waren, man weiß ja nie), griff er zum sicheren Mittel des Einschreibens, welches zusätzlich als Kopie auch noch als normaler Brief an HL abging – sicher ist sicher. Eine Kopie dieses Einschreibens mit Beleg der Post zeigt die folgende Abbildung (der Postbeleg verdeckt die private Anschrift des Verfassers, der Empfänger HL bekam diese persönlichen Daten natürlich zu sehen)

Bild: Einschreiben des Autors an Harald Lesch

Da wieder keine Antwort von HL kam, darf der Leser dieser Zeilen sich nun seinen eigenen Reim über die Affaire Lesch vs. EIKE machen. „Swap the real for the false, and vice versa“? Selbstredend stehen wir für das von HL gewünschte Gespräch bzw. für eine Fach-Diskussion immer noch unverrückbar zur Verfügung. Wie wär’s, wenn die Süddeutsche Zeitung oder GEO diese Fachdiskussion vermitteln und durch ihre Journalisten begleiten würde, wir werden sie von dieser Fake-News hier in Kenntnis setzen. Würde der Glaubwürdigkeit dieser beiden Presseorgane auf die Sprünge helfen.




Fake News: Diesmal Pfingstunwetter um Hildesheim – neue Einschläge des Klimawandels?

Nun wüteten am Pfingstwochenende (vor allem am Pfingstsamstag, den 03.06.2017) im Landkreis Hildesheim (bei Hannover) schlimme Unwetter, welche der Umweltminister von Niedersachsen zum Anlass nahm, ähnliches zu behaupten.
Hannoversche Allgemeine: Gewitter im Kreis Hildesheim Unwetter lässt Autos durch Ort schwimmen
… Ein schweres Gewitter hat den Landkreis Hildesheim am Sonnabendabend (3.6.) heimgesucht: Etwa 40 Liter Wasser pro Quadratmeter gingen dort in kurzer Zeit nieder. Straßen wurden überschwemmt. Besonders betroffen waren Bad Salzdetfurth und der Ort Sottrum, wo sogar Autos durch den Ort schwammen.

Bild vom Unwetter. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

… Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sind in der Region innerhalb einer Stunde 30 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen – normalerweise regnet es dort im ganzen Juni rund 75 Liter. Nach einer halben Stunde liefen bereits die kleinsten Kanäle über. … „In einem Fall wie diesem können wir Meteorologen nicht einmal eine halbe Stunde im Voraus sagen, wo die Unwetterwolken genau abregnen“, sagte Robert Scholz vom DWD.
… Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) machte sich am Sonntag ein Bild von der Lage vor Ort und sprach mit Betroffenen.
Er mahnte, dass durch den fortschreitenden Klimawandel extreme Unwetter häufiger würden

Unabhängig davon, dass solche Unwetter für die Betroffenen ein Desaster sind, muss man trotzdem die Frage stellen, ob die Ursache wirklich alleine der Standard-Übeltäter Klimawandel ist, oder ob diese schnelle und einfache Zuweisung nur von Versäumnissen und Fehlern an anderen Stellen ablenken soll.

Nachschau: Kann der Klimawandel die Ursache sein

Globale Daten

Was sagt das Umweltbundesamt in seiner umfangreichen Recherche über Unwetter? Eigentlich nichts. Anhand der Daten lässt sich keine sichere Aussage tätigen, weshalb es Indikatoren von Versicherungsschäden zu Rate zieht und sich dann auf die typischen Vermutungen beschränkt.
Umweltbundesamt Klimamonitoringbericht 2015: Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und steigenden Schäden durch Unwetter gilt noch nicht als gesichert, allerdings sprechen viele Indizien dafür. So wird für die Zukunft von häufigeren und extremeren Starkniederschlagsereignissen ausgegangen, die Überschwemmungen zur Folge haben können.

Bild 2 Quelle: Schadensquotenverlauf Umwelt. Quelle: UBA Klimamonitoringbericht 2015

Bild 3 Quelle: Schadensquotenverlauf Hagelschäden Landwirtschaft. Quelle: UbA Klimamonitoringbericht 2015

Nun fragen wir den DWD Klimaatlas. Dieser löst auf Bundesländer und Monat auf. Doch weder der Mai, noch der Juni zeigen deutlichen Klimawandeleinfluss, auch nicht in der Projektion bis zum Jahr 2100. Beim Niederschlag überhaupt nicht, bei der Temperatur sind beide Monate etwas warm, aber nicht über Temperaturen, welche schon vor 100 Jahren und oft auch zwischendurch erreicht wurden. Was auffällt ist nur, dass die Zukunftsprojektionen die Hilflosigkeit der Klimasimulations-Programme beim Suchen nach den zukünftigen Werten zeigen.

Warum der DWD in seinen Bildern dazu demonstriert, dass die Projektionen schon aktuell hoffnungslos daneben liegen und man deshalb deren Vorhersagen besser nicht glauben sollte, entzieht sich der Kenntnis des Autors. Vielleicht deshalb wurde in der deutschlandweiten, kleinflächigen Auflösung für die lokalen Klimamanager*innen der Städte und Gemeinden auf Kurven verzichtet und die Farbfelder eingeführt, anhand deren man „Gefahrfarben“ sieht, ein Nachkontrollieren des Datenverlaufs aber völlig unmöglich ist.

