Appell an Ingenieure, die gegen Windräder sind – beteiligen Sie sich!

Aus dem Bereich der zugehörigen medizinischen Forschung über die Folgen von Windrad-Infraschall auf Menschen liegen bereits ausreichende Schädlichkeits-Fachbelege vor. Nun kommt es darauf an, die entsprechenden Belastungen auch in den VDI-Normenbereich aufzunehmen. Dazu bittet EIKE um die Mithilfe aller an diesem Thema interessierten Ingenieure.

Infraschall ist durch Frequenzen unter ca. 20 Hz gekennzeichnet. Windräder erzeugen Infraschallkegel, deren gesundheitliche Schädlichkeit sich bis weit über 10 Kilometer auswirken kann. Die Ausbreitung von Infraschall unterscheidet sich von der hörbaren Schalls nicht zuletzt deswegen, weil die Wellenlängen von Infraschall bereits den Ausdehnungsbereich von Gebäuden oder anderweitigen Verbauungen erreichen und infolgedessen entsprechende Reflexionen und Resonanzen anfangen eine maßgebende Rolle zu spielen.

Aus der inzwischen fast schon unzähligen Literatur die wichtigsten Veröffentlichungen zum Thema Infraschall-Ausbreitung und Infraschall-Gesundheitsschädigungen durch Windräder (hier), (hier), (Pilger_Ceranna_JSV_2016), (hier). Die Quellenangaben in diesen jungen Publikationen erlauben einen guten Gesamtüberblick über den einschlägigen Stand. Insbesondere besteht heute kein Zweifel mehr an der erheblichen Gesundheitsgefährdung durch Windrad-Infraschall. Klagen, z.B. auch Sammelklagen gegen Windräder, die sich in Wohnungsnähe der Betroffenen befinden oder dort errichtet werden sollen, haben daher gute Erfolgschancen. Zumal dann, wenn sie in die Hände eines versierten Fachanwalts gelegt werden.

Eine weitere Stoßrichtung besteht darin, die Doppel- bzw. Wechselbelastung bei Betroffenen von Immissionen aus technischen Quellen im Bereich des Körperschalls (Vibrationen) und des Luftschalls tieffrequenter Natur in den VDI-Normenbereich aufzunehmen. Das ist zwar bisher noch nicht erfolgt, hat aber bei ausreichender fachlicher Aufforderung gute Aussichten auf Erfolg. Diese Aufforderung an den VDI anzuregen ist die Intention des vorliegenden Beitrags.

Wir appellieren daher alle interessierten Ingenieure, sich an den zuständigen Verantwortlichen des VDI Normungsgremiums, Herrn Dr. Bernd Kunzmann zu wenden (Bernd.Kunzmann@din.de). Bitten Sie Herrn Dr. Kunzmann darum, Doppel- bzw. Wechselbelastung bei Betroffenen von Immissionen aus technischen Quellen im Bereich des Körperschalls (Vibrationen) und des Luftschalls tieffrequenter Natur in den VDI-Normenbereich aufzunehmen!




Vergleich­bare globale Temperatur­daten der letzten 140 Jahre gibt es nicht. Es gibt auch keine US-Daten.

Eine irreführende Graphik: In dem kultigen Bild der globalen Temperatur im 20. Jahrhundert (Abbildung 1 oben) kann man zwei Warmperioden ausmachen – während der initialen Dekaden (1910 bis 1942) und den letzten Dekaden (1977 bis 2000).“

Abbildung 1: Temperatur im 20.Jahrhundert. Oben: global, unten: in den USA

Das Fazit des Vortrages von Dr. Singer war: Es existieren weder global vergleichbare Temperaturdaten, aber auch keine US-Daten, anhand denen man eine Erwärmung feststellen könnte. Die Temperaturdaten dieser Abbildung beginnen im Jahre 1880 und Herr Dr. Singer schreibt richtig: „…Die Zunahme des Anteils von Flughafen-Stationen war gewaltig – von 35% auf 80% – was zu einer unechten Temperaturzunahme infolge der Nähe von Rollbahnen und Gebäuden führte. Das ist schwierig im Detail zu berechnen…“  Dieser Folgeartikel will ergänzen: Zu Beginn des Jahres 1880 wurde die Dale-Enterprise-Wheather Station in Virginia als die 3. Messstation in den gesamten USA gegründet. Heute gibt es tausende, auf die wahllos zurückgegriffen wird, um irgendwelche Trends rückwirkend bis 1880 zu ermitteln, aus denen dann die Abb.1b generiert wird. Genauso könnte man Abkühlungstrends als Computerspielchen erfinden, um Pelzmäntel für eine angeblich sich nähernde Eiszeit verkaufen zu können.

Und zuverlässige Weltdaten kann es deswegen schon gar nicht geben: Nirgendwo und schon gar nicht auf der Erde wurde im Jahre 1880 ein definiertes Stationsnetz über die Erde verteilt und ein Bau- und Veränderungsverbot im 2 Kilometer Umkreis jeder Station ausgesprochen, was notwendig gewesen wäre, um gleichartige Bedingungen für einen Temperaturvergleich über 140 Jahre zu haben. Die Temperaturdatenreihen aller Länder sind somit weitgehend Erfindungen, um uns zu ängstigen.

Einzig mögliche Vergleiche wären, wenn man Stationen auffinden könnte, die immer noch dort stehen, wo sie schon immer standen und wenn sich deren Umgebung seit 1880 nicht verändert hätte. Sonst sind alle Vergleiche sinnlos und die Grafiken sind erlebte Märchenwelt. Gut, dass es wenigstens eine Messstation in den Staaten gibt: Das ist die Dale-Enterprise Station in Virginia. Natürlich haben sich alle Standortumgebungen auf dieser Erde verändert, aber immerhin steht die Station noch gleich bei der einsamen Farm wie 1880 und die Temperaturen werden von derselben Familie nach gleichen Regeln erhoben.

Abbildung 2: Google Foto: Bei dieser Farm auf dem Lande in Virginia steht seit 1880 die Dale-Enterprise-Wheather-Station, die Farm und die Wetterstation werden noch von derselben Familie bewirtschaftet und betreut.

Die Jahresdaten zeigen seit 1880 folgendes Ergebnis, in den USA wird in der Maßeinheit Fahrenheit gemessen. (32 F = 0 C)

Abbildung 3a: Die Daten dieser US-Wetterstation sind einigermaßen vergleichbar, da sich der Umkreis der Farm bis auf den vierspurigen Highway vor dem Haus, wenig verändert hat.

Ergebnis: Neben dem üblichen Auf und Ab der Jahre und Jahrzehnte sind wir 2016 wieder bei 1880 angekommen. Die Trendlinie ist nicht signifikant fallend mit y = – 0,0014x. Also keine Klimaerwärmung seit 1880 bei diesem fast gleich gebliebenem Standort.

