Der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) das Klima, die Berichterstattung und die Fakten

Seit langem wissen wir, dass der von den alliierten, westlichen Siegermächten nach dem Vorbild der BBC geschaffene, hiesige öffentlich rechtliche Rundfunk – zusammengefasst in der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD) – eigentlich völlig unabhängig vom Einfluss dritter – insbesondere den jeweiligen Regierungen und ihren diversen Ablegern- sein sollte. Außerdem wurde im Rundfunkgesetz festgeschrieben, dass alle Sender unabhängig, neutral, objektiv und umfassend zu berichten hätten. Von wahrheitsgemäß steht zwar meines Wissens nach nichts im Rundfunkgesetz, aber man kann diese Verpflichtung ohne zu große juristische Verrenkungen als Grundauftrag herauslesen. Vom ZDF, von seinem Initiator von vornherein als Regierungssender gedacht, ist mir nur bekannt, dass es nach einigem Parteienstreit und kurz vor seiner Gründung ebenfalls – sehr zum Missfallen des Alten aus Rhöndorf- inhaltlich dem Rundfunkgesetz verpflichtet wurde.

Seitdem sind fast 70 Jahre vergangen, und es wäre vermessen anzunehmen, dass interessierte „gesellschaftlich relevante“ Gruppen, seither nicht alles daran gesetzt hätten diesen für sie unerfreulichen Zustand zu ändern. Und sie taten das mit einigem Erfolg, wie man an der Berichterstattung zu vielen erfreulichen, aber besonders den unerfreulichen Ereignissen unserer Zeit, unschwer erkennen kann. Parteiische Berichterstattung im Sinne der Herrschenden ist die Regel, Objektivität, gar Neutralität fast schon die Ausnahme.

Jeder kann das selbst einfach überprüfen in dem er/sie Sendungen anschaut oder anhört, bei denen er/sie selber über viel Sachverstand verfügen, um dann zu vergleichen, was ihm/ihr in der jeweiligen Sendung geboten wird. In vielen Fällen muss man feststellen, dass deren Inhalte entweder ungenügend recherchiert wurden, und damit weder neutral noch umfassend berichtet, oder sogar objektiv falsch dargestellt werden. Und wenn man das viele Male – wenn auch nicht ständig- erlebt hat, dann bleibt eigentlich nur der Schluss, dass es bei den anderen Sendungen, die man so hört oder anschaut – insbesondere die aktuellen, meinungsbestimmenden Sendungen, wie Tagesschau, heute oder deren Erweiterungen wie Tagesthemen und heute Journal, eigentlich nicht anders sein dürfte oder, besser, sein wird. Im Übrigen bietet die inzwischen umfassend und schnelle Parallelberichterstattung im Internet noch viele weitere Möglichkeiten die Aussagen der Sender zu überprüfen.

Es bleibt trotzdem ein ungelöstes Rätsel der Verhaltenstheorie, warum wir eigentlich immer noch glauben, dass das, was im Rundfunk/Fernsehen gesagt oder gezeigt wird, eigentlich der Wahrheit entspricht. Bei den anderen Sendern bzw. den privaten Printprodukten ist es nicht anders, jedoch sind dort andere Maßstäbe anzulegen, weil man ja als Leser oder Zuschauer nur dann zur Kasse gebeten wird, wenn man sich deren Angebot auch bedienen will. Bei ARD und ZDF ist das – gewollt- anders. Das muss man zahlen, ob man hört oder schaut oder nicht.

Doch das ist ein anderes Feld.

Kehren wir zurück zu den „gesellschaftlich relevanten“ Gruppen, deren Einfluss auf Inhalt und Programm zwar nicht gegeben sein soll, die aber, voran die Parteien, durch ihre Herrschaft über den Geldhahn, sehr wohl massiv Einfluss nehmen. Und das war, wir wissen es, schon immer so. So ist bspw. die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer in Personalunion Verwaltungsratsvorsitzende des ZDF, Chefin der Rundfunkkommission der Länder und als Ministerpräsidentin für das Landesrundfunkrecht in Rheinland-Pfalz zuständig. Sie hat damit maßgeblichen Einfluss auf die Kontrolle der privaten Medienkonkurrenz, die Finanzausstattung der Öffentlichen[1]. Und ihre Kollegen stehen ihr darin in nichts nach

Video nicht mehr verfügbar

Videoausschnitt der kontraste Sendung vom 1.6.17

Doch jetzt ist etwas Neues hinzugekommen. Innerhalb der Klassiker – Parteien, Gewerkschaften, manche (von wem ausgewählte?) Verbände und Kirchen, und besonders bei den dort tätigen Journalisten, hat sich nämlich fach- und gremienübergreifend eine weitere Interessengruppe breit etabliert, die der links- grünen Gutmenschen. Der frühere Zeitungschefredakteur Wolfgang Bok hat das treffend beschrieben:

„In den Verlagshäusern und Rundfunkanstalten werden derzeit die Alt- und Jung-68er von der Generation Greenpeace abgelöst. Sie ist mit der ständigen Apokalypse aufgewachsen. Der grüne Alarmismus ist ihnen in Fleisch und Blut übergegangen. Das ist viel schlimmer als eine Gleichschaltung, wie man sie aus autoritären Staaten kennt: Diese Generation, die mittlerweile in vielen Redaktionen das Sagen hat, ist sich ihrer eingeschränkten Wahrnehmung gar nicht mehr bewusst. Sie denken vornehmlich in Freund-Feind-Kategorien und teilen die Welt am liebsten in Gut und Böse ein. Gut ist alles, was den Genderrichtlinien entspricht, mit einem blauen Engel bemäntelt ist, ,mehr soziale Gerechtigkeit‘ verheißt und vor allem ,gegen rechts‘ klare Kante zeigt. So hecheln die Dauerbesorgten im medialen Geleitzug von Skandal zu Skandal. Stets die drohende Klimakatastrophe, die Menschheitsvergiftung oder die anstehende Machtübernahme durch Horden von Neonazis vor Augen.“

Von den Kirchen, besonders der protestantischen ist bekannt, dass sie längst zu Vorfeldorganisationen der Grünen mutiert sind, und seit Merkel die CDU führt, ist auch bei dieser ehemaligen Festung des Konservativismus innerhalb weniger Jahre auf links-grüne Lebensgebote – vor allem –Verbote umgeschwenkt worden, dasselbe galt schon länger für Rote und Dunkelrote. Und die Gelben taten auch nur immer so lange so, also ob sie für liberal-konservative Lebensentwürfe stünden, solange sie nicht in irgendeiner Regierung als Mehrheitsbeschaffer gebraucht wurden. Dann war das häufig „Geschwätz von Gestern“.

Diese neue Gruppe braucht also nicht mal Sitz und Stimme, um auf den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, (ÖR) und seine Inhalte einzuwirken, ihre Brüder und Schwestern im Geiste erledigen das völlig geräuschlos und kompetent für sie. Und nach dieser – wieder mal längeren Einführung- sind wir beim Thema.

Denn das oben Beschriebene gilt auch und besonders für der uns interessierenden Klima- und Energie-Berichterstattung. Die ist fest in links-grüner Hand, Abweichler werden kaltgestellt, oder nicht geduldet, d.h. verschwiegen, entfernt, oder lächerlich gemacht.