Bild 4 Niedersachsen, Niederschlag Monatsauflösung Juni (bis 2016). Quelle: DWD Klimaatlas Deutschland

Bild 5 Niedersachsen, Temperatur Monatsauflösung Juni (bis 2016). Quelle: DWD Klimaatlas Deutschland

Bild 6 Niedersachsen, Niederschlag Monatsauflösung Mai (bis 2017). Quelle: DWD Klimaatlas Deutschland

Bild 7 Niedersachsen, Temperatur Monatsauflösung Mai (bis 2017). Quelle: DWD Klimaatlas Deutschland

 

Lokale Daten

Das folgende Bild zeigt die betroffene Umgebung im Landkreis Hildesheim.

Bild 8 Die am meisten vom Unwetter betroffenen Gegenden

Leider gibt es direkt an den betroffenen Orten keine DWD-Wetterstationen. Deshalb wurden drei aus der Umgebung abgefragt:

DWD-Station Lichtenberg, ID: 4362
DWD-Station Ottbergen, ID: 3839
DWD-Station Sibbesse, ID: 4686

Wie man an deren Tageswerten sieht, ist keinerlei Klimawandeleinfluss erkennbar, der zu höheren Niederschlägen führt. Und ausgerechnet im Zeitraum des aktuellen Unwetters, also am rechten Ende der Verläufe, sind die Tages-Niederschlagswerte im Vergleich eher gering. Auch die Station Salzdetfurth, welche wetter.com verwendet (beim DWD nicht gelistet), zeigt nichts Auffälliges. Der Temperaturverlauf über ein Jahr von Salzdetfurth gibt auch keinen Hinweis auf eine extreme Temperaturkonstellation.

Bild 9 Lichtenberg DWD Tageswerte Niederschlag (mm) 1946 – 05.06.2017

Bild 10 Ottbergen DWD Tageswerte Niederschlag 1946 – 05.06.2017

Bild 11 Sibbesse DWD Tageswerte Niederschlag 1946 – 05.06.2017

Bild 12 Niederschlag Salzdetfurth um das Pfingstwochenende. Quelle: wetter.com

Bild 13 Temperaturverlauf eines Jahres von Salzdetfurth. Quelle: wetter.com

Leider ist für alle drei Stationen beim DWD kein Stundenniederschlag verfügbar (oder der Autor hat die Daten nicht gefunden). Deshalb der Stunden-Niederschlagsverlauf einer DWD-Station bei Hannover.

Bild 14 Stundenwerte Niederschlagshöhe (mm) Hannover-Herrenhausen Dez. 2015 -08.06.2017

 

Was tut Hildesheim dagegen

Selbstverständlich alles, was man in solchen Fällen für die Bürger, vor allem aber die Welt tun kann. Auf der Informationsseite der Stadt lässt es sich detailliert nachlesen. Und ein Klimaschutzmanager sorgt dafür, dass dabei nichts schief geht.

Bild 15 Screenshot (Auszug) Homepage der Stadt Hildesheim

10.01.2017: Der neue Heizspiegel ist da!,

12.09.2016: ‚Solar-Check‘ das kostenlose Angebot der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH
13.06.2016: Der Landkreis Hildesheim wird für sein Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet
26.01.2016: Thermografiewanderung im Landkreis Hildesheim
04.01.2016: ‚clever heizen!‘ in den Landkreisen Hildesheim und Peine mit der neuen Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH

Für so viel hoch-effektiven Klimaschutz hat die Stadt Hildesheim selbstverständlich auch einen Preis bekommen

13.06.2016 Der Landkreis Hildesheim wird für sein Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet
Der Landkreis Hildesheim ist eine von 20 Kommunen, Städten und Landkreisen, die über ein Jahr lang intensiv mit einem Partner im Klimaschutz zusammengearbeitet haben. Die Partner haben sich ausgetauscht, voneinander gelernt und gemeinsam Projekte umgesetzt.
Auf der Woche der Umwelt, im Park von Schloss Bellevue, wurde der Landkreis jetzt mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Urkunden sind von Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Natur-schutz, Bau und Reaktorsicherheit und Dr. Peter Moser, dem RegioTwin-Projektleiter, unterzeichnet.
Der Landkreis Hildesheim hat als Partner mit der
Aktiv-Region-Nordfriesland Nord kooperiert. Dabei wurden Projekte in den jeweiligen Regionen besucht und Erfahrungen ausgetauscht. Für die Zukunft sind weitere Workshopthemen mit der Aktiv-Region geplant. „Durch „RegioTwin“ können wir uns sehr gut über Themen wie Elektromobilität oder Kleinstwindkraft-anlagen informieren“, so Klimaschutzmanager Martin Komander.

Um noch das absolute i-Tüpfelchen darauf zu setzen, ist selbst die Information zum Klimaschutz klimaschützend, da klimaneutral gehostet!

Bild 16 Screenshot (Auszug) Homepage der Stadt Hildesheim

Soll nur noch jemand sagen, die zuständigen Behörden würden sich dort nicht konsequent allumfassend und effektiv um Lösungen bemühen.