Zum besseren Vergleich mit Abbildung 1 des Singer-Artikels soll die Trendlinie auch als 5-jähriger gleitender Schnitt gezeichnet werden.

Abbildung 3b: Bitte mit Abbildung 1b, den gemogelten US-Daten vergleichen. Die Abbildung zeigt die real gemessenen Werte einer Station, die bis 1880 zurückgehen. Wahrscheinlich handelt es sich um die einzig verbliebene Station in den USA mit einer vergleichbaren Wertereihe.

Wie schon erwähnt, auch diese US-Station in Virginia bei einer Farm ist nicht ganz wärmeinselfrei, ein vierspuriger Highway führt inzwischen in unmittelbarer Nähe der Farm vorbei und die nächste Stadt Harrisonburg hat ihre Einwohnerzahl seit 1880 verzwanzigfacht, die Außenbezirke einst mehr als 5 Meilen entfernt sind bis auf eine Meile an die Stationsfarm herangekommen, eine wärmende Urbanisierung der Stadt in die Natur hinein. Das ist die Regel auf dieser Erde. Seit 1981 hat sich die Einwohnerzahl von Harrisonburg auch wieder mehr als verdoppelt und trotzdem zeigt die Trendlinie der Dale-Enterprise-Station eine negativere Steigung mit y = – 0,035 x seit diesem Zeitraum bis heute.

Abbildung 4: Bei dieser fast unverändert gebliebenen Station in den USA sinken die Jahrestemperaturen seit 36 Jahren

Fazit: Die uns vorgeschwätzte angsteinflößende Klimaerwärmung ist reines Kasperlestheater, die Erwärmung findet nur in den Städten und den Wärmeinseln statt. Dort ist sie allerdings real. Das zeigt die nächste Grafik des neutralen Klimaforschers Stefan Kämpfe. Washington im Vergleich mit der Dale-Enterprise:

Abbildung 5: Beide Messstationen sind etwa 100 Meilen voneinander entfernt. Der Unterschied ist gewaltig. Auf dem Lande Abkühlung, in der Hauptstadt Washington aufgrund der ständig sich ausweitenden Bebauung und des Energieverbrauches eine Erwärmung, die typische anthropogene Wärmeinselerwärmung.

Welche Temperatur ist nun falsch, welche richtig?

Antwort: Beide Messungen sind richtig, in der Wärmeinsel Stadt Washington wurde es wärmer und in der freien Fläche des Landes kälter. Mit globaler Erwärmung aufgrund eines CO2-Treibhauseffektes hat das nichts zu tun, denn an beiden Standorten sind die CO2-Konzentrationen seit 1981 gleichmäßig um etwa 20% gestiegen. CO2 kann nicht den einen Ort erwärmen und gleichzeitig die Nachbarschaft kühlen. Deswegen wird eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes als Gegenmaßnahme gegen die Erwärmung keinerlei Wirkungsveränderungen zeigen. Die Grafik 3 zeigt deutlich, dass es diesen erfundenen CO2-Treibhauserwärmungseffekt nicht geben kann oder falls doch: nur in minimalster Wirkung. Es wäre aber auch der Umkehrschluss aus der Statistik möglich, dass eine CO2-Konzentrationszunahme leicht abkühlend wirken könnte, so wie es von einem erheblichen Teil der russischen Wissenschaftler behauptet wird.

Wie ängstigt man also die Bürger dieser Erde und insbesondere die in Deutschland? Bitte selbst Gehirn einschalten.

Es wird Zeit, dass endlich wieder Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des menschlichen Handelns gestellt wird. Nahezu alle teuren Maßnahmen gegen die herbeigeredete Klimaerwärmung sind Teil eines Geschäftsmodelles, das wir finanzieren müssen und der Umwelt sogar schaden kann. Wer in der Stadt und in den Wärmeinseln selbst wohnt und arbeitet, muss Maßnahmen gegen die weitere Betonierung und Bebauung ergreifen. Oft hilft hier „Mehr Natur in der Stadt“.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und neutraler, weil unbezahlter Klimaforscher.




Auf den Rat ihrer immer unfehl­bareren Führerin und deren Berater hat das Deutsche Volk entschieden, ihr bedingungs­los auf dem Weg in die Eiszeit zu folgen

Wie immer, hat das Portal der Berliner Klimaberaterin dazu ebenfalls eine Meinung und lieferte dabei ein Beispiel für die Abstrusitäten, mit denen beim Thema Klimawandel von deren Profiteuren jegliche rationale Argumentation abgewürgt wird.

klimaretter.info, 04. Juni 2017: Rechter Unions-Flügel folgt Trump

Bild [1] Will lieber die Chancen des Klimawandels in den Blick nehmen als die Gefahren: CDU-Bundestagsabgeordneter Philipp Lengsfeld vom Berliner Kreis. (Foto: Laurence Chaperon/​Wikimedia Commons)

Die Erklärung des „Berliner Kreises“ der CDU

Erfreulich ist im klimaretter-Artikel die Darstellung und Ausführung der Argumentation dieser (kleinen) CDU-Protestgruppe. Praktisch jedes Wort ist sachlich und überzeugend und hätte so (bis auf einen Passus mit dem CO2-Zertifikatehandel) auch auf EIKE stehen können:
klimaretter.info, 04. Juni 2017: [1] Rechter Unions-Flügel folgt Trump
… In der Union werden nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen Stimmen laut, die auch in Deutschland eine Abkehr von der bisherigen Klimapolitik fordern. Der rechte Flügel der Union … , erklärte in einer Veranstaltung … , dass die Ursachen für den Klimawandel noch nicht verstanden seien, aber eine „solitäre Rolle des Treibhausgaseffekts“ unwahrscheinlich sei. Die Politik solle sich nicht auf die Minderung der Treibhausgase konzentrieren, sondern auf die Anpassung an den Klimawandel. Außerdem fordert die Gruppe die Abschaffung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes und ein Ende des „exzessiven EEG-getriebenen Wind- und Solarausbaus“.

