AfD NRW führt NOx-­Begrenzer im Landtag vor – Zulässige Maximale Arbeitsplatz­konzentration (MAK Wert) ist viele Male größer als Stuttgarter Grenzwert

Die NOx Werte in Dieselabgasen sind mal wieder ein großes mediales Thema. Hochgehypt von der umstrittenen „Deutschen Umwelthilfe“ und ihrem Anführer Jürgen Resch, unterstützt von allen Mainstream Medien, die zwar im Nachplappern geübt sind, denen aber jeglicher Sachverstand fehlt und deshalb durch besonders strammen Aktivismus ersetzt wird, haben die Politik veranlasst, nun auch beim Dieselmotor der Automobilindustrie die Daumenschrauben weiter anzuziehen. Das Mittel zum Zweck sind die gesetzlichen Grenzwerte.

Video der Rede am 13.07.2017 von Christian Blex zu den Grenzwerten bei Stickoxyden bezüglich eines Antrages von Bündnis 90/Die Grünen

Das wirksame weil erfolgreiche Rezept:

Man setze sie so niedrig an, dass kein Hersteller sie mehr erfüllen kann. Dann lamentiere man lautstark über die Umweltsünder, lasse willfährige „Institute“ irrsinnige Studien erstellen, in denen möglichst viele nur statistisch vorhandene Tote vorkommen, verlange Produktions- und oder Fahrverbote, und ziehe zwischendurch vom medialen Tross begleitet nach Karlsruhe.

Der Erfolg ist garantiert. Bevor die Verbrenner verboten werden könnten, ist die Automobilindustrie in Deutschland dann längst tot. Dies laste man dann den unfähigen Managern an. Und alle nicken zustimmend und spenden Beifall.

Das Rezept ist wohl erprobt und funktionierte bisher problemlos bei der Gentechnik, bei der Kernindustrie, bei weiten Teilen der Chemie – z.B. der Agrochemie- den Versorgern und wird nun auf die Automobilindustrie ausgeweitet. Erfolg garantiert:

Doch langsam scheint auch in den Parlamenten etwas Vernunft einzukehren. Wie der Vortrag des AfD Landtagsabgeordneten Dr. Christian Blex beweist. Nach dem Einsatz der FDP die Abstandsregeln beim Aufbau von Windkraftanlagen deutlich zu verschärfen, ein weiteres ermutigendes Signal. Auch wenn allen bewusst sein sollte, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht.




Die irreführen­den Behaup­tungen bzgl. grüner Arbeits­plätze

Zur Untermauerung seiner Behauptung verwies Mr. Trump auf eine Studie von NERA Economic Consulting, in der abgeschätzt worden war, dass falls die USA ihren im Paris-Abkommen festgelegten Verpflichtungen zur Reduktion von CO2-Emissionen nachkommen würden, dieses die Wirtschaft mit Kosten von fast 3 Billionen Dollar zu stehen kommen würde. Außerdem würden in den USA bis zum Jahr 2040 6,5 Millionen Industrie-Arbeitsplätze verloren gehen, darunter 3,1 Millionen im produzierenden Gewerbe.

Seit der Ankündigung von Mr. Trump stellten viele Befürworter eines Verbleibs der USA in dem Abkommen entweder die Behauptung des Präsidenten bzgl. des Verlustes von Arbeitsplätzen in Frage oder machen geltend, dass grüne Energie-Technologien, vor allem Solar, Motoren zur Schaffung von Arbeitsplätzen seien, was sehr vorteilhaft wäre, wenn die USA im Paris-Abkommen bleiben würden. Sie argumentierten, dass es inzwischen im Bereich Solar der Stromindustrie mehr Arbeitsplätze gebe als im Bereich Kohle, Erdgas und Öl zusammen.

Zumindest in gewisser Weise stimmt diese Behauptung. In absoluten Zahlen heißt es aus dem Energieministerium, dass im Jahre 2016 im Bereich Solarenergie 43% der Belegschaft in der Stromerzeugung arbeiteten. Über 374.000 Arbeiter konstruierten, errichteten, verkauften oder installierten Solarpaneele. Fossile Treibstoffe zusammen beschäftigten nur 22% (187.000) der Arbeiter, die direkt mit der Stromerzeugung verbunden waren.