Gegen die kleineren, aktuellen Probleme ist Eigenengagement gefragt – schließlich war der Klimawandel nicht vorhersehbar

Wirklich kann das Klima nur durch Windräder, Solar und Wärmedämmung, selbstverständlich auch Elektroautos, geschützt werden. Bürger, welche dabei engagiert mit machen, bekommen deshalb auch kleine Belohnungen. Wie es diese Bürger vorbildhaft zeigen, ist Klimaschutz eine (lösbare) Aufgabe jedes (betuchten) Einzelnen. Und so, wie diese engagierten Bürger mithelfen, die ganze Welt vor dem Klima zu schützen, muss natürlich auch jeder direkt betroffene Bürger selbst mithelfen, sich vor direkten Klimawandelschäden zu schützen.
HildesheimerAllgemeineZeitung, 22. Mai 2017: Ochtersum überschwemmt – wer ist Schuld?
Hildesheim – Wieder steht Heinz Vahldieck in seinen Gummistiefeln und dem grauen Regenanzug knietief im Wasser vor seinem Haus. 15 Minuten Starkregen haben ausgereicht, um den Bereich an der Ecke St.-Godehard-Straße und Konrad-Adenauer-Straße vor der Bäckerei „Godi’s Backstube“ zu überfluten. Routiniert reißt der 80-Jährige die Gullys aus dem Boden – dafür hat er sich eigens eine Kralle anfertigen lassen. Mit der stochert er so lange abwechselnd in den drei Gullys herum, bis sich in der Mitte des Sees auf der Straße endlich ein Strudel bildet und die Regenmassen langsam abfließen können. „Zum Glück war Herr Vahldieck zu Hause, er hat uns wieder einmal gerettet“, sagt eine Anwohnerin.

Was aber, wenn der Rentner nicht zur Stelle gewesen wäre? Darüber will die Frau gar nicht nachdenken. Denn was passieren kann, wenn Heinz Vahldieck nicht zugegen ist, daran erinnert sie sich nur zu gut. Es ist noch nicht ganz ein Jahr her, als am 12. Juni 2016 die gesamte Straße in Ochtersum unter Wasser stand, mehr als 70 Keller überflutet waren und die Feuerwehr stundenlang damit beschäftigt war, diese auszupumpen. Das Wasser verschwand zwar wieder, aber die Schäden blieben. Und auch die Ursache bleibt. Denn obwohl das Thema im Ochtersumer Ortsrat und in der Öffentlichkeit heiß diskutiert wurde, ist alles beim Alten geblieben. Nichts ist passiert: Die Anwohner sind weiterhin auf sich allein gestellt, wenn der Himmel seine Schleusen öffnet. Sobald es stark regnet, sammelt sich das Wasser in einer Senke (zu sehen auf der Karte). Der Regen fließt vom Steinberg hinunter, 2016 trat sogar das Überlaufbecken in direkter Nachbarschaft über die Ufer. Im Bereich St.-Godehard-Straße und Konrad-Adenauer-Straße ist eine große Fläche betoniert, das Wasser kann nur durch wenige Gullys in die Kanalisation gelangen.

... , Leiter des Bauhofs der Stadt, klärt über die Zuständigkeiten auf: „Die Stadt ist bis 50 Zentimeter Tiefe zuständig.“ Also für die Gullydeckel und das Stück im Boden, in dem ein mit Schlitzen versehener Eimer den Schmutz von der Kanalisation fernhält. Die Stadt muss also die Abflüsse reinigen. Und das regelmäßig. Für den „unterirdischen Teil“– die Kanalisation – ist die Stadtentwässerung SEHI zuständig. „Und da liegt das eigentliche Problem“, sagt Habenicht. „Die Querschnitte der Rohre sind zu klein.“
Sowohl der SEHI-Chef als auch Habenicht
verweisen bezüglich der Regenmassen auf den Klimawandel

Wer das nicht kann, kann sich ja dagegen versichern – eine Lösung gibt es also immer. Das Bundesland Bayern zeigt, wie einfach und schnell so etwas geht:
Süddeutsche Zeitung, 30. März 2017: Finanzministerium Bayern will Hochwasseropfer nicht mehr unterstützen
… Vom 1. Juli 2019 an will Bayern Hochwasseropfern keine Soforthilfe mehr zahlen, falls die Schäden versicherbar gewesen wären … Das hat die bayerische Staatsregierung beschlossen.

Anmerkung: Der Klimaschutzpreis und die Zeitungsepisode erinnern sehr an die letztes Jahr so schwer von einem Dammbruch getroffene Stadt Simbach. Auch diese hat einen Klimaschutzpreis, aber versäumt, die baulichen Probleme beim Hochwasserschutz zu analysieren und zu lösen [4].

Was könnte man aus den Daten ableiten

Zuerst: Beim Niederschlag ist in Niedersachsen und in der vom Unwetter betroffenen Gegend – wie in ganz Deutschland [2] – , abgesehen von einer unkritischen (und aufgrund der vielen städtischen Wärmeinseln höchst bezweifelbaren) Erwärmung) überhaupt kein Klimawandel-Einfluss messbar. Lediglich der Temperaturverlauf in Niedersachsen zeigt höher werdende Mitteltemperaturen, aber bei den Maximas keines, welches die üblichen während der letzten 100 Jahre überschreitet.