… Das Klima habe sich immer gewandel, die Rolle des Treibhauseffekts sei nur eine unter vielen neben der Sonnenaktivität, der Stellung der Erde zur Sonne, Vulkanausbrüchen und Meteoriteneinschlägen…
… Der rechte Flügel der Union will nun die Chancen durch den Klimawandel betonen. So schaffe das Schmelzen des polaren Meereises „neue Fischfangmöglichkeiten“, erlaube Schifffahrt über eine eisfreie Nordpassage und ermögliche zusätzlichen Rohstoffabbau. „Trotzdem wird das Phänomen medial momentan zu Klimaangstmache benutzt.“

Überhaupt sind die Folgen des Klimawandels Lengsfeld und Pantel zufolge „alles andere als bewiesen“. Dagegen seien die „realen Folgen bestimmter Klimapolitik für die Menschen sofort spürbar: Sei es durch steigende Preise für Strom und andere Nebenkosten, sei es durch ‚Verspargelung‘ von Kulturlandschaften oder die Verteuerung von Mobilität.“
Den Weltklimarat IPCC nennt die Gruppe nur „Weltrettungszirkus“. Da das Zwei-Grad-Ziel ohnehin nicht mehr erreicht werden könne, sollte sich die Welt statt auf die Senkung der Treibhausgase auf die Anpassung an den Klimawandel konzentrieren…

Was nicht sein darf, muss falsch sein

Aber einer Fachperson*in und ihrem Redakteursteam, welches sich dem Kampf gegen den Klimawandel bis zum bitteren Ende verschrieben hat, kann das nicht egal sein. Eine Opposition gegen die von Oben verordnete (und nach klimaretter einzig zulässige) Meinung: Niemals darf es das – auch nicht in einer Demokratie – geben:
klimaretter.info: [1] … Der Vorstoß der Gruppe um die CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld und Sylvia Pantel ist ein Affront gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auch CDU-Vorsitzende ist. Die Kanzlerin hatte mit deutlichen Worten auf die Erklärung des US-Präsidenten Donald Trump reagiert, der aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen will. „Äußerst bedenklich“ sei dieser Schritt gewesen, hatte Merkel gesagt und hinzugefügt: „Und damit drücke ich mich noch zurückhaltend aus.“ Das Pariser Klimaschutz-Abkommen sei nötig, „um unsere Schöpfung zu bewahren“, sagte Merkel. „Nichts kann und wird uns dabei aufhalten.“
Der Berliner Kreis sieht das anders und attackiert mit seinen sich mehrfach selbst widersprechenden Thesen, die so bislang nur in der AfD zu finden waren, Merkel direkt …

Natürlich ist nicht nur klimaretter dieser Überzeugung. Die „Stimme ihrer Herrin“ – unsere Umweltministerin und Margarine-Standortfragen-Fachkraft sieht es auch so: Der Irrweg kann nur der andere sein. Leider hat sie am Anfang mit dem „hat das Kabinett einstimmig beschlossen“ auch recht:
klimaretter.info: [1] … „Die Bundesregierung steht geschlossen hinter dem Pariser Klimaabkommen. Das hat das Kabinett einstimmig beschlossen“, erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) als Reaktion auf die Erklärung des Berliner Kreises. „Wir haben das Aktionsprogramm Klimaschutz und den Klimaschutzplan 2050 verabschiedet. Darin weisen wir den Weg zu einem dekarbonisierten und klimaneutralen Deutschland. Wenn Teile der CDU jetzt von diesem Weg abweichen und dem Irrweg des US-Präsidenten folgen, so bin ich darüber sehr verwundert.“…

Lieber das Volk in der Eiszeit erfrieren lassen, als Trump folgen

Eine Argumentation im klimaretter-Artikel gibt zu denken. Denn wenn diese stimmen würde (was das klimaretter-Redaktionsteam und die Herausgeber wohl annehmen), wäre es der Befehl zum kollektiven Selbstmord aus ideologischen Gründen:
klimaretter.info: [1] … Dem entgegen steht die überwältigende Mehrheit der Klimawissenschaftler auf der ganzen Welt. Ohne das Verbrennen von fossilen Energien durch den Menschen wäre die Erde, haben Wissenschaftler herausgefunden, sogar auf dem Weg in eine Eiszeit.

Der Link weist auf einen Artikel des deutschen Wissensmagazins für Links, GRÜN und ideologisch gefestigtes EEG und Klima:
Süddeutsche Zeitung, 5. März 2016: Klima Die Erde hat kältefrei
Wissenschaftler streiten über die Gründe, warum wir nicht bereits seit einigen Tausend Jahren in einer Eiszeit stecken. Ist es bald so weit?
… Womöglich ist die Menschheit nur knapp an diesem Schicksal vorbeigeschrammt. Denn eigentlich waren die astrophysikalischen Voraussetzungen im Prinzip schon vor 6500 Jahren erfüllt: Die Erde hatte sich so ausgerichtet, dass die Sommer-Sonneneinstrahlung in den nördlichen Breiten nahe ihrem tiefsten Stand war – normalerweise ein sicheres Anzeichen für den Beginn einer Kälteperiode. „Wir waren nah dran an einer Eiszeit“, sagt der Klimamodellierer Andrej Ganopolski vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

… Der einsetzende Treibhauseffekt hielt die Erde warm
In diese Richtung bewegte sich die Erde auch vor 6500 Jahren. Aber dann, als in der Jungsteinzeit die Landwirtschaft aufkam, nahm die CO₂-Konzentration in der Luft auf einmal stetig zu. Der einsetzende Treibhauseffekt hielt die Erde warm. Und tut es bis heute, inzwischen verstärkt durch die Mengen jenes Klimagases, das Autos, Kraftwerke und Heizungen in die Luft pusten.
So hat Ganopolski mit seinem Modell auch untersucht, wie der Mensch durch den Ausstoß von Treibhausgasen – deren Konzentration inzwischen auf
400 ppm angestiegen ist – den ohnehin gestörten Eiszeitzyklus zusätzlich beeinträchtigt. Das Ergebnis: Werden weiter Öl, Kohle und Gas verfeuert, wird wohl auch die nächste Eiszeit unterdrückt, die eigentlich in 50 000 Jahren fällig wäre. Denn Kohlendioxid verweilt extrem lange in der Luft. Erst in 100 000 Jahren stünde dann die nächste Eiszeit an. „Wir würden einen kompletten Eiszeitzyklus überspringen“, sagt Ganopolski …

Diese Aussagen sind bekannt [2] [3]. Allerdings ist es wenig glaubhaft, wie so Vieles, was an Apokalypsen vom PIK mit ökoreligiösem Eifer verbreitet wird.

