Wir sind hier mal unter uns: Klimalarmisten klären die Klimalage im ndr

Am 4. Mai 2017 hatte Klima-Altmeister Hartmut Graßl wieder einen Auftritt. Auf NDR Info durfte er im Radio mit zwei weiteren Klimaalarm-Vertretern über die Klimaskeptiker herziehen. Letztere waren natürlich nicht zur Sendung “Spüren wir den Klimawandel bereits?” eingeladen. Man wollte lieber unter sich bleiben. Scheute man sich vor Kritik, der man vielleicht nichts entgegenzusetzen hätte? Die Sendung beginnt mit Straßeninterviews unter Passanten. Highlight der Anworten: Die Pole schrumpfen!

Dann Auftritt Prof. Dr. Ortwin Renn (Direktor am IASS Potsdam). Er wird gefragt, wie sich das Phänomen Klimakseptiker erklären ließe. Renn zögert nicht lange und erläutert, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Gruppe am rechten Rand der Gesellschaft handelt, die sich die Fakten so biegt wie sie sie braucht. Aha. Als nächstes ist Graßl dran. Er freut sich über den kürzlichen heißen März und erklärt den kalten April als nicht signifikant. Dritte im Bunde ist Dr. Gerrit Hansen von der Klimaaktivistengruppe Germanwatch.

Es ruft ein Skeptiker an, der darauf hinweist, dass es den Klimawandel stets gegeben habe. Unangenehm. Die Moderatorin würgt ihn schnell ab. Die Telefonverbindung wäre zu schlecht. Graßl fabuliert in der Folge über die letzte Eiszeit. Zudem tappt er wieder in dieselbe Falle wie üblich, behauptet dass die Geschwindigkeit des aktuellen Klimawandels alles Bisherige übertrifft. Das ist falsch. Fake News. Siehe: “Neue Studie der Universität Erlangen-Nürnberg entzaubert Klimawandel-Mythos: Erderwärmung schritt in der Vergangenheit genauso schnell voran wie heute“. Graßl erzählt von Vulkanen, verfehlt das Thema.

Der Skeptiker wird zurückgerufen, immerhin. Darf der Regenwald für Biotreibstoffe abgeholzt werden? Gerrit Hansen soll es beantworten, weicht aber mit einer Wikipedia-Rede “Was ist der Klimawandel” plump aus. Hansen sagt, dass das Abholzen ja nur lokale Effekte hätte, aber keine globalen. Blabla. Graßl hilft: Die Abholzung des Regenwaldes hätte doch in letzter Zeit abgenommen. Wieder liegt Graßl falsch. Siehe “Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen lag falsch: Regenwaldzerstörung hat sich in den letzten 20 Jahren beschleunigt, nicht verlangsamt“.

Nächster Anrufer. Er macht sich Sorgen, hat ein Computergedächtnis, kann sich an das Wetter von jedem einzelnen Tag bis zurück in die 1970er Jahre erinnern. Er spricht mit doppelter Geschwindigkeit, um alle Wetter-Erinnerungen in der Sendung loszuwerden. Es wird immer heißer und heißer und heißer. Absolut hörenswert. Super-Gedächnis? Naja, die harten Fakten sehen leider anders aus, sorry:

Die restlichen 30 Minuten der 55-minütigen Sendung schenken wir uns. Hier wollen Klimaalarmisten unter sich bleiben und die Ätherhoheit des NDR ausnutzen, um die Bevölkerung mit ihrer persönlichen Überzeugung exklusiv zu beglücken. Ab und zu wird ein Laien-Zuhörer aus dem Volk zugeschaltet, der von den Profis gerade noch in Schach gehalten werden kann. Die Germanwatch-Dame hat dabei ihre eigene Strategie. Sie antwortet einfach nicht auf die Frage. Armselig. Mit Pluralität hat das Ganze natürlich nichts zu tun. Die Verantwortlichen der Sendung vom NDR sollten sich einmal überlegen, wie es zu dieser Einseitigkeit kommen konnte. Der Kontakt zum Kalte-Sonne-Team oder auch zu EIKE ist einfach herzustellen, daran kann es nicht gelegen haben.




Brand im Londoner Grenfell Tower – Opfer des Dämm­wahns

Nach mehreren solchen Bränden im Ausland ist es nun mit einem Hochhaus in London passiert – siehe Bilder oben.

Während ein Teil unserer Medien sich wand, dem deutschen Leser die wirkliche Brandursache zuzumuten und stattdessen die üblichen, rhetorischen Fragen stellte:
Quelle: FAZ 15. Juni 2017: 17 Tote nach Hochhausbrand in London
Nach der Brandkatastrophe mit mindestens 17 Toten in einem Londoner Hochhaus mehren sich Anschuldigungen über mangelnden Brandschutz.
Es gebe viele offene Fragen auch zu Sprinkleranlagen und der möglicherweise leicht brennbaren Fassadenverkleidung. Viele Hochhausbewohner im Land stellten sich jetzt die Frage, ob sie überhaupt sicher seien, sagte er.
-Ist die Ursache klar: Die Toten sind Opfer des vorwiegend der Klimaschutz-Hysterie entsprungenen Dämmwahns der Behörden.

SPIEGEL ONLINE 15.06.2017: Brand im Grenfell Tower Eine Feuerwalze, unaufhaltbar
Wie konnten sich die Flammen im Grenfell Tower so schnell nach oben fressen? Bis das komplette Gebäude brannte, vergingen offenbar nur Minuten. Experten zufolge spielte die Fassade eine fatale Rolle.
Bis dahin sei es wohl ein ganz normaler Wohnungsbrand gewesen, vermutet der Frankfurter Feuerwehrchef Reinhard Ries. Dann seien die Flammen aus dem Fenster einer Wohnung geschlagen und das Feuer „gnadenlos die Fassade hochgelaufen“, so der Brandschutzexperte.
Reinhard Ries vermutet aufgrund des Bildmaterials, dass die Fassade mit Platten aus Polyurethan oder einem ähnlichen Material verkleidet waren

WIKIPEDIA Grenfell Tower
In der öffentlichen Diskussion über die Ursache der raschen Ausbreitung des Brandes über viele Stockwerke hinweg wird die
Fassadenverkleidung thematisiert. In Medien wird vermutet, dass das Dämmmaterial in der Fassade offenbar zur schnellen Ausbreitung des Feuers beigetragen hat. Der Leiter der Frankfurter Feuerwehr nimmt an, dass die brennbare Fassade ein wesentlicher Grund der Katastrophe war.