Ganz unbekannt scheinen Starkregen-Ereignisse und Überschwemmungen auch nicht zu sein. Wie so oft, gab es so etwas auch schon vor dem „schlimmen Klimawandel“:
NDR.de. 06.06.2017: Schlammlawine hinterlässt überall Spuren
… „Ein solches Hochwasser hatten wir hier seit 70 Jahren nicht mehr“, sagte Kfz-Meister …
und vor genau zehn Jahren war es ähnlich, betraf die gleichen Orte und hatte nur durch viel Glück nicht solche Auswirkungen:
WELT N24, 01.10.2007: Talsperre rettet Hildesheim vor der großen Katastrophe
… Sinkende Wasserstände haben in den niedersächsischen Überflutungsgebieten eine erste Entspannung gebracht. Eine Entwarnung gab es zunächst aber nicht. Tagelanger Regen hatte in den Kreisen Hildesheim und Wolfenbüttel zu Überschwemmungen geführt, und schon sagten Meteorologen neuen Regen voraus. Helfer waren weiter an zerstörten Deichen im Einsatz. Feuerwehren pumpten zahlreiche Keller leer. Der Umfang der Schäden – vor allem in der Landwirtschaft – ließ sich noch nicht beziffern. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Krisenstab im Kreis Hildesheim wollte noch vor dem Montagabend entscheiden, ob der Katastrophenalarm aufgehoben werden sollte.
In den besonders betroffenen Gemeinden Holle und Bad Salzdetfurth entspannte sich die Lage weiter.
… Bei den Überschwemmungen nach den extremen Regenfällen am Wochenende waren in beiden Orten insgesamt rund 100 Häuser voll Wasser gelaufen. Entlang der Oker, die bei Wolfenbüttel Äcker und Wiesen überflutet und in Baddeckenstedt Straßen unter Wasser gesetzt hatte,
Wobei kleinere Überschwemmungen – auch mitten in Ortschaften – fast schon alltäglich zu sein scheinen.
unserort.hildesheim, 19.06.2012: Überschwemmungen in Overath
Nach extremen Regenfällen gibt es im Stadtgebiet Overath zahlreiche Überflutungen … In Overath ist die Hauptstraße überschwemmt. .. Steinenbrück, Untereschbach und Immekeppel haben ebenfalls mit dem Starkregen des Gewitters zu kämpfen.

Bild 17 Überschwemmungen im Jahr 2012

 

Glaube keinem Umweltminister*in, wenn sie über den Klimawandel fabulieren

Starke Überschwemmungen sind in dieser Gegen alleine aufgrund der Geländetopologie also nicht ungewöhnlich und selten.

Daraus ergibt sich die Vermutung: Bei den Ereignissen an Pfingsten handelte es sich um räumlich begrenzte Starkregen-Ereignisse, wie sie immer wieder vorkommen, mit der derzeitigen, weit verstreuten Messstationsverteilung des DWD datenmäßig jedoch selten erfasst werden und sich deshalb in den Aufzeichnungen selten finden. Und es ist auch stark zu vermuten, dass lokale Gegebenheiten zu einer Verstärkung der Auswirkungen geführt haben.

Wenn dazu der Umweltminister von Niedersachsen, Stefan Wenzel (Grüne) den betroffenen Bürgern nun erklärt:Er mahnte, dass durch den fortschreitenden Klimawandel extreme Unwetter häufiger würden …,
zeigt er damit, dass er die Daten dazu nicht kennt und lediglich nach seiner Ideologie fabuliert, in welcher der Klimawandel generell und auch im Zweifelsfall an allem Schuld ist, im Wissen, dass die meisten Bürger die Fakten ebenfalls nicht kennen.
Leider ist es nicht so, dass dies auf GRÜN beschränkt wäre. Die Umweltministerin von Bayern ist nicht eine minimale Spur klüger, wenn es um Fachwissen zu ihrem Aufgabengebiet geht, wie sie mehrmals aus einem ähnlichen Anlass belegt hat:
EIKE 24.01.2017: Jahrtausendhochwasser am 01.06.2016 in Simbach – so entstehen Menetekel des Klimawandels,
und über die SPD-Umweltministerin im Bund wollen wir erst gar nicht reden.

Warum der DWD, welcher mit riesigem Aufwand Deutschland mit Unwetterradarstationen bestückt und für seine Vorhersagen wirbt, auch dort wieder (wie letztes Jahr in Bayern) vollkommen versagt hat:
… „In einem Fall wie diesem können wir Meteorologen nicht einmal eine halbe Stunde im Voraus sagen, wo die Unwetterwolken genau abregnen“, sagte Robert Scholz vom DW …,.
ist ein anderes Blatt, das die Umweltminister*innen klären müssten. Es scheint so, dass vor lauter Klimawandel-Vorbereitungen zum Jahr 2100 für die aktuellen Wettergeschehnisse keine Zeit mehr übrig bleibt. Nichts vorhersagen konnte man früher auch schon, aber wenigstens billiger.