Obwohl es eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen mit Bezug zu Solar gibt, sind die oft zitierten Zahlen oben aus vielen Gründen erheblich irreführend. Einige dieser Gründe möchte ich hier benennen.

Erstens, in diesen Zahlen sind nicht die Arbeitsplätze im Bergbau im Zusammenhang mit der Kohle-Produktion sowie der Produktion von Öl und Erdgas enthalten. Im Report des Energieministeriums heißt es, dass für die Treibstoff-Herstellung und die Stromerzeugung kombiniert im Jahre 2016 1,9 Millionen Arbeiter beschäftigt waren, davon 55% oder 1,1 Millionen mit Bezug zu fossilen Treibstoffen. Auch die tausende Arbeitsplätze im Bereich des Transportes fossiler Treibstoffe und der Arbeitsplätze in Gas- und Öl-Raffinerien sowie Chemiewerken werden ignoriert. Ebenso ignorieren diese Zahlen die zahlreichen kohlebezogenen Arbeitsplätze in Stahlwerken.

Zweitens, viele der in der Wind- und Solarindustrie entstandenen Arbeitsplätze – von Konstruktion bis zur Stromerzeugung – sind Artefakte zahlloser Interventionen seitens der Regierung in den Markt. Die Nachfrage der Verbraucher auf diesen Märkten hat diese Arbeitsplätze nicht geschaffen, sondern Milliarden Doller der Regierung [= des Steuerzahlers] an Subventionen, Steuernachlässen und Kreditbürgschaften, welche gezahlt wurden, um die Fabriken zu bauen, die Windspargel, Turbinen und Solarpaneele herstellen. Milliarden weitere Dollar wurden aufgebracht, um Windturbinen und Solarpaneele zur Stromerzeugung zu installieren sowie für diesen Strom zu zahlen.

Von Solar und Wind erzeugter Strom, der drastisch teurer ist als der konventionell aus fossilen Treibstoffen erzeugte Strom, würde ohne die derartige Unterstützung der Regierung wohl kaum genutzt werden. Und während die Erzeuger und Verbraucher fossiler Treibstoffe Milliarden Dollar an Steuern und Abgaben an die Regierung zahlen, sind erneuerbare Energiequellen Steuersenken, selbst mit den Milliarden Dollar seitens verschiedener [US-]Staatsregierungen an die Wind- und Solarindustrie, welche ignoriert werden.

Den Erzeugern erneuerbarer Energie wird auch massiv unter die Arme gegriffen mittels Gesetzen, welche von vielen Staaten erlassen werden, um die Einrichtungen innerhalb ihrer Staatsgrenzen mit einem Anteil des Stromes zu versorgen, der von Wind- und Solargeneratoren stammt – trotz der hohen Kosten und der Zuverlässigkeits-Probleme, welche inhärent in diesen Technologien stecken.

Ein dritter Punkt, der von den Paris-Befürwortern ignoriert wird, ist die relativ schlechte Bezahlung der Arbeiter in der Solarindustrie verglichen mit Arbeitern in der Kohle- und Gasindustrie. Dem Bureau of Labor Statistics zufolge beläuft sich der Stundenlohn eines Solar-Arbeiters auf 12 bis 15 Dollar. Zum Vergleich, der Kohle-Bergarbeiter verdient im Mittel über 23 Dollar pro Stunde, Überstunden nicht eingerechnet. Der normale Stundenlohn für Rohrleger, Bohrpersonal oder bei der Extraktion beläuft sich auf 25 bis 31 Dollar, jeweils ohne Überstunden.

Das hervorstechendste Problem der Befürworter grüner Energie ist, dass die Arbeitsplätze in der Industrie der Erzeugung von Wind- und Solarenergie relativ verschwenderisch und ineffizient sind. Mein Freund und Kollege Paul Driessen hat jüngst in einer Studie darauf hingewiesen, dass 398.000 Erdgas-Arbeiter im Jahre 2016 33,8% des gesamten erzeugten Stromes in den USA erzeugten. Über 160.000 Kohlearbeiter erzeugten 30,4% des Stromes. Im gleichen Jahr brachten es erstaunliche 374.000 Solar-Arbeiter auf 0,9% der Gesamt-Stromerzeugung in den USA und 100.000 Wind-Arbeiter auf 5,6%.