Jetzt spätestens wird sich mancher Leser bereits gefragt haben, wie denn das einführende Statement zu verstehen ist, bzw. von wem es stammt? Es sei hier nochmal wiederholt:

„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

Nun, wenn Sie es gleich erfahren, dann werden Sie vermutlich nicht vom Schlag getroffen werden, aber Sie werden doch ebenso wie ich sehr erstaunt sein, mit welcher Ungeniertheit heute ein Leitender des ÖR sein Glaubensbekenntnis als Basis seines Handelns öffentlich macht. Und ich rede nicht vom Vaterunser.

Es handelt sich um einen leitenden Mitarbeiter der rbb Produktion „kontraste“, die in ihrer Ausstrahlung vom 1.6.17 – dem Tag an dem US-Präsident Trump seine Aufkündigung der Pariser Übereinkommens verkündete- nicht nur das obligatorische Trump-Bashing brachte, darunter macht es hierzulande eben kein Medium mehr, sondern auch noch eine Fülle von Falschaussagen und irreführenden Halbwahrheiten zur Klimafrage in einen nur ca. drei Minuten währenden Beitrag einflocht, dass einem schwindlig werden konnte.

Auf dieses Problem von mir angesprochen, und nach einigem höflichen, aber völlig fruchtlosen Hin- und Her, in welchem ich von meiner Seite aus um Korrektur bat, kam dann neben der Ablehnung dieses meines Ansinnens, das obige Glaubensbekenntnis.

Dass ich das nicht so stehen lassen kann, versteht sich wohl von selbst. Deshalb schrieb ich der Intendantin des rbb Frau Patricia Schlesinger am 4. Juli die folgende Beschwerde.

Dipl. Ing. Michael Limburg

Betreff: Beschwerde über rbb Kontraste Sendung vom 1.6.17 dort „Der US-Präsident als Verschwörungstheoretiker“

An: Patricia.Schlesinger@rbb-online.de rbb-chefredaktion@rbb-online.de 4. Juli 2017

Sehr geehrte Frau Intendantin Schlesinger, sehr geehrter Herr Singelnstein,

leider habe ich erneut Anlass mich über eine Sendung Ihres Hauses zu beschweren, weil in dieser zum Klimathema grobe Halb- aber auch Unwahrheiten vermischt mit Propaganda dem Zuschauern geboten wurde, ohne diese als (völlig misslungene) Satire zu kennzeichnen. Es handelt sich um den Bericht in der rbb Kontraste Sendung vom 1.6.17 mit dem Titel „Der US-Präsident als Verschwörungstheoretiker“.

Bevor ich mich an Sie wende, habe ich versucht über den verantwortlichen Chef vom Dienst Herrn Althammer eine öffentliche Korrektur der dort aufgestellten Falschbehauptungen bzw. Irreführungen- sei es direkt, seitens der Autoren – oder indirekt, über den „als einen der renommiertesten deutschen Klimaforscher“ vorgestellten Herrn Prof. Stefan Rahmstorf, zu erreichen. Diese Korrektur wurde von ihm mehrfach abgelehnt, zuletzt mit der unglaublichen, aber wohl ehrlichen Begründung: Zitat (Mail vom 3.7.17 17:50 Uhr)

„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

Dass diese „politische Aufgabe“ m.M.n. eindeutig gegen das Rundfunkgesetz verstößt, brauche Ihnen sicher nicht zu sagen. Jedenfalls steht darin nirgends, dass Ihr Sender die „..politische Aufgabe…gegenüber den zukünftigen Generationen “ hätte, mittels Falschinformationen, Irreführungen und Propaganda über den Klimawandel die Zuschauer zu beeinflussen. Genau das aber ist leider und zum wiederholten Male geschehen. Meinen Mailwechsel mit Herrn Althammer füge ich als pdf bei. Meine Vorwürfe sind darin umfassend belegt, im Gegensatz zu den lapidaren Behauptungen der Autoren des Beitrages, des Herrn Rahmstorf und des Herrn Althammer.

Ich bitte Sie daher diese Sendung aus der Mediathek zu entfernen und stattdessen einen Korrekturbeitrag für die nächste Kontrasteausstrahlung zu produzieren und zu senden.

Darf ich zu Ihrer Information die ehrenwerte Auffassung von Herrn Dr. Kai Gniffke vom ndr beifügen. der von Meedia News vom 3.7.17 so zitiert wird.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Sollten Sie sich nicht durchringen können, meiner Empfehlung oben zu folgen, so werden wir im Ablehnungsfall den Rundfunkrat mit der Bitte um Abhilfe einschalten.

Diese Mail geht auch an eine Reihe von Experten und wird von mir öffentlich gemacht werden.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr

Michael Limburg

Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)

Tel: +49-(0)33201-31132

http://www.eike-klima-energie.eu/

 

Eine Antwort steht aus.

Anlage: Mailwechsel KontrasteAlthammer rbb-EIKE Limburgbb-EIKE Limburg Kopie mit Herrn Althammer CvD Kontraste rbb Fernsehen

[1] Quelle https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/wie-die-oeffentlich-rechtlichen-ihre-wettbewerber-ausschalten-wollen/




Die Agenda hinter dem Alarmismus der globalen Erwärmung

Hier kommt eine faszinierende Frage: Man stelle sich einen Raum vor mit einem Volumen von 6,1 X 6,1 X 3,0 Metern. Wie viele Streichhölzer muss man anzünden, um den gleichen Prozentanteil von CO2 zu bekommen, wie es jährlich von allen Automobilen in der Welt (etwa 800 Millionen) in die Atmosphäre emittiert wird? Die Antwort liefert Ivar Giaever, ein Physik-Nobelpreisträger, der sagt, dass die Berechnung relativ einfach ist. Die Antwort lautet: ein Streichholz. Unglaublich, oder? Die Anzahl von Fahrzeugen ist gewaltig. Aber die Atmosphäre ist um ein so großes Vielfaches größer, dass die CO2-Emissionen der Menschheit vernachlässigbar sind bzgl. unseres Überlebens oder dem des Planeten. Falls die Menschen das mal verstehen würden, würde niemand hinter der Vorschriftengebung bzgl. fossiler Treibstoffe stehen, um die globale Erwärmung zu verhindern. Und damit auch nicht hinter der Notwendigkeit des Globale-Erwärmung-Alarmismus‘.

Der Alarmismus nahm im Juni 1988 mächtig an Fahrt auf, als James Hansen vom Goddard Institute der NASA vor einem Senats-Komitee aussagte, dass er zu „99%“ sicher sei, dass die globale Erwärmung bereits im Gange ist. Er stellte nur eine sehr kleine Minderheit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, aber das ist nicht der Eindruck, den die Medien vermittelten. Die gleichen Medien, die kaum ein Jahrzehnt zuvor Warnungen vor einer kommenden Eiszeit hinaus posaunt hatten, stürzten sich auf Hansens Aussage und überschwemmten die Öffentlichkeit jetzt mit Warnungen vor der entgegen gesetzten Bedrohung und sattsam bekannten Behauptungen, dass etwas getan werden müsse, „bevor es zu spät ist“.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft war nicht so leicht zu beeindrucken wie die Öffentlichkeit. Auf der Herbstversammlung der American Geophysical Union einige Monate nach Hansens Aussage fand sich nur ein einziger Wissenschaftler, der dachte, dass der Treibhauseffekt begonnen habe. Jerome Namias, der 30 Jahre lang beim National Weather Service gearbeitet hatte, bevor er an die Scripps Institution of Oceanography wechselte, sagte, dass andere Faktoren das derzeitige Wetter „ziemlich genau erklären können ohne den Treibhauseffekt“. NOAA-Direktor William Sprigg sagte: „es wurde nicht belegt, dass Treibhausgase das erklären, was wir erleben“.

