Wissenschaftler fanden eine völlig unerwartete Quelle von Klima Abkühlung

Die Ergebnisse sind eine vollständige Umkehrung dessen, was die Wissenschaftler bisher geglaubt haben – dass Methan-Ausgasungen im Arktischen Ozean zur globalen Erwärmung beitragen.

„Wenn das, was wir in der Nähe von Svalbard beobachteten, häufiger an ähnlichen Orten auf der ganzen Welt auftaucht, könnte es bedeuten, dass Methan-Ausgasungen einen Netto-Kühleffekt auf das Klima haben, nicht eine wärmende Wirkung, wie wir früher dachten,“ sagte John Pohlman, ein US-Geological Survey Biochemiker und Leitautor der Studie.

Wenn die Ergebnisse vorliegen, könnte Pohlmans Studie große Auswirkungen darauf haben, wie die Wissenschaftler das globale CO2-Budget und die zukünftigen Projektionen der globalen Erwärmung berechnen.

„Das ist … völlig unerwartet“, sagte Brett Thornton, ein schwedischer Geochemiker, der nicht an der Studie beteiligt war, dem Science Magazine.

Eine Gruppe von amerikanischen, deutschen und norwegischen Wissenschaftlern, haben die Methan- und Kohlendioxid-Konzentrationen an der Küste von Svalbard gemessen. Sie fanden, dass 2.000 Mal mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufgenommen wird, als Methan aus Unterwasserquellen entweicht.

Das Methan entweicht in Tiefen von 80 bis 100m und scheint das marine Phytoplankton zu stimulieren. Möglicherweise erhöht dies ihre Aufnahme von Kohlendioxid. Die Studie scheint zu ergeben, dass die physikalischen Mechanismen, die Methan an die Oberfläche transportieren, auch mit Nährstoff angereichertes Wasser transportieren, was eine verstärkte Primärproduktion und einen CO2-Abbau unterstützt.“

Diese Erkenntnisse stellen die weit verbreitete Wahrnehmung in Frage, dass Bereiche, die durch Flachwasser-Methan-Ausgasungen und / oder stark erhöhte Seeluft-Methan-Flüsse gekennzeichnet sind, immer nur die globale atmosphärische Treibhausgasbelastung erhöhen „, liest sich die Zusammenfassung der Studie.

Pohlman gab zu bedenken, dass der „Kühleffekt“ der Ausgasungen auf bestimmte Zeiten des Jahres beschränkt sein könnte. Aber er und sein Team waren erstaunt, so geringe Mengen an Methan in den Ausgasungen zu finden.

„Diese Bereiche der Methan-Ausgasungen können Netto-Treibhausgas-Senken sein“, so weiter in der Zusammenfassung der Arbeit.

Methan ist ein stärker [aktiveres] Gas als Kohlendioxid und die Wissenschaftler sorgen sich zunehmend um die „Methanbombe“ bei dem Auftauen von Permafrost und wärmer werdenden Ozeanen. Methan hydratisiert aus dem Meeresboden „eine wichtige Ursache für die globale Erwärmung, die zu dem größten Artensterben in der Erdgeschichte führte“, sagte Ryo Matsumoto, ein Professor der Universität in Tokio, im Jahr 2008.

[Auch andere] Wissenschaftler sorgen sich, dass die riesige Freisetzung von Methan aus dem Meeresboden zu massiven Erhöhungen der Erwärmung führen könnte. Eine Studie von 2016 warnte „die Freisetzung von Methan aus Hydrat kann apokalyptisch sein.“

Frage an die Leser des Daily Caller

[Wer die künstliche Erwärmung durch CO2 und Methan bezweifelt, wird auch der Abkühlung skeptisch gegenüber stehen; der Übersetzer]

Aber Pohlmans Forschung deutet darauf hin, dass es noch viel mehr über Methan-Ausgasungen und ihre Rolle in globalen Treibhausgas-Vorräten zu lernen gibt.

Pohlmans war der erste, der dies in methanreichen Gewässern beobachtete, aber die Implikationen für die Klimaforschung könnten groß sein, wenn die Ergebnisse bei anderen Methan-Ausgasungen wiederholt werden können.

„Wir freuen uns auf die Prüfung der Hypothese, dass Flachwasser-Methan-Ausgasungen Netto-Treibhausgas-Senken an anderen Orten hervorrufen“, sagte Pohlman.

Erschienen auf The Daily Caller am 08.05.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2017/05/08/scientists-found-a-totally-unexpected-source-of-climate-cooling/




NNN schreibt uns – „ich habe Ihren Beitrag gelesen und bin ein wenig amüsiert.“

Von: NNN

Page URL: https://eike.institute/ueber-uns/kontakt/

Nachricht:

Liebe Eike-Redaktion,

ich habe Ihren Beitrag gelesen und bin ein wenig amüsiert.

Folgende Prognose für Sie, damit Sie sich selbst davon überzeugen können, was für einen Unfug Sie verkünden:

1. Die Produktion aus Windenergie wird sich gegenüber dem Jahr 2016 bis 2021 verdoppeln. Die Anlagen hierfür sind bereits zu 60% genehmigt, bzw. EEG-mäßig zugeteilt. Die installierte Leistung wird in diesem Zeitraum allerdings nur um ca. 40% steigen.

Der Anstieg der Produktion wird nahezu linear erfolgen, allerdings mit den üblichen wetterbedingten Schwankungen. Schauen Sie einfach zu und lernen Sie.

Video (Einfügung der Redaktion): Wind- und Solar- Einspeisung im Oktober 2015. In Einerschritten (rechnerisch) verdoppelt, verdreifacht, usw.  Bis zum 10 fachen der Windleistung erhöht. Solareinspeisung bei 54 GW gedeckelt. Das Video zeigt die „wetterbedingten“ Schwankungen, ebenso wie die effektive erreichte Leistung. Sie bleibt immer und mit Riesenabstand unter der jeweils simulierten Nennleitung in der Spitze von rd. 430 GW. Übersteigt aber an manchen Tagen den Bedarf um das Doppelt. Wohin damit?

2. Die Nabenhöhen der Windenergieanlagen werden demnächst 200m erreichen. Ferner ist die Größe der Rotorflächen mittlerweile bei bis zu 5,1 m2/kW. Die Folge hiervon ist: Die Auslastung der Windenergieanlagen steigt sogar an bisher schlechten Windstandorten auf über 4.000 Volllastbenutzungsstunden/a. An guten Standorten sogar auf über 4.500 Stunden.