In Deutschland kann ein Hochhaus wohl nicht so brennen – die anderen, gedämmten Häuser dagegen schon

Achgut: [2] Ist London das Ende des Dämmwahns?
… Live und beklemmend konnte man so ein Feuerwerk schon zu Silvester 2015 an einer Hochhausfassade in Dubai beobachten, einen weiteren als Video dokumentierten Vorfall gab es in Frankreich. Die Zahl solcher gefährlicher Fassaden-Brände dürften mittlerweile alleine in Deutschland in die Hunderte gehen, eine Statistik zu den Vorfällen gibt es aber nicht, auch keine Zahl über die dabei schwer Verletzten oder umgekommenen Menschen.
Wenn es nicht um das ideologische Steckenpferd und Klimaschutz ginge, den unsere Kanzlerin zum heiligen Gral erklärt hat, hätten die Behörden diesem Spuk mit Sicherheit längst ein Ende gesetzt.
Die Feuerwehren wissen bescheid, hängten es bisher aber nicht an die große Glocke – die üblich politisch korrekte Beißhemmung. Auch viele Medien weisen in der Berichterstattung über solche Vorfälle deutliche Lücken auf. In einem Land, in dem Bauvorschriften selbst die Neigung der Dachziegel festlegen, ist diese offensichtliche Ignoranz gegenüber einem lebensbedrohenden Risiko kaum zu glauben.

Joachim Herrmann wählte daher seine Worte sorgfältig als er sagte: „Ein vergleichbarer Fassadenbrand an einem Hochhaus ist in diesem Ausmaß bei uns so gut wie ausgeschlossen.“ Man beachte die Wortwahl: Die Betonung liegt auf „Hochhaus“. Das fängt laut der Dämmvorschriften in Deutschland aber erst bei 22 Metern Höhe an, darunter dürfen Materialien wie Polystrol angebracht werden. Das Gros der Bevölkerung wohnt in Deutschland aber nunmal in Gebäuden unter 22 Metern – und diesen Menschen wird so eine falsche Sicherheit vorgegaukelt.

Nur zur Information: Im Jahre 2015 wurden in Deutschland 36,3 Millionen Quadratmeter Dämmsysteme an die Fassaden geklebt. Bei einem vorsichtig geschätzten Preis von 120 Euro pro Quadratmeter ergibt dies einen Umsatz von über 4 Milliarden Euro. Klima-Ideologen und Industrie-Lobbyisten reichen sich bei den immer strengeren Wärmedämmvorschriften die Hand. Man sagt nicht umsonst, dass beispielsweise die Dämmvorschriften der deutschen Energiesparverordnung (EnEV), die Polystrol-Produzenten wie der BASF zu Milliardengeschäften verholfen haben, in Helmut Kohls Wahlkreis Ludwigshafen ersonnen worden seien …

So haben sich unsere Politiker einen deutschen EEG-Exportschlager wohl nicht vorgestellt

BAUFÜSIK Blog Gegen Dummheit und Habgier im Bauwesen: Deutscher Exportschlager: brennende WDVS
von E. Müller am 02.01.2016: „Noch ein wenig erfolgreiches Beispiel ein deutsches WDVS als Hitzeschutz zu verwenden:
In Dubai gab es zu Sylvester neben dem Burj Khalifa ein riesiges Feuer in einem Luxushotel-Hochhaus.
Immerhin 64 Stockwerke hat das Haus, und das Feuer scheint einmal komplett von oben nach unten zu gehen.
Was da brennt ist deutsches Wärmedämmverbundsystem aus Styropor (ESP). Die Saudis haben vor einigen Jahren damit angefangen, ihre Wände als Hitzeschutz mit Styropor zu dämmen. Seitdem gab es da einige spektakulären Fassadenbrände. Kennzeichen sind rasant schnelle Ausbreitung nach oben, selten seitlich, Flammen nur außen, selten Übergreifen auf Innenraum, und beißend schwarzer Rauch. Wenn es Verletzte gibt dann meistens auf Grund von Rauchvergiftung.
Die Brandgefahren von WDVS aus Polysterol (Styropor) sind schon lange bekannt.
Im Video (NDR) hier einige Schadensbilder nach Fassadenbränden in Deutschland und ein Brandtest, durchgeführt von der Materialprüfanstalt Braunschweig, der abgebrochen wurde, nachdem der Versuchsaufbau außer Kontrolle geriet.
Die erwähnten Brandriegel haben sich in der Praxis als wirkungslos erwiesen. Die werden von den hochschlagenden Flammen einfach übersprungen.“

Fazit

Man kann Achgut nur zustimmen. Um ein vielleicht vorhandenes, kleines Problem Klimawandel zu lösen (was über Zusatz-Dämmung sowieso nicht einmal anteilig gelingen kann), werden sichere, große Probleme erzeugt.

Quellen

[1] EIKE 20.05.2016: Wieder Menschenopfer für den Klimaschutz Brandgefahr von Wärmedämmfassaden

[2] Achgut: Ist London das Ende des Dämmwahns?