Bild 18 DWD Werbung für sein flächendeckendes Wetterradar

Nun waren die Daten vom Pfingstwochenende beim DWD wegen eines DV-Problems erst mehrere Tage verspätet verfügbar. Vielleicht gelangen die Unwetter-Vorhersagen nur wegen DV-Problemen nicht und das Wetter war gar nicht schuld. Und wenn die Brühe erst einmal die Hauptstraßen entlang durch einen Ort rast, und Autos mitschwimmen, merken es die örtlichen Hilfsdienste ja schließlich auch so. Wer kann schließlich etwas dafür, wenn sich das Wetter nicht nach der DV-Verfügbarkeit richtet.

Vielleicht können EIKE-Leser aus den betroffenen Gegenden im Blog etwas zu den Ursachen der schlimmen Auswirkungen berichten.

Nachtrag

Beim Googeln fand sich ein Bild der Pegelstände der Lahn seit dem Jahr 1342. Ausgerechnet das jüngste Hochwasserereignis ist das niedrigste einer langen Historie (Details zu Hochwassern in Deutschland siehe: [3] [2]). Man darf nur hoffen, dass die damaligen – in der angeblich „idealen Klimazeit“ vor der Industrialisierung – erreichten Pegelstände und die verursachenden Unwetter nicht mehr wiederkommen.

Bild 19 Historische Hochwassermarken der Lahn bei Limburg. Quelle: Regierungspräsidium Gießen Hochwasserrisikomanagementplan 2014

Quellen

[1] kaltesonne: Beitrag des Klimawandels überschätzt: Zika-Virus breitet sich bei niedrigeren Temperaturen aus als gedacht

[2] EIKE 29.10.2015: Kann man den Klimawandel in Deutschland wirklich täglich spüren? Eine Suche mit überraschendem Ergebnis

[3] EIKE 21.11.2015: Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?

[4] EIKE 24.01.2017: Jahrtausendhochwasser am 01.06.2016 in Simbach – so entstehen Menetekel des Klimawandels
EIKE 09.06.2016: An den Unwettern ist der Mensch eher nicht schuld – aber ganz sicher an deren Folgen




Ehrliche Klima-Debatte bedeutet: Weg mit der Hysterie!

Zu Beginn wollen wir feststellen, dass es keine „settled Science“ gibt, welche zeigt, dass menschliche Aktivitäten den Planeten gefährlich aufheizen; dass es keine auch nur halbwegs glaubhafte Umfrage gibt, die einen Konsens unter Wissenschaftlern zeigt; und dass keine vernünftige Person, die derartige falsche Repräsentationen anzweifeln, den Klimawandel leugnet oder dass es in jüngerer Zeit Erwärmung – und Abkühlung – gegeben hat. Derartige, von Agenden getriebene Behauptungen widersprechen diametral fundamentalen Prinzipien wissenschaftlicher Forschung und ehrlicher Diskussionen.

Die mittleren Temperaturen der Erde sind gestiegen, seit die Letzte einer ganzen, 90.000 Jahre langen Serie von Eiszeiten vor 12.000 bis 15.000 Jahren zu Ende ging. Außerdem war es vor etwa 2000 Jahren und dann wieder vor 1000 Jahren zumindest genauso warm wie heute; und seit dem Ende der Kleinen Eiszeit Mitte des 19. Jahrhunderts ist es nach dem Prinzip „drei Schritte vor, zwei zurück“ wieder wärmer geworden. Diese Erwärmung begann kurz nachdem General George Washington in Valley Forge im Jahre 1977 einen bitterkalten Winter überstehen und Napoleon seinen eisigen Rückzug von Moskau im Jahre 1812 antreten musste.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis zu den vierziger Jahren ist es dann merklich wärmer geworden bis zu einem dem heutigen sehr ähnlichen Temperaturniveau. Dem folgte eine drei Jahrzehnte lange Phase der Abkühlung, was führende wissenschaftliche Organisationen veranlasste, eine Schlagzeilen-trächtige unmittelbar bevorstehende neue große Eiszeit zu prophezeien, verursacht durch Abgase aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe.

Ein Jahrzehnt später wurden die gleichen Abgase verantwortlich gemacht für die entgegengesetzte Krise – dass sie nämlich die Welt unmittelbar an einen „Tipping Point“ der Überhitzung geführt hätten. Die einzige Möglichkeit zur Lösung dieses Problems soll es sein, dass entwickelte Länder dem Kohlenstoff reduzierenden Kyoto-Protokoll beitreten, Kohlenstoff-Zertifikate von Al Gores Hedge Fund zu kaufen und sehr viel Geld an die UN zu zahlen zur Umverteilung als Buße für unfaires kapitalistisches Aufblühen.

Ja – genauso wie die jüngsten Pariser Klima-Vereinbarungen.

Augenblicklich wurde für diese klimatologische Katastrophe die Pflanzen düngenden CO2-Emissionen verantwortlich gemacht (jetzt umetikettiert als „Klima-Verschmutzung“), und ein International Panel on Climate Change (IPCC) wurde zusammen getrommelt, um diese Theorie zu sanktionieren, zu predigen – und den Völkern zu verkaufen. Genau das hat das IPCC getan, und mit dessen Ausblendung natürlicher Änderungen und Einflüsse oder der Verteidigung nachweislich völlig falscher Modell-Projektionen, mit politisch gefärbten alarmistischen Summary-Berichten und von den Medien aufgebauschten aktivistischen Anti-Fossile-Klima-Besprechungen waren sie enorm erfolgreich damit.