3. Als Folge der hohen Auslastung, die einen Ertragsgewinn vor allem im unteren Windgeschwindigkeitssegment bedeutet, nehmen die Schwankungen in der Leistung der Windenergieanlagen drastisch ab. Die Leistungsabgabe wird gleichmässiger, da die neuen Anlagen gegenüber den Alten besonders im unteren Segment das bis zu 10-fache leisten (durch deutlich mehr Nabenhöhe und Rotorfläche je kW).

Anteil 2016 von Wind-und Solarenergie am Primärergieverbrauch.

Abbildung 1 (Einfügung der Redaktion): Wind- und Solaranteil an der Primärenergieverbrauch (PEV) Deutschland 2016. Lt. Klimaschutzplan 2050 sollen 80 % der Energie bis 2050 aus „Erneuerbaren“ kommen, d.h. fast ausschließlich aus Windenergie. Vereinfacht wurden hier 100 % angesetzt. Heute sind rd. 26500 Windräder installiert. Je nachdem, was von dem, was Mailschreiber NNN schreibt, eintritt oder um wieviel die PEV abgesenkt würde, bedeutet dies, dass die Zahl der WKA sich ca. um den Faktor 14 bis 28 erhöhen müsste. Also auf 370.000 bis 740.000 Stück. D.h. im niedrigsten Fall stehen etwa -pro Quadratkilometer- 1 Windrad (vorzugsweise mit 200 m Nabenhöhe) oder im höchsten Fall jeden halben Quadratkilometer eines.“Wetterbedingten“ Schwankungen bleiben. Eine amüsante Vorstellung. Wir lernen dazu.

4. Die Akkumulatorpreise sind im freien Fall. Der Tagesgang wird in Zukunft hauptsächlich über Speicher verschiedenster Art ausgefahren. Leistung & Energieerzeugung werden im Tagesgang weitgehend entkoppelt. Ich denke Sie wissen, was das bedeutet. –> Bitte versuchen Sie keine Gegenargumentation sondern schauen Sie einfach die nächsten 5 Jahre zu. Fakten sind besser als Befindlichkeiten.

5. Die Preise für Strom aus Sonne & Wind fallen noch bis Ende nächsten Jahres (2018) auf unter 4,5 ct/kWh. Schauen Sie auch hier zu und lernen Sie auch hier.

6. Derzeit haben sich 13,2 GW an fossilen Kraftwerken bereits zur Stilllegung angemeldet. Mindestens weitere 12 GW werden bis zum 01.04.2018 folgen.

Wird es dadurch zu einem Engpass in der Versorgung kommen? Nein!

Was ist der Fehler den Sie machen?

Sie übersehen leider, dass die Technik und die Leistungsfähigkeit von Windenergieanlagen sehr schnell besser wird. Das wurde Sie auch in der Vergangenheit, doch nun ist die erste Generation der EEG-geförderten Anlagen am Ende ihrer Betriebszeit und wird durch Anlagen ersetzt, die erstmals ohne, bzw. mit sehr geringer EEG-Förderung auskommen werden.

So hat die bisher installierte Windenergieleistung keinerlei Bedeutung für die Energiewende. Sie wird binnen 20 Jahre verschwinden.

Die Anlagenflotte, die in den nächsten 20 Jahren die bisherigen Windenergieanlagen ersetzt, wird gegenüber der bisherigen Anlagenflotte eine um den Faktor 2,5-3 vergrößerte Auslastung haben, also bei gleicher installierter Leistung das bis zu 3-fache liefern.

Auch hier können Sie diese Angaben als Zielpunkt in 20 Jahren nehmen und dann vom heutigen Stand her einen linearen Anstieg erwarten und überprüfen.

Das ist die mess- und prüfbare Realität für die Gegenwart und Zukunft.

Was können Sie zur Prüfung Ihrer Thesen vorlegen? Bisher habe ich nichts gesehen, was über die Qualität von „Fake News“ hinaus ginge.

Mit freundlichen Grüßen

NNN

P.S.: Bitte versuchen Sie nicht mich zu wiederlegen, sondern beobachten Sie einfach die Realität. Das ist zielführender.

Kommentar der Redaktion

Diese Mail spricht in ihrer fröhlichen Zuversicht für sich. Tenor: Egal was ihr sagt, wir bauen weiter eine doppelte Infrastruktur auf. Natürlich mit Eurem Geld, zwangsweise eingetrieben über das EEG. Ihr müsst nur glauben, abwarten und zahlen.

Interessant auch die Aussage:

So hat die bisher installierte Windenergieleistung keinerlei Bedeutung für die Energiewende. Sie wird binnen 20 Jahre verschwinden.

Die bedeutet dass Eingeständnis, dass die bisherigen über 200 Mrd. €, die zwangsweise von den Stromverbrauchern eingetrieben wurden, rausgeschmissenes Geld waren. Sie haben nach Meinung von Herr NNNN keinerlei keinerlei Bedeutung für die Energiewende.

Daher unser Vorschlag:

Wenn das alles so toll werden wird, wie uns Herr NNN weismachen will, dann sollte er so konsequent sein und ab sofort und von sich aus,  seinen Windstrom, ohne das Vorrangprivileg und ohne Subvention an  der Börse anbieten und versuchen ihn dort zu verkaufen. Er sollte auch zustimmen, dass das EEG ersatzlos und sofort abgeschafft wird. Schließlich haben die bisherigen Windmüller schon über 200 Mrd € dafür kassiert. Sollte er Termingeschäfte machen wollen, und dass ist dort die Regel, dann könnte er ja gesicherte Leistung zukaufen, z.B. aus Batterien, dank frei fallender Preise. Auch das natürlich ohne Vorrangeinspeisung und ohne Subvention. Da er sicher ist, dass die Leute ihm seinen Strom in rauen Mengen abkaufen werden, sollte er sofort damit starten.  Und mit diesen frappant, tollen Aussichten sollte er keinerlei Probleme haben seine dazu benötigten Investitionen auf dem Kapitalmarkt einzusammeln.

Doch vermutlich wird er dies gerade nicht tun.

Update 7.6.2017 11:00 Uhr

Name und Emailadresse des Mailschreibers wurde auf dessen Verlangen hin entfernt. Zusätzlich schreibt NNN

Im Übrigen erwarte ich eine Richtigstellung Ihrer kruden Kommentare, wenn Sie keine entsprechende Klage erhalten wollen.

Das betrachten wir als Drohung!