Andrew R. Solow von der Woods Hole Oceanographic Institution schrieb im Dezember 1988: „Einige werden sagen, dass das wissenschaftliche Establishment einen unvernünftigen Grad von Sicherheit verlangt, bevor der neue Gedanke akzeptiert wird. Aber im Falle Klimawandel, und hier besonders hinsichtlich des Auffindens der Änderung in den vorliegenden Daten ist es nicht die Frage nach Beweisen, die im Vordergrund steht. Es ist eine Frage des Umstands, dass es überhaupt keine Beweise gibt. Und dennoch haben die Medien allgemein weiter über den Treibhauseffekt schwadroniert, als ob dieser eine weit verbreitete wissenschaftliche Meinung sei, wenn nicht gleich eine unwiderlegbare Tatsache“.

Dann war im Jahre 1995 der Bericht des IPCC erschienen. Er brachte eine dramatische Wende hinsichtlich der Haltung der Öffentlichkeit zur globalen Erwärmung. Der Bericht gliederte sich in zwei Teile: ein Teil war der langatmigen Beschreibung der Forschungen seitens der Wissenschaftler gewidmet. Der andere Teil, die „Summary For Public Officials“ – der einzige Teil, den die meisten Menschen jemals lesen – wurde von Personen geschrieben, welche politische Stellungen erhielten. Sie waren keine Politiker, sondern Staatsbedienstete, die Anweisungen von der Regierungen befolgen mussten, welche das U.N. Framework Convention on Climate Change UNFCCC unterzeichnet hatten. Die Summary sollte eigentlich die Forschungen zur Grundlage haben – aber sie wurde geschrieben, bevor die Forschungen überhaupt durchgeführt worden waren. Und die Forschungsergebnisse wurden dann so „adjustiert“, dass sie zur Summary passten – nicht umgekehrt. Hier folgt eine Beschreibung von Vincent Gray Ph.D., der die einzige Person ist, der an allen Veröffentlichungen des IPCC seit dessen Gründung beteiligt war.

„Die Umweltbewegung ist eine antiwissenschaftliche Pseudo-Religion, welche davon ausgeht, dass die Menschen ,den Planeten‘ zerstören … in den achtziger Jahren hat eine Gruppe schurkischer Wissenschaftler, welche hinter diesem Dogma standen, ins Spiel gebracht, dass Öffentlichkeit und Regierungen dieses Dogma leichter akzeptieren würden, wenn man es als eine ,settled‘ Meinung einer hinreichend großen Gruppe von Wissenschaftlern darstellt. Sie führten ein neues pseudo-wissenschaftliches Modell des Klimas ein, welches die wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich des Klimas, die sich über Generationen von Meteorologen angesammelt hatten, einfach ignorierte. Es behauptete, dass das Klima kontrolliert wird durch menschliche Emissionen von Kohlendioxid und andere, weniger bedeutende Treibhausgase.

Sie überredeten die World Meteorological Association und ihr eigenes UN-Umweltprogramm, das Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC ins Leben zu rufen, um wissenschaftliches Material zusammenzutragen, welches dieses Dogma stützt, und zwar zur Vorbereitung des Rio-Erdgipfels im Jahre 1991, von wo der Betrug seinen Ausgang nahm. …

Das IPCC hat inzwischen fünf große Berichte ausgegeben. Diese konnten erstaunlich erfolgreich Regierungen auf der ganzen Welt davon überzeugen, dass sie das verhindern können, was vermeintlich die „globale Erwärmung“ kontrolliert, indem Emissionen von Kohlendioxid und anderer Treibhausgase reduziert werden. Das Hauptverfahren, um die Einheitlichkeit dieser Denkwelt sicherzustellen, ist die Erstellung einer „Summary for Policymakers“ vor jedem einzelnen Bericht. In Wirklichkeit ist dies eine Summary VON Policymakers [= politische Entscheidungsträger], weil sie diktiert ist, und zwar Wort für Wort von den Repräsentanten der Regierungen, die das IPCC kontrollieren über eine Gruppe zuverlässiger ,Drafting Authors‘ [etwa: die Entwürfe formulierenden Autoren].

Durch alle Kapitel jedes einzelnen Berichtes zieht sich wie ein roter Faden der Gedanke, dass sich das Narrativ des Klimawandels infolge von Treibhausgasen verfestigt. Tatsächliche Klimabeobachtungen werden entweder verschleiert oder ,geglättet‘, ,gefiltert‘, ,linearisiert‘, ,interpoliert‘ sowie Ausreißer darin ,eliminiert‘ – alles nur, um ,Trends‘ zu finden, welche zu dem Schlamm passen, der für sie angerührt worden ist“.

Als die Endfassung des IPCC-Berichtes 1995 [Nr. 1] nicht mit der Summary übereinstimmte, übergab man Ben Santer, den das IPCC als Leitautor des Berichtes berufen hatte, die Aufgabe, den vollständigen Bericht so zu überarbeiten, dass er mit der Summary übereinstimmte. Nachdem der gedruckte Bericht im Mai 1996 erschienen war, waren die wissenschaftlichen Begutachter geschockt, als sie die drastischen Änderungen entdeckten, die vorgenommen worden waren, nachdem sie den Inhalt der wissenschaftlichen Kapitel abgesegnet hatten. Santers Änderungen haben die ,Klimawissenschaft‘ in dem gesamten Bericht in genau das Gegenteil verkehrt! Hier einige Beispiele dieser Änderungen:

„Insgesamt zeigen diese Ergebnisse, dass es unwahrscheinlich ist, dass der beobachtete Trend bei der mittleren Temperatur während der letzten 100 Jahre durchweg natürlichen Ursprungs ist“.

Diesen Satz hatte er gelöscht: „Keine der oben genannten Studien hat klare Beweise erbracht, dass wir die beobachteten Änderungen dem spezifischen Grund der Zunahme von Treibhausgasen zuordnen können“.

Dafür fügte er hinzu: „Die Gesamtheit der statistischen Beweise in Kapitel 8, wenn man sie im Zusammenhang mit unserem physikalischen Verständnis des Klimasystems betrachtet, deutet auf einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das Klimasystem“.

Hier noch ein weiterer, von Santer gelöschter Satz: „Bis auf den heutigen Tag hat keine Studie alle oder teilweise die beobachteten Klimaänderungen anthropogenen Ursachen positiv zuordnen können“.

Und noch ein von ihm eingefügter Satz: „Die Mehrheit dieser Studien zeigt, dass es unwahrscheinlich ist, dass die beobachteten Änderungen der global und jährlich gemittelten Temperaturen im letzten Jahrhundert (sic) ausschließlich natürlichen Fluktuationen des Klimasystems geschuldet sind“.

Es gibt eine Vielfalt anderer Beweise, dass CO2 in Bezug zum Klimawandel unbedeutend ist. Wasserdampf ist das bei weitem bedeutendste Treibhausgas, welches für jedweden Treibhauseffekt zu 96% bis 98% verantwortlich ist. CO2 ist ein schwaches Treibhausgas und nur zu 0,04% in der Atmosphäre enthalten – und davon wiederum stammen 97% des CO2 aus natürlichen und nicht aus anthropogenen Quellen. Vulkane, Sümpfe, Reisfelder, Laub, selbst Insekten und Bakterien erzeugen CO2 ebenso wie Methan, ein weiteres Treibhausgas. Termiten allein emittieren weit mehr CO2 als alle Fabriken und Fahrzeuge auf der ganzen Welt (siehe Science, Ausgabe vom 5. November 1982). Natürliche Feuchtgebiete emittieren mehr Treibhausgase als alle menschlichen Aktivitäten zusammen. Selbst falls wir nicht nur jedwede Verbrennung fossiler Treibstoffe seitens der Menschen eliminieren könnten, sondern auch alle natürlichen Quellen von Treibhausgasen, würden 96% des Treibhauseffektes verbleiben wegen des Wasserdampfes.