Ottmar Edenhofer, Leitautor des AR 4 des IPCC (2007) hat die Priorität in aller Offenheit benannt. In einer Rede im Jahre 2010 führte er aus: „Man muss sich von der Illusion befreien, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Stattdessen geht es bei der Klimapolitik darum, wie wir de facto das Weltvermögen umverteilen“.

Die UN-Klimachefin Christiana Figueires bemerkte zugespitzt, dass es das wirkliche Ziel der UN-Klimakonferenz in Paris 2014 war, „das (kapitalistische) ökonomische Entwicklungsmodell zu ändern, welches seit mindestens 150 Jahren bestimmend war, seit der Industriellen Revolution“.

Jene Pariser Konferenz-Agenda erhielt einen sehr nützlichen Schub seitens Wissenschaftlern an den Regierungsagenturen NASA und NOAA, die sehr zupass kommend wiederholt Behauptungen mit „den wärmsten Jahren jemals“ hinaus posaunt hatten. Beide haben Historien, in welchen sie in Kochtöpfen einer überhitzten globalen Erwärmung herum gerührt haben mit alarmierenden und statistisch unangreifbaren Behauptungen jüngster „rekordhoher“ Temperaturen.

Während das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA, eine kleine Klimamodellierungs-Agentur in einem Bürogebäude in Manhattan, berichtete, dass das Jahr 2014, ein El-Nino-Jahr, das „wärmste Jahr jemals“ war, war es statistisch ununterscheidbar von den Jahren 2005, 2010 und 2016.

Folgerichtig proklamierte das GISS nun das Jahr 2016 als das neue wärmste Jahr „seit Beginn moderner Aufzeichnungen“, während der Unterschied zum Jahr 2015 innerhalb eines Viertels der statistischen Fehlerbandbreite lag.

Ein Whistleblower, dem einst die Abteilung Klimadaten bei der NOAA unterstand, hat jüngst offengelegt, dass die Agentur eiligst nicht verifizierte und betrügerische Daten zur globalen Temperatur aufbereitet und veröffentlicht hat mit der Absicht, von den UN und der Obama-Regierung favorisierte Agenden bzgl. der Pariser Klimakonferenz voranzutreiben. Das Ziel war es, fortschrittliche Nationen dazu zu bewegen, ihren Verbrauch fossiler Treibstoffe zu reduzieren und gewaltige Ausgaben zugunsten von Hilfsprojekten mit Klima-Bezug zu tätigen.

In der von der NOAA politisch sensationalisierten Studie von Thomas R. Karl (2015) wurden historische Klimadaten rückwirkend geändert, um den wohlbekannten „Klimawandel-Stillstand“ zu eliminieren … also eine Periode zwischen 1998 und 2013, in welcher sich die globalen Temperaturen nicht verändert haben trotz der viel beschworenen atmosphärischen CO2-Konzentrationen. Stattdessen wurde in dem Report behauptet, dass der „Stillstand“ oder die „Verlangsamung“ der globalen Erwärmung niemals existierte und dass die Temperaturen der Welt sogar noch stärker gestiegen seien als erwartet.

Obwohl Satellitenmessungen seit dem Jahr 1979 praktisch keinerlei über die normale Fehlerbandbreite hinaus gehende Änderungen feststellen konnten, ließen die manipulierten Daten jetzt das Jahr 2010 ausreichend warm erscheinen, um die Medien zu Schlagzeilen von einem Aufwärtstrend zu veranlassen. Außerdem zeigen Ballon-Aufstiege keine Erwärmung seit Ende der fünfziger Jahre, während Aufzeichnungen auf dem US-Festland seitens der zuverlässigsten Thermometer-Messpunkte – also solche, die nicht durch „Wärmeinsel“-Einflüsse oder falsche Aufstellungsorte kontaminiert sind – während der letzten 80 Jahre keine signifikante Erwärmung zeigten. Tatsächlich gab es seit den vierziger Jahren mehr Allzeit-Kälterekorde in den USA als Hitzerekorde.

Man gewöhne sich an natürliche Klimaänderungen; es gibt keine vernünftige Grundlage, diese zu leugnen. In der Zwischenzeit sollten wir nach politischen Klimaänderungen verlangen.

Link: https://www.cfact.org/2017/05/22/honest-climate-debate-means-taking-hysteria-out/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Fake News: Diesmal Al Gores Film, nach 10 Jahren noch immer abstrus falsch

[Einen Link zu diesem Beitrag fanden unsere Leser vor kurzem in der Übersetzung von Fox News konfrontiert Al Gore mit seinen falschen Prophezeiungen. Hier die Übersetzung des ausführlicheren Faktenchecks; der Übersetzer:

Gore warnte, zunehmende Kohlendioxid-Emissionen würden eine katastrophale globale Erwärmung hervorrufen, mehr extreme Wetter verursachen, Städte auslöschen und überhaupt den ökologischen Zusammenbruch verursachen. Um die globale Erwärmung zu stoppen, müssten die Menschen auf fossile Treibstoffe verzichten und im Grunde jeden Aspekt ihres Lebens verändern.