Crashinfor­mation zu den „unter­gehenden“ Pazifik­inseln, Teil 1: Pegel­informationen

Leider darf man beim Klimawandel unwidersprochen wirklich jede noch so unsinnige Information verbreiten (und muss sie nicht korrigieren), sofern sie den Wandel „belegen“ hilft. Das machen der Klimapapst, Professor Schellnhuber [1] und sein PIK [2], aber auch unsere Bundesregierung und die Kanzlerin verkünden es offiziell:
DIE BUNDESREGIERUNG 5. März 2015 (aktuell abgefragt): Steigender Meeresspiegel Klimawandel bedroht kleine Inseln
… Die Hauptleidtragenden sind die pazifischen Inseln. Für sie geht es ums Überleben. Unberechenbare Stürme und unvorhersehbare Dürren bedrohen ihre Bevölkerung. Ein Drittel ihrer Einwohner ist laut UN-Umweltprogramm UNEP in Gefahr …
… Niue
(Anmerkung: eine isolierte Koralleninsel im Südpazifik in der Nähe von Tonga), Teile der Solomonen und Papua-Neuguineas sind stark gefährdet. Das steigende Wasser des Ozeans droht, sie zu überfluten. Das gilt auch für Atolle wie die Malediven (269.000 Einwohner), die Marshall-Inseln (58.000 Einwohner) und Tuvalu (9.000 Einwohner) …
… Der Präsident des Inselstaates Kiribati, Anote Tong, hat auf den Fidschi-Inseln Land erworben …
… „Für die dort lebenden Menschen wäre ein Versagen der Weltgemeinschaft beim Klimaschutz eine Katastrophe“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel …

Lieber Herrgott, lass die Welt vor dem nächsten Klimagipfel bitte wenigstens noch ein kleines, kleines bisschen untergehen

Es ist eine schier endlose Geschichte. Nirgens steigt der Meeres-Tidenpegel übernatürlich an. Und trotzdem gehen (immer die gleichen) Länder regelmäßig unter. Unseren Medien fällt das nicht auf, beziehungsweise sie ignorieren es ganz bewusst. Denn wenn dies erst einmal breiter bekannt würde, könnte es ja der Anfang vom Ende der Klimahysterie sein.

Nachdem es vor Längerem und auch aktuell in mehreren EIKE-Artikeln anhand von Einzelbeispielen gezeigt wurde, aus diesem Anlass anbei eine aktualisierte Zusammenfassung, wie es um die vom Meerespegel-Anstieg bedrohten Inselatolle im Pazifik steht.

Bild 1 Die besprochene Pazifikregion (ohne Malediven). Quelle: Australien Pacific Sea Level Monitoring Project

 

Erinnerung, wo der Meerespegel aktuell steht

Immer neu muss man bei jeder Pegelbetrachtung vorab zeigen, mit welchen gewaltigen Dimensionen dieser steigen (und wieder fallen) kann und dass die wenigen Zentimeter in 100 Jahren um die so vehement gerungen wird reines Rauschen in der natürlichen Variabilität darstellt.

Bild 2 Anstieg des Meeresspiegels nach der letzten Eiszeit. Quelle: Wikipedia. Urheber: Robert A. Rohde / Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Die Tidenpegel im Pazifik

Zuerst als Übersicht die Sammlung der Tidenpegel mit brauchbarer Länge aus der laut unseren Klimafachpersonen und unserer Regierung besonders stark gefährdeten Pazifik-Region.

Bild 3 Tidenpegel der gefährdetsten Pazifikregion. Alle Pegel vom Autor auf das Jahr 2012 normiert. Quelle: PSMSL Viewer

Alleine diese Darstellung zeigt keine akute Gefährdung und erklärt alle Stories über „übernatürliche Pegelanstiege“ durch einen Klimawandel als Fabeln.

Der Mittelwert des weltweiten Tiden-Pegeltrends liegt bei 1,17 mm / Jahr (einfachstes Auswerteverfahren).
Prof. N. A. Mörner von der Universität Stockholm hat die bei der NOAA hinterlegten Daten genauer ausgewertet und kommt auf 1,67 mm / Jahr Änderung[14].

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die Australische Regierungsbehörde. In ihren Sea-Level-Reports [13] gibt sie für die Region Süd-Pazifik die folgenden Daten an:
Pegeltrend-Mittelwert aller Locations (Pazifik): 1,114 mm / Jahr mit einer Standard-Abweichung von 3,66 mm / Jahr
Zum Vergleich nochmals globale Pegeltrend-Werte aus Studien:

Bild 3.1 [3] Tabellierte Tiden-Pegelanstiege aus verschiedenen Studien

Bei dieser geringen Änderungsrate ist es nicht verwunderlich, dass die wenigen verfügbaren Langzeit-Pegelmessungen wenig, bis keinen Anstieg, auf keinen Fall einen alarmistischen Trend zeigen.

Dazu im folgenden Bild 4 langfristige Verläufe von Anstiegsraten, die zeigen, dass über ein Jahrhundert eigentlich gar keine Änderungen – nur Schwankungen – stattfanden.

Bild 4 [14] Comparison of the decadal rates of sea level change for each of the nine records. All rates are corrected for glacial isostatic adjustment and inverse barometer effects.

Im folgenden Bild 4 eine Übersicht der Änderungsraten im Pazifik, wie sie die NOAA auf ihrer Homepage ausweist.

Bild 5 Pegelsteigungen im Pazifik. Quelle: NOAA Tides and Currents

Es sei nicht verschwiegen, dass bei den Pegeltrends regional erhebliche Abweichungen bestehen. Schlimmer ist jedoch, dass die Datenangaben selbst erheblich differieren. Dies liegt wohl vor allem auch daran, dass die Pegelspannen sehr groß sind und die (im Pazifikbereich) oft erst ab ca. 1993 verfügbaren Pegelverläufe für brauchbare Trendaussagen zu kurz sind. Am Beispiel Fidschi ist es gut darstellbar:

– Auf der Regierungshomepage von Fidschi findet sich eine Studie, welche einen Pegeltrend von 1,8 mm / pa angibt.
– Das Australische Büro für Meteorologie gibt für Fidschi jedoch einen Trend von 3,9 mm / pa an.

Deshalb wird in diesem Artikel vorwiegend mit grafischen Pegel-Verlaufs-Darstellungen gearbeitet, welche bessere Eindrücke von der wirklichen „Gefährdungslage“ geben.

Die nun folgende Pegellistung orientiert sich an der Vulnerabilitätsdarstellung unserer Bundesregierung, wie sie aktuell auf deren Homepage hinterlegt ist.

Hinweis: Gerade erschien der von Herrn Frey übersetzte Artikel: EIKE: [2.1] Robuste natürliche Variabilität der Meeresspiegelanstiegsrate bestätigt: Keine Korrelation mit CO2-Antrieb,
welcher den globalen Pegelverlauf anschaulich darstellt. Dieser Artikel ist zur „Einstimmung“ zu empfehlen.
Das folgende Bild daraus zeigt vergleichend den Verlauf der globalen (Tidenpegel-)Anstiegsrate und dem anthropogenen CO2-Eintrag. Sehr deutlich sieht man, dass die Anstiegsrate und der „Klimawandel“ nichts miteinander zu tun haben.