Teil 1: Die Hexen­jagd auf die Grund­festen unserer Gesell­schaft, oder was an der Feinstaub-Hype und dem Diesel­gate dran ist

In den vier Teilen erfahren Sie, dass:

  • Die sog. Qualitätsmedien einmal mehr einer unsachgemäßen Berichterstattung verfallen sind und Fake-News verbreiten
  • Die EU-Feinstaubgrenzwerte beliebig falsch sind und keine Aussagekraft für Belastungen jeglicher Art haben und folglich abzuschaffen sind
  • Die Feinstaubbelastungen in Deutschland seit Jahren deutlich fallend sind und keine Grundlage für Dieselfahrverbote irgendeiner Art bestehen
  • Feinstaub genau so wenig Krebs verursacht, wie ein Schnupfen
  • Die Stuttgarter Bürger die gesündesten Städter in ganz Deutschland sind – mit der längsten Lebenserwartung
  • Der Diesel zu den umweltfreundlichsten Mobilitätsmitteln gehört
  • Politik, Verbände und Industrie einmal mehr, sich in Wohlgefallen und Feigheit üben

„Alle Diesel raus – auch Euro 6“, „Grüne wollen Möglichkeiten für bundesweites Diesel-Verbot“ oder „Köln kündigt Diesel-Verbot und City-Maut an“ Focus, 28.03.2017

Der Focus wartet mit der Fake-News auf „Die hohe Belastung der innerstädtischen Atemluft mit Feinstaub und Stickstoffdioxid ist auch unmittelbares Ergebnis eines besonders hohen Anteils vermeintlich moderner Euro 6 Diesel-Pkw südwestdeutscher Autokonzerne“, so die DUH (Anmerkung: DUH = (dubiose, dazu mehr im Teil 4 des Autors) „Deutsche Umwelthilfe“). Dazu kündigt der Focus die Lachnummer an „Die Verbände wollen am kommenden Donnerstag eine Studie vorstellen, die „den Zusammenhang zwischen Feinstaub und der Grippewelle 2016 /2017“ belegen soll.“ (Anmerkung: Der Autor geht auf molekularbiologischer, immunologischer sowie virologischer Ebene noch darauf ein). Auch hier wieder, die (dubiose) „Deutsche Umwelthilfe“.

„Ab 2018 Stuttgart verhängt Fahrverbot für ältere Diesel“, Spiegel 21.02.2017. Hier ist die Fake-News zu entnehmen „Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erneuerte im Zuge der Fahrverbot-Ankündigung seine Forderung zur Einführung der sogenannten blauen Plakette auf Bundesebene, um Dieselfahrzeuge aus den mit Stickoxiden und Feinstaub belasteten Innenstädten auszusperren. Dies wäre „das wirksamste Instrument der Luftreinhaltung““. Gleich darauf die Nächste Fake-News „Jährlich sterben allein hierzulande laut Studien mehr als 10.000 Menschen an den Folgen des überhöhten Stickoxidaustoßes.“

Da darf natürlich einer nicht fehlen: Das ZDF, zu (neu)Deutsch „Zentrales Desinformation Fernsehen“. Die legen gleich eine große „Schippe“ auf. Da wird über Feinstaub geschrieben (Heute 21.02.2017) „…auf lange Sicht kann Feinstaub etwa auch chronische Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs,…auslösen“ „Lungenkrebs“, wir merken und das!

Noch sind dies alles „Statements“ oder Behauptungen. Dass es sich dabei tatsächlich um Fake-News handelt, wird gleich ersichtlich. Beginnen möchte der Autor mit der Grundlage allen Übels: Den willkürlichen EU-Grenzwerten, die sowohl die Grundlage sind:

– Für Scharlatane, die auf der Diesel-und Feinstaub Hype zu Macht und Einfluss und natürlich Geld gelangen.

– Für Rattenfänger in der Politik und NGOs, die nur unser Bestes wollen. Bitte jetzt nicht an Geld denken. Sowie, die Wähler manipulieren möchten, ihnen ihre Stimme zu geben und, die den Verbot von seriösen und umweltfreundlichen Produkten, wie dem Diesel fordern.

– Für konservative Industrieführer (VW), die dadurch zu Tricksern und Betrügern wurden.

– Kommunistische Bevormundung ganzer Industriezweige, Kommunen und Bevölkerungsschichten.

– Kurzum, die eine Diktatur einführen wollen. Die Diktatur der Grenzwerte. Grenzwerte, ohne jegliche wissenschaftliche Basis, wie sich bei näherer Betrachtung zeigt.

EU-Feinstaub-Grenzwert, die Wurzel allen Übels

Der EU-Tages-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm (µg) Feinstaub pro Kubikmeter Luft, der an max. 35 Tagen überschritten werden darf. Dieser Wert von 50 Mikrogramm bezieht sich auf alle Teilchen von bis zu zehn Mikrometern Größe! Wird der Wert öfters überschritten, drohen den Kommunen von der EU Strafen, so dass die Kommunen zum Handeln gezwungen werden, bzw. die Gerichte entsprechend urteilen. Wird dabei nicht binnen zwei Monaten reagiert, kann die Kommission Klage vor dem Gerichtshof der Europäischen Union erheben. In Stuttgart gab es im Jahr 2016, 63 Überschreitungen. Soviel zu den nackten Zahlen. Betrachten wir den EU-Grenzwert genauer.

Was wird denn eigentlich gemessen? Gemessen wird die Masse aller Teilchen, kleiner als zehn Mikrometer, unabhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung und Größenverteilung. Damit wird vorrangig der Feinstaub PM10, also der mit der überwiegend größten Masse und einer Größe von 10µm gemessen. Dieser hat zwar die größte Masse und bildet damit das Schwergewicht der Messergebnisse, ist aber gesundheitlich weitgehend ungefährlich. Prof. Ulrich Walter hierzu: „Am liebsten messen die Deutschen den Feinstaub PM 10, weil er am einfachsten zu messen ist. … PM 10 dringt nur bis in den Nasen-Rachenraum vor und ist daher gesundheitlich kaum bedenklich.“ (https://www.welt.de/wissenschaft/article160311280/Was-Fahrverbote-gegen-Feinstaub-wirklich-bringen.html)

Nun ist Feinstaub, nicht gleich Feinstaub, wie Abb. 2 zeigt.