Dies bedeutet: während mit Kohle 7.745 MWH und mit Erdgas 3.812 MWH Strom pro Arbeiter erzeugt wird, erzeugt Wind lediglich 836 MWH pro Arbeiter, Solar unbedeutende 98 MWH pro Arbeiter. „Mit anderen Worten, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen, benötigt man einen Kohle-Arbeiter, zwei Gas-Arbeiter, 12 Wind-Arbeiter oder 97 Solar-Arbeiter“, schreibt Driessen.

Man erinnere sich an diese Fakten, wenn einem das nächste Mal jemand von der wunderbaren „grünen Energie“ schwärmt. All diesen Fakten hat Mr. Trump mit seinem Rückzug aus dem Paris-Abkommen Rechnung getragen.

[Originally Published at the Washington Times]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/the-lefts-misleading-green-jobs-claims

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Viel heiße Luft aus Ost­thüringen im Sommer­loch: Die Halbwahr­heiten des Profes­sors Roland Zech

Das Interview findet sich unter http://www.pressreader.com/germany/ostth%C3%BCringer-zeitung-zeulenroda-triebes/20170708/282514363565632 .Am Anfang des betreffenden Interviews steht folgende Bildunterschrift:

Eine gravierende Folge der Klimaerwärmung ist die Temperaturerhöhung in den Städten. Entlang des Saaletales in Jena – hier der Jenzig – wurden in den vergangenen Jahren die höchsten Erwärmungstendenzen festgestellt.“ (Dazu ein Foto der Stadt Jena mit Blick zum Berg Jenzig, hier nicht gezeigt).

Kommentar: Da hätte ein Blick auf die Klimadaten von Jena-Sternwarte (DWD-Station, ID- Nr. 2444), ausgereicht. Im Vergleich mit Thüringen gesamt, dessen Flächenmittel laut DWD seit 1881 vorliegt, sah sie so aus:

Man erkennt eine stärkere Erwärmung der Innenstadt- Station Jenas bis etwa zur 2. Hälfte des 20. Jh., danach eher Gleichklang, zum Schluss scheint Thüringen wieder leicht aufzuholen.

In den letzten 40 Jahren (seit 1977) erwärmte sich Thüringen gesamt sogar minimal stärker (nicht signifikant!). Man muss also von einem Gleichklang sprechen- von einer stärkeren Erwärmung im Saaletal fehlt bislang jede Spur. Warum das so sein könnte, zeigt die nächste Grafik:

Man erkennt, dass die Einwohnerzahlen Jenas ab Mitte der 1970er Jahre kaum noch gestiegen sind (höhere Einwohnerzahlen und –dichten wirken erwärmend). Außerdem tritt, ähnlich wie bei den Ertragsgesetzen, bei WI- und UHI- Effekten eine gewisse Sättigung ein (Zunahmen auf schon hohem Niveau wirken weniger stark erwärmend als solche auf geringem Niveau).

Wie KÄMPFE/KOWATSCH/LEISTENSCHNEIDER in zahlreichen Arbeiten bei EIKE zeigen konnten, spielen sowohl städtische als auch flächige Wärmeinseleffekte (Melioration, Straßen- und Waldwegebau, Wind- und Solarparks) eine wesentliche Rolle bei der Erwärmung Deutschlands; nur haben sie eben Nichts mit der steigenden CO2- Konzentration zu tun, sondern sie sind eine Folge mangelnder Durchlüftung und Durchgrünung der Städte, der Wärmespeicherung und Veränderung der Albedo durch Beton, Asphalt, der Verminderung der kühlend wirkenden Verdunstung durch Rodungen, Verdichtung und Entwässerung der Böden, im gewissen Umfang (Winter!) auch des Wärmeeintrages durch Verkehr, Industrie, Abwässer und Heizungen.