Bild 5.1 [2.1] Verlauf CO2 und globale Mehrespegel-Anstiegsrate

Kiribati

Unsere Regierung meldet:
DIE BUNDESREGIERUNG: Steigender Meeresspiegel: Klimawandel bedroht kleine Inseln
… Der Präsident des Inselstaates Kiribati, Anote Tong, hat auf den Fidschi-Inseln Land erworben …
… „Für die dort lebenden Menschen wäre ein Versagen der Weltgemeinschaft beim Klimaschutz eine Katastrophe“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel …

Es muss zwei Ausführungen dieser Inselgruppe geben: Eine in der realen Welt, und eine im Computer simulierte. Jedenfalls lässt sich nach anhand der Tidenpegel keine Grund für die angeblich so notwendigen Maßnahmen finden. Der Pegel steigt seit 1972 nicht und wenn man die längere Messreihe vom in der Nähe liegenden Indien mit einbezieht, nicht seit ca. 1960. Dass die als Referenz verwendete, lange Pegelreihe von Indien auch die südliche Pazifikregion brauchbar repräsentiert, zeigt die hellgrün hineinkopierte Langzeitreihe aus Neuseeland.

Bild 6 Tidenpegel Kiribati und die längste (gefundene) Pegelzeitreihe auf Indien. Alle Pegel vom Autor auf das Jahr 2012 normiert. Quelle: PSMSL Viewer

Wie das folgende Bild zeigt, sehen nicht einmal die Satelliten für Kiribati einen stetig ansteigenden Trend, der CO2-bedingt angeblich vorliegen soll.

Bild 7 [14] Pegelverlauf Kiribati auf Basis von Satellitenmessungen

Was seitens unserer Regierung als örtliche Klimawandelmaßnahme „gelobt“ wird, findet die Opposition vor Ort gar nicht so vorbildlich.

[14] Aus Teil 2, Kapitel „Kiribati kauft Land für Klimaflüchtlinge“
… Tongs Amtsvorgänger Teburoro Tito hat sämtliche wissenschaftlichen Abhandlungen über die Folgen des Klimawandels für die Atolle gelesen. Er hält den Landkauf für unsinnig. „Die Forscher sagen, unsere Korallenriffe sind gesund und können mit dem Meeresspiegelanstieg Schritt halten. Deshalb gibt es keine Notwendigkeit, Land auf den Fidschi-Inseln oder sonst irgendwo zu kaufen“, sagt Tito und fügt verärgert hinzu: „Wie können wir um ausländische Hilfe bitten, wenn wir unser Geld für so unsinnige Dinge ausgeben?“ Auch Paul Kench, ein Geomorphologe an der University of Auckland, findet die Sorgen überzogen. „Wir wissen, dass die gesamte Riffstruktur um zehn bis 15 Millimeter im Jahr wachsen kann – schneller als der erwartete Meeresanstieg“, sagt der Atoll-Experte. „Solange das so ist und der Nachschub an Sand gesichert bleibt, brauchen wir keine Angst zu haben.“

Auf der Homepage der Regierung von Kiribati wird der Pegelanstieg in einer hinterlegten Studie mit einer Rate knapp unter dem (schon geringen) globalen Tidenanstieg angegeben:

Bild 8 Screenshot aus einer Pegelstudie. Fundstelle: Homepage der Regierung von Kiribati

Die bei der Regierung von Australien veröffentlichte Grafik von Kiribati zeigt ebenfalls starke Schwankungen, doch keinen stetig steigenden Pegel.

Bild 9 Pegelverlauf Kiribati. Rote Linie vom Autor ergänzt. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

 

Niue (bei Tonga)

DIE BUNDESREGIERUNG: Steigender Meeresspiegel: Klimawandel bedroht kleine Inseln
… Niue (Anmerkung: eine isolierte Koralleninsel im Südpazifik in der Nähe von Tonga),…

Leider finden sich beim Viewer keine Daten von Niue, aber solche benachbarter Atolle (Tonga und Cook-Inseln). Zwei Pegel solcher sind im Bild 3 übereinander gelegt. Obwohl der Pegel von Tonga vor 1997 niedriger war, sind seit 1997 bei beiden Atollen keine „übernatürlichen“ Pegelanstiege zu sehen. Es ist vollkommen unwahrscheinlich, dass es bei Niue (welches dazwischen liegt) anders sein sollte.

Bild 10 Tidenpegel zweier Atolle nahe Niue. Pegel vom Autor durch Vertikalverschiebung versucht übereinander zu legen. Quelle: PSMSL Viewer

Wieder dazu die Pegelgrafik der australischen Behörde. Man braucht Phantasie, um daraus Trends deuten zu wollen.

Bild 11 Pegelverlauf Cook-Inseln. horizontale Linien vom Autor ergänzt. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

 

Papua Neuguinea und Salomonen

DIE BUNDESREGIERUNG: Steigender Meeresspiegel: Klimawandel bedroht kleine Inseln
Teile der Solomonen und Papua-Neuguineas sind stark gefährdet …

Für ganz Papua-Neuguinea findet sich lediglich ein einziger, brauchbarer Pegeldatensatz. Beim Datensatz Lombrum (eine Insel im Nors-Osten vor Neuguinea) sieht man, dass der Pegelhub innerhalb von fast einem Jahr den gesamten Bereich überstreicht, ein deutlicher Hinweis, dass bei solchen Datenspannen kurzfristige Betrachtungen keinerlei Aussagen liefern.

Im folgenden Bild ist die Situation an der Südküste von Papua-Neuguinea anhand zusätzlicher Daten des direkt gegenüber liegenden Nord-Australien dargestellt. Booby Island liegt Neuguinea direkt gegenüber. Die Hüllkurven aller drei Verläufe lassen sich gut in Deckung bringen, mit dem Ergebnis, dass weder an der Nord-Ost, noch an der Südküste ein langfristiger Pegelanstieg erkennbar ist. An der Südküste ist es eindeutig sogar ein sinkender Pegel.
Bei der NOAA ist für Neuguinea gar ein Pegelabstieg von -2,6 mm / pa angegeben.

Bild 12 Tidenpegel Papua Neuguinea und Australien Nordküste gegenüber von Neuguinea. Pegel vom Autor durch Vertikalverschiebung versucht übereinander zu legen. Quelle: PSMSL Viewer

Die australische Behörde mit ihrem Pegelverlauf von Lombrum zeigt ebenfalls keine Pegelzunahme des wichtigen Maximalpegels.