Abb.2, Quelle: Institut für Angewandte Umweltforschung e.V. Deutlich wird sichtbar, dass bei den Feinstaubmessungen alles bis zur Partikelgröße von 10µm gemessen wird. Da dies die mit Abstand massereichsten Partikel sind, ist in den Messungen fast ausschließlich der von ihnen gebildete Massenwert enthalten. Zu Deutsch: Die Messungen geben praktisch den Massenwert der Partikelgröße um 10µm wieder.

Die gegenwärtigen Feinstaubwerte, die z.B. in Stuttgart für Fahrverbote herhalten sollen, stehen demnach im Widerspruch zur gängigen Wissenschaft, dass nicht die größten der Teilchen die potentiell, also mögliche höchste Gesundheitsgefährdung darstellen, sondern die kleinsten, die aber nur einen Bruchteil der Massenkonzentration* (von 50µg/m³) ausmachen. Die veröffentlichten Messwerte bilden aber weitgehend die größten Teilchen ab, die, die weitgehend gesundheitlich unbedenklich sind.

* Der Autor möchte als anschaulichen Vergleich in die Astronomie, speziell, die Planetenforschung gehen. Jupiter und Saturn, als die größten Planeten im Sonnensystem, besitzen etwa 90% der Masse aller Planeten. Projiziert auf unseren Feinstaub, dass die Belastung mit dem potentiell gesundheitsbeeinträchtigten Feinstaub von deutlich kleiner 2,5 µm (erwiesen ist auch das nicht, nur, dass diese im Körper Reaktionen hervorrufen) bei maximal einem Zehntel der ausgewiesenen Messwerte liegt, weil dort vorrangig PM10 gemessen wird.

Der wissenschaftlich in den Bereich des Möglichen, hinsichtlich einer postulierten Gesundheitsgefährdung betrachtete Feinstaub von kleiner 2,5 µm, eignet sich indes nicht als auszuweisendes Schreckgespenst zur Verunsicherung der Menschen und zur Erreichung eigener politischer und/oder finanzieller Ziele, denn seine Konzentration ist seit Jahren deutlich fallend. Die Zeit schreibt dazu: Diesen besonders winzigen Feinstaub (Anmerkung: Gemeint ist die Partikelgröße bis 2,5 µm) misst die LUBW (Anmerkung: Landesumweltamt Baden Württemberg) an 22 Messstationen in Baden-Württemberg, sie hat dort aber laut Pressesprecherin Tatjana Erkert „seit Jahren keine Überschreitungen der Werte“ registriert. Die Benzin- und Dieselmotoren sind also in puncto Feinstaub offenbar umweltfreundlicher als ihr Ruf.“

Sie haben richtig gelesen: Seit Jahren wurden keine Überschreitungen der Werte registriert und die grünen Männchen wollen (wieder einmal) einen ganzen Industrie- und Wirtschaftszweig, mit tausenden von Arbeitsplätzen und zigtausenden Familienschicksalen vernichten.

Dass es nicht um die Menschen, deren Gesundheit, sondern um politische Mache und eigene wirtschaftliche / politische Ziele, zur Zerstörung unserer Wettbewerbsfähigkeit, am Beispiel eines unserer volkswirtschaftlich erfolgreichsten Produkte, den Diesel, geht, macht die folgende wissenschaftliche Studie der Max Planck Gesellschaft deutlich.

Forscher-Teams des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben sich näher mit den Ursachen der Feinstaubemissionen befasst und dabei für die Fraktion der ideologischen Dieselverteufler unerhörliches herausgefunden: Die Hauptquellen für schlechte Luft sind nicht Industrie und Verkehr, sondern häusliche Kleinfeuer und die Landwirtschaft. (https://www.mpg.de/9404032/sterberate-luftverschmutzung-todesfaelle)

Die Max Planck Gesellschaft schreibt: „Als Lelieveld und seine Kollegen die einzelnen Quellen der Luftverschmutzung untersuchten, erlebten sie eine Überraschung. „Meist wird ja angenommen, dass Industrie und Verkehr die schlimmsten Luftverschmutzer sind, aber weltweit ist das offenbar nicht der Fall“, berichtet der Atmosphärenchemiker. In Indien und China verursachen die häuslichen Kleinfeuer einen Großteil des Smogs.“

Und weiter „In Europa, Russland, der Türkei, Japan und im Osten der USA ist dagegen überraschenderweise die Landwirtschaft eine führende Ursache für schlechte Luft. Ammoniak, der durch die übermäßige Verwendung von Düngemitteln und die Massentierhaltung in die Atmosphäre gelangt, wandelt sich über verschiedene Reaktionen in Ammoniumsulfat und Nitrat um. Diese Stoffe wiederum tragen maßgeblich dazu bei, dass sich überhaupt Feinstaubpartikel bilden können. Die Landwirtschaft ist damit global gesehen die Ursache von einem Fünftel aller Todesfälle durch Luftverschmutzung. In manchen Ländern, zum Beispiel in der Ukraine, Russland und Deutschland, liegt der Anteil sogar bei über 40 Prozent.“

Die Forscher des Max Planck Institutes hielten sich bei ihren Betrachtungen an mögliche Todesraten, wie sie durch die Medien geistern und die laut WHO durch Feinstaub angeblich verursacht werden. Dazu gleich mehr. Die Forscher schreiben weiter: „Bislang ist unklar, inwieweit verschiedene Sorten von Feinstaubpartikeln – etwa Ruß, Sulfate, organische Stoffe oder mineralische Staubteilchen – unterschiedlich giftig sind.“

Donnerwetter, die grünen Männchen in Stuttgart sind schon Trolle:

  • Man weiß nichts („Bislang ist unklar…“)
  • Verwendet sinnlose Messwerte

An völlig ungeeigneten und nicht repräsentativen Orten (siehe Artikel des Autors unter https://eike.institute/2017/03/10/die-gruenen-maennchen-von-heute-oder-was-der-feinstaubalarm-in-stuttgart-wert-ist/)

… haben aber eine „Große Klappe“ und wollen einen ganzen hochtechnologischen Industriezweig, nämlich den Diesel, kaputt machen. Einer der tragenden Säulen unseres Wohlstandes, unserer Mobilität, unserer Freuden und unserer Gesellschaft und die Qualitätsmedien, aber nicht nur die (siehe Porsche Chef später im Artikel) machen munter mit. Aber wie nannte doch noch gleich Lenin Journalisten: „Nützliche Idioten“. Irgendwie scheint Deutschland aus seiner leidvollen Geschichte nichts lernen zu wollen. Und irgendwie sind es auch hier wieder die Medien, die Wegbereiter für Unheil, für Bösmenschen spielen. Und auch hier, ist aus der Industrie nicht wirklich Widerstand zu spüren.