Kohlendioxid verursacht nur winzige Änderungen der atmosphärischen Temperatur; allerdings projizieren alle Computermodelle eine „Runaway“ globale Erwärmung auf der Grundlage der geringen Erwärmung durch CO2, verstärkt durch Wasserdampf. Aber eine solche Verstärkung ist in der Erdgeschichte niemals eingetreten, auch nicht bei einem viel höheren atmosphärischen CO2-Gehalt als heute. Zur Zeit der Dinosaurier war der atmosphärische CO2-Gehalt 3 bis 5 mal so hoch wie heute, aber es gab keine runaway globale Erwärmung. Während des Zeitalters des Ordoviziums lag das CO2-Niveau 12 mal höher als heute, aber auf der Erde herrschte Eiszeit. Falls eine Theorie im Widerspruch zur Wirklichkeit steht, muss die Theorie falsch sein.

Während des Perm und der ersten Hälfte des Trias von 250 bis 320 Millionen Jahren war die CO2-Konzentration nur halb so hoch wie heute, doch war es rund 10°C wärmer. Von der Kreidezeit bis zum Eozän, also vor 35 bis 100 Millionen Jahren, ging hohe Temperatur einher mit abnehmendem CO2-Gehalt. Daher ist die Theorie, dass der atmosphärische CO2-Gehalt die Temperatur der Erde kontrolliert, schlicht falsch.

Der Schlüssel zum Erdklima ist die Sonne, nicht das CO2. Auf allen Planeten, Mars, Neptun, Jupiter Saturn und selbst dem weit entfernten Pluto gibt es derzeit eine globale Erwärmung. Ist dafür allein die Sonne verantwortlich, während es bei uns das CO2 sein soll?

Die Sonnenstrahlung variiert mit ,Sonnenflecken-Zyklen‘. Magnetische Felder brechen durch die Oberfläche der Sonne und führen zu wilden Störungen und Änderungen des ,Sonnenwindes‘, also dem von der Sonne ausgehenden Strom geladener Partikel. Der Sonnenwind beeinflusst über die Modulation kosmischer Strahlen, welche die Erde erreichen, sowohl die Bildung von Wolken als auch das Kohlendioxid-Niveau in der Erdatmosphäre. Sonnenflecken-Zyklen verursachen nur geringe Änderungen der Sonnenstrahlung, aber diese geringen Änderungen werden um ein Vielfaches verstärkt durch Wechselwirkungen 1) mit dem Ozon in der oberen Stratosphäre und 2) mit Wolken in der unteren Troposphäre. Wolken haben einen um das 100-fache größeren Einfluss auf Klima und Temperatur als CO2. Wenn der Sonnenwind stark und die kosmische Strahlung schwach ist, verringert sich die globale Wolkenbedeckung. Oder, wie es der Wissenschaftler Zbigniew Jaworowski poetisch ausdrückte: „die Sonne öffnet und schließt den das Klima kontrollierenden Wolkenschirm über unseren Köpfen“.

Hier folgt eine Graphik, welche eine starke Korrelation zeigt zwischen der Temperatur der Erde und dem magnetischen Zyklus der Sonne, welche eine Proxy für Variationen von deren Strahlung ist. Man wird nirgendwo eine Graphik finden, die eine solche Korrelation zwischen Temperatur auf der Erde und Kohlendioxid zeigt.

Die historische Temperaturaufzeichnung sollte die Frage klären, ob eine globale Erwärmung im Gange ist, aber dem ist nicht so, weil die Zahlen manipuliert worden sind. Der kanadische Statistiker Steve McIntyre dokumentierte, dass die NASA „die Historie wieder und wieder umgeschrieben“ hat. Auf der Website climateaudit.org wird darauf hingewiesen, dass 20% der historischen Aufzeichnungen innerhalb von zweieinhalb Jahren 16 mal adjustiert worden waren. Andere Adjustierungen verändern Daten,welche viele Jahrzehnte in die Vergangenheit reichen.

Das U.S. Historical Climatology Network (USHCN) zeigt tatsächliche Temperaturmessungen, d. h. „Roh“-Daten. Der Leiter des Goddard Institute for Space Studies(GISS) der NASA James Hansen nahm sich die USHCN-Daten vor und unterzog sie geheimen Adjustierungen. Die USHCN-Daten zeigen einen Temperatur-Rückgang von fast einem halben Grad im Verlauf des 20. Jahrhunderts, während GISS eine Erwärmung um ein halbes Grad zeigte. Hansen lehnte es ab zu erklären, wie und warum er diese Adjustierungen vorgenommen hatte. Seine Heimlichtuerei wirft die ethische und vielleicht gesetzlich bedeutende Frage auf, ob der Leiter einer vom US-Steuerzahler finanzierten Agentur es ablehnen darf zu erläutern, wie diese Gelder verwendet werden. Es wirft auch die Frage auf, ob die Adjustierungen legitim oder bloß absichtliche Manipulationen sind – durchgeführt, um ein erwünschtes Ergebnis zu bekommen.

Es gibt eine weit größere und ernstere Verzerrung der globalen Temperaturdaten als die Messungen individueller Messpunkte zu falsifizieren. Temperaturaufzeichnungen auf der ganzen Welt wurden falsifiziert mittels Manipulationen der Aufstellungsorte der Messpunkte. Mit Beginn etwa im Jahre 1990 wurden höher gelegene, in höheren Breiten stehende und ländliche Stationen aus dem Netzwerk entfernt, um einen falschen Erwärmungstrend zu erzeugen. Die globale Temperaturaufzeichnung, ursprünglich auf 6000 Messpunkten beruhend, erfolgt jetzt auf der Grundlage von weniger als 1500 Stationen. Der sorgfältig recherchierte, 106 Seiten starke Bericht von Joseph D’Aleo und Anthony Watts dokumentiert diesen Effekt mit der folgenden Graphik:

In vielen Fällen wird an diesen Stationen immer noch gemessen, aber deren Daten werden nicht mehr berücksichtigt. Oftmals wurden diese Stationen ersetzt durch solche, von denen man annimmt, dass sie eher eine Erwärmung in geringen Seehöhen, niedrigen Breiten oder in urbaner Umgebung zeigen. Hier folgen einige Beispiele aus dem Bericht von Watts und D’Aleo:

„In den kalten Ländern Russland und Kanada wurden ländliche Stationen derart ausgedünnt, dass nur die urbaneren Stationen in niedrigeren Breiten übrig blieben. Die Daten dieser verbleibenden Städte wurden herangezogen, um die Temperaturen weiter nördlich abzuschätzen. Als Ergebnis zeigen die neu berechneten Mittelwerte eine höhere Temperatur als wenn unter Einbeziehung der kalten Stationen gemittelt.

In Kanada verringerte sich die Anzahl der Stationen von 600 auf weniger als 50. Der Prozentanteil von Stationen in niedrigeren Seehöhen (unter 100 Meter) verdreifachte sich, während der Anteil höher gelegener Stationen über 1000 m um die Hälfte reduziert worden ist. Die dargestellte Erwärmung kommt zustande durch Interpolation der südlicheren Standorte auf nördlich liegende und unbesetzte Gitterquadrate, selbst wenn ein einfaches Mittel der verfügbaren Stationen eine offensichtliche Abkühlung zeigt. Environment Canada berichtet, dass es 140 Wetterstationen in Kanada gibt, von denen Viele auf Stundenbasis messen, die im Internet jederzeit angesehen werden können, die aber keinen Eingang in die globale Datenbasis finden. In Kanada gibt es 100 Stationen nördlich des Polarkreises, aber die NOAA verwendet nur eine einzige davon.