Bild 13 Pegelverlauf Lombrum Neuguinea. Rote Linie vom Autor ergänzt. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

Beim Verlauf der Salomonen meint man eine Zyklik zu erkennen. Bei diesem Pegelverlauf wieder interessant, wie innerhalb von zwei Jahren fast die gesamte Pegelspanne von 20 Jahren „durchfahren“ wird. Wieder ein Beispiel, dass beim Meerespegel selbst „Meteorologisch lange“ Verläufe keine wirkliche Aussage erlauben.

Bild 13.1 Pegelverlauf Salomonen. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

 

Fidschi (Leiter des nächsten Klimagipfels 2017)

Fidschi hat zwei getrennte Pegelstationen. Im folgenden Bild sind die zwei Pegel durch Verschieben übereinander gelegt. Es zeigt sich eine ausreichend gute Übereinstimmung im Verlauf, um sie in gesamter Länge verwenden zu dürfen. Mit etwas Phantasie lässt sich ein Trendkanal einzeichnen (wie im Bild vom Autor durchgeführt). Der daraus errechnete Pegelanstieg ergibt einen Wert von 5,45 mm / pa. Das ist die höchste Anstiegsrate der gesamten Pazifischen Region. Trotzdem ist der aktuelle Pegel ungefähr gleich dem vom Jahr 1976.

Bild 14 Tidenpegel Fidji. Pegel vom Autor durch Vertikalverschiebung versucht übereinander zu legen. Quelle: PSMSL Viewer

Noch etwas fällt auf: Man könnte meinen, „Treppen“ im Pegelverlauf zu erkennen. Wenn man weiß, dass diese Inseln alle Vulkaninseln sind auf der aktivsten Bruchzone der Erde liegen (Pazifischer Feuerring), gibt es dazu eine Erklärung (siehe di Tabelle der Erdbebenereignisse). Am folgenden Bild lässt sich die „Treppenstruktur“ noch besser erkennen (Anmerkung: Die Grafik bei NOAA endet 2011 und wurde bisher noch nicht aktualisiert).

Was man am NOAA-Bild ebenfalls besser sieht ist, dass die lineare Regressionsrechnung sehr wahrscheinlich ein falsches Langzeit-Ergebnis liefert, weil die Vergangenheit ziemlich sicher nicht so wie vom Statistikprogramm eingezeichnet, linear verlief.

Bild 15 Pegelverlauf von Station 742-012 Suva A, Fiji. Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) Tides & Currents

Anbei eine Tabelle, welche zeigt, wie oft diese Region durch Erdbeben bewegt wird.

Bild 16 Tabelle von Erdbeben auf Fidschi

Dies könnte erklären, warum diese Atollgruppe einen so abweichend hohen Pegelanstieg ausweist.

Zur Erinnerung: Das Alaskabeben von 1964 senkte ganze Küstenstriche spontan um einen Meter (Bild 17).

Bild 17 Pegelverlauf mit Erdbeben von 1964 in Alaska. Quelle: NOAA

Bei den Grafiken ist es oft verblüffend, wie sich durch geeignete Darstellung unterschiedliche Aussagen „erzeugen“ lassen und auch, wie schnell und massiv sich Pegel ändern. Die australische Regierungsseite hat dies bewusst oder unbewusst in die andere Richtung getan. Nimmt man im Pegelbild 18 die Zeiteinheit 1992 bis 2016, ist kein Anstieg vorhanden.

Bild 18 Pegelverläufe Fiji. Rote Linie vom Autor ergänzt. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

Man muss daran erinnern: Fidschi darf den nächsten Klimagipfel leiten, weil es so stark vom Klimawandel betroffen ist.

Es wird interessant sein, zu hören, ob sich wenn dann um die Verteilung aus dem Klimafonds geschachert wird, jemand der dann um die 40.000 mit Klimawissen vollgestopften Teilnehmer getraut, der Regierung von Kiribati etwas über den dort wirklich zu messenden Pegelverlauf zu sagen.
Die teilnehmenden Politiker müssten es. Zumindest, wenn der neue Wunderheiler der SPD nach der Wahl doch an einer Regierungsbildung beteiligt wäre:
DIE WELT – Freitag, 26. Mai 2017: „Keine politische Kraft darf zu keiner Zeit falsche Nachrichten verbreiten“, betonte Schulz.

Frau Hendricks wird es allerdings niemals tun, weil für diese Ministerin kritische Fakten nicht existieren (können). Gerade hat sie in einem Radio-Interview (zum denkbaren Ausstieg von Trump aus dem Klimavertrag) betont, wie schlimm der Klimawandel die südlichen Länder bereits aktuell bedroht.

Malediven

DIE BUNDESREGIERUNG: Steigender Meeresspiegel: Klimawandel bedroht kleine Inseln
Das gilt auch für Atolle wie … Malediven ..

Der Pegel um die Malediven schwankt stark, aber er steigt nicht mit Tendenz. Um dazu eine verbindliche Aussage zu machen, ist der Datenzeitraum allerdings zu kurz. Der lange Erfassungszeitraum vom nahe gelegenen Indien (gelb) zeigt jedoch was bei einem längeren Zeitraum herauskommen würde: Wenn überhaupt, dann ein unwesentlicher, natürlicher Anstieg, oder (wie bei Indien) seit ca. 1960 Stagnation.

Bild 19 Tidenpegel Malediven und Indien. Vom Autor auf 2012 normiert. Quelle: PSMSL Viewer

Unabhängig davon sind auch größere Pegelschwankung vollkommen natürlich, wie eine Proxirekonstruktion des dortigen Pegelverlaufs zeigt. Wenn heute um Millimeter Pegeldifferenz gerungen wird, um einen fiktiven Klimawandel zu erklären, hat die Natur auf solche Feinheiten noch nie Rücksicht genommen.

Bild 20 [15] Fig. 1. Sea level curve for the last 5000 years for the Maldives.

Die Nachfolgeregierung des den Untergang medial gekonnt präsentierenden Präsidenten Nasheed hat es jedenfalls erkannt. Nachdem die erhofften Klimawandel-Untergangs-Hilfsgelder zum demonstrierten Inseluntergang nicht kamen, bemerkte man sofort, dass der Untergang auch nicht mehr kommen wird.

[15] 2012, Erklärung
President Mohamed Waheed Hassan Manik today said though Maldives faces the dangers of climate change, the country would not be submerged in the Indian Ocean. Speaking to Sri Lankan businessmen this morning during his current visit to Sri Lanka, President stressed that Maldives can be sustained through efforts to avert the dangers of climate change. “First of all, I want give you a bit of good news. The good news is that the Maldives is not about to disappear,” President Waheed said countering the claims by his predecessor that the Maldives would be be completely submerged in the near future. He added that foreign investors were concerned with the talks of a submerged Maldives.

Und die UN bemerkte es inzwischen auch. Im Welt-Risikobericht 2014 sind die Malediven nicht mehr enthalten.