Zuerst verblüfft, dass ein Vorgang wie die vor einer Millionen Jahren plötzlich einsetzenden und vor 500.000 Jahren sich verstärkenden, zyklischen Eiszeiten, über deren genaue Ursache schon Generationen von Wissenschaftlern rätseln, trotz höchst ungenauer Rekonstruktionsdaten plötzlich dank Rechnersimulation gelöst ist:
Süddeutsche Zeitung: [4]: … in seinem Potsdamer Klimarechner simuliert Andrej Ganopolski die früheren Klima-Bedingungen auf der Erde. Er kann die Eiszeiten der vergangenen 800 000 Jahre nachspielen: achtmal Ausdehnen der Eisschilde, achtmal Abschmelzen; ein immer neues Zusammenspiel von Eis, Ozean, Atmosphäre und Sonneneinstrahlung. Aus dieser Analyse konnte Ganopolski ein einfaches Modell entwickeln. Es sagt vorher, unter welchen Bedingungen eine Eiszeit beginnt.
Zudem ist die Angabe über den nächsten Zyklus schlichtweg falsch. Denn die nächste Eiszeit ist längst überfällig [5] [3]. Aber selbst das weiß man nicht genau, da die Parameter zur Bestimmung der Länge der kurzen Zwischen-Warmzeiten nicht bekannt ist und man notgedrungen versucht, durch Korrelationsvergleiche mit den alten so irgend etwas wie eine „Vorhersage“ ableiten zu können. Was auch dazu bisher keinem Wissenschaftler gelang, löst das PIK „wundersam“ mit einem „einfachen Modell“ – computermodifizierte Propheten eben.
Und das mit dem zarten Beginn einer Landwirtschaft in der Jungsteinzeit so viel CO2 in die Atmosphäre kam, dass sich die Erde ausreichend stark erwärmte, verweist der Autor in das Reich der erbaulichen Klimafabeln – um es überbetont höflich zu sagen. Nicht einmal für die Zeit viele Tausend Jahre danach (zum Ende des Mittelalters [6] und um 1830 [7]) lässt sich dies auch nur entfernt aus dem Datenrauschen belegen. (Störende) Daten der wahren Natur benötigt man in der Klimawissenschaft jedoch nicht mehr, da Computersimulationen diese nach Le(e)hrmeinung inzwischen vollständig ersetzen können.

Bild Verlauf der bisherigen Eiszeiten. Die Warmzeiten sind sehr kurz, die kalten Zeiträume sehr lang

Hätte das PIK jedoch recht und der Menschheit wäre es wirklich möglich, den tödlichen Weg in die überfällige Eiszeit aufzuhalten, dann bliebe das Verbot dazu der Befehl zum kollektiven Selbstmord. (Nicht nur) Aus der Religionsgeschichte sind solche Fälle bekannt.

Nach Überzeugung der Berliner Politikkaste ist dies die einstimmige Entscheidung des Deutschen Volkes, da es die Abgeordneten zu 100 % beschlossen haben – wie es Frau Hendricks ja nochmals betonte -.

Nachtrag

Auch wenn dieser Artikel bewusst ironisch-zynisch gehalten ist. Welche desaströsen Auswirkungen schon eine geringfügige Temperaturverringerung bewirkt, durchleiden vor allem die Biobauern fast jährlich [8].
Es wäre einmal an der Zeit, dass unsere Politik und deren unselige Berater erklären, wie sie die Welt in Zukunft sicher und für jeden erschwinglich zu ernähren gedenken.

Nur Kälte erzeugen (wollen), den Pflanzen die Luftdüngung weg-nehmen, sowie das Land in eine allgemeine Zwangs-Armut zurück führen zu wollen, ist wohl nicht die von der (Mehrheit der) Bevölkerung gewünschte Lösung.

Wobei diese „Mehrheit“ die Informationen dieser „Eliten“ dazu wahrscheinlich gar nicht ausreichend kennt.
EIKE 18.04.2016: [9] Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur
(Auszug) Armut wird auch Europa retten:
Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien
Wohl wenigen der brav Kirchensteuer zahlenden Bürger werden die befreiungstheologischen Aussagen und Ziele bekannt sein, welch zur Lösung des Klimawandelproblems inzwischen seitens der Kirche und NGOs vertreten werden. Neben dem, dass Herr Prof. Edenhofer vom PIK als Vertreter der „großen Transformation“ aktiv als Berater der Kirche zum Klimawandel beteiligt ist, auch Fundamentalisten in der Kirche wie H. P. Gensichen, immerhin Gründungskurator der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt schwärmen davon und arbeitet an einer Befreiungstheologie für den (zu reichen) Norden der Welt. In dieser geht es nicht mehr um die Befreiung des Südens aus der (südlichen) Armut, sondern um den Abschied des Nordens daraus in den „Reichtum“ durch südliche Armut.
Hans-Peter Gensichen (Gründungskurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt), Armut wird uns retten:
These 5 (Arme leben zukunftsfähig): Die Seligkeit der Armen und Randexistenzen – ArmSeligkeit – holt die Zukunft des Reiches Gottes in die gesellschaftliche Gegenwart. Das gegenwärtige Leben der Armen ist zukunftsfähig und zukunftsträchtig.
These 10 (Ein gemeinsamer Wohlstand): Südliche Theorie der Befreiung aus der Armut und Nördliche Theorie der Befreiung zur Armut und aus dem Reichtum heraus sind verwandt, allerdings über Kreuz. Eine akzeptierte und gestaltete Süd-Nord-Annäherung der Entwicklungsniveaus drückt diese Verwandtschaft aus: Eine dortige Befreiung aus der Armut und eine hiesige Befreiung in die Armut haben ein gemeinsames Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien.

Der Politikwissenschaftler Schiffer-Nasserie, Dozent an der Evangelischen Hochschule Bonn sagte es ebenfalls in einem am vom 18.10.2016 veröffentlichten Zeitungsinterview der „nordbayerischen Nachrichten“: „Die weltweite Zerstörung gehört dazu“
Interview: … Gibt es etwas, was man als Einzelner tun kann?
Schiffer-Nasserie: …Vom Standpunkt der Bundesbürger wäre ein erster Ansatz dass sie mehr an sich denken und für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen hier bei uns kämpfen. Das führt nicht nur automatisch zu höheren Beiträgen in die Sozialversicherungen.
Es schadet auch der Konkurrenzfähigkeit der Deutschen Wirtschaft – und wenn diese weniger konkurrenzfähig ist, zerstört sie auch die Lebensgrundlagen in Entwicklungsländern nicht mehr so sehr.

Quellen

[1] klimaretter.info, 04. Juni 2017: Rechter Unions-Flügel folgt Trump

[2] EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!

[3] science-skeptical 15. Oktober 2015: Der Klimaberater der Kanzlerin HJ Schellnhuber verkündet, die nächste Eiszeit in 60.000 Jahren fällt durch Menschenhand aus 15. Oktober 2015

[4] Süddeutsche Zeitung, 5. März 2016: Klima Die Erde hat kältefrei

[5] EIKE 25.12.2016: Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

[6] EIKE 04.01.2017: Hat Kolumbus versehentlich die kleine Eiszeit angestoßen? So mancher Professor ist davon überzeugt

[7] EIKE 09.09.2016: Hat die barbusige Dame um 1830 gegen den Klimawandel gekämpft? Eine ganz aktuelle Studie legt es nahe

[8] EIKE 07.05.2017: Nun muss man nicht mehr nur die Dritte Welt für die Erwärmung entschädigen, sondern auch die heimischen Bauern wegen der gewünschten Kälte
EIKE 19.09.2016: Biobauern sind die größten Lebensmittel-Vernichter Ohne Klimawandel überlebt die Biolandwirtschaft ihre Ernteverluste nicht
EIKE 31.08.2016: Schlechte Erntejahre kommen ganz offenbar immer häufiger

[9] EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur




Behauptung: Kohlenstoff-Steuer von vier BILLIONEN Dollar pro Jahr ist erforderlich, um die Welt zu retten

Klimawandel: Ökonomen sagen, dass eine Kohlenstoff-Steuer von 4 Billionen Dollar erforderlich ist, um die Menschheit vor der globalen Erwärmung zu schützen

Dem von der Weltbank unterstützten Report zufolge könnte das Einkommen auf vielfältige Weise verwendet werden, wie etwa Auszahlung von Nachlässen für Haushalte, Linderung von Armut und Förderung einer Low-Carbon-Infrastruktur.