Die Anzahl russischer Stationen verringerte sich von 476 auf 121, so dass über 40% des russischen Territoriums bei globalen Temperaturberechnungen nicht berücksichtigt worden ist … Die Russen fanden heraus, dass die verbliebenen 121 Messpunkte zumeist wärmere Temperaturen maßen als die aussortierten 355 übrigen Messpunkte. In einigen Fällen reichen die Aufzeichnungen zurück bis in das 19. Jahrhundert. Dennoch wurden diese Stationen ignoriert zugunsten von Stationen mit weniger Daten, jedoch mit solchen, die eine Erwärmung zeigten. Beim IEA [Institute for Economic Analysis] stellte ein Team fest : ,Nur ein Zehntel aller meteorologischer Messpunkte mit vollständigen Temperaturreihen werden verwendet‘.

In Europa wurden höher gelegene Bergstationen ausgesondert, dafür wurden mehr Thermometer im Mittelmeergebiet, in niedrigere Seehöhen und mehr Städte verlagert. In Europa als Ganzes wurden fast 65% aller Stationen ausgesondert. …

Die meisten Bergstationen im Westen der USA sind verschwunden. In Kalifornien gibt es die einzigen noch verbliebenen Stationen in San Francisco, Santa Maria, Los Angeles und San Diego.

Noch im Jahre 1988 stammten Temperaturaufzeichnungen aus China von über 400 Stationen. Im Jahre 1990 waren es nur noch 35 Stationen.

Die Temperatur-Rohdaten zeigten über 125 Jahre im nördlichen Australien keinen Trend. Das IPCC verwendet jedoch ,adjustierte‘ Daten. Wir haben fünf unterschiedliche Aufzeichnungen aus Darwin seit 1941. Sie alle stimmen fast genau überein. Warum muss man diese Daten überhaupt adjustieren? Die NOAA fügte der jüngsten Hälfte der Rohdaten einen gewaltigen, künstlichen, imaginären Trend hinzu. Vor den Adjustierungen zeigten die Rohdaten von Darwin eine Abkühlungsrate von 0,7°C pro Jahrhundert. Nach den NOAA-Adjustierungen zeigte sich eine Erwärmungsrate von 1,2°C pro Jahrhundert“.

Weder die Falsifizierung der Temperaturaufzeichnungen noch die Verlagerung der Messpunkte wird irgendeine Auswirkung auf die globale Erwärmung haben. Sie werden politische Auswirkungen haben, aber politische Vorschriften werden das weltweite CO2 in keiner bedeutsamen Weise beeinflussen, eben weil 97% der irdischen CO2-Emissionen von der Natur selbst stammen. Der äquatoriale Pazifik allein erzeugt 72% der Emissionen des Planeten; der menschliche Eintrag ist minimal und, wie die Antwort auf die „Ein-Streichholz-Frage“ am Anfang dieses Artikels demonstriert. Und Millionen Jahre geologischer Beweise zeigen, dass der Treibhauseffekt nicht den Klimawandel treibt. Folglich wurden Milliarden Dollar ausgegeben, um einer Umweltpolitik zu folgen, die unerreichbar ist (und die nachteilig wäre, falls sie erreichbar ist) – solange man nicht glaubt, dass das Geld gut angelegt ist für politische Gesetzgebungen zu einem anderen Zweck.

Im Jahre 2010 hat ein führendes IPCC-Mitglied gesagt, dass man sich „von der Illusion freimachen muss, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun“.

Im Investors Business Daily liest man:

Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet“, sagte Edenhofer, „und so müssen sie von ihrem Wohlstand enteignet werden zugunsten der Opfer ihrer vermeintlichen Verbrechen. UN-Warmangst-Erzeuger trachten danach, globale Klima-Reparationen einzuführen mittels Besteuerung von allem und jedem, von Zivilluftverkehr und internationalen Transporten bis zu Treibstoff- und Finanz-Transaktionen. …

[Zitate von Edenhofer sind teilweise keine Rückübersetzung, sondern dieser Quelle in der NZZ aus dem Jahr 2010 entnommen. Anm. d. Übers.]

Edenhofer zufolge war der Klimagipfel von Cancun „keine Klimakonferenz, sondern eine der größten Wirtschaftskonferenzen seit dem Zweiten Weltkrieg“. Mit dem Cancun-Abkommen wurde ein „grüner Klimafonds“ ins Leben gerufen, der armen Ländern dabei helfen soll, mit den Folgen von Überschwemmungen und Dürren infolge der globalen Erwärmung fertigzuwerden. Die Europäische Union, Japan und die USA haben insgesamt Versprechungen über 100 Milliarden Dollar pro Jahr für arme Länder abgegeben, und zwar bis zum Jahre 2020, plus 30 Milliarden Dollar an Soforthilfe.

„Es spielt keine Rolle, ob die Wissenschaft falsch liegt oder nicht … es gibt umweltliche Vorteile. … Der Klimawandel bringt die größte Chance mit sich, Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu bringen“. — Christine Stewart, von 1997 bis 1999 kanadische Umweltministerin.

„Wir müssen auf dem Thema globale Erwärmung weiter herumreiten. Selbst falls die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, machen wir das Richtige hinsichtlich Wirtschafts- und Umweltpolitik“. — Tim Wirth, ehemals Mitarbeiter im Außenministerium und Hauptverantwortlicher für das Kyoto-Protokoll.

Vaclav Klaus, ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik sagte: „Der Umweltaktivismus tut nur so, als ginge es um Umweltschutz. Hinter ihrer natur- und menschenfreundlichen Rhetorik unternehmen die Anhänger des Umweltaktivismus‘ ambitionierte Versuche, die Welt radikal zu reorganisieren und zu verändern, ebenso wie die menschliche Gesellschaft, unser Verhalten und unsere Werte … sie betrachten uns als gefährliche und sündige Kreaturen, die von ihnen kontrolliert werden müssen. Ich lebte einmal in einer solchen Welt. Die nannte sich Kommunismus. Und ich weiß, dass dies zu den schlimmsten Umweltschäden führte, zu denen es jemals auf der Welt gekommen ist.

„Die Jünger der Ideologie des Umweltaktivismus‘ jedoch fahren fort, uns mit zahlreichen Katastrophen-Szenarien zu konfrontieren in der Absicht, uns zu überreden, ihre Denkwelt zu übernehmen … Ihre Forderungen würden uns zurückwerfen in eine Zeit des Dirigismus‘ und begrenzter Freiheit … die Ideologie wird anders sein. Deren Essenz jedoch wird nichtsdestotrotz identisch sein – die attraktive, pathetische und auf den ersten Blick noble Idee, das Individuum im Namen des Allgemeinwohls zu erleuchten, und das enorme Selbstvertrauen auf seiten der Befürworter über ihr Recht den Menschen und seine Freiheit zu opfern, um diesen Gedanken zur Realität werden zu lassen … Nicht das Klima ist gefährdet, sondern unsere Freiheit“.

(Mehr dazu hier, hier und hier).