Als überzeugter Gewerkschafter kennt der Autor unsere Geschichte nur zu genau. Nur zu präzise weiß er, was passiert, wird dem Bösen (den Bösmenschen) das Spielfeld überlassen. Denn das Böse ist nicht Böse, weil es böse ist, sondern, weil man es lässt. Über diese Erkenntnis sollten sich mal ein paar Qualitätsmedien Gedanken machen. Sofern diese aus ideologischer Verblendung, bzw. aus Gleichschaltung überhaupt dazu noch in der Lage sind: Zu denken.

Oben wurde auf vermeintliche Feinstaubtote hingewiesen. Was solche Zahlen wert sind, hatte der Autor in seinem o.g. Artikel bereits geschrieben: Jeder legt seine eigene Statistik auf den Tisch, mit jeweils stark abweichenden Zahlen. Solche Statistiken sind schlicht und ergreifend nicht das Papier wert, auf denen sie gedruckt sind. Sie sind rein willkürlich erstellte Machenschaften (wieder einmal dem vermeintlichen Mainstream geschuldet), ohne wissenschaftliche Grundlage und schon gar nicht für Realitätsschlüsse geeignet. Wie kommen nun überhaupt solche Statistiken zu Stande? Der Autor möchte hier Prof. Dr. Joachim Heyder vomForschungszentrum für Umweltund Gesundheitzu Wort kommen lassen. Prof. Dr. Joachim Heyder ist der ehemalige Direktor des Instituts für Inhalationsbiologie. Das Institut befasst sich mit der Gesundheitsrelevanz von Umweltaerosolen.

Zum EU Grenzwert von 50 µg/m3 :

„Die keinen Teilchen tragen so wenig Masse, dass sie zur Gesamtmasse aller Teilchen fast nichts beitragen. Wenn unsere Hypothese (Anmerkung: Die kleinen Teilchen von kleiner 2,5 µm eine mögliche Gesundheitsgefährdung haben und die großen weitgehend keine) richtig ist, dann messen wir das Falsche.“

Zu den Untersuchungen zu angeblichen Gesundheitsgefahren:

„In Experimenten, bei denen kleine Nager über einen Tag lang ultrafeinen Teilchen (unter 0,1 Mikrometer, Anmerkung: Diese ultrafeinen Partikel, die um den Faktor 100 kleiner sind, als die gemessenen, tragen überhaupt nichts zu den Messergebnissen bei, die zu Fahrverboten herangezogen werden sollen und liegen auch noch um ein Vielfaches unter der Größe von 2,5 µm, sind also überhaupt nicht aussagefähig für die angebliche Gefährdung der Partikelgröße um 2,5 µm) ausgesetzt wurden, kommt es zu entzündlichen Reaktionen in der Lunge. Aber nach wenigen Tagen sind diese Entzündungen abgeklungen. Und jetzt taucht die Frage auf: Wie bewertet man das in Bezug auf die Gesundheit des Menschen? Man kann nicht einfach sagen: Jeder Effekt, den wir sehen, ist schädigend. Diese Schlussfolgerung ist nicht richtig, geistert aber munter durch die Literatur und die Medien. So werden Ängste und Unsicherheit geschürt.Feinstaub ist kein neues Phänomen. Wer heute lebt, ist diesen Partikeln bereits Zeit seines Lebens ausgesetzt.“

Zu den angeblichen Todesraten durch Feinstaub:

Ich halte das für unseriös. Diese Zahlen beruhen auf dem statistischen Zusammenhang zwischen der täglichen Sterblichkeit und der Teilchenmasse in der Luft, der in epidemiologischen Studien festgestellt wurde. Aber dieser Zusammenhang bedeutet nicht, dass es sich um einen ursächlichen Zusammenhang handelt. Wenn die Luftverschmutzung zunimmt und gleichzeitig mehr Personen sterben, heißt das noch lange nicht, dass sie am Feinstaub gestorben sind. Man kann solche Zahlen unter Wissenschaftlern diskutieren, aber man darf sie nicht einfach der Öffentlichkeit mitteilen und damit Ängste schüren. Die Leute glauben jetzt wirklich, sie sterben an dem, was sie einatmen. Ich finde das schlimm.

Zu vermeintlichen Herz-Kreislaufbelastungen:

Damit beschäftigen sich auch Forscher an der GSF. In epidemiologischen Studien werden biologische Parameter am Herz-Kreislaufsystem gemessen und mit der Teilchenbelastung der Außenluft verglichen. Aber wie bereits gesagt, beweist das nicht, dass der Feinstaub die körperlichen Veränderungen auslöst. Ein statistischer Zusammenhang ist eben kein Kausaleffekt.

Zu der Panik durch Feinstaub:

Es gibt keinen Grund zur Angst. Die Grenzwerte wurden herabgesetzt (Anmerkung: Auf 50 µg/m3) und plötzlich werden sie überschritten – das ist kein Wunder und jeder konnte es kommen sehen. Für die Bevölkerung hat sich überhaupt nichts geändert. Ich glaube, es ist inzwischen ziemlich sicher, dass gesunde Personen, bei den Feinstaubwerten hier in Mitteleuropa, überhaupt nichts zu befürchten haben. Zwar kann es auch bei ihnen zu Entzündungen in der Lunge kommen, aber das sind normale Abwehrmechanismen.“ Anmerkung: Dazu später mehr.