Ian Johnston Environment Correspondent
Tuesday 30 May 2017 14:56 BST

Eine globale Kohlenstoff-Steuer, welche Billionen von Dollar einbringen würde, sollte man auf der ganzen Welt einführen, falls die Welt einen gefährlichen Klimawandel vermeiden möchte. Dies sagten 13 führende Ökonomen in einem neuen Report.

Unter Leitung von Prof. Nicholas Stern, Autor des bahnbrechenden Stern-Reports im Jahre 2006, und Prof. Joseph Stiglitz, Wirtschafts-Nobelpreisgewinner im Jahre 2001, schlugen die Experten vor, eine Tonne Kohlendioxid bis zum Jahr 2030 mit 50 Dollar bis 100 Dollar zu besteuern.

Falls Derartiges auf der ganzen Welt eingeführt werden würde, würden etwa 4 Billionen Dollar zusammenkommen – das ist mehr als das BIP von UK und Deutschland, aber weniger als das BIP von Japan – obwohl der Bericht anregte, dass arme Länder weniger zahlen müssten.

Gegenwärtig sind 85% aller CO2-Emissionen nicht einer Steuer unterworfen – während der Sektor der fossilen Treibstoffe Subventionen von geschätzt 5,3 Billionen Dollar erhält [Hä?! Anm. d. Übers.] Das höchste Kohlenstoff-Besteuerungsprogramm besteht in der EU, jedoch lediglich mit etwa 6,7 Dollar pro Tonne.

Mehr: http://www.independent.co.uk/environment/climate-change-carbon-tax-4-trillion-save-humanity-global-warming-economists-nicholas-stern-joseph-a7763376.html

Der gesamte, von der Weltbank gesponserte Report steht hier.

So viel zu den Behauptungen, dass erneuerbare Energie „umsonst“ ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/05/30/claim-four-trillion-dollar-per-annum-carbon-tax-required-to-save-the-world/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die vollständige Rede von Präsident Trump bzgl. des Ausstiegs aus Paris

Hier folgt die Rede von Präsident in meiner deutschen Übersetzung, und ich verbürge mich dafür, ihn korrekt zu übersetzen. Falls jemand dennoch Unstimmigkeiten bemerkt, bitte im Kommentar äußern!

Hier also die Rede von Präsident Trump:

White House Rose Garden, 1. Juni 2017

Herzlichen Dank! (Applaus). Danke! Ich möchte anfangen bei dem Terroranschlag in Manila. Wir beobachten die Lage sehr aufmerksam, und ich werde weitere Aktualisierungen abgeben, falls irgendetwas während dieses Zeitraumes passiert. Aber es ist wirklich sehr schlimm, was in der Welt bzgl. Terror vor sich geht. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen Betroffenen.

Bevor wir über das Paris-Übereinkommen diskutieren, möchte ich eine Aktualisierung abgeben bzgl. unseres gewaltigen – absolut gewaltigen – ökonomischen Fortschritts seit dem Wahltag am 8. November. Die Wirtschaft fängt an sich zu erholen, und das sehr, sehr schnell. Wir haben dem Aktienmarkt 3,3 Billionen Dollar Wertzuwachs für unsere Wirtschaft hinzugefügt, und über eine Million Arbeitsplätze im Privatsektor geschaffen.

Ich bin gerade von eine Reise nach Übersee zurückgekommen, wo wir fast 350 Milliarden Dollar schwere Ausgaben für das Militär und die wirtschaftliche Entwicklung der USA beschlossen haben, was hunderttausende Arbeitsplätze schafft. Es war eine sehr, sehr erfolgreiche Reise, glauben Sie mir! (Applaus). Vielen Dank! Vielen Dank!

Bei meinen Zusammenkünften auf dem G7-Gipfel haben wir historische Schritte unternommen, eine fairen und beiderseitigen Handel zu fordern, welcher für Amerika den Boden für den Wettbewerb mit anderen Ländern bereitet. Wir haben auch sehr hart an Frieden für den Nahen Osten gearbeitet und vielleicht sogar Frieden zwischen Israelis und Palestinensern. Unsere Angriffe gegen den Terrorismus haben sich gegenüber der vorigen Regierung deutlich verstärkt – und man kann das erkennen, überall erkennen – und wir haben im Zuge dessen viele andere Länder dazu bewegen können, erhebliche Beiträge zum Kampf gegen den Terror zu leisten. Große, große Beiträge werden von Ländern geliefert, die ohnehin schon viel in dieser Hinsicht geleistet haben.

Wir halten unsere Versprechen eines nach dem anderen, welche ich den Amerikanern während meiner Wahlkampagne gegeben habe – seien das nun die Aufhebung Arbeitsplätze vernichtender Vorschriften, die Ernennung und Bestätigung einer wirklichen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes [appointing and confirming a tremendous Supreme Court justice], die Einführung robuster neuer Ethik-Vorschriften, Erreichen einer rekordverdächtigen Verringerung illegaler Einwanderung an unserer südlichen Grenze; oder die Wiederkehr von Arbeitsplätzen, Werken und Fabriken in die USA in einem Umfang, den niemand bis jetzt möglich gehalten hätte. Und glauben Sie mir, wir haben gerade erst angefangen. Die Früchte unserer Arbeit werden sehr bald sogar noch deutlicher zutage treten.

Zu diesen Themen und auch vielen Anderen werden wir weiterhin unseren Verpflichtungen folgen. Und ich möchte nicht, dass uns irgendetwas aufhält. Jeden Tag kämpfe ich für das großartige Volk dieses Landes. Daher, um meine heilige Pflicht zum Schutz Amerikas und seiner Bürger zu erfüllen, werden sich die USA aus der Pariser Klima-Vereinbarung zurückziehen – (Applaus) – danke sehr, vielen Dank – und entweder in Verhandlungen zur Rückkehr zur Paris-Vereinbarung eintreten oder ein völlig neues Abkommen auszuhandeln, welches fair ist gegenüber den Vereinigten Staaten, seinen Arbeitern, seinen Menschen, seinen Steuerzahlern. Also treten wir aus. Aber wir werden anfangen zu verhandeln, und wir werden sehen, ob wir einen Deal aushandeln können, der fair ist. Falls wir das können – wunderbar! Und wenn wir das nicht können, ist es auch gut. (Applaus).