Marshall-Inseln

DIE BUNDESREGIERUNG: Steigender Meeresspiegel: Klimawandel bedroht kleine Inseln
Das gilt auch für Atolle wie … die Marshall-Inseln …

Das folgende Bild zeigt davon Tidenpegel-Verläufe. Wenn man anhand der denkbaren Trendlinie (bewusst nicht vom Computer berechnet) die Steigung berechnet, ergeben sich eine von: 1,8 mm / pa. Das ist weniger als der globale Trendpegel und gilt immer noch als „natürlich“. Von einem alarmistischen Anstieg demnach keine Spur.

Bild 21 Tidenpegel Marshall-Inseln. Vom Autor auf 2012 normiert. Der Anstieg des zugefügten Trendkanals beträgt 1,8 mm / pa. Quelle: PSMSL Viewer

Zu diesem Ergebnis kommt auch die australische Regierungsbehörde. In ihren Sea-Level-Reports [13] gibt sie die folgenden Daten an:

Pegeltrend-Mittelwert Marshall-Inseln: 1,7 mm / Jahr mit einer Standard-Abweichung von 2,4 mm / Jahr

Um es statistisch auszudrücken.
Ohne Vertrauen (1 x Standardabweichung) liegt der Trend irgendwo zwischen: -0,7 … +4,1 mm Mit mittlerem Vertrauen (2 x Standardabweichung) liegt der Trend irgendwo zwischen -3,2 … +6,5 mm / pa
Mit dieser (un-)Genauigkeit kennt man also den Pegelverlauf eines gefährdeten Atolls. Kein Wunder, denn wenn man sich die Verläufe der zwei, wenige Kilometer voneinander entfernten Messstationen im obigen Bild 21 ansieht, findet man teils ganz erhebliche Abweichungen.

Das Überwachungsmonitoring der australischen Behörde zeigt den Verlauf von Bild 22. Bei dieser Behörde ist die Messstation Kwajalein allerdings nicht gelistet. Ausgerechnet diese Station zeigt aktuell tiefere Pegel an.

Bild 22 Pegelverläufe Marshall-Inseln. Trendkanal-Versuche vom Autor zugefügt. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

Wie bei den Malediven können sich die Bewohner historisch gesehen den seit 5.000 Jahren niedrigsten (!) Pegelstand freuen, wie die Pegel-Rekonstruktion zeigt.

Bild 23 Abbildung 1: Meeresspiegelentwicklung auf den Marschall-Inseln während der vergangenen 6000 Jahre. Quelle: Kench et al. 2014

Und auch diese Atolle plagt das typische „Pazifischer-Feuerring-Problem“: Der Boden schwankt. Im folgenden Bild sieht man, wie schnell das gehen kann. Innerhalb von fünf Jahren fiel die Insel um 10 mm. Das ist im Vergleich ein größerer Einfluss, als der Anstieg des Tidepegels. Und dagegen hilft keine CO2-Vermeidung!

Bild24 [11] Marshall-Inseln, Majuro. Schwankungen der Insel-Bodenhöhe

 

Tuvalu

DIE BUNDESREGIERUNG: Steigender Meeresspiegel: Klimawandel bedroht kleine Inseln
Das gilt auch für Atolle wie … Tuvalu …

Es wird ermüdend. Nicht einmal ein ahnbarer Anstieg oder Trendkanal ist in den Tidenbildern zu sehen. Ausschließlich unsere Regierung meint einen zu kennen.

Bild 25 Tidenpegel Tuvalu und zum längerfristigen Vergleich ein Pegel von Neuseeland. Pegel vom Autor durch Vertikalverschiebung versucht übereinander zu legen. Quelle: PSMSL Viewer

Bild 26 Pegelverläufe Tuvalu seit 1993. Rote Linie vom Autor zugefügt. Quelle: Büro für Meteorologie der Australischen Regierung

Fazit

So wie es an der Nordsee definitiv keinen übernatürlichen Pegelanstieg gibt:
EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat,
was nicht bedeutet, dass er nicht in Simulationen erzeugt wird
EIKE 14.05.2017: Land unter im Norden ab 2050 – oder: Pünktlich zur Tagung des UN-Klimasekretariats in Bonn steigt der (simulierte) Meeresspiegel verstärkt,
findet sich auch kein durch einen Klimawandel übernatürlich steigender im Pazifik. Allerdings große Schwankungen der Pegel selbst und der darüber zu findenden Angaben.

Immer wieder verblüfft es den Autor, wie man bei einer „Daten-un-genauigkeit“ von, Beispiel:
Marshall-Inseln: Mit 2 x Standardabweichung liegt der Trend irgendwo zwischen -3,2 … 6,5 mm / pa,
behauptet, Klimasimulationen eichen zu können, welche zum Jahr 2100 den Pegel vorhersagen könnten.

Im Teil 2 geht es um die Auswirkungen und vor allem Schlussfolgerungen, welche sich aus anderen Gründen zur Vulnerabilität von Inselstaaten ergeben.

Quellen

[1] EIKE: Südseeträumereien: Märchenstunde mit Onkel Schellnhuber
[2] EIKE: PIK trickst per dubioser Trendlinie einen angeblichen Meeresspiegelanstieg auf Fiji !! DLF Kultur – Petersberg Dialogue

[2.1] EIKE: Robuste natürliche Variabilität der Meeresspiegelanstiegsrate bestätigt: Keine Korrelation mit CO2-Antrieb,

Recherchen

[3] EIKE: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[4] EIKE 18.05.2017: Die Amis bleiben beim Klimawandel weiter reserviert, nur in Europa „rennt man damit offene Türen ein“ – oder: In den USA gibt es noch Klimavernunft bei Behörden

[5] EIKE 14.05.2017: Land unter im Norden ab 2050 – oder: Pünktlich zur Tagung des UN-Klimasekretariats in Bonn steigt der (simulierte) Meeresspiegel verstärkt

[6] EIKE 20.12.2016: Der Klimawandel wird bildlich gesprochen immer schöner, die Daten darüber nicht
[7] EIKE: Tuvalu versinkt mal wieder– rechtzeitig zum Klimagipfel in Marrakesch
[8] EIKE: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 2: So viel Meerespegel und Stürme hat es vor dem Klimawandel nie gegeben
[9] EIKE: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 1 Kapitel: Wie macht man 13,1 Millionen Amerikaner zu Klima-Betroffenen
[10] EIKE: Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht
[11] EIKE: Schon fünf Salomonen-Inseln sind durch den Klimawandel versunken – obwohl der Pegel dort nicht gestiegen ist
[12] EIKE: Ist eine kleine Ratte das erste, unschuldige Opfer des Klimawandels?
[13] EIKE: Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren
[14] EIKE: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang
[15] EIKE: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 2
[16] EIKE: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 1 Die Malediven




CNN – Reduzieren Sie Rindfleisch um den Klimawandel zu bekämpfen

Am 15. Mai 2017 zeigte CNN [Nachrichtensender] einen Bericht mit dem Titel „Dies sind die klimaschädlichsten Lebensmittel“, darin veröffentlicht das Natural Resources Defense Council (NRDC) [ein Umwelt NGO] die Liste der zehn Lebensmittel, die das Klima hochgradig schädigen „auf der Grundlage von Emissionen, die mit der Produktion entstehen“.