Von meinem Universitätskollegen Dr. Manfred Fink, der sich seit Längerem damit befasst, weiß ich, dass vor allem die Landwirtschaft unter Trockenheit leiden wird. Das betrifft stark das Thüringer Becken, dort wird dieser Trend schon seit Jahrzehnten beobachtet. Man wird nicht um eine zunehmende Bewässerung herumkommen. Auch der Forst wird unter dieser Entwicklung leiden. Eine andere gravierende Folge ist die Erwärmung in den Städten. Entlang des Saaletals in Jena wurden in den vergangenen Jahren die höchsten Erwärmungstendenzen festgestellt.“

Kommentar: Die Niederschlagsentwicklung in Thüringen lässt bislang keinen Trend zu mehr Trockenheit erkennen:

Betrachtet man nur das für die Landwirtschaft entscheidende Sommerhalbjahr, so fehlt bislang ein Trend zur Abnahme:

Verlässliche Ertragszahlen für Thüringen liegen erst seit 1991 vor, sprechen aber eine deutliche Sprache: Steigende Erträge (ein großer Teil des Getreides wird im angeblich von immer mehr Dürren geplagten Thüringer Becken angebaut):

Zum Abschluss sollen hier die Ursachen der leichten (eher positiv zu bewertenden) Erwärmung in Deutschland kurz angerissen werden. CO2 ist es nicht; aber außer den schon erwähnten UHI- und WI- Effekten kommen noch zwei weitere Ursachen in Betracht. Besonders im Sommerhalbjahr eine merklich gestiegene Sonnenscheindauer (leider liegen DWD- Flächenmittel für Deutschland erst seit 1951 vor):

In Potsdam wird die Sonnenscheindauer seit 1893 gemessen; dort sieht der Zusammenhang zu den Temperaturen des Sommerhalbjahres (April bis September) so aus:

Neben meteorologischen und solaren Ursachen selbst dürften auch die Luftreinhaltemaßnahmen wesentlich zur stärkeren Besonnung beigetragen haben. Ein weiterer Erwärmungsgrund ist die Häufigkeitszunahme der Süd- und Südwestlagen, welche in Deutschland stark erwärmend wirken und deren Zunahme unter anderem auch mit der momentan gerade noch andauernden AMO- Warmphase in Verbindung zu bringen ist:

Dabei wirkten die Südwestlagen besonders erwärmend:

Fazit: Viel Panikmache ohne Prüfung der Daten. Man ahnt es schon: Eine katastrophale Klimaerwärmung wird ausbleiben; CO2 spielt höchstens eine untergeordnete Rolle bei der Temperaturentwicklung; die CO2- Zunahme verbessert die Ernteerträge, und die leichte, stattgefundene Erwärmung hatte bislang auch keine negativen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Wirtschaftsleben in Deutschland.

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Randalen von Atomfront­kämpfern werden von Frau Hendricks ausdrück­lich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ gelobt

Ruhrkultour, 15.07.2017: [5] Hamburg – “Denn wir nehmen uns die Straße wann, wie und wo wir wollen!”
Darin kommt als ein Beispiel, wie Umweltministerin Hendricks am 29. April 2017vor dem Bundestag die aggressive Anti-Atomkraftbewegung ausdrücklich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ lobt und den öffentlichen, sprichwörtlichen, Kampf von Klima- und Energieaktivisten legalisiert.

Ich als Ministerin darf meinen Staat nicht direkt bekämpfen. Wer es aber für mich macht, wird von mir vor meinem Staat ausdrücklich dafür gelobt

Man wunderte sich immer, dass die Beraterin für Klima- und Energiefragen auf ihrem Blog so hemmungslos für den aggressiven und auch zu Gesetzes-Überschreitungen aufrufenden „Klimakampf“ wirbt [3][4]. Nun hat sich Frau Hendricks „geoutet“ und im Bundestag die Abgeordneten und ihre Regierung informiert, dass sie solche Maßnahmen ausdrücklich befürwortet und lobenswert findet: (Text im Bild)

Bild Textauszug der Rede vor dem Bundestag [5]

Wenn sich die Antifa in Zukunft also auf den Klimakampf und global auf den gegen Atomkraft bezieht, ist ihr „Protest“ nicht nur erwünscht, sondern wird im Bundestag mit Dank aufgenommen – und sicher auch weiterhin ausreichend finanziell honoriert.