Als Präsident kann ich keine Überlegung über das Wohlbefinden amerikanischer Bürger stellen. Die Pariser Klima-Vereinbarung ist einfach das jüngste Beispiel, dass Washington einem Abkommen beitritt, welches die USA benachteiligt zum exklusiven Vorteil anderer Länder. Es lässt die amerikanischen Arbeiter – die mir am Herzen liegen – und Steuerzahler die Kosten übernehmen in Gestalt verloren gehender Arbeitsplätze, niedrigere Löhne, in Schwierigkeiten geratender Fabriken und einer erheblich verringerten ökonomischen Produktion.

Folglich werden die USA von heute an* die gesamte Umsetzung der nicht bindenden Paris-Vereinbarung sowie der drakonischen finanziellen und ökonomischen Belastungen einstellen, welche dieses Abkommen unserem Land auferlegt. Darunter fällt auch die Umsetzung unseres nationalen bestimmten Beitrages und, sehr wichtig, der Green Climate Fund, welcher die USA ein gewaltiges Vermögen kostet.

[*Hervorhebung vom Übersetzer. Das Abkommen hat in den USA keinerlei gesetzliche Gültigkeit, weil es dem Kongress gar nicht erst zur Zustimmung vorgelegt worden ist. Behauptungen bei uns, dass die USA erst 2020 austreten können, sind blanker Unsinn. Obama hat das Abkommen seinerzeit als Dekret in Kraft gesetzt, weil er wohl zu Recht befürchtete, dass der Kongress nicht zustimmen würde. Aber Dekrete können jederzeit mit sofortiger Wirkung vom Präsidenten wieder aufgehoben werden.]

Im Zuge der Erfüllung der Pariser Vereinbarung und der drückenden Energie-Restriktionen, welche diese Vereinbarung den USA auferlegt, könnten in Amerika bis zum Jahr 2025 bis zu 2,7 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen. Dies errechnet die National Economic Research Associates. Darunter sind 400.000 weniger Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe – nicht das, was wir uns wünschen – glauben Sie mir, das wollen wir ganz und gar nicht – einschließlich Arbeitsplätze in der Autoindustrie und die weitere Dezimierung vitaler amerikanischer Industrien, auf die zahllose Gemeinden angewiesen sind. Sie sind so sehr darauf angewiesen, und wir geben ihnen so wenig.

Der gleichen Studie zufolge würde die Erfüllung der von meiner Vorgänger-Regierung eingegangenen Verpflichtungen bis zum Jahr 2040 die Produktion in folgenden Bereichen verringern: Papier um 12%, Zement 23%, Eisen und Stahl 38%, Kohle – und zufällig liegen mir die Kohlebergleute am Herzen – 86%, Erdgas 31%. Die Kosten für die Wirtschaft würden sich bis dahin auf nahe 3 Billionen Dollar an verlorenem BIP belaufen sowie auf 6,5 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie, während sich das Einkommen der Haushalte um 7000 Dollar verringern würde, in vielen Fällen dürfte es sogar noch schlimmer sein.

Nicht nur, dass dieses Abkommen unsere Bürger harten ökonomischen Restriktionen aussetzt, sondern es scheitert auch hinsichtlich unserer umweltlichen Ideale. Als jemand, dem die Umwelt zutiefst am Herzen liegt, kann ich nicht guten Gewissens ein Abkommen unterstützen, welches die Vereinigten Staaten, welche führend sind im Umweltschutz, bestraft – und genau das tut es – während den führenden Verschmutzern der Welt keinerlei bedeutsame Verpflichtungen auferlegt werden.

Zum Beispiel wird China im Zuge dieses Abkommens in der Lage sein, seine Emissionen noch atemberaubend viele Jahre lang zunehmen zu lassen – 13 Jahre. Während dieser 13 Jahre kann China tun, was immer es will. Wir nicht. Indien macht seine Teilnahme abhängig vom Empfang von Milliarden über Milliarden über Milliarden Dollar an Auslandshilfe aus entwickelten Ländern abhängig. Es gibt viele weitere Beispiele. Aber unter dem Strich steht, dass die Paris-Vereinbarung auf höchstem Niveau sehr unfair gegenüber den USA ist.

Weiter. Während das jetzige Abkommen effektiv die Entwicklung sauberer Kohle in Amerika blockiert, was es tut, beginnt wieder die Arbeit in den Minen. In zwei Wochen wird es eine große Eröffnung geben. Pennsylvania, Ohio, West Virginia, so viele Orte. Eine große Eröffnung einer brandneuen Mine. Das hat man noch nie gehört. Seit vielen, vielen Jahren hat es so etwas nicht gegeben. Man fragte mich, ob ich es machen würde. Ich werde es versuchen.

China wird es gestattet, hunderte neuer Kohlekraftwerke zu errichten. Wir dürfen das nicht, aber sie dürfen, jedenfalls dem Abkommen zufolge. Indien darf seine Kohleerzeugung bis 2020 verdoppeln. Man beachte: Indien darf seine Kohleerzeugung verdoppeln. Wir sollen unsere Kohleerzeugung einstellen. Selbst Europa darf weiterhin Kohlekraftwerke errichten.

Kurz gesagt, das Abkommen eliminiert keine Arbeitsplätze im Kohlebergbau, sondern es transferiert diese Arbeitsplätze einfach aus Amerika hinaus und verlagert sie ins Ausland.

Bei diesem Abkommen geht es weniger um das Klima als vielmehr darum, dass andere Länder gegenüber den USA finanziell bevorteilt werden. Der Rest der Welt applaudierte, als wir das Paris-Abkommen unterzeichneten – sie drehten durch, sie waren so glücklich – aus dem einfachen Grund, weil es unser Land, die Vereinigten Staaten von Amerika, welche wir alle lieben, sehr, sehr stark ökonomisch benachteiligte. Ein Zyniker würde sagen, dass der offensichtliche Grund dafür, dass ökonomische Konkurrenten uns in dem Abkommen bleiben sehen möchten, ist, dass wir weiterhin unter dieser selbst auferlegten ökonomischen Wunde leiden. Es würde für uns sehr schwierig sein, im Wettbewerb mit anderen Ländern in anderen Teilen der Welt mithalten zu können.

Wir verfügen über mit die üppigsten Energiereserven des Planeten, welche ausreichend sind, um Millionen der ärmsten amerikanischen Arbeiter aus der Armut zu holen. Und doch verschließen wir unter diesem Abkommen effektiv diese Vorräte, wir stehlen unserer Nation den Wohlstand – seinen großen Wohlstand, seinen phänomenalen Wohlstand; noch vor Kurzem hatten wir keine Ahnung, dass wir diesen Wohlstand überhaupt haben – und wir belassen Millionen über Millionen Familien gefangen in Armut und Arbeitslosigkeit.