Das Anschauen von „Eine unbequeme Wahrheit“ ist irgendwie zurück in der Zeit zu gehen. Zurück zu einer Welt, in der Klapp-Telefone cool waren und „Futurama“ immer noch neue Episoden drehte. Eine Welt, in der ein verbitterter Präsidentschaftskandidat versuchte, sich als Kreuzzügler der Umwelt zu darzustellen.

Aber, sind die Warnungen von Gore, die im Jahr 2006 für viele alarmierend waren, wahr geworden?

Zu Ehren des bevorstehenden 10-jährigen Jubiläums hat sich die Daily Caller News Foundation „Eine unbequeme Wahrheit“ angeschaut, um zu sehen, wie gut Gores Warnungen vor der künftigen Klimakatastrophe von der Realität bestätigt wurden.

Bereits seit den späten 1980er Jahren reitet Al Gore auf der globalen Erwärmung herum, aber erst 2006 entdeckte er den Weg, um darüber Filme zu machen und in staatlich subventionierte grüne Energie zu investieren, und damit massiv wohlhabend zu werden.

Gore beginnt den Film über die Natur und springt dann zu einer Präsentation, die er hält, wo er das erste Bild zeigt, das jemals von der Erde aus dem Weltraum aufgenommen wurde. Von diesem Bild springt er direkt in alarmierende Behauptungen über die globale Erwärmung.

 

Kilimanjaro hat noch immer Schnee

Einer der ersten grellen Behauptungen, ist die über den Kilimandscharo in Afrika. Gore behauptet, dass Afrikas höchster Gipfel im Laufe des Jahrzehnts schneefrei sein wird. „Gore zeigt Dias aus den 1970er Jahren von Kilimanjaros Gipfel und den Gegensatz dazu, dass bis heute der Schnee verschwunden sein wird.

Nun, es ist schon ein Jahrzehnt her und ja, es gibt immer noch das ganze Jahr Schnee auf dem Kilimanjaro. Man muss kein Wissenschaftler sein, um dies herauszufinden. Es reicht, die neuesten Fotos auf Reise-Webseiten zu schauen.

Im Jahr 2014, untersuchten Ökologen Kilimanjaros Schneedecke und befanden sie noch nicht einmal nahe dran, weg zu schmelzen. Sie könnte ein wenig geschrumpft sein, aber die Ökologen waren zuversichtlich, dass es für die absehbare Zukunft so bleibt.

„Es gibt mehrere laufende Studien, aber vorläufige Ergebnisse zeigen, dass das Eis nirgendwo dabei ist zu schmelzen“, sagte Imani Kikoti, ein Ökologe am Mount Kilimanjaro National Park, wie er eturbonews.com erzählt.

„So wie wir uns einig sind, dass der Schnee über die Jahrhunderte zurückgegangen ist, so sehr sind wir sicher, dass das totale Abschmelzen nicht in der nahen Zukunft stattfindet.

Gore erwähnte den [damals bereits] 15-jährigen „Hiatus“ in der Erwärmung nicht

Gore behauptet auch, dass der Temperaturanstieg von der Zunahme der künstlichen Kohlendioxid-Emissionen „kontinuierlich intensiviert“ werde. Er behauptet, dass Hitzewellen häufiger werden, wie die, die im Jahr 2003 35.000 Menschen in Europa getötet haben.

Klingt schrecklich – bis man sich genau ansieht, wie sich die globale Temperatur entwickelt hat, nachdem Gores Film veröffentlicht wurde. Die globalen Temperaturen zeigten wenig bis keinen wärmenden Trend. Die Oberflächentemperaturdaten zeigen keine signifikante globale Erwärmung für einen Periode von etwa 15 Jahren, beginnend in den frühen 2000er Jahren.

Aus Satellitenaufzeichnungen abgeleitete Temperatur-Daten zeigen – bis auf die jüngsten El Niño Daten – keinen statistisch signifikanten Erwärmungstrend seit mehr als 21 Jahren.

Gores Film wurde in der Mitte der bislang noch andauernden, sogenannten Erwärmungspause veröffentlich.

Das Wetter ist nicht schlimmer geworden

Gore prognostizierte auch, dass die Stürme häufiger und intensiver werden, wenn die von Menschen verursachten Emissionen die Ozeane erwärmten.

„Und natürlich, wenn die Ozeane wärmer werden, verursacht das stärkere Stürme“, sagte Gore in seinem Film. „Im selben Jahr, dass wir diese Reihe von großen Hurrikans hatten, haben wir auch einen Allzeitrekord für Tornados gesetzt.“

Gores Film kam heraus, kurz nachdem Hurrikan Katrina die Golfküste verwüstete. Die Zerstörungen durch diesen Sturm zeigte der Film sehr ausführlich. Er erwähnt, wie die USA in den frühen 2000er Jahren mit Ausbrüchen von heftigen Stürmen getroffen wurden und wie Japan eine Rekordanzahl von Taifunen erlebte.

„Die Versicherungsbranche hat das tatsächlich bemerkt“, sagte Gore. „Ihre überwundenen Verluste steigen wieder.“

Aber Gores Behauptung ist mehr Hype als eigentliche Wissenschaft, da die Stürme seit 2006 nicht mehr extrem ausgefallen sind. Tatsächlich unterstützen nicht einmal die Erkenntnisse des IPCC Al Gores Behauptungen.