Frau Hendricks selbst führt diesen Kampf auf höherer Ebene, indem sie andere Staaten beispielsweise dabei unterstützt, gegen Deutschland Ansprüche auf Klimaschutzgelder durchzusetzen.
EIKE 13. Juli 2017: Wie viele Unterschriften zum Klimavertrag wurden mit Geldversprechungen gekauft?

Nachdem die Belobigung auch ungesetzlicher Protestaktionen aggressiver Agitationsgruppen – denn Teile davon sind nicht rein zufällig „in die Ecke von Staatsfeinden gerückt worden“ – nur eine Einfügung von Frau Hendricks war, ihre Bundestagsrede jedoch den Zwang und die Unumkehrbarkeit der Abschaltung deutscher Atomkraftwerke behandelte, dazu eine Zufügung.

Und wir werden dafür sorgen, dass der (Atom-)Ausstieg in Europa, doch auch weltweit, möglicherweise auch Schule macht

Bild Hendricks bei der Rede im Bundestag vor ziemlich leerem Haus (Screenshot vom Bundestagsvideo). Quelle: Homepage Deutscher Bundestag

Im Vorspann ihrer Rede erzählt Frau Hendricks auf ihre typisch unnachahmliche Art erkennbarer Freiheit von Faktenwissen [2] über ihren Besuch „vor wenigen Wochen in Tschernobyl“ wo ihr entsprechend instruierte Personen genau das erzählten, was sie hören wollte und sollte.

Bundestagsvideo: (Die Reaktorruine von Tschernobyl) „ … für immer sozusagen eine Gefahr darstelltDie Menschen dürfen in einem Umkreis von 30 km nie mehr siedeln … von der Reaktorruine geht bis heute eine Gefahr für die Menschen durchaus für ganz Europa aus .. Hunderttausende leiden unter den Folgen. Sie sind heimatlos, sie sind erkrankt oder sie pflegen kranke Angehörige …
Dann lobt sie die Atomkraftgegnerbewegung (Text im Bild) und kommt zu Fukushima: „ … auch dort mussten Hunderttausende ihre Heimat verlassen ... … und wir werden dafür sorgen, dass der (Atom-)Ausstieg in Europa, doch auch weltweit, möglicherweise auch Schule macht … die Atomenergie ist eine Sackgasse der technischen Entwicklung und wir (Deutschland) stehen ohne Zweifel am Beginn des Zeitalters der Erneuerbaren Energien, lassen sie uns diesen Weg entschlossen weitergehen“.

Es lohnt sich, die Rede von Frau Hendricks im Bundestagsvideo anzuhören und danach den detaillierten Bericht über Tschernobyl von Dr. Wilfried Jakobi auf EIKE nachzulesen.
EIKE, 12. November 2016, Dr. Wilfried Jakobi: [7] Reise nach Tschernobyl 2016 (leider durch die EIKE-WEB-Umstellung teils schlecht lesbar), deshalb der Beitrag auch als .pdf: Reise nach Tschernobyl 2016,
Wer es direkt wissenschaftlich mag, kann auch eine Studie lesen: Z. Jaworowski, Observations on the Chernobyl Disaster and LNT

Der Unterschied zwischen fast schon kindisch anmutender Erzählung, alleine um die eigene Angst zu bestätigen und fundierter Berichterstattung und Bewertung wird so eklatant offensichtlich. Und auch das erschütternd niedrige Niveau im „Hohen Haus“ Bundestag, wo an Fakten überhaupt kein Interesse besteht.

Scheinheiligkeit pur im Bundestag

Leider ist auch die Scheinheiligkeit dieses „Hohen Hauses“ zu erwähnen, welche von Frau Roth eingeführt wurde [9] und nun auch Frau Hendricks neu bestätigt. In der Rede sind mit keinem Wort die ca. 19.000 direkten Toten (geschweige denn die „nur“ davon Betroffenen) des verheerenden Tsunami von Fukushima erwähnt, welche allerdings auch in der Bundestagsdrucksache [1] „vergessen“ wurden. Ehrendes Gedenken ist in Deutschland ausschließlich Strahlenopfern vorbehalten. Da es davon in Fukushima keine gibt, werden Kränze deutscher Delegationen nur in Tschernobyl hinterlegt, wie es Frau Hendricks für die 23 ersten Liquidatorenopfer in Tschernobyl getan hat.