Ja, Sie haben richtig gelesen, die Grenzwerte wurden willkürlich vor ca. 15 Jahren herabgesetzt, die Politik hat einmal mehr nichts verstanden und plötzlich redet jeder, der glaubt, was zu wissen, oder Profit daraus schlagen will, von erhöhter Feinstaubbelastung und der Diesel soll verboten werden. Zusätzlich werden unsere Verwaltungsgerichte unnötig mit überflüssigen, weil gegenstandslosen (nicht juristisch, sondern fachlich) Klagen überschüttet. Die Kommunen werden stranguliert, …, die grünen Männchen haben ein weiteres Instrument, die Wähler zu manipulieren und kommunistische Verbote auszusprechen. Offensichtlich leben wir in Deutschland in einem Tollhaus.

Nach diesen vielen Informationen, in Worte verpackt, noch ein paar fürs Auge. Wie sieht es denn mit den vermeintlichen Schadstoffbelastungen in Deutschland aus? Haben wir aufgrund dessen „wenigstens“ einen Grund zur Hysterie, Panik und Angst? Der Autor möchten Ihnen ein paar Charts aus dem Hause des Umweltbundesministeriums zeigen, wie sich die Luftqualität in Deutschland in den letzten 20 Jahren entwickelt hat.

Abb. 3 zeigt die Feinstaubbelastung PM10 bis 10µm Partikelgröße, aufgesplittert nach Verursacher. Der Verkehr nimmt nur eine untergeordnete Rolle ein und die Autoabgase noch mehr (siehe Abb.6). Deutlich zu sehen, das die Feinstaubbelastung stark zurück ging.

Abb.4 zeigt die Feinstaubbelastung PM2,5 bis 2,5µm Partikelgröße, aufgesplittert nach Verursacher. Auch hier spielt der Verkehr nur eine untergeordnete Rolle und auch hier, ging die Belastung deutlich zurück.

Abb.5 zeigt, wieoft in Deutschland der herabgesetzte EU-Grenzwert überschritten wurde: Nur an 3% der städtischen Messstellen! Und die grünen Männchen wollen Fahrverbote.

Da von den grünen Männchen die Rede ist, möchte der Autor unseren Lesern Abb.6 zeigen.

Abb.6, Quelle: Stuttgarter Nachrichten, zeigt die Aufteilung des Feinstaubaufkommens an der Messstation am berüchtigten Stuttgarter Neckartor. Aus dem Abgas aller Fahrzeuge stammen gerade einmal 6% der Feinstäube und deswegen gibt es Dieselfahrverbote. Nein, mit der Gesundheitsvorsorge hat dies nichts zu tun, einzig mit politischer Mache, um Wähler zu fangen. So gehen Rattenfänger vor.

Da Feinstaub sich so gar nicht als Schreckgespenst und zur Vernichtung der Autoindustrie (eine der tragenden Säulen unseres Wohlstandes und damit unserer Gesundheit, sowie der Stabilität unseres Landes) eignet, wird mittlerweile eine weitere „Sau durchs Dorf gejagt“. Die Rede ist von Stickoxiden, Abb.6 rechts. Diese lassen sich nun, welch Freude für die Industrievernichter bei den grünen Männchen und ihrer Hilfstruppen, zu über 50% dem Straßenverkehr zuordnen und dort, den Verbrennungsprozessen. Doch, wie sieht es nun in unserem Land aus, mit dieser Belastung?

Abb.7, Quelle: UBA, zeigt die Entwicklung der NOx-Belastung der Luft in Deutschland über die letzten 20 Jahre. Auch hier ist die Tendenz fallend. Der EU-Grenzwert liegt übrigens bei 40µg/m3. Deutlich zu sehen, dass der EU-Grenzwert unterschritten ist.

Nicht einmal nach den EU-Richtlinien, die, wie am Beispiel Feinstaub gezeigt, alles andere als sinnig, nämlich unsinnig sind, besteht hier Handlungsbedarf!

Auf die Gefahr hin, dass der Autor sich wiederholt:

Den grünen Männchen und ihr Schlepptau, wie die dubiose sog. Deutschen Umwelthilfe (dazu im Teil 4 mehr),geht es nicht um unsere Gesundheit.

Bedroht ist nicht unsere Gesundheit. Bedroht ist nur deren Profit.

Teil 2: Feinstaub – Die Pest des 21. Jahrhunderts, oder nicht!

Wie bedrohlich ist Feinstaub für unsere Gesundheit? In Kürze.

Raimund Leistenschneider – EIKE

Abb.8

 Ende Teil 1




Bringt London das Ende des Dämmwahns?

Der sogenannte Klimaschutz nimmt immer unverantwortlichere Formen an. Gestern hat ein Brand in einem Londoner Hochhaus 17 Tote gekostet, viele weitere Bewohner gelten zur Stunde noch als vermisst. Die Achse des Guten berichtete gestern als erstes Medium überhaupt darüber, dass die jüngst an dem Hochhaus angebrachten Wärmedämm-Platten möglicherweise als Brandbeschleuniger wirkten und für die rasend schnelle Ausbreitung des Feuers verantwortlich sein könnten. Inzwischen ist das keine Vermutung mehr. Der Verdacht hat sich leider bestätigt.

Dies war eine Katastrophe mit Ansage. Die Achse des Guten berichtete bereits vor einem Jahr über spektakuläre Brände von mit Polystyrol (landläufig Styropor genannt) gedämmten Fassaden. Das Problem war lange bekannt, die Feuerwehren warnten – nur wollte keiner zuhören. Politiker, die bislang Augen und Ohren fest verschlossen, kündigen jetzt plötzlich „gewissenhafte Untersuchungen“ an (Theresa May). Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann, als Spitzenkandidat der CSU bereits im Wahlkampfmodus, ließ verlauten: „Wir nehmen das zum Anlass um zu überprüfen, ob die aus energetischen Gründen geforderte Außendämmung eine zusätzliche Brandgefahr auslöst“.