Das IPCC befand im Jahr 2013, das es nur einen „limitierten Beweis für Veränderungen zu Extremen gibt, die mit anderen Klimavariablen seit Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“ Das IPCC fand auch „keine signifikanten beobachteten Trends in der globalen tropischen Wirbelsturmfrequenz im vergangenen Jahrhundert“ und „keine robusten Trends der jährlichen Anzahlen von tropischen Stürmen, Hurrikans und großen Hurrikans, die in den letzten 100 Jahren im Nord-Atlantik-Becken beobachtet wurden.“

Gore sollte diese Erkenntnisse vermutlich ernster nehmen, da er sich 2007 den Nobelpreis mit dem IPCC für seine Arbeit zur globalen Erwärmung teilte.

 

Der Nordpol hat noch immer Eis

Gore behauptete auch, dass die Arktis in den kommenden Jahrzehnten eisfrei sein könnte. Er sagte „innerhalb der nächsten 50 bis 70 Jahre, könnte es ganz weg sein.“

Ohne arktisches Meereis wurden Eisbären und alle möglichen arktischen Tiere bedroht, warnte Gore und zeigte eine animierte Szene eines Eisbären, der ertrinkt.

Dies ist eigentlich eine von Gores vorsichtigeren Vorhersagen – er hat im Jahr 2008 falsch vorausgesagt, dass es bis 2013 keine Arktis mehr geben würde. Aber auch in diesem Fall liegt Gore wahrscheinlich wegen der geographischen Lage der Arktis falsch.

Die Arktis ist fast vollständig von Land umgeben, so dass das dort entstehende Eis dazu neigt, dort zu bleiben. Die arktische Eisbedeckung ist in den letzten Jahrzehnten geschrumpft, aber es ist nicht wahrscheinlich, dass wir einen Sommer sehen werden, wo der Nordpol völlig eisfrei ist.

„Ich bezweifle, dass die Arktis in irgendeinem Sommer frei von Eis sein wird, obwohl die Gesamtfläche in Zukunft stark reduziert werden kann, wenn sich der Wärmetrend weiter fortsetzt“, sagte Chip Knappenberger, ein Klimaforscher am libertären Cato-Institut.

„Solch eine Situation sollte nicht übermäßig besorgniserregend sein, denn es gibt genügend Beweise dafür, dass es in der Vergangenheit bereits aufgetreten ist, und klar, Eisbären und alles andere dort oben gelang es zu überleben“, sagte Knappenberger.

Und bevor ich es vergesse, die neuesten Daten zeigen, dass die Anzahl der Eisbären aktuell zunimmt, trotz schrumpfender Eisbedeckung.

Antwort der Leser des Daily Caller

Eine Eiszeit im Style von “Day After Tomorrow”- ist noch immer einen Tag entfernt.

Erinnern Sie sich an den 2004 Blockbuster Film “ The Day After Tomorrow“? In dem Film, versiegt der Golfstrom und verursacht einen weitere Eiszeit. Der Golfstrom, sagen die Wissenschaftler, ist wichtig für die Regulierung des Klimas.

Nun, Gore weist darauf hin, dass dies geschehen könnte, wenn Grönlands Eisschild schmilzt und mehr kaltes Wasser in den Nordatlantik strömt.

„Am Ende der letzten Eiszeit, als der letzte Gletscher aus Nordamerika zurückging, schmolz das Eis und ein riesiger Pool von frischem Wasser bildete sich“, sagte Gore. “ An der östlichen Grenze bildete sich ein Eisdamm und eines Tages brach er.“

Gore sagte frisches, kaltes Wasser floss in den Nordatlantik und brachte den Golfstrom zum Versiegen, was Europa in eine weitere Eiszeit brachte. Gore schlägt dann den Bogen zum Eis in Grönland, dessen Schmelze eine ähnliche Bedrohung darstellen könnte.

Australische Wissenschaftler jedoch, entlarvten die Behauptungen, das der Golfstrom oder AMOC [atlantische, meridionale Umwälz-Zirkulation] sich abschwächen würden. „Behauptungen von Stärkung oder Abschwächung der AMOC sind daher reine Spekulationen“, schrieben sie in ihrer im März veröffentlichten Studie.

Gefunden auf The Daily Caller am 03.05.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/05/03/an-inconvenient-review-after-10-years-al-gores-film-is-still-alarmingly-inaccurate/

 

Nachspann:

Al Gores Film ist wegen seiner Fehler übrigens vom High Court in England und Wales für den Schulunterricht verboten, wenn er ohne Berichtigungen gezeigt wird. In Deutschland ist er immer noch Unterrichtsstoff – Stand 2011 – und wurde m.e. vom UBA kostenlos an Schulen verteilt; der Übersetzer.

Auf Eike berichtet u.a. Günter Ederer:

https://eike.institute/2011/07/10/die-grosse-luftnummer/

 

Es gibt aber übrigens auch einen Film auf YouTube, in dem Al Gores Behauptung kindgerecht als Comic aufbereitet ist.

[Bilder wegen Copyright vorsichtshalber nicht übernommen]

Auf Amazon sind vor allem die Kritiken zu Al Gores Film das lesenswerte (oder erschreckende).