Ausgerechnet der Staat, welcher so unter dem Kernkraftunglück leidet und sich dafür viel Geld vom Westen bezahlen lässt, forciert die Kernkraft

In der gesamten Parlamentsrede erwähnte Frau Hendricks mit keiner Silbe, dass ausgerechnet die Ukraine immer noch 15 Kernkraftblöcke in vier Kernkraftwerken betreibt und den Bau neuer plant, bzw. schon durchführt:
WELT N24, 01.09.2014: [8] In der Ukraine steht Europas größtes Kernkraftwerk
Die Stromversorgung des Landes erfolgte im Jahr 2014 zu 43 % aus Atomkraft, also ähnlich viel wie Frankreich.

Vor diesem Hintergrund sind die in vielen Berichten teils anklingenden Vermutungen [6][7], dass die Ukraine Tschernobyl und seine Umgebung auch bewusst als „Vorzeigelandschaft“ konserviert, um vom Ausland weiterhin Hilfsgelder zu erhalten, recht schlüssig, und führt erkennbar auch zum Erfolg:
[1] Der Deutsche Bundestag begrüßt … die finanzielle und technische Unterstützung der Ukraine durch die Umsetzung der Projekte der G7-Staaten, der Europäischen Union sowie der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) am Standort Tschernobyl …

Egal, was der Bürger wählt, unter Frau Merkel kommt GRÜN heraus

Was Frau Hendricks vortrug, kann man allerdings auch als Einheitsmeinung von CDU / CSU / SPD in einer Bundestagsdrucksache nachlesen. Dort werden zwar Fakten gelistet, aber grundsätzlich so interpretiert, dass auch jeder GRÜNE bedenkenlos eine der von Frau Merkel dominierten Parteien wählen kann:
Deutscher Bundestag Drucksache 18/8239 18:[1] Tschernobyl und Fukushima mahnen
Bisher ist nicht bekannt, dass einer der Arbeiter (Zufügung: In Fukushima) an der akuten Strahlenkrankheit erkrankt sei ….
Die Ereignisse in Tschernobyl und Fukushima haben in Deutschland gezeigt , dass eine Abkehr von der Nutzung der Atomenergie zur Stromgewinnung notwendig ist.
… Der Deutsche Bundestag spricht allen Opfern, die fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima und auch 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl immer noch unter den Folgen leiden, sein tiefes Mitgefühl aus …
… Der Deutsche Bundestag begrüßt – den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung von 2011 als richtige Konsequenz aus den Reaktorkatastrophen …

Quellen

[1] Deutscher Bundestag Drucksache 18/8239 18. Wahlperiode 26.04.2016: Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
Tschernobyl und Fukushima mahnen – Verantwortungsbewusster Umgang mit den Risiken der Atomkraft und weitere Unterstützung der durch die Reaktorkatastrophen betroffenen Menschen

[2] EIKE 27.03.2017: Nee, bei uns gibt´s keine Klimaleugner

[3] EIKE 12. Juli 2017: Wenn für das Klima protestiert wird, muss man Gesetze und Anordnungen nicht so genau beachten, erzählt die „Infoplattform“ der Berliner Klimaberaterin

[4] EIKE 11.10.2016: C. Kemfert, Professorin und Politik-Beraterin für Umwelt und Energie, bekommt Ehrenpreise für Agitation

[5] Ruhrkultour, 15.07.2017: Hamburg – “Denn wir nehmen uns die Straße wann, wie und wo wir wollen!”