Dieses Abkommen ist eine massive Umverteilung des Wohlstands der USA auf andere Länder. Mit einem Wachstum von 1 Prozent könnten erneuerbare Energieformen einen gewissen Teil unseres Bedarfs decken, aber mit einem Wachstum von 3 oder 4 Prozent, wovon ich ausgehe, brauchen wir alle Arten der in Amerika verfügbaren Energie, oder unser Land – (Applaus) – wird einem großen Risiko von Brownouts und Blackouts ausgesetzt, unsere Geschäfte werden in vielen Fällen zum Stillstand kommen, und amerikanische Familien werden unter den Konsequenzen zu leiden haben in Gestalt verloren gegangener Arbeitsplätze und einer erheblich geringeren Lebensqualität.

Selbst wenn das Paris-Abkommen vollständig umgesetzt werden würde und alle Nationen ihren jeweiligen Verpflichtungen folgen würden, wird geschätzt, dass dies die globale Temperatur lediglich um zwei Zehntelgrad – man beachte: zwei Zehntelgrad – reduzieren würde. Sehr, sehr gering. Tatsächlich würden schon 14 Tage Emissionen in China jedweden Fortschritt in den USA auslöschen – und dies ist ein unglaublicher Vorgang – würde schon die Auswirkungen von Amerikas erwarteten Reduktionen bis zum Jahr 2030 vollständig auslöschen, nachdem wir Milliarden über Milliarden Dollar ausgeben mussten, Arbeitsplätze verloren gegangen sind, Fabriken geschlossen wurden und unsere Geschäfte und unsere Häuser mit viel höheren Energiekosten belastet wurden.

Im Wall Street Journal las man heute früh: „Die Realität ist, dass ein Rückzug im ökonomischen Interesse Amerikas wäre und für das Klima fast nichts bedeuten würde“. Die Vereinigten Staaten werden unter der Trump-Regierung weiterhin das sauberste und umweltfreundlichste Land der Erde sein. Wir werden die sauberste Luft haben. Wir werden das sauberste Wasser haben. Wir werden umweltfreundlich handeln, aber wir werden nicht unsere Geschäfte aufgeben, und wir werden nicht unsere Arbeitsplätze verlieren. Wir werden wachsen, wir werden rapide wachsen. (Applaus)

Und ich glaube, Sie haben auch gerade gelesen – im small business report – dass kleine Unternehmen derzeit gerade boomen und Menschen einstellen. Einer der besten Reports, die ich seit vielen Jahren gelesen habe.

Ich bin willens, sofort mit Führern der Demokraten zusammenzuarbeiten, um entweder unseren Weg zurück nach Paris zu verhandeln, jedoch unter Bedingungen, die fair für die USA und deren Arbeiter sind, oder ein neues Abkommen auszuhandeln, welches unser Land und deren Steuerzahler schützt. (Applaus)

Falls also die Obstruktionisten mit mir zusammen gehen wollen, machen wir sie zu Nicht-Obstruktionisten. Wir werden uns alle zusammensetzen, und wir werden in das Abkommen zurückkehren. Und wir werden es gut machen, und wir werden nicht unsere Fabriken schließen, und wir werden nicht unsere Arbeitsplätze verlieren. Und wir werden uns mit den Demokraten zusammensetzen sowie mit allen Personen, welche entweder die Paris-Vereinbarung repräsentieren oder etwas, was viel besser ist als die Paris-Vereinbarung. Und ich glaube, die Menschen unseres Landes werden begeistert sein, und dann werden auch die Menschen der Welt begeistert sein. Aber bis es soweit ist, sind wir aus dem Abkommen heraus.

Ich werde daran arbeiten sicherzustellen, dass Amerika in Umweltdingen weltweit führend bleibt, jedoch unter einem Rahmenwerk, welches fair ist und welches Lasten und Verantwortlichkeiten gleichmäßig auf alle Nationen der Welt verteilt.

Kein verantwortungsbewusster leitender Politiker kann die Arbeiter – und das Volk – seines Landes derartigen lähmenden und gewaltigen Nachteilen aussetzen. Die Tatsache, dass der Paris-Deal die USA handlungsunfähig macht, während einige der Top-Verschmutzer in der Welt so begünstigt werden, sollte jedweden Zweifel beseitigen hinsichtlich des wirklichen Grundes, aus dem ausländische Lobbyisten unser wunderbares Land gefesselt halten wollen mittels dieses Abkommens: Sie wollen ihren Ländern einen wirtschaftlichen Vorteil über die USA verschaffen. Das wird nicht geschehen, solange ich Präsident bin. Tut mir leid! (Applaus).

Mein Job als Präsident ist es, alles in meiner Macht stehende zu tun, um Amerika gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und die ökonomischen, behördlichen und steuerlichen Strukturen herstellen, welche Amerika zum blühendsten und produktivsten Land der Erde gemacht haben – mit dem höchsten Lebensstandard und dem höchsten Standard hinsichtlich Umweltschutz.

Unser Steuergesetz durchläuft den Kongress, und ich glaube, es macht sich sehr gut. Ich denke, dass viele Menschen positiv überrascht sein werden. Die Republikaner arbeiten sehr, sehr hart. Wir würden nur zu gerne die Unterstützung der Demokraten haben, aber wir können es auch allein machen. Aber es läuft alles sehr gut.

Das Paris-Abkommen behindert die amerikanische Wirtschaft, um gelobt zu werden von genau dem ausländischen Kapital und den globalen Aktivisten, welche schon lange danach getrachtet haben, auf Kosten unseres Landes zu Reichtum zu kommen. Sie stellen nicht America first. Ich aber, und das werde ich immer tun! (Applaus)

Die gleichen Nationen, die uns auffordern, dem Abkommen treu zu bleiben, sind genau die Länder, für welche Amerika Billionen Dollar mittels harter Handelspraktiken gezahlt hat und welche in vielen Fällen in ihren Beiträgen nicht unserer entscheidenden militärischen Allianz gerecht werden. Man sieht, was los ist. Es ist ziemlich offensichtlich für all jene, die sich einen offenen Geist bewahren.

An welchem Punkt wird Amerika erniedrigt? An welchem Punkt beginnen sie, über uns als Land zu lachen? Wir wollen eine faire Behandlung unserer Bürger, und wir wollen eine faire Behandlung unserer Steuerzahler. Wir wollen nicht, dass andere Führer und andere Länder weiter über uns lachen. Und das werden sie auch nicht. Werden sie nicht.