[Im Original, es könnte sein, dass mir sonst keiner die Übersetzung glaubt, A.D. …list of 10 common foods that are considered to be highly climate-damaging]

Die Beschriftung des ersten Foto in der CNN Slideshow: „Rindfleisch ist weithin als das klimaschädlichste aller Lebensmittel anerkannt.“ [so CNN Reporter John D. Sutter: Rindfleisch ist der neue SUV, … Zwei Grad Ziel einhalten] Es stellte auch fest:

Die Reduzierung des Rindfleischverbrauchs ist ein effektiver Weg, um globale Emissionen einzudämmen. Nach NRDC verbrauchen die Amerikaner jetzt 19 Prozent weniger Rindfleisch als noch vor einem Jahrzehnt, im Jahr 2005. Dies entspricht einer Reduzierung von 185 Millionen Tonnen Emissionen oder der jährlichen Endreinigung von 39 Millionen Autos. Aber warum ist Rind so schlimm? „Das Futter wird weitgehend mit viel Pestizid und Dünger produziert, was fossile Brennstoffe erfordert“, erklärt Sujatha Bergen, einer der Autoren der Studie. „Auch das Verdauungssystem der Kühe produziert Methan, das 25-mal stärker ein Treibhausgas als Kohlendioxid ist. Und der Dünger emittiert zusätzliche Treibhausgase.“

Nach dem Rindfleisch werden weitere Lebensmittel in absteigender Reihenfolge vom höchsten bis zum niedrigsten Niveau der damit verbundenen CO2-Emissionen aufgeführt: Lamm, Butter, Schalentiere, Käse, Spargel, Schweinefleisch, Kalbfleisch, Huhn und Pute. CNN erklärte, dass „Schmalz und Rindertalg … Trockenmilchprodukte … und andere Fette und Öle wie Palmöl“ nicht in die Liste aufgenommen wurden.

Nach dieser Liste, ist die Butter „das drittschädlichste Essen, mit einigem Abstand.“ Die CNN informiert weiter: „Butter gehört zur gleichen Lieferkette [wie Rindfleisch] und macht daher Milch und Rinder zum Alptraum der Umweltschützer.“

Beim Spargel trägt der Lufttransport zu den Emissionen bei. CNN zitierte Bergen: „Im Allgemeinen sollten die Menschen schauen, mit Luftfracht transportierte Lebensmittel soweit wie möglich vermeiden, um die Klima-Auswirkungen zu minimieren.“

Eine Pressemitteilung auf der NRDC-Website zitiert Bergen, die Verbraucher sollten den Fleischkonsum verringern und die Aufnahme von „pflanzlichen Lebensmitteln“ erhöhen, um den Klimawandel zu bekämpfen:

Als Nation essen wir zunehmend weniger Rindfleisch – ein Trend, der nicht nur für unsere Gesundheit besser ist, sondern für die Gesundheit des Planeten. Indem wir weiterhin mehr pflanzliche Nahrung und weniger tierische Produkte essen, können wir diesen Fortschritt in den Küchen im ganzen Land fortsetzen.

Weiter in der Pressemitteilung des NRDC:

Durch das Essen von mehr Obst und Gemüse – und dabei machen sogar bescheidene Verringerungen in der Menge an Fleisch und Milch, die wir verbrauchen – eine größere Verringerung des Klimawandels und der Verschmutzung aus. Wenn jeder Amerikaner nur ein Drittel weniger Rindfleisch pro Jahr isst, würde die vermiedene Luftverschmutzung gleich der von 10 Millionen Autos sein.

Die Konsumenten können diese Änderungen direkt in ihren eigenen Küchen vornehmen. Restaurants können helfen, indem Sie mehr Obst und Gemüse auf die Teller bringen. Und das U.S. Landwirtschaftsministerium kann geringeren Fleischkonsum in den Ernährungsrichtlinien empfehlen, die für die Schulspeisung im Jahr 20121 aktualisiert werden.

Die Idee, dass Einzelpersonen ihre Ernährungsgewohnheiten zur Bekämpfung des Klimawandels verändern sollten, bietet ein weiteres Beispiel für den Einfluss der Klimawandel-Ideologie.

Also, wenn Sie sich an diese Ideologie halten und Sie den Klimawandel bekämpfen wollen, dann haben Sie hoffentlich auf Ihren Hamburger an diesem Wochenende verzichtet! Wenn nicht, könnten Sie es sein, der damit zum Untergang der Menschheit beiträgt.

Erschienen auf MRC NewsBuster am 30.Mai 2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://www.newsbusters.org/blogs/nb/alex-nitzberg/2017/05/30/fight-climate-change-memorial-day-drop-hamburger

 




Links-Chaoten werden explodieren, weil Trump aus Paris aussteigt

CFACT Ed

CFACT hat sämtliche Daten in die modernsten Computermodelle eingegeben und kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 97% projizieren, dass die Köpfe der Führer der Kampagne zur globalen Erwärmung, der erwärmungs-willfährigen Medien und der gesamten politischen Linken explodieren werden, weil Präsident Trump aus dem Pariser Abkommen aussteigt.

Man bereite sich auf Hysterie vor!

The AP hat bereits Mitglieder des Teams Erwärmung aufgefordert, davon auszugehen, dass alle anderen Länder ihren in Paris eingegangenen Verpflichtungen zu 100% folgen, sowie Hypothesen aufzustellen bzgl. der US-Emissionen ohne Paris. Diese Daten sollen sie in ihre „Worst Case“-Computer-Simulationen eingeben. Es ist vorhersehbar, dass sie steigenden Meeresspiegel, Extremwetter etc. prophezeien werden. Sie ignorieren die Tatsache, dass ihre Computermodelle seit ihrer Einführung konsistent eine viel höhere Erwärmung ausgespuckt haben als in der realen Welt gemessen worden ist und dass es seit der Jahrtausendwende keine bedeutende Erwärmung gegeben hat.

Der Sender CBS hatte nichts Eiligeres zu tun, als die AP-Story bzgl. der Angst erzeugenden Klima-Modellierungen zu verbreiten ohne jedes kritische Hinterfragen von deren extremen Behauptungen.