E. Calvin Beisner, Ph.D., ist ein Wissenschaftler, der an der Klimakonferenz in Kopenhagen teilgenommen hat und der von einer ganz anderen Erfahrung dort berichtet hatte, als dem amerikanischen Volk seitens ihrer Medien untergejubelt worden ist. Im Cornwall Alliance Newsletter vom Januar 2010 schrieb er: „Wir waren eine kleine, etwa 30 bis 40 Mann starke Gruppe inmitten eines wogenden Meeres von Protestierern (fast alle davon auf der ,anderen Seite‘), vielleicht 20.000 oder so, in der Innenstadt von Kopenhagen. Sie schwenkten Fähnchen, brüllten Slogans, usw. Die größte Gruppe scheint die Kommunistische Partei gewesen zu sein (jawohl, deren Symbole zeigten dies), die Internationale Sozialistische Jugendbewegung, die Radikalen Klimaaktivisten und Greenpeace“. Sowie der [damalige] venezolanische Präsident Hugo Chavez das Wort ergriff, applaudierte die Menge frenetisch bei seinen Worten, dass es „einen ruhigen und schrecklichen Geist im Raum gebe – Kapitalismus“. Aber als er sagte „Sozialismus ist der einzige Weg zur Rettung des Planeten, während der Kapitalismus der Weg in die Hölle ist – bekämpfen wir den Kapitalismus und machen wir ihn uns untertan“, bekam er seitens der offiziellen Delegierten stehende Ovationen.

Am 23. Juni 2008, auf den Tag genau 20 Jahre nach seiner damals ungestützten Aussage vor dem Senat, dass er zu 99% sicher sei, dass die globale Erwärmung im Gange ist, erschien James Hansen vor dem Komitee des Weißen Hauses zu Energieunabhängigkeit und globaler Erwärmung. Dort hob er Bilder der Prozesse von Nürnberg gegen Nazi-Kriegsverbrecher in die Höhe und behauptete, dass die Direktoren der Fossile-Energie-Unternehmen „wegen ihrer schweren Verbrechen gegen Menschheit und Natur angeklagt werden sollten (hier).

Von 2010 bis 2016 war Christina Figueires die oberste UN-Klimawandel-Bürokratin. Sie war die Generalsekretärin des UNFCCC. Im Jahre 2015 stellte sie ganz offen fest, dass es das Ziel war, den Kapitalismus zu zerschlagen – sie drückte es so aus: „…das ökonomische Entwicklungsmodell zu zerschlagen, welches während der letzten mindestens 150 Jahre vorherrschend war, seit der Industriellen Revolution“.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/the-agenda-behind-global-warming-alarmism

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Fakenews- Die Welt: Klimawandel: Oder im Wein liegt die Wahrheit

Martina Meister, die Pariser Korrespondentin der Berliner Tageszeitung „Die Welt“, hat – offenbar um das von Präsident Emmanuel Macron geschaffene Sommerloch zu füllen – einen Abstecher in ein weniger bekanntes Weinbaugebiet auf einem Hochplateau des südfranzösischen Département Var gemacht. Was Sie mit ihrem am 19. Juni veröffentlichten Bericht mit der Überschrift „Kommt Champagner bald aus England?“ bezwecken wollte, ist mir nicht ganz klargeworden. Ging es ihr darum, die Weinbau-Experimente prominenter Investoren wie George Lucas (im Volksmund „peoples“) vorzustellen? Oder wollte sie auf mögliche Konsequenzen der hypothetischen Erderwärmung für den Weinbau aufmerksam machen? Ich vermute die letztgenannte Absicht.

Meister beschreibt das Bio-Weingut des früheren Yahoo-France-Chefs Philippe Guillanton und fragt sich, wie lange um dessen Château Margüi angesichts der von US-Forschern prophezeiten Verschiebung von Vegetationszonen infolge des angeblich menschengemachten Klimawandels noch befriedigende Trauben-Ernten erzielbar sind. Infolge zunehmender Dürre könne der Weinbau ins Pariser Becken oder gar nach England abwandern. Guillanton will sich an solchen Spekulationen freilich nicht beteiligen und weist darauf hin, dass das Klima in der Provence ohnehin extrem ist. Seine Rebstöcke würden eher durch einfallende Wildschwein-Horden als durch Wetter-Unbilden in Mitleidenschaft gezogen, betont er.

Frau Meister stellt auch das mittelalterliche Festungs-Dorf Correns am Mittellauf des Flusses Argens vor. Der Argens ist einer der wenigen oberirdischen Wasserläufe im Département. Das meiste Wasser fließt hier, wie in allen Karst-Gebieten, unterirdisch ab. Nachdem die Gerbereien von Barjols am Oberlauf des Argens dichtgemacht haben, ist der Fluss wieder ökologisch einigermaßen intakt, zumal seine Ripisilva, d.h. der Baumbestand an seinen Böschungen, beinahe lückenlos erhalten blieb. Ich kenne Correns sehr gut, denn Louis (Loulou) S., der heute 95-jährige ältere Bruder meines Schwiegervaters, stand diesem Dorf Jahrzehnte lang als Bürgermeister vor. Der Gemeindesaal im zentralen Fort Gibron trägt bereits seinen Namen. Tonton Loulou, der eigentlich aus der Großstadt Marseille stammt, zog sich vor vielen Jahren, von einem schweren Unfall genesen, hierher zurück und wurde als Verwaltungsfachmann gleich zum Bürgermeister gewählt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich, wie beinahe alle in diesem abgelegenen Dorf, als Winzer. Über viele Jahre bestand das „Geschäftsmodell“ der örtlichen Winzergenossenschaft darin, den größten Teil des dort besser als Rotwein gedeihenden Weißweins an große Champagner-Häuser zu verkaufen. Diese holten den Wein mit Tanklastzügen in Correns ab. Auf der Sonnen-Autobahn A7 geschah dann auf dem Weg nach Norden die wunderbare Transsubstantiation. Das ist die banale Erklärung für die geheimnisumwobene Tatsache, dass in der Welt sehr viel mehr Champagner getrunken wird, als in der Champagne überhaupt wachsen kann.

Tonton Loulou hat noch in der Endphase seiner langen Amtszeit dafür gesorgt, dass Correns von der einseitigen Ausrichtung auf dieses Geschäft wegkam. Heute kann sich Correns mit dem Titel „Erstes Bio-Dorf Frankreichs“ schmücken. Denn seit dem Ende der 1990er Jahre produzieren hier nach einstimmigem Beschluss alle Winzer und Geflügelzüchter ohne Kunstdünger und synthetische Pestizide. Die Weinberge werden nur mit Pferden bearbeitet. Früher kam ich in jedem Sommer hierher, zumal dort auch noch Loulous Mutter, d.h. eine Großmutter meiner Frau wohnte. Eine große Attraktion ist bis heute ein großes Volksfest rund um die „Soupe au Pistou“ geblieben. Das ist ein mit Basilikum (auf Provenzalisch: Pistou) gewürzter Bohnen-Eintopf. Der in großen Kesseln zubereitete Eintopf wird auf dem Dorfplatz zwischen der Mairie und der katholischen Pfarrkirche verteilt, wobei Kirche und Bürgermeisteramt je die Hälfte des Gestühls bereitstellen. Begossen wird der Eintopf mit kühlem Roséwein. Nach dem Essen spielt eine Kapelle zum Tanz auf. Gute Erinnerungen habe ich auch an einen anderen angenehmen Brauch dieser Gegend: Nach der Weinlese lassen die Winzer an jedem Weinstock eine Rebe hängen. Davon ernähren sich die Wachteln. Diese werden kurz vor Weihnachten abgeknallt und dienen dann als leckere Vorspeise für den Weihnachtsbraten