SRF 1 Ausschnitt zur Brandursache beim Londoner Hochausbrand

Das ist eine erstaunliche Aussage. Ganz einfach, weil das richtige Leben die Antwort längst gegeben hat, was auch Herrn Hermann und seinem Fachreferat bekannt sein sollte. Denn schon am Dienstag den 17.5.2016 starben im Duisburger Stadtteil Meiderich bei einem Wohnungsbrand eine 33-jährige Mutter und ihre beiden Söhne (8 und 14 Jahre). 27 Menschen haben bei dem Brand Verletzungen erlitten. Der Brand hatte sich vom Erdgeschoss ausgehend über die Außenfassade bis ins Dach des viergeschossigen Hauses ausgebreitet, „wie an einer Zündschnur„, sagt Feuerwehr-Chef Oliver Tittmann: „Es war ein dramatischer Einsatz.“ Mit den genau gleichen Worten schilderten Augenzeugen die Brand-Explosion in London. Die Flammen breiten sich nicht nur rasend schnell aus, es entstehen dabei auch besonders giftige Dämpfe.

Eine Statistik zu den Vorfällen gibt es nicht

Live und beklemmend konnte man so ein Feuerwerk schon zu Silvester 2015 an einer Hochhausfassade in Dubai beobachten, einen weiteren als Video dokumentierten Vorfall gab es in Frankreich. Die Zahl solcher gefährlicher Fassaden-Brände dürften mittlerweile alleine in Deutschland in die Hunderte gehen, eine Statistik zu den Vorfällen gibt es aber nicht, auch keine Zahl über die dabei schwer Verletzten oder umgekommenen Menschen.

Wenn es nicht um das ideologische Steckenpferd und Klimaschutz ginge, den unsere Kanzlerin zum heiligen Gral erklärt hat, hätten die Behörden diesem Spuk mit Sicherheit längst ein Ende gesetzt. Die Feuerwehren wissen bescheid, hängten es bisher aber nicht an die große Glocke – die üblich politisch korrekte Beißhemmung. Auch viele Medien weisen in der Berichterstattung über solche Vorfälle deutliche Lücken auf. In einem Land, in dem Bauvorschriften selbst die Neigung der Dachziegel festlegen, ist diese offensichtliche Ignoranz gegenüber einem lebensbedrohenden Risiko kaum zu glauben.

Joachim Herrmann wählte daher seine Worte sorgfältig als er sagte: „Ein vergleichbarer Fassadenbrand an einem Hochhaus ist in diesem Ausmaß bei uns so gut wie ausgeschlossen.“ Man beachte die Wortwahl: Die Betonung liegt auf „Hochhaus“. Das fängt laut der Dämmvorschriften in Deutschland aber erst bei 22 Metern Höhe an, darunter dürfen Materialien wie Polystrol angebracht werden. Das Gros der Bevölkerung wohnt in Deutschland aber nunmal in Gebäuden unter 22 Metern – und diesen Menschen wird so eine falsche Sicherheit vorgegaukelt.

Nur zur Information: Im Jahre 2015 wurden in Deutschland 36,3 Millionen Quadratmeter solcher Dämmsysteme an die Fassaden geklebt. Bei einem vorsichtig geschätzten Preis von 120 Euro pro Quadratmeter ergibt dies einen Umsatz von über 4 Milliarden Euro. Klima-Ideologen und Industrie-Lobbyisten reichen sich bei den immer strengeren Wärmedämmvorschriften die Hand. Man sagt nicht umsonst, dass beispielsweise die Dämmvorschriften der deutschen Energiesparverordnung (EnEV), die Polystrol-Produzenten wie der BASF zu Milliardengeschäften verholfen haben, in Helmut Kohls Wahlkreis Ludwigshafen ersonnen worden seien.

Eine kurze Geschichte des Wahnsinns

Es lohnt sich, die Geschichte dieses Wahnsinns noch einmal zu rekapitulieren: Die Wirksamkeit der zur Weltrettung verordneten Dämm-Maßnahmen weicht in der Praxis häufig von den auf dem Papier prognostizierten Ersparnissen ab – und zwar nach unten. Mieter berichten häufig von nicht eingetretenen Einsparungen. Zuverlässig treffen lediglich die Mieterhöhungen ein. Eine nunmehr schon mehrere Jahre alte Prognos-Studie zeigte, dass die Energieeinspar-Auflagen bar jeglicher ökonomischer Vernunft sind. Das Ergebnis bestätigt auch Kritiker, die seit Jahren warnen, die Dämmung von Fassaden führe nicht zu der von Bauwirtschaft und Regierung versprochenen Senkung der Heizenergiekosten. Dafür lässt die teure Massnahme die Mieten und Baukosten explodieren. Auch müsste man einmal die schlichte Frage stellen: Warum sollen unsere Häuser eigentlich für sibirische Verhältnisse gedämmt werden, wenn das Klima doch angeblich immer wärmer wird, laut einschlägiger Prognosen vor allem im Norden und im Winter?

Aber vorläufig gibt’s jetzt nochmal ordentlich Schotter für die Entsorger-Betriebe, denn seit der Novellierung der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) Anfang März 2016 sind die Vorgaben für die Entsorgung der Polystyrol-Dämmstoffe, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten, neu geregelt. Seitdem heißt es: Zweimal die Hand aufhalten, denn Polysterol ist Sondermüll. Weil es aber gar nicht genug Abnahmestellen für diese Sondermüll-Lawine gibt, haben die ersten Dachdecker- und Fassaden-Sanierer bereits ihren Betrieb geschlossen, weil sie am Altmaterial förmlich ersticken und nicht wissen wohin damit. Bevor die Betriebe reihenweise pleite machen, soll jetzt eine Ausnahmeregelung her.