[6] EIKE, 27. November 2016: Tschernobyl – die Kosten der Angst in Weißrussland

[7] EIKE, 12. November 2016: Reise nach Tschernobyl 2016

[8] WELT N24, 01.09.2014: In der Ukraine steht Europas größtes Kernkraftwerk

[9] Bild, 12.03.2013: Shitstorm gegen Claudia Roth




Auge in Auge: Cfact Morano konfrontiert Gore mit der DVD ,Climate Hustle‘ in Australien! Gore lehnt ab und rauscht im SUV davon

Gores Reise nach Australien, um seinen neuen Film „An Inconvenient Sequel“ [etwa: eine unbequeme Fortsetzung] zu präsentieren, fiel zufällig zusammen mit der Premiere des Realisten-Filmes „Climate Hustle“ in Australien, welcher am 12. Juli in Melbourne im Village Roadshow Theater an der State Library of Victoria vorgeführt wurde. Dieser Film wird auch in Brisbane und Sydney gezeigt werden. Siehe hier.


[Link zum Video, falls das Einbinden nicht klappt: https://youtu.be/GW7t-ajU0YE

Al Gores wartender Lexus SUV beim Klimagipfel

Transcript von Gores unbequemer Begegnung mit Marc Morano:

Morano: Hallo Mr. Gore“

Gore: „Hallo!“

Morano: „Marc Morano, ich habe einmal für Senator James Inhofe gearbeitet“ (Gore schüttelt Morano die Hand).

Gore: „Oh, nett, Sie zu treffen! Jawohl! Vielen Dank!“

Morano, seine DVD hoch haltend: „Das ist jetzt mein Film, Climate Hustle. Wollen Sie eine Kopie davon? Nein? Danke!“

Gore wendet sich ab und geht nach draußen zu seinem wartenden Lexus SUV.

Security: „Darf ich Sie fragen, wie Sie in diesen Bereich hinein gekommen sind?“

Ende Video.

Dies war nicht das erste Zusammentreffen von Gore und Morano. Sie trafen sich erstmals im Jahre 1992, als Morano in der Fernsehshow Rush Limbaugh auftrat. Und dann trafen sie sich noch einmal im Jahre 2007, Klima-Zusammenstoß: Gore weist Morano 11.000 Meter über dem Südchinesischen Meer im Jahre 2007 zurück (siehe hier).

14.Dezember 2007 – 11.000 Meter über dem Südchinesischen Meer: Der ehemalige Vizepräsident Al Gore brüskierte den Sprecher von James Inhofe während des Rückflugs von der UN-Klimakonferenz in Bali.

Gore, der vor begeisterten Passagieren für Photos posierte, gab von sich, dass er nicht glücklich sei über die Kritik, die er über sich ergehen lassen musste. „Sie greifen mich fortwährend an!“, sagte ein erregter Gore.

Morano erwiderte: „Ja! Machen wir!“

Nachdem sie sich lange angestarrt hatten, lehnte Gore es ab, fotografiert zu werden, und ging. Inhofe war einer der stärksten Kritiker Gores. Inhofes Website macht sich über Gore lustig ob seiner Scheinheiligkeit und betreibt eine fortlaufende Zählung, wie viele Tage Gore es abgelehnt hat zu versprechen, nicht mehr Strom zu verbrauchen als im Mittel üblich (hier).

Das Ganze ereignete sich um etwa 5.55 Uhr ET am 14. Dezember (2 Stunden nach Abheben).

Flug zwischen Singapore und Manila über dem Südchinesischen Meer ((Flight CX 784. Or 554mph. 37000 feet).

,Climate Hustle‘ debütiert in Australien

Der Film ,Climate Hustle‘ wird einige Tage später auch in Brisbane und Sydney zu sehen sein:

July 15– Brisbane, Australia – Sponsored by the Australian Institute for Progress

New Farm Cinema – Doors open at 4:30 PM – Get Brisbane Tickets Here
July 18– Sydney, Australia – Club Five Dock
Doors open at 7:00 PM – Get Sydney Tickets Here

Siehe auch: „Bereite dich vor, Australien! Der Film ,Climate Hustle‘ in Australien mit Craig Rucker und Marc Morano“ (hier) und „Warmisten erbost: „Der notorische Klimaleugner Marc Morano fliegt nach Australien, um seinen Film ,Climate Hustle‘ zu zeigen“ (hier)

Morano: „Wir machen einen kurzen Ausflug nach Australien, um die Großartigkeit dessen zu exportieren, was derzeit in den USA in punkto Klimapolitik vor sich geht.