Würde Correns unter der globalen Erwärmung – gesetzt, diese sei real – leiden? Vermutlich nicht. Die Gegend ist durchaus wasserreich. Der Grundwasserspiegel steht hier wegen des Flusses das ganze Jahr über ziemlich hoch. Nur der Oberboden trocknet im Sommer aus. Im Ort sprudeln etliche Naturbrunnen. Vor wenigen Jahren wurde der Ort nach einem heftigen Regenguss sogar einmal meterhoch überschwemmt. Die große Unregelmäßigkeit der Niederschläge stellt sicher ein ernstes Problem dar. Aber das gehört zur Definition des mediterranen Klimas, das durch regenreiche Winter und eine ausgeprägte Sommertrockenheit charakterisiert ist. Es kam früher oft vor, dass zwischen Mitte Mai und dem 15. August kein einziger Tropfen fiel. (Der 15. August wurde übrigens vom französischen Staat nicht wegen Mariä Himmelfahrt, sondern wegen des Geburtstags Napoléon Bonapartes zum Feiertag erklärt.) Am diesem Tag gehen ziemlich regelmäßig einige Spritzer nieder. Ab Ende August muss man dann mit schweren Gewittern rechnen. In den letzten Jahren (so auch in diesem Jahr) gab es aber auch im Juni und Juli Regentage. Das mediterrane Klima scheint also neuerdings weniger extrem, d.h. ozeanischer zu werden. Ob dieser Trend anhält, kann freilich niemand wissen. Während der langen Sommertrockenheit hilft jedenfalls nur künstliche Bewässerung. Wo kein Flusswasser vorhanden ist, kann das durch den Canal de Provence aus den Alpen herangeschaffte Gletscherwasser Abhilfe schaffen. In ausgesprochenen Trockenjahren ist deshalb die Provence nicht selten die einzige Region Frankreichs, die nicht an Wassermangel leidet.

Ob sich die Durchschnittstemperatur eines Standorts um ein oder zwei Grad erhöht, dürfte den meisten Kulturpflanzen ziemlich egal sein. Sicher nicht egal ist ihnen hingegen die Verteilung der Temperatur und der Niederschläge übers Jahr. Aber gerade darüber geben uns die von Frau Meister zitierten amerikanischen Klima-Studien keine Auskunft. Ob die Entscheidung Pierre-Emmanuel Taittingers, in Kent Champagner-Reben zu pflanzen, klug war, vermag ich deshalb nicht zu beurteilen. Für revolutionär halte ich sie jedenfalls nicht, denn Champagner kam bislang ohnehin nicht zu hundert Prozent aus der Champagne.




Die Welt sollte jetzt die realen und schädlichen Auswir­kungen von Abkühlung fürchten

Es scheint, dass getrieben durch die Notwendigkeit, die AGW-These/-Religion kontinuierlich am Leben zu halten, Klimawissenschaftler und -alarmisten die Temperaturaufzeichnung mit zu hoher Auflösung untersuchen, Wetterereignis für Wetterereignis, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Unser gegenwärtiges warmes, angenehmes Holozän-Interglazial hat es überhaupt erst möglich gemacht, dass sich die menschliche Zivilisation der letzten 10.000 Jahre entwickeln konnte, von den ersten landwirtschaftlichen Versuchen der Menschen bis zur heutigen Technologie.

Die Betrachtung des Holozän-Interglazials ist viel aufschlussreicher, wenn man diese aus einer Perspektive Jahrhundert für Jahrhundert, Jahrtausend für Jahrtausend durchführt.

Jeder erkennbare Höhepunkt in den Temperaturaufzeichnungen während des Holozäns war jeweils kälter als der Höhepunkt zuvor. Der Eisbohrkern aus Grönland zeigt während der ersten 7000 bis 8000 Jahre, also zu Beginn des Holozäns, einen nahezu flachen Temperaturverlauf mit einer Abkühlung von lediglich ~0,007°C pro Jahrtausend, einschließlich dieses unter der Bezeichnung „Klimaoptimum“ bekannten Höhepunktes.

Temperaturen sinken, sinken, sinken

Aber später im Holozän, genauer seit einer Art „Tipping Point“ vor etwa 3000 Jahren, begann ein Temperaturrückgang, der etwa 20 mal so kräftig war, nämlich mit einer Rate von etwa 0,14°C pro Millenium.

Abbildung: Fortwährende insgesamte Abkühlung. – Graphik nach Ed Hoskins

Das Holozän-Interglazial dauert nunmehr bereits seit 10.000 bis 11.000 Jahren an, und zieht man die zeitliche Länge früherer Interglaziale als Vergleich heran, müsste die Epoche des Holozäns in diesem Jahrhundert zu ihrem Ende kommen – vielleicht aber auch erst im nächsten Jahrhundert oder in diesem Millenium.

Nichtsdestotrotz ist die leichte und sehr vorteilhafte Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts bis zu einem Modernen Höhepunkt von den Klimaalarmisten in die „Große, vom Menschen verursachte Klimawandel-Angst“ mutiert worden.

Jüngste Erwärmung hatte ausschließlich Vorteile

Die jüngste Erwärmung seit dem Ende der Kleinen Eiszeit war vollständig vorteilhaft, wenn man sie mit den verheerenden Auswirkungen der relativ geringen Abkühlung in der Kleinen Eiszeit vergleicht. Unter anderem hatte es diese schlimmen Folgen:

Dekolonialisierung von Grönland

Pest

Die französische Revolution, befeuert durch Missernten und Hungersnot

Das Scheitern der Hochkulturen der Inkas und Angkor Wat

usw. usw.

Angesichts der Tatsache, dass die globalen Temperaturen nach einem kurzen Zwischenspurt gegen Ende des vorigen Jahrhunderts während der letzten 19 Jahre oder mehr bereits Stagnation oder sogar leichte Abkühlung zeigen, sollte die Welt dazu übergehen, die realen und schädlichen Auswirkungen von Abkühlung zu fürchten anstatt sich in Hysterie zu ergehen ob der begrenzten, vorteilhaften und möglicherweise gar nicht mehr existierenden weiteren Erwärmung.

Wärmere Zeiten sind Zeiten des Erfolgs und des Aufblühens

Wärmere Zeiten sind Zeiten des Erfolgs und des Aufblühens, sowohl für die Menschheit als auch für die gesamte Biosphäre. Während der Römischen Warmzeit beispielsweise war das Klima wärmer und feuchter, so dass die Nordsahara die Kornkammer des römischen Imperiums war.

Aber das bevorstehende Ende des Holozän-Interglazials wird vielleicht erneut zu Kilometer dicken Eisschilden über weiten teilen der Nordhemisphäre führen [aber sicher nicht, solange ich noch lebe. Anm. d. Übers.]

Da das Holozän bereits seit etwa 11.000 andauert, wird der Übergang zu einer echten Eiszeit allmählich überfällig.

Übergang zu einer Eiszeit wäre eine Katastrophe

Jener Übergang zu Eiszeit-Bedingungen wäre die wirkliche Klimakatastrophe.

Angesichts der gegenwärtigen schwachen Sonnenaktivität werden schon bald, später in diesem Jahrhundert, deutlich niedrigere Temperaturen vorhergesagt, mindestens bis auf das Niveau einer weiteren Kleinen Eiszeit.

Ob die gegenwärtige unmittelbar bevorstehende Abkühlung wirklich in ein neues Eiszeitalter führt oder nicht, ist aber noch ungeklärt.