Die Lage noch einmal kurz durchbuchstabiert:

  • Erst wurden Häuslebauer per Energiesparverordnung genötigt, teure Wärmeverbundsysteme an die Wand zu kleben. Plastiktüten im Supermarkt werden ausgemustert, statt dessen soll der Deutsche jetzt seine Wohnung darin einschweißen. Das ganze ist in vielen Fällen – besonders bei Altbauten – ögologisch wirkunslos bis kontraproduktiv und ökonomisch Geldverschwendung
  • Wenn das Zeug schließlich von den schimmelnden Wänden herunterfällt, wird es erst richtig teuer, weil es sich, wie gesagt, um Sondermüll handelt. Und hier tritt erneut unser Staat in Gestalt der neuen Abfallverzeichnisverordnung (AVV) auf den Plan, die den Bürger noch einmal abkassiert. So etwas nennt man Kreislaufwirtschaft.
  • Es ist sogar ein doppelter Kreislauf: Polystyrol ist ein Erdölprodukt, das von unserem Staat zunächst auf eine Umlaufbahn an unsere Hauswände geschickt wird, um anschließend in einer Sondermüll-Verbrennungsanlage verfeuert zu werden. Das hätte man mit dem Erdöl auf dem kleinen Dienstweg auch sofort tun können. Hätte eine Menge Energie und Geld gespart.
  • Nach der Londoner Katastrophe wird nun endlich in aller Öffentlichkeit klar, um was für einen gefährlichen und mörderischen Wahnsinn es sich dabei handelt.
  • Besonders heiß ist übrigens die Kombination eines dick mit Styropor gedämmten Hauses mit Solarzellen auf dem Dach. Diese Stromerzeuger haben nämlich einen kleinen Nachteil: Die Feuerwehr kann sie im Brandfall nicht löschen. Sie produzieren Gleichstrom und das nicht zu knapp – selbst kleinere Anlagen auf Einfamilienhäusern. Und das auch bei bedecktem Himmel, es braucht keine Sonne sondern nur Licht. In der Nacht reicht sogar die Einsatzbeleuchtung der Feuerwehr um die Stromproduktion einzuleiten. Löscht die Feuerwehr die Solaranlage mit Wasser, leitet es, und setzt alles unter Strom – die Retter und die Bewohner eingeschlossen. Der Einsatz von Schaum bringt nicht unbedingt viel, ist eine Schmutz abweisenden Beschichtung vorhanden, rutscht er einfach ab. Und die noch schlechtere Nachricht: Die Anlagen sind nicht abschaltbar. Auch die Leitung zwischen den Modulen und dem Wechselrichter steht – selbst bei gezogener Hauptsicherung – weiter unter Strom. Ein Ratgeber für Feuerwehren empfiehlt daher ein Vorgehen wie bei „Hochbrand“ und „Hochspannung“. Das heißt in der Regel ein „kontrolliertes“ abbrennen lassen,  denn „Stand heute gibt es keine sinnvolle Methode um im Ernstfall eine Photovoltaikanlage auszuschalten“. Inzwischen wird das Risiko auf die Feuerwehrleute abgewälzt, sie sollen trotzdem irgendwie löschen.

Was bleibt, sind Kreisläufe von Irrsin und Beschiss. Das in Europa verankerte Vorsorge-Prinzip heißt laut „grüner“ Auslegung übrigens: Man muss Dinge schon dann verbieten, wenn ein Riskio nicht ausgeschlossen werden kann. Die Realität heißt: Wenn es um die „gute Sache“ geht, wird ein Risiko auch dann ignoriert, wenn es Tote gibt.

Appropos Risiko – Kleiner Tipp für Kapitalanleger, die Aktien der großen Polystrol-Produzenten im Portfolio haben: Verkaufen.

Übernommen von ACHGUT hier




Klimakirche: Kühler ist das neue wärmer!

Glauben Sie noch an den Weihnachtsmann? Oder den Osterhasen? Oder an beide zusammen? Nun, dann wären Sie in der Kirche der globalen Erwärmung gut aufgehoben. Nur heißen die dortigen Weihnachtsmänner oder Osterhasen nicht Weihnachtsmänner oder Osterhasen sondern „wärmste Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen“ und ihre Verkünder. Die Rechercheure des Klimamanifestes von Heiligenroth sind der Frage nach dem absoluten Wert (in °C) der sogenannten Mitteltemperatur nachgegangen.  Und fanden Erstaunliches.

2016 das angeblich  „wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung “ ist um satte 0,6 °C kühler als der Mittelwert der Jahre bis 1995.

Das sich selbst so einschätzende Leitmedium im deutschen Blätterwald Der Spiegel, hat sich bei der Suche nach der „Wahrheit“seit je her besonders hervorgetan. Auch dessen derzeitiger Chefredakteur Klaus Brinkbäumer fühlt sich nämlich nach wie vor der Maxime des Gründers Rudolf Augstein verpflichtet, nur zu schreiben „was ist“.

So sagte er es jedenfalls, ohne rot zu werden, in die Kamera.

Video vom Klimamanifest von Heiligenroth über die Entwicklung der globalen Mitteltemperatur „aus Messungen“ von „heißen“ 15,4 ° C zu noch heißeren heutigen 14,8 °C.  

Immer wieder trieb besonders DER SPIEGEL die Erderwärmung als gefährliche Sau durchs mediale Dorf. Und alle Folgemedien – voran die Öffentlich Rechtlichen- taten, was sie vollerBewunderung schon immer taten, sie folgten.

Doch Ihr heutiges Problem, vom Klimamanifest von Heiligenroth sauber dokumentiert, lautet:

Bis 1995 lag der Mittelwert der globalen Temperatur schon bei 15,4 °C.  Und seitdem soll es immer wärmer geworden sein. Merkwürdigerweise indem die Temperatur von 15,4 auf 14,8 ° fiel.

Wer in der Schule das kleine 1 x 1 gelernt hat, wird mir zustimmen, dass 14,8 ° um 0,6 °C kühler sind als 15,4 °C.

Und 0,6 °C sind 3/4 (!!) der gesamten Erwärmung des vorigen Jahrhunderts!!

Also ist der „Spitzenwert“ von 2016 ( „wärmsten Jahres seit Aufzeichnung!“) in den letzten 21 Jahren um satte 0,6 ° kälter geworden.

Haben Sie darüber von irgend einem Medium – voran der ÖR Medien – irgendetwas vernommen? Nein? Nun, dann wissen Sie es jetzt.