Dann schaue man bei „IFL Science” (Das „F“ steht für ein böses Wort bzgl. Reproduktion), falls man noch näher mit einem umfassenderen Blick die kommende Angst-Erzeugung betrachten möchte.

Falls sie wirklich „F’n-lich” ihre Wissenschaft lieben würden, würden sie niemals eine Schwindel-Liste wie diese posten. Hier folgt, was ihren Worten nach zu erwarten ist, falls Präsident Trump das Paris-Abkommen aufkündigt:

Die US-Wirtschaft wird Verluste von 2 Billionen Dollar erleiden

Hurrikane werden stärker und „seltsamer“

Schwere Dürren und Buschfeuer

Klimaflüchtlinge überfluten das Landesinnere

Amerikaner werden immer kränker mit mehr Diabetes und Herzkrankheiten

Kriegshandlungen werden zunehmen

Afrika wird destabilisiert

Amerikanische Verteidigungs-Kapazitäten werden geschwächt

Vergewaltigung, Mord und Überfälle werden zunehmen

Amerikaner werden hungern

Amerikas Außenpolitik wird „schrumpfen“.

Wie kommt es zu dieser Schwindel-Liste, ohne dass die Eisbären erwähnt werden?

Wäre es nicht großartig, wenn die Medien wirklich ihrer Aufgabe nachkommen würden und den kommenden Hype-Sturm bzgl. Extremklima einem Faktencheck unterziehen?

Wir würden die Erfahrung machen, dass der Paris-Vertrag kein Geld einsparen oder erzeugen, sondern es verbrennen würde. Der Ökonom Björn Lomborg kommt in seiner begutachteten Schätzung zu dem Ergebnis, dass Paris „der teuerste Vertrag jemals in der Geschichte ist. Er wird das Wirtschaftswachstum der Welt verlangsamen, um eine Verlagerung hin zu ineffizienten grünen Energiequellen zu erzwingen … Dies wird fast nichts erreichen … Selbst falls jede Nation alle Versprechen bzgl. Kohlenstoff-Reduktion bis zum Jahr 2030 einhalten würden und dies auch über das gesamte Jahrhundert tun – zu Kosten von über 100 Billionen Dollar an BIP-Verlusten – würde die globale Temperatur um winzige 0,17°C reduziert werden“. Dies unter der Voraussetzung, dass die Modelle akkurat sind, was sie jedoch noch nie waren.

Das Wetter, ob nun extrem oder auf andere Weise, ist nicht schlechter geworden. Das meiste Wetter ist derzeit mild oder auf historischen Tiefstständen, was die Modellierer einmal mehr vorführt.

Der Meeresspiegel ist um 1 bis 3 mm pro Jahr gestiegen (etwa so viel wie die Dicke einer Büroklammer), ohne sich seit der industriellen Revolution beschleunigt zu haben. Das Eis der Antarktis ist stabil und zeigt keinerlei Anzeichen zu verschwinden. (Falls Sie wirklich der Meinung sind, dass Küstenlinien dem Untergang geweiht sind, würden wir gerne Ihr Anwesen an der Küste mit einem deutlichen Preisnachlass kaufen. Erheben Sie sich, und flüchten Sie sofort vor ihrem nassen Untergang!)

Gewalt, Krankheiten, Hunger, Vergewaltigungen, geschwächte Verteidigungsfähigkeiten usw. – dies alles ist eine politisch getriebene Spekulation nach der anderen – und hat in der Realität keinerlei Grundlage.

Glaubt wirklich irgendjemand allen Ernstes, dass die Probleme in Afrika südlich der Sahara durch amerikanischen Strom und SUVs verursacht sind? Afrika wird zerrissen von Bandenkriegen, Korruption und Links-Ideologien des 20. Jahrhunderts. Was Afrika wirklich braucht, sind freie Märkte, faire Wahlen und gesetzliche Regeln.

Wie lange dauert es noch, bis die Senatoren Franken, Whitehouse, Sanders, Warren & Blumenthal die Erwärmungs-Propaganda der IFL-Wissenschaft nicht mehr hinaus posaunen und global warming Senate pajama party beiwohnen?

Mögen Sie ihn, oder mögen Sie ihn nicht (niemand ist unentschieden) – aber man muss zugeben, dass die Anti-Trump-Hysterie ihrem fiebrigen Höhepunkt entgegengeht. Man füge noch die Hysterie bzgl. der globalen Erwärmung hinzu und bereite sich auf einen extremen Hysterie-Sturm vor!

Link: https://www.cfact.org/2017/05/28/left-wing-heads-will-explode-if-trump-exits-paris/

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Soweit dieser Beitrag. Inzwischen kann man wohl ohne jede Einschränkung sagen, dass er die beschriebene Massen- und Medienhysterie eher noch untertrieben hat. Dazu reicht schon ein Blick auf die Homepage von web.de. Andere tue ich mir nicht an.

Mich bewegen dabei aber noch ganz andere Gedanken. Angesichts des weltweit umspannenden Klima-Establishments in Politik und Medien (politisch abhängige Wissenschaftler möchte ich dabei nicht unbedingt ausschließen) bedarf es wohl eines Donald Trump, eines Mannes, der schon im Wahlkampf diesem Establishment den Kampf angesagt hatte. Hierzulande ist ja die Propaganda so verbreitet in den Köpfen, dass sogar in meiner eigenen engeren Verwandtschaft niemand mit mir diskutieren möchte. Das ist erschreckend! Wie das mit Schulkindern ist, haben Lüdecke (hier) und ich selbst (hier) beschrieben.

Wie es jetzt weitergeht? Da wage ich mal eine Prognose – nein, eine Prophezeiung: Die Hysterie wird irgendwann abebben, einfach weil immer mehr Menschen des Geschreis überdrüssig werden (meine Frau kann den Terminus ,Klimawandel‘ schon jetzt nicht mehr hören). Und dann wird das ,Establishment‘ zu bröckeln anfangen, natürlich zunächst völlig unbemerkt von deutschen Medien und Politikern. Aber in der angelsächsischen Blogosphäre wird das sicher thematisiert – ich bleibe dran!

Wie lange es dauert, bis auch bei uns…? Das vermag ich nicht zu sagen, aber wer weiß? Ein kühler, verregneter Sommer, ein nachfolgender kalter Winter… Meteorologe Schmidt macht sich da so seine Gedanken, möchte diese aber für sich behalten.

Also Klartext: Spätestens im nächsten Jahr, wahrscheinlich aber noch in diesem Jahr, wird sich der Zerfall kaum dauerhaft verschleiern lassen – und das wäre vergleichsweise ziemlich schnell!

Chris Frey, ehrenamtlicher Kinderbetreuer und Übersetzer