Mehr zu diesem Punkt gibt es hier:
https://edmhdotme.wordpress.com/2015/06/01/the-holocene-context-for-anthropogenic-global-warming-2/

Link: https://www.iceagenow.info/world-should-now-fear-cooling/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Schweizer Physiker: IPCC-Hypo­thesen ,verge­waltigen die Realität‘ … CO2 nur ein ,sehr schwaches Treib­hausgas‘

Ein Schweizer Wissenschaftler, der bekannt ist für die Veröffentlichung hunderter physikalischer Studien in Physik-Journalen war Autor einer neuen wissenschaftlichen Studie, welche ernsthafte Zweifel hinsichtlich der Effektivität von CO2 als Treibhausgas bzgl. des Einflusses auf die globale Temperatur aufwirft.

Die Studie fügte sich ein in den zunehmenden Umfang begutachteter wissenschaftlicher Studien, welche die Schätzungen einer hohen Klimasensitivität deutlich erhöhter CO2-Konzentrationen ernsthaft in Zweifel zieht.

Über 60 Studien, welche eine geringe CO2-Klimasensitivität (<1°C) nachweisen

Unter diesem Link findet man eine Zusammenstellung von über 60 wissenschaftlichen Studien mit „extrem niedrigen“ Schätzungen numerische Bandbreite 0,02°C bis <1°C) der Klimasensitivität bei einer Zunahme der CO2-Konzentrationen um 100%.

Hier folgen jetzt einige der auch für interessierte Laien verständlichen Eckpunkte aus der Studie von Reinhart mit dem Titel Infrared absorption of atmospheric carbon dioxide.

Eine zusammenfassende Schlussfolgerung der Berechnungen könnte sein, dass falls wir die heutige CO2-Konzentration von 400 ppm auf 800 ppm verdoppeln, die daraus folgende Reaktion der Temperatur eine Änderung um weniger als ein Viertelgrad Celsius ist. Selbst bei einer Verzehnfachung der heutigen CO2-Konzentration auf 4000 ppm würde die daraus resultierende Temperaturänderung lediglich 0,8°C betragen.

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Reinhart, 2017 [PDF]

Abstract

Für die numerischen Berechnungen wurden über 200.000 diskrete Absorptionslinien von CO2 herangezogen. Falls die absorbierte Energie direkt in Wärme konvertiert wird, überschätzen wir vorsätzlich die Fähigkeit zur Wärme-Zurückhaltung von CO2. Die Statistik der thermischen Besetzung der CO2-Energiezustände [?] spielt eine Schlüsselrolle in diesen Berechnungen. Die berechnete Wärme-Zurückhaltung wird in Temperaturzunahme ∆T konvertiert. Eine Verdoppelung der gegenwärtigen CO2-Konzentration hat lediglich eine Erwärmung um <0,24 K zur Folge. Mit der gegenwärtigen Rate der CO2-Zunahme um 1,2% pro Jahr wird es fast 200 Jahre dauern, bis man eine Verzehnfachung der gegenwärtigen Konzentration erreicht mit ∆T < 0.80 K.

CO2 ,sehr schwach‘, IPCC-Hypothesen ,vergewaltigen die Realität‘

Auf der Grundlage all dieser Fakten folgern wir, dass CO2 ein sehr schwaches Treibhausgas ist. Wir betonen, dass unsere vereinfachenden Hypothesen keinesfalls das Absorptions-Potential von CO2 zu minimieren versuchen. Im Gegenteil, sie führen zu einer Überschätzung der begrenzenden Werte. Die Hypothese einer konstanten Temperatur und Schwarzkörperstrahlung vergewaltigt definitiv die Wirklichkeit und sogar die Gesetze der Thermodynamik.

Wir folgern, dass der vom IPCC-Bericht AR5 prophezeite Erwärmung jede robuste wissenschaftliche Rechtfertigung fehlt. Das Hauptproblem liegt wahrscheinlich darin, dass man die Okkupations-Fähigkeiten der Energieniveaus [?] nicht berücksichtigt hat.

[Tabelle übernommen aus dem Original-PDF. Anm. d. Übers.]

Wir haben ∆Fmax und ∆Tmax für vier Konzentrationen berechnet, nämlich 400 ppm, 800 ppm, 2000 ppm und 4000 ppm. Die Ergebnisse zeigt obige Tabelle. Die Werte können ziemlich genau mit einer logarithmischen Abhängigkeit von der Konzentration dargestellt werden.

Eine Verdoppelung der gegenwärtigen CO2-Konzentration auf 800 ppm führt zu einer Temperaturänderung ∆T von < 0,24 K.

Der zehnfache Wert der gegenwärtigen CO2-Konzentration (4000 ppm) ergibt eine Temperaturänderung ∆T von < 0,80 K.

In vorindustriellen Zeiten betrug die CO2-Konzentration 285 ppm. Die sich daraus ergebende Erwärmung seit vorindustrieller Zeit beläuft sich auf ∆T < 0,12 K.

Sonnenaktivität korreliert mit Temperatur, nicht positive Rückkopplungen

Lu et al. 2013 befassten sich mit einer Korrelation von ∆T mit der Sonnenaktivität, kosmischen Strahlen und Ozon-Reaktionen auf Fluorkohlenwasserstoffe in der Stratosphäre. Den Ergebnissen dieser Studie zufolge spielt CO2 nur eine untergeordnete Rolle bei der Temperaturentwicklung seit vorindustriellen Zeiten. Unsere Berechnung ist mit seinen Ergebnissen kompatibel.

Es verbleibt die Frage nach der Existenz von Rückkopplungen. Man glaubt, dass dieser Effekt eine geringe Temperaturänderung verstärkt oder dämpft. Derartige Prozesse kann man sich leicht vorstellen, doch sind sie nur extrem schwierig zu quantifizieren und zu beobachten. Lindzen hat versucht, Rückkopplungen zu beobachten mittels komplizierter Korrelations-Studien. Er fand eine Tendenz zur Abschwächung induzierter Temperaturänderungen, weil die schwache CO2-Konzentration in dieser Hinsicht nicht vergrößert wird.

Schlussfolgerung

Unsere Ergebnisse zeigen, dass CO2 ein sehr schwaches Treibhausgas ist und nicht als Haupttreiber von Klimawandel akzeptiert werden darf. Die beobachtete Erwärmung seit vorindustriellen Zeiten ist um eine Größenordnung größer als es dem CO2 zugeordnet werden kann. Wir zeigen, dass die CO2-Zunahme nur dann gefährlich wird, wenn die Konzentrationen deutlich über 4000 ppm steigen. Bei der gegenwärtigen Rate der CO2-Zunahme würde dies über 200 Jahre dauern. Daher sind Forderungen nach einer Abscheidung von CO2 ungerechtfertigt und der CO2-Zertifikatehandel eine ökonomische Absurdität. Der Klimawandel muss eine sehr viel andere Ursache haben, und die wissenschaftliche Gemeinschaft muss nach Gründen für den Klimawandel suchen, die solide auf den Fundamenten von Physik und Chemie stehen.

Link: http://notrickszone.com/2017/07/17/swiss-physicist-concludes-ipcc-assumptions-violate-reality-co2-a-very-weak-greenhouse-gas/#sthash.cHii93GF.dpbs

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Auf dem Blog von Pierre Gosselin, von dem dieser Beitrag stammt, gibt es zu allen Artikeln einen Troll mit der Bezeichnung ,SebastianH‘. Diesmal macht sich der Autor Kenneth Richards die Mühe, die Ergüsse dieses Trolls systematisch auseinanderzunehmen – köstlich! Ich empfehle allen, den Link zum Originalbeitrag anzuklicken und diese Kommentare mal zu lesen.