Ich wurde gewählt, um die Bürger von Pittsburgh zu repräsentieren, nicht die Bürger von Paris. (Applaus) Ich habe versprochen, aus jedwedem Deal auszusteigen oder ein solches neu zu verhandeln, wenn es den Interessen Amerikas zuwider läuft. Viele Handelsverträge werden demnächst neu ausgehandelt werden. Es gibt nur sehr wenige Abkommen, die für dieses Land arbeiten, aber bald wird sich dies im Zuge von Neuverhandlungen ändern. Der Prozess hat am Tag 1 angefangen. Und jetzt sind wir mittendrin.

Neben den strengen Energie-Restriktionen aus der Paris-Vereinbarung enthält diese aber noch ein anderes Programm zur Umverteilung von Wohlstand aus den USA mittels des so genannten Green Climate Fund – schöner Name – welcher von den entwickelten Ländern verlangt, 100 Milliarden Dollar zusätzlich zu der bereits bestehenden und massiven Auslandshilfe, seitens der USA. Also würden wir Milliarden über Milliarden über Milliarden Dollar zahlen, und schon jetzt gehen wir diesbezüglich allen anderen weit voran. Viele der anderen Länder haben überhaupt nichts gezahlt, und viele von ihnen werden niemals einen Dime [= eine 5-Cent-US-Münze] zahlen.

Der grüne Fonds würde wahrscheinlich die USA verpflichten, potentiell Zehner-Milliarden Dollar zu zahlen, wobei die USA bereits 1 Milliarde Dollar gezahlt haben – niemand sonst kommt dem auch nur nahe; die meisten anderen haben sogar überhaupt nichts gezahlt – einschließlich von Beiträgen, welche dem amerikanischen Budget zum Krieg gegen den Terrorismus entnommen worden waren. Da kam das Geld her. Glauben Sie mir, es kam nicht von mir. Es geschah unmittelbar vor meinem Amtsantritt. Das ist nicht gut. Und es ist nicht gut, auf welche Art und Weise sie das Geld genommen haben.

Im Jahre 2015 haben die obersten Klima-Funktionäre der UN dem Vernehmen nach die 100 Milliarden Dollar pro Jahr als „peanuts“ bezeichnet und festgestellt, dass „die 100 Milliarden Dollar der Schwanz sind, der mit dem Hund wedelt“. Im Jahre 2015 hat der geschäftsführende Direktor des Green Climate Fund dem Vernehmen nach gesagt, dass die geschätzte Förderung nach 2020 auf 450 Milliarden Dollar pro Jahr zunehmen wird. Und niemand weiß, wohin das Geld wirklich fließt. Niemand war bisher in der Lage zu sagen, wohin es fließt.

Natürlich haben die Top-Verschmutzer der Welt keinerlei Verpflichtungen aus dem Green Fund, aus welchem wir ausgestiegen sind. Amerikas Schulden belaufen sich auf 20 Billionen Dollar. Klamme Städte können nicht genug Polizisten einstellen oder die lebenswichtige Infrastruktur erhalten. Millionen unserer Bürger sind arbeitslos. Und trotzdem sollen der Paris-Vereinbarung zufolge Milliarden Dollar, welche genau hier in Amerika investiert werden sollten, an genau die Länder fließen, welche uns unsere Fabriken und unsere Arbeitsplätze weggenommen haben. Denken Sie darüber mal nach.

Es gibt auch ernste und verfassungsrechtliche Belange. Ausländische Führer in Europa, Asien und auf der ganzen Welt sollten der US-Wirtschaft nicht mehr zu sagen haben als unsere eigenen Bürger und deren gewählte Repräsentanten. Folglich repräsentiert unser Rückzug aus dem Abkommen eine Wiederbelebung der Souveränität von Amerika. (Applaus). Unsere Verfassung ist einmalig unter allen Nationen der Welt, und es ist meine höchste Verpflichtung und meine größte Ehre, diese zu schützen. Und das werde ich.

Das Verbleiben im Abkommen hätte uns auch ernste Hindernisse in den Weg legen können, wenn wir mit dem Prozess beginnen, die Restriktionen bzgl. Amerikas reichlicher Energiereserven aufzuheben. Mit diesem Prozess haben wir sehr intensiv begonnen. Es wäre einst undenkbar gewesen, dass ein internationales Abkommen die USA davon abhalten könnte, seine heimischen ökonomischen Dinge selbst zu regeln, aber genau vor dieser neuen Realität würden wir stehen, falls wir nicht das Abkommen verlassen oder falls wir nicht ein weit besseres Abkommen aushandeln.

Die Risiken wachsen, neigen doch historisch diese Abkommen dazu, mit der Zeit immer ambitionierter zu werden. Mit anderen Worten, das Pariser Rahmenwerk ist ein Startpunkt – so schlimm der auch ist – und nicht ein Zielpunkt. Und der Austritt aus dem Abkommen schützt die USA vor zukünftigen Einmischungen in deren Souveränität und massiven zukünftigen Belastungen. Glauben Sie mir, wir würden massiven zukünftigen Belastungen ausgesetzt sein, falls wir in dem Abkommen verbleiben würden.

Als Präsident habe ich eine Verpflichtung, und diese Verpflichtung gilt dem amerikanischen Volk. Die Paris-Vereinbarung würde unsere Wirtschaft unterminieren, unsere Arbeiter lähmen, unsere Souveränität schwächen, uns inakzeptable gesetzliche Risiken auferlegen und uns permanent gegenüber anderen Ländern der Welt benachteiligen. Es ist an der Zeit, die Paris-Vereinbarung zu verlassen – (Applaus) – und einen neuen Deal zu erreichen versuchen, welcher die Umwelt schützt ebenso wie unsere Unternehmen, unsere Bürger und unser Land.

Es ist an der Zeit, Youngstown (Ohio), Detroit (Michigan) und Pittsburgh (Pennsylvania) – zusammen mit vielen, vielen anderen Städten unseres großartigen Landes – vor Paris (Frankreich) zu stellen. Es ist an der Zeit, Amerika wieder groß zu machen (Applaus) Vielen Dank! Vielen Dank! Vielen herzlichen Dank!

Link: https://www.cfact.org/2017/06/01/president-trumps-full-remarks-on-exiting-the-uns-paris-climate-agreement/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkungen des Übersetzers dazu: Ein gewisses Pathos steckt natürlich in dieser Rede, aber das ist in den USA so üblich (auch bei Obama war das so). Aber was mich im Zuge der Übersetzung immer mehr erstaunte: Ich finde in dieser Rede nichts davon, was Trump seitens unserer Medien in den Mund gelegt worden ist. Er sprach genau das an, worum es bei dieser ganzen Sache geht: Um die Umverteilung von Wohlstand. Das Thema Klima kam nur ein einziges Mal kurz zur Sprache.

Und inzwischen schlagen die Wellen ja schon durch bis in die deutsche Politik – viel schneller als ich – und wohl auch viele Andere – dachten.

Hir folgt noch das Video der Rede. Falls die Einbindung nicht klappt, hier der Link:

https://youtu.be/5uPoZhFrJ7Y

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