Es gibt keinen Grund, warum wir Klimaskeptiker in den USA unser Glück, das Pariser Klima-Abkommen zurückzuweisen, nicht nach außen tragen sollen. Die Klimaskeptiker in den USA grinsen jetzt schon seit Wochen von einem Ohr zum anderen. Wir haben noch viel zu tun in Australien. Und ganz oben auf der Liste steht, für einen globalen ,Clexit‘ zu werben – Climate Exit vom UN-Paris-Abkommen“, fügte Morano hinzu.

Craig Rucker sagte: „Für CFACT gibt es viele Fans und Anhänger in Australien, die schon lange darauf gewartet haben, diesen Trip in ihr Land zu unternehmen. Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen und sind voller Freude, unseren Film ,Climate Hustle‘ hier erstmals zu zeigen“. Mehr zu diesem Film gibt es hier: „Die Begutachter sind da! ;Climate Hustle‘ ist die gefährlichste Dokumentation des Jahres – Teuflisch effektiver Gebrauch von Slapstick-Humor – Wirft Gore auf den Müll – Brutal und extrem lustig.

Marc Morano und Joanne Nova während Q&A nach der Vorführung in Melbourne am 12. Juli.

Gore predigt eine Politik, welche zu Energie-Blackouts führt

Seit seiner Ankunft in Australien hat Gore den von Blackouts heimgesuchten [australischen] Staat dafür gelobt, „weltweit führend“ hinsichtlich grüner Energie zu sein (hier; siehe auch die zahlreichen Übersetzungen auf der EIKE-Website hierzu).

Gores neuer Fortsetzungsfilm erhielt gleich nach seiner Premiere im Januar 2017 schlechte Beurteilungen.

Dazu einige Beispiele:

Warmisten-Begutachtung von Gores Fortsetzung: Verworren und verwässert – der Film kommt daher wie ,eine Werbung für Mr. Gore in sozialen Medien‘ (hier).

Begutachtung von Vox.com: Unglücklicherweise ist der Film – nun ja – nicht sehr gut gemacht … es ist, als ob man aufgezeichnete Vorträge hört (hier).

Superhelden-Tragödie im Gewand eines Endzeit-Umweltspektakels – Gores Fortsetzung ist ein Superhelden-Film über einen traurigen Al Gore (hier). „Der Film hat kein offizielles Rating*, ich würde aber PG vorschlagen wegen Witzen mit Bart, überholtem politischen Humor und Power Point Folien, welche in eine Naturwissenschafts-Unterrichtsstunde in einer Oberschule gehören“.

[*Jeder Kinofilm in den USA wird einem Rating unterzogen. Das hier zu erklären würde zu weit führen. Es gibt die Ratings „G“, „PG“, „R“ und „X“. Anm. d. Übers.]

Aber es gibt prominente Wissenschaftler, die sich zu ,Climate Hustle‘ geäußert haben, wo Gores erster Film ,Eine Unbequeme Wahrheit‘ verrissen worden ist.

Der prominente Geologe Robert Giegengack, der für Gore gestimmt hatte, war nach dem Anschauen von Gores erstem Film ,entsetzt‘ (hier).

Falls das einbinden nicht klappt: https://youtu.be/3wSqbUWgozc

Weitere Links: 

Surprise: Gore praises fossil fuels for having ‘tremendous benefits’ – ‘Poverty has declined, living standards increased’

12-Year Old Boy Speaks At Gore Summit in Australia: ‘Climate change concerns me heavily’

Gore compares climate fight to slavery, gay rights & apartheid at Aussie summit

Morano to appear on Aussie TV: ‘The alternative to Al Gore…Morano here to promote his own film on global warming’

Al Gore To Be Greeted By Skeptical ‘Climate Hustle’ Film in Australia Visit

Finally, see ‘Climate Hustle’ in Australia — Melbourne, Brisbane, Sydney.

Link: http://www.climatedepot.com/2017/07/13/face-to-face-morano-confronts-gore-with-climate-hustle-dvd-in-australia-gore-refuses-to-accept-departs-in-suv/

Übersetzt von Chris Frey EIKE